Beiträge von ExTomatoe

    Der Vedek räusperte sich: „Nun, es heißt das nur die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]
    des Lebens in der Lage sein würde die Heuschrecken zu
    vernichten.“

    [Blockierte Grafik: http://vignette2.wikia.nocookie.net/memoryalpha/images/3/39/Porta.jpg/revision/latest/scale-to-width-down/270?cb=20110206222414&path-prefix=en]

    Sisko runzelte die Stirn. Warum mussten diese
    Prophezeiungen immer in abstrackten Bildern aufgezeichnet
    werden? Niemals gab es klare Vorhersagen.
    „Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] des Lebens sei unverwundbar und würde an dem
    Tag aufstehen an dem die Heuschrecken über das Land
    fallen.“
    Sisko überlegte und deutete dann wiederholt auf den
    Drehkörper in seiner Hand. „Ich sage euch, dass ist kein
    zufall das wir alle hier sind. Es muss alles irgend einen Sinn
    ergeben. Ich weiß nur noch nicht wie alles zusammen passt.“

    Die Kai trug ihre Überlegung vor: „Nun vielleicht hat es etwas mit dem Drehkörper zu tun.
    Die Propheten benutzen häufig Symbole um etwas zu erläutern. Mit der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] des Lebens
    bin gewiss ich gemeint. Ich bin eine große Persönlichkeit und habe gute Zeiten über Bajor
    gebracht, also stehe ich wohl für das Leben. Also geben sie mir den Drehkörper!“
    Während sich Sisko entnervt die Augen rieb, widersprach der Vedek: „Aber es heißt das
    die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] von fremder Erscheinung wäre und an den Pforten des Himmelstemples
    umherwandert. Um Leben zu verbreiten.“
    Sisko warf ein: „Damit könnte Deep Space 9 gemeint sein. Die Station ist vor dem
    Wurmloch platziert.“
    „Und wenn schon. Ich war auch schon auf Deep Space 9.“ Erklärte die Kai. „Das ist alles
    eine Sache der Interpretation, und bei allem Respekt Abgesandter ich habe mehr
    Erfahrung in der Interpretation der Schriften als sie. Nun geben sie mir schon den
    Drehkörper.“

    Sie griff nach dem Drehkörper um ihn dem Abgesandten zu entreissen, doch missling ihr
    der Griff und der Drehkörper ging zu Boden. Sisko hielt den Atem an als das Ding herunter
    klatschte und den O'Birens vor die [lexicon='Füße',''][/lexicon] rollte.
    Aus Reflex griff Keiko nach dem Drehkörper und wollte ihn zurückgeben, doch bei dem
    Versuch ihn aufzuheben, öffnete sie ihn versehentlich.
    Ein leuchtender Blitz durchzuckte ihr Gesichtsfeld und ließ sie zurück taumeln.
    Irgendetwas hatte sie am Kopf getroffen und ihr Knöchel tat ihr weh. Was war das nur? Sie
    blieb stehen und rieb sich die Augen.
    Als sie ihre Augen öffnete sah sie blauen Himmel und Dominon-Schiffe. Sie schaute
    einmal komplett um sich. Sie stand im Freien. Anscheinend war sie woanders, aber sie
    konnte nach wie vor die landenden Schiffe am Horizont sehen, wie sie am Rande der
    Stadt landeten.

    Dabei bemerkte sie das etwas an ihrer Perspektive nicht stimmte. Die Stadt wirkte
    merkwürdig fern. Als sie schließlich nach unten schaute wusste sie wieso. Es traff sie wie
    ein Schlag. Zu ihren Füßen waren winzige Häuser, die Miniatur-Ausgabe des Tempel-
    Komplexes und kleine Bajoraner die wie Ameisen umherliefen und sie anstarrten.
    Sie war riesig! Sogar gigantisch.
    Ihr stockte der Atem. Sie musste erst einmal wieder zu sich finden. Ihr war klar: Sie durfte
    sich nicht allzusehr bewegen. Es waren überal Leute die sie verletzen könnte.
    Für einen Moment ging sie in sich. Das Universum steckte voller Überraschungen. Und
    sowas hörte sie nicht zum ersten Mal. Ihr Mann wurde bei einem Experiment mit einem
    Raumphänomen auf die Größe von etwa einem Zentimeter geschrumpft.

    (DS9 – Staffel 06 – das winzige Raumschiff - Sternzeit: 51474.2 )

    Jetzt war ihr etwas ähnliches passiert, bloß das sie nicht geschrumpft sondern extrem
    gewachsen war.

    Sie versuchte sich mit der Situation abzufinden und überlegte sich was sie jetzt tun konnte.
    Als Zivielistin unterstand sie nicht der Föderation, auch wenn sie gelegentlich für die
    Föderation arbeitete. Dennoch hielt sie es für eine gute Idee Sisko um Rat zu fragen.
    Nervös suchte sie den Boden ab. Das Tempelgebäude in dem sie kurz vorher mit den
    anderen gewesen war, schien völlig auseinander gebrochen zu sein.
    Erschrocken ging sie in die Hocke und versuchte den Schaden genauer auszumachen.
    Nach wenigen Sekunden hatte sie fünf verstörte Gestalten ausgemacht, die im Kreis um
    ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] standen, der zum Teil noch in dem verwüsteten Tempelgebäude steckte.

    Glücklicherweise schien niemand verletzt worden zu sein. Zumindest im Gebäude. Durch
    ihr rapides Wachstum, wurden die Stein und Beton-Brocken wohl weit weg nach Außen
    geschleudert, anstatt ins Innere zu fallen.

    Miles war von der Wucht ihres Wachs-Schubs nach hinten geschleudert worden. Zwar
    unverletzt, aber völlig überwältigt, lag er noch auf dem Boden und schaute zu seiner [lexicon='Frau',''][/lexicon]
    auf. Es fiel ihm schwer überhaupt etwas zu sagen. Es lief nur ein leises verwundertes:
    „Keiko?“ über seine Lippen.
    Die Vedeks hatten sich sofort verneigt und sahen in diesem Ereignis die Erfüllung der
    Prophezeiung, was stark den Missfallen der ebenfalls geschockten Kai Winn steigerte.
    Sisko hingegen versuchte die Sache gelassen zu sehen.
    Genau wie in allen anderen Begegnungen und Erlebnissen mit den Propheten, betrachtete
    er dies als ein gutes Zeichen.
    Eine gewaltig laute Stimme hallte: „Miles? Geht es dir gut? Captain Sisko... entschuldigen
    sie bitte... ich....“
    Sisko hielt sich dir Ohren zu und entgegnete schnell lauthals: „Misses O'Biren! Bitte
    versuchen sie etwas leiser zu sprechen!“
    Der Chief raffte sich auf, legte den Kopf in den Nacken und rief: „Mir geht es gut, Schatz!
    Bleib ganz ruhig. Wir finden schon eine Lösung für das Problem.“
    Der Captain wandte sich zu ihm um: „Welches Problem Chief? Die Propheten haben ihre
    [lexicon='Riesin',''][/lexicon] des Lebens gewählt. Keiko wird nichts zustoßen. Ich bin sicher.“
    „Aber Sir! Sie meinen doch nicht das Keiko gegen die Jem'Hadar kämpfen soll? Ich meine,
    sie hat noch nie gegen jemanden kämpfen müssen.“
    Der ältere Vedek fiel ins Wort: „Die Prophezeiung ist eindeutig: Sie ist die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] des
    Lebens. Sie wird die Jem'Hadar in die Flucht schlagen.“
    „Die Prophezeiung sagt doch auch, das die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] des Lebens unverwundbar wäre oder?“
    Fragte Sisko nachdenklich. „Villeicht haben die Wurmlochwesen...“
    Trotz ihrer nun enormen Größe, konnte Keiko die Stimmen der kleinen, anwesenden
    Personen leise wahrnehmen. Sie unterbrach den Captain und schilderte ihm die
    Begebenheit im Forschungszentrum und ihren Selbstversuch. Sie hielt es für möglich
    gegen die Jem'Hadar vorzugehen, hatte nur noch keine Ahnung wie.
    Miles hielt das ganze für keine gute Idee, doch hatte er sich nach langjähriger Ehe damit
    abgefunden dass er Keiko nicht umstimmen konnte, wenn sie sich etwas in den Kopf
    gesetzt hatte.

    Im innern war angespannte Stimmung. Obwohl es definitiv arge Spannungen zwischen
    dem Abgesandten und der Kai gab, bemühte sich Sisko immer um einen guten,
    diplomatischen Umgangston, doch heute fiel ihm das schwer.
    „Das ist alles ihre Schuld. Hätten sie mich nicht zurück gehalten den Vertrag mit dem
    Dominion einzugehen...“
    „Soweit ich weiß gab es darüber eine Abstimmung...“
    Miles und Keiko konnten nichts weiter tun als dem Dialog zu folgen.
    Einer der Vedeks fiel Sisko ins Wort. Er hatte die Absicht die Stimmung etwas entschärfen:
    „Abgesandter, Kai, denken sie nicht das wir uns mehr auf die Gegenwart als die
    Vergangenheit konzentrieren sollten?“
    Sisko blickt leicht verärgert umher. „Ich denke er hat recht.“
    „Und was sollen wir ihrer Meinung nach tun, Abgesandter?“ Fragte die Kai, mehr im Hohn
    als ernst gemeint.
    Sisko überlegte kurz und antwortete dann mit einer Gegenfrage: „Gibt es nicht
    irgendwelche Prophezeiungen über solch ein Ereignis wie es gerade passiert?“
    Einer der Vedeks meinte darauf: „Die Prophezeiung der Heuschrecken würde passen.“
    „Heuschrecken?“ fragten mehrere Personen gleichzeitig.
    „Ja, es heißt das eine dunke Wolke von Heuschrecken über das Land ziehen um alles zu
    verschlingen und in eine Wüste zu verwandeln. Damit könnten die Truppen des Dominions
    gemeint sein.“

    „Also die Dominion-Schiffe sehen schon ein wenig wie ein Schwarm Heuschrecken aus,
    wenn ich so drüber nachdenke.“ Hustete O'Brien und lachte. Keiko stumpte ihm mit dem
    Elbogen in den Rücken um zu signalisieren dass er doch lieber die Klappe halten sollte,
    wenn er keine Ahnung hat.
    „Das hört sich einigermaßen plausiebel an.“ Meinte Sisko. „Und wie geht die Geschichte
    weiter?“

    Einige größere Jem'Hadar Truppentransporter waren bereits gelandet. Für Kilana war es
    ein schönes Bild zu sehen, wie ihre Jem'Hadar-Krieger ohne größeren Schwierigkeiten
    erste Häuserblocks am Rande der Stadt einnahmen.
    Sie gab den kleineren Transportern Befehl Truppen zu beamen um den Vorgang zu
    beschleunigen.

    Das war nicht das erste Mal heute, das O'Brien sprachlos war. Keiko und er schauten sich
    an und beide wussten sofort was der andere dachte. Als zwei weitere Vedeks kamen,
    schaute Keiko verlegen zu Seite und wartete wie ihr Mann auf diese Situation wohl
    reagieren würde.
    Einer der Vedeks bat Kai Winn nach Drinnen zu kommen. „Der Abgesandte möchte eine
    Lagebesprechung einberufen.“
    Sichtlich genervt ging die Kai ins Innere. O'Brien wandte sich seiner [lexicon='Frau',''][/lexicon] zu: „Schatz es
    tut mir Leid das wir hier festsitzen. Ist dir etwas passiert? Deine Kleider sind ganz
    zerissen.“
    Keiko sah tatsächlich etwas ramponiert aus. Ihr weißes Oberteil hing in Fetzen an ihr, ihre
    schwarze Hose war völlig drecking und sie hatte keine Schuhe an.
    „Mir geht es eigentlich gut. Ich denke ich bin gesundt.“
    „Du denkst?“

    „Ich habe dir doch erzählt, dass ich bei diesem bilogischen Forschungsprojekt mitmachen
    würde. Es ging dabei um eine Bajoranische Pflanzenart, die über extreme
    Selbstheilungskräfte verfügt. Ziel ddes Projektes war es herauszufinden, ob diese
    Regenerationsfähigkeit für humanodie genutzt werden könnte.“
    „Aber Schatz, warum sagst du mir das jetzt alles?“
    „Hör mir einfach mal zu Miles.“ Sie bekam wieder einmal ihren Blick, der Miles einen
    Schauer über den Rücken laufen ließ. „Ok, ok, ich höre zu.“
    Ich war jedenfalls als externe Mitarbeiterin der Föderation anwesend. Die Föderation
    dachte das dieses Projekt sogar wichtig für den Dominion-Krieg sein könnte.“
    Plötzlcih rannen ihr Tränen über die Wangen.
    Wir haben schließlich gute Fortschritte gemacht und es geschaft substanzen der Pflanze
    durch ein Serum in menschlichen Körpern herzustelen. Naja. Zumindest hatte es in den
    Simulationen funktioniert. Heute wollten wir die ersten Tests mit freiwilligen machen, doch
    bevor wir anfangen konnten, bgeann der Angriff. Und als ob das Dominion über unsere
    Pläne bescheid wusste, wurde die Forschungseinrichtung beschossen.
    Alle außer mir und zwei weiteren Biologen wurden getötet. Unsere Daten, und Proben,
    alles wurde zerstört.“

    Miles hörte entsetzt zu. Seine [lexicon='Frau',''][/lexicon] hatte schon viele schlimme Dinge erlebt, doch es war
    für ihn immer wieder furchtbar zu erleben dass sie Leid erfahren musste.
    „Ich hatte die letzte übrige Testinjektion in meiner Hand und wusste nicht was ich tun
    sollte. Das Gebäude war dabei in sich zusammenzufallen. Also verabreichte ich mir selbst
    die Injektion und versuchte nach Draußen zu gelangen. Ich wurde von einigen schweren
    Brocken getroffen, deswegen ist meine Kleidung ruiniert.“
    „Aber...“

    Ihre Unterhaltung wurde begleitet von dem Brummen der landenden Schiffe, die überall
    am Horizont zu sehen waren. Miles schossen soviele Gedanken durch den Kopf das er gar
    nicht wusste was er sagen oder denken sollte.
    „Aber ich habe keinen Kratzer, ich weiß. Zumindest habe ich keinen mehr.“
    „Also war das Experiment erfolgreich?“
    „Das weiß ich nicht. Die Regeneration scheint zu funktionieren, aber wir haben ncoh
    keinerlei Daten sammeln können. Ich weiß nicht ob es Nebenwirkungen gibt, wie lange
    diese Regenerationsfähigkeit anhält. Ich weiß es nicht. Und da ich die letzte Injektion des
    Serums in mir trage, bin ich sozusagen das Medum für alle unsere Forschungsergebnisse.
    Ich bin jedenfalls sofort hierhergekommen. Ich hatte vermutet das Sisko hierher kommen
    würde.“

    [Blockierte Grafik: http://ds9.trekcore.com/gallery/albums/1x20/inthehands010.jpg]

    Miles legte seine Arme um Keiko und drückte sie
    fest an sich. „Es wird alles gut Schatz. Ich bin
    sicher. Sobald wir auf DS9 sind, wird Julian eine
    Blutprobe nehmen und soviele Daten wie möglich
    sammeln. Und wenn es nebenwirkungen geben
    sollte, bin ich sicher dass dieser genmanipulierte
    Möchtegern-Arzt irgendetwas finden wird um dir zu
    helfen. Außerdem scheint es ja ganz gut zu
    funktionieren.“
    Miles lächelte verkrampft um Keiko zu beruhigen,
    doch eigentlich war er sich nicht ganz sicher ob er
    oder seine [lexicon='Frau',''][/lexicon] zuspruch brauchte.

    Auch wenn sie oft stritte und Unstimmigkeiten hatten, konnte er sich nicht vorstellen ohne
    sie zu leben.
    Er überlegte kurz, dann schob er den kleinen Haufen Phaser und Gewehre hinter einen
    naheliegenden Bsuch. „Lass uns reingehen Schatz.“

    Stöhnend hob der Chief seinen Kopf von der Armatur. „Glücklicherweise haben die
    Stoßdämpfer das Schlimmste abfangen können. Sind sie in Ordnung Captain?“
    Sisko nahm das Head-Set ab und rieb sich die Glatze: „Ja, ich bin in Ordnung. Wie sieht
    es draußen aus?“
    „Keine Ahnung Sir. Die Computer und Sensoren sind ausgefallen.“
    „Naja, dann gibt es wohl nur einen Weg das herauszufinden.“
    Über die manuelle überbrückung öffnete der die Frachtraumklappe, die krachend zu
    Boden fiel. Sisko torkelte nach Draußen. Anscheinend wurde beim Absturz niemand
    velretzt. Die Straßen waren bis auf einige ältere Leute, die fassungslose in den Himmel
    starrten leer. Die Leute hatten sich wohl in Sicherheit gebracht.
    Sisko sah sich um, währen der Chief mit etwas Ausrüstung aus dem Shuttle kam. „Wir
    haben nicht gerade viele Waffen Sir.“
    Sisko ignorierte seine Aussage. „Ich denke wir sind in der Nähe des Marktplatzes. Ich war
    schonmal hier. Wenn wir von hier aus in nördliche Richutng gehen, müssten wir zum
    Tempel-Komplex kommen.“
    „Wollen sie da etwa hin? Jetzt?“
    „Ich denke das ist zur Zeit unsere beste Option. Einige der Vedeks werden dort sein. Und
    außerdem kann ich da gerade diesen Drehkörper abgeben. Vielleicht kennen die
    Propheten einen Ausweg.“
    Hinter Siskos Rücken, rollte O'Brien die Augen. Da war es wieder: Dieses Propheten- und
    Abgesandter-Getue. O'Brien hatte zwar schon so einiges erlebt, aber im Angesicht der
    derzeitigen Lage machten ihn solche Aussagen eher fassungslos als zuversichtlich.


    Beide bewegten sich so schnell wie möglich Richtung Norden. Während sie liefen landeten
    bereits die ersten Schiffe und luden ihre Truppen ab. Sisko fühlte extremen Zeitdruck aber
    noch war es nicht zu spät. Es gab noch die Propheten. Im Tempel waren noch die
    Drehkörper der Zeit, des Abgesandten und einige weitere. Es musste doch möglich sein
    ihre Fähigketien zu nutzen um die Bedrohung abzuwenden. Oder wenigstens etwas Zeit
    zu schinden, bis die Föderationsflotte eintreffen würde.
    Nach etwa 15 Minuten waren sie am Tempelgelände angekommen. Sisko sprintete die
    Treppen hoch und lief direkt in die Arme von Kai Winn.
    Das war nicht gerade die Person die er sich erhofft hatte zu sehen.
    Und sie zögerte nicht dem Abgesandten Vorwürfe zu machen:
    „Abgesandter. Sie sagten doch das Dominion würde den Nichangriffspakt einhalten
    solange Bajor nicht zur Föderation gehört.“
    „Das dachte ich. Ja. Aber anscheinend ist das Dominion unberechenbarer als ich dachte.
    Möglicherweise hängt es auch mit den Strategen der Breen zusammen. Ich weiß es nicht.“
    Schnell hielt er den Drehkörper hoch. „Aber ich habe dies hier heute Morgen gefunden. Ich
    nehme das als ein Zeichen der Propheten.“
    Der Kai stand bloß der Mund offen, als Sisko einfach an ihr vorbei in das Innere schnellte.
    Unerwarteter Weise lief ihm auch Keiko über den Weg Sisko drückte ihr das Head-Set in
    die Hand sagte: „Halten sie mal bitte.“ Und ging an ihr vorbei ohne ein weiteres Wort zu
    sagen. Keiko war etwas überrumpelt. Mit besorgter Miene rief sie ihm hinterher: „Captain
    Sisko! Haben sie Miles gesehen? Ich kann ihn nicht erreichen!“
    Sisko wandte sich kurz zu ihr um und deutete zum Eingang. „Er ist wohl noch auf der
    Treppe.“

    O'Brien kam gerade in diesem Augenblick schwitzend am Tor an und lud keuchend die
    Ausrüstung ab. Keiki und die Kai kamen sofort auf ihn zu. Keiko fiel ihrem Mann um den
    Hals, als die Kai ihrer Verärgerung Raum schaffte: „Phaser? Pulsphaser-Gewehre? Was
    glauben sie eigentlich wo sie hier sind? Das ist ein Hort des Friedens.“

    Sisko zog das Head-Set auf und starrte nach oben. Langsam bewegte er seinen Kopf nach
    rechts und scannte den Himmel wie ein Roboter. Seine Vermutung war richtig:
    Die Dominion-Schiffe waren randvoll mit Soldaten. Die Dicke Panzerung fing die meisten
    Geschosse der Bajoranischen Verteidigung ab.
    Deswegen erwiederten sie nicht das Feuer. Die Truppen würden gleich die Bajoranische
    Heimatwelt überrennen und unter ihre Kontrolle bringen.
    Plötzlich wurde das Shuttle heftig erschüttert und Sisko flog zur Seite. Er hatte Mühe den
    Drehkörper unterm Arm zu halten und gleichzeitig seinen Sturz abzufangen.
    „Chief!“
    „Ich glaube wir wurden getroffen Sir.“
    „Verdammt! Ich dachte das Dominion feuert nicht.“
    „Das war ein Breen-Schiff. Abfangjäger. Anscheinend haben sie noch Unterstützung
    mitgebracht. Die Antriebe wurden schwer beschädigt. Ich muss runter gehen.“

    Eine Rauchwolke zog sich hinter dem abstürzenden Shuttle über die Landschaft. In
    schnellem Sinkflug suchte der Chief nach einem guten Landeplatz. Doch dies erwies sich
    als schwierig, da sie bereits mitten über der Metropole schwebten.
    Schließlich hatte er keine andere Wahl auf einer breiten Starsse notzulanden. Das Shuttle
    krachte in die Pflastersteine und kam nach nur etwa hundert Metern zum Stillstand.

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    Kilana die anführende Vorta der Flotte kontrollierte von der
    Brücke aus alle Aktivitäten der Flotte. Sie hatte mehrere
    Knaäle gleichzeitig offen und koordinierte die Landungen. Ein
    triumphales Grinsen breitete sich in ihrem Gesicht aus, als sie
    die hilflosen Versuche der Bajoranischen Abwehr
    beobachtete. Bajor war so gut wie unter der Kontrolle des
    Dominions!

    Für einen kurzen Augenblick fühlte er sich ähnlich hilflos. Bajor war zu seiner neuen
    Heimat geworden. Und diese wurde nun völlig überrant.
    Er konnte die Föderation nicht kontakten und hatte nur ein Shuttle zur verfügung dass
    nicht im geringsten Widerstand leisten konnte. Ähnlich wie die Akira-Klasse einem Borg-
    Kubus keinen wirklichen Widerstand leisten konnte.

    [Blockierte Grafik: http://www.ex-astris-scientia.org/inconsistencies/uniforms/obrien-hardtime.jpg]

    Doch schnell fasste er sich wieder Mut. Er war auf Bajor. Das
    Bajor der Propheten. Er hatte gerade heute diesen Drehkörper
    entdeckt. Es musste noch Möglichkeiten geben.

    O'Brien riss ihn aus seinen Gedanken. „Sir meine [lexicon='Frau',''][/lexicon] ist in der
    Hauptstadt.“
    Sisko ging kurz Optionen durch. „Gut Chief. Wir brechen auf.
    Aber halten sie das Shuttle niedrig. Ich will nicht in die
    Schussbahnen der Dominion-Schiffe kommen.
    „Aye Sir.“
    Die Frachtraumklappe fuhr ein und das kleine Shuttle startete.

    Es war ein beeindruckendes doch gleichzeitig furchtbares Bild. Die Wunderbare
    Landschaft Bajors, die bewaldeten Berge wurden überschattet von den landenden
    Trppenschiffen des Dominions. Schiffe die nicht auf Kampf aus waren.
    Sisko schaute intensiv nach oben durch die Sichtscheibe des Shuttles und beobachtete
    das Geschehen, während O'Brien das Shuttle richtung Hauptstadt flog. Er bemerkte das
    die Dominionschiffe das Feuer der Boden-Abwehrgeschütze gar nicht erwiederten. Es
    mussten definitiv Truppentransporter sein. Anscheinend plante das Dominion Bajor zu
    besetzen um die Zivilbevölkerung als Druckmittel unter Kontrolle zu haben. Eine bösartige
    Vorgehensweise. Die Föderation würde mit jeder Aktion gegen das Dominion Zivile Opfer
    auf Bajor verschulden. Das war ein absolut inakzeptabler Zusatnd!
    Sisko wusste das irgendetwas unternommen werden musste um das zu verhindern.
    O'Brien reichte Sisko ein kleines Head-Set. „Hier Sir, vielleicht ist das ganz hilfreich.“
    Sisko nahm das kleine Wunderwerk des Dominions entgegen. „Genau was ich brauche.
    Hatte nicht gedacht dass sie soetwas mit auf ein Föderations-Shuttle nehmen.“
    „Ach man weiß ja nie wann man sowas gebrauchen kann.“
    Das quadratische Visir des Head-Sets war nurmalerweise dafür Gedacht der Crew eines
    Fenster- und Sichtschirmlosen Jem'Hadar-Schiffes den Blick in den Weltraum zu
    ermölgichen. Es war aber nicht nur in der lage naheliegende Wände durchsichtig zu
    machen, durch die unglaublich starke Zoom-Funktion war es auch möglich die Hüllen
    anderer Schiffe zu durchdringen.

    Nun ja.“
    „Sie meinen wie ich mich in solchen Zeiten mit Archeologie beschäftigen kann? Ich denke
    es ist ganz gut sich ab und an mal von etwas positiven ablenken zu lassen. Weil auf
    Dauer...“
    Er konnte den Satz nicht zu ende führen, da aus heiterem Himmel die Erde erzitterte. Ein
    Donnern im Himmel kündigte das unerwartete an. Übergroße Dominion-Schiffe waren in
    den Orbit eingedrungen und dröhnten durch die Lüfte.

    [Blockierte Grafik: http://www.st-files.de/personen/starfleetpers/images/benjaminsisko8.jpg]

    Sisko entgleiste jegliche Mimik. Auf einen
    Schlag schossen ihm tausende Gedanken
    durch den Kopf. Dominion-Schiffe hier?
    Hatte das Dominon nicht einen Nicht-
    Angriffs-Pakt mit Bajor ausgehandelt?
    Warum dieser Verstoß? Wieso jetzt? Was
    sollte er tun?
    O'Brien rührte sich kaum von der Stelle.
    Sein Gesichtsausdruck spiegelte
    Hoffnungslosigkeit wieder, aber bestimmt
    keine Panik. Er war schon so oft in
    auswegslosen Situationen gewesen dass er
    kaum noch in der Lage war ein Gefühl von
    Panik zu entwickeln.

    Das einzige was ihn jetzt sorgte war seine Familie. Er würde sich um ihre Sicherheit
    kümmern müssen. Das hatte Top-Priorität, ganz gleich was er für Befehle bekommen
    würde.
    Natürlich war ausgerechnet jetzt die Situation präker, da Molly alleine bei ihren
    Ersatzeltern untergebracht war, während Miles und Keiko auf Bajor waren.
    O'Brien schnellte ins Shuttle und aktivierte Notruf-Frequenzen. Langsam und nach wie vor
    unter Schock kam Sisko hinterher. „Chief, ich kann mir fast vorstellen dass...“
    „Aye Sir. Jegliche Kommunikation ist blockiert.

    Wenn Sisko auf seine Laufbahn zurück blickte, dann konnte er sich nur an einen einzigen
    Augenblick erinnern an dem er wirklich in einer komplett auswegslosen Situation war. Das
    war an jenem Tag als er seine [lexicon='Frau',''][/lexicon] verlohren hatte. Der Tag der Schlacht von Wolf 314.

    Ich versuche hier mal eine etwas ältere Story zu posten.
    Es ist eine Geschichte die im Star-Trek Universum spielt.
    Alles wieder ganz in meinem Style.... viel [lexicon='crush',''][/lexicon], interaktion, [lexicon='füße',''][/lexicon], etc...

    HINWEIS -> Ist ein langer Prolog. Bis die [lexicon='GTS',''][/lexicon]-Action anfängt dauert es eine Weile.... Aber es muss ja erst einmal die Stimmung gemacht werden :D

    Hoffe es gefällt :)

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    Sternzeit: 51959.1

    Sisko ist auf Bajor bei einer Archeologischen Expedition. Seine Vermutungen waren
    richtig, denn er findet den Drehkörper der Masse.

    [Blockierte Grafik: http://vignette1.wikia.nocookie.net/memoryalpha/images/9/99/Bajor_Panorama.jpg/revision/latest?cb=20061217115635&path-prefix=de],

    In Gedanken versunken schaut er sich den Drehkörper ruhig an. Er hatte schon viele
    Drehkörper gesehen. Denn der Zeit, des Propheten und weitere. Er wusste das einige
    Drehkörper besondere Eigenschaften hatten und war sich sicher dass dieser hier auch
    besonders war.

    Er wandte sich um, blickte einem alten Bajoraner in die müden Augen und meinte: „Ich
    muss diesen Drehkörper unbedingt untersuchen!“
    Der alte Mann lächelte ein wenig. „Da gibt es nichts zu untersuchen. Die Drehkörper der
    Propheten gehören in die Tempelanlagen.
    Benjamin war sichtlich enttäuscht. Natürlich wusste er um die Einstellung der Bajoraner
    und er würde es akzeptieren müssen.
    „Ja, natürlich.“ Erwiederte der Captain. „Ich würde ihn nur gerne selbst dort hinbringen.“
    Der alte Mann nickte und Sisko war über sich selbst erstaunt. Er freute sich wie ein kleiner
    Junge diesen Drehkörper in Händen zu halten und wollte ihn gar nicht mehr hergeben.
    Jede Minute länger machten ihn glücklich.

    Sisko konnte noch einen kleinen Umweg machen. Er stolzierte zu einem Shuttle das vor
    dem Höleneingang gelandet war. Chief O'Brien lud gerade einige Güter ab. Es war ein
    angenehm warmer Tag. Für Miles war es anscheinend zu warm. Er hatte mal wieder die
    Ärmel hochgekrempelt und schwitzte wie ein Wasserfall.
    Sichtlich auf Smaltalk aus fragte Benjamin: „Chief. Was machen sie hier?“
    „Sir, dass sehen sie doch, ich bringe die angeforderte Ausrüstung.“
    „Aber die hätte doch genausogut gebeamt werden können.“ Sisko bemühte sich wie immer
    etwas gelangweilt und überlegen zu klingen.
    Der Chief verzog seinen Mundwinkel ein wenig. „Also dass dachte ich auch, aber
    angeblich sollen die Messgeräte durch den Beamvorgang an Genauigkeit verlieren. Wenn
    sie mich fragen, völliger Blödsinn. Aber im Sinne der Diplomatie hielt ich es für besser
    mich zu fügen.“
    O'Brien machte eine kurze Pause und blickte Sisko erwartungsvoll an. „Und was führt sie
    hier her?“
    „Nun ich war mit ein paar Ausgrabungen beschäftigt. Und jetzt bringe ich diesesn
    Drehkörper dorthin, wo er hingehört...“
    „Sir, ich will bestimmt nicht respektlos erscheinen. Aber der Krieg mit dem Dominion ist
    noch im vollen Gang und jetzt wo sich die Breen dem Dominion angeschlossen haben...

    Saranya blickte zufrieden zurück. Die Kleine war offensichtlich noch am Leben.
    Bestens.
    Dann konnte sie in Zukunft allen Berichten was geschehen war. Und Saranya würde sich diese Berichte immer wieder gerne ansehen. Grinsend ging sie weiter und die Truppe erhöhte wieder das Tempo.
    Mit schnellen Schritten, liefen sie Weiter durch die Stadt. Brachen durch Häuser. Zertraten mit jedem Schritt Leute, Autos und kleinere Häuser.
    Saranya schloss die Augen. Sie versuchte nur mit ihren Tastsinnen alles wahrzunehmen.
    Sie spürte an ihren Händen, die Hände der anderen zwei Riesinnen neben ihr. Spürte den Wind an sich vorbeiziehen. Fühlte die Bewegungen zu ihren Füßen und das knacken, krachen und Knirschen unter ihren Sohlen.
    Mit dieser Stadt waren sie bald durch....
    Was würden sie als nächstes tun?
    Mal sehen, was die anderen vor haben.....

    FORTSETZUNG FOLGT...... VIELLEICHT ..... ^^

    Sie sah die rundlichen Zehen, die jeweils größer als ein Automobil waren, vorüberziehen. Die überdimensionalen, goldenen Zehen-ringe. Sah die Furchen in der Haut und das Rillenmuster der Sohle. Und alles kam näher.
    Langsam.
    Absichtlich langsam.
    Als die Ferse aufsetzte, bemerkte Mirana das krachende Geräusch der zerberstenden Körper. In ihren Augenwinkeln, sah sie die Arme der anderen Opfer hochschnellen.
    Sie selbst blieb wie paralysiert stehen.
    Als sich der [lexicon='Fuß',''][/lexicon] weiter senkte, kamen die Zehen näher auf sie herab. Und durch den Zwischenraum, zwischen dem großen und nächsten Zeh, konnte sie wieder das Gesicht erkennen....
    Dann setzte der [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf.

    Saranya grinste bis über beide Wangen.
    Wie musste das wohl ausgesehen haben? Sie musste sich noch etwas gedulden, bis sie selber die Möglichkeit bekam die Nachrichten zu sehen. Aber sie konnte es kaum abwarten.
    Aber die Szene war ja nicht mal vorbei.

    Mirana spürte extreme Schmerzen. Ihre Beine!
    Es waren ihre Beine.
    Sie war umgeben von organischen Wänden. Den riesigen Zehen, dem Ballen, und wenn sie nach oben blickte, dann konnte sie den Stoff des Kleides sehen. Es bewegte sich.
    Sie spürte unerträglichen, dumpfen Druck auf ihren Beinen. Der Boden bebte.
    Und dann, ganz langsam, begann der [lexicon='Fuß',''][/lexicon] abzurollen.
    Mirana sah neben sich. Unter dem großen Zeh, ragte der Arm, einer ihrer Kollegen hervor. Anscheinend hatte er weniger Glück gehabt und war völlig zertreten worden. Aber die Kamera hatte er gerettet. Sie lag – immernoch im AufnahmeModus – direkt neben seiner Hand und vor Miranas Gesicht.
    Mit letzter Kraft griff sie nach dem Gerät und versuchte ihre Eindrücke zu filmen.
    Die Verse hob in die Höhe. Das Gewicht wurde mehr und mehr auf die Ballen und Zehen verlegt. Nun knirschte es erneut unter diesen. Wenn dort noch jemand gelebt hatte, dann jetzt nicht mehr.
    Es hoben auch langsam die Zehen ab, und Mirana filmte das Schauspiel. Sie bekam ein Bild von der hoch erhobenen Verse, die vom Sonnenlicht angestrahlt wurde und vom seidenen Kleid umgeben war. Brocken, die wie Regen davon hernieder fielen.
    Die mächtige, langsame Bewegung nach vorne.

    Als sich der gigantische Körper weiter vor-bewegte, bemerkte Mirana das Gesicht der [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Sie schaute über ihre Schulter zurück, auf die kleine Reporterin herab. Und lächelte wieder.
    Hatte sie sie absichtlich am leben gelassen?
    Damit sie all dies sehen konnte?
    Mirana fiel die Kamera aus der Hand. Ihre Kräfte verließen sie zunehmend.
    Als sie ihren eigenen Körper, der Länge nach betrachtete, musste sie feststellen, das ihre Beine völlig zu Brei zerpresst waren.
    Sie war am Leben, aber sie würde nie wieder laufen können.
    Aber sie würde berühmt werden, für ihre Aufnahmen. Und für das was sie erlebt hatte...

    Saranya stolzierte weiter in der Linie mit den anderen Riesinen vorwärts und hielt ihren Blick auf die Straße vor sich gerichtet. Ihre Augen suchten intensiv nach den Reportern, die sie in der Menge vermutete. Sie wollte unbedingt ein perfektes Bild abliefern. Und dazu musste sie im voraus wisssen, wann und wie sie wohin treten würde. Mit welchem [lexicon='Fuß',''][/lexicon]? Sollte sie die Reporter auch zertreten? Langsam oder schnell?
    Sie konnte es kaum erwarten diese Bilder irgendwann im Fernsehen zu sehen.
    Dann fand sie endlich was sie gesucht hatte. Nur wenige Schritte voraus, funkelten die Linsen der Kameras. Mitten im Getümmel.
    Perfekt.
    Das würde wieder eine Super Szene abgeben, wenn man im Bild alle Menschen der Masse sehen konnte, die dann von ihrem riesigen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] niedergedrückt werden.
    Wenn sie alles richtig sah, waren das drei Kameraleute und … und eine Reporterin! Eine [lexicon='Frau',''][/lexicon].
    Schnell sah, Saranja zu ihrer Aishwarya und Dhara rüber: „Können wir kurz etwas langsamer machen? Dort vorne ist ein Kamerateam und ich würde gerne eine gute Show liefern.“
    Dhara lächelte und nickte. „Macht alle langsam.“ Saggte sie der Gruppe und dann zu Saranya: „Mach eine Szene, die in die Geschichte eingeht.“
    Die Gruppe der 5 Riesinen, lief nun wirklich sehr langsam. Das war die perfekte Geschwindigkeit.
    Saranya konzentrierte sich darauf, möglichst edel und vornehm zu wirken. Mit gekonnten Bewegungen hob sie ihr Bein und damit auch leicht ihr Kleid an. Ihre perfekten Zehen kamen zum Vorschein und ragten 20 Meter über den Köpfen der Massen auf. Sie hörte die Schreie der panischen Leute, sah wie etliche unter ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] verschwanden. Dann setzte ihre Ferse auf und sie spürte die ersten Körper knacken und platzen. Langsam senkte sie ihre Zehen und bemerkte zufrieden, dass die Kameras genau folgten. Sie spürte sie sanften Berührungen hunderter Hände und kleiner Ärmchen, die sich gegen ihre nackte Sohle streckten.
    Und dann setzte ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf. Das untere Ende ihres Kleides rutschte auf ihrem Fußrücken nach vorne und bedeckte ihren schönen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] komplett, unter dem sie nun alles und jeden völlig flach presste.

    Mirana Felipas zitterte mittlerweile am ganzen Körper. Sie konnte kaum noch klar sprechen: „Meine Damen und Herren, was hier passiert ist wirklich einfach unglaublich. Diese Riesinnen zertreten einfach alles in ihrem Weg. Wir müssen davon ausgehen, das wir ebenfalls in....“
    Plötzlich stockte ihr Atem, als sie bemerkte, dass die hellbraunen Augen der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] genau auf sie gerichtet waren.
    Sie schaute sie direkt an. Und lächelte.
    Was hatte das zu bedeuten?
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] machte einen weiteren Schritt nach vorne und ignorierte dabei die ganzen Leute, die unter ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] einfach platt getreten wurden. Sie Konzentrierte sich voll und ganz auf Mirana.
    „Ich... ich.. glaube sie hat mich entdeckt....“
    Stotterte die Reporterin. Ihr ganzer Leib zitterte, als sich das goldene Kleid der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] anhob und der gewaltige [lexicon='Fuß',''][/lexicon] zum Vorschein kam. Wie konnte ein Mensch so extrem riesig sein? So gigantisch?
    Der Blick auf das lächelnde Gesicht wurde blockiert von der enormen Fußsohle. Sie wirkte extrem gewaltig und bedrohlich durch die menschlichen Überreste, die darin hängen geblieben waren, doch zugleich wirkte sie auch sanft, lieblich und wunderschön. Eine einzigartige Kombination.