Wie kommuniziert ihr eurem Partner von eurer Vorliebe

  • Hi zusammen,

    das folgende Thema beschäftigt mich nun schon eine Weile, aber die meisten müssen da schätze ich mal durch.

    In 3 Jahren (2 1/2 Jahren zusammengezogen) habe ich es noch nicht geschafft, meiner Partnerin von meiner Vorliebe zu erzählen.

    Ich muss auch gestehen, dass die ganze Sache glaube ich nichts für sie wäre.

    Wie war es bei euch?


    Habt ihr schon mal jemanden davon erzählt?


    Für mich war es tatsächlich schon eine große Erleichterung die noch aber auch Überwindung kostete es hier zu verkünden.

    Eigentlich würde ich aber gerne etwas offener damit umgehen. Es ist ja nichts wofür man sich schämen müsste.

    Ich will aber auch meine Beziehung nicht aufs Spiel setzen.

  • gtsfan24 17. Juni 2026 um 09:58

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo Tinyhero!

    Erstmal mega cool, dass du dich hier im Forum öffnen kannst! :)

    Ich kann total verstehen, dass es einem Angst macht, über seine Fantasien zu sprechen und auch die Sorge, dass deine Partnerin das ganze falsch auffasst.
    Du bist dem Schritt, dich zu überwinden auf jedenfall schon sehr nahe! Immerhin machst du dir darüber Gedanken und tauscht dich hier im Forum aus. :)

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass es oft nicht so schlimm ist, wie man sich die Offenbarungs-Szenarien innerlich vorstellt. Das Gefühl, zu sich zu stehen und sich nicht selbst für das zu verurteilen, was man fühlt und wer man ist, ist ein unglaublich Schönes! Das habe ich auch erst so richtig mit Mitte 20 gelernt.
    Ich würde sagen, von 10 Frauen (Bin selbst Hetero, also können sicher auch Männer sein), war maximal eine dabei, die damit wirklich gar nichts anfangen konnte. Selbst in diesem Fall war das ganze nicht schlimm und wurde sehr wohlwollend aufgefasst. Immerhin sind wir doch mitfühlende Wesen (gehe nicht davon aus, dass deine Partnerin eine dissoziale Persönlichkeitsstörung hat, sonst hast du nämlich eher ein anderes Problem), und es geht immerhin um eine sehr persönliche und intime Sache.
    Die meisten Menschen werden sowas interessant finden, unique und fühlen sich geehrt, dass du es ihnen anvertraust. Besonders wenn du auch kommunizierst, dass du damit sehr unsicher bist und es dir schwer fällt darüber zu reden. Das ist ein wundervolles Kompliment!

    Offene Kommunikation ist das allerbeste, was du tun kannst. Für dich und für deine Partnerin! :)

    Von dem ich in deinem Profil über deinen Kink gelesen habe, gibt es auch so viele kleine Sachen, die man in euer Sexualleben einbauen kann, ohne, dass sie sich unwohl fühlen muss. Das ist doch zusätzlich auch aufregend! Muss hald gut abgesprochen und kommuniziert sein. Lass ihr auf jedenfall Zeit und Spielraum, selber Dinge auszuprobieren.
    Ein Tipp: Versuche sie auf keinenfall unter Druck zu setzen. Nur weil du ihr das erzählst, heißt das nicht, dass du das jetzt von ihr erwartest! Das ist oft schwer zu kommunizieren und der Druck führt eher dazu, dass die andere Person zu macht. Du kannst mit ihr gemeinsam die Sache verspielt angehen, aber ohne einen Erwartungsdruck aufzubauen.
    Ich weiß, das ist mega schwer, besonders wenn du dich zum ersten mal einer realen Person öffnest, aber ich bin sicher, dass du das schaffst! :)

    Ich kann es dir echt empfehlen mit deinen Gefühlen und Fantasien auch offen umzugehen! Natürlich nicht jetzt jedem erzählen, ist ja immerhin intim. Aber du wirst zufriedener mit dir selbst sein und vielleicht auch ein wenig überrascht, wie die Reaktionen aussehen.
    In meinem Leben hatte ich dadurch schon Partnerinnen, die zwar selbst für sich auch nichts damit anfangen konnten, aber schon durch ne Spielzeugstadt in Strumpfhosen getrampelt sind, weil mich das verrückt gemacht hat und Sie eben das dann toll fanden!.

    Kein Stress! Fass deinen Mut zusammen. Immer besser man macht etwas und es droht schief zu gehen, als man hat es nie probiert und schaut auf ein "hätte ich doch" zurück.


    ^^


    Einmal editiert, zuletzt von spector (17. Juni 2026 um 19:09)

    • Offizieller Beitrag

    Ich finde, Spector hat das hier sehr gut auf den Punkt gebracht. Der Fetisch ist ein Teil von Dir. Wenn Du länger mit der Partnerin zusammen bist, würdest Du gerne Deinen Fetisch irgendwie einbauen, sei es Fotos für Vorlagen oder einfach die Möglichkeit, dass Du beispielswiese ihren nackten Körper aus der Perspektive eines Winzlings bewundern darfst. Dies wird schwierig und zuletzt aus meiner Sicht auch unfair, wenn Du nichts davon weiß.

    Ich hatte in meinem Leben drei feste Partnerinnen, wobei ich mit zwei verheiratet war bzw. es noch bin. Alle drei habe ich nach einiger Zeit von meinem Fetisch erzählt. Alle behielten diese Informationen für sich und waren dankbar für die Offenheit. Große Gegenliebe habe ich bei keiner von ihnen gefunden, aber sie wussten eben Bescheid, weshalb ich manchmal auf ihren Po oder ihre Füße starrte.

    Daher kann ich Dich nur ermuntern, Dir da einen Ruck zu geben.

  • Vielen lieben Dank Spector für deine Einschätzung und die Tipps zu den Thema.

    Tatsächlich habe ich ihr vor 2-3 Monaten gesagt, dass ich eine devote Ader an mir habe und danach war das Sexualleben deutlich entspannter. Im allgemeinen stehe ich nun dazu, dass ich eben Frauen mag, die eben Butt kicken können. ;)

    Ich warte noch auf einen guten Zeitpunkt um mich dann ganz zu öffnen.
    Will jetzt nicht heute Abend die Tür eintreten. :D

    Auch danke Marcellino,
    Tatsächlich gehen glaube ich die meisten Frauen damit sehr diskret um.


    Meine erste Ex-Freundin war eben sehr offen, was ihre Sexuellen Präferenzen angeht. Damit kam ich nicht so zurecht, was zusätzlich meine Bedenken stärkte.


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