Beiträge von sammysamson

    Nico hat Kopfschmerzen… und eine Frage: Hat sich irgendwer das Kennzeichen notiert? Das von dem LKW, ja, mindestens ein LKW muss das gewesen sein…

    Langsam kommt er zu sich, alles tut weh, und es ist bereits anstrengend nur heraus zu finden ob noch alles an ihm dran ist. Nur, Nico erinnert sich nicht dass er einen Unfall gehabt hätte. Er war aufgestanden, in die Schule gegangen, und … danach wird es schwammig. Die Schule muss … wo ist er hier eigentlich? Es ist dunkel, nass, klebrig und Metall… hier ist alles aus Metall.

    Etwas Licht kommt durch eine Öffnung in der Wand, doch es wird dunkler.

    KNIRSCH.

    Eine wahnsinnige Kraft schleudert Nico durch die Gegend während um ihn herum alles knirscht und sich verformt. Er landet in etwas flüssigem. Cola? Das unfreiwillige Bad weckt Nico endgültig auf.

    Vor ihm klafft eine Spalte, eine Art Riss in verbogenem Metall, dahinter Licht. Er schafft es auf dem Metall Halt zu finden und durch den Riss zu klettern. Draußen rutscht er auf dem nun scheinbar rötlich lackierten Metall nach unten… bis zu einer Kannte. Panisch will er sich festhalten, doch da ist nichts. Er fällt, doch zum Glück nicht sehr tief. Wieder tut alles weh, wieder rappelt Nico sich auf.

    KNIRSCH

    Wieder das Knirschen von Metall, nein: das verbiegen und zerreißen von Metall. Als Nico nach oben sieht, blickt er auf ein riesiges Gebilde aus Gummi wie es aussieht, seltsame Formen die dann jedoch als Noppen und Rillen erkennbar werden stehen darauf hervor. Das ganze Gebilde liegt auf dem … ja… Metall-Dings … das woraus er gerade geklettert war. Das ganze machte für Nico keinen Sinn … hatte ihm jemand was in seine Cola gekippt? Ist das hier ein mieser Trip?

    Cola? Er hatte doch vorhin Cola getrunken… die Kopfschmerzen werden wieder schlimmer und langsam, dann schneller läuft Nico… laufen hilft … nach einer Weile geht es wieder.

    Als Nico sich umdreht erkennt er endlich wo er ist, aber er zweifelt noch mehr an seinem Verstand als zuvor:
    Er sieht das Klassenzimmer: Tische, Stühle, Jenny … alles riesig groß. Einer von Jennys weißen Nikes steht auf den Resten einer Cola-Dose. Der Cola-Dose aus der Nico gerade gekrabbelt war.

    KNIRSCH

    Diesmal stellt sich Jenny endgültig auf die Dose und Nico schluckt: wäre er da jetzt noch drin, würde das sein Ende bedeuten. Jenny tritt einfach drauf, und unter ihrem Schuh wird die Dose flach gepresst, ganz einfach so. Jenny bleibt darauf stehen, und die Dose scheint mit jedem Moment noch flacher zu werden. Erst bei einer sehr ungemütlichen Dicke, von der Nico annimmt dass er in der Dose keinen Platz mehr hätte, ein paar Millimeter vieleicht, mehr nicht, kann das Metall genug Wiederstand leisten um Jennys Gewicht zu tragen.

    Jenny steht nur da, kaut Kaugummi, und ist mit ihrem Handy beschäftigt. Ab und an schaut sie zur Tür als würde sie auf jemanden warten. Warten… geht es Nico durch den Kopf… auf ihn wartet sie. Natürlich, sie wollte noch Mathe abschreiben und er hatte zugestimmt nachdem sie ihm versprach dass es sich für ihn lohnen würde. Jenny… das Mädel was ihn schon seit zwei Wochen um seinen Schlaf brachte, wollte von ihm Hausaufgaben abschreiben und sagte ihm dass es sich für ihn lohnen würde. Auf eine Art und Weise dass ihm bald die Hose geplatzt wäre. Sie war 17 also etwa so alt wie er, und vertrat das exakte Gegenteil vom Braves-Mädchen-Image. Sie könnte jeden haben ging es Nico durch den Kopf, warum er?
    Endlich kommt er wieder zu sinnen, doch es ist bereits zu spät: Die Klingel der Schule vermeldet das Ende der Pause, und er steht genau in der Laufrichtung aller die durch die Tür kommen werden.

    Panisch schaut er zu Jenny, die nun ihren Rucksack schultert und in Richtung Tür, genau auf ihn zu geht. Unter ihrem Schuh wird die Cola-Dose ein letztes Mal ihrem Gewicht ausgesetzt, und er sieht wie die Sohle das Metall verbiegt.

    Nico schluckt als die gigantische Schuhsohle vor ihm aufsetzt: er hat kaum Zeit irgendwas zu unternehmen, und so denkt er daran was dieser Schuh gerade eben noch mit der Cola-Dose getan hat. Nico weiß dass er bei weitem nicht so stabil ist wie diese riesen Dose, und dass Jenny nicht einmal wiederstand spüren wird. Ihre Ferse setzte direkt knallhart vor ihm auf, und hängt nun über ihm. Erst ein ganzes Stück weiter endet dann überhaupt der Fersenteil der Sohle, die sich scheinbar unermesslich über ihn erstreckt. Die Gnadenlosigkeit die Nico erfährt als Jenny ihren Schritt macht ist für ihn unbegreiflich: ihr Gewicht zwingt ihn erbarmungslos mit einer dicken Turnschuhsohle auf den Boden, und beginnt ohne irgendeine Chance für ihn, einfach damit ihn flach zu quetschen.

    Nico fühlt das kalte Gummi das nicht nachgibt und seinen Körper nun dem Profil der Sohle anpasst.
    Es knirscht und knackt, aber diesmal ist es Nico, und nicht die Dose. Nico erlebt welche Kräfte auftreten, im wahrsten Sinne des Wortes, wenn Jenny ihren Schuh auf etwas stellt. Er zerplatzt buchstäblich wie eine reife Tomate als Jennys Schuh sich auf ihn legt. Er ist schon vollständig Brei als sie beginnt den anderen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] zu heben und dann für einen kurzen Moment ganz auf Nicos Überresten steht.

    Jenny schaut etwas enttäuscht und Verständnislos auf als es klingelt, greift dann aber ihren Rucksack und geht los.

    Deine Bemerkung (siehe obiges Zitat) hat mich ein wenig zum Schmunzeln gebracht.

    ;)

    naja ... glaube es oder nicht, ich habe die relation bedacht...
    es geht mir um das "gerade eben noch so" sichtbar: ist sie abgelenkt oder geht einfach nur ihren dingen nach, wird das nix mit dem gesehen werden ... schaut sie mal herunter, besteht zumindest die möglichkeit dass sie sich fragt was für ein kleiner punkt da unten rumhüpft ...

    Hallo,
    mich würde mal interessieren, warum ihr auf eine große [lexicon='Riesin',''][/lexicon] oder sogar eine mega [lexicon='Riesin',''][/lexicon] (wie ich mir vorstelle zu sein) steht, und was euch dabei inspiriert.

    • Wie groß sollte sie ca sein?
    • Sollte sie wachsen oder nicht? Wenn ja wodurch ?
    • Sollte sie am Anfang normal groß sein und zu einer Riesin wachsen oder direkt riesig sein?
    • Was sollte sie für ein Outfit tragen oder nackt sein?
    • Sollte sie mit euch interagieren können und wenn ja wie?
    • Was macht ihr wenn ihr nicht mit ihr interagieren könnt weil sie zu groß ist?
    • Sollte sie gut / neutral / böse sein?

    Bitte nur Antworten zum Thema mega Riesinen ohne schrink etc.

    LG Lena

    Größe: ich sollte für sie noch sichtbar sein, aber im vergleich zu ihr winzig -> so ca 2000m
    Wachstum und anfängliche Größe: ist nicht primär das was mich reizt, von daher bin ich bei diesen Punkten unentschlossen :/
    Outfit: nackt hat seinen Reiz, aber ich denke dann würde ihr recht bald kalt werden. Stil eher sportlich.
    Interaktion: sollte so gerade eben noch möglich sein, aber mir ist es lieber wenn sie mich nur beiläufig mal wahrnimmt, oder mal eine zeit lang beobachtet, oder mit mir spielt, wobei letzteres vermutlich recht schnell ein böses ende nimmt, da ich sie mir nicht besonders fürsorglich vorstelle. sie fordert mich beispielsweise auf an ihrem schuh hoch zu klettern, den sie barfuß trägt. wenn ich dann oben angekommen bin und weiter ihr bein hoch klettern soll, sorgt sie dann dafür dass ich zwischen ihren [lexicon='fuß',''][/lexicon] und den schuh rutsche. irgendwann vergisst sie dann dass ich da bin, oder es ist ihr egal und sie fängt an rumzulaufen ... weswegen ich dann irgendwann unter ihre fußsohle rutsche. im prinzip ist es ihr fast egal, aber sie findet gefallen daran meine aussichtslosen fluchtversuche zu kommentieren.

    evtl wird ihr das dann irgendwann lästig, und sie zieht den schuh aus und ich kann dann doch fliehen... nur damit sie dann den schuh wieder anzieht und ohne es wirklich zu merken mit der sohle dafür sorgt dass ich langsam zerquetscht werde... oder sich an dem kleinen ding rächt was sie so lange irritiert hat.

    insgesammt also eher [lexicon='unaware',''][/lexicon]/neutral bis böse


    Bevor ich diese Geschichte jedoch schreibe, würde ich gerne erst einmal fragen, ob so eine Geschichte erwünscht ist und was ihr gerne mit darin haben wollt :D

    na warum sollte sie denn nicht erwünscht sein :D

    geschichten sind immer erwünscht ... ;)

    ... naja ... das erinnert mich daran das hier auch mal wieder so einiges in der pipeline hängt was noch fertig geschrieben werden will ... oder gar erstmal angefangen :P ... kommt zeit, kommt rat, kommen neue geschichten ;)

    der punkt ist eher dass du bei solchen fortsetzungen eine art umgebung und stil geschaffen hast, den es zu treffen gilt

    die charaktere haben gewisse eigenarten
    sie haben auf gewisse art miteinander interagiert
    sie haben in bestimmter art und weise auf situationen reagiert
    all das gilt es nun zu treffen ... ich zumindest glaube ich bin da der falsche ... :/

    Es ist mal wieder soweit ... :)

    Warten auf den Bus

    Thomas lag entkräftet auf dem eigentlich weichen Boden und atmete tief durch. Er war glücklich überlebt zu haben.

    Viele Fragen waren offen geblieben aber die wichtigsten waren wohl wie und warum hatte sie ihn geschrumpft?

    Egal, er war unbemerkt entkommen, nun musste er Hilfe finden, aber einen Moment Pause brauchte Thomas jetzt.

    Zwei Passantinnen hatte er schon versucht um Hilfe zu bitten aber er war wohl zu klein und zu leise als dass sie ihn bemerkt hätten.

    An der Bushaltestelle da drüben saß ein Mädchen mit Sandalen, wenn er sie nur rechtzeitig erreichen und ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] berühren könnte, würde sie ihn bemerken, ihn vom Boden hoch heben, und er wäre erst mal gerettet. So zumindest sein Plan.
    Wieder machte er sich auf, und ging in ihre Richtung.

    Der Boden war in schlechtem Zustand und wohl schon seit Jahren nicht ausgebessert worden, bei Regen verwandelte sich alles in eine Matschwüste. Da es kürzlich geregnet hatte ist alles noch recht weich aber nicht mehr direkt Matsche. Tomas mini Gewicht stellte sich dabei als vorteilhaft heraus, da der Boden unter Ihm nicht nachgab, und sich sogar recht hart anfühlte. Für ihn jedenfalls.

    Er kletterte über einige Erdwälle bei denen er sich schon fragte wie diese hier her kommen, als ihm auffiel dass er in einem Schuhabdruck stand, und die Erdwälle die er bemerkt hatte durch die Rillen des Schuhs entstanden waren, als der Schuh hier in den Boden gedrückt wurde.

    Thomas schluckte bei der Vorstellung, dass er nun genau da stand wo vor kurzem alles unter einem gewaltigen Schuh zerdrückt worden war, und dass wenn er nicht aufpasste, solch ein Schuh auch auf ihn gestellt werden könnte. Die Vorstellung die gnadenlose Härte einer Schuhsohle zu spüren wie sie das Leben aus ihm raus quetscht ließ sich ihm fast den Magen umdrehen.

    Dann sah er Sie: Ein Mädchen ungefähr in seinem Alter, mit einer ¾ langen Jeans und weißen Buffalo-Clogs das genau auf ihn zu ging.

    Thomas konnte seinen Blick nicht mehr von den gewaltigen Schuhsohlen nehmen, die auf ihn zu kamen, und unter denen er auf gar keinen Fall enden wollte. Panik stieg auf als ihm klar wurde wie schnell sie sich bewegte, und wie langsam er nur weglaufen konnte. Dabei lief sie gar nicht schnell, sie ging eher langsam daher, und schaute immer mal wieder auf ihr Handy, über das sie auch Musik zu hören schien.

    Bedrohlich sah sie nur aus Thomas Perspektive aus, weil sie, da sie ihn nicht zu bemerken schien, gnadenlos einen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] vor den anderen setzte, und sich vermutlich keinerlei Gedanken darüber machte wer oder was unter ihren Schuhsohlen zerquetscht würde.
    Für Thomas waren die Schuhe der reinste Albtraum, und er konnte an nicht viel anderes denken, er musste hilflos mit ansehen, wie die für Ihn gigantischen Sohlen auf den Boden gestellt, und dann langsam aber sicher belastet wurden, als sie darüber ging und den nächsten Schritt machte.

    Er sah wie das Profil rücksichtslos in den Boden gepresst wurde. Alles Rennen half nicht, sie holte ihn ein, und summte eine Melodie vor sich hin.

    Thomas schrie. Er schrie um Gnade, er bettelte sie möge hinsehen, ihn bemerken bevor es zu spät wäre und ihr Schuh auf ihn käme, doch sie starrte nur leer die Straße entlang und wartete auf den Bus.

    Er fiel auf die Knie und flehte um sein Leben. Erst sah er nach oben in ihr hübsches Gesicht, was ihm dann aber von der Sohle ihres rechten Schuhs verwehrt wurde: Sie war dabei auf ihn zu treten.

    Langsam schlendernd machte Sie den nächsten Schritt, und Thomas erlebte den Moment wie in Zeitlupe: Ihr Buffalo setzte mit der Ferse in einiger Entfernung auf, während er Rest der Sohle bedrohlich über ihm hing. Dann drückte sie den [lexicon='Fuß',''][/lexicon] gedankenlos herunter, und Thomas sah das grobstollige Profil auf sich zukommen.

    Ihm war klar dass sie das nicht absichtlich tat, aber dass ihr Schritt nun vermutlich sein Leben beenden würde. Geistesgegenwärtig kam Thomas gerade noch die Idee, dass er ja versuchen konnte sich in die Tiefen Profilrillen zu retten, und er sprang gerade noch rechtzeitig, bevor genau da wo er war, ein Stollen der Schuhsohle aufsetzte und anfing sich in den Boden zu drücken.

    Die Freude überlebt zu haben wehrte aber nicht lange, da Thomas nun mitbekam wie das Mädchen langsam ihr Gewicht verlagerte, und das Profil sich weiter in den Boden drückte. Für ihn fühlte sich der Boden fast steinhart an, aber der Druck unter ihrem Schuh reichte aus um das Profil spielend weiter herunter zu drücken.

    Bedrohlich wurde nun ganz langsam der Platz in den Profilzwischenräumen weniger, und Thomas versuchte in Panik weiter zu kriechen. Er kam gerade rechtzeitig in die große Rille die sich in der Mitte des Profils befindet, bevor die Rille in der er war gänzlich auf den Boden gepresst wurde, aber auch das zögerte das Unvermeidliche nur weiter heraus.

    Als er erkannte wie weit er nun kriechen müsste um unter der Sohle hervor zu kommen, und wie schnell er auch in dieser Rille zerdrückt würde, war Thomas langsam klar dass es aussichtslos war.

    Der [lexicon='Fuß',''][/lexicon] dieses Mädchens würde in dem Schuh, also genau über ihm, gnadenlos weiter auf das Fußbett drücken. Das Mädchen hatte ja keinen Grund ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] anzuheben, sie wusste ja nicht dass er hier unten war. Der [lexicon='Fuß',''][/lexicon] würde die Sohle runter drücken, und die Sohle würde schließlich auf ihn drücken. Das ganze Gewicht des Mädchens würde in kürze auf ihm lasten, und da der Boden nun schon stark zusammengepresst war, war er noch härter als zuvor.

    Thomas begriff nun völlig, dass dieses Mädchen, dessen Name er nicht einmal kannte, dass er zuvor noch nie gesehen hatte, nun dafür sorgen würde, dass er erbarmungslos unter ihrer Schuhsohle zermalmt würde, und er absolut nichts dagegen tun konnte. Zudem würde es quälend langsam passieren.

    Dann fühlte er die harte Sohle seinen Kopf berühren und langsam aber unnachgiebig nach unten drücken. Er flehte weinerlich dass sie es bitte nicht tun soll, in der verzweifelten Hoffnung sie würde Ihn irgendwie hören, aber Ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] stand beständig über ihm auf dem Fußbett. Sie war stehen geblieben, und ging nicht weiter.

    Wäre sie weiter gegangen, hätte Ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] schon längst mit all ihrem Gewicht herunter gedrückt, und Tomas wäre zu Brei gepresst worden. So jedoch lastete nun immer noch ein Großteil ihres Gewichts auf dem anderen Bein, und wurde nur nach und nach verlagert.

    Thomas spürte wie es enger und enger wurde. Das Betteln, sie soll ihn bemerken und nicht zerquetschen fand nicht den Weg an ihre Ohren. Die Folge der Aussichtslosigkeit wurde Thomas immer klarer, als er nichts dagegen tun konnte, dass sein Gesicht auf den Boden gedrückt wurde, und langsam seine Knochen an einen Punkt kamen an dem der Schmerz anfing.

    Seine Beine, seine Arme, einfach alles von ihm wurde mehr und mehr flach gedrückt, und ganz besonders auf seinen Rippen und seinem Kopf lastete ein ungeheurer Druck, der stetig größer wurde.

    Dann brachen die ersten Rippen, und Thomas wurde bewusst wie sich ein Insekt fühlen muss das gerade unter einem Schuh zertreten wird. Diese Gnadenlosigkeit brachte ihn gleichzeitig psychisch an seine Grenze, da er nicht begreifen konnte, warum er nun gerade so von ihr zerquetscht wurde: Er hatte ihr nichts getan, Sie nahm ihn nicht mal wahr, und da er so bedeutungslos für sie war, spielte es Für sie keine Rolle, dass er unter ihrem Schuh zu Brei verarbeitet wurde.

    Langsam fühlte er dass er keine Luft mehr hatte, und dass er auch nicht atmen konnte. Er zuckte nur noch panisch, aber die Schuhsohle unterdrückte jede Bewegungsfreiheit.

    Es tat so weh, zu spüren wie er langsam zermalmt wurde, er wollte einfach nur noch dass es endlich vorbei wäre, doch der Schuh senkte sich in der gleichen gnadenlos langsamen Geschwindigkeit.

    Die Geräusche seines eigenen Körpers, der gerade unter der dicken Plateausohle des Mädchens zermalmt wurde waren unerträglich, da er mit fast allen Sinnen miterlebte wie es passierte.

    Dann verschwand das letzte bisschen Licht das unter ihre Sohle drang, und es wurde stockdunkel, das Knacken, Knirschen und Matschen wurde dafür schlimmer, und schließlich spürte er wie der steckende schmerz den er im Nacken fühlte sich über deinen Kopf ausdehnte.

    Das dann folgende Laute Knacken, mit dem Thomas Schädel zerbarst, war das letzte was er noch merkte. Etwa ein oder zwei Minuten später war der Druck schon so groß, dass kaum noch etwas daran erinnerte, dass das ein kleiner Mensch war, auf dem das Mädchen dort stand, und in dem Moment, in dem das Mädchen den ersten Schritt machte um in den Bus zu steigen, verlagerte sie ihr gesamtes Gewicht: Der Druck und die Härte der Sohle sorgten dafür, dass alles was noch übrig war verflüssigt wurde.

    Ohne etwas zu merken stieg sie in den Bus. Sie wäre nicht einmal im Traum auf die Idee gekommen, dass sie gerade ein Leben unter der Plateausohle eines ihrer Schuhe ausgelöscht hat.