Immer wieder eine schöne Phantasie:
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Während ich versuche mich als Däumling im hohen Gras vor IHR in Sicherheit zu bringen, entdeckt SIE mich schliesslich doch! Erstarrt vor Schreck lasse ich mich einfach auf den Rücken fallen und liefere mich willenlos ihrer Macht aus!
Sie schaut mitleidig auf mich herab, beschliesst nun meinem kümmerlichen Dasein ein kurzes Ende zu bereiten, und einen Augenblick später versperrt mir bereits die Sohle ihres Sneakers den Blick auf dieses wunderbare und zugleich übermächtige Geschöpf. Die Sekunden werden zur Ewigkeit, während mich die weiche Sohle nieder zu drücken beginnt…
Meine Augen haben diese letzte Aussicht gespeichert: ihre schlanken aber kraftvollen Beine. Ihre anmutig ausladende Hüften. Die schlanke Taille… Und dann ihre wunderbaren Brüste, die sich hoch über mir schön und erhaben unter ihrem angespannten Oberteil wölben. Darüber ihr unglaublich süßes Gesicht, halb verdeckt von ihrem langen schwarzen Haar, das ihr in Strähnen wild nach vorne über ihr Gesicht fällt, während sie mich aus unendlicher Höhe ein letztes mal anschaut - mit einem aufregendem gespielt-mitleidigem Blick, der in Wahrheit eine unverhohlene tödliche Bosheit durchscheinen lässt.
Es ist die selbe Boshaftigkeit, mit der sie schon als Mädchen gerne irgendwelche Käfer oder anderes Getier zertreten hat, und dabei dieses prickelnde Gefühl purer Macht wie eine warme Woge ihren Körper durchströmte - während wieder mal ein kleines hilfloses Leben unter ihrem Fuß endete…
In der Abschlussklasse des Gymnasiums waren wir sogar Klassenkameraden, und ich bewunderte sie heimlich für ihr „unmögliches“ Verhalten, das sie in den Pausen bei Gelegenheit insbesondere mir gegenüber immer wieder zeigte, denn sie wusste, dass ich eigentlich Naturliebhaber war.
Nie werde ich ihr böses Grinsen vergessen als sie im Gänsemarsch mit ihren weißen Sneakern eine Ameisenstrasse entlang balancierte - dabei sauber einen Fuß direkt vor den anderen setzte um möglichst alle Krabbler unter ihren Sohlen zu zerquetschen. Mir drehte es förmlich das Herz herum, was sie bemerkte und mich fies angrinste, während sie langsam weiter ging. All die kleinen hilflosen Tierchen, die danach nur noch ein kleiner Fleck auf dem Asphalt oder unter den weißen Sohlen ihrer Sneaker waren… Aber der Anblick dieser „bösen“ wie auch nun mit Anfang 20 wunderschönen Frau begann mich auch auf wundersame weise zu erregen! Die Schönheit und Anmut ihrer Statur, schlank aber auch kraftvoll und durchtrainiert (in Sport hatte sie immer Bestnoten und steckte auch die meisten Kerle in die Tasche!) beeindruckten mich plötzlich auf eine neue Art und Weise…
Dabei hatte sie aber auch durchaus eine gewisse Courage: als ein Freund einmal sein Terrarium vorführte entwich ihm ein giftiger Skorpion, der nun auf dem Fußboden herum irrte. Während die meisten anderen aus dem Zimmer flohen, blieb sie stehen, taxierte das Tier in aller Ruhe, und als es dicht vor ihr vorbei rennen wollte, hob sie ihren Fuß und stellte ihn blitzschnell auf den kleinen Ausreisser!
„Nicht!“, schrie der Freund noch, aber es war zu spät. Ihr Sneaker begrub das kleine Tier unter sich und das feine Knirschen des Chitinpanzers besiegelte das Ende! Auch mir verschlug es die Sprache angesichts dieser Kaltblütigkeit! Sie blieb eine Weile mit ihrem vollen Gewicht auf ihrem Opfer stehen und schaute grinsend auf ihren Fuß, unter dem der nun unschädlich gemachte Skorpion lag:
„Siehste, das kommt davon, wenn man abhaut!“ Schließlich hob sie ihren Fuß wieder an um sich die Überreste anzusehen, die aber im Profil ihres Sportschuhs klebten. „Willste den beerdigen, oder was sollen wir damit machen?“, fragte sie den Freund mit einem spöttischen Unterton und hielt im die Sohle mit seinem völlig platt getretenen „Liebling“ fast vor die Nase. Der bekam allerdings kein Wort heraus, worauf sie schliesslich meinte: „Egal! Dann bleibt er eben da kleben. Das läuft sich schon von alleine ab!“ Mit diesen Worten verliess sie das Treffen einfach…
„Was für eine Frau!“, dachte ich nur, und bemerkte erst jetzt wie sehr mich ihre toughe Aktion sowie ihr Abgang erregt hatte! Dich das Fenster sah ich sie draussen ganz normal im Eilschritt über die Strasse laufen und stellte mir vor, wie die Reste des armen Tiers bei jedem Schritt weiter zerrieben wurden. Gerade noch rechtzeitig schaffte ich es auf die Toilette, bevor ich ganz die Kontrolle verlor…
Dann erinnerte ich mich an den Judokurs in der Abschlussklasse, als Körperbeherrschung und Vertrauen geübt werden sollte: Wir Kerls mussten uns nebeneinander rücklings auf den Boden legen, während die Damen im Eiltempo über uns hinweg gingen, und dabei selbstverständlich in den Lücken zwischen uns treten sollten. Das ging mehrere Runden so, und insbesondere wenn SIE über mich hinweg schritt, und ich dabei in die unglaubliche Perspektive ihrer zahlreichen Opfer erleben durfte, erfasste mich ein ehrfürchtiges Staunen. Ich spürte den Boden unter den schweren Tritten der Ladys vibrieren und stelle mir zum ersten mal vor, als eines ihrer winzigen Opfer ein süßes Ende unter dieser herrlichen Gewalt zu erleiden!
All das ging mir in den wenigen verbleibenden Augenblicken durch den Kopf, während nun ICH zum Opfer dieser Königin der gesamten Schöpfung werden durfte! Ich spürte wie sich die weiche Sohle ihres Sneakers fast zärtlich um meinen kleinen Körper schmiegt, während der Druck unbarmherzig steigt, bis meine ersten Knochen brechen. Unmengen von Adrenalin sorgen dafür, dass ich kaum Schmerzen spüre, eher ein warmes wunderbares Gefühl, als sich mein kleiner unbedeutender Leib unter dieser erfurchterbietenden Gewalt auflöst und aufhört zu existieren…
SIE spürt dagegen nur einen kleinen Widerstand, eine kleine Unebenheit unter ihrem Sneaker, die aber schnell nachgibt. Dann schreitet sie einfach über meine Reste hinweg und geht ihres Weges, ohne sich noch einmal umzudrehen…