Bei mir hatte sich das damals so entwickelt:
ZitatAlles anzeigenIch habe damals als kleines Mädchen gerne Cartoons geschaut, wo es Folgen mit Riesinnen gibt. Das beste Beispiel dürfte die Folge "Attack of the 50 Foot Mandy" aus Totally Spies oder "The Tall Little Girl" aus Weihnachtsmann & Co. KG sein. Hinzu kamen noch meine beiden großen Schwestern, die mich auf ihren Arm nahmen oder mich getragen hatten. Wenn eine von ihnen einen Käfer auf den Boden gesehen und ihn zertreten hat, mochte ich das irgendwie. Genauso wenn sie am Strand liefen und ihre Fußabdrücke im Sand hinterließen.
Als ich dann in die Pubertät kam, entdeckte ich im großen weiten Netz, dass es noch andere mit diesen Phantasien gibt. Hier dürfte Katelyn Brooks den meisten etwas sagen und ihre Clips haben meine Phantasien nur noch bestätigt. Ich kann mich noch an ein Video von damals erinnern, dass von einem japanischen Studio gedreht wurde und wo ein Mädchen mit Schuluniform und Brille durch eine kleine Stadt läuft und dort alles zertritt. Ab da wusste ich, dass ich definitiv diese Phantasie hatte und ich begann sie passiv in der Schule auszuleben.
Als halbe Amerikanerin war ich in der Schule sehr gut in Englisch gewesen und die Englischarbeiten in der Realschule waren für mich natürlich ein absoluter Witz gewesen, sodass meine Klassenkameraden sagten: "Lily ist doch schon sowieso ziemlich schnell mit den Aufgaben fertig!" Jedoch hat mich das nicht gestört und ich betrachtete das einfach als einen kleinen Heimvorteil an. Hinzu kam noch, dass mich die Englischlehrerin einfach sehr gut mochte, weil sie ebenfalls schon für eine längere Zeit in den Staaten gelebt und eine sehr lockere Mentalität hatte. Meine Geschwister hatten schon vor mir bei ihr Unterricht gehabt und als ich das erste Mal bei ihr Unterricht hatte, sagte sie "Ah! Wieder eine Amerikanerin!" Im Unterricht konnte ich meine Klassenkameraden helfen und ich hatte mich schon daran gewöhnt, das lebendige Wörterbuch zu sein
Deswegen hatte ich auch eine freie Platzwahl gehabt und ich setzte mich immer nach hinten hin. Verpassen konnte ich nichts, denn das Englischbuch war für mich natürlich nicht sonderlich schwer gewesen und die mündliche Mitarbeit lief einfach von selbst. An einem Tisch saßen immer zwei Leute und ich hatte mich ganz nach hinten neben dem Außenseiter gesetzt. Ich saß an der Wand und er saß zum Gang hin. Weil ich mit den Aufgaben schnell fertig war, habe ich meinen Rücken immer an der Wand gelehnt und meine Füße auf seinen Stuhl gelegt. Oft zog ich meine Schuhe auch aus, weil ich das einfach viel schöner fand und ich hatte schnell gemerkt, dass er den Geruch meiner schwarzen Strumpfhose unangenehm fand, aber es war mir egal gewesen
Ich trug meistens eine schwarze Strumpfhose, eine kurze Jeans und ein Top, denn das war mein typischer Style im Jahre 2012 gewesen
Ich hatte das Gefühl gehabt,dass er öfter auf meine Beine sah und das er es ziemlich mochte, wenn ich mal meine Füße einfach auf seinen Schoss legte. Die anderen merkten davon nichts, denn sie waren mit anderen Sachen beschäftigt und die Lehrerin sagte selbst dann nichts, wenn ich meine Füße einfach auf den Tisch legte. Entweder hatte sie es nicht gesehen oder ich hatte halt den US-Bonus gehabt
Die Machos aus meiner Klasse, die mich manchmal wegen meinen roten Haaren ärgerten, standen auf meine große Schwester, die auch zur gleichen Schule ging. Am liebsten hätte ich sie geschrumpft und sie in ihren Schuhen oder direkt in ihrer Strumpfhose gesteckt, aber das ist ja ohne Magie leider nicht möglich
Dennoch mochte ich den Gedanken, sodass ich eines Tages einfach einen Käfer in ihren Schuh packte, als sie mit uns feiern ging. Der Käfer hat ihre Tänze und ihren Schweiß nicht überlebt, sodass er einfach plattgedrückt wurde. Zumal der Gestank von ihren Schuhen ziemlich heftig ist, wenn sie feiern war. In einem Schuh konnte man sogar schon den Fußabdruck ihrer Füße sehen, das zum Grab für den Käfer wurde
Meine beiden großen Schwestern wissen nichts von meinen Phantasien, aber wenn wir z.B. mit unserer ganzen Familie den Super Bowl schauen (das ist bei uns einfach eine Tradition), legt eine ihren Kopf auf den Hintern der anderen und das sorgt oft dafür, dass mein Herz schneller schlägt und ich etwas nervös werde