Beiträge von ExTomatoe

    Während Mikayla unbedacht etliche kreischende Einwohner unter ihren großen Füßen zertrat und hoffte das viele haften blieben, überlegte Trang ob sie ihre Chancen verbessern konnte.
    Als sie zufällig an einer Honig-Fabrik vorbei kam, hatte sie eine Idee! :D

    Simon, der das auftauchen der Riesinnen mitbekommen hatte, war immernoch auf einer völlig überfüllten Straße und konnte nicht weg.
    Im Gegenteil, er hatte schon angst von der panischen Masse zerquetscht zu werden.
    Die schreie der Leute wurden lauter, als die asiatische Titanin auftauchte.
    Sie beachtete gar nicht all die Leute die unter ihre Sohlen gerieten. Offensichtlich konzentrierte sie dich auf etwas anderes.
    Vielleicht war das eine Chance, dachte Simon.
    Wenn sie die Masse durch ihre tödlichen Fußtritte etwas ausgedünnt hatte, würde man vielleicht fliehen können. …

    Sarah war froh, dass heute so viel los war. Die Straßen zu ihren Füßen waren hier nicht ganz so voll wie bei Mikayla, aber es waren immernoch viele Leute...
    Es war so als hätte man extra für sie einen lebendigen fusseligen Teppich ausgerollt, der sich bewegte.

    Sie machte einen langsam Schritt und spürte wie die Körper unter ihr zerpresst wurden.
    Bei jedem ihrer Schritte wurden immerhin zwischen 20 und 30 Leute zermatscht, etliche Autos und manchmal sogar einige Häuser geplättet.
    Sie wusste um den Wert jedes einzelnen unersetzlichen Lebens, auf die sie einfach so trat.
    Das ihretwegen viele Einzelschicksale entstanden, wo Leute Freunde verloren oder ihr eigenes Leben.
    Doch irgendwie kümmerte es sie herzlich wenig, das all diese Charakter und Lebensgeschichten einfach so unter ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] endeten. Und sie machte sich keine Vorstellungen von den Schmerzen die die Leute erlitten, wenn sie unter ihren riesigen Füßen platt gepresst wurden.
    Sie wollte einfach nur etwas Spaß haben, und damit war sie bisher ziemlich erfolgreich.
    Ein kurzer Blick unter ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] zeigte ihr das bereits etliche zerdrückte Körper an ihren Sohlen klebten. Eigentlich hatte sie so gut wie gewonnen.


    Simon hatte Glück gehabt. Die asiatische [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war an ihm vorübergegangen.
    Anscheinend hatte sie es auf eine Honigfabrik abgesehen!?
    Hatte sie vielleicht Hunger oder so?
    Jedenfalls war sie gerade damit beschäftigt die Lagerhallen und Tanks der Firma zu zerlegen.
    Er ignorierte das und konzentrierte sich darauf jede Lücke in der Masse zu nutzen. Dadurch das schon eine ganze Menge Menschen zerquetscht worden waren, konnten Strömungen von Fliehenden entstehen. Doch diese waren auch recht langsam!
    Dann hatte er einen Hoffnungsschimmer.
    In der Ferne sah er ein Schild für die U-Bahn-Station!
    Das war es!
    Er musste nur dort hingelangen.
    Noch ein paar Minuten und er konnte sich in die sichere Dunkelheit der U-Bahn-Tunnel retten.
    Er freute sich lachte. Doch nur kurz.
    Als er und seine Umgebung in Schatten getaucht wurde, blickte er panisch hoch.
    Die Asiatin beugte sich ausgebreiteter Hand herab. Ihre gewaltigen Finger griffen in die Menge.
    Simon wollte schreien, rennen, sich wehren. Doch hatte keine Chance.
    Irgendwie verfing er sich in einer klebrigen Masse und wurde in die Lüfte gezogen.
    Was zur Hölle war das?

    Trang hatte sich zum Test ein wenig (eigentlich sehr sehr viel) Honig auf ihre Handfläche geschmiert und in die Masse zu ihren Füßen gegriffen.
    Und ihre Idee funktionierte perfekt!
    Es waren sofort so viele Leute einfach kleben geblieben, das ihre ganze Hand voller Menschen war.
    Sie kicherte verspielt und betrachtete ihre Hand genauer. Die kleinen Leute wanden sich vor Angst: “Ihr seht so klein und süß aus. Euer Leben ist wortwörtlich in meinen Händen!”
    Sie lachte erneut. “Was soll ich jetzt mit euch machen?”

    Simon fasste es nicht. Er befand sich an dem Finger der [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Klebte daran fest. Und das riesige Gesicht vor ihm betrachtete alles neugierig.
    Eigentlich war sie wirklich hübsch, dachte er sich. Wenn sie nicht so unglaublich riesig wäre, er hätte er bestimmt versucht sie zu daten.
    Sie hatte mehrfach etwas gesprochen, und dabei hatte ihre laute stimme beinahe sein Trommelfell zerfetzt.
    “Ihr seht eigentlich ganz lecker aus.. Mal testen ob das stimmt.”
    Simon sah erschrocken, wie sich Trangs enorme Zunge aus ihrem Mund hervorschob und über die Handfläche fuhr. Er sah an sich herab um zu beobachten wie die Leute in der klebrigen Substanz aufgeschleckt wurden.
    Und die Zunge kam rasant näher.
    Als er von ihr erfasst wurde, löste sich sein Körper von dem klebrigen Finger und langete auf der warmen, nassen Zungenoberfläche.
    Die Zunge zog sich zurück in den Mund und dieser schloss sich über den panischen Leuten.
    Schloss und öffnete sich. Wieder und wieder.
    Die gewaltigen, unnachgiebigen Zähne zermalmten die Leute zu Brei.
    Simon hatte sich an der Seite der Zunge festhalten können. Die Oberfläche war relativ rau, während die Unterseite mehr glitschig wirkte.
    Als er versuchte besseren Halt zu finden und sich weiter nach Oben drückte dotzte er mit einem Mann zusammen.

    Dieser brüllte ihn an: “Ich bin Zahnarzt! Ich bin Zahnarzt! Hier gibt es keine Mängel…!! Sehen sie sich diese Beisser an! Kräftig und gesund. Einfach perfekt….. . Ahahhhhhh…… !!!”

    Er rutschte ab und geriet in die Speiseröhre.
    Simon konnte das laute Schlucken der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hören und konnte nur ahnen was dem armen Zahnarzt widerfahren würde.
    Aber passierte das gerade alles wirklich?
    Es war so irreal!

    Plötzlich drückte ihn die Zunge zur Seite und setzte ihn auf der Zahnreihe ab.
    Neeiiinn!” Schrie er noch als Trang zubiss.
    Seine Knochen knackten zwischen dem harten Zahnschmelz und wurden zerrieben. Sein zerkauter Körper wurde zusammen mit vielen anderen verschluckt und würden sich bald komplett auflösen….

    Die Vietnamesin schleckte die letzten Honigreste von ihren Fingern.
    “Schmeckt ganz gut.” Stellte sie fest. “Jetzt brauche ich das nur noch ein wenig auf meine Sohlen schmieren, und dann bleibt wirklich alles kleben….."

    Nach Ablauf der Frist, war die Anzahl der Leute auf der Straße im Umkreis der Riesen deutlich reduziert.
    Sie trafen sich wieder am Ausgangspunkt und Mikayla setzte sich erschöpft auf ein Haus.
    Aber sie hatte ein Lächeln im Gesicht. Ihre Chancen zu gewinnen standen gar nicht so schlecht.
    Sie streckte belustigt ihr Bein aus und hielt ihre Sohle direkt vor Sarah.
    Trang flezte sich neben Mikayla und tat es ihr gleich.

    << SIehe Bild am ANfang >>

    Es war Zeit abzuzählen……

    Wer würde wohl das rennen machen?

    Denke ich immer mal wieder drüber nach, und stelle jedes mal fest, dass mir die Vorstellung verdammt gut gefällt. Wäre auch schlagartig Schluss mit einer Menge Mist, den Frauen tagtäglich auf dieser Welt erdulden müssen (und oft nicht überleben).

    Ja und dann wäre es einfach umgekehrt.
    Der Mann müsste dann jede Menge Mist erleben .....
    Unter einer perfekten welt stelle ich mir vor, das sich alle gut behandeln, egal wie unterschiedlich sie sind.....

    ##### PART 2 ######


    “Ok. Die Wette gilt.” Meinte Trang.selbstbewusst “Wer nach 15 Minuten die meisten Bodies an seinen Sohlen kleben hat, hat gewonnen.”
    “Und was erhält der Gewinner?” Fragte Mikayla grinsend.
    Tranng überlegte kurz. “Der Verlierer muss dem Gewinner einen Wunsch erfüllen. Oder halt einen Gefallen tun. Ohne Wiederworte.”
    “Na das nehme ich an!”
    “ICH AUCH !” Ertönte plötzlich eine andere extrem laute Stimme von noch weiter oben.
    Die beiden Riesinnen schauten überrascht hoch. Wie aus dem Nichts, war eine noch viel größere [lexicon='Riesin',''][/lexicon] aufgetaucht. Mikayla, die selber knapp 240 Meter groß war, reichte ihr gerade mal bis zu den Oberschenkeln!

    “Wer bist du?” Fragten die beiden nahezu gleichzeitig.
    “Ich bin Sarah. Und wahrscheinlich die Gewinnerin des Wettbewerbs. Fangen wir an?”
    “Sarah? Moment mal! Wo kommst du her?” Fragte Mikayla verwirrt.
    “Wo komm ich her? Bla bla bla. Stellt ihr immer so langweilige Fragen? Wo kommt ihr her? Viel spannender ist die Frage was ihr für mich tun müsst, wenn ihr die Wette verliert!”
    Die asiatische [lexicon='Riesin',''][/lexicon] lachte. “Hört sich lustig an.”
    Mikayla war nicht überzeugt. “Ich weiß nicht. Wir hatten die Wette eigentlich nur auf uns begrenzt.”
    Trang stieß ihr in die Rippen. “Ach was. das wird bestimmt lustig. Dann ist die Wette auch für dich eine Herausforderung. Ich finde das Fair. 2 Riesen oder 3…. was macht das f[r einen Unterschied. Wir machen die Stadt eh platt.”
    Sarah war begeistert: “Na also. Sieh mal die kleine hat es begriffen. Richtige Einstellung.”
    Dann beugte sie sich ein wenig herunter und wuschelte mit ihrer Hand durchs Mikaylas Haar. “Dir wird es bestimmt auch gefallen. Wirst sehen.
    Und damit ihr eine Chance habt. Lass ich euch den Vortritt und etwas Zeit. Viel Spaß.”

    Mikayla war irgendwie verärgert. Sie war es nicht gewohnt die kleinere [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu sein. Und diese Sarah war sogar doppelt so groß wie sie. Natürlich hatte sie die besten Chancen zu gewinnen. Allein ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] waren so extrem groß, egal wo sie hintrat sie würde Leute zermatschen. Geschweige denn Häuser, Autos, Tiere und was da nicht alles war…..
    Langsam ging sie gedankenverloren ein paar Schritte weiter, ohne zu registrieren was sich zu ihren Füßen abspielte…..

    Jennifer bemerkte das Vibrieren des Bodens, noch bevor der gigantische [lexicon='Fuß',''][/lexicon] abhob. Ihr wurde Stefans Hand entrissen, weil sein zerquetschter Körper an der Unterseite von Mikaylas Zeh hängengeblieben war. Sie blickte hoch auf die abhebende Sohle und konnte noch für einen Augenblick die Überreste ihrer Tochter und ihres Mannes erkennen.
    Ein erneuter Schub von Verzweiflung und extremer unbeschreiblicher Trauer überkam sie.
    Sie drückte Tim, ihren sechsjährigen Sohn fest an sich und beide Schluchzten.
    Natürlich hatte sie mitbekommen das eine dritte, noch größere Gigantin aufgetaucht war. Und das diese nun auch in ihre Richtung kam, verwunderte sie nicht mehr.

    Diese [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war noch viel viel viel viel viel viel viel viel viel größer!
    Jennifier war viel zu erschöpft und demoralisiert um überhaupt noch etwas zu tun. Paralysiert beobachtete sie wie Sarahs extrem riesiger [lexicon='Fuß',''][/lexicon] die Straße entlang schwebte und aufgrund seiner enormen Größe und Breite sogar die Fassaden umstehenden Häuser einriss.
    Beton regnete an den Seiten der Sohle hernieder und Staub wurde durch die starken Luftzüge verwirbelt. Es wäre ein wirklich beeindruckendes Schauspiel gewesen, wenn es nicht so angsteinflößend und tödlich wäre.

    Die letzten Überlebenden der Straße versuchten sich noch irgendwie zu retten, doch nur wenige schafften das. Jennifer konnte beobachten wie sich Sarahs Zehen anhoben, kurz bevor die Ferse in weiter Entfernung aufsetzte. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] senkte ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf etwa 10 oder vielleicht Zwanzig Überlebende herab. Und sie tat es langsam.
    Aber ob sie das tat um den Fliehenden eine Chance zu geben, oder um ihre eigene Dominanz zu genießen?
    Wer wusste das schon.
    Ganz beiläufig redete Sarah zu den anderen Riesinnen: “Eure Fußabdrücke sind ja wirklich niedlich klein. Trotzdem habt ihr hier ganz schön geknickte Leute hinterlassen. Die sehen wirklich total verängstigt und kaputt aus.”
    Sarah grinste und beugte sich weit herab um die Winzlinge besser sehen zu können.
    Hier und da rannten panische Menschen.
    Am Rand der verschiedenen Fußabdrücke waren oft trauernde zurückgeblieben oder teilweise auch halb-zerquetschte, die sich nicht mehr selber helfen konnten.
    Sarah musste bei den jämmerlichen Anblicken grinsen. Dann fielen ihre Blicke auf Jennifer und Tim.

    Jennifer fasste nicht was geschah. die Gigantin sah sie direkt an. Das hübsche Gesicht, das ihr ganzes Sichtfeld in Anspruch nahm, schwebte weit über ihr, und wirkte dennoch bedrohlich nah.
    Sie konnte ihr direkt in die riesigen Augen sehen, in denen Lichtreflexionen schimmerten und sich sowohl die Umgebung, als auch sie selbst widerspiegelte.
    Es war ein merkwürdiger Moment. extrem mächtig, prächtig, atemberaubend und gruselig zugleich.
    Sie konnte sich selber sehen. ihr leicht verschwommenes Spiegelbild in Sarahs Augen.
    Wie winzig….
    Wie bemitleidenswert und zerfetzt sie aussah!

    Das enorme Auge blinzelte und öffnete sich wieder weit. Dann donnerte Sarahs Stimme aufgrund der Nähe lauter als je zuvor. “Ihr zwei seht besonders kaputt aus.
    Ist das dein Kind?
    Wow so süß und klein! Richtig knuffig. Aber ich kann echt nicht verstehen das ihr so finster drauf seid.”
    Sarah stand wieder zu voller Höhe auf. “Ihr solltet nicht so geknickt sein. Das war doch mal ein Erlebnis oder nicht? Gleich so negativ, nur weil wir euch zerquetschen?
    Also ich empfinde es als angenehm euch kleinen leute zu zertreten.”
    Sie hob ihre Sohle weit in die Höhe und ließ sie langsam und bedrohlich über Jennifer und Tim herab. “Nehmt das jetztnicht persönlich, aber für den Wettbewerb muss ich viele Leute platt treten. Also auch euch. Das werdet ihr bestimmt nicht überleben....
    Aber versucht das positiv zu sehen. Ihr habt die unglaubliche Chance meinen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] aus allernächster Nähe zu sehen….
    Und zu fühlen….
    Genießt es einfach so wie ich…..”

    Als Jennifier realisierte was geschah, raffte sie sich noch einmal auf und riss an Tim. Mit aller Kraft rannte sie, doch ohne jegliche Chance zu entkommen. Beide wurden von Sarahs Sohle erfasst und zu Boden gedrückt.
    Sarah ließ sich Zeit und drückte langsam zu. Jennifiers Gesicht wurde tief in die Haut der Sohle Gedrückt. Die enormen Hautrillen wölbten sich geschmeidig um ihren Körper und drückten mit unglaublicher Kraft auf sie ein.
    (und dabei hatte Sarah nicht das Geringste Gewicht auf ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] verlagert)
    Das machte sie erst jetzt.
    Sarah spürte vergnügt, wie einige Körper unter ihrem nackten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] platzten.
    Was mit Jennifer geschehen war, oder mit ihrem kleinen Kind, war ihr völlig egal. Sie stapfte vergnügt weiter und suchte nach Straßen die noch etwas voller waren. Sie wollte schließlich noch eine ganze Menge Leute platt treten.
    Die anderen zwei Riesinnen Trang und Mikayla waren schon fleißig dabei….

    Sorry für meine Schreibfehler.... ich versuche schnell zu schreiben und dabei leidet die qualität. Aber wenn sich schreibe muss der Text fließen sonst verliere ich den Faden. ^^

    Es gibt nicht viele Star Trek [lexicon='GTS',''][/lexicon]-Geschichten (und jene die es gibt kommen nicht ohne Kontinuum/ den "unbezähmbaren" Q aus) zudem sind sie allzu selten gut

    Das stimmt. Habe Jahrelang kaum etwas dazu gefunden. UNd wenn war es so dermaßen Müll.
    Oder die Riesen wurden unglaubwürdig.
    Es ist halt schwer eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] im Star Trek universum zu finden. Sie muss ja hohe Werte VERTRETEN und andererseits auch irgendwie jemanden ZERTRETEN
    (zumindest meiner Meinung nach) ^^

    Daher Danke für das Lob. > Ich versuche das so beizubehalten :)

    Was Keiko angeht. Ich denke sie wird als Charakter oft unterschätzt. In einer Episode war sie von einem bösen Wesen bessesen und hat dermaßen gut und überzeugend böse gespielt... Das war extrem gut.
    Ich glaube seit dem wollte ich sie mal als [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sehen xD

    Die Erde bebte noch immer.
    Jennifer ging davon aus das es sich nur um die Schritte der Asiatischen [lexicon='Riesin',''][/lexicon] handelte, doch dann bemerkte sie aus ihrem Augenwinkel, das ein weiteres gigantisches Bein auf die Straße trat.
    Noch größer!
    Erneut begannen die Leute panisch zu rennen.
    Jennifer öffnete die Türen ihres Wagens und holte die Kinder heraus.
    “Schnell wir müssen weg.!”
    “Mama was ist los?” Sind das Monster?” Ihr Sohn heulte.
    Sie nahm in bei der Hand, vergewisserte sich das ihr Mann Stefan sich um ihre Tochter kümmerte und begann zu rennen.
    “Ich weiß es nicht.! Aber wir müssen rennen!”

    Panisch rannte die Familie durch die Straße. Immer wieder bebte die Erde und Trümmer von Häusern zerschelten hier und dort auf dem Asphalt. Während unten Schreie die Luft erfüllten, konnte Jennifier die gewaltigen Stimmen von oben hören. Die Riesinen unterhielten sich gut gelaunt:
    Mikayla: “Du erwischst aber wenige Leute mit deinen kleinen [lexicon='Füßchen',''][/lexicon]. Die Straßen sind ja noch voll von Leuten hier.” Sie lachte laut. Und Jennifer bekam das frösteln, als das extrem laute Lachen der größeren [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hinter ihr durch die Straßen schallte.
    Die Junge Mutter bekam extrem Angst. Sie konnte kaum fassen wie extrem panisch sie werden konnte.
    Als sie kurz hinter sich blickte, sah sie die gewaltigen Beine aufragen.
    Ihr entglitt ein leises “verflucht.” als sie bemerkte dass sich der [lexicon='Fuß',''][/lexicon] der [lexicon='Riesin',''][/lexicon], der mehr als die Hälfte der Straßenbreite einnahm langsam in ihre Richtung bewegte.

    Trangs stimme hallte durch die Stadt: “Quatsch. Ich zertrete nur so wenige weil ich dir einige übriglassen möchte. Ich bin halt freundlich. Keine Spielverderberin.” Auch sie lachte lauthals und trat erneut in die Menge. “Ich bin sicher ich kann genauso viele Menschen zerquetschen wie du. Vielleicht sogar mehr.” meinte sie leicht überheblich.
    Mikayla grinnste: “Wollen wir wetten wer mehr zertrampelt?”

    Jennifer konnte nicht fassen was sie da hörte. Für diese zwei riesigen Frauen war das alles wie ein Spiel. So als wären all die Leben der Leute völlig wertlos.
    Dann es geschah alles viel schneller als sie reagieren konnte.
    Sie wurde vom Schatten Mikaylas [lexicon='Fuß',''][/lexicon] erfasst. Als sie hochsah, zogen gerade die langen Zehen der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] über ihr vorüber. Schnell schrie sie ihrem Mann zu, der einige Meter vor ihr lief:
    “Vorsicht!”
    Doch Stefan hörte sie nicht. Die Erde bebte, als die Ferse der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hinter ihr aufsetzte. Die Zehen senkten sich so schnell das keiner der sich unter ihnen befand eine Chance hatte zu entkommen.
    Jennifer, die mit ihrem kleinen Sohn unter Mikaylas Spann rannte, wurde nicht zum Opfer, doch sie musste schockiert zusehen, wie Ihr Mann und ihre kleine Tochter unter Mikaylas Ballen verschwanden.
    Der [lexicon='FUß',''][/lexicon] setzte auf und ein grausames Schmatzen und krachen erzählte ausdrucksstark was gerade geschehen war.
    Jennifer verlangsamte erschöpft ihr Tempo.
    Ihr Herz war kurz davor zu explodieren.
    Sie schwankte weiter vor und lehnte sich hechelnd gegen die warme Haut des riesigen Fußes.
    Von oben hörte sie wieder Mikaylas Stimme, und sie konnte spüren wie der Körper der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] leicht vibrierte: “Eine Wette fände ich wirklich gut. Was hältst du davon?”
    Die etwas weiter entfernte Stimme antwortete hallend: “Wie sollen wir das denn zählen? Ich weiß nicht einmal wieviele ich bisher zertreten habe.”
    Wieder Mikayla: “Wir zählen einfach zum Schluss an wessen Fußsohle mehr Menschen kleben.”

    Während mIkayla redete blieb sie stehen. Jennifer nutzte die Zeit weiter vorzudringen. Tränen rannen ihr über das Gesicht, als sie den Arm ihres Mannes erkannte.
    Er ragte ein wenig unter dem großen Zeh der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hervor.
    Schluchzent viel sie auf die Knie und berührte noch einmal Stefans Hand.....

    "Ich hoffe das vielleicht moch eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] in die Stroy einsteigt" :D ^^:whistling:

    Die Geschichte basiert auf diesem Bild:

    https://www.worldofthegiantess.net/media/image/15…ch-mit-mikayla/


    Part 1

    [lexicon='Crush',''][/lexicon] Contest

    Die Vietnamesin Trang und Mikayla stapften gemeinsam auf die Stadt zu, die das heutige Ziel war.
    Und Trang fühlte sich großartig.
    Sie hatte schon immer davon geträumt so groß zu sein.
    Und das Mikayla sie dabei noch um zwei Köpfe überragte spielte kaum eine Rolle, denn immerhin war die selbst schon 180 Meter groß!

    Jennifer saß am Lenkrad und steuerte direkt in einen Stau hinein.
    “Na toll. Warum mussten deine Eltern ausgerechnet diese Uhrzeit wählen um in den Zoo zu fahren? Ich hab ihnen gesagt das wir in einen Stau kommen. “
    Verärgert deutete Sir auf den Wagen vor ihnen, in dem Stefans Eltern fuhren.
    Dieser, als ihr Beifahrer, versuchte sie zu beruhigen. “Schatz, keine Sorge. Das ist bestimmt nur ein kleiner Stau. Warte ich mach das Radio an.”
    Jennifer gähnte gelangweilt als er die Nachrichten anschaltete.
    Beide verzogen Ungläubig das Gesicht, als sie die Meldungen hörten.

    Simon war mitten im Getümmel.
    Ferienanfang. Was konnte es schlimmeres geben?
    Es war heiss und überall Leute.
    Er war so verärgert das er gar nicht das ständige Beben des Bodens wahrnahm.

    “ich glaub das einfach nicht.”
    Aber es war Realität.
    Nur wenige hundert Meter vor ihnen kam eine asiatische [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hinter einem Hochhaus hervor, und trat fröhlich auf die Straße. Mit in den Stau.
    Und sie kam auf sie zu!

    Aber wie konnte das sein?
    Wie konnte do eine riesige Gestalt überhaupt existieren?
    Und…..
    Und… hatte sie da gerade fröhlich einige Autos einfach zertreten?
    Samt Fahrern?

    “wir müssen hier weg! Schnell!”
    “zu spät!” rief ihr Mann.
    Obwohl so riesig war sie extrem schnell.
    Ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] donnerte krachend auf die Straße und kam knapp vor ihnen auf. Das Auto von Stefans Eltern war unter ihren Zehen verschwunden.
    “bleib hier!”
    Er hielt sie fest. Als die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] den nächsten Schritt machte hob ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] bereits wieder ab und machte die Sicht auf die Zerstörung frei.
    Alle Autos vor ihnen waren völlig flachgepresst.
    Stefans Eltern waren tot.
    Einfach zertreten!
    Und Was sie nicht ahnten. Es folgte noch eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon]!

    Jennifer stieg entgeistert aus dem Wagen und betrachtete die Zerstörung vor sich. Alle Autos im Fußabdruck waren plattgepresst wie es eine Schrottpresse nicht besser hätte tun können. Der Boden der zerbröckelten Straße war mit Blutlachen übersät.

    Ein Tag später:

    Keiko kam völlig erschöpft aus dem Schlafzimmer. „Miles? Wo bist du?“
    „Ich bin hier drüben.“ Er klopfte mit der Handfläche auf den freien Platz auf der Couch und
    seine [lexicon='Frau',''][/lexicon] setzte sich taumelnt neben ihn.
    „Ich habe geschlafen wie ein Stein.“
    „Nach allem was du durchgemacht hat, freue ich mich dass du überhaupt schlafen kansnt.
    Ich meine ich war schon in vielen Schlachten und danach wurde ich meistens von
    grausigen Alpträumen verfolgt. Kireg ist wirklich der Horror. Nunja. Ich weiß nicht wie das
    für dich war. Du warst ganz schön groß gestern.“
    Kurz lächelte sie: „Es war wie Ameisen zertreten.“
    „Du hast etwa eine halbe Millionen Jem'Hadar im Alleingang fertig gemacht. Die Bajoraner
    wollen eine Statue im Stadtzentrum von dir errichten.“
    „Wirklich?“

    „Ja, haben sie dir das gesetern nicht gesagt?“
    „Ich habe nur eine Weile mit den Kindern gespielt, bevor ich durch den Drehkörper der
    Masse wieder auf meine normale Größe geschrumpft wurde. Ich glaube danach bin ich
    sofort eingeschlafen. Auf dem Rasen.“
    „Mi hat man jedenfalls gesagt dass siedie Statue in original-Größe bauen wollen. Also
    deine gestrige Originalgröße. Also sehr groß.“

    „Ich hätte nie Gedacht das ich mal ein Teil der Bajoranischen Geschichte werde.“
    „Tja. So kanns gehn. Bist du wirklich in Ordnung? Du hast eine Menge Krieger getötet.“
    Nun wirkte sie ernst: „Es sit sehr belastend, das stimmt. Ich werde noch einige Zeit
    brauchen um darüber hinweg zu kommen. Aber ich weiß das es notwendig war.“

    Miles's Kommunikator meldete sich: „Captain Sisko an
    O'Brien.“
    „Ja Sir?“
    „Soeben sit ein Bajoranischer Transporter eingetroffen. Eine
    menge Leute wollen die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] des Lebens kennen lernen.“
    Beide O'Briens: „Oh nein!“
    Sisko: „Oh doch. Jetzt sehen sie beide mal wie das ist.“

    ENDE

    [Blockierte Grafik: http://4.bp.blogspot.com/-UVzs7Nkhg_g/T4aZcmGrKKI/AAAAAAAAJCU/oDghIRoPYPs/s200/accession_245.jpg]

    Die Vorta traute ihren Augen nicht. Wie war sowas überhaupt möglich? Ein anderer Vorta
    (Offizier eines anderen Transporters) meldete sich bei ihr mit schlechten Nachrichten.
    „Kilana. Wir haben ein Problem. Die Druckwelle hat unser Schiff beschädigt und unsere
    Systeme überlastet. Unser Kern wird ebenfalls brechen. Ich befürchte durch die Explosion
    wurde eine Kettenreaktion ausgelöst. Unsere Transporter stehen zu eng beieinander! Wir müssen sofort...“

    Doch er konnte den Satz nicht beenden, da sein
    Schiff in einem lauten Donner auseinander brach.
    Die Vorta musste schnell handeln:
    „Kilana an die Flotte: Die äußeren Schiffe
    bereitmachen zum Start! Alle anderen evakuieren!
    Sofort!“
    Sie selbst war den Explosionen zu nahe um ihr
    Schiff starten zu können. Mit der
    Brückenbesatzung beamte sie sich auf die
    Planetenoberfläche. Möglichst weit weg von der
    menschlichen [lexicon='Riesin',''][/lexicon].

    [Blockierte Grafik: http://vignette4.wikia.nocookie.net/memoryalpha/images/2/2c/Kilana_und_die_Jem%27Hadar.jpg/revision/latest?cb=20100507095412&path-prefix=de]

    Keiko zuckte zusammen, als unerwarteterweise das zweite Schiff explodierte. Sie kam
    schnell wieder auf die Beine und suchte das weite. Sie musste erst einmal beobachten wie
    sich die Situation weiter entwickelte.
    Sisko traute seinen Augen nicht, als am Horizont das dritte Schiff in einer grellern
    Lichtexplosion endete. Dann erwischte es das vierte Schiff. Glücklicherweise waren die
    Schiffe etwas außerhalb der Stadt gelandet und nicht mitten drin, denn die Druckwellen
    der Explosionen rissen alles nieder.
    Er konnte sehen das zwei der äußeren Schiffe die Luken und Landerampen schlossen.
    Anscheinend hatten sie den Start eingeleitet.
    „Ich glaube wir haben sie zur Kapitulation gezwungen... Ich meine Keiko hat sie zur
    Kapitulation gezwungen.“
    Die Schiffe hoben ab und bewegten sich träge über die Hügel. Doch weit kamen sie nicht.
    Grünlich scchimmernde Photonentorpedos durchschlugen die Hüllen. Eine Salve nach der
    anderen.

    Sisko zucke vor dem Sichtschirm zusammen, als eine grüne Leuchtkugel über ihren
    Schirm geschossen kam. „Was war denn das?“
    „Eine Armarda klingonischer Schiffe. Und ein paar Warbirds.“
    „Was?“

    Kilana hatte sich mit drei weiteren Vorta getroffen. Eris, Keevan und Yelgrun. Alle hatten
    ihre Schiffe verlohren. Keevan der von allen der wohl ängstlichste war meinte: „Wir haben
    fast die gesammte Flotte verlohren und die übrigen Schiffe sind Flugunfähig. Und unsere
    Truppen sind zum Großteil aufgerieben. Vielleicht sollten wir eine Kapitulation in Betracht
    ziehen. Die Föderation soll sehr human sein.“
    Etwas verärgert sprach Yelgrun: „Kapitulieren? Die Gründer würden soetwas nicht tun.
    Was meienn sie Kilana?“
    „Ich weiß nicht. Ich habe einmal gegen Captain Sisko verlohren und habe mir geschworen
    dass sowas nie wieder passieren wird. Jetzt war ich mir Siegessicher und muss diese
    katastrophale Überraschung erleben. Vielleicht sind meine Strategischen Erfahrungen
    ungenügend. Weyoun hätte bestimmt eine Lösung.“
    „Dummerweise ist er mit dem dritten Schiff ausgelöscht worden. Welche Nummer hatter er
    nochmal?“
    „Ich denke wir haben ncoh eine Chance.“ Erklärte Yelgrun. „Wir müssen nur unsere
    Strategie ändern.“
    „Was ist ihr Vorschlag?“
    „Sehen sie sich das doch mal an.“ Er deutetde mit der Hand in die Ferne, wo die riesige
    Silouhette Keikos zu sehen war. Es war klar zu sehen dass sie wieder dazu übergegangen
    war Jem'Hadar zu zertrampeln. „Sie hat es leicht unsere Truppen zu vernichten, weil wir
    es ihr leicht gemacht haben. Wir hätten unsere Strategie nie ändern dürfen. Ich denke es
    war ihr Plan, dass wir sie angreifen, anstatt uns auf die Bajoraner zu konzentrieren.“

    „Aber was hätte es uns gebracht die Stadt einzunehmen? Selbst wenn wir sie vernichtet
    hätten, hätte das unsere Armee nicht retten können.“
    „Wir sollten die Stadt auch nicht vernichten und die Bajoraner nicht tötten. Wir brauchen
    sie als Geiseln! Die Menschen sind viel zu weich, als dass sie es riskieren würden
    bajoranische Leben zu gefährden. Selbst dieses Monster wirde sich an die Direktiven der
    Föderation halten. Ich empfehle die Truppen zurück in den Häuserkampf zu schicken.“
    „Aber die Jem'Hadar wurden nicht ausgebildet Geiseln zu nehemn. Sie wurden zum Töten
    entworfen.“ Warf Keevan ein.
    „Dann müssen sie es halt lernen. Sie können ihnne den Befehl erteilen“ Diesmal hatte er
    seine Blicke auf Kilana gerichtet. Diese nickte kurz

    Keiko fühlte sich erleichtert. Die Schiffe des Dominios waren keine Gefahr mehr. Die
    Breen-Jäger wurden durch die Bajoransiche Unterstrützung and die neu eingetroffenen
    Schiffe in Schach gehalten. Zu ihren Füßen spielte sich das gleiche ab wie schon eine
    ganze Weile. Die Jem'Hadar wurde in Massen von ihr einfach zertreten. Ab und an nahm
    sie sich eine Handvoll und ass sie um Biomasse für die Regeneration zu erhalten.
    Sie hatte es fast geschaft. Es waren nicht mehr viele Truppen übrig.
    Doch dann konnte sie eine Veränderung wahrnehmen. Es schien so als würden sich die
    Dominion-Truppen wieder mehr in Richtung Stadt durchschlagen.
    Keiko zoomte zum Stadtrand. Dort waren bajoranische Verteidiger wieder in heftige
    Starßenkämpfe verwickelt. Sie machte sich großen Sorgen um die Familien, die Kinder.
    Doch wie sollte sie helfen?
    Schnell Schritt sie Richtung Stadt, plättete so viele Truppen wie möglich auf dem Weg,
    doch sie wusste das sie im Häuserkampf nicht so viel ausrichten konnte.

    Sisko konnte selbige Situation ebenfalls beobachten. Aus der Vogelperspektive war klar zu
    sehen dass dich die Jem'Hadar neu formierten und den Häuser- und Starßenkampf auf
    höchste Priorität setzten.
    „Das ist schlecht.“ Murmelte er. Aber damit war zu rechnen. In Verzweiflungssituationen
    vergriffen sich Armeen schnell an der Zivilbevölkerung. Dagegen musste etwas
    unternommen werden.
    „Sir. Keiko wird hier nicht helfen können. Ich denke sie wird es schon schwer genug
    gehabt haben gegen all diese Jem'Hadar zu kämpfen. Aber sie würde es sich nie
    verzeihen können, wenn ihretwegen unschuldige sterben.“
    „Ja sie haben Recht. Vieleciht könnte Keiko aber versuchen so viele Truppen wie möglich
    daran zu hindern überhaupt erst in die Stadt zu gelangen.“
    „Und dann?“
    „Wir haben ncoh die Klingonen. Sollen die Bajoraner sich um die restlichen Breen
    kümmern. Die Klingonen sind im Nahkampf absolute Meister, und ich denke einige von
    denen warten nur darauf endlich das Bathlet auspacken zu können.“
    Der Captain gab entsprechende Anfragen an die Flotte weiter, während Miles die Situation
    über Lautsprecher seiner [lexicon='Frau',''][/lexicon] erklärte.

    n den darauf folgenden zwanzig Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Keiko hatte
    Macht ihrer Größe einen provisorischen Graben um die Stadt geschurft um die Krieger zu
    behindern. Nach und nach hatte sie die Truppen weiter dezimiert bis nur noch vereinzelte
    Krieger übrig blieben. Währenddessen hatten sich Klingonische Krieger in den
    Häuserkampf mit den Jem'Hadar eingelassen. Da diese nicht wussten wie sie die zivielen
    Geiseln als Druckmittel einsetzen sollten, hatten sie sich in einen Nahkampf von Mann zu
    Mann mit den ebenbürtigen Klingonen begeben.

    Als Keiko bemerkte dass die Situation tatsächlihc unter Kontrolle war und die Klingonen
    gute Arbeit leisteten, nutzte sie ein paar Minuten Zeit um die Gegend mit ihrem Headset
    abzusuchen. Dabei entdeckte sie mehr zufällig ein kleines Lager am Rande der Stadt. Ihre
    Neugierde verlangte es sich näher anzusehen.

    „Wir haben verlohren! Sehen sie es ein wir müssen uns ergeben.“
    Auch Yelgrun war nun gezwungen diesen Fakt anzuerkennen. Sie waren gescheitert. Alle
    zusammen. Die Gründer würden sehr enttäuscht und verärgert sein. „Aufgeben? Und dem
    Feind in die Hände fallen? Sie wissen selber dass das keine akzeptable Option ist. Ich
    habe soeben meine selbstauslöschung aktiviert.“ Er sackte bereits in sich zusammen.
    „Und ich rate ihnen dringend mir zu folgen.“
    Eris hatte ebenfalls Gebrauch von ihrem Suizid-Implanat gemacht. Keevan und Kilana
    sahen zu wie die beiden schwächer wurden und auf den Boden sackten. Während sie
    Zeugen ihrer letzten Momente des Lebens wurden fragte Kilana: „Keevan, was ist mit
    ihnen?“
    Dieser entgegnete gelassen: „Ich weiß gar nicht wie dieses Ding funktionieren soll. Hat
    mich nie interessiert. Ich bin schon einmal getötet worden. Das reicht mir.“
    Kilana stimmte in Gedanken zu. Sie spürte dass das regelmäßige Erzittern der Erde
    stärker wurde. Als sie sich umdrehte sah sie dass die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sie bemerkt hatte und näher
    kam.
    „Und wie gedenken sie jetzt vorzugehen?“
    „Diplomatisch. Vielleicht ist die Föderation diesmal einsichtiger, wenn ich kritische
    Informationen ausplaudere.“
    „Das ist Verrat.“
    „Ich weiß.“

    Sein Kopf legte sich immer weiter in den Nacken um das Gesicht der Riesenfrau im Blick
    behalten zu können. Sie war wirklich furchteinflößend. Ihre laute Stime Donnerte: „Ah, wen
    haben wir denn hier?“
    Keiko streichte ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] mehrmals über den Boden um letzte Überreste zertretener
    Jem'Hadar abzustriefen. Dann mussten die Vorta schockiert zusehen, wie einer der
    riesigen [lexicon='Füße',''][/lexicon] über sie schwebte und sie in den Schatten stellte.
    Keiko trat Kilana zu Boden, doch achtete sie darauf keinen Druck auszuüben. Sie wollte
    sie lediglich einklemmen. Dann beugte sie sich runter und langte nach dem völlig
    verängstitgten Keenan.
    Dieser sah jetzt die gewalltige Hand auf sich zukommen, wurde von den langen Fingern
    der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] umschlungen und in die Höhe gehoben.
    Währenddessen erlebte Kilana ihren persönlichen Alptraum. Die schwere Fußsohle war
    mit Jem'Hadar-Blut überzogen und drückte ihr Gesciht in den Boden. Sie konnte kaum
    atmen.

    Keiko hielt sich den kleinen Vorta vors Geschicht. „Dich kenne ich doch. Wir haben uns
    schon auf Deep Space 9 gesehen. Du warst ein Gefangener der Föderation. Dann wirst du
    dich in der Zelle doch wie Zuhause fühlen. Oder soll ich dich lieber zerdrücken?“
    „Nein, nein. Bitte töten sie mich ncht. Ich werde kooperieren. Was auch immer sie wollen,
    ich werde es machen.“
    Seit vielen Stunden grinste Keiko zum ersten mal wieder. Sie war wirklich in Versuchung
    die beiden Vorta einfach zu zerquetschen, doch wollte sie nicht so tief sinken eine
    Hinrichtung durchzuführen. Sie musste wieder umdenken. Der Angriff war abgewehrt.
    Bajor war gerettet. Der Krieg würde weiter gehen, aber ohne sie.
    „Nagut. Ich lasse dich am leben. Und deine kleine Freundin hier auch.“ Der Vorta war
    erleichtert, als Keiko den Druck von ihren Fingern nahm und ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] anhob. Sie packte
    auch die kleine Kilana und legte sie zu Keevan in ihre Handfläche.

    In der Stadt war Jubelgeschrei ausgebrochen. Die Bajoraner begannen mit den Klingonen
    zu feiern, währen die Behörden und Militärs die Schäden begutachteten.
    Eine ganze Reihe von Kindern, die nun wieder die Häuser verlassen konnten, hatten die
    Gelegenheit genutzt und waren zu der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gestürmt.
    Keiko wusste gar nicht wie sie damit umgehen sollte, als sowohl Kinder als auch einige
    Erwachsene zu ihr kamen und ihr danken wollten. Ein Mädchen rief: „Hey, du bist doch die
    Lehrerin von der DS9-Schule.“
    Keiko lächelte. „Ja.“ Dann richtete sie ihre Worte an alle Anwesenden: „Entschuldigt. Ich
    bin sehr dreckig und erschöpft. Das ist mir unangenehm.“
    Einer der älteren, wohl ein Vedek, winkte mit dem Arm und drängte sie ihm in die Stadt zu
    folgen. Sie hielt das für keine gute Idee, da sie keinen Schaden anrichten wollte, fügte sich
    dann jedoch.
    Wieder schritt sie langsam durch die Straßen. Diesmal wieder darauf achtend das
    niemand zu Schaden kam. Sie wusste nicht was der Vedek wollte, doch als sie in die nähe
    des Tempelgebiets kamen hatte sie eine Vermutung.

    Ein erstickter Schrei entfuhr ihrer Kehle. Sie wurde schwächer und schwächer. Die
    Raktenen der Breen verletzten sie sehr stark und brachten ihre Regenerativen Fähigkeiten
    an ihre Grenzen. Sie versuchte sich zu erinnern wie die Regenerationsfähige-Pflanze sich
    verhilt wenn sie verletzt war. Die Pflanze absobierte viel Wasser und Mineralien aus dem
    Boden um Bio-Masse zu generieren die für die Regeneration erforderlich war.
    Vielleicht war das der schlüssel. Keiko war zwar keine Pflanze, doch sie konnte Flüssigkeit
    und Biomasse absorbieren. Und sie verspürte auch einen starken Hunger.
    Doch wie sollte ihr das jetzt helfen?
    Sie hatte nichts zu essen und bei ihrer derzeitigen Größe würde sie ganze Felder und
    Obstplantagen verschlingen müssen um satt zu werden. Sie sackte auf ihre Knie und
    stützte sich mit den Armen auf dem Boden ab. Weitere Raketen trafen sie an Beinen und
    Rippen. Mit Mühe sah sie sich um und bemerkte weitere negative Ereignisse; Die
    Bodentruppen waren nunetwas zuversichtlicher und rückten näher. Nicht allzu weit weg
    wurden bereit neue Großgeschütze aufgestellt. Sie hatte nicht viel Zeit.
    Es hatten sich bereits hunderte von Kriegern um sie versammelt und wieder das Feuer
    eröffnet. Diesmal schienen sogar die kleinen Handfeuerwaffen zu schmerzen.
    Als sie die Horden von Kriegern um sich sah und ihre Lage immer aussichtsloser wurde,
    kam ihr eine Idee die ihr eigentlich nicht gefiel, aber es schien eine Lösung für ihr Problem
    zu sein. Reflexartig hob sie ihre Hand an und wischte einmal über die Menge. Sie
    schappte sich eine große Anzahl von Kriegern und steckte sich diese in den Mund. Ohne
    großartig zu kauen schluckte sie die kleinen Körper herunter, ungeachtet des qualvollen
    Todes, den sie diesen Jem'Hadar bereitete.
    Sie wiederholte diese Aktion zwei, drei mal. Dann verspürte sie eine Verbesserung ihrer
    Kondition. Anscheinend wirkte es. Ihre Regeneration beschleunigte sich, doch die Breen-
    Fighter attackierten sie weiter.

    „Ich denke ich habe es. Wenn sie die Video-Sensoren aktivieren, senden wir Breitband an
    alle.“
    Sisko zögerte nicht lange und drückte die kleine Schaltfläche. „Hier spricht Captain Sisko,
    kommandierender Offizier der Föderations-Station Deep Space 9. Ich bitte alle
    bajoranischen Verteidiger ihr Feuer auf die Breen-Schiffe zu konzentrieren.“
    „Ich denke das haben auch die Breen mitbekommen.“
    „Wieso? Ziehen sie ab?“
    „Nein, zwei Schiffe sind auf Abfangkurs. Sie sind in Waffenreichweite in drei... zwei...“
    Sisko kniff die Augen zu, doch der erwartete Angriff blieb aus. Stattdessen war eines der
    Breen-Schiffe zerstört, dass andere war beschädigt.
    Eine Nachricht kam auf den Schirm: „Ich dachte sie können vielleicht etwas hilfe
    brauchen.“ Sagte XXX. „Sie müssen wissen das ich früher Seite an Seite mit Nares
    gekämpft habe. Und sie hat mir viel von ihnen erzählt.“
    „Vielen Dank für die Hilfe.“ Sisko klang sichtlich erleichtert. „Aber vielleicht sollten wir uns
    jetzt auf den Kamp konzentrieren, und den Smalltalk auf später verschieben.“
    Mit einem breiten grinsen verabschiedete sich XXX und nahm die Verfolgung anderer
    Breen-Fighter auf.
    Immer wieder gut eine positive Überraschung zu erleben.

    Torak sah das sich seine Befürchtungen erfüllten. Das menshcliche Riesenmonster
    gewann wieder an stärke. Sie wurde stark indem sie Jem'Hadar, seine Brüder fraß! Aber
    es schien ihm einleuchtend. Die Jem'Hadar waren eine starke Rasse und dadurch dass
    sie sie Fraß würde sie sich ihre Stärke zu eigen machen können. Torak war gerade drei
    Monate alt. Er hatte keinerlei Kampferfahrung und diese Situation war alles andere als
    erwartet. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war nur knapp einen Kilometer entfernt. Sein Alpha hatte befohlen das
    Granatenfeuer zu eröffnen. Doch die Aktion schien nicht gerade Wirkung zu erziehlen. Das
    Monster war bereits wieder auf den Beinen und verschlang weitere Krieger.
    Vielleicht würde Mut ihm helfen gegen das Monster zu kämpfen. Er spürte wie das White
    in seinen Adern pulsierte. Er spürte wie Zorn in ihm aufstieg und die Verzweiflung vertrieb.
    Er packte seinen Granatwerfer und rannte nach Vorne, der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] entgegen.
    Das Schlachtfeld war ein makaberer Anblick, die Erde war von den Explosionen
    aufgewühlt, doch acuh beträchtliche Areale waren einfach flachgepresst durch das
    Gewicht des Monsters. Hier und dort waren ihre Fußabdrücke deutlich zu sehen,
    geschmückt mit den zerquetschten und zerbarstenen Körpern seiner Brüder.
    Er stürmte weiter und kam ihr beträchtlich nahe. Ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] setzte in einiger Entfernung auf
    und zermalmte zehn seiner Kameraden. Sie beugte sich etwas herab und ihre Hand fuhr
    durch die Menge, riss einige heraus um diese zu verschlingen.
    Als sie nah genug war konnte er ihre Augen sehen. Ausdruckslos und kalt. Das war der
    Moment zu feuern. Die Granate flog in die Lüfte und traf das Monster am Kinn. Die
    Explosion war gewaltig – zumindest für Torak. Doch das Monster schien nicht großartig
    Schaden genommen zu haben. Torak lud nach. Es musste doche eine Schwachstelle oder
    sowas geben. Doch bevor er fertig laden konnte kam ihre Hand ein zweites Mal. Diesmal
    war er unter den Opfern. Die gewaltigen Finger ragten wie tödliche Tentakel über ihn und
    zogen sich zusammen zu einer Faust. Er und viele weitere wurden in ihrem mächtigen
    Griff gefangen.

    Torak versuchte seine Waffe zu benutzen, doch konnte er sich nicht bewegen. Sein
    Gesicht wurde gegen das Hinterteil einer seiner Kollegen gepresst. Alle seine Glieder
    waren bewegungsunfähig als er spürte dass sie in die Luft gehoben wurden. Plötzlich
    wurde der Druck um ihn herum leichter. Dann spürte er das er im freien Fall war. Um ihn
    herum lichtete sich alles. Der Himmel. Doch genauso schnell wurde es wieder dunkel. Er
    sah gewaltige Zähne und klatschte auf etwas weiches rotes.
    Ein anderer Jem'Hadar rutschte die glitschige Oberfläche entlang und verschwand
    kreischend in dem dunkeln Tunnel. Torak hielt sich an der Seite der Zung fest. Verstört
    musste er zusehen wie sich die großen Zähne auf andere Krieger senkten und diese
    zermalmten. Ein Sog, ausgelöst durch eine Zungenbewegung verschlang Körperteile und
    ganze Körper. Torak wollte kämpfen, er wollte etwas tun, doch er war Machtlos. Der Sog
    erfasste auch ihn und zog ihn schlagartig nach unten. Alles Licht verschwand. Er spürte
    erst etwas schleimiges, ein Fallgefühl, dann wieder Druck und dann furchtbares brennen
    auf seiner Haut. Er hörte Schreie seiner Brüder, spürte ihre Bewegungen.
    In diesem Augenblick wurde ihm klar das es etwas schlimmeres gab als den Gründern zu
    missfallen.

    Keiko hatte keine Ahnung wie sie auf die kleinen Wesen wirkte. Sie konnte sich nicht im
    entferntesten vorstellen was in ihrem Magen vor sich ging. Es war für sie auch schwer
    vorstellbar wie es aus der Perspektive der kleinen Krieger aussah, wenn sie unter ihren
    [lexicon='Fuß',''][/lexicon] zerdrückt wurden.
    Aber sie spürte das sie wieder zu Kräften kam. Die Regeneration hatte fast alle Wunden
    geheilt und die Angriffe der Breen-Schiffe wurde weniger. Glücklicherweise hatte sie von
    bajoranischen Jägern Unterstützung bekommen. Aber es war noch viel vor ihr. Sie hatte
    erst einen kleinen Teil der Arme vernichtet. Sie fühlte sich wie ein Kind, das einen
    Ameisenhaufen zertreten will und sich wundert dass immer wieder neue Ameisen
    auftauchen.
    Der Schlüssel lag darin die Schiffe zu zerstören, aus denen die ganzen Truppen
    herauskamen. Sie hatte bereits drei schiffe zersört. Blieben noch um die zwanzig weiteren
    Mega-Transporter.


    „Sie hat vor die Schiffe zu zerstören.“
    „Sehr gut.“ Brummelte Sisko. „Sie versteht doch einiges von Taktik. Können sie uns zu ihr
    bringen Chief?“
    „Sicher, aber wir sollten nicht zu nahe heran kommen.“
    „Brauchen wir gar nicht. Dieses Shuttle verfügt über gute Lautsprechersysteme an der
    Außenhülle. Soweit ich weiß wurde das damals zu Propagandazwecken eigesetzt. Auf
    diese Weise werden wir mit Keiko reden können.“

    Die überdimensionale Misses O'Brien stapfte auf den nächstliegenden Mega-Transporter
    zu. Der Boden zu ihren Füßen, war voller winziger Armeen. Jeder ihrer Schritte forderte
    duzende von Opfern. Es war ein wenig als würde sie über einen Teppich aus Lebewesen
    laufen. Ein Teppich der durch die Handfeuerwaffen leuchtete und funkelte.
    Sie hatte sich mittlerweile daran gewöhnt,d as unter ihren Füßen stätig Jem'Hadar starben.
    Sie sah schon gar nicht mehr nach unten, sondern konzentrierte sich auf die Schiffe. Sie
    wusste zwar wie sie die Schiffe flugunfähig machen konnte, doch sie brauchte einen Plan
    wie sie die Schiffe samt Besatzung völlig zerstören konnte. Und das war nicht einfach.
    Selbst bei ihrer Größe war das Metall der Außenhülle eine starke Barierre.
    Gerade als sie eines der Transporter von allen Seiten betrachtete, hörte sie eine vertaute
    Stimme. Es war Miles: „Keiko! Ich bin im Shuttle hinter dir. Hör mir zu: Du machst das sehr
    gut....“
    „Miles?“ Sie drehte sich um und erblickte das Shuttle vor ihren Augen, das wie eine Fliege
    anmutete. „Ich muss diese Schiffe zerstören. Wie kann ich das tun?“
    „Genau das wollte ich dir gerade erklären. Die Dominion-Schiffe haben ihren Warp-Kern
    auf der Hinterseite, zwischen den beiden Antriben. Wenn du es irgendwie schaffst dort
    einen Bruch zu verursachen, werden die Schiffe hochgehen. Aber brign dich sofort in
    Sicherheit!“
    Er fragte sich ob seine [lexicon='Frau',''][/lexicon] jemals wieder zu ihrer normalen Größe finden würde. OB
    dieser Kampf sich auf ihre Seele auswirken würde? Bestimmt. Da kam noch etwas auf ihn
    zu.

    Keiko lief zur Hinterseite des Schiffs. Da war eine Ausbeulung, die auf einen
    Maschinenraum oder etwas dergleichen hindeuten könnte. Sie atmete tief durch, beugte
    sich vor und holte mit der linken kräftig aus. Dann schlug sie zu.
    Es war ein knallharter Schmerz, als ihre Faust die Hülle verformte, doch anscheinend hatte
    das schon völlig ausgereicht. O'Brien konnte einen extremen Anstieg der Energie-Werte
    verzeichnen. „Schnell weg von hier!“
    Das Shuttle drehte ab und Keiko rannte von dannen. Da sie nun jedesmal heftig auftrat,
    spritze das Blut der Jem'Hadar meterweit zu allen Seiten. Und für Keiko wurde der Boden
    schlüpfrig, sie rutschte aus, ihre Beine schoben sich nach vorne und ihre Verse zog wie
    eine vernichtende Walze durch die Schlachtreihen, während ihr Körper in Schieflage geriet
    und sie fiel. In dem Augenblick als sie auf den Boden klatschte, verpuffte der Mega-
    Transporter in einer Feuerigen Explosion. Die Druckwelle die dadurch erzeugt wurde
    vernichtete alles und jeden in einem großen Umfeld. Als Keiko aufsah konnte sie das
    Außmaß der zerstörung sehen. Tausende Tote, ein völlig zerstörtes Wrack. Aber nicht nur
    das. Selbst die umliegenden Schiffe waren schwer beschädigt worden.

    Der Alpha konnte noch hören wie einer der fünf schrie dass es sich nicht um ein
    Hologramm handelt. Sie sei ein echtes biologisches Wesen. Danach war seine Stimme in
    einem qualvollen Gurgeln verstummt.
    Er wollte gerade den verschanzten Männern Befehl geben das Feuer zu eröffnen, als
    etwas unerwartetes passierte. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hob ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] über eines der Gebäude und
    zerstampfte es in einem Augenblick. Sechs Männer waren in dem Gebäude! Er selber trat
    den Rückug auf offener Straße an, während er den restlichen Männern befehl gab das
    gleiche zu tun, doch der Kontakt zu ihnen war bereits abgebrochen.
    Kilana verfolgte den Bericht des Alpha: „Es ist kein Hologramm. Sie ist biologisch. Meine
    Männer sind tot, bin auf dem Rückz.....argh....“
    Das war nun doch eine unerwartete Wendung! Kilana war verwirrt. Hatte die Föderation es
    geschafft eine Art Super-Krieger zu erzeugen?
    Aber wie war das möglich? Nur ein Gründer konnte über solche Macht verfügen!
    Sie gab neue Order: „Alle Truppen den Angriff auf die Menschenfrau konzentrieren!“

    Der erste Jem'Hadar-Trupp war vernichtet. Keiko hatte sie einfach wie Insekten zertreten
    und selber keinen Schaden genommen.
    Dennoch konnte sie nicht behaupten, dass sie sich dabei wohl fühlte.
    Als sie erneut die Gegend scannte, machte sie die erschreckende Entdeckung, das viele
    Truppen nun in ihre Richtung unterwegs waren. Sie verspürte starke Nervosität, wusste
    aber gleichzeitig dass dies für den Kampf gut war, da die Aufmerksamkeit der Jem'Hadar-
    Truppen nicht mehr den bajoranischen Zivilisten galt.
    Keiko rieb ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] kurz über den Boden, um klebengebliebene Überreste abzustreifen,
    dann stapfte sie entschlossen auf die nächsten Jem'Hadar zu.


    Captain Sikso und Chief O'Biren hatten es endlich geschafft ein Shuttle klar zu machen.
    Benjamin hatte alle Überredungskünste anwenden müssen, die ihm zur Verfügung
    standen, um einen Vedek dazu zu bringen das private Shuttle seiner Familie zur
    Verfügung zu stellen.
    Während sie starteten, verfolgte der Chief örtliche Nachrichten. Die Bajoraner hatten es
    geschaft über eine veraltete Technik Video-Botschaften zu versenden (Eine Technik die
    gerne auhc gegen die Cardassianer eingesetzt worden war).
    Der Chief traute seinen Augen nicht. Und er war sprachlos. Da stand seine [lexicon='Frau',''][/lexicon], weit über
    hundert meter groß, umzingelt von Jem'Hadar Kriegern. Ein Szenario dass er sich nie
    hätte ertäumen können.
    „Scheint doch so als hätte ihre [lexicon='Frau',''][/lexicon] alles unter Kontrolle.“ grinnste Sisko. O'Brien
    erwiederte verlegen: „Nun Sir, dass Keiko auch härter durchgreifen kann, weiß ich aus
    meiner Ehe aber... dass sie gegen Jem'Hadar kämpft. Und so... Das hätte ich nicht
    gedacht. Ich denke wenn wir das hier überleben brauche ich erst einmal Urlaub.“

    Keiko fühlte das sie sich etwas zügeln musste. Die kleinen Krieger platzten massig unter
    ihren Fußsohlen und sie fing an in Raserei zu verfallen. Die vielen Kriegsschreie, die
    Geräusche der Waffen, das Schmatzen und Knirschen der zerberstenden Körper machte
    sie fertig. Die Straßen waren voller Blut und Fetzen. Hier und da wo der Untergrund nicht
    so solide war, konnte man fast klare Abdrücke ihrer [lexicon='Füße',''][/lexicon] erkennen.
    Sie hatte den Rand der Stad erreicht und ging nu direkt auf die Truppenschiffe zu, wobei
    jeder ihrer Schritte Jem'Hadar-Opfer forderte.
    Sie wusste nicht genau wie sie vorgehen sollte um die Schiffe zu beschädigen. Deswegen
    beschloss sie einfach eine Stelle auszusuchen die wichtig schien und darauf
    einzuschlagen. Antriebe und scheinbar fragile Stellen. Sie hatte erfolg; Mit wenigen Hieben
    und Tritten konnte sie einen Transporter flugunfähig machen und schwer beschädigen.
    Dabei fühlte sie sich ein wenig wie ein Monster. Es errinerte sie auch leicht an das
    Verhalten ihrer Tochter Molly, als diese für 7 Jahre auf einem unbewohnten Planeten
    gefangen war. Dieser Zwischenfall, der durch ein uraltes Zeitportal verursacht wurde, hatte
    in Molly animalische Instinkte geweckt.
    Sie fragte sich was aus dem Double ihrer Tochter wohl geworden war.

    Kilana befahl den Breen Abfangjägern Luftunterstützung zu geben. Der
    Flottenkommandeur der Jäger, der mit einer Solchen Situation überhaupt nichts anfangen
    konnte willigte nur ungern ein.
    Er gab den Piloten Befehl die Situation zu analysieren und dann anch eigenem Ermessen
    zu feuern.

    Der Alpha des Teams 34 ließ Artillerie und schwere Geschütze aufstellen. Er hatte den
    Auftrag die gelandeten Transporter zu schützen. Andere Trupps waren bereits gescheitert,
    doch gab es zur Zeit keine andere Unterstützung.
    „Granatwerfer! Fertig!“
    Die Silouette der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] erschien im Rauch eines brennenden Schiffes. Sie war gewaltig
    und beeindruckend. Wie eine lebende Legende stapfte sie durch den Nebel des Krieges
    und kam unerschrocken und siegessicher näher. Unter ihren Füßen wurden ganze Horden
    von Kriegern ohne jegliche Chance einfach zu Matsch zerpresst.
    Gespannt beobachtete er als eine Salve Granaten in die Luft geschleudert wurden. Wie in
    Zeitlupe, trat der mächtige Körper aus dem Nebel und wurde von den kleinen Granaten
    erfasst. Grau wurde farbig. Die Sicht wurde klarer.

    Keiko zuckte zusammen. Diesmal war der Schmerz heftiger. Sie hatte damit gerechnet
    dass die Geschosse des Feindes größer werden würden. Und in Anbetracht der
    Zerstörung die sie bereits anrichten konnte, habe die Angreifer sogar sehr lange
    gebraucht.
    Aber es war nicht leicht die Schmerzen zu ertragen. Glücklicherweise hatte das
    Experiment Wirkung gezeigt, denn alle Wunden verheilten relativ schnell. Sie würde
    Jem'Hadar mit schweren Geschützen als ersters vernichten müssen.

    Wir haben sie verwundet! Erleichterung des Truppenführers. Doch diese verblasste
    schnell. Er und einige andere Krieger konnten sehen wie die Wunden der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] in
    rasendem Tempo verheilten. Es war nicht leicht einen Jem'Hadar zu schockieren, doch
    Keiko war es gelungen. Dem Alpha blieb der Mund offen stehen, als er bemerkte dass die
    Blicke der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] über sein Team wanderten und dann schließlich an ihm haften blieben.
    Langsam stapfte sie auf ihn zu.
    Er gab den Befehl zum Weiterfeuern. Selber versuchte er, während den bebenden
    Schritten der [lexicon='Riesin',''][/lexicon], die nächste Granate bereit zu machen. Er steckte die kleine
    leuchtende Kugel in den Werfer und lud durch, als er bemerkte dass sich alles um ihn
    verdunkelte. Er schaute nach oben und erblickte die gewalltige Erscheinung Keikos. Für
    einen kurzen Augenblcik konnte er ihr Gesicht sehen, das eigentlich nicht bedrohlich
    wirkte. Er versuchte ihr in die Augen zu schauen, bis seine Sicht durch ihre
    blutverschmierte Fußsohle blockiert wurde.
    In diesem Augenblick kam ihm alles Sinnlos vor. Sein ganzen Leben, sein Training, die
    Vorbereitung auf den Kampf, die Versprechungen und Reden der Vorta und Gründer. Alles
    umsonst. Er fühlte sich wie ein unbedeutendes Insekt.

    Und schließlich wurde er genauso zertreten. Keiko verschwendete keinen Gedanken an
    das Leben dess Offiiziers dass sie gerade ausgelöscht hatte. Sie zog ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] über den
    Boden und zerrieb noch den Rest des Trupps unter ihren Füßen. Dann hielt sie Inne. Sie
    musste noch einmal die Lage checken und ihre Vorgehensweise überdenken. Sie sah sich
    gerade um und prüfte die Bodenaktivitäten, als eine heftige Explosion in ihrem Rücken sie
    nach vorne schleuderte.
    Diesmal waren die Schmerzen fast unerträglich. Mit verzerrtem Gesicht hielt sie sich den
    Rücken, als die Regeneration all ihre Kraft zu rauben schien.

    „Das war ein Breen-Fighter! Es kommen noch mehr. Captian, das wird sie nicht lange
    durchhalten. Wir müssen etwas unternehmen.“
    Sisko drehte sich mit seiner typisch gelangweilten Miene zum Chief und erklärte resigniert
    dass sie nicht in der Lage waren zu helfen. Schließlich hatte das Shuttle überhaupt keine
    Waffen.
    Doch dann hatte er eine Idee: „Aber wir haben noch Kommunikationsmöglichkeiten. Wenn
    wir diese Video-Botschaften empfangen können, dann können wir bestimmt auch senden.
    Dann können wir vielleicht die bajoranische Verteidigung koordinieren um Keiko zu
    helfen.“
    „Ich dneke dass müsste klappen. Sir, wenn sie das Shuttle ruhig halten, kann ich mich
    direkt an die Arbeit machen.“
    „Aber sicher doch, nur zu Chief.“

    Kilana war sehr verärgert. Auf einem großen Schirm zu ihrer Rechten überschlugen sich
    die Zahlen der gefallenen Jem-Hadar Krieger. Sie hatte bereits über 24.000 Krieger
    verlohren, Tendenz weiter steigend. Diese menschliche [lexicon='Frau',''][/lexicon] zerstampfte die starken
    Jem'Hadar als wären sie gar nicht da. Diese Verluste würden die Gründer ihr sehr übel
    nehmen, soviel stand fest. Sie konnte nur hoffen dass die Breen-Piloten die Situation unter
    Kontrolle kriegen. Wenn nicht würde sie ein Problem haben. Zwar standen ihr noch das
    zwanzigfache der bsiher Gefallenen zur Verfügung, aber wenn der Kampf so weiter gehen
    würde wie bisher, wäre eine Niederlage unausweichlich. Sie brauchte dringend einen
    Plan-B.
    Wenigstens sah es im Moment so aus, als ob die Breen-Fighter erfolg hatten. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]
    wurde in die Knie gezwungen und schien unter starken Schmerzen zu leiden.

    Resonanz kam sofort. Die Leute hörten prompt auf die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Keiko zog leicht vergnügt
    eine Augenbraue hoch. Das musste sie den Bajoranern lassen. Von so vielen Völkern, die
    sie kannte waren die Bajoraner eines der vernünftigsten.
    Etwas musste sie unbedingt noch testen, bevor es ernst werden würde. Sie scannte nach
    einem Gebäude in dem sich niemand aufhielt. Als sie ein kleines okkerfarbenes Haus
    gefunden hatte, hob sie ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] über das kleine Gebäude und trat schnell und heftig zu.
    Das Gebäude implodierte. Die Erde erbebte und Staub wirbelte in alle Richtungen.
    Keiko war nun um eine Sorge erleichtert, denn obwohl sie barfuß war, bereitete ihr es
    keinerlei Schmerzen, und als sie ihr Bein anhob und ihre Fußsohle überprüfte, war diese
    auch noch völlig unverletzt.
    Anscheinend war relativ zu ihrer Größe auch ihre Haut so dick geworden, dass sie nicht so
    leicht beschädigt werden konnte.
    Sie richtete ihren Blick in die Ferne, wo Explosionen und Rauch das Stadtbild trübten.

    Ein Bericht eines Jem'Hadar verwirrte die Vorta. Kilana hörte sich den
    Bericht des Teamleiters genauer an. Er berichtete von einer
    gigantischen menschlichen [lexicon='Frau',''][/lexicon], die seiner Position immer näher
    kam. Die [lexicon='Frau',''][/lexicon] sei etwa 200 Meter groß und war in der Lage selbst
    Häuser einfach zu zertreten.
    Kilana dachte kurz nach. Sie hatte da mal etwas in einem
    Cardassianischen Bericht gelesen. Der Markie hatte in mehreren
    Gefechten holographische Schiffe eingesetzt um Verwirrung zu stiften.
    Wahrscheinlich war es hier ähnlich. Die Bajoraner hatten wohl in ihrer Verzweiflung zu
    sehr skurielen Methoden gegriffen um die Angreifer einzuschüchtern und abzulenken.
    Aber auf diesen Trick würde sie nicht hereinfallen.
    „An alle Angriffstruppen: Bei dem riesigen menschlichen Wesen handelt es sich um
    raffinierte holographische Projektion. Nicht ablenken lassen. Angriff fortsetzen.“

    [Blockierte Grafik: https://lcars.frontierfleet.com/images/6/6e/19b83a446122b47fa7e702088b6a4ebe.jpg]

    Keiko kam den Krawallen immer näher. Anscheinend hatten sich einige Bajoraner in eine
    Art Straßenschlacht mit den Jem'Hadar verwickelt. Definitiv eien Aussichtslose Situation.
    Mal sehen ob sie daran etwas würde ändern können.
    Sie betrat bereits einen Stadtteil in dem Kämpfe stattgefunden hatten. Es waren sowohl
    bajoranische als auch Jem'Hadar-Leichen auf den Straßen. Da die Straßen voller Toter
    waren, konnte Keiko leider nicht vermeiden auch einige bajoranische Körper zu
    zerquetschen. Unter ihren Füßen wurden die Leichen mit einem schmatzenden Geräusch
    wie Trauben zur Unkenntlichkeit zerdrückt.

    Die menschliche [lexicon='Riesin',''][/lexicon] kam immer näher. Irgendwie war der Alpha selbst nach der
    Erläuterung der Vorta noch nervös. Als Krieger war er es gewohnt sein Leben und das
    seiner Männer zu riskieren, aber dieses Hologramm war eine Strategie die er noch nie
    zuvor gesehen hatte.
    Kilanas Stimme klang in seinem Kommunikator:

    „Erstatten sie mir laufend Bericht. Ihr
    Kontakt mit dem Hologramm wird möglicherweise die Vorgehen aller anderen Truppen
    bestimmen.“
    „Vertanden.“

    Wieder einmal so ein Auftrag bei dem völlig ungewiss war, worauf man sich einlässt. Sein
    Team hatte bereits einige Wohnhäuser eingenommen und die Bewohner aus dem Verkehr
    ziehen lassen. Bajoraner waren schwache Wesen, dachte er sich. Eine Armee von
    Jem'Hadar hätte diesen Planeten mit bloßen Händen einehmen können. Dieses
    Hologramm oder was auch immer es war stellte dagegen eine Bedrohung dar. Vielleicht
    war das gut so. Durch Herausforderungen kann man wachsen.

    Erste Feuer-Salven der Jem'Hadar Waffen trafen Keiko im Bauch-Bereich. Es schmerzte
    weniger als sie gedacht hatte. Dieses Kaliber war nicht mehr als ein Prickeln auf ihrer
    Haut. Sie war sich nicht sicher ab welcher Waffengröße es für sie gefährlich werden
    konnte. Aber Sisko hatte Recht gehabt. Die Bodentruppen würden ihr wenig zu schaffen
    machen.
    Sie kam einem kleineren Trupp näher. Fünf hatten sich quer auf die Straße gestellt und
    feuerten auf sie. Ein paar andere hatten sich in den Wohnhäusern verschanzt und
    warteten wohl auf Befehle. Aus Keikos Sicht waren alle nicht größer als Zecken oder
    kleine Käfer.

    Der Alpha musste herausfinden, ob das Hologramm wirklich eine Bedrohung war. Dazu
    musste er das Leben einiger Männer gefährden. Als sich die Fünf nach Befehlen
    erkundigten, gab er die Anweisung sich unter keinen Umständen von ihrer derzeitigen
    Position wegzubewegen.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war schließlich in Reichweite und setzte zum nächsten Schritt an. Als sich der
    gigantische [lexicon='Fuß',''][/lexicon] über die fünf Krieger erhob, blieb ihnen nichts weiter übrig, als weiter zu
    feuern, doch erzielten ihre Waffen keinerlei Wirkung.
    Das es sich um mehr als ein Hologramm handelte, bemerkten sie als sie niedergedrückt
    wurden.

    Keiko hatte den ersten Versuch eines Angriffs gemacht. Die fünf Jem'Hadar waren alle
    unter ihrem rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] verschwunden und gegen den Boden gedrückt. Aber sie hatte
    noch nie zuvor jemadnen getötet. Auch wenn es sich hier um gezüchtete Krieger handelte,
    die keinen anderen Lebenszweck hatten als zu kämpfen und zu töten, zögerte sie. Sie
    konnte ihre Körper unter ihrer Sohle spüren. Sie bewegten sich noch und schienen sich
    befreien zu wollen. Schließlich verlagerte Keiko ihr gesamtes Gewicht auf den rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon]
    und die Jem'Hadar zerplatzten.
    Eigentlich war es ganz leicht. Fühlte sich nur ein wenig eklig an.
    Sie drehte sich und scannte die Häuser.

    Sisko war sich nun sicher das dies alles kein Zufall war. „Misses O'Brien. Erinnern sie sich,
    dass ich ihnen dieses Gerät in die Hand drückte?“
    Keiko überlegte kurz und bemerkte dann, dass sie das Headset tatsächlich noch in der
    Hand hielt. Sie hob es an und zeigte es. „Ja, ich habe es hier.“
    „Sehr gut. Setzen sie es auf. Mit diesem Headset, sind sie in der Lage sehr weit in die
    Ferne zu sehen, und teilweise auch durch Wände zu schauen.“
    Miles runzelte die Stirn. „Captain was soll das bringen?“
    „Dazu komme ich gleich Mister O'Brien.“ Dann rief er: „Wir haben es bei dieser Attacke
    hauptsächlich mit Bodentruppen zu tun. Die Flotte des Dominion ist geschwächt, da keine
    weiteren Schiffe aus dem Gamma-Quadranten kommen könnnen. Die Produktion ihrer
    Schiffe im Alpha-Quadranten läuft schleppend. Aber die Klontruppen haben sie
    anscheinend viele, deswegen macht diese Aktion hier auch Sinn.“
    O'Biren bemerkte nachdenklich: „Ja. Bajor ist neben Deep Space 9 einer der wichtigsten
    Knotenpunkte im Dominion-Krieg.“
    „Und außerdem sind da noch die Erfahrungen der Cardassianer. Sie hielten Bajor besetzt
    und haben während dieser Zeit Bajoraner zur Arbeit gezwungen. Ich schätze das
    Dominion verfolgt ähnliche Pläne und möchte die Schiffs und Waffenproduktion auf Bajor
    etablieren, was für uns eine erhebliche Bedrohung und für Bajor eine Erneute Besetzung
    darstellen würde.“
    Keikos laute Stimme erschallte wieder: „Aber wie soll ich vorgehen? Ich habe nicht mal
    eine Waffe.“

    Sisko trat etwas näher an sie heran und tippte ihr auf den großen Zeh. „Nun, wie ich sagte:
    Wir haben es hier fast ausschließlich mit Bodentruppen zu tun. Versuchen sie ihre Größe
    einzusetzen. Ich bin überzeugt dass sie im Augenblick einen außergewöhnlichen Masse-
    Vorteil haben. Bitte nicht falsch verstehen.“
    Er räusperte sich: „Ich kann sie zu nichts zwingen.“
    „Ich bin bereit und werde tun was ich kann.“ Ihre Stimme klang etwas unsicher als sie das
    Headset aufsetzte und erste Versuche machte.
    Sie konzentrierte sich auf den Boden und ihre Sicht zoomte automatisch heran. Nun
    konnte sie die 5 Personen in der Ruine genau erkennen. Die Kai, hatte zwar die ganze Zeit
    über geschwiegen, sah aber sichtlich verärgert aus. Ihr Kopf war rot wie eine Tomate und
    ihr Blick sprach Bände. Wäre Sisko nicht der Abgesandte der Propheten, hätte sie sicher
    einen Weg gesucht ihn loszuwerden. Pech für sie.

    Sikso sprach Keiko noch einmal direkt an: „Hören sie mir zu Misses O'Brien! Miles und ich
    werden uns nache einem bajoranischen Shuttle umschauen. Sie können sich unterdessen
    mit ihrer neuen Situation und dem Headset vertraut machen.
    Sobald sie Kontakt zu Jem'Hadar-Truppen haben, tun sie einfach was sie für richtig halten.
    Sobald wir ein Shuttle haben, werden wir wieder Kontakt zu ihnen aufnehmen. Bis dahin
    werden sie auf sich gestellt sein.“
    Keiko nickte und stand zu ihrer vollen Höhe auf. Ihre Beine schmerzten ein wenig, da sie
    solange in der Hocke verweilt war. Vorsichtig zog sie ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] aus der Ruine und setzte
    ihn ebenso vorsichtig auf einer Straße ab. Sie war so groß, das ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] fast die gesamte
    Breite der Straße einnahm.

    Keiko musste sich wirklich erst an das Headset gewöhnen. Es war ein irritierendes Gefühl
    auf einem Auge anders zu sehen als auf dem anderen. Vorsichtig setzte sie einen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] vor
    den anderen um möglichst nicht ziviele Opfer zu verschulden. Sie würde es kaum
    ertragen, wenn sie das Leben unschuldiger auf dem Gewissen hätte.
    Aber Probleme ließen nicht lange auf sich warten. Einige Bajoraner die um die
    Prophezeiung der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wussten, versammelten sich auf den Strassen um sie zu sehen.
    Auch einige Kinder liefen begeistert aus den Häusern um ihre Retterin zu sehen.
    Für Keiko hieß das doppelt vorsichtig zu sein. Sie trat langsam auf und beobachtete alle
    Aktivitäten auf dem Boden.
    Selbst in den Häusern konnte sie Personen sehen. Viele standen an den Fenstern und
    sahen gespannt nach Draußen. So war es für sie leicht einen kleinen Überblick über ihr
    Umfeld zu behalten.
    Dennoch wurde das Laufen immer schwieriger, da die Straßen immer voller wurden. Sie
    fand kaum noch einen freien Platz zum Auftreten. Möglicherweise konnte sie mit den
    Leuten reden. Sie sagte leise: „Ich bitte euch mir Platz zu machen. Lasst die Straßen frei.
    Die Jem'Hadar sind sehr gefährlich und wenn es zum Kampf kommt, seid ihr in euren
    Häusern sicherer“