Beiträge von Gianleen

    Das mit dem Aussehen bezog sich auf den Leser. Es ist nämlich so, dass wir überhaupt keine Ahnung, wie deine Schwester aussieht und nicht jeder von uns hat eine Schwester und kann dafür dieses Bild nehmen. Aber stattdessen kann man sich ja immer noch die typische Schwester vorstellen oder ersetzt diese Rolle einfach mit einer anderen Frau.

    Ich kann stehen, warum du nicht auf den ganzen Kram mit Verdauen stehst. Obwohl ich noch nie eine starke Säure abbekommen habe, kann ich mir vorstellen wie sich das anfühlt.
    Das ist auch einer der Gründe, warum ich nicht so auf [lexicon='Vore',''][/lexicon] stehe. Die Vorstellung im Magen verdaut zu werden, ist einfach keine schöne. Da ist es ja schon gnädig, wenn einem die Zähne oder die Zunge in Kooperation mit dem Gaumen oder den Zähnen den Rest geben. Das geht wenigstens meistens schnell.
    ich finde diese Geschichte überhaupt nicht zu kurz, da es sich um einen Traum handelt. In Inception wird ja nicht umsonst gesagt, dass man plötzlich in einem Traum ist und gar nicht weiß, wie man dorthin gekommen ist. Zudem enden diese meistens auch abprubt und Details sind meistens gar nicht so wichtig. Beispielsweise das Aussehen einer [lexicon='Riesin',''][/lexicon], die einen verschlingt, ist in einem Traum doch total nebensächlich oder? xD

    Womöglich kommt die Auflösung in den folgenen Zeilen :D Viel Spaß ;)

    Ein mächtiger Gegner

    Die Autofahrt verlief sehr ruhig. Da niemand wusste, was sie erwarten würde, waren alle mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Für Johannes würde es das erste Treffen auf einen Dämonenlord sein.
    Bisher hatte er es nur mit den Handlanger zu tun gehabt und diese waren teilweise schon stark gewesen. Aber solange Oktavia an seiner Seite war, konnte ihn unmöglich etwas passieren. Schließlich hatten die bisherigen Dämonen alle Angst vor ihr gehabt.
    Nach einer halben Stunde kam der Wagen quietschend zum Stehen. Sie stiegen bei einer alten Burg aus, in die vermutlich zur Erhaltung sehr viel Geld gesteckt wurde. Ein wenig erinnerte ihn das Gemäuer an Castlevania, in dem der Held Simon Belmont Dracula in seinem Schloss besiegte.
    Oktavia ging mit Johannes im Brustgepäck zum Kofferraum. Als sie sich vorbeugte, um den Kofferraum zu öffnen, musste sich Johannes gut festhalten. Zwischen ihm und den Boden waren für ihn bei dieser Größe einige Meter und er hatte schon Angst nach vorne zu fallen.
    Wieder einmal war er dankbar dafür, dass er keine Höhenangst. Auf der anderen Seite war er sich sicher, dass Oktavia ihn gefangen hätte, sofern er aus seinem Logenplatz gefallen wäre. Er bekam dafür aber nicht mit, dass Theodore auf den Ausschnitt starrte, der wegen Johannes etwas größer war, als gewöhnlich.
    Die Hexe kramte etwas in ihrer Tasche, wobei sie immer noch leicht nach vorne gebeugt war. Johannes konnte nun deutlich spüren, dass der BH ihre beiden Brüste gut im Griff hatte. Anscheinend war er eine Nummer kleiner, als der vorherige.
    Da sich der junge Mann aber überhaupt nicht mit Körbchengrößen auskannte, konnte es auch einfach nur sein, dass BH etwas kleiner ausfiel, wie es ja auch oft bei anderen Kleidungsstücken war.
    Am Ende war er froh, als die junge Frau alle Sachen hatte, da dies für ihn deutlich mehr Sicherheit bedeutete. Merlin sagte, während nun er im Kofferraum kramte: „Geht ruhig schon einmal vor. Ich komme nach. Seid aber vorsichtig“
    Oktavia nickte als Antwort und machte sich gemeinsam mit den beiden Männern auf den Weg zur Burg. Sie erreichten den Burghof über eine Zugbrücke. Ein Schild deutete daraufhin, dass auch Führungen durch das Gemäuer angeboten wurden.
    Doch an der Kasse war niemand, weshalb sie ohne zu Zahlen eintraten. So mussten sie aber auch keine Ausrede für ihren Besuch erfinden. Theodore beschleunigte seine Schritte und sagte dabei: „Ich kann den Dämonenlord bereits spüren. Folgt mir.“
    Die Hexe wollte anscheinend etwas entgegen, aber sie folgte ihm dann doch stumm. Johannes bekam mit, wie sie sich immer wieder umsah, so als würde sie jeder Zeit mit einem Angriff rechnen.
    Kurze Zeit später traten sie in eine Eingangshalle, die von einem großen Kronleuchter erleuchtet wurde. Ansonsten war der große Raum aber vollkommen leer. Nicht ein einziger Schrank war hier zu finden und auch kein Schild, welches dem Besucher wichtige Informationen über die Burg gab.
    Johannes fand das ziemlich seltsam, sagte aber nichts dazu. Schließlich kannten sich die beiden anderen deutlich besser in dieser Angelegenheit aus. Theodore hatte sich nach rechts Gewand und ging öffnete eine Tür, die zur großer Verwunderung von allen Anwesenden nicht den kleinsten Laut von sich gab.
    Als Theodore eintreten wollte, hielt in die Hexe mit einer blitzschnellen Bewegung auf. Dabei stieg sie mit ihrem linken Arm an ihre Brust, die wiederum gegen Johannes stieß und diesen gegen den anderen Busen drückte.
    „Hast du Angst?“, fragte Theodore überheblich.
    Oktavia schüttelte den Kopf. „Das hat nichts mit Angst zu tun.“, sagte sie.
    „Was ist es dann?“
    „Mein Vater hat gesagt, dass wir vorsichtig sein sollen. Wir sollten auf ihn hören. Woher sollen wir schließlich wissen, was uns erwartet. Hinter jeder Ecke könnte eine Falle sein, in die wir blindlings laufen würden, wenn wir so weiter machen.“
    Theodore lachte auf. Es war diese typische überhebliche Lache, die in jedem schlechten Film kam, bevor eben jener Typ elendig verreckte. Nur war dies hier kein schlechter Film, sondern die Realität.
    „Du bist die begabteste Hexe. Der Dämonenlord ist nur schwach. Wir können ihn ohne Probleme alleine besiegen.“, meinte der Magier und ging in den Raum.
    Nach kurzem Zögern folgte ihm auch die Hexe, die aber deutlich vorsichtig war. Noch immer bemerkte Johannes, dass ihre Augen jeden Zentimeter in dem Raum absuchte. Er selbst sah sich nicht so genau um, da es ihm auch gar nicht möglich war.
    Dennoch erkannte er, dass es sich um eine frühere Waffenkammer handelte, in der auch heute noch Waffen in Glasvitrinen waren. Theodore war inzwischen am anderen Ende des Raums angekommen, der sich zum größten Teil rechts von ihnen erstreckte.
    „Es gibt genug Dämonen, die nur vorgeben schwach zu sein. Selbst unter den Dienern der Fürsten gibt es solche. Wir sollten also wirklich vorsichtig sein. Jeder Fehler könnte uns das Leben kosten.“, meinte Oktavia.
    Doch der Magier hörte ihr überhaupt nicht zu. Er hatte bereits ein Treppenhaus betreten, in dem er langsam nach oben stieg. Die Stufen waren ziemlich schmal, aber dafür recht steil. Oktavia blieb nichts anderes übrig, ihm zu folgen. Sie selbst hätte zuerst versucht die unteren Räume zu erkunden.
    Johannes sah ihr an, dass sie begann sich ernsthaft Sorgen um Theodore zu machen. Sein Verhalten konnte eigentlich nur bedeuten, dass er versuchte, ihr etwas zu beweisen. Er hatte sie wohl noch nicht aufgegeben.
    Als sie das Ende der Treppe erreicht, blieb Oktavia plötzlich stehen. Sie lehnte sich gegen die Wand und beugte sich leicht vor, um durch die offene Tür zu schauen. Johannes konnte nicht in den Raum schauen, weshalb er zu dem wunderschönen Gesicht seiner Geliebten schaute.
    Deren Augen weiteten sich. Ob vor Erstaunen oder Entsetzen vermochte der Winzling nicht zu sagen. Sie drückte sich noch mehr gegen die Wand und murmelte dann leise einen einzigen Namen: „Lilith.“
    In ihrer Stimme war die Angst und der große Respekt deutlich zu hören. Im nächsten Moment sagte eine Frau mit düsterer Stimme: „Wo ist die Hexe?“
    Theodore antwortete: „Sie war eben noch direkt hinter mir.“
    „Jetzt ist sie es offensichtlich nicht mehr. Ich gebe dir fünf Minuten. Danach werde ich sie selber holen und ich verspreche dir, dass sie nicht unverletzt bleiben wird.“
    Johannes konnte genau sehen, wie sich das Gesicht der Hexe vor Wut und Enttäuschung verzerrte. Aber gleichzeitig war in ihren Augen immer noch die Angst deutlich zu erkennen.
    Ehe er sich versah, setzte sich die Hexe in Bewegung. Sie rannte die Treppe wieder hinunter und stürmte in die Waffenkammer. Dort wollte sie gerade durch die Tür stürmen, als direkt neben ihr in der Wand ein Speer stecken blieb.
    Sofort drehte sich die Hexe um, wobei ihre beiden Brüste gegeneinander gedrückt wurden. Johannes keuchte auf, als er ein wenig eingequetscht wurde. Theodore hatte ebenfalls die Waffenkammer betreten und es sah nicht so aus, als würde er Oktavia kampflos entkommen lassen.
    „Was hat Lilith dir versprochen?“, fragte die Hexe voller Hass in der Stimme.
    „Dich.“, antwortete der Magier wortkarg, ehe er das Glas einer Vitrine mit Hilfe seiner Magie zerstörte. Er holte einen weiteren Speer heraus und lächelte danach siegessicher. In Sekundenbruchteilen warf er die Waffe und zielte dabei auf ihre Brust.
    Die Hexe versuchte erst gar nicht auszuweichen. Stattdessen blieb sie stehen und murmelte einen Zauber. Johannes sah, wie der Speer mit unglaublicher Geschwindigkeit auf ihn zuschoss. Er überlegte schob, ob er vielleicht springen sollte, doch er zögerte, da es ihn vermutlich den sicheren Tod bedeutet hätte.
    Direkt vor seinem Gesicht kam der Speer zum Stillstand. Seine Augen waren weit aufgerissen, doch er sah neben der Spitze nur verschwommene Sachen. Dann fiel die Waffe klirrend zu Boden.
    Für einen Augenblick erwartete Johannes, dass seine Geliebte nun vollkommen ausrasten würde und ihre mächtigste Magie entfesseln würde. Doch stattdessen, nahm sie vorsichtig Johannes und setzte ihn auf den Boden.
    Als der Winzling zu ihr herauf sah, bemerkte er, wie ihre Beine in den Himmel zu wachsen schienen. Er stellte fest, dass Oktavia barfuß war. Ihm fiel erst jetzt auf, dass sie gar nicht die Zeit gehabt hatte, Schuhe anzuziehen.
    Ehe er sich versah, reichte er gerade einmal zu den Nägeln ihrer Zehen. Doch er wurde weiter kleiner, bis ein Zeh für ihn so groß war, wie ein Hochhaus. Der Anblick war faszinierend und erschreckend zugleich.
    Im nächsten Moment hob ihn Oktavias Magie sanft von Boden und er flog an ihren nicht Enden wollenden Körper vorbei. Ihre Beine schienen einfach nicht aufzuhören. Dann kam ihr Rock, in dem er nun wirklich jede einzelne winzige Faser sehen konnte.
    Die Sicht verschwamm, als er an ihrem Bauch vorbei raste. Ihre beiden Brüste waren so groß wie zwei Berge und dann kam er an ihrem Gesicht vorbei. Sie konnte ihn unmöglich sehen, da er winzig wahr. Und doch schienen ihre Augen ihm zu folgen.
    Am Ende befand er sich über ihrem gewaltigen Kopf und landete zwischen ihren Haaren. Diese waren für ihn nun auch dick. Er hatte das Gefühl, als würde er sich in einem Urwald befinden. Doch gleichzeitig verspürte er eine Sicherheit auf ihren Schädel, da er wieder etwas größer wurde. Er musste wohl die Größe einer kleinen Laus haben.
    „Bloß weil ich den Mensch nicht mehr sehen kann, heißt das noch lange nicht, dass er vor mir sicher ist, Oktavia.“, sprach Theodore verächtlich.
    „Seit wann weißt du von Johannes und wann hat Lilith mit dir Kontakt aufgenommen?“, hörte er Oktavia fragen, die versuchte ihren Kopf so ruhig wie möglich zu halten.
    „Liltih hat mir gesagt, dass du dich in einen Menschen verlieben würdest. Zuerst habe ich ihr nicht geglaubt, doch dann habe ich gestern ein Gespräch von meiner Mutter mit Walpurgis belauscht.“
    Stille breitete sich aus. Eine unangenehme Stille. Johannes meinte die Spannung in der Luft spüren zu können. Der Winzling schloss die Augen und suchte die Verbindung zu seiner Geliebten.
    Tief in seinem Inneren wurde er fündig. Er durchbrach eine unsichtbare Mauer zu ihrem Bewusstsein, welches sich vollkommen von seinem eigenen unterschied. Er konnte die Magie deutlich spüren, die durch jede Faser ihres Seins zu pulsieren schien.
    Er hatte für einen Augenblick das Gefühl mit einem allmächtigen Wesen verbunden zu sein, da es ihm schwerfiel, sich überhaupt ein Überblick zu verschaffen.
    Plötzlich erklang Oktavias Stimme in seinem Kopf. Nur hörte sie sich verzerrt an, wie man es oft in Filmen hatten, in denen mächtige Magier oder Dämonen sprachen. Die Hexe stellte anscheinend sich selbst die Frage: „Fühlt sich so eine Gottheit? Würde sich so unser Planet fühlen, wenn er ein Bewusstsein hätte?“
    In diesem Augenblick wurde ihm klar, dass sein ganzes Sein in diesem Moment geschrumpft war. Er selbst nahm sich nicht anders wahr. Aber für alle Menschen in diesem Raum war er so bemerkbar wie eine einzelne Laus oder ein Floh.
    Im nächsten Moment schien die Hexe eine Idee zu haben. Ihre Stimme erklang erneut: „Vielleicht könnte ich Theodore überlisten. So tun, als würde ich auf seiner Seite stehen, damit er sich sicher fühlt und einen Fehler macht.“
    Im nächsten Moment setzte sich der gigantische Körper in Bewegung. Jede Bewegung war auf ihrem Kopf für Johannes deutlich spürbar und doch riss die Verbindung zu ihrem Bewusstsein nicht ab.
    „Ich werde mich kampflos ergeben, wenn du mir zwei Sachen versprichst. Johannes wird nichts passieren und ich darf mit ihm machen, was ich möchte. Er ist quasi mein Haustier.“, sagte Oktavia mit ruhiger Stimme.
    Normaler Weise hätte Johannes jetzt die Fassung verloren, aber er wusste ganz genau, worauf seine Geliebte hinaus wollte. Sie hatte überhaupt nicht das Interesse mit Theodore gemeinsame Sache zu machen.
    Der Magier antwortete: „In Ordnung. Du darfst diesen dreckigen Mensch als Haustier behalten, wenn du mich dafür heiratest. Was ist der zweite Punkt?“
    „Du trinkst das hier.“
    Johannes wusste nicht, was die Hexe meinte, da er lediglich ihre Gedanken und Gefühle mitbekam. Theodore stimmte ihr zu und sie schienen aufeinander zuzugehen. Die Nervosität der Hexe wurde größer.
    „Hoffentlich funktioniert es. Hoffentlich...“, hörte er ihre Gedanken.
    Dann strahlte ihr Bewusstsein große Erleichterung aus und er hörte deutlich, wie jemand eine Flüssigkeit trank. Dann bewegte sich Oktavia wieder und gleichzeitig wurde Johannes wieder größer.
    Die Haare um ihn herum wurden kleiner und schon bald war er wieder zehn Zentimeter groß. Vor sich sah er Theodore, der seine Augen weit aufgerissen hatte. Zu seiner Verwunderung sah er, wie der Magier langsam kleiner wurde.
    Er schrumpfte aus seinen Sachen heraus und verlor dabei das Bewusstsein. Vorsichtig hob Oktavia ihren Freund von ihrem Kopf, ehe sie sich hinkniete und Theodore aus seinen Sachen fischte.
    Der Magier war lediglich fünf Zentimeter groß und wurde von der Hexe in ein Gefäß gesperrt. Als sie sich erhob, ertönte über ihnen ein schallendes Gelächter, welches nur von Lilith stammen konnte.
    Oktavia verstaute das Gefäß schnell in einer Tasche, die dem Winzling vorher gar nicht aufgefallen war. Danach eilte sie aus der Waffenkammer. Wieder sah er während dem Laufen in ihren Augen große Angst.
    Wenn seine Informationen über Lilith stimmten, musste es sich wohl um eine der stärksten Dämonenfürsten handeln. Vermutlich war sie nach Luzifer die stärkste Dämonin der Hölle.
    Als sie die Tür in der Eingangshalle fanden, die sie in Sicherheit gebracht hätte, ließ sich diese nicht öffnen. Ein bittersüßes Lachen erklang.
    „Wo willst du denn hin, Oktavia Vanessa von Blocksberg?“, erklang eine Stimme voller Gift.
    Die Hexe wirbelte herum und zum ersten Mal konnte Johannes einen Blick auf Lilith werfen. Die Dämonen besaß anstelle von Haaren Schlangen, auf deren Zähnen das Gift fast schon glänzte. Ihre roten Auge funkelten böse und ihre schwarzen Lippen vollendeten ein schauriges Lächeln.
    „Willkommen auf meiner bescheidenen Burg, Tochter von den wohl größten Magiewesen der Geschichte.“, sagte Lilith fast schon freundlich.
    Doch Oktavias Haltung versteifte sich. Johannes konnte deutlich spüren, wie sich ihre Muskeln anspannten und ihre Atmung ging nun deutlich schneller und heftiger, wodurch sich ihre Brust stärker hob und senkte.
    „Ich würde dir ja liebend gerne eine Führung anbieten, aber leider hat dein Vater etwas dagegen. Deshalb werde ich wohl einen kurzen Prozess mit dir machen, damit Merlin nicht in den Kampf eingreifen kann. Schließlich sollte er kein Problem mit den paar Werwölfen und Menschen haben, die sich mir angeschlossen haben und von meinem Blut kosten durften.“
    Johannes hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, als sich ihr Griff um ihn herum verstärkte. Doch im nächsten Moment löste sich die Umklammerung und die Hexe wirkte deutlich ruhiger. Sie war bereit für den Kampf, obwohl es vielleicht ihr letzter sein würde. Wenn dies also eine Geschichte wäre, musste es sich wohl um das epische Finale von dieser handeln...

    Nein, sie ist nur in dieser einen Folge eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Warum möchte ich jetzt nicht unbedingt verraten, da es zur Story in gewisser Weise beiträgt.
    Mir gefällt die zweite Szene auch nicht so gut und der Anime ist auch eher für Leute, die Lucky Star total lustig finden. Mädels treffen sich in der Schule und labern über einen stupiden Kram :D

    Hier ist die aus Magister Negi Negima:

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    Leider nur auf japanisch.

    Und hier ist Azumanga Daioh, immerhin mit englischen Untertiteln:

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    Enttäuscht hat mich damals aber auch die Fillerepisode von Fairy Tail, in der plötzlich Happy eine riesige Katze war und Natsu auch mal geschrumpft war. Warum nicht Lucy oder immerhin Erza? xD

    Danke Schmirgo. So etwas hört man gerne. Das mit dem I love Oktavia ist mir einfach spontan eingefallen und hat mich selbst zum Schmunzeln gebracht.
    Theodore hat ja auch die Funktion ein wenig Eifersucht ins Spiel zu bringen. Schließlich ist er noch immer voll in Oktavia verliebt und Merlin hilft in der Situation mal wieder überhaupt nicht :D
    Aber er hat noch eine weitere Rolle, die ich aber nicht verraten werde. Ihr könnt ja schon einmal spekulieren.

    Freut mich, dass es euch gefallen hat.

    Zitat von Catriam

    Die Beziehung zwischen Theodore und Oktavia erinnert mich ein wenig an die von Virion und Maribelle(Fire Emblem: Awakening; Sorry für den Vergleich ^^')

    Kein Problem. Mit so einem guten Spiel lasse ich meine Geschichte gerne vergleichen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht so ganz weiß, wie die Beziehung ist, da bei mir Maribelle nicht genug mit Virion zu tun hatte :D

    Zitat von Catriam

    Zudem muss ich mich Giantesslover anschließen. Es wäre schön wenn du Johannes' Größe ab und an einfließen könntest: Zum Bespiel könnte Johannes sich selbst mit den Händen oder anderen Körperteilen seiner sehr sehr :P großen Liebe Oktavia vergleichen...

    Genau deswegen kann sich seine Größe noch weiter ändern. Das macht es leichter, da er sich immer wieder mit seiner Umgebung vergleicht. Im Moment ist er aber wirklich etwa 5 bis 10 cm Meter groß.

    Zitat von Catriam

    Eine Frage noch: Wie ist jetzt das "Machtgefüge" der Gruppe?

    Ob Oktavia inzwischen stärker ist als Merlin oder nicht verrate ich nicht. Allerdings steht Theodore deutlich unter den beiden, was die Fähigkeiten angeht. Er ist ein wenig Überheblich. Das Johannes an letzter Stelle steht, ist glaube ich keine Überraschung, aber das macht er ja mit seiner besonderen Fähigkeit wett :D

    Sprachlich leider noch nicht ganz in Ordnung, aber da das mit der Weihnachtsgeschichte nichts geworden ist, möchte ich euch das nächste Kapitel nicht vorenthalten.

    Theodore

    Langsam kam Johannes wieder zu sich. Er konnte sich noch genau daran erinnern, wie Oktavia ihn versteckt hatte. In seinem Versteck war es feucht, warm und weich gewesen. Nicht lange hatte er diesen heiligen Ort genießen können, da er sehr schnell bewusstlos geworden war.
    Ihm war bewusst, dass er sich nicht mehr dort befand. Die Luft, die er durch die Nase atmete, war rein und roch nur ein wenig nach Waschpulver. Er öffnete seine Augen und sah sich um. Das Hotelzimmer, in dem er sich auf dem riesigen Bett befand, wirkte schlicht und sauber.
    Das Bett war mit einem weißen Spannbetttuch bezogen und darauf befand sich eine weiße Decke und ein weißes Kissen. Auf letzteren hatte Oktavia ihn gelegt. Das Kissen war warm und vor allem sehr weich.
    Aus dem Bad hörte er das Wasser laufen, was ihm verriet, dass die Hexe duschte. Sofort musste er sich an die gemeinsame Zeit mit ihr im Badezimmer denken. Ihr Körper war einfach umwerfend.
    Kurze Zeit später hörte er das Wasser nicht mehr. Geduldig wartete er darauf, dass Oktavia zurück in das Zimmer kommen würde. Zu seiner Verwunderung musste er nicht lange warten.
    Die Türe zum Bad war von seiner Position gut zu überblicken. Sie wurde plötzlich aufgerissen und die Hexe trat langsam in das Zimmer. Sie trug ein blaues Trägertop, welches ihre Rundungen betonte. Außerdem hatte sie sich einen schwarzen Rock angezogen.
    Ihre langen, blonden Haare waren noch nass, was auch erklärt, warum Oktavia das Bad so schnell verlassen hatte. Ihre Wangen waren leicht gerötet und in ihren Augen blitzte kurz ein seltsamer Glanz auf, als sie zu ihm herüber sah.
    Ganz langsam trat sie zu dem Bett, ehe sie sich auf den Rand setzte. Ein leiser Seufzer entwich ihren Lippen und sie blies sich eine bereits trockene Strähne aus dem Gesicht.
    „Ich hätte das nicht tun sollen.“, sagte sie mit nervöser Stimme, während sie mit ihren Händen den Rock glatt strich.
    Vorsichtig näherte sich Johannes ihr und als er neben ihrer rechten Hand stand, stellte er wieder einmal fest, wie klein er war. Sanft strich er über die zarte und glatte Haut. Als er nach oben schaute, bemerkte er den Blick der Hexe.
    „Was hättest du nicht tun sollen?“, fragte Johannes mit ruhiger Stimme.
    Sie wandte den Blick ab, bevor sie antwortete: „Dich in meine Unterhose stecken. Dir hätte so viel passieren können und es hat mich...“
    „erregt?“, beendete er ihren Satz. Sie nickte uns er bemerkte, dass sie rot anlief. „Es hat dir gefallen habe ich recht?“
    Oktavia nickte erneut. „Nicht nur wegen dem Ort hat es mir gefallen. Ich habe große Macht über dich verspürt. Mir ist bewusst geworden, dass ich alles mit dir machen kann, was ich möchte.“
    Er sah, wie sie erschauderte und er musste unweigerlich lächeln. „Es macht mir nichts aus, Oktavia. Ich vertraue dir und ich erlaube dir, alles mit mir zu machen, was du möchtest.“
    Die Hexe sah ihn verwundert an und weitete ihre schönen Augen. Ein verliebte Lächeln umspielte ihre Lippen und er hörte das rascheln, als sie ihre beiden Beine aneinander rieb.
    Er hatte die Leidenschaft in ihr wieder geweckt. Jene Leidenschaft, die ihr Blut in Wallung brachte und sie auf versaute Gedanken brachte.
    Ihre Hand verkrampfte sich und sie atmete deutlich hörbar ein. Es hörte sich so an, als wollte sie das Feuer in ihr mit der Luft löschen. In ihren Augen konnte er nun deutlich die Flammen brennen sehen.
    Mit seinen Worten hatte er Etwas in ihr geweckt. Er blickte auf die Fingernägel, die in seinen Augen plötzlich Messerscharf wirkten. Es wunderte ihn, warum die Decke noch keine Löscher hatte. Langsam löste Oktavia ihre rechte Hand, ehe diese sich langsam auf den Weg über ihr Bein machte.
    Die Hand hatte ihren Schritt fast erreicht, als es an der Tür klopfte. Sofort zuckte die Hexe zusammen, ehe sie mit überraschend fester Stimme sagte: „Moment.“
    Ruckartig erhob sie sich, weshalb Johannes umgestoßen wurde. Verdattert rappelte er sich auf und sah, wie sich der riesige Po der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] entfernte, nachdem sie ihren Rock glatt gestrichen hatte.
    Oktavia öffnete die Zimmertür und trat dann erstaunt zurück. „Theodore? Was machst du denn hier?“
    Wer auch immer dort war, die Hexe musste ihn kennen. Langsam trat sie zur Seite, sodass Johannes sehen konnte, wie ein junger Mann mit rabenschwarzen Haar und grauen Augen das Zimmer betrat.
    Er trug eine weiße Stoffhose, ein schwarzes Hemd und eine rote Krawatte. Sofort bemerkte Johannes, wie gutaussehend der Kerl war.
    „Ich hoffe, ich störe nicht.“, sagte er mit einem Akzent in der Stimme, den der Winzling nicht zuordnen konnte. Bevor die Hexe antworten konnte, fügte er hinzu: „Meine Mutter meinte, dass ich dir etwas Gesellschaft leisten solle, solange dein Vater mit ihr redet.“
    Bevor Theodore ihn entdecken konnte, versteckte sich Johannes hinter dem Kopfkissen des Bettes. Keine Sekunde zu spät, wie sich herausstellte. Denn der junge Mann setzte sich genau dorthin, wo er eben noch gestanden hatte.
    „Hat dir Merlin nicht gesagt...“, fing Oktavia an.
    Sie wurde aber von Theodore unterbrochen: „Nein er hat nichts gesagt. Hätte er denn etwas sagen sollen, Oktavia Vanessa?“
    Johannes sah, wie die Hexe langsam auf den gutaussehenden Typen zuging, sich dann aber neben ihn setzte. Obwohl sein Oberkörper den Großteil verdeckte, konnte der Winzling genau erkennen, dass der Kerl versuchte, sie zu berühren.
    Doch die Hexe sagte genau in diesem Moment: „Ich habe einen Freund, Theodore. Er heißt Johannes. Wir sind...“
    Wieder ließ er sie nicht ausreden. „Du hast was? Was hat er, was ich nicht habe? Ich bin schön, mächtig, reich und gut gebildet.“
    Fast hätte Johannes erwartet, dass seine Freundin den Kerl darauf hinwies, dass er sie nie ausreden ließ. Stattdessen sagte die Hexe: „Ich liebe ihn und er liebt mich.“
    „Aber wir... wir waren doch für einander bestimmt.“, sagte der Schönling nun mit trauriger Stimme. Johannes konnte deutlich sehen, dass seine Augen wässrig wirkten. Er selber hingegen war sehr erleichtert, weil er schon Schlimmes befürchtet hatte.
    „Das hast du dir immer nur eingeredet, Theodore. Deine Gefühle sind mir nie verborgen gewesen. Ich habe lange Zeit gehofft, dass ich irgendwann das Gleiche für dich empfinden könnte, doch es sollte nicht so sein.“
    Sanft legte sie ihren rechten Arm über seine Schulter und sie drückte ihn sanft an sich. Der Schönling begann zu schluchzen. Johannes war sich sicher, dass er das nicht getan hätte, wenn er gewusst hätte, dass er beobachtet wurde.
    „Wenn ich nicht dein Freund sein kann, dann lass mich wenigstens dein Diener sein, Oktavia.“, meinte der Schönling plötzlich und überraschte damit nicht nur Johannes.
    Er löste sich sanft von der Hexe und erhob sich, nur um danach vor ihr zu knien. Mit unterwerfender Stimme sagte er: „Ich würde Euch dienen, bis ans Ende unserer Tagen. Ihr seid dazu bestimmt zu herrschen. Ihr werdet die magische Welt in eine glorreiche Zukunft führen als deren Königin.“
    Johannes weitete seine Augen vor Erstaunen, als ihm bewusst wurde, was die Worte des Mannes bedeuteten. Anscheinend handelte es sich bei Theodore um einen ziemlich talentierten Magier.
    Langsam erhob sich Oktavia und sie blickte zu dem Schönling herunter. In ihren Augen konnte Johannes erkennen, dass sie nicht abgeneigt war, dieses Angebot anzunehmen. Vorsichtig streckte sie ihre Hand dem Mann entgegen.
    Mit sanfter Stimme sagte sie: „Was hältst du davon, wenn wir einfach befreundet bleiben?“
    Erstaunen breitete sich in dem schönen Gesicht von Theodore aus. Er nahm ihre Hand und zog sich daran hoch. Dann nickte er und lächelte. „Ja, warum nicht.“
    Danach umarmte die Hexe den Mann. Währenddessen flog hinter dem Rücken von Theodore winzige Kleider vorbei, die vor dem Kissen landeten.
    Schnell nahm sich Johannes die Sachen und zog sie sich an. Es handelte sich um eine Boxershorts, eine blaue Jeans und ein schwarzes T-Shirt, auf dem I love Oktavia stand.
    Grinsend trat er auf das Bett hervor und meinte dann mit lauter Stimme: „Ich bin nebenbei Johannes, Oktavias Freund.“
    Erstaunt löste sich Theodore und sah sich um. Es dauerte etwas, bis er ihn auf den Bett entdeckte. Oktavia kicherte leise, als sie den verdutzten Ausdruck bemerkte. „Der ist ja winzig.“
    Ein seltsames Gefühl erfasste Johannes und er bemerkte, dass um ihn herum alles kleiner wurde. Zum Glück wuchsen dieses Mal die Kleidung mit ihm. Als er zu seiner Freundin schaute, bemerkte er ihr bezauberndes Lächeln.
    „Jetzt nicht mehr.“, meinte sie mit ruhiger Stimme. Theodore sah Johannes erstaunt an und meinte dann: „Er ist ein Mensch?“
    Für diese Frage hätte der junge Mann Theodore am liebsten ins Gesicht geschlagen, doch in diesem Moment schrumpfte er wieder. Vermutlich hatte Oktavia bemerkt, dass er den Kerl nicht leiden konnte.
    In seinen Gedanken sagte sie: „Vorsicht. Theodore ist ein starker Magier. Meine Eltern hatten sich erhofft, dass ich ihn eines Tages heiraten würde. Er ist eigentlich ein netter Kerl. Nur ihm fehlen die richtigen Manieren.“
    Sanft nahm die Hexe in diesem Moment Johannes und hob ihn hoch. Zu Theodore sagte sie: „Hast du schon einmal einen Menschen gesehen, der seine Größe ändern kann?“
    Theodore lachte auf und schüttelte den Kopf. „Natürlich nicht. Schön dich kennenzulernen, Johannes. Ich bin Theodore. Könntest du mir vielleicht sagen, wie du das Herz dieser holden Maid erobert hast?“
    Im Gegensatz zu dem Magier sah Johannes die Ohrfeige kommen. Sofort schrie Theodore auf und er hielt sich die rechte Wange, die errötete. Oktavias Augen funkelten vor Wut und sie trat ihm auch noch auf den [lexicon='Fuß',''][/lexicon].
    „Ich hätte dich wohl doch besser zu meinem Diener machen sollen.“, sagte sie mit bebender Stimme.
    Bevor der Magier etwas erwidern konnte, klopfte erneut an der Tür. Doch bevor Oktavia zu dieser eilen konnte, trat Merlin in den Raum. Mit ruhiger Stimme sagte er „Wir brechen sofort auf. Ich weiß jetzt, wo wir hin müssen. Du kommst mit, Theodore.“
    „Aber Papa. Wir müssen uns ausruhen.“, antwortete Oktavia enttäuscht. Johannes wusste, dass die Hexe ihre Beziehung gerne noch etwas intensiver ausgelebt hätte. Doch in dem Ausdruck des mächtigen Magier konnte er erkennen, dass die Lage ernst ist.
    „Was habt Ihr herausgefunden, Merlin?“, fragte er deshalb. Er wusste selber nicht, warum er so förmlich war.
    „Nicholas und Penerelle wird von einem Dämonenlord festgehalten. Wir müssen ihn sofort befreien. Jeder Augenblick, der verstreicht, könnte ihr letzter sein.“
    Sofort schnappte sich Oktavia ihre Sachen und als sie das Zimmer verließen, fragte Merlin: „Wie klein kannst du werden Johannes.“
    Anstelle des Winzling antwortete Oktavia: „Wenn es notwendig ist, sehr klein.“
    „Gut.“, antwortete Merlin. Es sah so aus, als würde der Plan damit feststellen. Endlich würde sich Johannes nützlich machen können. Sein Herz begann vor Vorfreude auf die Dämonenjagd schneller zu schlagen. Angst war für ihn ein Fremdwort, solange er bei Oktavia war.

    Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht. Ich fände es interessant, wenn Friedmann das auch so geplant hatte, dass Dia etwas unkonventionell handelt und er sich mit ihr zusammentut, um die Welt zu beherrschen. Geht natürlich nicht lange gut xD

    War aber wieder ein tolles Kapitel

    Ich schau kein Twilight. Ich mag twilight und Edward überhaupt nicht xD

    So es geht weiter

    Ein bisschen Ruhe

    Nach etwa einer Stunde hielt Merlin auf einem Parkplatz eines Supermarktes. Zuerst dachte Johannes, dass sie bereits ihr Ziel erreicht hatten. Doch der Magier sagte: „Bleibt besser im Auto. Ich hole uns eben ein kleines Mittagessen. Außerdem könnte ich einen Kaffee vertragen.“
    Der junge Mann musste schmunzeln. Anscheinend brauchte sogar ein Magier wie Merlin ab und zu mal einen Kaffee. Oktavia antwortete mit ihre lieblichen Stimme, die ihre Brust leicht vibrieren lies: „In Ordnung.“
    Nachdem der Magier langsam zum Supermarkt schlenderte und sich dabei wie jeder normale Mensch verhielt, schnallte sich die Hexe ab. Vorsichtig erhob sie sich ein wenig von ihrem Sitz und turnte danach zum Lenkrad.
    Auch in diesem Auto war der Schaltknüppel eindeutig im Weg. Johannes sah kurz an ihrem Bauch herunter und bemerkte, dass sich der Schritt der Hexe für einen Augenblick genau oberhalb des Hebels befand.
    Doch im nächsten Moment streifte ihr Bauch das Lenkrand und Oktavia nahm wieder Platz. Johannes drehte sich um und sah zu dem wunderschönen Gesicht seiner geliebten Hexe hoch.
    Sie sah auch zu ihm herunter und lächelte verliebt. Er konnte ihr Herz schlagen hören und ihre beiden Brüste boten ihm immer noch einen sicheren Platz. Doch dieser war auch für jeden, der an dem Auto vorbeiging einsehbar.
    „Du..., hier kann mich jeder sehen.“, meinte Johannes verlegen.
    Sofort erröteten ihre Wangen und sie nahm ihn sanft in ihre Hand und setzte ihn zwischen ihren Beinen ab. Danach hob sie demonstrativ ihren Rock an, wodurch ihre Unterwäsche zum Vorschein kam.
    Schnell schlüpfte der kleine Mann darunter. Als Oktavia ihren Rock los ließ, sorgte dieser für einen starken Luftzug, der hin nach vorne stolpern ließ. Er versuchte das Gleichgewicht zu halten, doch in diesem Moment atmete er durch die Nase ein, was ein großer Fehler war.
    Der Mischung der Gerüche nach Schweiß und anderen Flüssigkeiten brachte den Winzling endgültig aus dem Gleichgewicht und er fiel vornüber. Sofort krachte er mit seinem Kopf gegen Oktavias Schlüpfer, der den Fall zum Glück weich auffing.
    Da es um ihn herum immer noch recht düster war und seine Augen sich nur langsam daran gewöhnten, hörte er lediglich, wie Oktavia ihre Beine leicht bewegte. Gleichzeitig bemerkte er, wie stickig es hier unten war. Die Hexe strahlte eine hohe Körperwärme ab und gemeinsam mit den Gerüchen sorgte diese für ein Schwindelgefühl.
    Deshalb brauchte Johannes etwas, bis er sich an der Stoffwand langsam hochzog. Ihm wurde bewusst, wo er sich befand und eine wohlige Schauer erfasste ihn. Die Hexe beugte sich plötzlich vor und ihre Beine schienen sich zu spreizen.
    Dafür blieb dem Winzling verborgen, dass sich Oktavia in diesem Moment an das Lenkrad klammerte und ihre Brüste gleichzeitig fast gegen dieses drückte. Die Hexe biss dazu die Zähne aufeinander, um ein Aufstöhnen zu vermeiden.
    Denn nicht nur Johannes hatte in diesem Moment wohlige Gefühle, die den Herzschlag beschleunigten. Doch von den beiden war der Winzling sicherlich in der komfortableren Situation. Schließlich konnte ihn niemand dabei beobachteten, wie er sich gegen die Stoffwand drückte, hinter der sich die Lusthöhle seiner Geliebten befand.
    Sofort wurde es noch einmal ein bisschen wärmer. Schließlich konnte die Hitze durch den Rock nicht so leicht entweichen. Die Luft wurde zunehmend stickiger, doch vor allem machte Johannes der Geruch zu schaffen.
    Er hörte, wie die rechte Autotüre geöffnet wurde. Merlin fragte sofort: „Wo ist Johannes?“
    Der junge Mann fühlte sich ertappt und schlüpfte unter dem Rocker hervor. Schnell lief er zwischen den langen Oberschenkeln von Oktavia entlang. „Ich bin hier.“, brüllte er fasst schon.
    Schnell fügte er hinzu: „Ich musste mich wegen den ganzen Leuten hier verstecken.“
    Dem Magier schien es aber nicht weiter zu stören, dass er zwischen den Beinen seiner Tochter gewesen war. Was vermutlich daran lag, dass er Hundemüde war. Zumindest sah er so aus.
    Er legte eine Brötchentüte auf das Armaturenbrett und stellte zwei dampfende Becher ab. Danach sagte er: „Ich nehme an, dass du ab jetzt fahren möchtest.“
    Oktavia nickte und antwortete: „Ich lasse nicht zu, dass du noch weiter fährst. Der Kampf gegen den Illusionsmagier hat dich geschwächt und du brauchst etwas Schlaf. Schließlich steckt etwas Großes hinter der ganzen Geschichte.“
    Merlin lächelte schief und trank von dem noch heißen Kaffee. „Also gut. Ich werde ein wenig schlafen. Aber lass mich vorher das Navigationssystem noch einstellen.“
    Johannes sah dabei zu, wie der große Magier aus dem Handschuhfach ein modernes Navi holte und dieses zwischen sich und seiner Tochter befestigte. Danach stellte er das Ziel ein, ehe er erneut nach dem Kaffee griff.
    Auch Oktavia trank gierig von dem heißen Getränk. Doch dann stellte sie den Becher vor ihm zwischen die Beine. Vorsichtig hob sie ihn mit ihren Händen hoch. Langsam ging es in den Dampf, der schon ziemlich warm und nass war. Der intensive Geruch nach Kaffee übermannte den Winzling fast. Vorsichtig lies sie ihn über der Flüssigkeit schweben, sodass er diese mühsam trinken konnte.
    Als er genug hatte, machte er ihr klar, dass sie ihn wieder absetzen konnte. Das tat sie auch sofort. Als er wieder Boden unter den Füßen hatte, wurde ihm erst bewusst, wie geschockt er war. Wenn die Hexe ihn fallen gelassen hätte, hätte das seinen Körper stark in Mitleidenschaft gezogen.
    Da er beschäftigt war, wunderte er sich, als vor ihm ein paar Brotkrümel auf den Sitz fielen. Er verstand aber sofort, dass er diese Essen sollte. Schnell machte er sich über die Mahlzeit her, da er großen Hunger hatte. Kurze Zeit später servierte ihm Oktavia auch noch etwas Wurst und Käse.
    Als sie gegessen hatten und der Kaffee leer war, startete die Hexe den Motor. Danach setzte sie den Winzling wieder zwischen ihren Brüsten, auf denen kleine Krümel von dem Brot lagen. Diese waren aber so klein, dass sie für das normale Auge kaum auffielen. Johannes hingegen konnte sie klar erkennen.
    Da er noch nicht gänzlich satt war, machte er sich daran, die Krümel zu essen. Langsam setzte sich das Auto in Bewegung und sofort merkte er, dass Oktavia deutlich vorsichtiger fuhr, als es ihr Vater getan hatte.
    Deshalb machte er es sich zwischen ihren beiden Busen noch bequemer als vorher. Schon bald übermannte ihn die Müdigkeit und er schlief ein. Genauso schlief auch Merlin ein, weshalb die Hexe eine lange Zeit nur sich und das Navi hatte.
    Doch der kleine Mann, der auf ihren Brüsten ruhte, sorgte dafür, dass ihr Herz die meiste Zeit schneller schlug. Jedes Mal, wenn er sich bewegte, nährte das ihre Hunger auf mehr Zärtlichkeiten. Es war sehr anstrengend so zu fahren, da ihre Gedanken immer wieder zu Johannes abdrifteten. Dennoch fuhr sie Fehlerfrei und vorbildlich. Sie wollte schließlich, dass ihr kleiner Schatz auch heil ankam.

    Nach etwa vier Stunden kamen sie endlich an. Oktavia hatte im Stau gestanden und es hatte keine vernünftige Umleitung gegeben, da die Straßen ebenfalls überlastet waren. Sie befand sich in einer der zahlreichen Straßen einer Kleinstadt.
    Das Navigationssystem hatte sie zu einem Hotel geleitet, welches genügend Parkplätze für ihre Kunden bot. Da sie vermutete, dass sie hier übernachten würden, stellte sie sich auf einen freien. Sie zog die Handbremse an und schaltete den Motor aus. Den ersten Gang lies sie drin.
    Ihr Blick fiel auf Merlin, der immer noch am schlafen war. Ihr Vater hatte den Ruf unbesiegbar zu sein, doch sie war sich sicher, dass auch er eine Schwachstelle hatte. Ihr Blick wanderte zu ihren Brüsten zwischen denen Johannes schlief. Wohlige und elektrisierende Schauern suchten sie heim.
    Sanft streichelte sie den Winzling mit ihrer rechten Hand, wobei sie ihn ihn unweigerlich gegen ihre Busen drückte. Er schlug seine Augen auf, da sie ihn anscheinend geweckt hatte, weshalb sie entschuldigend lächelte.
    Danach wandte sie sich zu Merlin und weckte auch diesen. Im Gegensatz zu Johannes war dieser sofort hellwach und sah sich zuerst ein wenig verwirrt um.
    „Wir sind schon da.“, stellte er verwundert fest.
    „Schon ist gut.“, antwortete Oktavia ruhig. „Ich habe im Stau gestanden.“
    Ihr Vater antwortete nicht, sondern stieg aus dem Auto, weshalb auch sie das tat. Nur machte sie es deutlich langsamer, da sie nicht wollte, dass Johannes herunterfiel. Inzwischen war es deutlich kühler geworden und sie fröstelte.
    Die junge Hexe schloss die Türe ab, während Merlin ihr Gepäck aus dem Kofferraum holte. Danach griff sie nach ihrer Tasche und folgte ihrem Vater. Währenddessen nahm sie Johannes mit der freien Hand und sie musste überlegen, wo sie ihn wohl verstecken konnte. Als ihr bewusst wurde, dass in ihrer Tasche kein Platz war und deshalb nur ein einziger Ort übrig blieb, errötete sie.
    Verlegen sah sie sich um, ehe sie ihn unter ihren Rock und ihre Unterhose schob. Leise zischte sie: „Wehe du bewegst dich.“
    Schon so spürte sie, wie sich der winzige Körper gegen ihren Schritt drückte. Oktavia versuchte die verführerischen Gefühle zu ignorieren und sie beeilte sich, um zu ihrem Vater aufzuschließen, der den Eingang des Hotels bereits erreicht hatte.
    Sie musste feststellen, dass mit jedem ihrer Schritte Johannes leicht gegen ihren empfindlichen Bereich rieb. Zum Glück war es kein weiter Weg bis zum Empfang. Er reichte aber aus, um Oktavias vollkommen durcheinander zu bringen.
    Ihr Körper fühlte sich wunderbar an und gleichzeitig fühlte sie sich elend. Der BH war plötzlich unbequem und ihr war heiß. Deshalb war sie so mit sich selber beschäftigt, dass sie gar nicht mitbekam, wie Merlin zwei Einzelzimmer bestellte.
    Erst als er ihr einen Schlüssel reichte, wurde ihr klar, dass sie zum Glück getrennte Zimmer haben würden. Sie versuchte zu lächeln, ohne dabei aufzustöhnen. Zum Glück war ihr Vater immer noch so müde, dass er ihre Erregung nicht bemerkte.
    Er bemerkte auch nicht, wie erleichtert die Hexe war, als sie den Aufzug nahmen. Innen fragte er nur: „Wo ist Johannes?“
    Sofort errötete Oktavia und sie stammelte als Antwort: „Hab ihn mit einem Zauber versteckt.“
    Das war eine sehr schlechte Lüge, doch Merlin glaubte sie ihr. In dem Aufzug schien die Luft noch wärmer zu sein und die Muskeln der Hexe verkrampften Als sich die Aufzugtür öffnete, wehte ihnen ein kühler Wind entgegen.
    Oktavia folgte vorsichtig ihrem Vater, wobei sie jeder Schritt immense Willenskraft kostete. Sie war erleichtert, als sie endlich ihr Zimmer erreichte. Ihre Hände zitterten, als sie es aufschloss.
    Sie hauchte ihrem Vater noch zu: „Bis später.“
    Danach verschwand die Hexe in dem Einzelzimmer und sie schloss die Tür hinter sich. Schnell trat sie zum Bett und holte Johannes aus seinem Versteck hervor. Sie bemerkte, dass er feucht war. Dazu schien er das Bewusstsein verloren zu haben.
    Oktavia merkte, dass sie seinen Körper schon fast unten vermisste, doch sie wischte diese Gedanken beiseite. Schnell nahm sie sich frische Klamotten aus der Tasche, ehe sie im Bad verschwand. Das kühle Wasser der Dusche würde ihr flammendes Verlangen hoffentlich löschen.

    Ich möchte noch anmerken, dass ich die detaillierten Beschreibungen von Oktavias Gefühlen am Ende bewusst weggelassen hat. Sonst wäre das ganze FSK 18 geworden. So ist es hoffentlich gerade noch vertretbar xD

    Ich bin gespannt, was deine Höllenhexe so auf den Lager hat ;)
    Und ich finde es nicht so schlimm, dass du eine neue Geschichte angefangen hast, da mich diese so richtig interessiert und schon fesseln konnte :)
    Mir gefällt außerdem dein Schreibstil, der auch in gewisser Weise zu der Zeit passt, in der die Geschichte spielt.

    Es war ja auch kein direkter Vorwurf, sondern mehr eine Feststellung. Er passt an sich auch recht gut in das Bild bestimmter Wissenschaftler. Außerdem ist es ja gut für uns, dass er eben diese Charaktereigenschaften hat. Es ist ja auch oft genug in der Menschheit vorgekommen, dass ähnliche Fehler gemacht wurden oder noch gemacht werden. Teilweise wird auf Grund von falschen Informationen auch etwas gemacht, wodurch Menschen gefährdet werden.
    edit: Hab mir mein Kommentar noch einmal durchgelesen und muss mich entschuldigen. Das hört sich Vorwurfvoll an und das sollte es eigentlich nicht.