Ein riesiger Besuch aus dem All

  • Den vielen Kommentaren muss ich beipflichten: Es macht außerordentlich Spaß, Deine Geschichte lesen zu dürfen - es steckt ja auch immer ordentlich Arbeit drin.

    Textpassagen, wo Elissa und/oder Nina mit echter Freude sich daran verlustieren, unter ihren Sohlen (mit und ohne Schuh) ganze Städte mit einem sanften Lächeln auf den Lippen und ohne jegliches Mitgefühl -mal bewusst, mal unbewusst- zu zermalmen, lassen mir einen Schauer über den Rücken laufen. Ich wäre mir nicht sicher, ob ich gerne live an diesem Ereignis teilnehmen wollte, aber man hat nicht immer die Wahl: Die Einwohner dierer Städte hatten es zumindest nicht.
    Sofern es denn für mich ein letzter Pflichttermin wäre, würde ich ihn über mich ergehen lassen und -was soll manschon machen- die Freude der beiden Damen genießen. Es ist einfach auch schön, andere Menschen lächeln zu sehen..... schade auch, dass mich in diesem Fall ihr Lächeln und Genuss zum Matsch werden lassen würde =O:love:

    Ich hoffe, dass es demnächst noch weitere so schöne Kapitel gibt, mit sich amüsierenden und lächelnden Damen - die immer einen Schritt voraus sind ;) und die Welt in neue Formen bringen - Geniale Story - Danke!!!!!

    Vielen lieben Dank für die netten Worte. Es freut mich das dir die Geschichte auch so sehr gefällt. Vielen Dank fürs Feedback.

  • Klasse geschrieben! Danke für die wirklich sehr anregende Geschichte!

    Alles in allem gibt es das ja schon so ähnlich. Wer über einen biologisch intakten Waldboden läuft, vernichtet ja auch mit jedem Schritt ganze „Zivilisationen“, auch wenn Ameisen und echte Mikroben keine Autos fahren, so ist deren Leben auf ihre Art hochkomplex und durchorganisiert. Wir Menschen können das nur nicht so nachvollziehen, bzw. nur mit viel Phantasie, weil wir keinen direkten kommunikativen Draht zu diesen Lebensformen haben. Wir staunen dann nur immer darüber, wenn uns die Forscher erklären, dass auch diese angeblich „niederen“ Lebensformen auf unserem Planeten so etwas wie „Sozialstaaten“ bilden, wo die einzelnen Tiere bestimmte Aufgaben haben, wo untereinander kommuniziert wird, wo gelernt wird, geschmeckt, gerochen, gefühlt, und wo vor allem das „Miteinander“ ganz groß geschrieben wird.

    Freilich: Alle diese Lebensformen, große wie winzige, existieren seit vielen Millionen Jahren miteinander. Bis vor 65 Millionen Jahren gab es mit den Dinos sogar noch viel größere Lebensformen, die auch uns das Fürchten gelehrt hätte, und die unsere Entwicklung von einer Art winzigen Haselmaus (damals eines der ganz wenigen Säugetiere, die neben den Dinos existieren konnten) hin zum modernen Menschen wohl verhindert hätten, wären sie nicht plötzlich ausgestorben.

    So sieht man also: Nicht alle Lebensformen sind untereinander fähig zur Koexistenz. Während es bei Mensch vs. Ameise funktioniert, gäb es zwischen Mensch und Dinos wohl sehr große Probleme, ständen letztere plötzlich wieder auf der Matte (wo heute sogar der vergleichsweise harmlose Wolf uns hier vor Probleme stellt…). Und bekämen wir Besuch von Elissa und Nina (und bei den beiden würde es ja nicht bleiben!), dann bekämen WIR tatsächlich ein riesiges Problem, denn wir können unsere Verluste nicht annähernd so fix ausgleichen wie Ameisen, denn wir haben keine Königin, die täglich zigtausende neue Menschen produziert. Unsere Rettung könnten vielleicht ausgerechnet noch viel winzigere Lebewesen sein: krankmachende Bakterien, Viren oder Pilze, die in den Neuankömmlingen neue Wirte finden, deren Organismus völlig unvorbereitet ist.

    Na ja… Genug philosophiert! 😅

  • Ach so, noch ein Tipp an die beiden Planetenforscherinnen: Neben schicken High Heels sind bei solchen Exkursionen zweifellos auch robuste Stiefel sinnvoll. Sicher haben die Winzmenschen auch Militär, und eine in Stellung gebrachte Panzerbrigade ist unter einem derben Stiefel sicher angenehmer und effektiver zu vernichten als in offenen Heels, wo man mit dem dünnen Absatz nach jedem einzelnen Panzer „zielen“ muss. Und falls die doch mal zum Schuss kommen, dann sind die Granätchen zwar für Euch nicht schlimmer als „Ladykracher“, aber trotzdem könnten auch hier Stiefel vorteilhaft gegen diese lästigen „Mückenstiche“ sein. 😊

    Vorschlag für eine Forscherinnen-PSA (PSA = persönliche Schutzausrüstung):

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Vor Atombomben braucht ihr allerdings keine Angst zu haben. Die kritischen Massen von Pu239 oder U235 , die nun mal für eine Kernexplosion nötig sind, wären viel zu groß, um von so winzigen Wesen gehändelt werden zu können! 😊

    Einmal editiert, zuletzt von Schlumpf68 (22. Oktober 2025 um 16:06)

  • Dann fiel der gewaltige Schatten eines roten High Heels über ein Dorf. Ein dumpfer Schlag folgte, der den Boden erzittern ließ. Sekunden später krachte auch der zweite Schuh herab – sieben Kilometer weiter.


    Sie richtete sich auf, wischte Staub an ihrer Hüfte ab und hob den rechten High Heel. Nach kurzem Zögern stampfte sie ihn mitten in die Stadt. Ein dumpfes Grollen – dann Stille.

    muss sagen für meinen Geschmack waren das die Stellen die mir am besten gefallen haben 😃😃

    • Offizieller Beitrag

    Klar sind Stiefel geschickter, aber ich würde beispielsweise die oben abgebildete Lady lieber in Klarlack-Pumps mit hohen Pfennigabsätzen sehen. Ich finde einfach, das hat was. Und man muss sich vorstellen, was sie alleine mit ihrem Absatz für einen gewaltigen Druck ausüben kann. Da stürzen dann reihenweise Winzlinge in die Löcher, welche sie beim Gehen im Boden hinterlässt. 8o

  • …Und man muss sich vorstellen, was sie alleine mit ihrem Absatz für einen gewaltigen Druck ausüben kann. Da stürzen dann reihenweise Winzlinge in die Löcher, welche sie beim Gehen im Boden hinterlässt. 8o

    Hihi! Klar! Schon eine interessante Vorstellung. Keine Strassendecke könnte dieser „Flächenpressung“ standhalten.

    Ich erinnere mich gerade an unseren Physiklehrer von vor 40 Jahren. Der malte plötzlich wortlos einen Pumps an die Tafel, unter dem Absatz eine Hand, und erklärte dann uns verwunderten (ich glaube auch teils leicht erröteten…😄) Schülern etwas von Flächenpressung (Druck / Fläche, oder so). Ich wartete schon darauf, dass er das live vorführen lies: Ein Mädel mit Turnschuhen (die damals omnipräsenten Adidas „Trophy“ fand ich damals bei Mädels klasse!), und ein Mädel mit hohen spitzen Absätzen, und ein Schüler müsste dann seine Hand hergeben und nachdem sich die Mädels abwechselnd mit der Hacke auf seinen Handrücken gestellt hatten, müsste er berichten, welcher Schuh sich wie angefühlt hat! Und klar: zuerst durfte das Mädel in Turnschuhen zutreten, denn nach dem Experiment mit dem Pumps (und mit Loch in der Hand) hätte er den Adidas Trophy kaum noch objektiv beurteilen können! 😂

    Natürlich war der Test nur mein persönliches Wunschdenken, aber der Pumps mit der Hand unterm Absatz an der Tafel war schon krass! 😊

    Vermutlich hat das Erlebnis auch meinen Hang zur „Wissenschaftlichen Aufarbeitung“ diverser Phantasien hier im Forum verursacht! 😉

    Und in diesem Sinne: Aus welchem Material müsste so ein Pfennigabsatz eigentlich sein um die Kräfte auszuhalten, die ihn mühelos durch Straßendecken und ähnliches treiben würden? Vielleicht irgendeine massive Chrom-Stahl-Legierung? Und jedwede Kunststoffbeschläge könnte man auf jeden Fall vergessen, die würden unter dem Druck pulverisiert. 😊

    Und jetzt stellen wir uns mal vor welche Geräusche und welche Erdbeben das auslösen würde, wenn da nach unseren Massstäben ein ultraharter Stahlstempel vom Durchmesser eines Mammutbaumes auf Beton aufschlägt und tief darin eindringt! Aber selbst ihre Vordersohle würde nicht nur durch die Betondecke brechen, sondern auch den Boden darunter so weit verdichten, das alle Hohlräume darunter zusammen gedrückt werden: Abwasserkanäle, U-Bahntunnel, Kellerräume, auch vergessene Bergwerksschächte, selbst wenn sie tief unter der Erdoberfläche liegen würden.

    Aber vielleicht könnten sich unsere beiden Damen auch bei der Herstellung von Diamanten verdient machen. Die entstehen ja durch ultrahohe Drücke aus Kohlenstoff. 💎 😉

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