Tut mir leid das es so lange gedauert hat, aber hier ist der nächste Teil:
Lars ging ein paar Schritte zurück zu seinem Haus. Er wollte nicht der nächste sein, der unter den gewaltigen Schuhen zerquwetscht wird. Er wusste nicht mal, ob noch jemand in dem Haus, dass eben zerbröselt wurde, war oder nicht.
Aber die Riesin schien dies garnicht zu stören. Sie drehte sich nicht einmal um, um zu sehen auf was sie da getreten war. Es interessierte sie nicht und sie schien sich wohl langsam an das Gefühl eines großen Mädchens zu gewöhnen. Denn nun bewegte sie sich wieder. Sie hob ihren Schuh aus dem zerstörten Haus, drehte sich etwas und trat dann etwas weiter die Straße runter wieder auf. Doch bei diesem Schritt bebte die Erde und Lars konnte sich kaum auf den Beinen halten.
Ihr Schuh sank dort wieder in den Asphalt ein. Es war Lars, und sicher auch vielen anderen Leuten vor Ort, die das Schauspiel beobachteten, nun kla, das die Riesin bei ihrem ersten Schritt eben zurück, gar nicht richtig aufgetreten war. Denn nun bebte die Erde, sodass viele das Gleichgewicht verloren und auf den Boden fielen. Kurz darauf hebte sich, mit bröckelndem Asphalt, der bis jetzt regungslose Schuh ebenfalls und das gigantische Mädchen machte einen weiteren Schritt in die selbe Richtung die Straße entlang.
Nicht, dass die Riesin auf der Straße hätte gehen müssen. Ein Schuh von ihr war so groß wie die Häuser links und rechts von der Straße. Sie hätte ohne Probleme auch quer durch die Häuser laufen können, ohne es wahrscheinlich überhaupt zu bemerken.
Obwohl jeder Schritt die Leute und auch Lars immer wieder in die Knie zwang, konnten sie nicht wiederstehen der Riesin zu folgen. Ihr praller Po, der sich bei jedem Schritt traumhaft bewege, wie auch ihre Beine, waren aber auch zu verlockend. Ganz zu schweigen von dem Ausblick auf ihren Schritt, selbst von hinten.
Zum Glück ging die Riesin nicht grade schnell und machte auch keine besonders großen Schritte für ihre Verhältnisse. Mit den Absätzen waren schnelle Schritte wohl auch garnicht möglich, und mit dem Minirock, der sich eng um ihr Becken schnürte, wohl auch keine großen Schritte.
Obwohl sie auf der Straße ging, machte sie sich aber dennoch nicht viel daraus, wenn sie etwas platt machte. Der nächste Schritt vorderte ein Auto, das am Rand geparkt hatte. Ihr Schuh vernichtete es grade zu im Asphalt, bevor er darin ebenfalls einsank. Doch die Riesin schien all das nicht mal zu bemerken. Sie ging einfach weiter ohne auch nur einmal zu zucken. "War ihr das wirklich so egal wenn sie etwas zertrat? Oder bemerkte sie es wirklich nicht ?", schoss es Lars durch den Kopf der nur mit Mühe mit der Riesin schritt halten konnte.
So ging es auch den restlichen Leuten, die der Riesin folgten. Wärend sie weiter die Straße entlang ging, kamen aus den Häusern natürlich ebenfalls Leute vor die Tür, die das Schauspiel mit eigenen Augen sehen wollten, oder die sich einfach gewundert hatten, wieso die Erde so oft bebte. Ein großteil der Leute, die womöglich noch direkt auf einen ihrer Schuhe vor ihrem Haus starrten, wie er grade ein Auto oder ähnliches einfach unter sich begruben hatte, nur um dann wieder aus dem bröckelnden Asphalt in die Luft zu steigen, um wo anders was zu zerstören, hatten Angst um ihr Leben. Sie kreischten und rannten entweder so schnell weg wie sie konnten, oder blieben an Ort und stelle, gelähmt vor Angst. Doch es gab auch hier immer noch ein paar mutige Leute mehr, die der Riesin ebenfalls folgten.
Die Riesin wiederrum schien auch von den Schreien der Leute nichts mitzubekommen, oder sie zumindest zu ignorieren. Sie ging einfach unaufhaltsam weiter. Lars versuchte, wärend er immer noch keuchend hinter ihr herrannte, ihre Größe einzuschätzen, doch es war nichts vergleichbares in sicht und so konnte er nur feststellen, sie war Groß! Bestimmt über 100 Meter. Doch wie groß genau wusste er nicht. Wärend er hinter her keuchte und die Riesin einzuschätzen versuchte, trat diese weiter Autos, Fahrräder, Zäune am Rand der Straße und ethliche andere Sachen platt.
"Wo wollte die Riesin eigendlich hin ? ", dachte sich Lars beiläufig, bis er verstand, dass sie auf dem direkten Weg in die Innenstadt war. "Ohh, das ist nicht gut, so viele Hochhäuser und Menschen! Das kann nicht gut gehen wenn sie dort hingeht. Ich muss sie irgendwie davon abhalten. Nur wie? Sie nimmt ja nicht mal Autos war, geschweige denn Leute die vor ihr kreischen und fliehen. Ich muss mir was anderes einfallen lassen. Nun weiß ich.", dachte sich Lars weiter und sah in der Richtung, in der die Riesin ging, eine Fußgängerbrücke, die einmal über die Straße ging. Sie waren nämlich inzwischen nicht mehr auf der harmlosen Wohngebietsstraße, sondern auf einer Hauptstraße in die Innenstadt.
Doch heute war sie wohl nicht sehr befahren, denn Lars sah kein fahrendes Auto. "Woran das wohl liegt, dass hier heute keiner lang fährt? An den gigantischen paar Schuhen die hier alles plattrampeln?", dachte sich Lars und musste kurz lächeln über seine Ironie.
Doch nun wurde es ernst. Lars Plan war, das die Riesin sicher einen anderen Weg nehmen würde, wenn eine Brücke ihr den Weg versperrt. Auf der Brücke hatten sich viele Leute schon versammelt um die Riesin besser sehen zu können, wofür die Brücke einen hervorragenden Aussichtspunkt bot. Nach ein paar weiteren Schritten war die Riesin nicht mehr weit von der Brücke entfernt, und müsste sie solangsam bemerken. Doch sie wurde nicht langsamer und schien auch keine Alternativroute zu suchen. Im Gegenteil! Sie ging weiter unbeirrbar in die Richtung und die ersten Leute auf der Brücke rannten in Parnik zu einer der beiden Seiten nach Außen.
Ein weiterer Schritt lies die Erde beben, bevor ihr Schenkel des anderen Beins die Brücke traf. Doch anstatt das die Riesin bemerkte, dass sie gegen eine Brücke lief, lief sie ungehindert weiter, als wäre da nichts gewesen. Die Brücke zerbröselte erst an ihrem einen Schenkel, danach der andere Teil an ihrem zweiten. Krachend gingen die Überreste des Betonbrücke auf den Boden, wärend die Riesin auch dies wohl nicht bemerkt hatte und einfach weiter ging. "Sie ist wirklich unaufhaltsam", dachte sich Lars, der schockiert alles mit angesehen hatte.