Ich wusste nicht wirklich, was gerade mit mir geschah. Einerseits fand ich es sehr gruselig, in einer WG mit einer Vampirin und einer Hexe zu wohnen, andererseits war es gerade diese Hexe mit dem Namen Luna gewesen, die sich um mich kümmerte und mich sogar vor ihrer besten Freundin beschützte.
"Ist es dir nicht kalt dort unten? Du kannst auch auf oder zwischen meinen Oberschenkeln sitzen, dann musst du nicht frieren", fragte sie mich. Ich war völlig perplex über ihr Angebot, dass ich es einfach annahm. Sie nahm mich vorsichtig in ihre Hände und platzierte mich auf ihren Oberschenkeln, während sie etwas Chips aß und dabei eine Serie schaute. Das Gefühl war erheblich angenehmer, zumal sie ihre Beine überschlagen hatte und ihre Beine sehr warm gewesen waren. Ich spürte jede kleine Bewegung von ihr und gelegentlich fiel sogar der eine oder andere Chip herunter, der für meine Verhältnisse natürlich riesig war. Sie warnte mich sogar vor, wenn sie ihre Beine wieder anders überschlug und ich fand es sehr angenehm.
Doch dann bemerkte ich, dass das Gefühl zu angenehm wurde und er sich wieder bemerkbar machte. Dummerweise gab ich ihr einen leichten Piks, doch sie sah zu mir nicht herunter - viel zu sehr war sie in ihrer Serie vertieft und bemerkte mich hinterher gar nicht mehr. Ihre langen Beine sahen so schön aus, fast wie eine Straße in Richtung des Tisches. Als ich aufstand und etwas näher in Richtung ihrer Füße ging, stolperte ich wegen einer leichten Bewegung von ihr und landete mit dem Kopf nach unten direkt auf ihren Oberschenkel und konnte die ganze warme Haut und den tollen Duft ihres Duschgels riechen, weil sie sich davor geduscht hatte. Ich wusste nicht, was mit mir geschah, aber ich begann mich auf ihren Schenkeln auf die typisch männliche Art zu amüsieren. Glücklicherweise trug ich Hosen und hinterließ keine entsprechenden Flecken auf ihren Beinen. Ich wüsste nicht, wie Luna darauf reagiert hätte. Bei Jade wäre ich definitiv von ihr oder ihren merkwürdigen Cousinen gegessen worden und ich hätte mich das bei ihr auch nie getraut. Dennoch mochte ich Lunas Art irgendwie.
"Wie wäre es, wenn wir pennen gehen? Ich werde langsam müde", sagte Luna, gähnte und streckte ihre Beine. Dabei überschlug sie diese nicht mehr, sondern öffnete diese etwas und ich wäre fast auf den Boden gefallen, wenn sie nicht blitzschnell reagiert und diese sofort geschlossen hätte. Für eine ganz kurze Zeit war ich zwischen ihren gewaltigen Oberschenkeln gewesen und ich bekam keine Luft, ehe sie mich wieder freiließ und in ihrer riesigen Hand festhielt. Ich konnte ihr ja nicht sagen, dass ich dieses Gefühl ganz erregend fand.
"Ja, du hast recht. Lass uns schlafen gehen", antwortete ich ihr gelassen.
"Alleine will ich dich ungern in deinem Bett lassen. Wer weiß, wann Jade wieder hier ist und ob sie ihre dämlichen Cousinen wieder mitbringt. Ich habe schon einmal mitbekommen, wie sie einen ahnungslosen Winzling einfach ohne Grund verspeist hatten. Okay, einen Grund hatten sie schon gehabt, denn bei Vampiren ist es ja mehr als offensichtlich, warum sie das tun. Aber ich will nicht, dass du auch in ihren Magen endest. Du pennst heute bei mir."
Mein Herz begann höher zu schlagen, als sie das sagte. Wir betraten ihr Zimmer und sie hatte tatsächlich ein richtiges kleines Homestudio in ihrem Zimmer, womit sie wohl ihre Tracks produzierte. Ihr Bett war auch nicht gerade klein gewesen und mir gefiel ihre Art immer mehr.
"Ich passe schon auf, dass ich dich nicht versehentlich in der Nacht zerquetschte. Eigentlich bleibe ich immer auf meine Seite", sagte sie, als sie mich auf das Bett setzte und noch kurz aus dem Fenster sah. Sie verschränkte ihre Arme und tapte ein wenig mit ihren nackten Füßen auf den Teppich, während sie die Straße beobachtete. Danach ließ sie die Rollos mit einem einfachen Schwenk ihres Zauberstabs herunter und legte sich vorsichtig in das Bett hinein. Natürlich konnte ich auch hier jede einzelne Bewegung spüren und die Matratze hob und senkte sich, als die Riesin sich in ihr Bett legte. Sie schlüpfte unter die Decke und schaltete das Licht aus, ehe sie mir eine gute Nacht wünschte und ihre Augen schloss.
Eigentlich müsste ich einmal kurz unter ihrer Decke nachsehen, denn die Oberschenkel gehen mir einfach nicht aus dem Kopf...