Danke für die Begrüßungen.
Es freut mich, dass das kurze Ding so gut ankam.
Catriam, gute Idee, hab es eben hinzugefügt.
Gianleen, tut mir leid, aber bestimmt erwische ich noch deinen Geschmack.
Kysha's Restaurantbesuch
Als Kysha’s Magen anfing zu grummeln, überlegte sie, ob sie ihr nächstes Opfer einfach aufessen sollte, oder ein Restaurant finden sollte das noch offen hatte. Ein Blick auf ihre „Todesliste“ verriet ihr, dass eines ihrer Opfer nebenberuflich als Kellnerin arbeitete und gerade in einem Restaurant in der Nähe arbeitete.
„Wunderbar!“ dachte Kysha und rieb sich ihren schwangeren Bauch in Vorfreude.
Das Restaurant war recht klein und hätte eher die Bezeichnung „Cafè“ verdient, doch das war Kysha egal. Sie wusste, was sie essen wollte und es machte keinen Unterschied, ob sie es in einem Restaurant oder Cafè bestellte. Der Kundenbereich war recht klein und wirkte sogar noch kleiner, weil jeder Tisch mit Aufstellwänden zugestellt war. Für Kysha war das Vor- und Nachteil zugleich. Mit ihrem kugelrunden Bauch blieb sie immer wieder stecken und musste die künstlichen Wände verschieben, um sie nicht umzuwerfen. Sie fand ein gemütliches Fleckchen das auch genügend Platz für sie bot, eine Eckbank die man von den anderen Tischen aus nicht sehen konnte.
Sie ging zum Tresen und bat um eine Kellnerin, die ihr die Karte bringen und Empfehlungen aussprechen konnte.
„Och, Empfehlungen brauchen sie nicht, hier schmeckt alles gut“ scherzte die Dame hinter dem Tresen. Sie war schon etwas älter, Anfang vierzig schätzte Kysha. Die brünetten Haare flossen in Wellen über ihre Schultern und umschmeichelten ihre enorme Oberweite, die selbst Kysha nicht übertreffen konnte, obwohl ihre Brüste wegen der Schwangerschaft mit Milch gefüllt waren. Wie auf Kommando fingen diese an zu Schmerzen und Kysha hob sie an, um sie etwas zu entlasten. Sie musste unbedingt mal wieder „Druck ablassen“.
„Ist das ihre erste Schwangerschaft?“ fragte die ältere Dame und lächelte Kysha mütterlich an. Sie nickte und das Lächeln der Dame wurde zu einem Fest der Freude.
„Ich habe selber fünf Kinder zur Welt gebracht und weiß, wie schwer eine Schwangerschaft sein kann. Wissen sie was? Sagen sie einfach irgendein Gericht und ich sorge dafür, dass die Küche es zubereitet.“
„Wow, danke schön!“ Dazu konnte Kysha einfach nicht nein sagen und bestellte eine knusprig gebratene Ente, dazu ein Wasser, welches sie mit zu ihrem Platz nahm.
Und dort wartete sie.
Und wartete.
Und wartete…
„Wie lang kann es denn dauern eine Ente zu braten?“ fragte sie sich und wartete noch länger. Als sie eine Kellnerin sah, winkte sie sie zu sich und fragte nach ihrer Bestellung.
„Ente? Das haben wir doch gar nicht auf der Speisekarte.“
„Die Dame am Empfang hat mir aber zugesichert, dass ich eine Ente bekomme!“
„Oh!“ Die Kellnerin wirkte betroffen und erklärte: „Elfriede ist schon etwas älter und leicht verwirrt. Sie mach oft verspricht oft Dinge, die WIR nicht einhalten können. Es tut mir wirklich leid. Gibt es etwas das wir Ihnen sonst bringen können?“
Kysha schnaubte vor Wut. Da wird sie von dieser verblödeten Schachtel einfach verarscht!
„Sie können mir diese »Elfriede« bringen. Und einen Schokoladen Pudding! Und er sollte besser groß sein!“ Die Kellnerin nickte und ging eilig in Richtung Tresen.
Während Kysha auf ihr Essen wartete, schaute sie sich ihre Liste noch mal an.
„Hab ich mich doch nicht geirrt. Elfriede steht auf meiner Liste.“
Als Elfriede zu Kysha’s Platz ging, hielt sie eine Schale Schokopudding in beiden Händen, weil eine nicht ausgereicht hätte. Die Schale war größer als ein Kinderkopf.
„Es tut mir wirklich leid, aber ich wollte Ihnen doch nur eine Freude machen.“ Entschuldigte sich die Dame und stellte die Schale auf dem Tisch ab.
„Ja ja, bla bla, Bullshit! Ich hab mich tierisch auf meine Ente gefreut, völlig umsonst! Sie wollten nur sehen wie ich mich freue um sich selber gut zu fühlen, aber wissen Sie was? Sie können mir wirklich helfen, damit ich mich wohl fühle!“
Mit einer fast schon automatischen Bewegung griff Kysha in ihren Ausschnitt und fischte die Schrumpfpistole zwischen ihren Brüsten heraus und zielte damit auf Elfriede. Diese keuchte überrascht auf und konnte noch einen spitzen Schrei ausstoßen, bevor Kysha abdrückte und ein helles Licht sie umfing. Ein Moment der Desorientierung folgte und dann dunkelheit.
Kysha griff in den Klamottenhaufen und fischte einen kleinen Menschen daraus hervor. Es war Elfriede, die nicht verstand, was mit ihr geschehen war. Sie befand sich auf Kyshas riesiger Handfläche und sah geschockt in das riesige Gesicht vor ihr.
„Du hast mir was zu Essen versprochen. Es ist nur fair, wenn ich dich jetzt esse, oder?“
Elfriede brachte keine Antwort zustande. Sie stotterte und zitterte unkontrolliert.
Kysha fand das nicht schön. Sie hatte es lieber, wenn ihre Opfer verstanden, was mit ihnen passiert und normalerweise würde sie sich auch die Zeit nehmen Elfriede psychisch wieder aufzubauen, nur um ihren Geist mit purer Grausamkeit zu zerstören. Aber sie hatte Hunger.
Kysha’s Hand führte Elfriede rüber zu der großen Schüssel Pudding und wollte sie auch erst hinein werfen, doch dann kam ihr eine viel sättigendere Idee. Sie legte die kleine Frau auf ihre Zunge, wodurch diese laut anfing zu schreien und herum zu zappeln.
Elfriede befand sich auf der Zunge einer [lexicon='Riesin',''][/lexicon], die sie fressen wollte und ihr Überlebensinstinkt schaltete sich ein, als sie vor sich zwei gewaltige Zahnreihen sah und direkt dahinter eine schmale Öffnung, geformt durch die Innenseite von Kysha’s Lippen.
Auf der weichen und unebenen Fläche der Zunge krabbelte sie auf die Öffnung zu, versuchte über die untere Zahnreihe zu klettern, doch der Untergrund, Kysha’s Zunge, warf sie mit erstaunlicher Wucht zurück. Elfreide war durch den Sturz benommen und als sie ihren Augen öffnete und in der düsteren Umgebung wieder etwas sehen konnte, blickte sie geradewegs in den Schlund, der ihr Verderben sein sollte.
Ein letzter Schrei und Kysha schob ihr Mal noch weiter in Richtug ihrer Kehle und schluckte.
Elfriedes winziger Körper wurde von allen Seiten die enge Fleischröhre herunter gepresst. Speichel umfloss ihren Körper und sorgte für einen einfachen Abgang. Innerhalb von Sekunden fiel die Zwergin in den riesigen Magen.
Kysha schmatzte laut vor Freude und widmete sich ihrem Pudding. Sie hatte gehofft, dass Elfriede etwas würziger schmecken würde, doch irgendwie war sie fad gewesen. Zum Glück hatte sie ja noch ihren Nachtisch. Der schokoladige Geschmack war nicht schlecht, sehr kräftig und süß, genau die richtige Mischung. Löffel um Löffel verschwand in ihrem Mund und sie musste kichern, als sie in ihrem Magen die Bewegungen der unfähigen Bedienung fühlte. Die würde ihr noch viel Freude bereiten, auch wenn sie längst gegessen war.
Nach Beendigung ihres Desserts ging sie zur Theke und legte großzügig einen Zehn-Euro-Schein hin. Kein Grund so einen gemütlichen Laden für sein unfähiges Personal zu bestrafen, vor allem wenn es so schmackhaft war…