Dann hebt sie ihren Fuß und lässt die Sandale über einem Haus schweben. Sie bewegte den Fuß weiter bis sie spürte, wie das Strohdach begann zu knicken. Grinsend trat sie immer weiter zu. Die Holz- und Steinwände fallen mit einem Geräusch von zersplitterndem Holz zusammen. Dann drückte sie stark zu, so dass das ganze Haus unter der Sandale verschwand. Nichts ist von dem Haus übrig geblieben.
Sie hebt ihren Fuß um ihre Arbeit zu begutachten. Es sah so aus, als wäre es so einfach wie Sandburgen am Strand zu zertreten. Sofia blickt glücklich auf mich herab. „Wie war das Schatz?“
Ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind zu Weihnachten. „Wow! Das … war … einfach … nur … der …HAMMER!!“. Ich kann es kaum schaffen meine Freude zurück zu halten. Der Schutt der von der Sohle herab auf die Trümmer rieselt wirkt so mickrig im Vergleich zu dem Fuß. Sie tritt wieder an die Stelle wo das zerstörte Haus steht.
Man kann genau erkennen wie sehr sie das genießt. Unsere Schlafzimmerspielchen waren Fantasie, aber jetzt wo sie echtes Holz und Steine unter ihrem Fuß zertreten hat lässt sie realisieren, dass es Wirklichkeit ist … und dass es viel besser ist!
„Willst du, dass ich dich aufsammle oder willst du alles von da unten mitverfolgen? Ich habe nur Angst, dass ich dich da unten irgendwo zertreten kann“.
Ich habe auch die Befürchtung, dass es hier unten zu gefährlich ist, wenn sie einmal los legt. Auch dass die Dorfbewohner die Chance nutzen und mit mir kurzen Prozess machen, macht mir Sorgen. „Kannst du mich bitte tragen?“. Sofia bückt sich und legt ihre Hand vor mich. Schnell klettere ich rauf und dann hebt sie mich zu ihrem schönen Gesicht. „Danke mein Schatz! Und jetzt habe viel Spaß und genieße es!“
Sie grinst mich an und sagt: „Ich werde es versuchen. Ich gebe die auch den bestmöglichen Blick – das ist ja alles nur für dich, Süßer!“. Sofia ging die Hauptstraße des Dorfes entlang. Jeder Schritt verursachte starke Beben. Sofia gab sich keine Mühe mehr die Winzlinge zu verschonen. Sie entdeckte die Kutsche, die wir bei unserer Ankunft schon einmal gesehen haben. Sie hebt ihren Fuß über den Karren und drückt zu. Unter ihrem Fuß bricht der Karren wie trockene Zweige.
Als einer der Bauern quer über die Straße rennt tritt sie ohne zu Zögern auf ihn. Das ist genauso als wenn sie Zuhause irgendwelches Ungeziefer zertritt. Sie schlägt einen anderen Weg ein. Dieser führt zum Markplatz wo einige Marktstände stehen. Die Straße die dorthin führt ist viel zu klein, um darauf zu laufen. Darum versucht sie es gar nicht erst auf der Straße zu laufen. Mit jedem Schritt versucht sie auf ein Haus zu treten. Ihre Sandalen zermalmen ohne Probleme die mittelalterlichen Häuser mit einem krachenden Geräusch. Von den Hütten bleibt nichts anderes als eine Staubwolke und fein zermahlene Trümmer übrig. Sie genießt diese Zerstörung mit jedem Atemzug. Die Menschen rennen panisch vor Sofia weg. Ab und zu landet ein Winzling unter der Sohle ihrer Sandalen und wird zerquetscht.
Sie steht nun in der Mitte des Dorfes auf dem Marktplatz. Ohne Vorwarnung setzt sie sich hin. Dabei lässt sie sich extra fallen und verursacht dadurch ein heftiges Erdbeben, welches alle Dorfbewohner von den Füßen holt. Ihr Arsch plättet mehrere Marktstände ohne einen Widerstand zu spüren. Mit kreisenden Bewegungen mit ihrem Becken macht sie sich ihren Sitz bequemer. Sie schaut mich lächelnd an: „Alles in Ordnung? Besser als eine Achterbahnfahrt oder?“. Durch den fall wurde ich auf der Hand hin und her geschmissen. Etwas benommen antworte ich: „Es war etwas ruckartig … aber ich liebe es! Es war besser als jede Achterbahn der Welt!“. Zufrieden lächelt sie auf mich herab.
In einer Straße neben ihrem Oberschenkel ist ein Mob mit bewaffneten Dorfbewohnern. Sie sehen nicht gerade glücklich aus und kommen mit Fackeln und Mistgabeln auf uns zu. Sofia schaut mich fragend an: „Was jetzt? Wie soll ich mit dem wütenden Mob umgehen?“. Ich schaue auf den Mob der immer näher kommt. Sie erreichen den Markplatz und beginnen mit dem Angriff. Mit ihren Mistgabeln stechen sie gegen Sofias dicke Haut, die nur ein leichtes Kitzeln spürt. Da kommt mir eine Idee! „Du wolltest doch schon immer mal wissen wie ein Mensch schmeckt, oder?“. Ihr Gesichtsausdruck zeigt mir, dass ihr der Gedanke gefällt: „Oh ja, das klingt gut. Ich will alles ausprobieren – das weißt du ja. Aber du solltest vorsichtig sein – am Ende schmecken die mir noch!“. Sie beugt sich zu mir herunter und streckt die Zunge raus. Ich sehe wie sie immer näher kommt. Vorsichtig beginnt sie mit ihrer rauen Zunge über meinen Körper zu lecken. Von meinen Füßen bis bin zum Gesicht leckt der feuchte Fleischlappen über mich und macht mich auch komplett nass. Aber sofort danach hört sie auf, da die Bewohner die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
„He! Das kitzelt! Jetzt reicht es!“ sagt sie in einem harschen Ton. Die erbärmlichen Winzlinge versuchen sie ernsthaft aufzuhalten mit ihren kleinen Spießern. Sie lehnt sich vor und greift mit Zeigefinger und Daumen in die Gruppe. Dabei fängt sie einen etwas größeren Mann. Sie hält ihn über ihr Gesicht, legt den Kopf in den Nacken und lässt ihn, ohne groß zu Warten, einfach fallen. Der Mann schreit und als sich der Mund von Sofia schließt wird es ruhiger. Anschließend schluckt sie und schaut mich an: „Daran könnte ich mich gewöhnen!“. Wieder greift sie in die Gruppe und fängt dabei mehrere der Bewohner. Wie Popcorn steckt sie die Menschen in ihren Mund und beginnt zu kauen-. Genüsslich schluckt sie die Leute hinter. Als die anderen sahen wie ihre Nachbarn verspeist werden verliere sie ihren Kampfwillen. Langsam weichen alle zurück. Einige beginnen schreiend wegzurennen. Langsam aber sicher rennen alle weg, um sich in ihren Häusern zu verstecken.
Ich schaue Sofia an und sehe wie sie den Snack genießt: „Und Schatz? Wie hat‘s geschmeckt?“. Sie lächelt nur glücklich. Dann schaut sie in die Ferne zu der Burg, die wir vorhin gesehen haben. Da kommt ihr eine Idee: „Süßer? Wolltest du schon einmal ein König sein?“.
Das wars mit dem 3. Teil. Der nächste folgt so bald ich Zeit dafür gefunden habe.