Beiträge von Catriam

    Laura änderte ihre Position. Sie legte sich bäuchlings hin, winkelte die Unterschenkel an so das ihre Beine über ihr hingen und proppte ihren Oberkörber auf ihre angewinkelten Arme auf so dass die Unterarme und Hände lagen und die Oberarme ihren Torso hielten.

    Laura liebte diese Position, sie mochte das ihre Brüste in dieser Pose weder wirklich lagen noch hingen, sie mochte das Gefühl dabei gerne. Sie konnte nicht sagen warum genau.

    Dieses Mal waren ihre Nippel steif zum Einen vor Kälte (schließlich trug sie nasse Kleidung) und zum anderen weil zwei Winzlinge vor ihr standen und zu ihr hochblickten. Vor dem Hintergrund von Chen Lus gewaltigen Hautrillen wirkten sie noch kleiner als ohnehin schon. Sie mochte das Gefühl groß zu sein und fragte sich wieder was sie tun würde wenn sie selbst jemals Riesin sein würde... Chen Lu auf gleicher Höhe in die Augen blicken... wäre schon schön, aber langfristig wollte sie Chen Lu als gewaltig um sich wissen...

    Laura begann: "Nun? Ihr habt meine Frage wie ihr heißt noch nicht beantwortet."

    Die zwei Wanderer sahen sich kurz erstaunt an, dann antwortete jener der noch nicht gesprochen hatte: "Hans." Dabei musste Laura lächeln. Es war niedlich, nicht weil er so klein war, sondern wie der Mann "Hans" aussprach. Mit seiner stark kehligen Aussprache die man in Osteuropa erwarten würde klang es wie "ccccccchhhhhanz"

    Dann antwortete der Andere mit dem schweitzer Akzent. "Und mein Name is Pitter."

    Kurz darauf saß er auf dem Hosenboden, offensichtlich verängstigt.

    Laura bemühte sich ihrer Mimik wieder einen freundlichen Ausdruck zu geben. Ihr war klar das der Blick den sie dem armen Mann gerade zugeworfen hatte irgendwo zwischen verächtlich und mörderisch gelegen hatte...

    "Entschuldigung, kleiner Pit. Ist doch in Ordnung wenn ich dich Pit nenne, oder? Der Name Pitter weckt... unangenehme Erinnerungen. Er war mal mein Boss und ein ziemliches Arschloch."

    "ccccchhhast du ihn auch verschrumpft?", diese Frage war natürlich von Hans ausgegangen.

    Laura stockte. Hätte ich? Wahrscheinlich schon. Ob ich auch von selbst darauf gekommen wäre ihn essen zu wollen?

    "Wenn ich es damals schon gekonnt hätte, so hätte ich es vermutlich.", sagte sie, ganz bewusst unbekümmert um die beiden Kleinen zu beruhigen. Das sie damit eher das Bild eines Monsters zementierte für das einzelne Menschenleben nicht viel zählten war nicht vorgesehen.

    Unbedacht fügte sie zudem noch hinzu: "Chen Lu hat ihn gefressen."

    Hans trat einen halben Schritt zurück, riss den Blick nach links zu Chen Lus Gesicht und starrte auf den Mund der sich im Gespräch mit Tian konstant bewegte...

    Auch Pits Laune schien diese Aussage nicht eben verbessert zu haben.

    Hat er sich gerade eingepinkelt? dachte Laura erstaunt, ihr war seine plötzlich dunkler werdende Hose aufgefallen.

    Laura bemühte sich um Schadensbegrenzung: "Natürlich nicht auf meine Bitte, oder so. Sie fand nur widerlich das er wollte das sie und Tian Schreckliches tun damit er eine gute Story für die Schlagzeilen hat und..."

    Sie brach mitten im Satz ab und fing Pitter ein, welcher angefangen hatte in Richtung von Chen Lus Handkante zu rennen. Laura fing ihn, hielt ihn dicht vor ihr Gesicht und blaffte ihn an: "Vollidiot! Willst du sterben? Da geht es über hundert Meter in die Tiefe, und falls es dir noch nicht aufgefallen ist, du bist nicht einmal mehr einen Zentimeter groß!"

    Hans sah sich die Situation von unten an. Die "Riesin" namens Laura hatte recht. Flucht war zwecklos. Auch wenn er ausgeglichener als sein alter Freund reagiert hatte, das diese Frau so unbekümmert davon sprach das ihre gigantische Freundin Menschen aß, als sei das normal. Das verbesserte ihre Lage nicht gerade...

    (Wenn die Beiden mal chinesich könnten würden sie sich wohl wohler fühlen. Das Verständnis von dem Gespräch von Laura und Chen Lu hätte sie wohl ein biss-chen (Ha!) beruhigt. Tja.)

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    Ist erstmal alles, eigentlich wollte ich noch was dazu schreiben warum Chen Lu und Tian Lauras Schrumpfen nicht fixen können, aber mehr als eine grobe Idee in Richtung Wellenlänge, Ungleichheit und Probleme bei der Angleichung habe ich da nicht...

    Jonas starrte die Riesin ebenfalls an. Allerdings von hinten, da er gerade an der Stadtgrenze auf einem der den Ort umgebenen Hügel stand.

    Er hatte nicht erwartet so etwas zu sehen nachdem er von seinem Wanderurlaub,

    bewusst ebenfalls fußläufig, zurückkam.

    Er dankte Gott das seit dem Unfalltod seiner Freundin vor zwei Jahren niemand mehr in dieser Stadt lebte dem er viel bedeutete oder der ihm viel bedeutete.

    Denn wer wusste schon was diese Riesin vorhatte?

    Er wandte sich mit großer Anstrengung um und ging entgegengesetzt zur derzeitigen Richtung der Riesin.

    Zwar war sein Urlaub fast vorbei, doch er bezweifelte stark das übermorgen sein Chef anrufen und grob fragen würde wo er steckte...

    Vorausgesetzt das fragliche Umspannwerk "überlebte" überhaupt bis es soweit sein konnte.

    Jonas war oft versucht wieder umzudrehen weigerte sich aber sehenden Auges seinem Untergang entgegen zu gehen und hielt stattdessen stur auf die Gegenseite zu...

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    So, hier mal ein "Kurzauftritt". Da ich bei Riesen-Chinesen gerade um Inspiration ringe, komme ich hier lieber nur mit einem Einmal-Post. Jonas' weitere "Reise weg" ist ja für die Story hier eher uninteressant und daher nicht "erzählenswert". Das ist gewollt. ;)

    Da dann auch von mir ein Herzlich Willkommen "an Board", Miss.Clara.

    Auch wenn du dich hier schon eingfunden zu haben scheinst möchte ich deine Vorstellung loben. So hat eine gute Vorstellung auszusehen.

    Kurz, nett und auf den Punkt. (Und sehr lebensgefährlich, aber das ist natürlich dem Forumsthema an sich geschuldet. ;) )

    Viel Spass noch im Forum! :)

    Laura sah noch immer auf die beiden Geschrumpften herab, taxierte sie regelrecht.

    Vor Freude verzückt, wie ein kleines Kind mit Süßigkeiten.

    Sie hob die freie Hand wie einen Kran an, stellte sich bereits vor wie die Beiden ihren Kehlkopf hinabgleiten würden...

    Sie hielt inne.

    Das konnte sie nicht tun, oder zumindest "durfte" sie es nicht. Nicht einfach so.

    Anders als bei Pitter und Konsorten fehlte ihr jede Rechtfertigung. Die zwei Wanderer hatten ihr nichts getan, und erst recht Nichts das eine Todesstrafe erlauben würde. Genau genommen hatte sie auch keinen Grund gehabt die Beiden zu schrumpfen, aber als sie gerade mit dem Ast endlich einen Erfolg gehabt hatte und die Wanderer sich ihr dann auf dem Silberteller präsentiert hatten... Silberteller...

    Sie wollte es. Sie wollte es wirklich. Laura erinnerte sich einmal mehr an ihren Traum. Wollte sie wirklich so enden? Das wäre der erste Schritt in diese schreckliche Richtung.

    Schließlich hatte ihre Freundin ihr die Technik zur Selbstverteidigung gelehrt...

    Nicht für Übergriffe auf Unbeteiligte...

    Sie sah hilfesuchend zu Chen Lu und Tian auf, doch wenn die Chinesen ihre Aufmerksamkeit nicht speziell auf Laura lenkten war sie praktisch nicht wahrnehmbar, die Beiden waren eben so riesig...

    Da die zwei Riesen untereinander sehr schnell sprachen verstand Laura nicht alles, aber es ging wohl darum das sie sich nicht einig waren in welcher Richtung Lyon genau lag und was der schnellste Pfad dorthin wäre... Natürlich lag der Gegenüber falsch. Laura schmunzelte.

    Am Ende des Tages waren die beiden Riesen aus China auch nur ein Ehepaar wie so viele andere, egal wie einschüchternd groß sie sein mochten...

    Sie stockte. Wie absurd gigantisch mussten die beiden Riesen wohl auf ihre zwei "Opfer" wirken?

    Sie biss sich auf die Lippe und sprach ihre Opfer an. Vielleicht würde eine "Personalisierung" helfen ihr "verschlingendes Verlangen" zu unterdrücken...

    "Ähem. Hallo, mein Name ist Laura. Und ihr zwei seid?"

    Die zwei marienkäfergroßen Männer stoppten ihr von Laura unbeachtetes Geschrei und sahen sie nur stumm an.

    Laura führte ihre Hand ganz nah ans Gesicht und laß pures Unverständnis in ihren winzigen Gesichtern.

    Kurz war auch Laura verwirrt, dann ging ihr ein Licht auf und sie schalt sich im Stillen eine Närrin. Sie hatte chinesich gesprochen!

    Kein Wunder das die Winzlinge nichts verstanden. Sie entfernte die Hand wieder etwas von ihrem Gesicht und sagte diesmal auf deutsch: "Hallo, mein Name ist Laura. Und ihr zwei seid?", sie schob dann direkt hinterher, "Ihr habt sicher viele Fragen, aber antwortet erstmal auf meine. Dann sehen wir weiter."

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    (Hier ein Stopp meinerseits. Ich würde zwar gerne weiterschreiben, aber Lauras nächste Aktion hängt von der Reaktion oder eher der Persönlichkeit der Wanderer ab.

    Sind sie Arschlöcher?

    Dann gehen sie den Weg auf den Laura auch Pitter ohne jedes Zögern schicken würde.

    Oder wird es schwierig(er) da es sich um gute Menschen zu handeln scheint?

    Hängt von ihnen ab. Beziehungsweise von dir, tomatoe. ;) )

    Na dann auch von mir ein Herzlich Willkommen "an Board", n3ko-chan.

    Es überraschst mich ein bisschen das du bei dem gewählten Namen (implizierte Katz & Maus-Spielchen) nicht auf Vore stehst, aber das ist ja kein Problem. Wir haben auch genug Leute ohne diese spezielle "Vor(e)-liebe", obwohl wir zugegeben schon etwas vore-heavy sind. (Selbst Teil besagter "Überrepresentation" ^^' )

    Unabhängig davon, ob/wie viel du letztendlich beitragen wirst;

    Viel Spaß noch im Forum! :)

    (Zur besseren Vorstellung: Laura ist von Chen Lus Warte aus ca. 2.18 cm groß)

    Laura machte ihren ersten Schritt in die "Tropfsteinhöhle".

    Sie rutschte seitlich von Chen Lus Unterlippe und landete tiefer als erwartet zwischen den Lippen und der unteren Zahnreihe. Es war demütigend wie klein sie letztlich war, sie konnte nur hüpfend aus der Furche hervorsehen, dennoch war es ein Glücksfall. Zu ihren Füßen fanden sich gleich viele Fischreste. Es war wirklich entwürdigend doch so hungrig wie Laura war, war es ihr im Moment jedoch völlig egal. Sie ging auf die Knie und langte krabbelnd nach allem was sie kriegen konnte.

    Jetzt verhielt sie sich wirklich wie ein Haustier...

    Das war ihr jedoch gar nicht recht bewusst.

    Nach ein paar Minuten stellte sich Laura wieder hin, sie wollte an "ihre" Brechbohne. Sie griff nach Chen Lus unteren Schneidezähnen und wollte sich an ihnen hochziehen, ließ jedoch gleich wieder los als ihr die Kante einschnitt. Laura plumste wieder runter und besah ihre Fingeransätze. Dem stechenden Schmerz zum Trotz schien sie nicht verletzt zu sein. Sie ging etwas zur Seite und bemerkte das der "Boden" leicht anstieg. "Ob ich es über die Backenzähne schaffe?", fragte sich Laura, ebenso wie es sich wohl von Chen Lus Warte anfühlte. Schließlich hatte man selten etwas zwischen Zähnen und Lippenraum, wenn überhaupt die eigenen Finger oder Zunge und schon gar nicht JEMAND Anderes.

    Seitlich war es sehr viel einfacher. Chen Lus Backenzähne waren etwa so hoch wie wie die Mitte von Lauras Oberschenkeln. Es war einfach genug sich auf die furchigen Zähne zu steigen, sich zu setzen und die Beine auf die andere Seite zu schlagen.

    Laura fühlte Chen Lus Zunge unter ihren nackten Füßen. Es fühlte sich glitschig an und auch irgendwie... matschig? Nein, das war keine gute Beschreibung... "Wie ich wohl schmecke?", fragte sich Laura. Sie stockte.

    Ja, das war eine gute Frage. Als sie sich gewünscht hatte zu fühlen wie Pitter und die anderen von ihr verschlungen würden hatte sie sich nur vorgestellt wie befriedigend es wäre zu fühlen wie der Kehlkopf auf und ab rutschte und das Wissen das die Winzlinge nun in ihrem Magen ihrem Ende entgegensahen... An den Geschmack hatte sie dabei gar nicht gedacht...

    "Ich muss Chen Lu gleich fragen", nahm sich Laura vor und hatte ein paar schwere, weil sehr wackelige, Schritte später die Reste der Brechbohne erreicht. Sie kniete sich hin und begann einige Handvoll zu essen. Anders als bei den Fischresten war sie nicht mehr so ausgehungert, so das ihr der eher unangenehme Geschmack fremden Speichels dieses Mal auffiel.

    Als sie soweit satt war nahm sich Laura die Zeit sich umzusehen. Es war wirklich ein Schauspiel. Chen Lus Mundhöhle war bestimmt an die fünf Meter hoch und ihre Zunge vielleicht über acht Meter lang. Das Ende der Mundhöhle wartete mit einer Überraschung auf. Das Zäpfchen der Riesin hing nicht am Ende herum sondern klebte seitlich an ihrer Halswand.

    "Wenn ich das nur diese Größe haben könnte...", dachte Laura wieder mit leichtem Neid, aber sie musste sich wohl damit abfinden das sie nie ein "echte Riesin" sein würde, ob sie eine "Fälschung" sein konnte würde sich erst noch zeigen müssen. Wenn, so würde es noch lange dauern...

    Laura fiel wieder ein warum Chen Lu sie überhaupt hatte hier haben wollen und seit einiger Zeit idiotenhaft den Mund aufgesperrt hielt.

    Ohne Lauras Wissen hatte Tian seine Gattin dafür auch schon fragend angesehen, aber ein einfaches Zeigen auf Lauras verwaiste Kleidung und dann auf ihren Mund wo er nach einem kurzen Moment Laura hatte von der Seite "erscheinen" sehen hatte dessen unausgesprochene Frage geklärt.

    Laura ging, stolpernd und wackelnd in Richtung der Backenzähne und begann damit die Reste harauszupicken und in die Mitte der Zunge zu werfen. Ab und an aß sie auch ein Stück oder wunderte sich über die Größe von an sich keinen Gräten. Einige waren länger als ihre Rippen.

    Die Arbeit dauerte und war anstrengend. Sie war versucht Chen Lus Speichel zu trinken, ließ es aber bleiben.

    Als sie mit den unteren Schneidezähnen fertig war realisierte Laura ein Problem. Sie kam vorne nicht an die oberen Zähne ran. Hinten hatte sie auf den Backenzähnen stehen können doch hier vorne...

    Sie machte sich erst einmal an die weiteren Zähne zur linken von Chen Lus Mund.

    Alles in allem war es war anstrengend, entwürdigend und auch sehr unangenehm, da sie völlig von Spucke durchtränkt war. Dennoch fühlte sich Laura sehr gut.

    Es war ein gutes Gefühl auch anders als als Übersetzerin "für etwas gut" zu sein...

    Es war eine weitere "Verbindung". Laura wurde klar, das es in ihrer Vorstellung keine größere "Katastrophe" gab als von Chen Lu zurückgelassen zu werden...

    Sie lief rot an und war froh das sie wohl niemand sah.

    Der alte Stuck bröckelte von der Decke.

    Zu beiden Seiten konnte Jana durch die großzügigen Fenster die Riesen sehen wie sie Menschen massenhaft zertraten und sich dabei scheinbar "ganz normal" unterhielten,

    vom Thema mal abgesehen.

    Jana hatte Angst. Sehr sogar. Doch sie konnte nicht weglaufen.

    Schließlich konnte sie gar nicht laufen.

    Nicht seit einem Unfall vor sieben Jahren der ihre Verbidung zu ihren Beinen fast völlig gekappt hatte. Sie konnte sie kaum fühlen, geschweige denn bewegen. Ihr Pfleger Arif, ein syrischer Arzt, der sehr frustriert darüber war das seine Examen in Deutschland nur soweit anerkannt wurden das er als "Krankenpfleger im gehobenen Dienst" arbeiten durfte war als der Riese aufgetaucht war sofort getürmt. "Deutschland ist sicher haben sie gesagt", hatte er gebrüllt, irgendetwas auf arabisch angehängt was Jana als Flüche einschätzte und war geflohen.

    Was sie verstand.

    Nur hätte sie ihn gerne begleitet.

    Zwar war Janas Haus per se nach einigem Hickhack mit der Denkmalschutzbehörde behindertengerecht ungebaut wurden, aber einige "Kompromisse" waren absolut ätzend.

    So zum Beispiel was sie jetzt "einsperrte". Die Rampe an der Eingangtür war viel zu steil, 40°. Alleine konnte Jana sie mit dem Rollstuhl unmöglich bewältigen.

    Sie war gefangen, zwischen den Riesen für die Menschen offenbar nur Spielzeug waren...

    Weniger noch, Insekten.

    Und Jana war die flügellahme Biene die nur hoffen konnte nicht bemerkt zu werden...

    Immerhin war sie innen, das erhöhte ihre Chancen.

    Der alte Kronleuchter brach aus der Decke und schlug schwer vor ihr auf.

    Welp. Oder war man außen doch besser dran?

    Laura war es etwas peinlich, aber sie fühlte sich von Chen Lus Mund angezogen.

    Vielleicht weil sie den Mund der Chinesin als erstes "kennengelernt" hatte?

    Sie sammelte sich, überlegte was und vor allem wie, sie antworten sollte und sagte dann: "Das ist schon in Ordnung, Chen Lu. Dein Mund ist für mich ja kein unbekannter Ort." Laura grinste. "Und bei dem Hunger den ich habe würde ich auch weit weniger appetitliches Essen akzeptieren." Laura imitierte Chen Lus Haltung ihrer rechten Hand mit der eigenen und führte sie dann zu ihrem Gesicht bis sie mit der linken Außenkante die Lippen berührte.

    Chen Lu war einmal mehr erstaunt über ihre kleine Freundin Laura, beziehungsweise über ihre Fähigkeit Dinge einfach hinzunehmen. Eigentlich waren Europäer doch für ihre Arroganz und Unnachgiebigkeit bekannt, das hatte ja erst zu der großen Flüchtlingskrise geführt von der sie selbst im Reich der Mitte viel zu hören bekommen hatten. Obwohl, so durfte sie nicht denken. Das war ein Vorurteil, genauso wie das Tian böse sein müsste weil er ein Riese war.

    Ihr Gatte war sicher vieles, aber "böse" ganz sicher nicht...

    Von diesen Gedankengang ihrer riesigen Freundin hatte Laura freilich nichts mitbekommen. Sie hatte bloß den strahlenden Gesichtsausdruck gesehen mit der Chen Lu sie fast immer ansah. Und ihr ein bisschen Unbehagen bereitete da er sie an die freudigen Blicke erinnerte mit der kleine Mädchen ihre Lieblingspuppen betrachteten...

    Chen Lu antwortete lächelnd: "Dann ist ja alles in Ordnung."

    Dann imitierte sie ihrerseits die Bewegung die Laura schon vorgemacht hatte. Laura genoß den kleinen Luftzug den Chen Lus rasche Handbewegung verursachte. Dann saß sie auf der Handfläche vor den gewaltigen leicht geöffneten Lippen der Chinesin.

    “你真的很確定,勞拉?” / “Nǐ zhēn de hěn quèdìng, láo lā?”

    "Laula" rollte mit den Augen. "Ja, ich bin sicher." erwiderte sie.

    [Das Chen Lu und Tian LauRas Namen nicht aussprechend können ist mir bisher gar nicht in den Sinn gekommen. XD]

    "Gut", sagte Chen Lu und sperrte den Mund auf, sie öffnete den Mund viel weiter als es sein müsste um ein bisschen "anzugeben" und es verfehlte seine Wirkung nicht, Laura war beeindruckt. Nicht nur von der schieren Größe von Chen Lus Mund, sondern auch wie weit sie ihren Mund öffnen konnte. Sie trat von der Handfläche auf die vollen Lippen der Chinesin, rutschte promt aus und fiel rücklings auf die Handfläche zurück. Ihre Schuhe waren offensichtlich ungeeignet. Laura überlegte einen Moment, dann entschied sie sich dafür die Schuhe auszuziehen und kurz darauf folgte auch ihre Kostümjacke.

    Dann machte sie erneut den ersten Schritt in Chen Lus "Höhle". Mit blanken Füßen fand sie Halt auf den Lippen und es fiel ihr leicht in den Mund zu steigen.

    [Cliffhanger, ich will zwar noch weiterschreiben, aber mir fehlen Größeninformationen.]

    4, 6, 8, 13, 16, 21-23, 25, 28, 31, 32, 41, 42, 54-59, 65, 70, 71.

    Das sind meine Favoriten, also eine Spitzenmonatssammlung für mich.

    Besonders Bild 25 finde ich sehr gelungen, da passen Hintergrund und Modell wie die Faust auf's Auge.

    Und das Konzept von 32 habe ich noch nie gesehen.

    Zur Bildfolge 54 - 59: Wo kann ich mich für dieses Social Eating Event anmelden? XD

    Laura grinste gequält. Musste sich ihre Migräne augerechnet jetzt so plötzlich wieder melden wo sie sie sich konzentrieren musste? Die Technik die Chen Lu ihr gerade zu erklären versuchte würde im Zweifelsfall über Leben und Tod entscheiden.

    Der Drohnenangriff hatte ja gezeigt das die Gegner offenbar keinerlei Skrupel kannten.

    Zudem hatte sie nicht die Zeit groß (oder doch klein?) zu üben und es fiel ihr nicht leicht dem mittlerweile recht komplexen chinesisch zu folgen.

    "Moment, Chen Lu", unterbrach sie ihre riesige Freundin, "Kannst du das letzte noch einmal wiederholen?... Simpler? Ich kenne die letzten drei Wörter gar nicht."

    Chen Lu strahlte sie wieder nur an. Laura fühlte sich unbehaglich und Chen Lu erklärte ihr den letzten Teil noch einmal in einer Art halber Kleinkindersprache, was zwar nun verständlich war, aber auch nicht gerade ihr Selbstbewusstsein stärkte...

    Dennoch wollte sie es probieren. Und sei es nur um zu scheitern und langsam herauszufinden wo ihr Fehler lag...

    "Können wir anhalten? Oder zumindest etwas mitnehmen?", fragte Laura unvermittelt.

    Chen Lu zog nur die Brauen hoch.

    "Zum Üben?" fügte Laura hinzu, hob die Arme an wie ein Angler der von seinem gewaltigsten Fang erzählte und schob die Hände langsam zusammen.

    Ihre Freundin verstand und musste gar nicht erst anhalten.

    Tian tippte seine Frau an und legte ihr eine Kühltruhe in die freie Hand.

    "Wo er die wohl herhat?", fragte Laura sich kurz.

    "Prima.", sagte Chen Lu und küsste Tian auf die Stirn, dann fügte sie hinzu: "Hatten wir ja schon. Essen ist leicht. Zumindest für die Meisten."

    Laura lächelte schwach als Chen Lu die supermarktgroße Kühltruhe behutsam vor ihr abstellte. "Ich habe sogar Hunger.", erklärte Laura, "Nicht das ich von Gefrorenem viel hätte..." Sie war gespannt was sich ihr an Trainingsmaterial bieten würde und öffnete die Truhe.

    "Tiefkühlpizzen und Gemüse... ist das gut?"

    Viel Bewegung kam in Laura als Chen Lu ihre Hand anhob und sie drehte um in die Truhe zu schauen. "Hmmm", kam es von der Riesin was aus so direkter Nähe klang wie ein aufkommender Sturmwind. Dann antwortete sie: "Die Pizzas sind schlecht. Viele individuelle Subwerte, aber das Gemüse ist sehr gut. Homegene Subwerte, natürlich ist ja alles jeweils dasselbe."

    Geholfen hatte diese Aussage Laura wenig. Natürlich machte es Sinn das geiches zu schrumpfen erst mal leichter wäre. Sie packte eine Packung Brechbohnen und begann sich zu konzentrieren...

    "Vielleicht kann ich mich bis wir in Lyon ankommen bis zum Kaisergemüse hocharbeiten.", dachte sie mit leichtem Galgenhumor.

    PS: Puh, ich war noch nie so dankbar für den Entwurf-Zwischenspeicher... Was muss ich auch versehentlich auf den Zuück-Button oben links kommen...

    Heinrich konnte es nicht fassen. Vor nur ein paar Stunden war er im Alltragstrott gewesen, dann hatte ihn ein Riese "entführt" ihm Schreckliches "angetan" und direkt danach war noch ein Riese, genau genommen eine Riesin, aufgetaucht und hatte ihn kurzum gefressen. Gegriffen, in den Mund gesteckt und geschluckt. Einfach so.

    Wie eine Praline oder so...

    Und jetzt saß er in ihrem sauerem vage nach Erbrochenem riechendem Magen.

    Er konnte nicht... kaum atmen, er konnte fühlen wie die Enzyme mit ihrem Job begangen und schüttelte den Kopf.

    "Hätte ich mir bei der Sternschnuppe gestern doch nicht gewünscht mein Leben würde aufregender werden...", war sein wohl allerletzter Gedanke.

    ExTomatoe Dann vertraue ich meinen Heinrich doch mal Ms Giantess an. Ist sicher ein interessnter Erstkontakt. "Hier nimm mal den Kleinen, ich will ihn nicht mehr." XD

    Und zumindest hat sie im Bezug auf Schuhwerk bereits geschrieben das es Stiefeletten sind, das ist sogar mehr als deine "Schuhe". Aber es stimmt schon, etwas mehr "Fakten" würden der Sache gut tun.

    Na dann auch von mir ein Herzlich Willkommen an Board, DIMEBAGDAR7 !

    Eine schöne Vorstellung da du nicht nur "Hallo" gesagt hast, sondern auch gleich deine Vorlieben genannt hast. :thumbup:

    Die Referenz in deinem Namen habe ich aber nicht bemerkt. :saint:

    Zu deiner Freundin: Wie giantesslover schon angemerkt hat. Du Glückspilz!

    Viel Spass noch im Forum! :)