Beiträge von Gianleen
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Hat leider etwas länger gedauert. Ich hoffe, dass euch das Kapitel trotzdem gefällt.
Leben und Tod
Der Wohnbereich der Flames war nicht besonders groß. Als Oktavia in das Wohnzimmer trat, sah sie ein heilloses Durcheinander. „Das könnte eine lange Suche werden.“, stellte sie ernüchternd fest.
Johannes musste er zustimmen. Die Couch und zwei Sessel waren einfach umgeworfen wurden. Der Tisch hatte ein Bein verloren und tausend Scherben lagen auf dem Boden, die vermutlich von einer Blumenvase stammten.
Plötzlich konnte er eine gewisse Spannung in der Luft fühlen. Es war wieder leise am Knistern und ein seltsames Gefühl beschlich den Winzling. Erstaunt sah er, wie langsam sich vor seinen Augen alles wieder zusammensetzte.
Selbst die Vase stand am Ende wieder auf den Tisch. Er zitterte leicht, als ihm bewusst wurde, dass dies nur Oktavias Werk sein konnte. Als er zu ihrem Gesicht hinauf sah, bemerkte er ein seltsamen Gesichtsausdruck. Die Hexe schien eine Vorahnung zu haben.
Dann setzte sie sich plötzlich ruckartig in Bewegung und rollte sich zur Seite. Dabei fiel Johannes aus ihrem Ausschnitt heraus. Unsanft landete er auf dem Paketboden, der sogleich bebte. Er hörte wie Holz splitterte und als er sich umsah, bemerkte er, dass hinter ihm ein riesige Axt im Boden steckte.
Wäre die Hexe nicht so schnell zur Seite gerollt, hätte die Axt sie getroffen und vermutlich getötet. Blankes Entsetzen packte Johannes, als er die Kreatur ansah, die in der Tür stand. Es handelte sich um eine Echse, deren roten Augen zu leuchten schienen. Aus dem langen Maul schoss eine Zunge, die sehr lang zu sein schien.
Es dauerte etwas, bis der Winzling realisierte, dass die Zunge genau auf ihn zuschoss. Sie hatte ihn schon fast erreicht, als die Kreatur aufheulte. Oktavia hatte die Zunge in der Luft gepackt und schleuderte nun mit dieser die Echse durch den Raum.
Krachend landete die Echse auf dem Tisch und fegte von diesem die Vase herunter. Klirrend zersprang sie in tausende Scherben. Die Hexe trat eilig zur Axt, wobei Johannes an ihren beiden Beinen entlang bis zu ihrem Höschen aufschauen konnte.
Ein Schweißtropfen fiel von ihren Oberschenkel so herunter, dass er dem jungen Winzling genau auf den Kopf tropfte. Er zuckte leicht zusammen und rümpfte danach die Nase, als ihm der Geruch erreichte.
Mit einer Leichtigkeit, die unmenschlich war, zog die Hexe die riesige Axt aus dem Boden. Johannes konnte genau hören, wie das Holz knackte und knarzte. Er konnte sogar erkennen, wie mehrere Holzsplitter von der Schneide der Axt herunterfielen.
„Ich leih mir die mal.“, sagte Oktavia ruhig, ehe sie eine Kampfhaltung einnahm.
Zu Johannes erstaunten, hielt sie die riesige Axt in einer Hand. Mit federleichten Schritten schien sie über den Boden zu hechten, während sie zum Schlag ausholte. Als die Hexe die Echse erreichte, schlug sie mit einer Geschwindigkeit zu, sodass die Axt nur noch als Schemen zu erkennen war.
Ein lauter Knirschen war zu hören, ehe die Holz mit einem lauten Krachen in den Boden eindrang. Der Stiel der Axt brach wegen den heftigen Aufprall ab. Wie auch die anderen Dämonen verschwand auch die Echse und nichts erinnerte daran, dass sie jemals existiert hatte.
Plötzlich klatschte eine Person laut in die Hände und applaudierte der Hexe. Johannes sah, dass ein Mann in dunklen Kleider und mit schwarzen Haaren in der Tür stand. Mit tiefer Stimme sagte er: „Ich bin beeindruckt. Meine Diener scheinen kein Problem für dich darzustellen, Oktavia.“
Blitzschnell wirbelte die Hexe herum und schleuderte den Stiel der Axt nach dem Mann. Dieser wich aber einfach mit einem Schritt zur Seite aus und lachte böse. „Bei mir musst du dich schon ein wenig mehr anstrengen, kleine Hexe.“
Oktavia funkelte ihn böse an und antwortete: „Unterschätze mich ruhig. Ich werde dich zurück in die Hölle schicken, woher du gekommen bist.“
„Wenn du deinen Vater nie wieder sehen möchtest, kannst du mich ruhig töten. Er war so dumm und ist in meine Falle getappt. Ich hätte mehr vom großen Zauberer erwartet.“
Erstaunt weitete Oktavia ihre blauen Augen. Fassungslos sah sie den Mann an und Johannes meinte zu sehe, wie sie leicht erzitterte. Im nächsten Moment ballte sie aber bereits ihre Fäuste und im selben Augenblick begann der Boden heftig zu beben.
Wäre Johannes aufgestanden, hätte ihn das heftige Beben wieder von den Füßen gerissen. Der Winzling wusste, dass dies nichts Gutes bedeuten konnte. Er blickte verzweifelte zu Oktavia, die in diesem Augenblick wie eine Göttin wirkte.
Ihre blonden Haare wehten leicht um ihr Gesicht herum. Angetrieben von einem Wind, der nicht existieren durfte. Ihre blauen Augen strahlten eine Ruhe aus, die unheimlich war. Die roten Lippen waren zu einem Strich zusammengepresst. Er wusste, dass die Hexe dabei war, ihre gewaltigen Kräfte in einem Moment freizusetzen.
Deshalb brüllte er so laut er konnte: „Tu das nicht Oktavia.“
Doch sie konnte ihn nicht verstehen. Seine Stimme war viel zu schwach, um ihr Gehör zu erreichen. Der Dämon hingegen, denn um nichts anderes konnte es sich bei dem Mann handeln, weitete seine Augen. Wie seine Diener schien er überrascht über die gewaltige Stärke der Hexe zu sein.
Die Hexe trat einen anmutigen Schritt nach vorne. Johannes beobachtete jede ihrer Bewegungen. Er sah, wie sich ihr rechter [lexicon='Fuß',''][/lexicon] vom Boden löste und in den Himmel aufstieg. Eher er donnernd weiter vorne wieder abgesetzt wurde.
Wenn sie auf diese Art und Weise über die Modellbahn gegangen wäre, hätte sie damit große Zerstörung angerichtet. So blieb der Fußboden aber unverändert. Johannes hingegen wäre wohl von ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] zerdrückt worden.
Sie machte einen weiteren Schritt, vor dem der Dämon zurückwich. Doch direkt hinter ihm befand sich eine Wand, da er dem Stiel der Axt ausgewichen war. „Wer bist du?“, stammelte er verzweifelt. „Du kannst nie im Leben eine Hexe sein. Deine Kräfte übersteigen die deiner Mutter um ein Vielfaches.“
Oktavia fragte wütend: „Wo ist mein Vater? Was hast du mit ihm getan?“
Sie machte einen weiteren Schritt, weshalb der Dämon zusammenzuckte. Das Beben wurde noch einmal stärker, als die Hexe noch näher trat. Aus dem Nichts erschien eine lange, helle Klinge, die unmittelbar unter dem Kinn des Dämons ruhte. Weitere Schwerte erschienen, die aus Licht zu bestehen schienen. Sie alle waren auf die Kreatur der Finsternis gerichtet.
„Nein. Bitte! Ich... Euer Vater befindet sich... in der alten Fabrik. Genau wie die Flames. Bitte verschont mich. Ich werde alles... für Euch tun.“
Doch Oktavia zeigte keine Gnade. Die Schwerter schossen in den Körper und durchlöcherten diesen, ohne große Mühe. Auch dieser Dämon verschwand. Sofort hörte der Boden auf zu beben. Oktavia fasste sich mit ihrer rechten Hand an den Kopf.
Johannes sah, dass sie leicht schwankte. Sie verlor das Gleichgewicht und stürzte nach hinten. In diesem Moment erinnerte er sich genau daran, wie sie auf die Modellbahn gefallen war. Ihr Blick traf den ihren, ehe sie auf den Boden aufschlug und das Bewusstsein verlor.
Sofort rappelte sich Johannes auf und lief zu dem riesigen Körper. „Oktavia.“, brüllte er entsetzt. Doch die Hexe reagierte nicht, obwohl er ihr direkt ins Ohr gebrüllt hatte. Verzweifelt sah er sich um, ehe er sich dazu entschied auf ihren Körper zu klettern.
Deshalb rannte er zu ihrem rechten Arm und lief an diesem entlang, bis er ohne weitere darauf steigen konnte. Ein wenig erinnerte der Arm an eine lange Laderampe. Nur war er für ihn kleiner.
Eilig hastete er den Arm hinauf und fand sich dann auf ihrer Schulter wieder. Er sah sie um und musste unweigerlich in ihren Ausschnitt hineinschauten. Da er ihren Herzschlag nicht spüren konnte, rannte er zu den beiden Brüsten.
Außer Atem erreichte er die beiden Wölbungen, die links und rechts wie kleine Kuppeln wirkten. Er konnte nicht widerstehen und stricht sanft über das zarte Fleisch.
Als sich sein eigener Atem beruhigt hatte und er seinen Herzschlag nicht mehr hören konnte, legte er sich auf die nackte Haut und versuchte Oktavias Herz zu hören. Zu seiner großen Erleichterung schlug es noch.
Doch jetzt stellte sich die Frage, was er machen sollte, solange die Hexe noch bewusstlos war. Schließlich konnte jeder Zeit ein weiterer Dämon erscheinen. Er würde als Winzling seine Geliebte wohl kaum retten können.
Als er zurück an die letzten Kämpfe dachte, musste er erschaudern. Oktavia hatte ihm gesagt, dass sie stärker als ihre Mutter war. Aber er hätte nie gedacht, dass sie so stark. Die Axt schien für sie federleicht gewesen zu sein.
Ihre magischen Kräfte vermochten dazu einen starken Dämon in Angst und Schrecken zu versetzen. Johannes fragte sich, ob das daran lag, dass sowohl Merlins als auch Walpurgis Blut durch die Adern der jungen Hexe lief.
Er wusste jedenfalls, dass er die magische Welt bereits satt hatte. Die Zauber waren ihm unheimlich und zu wissen, dass es Dämonen gab war nun nicht gerade das Tollste auf der Welt.
Ihm war aber auch bewusst, dass es für ihn jetzt kein Zurück mehr gab. Er hatte den Schritt in diese Welt gewagt und musste jetzt mit den Konsequenzen leben. Langsam erhob er sich und sah zu Oktavias wunderschönen Gesicht hinauf.
Er wollte der Hexe helfen. Ihm war bewusst, dass er dies in seiner jetzigen Form nicht konnte. Damit er ihr helfen konnte, musste er wieder groß sein. Schlagartig wurde ihm bewusst, dass er so klein hatte bleiben wollen, da er so mit Oktavia zusammen sein konnte und sie glücklich machte.
Aber diese Gedanken waren wohl Schwachsinn gewesen. Die Hexe liebte ihn und er liebte sie. Das hatte nichts mit der Größe zu tun. Deshalb war es auch in Ordnung, wenn er wieder wachsen würde.
Als ihm das bewusst wurde, spürte er plötzlich einen großen Schmerz. Er keuchte auf und merkte, dass seine Kleidung enger wurde. So schnell er konnte rannte er von Oktavias Körper und sprang von diesem. Als er auf den Boden traf, verlor er das Bewusstsein.
Nur langsam öffneten sich seine Augen. Er sah genau in zwei blaue Augen, die ihn erstaunt musterten. Nur langsam erinnerte er sich daran, was geschehen war. Er blinzelte noch einmal, eher er erkannte, dass vor ihm Oktavia lag.
Die Hexe lächelte jetzt und gab ihm dann einen sanften Kuss. Nur langsam realisierte er, dass er vollkommen nackt neben ihr lag. Sie drückte sich an sich und er konnte ihre beiden Brüste spüren, die sich sanft an seine Brust schmiegten.
Dann ließ sie plötzlich von ihm ab und errötete. Verlegen stammelte sie: „Du holst dir wohl erst einmal Sachen von Nicholas. Sie sollten dir passen.“
Auch Johannes war rot wie eine Tomate, als er nickte und eilig aus dem Zimmer verschwand. Es dauerte etwas, bis er den Kleiderschrank des Alchemisten gefunden hatte.
Als er zurückkam, lächelte ihn die Hexe an. „Ich bin froh, dass du wieder deine normale Größe erreicht hast. Aber wenn du magst, können wir daran jeder Zeit wieder etwas ändern.“
Sie zwinkerte leicht, ehe aufkeuchte. Besorgt sah sie Johannes an. Er eilte zu ihr und fragte: „Was ist los?“
„Ich habe wohl etwas viel Magie benutzt. Aber das geht schon. Wir müssen jetzt meinen Vater und die Flames retten. Danach können wir uns noch darum kümmern.“
„Aber...“
„Das ist nicht der richtige Zeitpunkt dazu, Johannes. Ich bin eine Hexe und du solltest mir lieber nicht zu oft widersprechen. Ansonsten überlege ich mir wirklich, ob ich dich nicht lieber winzig bei mir habe.“
Doch sie lächelte danach und fügte hinzu: „Lass uns gehen. Uns sollten keine weiteren Dämonen auf dem Weg begegnen. Bis wir die Fabrik erreicht haben, sollte es mir schon deutlich besser gehen.“
Johannes war nicht ganz davon überzeugt. Ihm blieb aber nichts anderes übrig, da er sich sicher war, dass Oktavia ihre Drohung ernst gemeint hatte. Noch immer war die Hexe ihm unheimlich. Doch sie hatte auch sehr viel anziehendes an sich.
Sie war etwas exotisches und ihre Kräfte faszinierten ihn. Er zitterte leicht, als sie seine Hand nahm und gemeinsam mit ihm die Apotheke verließ. Die Kleider des Alchemisten schienen ihm tatsächlich perfekt zu passen.
Draußen schien bereits warm die Sonne. Dennoch ließ sich Johannes von dem schönen Wetter nicht ablenken. Er wusste, dass es noch nicht vorbei war. In der Fabrik würden sie sicherlich noch weitere Schurken erwarten. Doch dieses Mal würde er gemeinsam mit Oktavia kämpfen. -
Super Fortsetzungen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich denke mal, dass die Brücke auch nicht ewig stehen wird

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Aus den Tiefen der Finsternis
„Was... was zur Hölle war das?“, stammelte Johannes entsetzt. Vor ihm war nicht einmal ein Haufen Asche von dem Typen übrig geblieben.
„Hölle trifft es ziemlich gut.“, antwortete die Hexe mit ruhiger Stimme. Düster fuhr sie fort: „Es handelte sich um einen niederen Dämon, der sehr gerne Menschenfleisch ist. Doch sobald die Sonne aufgeht und sie keinen Schutz vor den Strahlen suchen, gehen sie in Flammen auf.“
Johannes zitterte, als er diese Worte hörte. Es schien so, als wären seine schlimmsten Albträume wahr geworden. Nie im Leben hätte er gedacht, dass es solch finstere Kreaturen auf dieser Welt gab. Er klammerte sich an den blonden Strähnen von Oktavia, als sich diese in Bewegung setzte.
„Ich bin mir sicher, dass uns Nicholas mehr darüber sagen kann.“, sagte die Hexe noch, bevor sie die Apotheke wieder betrat.Der Alchemist war gerade dabei mehrere Sachen in die Regale einzusortieren.
Erstaunt blickte er auf und als er Oktavia erkannte, runzelte er leicht mit der Stirn. „Habe ich mich eben nicht deutlich ausgedrückt?“
Die Hexe ließ sich davon nicht einschüchtern. Sie trat näher und flüsterte: „Vor dem Haus war ein Dämon und mein Vater ist einem Auto hinterher gerast. Sie sollten uns also besser sagen, was hier vor sich geht.“
Der Alchemist sah sie kurz an, ehe er fragte. „Ein Dämon? Ich weiß nicht, wovon du redest. Hier gibt es keine Dämonen.“
Johannes konnte spüren, wie ein leichtes Beben durch Oktavias Körper ging. Ihre Schultern straften sich unter seinen Füßen. Er schloss die Augen und hörte, dass ihre Atmung nur sehr flach ging. Er spürte, dass sich ihre Haut leicht erhitzte. Das Blut in ihren Adern schien schneller zu fließen.
Plötzlich war dort wieder dieses seltsame Gefühl. Die Luft schien plötzlich vor Energie nur zu pulsieren. Das leise Knistern kündigte das kommende Unwetter an.
„Beruhige dich, Oktavia.“, sagte er mit ruhiger Zimmer.
Sie wandte ihren Kopf leicht zur Seite, so als wollte sie ihn erstaunt anschauen. „halt dich da raus Johannes!“, sagte sie befehlend, ehe er durch Magie von ihrer Schulter gehoben wurde. Er flog an ihrem riesigen Gesicht vorbei nach unten und landete wieder zwischen ihren beiden Brüsten.
Johannes spürte in sich lodernde Wut. Oktavia behandelte ihn wie ein Kleinkind. Deshalb trat er gegen ihrem linken Busen, der sich als größerer Widerstand herausstellte, als er erwartet hatte. Die Brust war recht robust und wurde durch den BH festgehalten.
Deshalb tat er sich vermutlich mehr weh als die Hexe. Er konnte dennoch deutlich hören, wie Nicholas lachte. „Ihr gebt ein reizendes Paar ab.“
„Und ihr braucht euch nicht länger als Nicholas Flamel auszugeben!“, sagte Oktavia mit eisiger Stimme. In ihren Augen lag ein gefährlicher Glanz, den Johannes zuvor noch nie gesehen hatte.
Von seiner bequemen Sitzfläche aus sah er, wie der Alchemist seine Augen weitete. Dann lächelte er und antwortete mit tiefer und bedrohlicher Stimme: „Du bist wirklich ein schlaues Mädchen, Oktavia.“
Seine Haut würde plötzlich blasser und seine Augen nahmen eine rote Farbe an. Wo seine Finger gewesen waren, erschienen Krallen. Seine Zähne wurde länger und seine Haare verwandelten sich in lodernde Flammen.
Er lachte böse auf und nahm eine kleine Flasche, in der eine schwarze Flüssigkeit sich befand. Trotz seinen Krallen schien es ihm leicht zufallen diese zu öffnen. Er schüttete den gesamten Inhalt in eine Schüssel, die er danach in die Richtung von Oktavia warf.
Die Hexe bewegte sich keinen Zentimeter. Johannes schrie auf, als das Geschoss sie fast erwischt hatte, doch es war bereits zu spät. Mit voller Wucht traft die Schüssel Oktavia am Kopf, die daraufhin keuchte und nach hinten fiel.
Johannes blieb zum Glück zwischen ihren beiden Brüsten und landete weich. Das konnte man von der Hexe nicht gerade sagen. Als er zu ihrem Gesicht hoch sah, bemerkte er, dass die schwarze Flüssigkeit ihr Kinn herunterlief.
Ein Schatten trat über sie und Johannes sah in das riesige Gesicht des Dämons. Das hässliche Maul war zu einem schiefen und bösartigen Grinsen verzogen. Mit seinen Klauen nahm er die Schüssel und war sie zur Seite.
„Ich nehme an, dass du das Dämonenwasser aus deinem Unterricht kennst, Oktavia. Mal sehen, welches Wirkung es zeigen wird.“
Johannes verstand gar nichts mehr. Er traute sich aber auch nicht zwischen den beiden Brüsten hervor zu kommen. Der Dämon machte ihm Angst und er konnte sowieso nichts gegen ihn ausrichten.
Immerhin spürte er, dass sich Oktavias Brust immer noch hob und senkte. Hilflos musste er mit ansehen, wie das Dämonenwasser in blonden Haare der Hexe floss und diese verklebte.
Plötzlich richtete sich Oktavia auf und sie hustete leicht. Sofort tropfte das schwarze Wasser auf ihren Oberkörper. Wie durch ein wunder wurde Johannes davon nicht getroffen. Zu seinem Erstaunen schienen die Tropfen auf Oktavias Haut zu verschwinden.
„Du bist aber schnell wieder auf den Beinen.“, meinte der Dämon verwundert.
Im nächsten Moment stand die Hexe gänzlich auf und sie öffnete ihre Augen. Ihre nun schwarzen Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. Mit ihrer Zunge leckte sie sich etwas von den Dämonenwasser von den Lippen, als wäre dies eine leckere Soße.
„Was zur Hölle?“, stammelte der Dämon erstaunt.
Oktavia kicherte böse und strich sich mit ihrer rechten Hand über den Bauch. Mit lieblicher Stimme sagte sie: „Du hast einen Fehler gemacht. Das Dämonenwasser hatte einen seltsame Einfluss auf meinen Charakter.“
Sie sprach mit düsterer Stimme ein paar Worte, die Johannes nicht verstand. Der Dämon weitete seine Augen und schrie dann vor Schmerz aus. Um ihn herum entstand eine schwarze Wolke, die sich schnell um seinen ganzen Körper ausbreitete.
Als er komplett daran verschwunden war, hörte sein Geschrei plötzlich auf. Im nächsten Moment war auch die Wolke verschwunden und nicht erinnerte daran, dass der Dämon vor ein paar Augenblicken noch vor der Hexe gestanden hatte.
„Du bist manchmal ganz schön unheimlich.“, meinte Johannes plötzlich.
Die Hexe kicherte und antwortete: „Ich weiß. Aber ich liebe dich und zu dir werde ich nicht so sein.“
„Wie hat sich denn dein Charakter geändert.“
Er sah zu ihr hinauf und sie sah zu ihm hinunter. Ihre Blicke begegneten sich und sie antwortete ruhig: „Ich kann endlich meine dunkle Seite akzeptieren. Auch sie macht mich zu der Hexe, die ich bin. Ich glaube aber, dass mich meine Liebe zu dir vor den wahren Auswirkungen des Wasser bewahrt hat.“
Sie wurde leicht rot, ehe sie ihre Brüste nahm und leicht an ihn rieb. Johannes war verblüfft, dass sie so etwas hier tat. Doch er vermutete, dass dies auch eine Auswirkung des Wassers war.
Oktavia stöhnte leicht auf, ehe sie ihren Vorbau wieder in Frieden ließ. Ein ernster Ausdruck machte sich auf ihrer Mine breit.
„Die Dämonen scheinen etwas vor zu haben, wofür sie Nicholas Flamel brauchen. Er ist noch am Leben, genau wie seine Frau. Aber vermutlich wird er gefangen gehalten. Mal schauen, ob wir im hinteren Bereich, ein paar Informationen finden.“
Und mit diesen Worten setzte sich die Hexe in Bewegung. Jeder Schritt führte sie näher zu einem Abgrund, der bis in die Tiefen der Finsternis reichte... -
Freut mich, dass es dir gefällt. Ja ich versuche die Geschichte interessant zu halten. Noch habe ich ein paar Ideen, aber ich merke schon, dass es langsam aber sicher aufs Ende des ersten Teils oder der gesamten Geschichte zugeht xD
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Plötzliche Ankunft
Als Johannes das nächste Mal aufwachte, stand das Auto. Er befand sich immer noch in Oktavias Ausschnitt. Als er zu der jungen Hexe hoch sah, begegneten sich ihre Blicke. Sofort fing sie an zu lächeln.
Ehe er so richtig wach war, streckte sich Oktavia. Sofort wurden die beiden Brüste, die unter ihm den weichen Boden bildeten, auseinandergedrückt. Gleichzeitig wabbelten das weiche Fleisch. Verzweifelt versuchte sich Johannes an der linken Titte festzuhalten,
Doch er kniff Oktavia in die empfindliche Brust, sodass diese aufstöhnte und ein wenig zappelte. Trotz des BH wackelte es nur noch mehr und der Winzling rutschte ab. Blitzschnell ging es für ihn nach unten. Verzweifelt versuchte er sich an einem Stoffband festzuhalten, aber er konnte es nicht umfassen. Ehe er wusste, dass es ebenfalls zu dem BH gehörte, ging es unter der Bluse weiter nach unten.
Inzwischen befand er sich quasi im freien Fall. Zwar versuchte er sich immer wieder an dem Stoff festzuhalten, aber dennoch wurde er immer schneller. Ehe er sich versah, passierte er Oktavias Bauchnadel.
Zum Glück lag hier der Stoff der Bluse immer enger an ihrer haut und der Fall wurde recht sanft gestoppt. Neugierig sah er sich um, obwohl er in der Dunkelheit kaum etwas erkennen konnte.
Er hockte sich hin und versuchte nach unten einen Ausgang zu finden. Eigentlich musste er sich gerade oberhalb von ihrem Rock befinden. Er tastete im Dunkeln und bemerkte, dass er mit etwas Kraft den Stoff nach oben drücken konnte, um sich durchzuzwängen.
Als er damit gerade anfangen wollte, hörte er ein leises Klirren, ehe der Widerstand, der die Bluse an die nackte Haut gedrückt hatte, nachließ.
Sofort ging es für Johannes weiter nach unten. Blitzschnell griff er nach einem Saum. Er Begriff erst nach kurzer Zeit, dass es sich um Oktavias Unterhose handelte, die durch ihn ein Stück nach unten gerissen wurde.
Er konnte spüren, wie sich Oktavias Beine aufeinander zubewegten und Panik ergriff ihn. Durch die plötzliche Panikattacke, ließ er die Unterhose los und stürzte nach unten. Von oben hörte er ein leises Seufzen, ehe Oktavias Schenkel von links und rechts kamen. Der Winzling war sich sicher, dass sie ihn zerquetschen würden.
Bruchteile einer Sekunde nachdem er losgelassen hatte, spürte er die Beiden Oberschenkel, die ihn zusammendrückten. Er schrie auf, doch der Schmerz wurde nicht größer. Stattdessen rieb die Hexe ihre beiden Beine leicht aneinander. Es fühlte sich seltsam, aber zu gleich auch angenehm an, als ihre nackte Haut über seinen Körper strich.
Doch es dauerte nicht lange, bis Oktavia ihre Beine wieder leicht spreizte und er endlich auf den Boden landete. Er sah sich um und strich dann sanft über die beiden Fleischwände. Das die Hexe eine Gänsehaut bekam und leicht erschauderte, blieb ihm nicht verborgen.
Aber stattdessen sah er im Dunkel auf ihren Schritt. Ihre Unterhose verbarg ihren intimsten Bereich. Der schwarze Stoff lag eng an ihrer nackten Haut. Wie hypnotisiert ging er langsam darauf zu.
Als er den Stoff leicht berührte, meinte er eine leichte Feuchtigkeit zu spüren. Dazu war hier der seltsame Geruch etwas intensiver. Er meinte einen Luftzug zu spüren, doch seine Konzentration lag ganz auf den schwarzen Stoff vor sich, den er nun küsste.
Zu spät bemerkte er erst die Bewegung hinter sich. So kam es, dass sich die Finger von Oktavia plötzlich um ihn schlossen. Er konnte sehen, wie die Unterhose leicht eingedrückt wurde, ehe sie ihn von dieser wegzog.
Im rasanten Tempo ging es unter dem schwarzen Rock hervor und zu ihr hier. Er erwartete ein wütendes Gesicht. Doch stattdessen konnte er in Oktavias Blick zwei Sachen lesen. Sie wollte sich bei ihm entschuldigen und er hatte in ihr ein feuriges Verlangen geweckt.
Doch ehe die Hexe etwas sagen konnte, wurde die Beifahrertüre ruckartig geöffnet. Sofort strömte kalte Luft in das Auto. Johannes hörte Merlin sagen: „Du kannst jetzt aussteigen Oktavia.“
Der Winzling meinte in ihren Augen kurz einen Anflug von Enttäuschung zu sehen, ehe sie den Gurt löste und dann aus dem Wagen stieg.
„Sind wir schon da?“, hörte Johannes die Hexe fragen, die ihn neben ihrer Hüfte trug. Er sah an ihren dunklen Beinen entlang nach unten zur schwarzen Straße. Immer noch hatte die Hexe eine Gänsehaut, aber das lag daran, dass es noch kalt war.
Da Johannes noch nie gut im Schätzen von Größen gewesen war, versuchte er erst gar nicht zu überlegen, wie weit der Boden von ihm gerade entfernt war. Er wusste nur, dass er lieb nicht fallen wollte.
Ehe er weiter nachdenken konnte, setzte sich Oktavia wieder in Bewegung. Die schwarze Teer flog unten an ihm vorbei und die Antwort von Merlin ging in dem tosenden Geräusch in seinen Ohren unter.
Zum Glück dauerte es nicht lange, bis sie in ein warmes Haus traten. Unter sich erkannte Johannes Fliesen. Doch die Hexe hob ihn hoch, sodass er schnell erkannte, dass sie sich wohl in einer Apotheke befanden. Draußen war es noch dunkel, deshalb musste es noch sehr früh am Tag sein.
Ehe er sich versah, wurde er von der Hexe auf einen Tresen gesetzt, ehe diese mit ihren beiden Händen den Stoff des Rockes straffte. Ihre Augen wirkten unglaublich müde und ihre Haare waren ein wenig zerzaust.
Plötzlich erklang eine heitere Stimme, die zu einem Mann in den mittleren Jahren gehören musste: „Ist das deine Tochter, Merlin? Sie sieht Walpurgis wirklich ähnlich. Aber sie hat auch etwas von dir.“
„Das ist Oktavia, Nicholas.“, antwortete ihr Vater mit stolzer Stimme.
Johannes sah, wie die junge Hexe leicht errötete. Doch dann drehte er sich um und schaute zu Nicholas, der in einer Tür stand, die er bis dahin noch gar nicht gesehen hatte.
„Sind Sie Nicholas Flamel?“, fragte Oktavia schüchtern.
„So werde ich von einigen genannt.“, sagte er nun mit deutlich hörbaren französischen Akzent.
Johannes konnte nicht anders, als den Mund vor erstaunen zu öffnen. Er gaffte den Mann an, der nun zum Tresen kam und ihn sich dann genauer anschaute. „Ist dir etwa eine Laus über die Leber gelaufen?“, fragte Nicholas lachend.
Johannes schüttelte den Kopf. Dann fügte der Mann hinzu: „Merlin hat mir bereits gesagt, dass ihr ein Problem mit seiner Größe habt. Ob ich euch da weiterhelfen kann, weiß ich nicht. Dazu müsste ich erst einmal das Rezept für den Trank sehen.“
Oktavia antwortete: „Das Buch befindet sich noch im Auto. Ich werde es schnell holen.“
Mit einem Luftzug verschwand die Hexe von der Theke. Johannes starrte immer noch den Mann an, der ihn neugierig betrachtete. „Sie sind doch eine Person aus einem Buch.“
Nicholas verdrehte die Augen. „Genau das habe ich erwartet. Die meisten bringen mich mit Harry Potter in Verbindung, bevor sie mal nach meinem Namen recherchieren und feststellen, dass ich sogar in den Geschichtsbüchern stehe. Auch wenn ich lieber unbekannter wäre.“
Ehe Johannes sich eine Antwort überlegen konnte, stürmte Oktavia wieder in die Apotheke und reichte dem berühmten Alchemisten das alte Buch. Dieser schlug es auf und las erst einmal.
Johannes bemerkte, dass die junge Hexe außer Atem war. Dazu schien sie ziemlich aufgeregt zu sein, da ihr Blick immer wieder nervös über die vielen Medikamente in einem Regel hinter dem Tresen glitt.
„Ich verstehe.“, sagte Flamel plötzlich. „Das Gegenmittel wirkt nur, wenn sowohl die Person, die den Trank gebraut hat, als auch derjenige, der den Trank genommen hat, will das es wirkt.“
„Was?“, sagte Johannes entsetzt. „Heißt das etwa, dass einer von uns beiden nicht wollte, dass ich wieder groß werde?“
Nicholas Flamel nickte und sah Oktavia nachdenklich an. „Jedes andere Gegenmittel wäre ein Risiko. Ich kann euch leider nicht weiterhelfen. Das könnt nur ihr selbst.“
Als der Winzling auf die immer noch überragende Erscheinung von Oktavia blickte, bemerkte er, dass sie seinem Blick auswich.
„Ihr solltet jetzt besser gehen, damit ihr nicht zu viel Aufmerksamkeit auf euch zieht. Es wird bald hell.“
Merlin nickte und bedankte sich bei dem Alchemisten, ehe er aus der Apotheke ging. Auch Oktavia nahm Johannes und wollte schon gehen, als Nicholas plötzlich sagte: „Schon jetzt bist du eine mächtige Hexe. Wirst du uns das Fürchten lehren oder werden wir dir folgen, wie wir deiner Mutter gefolgt sind?“
Erstaunt drehte sich die Hexe um, doch Nicholas verschwand durch die Türe, ehe sie etwas fragen konnte. Deshalb verließ auch sie die Apotheke. Johannes sah sie dabei ganz genau an. Er fragte sich, ob ihn Oktavia angelogen hatte und gar nicht wollte, dass er wieder groß würde.
Doch er hatte nicht lange Zeit darüber nachzudenken. Als die Hexe plötzlich die Luft anhielt und auf etwas starrte, drehte auch Johannes seinen Kopf. Gerade konnte er noch sehen, wie sich das Auto in Bewegung setzte und davon raste.
Er folgte ihm und sah, dass es einem anderen Auto folgte. „Was... ist hier los?“, stammelte er entsetzt.
Oktavia hob ihn so, dass er vor ihrem riesigen Gesicht war. Ihre Augen musterten ihn nachdenklich. „Mein Vater war noch wegen einer anderen Sache hier. Ich vermutete, dass diese Sache mit dem Auto zu tun hat.“
„Cleveres Mädchen.“, meldete sich eine dunkle Stimme. Ein schwarze Gestalt trat hinter einem Busch hervor. Die Kapuze des Pullovers war so tief über das Gesicht gezogen, dass dieses nicht zu erkennen war.
„Du gibst mir jetzt besser den kleinen Wicht da in deiner Hand. Ich habe nämlich Hunger.“
Oktavia sah den Mann finster an und antwortete: „Nur über meine Leiche!“
Ein leises Knistern war in der Luft zu hören und der Wind schien stärker zu werden. Johannes wurde von einem Zauber durch die Luft getragen, bis er auf ihrer Schulter landete. Schnell hielt er sich an den langen, blonden Haaren fest, damit er nicht das Gleichgewicht verlor.
Vor seinem inneren Auge sah er über sich einen riesigen Schlund, der ihn plötzlich zu sich saugte. Er meinte sogar einen fauligen Gestank zu riechen. Sofort schüttelte er energisch den Kopf, um das Bild los zu werden.
„Ein paar nette Tricks hast du da auf Lage, Püppchen. Aber das wird dir nicht viel nutzen. Ich lasse mir von niemanden mein Abendessen nehmen. Der kleine ist nur die Vorspeise. Danach werde ich ein Festmahl zu mir nehmen. Nämlich dich!“
Ein böses Lachen folgte der dunklen Stimme. Oktavia atmete einmal tief durch, wodurch sich ihre beiden Brüste hoben, ehe sie leise ein paar Worte murmelte. Die dunkle Gestalt rannte auf sie zu, doch sie blieb plötzlich wie erstarrt stehen.
Die Hexe trat einen Schritt nach vorne und fragte: „Nanu? Hast du Angst?“
Der Mann regte sich nicht, als sie direkt vor ihm trat. Er war einen halben Kopf kleiner als sie und schaute nicht einmal auf. Oktavia hob ihre Hand und nahm ihm die Kapuze ab. Zum Vorschein kam ein bleiches Gesicht, welches sie mit weißen Augen entsetzt anstarrte.
Oktavia sagte mit düsterer Stimme: „Mein Name ist Oktavia und du sagst mir jetzt besser, was hier los ist. Ansonsten wirst du das bereuen!“
„Jawohl, Herrin. Ich werde Euch alles sagen. Aber bitte verschont mein Leben. Ich wusste nicht, dass ihr...“
Weiter kam er nicht, da er in diesem Moment in Flammen aufging... -
Leider wieder ein recht kurzes Kapitel, aber ich hoffe, dass es euch gefällt. Es gibt wieder sehr wenige Szenen, die ins [lexicon='GTS',''][/lexicon] hineingehören, aber es soll halt sowohl Elemente einer normalen Geschichte enthalten als auch die typischen Merkmale einer [lexicon='GTS',''][/lexicon] Geschichte.
Brennender Hass
Als Merlin eine Weile über die leere Autobahn gefahren war und Johannes zu schlafen schien, begann er die Geschichte zu erzählen:
„Alles begann vor vielen, vielen Jahren, als deine Mutter noch sehr jung war. Schon damals war sie eine talentierte Hexe, die aber in der Welt der Menschen aufwuchs. Unter ihnen lebte sie und führte für sie ein normales Leben. Ihnen fiel nicht auf, dass sie im geheimen magische Tränke zubereitete. Liebestränke, Heiltränke und Gifte wurden von ihr hergestellt.
Ihre Mutter achtete sehr darauf, dass ihre Tochter den Umgang mit Kräutern und anderen Substanzen erlernte. Es muss eine sehr harte Ausbildung gewesen sein, die deine Großmutter führte. Wer dein Großvater war, hat sie nie gesagt.
Da Walpurgis in einem kleinen Dorf lebte, kannte dort jeder jeden. Es war also gar nicht so einfach, sich vor den Menschen zu verstecken. Böse Gerüchte konnten schnell in Umlauf kommen und deine Großmutter achtete immer sehr darauf, dass sie so normal wirkten, wie eine einsame Mutter wirken konnte, deren Mann angeblich in einer Schlacht gestorben war.
Mit der Zeit keimten in Walpurgis Gefühle auf, die sie vorher noch nie erlebt hatte. Sie war das erste Mal verliebt in einem bildschönen Jungen, der im Dorf sehr beliebt war. Es kostete ihr einiges an Überwindung, ihre Gefühle dem Jungen zu stellen.
Er hieß Michael und hatte rabenschwarzes Haar. Seine blauen Augen zogen die jungen Frauen nur so an. Deine Mutter schaffte es irgendwie, ihn für sich zu begeistern. Ob sie es mit einem Liebestrank schaffte oder ob er sie wirklich liebte, vermag ich nicht zu sagen.
Jedenfalls führten die beiden eine normale Beziehung. Mal ging sie zu ihm, dann kam er zu ihr. Doch die meiste Zeit gingen sie um einen See herum spazieren oder saßen auf einer Bank. Das mag in der heutigen Zeit sehr langweilig erscheinen, aber früher haben das die Menschen öfters gemacht.
Auf Feste tanzten die beiden ausgiebig und sie kamen sich immer näher. Deiner Großmutter war damals schon klar, dass Walpurgis die Wahrheit nicht ewig vor Michael verborgen halten konnte. Deshalb warnte sie deine Mutter davor, dass es schnell zu bösen Blut kommen konnte.
Der Winter kam und ging wieder. Das junge Paar war immer noch zusammen. Doch das sollte nicht ewig wären. Michael bekam mit, wie deine Großmutter Walpurgis bei ihrem richtigen Namen rief. Sie hatte nicht mitbekommen, dass der Junge da war.
Er bekam Verdacht und begann nachzuforschen, was es damit auf sich hatte. Unglücklicher Weise fand er heraus, dass es sich bei den beiden um Hexen handelte. Sofort verwandelte sich seine Liebe in Hass und Abneigung. Er bekam Angst vor deiner Mutter und erzählte jedem in dem Dorf die Wahrheit.
Zuerst glaubten sie ihn nicht, doch nach und nach konnte er mehrere überzeugen. Walpurgis war untröstlich und versuchte ihn davon zu überzeugen, dass sie eine gute Hexe war und niemanden etwas Böses wollte. Doch das machte die Sache nur noch schlimmer.
Das Dorf errichtete einen Scheiterhaufen und nahm deine Großmutter gefangen. Walpurgis konnte fliehen, doch sie wollte zurückkommen, um ihre geliebte Mutter zu retten. Als sie das Dorf wieder betrat und ihre Zauber sprach, sah sie, dass sie zu spät kam.
Auf dem Dorfplatz brannte ein riesiges Feuer, in dem alles verging. Vor Walpurgis erschien Michael, der sich höhnisch angrinste. In diesem Moment starb jeder Funken Liebe für die Menschen und deine Mutter entfesselte ihre gesamte Macht.
Ein tosender Sturm fiel über das Dorf her und sie löschte mit der Hilfe ihrer Magie das Feuer. Doch von ihrer geliebten Mutter war nur noch Asche übrig. In ihrem Zorn zerstörte sie das gesamte Dorf und ihre verborgenen Kräfte wurden freigesetzt.
Danach verschwand sie und verbrachte viel Zeit in einem einsamen Wald, der ihr alles bot, was sie brauchte, um zu überleben. Erst als der Schmerz über den doppelten Verlust verschwunden war, verließ sie den Wald und wir lernten uns kennen.“
Oktavia starrte einfach nur gerade aus dem Fenster. Zum ersten Mal hörte sie, wie ihre Großmutter gestorben war. Es war ein Schock für sie, dass sie auf einem Scheiterhaufen verbrannt war.
Plötzlich meldete sich Johannes: „Du willst uns wohl auf dem Arm nehmen. Als ob Oktavias Großmutter auf einem Scheiterhaufen gestorben ist. Die Hexenverbrennung ist doch viel zu lange her.“
Der junge Mann blickte finster zwischen Oktavias beiden Glocken hervor. Seine beiden Arme waren vor seiner Brust verschränkt und es schien fast so, als würde er Merlin herausfordern.
„Oho, du bist aber mutig, kleines Kerlchen.“, sagte der Zauberer lachend. Doch das Lächeln verschwand schlagartig und er fügte ernst hinzu: „Du bist in einer Welt gelandet, in der die Naturgesetze nicht gänzlich gelten. Für die magische Welt gibt es eigene Gesetze.
Das gilt auch für die Lebensspanne ihrer Lebewesen. Walpurgis wurde nach der Nacht der Hexen benannt und Goethe soll sich ziemlich für sie interessiert haben.“
Johannes Mund stand offen. Als er es bemerkte, machte er ihn wieder zu. „Wollen Sie damit sagen, dass Sie DER Merlin sind?“
„Du würdest mir eh nicht glauben.“, antwortete der Zauberer schmunzelnd. Doch dann konzentrierte er sich wieder voll und ganz auf das Fahren. Johannes sah deshalb zu Oktavia, die immer noch aus dem Fenster sah.
Es wirkte so, als wäre sie mit ihren Gedanken in einer anderen Welt. Gleichzeitig fragte er sich, ob er überhaupt in ihre Welt gehörte. Es liebte sie, aber reichte das aus, um ein Teil von ihrer Welt zu werden? Er war kein magisches Geschöpft und wenn es stimmte, was Merlin sagte, dann würde Oktavia ein ziemlich langes Leben vor sich haben.
Johannes sah eine Weile zu ihrem Gesicht hoch, ehe er sich wieder auf seine bequeme Sitzfläche konzentrierte. Der Spalt zwischen Oktavias Brüsten wurde größer, wenn sie einatmete. Zum Glück war ihr Atem ruhig und gleichmäßig. Aber noch immer bestand die Gefahr, dass er zwischen ihren beiden Erhebungen rutschte.
Er hörte, wie die Hexe laut seufzte, ehe sie mir ihrer hellen Stimme sprach: „Ich liebe Johannes und er akzeptiert mich als Hexe. Es gibt also keinen Grund zu befürchten, dass er mich verstoßen würde. Selbst Mama sollte das sehen und akzeptieren. Wir haben inzwischen ganz andere Zeiten.“
Merlin sah kurz zu seiner Tochter, ehe er antwortete: „Da hast du recht. Inzwischen ist es deutlich einfacher unter den Menschen zu leben. Die viele Technik macht die Wundern, die Magier unauffällig. Doch gleichzeitig sind die blind für die bösen Dämonen und Geister, die auf dieser Welt hausen.“
Johannes gähnte laut und hörte ab da den beiden kaum noch zu. Stattdessen machte er es sich wieder bequem und er genoss die Nähe zu seiner geliebten Oktavia. Wenn er zu ihrem Gesicht sah, welches über ihm einen Großteil seines Blickfeldes einnahm, musste er unweigerlich verliebt lächeln.
Sanft strich er über die weiche Haut der beiden Busen und er konnte spüren, wie die junge Hexe etwas tiefer einatmete als vorher. Außerdem hörte er, wie sich ihr Herzschlag beschleunigte. Da wurde ihm klar, dass er trotz seiner Größe trotzdem Oktavia verlegen machen konnte. Doch ehe er dies weiter ausnutzen konnte, schlief er ein. -
In Köln gibt noch die ein oder andere Brücke, die durch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] leiden könnte. Ein Besuch beim Messegelände und in der Arena können auch nicht schaden xD
Aber der Domplatz samt Dom und Hauptbahnhof darf natürlich auch nicht fehlen. Die Elefanten im Kölner Zoo könnten aber auch ein nettes Lunch Packet bilden
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Ich glaube, dass sich auch Wodan über diesen Wunsch freuen wird. Vielleicht gebührt ihr auch ein Platz in Walhalla. Ob Lightning wohl noch dort ist? o0
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Ich gehe gerne auf das ein oder andere ein. Teilweise war es aber auch so, dass Catriam genau das vermutet hat, was dann letztendlich auch eintraf. Aber auf den Oktavia wäre ich selbst nicht gekommen. Also wenn ihr Vorschläge habt, nennt sie ruhig. Ich kann aber nicht versprechen alles zu verwenden. Achja nebenbei war das jetzt Seite 40 und damit ist es schon jetzt die längste Geschichte, was aber auch an den vielen Story Parts liegt. Ich hoffe aber, dass die Mischung gelungen ist.
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Könnte ich ja, aber ich lasse dort jedem seinen eigenen Freiraum. Wer es versaut mag, der lässt sie versaute Sachen mag. Wer es eher romantisch mag, kann es auf diese Weise sich vorstellen xD
Stattdessen geht es danach weiter
Abschied
Als Oktavia gemeinsam mit Johannes hinunter ging, wartete Merlin bereits auf sie. Den gesamten Nachmittag hatten die beiden alleine verbracht. Was genau sie alles getan hatten, würde wohl ihr Geheimnis bleiben.
Doch immer wenn Johannes auch nur im Ansatz daran dachte, begann sein Herz schneller zu schlagen. Von der Hand der Hexe sah er zu ihrem großen Gesicht hoch. Als sie stehen blieb begegneten sich ihre Blicke und sofort mussten beide mit geröteten Wangen lächeln.
Als er zu Merlin sah, bemerkte er, dass dieser ebenfalls lächelte. War dem auffallend jungen Mann etwa bewusst, wie nah die beiden sich gekommen waren? Vermutlich nicht, aber er machte sich sicherlich seine Gedanken.
Oktavia stellte ihre Umhängetasche mit ihrer freien Hand auf den Tisch, ehe sie fragte: „Wann geht es los?“
Erwartungsvoll sah die junge nun voll anerkannte Hexe zu ihrem Vater. Doch anstelle von Merlin antwortete ihre Mutter: „Ihr werdet sofort aufbrechen. Es ist schon alles im Wagen.“
Erstaunt wandte sich die junge Hexe um. „Darf ich fahren?“
Merlin seufzte und sagte: „Vielleicht. Wir werden die ganze Nacht lang fahren.“
Johannes beobachtete alles. Er wurde von der jungen Hexe auf den Tisch abgesetzt, ehe diese ihre Mutter feste umarmte und ihr einen Kuss gab. Danach hörte er ein Poltern. Kurze Zeit später war Patricia unten, die ihre Schwester traurig in die Arme nahm und ihr viel Glück wünschte.
Der Abschied dauerte ewig und Johannes wurde von den beiden Frauen ignoriert. Am Ende war er froh, dass Oktavia sowohl ihn als auch ihre Tasche nahm. Im Flur stand dazu noch ein Koffer, der voller Sachen war.
Dieser wurde aber von Merlin genommen, der seiner Frau ebenfalls einen Kuss gab. Als sie aus dem Haus gingen, sah Johannes, das in der Einfahrt ein Scoda Oktavia stand. Er musste leise Lachen, da er nun verstand, warum die Hexe unbedingt den Wagen fahren wollte.
Oktavia ging aber erst einmal zur Beifahrertüre und stieg in das Auto. Sie stellte ihre Tasche in den Fußbereich und setzte Johannes zwischen ihren langen Beinen ab. Ihr schwarzer Rock, den sie sich angezogen hatte, versperrte die Sicht auf ihre ebenfalls schwarze Unterhose.
Doch Johannes kroch einfach darunter und streichelte über die beiden Oberschenkel. Dann näherte er sich dem schwarzen Höschen, welches er ebenfalls leicht streichelte.
„Hör auf damit.“, hörte er Oktavia sagen. Doch sie war nicht verärgert. Ihre Stimme klang eher schüchtern. Deshalb schlüpfte er unter dem Rock wieder hervor.
Ehe er wusste, was mit ihm geschah, nahm die Hexe ihn und hob ihn zu ihrem Gesicht. „Während der Autofahrt bist du besser brav. Wir sind hier nicht zum Spaß.“
Johannes nickte und antwortete: „Ich weiß, aber ich konnte nicht widerstehen.“
Für einen kurzen Moment hatte er das Gefühl, dass Oktavia lächelte. Doch der Ausdruck verschwand sofort, als ihr Vater ins Auto stieg. Er sah zu Johannes hinab und fragte: „Wo willst du ihn eigentlich aufbewahren, damit ihm nichts passiert?“
Oktavia errötete leicht. Erst jetzt bemerkte der Winzling, dass die drei Knöpfe ihrer Bluse offen waren und sie deshalb einen tiefen Einblick erlaubte. Er spürte, wie seine Erregung stieg, als es sogar langsam näher zu den beiden Brüsten ging.
Zu seinem Erstaunen setzte die Hexe ihn in ihren Ausschnitt, ehe sie sagte: „Einen sicheren Ort gibt es wohl nicht.“
Ihr Vater nickte, schaute aber nicht zum Winzling, wofür dieser dankbar war. Im nächsten Moment knöpfte die Hexe zwei von drei Knöpfen vorsichtig zu, sodass ihre Bluse eine schützende Barriere bildete und den Gurt ersetzte.
Dazu war der Sitz äußerst bequem zwischen und teilweise auf den zwei Erhebungen, die zwei niedrige Wände bildeten. Da Johannes müde von den Anstrengungen des Nachmittags war, lehnte er sich gegen den rechten Busen.
Das Auto setzte sich plötzlich in Bewegung und er zuckte leicht zusammen, als er die enormen Kräfte der Beschleunigung spürte. Es konnte für einen Moment nicht atmen und hatte das Gefühl, dass er sich auf einer Achterbahn befand.
Oktavia sagte sofort: „Du musst etwas vorsichtiger fahren. Ich glaube nicht, dass Johannes ansonsten diese Fahrt überstehen wird.“
„Ich versuche es.“, antwortete Merlin.
Als Johannes hoch sah, bemerkte er, dass die Hexe ihn verträumt betrachtete. „Ruhe dich ruhig aus. Es wird eine lange und anstrengende Fahrt. Ich hoffe, dass es bequem ist zwischen meinen beiden Busen.“
Er nickte nur und sah auf den dünnen Spalt unter sich. Sofern er die beiden Brüste zu sehr auseinander drücken würde, hätte dies fatale Folgen für ihn. Deshalb versuchte er sich so vorsichtig wie möglich zu bewegen.
Außerdem wusste er, dass dies eine empfindliche Stelle von Oktavia war. Jede Bewegung konnte sie reizen. Wäre ihr Vater nicht dabei gewesen, wäre er wohl nicht abgeneigt gewesen, aber so verhielt er sich ruhig.
„Wohin fahren wir eigentlich?“, hörte er Oktavia fragen.
Merlin bog um eine enge Kurve, wodurch Johannes deutlich spürte, wie die Kräfte an ihm und den beiden Brüsten zehrten und zur Seite drücken wollten. Doch der BH hielt diesen locker stand.
Es war wirklich erstaunlich, wie viel man mehr bemerkte, wenn man so winzig war. Der Wind war nun deutlich stärker und auch die Bewegungen wirkten für ihn schneller. Er musste sich immer wieder sagen, dass alles so wie früher war und er es lediglich anders wahrnahm.
Merlin antworte verspätet: „In ein kleines Örtchen, in dem ein Alchemist lebt, der vielleicht helfen kann. Außerdem muss ich dort etwas Wichtiges erledigen. Aber dazu sage ich mehr, wenn wir da sind.“
„Jetzt hast du mich neugierig gemacht.“, maulte Oktavia.
Merlin lachte. „Du erinnerst mich an deine Mutter. Sie war auch immer so neugierig, wenn wir zusammen auf Reisen waren.“
Es herrschte einige Zeit Stille, da Oktavia aus dem Fenster sah. Johannes sah sie dabei an und wusste, dass sie nicht mit ihrer Mutter verglichen werden wollte.
Anscheinend bemerkte auch ihr Vater dies, da er sagte: „Aber ich bin froh, dass ihr mich begleitet. So wird es wenigstens nicht langweilig auf der Fahrt. Außerdem kann ich so etwas mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen.“
Oktavia lächelte und antwortete: „Du bist der einzige, der Johannes akzeptiert. Ich verstehe einfach nicht, warum meine Mutter strikt dagegen ist, dass ich mich mit ihm treffe. Schließlich darf Patricia auch mit einem Werwolf ausgehen.“
Merlin seufzte. „Das ist eine lange Geschichte...“
„und vor uns liegt eine lange Fahrt.“, beende Oktavia den Satz. Gespannt sah sie zu ihrem Vater, der eigentlich keine andere Wahl hatte, als ihr die Geschichte zu erzählen. Sie fuhren auf eine Autobahn, was bedeutete, dass sich die Geschwindigkeit des Fahrzeugs deutlich erhöhen musste. Die heftige Beschleunigung machte Johannes ganz schön zu schaffen. Er fragte sich, ob er die Fahrt wohl überstehen würde... -
Ein sehr guter Anfang. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Vor allem da ich Köln deutlich besser kenne, als die bisherigen Städte

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Die Badszene wird es nicht als Kapitel geben, eben um jenes Kopfkino zuzulassen
Ihr könnt euch also eure eigenen Gedanken machen. Theoretisch könnte ich das Kapitel zwar schreiben, aber das was sich wohl die meisten denken, dürfte ich hier in diesem Bereich nicht beschreiben 
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Ein sehr interessantes Ende. Zwar hat man es sich schon irgendwo gedacht, aber es war dennoch spannend^^
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So, es geht weiter. Ich bin nicht ganz mit dem Kapitel zufrieden, aber ich hoffe, dass es euch dennoch gefällt. Die Kritik habe ich mir zu Herzen genommen und es sollten jetzt weniger Fehler drin sein.
Hexengebräu
Langsam ging Oktavia die Treppe hinunter in die Küche. Als sie in den Raum trat, sah sie, dass Merlin in den Schränken kramte. Ihr Vater drehte sich zu ihr um und lächelte. Er hatte sich gewundert, als seine Tochter gefragt hatte, ob sie mit auf die nächste Reise gehen könnte.
Nach einer längeren Diskussion mit ihrer Mutter hatte er zugestimmt. Er hatte sie noch einmal daran erinnert, dass die Reise nicht ungefährlich werden würde, doch Oktavia hatte dies schon längst bedacht.
Unweigerlich musste sie daran denken, dass sie es für Johannes tat. Sofort begann ihr Herz schneller zu schlagen, als sie an den jungen Mann dachte. In ihr keimten die unterschiedlichsten Gefühle auf. Sie mochte es, dass er so winzig war. Er war kleiner als ihre Puppen aber immer noch deutlich größer als die winzigen Modellbahnfiguren.
„Wo ist Johannes?“, fragte ihr Vater und riss sie damit aus ihren Gedanken.
Die junge Hexe antwortete nach einer kurzen Pause: „In meinem Zimmer. Er sollte so ausgeruht wie möglich sein, wenn diese Reise beginnt. Bist du dir sicher, dass wir ein Gegenmittel finden werden?“
Merlin nickte und wandte sich wieder ab. Er kramte weiter in dem Schrank, so als würde er etwas suchen. Anstelle zu fragen, was er dort tat, ging sie an ihm vorbei in das Esszimmer. Dort saß ihre Mutter am Tisch, die gerade einen Brief oder etwas Ähnliches schrieb.
Ihr Füller kam sofort zum Stehen und die Hexe schaute auf, um ihre Tochter fragend anzuschauen. Oktavia sagte leise: „Ich bin bereit meine letzte Prüfung abzuschließen, um als Hexe voll anerkannt zu werden.“
Klackend fiel der Füller auf den Tisch. Oktavia begegnete den erstaunten Blick ihrer Mutter. „Wann eine solche Prüfung gemacht wird, entscheidet nicht der Prüfling.“, antwortete sie steif.
Die junge Hexe machte einen Schritt nach vorne. Ihr Entschluss war gefallen und sie würde diese Prüfung vor der Reise bestehen. Denn sie wollte, sobald sie das Heilmittel gefunden hatte, in einer andere Stadt zusammen mit Johannes leben.
Sie wollte so weit weg von ihrer Mutter, wie es ihr möglich war. Zwar hasste sie Walpurgis nicht, aber sie war enttäuscht von ihr. Deshalb wollte sie von hier fort. „Wir beide wissen, dass ich mehr als bereit bin. Du musst verstehen, dass ich meinen eigenen Weg gehen möchte.
Ich weiß, dass du nur das Beste für mich möchtest. Aber manchmal ist das eben nicht das Richtige. Also prüfe mich bitte, damit ich endlich auf eigenen Beinen stehen kann.“
Ihre Mutter erhob sich und sah sie mit düsteren Augen an. Leise sprach sie: „Du liebst ihn also wirklich. Ich verstehe das einfach nicht. Er ist nur ein Mensch und...“
Weiter kam sie nicht, da Oktavia sie unterbrach: „Ich liebe ihn, weil er ein Mensch ist. Alle Männer, die du ausgesucht hattest, waren bedeutende Personen, deren Rang höher war als ihr Anstand. Teilweise waren sie sogar deutlich älter als ich. Doch man kann eine Liebe nicht erzwingen und ich bin nicht die Tochter, die du gerne hättest.“
Die letzten Worte trafen Walpurgis besonders. Sie zuckte ein wenig zurück, ehe sie ruhig antwortete: „Also gut. Ich werde überprüfen, ob du schon so weit bist. Lass uns in den Keller gehen, wo uns niemand stört.“
Walpurgis stürmte schon fast aus dem Raum und Oktavia folgte ihr. Es ging die Treppe hinunter und sie traten in einen dunklen Kellerraum, der unterhalb des Esszimmers lag. Als ihre Mutter das Licht anschaltete, sah die junge Hexe, dass in dem Raum mehrere Kessel über Feuerstellen hingen.
Links von ihr war eine Wand von Vorratsschränken, die gefüllt waren mit den unterschiedlichsten Tränken und Zutaten. Sie war noch nie in diesem Raum gewesen, da ihre Mutter das nicht erlaubt hatte. Walpurgis war hier oft verschwunden und nun wusste sie auch warum. Denn hier stellte sie ihre Tränke her.
Staunend sah sie sich um, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrer Mutter zuwandte. Diese lächelte, bevor sie mit ruhiger Stimme sagte: „Wir fangen mit dem Herstellen von Tränken an. Ich möchte, dass du mir einen bestimmten Trank herstellst.“
Nach diesen Worten ging die Hexe zu einem der Schränke und holte daraus ein altes Buch heraus. Mit diesem kam sie zu ihrer Tochter und schlug es auf. Oktavia nahm es vorsichtig entgegen und las die aufgeschlagene Seite.
Sofort erkannte sie, dass es sich um einen der schwierigsten Tränke handelte, da er in einer begrenzten Zeit hergestellt werden musste. Dazu gab es sehr viele Zutaten, die zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge hinzugefügt werden mussten.
Normaler Weise wäre ein solcher Trank nie Bestandteil einer Prüfung gewesen, aber Oktavia wusste, dass ihre Mutter etwas dagegen hatte, dass sie diese bestand. Mit dem Buch schlenderte sie zu einem der Kessel und entzündete unter diesem das Feuer mit Hilfe ihrer Magie. Danach holte sie genügend Wasser für den Trank.
Während sie das Rezept genau las, erhitzte sich das Wasser. Als sie zu den Vorratsschränken ging, bemerkte Oktavia, dass sich ihre Mutter auf einen Stuhl gesetzt hatte.
Es dauerte nicht lange, bis die Hexe alle Zutaten gefunden hatte. Als sie zurück zum Kessel ging, fing sie sofort damit an den Trank zuzubereiten. Die junge Hexe hielt sich genau an das Rezept und achtete darauf, dass sie keinen Fehler machte.
Jede Bewegung war gut durchdacht. Selbst das Rühren in dem Kessel musste perfekt passen. Schon bald war sie am schwitzen, da sie einige Zutaten schnell zurechtschneiden musste. Dies hätte sie auch nicht vorher tun können, da diese frisch sein mussten.
Es vergingen zwei Stunden, in denen Oktavia am Kessel stand und hart arbeitete. Am Ende drehte sie sich erleichtert um und sagte zu ihrer Mutter: „Ich bin fertig.“
Ein wenig überrascht, ließ diese das Strickzeug los, welches sie sich wohl irgendwann geholt hatte. Die junge Hexe hörte die Schritte, als ihre Mutter näher kam. Sie spürte ein leichtes Prickeln auf ihrer feuchten Haut und es bildete sich eine Gänsehaut.
Ein leichter Luftzug deutete an, dass Walpurgis neben ihr stand. Diese musterte den Trank, ehe sie leicht die Nase rümpfte. Sie holte eine Kelle hervor und tunkte diese in die rote Flüssigkeit. Vorsichtig hob sie die Kelle an, ehe sie den Duft des Trankes vorsichtig zu ihrer Nase wehte.
Danach füllte sie den Trank in eine kleine Flasche, ehe sie zu einem Topf mit einer verdorrten Pflanze ging. Über diese goss sie den kompletten Inhalt der Flasche. Augenblicklich wurden die Blätter der Pflanze wieder grün. Es bildete sich eine schwarze Blüte, die sich öffnete.
„Der Trank der ewigen Jugend. Ich hätte nie gedacht, dass du in hinbekommen würdest.“, sagte ihre Mutter anerkennend. Erleichtert atmete Oktavia aus. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie die Luft angehalten hatte.
Ihre Anspannung wich ein wenig, als ihre Mutter die nun leere Flasche abstellte. Ruhig sagte sie: „Er wirkt bei allem, was lebendig ist. Je schneller er zubereitet wird, desto stärker ist die Wirkung und nach einer Zeit ist der Trank vollkommen nutzlos und muss neu zubereitet werden.“
„Gibt es sonst noch etwas, was du prüfen möchtest?“, fragte Oktavia ruhig, ohne auf die Worte ihrer Mutter einzugehen. Sie sah Walpurgis gespannt an, die leise seufzte. „Du hast gewonnen. Sämtliche Aufgaben, die ich dir geben würde, würdest du lösen. Dein Wille ist stark genug, um jede Herausforderung zu bestehen, die ich dir stellen würde. Deine Liebe zu Johannes ist einfach zu stark.
Deshalb erkenne ich an, dass du die Ausbildung abgeschlossen hast. Es gibt zwar noch vieles, was du lernen kannst, aber so geht es auch mir. Ich wünsche dir alles Gute auf deiner Reise, Oktavia. Vergiss bitte nicht, dass ich dich liebe...“
Wie erstarrt blickte die junge Hexe ihre Mutter ungläubig an. Sie konnte ihr Glück kaum fassen. Nach ein paar Augenblicken stürmte sie zu Walpurgis und knuffte diese stark. Sie war so glücklich, wie sie es noch nie in ihrem Leben gewesen war. Gleichzeitig schlichen sich ein paar Zweifel in ihre Gedanken.
Doch sie wischte diese zur Seite und umarmte ihre Mutter glücklich. Sie gab ihr einen Kuss und strahlte dabei über das ganze Gesicht.
Nach der Umarmung stürmte sie aus dem Raum, da sie unbedingt Johannes davon erzählen wollte. Sie glaubte zwar nicht, dass er verstehen würde, was das für sie bedeutete, aber sie musste es ihm einfach sagen.
Als sie die Tür zu ihrem Zimmer aufriss, erlosch gleichzeitig der Zauber, der auf ihr lag. Sie eilte zum Schreibtisch und blieb dann vor diesem stehen.
Vor ihr lag der kleine Johannes, der fest schlief. Mehrere Minuten sah sie ihn einfach nur verträumt an, ehe sie ihn sanft mit ihrer linken Hand streichelte. Er war wirklich süß, wenn er schlief, dachte sie.
Doch dann wachte er auf und sah sie ein wenig verwundert an. Oktavia lächelte glücklich und fragte mit sanfter Stimme: „Hast du gut geschlafen?“
Er nickte, was sie aufgrund seiner Größe kaum wahrnahm. Vorsichtig hob sie ihn hoch. Er war so leicht und zerbrechlich. Dennoch gab sie ihm einen Kuss, ehe sie verträumt sagte: „Ich liebe dich.“
Ihr Herz begann schneller zu schlagen und sie spürte, wie in ihr ein feuriges Verlangen erwachte. Doch sie versuchte die Gefühle zu mäßigen. Es gelang ihr nur bedingt, da sie sich mit den Glücksgefühlen vermischten, die sie noch von eben hatte.
Deshalb sagte sie berauscht: „Meine Ausbildung ist beendet. Ich bin jetzt eine vollwertige Hexe.“
Sie sah, wie er leicht zusammenzuckte, ehe er antwortete: „Das ist toll, Oktavia. Aber ich dachte, dass du noch so vieles zu lernen hättest.“
Er war verwirrt und sie konnte es ihm nicht verdenken. Sanft setzte sie ihn wieder auf den Schreibtisch, ehe sie sich auf den Stuhl setzte. Die ganze Zeit betrachtete sie ihn und die Gefühle in ihr wurden stärker.
„Ich habe die Prüfung bestanden. Damit bin ich eine Hexe.“, sagte sie lächelnd. „Aber das ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass ich jetzt erst einmal duschen muss.“
Sofort erhob sie sich wieder und dann nahm sie Johannes ganz sanft. Langsam und mit federleichten Schritten ging sie aus dem Zimmer. Der Weg bis ins Bad war nicht lang und doch reichte er aus, um die Gefühle in ihr noch einmal zu verstärken.
Als sie in das Bad trat, setzte sie Johannes auf einem Wäschekorb mit Deckel ab. Danach schloss sie ab. Verliebt betrachtete sie den Winzling, ehe sie ihre Bluse auszog. Ihr Rock folgte dieser und ihr stieg die Röte ins Gesicht. Dann folgte ihre Unterwäsche... -
Danke für die lieben Kommentare. Das mit dem gefühlten jähen Ende war dieses Mal Absicht. Was das Transportmittel angeht, muss wohl erst einmal wieder die Tasche herhalten. Schließlich ist ja der Vater dabei

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Es freut mich, dass es euch gefällt. Dieses Mal ist hoffentlich auch mehr für [lexicon='Vore',''][/lexicon] fans dabei

Wachsende Liebe
Oben im Zimmer setzte Oktavia den Winzling auf das nicht gemachte Bett. Sie holte die Sachen hervor, die er auch schon am Tag vorher getragen hatte, ehe sie ihr Nachtkleid am Saum fasste und dann nach oben zog.
Langsam wurde mehr von ihrem Körper sichtbar. Zum Glück trug sie einen Schlüpfer, der ihre Scheide vor den Blicken des Winzlings verbarg. Dieser lief aber dennoch rot an, als sie langsam immer weiter nach oben ging. Ihr Baunabel wurde sichtbar und dann hielt Johannes den Atem an.
Tatsächlich zog Oktavia vor ihm obenherum völlig blank. Ihre beiden, normal großen Brüste wackelten, als sie vollkommen frei waren. Sie passten perfekt zu ihrem Körper und sorgten dafür, dass sich in der Hose von Johannes eine Beule bildete.
Das die Hexe das Nachtkleid komplett auszog, bekam er schon gar nicht mehr mit. Dafür bemerkte er, wie ihre beiden Brüste wackelten, als sie sich zum Schrank drehte. Jetzt bekam er eine perfekte Seitenansicht von ihrer nackten rechten Brust.
Sie ging zum Schrank, wobei die Erhebungen ein wenig wackelten. Als sie einen weißen BH herausnahm, bedauerte der junge Mann schon fast, dass der Anblick gleich wieder verschwinden würde.
Dennoch sah er ihr weiter zu, wie sie ihren BH anzog. Er drückte ihre Brüste leicht an ihren Körper und sorgte dafür, dass diese nicht mehr so stark wackelten. Dennoch starte er weiter auf ihre Erhebungen, deren entblößtes Bild sich in seine Netzhaut gebrannt hatte.
Oktavia zog sich noch eine rote Bluse an, ehe sie einen schwarzen, kurzen Rock aus dem Schrank nahm, die sie auch anzog. Danach schlüpfte sie in zwei Sandalen. Langsam drehte sie sich um und sah auf Johannes.
„Nanu. Du bist ja noch gar nicht umgezogen.“, stellte sie erstaunt fest.
Dennoch wurde der Winzling umgezogen und die für ihn riesige Hexe kicherte. „Du willst wohl, dass ich dir helfe.“
Sie hatte wohl nicht damit gerechnet, dass er ihr beim Umziehen zugeschaut hatte oder der Umstand war ihr gar nicht aufgefallen. Vielleicht traf aber auch beides zu.
Dennoch war es nicht gerade angenehm, als Oktavia mit ihrer linken Hand zuerst das Oberteil des Schlafanzugs auszog, ehe sie ihm ein T-Shirt anzog. Obwohl sie sehr sanft war, tat es ab und zu auch mal weh.
Danach zog sie ihm auch noch die Hose aus. Johannes hatte das Gefühl, dass er nur eine Puppe war. In dem Sinne war er sogar nur ihr Spielzeug und sie konnte mit ihm machen, was er wollte.
Als er komplett angezogen war, lächelte Oktavia. Leise summend ging sie zusammen mit Johannes zum Essenstisch, an dem dieses Mal zwei kleine Gedecke waren.
Patricia saß schon vor einem Teller und man konnte ihr ansehen, dass ihr die Sache unangenehm war. Oktavia setzte Johannes wieder recht von sich ab, ehe sie selbst Platz nahm.
Als sie saß, fingen die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] schweigen an zu essen. Obwohl Johannes selber ein winziges Brot auf seinem Teller hatte, sah er der Hexe zu. Jeder Bissen den sie tat, musste eine unglaubliche Kraft haben.
Kurz fragte er sich, ob sie wohl mit ihren Zähnen seine Knochen brechen konnte. Diese Vorstellung ließ ihn erschaudern. Ihm wurde schlecht, als er ihr beim Essen zusah.
Deshalb wandte er sich ab. Das Kauen war aber noch deutlich zu hören. Vor ihm sah er, wie sie etwas blutiges aß. Dann sah er seinen eigenen Kopf und er musste unweigerlich würgen.
Verzweifelt versuchte er sich zu beruhigen. Oktavia würde ihn nie essen. Sie hatte ihm gesagt, dass sie ihn liebte und er glaubte, dass sie die Wahrheit gesagt hatte. Auch er liebte sie und musste ihr deshalb vertrauen.
Als er sein Brötchen dann doch noch aß, sah er auf ihre Brüste. Sie wirkten so unscheinbar, wenn sie etwas trug, doch er erinnerte sich immer noch daran, wie sie nackt gewackelt hatten.
Seiner Meinung nach konnte Oktvia die beiden Brüste ruhig öfter befreien. Es war eine Verschwendung, wenn sie immer hinter ihrer Kleidung versteckt wurden. Denn die Hexe trug heute nur einen sehr kleinen Ausschnitt. Deshalb betonte lediglich der kurze Rock ihre gute Figur.
„Ich habe gute Neuigkeiten.“, sagte Merlin als alle aufgegessen hatten. Er fuhr sofort fort: „Ich glaube, dass Gegenmittel bereits gefunden zu haben und dessen Herstellung ist kein Problem, solange noch von dem Trank etwas da ist, der die beiden hat schrumpfen lassen.“
„Wirklich?“, fragte Patricia mit einem breiten Lächeln.
Der Magie nickte und erhob sich. „Ich werde mich sofort um die Zubereitung kümmern. Spätestens in einer Stunde sollte ich damit fertig sein.“
Nach diesen Worten ging er aus dem Raum und ließ die drei Hexen alleine mit Johannes. Dieser beobachtete Oktavia, die ihr zwar lächelte, aber trotzdem irgendwie traurig aussah.
Lautlos stand sie auf und nahm den Winzling. Sie ging mit ihm in den Flur und dann hinauf in ihr Zimmer, wo sie ihn auf den Schreibtisch setzte.
Obwohl sich Johannes so langsam daran gewöhnte, von ihr in rasanter Geschwindigkeit getragen zu werden, war er etwas bleich geworden. Als sein Blick auf ihre blauen Augen fiel, sagte er leise: „Du willst nicht, dass ich wachse, habe ich recht?“
Oktavia zuckte ein wenig zurück, ehe sie traurig nickte. Mit leiser Stimme sagte sie: „Ich habe Angst dich zu verlieren, wenn du wieder groß bist. Meine Mutter wird dich wohl kaum dulden und außerdem mag ich es irgendwie.“
„Sollte es aber nicht meine Entscheidung sein, wieder groß zu werden. Außerdem kann mich deine Mutter nicht davon abhalten, dich zu sehen.“, meinte Johannes wütend.
Traurig sagte die Hexe: „Doch das kann sie. Sie ist Walpurgis. Walpurgis vermag Dinge zu machen, die du dir nicht vorstellen magst. Mein Vater steht zwar auf meiner Seite, aber was soll das schon groß bringen, wenn er so gut wie nie da ist?“
„Du hast doch gesagt, dass du stärker als deine Mutter bist. Sie hat Angst vor dir und sollte besser auf dich hören.“
Seufzend wandte Oktavia ihren Blick ab. Ihre Finger trommelten Leicht auf das Holz des Schreibtisches. Sie war nervös.
Am Ende sagte sie: „Also gut. Du möchtest also wieder groß werden.“
Johannes nickte. Er wollte wieder groß sein, aber auch mit Oktavia zusammen sein. Er blickte die Hexe ein wenig verträumt an, ehe er sagte: „Selbst wenn ich wieder groß bin, werde ich dich noch lieben. Vergiss das nicht, Oktavia.“
Sie lächelte traurig, ehe sie ihn sanft hochhob und zärtlich streichelte. Dies machte sie eine Weile, ehe sie ihn absetzte. Ihre Hände glitten an ihrem Körper herab, dorthin, wo er sie nicht sehen konnte.
Kurze Zeit später bemerkte er aber, dass sie ihre rote Bluse auszog. Als ihre Brüste, die sich oberhalb vom Schreibtisch befanden, zeigten, wurde sie rot. Auch Johannes wurde rot.
Als plötzlich ihre Hand ihn ergriff, schrie er auf. Im rasanten Tempo ging es auf die Brüste zu. Schon bald war er über diesen, ehe es herab ging. Oktavia setzte sie ihn mit einem knallroten Gesicht zwischen ihre beiden Busen.
Als er über die zarte Haut strich, stöhnte sie leise auf. Sie schloss ihre Augen und atmete tief ein. Er konnte spüren, wie die beiden Brüste gegen den BH drückten. Außerdem wurde die Lücke zwischen ihnen enger und das warme Fleisch drückte sich gegen seinen Körper.
„Warum tust du das?“, fragte Johannes, der nicht damit gerechnet hatte, zwischen den beiden Brüsten zu landen. Er streichelte die warme Haut und versuchte die beiden Busen auseinander zu drücken. Sie waren ganz schön schwer zu bewegen.
Mit etwas erregter Stimme sagte Oktavia: „Ich wollte das schon immer mal ausprobieren. Gefällt es dir etwa nicht.“
Als er ihre linke Brust küsste, zitterte die für ihn riesige Hexe leicht. Er sah, wie ihre Hände links und rechts ihre Brüste umschlossen, ehe sie diese vorsichtig gegeneinander drückte. Die weiche Haut drückte den Körper von Johannes zusammen. Sämtliche Luft wurde aus seinen Lungen gedrückt.
Als er glaubte, ohnmächtig zu werden, wurde der Druck durch die beiden Busen wieder geringer. Oktavias heißer Atem streifte ihn, als sie nach unten schaute. Ihr Blick war ein wenig besorgt.
Erneut drückte sie die beiden Brüste zusammen. Dieses Mal war es sogar ein bisschen stärker. Schmerzen breitete sich im Körper von Johannes aus und er schrie auf. Sofort ließ die Hexe ihre beiden Brüste los.
Der Schmerz verebbte und er kniff zur Strafe in das weiche Fleisch ihrer Brüste, Oktavia keuchte auf und schrie: „Niiiiiicccchhhhhtttttt.“
In ihren Augen war ihre Erregung nun deutlich zu sehen. Sie nahm ihn zwischen ihren Brüsten hervor und ließ ihn langsam an ihren Körper vorbei hinunter. Als er hinab sah, bemerkte er, dass ihre freie Hand sich unter ihm befand. Deren Finger drückten ihren Rock von ihrem Körper ab, sodass ein Loch entstand, durch das er passte.
Doch kurz bevor sie es erreichten, wurde die Tür aufgerissen und Patricia trat in ihrer normalen Größe ein. Erschrocken ließ die Hexe den Winzling fallen, der an ihrem Rock vorbei flog und auf ihren nackten Beinen landete, das der Rock nach oben gerutscht war.
„Alles in Ordnung, Oktavia? Ach und nebenbei, Vater ist schon fertig.“
„Ja es ist alles in Ordnung.“, sagte die ältere Schwester schüchtern. „Aber es wird wohl Zeit für deine Bestrafung.“
Patricia schreckte zusammen und eilte schnell aus dem Zimmer. Als die Tür zuflog, kicherte Oktavia amüsiert. Danach sah sie besorgt nach unten. Dabei spreizte sie ihre Beine, wodurch Johannes in den Spalt dazwischen fiel.
Sein Blick fiel auf ihren Schlüpfer, der an einer Stelle eindeutig etwas feucht war. Doch ehe er weiter darauf blicken konnte, erzitterten die Oberschenkel der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] leicht. Sie schoben sich wieder etwas zusammen. Dann noch etwas und es wurde langsam eng.
Oktavias Hände eilten zu ihm nach unten, während ihre Oberschenkel ihr wohl nicht mehr gehorchten. Sie drückten nun schon leicht gegen ihn. Im letzten Moment nahm sie ihn und zog ihn aus dem Spalt heraus. Unter ihm pressten die beiden Oberschenkel gegeneinander. Dann sah er, wie die Hexe die beiden Schenkel leicht aneinander rieb.
Doch ehe er sich versah, war er wieder auf dem Schreibtisch. Die Hexe erhob sich und nahm die rote Bluse wieder, die sie sich auch wieder anzog. Danach nahm sie den Winzling und es ging im rasanten Tempo nach unten.
Außer Atem trat Oktavia in die Küche, wo sie Merlin bereits erwartete. Der Magier deutete auf die Anrichte neben sich, wo ein kleiner Becher stand. Schnell eilte die Hexe dorthin, ehe sie zögern Johannes absetzte.
Der Winzling sah sie noch einmal an, ehe er zu dem Becher eilte und den Trank in einem Zug leerte. Sein Herz fing an schneller zu schlagen, als er sich der für ihn noch riesigen Hexe zuwandte.
In ihrem Blick lag eine große Sehnsucht. Die Hexe schien es nicht nur zu mögen, ihn als Winzling zu haben. Sie schien es zu lieben.
Johannes Körper fing an zu Schmerzen und ihm wurde schwarz vor Augen. Nun würde er wieder wachsen...Als er wieder aufwachte, war über ihm das riesige und besorgte Gesicht von Oktavia. Hatte er nur das Gefühl oder war ihr Gesicht noch ein bisschen größer geworden? Es dauerte etwas, bis er bemerkte, dass dies bedeutete, dass er immer noch ein Winzling war.
„Wieso bin ich nicht gewachsen?“, fragte er überrascht.
Oktavia antwortete: „Das Gegenmittel wirkt nur in einem geringen Zeitraum. Du bist schon zu lange ein Winzling. Wenn wir Pech haben, wirst du nie wieder wachsen.“
Johannes erstarrte und sah sie entsetzt an. „Aber...“
„Ich weiß. Ich habe dir Versprochen, einen Weg zu finden, dich wieder wachsen zu lassen. Daran wird sich auch jetzt nichts ändern. Nur wird dies kein leichter Weg werden.“
Als er sich aufsetzte, bemerkte er, dass er sich nicht mehr in der Küche befand. Er lag auf Oktavias Schreibtisch. Ihr Gesicht entfernte sich von ihm, sodass er sich aufsetzen konnte.
Dennoch war sie noch etwas gebeugt, sodass ihre Brüste gegen den Schreibtisch drückten. „Mein Vater meinte, dass es noch andere Wege gibt, dich zum Wachsen zu bringen. Aber diese Wege findet man nicht in dem Buch, das ich ausgeliehen habe. Dafür werden wir dunkle und geheime Zauber und Tränke brauchen. Du wirst noch tiefer in die Welt der Magie eintauchen müssen.“
Ihre Stimme klang düster und mysteriös. Auf ihren Lippen bildete sich ein Lächeln, das nicht recht dazu passte. „Bist du dazu bereit?“
Johannes nickte unschlüssig. Die Hexe machte ihn mit diesen Worten Angst, aber er hatte keine andere Wahl, wenn er jemals wieder seine normale Größe erreichen wollte.
„Gut.“, sagte Oktavia, ehe sie sich erhob und auf ihn herabblickte. „Wir müssen aus diesem Haus heraus. Ich kann dich nicht vor meiner Mutter und meiner Schwester beschützen. Deshalb werden wir in dieser Nacht zusammen mit meinem Vater die Stadt verlassen. Er wird uns erst einmal auf der Suche helfen.“
„Aber...“
Oktavia unterbrach ihn erneut: „Habe ich mich nicht klar ausgedrückt? Wir verschwinden von hier, ehe noch einmal so etwas passiert wie letzte Nacht. Außerdem werden wir die Antworten auf unsere Fragen so schneller finden.“
Johannes blieb nichts anderes übrig, als der Hexe zu vertrauen. Sie lächelte ihn ein wenig verliebt an, ehe sie mit ihrer rechten Hand zärtlich über seinen Körper strich. „Du solltest noch etwas schlafen. Der Trank hat an deinen Kräften gezerrt.“
Sie sprach ein paar Worte, die er nicht verstand, ehe seine Augen zufielen und er einschlief. So kam es, dass er ihren sanften Kuss nicht mehr bemerkte. Als sie sich von dem Schreibtisch entfernte, sah sie besorgt auf den Winzling.
Zur Sicherheit sorgte sie dafür, dass niemand in ihr Zimmer eintreten konnte, während sie nicht da war. Sie konnte in diesem Haus niemanden mehr trauen. Das hatte sie bemerkt, als sowohl Walpurgis als auch Patricia über ihre Sorgen gelacht hatten... -
Und weiter gehts. Ich denke mal, dass dieses mal wieder mehr für Freunde von [lexicon='Crush',''][/lexicon] dabei ist

Gefährliches Spiel
Ohne das Oktavia noch etwas sagte, ging sie aus der Küche. Zuerst nahm Johannes an, dass es zurück auf ihr Zimmer ging, aber stattdessen ging es hinunter in den Keller. Ehe er sich versah, fand er sich wieder in dem Raum, in dem auch die Modellbahn stand.
Die Hexe setzte ihn wieder auf die Hauptstraße ab und schaltete danach die Anlage ein. Mit ihrer lieblichen Stimme sagte sie: „Es dauert noch etwas, bis es das Frühstück gibt, deshalb können wir solange hier spielen.“
Mit geröteten Wangen fügte sie hinzu: „Ich hoffe, dass das für dich in Ordnung ist.“
Johannes nickte zwar, aber die junge Hexe bekam es wohl kaum mit, da sie in diesem Moment einen Zug in Bewegung setzte. Dieses Mal handelte es sich um einen moderneren Dieseltriebzug, der anfing seine Kreise zu fahren.
Während Johannes sich die Anlage noch einmal genau anschaute, ging Oktavia durch den Raum zu einer Kamera, die auf einen Stativ stand. Sie schaltete das Gerät anscheinend an, ehe sie einen kleinen Hocker hochhob und diesen zurück trug.
Plötzlich konnte Johannes ein leises Knarzen hören, das wohl von der Holzplatte kam. Deshalb versuchte er sich nach der Ursache umzuschauen. Als er sie fand, blieb er wie erstarrt stehen.
Er sah, wie Oktavia vorsichtig ihren riesigen linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf die Straße setzte. Ihr zweiter [lexicon='Fuß',''][/lexicon] folgte, ehe sie ihn mit roten Wangen anschaute. Ihre langen Beine ragten wie zwei Wolkenkratzer in den Himmel und ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] bedeckten mehr als eine Fahrbahn.
Sie machte einen weiteren vorsichtig Schritt, bei dem das Holz wegen ihrem Gewicht weiter Knarzte. Bei ihrem nächsten Schritt setzte sie ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] direkt neben dem Winzling auf den Boden.
Der zweite [lexicon='Fuß',''][/lexicon] folgte dem ersten, setzte aber auf der anderen Seite auf. Johannes sah wie erstarrt die beiden langen Beine entlang. Weit ober ihm wurde der Schritt von einer weißen Unterhose bedeckt.
Dennoch war der Anblick in gewisser Weise erregend. „Gefällt dir die Aussicht?“, hörte er Oktavia fragen.
Der Winzling vermochte nicht zu antworten. Viel zu erschreckend war der Anblick, der sich ihm bot. Er wusste ganz genau, dass ihn die Hexe im Moment nicht sehen konnte. Dennoch konnte er deutlich ihre Anspannung sehen.
Oktavia sprach leise: „Meine Aussicht ist jedenfalls wunderschön. Ich fühle mich gerade wie eine Göttin, die mitten in ihrem Werk steht und dieses betrachtet. Alles ist so winzig und so zerbrechlich. Nur eine falsche Bewegung von mir und ich richte auf meiner Anlage großen Schaden an.“
In ihrer Stimme lag eine gewisse Spannung. Es schien so, als würde ihr das Reden schwerfallen. Sie machte wieder zwei vorsichtige Schritte nach hinten, die das Holz zum Knarzen brachten.
Nun konnte Johannes wieder ihr Gesicht sehen. Als er ihre Augen sah, bemerkte er das leichte Leuchten, welches von ihnen ausging. Fasziniert schaute sie auf ihn herab und er sah ähnlich fasziniert, nur mit deutlich mehr Schrecken, zu ihr auf.
Wenn er sie so betrachtete, sah sie wirklich wie eine Göttin aus. Er wusste, dass sie Zaubern konnte und sie war die Erschafferin dieser Welt. Machte das sie nicht sogar zu einer Göttin?
Oktavia sagte bebend: „Ich kann das Verlangen nun deutlich spüren, welches in mir geschlummert hat. Ich genieße es diese Macht zu haben und ich weiß ganz genau, dass dein Leben in meinen Händen liegt.
Doch es scheint nicht die Macht zu sein, die mein Herz schneller schlagen lässt. In meiner Vorstellung ist es die Macht, die mein Blut in Wallung bringt. Aber gerade habe ich eher Angst.“
Er sah, wie sie ihre langen Beine vorsichtig nach vorne knickte, ehe sie sich auf diese setzte. Links und rechts bildeten die Ober- und Unterschenkel eine Wand. Vor ihm befand sich etwas Entfernt ihr Schritt, der von dem Nachthemd nicht verborgen wurde, da es dafür zu kurz war.
Ihre rechte Hand tauchte über ihm aus dem Nichts aus und hob ihn auf. Danach sah er, wie die riesige Oktavia ihre beiden Beine aneinander drückte.
„Wovor hast du Angst.“, fragte Johannes, der endlich seine Stimme wieder gefunden hatte, den Blick aber nicht von der gigantischen Erscheinung abwenden konnte.
„Ich habe Angst, dich zu verlieren. Ich wollte mit dir ein wenig spielen. Du bist ein Mensch und ich eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon], die durch die Straßen einer Stadt geht, ohne darauf zu achten, wo sie ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] hinsetzt. Aber es ist ein gefährliches Spiel.“
Sie drückte ihn sanft gegen ihre Brust. Er konnte durch den dünnen Stoff des Nachtkleides ihre linke Warze spüren. Gleichzeitig meinte er aber auch ihren Herzschlag wahrzunehmen.
Als er zu Oktavia sah, bemerkte er, dass ihre Wangen noch mehr geröteten waren. Dann sah er nach unten und bemerkte, wie sie die beiden Beine leicht aneinander rieben. Die riesige Hexe versuchte ein leises Stöhnen zu unterdrücken, aber Johannes konnte es dennoch hören.
Ihre Hände wurden leicht verschwitzt und er bemerkte, dass sie anfing zu zittern. Vorsichtig hob sie ihn zu ihrem Mund hoch und er sah so aus, als wollte sie ihm einen Kuss geben. Doch dann schnellte ihre Zunge hervor und sie leckte den Winzling, obwohl dieser noch Kleidung trug.
Er versuchte ihr zu entkommen, doch er Griff ihrer Hand war zu fest. Er war der riesigen Zunge schutzlos ausgeliefert. Als sie mit dem Lecken aufhörte, war er voll mit ihrem Speichel und die Hexe sah ihn entschuldigend an.
In ihren Augen konnte er aber deutlich sehen, dass sie noch mehr wollte. Als er sich ihren Mund wieder näherte, schloss er die Augen, da erwartete, dass sie ihn erneut ablecken würde. Stattdessen küsste sie ihn aber liebevoll, ehe sie ihn lächelnd anschaute.
„Als du danach gefragt hast, ob wir Mathe lernen könnten, war ich echt glücklich. Doch ich hatte auch Angst, weil ich ja eine Hexe bin. Noch jetzt habe ich Angst, dass ich dich verlieren könnte. Das liegt daran, dass ich dich liebe, Johannes. Es hat keinen Sinn, es noch länger zu verstecken. Denn sobald der Trank fertig ist, wirst du mich wahrscheinlich verlassen.“
Nun wurde ihr Blick traurig, doch sie wandte sich nicht ab. Johannes starrte sie an. Hatte die Hexe tatsächlich gesagt, dass sie ihn liebte? Er wurde rot und antwortete verlegen: „Nun ich äh. Ich liebe dich auch.“
„Wirklich?“
Er nickte schüchtern und dann drückte ihn Oktavia erneut mit Hilfe ihrer Brust. Dabei schienen ihre Warzen sogar noch etwas deutlicher zu spüren zu sein, aber das bildete er sich womöglich nur ein.
Dann erhob sich die Hexe plötzlich und ein heftiger Luftzug ließ Johannes frösteln. Er war immer noch nass von ihrem Speichel. Dieses Mal konnte er die Anlage von oben betrachten. Ihn wurde leicht schwindelig.
Vorsichtig machte drehte sich Oktavia um. Dafür musste sie auf eine Weide treten. Zum Glück gab es genügend freie Stellen, sodass keine der Kühe darunter litt.
Johannes sah genau dabei zu, wie sie ihre riesigen [lexicon='Füße',''][/lexicon] unter ihm vorsichtig auf die Platte setzte. Er konnte ihre Anspannung spüren. Ganz langsam ging es von der Anlage herunter. Als sie ihren zweiten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf den Hocker setzen wollte, verlor sie das Gleichgewicht.
Doch sie ruderte mit ihren Armen, sodass sie nicht nach vorne fiel. Stattdessen begann sie aber in die andere Richtung sich zu beugen. Eine Zeit lang schwankte sie noch, ehe sie entsetzt aufschrie.
Dann begann sie nach hinten zu fallen. Mit einem lauten Krachen landete die Hexe auf ihren Rücken. Johannes wurde von ihr losgelassen und er fiel nach unten.
Doch es ging nicht weit nach unten. Er landete auf dem Oberkörper der Hexer. Es dauerte etwas, bis er bemerkte, dass er auf ihrer linken Brust gelandet war. Schnell ging er von dieser runter.
Doch besorgt schaute er zu ihrem Gesicht. Oktavias Augen waren geöffnet, doch sie stöhnte auf. Man konnte ihr ansehen, dass sie Schmerzen hatte.
„Alles in Ordnung?“, fragte Johannes besorgt.
Oktavias Hand erschien über Johannes und hob ihn hoch. Inzwischen schrak er nicht einmal zusammen, wenn über ihn der Schatten erschien.
Sanft hob sie ihn hoch und setzte ihn neben ihn ab. Von seinem neuen Standpunkt aus, konnte er sehen, dass mehrere Gebäude unter Oktavias Oberkörper platt gedrückt worden waren.
Langsam erhob sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] und von ihrem Rücken fielen mehrere Plastikteile herunter. Als sie sich aufgesetzt hatte und auf dem Rand der Platte saß, wurde klar, dass die Modellhäuser deutlich mehr gelitten hatten als die Hexe.
Sie schien nicht einmal verletzte zu sein. Johannes Herz begann schneller zu schlagen, als sie ihn anschaute. Er sah ihr deutlich an, dass es ihr sogar gefallen hatte die Häuser platt zu drücken.
Sie rutschte von der Platte herunter und schaltete den Strom der Anlage aus. Danach drehte sie sich um und betrachtete den Schaden genau. „Es scheint nicht so viel kaputt zu sein, wie ich befürchtet habe.“, meinte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] lächeln.
Dann spürte Johannes einen Luftzug und er wurde erneut Zeuge ihrer Magie. Er sah, wie die Teile durch die Luft flogen und sich die Häuser langsam wieder zusammensetzten. Sogar der Triebzug, der an ihrer Hüfte entgleist war, wurde zurück auf die Schienen gestellt.
Staunend sah er, dass alles wieder so aussah, wie es vorher gewesen war. „Magie ist manchmal etwas Wundervolles.“, sagte Johannes mehr zu sich selbst, als zu der Hexe.
Diese wurde sofort rot und sagte: „Tut mir Leid, dass ich dich erschreckt habe. Es tut schon gar nicht mehr weh.“
Vorsichtig hob sie den Winzling wieder hoch. Als sie den Kellerraum wieder verließ, rief ihre Mutter, dass das Frühstück fertig wäre.
Sofort meldete sich der Magen der Hexe, der lautstark. Doch zuerst ging es noch einmal nach ganz oben, da sich die beiden noch umziehen mussten... -
Gute Fortsetzung.....du solltest echt mal ein Buch schreiben.
Das mache ich gerade. Bin schon bei 85 Seiten in Word. Allerdings sind dort die Ansprüche von mir selber noch einmal viel höher als jetzt bei dieser Geschichte. xD
Heute kommt leider kein weiteres Kapitel. Bin einfach nicht in der Schreiblaune und muss im Moment nachdenken, wie ich die Geschichte weiter bringe xD -
Ja ihr müsst nicht all zu lange warten
Mein Internet zickt heute ein bisschen rum und schon hat man etwas mehr Zeit zum SchreibenEin Hoffnungsschimmer
Walpurgis kam in das Zimmer und blieb wie angewurzelt stehen, als sie den Ausdruck auf dem Gesicht ihrer Tochter sah. Ihr Blick fiel auf das Bett und sie machte eine entsetzte Mine.
„Was hast du getan, Oktavia?“, fragte sie mit entsetzter Zimmer.
Mit langsam Schritten ging sie auf ihre Tochter zu. Dann gab sie ihr eine Ohrfeige, deren Klatschen verriet, wie weh sie tun musste. Johannes sah, wie Oktavia sich die rote Wange hielt.
„Es tut mir Leid. Ich wollte das doch auch nicht. Ich verliere wohl langsam wirklich die Kontrolle über mich.“
Johannes räusperte sich und schrie: „Du darfst nicht aufgeben Oktavia. Ich weiß, dass du eine liebe Hexe bist. In jedem Lebewesen gibt es eine gute und böse Seite. Entscheidend ist, welche Seite wir gewinnen lassen.“
Sein Blick traf den von Walpurgis, die ihm erstaunlicher Weise zustimmte. Sanft nahm sie ihre Tochter in den Arm und drückte sie an sich. Mit sanfter Stimme sagte sie: „Ich werde dir dabei helfen, deine geliebte Schwester und Johannes wieder wachsen zu lassen.“
Auch diese Worte überraschten ihn und er sah, welche Wirkung sie auf die junge Hexe hatte. Oktavia fing sofort an zu lächeln und drückte ihre Mutter nun ebenfalls. „Ich danke dir.“, sagte sie außerdem.
„Allerdings muss ich dich trotzdem bestrafen und deshalb werde ich Johannes erst einmal mit nach unten nehmen.“, fügte Walpurgis nun streng hinzu.
Sie löste sich aus der Umarmung und ging danach zum Bett. Der junge Mann sah, dass sie auch heute ein Kleid trug. Dieses war schwarz und darunter trug die Hexe eine weiße Strumpfhose.
Walpurgis war eine Schönheit und hatte sicherlich viele Liebhaber. Doch Johannes hatte Angst vor ihr. Er versuchte ihrer Hand zu entkommen, die ihn aber mit Leichtigkeit einfing und aufhob.
Danach ging es im rasanten Tempo aus dem Zimmer und hinunter in die Küche. Dort setzte Walpurgis ihn auf eine Anrichte und fragte: „Wie viel weißt du bereits?“
Er weitete die Augen, ehe er mit den Schultern zuckte. Da diese Bewegung bei seiner Größe aber anscheinend kaum auffiel, fügte er hinzu: „Ich weiß es nicht. Ich nehme an, dass ich nicht wirklich viel weiß.“
Zu seiner Überraschung reichte der Hexe diese Antwort. Ihr gesamter Oberkörper befand sich über der Anrichte und ihre beiden Brüste wurden von dem schwarzen Kleid betont.
Dennoch versuchte Johannes in das schöne Gesicht von Walpurgis zu schauen. Ihre Augen musterten ihn genau. Sie sagte traurig: „Es tut mir wirklich Leid, dass du dort hineingerissen wurdest. Eigentlich solltest du gar nichts von dieser Welt wissen. Deshalb möchte ich dir ein Angebot machen.
Ich kann dafür sorgen, dass du alles vergisst, was hier passiert ist, sobald du wieder groß bist. Ansonsten musst du nämlich schwören, dass du nie einem Menschen von den Ereignissen erzählen wirst. Solltest du diesen Schwur brechen, wird man dich töten.“
Johannes schluckte. Walpurgis musterte ihn nun mit dunklen Augen und er bekam wieder Angst vor der Hexe. Für einen kurzen Moment hatte er gehofft, dass er sie bisher einfach nur falsch eingeschätzt hatte.
Doch die Worte verdeutlichten noch einmal die Abneigung der Hexe gegenüber ihm. Deshalb antwortete er: „Ich möchte nichts von den Ereignissen hier vergessen, denn das würde bedeuten, dass ich wieder ein falsches Bild von Oktavia habe. Ich möchte sie so in Erinnerung behalten, wie ich sie kennengelernt habe.“
Er sah, wie sich die Augen kurz weiteten, ehe Walpurgis ruhig sagte: „Wie du möchtest. Ich werde mein Versprechen gegenüber meiner Tochter halten. Danach wirst du aus ihrem Leben verschwinden!“
„Sollte das nicht die Entscheidung von Oktavia sein.“, erklang eine männliche Stimme hinter der Hexe. Als sich diese umwandte, flogen ihre Haare durch die Luft. Johannes musste erst einmal ein Stück gehen, ehe sein Blick frei wurde.
Hinter Walpurgis stand ein großgewachsener Mann mit schwarzen zerzausten Haaren. Seine braunen Augen wirkten ruhig, gefasst und weise.
„Liebling? Ich hatte nicht damit gerechnet, dass du schon kommen würdest.“, sagte Walpurgis mit überraschter Stimme.
Johannes hatte sich gleich gedacht, dass es sich bei dem Mann nur um Merlin handeln konnte. Für einen kurzen Augenblick trafen sich ihre Blicke, ehe der Zauberer wieder seine Frau anschaute.
Mit sanfter Stimme meinte er: „Du solltest doch langsam bemerkt haben, dass unsere Tochter ihren Willen immer durchsetzt. Wenn sie sich dafür entscheidet, dass Johannes an ihrer Seite sein soll, dann sollten wir ihr das auch erlauben.“
„Aber...“, wollte Walpurgis einwenden, doch Merlin schüttelte den Kopf.
„Unsere Tochter ist alt genug. Und nun lass mich erst einmal alleine mit dem jungen Mann, Liebste.“
Widerwillig verließ die Hexe die Küche und ließ ihren Mann zusammen mit Johannes alleine. Dieser war gespannt, was der bekannte Zauberer mit ihm alleine bereden wollte.
Als Merlin langsam näher trat, betrachtete ihn Johannes noch einmal genauer.
Der Zauberer trug ein weißes Hemd und eine Jeans. Ansonsten war nichts auffällig an ihm. Seine Kleidung war sehr schlicht und er fand an der ein oder anderen Stelle sogar ein Loch.
Merlin sagte mit ruhiger Stimme: „Ich muss mich für das Verhalten meiner Frau und meiner Töchter entschuldigen. Sie haben dir wohl einige Unannehmlichkeiten bereitet.“
Johannes lächelte und antwortete: „Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen. Aber wissen Sie vielleicht einen Weg, mich wieder zum Wachsen zu bringen?“
Der Magier sah ihn nachdenklich an und meinte dann: „Es wird sich sicherlich ein Gegenmittel geben. Bevor ich aber helfen kann, muss ich mir die Zubereitung des Tranks ansehen, der zu dieser Tragödie geführt hat.“
Der Mann wandte sich ab und fügte hinzu: „Ich werde meine Tochter holen, damit sie sich wieder um dich kümmern kann.“
Nach diesen Worten verschwand er aus der Küche und ließ Johannes alleine zurück. Der junge Mann war ein wenig enttäuscht von der Erscheinung Merlins. Er war nicht so, wie er sich den großen Zauberer vorgestellt hatte.
Vermutlich war er, was das betraf, einfach zu sehr vom Fernsehen verblendet. Doch er hatte nicht mehr lange Zeit darüber nachzudenken, da Oktavia in die Küche gestürmt kam.
Sie trug immer noch ihr Nachthemd und er konnte sehen, wie ihre beiden kleinen Brüste wackelten. Außerdem meinte er die kleinen Spitzen zu sehen, die ihre Brustwarzen bildeten.
Ehe er sich seiner Erregung bewusst werden konnte, drückte ihn die Hexe auch schon gegen ihre beiden Brüste und er hörte ihre glückliche Stimme: „Mein Vater hat mir Versprochen ein Gegenmittel zu finden. Ist das nicht toll?“
Als sie ihre sanfte „Umarmung“ beendete, konnte er ihr glückliches Lächeln sehen. Direkt fing sein Herz schneller zu schlagen und er nahm sich vor, sie in Zukunft glücklich zu machen. Gleichzeitig freute er sich aber auch, dass er vermutlich schon bald wieder seine normale Größe erreichen würde.