- Kurze Zusammenfassung
- Alltagssituationen, die Euch unwillkürlich in den Fetisch triggern.
- Enthält
- growth
crushing
Berichtet doch mal von eigentlich harmlosen und alltäglichen Situationen, die euch ganz plötzlich und unvermittelt in ein Gedankenkarussell zwingen. Begebenheiten, die wahrscheinlich andere Menschen gar nicht groß beachten, weder andere Beobachter, noch die Protagonistin selber.
Mir ist auch nach gut 10 Jahren immer eine Szene lebendig vor Augen, die andere vielleicht allenfalls für leicht „unverschämt“ gehalten hätten, während mir wohl einfach nur der Mund offen stand:
Es war ein knackig-kalter Wintermorgen, und ich fuhr mit einem Freund durch ein kleines Dorf im Haunetal, wo wir mit ein paar Leuten einige Tage Urlaub machten. Es lag sogar noch eine dünne Schneedecke auf den Wiesen und in den Gärten.
Weil der Freund ein paar Briefe einwerfen wollte, hielt ich an einem Postkasten an, und während er kurz ausstieg, lief eine junge hübsche Zeitungsausträgerin an meinem Auto vorbei. Verträumt schaute ich ihr nach: trotz dicker Winterkleidung war ihre tolle Figur gut zu erahnen - die schlanke Taille unter dem Wintermantel, ein langer dunkelblonder Haarschopf, zu einem Zopf geflochten, der unter ihrer Strickmütze hervor schaute. Warme Leggins liessen ihre wunderbaren Beine erkennen, und die Füße stecken in halbhohen ockerfarbenen Timberland-Boots mit warmem Futter, aus denen zusätzlich noch dicke Wollsocken heraus schauten.
Schon dieses eigentlich eher unspektakuläre Outfit finde ich ja klasse.
Und diese offenbar sehr sportliche Lady zog nun neben mir eine Zeitung aus ihrem Handkarren, und anstatt den regulären Eingang auf das angrenzende Grundstück zu nehmen sprang sie kurzerhand auf ein kleines Mäuerchen, und spazierte schnurstracks mitten durch ein winterliches Gärtchen! Ich habe immer noch das Knirschen ihrer Schritte im Ohr, als sie einfach über die froststarren Pflanzen lief, die unter ihren Stiefeln wie Glas zerbrachen, während ihre eiligen Schritte eine Gischt aus Schnee, Erdkrümeln und abgerissenen Pflanzenteilen hinter sich her zogen.
Da war zunächst einmal ihre „Unverschämtheit“, die mich platt machte: einfach aus Faulheit, oder um ein paar Sekunden zu sparen mitten durch einen offenbar bepflanzten Garten zu laufen, und dabei nicht mal groß zu schauen, wo sie hin tritt. Aber sofort sprang auch das Gedankenkarussell an: die gnadenlose Wucht ihrer Schritte waren für mich spürbar! Ich fühlte mit dem kleinen Gärtchen, das ihre Tritte erdulden muss, leide mit dem kleinen winterlichen Spross einer Pflanze, die auf das Frühjahr hofft, aber nun unter dem mächtigen Stiefel der jungen Dame ihr Ende findet. Versetze mich in eine kleine Spitzmaus, deren kleine Winterhöhle dicht unter dem Boden dem Druck nicht stand hält und über mir einbricht - in ihrer Eile macht sie sich auch keine Gedanken darüber, warum der Boden unter ihrem Tritt ein wenig nachgibt…
Vielleicht war es auch ganz harmlos und sie kannte die Bewohner des Hauses, und der Garten lag brach, aber in meinen Gedanken läuft sie heute noch rücksichtslos durch einen sorgsam gepflegten Gemüsegarten, und ich nehme mein Schicksal als Spitzmaus, die unter ihrem Stiefel endet, bereitwillig hin…