Unabhängig von der Zahl deiner (unvollendeten) Geschichten bin ich froh überhaupt wieder mal etwas Neues von dir zu lesen, Gianleen.
Edit:
Das Klischee von der sehr kleinen Dame die zur Riesin wird. Nicht neu aber bislang kompetent umgesetzt. Ich bin mal gespannt wie Frau Schmidt auf ihren Irrtum reagiert und ob wir erfahren welcher schwere Unfall damals Lauras Wachstum aufgehalten hat.
Ihr Vater ist das Gewissen, dass bei seiner Tochter wohl nicht mit-gewachsen ist.
Ein Bindestrich ohne Zeilenumbruch?
Sonst habe ich keine Beschwerden. Erstaunlich das der Arzt so unbekümmert nach einem Mord an seiner Frau fragt.
Das Miriam Menschen en Masse verschlingen würde war bei deinem Schreibstil klar, aber ich hätte eher gedacht ihr kleiner Freund würde sie davon abhalten wollen.
Ähnlich wie der Bademeister in einer anderen Geschichte.
Ich nehme an sie wäre ohnehin standardmäßig isoliert. In einer Halbwüste wie der Toskana oder einem ähnlich menschenleeren Platz.
Aber der Virus könnte sie sicherlich infizieren (und vielleicht sogar dahinraffen). Viren sind Mikroorganismen, kleiner noch als die meisten Körperzellen. Also sind wir für sie sowieso riesengroß.
ABER: Auch eine Riesin würde ja aus Zellen bestehen. Nur vermutlich deutlich mehr Zellen. Aber die Zellen als solche wären ja ebenso angreifbar wie alle anderen.
Nur in Elas riesigem Körper florierten die Mikroben, indem sie die Unmengen an Fleisch zersetzten. Mikroben, welche Krankheiten unter den verbliebenen Pflanzen, Tieren und Menschen verbreiten würden.
Das erinnert mich stark an das "Meer der Fäulnis" (ein gigantischer Wald aus giftigen Pilzen bewohnt von monströsen Insekten) aus Nausicaä aus dem Tal der Winde. Insbesondere die Szene in der die riesigen Ohmus in einer Erzählung (nach dem Versuch der Menschheit das Meer der Fäulnis niederzubrennen in blinder Wut über einen Großteil der Welt herfallen schließlich vor Erschöpfung umkommen und die Pilze sich in ihren gewaltigen Körpern festsetzen...
Der giftige Wald, größer als je zuvor, wieder entstanden.
Interessante Idee aus einer umfallenden 200 Kilometer großen Riesin einen nuklearen Winter zu kreieren. Es hätte aber für diese Welt sogar noch schlimmer kommen können.
Eine Neutronenbombe hat genug Explosionsenergie um im schlimmsten Fall das Magnetfeld der Erde kollabieren zu lassen.
Ich muss dabei an die "modernisierte" Alice im Wunderland-Neuinterpretation Lissi im Wunderland denken. Die Protagonistin darin wächst durch Lob und Bestätigung und schrumpft durch Scham und Frustation.
(Oder durch Wunschpillen und eine äußerst unglückliche Formulierung. Aber Lissis Unglück in der Flughafenhalle gehört hier kaum hin.)
Ein/e Makrophile/r welche durch Erregung wächst wäre wohl ein perfektes Perpetuum Mobile.
Angst als Trigger wäre eine interessante Prämisse. Zumal diese rasch wieder abflauen dürfte. -> Sicher, ein ungeschlachter aggressiver Kerl mag erst einmal furchteinfößend wirken, aber wenn er einem dann plötzlich nur noch bis zu Knien reicht dürfte die Einschüchterung wohl nicht mehr funktionieren.
Ich selbst würde gerne durch Freude wachsen. Und sei es nur um "himmelhoch jauchzend" eine ganz neue Bedeutung zu geben.
Wut als Trigger wirkt mir ein bisschen zu generisch. Allein schon wegen dem bereits angedeutetem Hulk.
[...], wenn man über einen nassen Sandstrand spaziert. Nichts konnte ihrsie aufhalten, die ganze Welt sah schockiert zu wie die USA zertrampelt und zerstört wurden.
[...], da die Zehen jener Füssen die Gebäude, die sie berührten, augenblicklich in sich zusammenfallen ließen.
30 Kilometer? Das ist selbst für dich viel. Zumindest gibt es mit einer "tierischen" Protagonistin keine Probleme gegeben Interaktion und Kommunikation.
Zuschauer sahen wie sie über den Highway lief, auf Autos trat, deren Gestell unter ihren gigantischen Füssen zu dünnen Scheiben pressend. Die scharfen und spitzten Metallteile schienen ihr nichts anhaben zu können, genauso wenig wie dieser LKW, dasswelcher mit voller Geschwindigkeit gegen ihren Knöchel knallte.
Loriot-Vaalser: "Wir zermalmen uns ein Atomkraftwerk."
Ein Dritter: "Muss das sein?"
Loriot-Vaalser: "Ja das muss sein, das Mädchen soll schließlich wachsen."
Das nächste Kapitel wird ziemlich furchtbar für die Stadt werden... Eine ziemlich sicher Gigagroße Ela und was übrig bleibt ist auch noch völlig verstrahlt.