Sie hörte ihn noch in der Ferne schreien und ist der Katze gleich hinterher, naja ein Fiepen hat sie gehört...
"Wo willst Du mit dem armen kleinen hin Muschi?"
Muschi kletterte mit ihm in ihren Katzenbaum, er war ohnmächtig, da verlor Muschi das Interesse.
Sabine (so hießt die neugierige Frau) nahm den ohnmächtigen aus der Höhle des Katzenbaums und nahm ihn mit sich, eilig ging sie ins Bad, wo ihre Hausappotheke hing, nahm etwas desinfektionsmittel und sprühpflaster mit, legte es auf den Schreibtisch, lief mit ihm noch mal in die Küche um etwas Küchenpapier als Unterlage zu haben und dann machte sie sich daran ihn zu verarzten.
Als sie fertig war, konnte Sabine nur hoffen. "Was mach ich mit ihm, wenns nicht besser wird? Zum Tierarzt? Tier?" hm... überlegte sie, als sie den verarzteten und bewusstlosen zurück in sein Quartier legte und die Scheibe zu den anderen heraus zog.
"Kümmert Euch einwenig um ihn!" Sagte sie zu Tom und Jan.
Igor wütete weiter vor sich hin.
Genervt nahm sie Igor aus seiner Behausung, ihr viel wieder ein, warum sie so unterschiedliche Eigenschaften wählte, mit Igor und mit Anton konnte sie sich wenig identifizieren.
Sie hielt den brüllenden Anton vor ihr gesicht und überlegte.
"Was bist Du doch für ein aufgeblasener aggresiver, arroganter Typ, solche wie Dich kenne ich in groß und schenke ihnen keine Beachtung."
Sie dachte lange nach "aufgeblasener Typ ging ihr durch den Kopf....".
Sie blickte Igor noch mal etwas gewitzter an, na, ein bischen aufblasen könnte man Dich doch noch oder?
Igor wusste nicht so recht, was Sie damit meinte, bis Sabine Igors Kopf in ihren Mundsteckte, ihre Lippen wie beim Luftballon um seinen Hals schloss und kurz so tat, als würde sie in ihn hineinpuste, sie ließ aber die Luft an ihm vorbeistreichen, gaaaanz lange.
Igor zappelte panisch und versuchte sich zu winden und mit den Händchengegen die Lippen zu drücken um den Kopf daraus zu befreien, mit wenig erfolg.
Irgend wie hatte Sabine Gefallen an dem Gedanken gefunden, zog ihn aus dem Mund heraus, lächelte ihn an, als er sie starr vor Schock mit riesigen, panischen Augen anblickte sagte sie "noch nicht, ist doch viel zu früh." und legte ihn in seine Behausung, die Trennwand zu den Anderen ließ sie aber drinn, irgend wie mochte sie Igor nicht und traute ihm auch nicht.
Ihr viel noch das Werbegeschenk ein und sie nahm die kleine Schachtel, in der ein sehr kleiner Mann war auf der Schachtel stand Benjamin und auf dem Lieferschein wurden ihm die Attribute "Pflegeleicht" und "Kooperativ" attestiert.
Pflegeleicht und Kooperativ waren die etwas teureren Modelle, auf der Webseite hieß es dazu, dass sie leichter zu handhaben sind auch für Anfänger man kann die Behausung auch mal offen lassen, wenn man einen ruhigen, sicheren Raum für sie hat.
Sie öffnete die sehr kleine Schachtel von Benjamin, man konnte sehen, dass Benjamin schon sehr lange in der Position festgedrückt war er sah etwas mitgenommen hungrig und Steif vom Transport und der Aufbewahrung auf.
Langsam und vorsichtig ließ Sabine ihn auf ihre Handfläche gleiten, sie konnte sehen, dass Benjamin etwas versuchte zu sagen, nur was?
Während sie Benjamin auf der linken Hand hielt holte sie vorsichtig Tom aus seinem Quartier und sagte "Kannst Du hören, was er sagt? " und hielt ihn näher an Benjamin.
Tom sagte Benjamin wäre leise und hätte eine für ihn quikige stimme aber erkönne ihn verstehen. Das kam Sabine bekannt vor.
Tom sagte weiter "Er bedankt sich sehr für das aus der Schachtel nehmen, aber er hat riesigen Hunger und Durst.
Jetzt hatte Sabine ein Problem, futter für die größeren hatte sie ja, aber für den Kleinen?
Sie brachte Tom zurück in sein Quartier und ging mit Benjamin in die Küche.
Sie ließ Benjamin vorsichtig auf die Anrichte gleiten, nahm einen Kaffelöffel aus dem Besteckschubladen machte am Wasserhahn etwas was auf den Löffel und legte ihn zu Benjamin, er hätte locker ein Sitzbad darin nehmen können aber er stürzte sich mit den Händen in die Flüssigkeit und stillte hastig seinen Durst und verbeugte sich immer wieder dankend richtung Sabine, das ereugte in ihr schon ein sehr kribbeliges gefühl, das sie noch nicht kannte und nicht sorecht einschätzen konnte.
"Zur Not müsste doch sehr fein gekautes gehen?" dachte sie so bei sich, nahm einen sehr kleinen Fetzen Brot, zermamlte es zwischen den Backenzähnen, dann viel ihr auf, sie kriegt diese kleinen Mengen nur mit der Zahnputzbürste aus dem Mund.
"Was tun" sprach sie.... und grübelte
Benjamin blickte sie verwirrt und hungrig an "Komm auf meine Hand es ist Essenszeit." sagte sie eigentlich zum Scherz.
Benjamin zuckte zusammen und dachte seine letzte Stunde hätte geschlagen.
Sabine blickte ihn an und erkannte jetzt erst seine Panik, lachte laut und sagte "Nein ich werde Dich doch nicht aufessen, aber ich bekomme die Brotkrumen nicht ohne Deine Hilfe aus den Zähnen, da wirst Du mir helfen müssen.
Sie fasste Benjamin an, als würd esie eine feine Feder fassen, hob ihn vorsichtig vor ihr Gesicht, öffnete den Mund und legte ihn auf die Zunge.
Sie fühlte seine Füßchen, konnte aber nicht sehen, was er tut.
Sabine drückte ihn mit der Zunge an dem Gaumen, damti da nichts verrutscht und eilte ins Bad, dort hatte sie einen dieser Schminkspiegel mit Lichtund Vergrößerung, genau richtig dafür.
Sie schaltete das Licht des Spiegels ein und öffnete den Mund.
Benjamin wurde geblendet und konnte kaum was sehen, er wendete sich von der Mundöffnung ab und blickte damit direkt in den Rachen, aus seiner Sicht eher den Höllenschlund, er spürte wie ihm das Herz bis zum Hals schlug, auch Sabines Herz schlug ihr bis zum Hals, sie konnte bei der Vergrößerung seine Panik besser sehen und sie fand es schon etwas erregend einen Mann auf der Zunge zu haben, der ihr so ausgeliefert ist.
Mit dem Finger deutete Sabine dahin, wo sie vermutete, dass Brotkrumen zu finden sein könnten. Als Benjamin sich gefangen hatte versuchte er auf dem wacklingen Untergrund in die gedeutete Richtung zu gehen, er scheint was gefunden zu haben.
In der Tat zog er einen Brocken nach dem anderen aus den Zähen, bebann sich zu beruhigen und vertrauen zu fassen.
Als er satt war, blickte er richtung des Schminkspiegels aus dem Offenen Mund heraus, er konnte sich auf der Zunge umrahmt von riesigen, wundervollen Lippen sehen, direkt hinter ihm ein Abgrund ohne wiederkehr. welch schöner und zugleich beängstigender Anblick.
Er erkannte eine Veränderung in Sabines Gesichtsausruck, etwas schelmisches huschte über ihr Gesicht, was hatte sie vor?
Sabine schloss die den Mund, aber so, dass noch viel Platz blieb, Benjamin bewegte sich richtung der Vorderzähne.
Sabine hatte einen deutlichen Spalt zwischen ihren oberen Schneidezähne, sie öffnete die Lippen, licht schien durch die Lücke zu Benjamin der auf die Lücke zustürmte.
Er schien etwas panik zu haben, denn er griff mit beiden Händen durch die Zahnlücke als wolle er sich durch ziehen. Sabines grinsen wurde breiter bei dem Anblick, sie genoss es sichtlich, diesen verzweifelten Kampf den er nicht gewinnen konnte.
Wieder war da dieses neue gefühl, stärker als vorhin, was war das nur? Wohlig kribbelig warm fast heiß!
Sie war ganz in gedanken wie in trance, bis sie sich wieder fing und vorsichtig den Mund öffnete um Benjamin nicht zu verletzen, er rutschte langsam mit den Händen aus dem Schlitz, bis er wiede vor dem Offenen Mund an den Vorderzähnen stand.
Sabine griff ihn vorsichtig, legte ihn sich auf die Handfläche, blickte ihn an "Wars für Dich auch so schön wie für mich?" hauchte sie.