Beiträge von Sims4GTS

    Die Vampirin Mai steht mit diesem Blick vor euch und sagt zu euch: "Ich werde dich schrumpfen, aber du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Ich bin die höflichste Vampirin aller Zeiten und werde dir nichts tun - es sei denn, es überkommt mich." Allerdings habt ihr im Hinterkopf, dass sie schon dutzende Tinies verspeist hat und sehr böse ist... :face_with_hand_over_mouth:

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    Ich weiß ja nicht ob von "arbeitslos" zu "Lis Versuchskaninchen" so ein toller Karrieresprung ist...

    Wenn er sich gut anstellt, dann könnte Li ihn durchaus belohnen. Aber wie sie in ihrem Tagebuch schrieb, war das wohl nichts und er wird auf ewig ihre verschwitzten Füße verwöhnen müssen :face_with_hand_over_mouth:

    Wo Ying wohl heute wäre wenn sie nicht das Glück gehabt hätte als Prinzessin geboren zu werden?

    Vermutlich schon längst geschrumpft, weil sie Li schon oft auf die Nerven ging :face_with_hand_over_mouth:

    Frage: Angenommen ein Portal führt direkt in stabilen Fels. Ersetzt der eigene Körper den Fels und man steckt fest oder führt dies zu einer Art Überlappung? Ich weiß seltsam spezifisch, aber immer wenn ich von Portalen lese stelle ich mir diese Frage und sie wird leider fast nie beantwortet. Aber hier kann ich ja die "Verantwortliche" direkt fragen. ^^

    Ich glaube einfach, dass der Feld dann verschwindet oder das Portal entsprechend woanders erscheint :face_with_hand_over_mouth:

    Mitschrift: Der Mann aus Welt 3999

    Nachdem Prinzessin Ying ohne mein Wissen durch ein Portal gegangen war und eine Stadt in der oben genannten Welt ohne jeglichen Grund betrat und dabei massiv beschädigte, musste ich sie aufgrund ihres hohen Ranges retten und in unsere Welt zurückbringen. Dabei wurde sie offenbar von einem männlichen Winzling bedrängt, als sie sich in der Stadt umsah. Nachdem ich den Winzling konfisziert und in meine Taschen gesteckt habe, wollte ich ihn entsprechend befragen. Ich zog das Subjekt aus meiner Tasche und platzierte es direkt auf meinen Schreibtisch.

    Das Subjekt sieht sich um und erblickt schließlich mein Gesicht.
    Subjekt: Was tue ich hier? Wo bin ich? Wer bist du?
    Ich: Ich bin Li und musste Prinzessin Ying aus eurer Welt befreien, auch wenn diese Bezeichnung nicht ganz zutreffend sein mag. Ich bin Großmeisterin der Alchemie.
    Subjekt: Wieso bin ich hier? Was ist hier los?
    Ich: Du wurdest von mir konfisziert, weil du die Prinzessin angefasst hast und ich noch einige Nachforschungen mit Winzlingen wie dir anstellen möchte. Allerdings muss ich zunächst wissen, welche Fähigkeiten du hast und wie du mir nützlich sein könntest.
    Ich ziehe meine Schuhe aus und lege meine verschwitzten Füße in Strumpfhosen auf den Schreibtisch.
    Ich: Massiere sie!
    Dem Subjekt wird schlecht und es hat den Eindruck, als würde es sich gleich übergeben. Es hält seine Hand vor seiner Nase.
    Subjekt: Widerlich! Diese Füße stinken! Ich hasse Füße!
    Ich: Daher sollst du sie auch massieren. Massiere sie oder ich werde dich unter meinen Füßen zerquetschen.
    Subjekt: Vergiss es! Das kannst du schön selber machen! Widerlich!
    Ich stampfte mit einem Fuß auf den Schreibtisch, wodurch das Subjekt seinen Halt verlor.
    Ich: Ich wiederhole mich nur äußerst ungern.
    Subjekt: Ich finde Füße aber immer noch ekelig!
    Ich: Wenn du meine Füße massierst und du die Aufgabe zu meiner Zufriedenheit erfüllst, schicke ich dich wieder in deine Welt zurück. Zudem lasse ich dir entsprechendes Geld in deiner Währung zukommen, sodass du dich darum nie wieder zu sorgen brauchst.
    Subjekt: Nun, in dem Fall...
    Das Subjekt begann sofort meine Füße zu massieren, obwohl es sich noch zu Beginn über meinen Schweißgeruch beschwerte.
    Subjekt: Li ist übrigens ein sehr schöner Name. Und du siehst sehr gut aus.
    Ich spielte mit meinen Füßen und las in einem Buch, während mir das Subjekt weitere Komplimente machte. Nachdem ich das Ergebnis seiner Arbeit betrachtete, war ich ganz zufrieden.
    Subjekt: Und, wann kann ich wieder nach Hause gehen?
    Ich: Gar nicht. Du wirst dich zu meinen Fußreinigern gesellen und sie bei der Arbeit unterstützen.
    Subjekt: Wie?! Du hast mir doch gesagt, dass ich wieder nach Hause darf!
    Ich: Das gehörte alles zum Test. Du wirst wohl nie wieder in deine Heimat zurückkehren, sondern mich und meine Studentinnen als auch meine und ihre Füße bis zu deinem Tode massieren und verwöhnen. Denke nicht einmal daran, deine Arbeit schlecht zu erledigen. Sonst zerquetsche ich dich unter meinem Schuh.
    Subjekt: Das kannst du nicht tun!
    Ich: Selbstverständlich kann ich das. Das Labor steht unter meiner Aufsicht.

    Das Subjekt begann daraufhin laut zu protestieren und schlug gegen meine Füße, doch das fühlte sich eher wie ein kleines Kitzeln an. Anschließend legte ich es in seinen Platz im dem entsprechenden Regal, wo auch andere Subjekte schliefen und ihre "Wohnzellen" hatten. Ich glaube, ich werde es noch für weitere Experimente verwenden.

    Ying lief durch die Stadt und hinterließ dabei zahlreiche Fußabdrücke und natürlich auch entsprechende Beben, wodurch die Häuser begannen zu wackeln und einige auch einstürzten. Allerdings bemerkte sie nach kurzer Zeit, dass ein für sie winziger Bewohner der Stadt mit aller Kraft gegen ihre Füße schlug und wohl versuchte, auf sich aufmerksam zu machen. Ying ging daher in die Hocke und sah den kleinen Mann an.

    "Willst du mir etwas sagen?", fragte sie. "Weißt du, wo ich hier bin?"
    "In unserer Stadt, du riesiges Monster!", antwortete er verärgert und wütend zugleich. "Was willst du hier und wieso bist du überhaupt hier?"
    "Ähm... nun... also... ich... ich... war neugierig und habe von unserer Alchemistin Li-"

    Die Erde bebte erneut und es tauchte eine weitere Riesin auf. Sie war vielleicht einen Kopf kleiner als Ying, für die Menschen in der Stadt jedoch immer noch gewaltig und zugleich auch gefährlich. Dabei handelte es sich tatsächlich um die eben von ihr erwähnte Li, welche nicht gerade gut gelaunt aussah und seufzte, als sie die Prinzessin erblickte. Gnadenlos wurden Autos und panisch flüchtende Menschen unter ihren gewaltigen Schuhen zerquetscht, obwohl Li in der Regel immer aufpasste, wohin sie trat. Einige versuchten sich an den Straßenrand zu retten und hatten dabei auch Erfolg gehabt, denn Li war von sich aus nicht auf die Zerstörung der Stadt aus.
    "Was tust du hier?", fragte sie. "Wieso gehst du ohne meine Erlaubnis durch das Portal hindurch, ohne mich auch nur im Ansatz danach zu fragen?! Du hättest auch völlig woanders landen und dabei sterben können, aber so weit denkt unsere Prinzessin nicht, nicht wahr?"
    "Ich war einfach nur neugierig", erwiderte Ying grinsend, "und wollte wissen, wohin das führt. Schau Mal, was ich hier gefunden habe!"
    Sie nahm den zuvor beschriebenen Mann in ihren Händen und hielt ihn mit ihrer offener Handfläche direkt vor Lis Gesicht. Genervt verdrehte die Alchemistin die Augen und nahm ihn in ihrer Handfläche, um ihn zu begutachten.
    "W-W-Was tust du m-mit mir?", fragte er nervös, als er ihre für ihn gewaltigen Brillengläser sah, durch die ihre riesige Augen ihn wie Beute ansahen.
    "Tut mir Leid, dass ihre Majestät Ying sich so benommen hat. Aber ich glaube, dass du mir noch ziemlich nützlich sein könntest. Welche Aufgabe hast du hier?", fragte sie und sah den Mann prüfend an.
    "I-I-Ich bin a-arbeitslos", antwortete er stotternd und nervös.
    "Verstehe", sagte Li und stopfte den Mann in ihrer Tasche, aus dem nur noch ein "Mmmmph! Mmmmph!" zu hören war. Danach wandte sich Li der Prinzessin zu und erklärte ihr sehr ernst, dass sie das ganze Experiment ruinierte und großes Glück hatte, dass sie die Prinzessin ihres Reiches war. Ansonsten hätte sie sie als Strafe geschrumpft und für andere Experimente verwendet.

    Die beiden begaben sich wieder zurück und Li achtete darauf, so wenig Schaden wie möglich anzurichten, ehe sie wieder durch ein weiteres Portal in ihre Welt zurückkehrte und die Stadt in völliger Ratlosigkeit zurückließ.

    The End

    "Bitte! Ich möchte gerne von euch wissen, wovon ihr euch so fürchtet!", sagte Ying, als sie ihre Hand durch das Fenster des Wolkenkratzers schob und ihre gewaltigen Finger die Möbel des Großraumbüros unter sich begruben und zerrieben. Die Angestellten versuchten verzweifelt aus diesem Büro zu flüchten, doch die Aufzüge waren bereits überfüllt und es dauerte eine Weile, bis der nächste Aufzug kam. Die Treppenhäuser hatten zwar kein zeitbedingtes Hindernis, jedoch drängten sich auch dort die Menschen vor. Nur einer blieb vor Schreck entsetzt vor der riesigen Hand stehen und als Ying den Winzling erfühlte, ballte sie ihre Hand zu einer Faust und zog sie aus dem Gebäude heraus.

    Sie wollte sich gerade an einen weiteren Wolkenkratzer mit ihrem Hintern anlehnen, doch wie zu erwarten war, stürzte auch dieser wegen ihres starken Drucks sofort ein und hinterließ eine gewaltige Staubwolke mitsamt vielen begrabenen Menschen. "Huch!", sagte sie und hielt sich die andere freie Hand vor dem Mund, "das wollte ich nicht! Ich habe das vergessen, dass diese winzigen Türme nicht meinem Gewicht standhalten!" Allerdings war die Panik in der Stadt nach wie vor groß und alle suchten das Weite vor der riesigen asiatischen Frau, welche bei genauerem Hinsehen spitze Ohren hatte. Nachdem sie die Lage kurz überblickte, wandte sie sich mit ihrem riesigen Gesicht den Mann zu.
    "Was tust du hier?", fragte sie hin. "Wieso bist du in meiner Hand?"
    "N-N-Nun... d-d-d-du hast mi-mi-mich aus dem Büro gezogen", antwortete er stotternd. Seine Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben, denn er schwitzte und atmete heftig. Ying neigte ihren Kopf leicht zur Seite und ihr Blick wurde etwas ernster.
    "Das habe ich nicht!", sagte sie und ihre Stimme wurde lauter, wodurch ein weiteres kleines Erdbeben entstand und naheliegende Fenster von Gebäuden und Autos einfach zu Bruch gingen. "Was tust du in meiner Hand und wieso siehst du so auf meinen Busen? Kennen wir uns?"
    "D-du-du-du hast mich aus dem Büro gezogen und ich-", begann der Mann zu erklären, als er plötzlich und ohne Vorwarnung von der Riesin losgelassen wurde und in die Tiefe stürzte. Er schrie so laut er konnte und fiel direkt vor ihrem kurzen Kleid herunter und sah noch ihre gewaltigen Oberschenkel mitsamt ihren weißen Strumpfhosen. Verzweifelt versuchte er sich an ihr zu krallen und sich festzuhalten, doch es funktionierte nicht und er landete direkt vor ihren Füßen. Sofort war es um ihn geschehen und Ying fragte wieder laut: "Nun?, wo ist denn der kleine Mann hin, den ich vorhin in der Hand hatte? Ich habe ihn doch nicht losgelassen."

    Dabei war der Grund so simpel gewesen: Sie hatte sich mit ihren beiden Händen an den Kopf gekratzt und den Mann schlicht und ergreifend vergessen, wie so oft sie das tat. Hinzu kam ihre Tollpatschigkeit. Spätestens jetzt wurde jedem in ihrer Nähe klar, dass sie daher umso gefährlicher war. Durch die Staubwolke wurde ihre Nase gereizt und sie machte Bewegungen, als würde sie gleich niesen müssen. Bereits bei einem normalen Menschen war die Geschwindigkeit bei einem Nieser sehr hoch gewesen, doch bei Ying müsste sie einem starken Taifun gleichen. Panisch versuchten alle nur noch schneller von ihr zu fliehen, doch das laute "Schi!" ohne Nase vor dem Mund ließ die Menge augenblicklich verstummen, denn ein sehr starker Windstoß zog durch die Straßen und viele wurden einfach mitgerissen und weggeschleudert. Noch schlimmer dürfte es die getroffen haben, die von ihrem ausgeniesten Nasenschleim getroffen wurden. Sie ekelten sich und versuchten mit aller Kraft, den widerlichen Glibber von ihren Körper zu befreien, doch es half nichts und er war äußerst klebrig. Ying sah sich auf den Boden um und entdeckte die verzweifelten Kämpfer: "Wartet, hört auf! Ich helfe euch das wegzubekommen!"
    Sie ging auf die Winzlinge zu und sah zu ihnen herunter, dessen Augen und Körper bereist mit Angst gefüllt waren. Danach sammelte sie den Speichel in ihrem Mund und begann ihn auf die Winzlinge zu verteilen, ehe sie dann ihren Fuß hob und über er wieder ihre Sicht auf das Licht verdunkelte. Panisch schrien sie auf und baten die Riesin inständig, damit aufzuhören, jedoch konnte sie Ying überhaupt nicht hören und rieb ihren Fuß auf die winzigen Körper. Diese konnten dem großen Druck natürlich nicht standhalten und es war sehr schnell um sie geschehen. Allerdings bemerkte Ying dies nicht und summte fröhlich vor sich hin, ehe sie wenige Minuten später ihre Fuß wieder von den Körpern nahm und ihren Fußabdruck ansah. "Huch, wo sind sie denn?", fragte sie und sah auf ihren Abdruck herab. Sie bemerkte nicht, dass ihre "Opfer" direkt an ihrem Fuß klebten und ging daher einfach weiter in die Stadt.

    Was sie ebenfalls nicht bemerkte war, dass ihr heimlich zwei Leute folgten.

    Eine echt witzige Wendung. Er vergrault die Riesinnen, welche sie vor den noch gefährlicheren hätte schützen können. :face_with_hand_over_mouth:

    Deswegen hätte er sie besser auf das Festivalgelände gelassen, bevor die beiden Ming aufgetaucht sind. Diese interessieren sich auch nicht dafür, denn sie haben ja bereits schon einen gefürchteten Ruf :face_with_hand_over_mouth:

    Das Festival mit DJ war über alle weiten hinaus bekannt und angekündigt worden, sodass Sadako und Vanessa - zwei Absolventinnen von der Hexenschule - dieses Festival besuchen wollten. Dazu hatten sie sich extra zu dem Strand begeben, wo der DJ auch auftreten und sein Festival stattfinden sollte. Das Gelände befand sich auf einer Lichtung, welche von Felsen umgeben wurde und sollte schwer zugänglich sein. Doch als die beiden jungen Frauen dort ankamen, stellten sie überrascht fest, dass das Festivalgelände für sie winzig war und die Winzlinge dort wie kleine Geschöpfe vor sich hin tanzten und sich vergnügten. Natürlich waren die Erdbeben für sie deutlich zu spüren, doch sie bemerkten diese nicht oder kaum und feierten einfach weiter. Der DJ auf der Bühne hingegen hatte die beiden Frauen bemerkt und wurde etwas nervöser, doch er versuchte sich nichts vor seinen Fans anmerken zu lassen.

    "Ob wir dort überhaupt tanzen können?", fragte Vanessa. "Wir werden doch sämtliche Besucher unter unseren Füßen zerquetschten und in den Schlagzeilen stehen."
    "Ach quatsch", erwiderte ihre beste Freundin Sadako, "wir werden kein Unheil anrichten. Sondern-"
    Ihre Erklärung wurde unterbrochen, als sie und auch ihre beste Freundin ein Piepsen in ihren Ohren wahrnahmen. Als sie dann nach unten sahen, bemerkten sie, dass es der Türsteher war. Die beiden hockten sich hin und sahen den Mann lächelnd an, als er zu ihnen sagte:
    "Tut mir Leid, aber Riesinnen wie ihr sind hier leider nicht gestattet. Ihr würdet das ganze Festival stören und der DJ fürchtet sich vor euch. Ich muss euch bitten zu gehen."
    "Siehst du? Ich habe es dir doch gleich gesagt", sagte Vanessa. Doch Sadako sollte sich so schnell nicht abspeisen lassen.
    "Ich habe gesehen, dass das Gelände groß genug ist und wir uns einfach weiter nach hinten stellen können, um dort in Ruhe zu feiern. Ansonsten könnten Sie den Bereich für uns doch einfach absperren? Und wieso fürchtet er sich vor uns? Ich höre seine Songs sehr gerne und hätte gerne ein Autogramm von ihm."
    "Es tut mir Leid, aber wie der Veranstalter es bereits schon angekündigt hatte: Auf diesem Festival sind nun Mal keine Riesinnen zugelassen", erwiderte der Türsteher.
    "Aber wir sind doch schon so freundlich und fragen Sie sogar höflich, ob wir dort hinein dürfen. Ich könnte ja auch einfach so auf das Gelände gehen und Sie könnten nichts dagegen unternehmen, wenn ich meinen Fuß anheben und auf das Gelände setzten würde, nicht wahr?", fragte Sadako provokant und hob ihren Fuß. Dieser verdunkelte die Fläche, wo der Türsteher mit seiner kleinen Hütte stand .
    "Ich würde das an eurer Stelle nicht tun, aber wenn ihr Riesinnen unbedingt in den Schlagzeilen als gefährliche Wesen stehen wollt, dann tut das ruhig. Ihr werdet aber das Leben von winzigen Bewohnern auf dem Gewissen haben und der DJ wird das Festival vermutlich wegen euch beiden abbrechen. Wollt ihr das wirklich?"
    "Sadako, lass uns gehen. Es bringt doch sowieso nichts", sagte Vanessa. "Wenn der Typ wegen uns das Festival abbricht, haben wir auch nichts zu feiern."
    "Das ist doch lächerlich!", schimpfte Sadako und stampfte mit ihren Fuß auf den Boden. Das dadurch erzeugte Erdbeben wirbelte den Sand auf und der Türsteher hatte Schwierigkeiten, auf seinen Beinen zu stehen. Dennoch schaffte er es und erwiderte:
    "Und genau deswegen sind Riesinnen nicht hier erwünscht. Stellt euch vor, ihr würdet tanzen."
    "Etwa so?", fragte Sadako und begann zu tanzen. Nun fiel der Türsteher auf den Boden und die heftigen Erschütterungen hinderten ihn daran, aufzustehen. Auch auf dem Festival waren Sadakos Tanzschritte bemerkbar und einige Besucher konnten sich daher nicht mehr auf den Füßen halten. Da sie allerdings mit dem Rücken zu den beiden Frauen standen, sahen sie diese nicht und schoben es auf den harten Bass der Lautsprecher. Der DJ hingegen sah mit großen Augen zu ihnen auf, obwohl sie für ihn "weit" weg waren. Als Sadako mit dem Tanz aufhörte, wurde der Türsteher etwas zorniger:
    "Verschwindet einfach und lasst den Veranstalter in Ruhe! Ihr habt hier nichts verloren!"
    "Wenn du meinst", sagte Sadako und schaufelte mit ihrem Fuß etwas Sand von dem Strand direkt in seine Richtung. Nur ein "Mmmmph! Mmmmph!" kam unter dem Sandhaufen hervor, als sich die beiden Frauen von seiner Hütte langsam entfernten. Als er es geschafft hatte, sich einigermaßen aus dem für ihn riesigen Haufen zu befreien, waren ihre gewaltigen Füße schon in weiter Ferne gewesen. Jedoch kamen zwei andere Paar Füße direkt auf das Festivalgelände zu und als er nach oben sah, entdeckte er zwei junge asiatische Frauen in Bikini und Sonnenhüten - vermutlich aus dem chinesischen Raum mit heller und etwas blasser Haut, welche direkt zu ihm heruntersahen.

    "Wie oft denn noch?", fragte er sie. "Riesinnen sind hier nicht gestattet."
    "Wirklich?", fragte eine von ihnen sarkastisch. "Und wie sieht es mit uns Ming aus? Wir sind keine Riesinnen, wir sind Ming!"
    "Was?"
    Sie ging in die Hocke und nahm ihn direkt hoch, um ihn vor ihrem Gesicht zu halten.
    "Wir haben Hunger auf Winzlinge", sagte sie grinsend und der Türsteher bemerkte zum ersten Mal ihre spitzen Zähne. "Ihr habt sie uns ja direkt auf dem Silbertablett serviert."
    "Nein! NEIN! NEIN!!!", schrie der Türsteher, doch er war sofort in den Schlund der Dame verschwunden. Kurze Zeit später waren sie auf dem Festivalgelände gelangt und niemand, der sich rechtzeitig rettete, wurde entweder unter ihren Füßen zerquetscht oder landete in ihrem Magen. Der DJ war starr vor Schreck und die ältere von ihnen sagte zu ihm hockend:
    "Deine Musik ist wirklich cool. Deswegen haben wir dich auch verschont. Aber du solltest dir neue Besucher suchen und dein Festival besser woanders veranstalten. Kopf hoch zu meinen Augen und nicht auf mein Unterteil, sonst überlege ich es mir noch anders. Jedenfalls hätte dein Türsteher die beiden vor uns nicht einfach wegschicken sollen, denn dann wären wir wohl erst gar nicht gekommen. Was ein Idiot! Naja, du solltest dir auch einen neuen Türsteher suchen, weil... du weißt schon. Bye!"

    Und so verließen auch sie das Festivalgelände - lediglich der DJ blieb verängstigt zurück. Als Vanessa dort zufällig mit Sadako ein zweites Mal vorbeilief, war der Schock für sie groß. "Ich habe sie schon vorhin gesehen", sagte Sadako. "Die haben die ganze Zeit gewartet, bis wir weggehen. Selber Schuld."

    The End

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    Ying ist also eine gutmütige etwas weltfremde Riesin.

    Ist mal was Anderes. Ich bin aber kein großer Fan davon, da die Riesin dabei immer recht einfältig wirkt.

    Dennoch gut geschrieben. Und dem Bild nach zu urteilen verursacht Ying gerne mal "schwer wiegende" Probleme.

    Vielen Dank :face_with_hand_over_mouth:

    Ja, Ying ist ein bisschen weltfremd und eben total vergesslich, was dann einige Probleme mit sich bringen wird :face_with_hand_over_mouth: Die Fortsetzung der Geschichte werde ich natürlich auch hier weiter posten und ja, Ying verursacht gerne solche Probleme :face_with_hand_over_mouth:

    In der riesigen Großstadt mit ihren zahlreichen Einwohnern begann der Tag wie jeder andere, doch dieses Mal sollte es anders sein. Ein gewaltiges Portal öffnete sich mitten im Stadtzentrum und eine riesige asiatische junge Frau mit heller Hautfarbe in einem hellblauen kurzen Kleid und schwarzen zu einem Kopf zusammengebundenen Haaren trat heraus. Noch dazu trug sie eine Strumpfhose und gar keine Schuhe. Sie schätzten ihre Größe auf nur etwa 500 Meter, dennoch war dies groß genug, um bei jedem Schritt ein Erdbeben auszulösen.

    "Huch? Wo bin ich denn?", fragte die riesige Frau und sah sich die kleinen Einwohner an, die panisch von ihr davon rannten. Bedauerlicherweise schloss sich sogar noch das Portal und es sah so aus, als würde sie nicht so schnell zurückkehren. "Wo bin ich? Hmm? Wo bin ich?", fragte sie. "Wisst ihr vielleicht, wo ich bin?"
    Sie ging in die Hocke und sah sich die kleinen Einwohner der Stadt noch genauer an. Einige Männer blieben mutig stehen und sahen sofort ihr Höschen durch ihre weiße Strumpfhose. Allerdings bemerkte die Frau dies, stand sofort wieder auf und hob ihren Fuß.
    "Widerlich!", sagte sie und der Fuß verdeckte einiges an Licht, sodass es an dem Platz, wo die Männer standen, dunkler wurde. Als sie gerade aufstampfen wollte und die Männer schon begannen, panisch davonzurennen, hielt sie inne und überlegte vor sich hin. "Was tue ich hier?", fragte sie laut und ging einfach los. Dummerweise ging sie in die Richtung, der die Männer zuvor vor ihr davongelaufen waren und trat mit ihrem Fuß genau auf sie drauf, wodurch die anderen Einwohner sofort verschreckt wurden und begannen so schnell wie möglich von ihr zu flüchten. "Also mein Name ist Ying und meine Mutter ist Kaisarin Yue!", sagte sie und stellte sich vor, während sie weiterlief und die zerquetschten Körper weiterhin an ihrem Fuß klebten. Nach jedem Schritt wurden sie weiter zerquetscht und ihre Strumpfhose hatte schon rote Flecken an ihrem Fuß gehabt.
    "Eigentlich bin ich Prinzessin und-", sagte sie und blieb plötzlich vor einem Hochhaus stehen, worin sie sich wegen der Fenster spiegeln konnte. Sie betrachtete ihr Spiegelbild und posierte ein wenig davor, ehe sie sich mit ihrem Mund einem der Fenster näherte und ihre Zähne betrachtete. Für die Menschen im Hochhaus war die Situation weniger lustig, denn sie begannen panisch zu flüchten und in den darin enthaltenen Büros brach die reinste Panik aus. Alle drängten sich zu den Aufzügen oder den Treppenhäusern - spätestens als die riesige Prinzessin mit ihrem Hintern gegen ein anderes Hochhaus kam und es zum Einsturz brauchte. Allerdings schien sie das nicht zu bemerken und betrachtete sich weiter in dem riesigen Spiegel und zog sogar einige Grimassen.
    "Was hatte ich noch einmal vor?", fragte sie sich selbst laut vor sich hin und bewegte sich etwas, als die ersten Menschen vor ihren Füßen panisch aus dem Hochhaus strömten. Danach begann sie, die Fenster genauer zu betrachten und erkannte, dass dort nach wie vor Menschen gefangen waren und nicht hinaus konnten, weil sich jeder an die Türen drängte. Ihre gewaltigen Füße hatten inzwischen weitere Menschen einfach zerquetscht.
    "Wartet! Ich helfe euch!", sagte sie und klopfte mit ihrem Zeigefinger gegen eines der Fenster. Es zerbrach sofort und die Menschen sahen panisch auf diesen riesigen Fingern, der zu der riesigen Frau gehörte. "Wofür flüchtet ihr denn? Gibt es hier eine Gefahr?", fragte sie, während ihr Finger immer näher zu der Menge kam...

    Prinzessin Ying in einem kleinen Dorf - in der Großstadt dürfte ihr Besuch erheblich gefährlicher werden...

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    Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Auch einer Influencerin muss man die Grenzen ganz klar aufzeigen. :face_with_hand_over_mouth:

    Nur, dass sie die Grenzen wohl nicht mehr lernen wird - aber vielleicht ist das eine Abschreckung für andere Influencerinnen, die Amazonia besuchen wollen :face_with_hand_over_mouth:

    Und oben darüber war eine Straße voller (teilweise) zerquetschter Fahrzeuge.

    Was wohl passieren würde, wenn die Amazonen z.B. Paris oder Berlin besuchen würden? :face_with_hand_over_mouth: Sie würden sicherlich auch versehentlich auf die Klimakleber treten :face_with_hand_over_mouth:

    Amazonia. Das Phänomen des #Vanlife ist in den sozialen Medien ein aktueller Trend und viele Menschen begeben sich in das vermeintlich aufregende Abenteuer auf Rädern. Für eine Influencerin ist dieses Abenteuer allerdings äußerst tödlich ausgegangen: Sie positionierte sich mit ihrem Van mitten auf einem Fußballfeld in Amazonia und fotografierte dieses noch. In dem darauffolgenden Post fragte sie ihre Fans, warum es denn so riesig sei und wer bitte mit solchen gewaltigen Toren spielen wollte. Als dann wenig später die Amazonen kamen und dort mit dem Training begannen, realisierte sie ihre gefährliche Lage und versuchte so schnell wie möglich davonzufahren. Jedoch war das aufgrund der starken Erdbeben und dem aufgewühlten Sand fast eine Sache der Unmöglichkeit gewesen, allerdings schaffte sie noch zum Tor. Unglücklicherweise schoss eine Amazone den Ball und die Torwärterin Payton landete mit ihrer Hüfte genau auf den wegfahrenden Van, welcher auf der Stelle zerquetscht wurde. Die Influencerin verstarb sofort und die Amazonen fanden nach ihrem Training nur noch ihre Überreste.

    "Ich merkte davon absolut gar nichts. Ich hatte mich so sehr auf das Spiel konzentriert, dass ich das kleine Ding überhaupt nicht kommen sah", erklärte sie uns auf Nachfrage. Ihre Mitspielerin Marina hingegen sah die Lage anders: "Es ist doch unschwer zu erkennen, dass es sich hierbei um einen unserer Plätze handelt und das wir hier regelmäßig spielen. Neulich habe ich mit meinem Fuß eines dieser Dinger getroffen und sehr weit geschleudert - natürlich haben die Insassen das nicht überlebt - nur weil ich als Stürmerin einen Ball in Richtung Tor schießen wollte. Ich hasse diese Dinger!"
    Teamkapitänin Ayrar hat ebenfalls kein Verständnis für die Situation und kann darüber nur den Kopf schütteln, zumal die Influencerin sich ihrer Lage offensichtlich bewusst war. "Wir Amazonen leben doch nicht erst seit gestern hier!", sagte sie.

    Sie appelliert an den logischen Verstand der Touristen, zumal die gefährlichen Gebiete ihrer Meinung nach ausgewiesen sind.

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    Marina und Payton erklärten uns die Situation, obwohl erstere weniger Verständnis für die Situation zeigt.

    Hoffen das ein Splitter reicht um sie zu exorzieren? 8o

    Leider nicht, zumal die Ming-Vampire ja ziemlich gefährlich und erheblich größer als du sind :face_with_hand_over_mouth:

    Wobei ich mich frage wie diese Vampirinnen dunkle Magie beherrschen können. Eine Leiche (und ja Vampire sind Untote) hat schließlich keine magische Aura mehr.

    Ob das für sie auch zutrifft? :face_with_hand_over_mouth: Ich glaube ihrem Blick zu urteilen nicht :face_with_hand_over_mouth: