Beiträge von Sims4GTS

    Der Alltag der geschrumpften Gruppe auf Lis Kopf war ein ständiges Abenteuer voller Herausforderungen und Gefahren. Die Haare von Li erschienen ihnen wie ein dichter, unüberwindbarer Wald aus gigantischen Bäumen. Das Dickicht bestand aus langen, feinen Strähnen, die in der Sonne glitzerten wie Seidenfäden, aber für die winzigen Bewohner wie Seilbahnen und Schluchten wirkten. Sie hatten sich kleine Gemeinschaften in den Verzweigungen dieser riesigen Haare aufgebaut, oft mit Häusern und Brücken, die aus den feinen Haaren selbst bestanden. Der größte Schrecken der Gruppe war jedoch die bevorstehende "große Flut". Diese katastrophalen Ereignisse traten auf, wenn Li ihre Haare wusch oder kämmte. Wenn sie sich die Haare wusch, strömten Wassermassen wie tosende Flüsse durch das Haarwald. Die winzigen Bewohner kämpften ums Überleben, klammerten sich an Haarsträhnen, die plötzlich wie nasse Seile glitschig und unzuverlässig wurden. Sie bauten primitive Staudämme und Schutzwälle, um ihre Siedlungen vor den Wassermassen zu schützen, aber diese Vorkehrungen hielten selten stand. Die tägliche Furcht der winzigen Bewohner war, dass Li sie völlig vergessen zu haben schien. Sie rief nie nach ihnen, beugte sich nie vorsichtig herunter, um mit ihnen zu sprechen, und schien sich ihrer Existenz nicht bewusst zu sein. Diese Ignoranz ließ die Gruppe in ständiger Angst und Unsicherheit leben. Jede Bewegung von Li fühlte sich an wie ein Erdbeben, jede zufällige Berührung konnte ein ganzes Dorf zerstören. Wenn Li ihre Haare kämmte, gab es ähnliche Katastrophen. Der Kamm, den sie benutzte, war für die winzigen Menschen ein unaufhaltsames Monstrum, das durch den Haardschungel pflügte und alles in seinem Weg zerstörte. Die Überlebenden erzählten Geschichten über mutige Rettungsaktionen und Tragödien, bei denen geliebte Personen durch den Kamm oder die Wassermassen verloren gingen. Trotz der Gefahren hatten die geschrumpften Bewohner auch Momente des Friedens und der Schönheit. Die Haarlandschaften waren bei ruhigem Wetter ein atemberaubendes Naturwunder. Sie entwickelten eine eigene Kultur und Gemeinschaft, lernten, im Einklang mit ihrer gigantischen Umgebung zu leben, und hofften auf ein Wunder oder eine Veränderung, die ihre verzweifelte Lage verbessern könnte. Bis dahin blieben sie wachsam, stets bereit für die nächste "große Flut".

    Als sich Li eines Tages unerwartet mit ihrem Kopf nach unten beugte, geriet das Leben der winzigen Gruppe in völliges Chaos. Zunächst bemerkten die Bewohner eine subtile, aber rasch zunehmende Veränderung in ihrer Umgebung. Der Boden unter ihnen begann sich leicht zu neigen, was anfangs nur ein mildes Schwindelgefühl verursachte. Doch dieses Gefühl verstärkte sich schnell, und bald fanden sie sich in einem steilen, unaufhaltsamen Rutsch gefangen, als ob ein unsichtbarer Erdrutsch sie hinunterzog. Mit zunehmender Schräglage verwandelte sich Lis Kopf in eine gefährliche Schieflage, bei der die "Baumstämme" - die langen, dichten Haarsträhnen - wie rutschige Schlingpflanzen nach unten hingen. Die winzigen Bewohner klammerten sich verzweifelt an die Haare, ihre Hände und Füße schmerzten vom festen Griff. Einige rutschten trotz aller Bemühungen ab und stürzten in die Tiefe, wo sie sich an anderen Haarsträhnen festzukrallen versuchten oder in die "Tiefe" fielen, die in Wirklichkeit nur wenige Zentimeter waren, für sie jedoch einem tödlichen Absturz glichen. Schreie und Rufe durchdrangen die Luft, als die winzigen Menschen versuchten, sich gegenseitig zu helfen. Es war ein Bild von Panik und Verzweiflung. Gemeinschaften, die sich über Generationen in den Verzweigungen der Haare gebildet hatten, wurden auseinandergerissen. Freundschaften und Familienbande wurden auf eine harte Probe gestellt, während jeder um sein eigenes Überleben kämpfte. Manche versuchten, provisorische Seile aus Haarsträhnen zu knüpfen, um sich gegenseitig hochzuziehen oder abzusichern. Besonders kritisch wurde die Situation, als der Kopf sich immer weiter nach unten neigte und die Menschen feststellten, dass sie bald völlig kopfüber hängen würden. Die physische Anstrengung, sich festzuhalten, wurde mit jedem Moment unerträglicher. Der Boden aus Haarsträhnen, der bisher unter ihnen lag, wurde nun zu einer senkrechten Wand, die sie erklimmen mussten. Als Li schließlich stillstand, hing ihr Kopf in einem bedrohlichen Winkel. Einige der winzigen Bewohner, die näher an der Kopfhaut waren, fanden einen gewissen Halt an den Haarwurzeln und den winzigen Unebenheiten der Haut. Andere, die weiter oben in den Haarsträhnen hingen, hatten weniger Glück und mussten um jeden Zentimeter kämpfen, um nicht in die Tiefe zu stürzen. Inmitten dieses Chaos’ gab es Helden und Heldinnen, die trotz der Gefahr versuchten, anderen zu helfen. Sie bildeten menschliche Ketten, um die Schwächsten zu sichern und zurückzuziehen. Trotz der Panik und der Verzweiflung zeigte sich auch der Mut und die Solidarität der kleinen Gemeinschaft. Nach einer scheinbar endlosen Zeit begann Li sich wieder aufzurichten. Das Rückwärtskippen ihres Kopfes war ebenso dramatisch wie das Beugen nach unten. Die winzigen Bewohner mussten erneut all ihre Kräfte mobilisieren, um nicht von den rückläufigen Bewegungen abgeworfen zu werden. Wiederum griffen sie nach den Haarsträhnen, als ob ihr Leben davon abhinge – und in der Tat, das tat es auch. Als Li ihren Kopf schließlich wieder in die normale Position brachte, lagen viele erschöpft und zitternd in den Verzweigungen der Haare. Die Verluste waren hoch, aber diejenigen, die überlebt hatten, erholten sich langsam und begannen, die Verletzten zu versorgen und die Schäden zu begutachten. Es war ein harter Tag gewesen, aber sie hatten überlebt. Und in der Stille, die folgte, schworen sie sich, noch wachsamere Wachen aufzustellen und noch bessere Sicherungssysteme zu entwickeln, um auf die nächsten unvorhersehbaren Bewegungen ihrer riesigen Gastgeberin vorbereitet zu sein.

    Nach der dramatischen Beugung von Lis Kopf, die die winzigen Bewohner nur knapp überlebt hatten, schien sich endlich wieder Ruhe einzustellen. Doch diese Ruhe wurde jäh unterbrochen, als sie einen ihrer Gruppe bemerkten, der mit provisorischen Werkzeugen auf Lis Kopfhaut einschlug. Die Gruppe, die durch die jüngsten Ereignisse auf höchste Alarmbereitschaft eingestellt war, erkannte sofort die Gefahr und riefen ihm Fremden verzweifelt zu, er solle aufhören. Plötzlich begannen sich die riesigen Dimensionen um sie herum erneut zu bewegen. Lis Hand, gigantisch und unaufhaltsam, näherte sich langsam ihrem Kopf. Für die winzigen Bewohner bedeutete diese Bewegung nichts Gutes. In einem instinktiven Reflex spürte Li das unangenehme Kitzeln auf ihrer Kopfhaut und begann sich zu kratzen. Das Kratzen war für die Bewohner wie ein Erdbeben. Die Nägel von Li, jede einzelne so groß wie ein Felsvorsprung, fegten durch den Haardschungel und rissen alles mit sich. Die winzigen Menschen klammerten sich verzweifelt an Haarsträhnen, während andere versuchten, sich in kleinen, sicheren Verstecken zu verbergen. Doch die massiven Kratzbewegungen machten kaum Unterschiede; sie zogen die Haare mit sich und hinterließen Chaos und Zerstörung. Diejenigen, die sich in der Nähe von ihn befanden, sahen ihn in Panik versuchen, den Angriffen zu entkommen. Doch es war zu spät. Ein einzelner Kratzer von Lis Fingernagel erfasste ihn und schleuderte ihn weit weg, außerhalb der Sichtweite der Gruppe. Für die anderen war es ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Häuser, die sie mühsam in den Verzweigungen der Haare gebaut hatten, wurden zerstört. Brücken, die sie als Verbindung zwischen den Haarsträhnen gespannt hatten, rissen unter der Gewalt der Kratzbewegungen. Überall herrschte Panik, als die Menschen versuchten, sich und ihre Liebsten in Sicherheit zu bringen. Als Li endlich aufhörte zu kratzen, lag die kleine Gemeinschaft in Trümmern. Viele hatten Verletzungen erlitten, einige waren verschwunden oder verschollen. Es dauerte eine Weile, bis sich die Überlebenden wieder sammelten und mit der Versorgung der Verletzten begannen. Sie halfen einander, die Trümmer ihrer kleinen Häuser zu durchforsten und das, was noch zu retten war, wiederaufzubauen. Diese Katastrophe lehrte den winzigen Bewohner eine bittere Lektion. Sie mussten noch vorsichtiger sein und jegliche Störungen vermeiden, die Lis Aufmerksamkeit erregen könnten. Während sie damit begannen, ihre Gemeinschaft wieder aufzubauen, wussten sie, dass ihre Existenz weiterhin fragil und gefährlich blieb – ein ständiger Balanceakt zwischen Überleben und den unvorhersehbaren Reaktionen ihrer gigantischen Welt.

    Nachdem die winzigen Bewohner die verheerenden Kratzbewegungen überstanden hatten und sich gerade erst von dem Schock erholten, setzte sich Li an ihren Schreibtisch. Ihre Bewegungen, auch wenn sie scheinbar sanft waren, verursachten immer noch leichte Erschütterungen für die winzigen Menschen auf ihrem Kopf. Doch für einen Moment schien die Gefahr vorüber zu sein. Plötzlich begann Li laut mit sich selbst zu reden. Ihre Stimme, die für die winzigen Bewohner wie Donnerschläge klang, ließ sie zusammenzucken. Die Worte waren zunächst unverständlich, ein mächtiges Dröhnen, das durch die Luft hallte. Doch dann verstanden sie einen entscheidenden Satz, der ihnen das Blut in den Adern gefrieren ließ: „Ich sollte mir wirklich die Haare waschen.“ Eine Welle der Panik erfasste die winzige Gemeinschaft. Die Erinnerungen an die vorherigen „großen Fluten“ kehrten mit voller Wucht zurück. Sie wussten, was ein Haarschamponieren bedeutete: Unaufhaltsame Wassermassen, die alles mit sich rissen, Seifenblasen, die wie riesige Blasen durch die Luft schwebten, und endlose Wellen, die ihre Siedlungen zerstören würden. Die Anführer der Gemeinschaft versammelten sich rasch, um einen Notfallplan zu besprechen. Sie gaben Anweisungen, dass alle sich sofort in die tiefsten und sichersten Verstecke zurückziehen sollten, die sie in den Haarsträhnen finden konnten. Die kleinen Häuser und Hütten wurden hastig verlassen, Habseligkeiten und Vorräte zurückgelassen. Der Fokus lag einzig und allein auf dem Überleben. Einige der Bewohner, die schon Erfahrung mit den vorherigen Waschkatastrophen hatten, begannen sofort, Schutzbarrieren aus den Haarsträhnen zu knüpfen, um zumindest einen minimalen Schutz gegen die bevorstehende Wassermasse zu bieten. Sie versuchten, kleine Bunker in den dichten Verzweigungen der Haare zu bauen, in der Hoffnung, dass diese sie vor der zerstörerischen Kraft des Wassers schützen würden. In der Zwischenzeit beobachteten sie mit wachsender Angst, wie Li aufstand und sich auf den Weg ins Badezimmer machte. Die Vibrationen ihrer Schritte fühlten sich wie Erdbeben an, die ihre fragile Welt erschütterten. Jeder Schritt brachte sie näher zu der unvermeidlichen Flutkatastrophe. Als Li das Wasser aufdrehte, hörten die winzigen Bewohner das ferne, aber bedrohliche Rauschen. Die Wasserstrahlen, die für Li nur eine Erfrischung bedeuteten, waren für die Winzlinge unaufhaltsame Tsunamis. Sie wussten, dass sie nur wenige Augenblicke Zeit hatten, bevor das Wasser sie erreichen würde. Schließlich begann das Wasser durch die Haarsträhnen zu strömen. Es war wie ein riesiger Wasserfall, der auf sie herabstürzte. Die winzigen Menschen klammerten sich verzweifelt an ihre improvisierten Schutzvorrichtungen, die meisten völlig durchnässt und mit einer unbändigen Kraft konfrontiert, gegen die sie kaum eine Chance hatten. Die Wassermassen rissen alles mit sich, was nicht fest verankert war. Die Gemeinschaft kämpfte ums Überleben, während die Wellen über sie hinwegrollten. Manche wurden von den Strömungen mitgerissen und verschwanden in den tiefen, schäumenden Fluten, während andere es schafften, sich in ihren Verstecken zu halten. Das Wasser drang überall ein, zerrte an den Haarsträhnen und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Als die Flut schließlich nachließ und Li mit dem Waschen ihrer Haare fertig war, lagen viele Bewohner erschöpft und zitternd in den Überresten ihrer Verstecke. Sie wussten, dass sie das Schlimmste überstanden hatten, aber die Verluste waren groß. Die Gemeinschaft war erneut auf eine harte Probe gestellt worden, und die Überlebenden begannen langsam, die Trümmer zu sichten und ihre Mitbewohner zu zählen. In der Stille nach der Flut machten sie sich daran, ihre Gemeinschaft wieder aufzubauen.

    Kaum hatten die winzigen Bewohner die Flutkatastrophe überstanden und begannen, sich von dem Schrecken zu erholen, da sahen sie sich einer neuen Bedrohung gegenüber: Li begann, ihre Haare mit einem Föhn zu trocknen. Für die kleinen Menschen bedeutete das, dass sie sich auf eine völlig neue Art von Naturgewalt vorbereiten mussten – heiße, tosende Stürme, die ihre Welt in Aufruhr versetzen würden. Der Föhn, ein riesiges Gerät, das für Li alltäglich und harmlos war, entpuppte sich für die winzigen Bewohner als Quelle unvorstellbarer Hitze und Windkraft. Als Li den Föhn einschaltete, erfüllte ein tiefes, dröhnendes Geräusch die Luft, das für die kleinen Menschen wie das Heulen eines riesigen Sturms klang. Der Lufthauch, der aus dem Föhn kam, war für sie ein unaufhaltsamer Wirbelwind. Die ersten Böen trafen sie mit einer Kraft, die viele von ihren improvisierten Verstecken wegfegte. Die Hitze war unerträglich, sie fühlte sich an, als ob die Sonne selbst auf sie herabbrannte. Die Bewohner klammerten sich an Haarsträhnen, die wie wogende Bäume im Wind hin und her peitschten. Einige versuchten, sich in die schattigeren Bereiche der Haarwurzeln zurückzuziehen, aber die heiße Luft fand ihren Weg überall hin. Für die winzigen Menschen war es ein ständiger Kampf gegen die Elemente. Der Wind zerzauste ihre Behausungen, riss Schutzwände nieder und schleuderte alles Leichte in die Luft. Diejenigen, die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, wurden von den Böen erfasst und durch die Luft geschleudert. Einige stürzten in die tieferen Regionen des Haarwaldes, wo sie mühsam versuchten, sich wieder hochzuarbeiten. Die Hitze trocknete alles aus und hinterließ einen beißenden, trockenen Geschmack in der Luft. Die kleinen Flussläufe, die sich nach der Flut gebildet hatten, verdampften unter der intensiven Hitze, und die Pflanzen und provisorischen Konstruktionen begannen, sich zu verformen und zu schrumpfen. Trotz der widrigen Umstände zeigte sich die Gemeinschaft wieder einmal resilient. Die Anführer gaben Anweisungen, dass alle sich flach auf den Boden legen und sich so eng wie möglich an die Haarsträhnen drücken sollten, um dem Windwiderstand zu entgehen. Sie versuchten, Schutzwälle aus Haaren zu bauen, um die schlimmsten Böen abzuhalten, und organisierten Suchtrupps, um die vom Wind fortgerissenen Bewohner zu retten. Einige mutige Seelen kämpften sich zu den am schlimmsten betroffenen Bereichen vor, um dort Menschen in Not zu helfen und sie in sichere Bereiche zu bringen. In diesen Momenten zeigte sich die Stärke der Gemeinschaft – trotz der überwältigenden Hitze und der unaufhörlichen Winde arbeiteten sie zusammen, um so viele Leben wie möglich zu retten. Nach einer endlos erscheinenden Zeit ließ der heiße Sturm endlich nach, als Li den Föhn ausschaltete. Die Luft beruhigte sich, und die Hitze begann langsam zu weichen. Die winzigen Bewohner lagen erschöpft in den Überresten ihrer Welt, ihre Kleidung durchnässt von Schweiß und ihre Körper von der Hitze gezeichnet. Doch sie hatten überlebt. Wieder einmal war ihre Gemeinschaft schwer getroffen, doch sie begannen sofort mit den Aufräumarbeiten. Sie halfen einander auf, versorgten die Verletzten und begannen, die Schäden zu begutachten. Die Katastrophe hatte ihre Entschlossenheit und ihren Zusammenhalt nur gestärkt. Trotz der wiederholten Zerstörung war ihr Überlebenswille ungebrochen. Sie wussten, dass das Leben auf Lis Kopf voller unvorhersehbarer Gefahren und Herausforderungen war. Doch solange sie zusammenhielten und einander unterstützten, waren sie zuversichtlich, auch die nächsten Widrigkeiten zu überstehen. Ihre Hoffnung lag in ihrer Gemeinschaft und ihrem unerschütterlichen Glauben daran, dass sie, egal was kam, gemeinsam stärker waren.

    Nach den katastrophalen Ereignissen der Flut und des heißen Sturms war die winzige Gemeinschaft auf Lis Kopf erschöpft, aber es gab keine Zeit zur Erholung. Plötzlich begann Li, ihren Kopf heftig hin und her zu schütteln. Für die winzigen Bewohner war es, als ob ein massives Erdbeben sie erfasste. Haarsträhnen peitschten durch die Luft und schleuderten die kleinen Menschen in alle Richtungen. Einige Bewohner verloren ihren Halt und wurden von den peitschenden Bewegungen der Haare erfasst. Sie flogen durch die Luft, unfähig, sich irgendwo festzuklammern, und landeten schließlich auf verschiedenen Teilen von Lis Kleidung. Einige von ihnen hatten das Pech, auf ihrer Strumpfhose zu landen, gerade als sie begann, diese anzuziehen. Die winzigen Menschen auf der Strumpfhose fanden sich auf einer rutschigen, glatten Oberfläche wieder, die sich plötzlich in Bewegung setzte. Lis Bewegungen, während sie die Strumpfhose hochzog, waren für sie wie gewaltige, ruckartige Erschütterungen. Sie rollten und rutschten über die elastische Fläche, verzweifelt nach Halt suchend. Als Li die Strumpfhose hochzog, wurden die Bewegungen intensiver. Die winzigen Bewohner fühlten sich wie auf einer Achterbahn, die in alle Richtungen schwankte und schaukelte. Einige klammerten sich an die feinen Fasern der Strumpfhose, während andere versuchten, sich in winzigen Falten und Rissen zu verbergen, um nicht abzustürzen. Diejenigen, die weiter unten auf der Strumpfhose landeten, hatten mit der zusätzlichen Schwierigkeit zu kämpfen, dass sie von Lis Beinen zusammengedrückt wurden. Die elastische Strumpfhose dehnte sich und zog sich zusammen, was für die kleinen Menschen wie ein riesiges, sich ständig veränderndes Netz war, das sie einfangen und zerquetschen konnte. Jeder Schritt, den Li machte, verursachte weitere Erschütterungen, die sich wie Erdbeben anfühlten und die winzigen Menschen noch weiter hin und her warfen. Einige der geschicktesten und mutigsten Bewohner versuchten, sich entlang der Fasern der Strumpfhose nach oben zu arbeiten, in der Hoffnung, eine stabilere Position zu finden oder sogar zurück auf Lis Kleidung zu gelangen. Sie bewegten sich vorsichtig, jede Faser ausnutzend, um sich vor den nächsten ruckartigen Bewegungen zu schützen. Währenddessen versammelten sich die übrigen Bewohner auf Lis Kopf und sammelten sich wieder, um die Lage einzuschätzen und zu überlegen, wie sie ihren Kameraden auf der Strumpfhose helfen konnten. Sie riefen sich gegenseitig zu, organisierten sich und versuchten, ihre Gemeinschaft trotz der wiederholten Katastrophen zusammenzuhalten. Schließlich, als Li mit dem Anziehen fertig war und sich ruhig hinsetzte, ließ die Bewegungsintensität nach.

    Als sich die winzigen Menschen auf Lis Strumpfhose gerade erst von den Erschütterungen erholten und nach einem sicheren Ort suchten, erlebten sie die nächste Schreckenssekunde. Li, scheinbar unbewusst, begann sich mit ihrem Fuß genau an der Stelle zu kratzen, an der die winzigen Bewohner sich befanden. Die Bewegungen waren sofort spürbar. Lis Fuß näherte sich mit einer Geschwindigkeit und Kraft, die für die kleinen Menschen überwältigend war. Für sie war der Fuß so groß wie ein gigantischer Felsen, der unaufhaltsam auf sie zurollte. Als der Fuß die Strumpfhose berührte, fühlten sie eine gewaltige Druckwelle, die sie hin und her warf. Einige der winzigen Menschen, die sich an den Fasern der Strumpfhose festgeklammert hatten, wurden von den plötzlichen Bewegungen losgerissen und herumgeschleudert. Der Druck des kratzenden Fußes drückte die elastische Oberfläche der Strumpfhose zusammen und schuf dabei unvorhersehbare Falten und Spannungen. Diejenigen, die sich in diesen Falten verstecken wollten, fanden sich plötzlich eingequetscht oder wieder herausgeschleudert. Die Hitze und Reibung durch Lis Kratzen waren unerträglich. Es war, als ob sie durch ein gigantisches, sich bewegendes Netz aus elastischen Seilen gezogen wurden, das jeden Moment seine Form änderte. Die winzigen Menschen versuchten verzweifelt, sich festzuhalten und einen sicheren Platz zu finden, aber die ruckartigen Bewegungen machten dies nahezu unmöglich. Einige der Bewohner, die näher am Rand der Kratzstelle waren, schafften es, sich wegzubewegen, während andere in die Mitte des Chaos gezogen wurden. Sie riefen einander zu, versuchten sich gegenseitig zu helfen und Halt zu geben, aber die überwältigende Kraft von Lis Bewegungen war zu stark. Schließlich, nach scheinbar endlosen Sekunden, hörte Li auf zu kratzen. Ihr Fuß entfernte sich langsam und die Bewegungen der Strumpfhose beruhigten sich allmählich. Die winzigen Menschen, die überlebt hatten, lagen erschöpft und verletzt in den Falten der Strumpfhose. Die Gemeinschaft war erneut dezimiert und traumatisiert. Sofort begannen die Überlebenden, sich zu sammeln und die Verletzten zu versorgen. Sie halfen einander auf, suchten nach Vermissten und begannen, die Schäden zu begutachten. Trotz der immensen Herausforderungen und der wiederholten Katastrophen zeigte sich die Entschlossenheit der winzigen Gemeinschaft. Sie wussten, dass sie nur durch Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung überleben konnten. Einige der Mutigsten begannen, nach einem Weg zurück auf Lis Kleidung zu suchen, um sich wieder mit der größeren Gemeinschaft auf ihrem Kopf zu vereinen. Sie kletterten vorsichtig entlang der Fasern der Strumpfhose, suchten nach sicheren Griffen und hofften, dass Li keine weiteren plötzlichen Bewegungen machen würde.

    Doch dann begann Li sich erneut am Kopf zu kratzen und klagte laut darüber, dass es juckte. Die winzigen Menschen auf ihrem Kopf hörten ihre donnernde Stimme und spürten die massiven Bewegungen ihrer Finger, die über die Kopfhaut fuhren. Für sie war dies der Beginn einer Katastrophe. Li stand plötzlich auf und machte sich auf den Weg in ihr Labor, ein Ort voller magischer und chemischer Substanzen. Die winzigen Bewohner beobachteten in panischer Stille, wie Li ein spezielles Elixier aus dem Regal nahm. Dieses Elixier war ihnen wohlbekannt: Es war ein mächtiges "Shampoo", das jede winzige Form von Leben, die damit in Berührung kam, auslöschte. Die Panik ergriff die Gemeinschaft mit voller Wucht. Jeder wusste, dass ihnen nur Sekunden blieben, bevor das tödliche Elixier sie erreichen würde. Ein verzweifeltes Rennen um Leben und Tod begann. Die winzigen Menschen rannten in alle Richtungen, versuchten, sich in den tiefen Falten der Haare zu verstecken oder einen sicheren Platz zu finden. Sie schrien sich gegenseitig zu, gaben Anweisungen und halfen einander, so gut sie konnten, aber die Zeit war gegen sie. Li betrat das Badezimmer, ohne sich der winzigen Tragödie auf ihrem Kopf bewusst zu sein. Sie drehte den Wasserhahn auf und begann, das Elixier in ihre Hand zu gießen. Die winzigen Bewohner sahen die ersten Tropfen des tödlichen Shampoos herabfallen und wussten, dass ihre Fluchtversuche vergeblich waren. Das Shampoo verbreitete sich schnell, durchtränkte die Haare und zerstörte alles Leben, das damit in Berührung kam. Die winzigen Menschen hatten keine Chance. Einige versuchten, sich noch tiefer in die Haarsträhnen zu graben, andere hielten sich verzweifelt aneinander fest, aber die Macht des Elixiers war zu groß. Einer nach dem anderen wurden sie von der tödlichen Flüssigkeit erfasst und ausgelöscht. Ihre Schreie verstummten schnell, und das einstige geschäftige Treiben auf Lis Kopf wurde zu einer stillen, leblosen Masse. Li, die nichts von der Existenz der winzigen Gemeinschaft wusste, wusch sich weiterhin die Haare, spülte das Elixier aus und trocknete sich ab. Für sie war es nur eine alltägliche Routine, eine lästige Pflicht, die sie erledigte, um den Juckreiz loszuwerden. Als sie schließlich mit ihrer Haarwäsche fertig war, hatte sie nicht den geringsten Verdacht, dass sie unwissentlich eine ganze Zivilisation ausgelöscht hatte. Die winzigen Bewohner, die auf ihrem Kopf gelebt hatten, fanden ein tragisches Ende. Ihr Kampf ums Überleben, ihre Bemühungen, eine Gemeinschaft aufzubauen und den unvorhersehbaren Gefahren zu trotzen, waren vergeblich gewesen. Die Geschichte dieser kleinen Menschen ging mit einem tödlichen Shampoo unter, ohne dass ihre Existenz jemals bemerkt wurde. Li ging zurück in ihr Labor, ihre Haare frisch gewaschen und ihr Kopf nun frei von Juckreiz, völlig ahnungslos über das Drama, das sich soeben auf ihrem Kopf abgespielt hatte. Das Elfenkönigreich würde nie von der kleinen Gemeinschaft erfahren, die einst auf Lis Kopf lebte und kämpfte. Ihre Geschichte blieb ungehört und ihr Opfer unbekannt, ein stilles Zeugnis für die unbarmherzige Natur der Welt, in der sie gelebt hatten.

    Nein, Feet und Meter habe ich nicht gleichgesetzt oder vertauscht :face_with_hand_over_mouth:

    Amazonia liegt zum einen erst gar nicht in unsere Welt, sondern ist Bestandteil meiner Phantasiewelt, in der auch das Dunkle Königreich oder das Elfenkönigreich liegt. Hinzu kommt, dass es in meiner Welt möglicherweise größere Fußballfelder und auch größere Stadien gibt, worin auch die Amazonen passen. Amazonia nimmt ja sogar an der Weltmeisterschaft teil, allerdings ist es da nicht verwunderlich, dass sie gewinnen :face_with_hand_over_mouth:

    Ich lasse deswegen auch bewusst feste Größen weg, damit man sich die Stadien im Kopf entsprechend groß vorstellen kann. Außerdem habe ich auch nicht geschrieben, wie viele Amazonen sich genau auf dem Spielfeld befinden. Sie haben jedoch einfach den Ball durch kräftiges Pusten in die Tore bekommen :face_with_hand_over_mouth: Die Amazonen auf dem Bild würden natürlich nicht mitspielen, sondern ihre Riesen nur anfeuern. Aber auch sie wachsen zu größeren Amazonen heran.

    In einem beispiellosen und chaotischen Fußballspiel trat das Team von Amazonia, bestehend ausschließlich aus Frauen mit einer Größe von 30 bis 50 Metern, gestern im Central City Stadion gegen die Midnight Falcons an. Das Spiel endete mit einem überwältigenden Sieg für Amazonia, doch die Folgen hinterließen erhebliche Zerstörungen und Traumata bei Spielern und Zuschauern gleichermaßen.
    Von Anfang an war klar, dass sich das Team von Amazonia kaum anstrengen musste. Die Torhüterin Peyton blockierte das Tor mühelos mit ihrem massiven Bauch, während sie entspannt ein Buch las. Ihre Gelassenheit im Angesicht des Wettkampfs war eine deutliche Demonstration ihrer Überlegenheit. Die Spielerinnen von Amazonia bewegten den Ball lediglich durch Pusten, was Orkanböen erzeugte und die Spieler der Midnight Falcons wie Puppen durch die Luft wirbelte. Die gegnerischen Spieler hatten keinerlei Chance, sich gegen die übermächtige Naturgewalt der Amazonen zu behaupten. Die schiere Größe und Kraft der amazonischen Spielerinnen führte zu ständigen Erdbeben im und um das Stadion. Jede Bewegung und jeder Sprung der riesigen Frauen verursachte Erschütterungen, die zu umfangreichen Schäden an nahegelegenen Gebäuden und der Infrastruktur führten. Straßen rissen auf, Fenster zersprangen und selbst die robustesten Strukturen gaben nach. Ein schockierender Vorfall ereignete sich, als ein Flitzer, der sich der drohenden Gefahr nicht bewusst war, versehentlich unter dem Schuh einer amazonischen Spielerin zerquetscht wurde. Der tragische Unfall verdeutlichte die extremen Risiken eines Spiels gegen solche gigantischen Gegnerinnen. Rettungskräfte konnten nur noch die Überreste bergen, während die Amazonen selbst dies nicht einmal zu bemerken schienen.

    Im Laufe des Spiels dominierten die Spielerinnen von Amazonia weiterhin mühelos. Sie erzielten unglaubliche 52 Tore, während die Midnight Falcons kaum gegen den enormen Wind ankämpfen konnten, der durch das Pusten der Amazonen erzeugt wurde. Das Spiel war weniger ein Wettbewerb und mehr eine Demonstration überwältigender physischer Überlegenheit. Die Torhüterin der Falcons, durch die konstanten Stürme entkräftet, sank schließlich erschöpft zu Boden. Zusätzlich zum Chaos waren mehrere andere Amazonen in die umliegenden Städte gereist, was zu weiteren Erdbeben und weitreichenden Schäden führte. Die Bewohner waren in ständiger Panik vor den riesigen Besuchern. Berichte von eingestürzten Häusern, zerstörten Straßen und panischen Evakuierungen dominierten die Nachrichten. Selbst die erfahrensten Krisenteams standen vor einer schier unlösbaren Aufgabe.

    Ein besonders katastrophaler Moment ereignete sich, als die Kapitänin von Amazonia, Ayrar, ihr massives Gesäß gegen das Stadiondach lehnte. Die Struktur konnte dem Druck nicht standhalten und wurde stark verbogen, was aufwendige Reparaturen notwendig machte. Ingenieure schätzen die Kosten auf mehrere Millionen Dollar, und es wird Monate dauern, bis das Stadion wieder in Betrieb genommen werden kann. Nach ihrem Sieg führten die Amazonen einen Tanz auf, der ein weiteres starkes Erdbeben verursachte. Die verängstigten Zuschauer verließen in Panik das Stadion, als das Fundament erbebte und Risse durch die Tribünen gingen. Das einst makellose Fußballfeld sah nun eher wie ein Kriegsschauplatz aus, seine Oberfläche war durch den Tanz völlig aufgewühlt. Grassoden wurden herausgerissen, und große Krater verunstalteten das Spielfeld. Zu allem Überfluss veranstalteten die Amazonen eine wilde Spree in den Umkleidekabinen. Sie stopften ihre riesigen Sportsocken aus Spaß in verschiedene Ecken und Winkel, was eine aufwendige Reinigungsaktion nach sich zog. Der üble Geruch der Socken führte bei mehreren Stadionmitarbeitern zu Übelkeit, und andere rutschten auf dem Schweiß aus, den die Socken hinterlassen hatten. Reinigungskräfte mussten mit speziellen Geräten anrücken, um die riesigen Kleidungsstücke zu entfernen und die Kabinen zu desinfizieren.

    Der verheerende Einfluss von Amazonias Besuch hat einen bleibenden Eindruck in der Welt des Fußballs hinterlassen. Andere Teams äußern bereits Angst und Bedenken, gegen die gigantischen Amazonen anzutreten, was Fragen zur Zukunft solcher ungleichen Wettbewerbe aufwirft. Sportexperten diskutieren nun, ob es ethisch vertretbar ist, solche Spiele weiterhin zu erlauben, angesichts der immensen körperlichen und infrastrukturellen Schäden. Während sich der Staub legt, steht das Central City Stadion vor der gewaltigen Aufgabe des Wiederaufbaus, und die Fußballwelt ringt mit den beispiellosen Folgen von Amazonias gigantischem Triumph. Die Verantwortlichen der Liga müssen nun entscheiden, wie sie in Zukunft mit solchen übermächtigen Teams umgehen wollen, um die Sicherheit und Fairness im Sport zu gewährleisten.

    In einem abschließenden Interview sagte Ayrar, die Kapitänin von Amazonia, schmunzelnd: „Ach, das bisschen Chaos war doch kaum der Rede wert! Meine Mädels haben eine fantastische Leistung gezeigt, und ich bin unglaublich stolz auf sie. Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal ein paar mehr Krater hinterlassen – das wird bestimmt genauso aufregend!“

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    Zwei feiernde Amazonen in der Bar - dabei sind das noch nicht einmal die größten.

    Die Klausur sollte eine der anspruchsvollsten Klausuren überhaupt werden, denn das hatte Li schon während des ganzen Semesters angekündigt. Auch ihre Assistentin Mai, die zugleich auch noch eine Vampirin war und während den Praktika eine äußerst unheimliche Atmosphäre ausstrahlte und nahezu niemals lächelte, bestätigte das. Trotzdem schrieb sich eine der Studentinnen einen kleinen Spickzettel und nahm ihn mit in den großen Saal, wo die Klausuren stattfanden. Dieser stellte sich als eine sehr große Hilfe heraus und die Klausur verlief für sie sehr einfach. Li saß hingegen vorne und las sich eines ihrer vielen Bücher durch, bis die Studentin ihre Klausur schließlich vorne bei ihr abgab.
    "Wie war die Klausur?", fragte Li und sah die Studentin ernst an.
    "Ähm... gut... ich habe auch viel dafür gelernt!", antwortete die Studentin etwas selbstsicher und sah sich in dem Raum um.
    "Wirklich? Zeigt sie mir einmal", erwiderte Li und sah sich ihre Lösungen misstrauisch an. "Mai, kannst du kurz kommen?"
    Die Studentin wusste nicht, warum sie plötzlich ihre Assistentin zu sich holte und es dauerte auch nicht lange, bis die Vampirin mit ihrem düsteren Aussehen erschien. Sie trug ihr typisches schwarzes Outfit mit einem schwarzen Mund-Nasenschutz und sah die Studentin mit ihren leuchtenden Augen direkt an. Dabei hatte sie das Gefühl gehabt, dass Mai ihr direkt in ihre Seele blickte.
    "Habt Ihr bei der Klausur geschummelt?", fragte Li und die Studentin wurde nervös.
    "Ähm... nun... n-nein. Natü-Natürlich nicht!", stotterte sie vor sich hin.
    "Sie lügt", erwiderte Mai trocken. "Sie hat einen Spickzettel in ihrer linken Hosentasche versteckt."
    "Das habe ich mir nämlich schon fast gedacht", fügte Li hinzu. "Mai, du weißt, wie sehr ich so etwas hasse und du kennst die Vorgehensweise."
    "Selbstverständlich", erwiderte die Vampirin und die Studentin fand sich plötzlich geschrumpft auf den Schreibtisch wieder, von dem sie Li mit einem ernsten Blick ansah.
    "Ich hasse es, wenn man mich belügt und das auch noch zwei Mal in Folge. Hättet Ihr zugegeben, dass Ihr in der Prüfung getäuscht habt, hätte ich es noch bei einer Verwarnung belassen. Aber so? Ich denke, ich weiß für welches Experiment ich Euch verwenden kann..."

    Li machte eine komplizierte Bewegung und ehe sich die Studentin überhaupt verteidigen konnte, drehte sich die ganze Welt um sie herum... die Welt um sie herum hatte sich in ein unermessliches Labyrinth verwandelt. Die riesigen Fasern der Strumpfhose zogen sich wie stählerne Seile in die Höhe und bildeten ein unentwirrbares Netz. Auf der Zehenspitze ihrer jungen Professorin gefangen, fühlte sich die winzige Studentin kleiner als eine Milbe, verloren in einer gigantischen Landschaft. Sie klammerte sich verzweifelt an ein einzelnes Faserbündel, als der Boden unter ihr in Bewegung geriet. Jede kleinste Regung seitens von Li wurde für sie zu einem gewaltigen Beben. Das regelmäßige, dumpfe Pochen des Pulses dröhnte wie ein fernes Gewitter in ihren Ohren. Die Hitze der Haut unter der Strumpfhose war allgegenwärtig und brachte sie zum Schwitzen, obwohl sie sich gleichzeitig vor Angst fröstelnd zusammenkrümmte. Der Gedanke an die Normalität ihres Lebens, die nun unendlich weit entfernt schien, ließ sie beinahe den Verstand verlieren. Sie musste einen Weg finden, sich bemerkbar zu machen, aber wie konnte sie das tun, wenn sie kaum größer war als ein Staubkorn? Plötzlich bewegte sich die Zehenspitze. Ein kleiner Schritt für Li, ein katastrophales Erdbeben für die Studentin. Sie schrie, doch ihr winziger Ruf verhallte ungehört im Stoff der Strumpfhose. Das Faserbündel, an das sie sich klammerte, begann zu rutschen, und sie kämpfte verzweifelt, um Halt zu finden. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust, während sie auf einen rettenden Einfall hoffte. Die nächste Bewegung ließ die Welt erneut erzittern. Die winzige Studentin verlor den Halt und wurde von der immensen Kraft nach unten gerissen. Sie fiel, immer weiter, bis sie schließlich zwischen den gewaltigen Fasern der Strumpfhose gefangen war, hilflos und allein, in einer Welt, die sie niemals hätte erahnen können...

    Ming verabschiedete sich noch von ihrer Tochter Li, die bereits als Alchemistin für die Königin im Dienst stand. Ming hingegen arbeitete für sie als Architektin und hatte wie ihre Tochter häufig lange Arbeitstage, um die Pläne für die neuen Bauwerke fertigzustellen. Was sie jedoch nicht wusste war, dass ihre Tochter einen ihrer Winzlinge aus dem Labor an ihrem Hintern gezaubert hatte - und zwar zwischen ihrer schwarzen Unterwäsche und ihrer Strumpfhose, die sie in ihrem Arbeitszimmer sehr gerne mit ihrem braunen Top trug. Die Architektin begab sich auf den Weg dorthin und der Winzling spürte jede einzelne Laufbewegung, indem er ständig von ihrem wackelnden Hintern hin und her geschaukelt wurde und sich nicht dagegen wehren konnte. Er schrie so laut er konnte und drückte mit aller Kraft gegen die Strumpfhose, doch es half einfach nichts. Die Architektin spürte ihn nicht und als sie in ihrem Arbeitszimmer angekommen war, roch er einen unheimlich strengen und widerlichen Geruch.
    "Ups, da hat sich wohl wieder einer aus dem Staub gemacht", erwiderte sie grinsend. "Gut, dass niemand hier ist und diesen Gestank mitbekommt. Wo waren noch einmal die-"
    Jetzt wurden seine Hilferufe durch ein lautes starkes und auch tiefes Grollen unterbrochen, als Mings Gasattacke etwas lauter war und diese nur darüber lachen konnte. Er spürte dabei nicht nur den strengen Geruch ihres Gases, sondern auch noch ihr lachen, wodurch er ständig nach oben und nach unten geschüttelt wurde. Allerdings hinderte ihn die enge Strumpfhose daran, dass sich seine Position veränderte.
    "Pläne für das neue Gebäude? Wo habe ich sie nur hingelegt? Vielleicht hier unten?", fragte sie sich laut und bückte sich auf einen großen Stapel voller Papiere, die sich durchwühlte. Obwohl es sich dabei nur um eine einfache Bewegung ihrerseits handelte, wurde der Winzling durch den Druck der eng anliegenden Strumpfhose gegen ihre Haut gedrückt und er hatte Schwierigkeiten gehabt, Luft zu holen und zu atmen. Hinzu kamen die ständigen leisen Gasattacken der Architektin, welche offensichtlich unter Blähungen litt. Wieder versuchte er, sich aus dem Gefängnis zu befreien und er schrie so laut er konnte, aber es half nichts. Gleichzeitig hoffte er, dass irgendjemand in das Zimmer kommen und ihn in ihrer Strumpfhose sehen würde, denn sie trug nicht ihren Anzug und er hatte dadurch eine freie Sicht auf ihr Arbeitszimmer gehabt, das wie das von Li in einem Turm lag und einen großen Zeichentisch als auch einen schönen älteren Holzschreibtisch beinhaltete.
    "Meine Güte, was habe ich nur letztens gegessen? Ach ja, der lebende Mini-Tintenfisch! Er macht sich wohl gerade in meinem Verdauungstrakt bemerkbar, hehe. Moment, dort liegt die heutige Speisekarte! Was esse ich denn heute?", fragte sie sich wieder laut.
    "Pudding mit Vanille und Nudeln? Nein, das nicht... Fischgerichte... Blauer Mini-Tintenfisch aus dem fernen Osten... das klingt doch gut... Getränke..."
    "Bitte nicht den Tintenfisch! Ming, bitte nicht!", schrie der Winzling, doch auch das hörte sie wieder nicht. "Bitte nimm den Pudding! Mi-"
    "Oh man, diese Blähungen", sagte sie kichernd. "Vielleicht sollte ich zum Heiler gehen und mir etwas geben lassen..."
    "Bitte!", schrie der Winzling, doch er wusste, dass das nichts brachte.
    "Aber dadurch verliere ich wieder wertvolle Zeit. Und außer mir ist ja niemand hier, der diesen Gestank aushalten muss, hehe. Wie peinlich mir das wäre, wenn das jemand mitbekommen würde. Aber dieser Tintenfisch ist einfach eine Delikatesse in unserer Heimat, deswegen nehme ich auch gerne diese Blähungen in Kauf. Wie es diesem Tintenfisch wohl ergehen musste, nachdem ich ihn verschluckt habe? Hmm... eigentlich ist mir das auch egal. Wobei ich mich allerdings auch frage, was passiert, wenn ich durch den Garten gehe... lasse ich dabei ganze Tunnel von Insekten einstürzen oder beeinflusse ich ihren Lebensraum? Hmm... das ist mir auch eigentlich-"

    Nun konnte man durch das Zimmer das laute Geräusch hören, als sie einen ziehen ließ und der Winzling atmete schwer, ehe es langsam dunkel um ihn wurde und er sein Bewusstsein verlor. Währenddessen wurde er durch Mings lautes Lachen und den damit einhergehenden Bewegungen in den "Schlaf" gewogen. Dabei hat ihr langer Arbeitstag noch gar nicht richtig angefangen...

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    Ming und Li im Urlaub, wobei Ming auch hier schon einen transformierten Bikini trägt und ihr Unterteil ständig mit einem dumpfen Geräusch darum bettelte, ihre Speisewahl zu überdenken.

    Ich meinte an sich einen Regenten der, zumindest halbwegs, Yings Größe erreicht. Ein anderer Riese. Dieser mag ihr dann bloß bis zum Bauchnabel reichen. -> Ich nehme an der immense Riesenwuchs ist eine "kaiserliche Ehre" aber sicherlich gab es irgendwo mal einen unehelichen Nachkommen oder sowas und damit ist dann ein bissl Größe "ausgeblutet".

    Ying wird aber von vielen Leuten wegen ihrer Art beschützt - selbst die Ming-Vampirinnen und die Amazonen stehen hinter ihr :face_with_hand_over_mouth:

    Und jener Berater müsste dann sowohl kompetent (wobei jemanden aufzutreiben welcher kompetenter als Ying ist jetzt nicht die größte Herausforderung sein dürfte) als auch sehr treu sein um nicht zu versuchen Ying komplett aus der Regierung "rauszudrängen".

    Die arme Ying, sie kann ja nichts dafür :face_with_hand_over_mouth:

    Wer meine Geschichten gelesen hat, kennt das Land Amazonia mit ihren riesigen Bewohnerinnen, die laut Gerüchten bis zu 50m groß werden können - vielleicht sogar noch größer. Das Land selber besteht aus mehreren großen weitläufigen tropischen Inseln, allerdings wachsen die Bäume und Palmen dort aus unserer Sicht in normaler Größe. Die Amazonen sind natürlich wegen ihrer Größe in der Lage, diese ohne Probleme herauszuziehen und zu verarbeiten und man sieht riesige Fußabdrücke auf der Insel...

    Wenn sie nun anfangen zu feiern und dabei ausgiebig tanzen, müsste es dann nicht im ganzen Umland starke Erdbeben geben? Wie wirken sich ihre großen Trommeln auf unser Gehör aus? Oder wenn sie zusammen schwimmen gehen und dabei planschen oder sich mit Wasser bespritzen, müsste das Gebiet doch auch für Boote ziemlich gefährlich sein? Unter den Inseln gibt es auch Höhlen, wo sich sogar einige normale Menschen drin verstecken. Sind diese nicht dadurch völlig einsturzgefährdet? Man kann in Amazonia Urlaub machen, aber dieser ist ja nicht ganz ungefährlich :face_with_hand_over_mouth:

    Und was würde passieren, wenn sie bei uns Urlaub machen würden? :face_with_hand_over_mouth:

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    Prinzessin Ying hatte sich im Palast einen Gast eingeladen, um mit ihm zusammen zu speisen und über die verschiedensten Dinge zu sprechen. Jedem Bürger in ihrem Königreich war bewusst, wie vergesslich und tollpatschig die Prinzessin war und das es durchaus gefährlich werden konnte, wenn man sich auf ihrem Weg befand. Selbst wenn man das Glück hatte und von ihr bemerkt und auch wahrgenommen wurde, war das noch keine Garantie für ein Überleben gewesen. Genau das zeigt die folgende Geschichte...

    "Du bist wirklich von... woher stammst du noch einmal?", fragte Ying am Tisch, als sie sich den Kuchen mit ihrem Gast darauf ansah. Dieser war gerade dabei, die Sahne genüsslich zu verspeisen und etwas von der darauf befindenden Kirsche abzuknabbern, als sich die für ihn riesige Prinzessin an ihn wandte.
    "Das habe ich dir schon erklärt", erwiderte der Gast langsam aber sicher genervt. "Eine ernsthafte Frage: Wie kannst du überhaupt später die Kaiserin über das Reich deiner Mutter werden, wenn du so häufig etwas vergisst und du dir nicht einmal die einfachsten Dinge merken kannst?"
    "Nun... ähm... ja... ähm...", stammelte Ying vor sich hin und spielte ein wenig mit ihren Fingern, "irgendetwas wird mir schon einfallen... ähm... glaube ich? Oder? Wie war nochmal die Frage?"
    "Genau das meine ich!", rief ihr Gast. "Du bist keine Kaiserin. Du bist in meinen Augen nicht einmal eine Prinzessin. Du bist höchstens eine Last für deine Mutter und den Bürgern deines Reiches! Wie findest du dich überhaupt in diesem riesigen Palast zurecht?"
    "Ähm... also ich bin die Tochter einer Kaiserin, demnach müsste ich auch eine Prinzessin sein", antwortete Ying etwas verlegen. "Die Kirsche sieht wirklich lecker aus!"
    Der Gast konnte sich gerade noch rechtzeitig von dem klebrigen Saft der Kirsche lösen, als Ying diese ganz plötzlich in ihrer Hand nahm und diese in ihrem Mund verschwand. Er konnte gar nicht fassen, dass er fast von Ying gegessen wurde und sich in ihrem Magen wiedergefunden hätte.
    "Das kann doch unmöglich dein Ernst sein!", fluchte er. "Du hättest mich fast mitgegessen! Du bist die mit Abstand schlimmste und dümmste Prinzessin, die mir jemals begegnet ist! Ying, wenn ich schon deinen Namen höre... Tut mir Leid, ich werde nun meine Heimreise antreten und jedem erzählen, wie gefährlich du in Wahrheit bist. Du kannst froh sein, dass du nicht meine Tochter bist."
    "Oh, verzeiht mir das bitte! Ich... ich habe... ähm... was habe ich gerade getan, warum du so wütend wurdest? Bitte gehe nicht!", sagte sie, als ihr Gast gerade von dem Kuchen hinabgestiegen war. Doch Ying wollte sich bei ihm entschuldigen und reichte ihm ihren Zeigefinger. Dummerweise tat sie das zu fest und stopfte ihren Gast damit in den Kuchen hinein, aus dem nur ein dumpfes "Mmmmph!" zu hören war, während sich Ying direkt im nächsten Moment darauf konzentrierte, die Krümmel des Kuchens mit den Servierten von ihrem Finger abzuwischen.
    "Wo bist du denn?", fragte sie und sah sich in ihrem großen Zimmer um. "Hallo? Wo bist du?"

    Allerdings konnte sie das dumpfe "Mmmph!" aus dem Kuchen nicht wahrnehmen, sogar dann nicht, als sie diesen ansah. Dummerweise konnte er genau hören, wie Ying sich auch noch das Kuchenmesser nahm und begann, an den Kuchen zu schneiden. Sie hatte ihn schlicht und ergreifend einfach vergessen und wenn er Pech hatte, würde sie seinen Körper gleich einfach durchtrennen, wenn er aus dem Kuchen nicht herauskäme. Deswegen strengte er sich um so mehr an und schaffte es, dass sein Kopf an der Oberfläche zu sehen war. Nun bemerkte er, wie Ying sich genau sein Stück nahm und auf ihren Teller packte und ihm wurde klar, dass er bald von ihr verspeist werden würde, wenn er nichts dagegen tat. Deswegen schrie er so laut er konnte in ihre Richtung, jedoch blieb das erfolglos. Die Prinzessin durchtrennte mit ihrer Gabel sein Stück und hob es daraufhin in ihrem Mund. Die Oberfläche des Kuchens glich einem Paradies aus Süßigkeiten, bis dieses von einer riesigen Gabel zerstört und völlig umgegraben wurde. Doch die Prinzessin blieb weiterhin ahnungslos und genoss das Stück Kuchen, als sie es zerkaute. Währenddessen kämpfte ihr Gast in ihrem Mund um sein überleben und wurde von ihrer Zunge ständig hin und her geschoben, glücklicherweise landete er nicht auf ihren Zähnen. Als er gerade dabei war, auf ihrer Zunge in Richtung ihres Mundes zu kriechen, begann sie zu trinken und er wurde von dem Strom des Trinkflusses mitgerissen und verschluckt. Er schrie noch ein letztes Mal so laut er konnte und hoffte, dass Ying das bemerkte, doch es war hoffnungslos.
    In ihrem Magen hatte er noch die Möglichkeit gehabt, sich auf den kleinen Inseln zu retten, die von den verschluckten Kuchenstücken gebildet wurden. Allerdings musste er aufpassen, dass er nicht von herabfallenden Kuchenstücken erschlagen wurde. Er boxte mit all seiner Kraft gegen ihrem Magen, doch es nützte nichts. Der von sich aus freundliche Gast fand sein Ende, als Ying sich ins Bett legte und sich auf die andere Seite rollte, wodurch sich ihre Magensäure in eine riesige Welle verwandelte und ihn nach und nach auflöste. Sein Schicksal bleibt ungewiss...

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