"Ganz hinten links", sagte Rita, die Lauras Jacke mittlerweile selbst leicht an ihren angeschwollenen Busen gedrückt hielt. "Könnte ich mir auch Kleidung von ihnen nehmen?", fragte Laura. Sie präsentierte sich, halb zu Rita gedreht während sie den Flur entlang gingen. "Meine Klamotten sind auch nicht mehr im Top-Zustand."
Rita antwortete: "Du, bitte. Und sicher. Aber passen meine Sachen dir denn?" dann stockte sie kurz. "Oder mir selbst."
Laura grinste. "Wenn es ein Problem gibt das mit meiner Gegenwart verschwindet, dann ist es nicht passende Klamotten."
"Wies.. ach klar."
Sie erreichten die Tür, Laura war überrascht, sie hatte das Schlafzimmer erwartet stattdessen war es ein mittelgroßer Raum in der nichts als wuchtige großtürige Schränke standen. "Willkommen im Kleidungsraum. Hier sind alle Klamotten unserer Familie. Zumindest jene die Rudolf und die Kinder nicht in den Bettzimmern verteilt haben."
Rita lies die Jacke auf einen Tisch in der Ecke hinter der Tür gleiten, der Laura im ersten Moment gar nicht aufgefallen war und begann ihre Blusenreste auszuziehen...
Dabei fiel Laura etwas auf und Laura griff in Ritas Busen hinein. Sie holte eine kleine Frau hervor. "Endlich!", rief die Geschrumpfte, "Dann drehte sie sichauf Lauras Handfläche um und schrie Rita an: "Was war das denn? Ich bin tausend Tode gestorben! Du kannst mich doch nicht so plötzlich hochreißen und auf deinen schwellenden Busen fallen lassen! Hast du eine Ahnung wie es sich anfühlt so klein und verletzlich zu sein und dann auf diese Weise von der besten Freundin misshandelt zu werden?!?" Rita wurde während des Tobens der kleinen röter und röter bis ihr Gesicht der Gesichtsfarbe der Geschrumpften ähnelte...
Allerdings aus Scham statt Wut.
"Entschuldige vielmals, Cassandra. Ich hab' ganz vergessen das ich dich in der Hand hatte..." "Ja, das hast du allerdings...", erwiderte Cassandra deutlich versöhnlicher und mit Wärme in der Stimme, dann kicherte sie: "Ich wollte gerade wie immer, "du großer Dummkopf" sagen, passt wohl besser als je zuvor, was?"
Rita grinste: "Nö, jetzt bin ich wohl eher ein riesiger Dummkopf."
Laura lächelte ging dann aber ein paar Schritte um Cassandra neben ihrer Jacke auf dem Tisch abzusetzen. Sie kam Cassandras Frage zuvor und sagte: "Die Hand dauerhaft still hochzuhalten führt schnell dazu das der Arm lahm wird."
Rita ging schnell hinterher, hockte sich vor den Tisch wodurch sie witzigerweise zu Cassandra aufsah und fragte: "Und es ist auch wirklich alles in Ordnung? Du hast dir nichts gequetscht oder so?" "Alles gut, Rita, alles gut."
Laura zog Rita von Cassandra weg. "Wo sind deine Klamotten?" "Im Schrank ganz links."
Laura öffnete den Schrank und stellte sich zwischen ihn und Rita, dann legte sie die linke Hand auf Ritas Riesenbusen und schloss die Augen. "Wa...", begann Rita, doch Laura unterbrach sie: "Damit kann ich die Größe deines Busens besser spüren um deine Garderobe daran anzupassen." Das war eine Lüge, aber wenn sich Laura die Chance bot einen so gewaltigen Busen anzufassen, wollte sie sich es nicht entgehen lassen.
Sie konzentrierte sich. Es war fiel ihr schwer ein Gefühl für die Klamotten zugleich zu bekommen und nur einen Teil zu vergrößern. Zumal sie das erste Mal versuchte nur Gegenstände zu verändern und obendrein an eine Ausgangsgröße anzupassen...
Sie griff geistig nach der Kleidung, steifte mit ihrer "Seelenhand" durch die Sammlung hindurch, packte die Einzelteile verwarf den Gedanken. Zoomte ihre Hand größer und griff mit Zeigefinger und Daumen nach der Brusthöhe des gesamten Schrankinhalts und öffnete den Griff langsam wieder...
Rita war erstaunt. Sie sah wie scheinbar ohne irgendeine Einwirkung ihre Kleidung in Bewegung geriet. Obwohl ihre Klamotten ein alltäglicher Anblick waren war es auf diese Weise faszinierend... Dann drückten sich die Klamotten auf Brusthöhe zusammen und plötzlich blähten sie sich in der Torsoregion auf...
Laura atmete schwer aus, nahm ihre Hand von Ritas Busen und sah in Richtung des Schrankes bevor sie die Augen öffnete. "Hat es funktioniert?", fragte sie, tatsächlich recht unsicher. Rita wollte schon ja sagen bevor ihr einfiel das sie erst einmal anprobieren musste. "Das werden wir gleich sehen.", sagte sie und griff nach einem T-Shirt mit dem Aufdruck: "Lightly Loaded". Sie zog es rasch an und es passte praktisch perfekt. Die Rundung des Shirts war sogar so gelungen das es nicht unten wer weiß wie weit vom Körper abstand. Laura schüttelte den Kopf. "Also das geht ja mal gar nicht. Lightly Loaded? Also das ist eine blanke Lüge. Ich kenne nur eine... nur zwei Frauen die schwerere Brüste haben dürften als du, Rita." Rita fiel etwas auf. "Moment, wolltest du dir nicht auch neue Kleidung aussuchen? Jetzt..."
"Erstens könnte ich es rückgängig machen, und zweitens..." Laura ging zum Schrank und packte die Kleidung ganz rechts. Es war ein einfaches Tank-Top und ein knielanger Rock beide in marineblau. Scheinbar unverändert. Sie schlüpfte rasch hinein, ein kurzes Konzentrieren später umarmten beide Teile Lauras Körper. "Was ist mit Socken und Schuhen?" "Trage ich nicht. Ich fühle zu gerne Chen Lus Hautrillen unter meinen nackten Füßen." Eigentlich war das nicht ganz wahr, eigentlich hatte Chen Lus Zunge dazu geführt das Laura keine Schuhe und Socken mehr tragen wollte. Laura bemerkte das Rita den Kopf leicht schief gelegt hatte. Laura war einen Moment verwirrt. "Ach so du kennst Chen Lu ja gar nicht. Die Riesin. Komm mit." Laura ging in den Flur, da sie wusste das sich dort ein Fenster befand, anders als in diesem Raum. Rita sammelte rasch Cassandra ein und folgte Laura. Sie fand sie vor dem Fenster vor. Sie suchte aber fand offenbar nicht was sie suchte... Rita und Cassandra rutschte jeweils das Herz in die Hose als sie raussahen. Das war ein Schlachtfeld...
Laura indes ging aufs Geratewohl durch dem Schrankraum gegenüberliegende Tür. Es war das Schlafzimmer. Dort gab es einen Panoramablick auf das was Laura soeben gesucht hatte. Chen Lu war zu sehen. Zumindest von ihren Knien "aufwärts" oder besser "seitwärts" denn sie lag bäuchlings auf einem Straßenzug. Laura zeigte auf das Panoramafenster. "Das ist meine riesige Freundin Chen Lu." Als wollte sie sich vorstellen dröhnte ein: "Nà hěn yǒuqù. Nǐ yào shì shì tián!" durch das Fenster. Ein paar Unterschenkel kamen ins Blickfeld. "Oh und das ist ihr Ehemann Tian. Oder zumindest ein Teil von ihm."
"Sind da noch mehr?", fragte Rita leicht panisch. "Jein. Es gibt mehr Riesen, aber die sind nicht hier. Ihr seht ja das Chen Lu Asiatin ist. Chinesin um genau zu sein. Dort sind auch die anderen Riesen." Laura überlegte kurz ob sie den beiden Frauen von der Riesin erzählen sollte die nach Zürich gewollt hatte, entschied sich aber dagegen.
"Sind sie so wie du?", fragte Cassandra. "Hmm, Jein. Ihre Fähigkeiten funktionieren etwas anders. Sie sind eher darin begabt ihre eigene Größe zu verändern als die von Anderen." Die Tatsache das Tian ein echter Riese war und all das Hickhack das daraus erwuchs sparte sich Laura in dem Fall.
Laura war versucht einfach stehen zu bleiben und Chen Lu bei ihrem "Project Village Removal" zuzusehen, aber sie hatte im Keller noch ein Versprechen zu erfüllen...
Sie ging unvermittelt auf Rita zu die noch im Türrahmen stehend, keine großen Ausweichmöglichkeiten hatte. Sie drehte sich was dazu führte das Laura an ihrem großen Busen entlangstreifte. Ihre Nippel wurden alleine davon hart. "Ob ich versehentlich auch ihre Sensivität "vergrößert" habe?", fragte sich Laura, der dies aufgefallen war. "Und warum trägt sie keinen BH? Oder ist das Gewohnheit vom Leben als Waschbrett?" Das sie selbst auch keinen BH trug kam Laura dabei nicht in den Sinn.
"Wo willst du hin?", fragte Rita als sie ihr rasch folgte. Cassandra mochte die Behandlung als "Staffelstab" dabei nicht, konnte aber auch nichts dagegen tun, da ihr Körper völlig in Ritas Faust verschwand. Laura antwortete schelmisch "Die Welt dreht sich nicht nur um dich und deine Tochter." Rita war einen Moment verwirrt bevor ihr klar wurde was Laura meinte. Die versprochenen "Geschenke" dafür das ihre Familie auf die Geschrumpften auspasste hatten Lilly und sie schon "erhalten". Leonard und Rudolf warteten noch.
Während sie zurückgingen überlegte sie was sich Leonard wünschen würde, doch sie kam auf nichts. Bei ihrem Mann hatte sie ein ähnliches Problem. Gestern noch hätte sie gesagt:" 'Das das ganze Dorf seine Modellbahn bestaunt.' Aber.. naja..."
Sie kamen im Keller an.
Leonard war noch immer auf der Straße wo er gekniet hatte, saß jetzt allerdings und hatte die kleine Laura in der Hand.
Rudolf versuchte sich als "Makler" für die Geschrumpften. Was ebenso skurril wie witzig anzusehen war.
Um alle Kurden hatte sich jeweils eine kleine Traube gebildet, wenig erstaunlich waren die "Mini-Riesinnen" dabei populärer als die Männer. Dabei fielen Gohar und Morsal besonders auf. Gohar gefiel es offenbar mit den noch winzigeren Kindern zu spielen. Sie bot ihren Körper als Rutsche an und ließ die Kühnen ihre Arme erklimmen. Morsal indes schritt durch die Straßen und sah sich um. Offenbar gefiel es ihr alles zu überragen.
Adeeba, Ablah und Hadia fielen durch ein anderes Verhalten auf. Die Mutter, ihre Tochter und Enkelin saßen zusammen, Hadia auf Ablahs Knie und unterhielten sich auf arabisch, sie ließen sich dabei nicht von den Winzlingen stören. Vor allem nicht von Pitter, der sie anhimmelte.
Abedin starrte einmal mehr eine attraktive Riesin an. In diesem Fall Lilly, welche am Rand der Modellstadt sitzend "bewaffnet" mit einem spitzen Bleistift einen der Winzlinge, wahrscheinlich Tobias, herumscheuchte.
"Ich sagte doch, keine Vendetta.", meinte Laura halb im Ernst während sie sich, bewusst um die Stadt herumgehend, der jungen Amazone nährte. "Er ist unverletzt.", erwiderte Lilly, "Nur erschöpft." Laura fühlte einen Schwall Besorgnis von ihr ausgehen. "Keine Sorge, ich nehme dir deine Größe nicht weg. Ich bin nur hier weil die Wünsche von deinem Vater und Bruder noch ausstehen."
Sie ging zu Leonard und spürte nach seinem Wunsch. Und fühlte etwas das sie nicht erfüllen konnte... Sie tippte ihn an. Er zuckte zusammen was die kleine Laura taumeln lies und sah erschrocken auf, er war so in sein Gespräch mit ihr vertieft gewesen das er gar nicht gemerkt hatte das die Namensvetterin seiner kleinen Freundin genähert hatte.
"Es tut mir Leid, Leonard, richtig? Ich kann deinen Wunsch nicht erfüllen." Die Enttäuschung und Verzweiflung die in diesem Moment von Leonard ausging war fast überwältigend. Es trieb Laura sogar Tränen in die Augen. "Warum nicht? Sie haben doch auch..", er machte eine zeigende Drehbewegung mit dem freien Arm und brach ab. Laura versuchte es diplomatisch. "Ja, ich habe. Und jetzt denk' darüber nach WAS GENAU ich dabei getan habe..." Leonard sah sie nur verständnislos an. Nach etwa vierzig Sekunden sehr unangenehmer Stille erklärte Laura: "Ich habe die Größe verändert. Das fällt mir leicht. Zu mehr bin ich aber auch nicht fähig. Ich bin ein Sizer, kein Genie. Ich kann dein Geschlecht nicht tauschen."
"WAS? LEO, IST DAS DEIN ERNST?"
Dieser Schrei war von Lauras kleiner Namensvetterin gekommen.
Leonard fing an zu weinen und seine Mutter kam zu ihrem "Baby" gelaufen, quer durch die Modellstadt, ohne auf die Winzlinge zu achten. Einige Schockmomente später war aber klar das keiner verletzt oder gar zertrampelt war. Während Rita versuchte ihren Sohn zu trösten, verzog sich Laura mit ihrer kleinen Namensvetterin, welche sie kurzerhand von Leonards Hand geklaubt hatte ins Nebenzimmer.
Laura war kurz überrascht. Das war eine Zockerzentrale hoch zehn, Rudolf hatte nicht übertrieben damit das seine Familie aus "Suchtis" bestand...
Doch dann wand sie sich wieder der Teenagerin in ihrer Hand zu.
"Also... was war das denn eben?"
Die kleine Laura atmete tief durch. "Leonard und ich sind Sandkastenfreunde. Wir kennen uns schon solange wir denken können. Das Problem ist... seit einiger Zeit ist Leonard in mich verliebt... Ich bin lesbisch. Das weiß er. Deswegen hat er sich jetzt offenbar wünschen wollen er wäre weiblich... Ich bin froh das es nicht geht. Bisher konnte ich mich hinter meiner Sexualität "verstecken". Selbst wenn er ein Mädchen wäre, es... würde sich falsch anfühlen... Und es hätte ihm wohl das Herz gebrochen."
Der Gefühlscocktail von seiten der Kleinen war höchst seltsam. Es war Erleichterung und Bedauern zugleich.
"Verstehe.", sagte Laura bloß. Es tat ihr Leid das sie unmögliche Erwartungen in Leonard geweckt hatte...
Ein Grummeln kam von Lauras Magen, sie hatte Hunger. Einen Augenblick lang zeigte sich wieder die Fantasie und sie stellte sich vor sich ihr kleines Pseudo-Ebenbild einzuverleiben, konnte sie aber rasch niederkämpfen.
Sie ging in den Modellraum zurück, hoffend das Rudolfs Wunsch sie nicht vor "impossible odds", stellte...
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Ursprünglich wollte ich das sich Rudolf wünscht zum Winzling geschrumpft in seiner Stadt wohnen zu können. Da aber schon so viele Einwohner des Dorfes diese "besiedeln" scheint mir die Idee im Nachhinein irgendwie blöd...
Ich brauche da etwas Hilfe. ^^'
(Diese "Anfrage" ist übrigens nicht exklusiv an ExTomatoe "addressiert". Wenn ihr eine Idee habt teilt sie gerne mit.)