Mercier war verwirrt, sie sah den Arm entlang erwartete das Gesicht der Asiatin zu sehen...
Und wurde nur noch verwirrter: Da blickte eine brünette Europäerin auf sie hinab!
Wie? Warum? Was geschah hier? Und das sie ihre Lippen leckte war äußerst beunruhigend.
Die Riesin öffnete den Mund.
"Nun, das war nicht nett.", sagte sie. Mercier verstand nicht, in doppelter Hinsicht: Erstens hatte sie die Worte nicht verstanden, wohl aber erkannt dass die Riesin deutsch gesprochen hatte und nicht etwa russisch. Was sie aber kaum falsch verstehen konnte war die deutliche Verachtung in der Stimme der Brünetten gewesen...
Während Mercier und ihre Kollegen sich noch mit der neuen Situation anzufreunden versuchten kam schon der nächste Hammerschlag.
Fast wörtlich. Plötzlich fielen sie - alle. Selbst die Riesin, welche bei der Folgenden gigantischen Erschütterung hinfiel. Sie konnte ihre rechte Hand oben behalten während sie auf allen Vieren, oder eher dreien, landete, aber das fünf Söldner herabstürzten war nicht zu verhindern, beziehungsweise zwei wären nicht zu verhindern gewesen, wenn Durand sich nicht bereits über der Kante stürzend in einer verzweifelten Kurzschlussreaktion an den Füßen von Fournier und Perrin festgeklammert hätte...
Die Riesin stand vorsichtig auf, drehte sich um und sagte im Frageton: "你還好嗎,陳露?" | "Nǐ hái hǎo ma, chén lù?"
Jetzt war der Leutnant völlig baff. Die Frau sprach jetzt plötzlich chinesisch?
Allerdings kam der größte Schock erst noch, eine Antwort kam, welche dazu führte dass sie sich vor Schmerzen die Ohren zuhielt.
"只是有點疲憊,當我使用靈盾時這是正常的。 我現在只需休息一會兒。 然後一切都很好。謝謝你問我好, 勞拉。"
"Zhǐshì yǒudiǎn píbèi, dāng wǒ shǐyòng líng dùn shí zhè shì zhèngcháng de. Wǒ xiànzài zhǐ xū xiūxí yīhuǐ'er. Ránhòu yīqiè dōu hěn hǎo. Xièxiè nǐ wèn wǒ hǎo, Láo lā."
Obwohl Mercier aufgrund der starken Ohrenschmerzen kaum denken konnte rutschte ihr doch das Herz in die Hose. Denn Urheberin dieser Stimme war die riesige Russin, die offenbar dem Dialog nacch zu schließen eher Chinesin war. Aber das war nicht das Problem, das Problem war ihre Größe, sie war nicht etwa mehr oder minder so groß wie die brünette Riesin. Nein, sie war größer, sehr weit größer. Mercier war in der Hand der Brünetten gefangen. Die Brünette hingegen stand ihrerseits auf der Hand der Chinesin und Platz hatte sie auch reichlich! Sie wandte den Blick ab und schloss die Augen. Die Chinesin noch länger anzusehen und sich zu fühlen wie ein Insekt, ja eine Mikrobe, war zu viel für die erfahrene Soldatin. Sie fürchtete um ihren Verstand wenn sie zu lange ins breit lächelnde Anlitz dieser Götti... es ging schon los. Sie wünschte sich weit weg.
Laura sah auf die Soldatengruppe in ihrer Hand hinab. Ihr floss das Wasser im Mund zusammen, aber sie riss sich zusammen. Informationen waren erst einmal wichtiger. Essen konnte sie sie danach immer noch...
Sie eröffnete das Gespräch mit der Gruppe. "Nun, das war nicht nett.", sagte sie und bemühte sich dabei ihrer Stimme einen möglichst verächtlichen Ton zu geben. Dann fiel sie plötzlich. Laura fiel auf die Knie und konnte gerade so den Instinkt sich mit beiden Händen abzufangen unterdrücken. Ob des recht heftigen Einschlags noch etwas wackelig auf den Beinen stand Laura auf, drehte sich um und fragte Chen Lu die nun auf einem steilen Anstieg saß. "Bist du in Ordnung, Chen Lu?"
Chen Lu sah auf Laura hinunter, lächelte und antworte:
"Es ist nur ein bisschen müde. Es ist normal, wenn ich den Schild benutze. Ich muss nur eine Pause machen. Dann ist alles in Ordnung. Danke, dass du mich gefragt hast, Laura."
Laure lächelte ebenfalls zu Chen Lu hoch, widmete sich dann aber wieder den Winzlingen in ihrer Hand...
Plötzlich gab es Morsal nur Schwerelosigkeit. Sie fiel. Laura fiel ebenfalls, der Aufschlag auf Chen Lus Handfläche trieb Morsal die Luft aus den Lungen. Sie blieb einen Moment zur Erholung liegen und dann fiel ihr einer der Söldner auf den Kopf. Es tat weh, war aber nicht gefährlich, eine große Beule würde sie aber bekommen. Einen Moment fragte sich Morsal wo so ein Winzling überhaupt herkommen konnte bevor sie sich erinnerte mit wem sie reiste... Sie hob den benommenen Kleinen hoch und verglich ihn mit ihrem Körper. "Etwa halb so groß wie mein Unterarm...",murmelte sie, "echt klein." Dann riss sie die Augen auf. Extrem klein sogar! Sie war ja selbst nur etwa so groß wie eine Fußsohle. Sie hielt den Mann vor sich und spielte mit ihrer Augenschärfe herum. Mal konzentrierte sie sich auf den kleinen Mann dessen Fast-Ohnmächtigkeit allmählich nachließ und stellte ihn scharf, dann konzentrierte sie sich wieder auf Chen Lu im Hintergrund... Wie groß sie wohl für den Winzling war... Sie seufzte. Obwohl, vielleicht wusste sie es, zumindest annährend. Sie erinnerte sich zurück als sie mit ihrer Familie hier auf diese Handfläche gewesen war... Handlinien wie Schützengräben... Sie stöhnte leise... Sie konnte es doch einfach ausprobieren. Sie hockte sich hin und setzte den Mann behutsam ab. Er saß rittlings auf einer von Chen Lus riesigen Hautrillen... Er war also doch schon ein ganzes Stück größer als ihre Familie damals... Zwei oder dreimal so viel. Das konnten nur Zentimeter sein, aber eine genauere Einschätzung traute sich Morsal aufgrund ihrer völlig verschobenen Dimensionen nicht zu.
Laura sah wieder auf die geschrumpften Söldner hinab. "Oh Mann, ich will sie einfach auffuttern... allesamt." Wieder leckte sie sich die Lippen, fragte dann aber: "Okay, wer von euch kann deutsch?" Keiner meldete sich. Laura freute sich insgeheim über ihren Unwillen zu kooperieren, so konnte sie ein paar "leckere Strafen" auspacken... "Sie griff mit der freien linken Hand aufs Geratewohl in die Menge und erwischte einen muskelbepackten Mann. Vor der Schrumpfung musste er wohl ein typischer "Schrank" gewesen sein. Er schrie ihr etwas hingegen. Seiner Mimik, Gestik und dem Ton den der anschlug entsprechend woh französiche Beleidigungen. "Vielleicht bin ich sogar deiner Meinung, Kleiner.", entgegnete Laura schlemisch, "Aber wahrscheinlich nicht." Sie ließ ihn aus etwa viermal seiner Körpergröße fallen, wie "erhofft" wirkte es wie ein heftiger Faustschlag. Laura kommentierte: "Ich mag nur eine zierliche Frau sein, aber ich bin viel stärker als ihr Kerle." Sie schaute runter zu ihren Füßen um zu sehen wie Morsal auf diesen bewusst eingestreuten Satz reagierte. Zu Lauras Enttäuschung war Morsal damit beschäftigt mit einem der von ihrer Hand gefallenen Winzlinge zu spielen und hatte für nichts anderes einen Blick. "Hmm schade, naja auf zum nächsten Kurs.", dachte sich Laura. Sie ließ den Mann liegen und sprach einen barschen Befehl: "Ausziehen und zwar alle!" Es gab kaum Soldaten die auch nur irgendwelche Anstalten machten sich zu entkleiden, aber ein paar fingen mit typischen Bewegungen an bevor ihnen klar wurde das sie angeblich nichts von Lauras Worten verstanden. Laura grinste maliziös. "Schön, wie ihr wollt." Sie packte ihren Schrank von Opfer wieder und schüttelte ihn bis seine Jacke riss. Dann griff sie nach seinen Schuhen und schüttelte erneut. Mittlerweile war der Mann durch die ständigen Stürze besinnungslos, vielleicht sogar schon tot. Schließlich war er bis auf seine Unterhose, welche Laura nicht gegriffen bekam, nackt. "Ich kann das mit euch allen machen, oder ihr zieht euch selbst aus. Eure Entscheidung." Diesmal folgten die Söldner ihrem Befehl. Auch die Mehrzahl welche sie tatsächlich nicht verstand hatte begriffen was Laura von ihnen wollte. Nur eine Frau mit auffälligen roten Haaren tat es nicht. Sie war nicht die einzige Frau in der Gruppe, es waren allerdings insgesamt nur 14 von 50 weiblich. Sie stand in ihrer etwas anderen Uniform da und sah Laura aufmüpfig an. Laura grinste. Sie fühlte das die Frau eine Heidenangst hatte, sich aber zwang stark zu sein um ihren Untergebenen ein Vorbild zu sein. Das würde Spaß machen...
Sie ging ein paar Schritte und setzte sich wieder in den Yoga-Sitz und kippte die Winzling behutsam in ihren neuen "Gefängnishof" zwischen ihren Beinen. Dann angelte sie sich "Sergeant Rotschopf" mit spitzen Fingern aus der Menge. "Wissen sie, das was sie das tun ist Insubordination gegenüber einer Größergestellten. Ich fürchte das kann ich so nicht stehen lassen..." Laura tat es endlich. Sie steckte den ersten der Söldner in den Mund und genoß, sie spielte, wirbelte die Kleine herum und das war noch nicht alles: Die Panik, wilde Todesangst und auch ein wenig Bedauern in ihrem Mund und die kollektive Demoralisierung inmitten ihner Beinen machte es noch einmal so viel süßer... Obwohl war da nicht auch ein bisschen Lust zwischen den Winzlingen? Interessant... Zwischen ihren Beinen gab es also an mehr als einer Stelle lustvolles Verschlingen...
Laura spuckte die kleine Führungsoffizierin widerwillig wieder auf ihre Hand. Die völlig durchnässte Uniform war jetzt leicht zu greifen und zu entfernen. Laura präsentierte die geschundene Offizierin, welche in Embryonalstellung zitternd auf ihrer Handfläche lag. "Wenn sie das nächste Mal in meinen Mund landet verlässt sie ihn dahin." Laura begleitete ihre Worte mit Gesten der freien Hand damit alle verstanden was sie tun würde. Wenn also einer von euch meine Sprache spricht und willens ist mit mir zu reden um sie zu retten sollte er es jetzt tun.
Ein Soldat trat vor. Er war klein, etwas untersetzt, gar ein bisschen dicklich. Laura war überrascht das so Jemand Söldner war. "Ich ver.. suchen es.", sagte er stockend.
"Sehr schön, Kleiner. Wie heißt du?" Er schien überrascht. "Clé... Clément.", stotterte er und zitterte, ob vor Angst oder Kälte oder Beidem konnte Laura nicht sagen. "Also, Clément: Wer seid ihr und was wollt ihr von u.. ihnen?" Laura deutete auf Chen Lu. Der Söldner folgte ihrem Fingerzeig und schluckte unweigerlich. "Nun, wir sind Fercis Corp. eine private .... Soldatfirma und wir wurden geholt um sie... zu.. ja... töten." Das letzte Wort verschluckte er, doch Laura hörte es dennoch gerade so. "Und von wem?" Er schüttelte nur den Kopf. Laura hob die Offizierin an. "Nicht gut genug, Clément.", sagte Laura mit drohendem Unterton. "Ich weiß nicht!", schrie Clément bittend. "C'était un magnat des médias allemands!", schrie ein anderer Soldat plötzlich. "Was hat er gesagt?", fragte Laura. "Es war ein großer deutscher Medien.... Boss?", erwiderte Clément eher fragend, er schien ehrlich überrascht. Er fragte bei seinem Kollegen nach, dann wandte er sich wieder Laura zu. Morin hier hat zufällig gehört wie der General mit...", er stockte, " Mercier, ihr, darüber gesprochen das dieser Aufgabe... verwirrt ist."
Laura dachte nach. "Ein großer deutscher Medienmogul... das konnte vieles heißen... Der erste Name der ihr in den Sinn kam war Axel Springer, aber war das überhaupt noch eine Person und nicht bloß der Name der Firma?"
Sie lächelte und ließ die Offizierin, welche wohl Mercy oder so ähnlich hieß, Laura musste innerlich grinsen, sanft auf Chen Lus Handfläche gleiten und sagte: "Herzlichen Glückwunsch, Clément. Du hast sie gerettet. IN DEM DU IHREN PLATZ EINNIMMST!"
Laura griff Clément grob warf ihn in ihren Mund und schluckte sofort.
Sie leckte sich demonstrativ die Lippen, tätschelte sich den Bauch und kommentierte: "Ich liebe Fleischbällchen."
Die wilde Panik die jetzt nach diesem "Sekundensnack" in den Herzen der Söldner nistete, sie waren erstaunlich gut darin sie zu verbergen, das musste Laura ihnen zugestehen, hatte auch was vor sich, aber Laura war mehr für Genussessen zu haben...
Also dann: "Wollt ihr eine Reihenfolge festlegen? Keine Sorge alle kommen dran. Niemand wird in Lauras Gedärmcoaster diskriminiert!"
Sie lachte, sie war für diese Söldner riesig, sie konnte mit ihnen spielen und sie Essen wann immer sie wollte... Sie mochte nicht tatsächlich riesig sein, aber sie fühlte sich gerade als wäre sie eine echte Riesin.
Morsal hatte nach dem Rumspielen etwas aus der Entfernung auf Laura geachtet. Besonders als sie den Söldner Clément geschluckt hatte, hatte sie etwas gespürt. Das war eine Machtdemonstration! Sie wollte es ausprobieren. Vorzugsweise als Mahlzeit, aber das wäre ein einmaliges Vergnügen... Sie sah sich den Mann der vor ihr lag an. Ebenso die anderen vier Typen um sie herum... Sie waren zu groß... Ob sie Laura fragen sollte sie noch kleiner zu machen um eine gute Mahlzeit zu haben? Morsal stand auf, amüsierte sich kurz darüber das sie einen der Winzlinge welcher durch eine (für ihn) brusthohe Hautfalte floh über die sie hinwegstieg mit Leichtigkeit wegkickte... Die Rolle der Starken hatte auch was für sich, wenn sie wohl bis in alle Ewigkeit ein Sub sein würde.. Sie würde Laura fragen ob sie wortwörtlich "mal probieren durfte". Hoffentlich sagt sie ja... Morsal freute sich wie Gohar auf ihren Geburtstag.
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Mann, ich muss aufhören mit Stichpunkten zu arbeiten, dann glaube ich immer ich könnte es in anderthalb Stunden mal eben runterschreiben und dann sitze ich Stunden hier mit immer neuen Zusatzideen...
So erstmal bis hier.
Ist sicher interessant wie Chen Lu die Situation wahrnimmt. Oder Mercier in Lauras Mund, aber irgendwie ist mir gerade nicht danach das zu schreiben...