Ist nicht eher die Frage, wie weit er gehen möchte? ![]()
Wenn Hannah davon wüsste, würde sie ihr empfehlen, mit ihm im Bett zu landen ![]()
Ist nicht eher die Frage, wie weit er gehen möchte? ![]()
Wenn Hannah davon wüsste, würde sie ihr empfehlen, mit ihm im Bett zu landen ![]()
Zur Not mache ich zwei Versionen. Eine mit detaillierter Beschreibung und eine ohne.
Insertion ist durchaus auch denkbar, aber eben im Adultforum. Das wäre ein Bonuskapitel.
War der nicht aus zwei Zirkuszelten? Achja da kommen Erinnerungen hoch. SCHLURP. Leider ist aktuell kein Zirkus in der Stadt. Aber vielleicht organisieren ihre Diener... ich meine die liebe Bevölkerung ja ein paar Festzelte. Aber theoretisch darf sie auch oben ohne rumlaufen, ohne das wir hier große Probleme bekommen. Nur solle sie keine Vorliebe für Insertion bekommen ![]()
Jedenfalls freu est mich, dass dir das Kapitel gefallen hat.
Wird immer interessanter, freu mich schon auf den nächsten Teil. Dieses "langsame" Wachstum ist sehr sexy und macht die Story sehr interessant. Freu mich schon auf ihren nächsten Schub
Das freut mich zu hören.
Wie sieht es eigentlich mit ihrer Kraft/Muskeln aus?
Nehmen die auch zu durch ihr Wachstum?
frage für einen Freund
Du kannst deinem Freund sagen, dass ihre Kraft ihrem Wachstum zunimmt. Da die Muskelmasse aber gleich bleibt, wird sie jetzt nicht zur Bodybuilderin. Muss sie aber auch nicht. Denn mit 20 Metern spielt das eh keine Rolle mehr ![]()
Ich fände es ganz interessant wenn er sich in ihrer Oberweite verliert
So langsam könnte es aber nach meinem Geschmack auch mal losgehen
Wenn auch "nur" 20 bis 30 cm aber das wäre immerhin etwas
Macht ansonsten aber immer noch Spaß beim Lesen
Dafür muss sie aber Kleidung tragen. Wer stellt den Bikini her, wenn sie erstmal riesig ist? Ihre Brüste sind gewaltige Kugeln. Ich meine sie entwickeln sich gerade zu einem D-Körbchen.
Wow, wieder sehr gute Fortsetzung...aber wenn sie jetzt in jedem part nur ein paar cm wächst geht es an weihnachten bestimmt erst richtig rund
Bisher ist Laura 1, 3, 5, 7 und dann 10 Zentimeter gewachsen. Das ist mehr, als in der Prognose am Anfang der Geschichte. Also wenn du dir den Graphen noch einmal anschaust, wirst du feststellen, dass selbst wenn ich mich daran halte, sie vor Weihnachten eine Riesin ist ![]()
Eine wirkliche Referenz hatte ich für das Kapitel nicht. Allerdings gibt es auch hier wieder ein paar Andeutungen, die mehr Sinn machen, sobald das große Ganze endlich erklärt ist. Ich hoffe, dass ihr so lange noch durchhaltet. Denn wie im Kapitel schon beschrieben, nähern wir uns der Party mit langsamen Schritten.
Zum romantischen Candle Light Dinner sage ich erst einmal nichts. Nur war ursprünglich geplant, dass Laura im Auto ihre Liebe gesteht. Das hat aber nicht wirklich gepasst, weshalb es dann "nur" eine Einladung zum Essen wurde.
Ich bin mir auch noch unsicher, in welche Richtung es gehen soll. Vielleicht tritt Laura versehentlich auf ihn oder er wird ihr Haustier. Ihr könnt ja mal schreiben, was ihr für Ideen mit den beiden hättet. Vielleicht bringt mich das noch einmal auf neue Gedanken ![]()
Hi and welcome. I'm looking forward to see your collages ![]()
Es ist Mittwoch und das heißt ein neues Kapitel Laura. Dieses Mal mit Wachstum:
Kapitel 14: Kein Ende in Sicht
Montag: 21.04.20XX, 12:25
Laura ging mit eiligen Schritten über den Campus. Gleich an mehreren Stellen war sie bis auf die Haut durchnässt. Eine warme Dusche und trockene Klamotten wären in dieser Situation sicherlich nicht verkehrt gewesen. Jedoch wusste sie, dass dies schon bald nicht ihr einziges Problem sein würde.
Ihr Wachstum war unausweichlich. Dieses Mal hatte sie sogar wieder eine Hungerattacke gehabt. Wie groß würde sie wohl werden?
Sofort stiegen Bilder in ihren Kopf, wie sie auf dem Campus zur Riesin wurde. Der Gedanke machte ihr Angst und doch spürte sie, wie in ihrem Inneren sich etwas regte. Ihr begegneten wieder mehr Studenten, die genau wie sie durch das schlechte Wetter eilten.
Als sie sich dem Hauptgebäude näherte, welches zentral auf dem Campus lag, spürte sie plötzlich warme Schauer durch ihren Körper wandern. Laura blieb für einen Moment stehen, ehe sie realisierte, dass ihr Wachstum bereits begann.
Anscheinend hatte sie sich verschätzt und es war bereits mehr Zeit verstrichen. Plötzlich wirkten die Bilder in ihren Gedanken viel lebendiger, in denen sie zu einer Riesin wurde. Doch es war keine Angst, die durch die Vorstellung ausgelöst wurde. Viel mehr erregte sie der Gedanke, was die Situation nur noch schlimmer machte.
Ihr Gesicht erwärmte sich, als sich ihre Wangen vor Scham rötete. Plötzlich hatte sie das Gefühl, dass jeder Passant ihr Blicke zuwarf und dabei bemerkte, was in ihr vorging. Die warmen Schauer wurden intensiver und sie meinte zu spüren, wie ihr Körper leicht anschwoll.
Ihre Atmung beschleunigte sich, während sie über den großen Platz eilte, der sich vor dem Hauptgebäude befand. Zum Glück regnete es, wodurch er nicht voller Studenten war. Als Laura an einer Bank vorbeiging, durchfloss sie ein besonders intensiver Schauer. Instinktiv krallte sie sich am Holz fest.
Für einen Moment hatte sie das Gefühl, als würde es zerbröseln. Die Bilder aus ihrem Traum begannen ihre Gedanken zu dominieren und es fiel ihr schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Ihre aufkeimende Lust schien die Hitze in ihrem Körper nur noch einmal zu verstärken.
Ihr Atem beschleunigte sich und irgendwie schaffte es die junge Frau, sich von den Bildern loszureißen. Doch sie hatte genug gesehen, um in aller Öffentlichkeit erregt zu werden. Mit jedem nun deutlich langsameren Schritt, den sie tat, wuchs sie ein wenig.
Nach einer Weile ließ sie den Platz hinter sich. Sofort fühlte sie sich nicht mehr so stark beobachtet. Ihr entwich ein erleichtertes Keuchen, während sie ihren Weg in Richtung Labor fortsetzte.
Doch die Hitzewellen wurden intensiver und trieben den Schweiß aus ihren Poren. Sie musste sich gegen eine Hauswand lehnen, da ihre Füße drohten einzuknicken. Erneut trickste ihr Verstand sie aus und für einen Moment hatte sie das Gefühl, als würde die Fassade nachgeben.
„Genieße es einfach. Es wird dir gefallen, vertrau mir.“, hörte sie ihre eigene Stimme, Jonas Worte sprechen.
Kurz darauf hörte sie noch einmal Professor Schmidts wahnsinnige Stimme in ihrem Kopf: „Aber keine Angst, Laura. Es ist bald vorbei. Ich befreie Sie von den Fesseln der Menschheit.“
„Nein!“, hauchte sie weniger entschlossen, als sie geplant hatte. „Ich will das nicht!“
Sie raffte sich auf und ging weiter. Es fühlte sich an, als würde sie mit jedem Schritt einen Teil ihrer Menschlichkeit verlieren. So wie in dem längst verblassten Traum, den sie als zweites gehabt hatte. Doch dann erinnerte sie sich an das Gespräch mit Hannah und in gewisser Weise rettete es Laura, davor die Beherrschung zu verlieren.
Die junge Frau atmete einmal tief durch, ehe sie wieder die Straße aus einer normalen Perspektive sah. Erleichtert versuchte sie die Erregung zu ignorieren. Sie war längst nicht so schlimm, wie nach ihrem letzten Traum. Dies und der Umstand, dass sie sich in der Öffentlichkeit befand, bewahrten sie davor, den verführerischen Gefühlen nachzugeben.
Doch sie wuchs noch immer und dafür wurden die Schauer wieder intensiver. Ihr Körper glühte förmlich und sie schwitzte unter ihrer Sommerjacke. Es war ein verführerischer Gedanken diese auszuziehen und sich im kühlen Regen abzukühlen.
Montag: 21.04.20XX, 12:47
Als Laura das Forschungsgebäude erreichte, endete ihr Wachstum. Ihr Sommerkleid fühlte sich nun eng an und die Nässe machte es nicht unbedingt bequemer. Es hatte aufgehört zu regnen und die ersten Sonnenstrahlen schafften es bereits wieder durch die Wolkendecke.
Ihre Füße schmerzten, da ihre Schuhe nun ebenfalls zu klein waren. Dennoch ging sie tapfer den Weg entlang, der zum Haupteingang führte. Auf halber Strecke öffnete sich die Schiebetür und Sebastian trat heraus. Er schien in Gedanken zu sein, da er sie nicht sofort bemerkte.
Als sich ihre Blicke trafen, erstarrte er. Laura näherte sich ihm und merkte, dass sie dank ihrer Absätze ihn jetzt sogar überragte. Trotzdem war sie erleichtert, da sie nach ihrer Hungerattacke befürchtet hatte, dass sie sogar noch größer würde.
„L… Laura?“, stammelte er.
„Hallo Sebastian.“, sagte sie mit überraschend ruhiger Stimme. Aus irgendeinem Grund erleichterte es sie, dass er es war, der ihre neue Größe als erstes sah.
„Du bist… groß.“, meinte er und es wirkte dabei fast so, als würde er etwas zusammensacken. Er murmelte noch irgendetwas, aber Laura konnte ihn nicht verstehen.
„Ist Professor Schmidt da? Ich muss mit ihr reden!“, meinte die junge Frau fast schon drängend.
Sebastian schien einen Moment zu brauchen, ehe er nickte. Dann dauerte es noch einmal eine halbe Minute, bis er den Blick von ihr lösen konnte und ihr signalisierte, dass sie ihm folgen sollte.
Montag: 21.04.20XX, 13:00
Als die Tür zum Labor öffnete, blickte Laura auf. Sie saß auf dem Arztstuhl und ließ über sich ergehen, dass Sebastian ihr Blut abnahm. Der junge Mann wirkte noch immer ein bisschen neben der Spur und sie ertappte ihn dabei, wie er ihr dauernd Blicke zuwarf. Erwartete er etwa, dass sie noch weiterwuchs?
Doch die junge Frau hatte kaum Zeit sich darüber Gedanken zu machen, da die Professorin auf sie zu trat und sie freundlich begrüßte: „Guten Tag, Frau Weber. Ich bedauere es, dass sie einen weiteren so großen Wachstumsschub hatten. Wir setzen wirklich alles daran, um daran etwas zu ändern.“
Zuerst war Laura ein wenig perplex, doch dann antwortete sie fast schon sauer: „Das sollten Sie auch. Ansonsten wird es sehr unangenehm.“ In Gedanken fügte sie ein „für Sie“ hinzu.
„Wie gesagt, wir arbeiten auf Hochtouren, um das Wachstum zu stoppen.“, fügte die Professorin schmallippig hinzu.
Laura entging nicht der ernste Blick, den die Wissenschaftlerin ihren Assistenten zuwarf. Es war offensichtlich, dass die beiden jegliche Kontrolle verloren hatten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Laura die größte Frau auf dem Planeten war. Doch nicht einmal sie selbst ahnte, welche schicksalhafte Wendung ihr Leben bald machen würde.
„Da Carina heute nicht da ist, übernehme ich das Messen, wenn es für sie in Ordnung ist.“, meinte die Forscherin sanft.
Laura nickte nur und hoffte, dass es nicht allzu lange dauern würde. Sie wollte eigentlich nur noch nach Hause, um unter die Dusche zu hüpfen. Die pure Energie, die sie nach ihrem Wachstum verspürt hatte, war bereits wieder verschwunden.
Stattdessen plagten sie die Erinnerungen an ihre Vergangenheit und die teils grausigen Bilder aus ihren Träumen. All das machte ihr Angst. Denn sie merkte, dass sie sich nicht nur körperlich veränderte. Oder sie hatte schon immer die Neigung gehabt und es nur nicht gewusst.
Doch sie schob diese Gedanken zur Seite, als Professor Schmidt mit der Untersuchung begann. Ihr wurde zum zweiten Mal an diesem Tag etwas Blut abgenommen. Anschließend begann die Forscherin sie zu messen.
„1,82 m.“, meinte sie mit überraschend nüchterner Stimme.
Sie nahm auch weitere Maße, wofür Laura ihr Kleid ausziehen musste. Zum Glück verließ Sebastian vorher das Labor. Trotzdem war es ihr unangenehm, dass nasse Kleid auszuziehen. Als ihre schwarze Unterwäsche zum Vorschein kam, errötete sie.
Doch die Forscherin maß ihren Brust-, Taillen, und Hüftumfang. Anschließend kamen ihre Beine und Arme dran, ehe sie meinte: „Erneut ist Ihr Wachstum annähernd proportional. Lediglich ihr Brustumfang scheint erneut ein klein wenig mehr gewachsen zu sein.“
„O…okay.“, hauchte Laura, ehe sie eilig wieder in das nasse Kleid schöpfte.
„Sie sollten schleunigst eine warme Dusche und trockene Klamotten anziehen. Ansonsten holen Sie sich eine Erkältung. Hat der Regen sie überrascht?“
„Nein… nur mein Hunger.“, hauchte sie verlegen.
„Ich verstehe. Nun… den Rest können wir auch noch morgen untersuchen. Ich möchte nicht, dass Sie krank werden, Frau Weber.“
„Danke… und bis morgen.“, meinte sie nervös, ehe sie das Labor verließ. Deshalb bemerkte sie nicht, dass die Forscherin ihr einen besorgten Blick hinterherwarf. Im Flur angekommen, atmete sie einmal durch. Sie wollte gerade gehen, als plötzlich Sebastian aus einem Zimmer kam. Er sah sie überrascht an.
„Ist Professor Schmidt schon fertig mit der Untersuchung?“
Sie nickte und versuchte zu lächeln. „Sie meinte ich soll möglichst schnell nach Hause, damit ich nicht krank werde.“
Plötzlich öffnete sich hinter ihr die Türe und die Forscherin trat heraus. „Ah Sebastian. Könntest du Frau Weber nach Hause fahren? Es regnet schon wieder.“
„O-okay.“, hauchte er ein wenig perplex.
Laura fragte sich, ob die Wissenschaftlerin wohl wusste, dass er sie von der Schwimmhalle abgeholt hatte. So oder so war sie dankbar für das Angebot.
Montag: 21.04.20XX, 14:05
Während der Fahrt telefonierte Laura mit Professor Recken, der keine Einwände hatte, dass sie den restlichen Tag sich frei nahm. Er schlug sogar vor, dass sie die komplette Woche aussetzen durfte. Aber das wäre für Laura zu viel des Guten gewesen. Schließlich war sie nicht krank.
Die restliche Autofahrt schwiegen die beiden Insassen und es fühlte sich ein wenig seltsam an. Keiner wusste so recht, worüber er reden sollte. Doch die junge Frau bemerkte, dass Sebastian immer wieder zu ihr blickte.
Ihr entging außerdem nicht, dass er besonders häufig auf ihren Ausschnitt starrte, der durch ihr Wachstum etwas größer geworden war. Ihre Jacke trug sie nur lose, damit das Kleid durch die warme Luft im Auto schon einmal trocknen konnte.
Als sie vor dem Haus anhielten, in dem Laura wohnte, blieben sie beide zunächst sitzen.
„Laura, ich…“, versuchte er anzufangen, brach dann aber ab, als sie zu ihm blickte.
Die junge Frau lächelte und meinte: „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Es ist nicht deine Schuld. Ich weiß, dass du alles erdenkliche getan hast, um es aufzuhalten. Außerdem wirst du auch weiterhin alles tun. Dafür bin ich dir unglaublich dankbar.“
Sie hatte diese Worte während der Fahrt bereits zurechtgelegt und so fiel es ihr leicht, sie auszusprechen. Als Laura den jungen Mann anblickte, merkte sie, dass ihm die Situation ein wenig unangenehm war.
„Das habe ich nicht verdient.“, meinte er niedergeschlagen. „Es hat sich doch nichts geändert, sondern es ist sogar noch schlimmer geworden.“
Sie lächelte und meinte sanft: „Wer weiß, wie viel ich bereits gewachsen wäre, wenn du nicht eingegriffen hättest. Womöglich würde ich dann nicht einmal mehr in dieses Auto passen.“
Die Vorstellung war beängstigend und erregend zugleich. Laura konnte spüren, wie sich ihr Herzschlag noch einmal erhöhte und für einen kurzen Moment erinnerte sie sich an den scheinbar kleiner werdenden Sebastian aus ihrem Traum.
Doch dann riss sie sich zusammen und meinte: „Ich würde mich gerne für deine Hilfe revanchieren.“
Er sah sie ein wenig perplex an, ehe er eilig meinte: „Ich habe dir doch gerade gesagt, dass ich… nichts erreicht habe.“
Sie lächelte und meinte: „Und ich habe dir gesagt, dass du womöglich mehr erreicht hast, als du dir im Klaren bist.“
Sie hörte ihn seufzen, weshalb sie eilig hinzufügte: „Außerdem hast du mich heute schon wieder nach Hause gefahren. Ich würde mich schlecht fühlen, wenn ich mich nicht irgendwie revanchieren könnte.“
Er schien hin und her gerissen zu sein und Laura hatte das Gefühl, als würde hinter seiner Zurückhaltung mehr stecken, als der bloße Umstand, dass er sich Vorwürfe für ihre Größe machte.
„Es ist nur ein. Abendessen.“, meinte sie und schaute dabei weg, da sie leicht errötete.
„Oh.“, entwich es seinen Lippen. „Nun… wenn du darauf bestehst.“, fügte er hinzu.
Lächelnd meinte Laura: „Wann hättest du denn diese Woche Zeit?“
„Mittwochabend könnte ich vorbeikommen, sofern es dir keine Umstände macht.“, meinte er und als sie sich wieder umwandte, wich er ihrem Blick aus.
„Mittwoch passt perfekt, da meine Mitbewohnerin da bei einer Freundin übernachtet.“
„Gut… ich muss dann jetzt aber zurück zum Labor.“, meinte Sebastian.
Laura stieg aus und meinte: „Danke fürs Fahren.“
Seine Antwort hörte sie bereits nicht mehr, da sie die Tür zuschlug. Er winkte ihr und fuhr dann weg. Nachdenklich und ein wenig enttäuscht blickte sie dem Auto hinterher. Gleichzeitig schien ihr Herz zu rasen und sie spürte Vorfreude auf den gemeinsamen Abend. Jetzt hatte sie zumindest einen Termin in dieser Woche, auf den sie sich freuen konnte.
Es in die Heimat nach Aachen. Viel mehr geht dieses Jahr ja nicht.
Ich könnte zwar aktuell auch mehr posten, aber demnächst geht es in den Urlaub. Da habe ich logischer Weise nicht mehr so viel Zeit zu schreiben.
Wie versprochen kommt das nächste Kapitel heute
Euch einen schönen, sonnigen Nachmittag
Kapitel 13: Schon wieder hungrig
Montag: 21.04.20XX, 10:15
Laura betrachtete noch einmal den gut gefüllten Hörsaal, ehe sie mit überraschend fester Stimme begann: „Guten Morgen und herzlich Willkommen zur ersten Übung von Betriebswirtschaftslehre eins. Bevor ich beginne, möchte ich Ihnen kurz etwas zu meiner Person sagen.
Mein Name ist Laura Weber und ich bin 28 Jahre alt. Genau wie Sie habe ich im Bachelor BWL studiert. Anschließend folgte ein Masterstudium in Richtung Fabrikplanung und Intralogistik. Dazu war ich wissenschaftliche Hilfskraft bei Herrn Professor Recken und wurde anschließend als Mitarbeiterin übernommen.
Aktuell begleite ich mehrere Projekte im Bereich Fabrikplanung und unterstütze Professor Recken bei den Kundengesprächen. Ein paar der Aufgaben, die Sie im Katalog finden, basieren auf ursprünglichen Projekten, die wir am Institut durchgeführt haben. Wir sind stets bemüht, aktuelle Themen aufzugreifen.“
Sie machte eine Pause, damit ihre Worte erst einmal sacken konnten. Sofort sah sie die ersten Papierflieger, die auf hauptsächlich sehr kurze Reisen geschickt wurden. Einer schaffte es aber zur Bühne, weshalb es ein Raunen im Publikum gab.
Laura merkte, dass ihr die wenigsten Studierenden folgten. Deshalb war sie sich sicher, dass bereits nächste Woche weniger Leute zur Übung kommen würden. Langsam ging Sie zu dem Papierflieger, wobei ihre schwarzen Schuhe mit Absätzen leicht klackten. Sie verhalfen ihr noch einmal zu weiteren fünf Zentimetern an Größe.
Dazu trug sie ein rotes Kleid, welches Hannah ausgesucht hatte. Es verfügte über einen V-Ausschnitt, weshalb die Studenten in den vordersten Reihen einen guten Blick auf ihre Busen bekamen, als sie sich bückte, um den Flieger aufzuheben.
Als sie wieder stand, meinte sie: „Wie viel Papier verschwenden wir wohl jedes Jahr an den Hochschulen für Papierflieger?“
Sofort wurde es im Saal ruhiger und sie schlenderte zurück zum Pult und wechselte dabei die Folie. „Ich habe deshalb eine kleine Rechenaufgabe mitgenommen, die mit Ihrem bisherigen Wissen kein Problem darstellen sollte.“
Sie atmete einmal tief durch, ehe sie sich seitlich stellte, sodass sie den Text auf der Folie lesen konnte, aber gleichzeitig nicht den Rücken zu den Studenten wandte. Während sie sprach, drückte sie mehrmals auf eine Taste, damit die Kernaussagen hervorgehoben wurden: „Wir nehmen einmal an, dass die Studierenden ein Unternehmen gründen, um Papierflieger herzustellen. Vereinfacht gehen wir davon aus, dass für jeden Flieger ein Blatt Papier im Wert von 0,01 € benötigt wird. Zusätzlich ist die Produktionsdauer ca. fünf Minuten bei einem Stundenlohn von 12 €.
Es anzunehmen, dass während einer Veranstaltung im Schnitt 15 Papierflieger hergestellt werden. Die Zahl der Veranstaltungen am Tag beträgt 50 Stück. Wie hoch sind die Kosten in einem Monat, bei vier Wochen im Monat, und wie viele Blätter Papier werden benötigt?“
Sie konnte sehen, wie die ersten Studenten sofort begannen zu rechnen. Andere hingegen sprachen lieber über das Wochenende. Schließlich war in der 8:15 Veranstaltung nicht einmal die Hälfte anwesend gewesen.
Ein paar Studenten hoben die Hand und Laura zeigte auf eine junge Frau, die in der ersten Reihe saß: „Wie viele Tage finden denn Veranstaltungen statt?“
Die Mitarbeiterin antwortete lächelnd: „Gehen Sie von fünf Tagen aus. Es gibt zwar ebenfalls Veranstaltungen, die am Samstag stattfinden, diese sind aber überschaubar und in der Regel werden dort keine Papierflieger gebastelt, da es Seminare sind.“
Danach meldete sich niemand mehr. Sie wartete eine halbe Minute, ehe sie fragte: „Hat schon jemand ein Ergebnis?“
Sofort begannen einige zu tuscheln, die sich über die Geschwindigkeit aufregten. Andere hoben die Hand und jemand rief: „3030 € und 3000 Blätter.“
„Richtig.“, meinte Laura und fügte hinzu: „Nur bekommen Sie für das Basteln von Papierfliegern keine 12 € Stundenlohn. Dementsprechend entstehen zum Glück nur Kosten von 30 €. Also ich hätte das Geld damals gerne gehabt, um mit meinen Kommilitonen zu feiern.“
Sofort hörte sie Gelächter, was sie ein wenig nervös machte. Eilig wechselte sie die Folie und meinte: „Aber fangen wir mit der ersten richtigen Übung an.“
Bisher lief alles gut, aber vor ihr lag noch ein Großteil der Übung und sie spürte jetzt schon die Hitze auf der Bühne. Ihr Blick fiel auf Professor Recken, der sich die Zeit genommen hatte, um ihre erste Übung zu begleiten. Er lächelte ihr aufmunternd zu, was ihr viel bedeutete.
Montag: 21,04.20XX, 10:35
Sonja Schmidt saß zusammen mit Sebastian in ihrem Büro- Vor ihnen standen jeweils eine dampfende Tasse Kaffee.
„Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.“, meinte die Professorin plötzlich.
Ihr Assistent schien aus seinen Gedanken zu schrecken und fragte: „Was meinen Sie?“
Sie antwortete: „Bisher ist das Experiment ein voller Erfolg, wenn man mal von Frau Weber absieht. Alle anderen Probanden liegen im erwarteten Intervall.“
„Nun… das stimmt.“, meinte er zögerlich-
„Allerdings können wir diese Ergebnisse vermutlich wegwerfen. Wäre es ein kleiner Ausreißer, könnte man darüber hinwegsehen, aber so…“
Sie schüttelte den Kopf und fügte hinzu: „Wenn wir ihr Wachstum nicht schnellstens in den Griff bekommen, könnten die Folgen für sie tödlich sein. All zu lange dürfte ihr Körper diese massiven Veränderungen nicht mehr mitmachen.“
Sie trank von ihrem Kaffee und blickte in das entsetzte Gesicht von Sebastian. Er stammelte: „Sie meinen doch nicht etwa?“
Sonja wusste, worauf er hinauswollte und sie nickte, ehe sie ernst meinte: „Wenn sie weiter so wächst, werden ihre Knochen unter ihrem Gewicht nachgeben und sie wird qualvoll sterben.“
„Vorausgesetzt ihr Knochenbau bleibt der gleiche.“, schien es Sebastian herauszurutschen.
Sonja blickte ihn überrascht an und fragte: „Warum sollte sich daran etwas ändern?“
Sein Gesicht schien noch mehr Farbe zu verlieren und er antwortete zögerlich: „Lauras DNA scheint sich zu verändern. Ich habe keine Ahnung, was mit ihr passiert. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass sich nicht nur ihre Größe ändert. Beispielsweise schließen sich die Einstiche der Spritze in wenigen Augenblicken.“
„Weiß sie davon?“, fragte die Professorin, der nicht entging, dass er die Probantin beim Vornamen nannte.
Sofort schüttelte der junge Mann den Kopf. Er fügte hinzu: „Ich möchte sie nicht noch mehr verängstigen. Aber ich habe das Gefühl, wenn wir nicht schnellstens etwas unternehmen, passiert etwas Schreckliches.“
Sonja versuchte zu lächeln und sie antwortete: „Beim nächsten Mal reduzieren wir die Dosis weiter. Spätestens nächste Woche sollte zu erkennen sein, dass ihr Wachstum geringer wird.“
Sie klang weniger überzeugend, als sie es gewollt hatte. Doch mittlerweile plagten auch sie gewaltige Zweifel und sie bereute es, dass sie mit dem Experiment begonnen hatte. Doch gleichzeitig gab es in ihr einen Teil, der dieses Ergebnis höchst interessant fand. Deshalb versuchte sie alle Informationen über die Experimente von Lauras Eltern zu beschaffen, die sie bekommen konnte.
Gleichzeitig hatte sie das Gefühl, dass Laura schon bald wieder wachsen würde. Sie erwartete förmlich, jeden Moment einen Anruf zu bekommen.
Montag: 21.04.20XX, 11:44
„Gibt es noch Fragen?“, fragte Laura und blickte die vielen Studenten an. Natürlich waren trotz ihrer kleinen Übung Papierflieger geflogen, aber vermutlich waren es insgesamt weniger gewesen.
Da sich niemand meldete, meinte sie: „Dann bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit und entlasse Sie in Ihre Mittagspause.“
Sofort war lautes Rascheln zu hören und zahlreiche Gespräche begannen erneut. Laura ging zu ihrem Laptop und begann abzubauen, als mehrere Studenten und Studentinnen zu ihr kamen, um doch noch persönliche Fragen zu stellen.
Eilig begann sie die Fragen zu beantworten, obwohl sie sich ein wenig unwohl fühlte. Doch mit ihrer ursprünglichen Größe wäre diese Situation deutlich unangenehmer gewesen. Jetzt überragten sie lediglich ein paar Studenten, die wohl um die 1,80 groß sein mussten. Die Studentinnen hingegen waren alle etwa gleichgroß oder sogar kleiner.
Dies war ein vollkommen neues Gefühl für Laura. Sie erinnerte sich an ein paar Einsichten, in denen sie von gefühlten Riesen umgeben gewesen war. Als sie auch die letzte Frage beantwortet hatte, räumte sie auf und schaltete den Beamer aus.
Erst danach stand Professor Recken neben ihr und meinte: „Das hast du sehr gut gemacht, Laura. Man erkennt dich kaum wieder.“
Sie versuchte zu lächeln, doch nun da ihr Adrenalinspiegel sank, spürte sie eine bleierne Müdigkeit. Ihr Kleid klebte zudem unangenehm an ihrer verschwitzten Haut und sie hatte das Gefühl, als wäre eine Dusche mehr als überfällig.
Als die junge Frau gerade antworten wollte, zog sich plötzlich ihr Magen zusammen und sie musste sich am Pult festhalten.
„Alles in Ordnung?“, fragte der Professor besorgt.
Sie antwortete nicht. Dafür knurrte ihr Magen und sie bückte sich eilig, um aus ihrer Tasche eine Brotdose zu holen. Mit zitternden Händen öffnete sie diese, ehe sie das Käsebrot herausholte und zu ihrem Mund führte.
Ihr war es in diesem Augenblick egal, dass das Essen im Hörsaal nicht gestattet war. Gierig biss sie ein großes Stück ab und ihre Augen verdrehten sich, als sie herunterschluckte. Eilig biss sie ein zweites Mal, während sie sich auf dem Boden hinsetzte, da ihre Knie zitterten.
„Laura?“, hörte sie den Professor aus weiter Ferne fragen.
Sie blickte zu ihm auf, während sie kaute. Der Hunger machte sie wahnsinnig und es kostete sie große Beherrschung, das Brot nicht einfach in den Mund zu stopfen. Ihr Magen rumorte laut und signalisierte damit, dass er viel mehr brauchte, um gesättigt zu werden.
„Ich…“, hauchte sie mit zittriger Stimme zwischen zwei Bissen. „habe eine… Hungerattacke.“
Danach schnappte sie sich ihre Jacke und schlüpfte mit dem Käsebrot in der Hand in sie hinein. Anschließend nahm sie eilig ihre Tasche und murmelte noch: „Bitte entschuldigen Sie mich, Professor.“
Mit geröteten Wangen lief sie aus dem Hörsaal, während sie versuchte das Brot möglichst langsam zu essen. Das war gar nicht so einfach, da ihr Hunger mit jedem Moment, der verstrich, nur noch größer wurde. Der Professor sah ihr mit vor Überraschung geweiteten Augen hinterher.
Sie eilte an bummelnden Studenten vorbei und lief aus dem Gebäude und landete mitten in einer Wolke Zigarettenqualm. Die Raucher standen heute besonders nah am Gebäude, da es am Regnen war. Eilig bog sie nach links ab und aß dabei den letzten Bissen Brot. So gut es ging, eilte sie von den Massen davon, während ihre Scham zunehmend größer wurde.
Immerhin hatte sie sich noch soweit unter Kontrolle, dass sie ihr Essen nicht direkt vor dem Professor verschlungen hatte. Doch mit jedem Schritt, den sie tat, wurde ihr Hunger größer und nagender. Ihre Atmung begann sich zu beschleunigen und ihre Magengegend begann zu schmerzen.
Sie ignorierte den Regen und lief zu einem kleinen Park auf dem Campusgelände. Als sich die junge Frau umblickte, erkannte sie keine Menschenseele. Erleichtert lief sie zu einer Bank und setzte sich. Dabei ignorierte sie vollkommen, dass ihr Kleid unter ihrem Po binnen Sekunden vollkommen durchnässt war.
Zwar war das feuchte Nass etwas unangenehm, aber verglichen mit dem schmerzenden Hungergefühl war dies nichts. Eilig holte sie aus ihrer Tasche ein weiteres Käsebrot, welches sie nun deutlich schneller aß. Trotzdem achtete sie darauf, dass sie möglichst wenig krümelte.
Als Laura den letzten Bissen genommen hatte, holte sie mehrere Tafeln Schokolade heraus und begann diese mit zittrigen Händen zu öffnen. Riegel für Riegel schob sie fast schon mechanisch in den Mund und sie begann ihre Umgebung vollkommen auszublenden.
Eine Studentin sprach sie an und fragte, ob alles in Ordnung sei. Laura nickte lediglich, während sie einen weiteren Riegel in ihren Mund schob und diesen anschließend hastig zerkaute. Es dauerte nicht lange, bis sich die Studentin kopfschüttelnd von ihr entfernte.
Schon längst hatte der Regen ihr blondes Haar durchnässt und die Tropfen liefen ihr Gesicht herunter. Und doch aß sie einfach weiter und stopfte alles in sich hinein, was sie bei sich hatte. Ihr Hunger war dabei kaum zu bändigen. Es fühlte sich so an, als würde sich in ihrem Magen ein Knoten bilden.
Ihre Atmung wurde keuchend und sie fasste sich immer öfter an den Bauch. Ihr wurde schwindelig, während sie mehrere Müsliriegel in ihrer Tasche fand und diese eilig ebenfalls aß. Es folgten zwei Bananen und ein Apfel, ehe sie verzweifelt feststellte, dass sie lediglich nur noch einen Joghurt dabeihatte.
Als sie auch diesen gegessen hatte, war die Hungerattacke noch immer nicht überstanden. Lauras ganzer Körper zitterte, während ihr Blick zunehmend trüber wurde. Plötzlich fühlte sie sich unglaublich schwach. Lediglich der gewaltige Hunger hinderte sie daran, ohnmächtig zu werden.
Kurz bevor sie es nicht mehr aushielt, verschwand das Gefühl langsam. Keuchend saß sie auf der Bank und sie rang keuchend nach der nassen Luft. Ihr Körper war nassgeschwitzt und erst jetzt begriff sie, dass sie genauso gut auch hätte sterben können. Sofort breitete sich in ihr die nackte Panik aus und sie blieb regungslos auf der Bank sitzen.
Montag: 21.04.20XX, 12:14
Eher zufällig fand Professor Recken Laura in einem kleinen Park. Sie saß auf einer Bank. Als er näher kam, fiel ihm sofort auf, dass etwas nicht stimmte. Die junge Frau hatte ihre Sommerjacke nicht richtig geschlossen. Dadurch war ihr Oberkörper teilweise ungeschützt. Ihr rotes Kleid schien gleich an mehreren Stellen vollkommen durchnässt zu sein.
Langsam trat er mit seinem großen Schirm vor sie, sodass der Regen nicht länger auf sie tropfte. Als sie den Blick hob, erschauderte er. In ihren Augen sah er pure Verzweiflung und Angst. Es erinnerte ihn an Studenten, die durch die letzte Prüfung fielen..
Der Professor öffnete den Mund, doch seine Lippen verließ kein Ton. Er war vollkommen sprachlos und wusste nicht, was er zu seiner Mitarbeiterin sagen sollte. Zwar hatte er von ihren Hungerattacken auch von ihr gehört, doch erst jetzt begriff er so richtig, was dies bedeutete.
Laura schien vollkommen am Ende zu sein. Trotzdem meinte sie: „Es tut mir leid, dass sie mich so sehen müssen.“
Erst jetzt begriff er, dass nicht nur Regentropfen ihr Gesicht herunterliefen. Die junge Frau weinte..
„Bitte… denken Sie… nicht schlecht von mir.“, fügte sie kraftlos hinzu.
Es dauerte einen Moment, ehe er seine Stimme wiederfand: „Das tue ich nicht, Laura. Bitte sag mir, wie ich dir helfen kann. Es ist schließlich meine Schuld, dass es dir so geht.“
Er sah, wie sie ihren Kopf schüttelte, wobei ihre nassen Haare durch die Luft sausten. Kleine Wassertropfen spritzten auf seinen Sommermantel.
„Ich weiß es nicht.“, hauchte sie. „Ich weiß nur, dass ich… noch größer werde.“
Ihm lief ein kalter Schauer den Rücken herunter und fast wäre er einen Schritt nach hinten gegangen. Er fragte sich, wie viel sie wohl dieses Mal wachsen würde. Sein Blick fiel auf ihren Ausschnitt und die sich bei jedem Atemzug hebenden Brüste. Dabei konnte er sich die Frage in Gedanken nicht verkneifen, wie viele Forschungsaufträge er wohl wegen den zwei Argumenten bekommen würde, die mit jedem weiteren Wachstum größer wurden.
Er gab es nur ungerne zu, aber er war ihrem wundersamen Wachstum ausgesprochen dankbar. Zudem hatte er das Gefühl, dass sie intelligenter geworden war. Aber das konnte natürlich auch einfach nur an der Erfahrung liegen.
Gerade als er ein paar aufbauende Gedanken in seinen Gedanken zurechtgelegt hatte und diese aussprechen wollte, stand Laura plötzlich auf.
„Ich sollte wohl so schnell wie möglich zum Labor von Professor Schmidt gehen.“, hauchte sie mit überraschender Entschlossenheit.
Er konnte sich nicht erklären, wie sie sich so schnell erholt hatte. Ihre Blicke trafen sich und er erblickte sogar ein angedeutetes Lächeln.
„Ich hoffe, dass ich Ihnen nicht zu viele Sorgen bereitet habe, Professor. Mir geht es wieder gut. Ich danke Ihnen, dass Sie nach mir gesehen haben.“
„Soll ich dich begleiten?“, fragte er.
Laura schüttelte den Kopf und meinte: „Gehen Sie ruhig zu Ihrem Termin. Ich komm schon allein zurecht. Ich sollte es rechtzeitig zum Labor schaffen, bevor ich anfange zu wachsen.“
Zu gerne hätte er einen solchen Wachstumsschub einmal mitangesehen. Aber die junge Frau hatte recht. Er ließ nur ungerne seinen nächsten Termin um halb eins ausfallen. Zudem schien es ihr wirklich besser zu gehen. Er verstand zwar immer noch nicht wieso, aber er hatte das Gefühl, dass er sie allein gehen lassen konnte.
So kam es, dass die beiden sich voneinander verabschiedeten und in unterschiedliche Richtungen gingen. Professor Recken blickte ihr noch einmal hinterher und entdeckte dabei den dunklen Fleck auf dem roten Kleid. Er wollte ihr nachrufen, dass sie sich ruhig Zeit lassen konnte, doch sie war bereits zu weit weg, als dass seine Worte sie noch erreichen konnten.
Das freut mich zu hören. Die Kapitel kommen jetzt immer Mittwochs ![]()
Die Perspektive ist auch nicht schlecht. Danke für die schöne Bilder.
Ich wünsche dir auch einen schönen Urlaub. Genieße die Zeit ![]()
Danke für das Positive Feedback ![]()
Das Ende des Kapitels hat mich etwas überrascht. Ich dachte jetzt käme die Party von der Laura bereits geträumt/gesprochen hat. Zugegeben, auf den zweiten Blick Unsinn da Laura Hannah dafür bereits überragen müsste.
Die drei Wochen sind noch nicht um ![]()
Auch das ist eine klasse Perspektive. Es war wirklich eine gute Idee von einer Szene mehr Bilder zu machen ![]()
Kapitel 12: Veränderte Wahrnehmung
Mittwoch: 15.04.20XX, 20:34
Als Laura die Wohnung betrat, erwartete sie Hannah bereits. Ihre Mitbewohnerin wirkte längst nicht mehr so groß und einschüchternd, wie sie es einst getan hatte. Laura war nun 1,72 m groß. Zwar musste sie noch immer etwas aufschauen, aber verglichen mit früher war dies nichts.
Sie bemerkte sofort die geweiteten Augen von Hannah, die kurz darauf stammelte: „Das ist nicht normal.“
„Nein.“, hauchte Laura, ehe sie begann sich aus den engen Schuhen zu befreien.
„Was sagt dieser Doktor dazu?“, fragte Hannah.
„Sie versuchen es in den Griff zu bekommen.“, hauchte die junge Frau müde. Die Untersuchungen waren noch einmal genauer gewesen und doch schien es kaum Ergebnisse zu geben.
„Sie VERSUCHEN? Laura, du musst doch selbst begreifen, dass hier gerade etwas schiefläuft.“
Beinahe hätte sie die Augen verdreht, doch auch dafür war sie zu müde. Sie verstand nicht so ganz, warum Hannah ihre Wut an ihr ausließ. Um dies zu umgehen, ging sie, ohne etwas zu sagen, in ihr Zimmer.
Als sie es betrat, bemerkte sie, dass ihr Laptop aufgeklappt war. Laura musste nicht einmal genau hinschauen, um zu wissen, welche Seite geöffnet war.
„Laura, du… du machst mir Angst. Diese Seite… ist verrückt.“, stammelte Hannah und es war gefühlt das erste Mal, dass ihr die Worte fehlten.
„Sag mir bitte, dass das nur ein schlechter Scherz ist. Die Doktoren haben doch ein Gegenmittel, oder?“
Laura setzte sich erschöpft auf ihr Bett, ehe sie zu ihrer Mitbewohnerin blickte. Leise meinte sie: „Ich weiß es nicht.“
Sie bemerkte den fassungslosen Blick und war sich nicht sicher, ob sie ihre Fragen auf einmal beantwortet hatte oder nicht.
„Was passiert mit dir?“, fragte Hannah und meinte: „Du… du verwandelst dich doch nicht etwa in ein Monster, oder?“
Am liebsten hätte Laura diese Frage verneint, doch sie konnte sie nicht mit voller Überzeugung beantworten. Sie fand immer mehr gefallen an ihren Träumen. Es war fast so, als würde Hannah dieselben Fragen wie sie stellen.
„Das wüsste ich auch gerne.“, hauchte Laura, ehe sie zu der einzigen Freundin blickte, die sie hatte. „Ich habe Angst. Alles scheint außer Kontrolle zu geraten. Dabei wollte ich doch nur ein bisschen größer sein.“
Sie bekam mit, wie sich Hannah neben sie setze, ehe sie von ihr sanft gedrückt wurde.
„Ich… sollte mich wohl entschuldigen. Das war gemein von mir.“
Sofort schüttelte Laura den Kopf, ehe sie meinte: „Du hast ja recht. Ich…“
Doch sie wurde von Hannah unterbrochen, die sanft meinte: „Warum erzählst du mir nicht in Ruhe, was in dir vorgeht. Irgendjemand meinte mal, dass darüber reden hilft.“
Plötzlich spürte Laura eine Geborgenheit, die sie schon lange nicht mehr verspürt hatte. Instinktiv drückte sie sich ein wenig mehr an Hannah, ehe sie vielleicht auch wegen ihrer Müdigkeit begann zu erzählen: „Ich habe diese Seite eher zufällig gefunden. Ich bin mir nicht einmal genau sicher, wie ich darauf gekommen bin.
Jedenfalls fand ich das alles auch sehr seltsam und konnte mir nicht vorstellen, wie man auf so etwas stehen kann. Aber so geht es mir ja auch bei Masochisten. Doch ehe ich mich versah, begann ich mehr Geschichten zu lesen und all diese Frauen hatten plötzlich etwas gemein mit mir. Sie alle wuchsen unnatürlich viel. In den Geschichten waren es nur eben keine Zentimeter sondern Meter und teilweise sogar Kilometer.
Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht die Träume gehabt hätte. Ich träumte davon eine Riesin zu sein und ich verletzte versehentlich Menschen. Anfangs war es abstoßend und doch war es auf seltsame Art und Weise erregend.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie unglaublich mächtig ich mich in diesen Träumen fühle. Es macht mir Angst, dass ich so darauf reagiere und doch kann ich mich kaum widersetzen.“
Sie zitterte am ganzen Körper, ehe sie hauchte: „Ich möchte das alles nicht! Aber ich kann… nicht anders.“
Als sie anfing zu schluchzen, drückte Hannah sie sanft an sich und strich ihr über den Rücken. Sie verharrten so und keine der beiden sagte auch nur ein Wort. Irgendwann meinte Lauras Mitbewohnerin: „Du bist immer noch die Laura, die ich kenne und ich bin mir sicher, dass du es bleiben wirst. Und zur Not bin ja auch noch ich da.“
„Versprich mir, dass du mich aufhalten wirst.“
Hannah lachte, ehe sie belustigt meinte: „Ich weiß zwar nicht, wie ich das anstellen soll, wenn du erst einmal so groß bist wie in den Geschichten, aber okay!“
Laura war überrascht, wie locker Hannah damit umging. Oder vielleicht tat sie auch einfach nur so und in Wahrheit hatte sie selbst Angst. Jedenfalls war die junge Frau ihr unglaublich dankbar für die netten Worte und plötzlich ging es ihr deutlich besser.
Donnerstag: 16.04.20XX, 9:10
Als Laura an der Bürotür von Professor Recken klopfte und versuchte einzutreten, stellte sie fest, dass noch niemand da war. Eilig nahm sie ihren Schlüssel und schloss auf. Vermutlich waren ihre Kollegen und Kolleginnen mit den ersten Veranstaltungen beschäftigt.
Sie selbst war erst später erschienen, da sie nun jeden Tag untersucht werden sollte. Sie sollte nun genau Buch halten, wie viel sie aß. Zudem wurden jeden Tag ihre Maße genommen und ihr Hormonspiegel untersucht. Das alles war unglaublich ermüdend gewesen.
Deshalb stellte Laura ihre Sachen ab, ehe sie sich einen Kaffee machte. Von der puren Energie, die sie gestern nach ihrem Wachstum gespürt hatte, war anscheinend nichts mehr da. Mit ein wenig Scham erinnerte sie sich daran, wie Carina ihren Brustumfang gemessen hatte. Dieser war scheinbar nicht ganz proportional gewachsen. Aber die Änderungen konnten genauso gut eine kleine Messabweichung sein.
Wenigstens mit Statistik kannte sich Laura durch ihr Studium aus. Daher wusste sie auch, dass jede Prognose für ihr Wachstum ins Blaue geraten war. Schließlich gab es keine Datengrundlage. Das bedeutete, dass sie entweder bereits das meiste hinter sich hatte oder aber erst am Anfang stand.
Letzteres würde nicht nur für sie zu einem Problem werden. Denn obwohl sie langsam begann, die Macht als Riesin zu genießen, hatte sie noch immer Angst davor so groß zu werden. Sie hatte keine Ahnung, wie die Regierung mit ihr umgehen würde. Ihr normales Leben wäre aber in jedem Fall beendet.
Sie verdrängte diese Gedanken, um mit ihrer Arbeit zu beginnen. Heute stand eine Präsentation für einen Termin von Professor Recken an. Es handelte sich anscheinend um das Unternehmen, mit dem er letztens telefoniert hatte. Denn im nächsten Schritt stand der Bau einer neuen Halle an. Dementsprechend musste die Fabrik geplant werden und gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass die Strukturen möglichst schlank gehalten wurden.
Natürlich durfte die Digitalisierung auf der Agenda auch nicht fehlen. Laura war sich sicher, dass über fahrerlose Transportsysteme diskutiert wurde. Aber es war auch ihre Aufgabe auf andere Bereiche aufmerksam zu machen, die nicht unbedingt ihrer Expertise entsprachen. Dazu zählte die Automatisierung der Maschinen und die Installation von Robotern.
Sie trank von ihrem Kaffee, ehe sie mit der Gestaltung der ersten Folien begann. Zum Glück brachte sie die Arbeit auf andere Gedanken und schon bald war die morgendliche Untersuchung fürs erste vergessen.
Donnerstag 16.04.20XX, 10:05
Als sich die Tür zum Büro öffnete, drehte sich Laura um. Sie erblickte Professor Recken, der auch heute einen Anzug trug.
„Guten Morgen, Professor.“, sagte sie freundlich.
„Guten Morgen, Lau…“
Er brach mitten in ihren Namen ab, als sie sich erhob, um ihm die Hand zu reichen. Sie bemerkte seinen erschrockenen und faszinierten Blick zugleich. Sie wurde ein wenig nervös und hoffte, dass ihr die rote Bluse und der schwarze Rock samt schwarzer Strumpfhose standen.
„Mir fehlen die Worte… du bist… groß geworden.“, stammelte er, während er sie weiter anstarrte.
„Nun… ich hatte gestern einen weiteren Wachstumsschub.“, hauchte sie verlegen.
„Das sehe ich.“, meinte er und hob dabei eine Augenbraue. „Geht es dir gut?“
Sie nickte und versuchte zu lächeln. „Ich fühle mich gut. Allerdings muss ich, wie ich Ihnen bereits am Telefon gesagt habe, nun jeden Tag ins Labor.“
„Ich sehe darin kein Problem, solange du weiterhin gute Arbeit ablieferst und davon bin ich überzeugt. Siehst du dich in der Lage die Übung nächste Woche zu leiten?“
Laura erstarrte für einen Moment, ehe sie nickte. „Das sollte schon gehen.“
Sie hoffte nur, dass sie nicht an diesem Tag einen Wachstumsschub bekommen würde. Die Vorstellung vor den vielen Studenten zu wachsen, gefiel ihr überhaupt nicht.
„Wir finden sicherlich einen Ersatz. Du musst dich also nicht zwingen.“
Laura schüttelte den Kopf und meinte: „Ich würde die Übung wirklich gerne machen, um besser zu werden.“
„Gut. Stell dich schon einmal auf jede Menge Papierflieger ein. Schließlich handelt es sich um das erste Semester.“
Sie erinnerte sich an ihre ersten Vorlesungen. Zwar hatte sie selbst nie einen Flieger gebastelt, aber um sie herum waren gefühlt hunderte Flieger gebastelt wurden, mit dem Ziel das Pult des Professors zu erreichen. Selbst die Ermahnungen hatten selten dazu geführt, dass die Leute damit aufhörten. Am besten machte sie sich schon einmal Gedanken, wie sie damit umgehen sollte.
Samstag 18.04.20XX, 20:04
Die Woche ging relativ ereignislos vorbei. Laura hatte den Freitag genutzt, um neue Kleidung zu kaufen. Dazu zählte eine schwarze Leggins und ein blaues Top. Ihr war bei der Auswahl aufgefallen, dass ihr schlanker Körperbau nun noch mehr zur Geltung kam.
Auf dem Weg zur Arbeit wurde sie nur noch selten übersehen und immer häufiger boten ihr junge Kerle einen Sitzplatz an. Natürlich lehnte sie immer ab, obwohl manche durchaus nette Absichten hatten. Doch andere erhofften sich dadurch einen guten Blick auf ihren Vorbau von oben zu bekommen.
Plötzlich ging die Klingel und riss sie aus ihren Gedanken. Sie war gerade in der Küche, um die letzten Snacks für den Abend zu holen. Hinter sich hörte sie, wie Hannah zur Tür stürmte, ehe sie fast schon kreischte: „Da seid ihr ja Mädels. Was geht?“
Laura ließ die Sachen erst einmal stehen und trat langsam in den Flur. Sofort warfen die beiden jungen Frauen einen Blick auf sie. Eine hatte dunkelblondes, schulterlanges Haar und war fast so groß wie Hannah. Allerdings war ihre Statur deutlich fülliger.
Daneben stand eine Frau, die etwa so groß war wie Laura. Sie war schlank und zierlich. Ihre schwarzen Haare reichten bis zu ihrem Kinn. Sie trug eine Brille. Beide starrten zu Laura, die seit ihrem letzten Besuch deutlich größer geworden war.
„Hallo Franziska, hi Marlene.“
„Laura?“, fing sich Franzi als erste wieder.
Die junge Frau nickte und wurde ein wenig rot. Hannah sprang ihr zur Seite und meinte: „Ich habe euch doch gesagt, dass sie an einem verrückten Experiment teilnimmt und ordentlich gewachsen ist.“
„Du… du siehst gut aus. Wow…“, hauchte Marlene und stupste ihre Brille dabei leicht.
„Okay genug gestarrt. Lasst uns mit den Abend beginnen. Laura hat sich mal wieder um die Snacks gekümmert und ich habe dafür gesorgt, dass wir genügend Alkohol dahaben.“
„Sehr gut.“, meinte Marlene und folgte Hannah. Franziska blieb aber stehen und blickte zu der jungen Frau hinab. Sie war längst nicht mehr so einschüchternd und dominant wie beim letzten Mal.
„Du siehst gut aus. Wirst du etwa noch größer?“
„Nun…“, hauchte Laura. „Das ist nicht ausgeschlossen.“
„Ohje. Aber glaub mir, es gibt genug Leute, die auf so etwas stehen. Darf ich einem guten Freund von mir berichten, was mit dir passiert ist? Ihm würde das sicherlich gefallen.“
„Okay…“, hauchte Laura, ehe sie begriff, dass er denselben Fetisch wie Jonas haben musste. Sie erinnerte sich daran, dass Franziska schon immer eher dominant gewesen war. Aber trotzdem hatte Hannahs gute Freundin auch ihre zarten und lieben Seiten. Sie hatte oft dafür gesorgt, dass Laura ebenfalls etwas sagen durfte. Denn gerade Hannah hatte gerne ihren eigenen Kopf durchgesetzt.
Aber ihre neue Größe verlieh ihr tatsächlich etwas mehr Selbstvertrauen. Sie war nicht länger die kleine Laura, die sich von allen herumschubsen ließ. Dies war eine Veränderung, die ihr durchaus gefiel.
„Geh ruhig schon einmal vor, ich hole noch schnell ein paar Sachen aus der Küche.“
Franziska wollte anscheinend noch fragen, ob sie ihr helfen sollte, doch die junge Frau war bereits in der Küche verwunden. Als sie kurze Zeit später mit einer großen Schüssel Nacho-Salat und mehreren Käsespießen ins Wohnzimmer trat, freuten sich die drei Frauen auf die Snacks.
Hannah war gerade dabei, etwas Wein einzuschütten. Als sie das vierte Glas füllen wollte, meinte Laura: „Für mich nicht. Ich darf keinen Alkohol trinken.“
„Oh, stimmt. Das hatte ich fast vergessen.“, meinte Hannah.
„Ach komm, ein Gläschen Wein sollte doch drin sein.“, meinte Marlene.
Doch Laura schüttelte den Kopf. „Nein, lieber nicht. Aber keine Sorge, ich werde trotzdem meinen Spaß haben.“
Und so kam es auch. Am Anfang drehte sich viel in den Gesprächen um Lauras neue Größe. Irgendwann kamen die drei Mädels auf die Idee, dass es bestimmt lustig wäre, wenn die junge Frau ihre alten Klamotten noch einmal anziehen würde.
Doch diese waren der nun 16 Zentimeter größeren Frau viel zu klein. Gerade ihre großen Brüste drohten den Knopf einer Bluse abplatzen zu lassen. Der Reißverschluss eines Rockes ließ sich ebenfalls nicht mehr gänzlich schließen.
Zunächst lachten sie Laura aus, doch dann fiel ihnen auf, wie gut gebaut ihr Körper war. Bisher war sie immer zu klein gewesen, als dass dies eine große Rolle gespielt hätte. Doch jetzt verfügte sie über lange Beine und in den kleinen Klamotten fiel durchaus auf, dass sie zwar zierlich, aber an den richtigen Stellen doch gut bestückt war.
„Oh Laura, die Kerle werden Schlange stehen, wenn die das sehen.“, meinte Marlene, die bereits gut getrunken hatte.
Sofort errötete die junge Frau und sie verschwand eilig, um sich wieder ihre normalen Sachen anzuziehen. Es war Franziska, die die beiden anderen Frauen daran hinderte, ihr zu folgen. Deshalb bekamen sie nicht mit, wie Laura vor dem großen Spiegel stand und sich in Unterwäsche betrachtete.
Erneut spielten ihre Gedanken ihr einen Streich und sie sah, wie das Zimmer im Hintergrund kleiner wurde. Sie schien anzuschwellen und sie spürte eine Woge der Macht durch ihren Körper wandern.
Eilig schüttelte sie den Kopf, ehe sie sich wieder anzog und anschließend versuchte, den Ärger über das Verhalten der anderen zu vergessen. Der restliche Abend verlief zum Glück deutlich ruhiger, während die nüchterne Frau dafür sorgte, dass die drei Freundinnen nicht zu viel tranken.
Mal wieder eine sehr gelungene Multisize Szene. Danke fürs Teilen und bitte mach weiter so ![]()
Es ist immer wieder überraschend, wie viele Fehler du noch findest, obwohl ich die Passagen teilweise drei Mal gelesen habe ![]()
Nun ich denke, dass der nächste Spot etwas unangenehmer wird, ehe es richtig crazy wird ![]()
Mal wieder tolle Bilder. Aber warum ein Bad mit Klebestreifen?
Zudem gefällt mir das Detail mit der kleinen Frau, die versucht zu entkommen, es aber wohl nicht schaffen wird ![]()
So das nächste Kapitel kommt mit etwas Verspätung. Die letzten Tage war dann doch einiges los.
Kapitel 11: Heimliches Verlangen
???
Laura blinzelte, als sie erneut als Riesin in den Straßen der Stadt regungslos stand. Ihr Körper musste mindestens 25 Meter in den Himmel ragen. Erneut standen auf der Straße für sie winzige Menschen, die vielleicht zehn Zentimeter groß waren.
Eine sanfte Meeresbrise strich über ihre nackte Haut. Beim Einatmen drückten sich ihre beiden Brüste in einen BH aus Bettlacken. Vorsichtig versuchte sie über ihre Schultern nach hinten zu schauen. Dabei drehte sie lediglich ihren Oberkörper, da sie Angst hatte, mit ihren nackten Füßen auf etwas zu treten.
Sie konnte spüren, wie ihre Unterhose, die ebenfalls aus mehreren zusammengebundenen Bettlacken oder Decken bestand, sich dabei ein wenig spannte. Ihre Augen weiteten sich, als sie die Spur der Zerstörung sah, die sie anscheinend hinterlassen hatte.
Ihre Fußabdrücke waren deutlich zu sehen und teilweise befanden sich darin die Überreste von Autos. Sie erblickte Straßenlaternen, die sie anscheinend umgestoßen hatte. Zudem sah sie mehrere Verkehrsunfälle, für die sie wohl indirekt verantwortlich war.
Hier und dort befanden sich ebenfalls kleine Menschen, die mit einer Mischung aus Faszination und Horror zu ihr hinaufblickten. Doch der Anblick löste in ihr längst nicht mehr die Angst und Bestürzung aus, die sie beim ersten Mal verspürt hatte.
Vermutlich lag es daran, dass sie wusste, dass sie sich nur in einem Traum befand, aus dem sie irgendwann erwachen würde. Doch sie musste zugeben, dass sich dieser noch einmal ein wenig realer anfühlte als ihre bisherigen Ausflüge in die Traumwelt.
Laura blickte wieder nach vorne und stellte fest, dass noch einmal mehr Menschen sich vor ihr versammelt hatten. Die Massen schienen von der riesigen Frau magisch angezogen zu werden. Dabei wäre es angesichts der Zerstörung, die sie allein mit ihren Schritten anrichtete, eine deutlich bessere Idee gewesen, vor ihr zu fliehen.
Die Riesin stand unentschlossen dort und fragte sich, was sie tun sollte. Am liebsten wäre sie stehen geblieben, bis sie erwachte, um möglichst niemanden zu verletzen. Doch die vielen Blicke machten sie zunehmend nervöser und sie spürte, wie sich in ihrem Inneren etwas regte.
„Genieße es einfach. Es wird dir gefallen, vertrau mir.“, hörte sie in ihren Gedanken eine Stimme sagen.
Sie bemerkte das Gefühl der Macht, welches sie durchfloss, während sie zu den winzigen Menschen hinabblickte. Allein mit ihrer riesigen Erscheinung schüchterte sie diese ein. Sie wirkten schwach und zerbrechlich. Zudem schienen sie ihr vollkommen ausgeliefert zu sein.
Laura schüttelte leicht den Kopf, um diese Art von Gedanken zu vertreiben. Sie konnte spüren, wie ihre Brüste wackelten und dabei kaum von dem bisschen Stoff gebremst wurden, der sie verbarg. Wie hypnotisiert schienen die Menschen auf ihren wackelnden Vorbau zu blicken, der für die besonders waghalsigen sogar ihr Gesicht verbarg.
Eilig blickte sie nach einem Ausweg aus dieser Situation. Doch die Häuser links und rechts waren zu hoch, um über sie hinwegzusteigen. Vor ihr befanden sich zu viele Menschen, die ihr im Weg standen. Also blieb ihr nichts anderes übrig als zurückzugehen.
Langsam und ganz vorsichtig begann sie sich umzudrehen. Zaghaft machte sie einen ersten Schritt, mit dem sie sich bereits mehrere Meter fortbewegte. Sie konnte spüren, wie der Asphalt unter ihren Füßen nachgab.
Mit ihrem ersten Schritt schien sie die Leute aus ihrer Starre zu reißen. Plötzlich erklangen panische Schreie und sie bemerkte, wie einige versuchten zu fliehen. Dabei stießen sie die Passanten um, die ihnen im Weg standen.
Die Schreie wurden lauter, als sie einen weiteren Schritt machte, obwohl sie sich von den Massen wegbewegte. Einige waren so dumm und rannten sogar in die Richtung, in die sie ebenfalls gehen wollte.
Lauras Atmung begann sich zu beschleunigen. Sie war entsetzt über das Verhalten der Menschen und doch waren ihre ängstlichen Schreie gleichzeitig Musik in ihren Ohren. Das Gefühl der Macht wurde durch sie nur noch einmal stärker und ihr wurde wohlig warm.
Als sie einen weiteren Schritt machte und ihren rechten Fuß absetzen wollte, liefen mehrere Passanten darunter her. Sie versuchte die Bewegung abzubremsen, doch es war bereits zu spät. Einer der Personen, ein Mann, stürzte und schrie entsetzt, als ihre nackte und dreckige Sohle mit rasanter Geschwindigkeit näherkam.
Laura spürte kaum einen Widerstand. Sie hatte aber das Gefühl, als würde so etwas ähnliches wie ein Stück weiches Gemüse unter ihrem Fuß zermatsch werden. Zudem fühlte sie die klebrige, zähflüssige, warme Masse.
Fassungslos blieb sie stehen und ihr lief eine kalte Schauer den Rücken herunter. Vorsichtig hob sie ihren rechten Fuß wieder an und sie konnte sehen, wie ein wenig rote Flüssigkeit von ihm heruntertropfte und sich mit der vermischte, die sich fast in der Mitte ihres Fußabdruckes befand.
Entsetzt blickte sie auf den roten Fleck, der scheinbar alles war, was von dem Mann übriggeblieben war. Was hatte sie nur getan?
Mittwoch: 15.04.20XX, 5:08
Die junge Frau schreckte aus ihrem Traum und saß sofort kerzengerade im Bett. Sie rang nach der kühlen Luft, die durch das gekippte Fenster in ihr Zimmer strömte. Ihr heißer und nassgeschwitzter Körper erschauderte, als ein kühler Lufthauch über die nackte Haut unter dem dünnen Nachthemd strich.
Instinktiv strich Laura über ihren rechten Fuß und war erleichtert, als sie keine klebrige Flüssigkeit spürte. Dafür bemerkte sie, dass sie auch dieses Mal nicht nur Angst verspürte. Auch jetzt spürte sie eine unglaubliche Erregung.
„Genieße es einfach. Es wird dir gefallen, vertrau mir.“, hörte sie die Worte von Jonas erneut durch ihre Gedanken wandern.
Gleichzeitig merkte sie, wie ihr innerer Widerstand dagegen zunehmend kleiner wurde. Verführerische Schauern durchwanderten ihren heißen Körper und sie spürte, wie ihre Wollust größer wurde. Sie unterdrückte ein Stöhnen, ehe sie sich erhob.
Mit zitterndem Knie ging sie langsam in Richtung Bad. Bei jedem Schritt schienen die Bilder aus ihrem Traum in ihren Gedanken wiederzukehren. Sie umklammerte die Türklinke und öffnete diese ruckartig. Danach kämpfte sie sich in Richtung Bad vor. Jeder der Schritte schien die Gefühle nur noch schlimmer zu machen.
Sie betrat das Bad und riss sich das Nachthemd fast schon vom Leib, ehe sie in die Dusche stieg. Als sie das Wasser anstellte, hoffte sie, dass ihre Lust mit dem Schweiß fortgespült wurde. Doch sie nagte weiter an ihr und sie konnte ihr nicht länger widerstehen…
Mittwoch: 15.04.20XX, 6:08
Laura saß in der Küche und aß eine große Portion Porridge. Sie versuchte nicht allzu sehr an den Traum und alles danach zu denken. Ihr Körper war noch immer wohlig warm und sie fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr.
Ihr Blick wanderte zu ihrem Smartphone, welches neben der Schüssel lag und sie versuchte sich mit den neusten Nachrichten abzulenken. Währenddessen kaute sie auf dem Haferschleim und genoss den fruchtigen Geschmack der Früchte und des Obstes.
Sie tippte auf eine Nachricht, in der es hieß, dass die Schwimmhalle in der Nähe wieder geöffnet hatte. Laura mochte das Schwimmen und sie hielt es für keine schlechte Idee während ein paar Bahnen nach der Arbeit auf andere Gedanken zu kommen. Zudem musste sie ihren neuen Bikini ausprobieren, den sie zusammen mit Hannah gekauft hatte. Sie war so in Gedanken, dass sie nicht merkte, dass sie die große Portion komplett aufaß.
Für einen Moment überlegte sie, ob sie jemanden fragen sollte, ob er mitwollte. Doch dann entschied sie sich dazu, allein in die Halle zu gehen. Denn häufig verloren die anderen schneller die Lust am Schwimmen und Hannah würde vermutlich versuchen, sie irgendeinem Typen vorzustellen. Zudem konnte sie so direkt nach der Arbeit in die Schwimmhalle gehen. Mit freudiger Erwartung spülte sie die leere Schüssel, ehe sie anfing, ihre Tasche zu packen.
Mittwoch: 15.04.20XX, 17:13
Als Laura in einem blauen Bikini in das Schwimmbad trat, bemerkte sie, dass weniger los war, als sie erwartet hatte. An ihr liefen zwei Kinder vorbei, die kurz darauf ins Becken sprangen. Dafür bekamen sie den Tadel ihrer Mutter.
Sie lächelte und erinnerte sich daran, dass ihr Bruder und sie sich damals auch so verhalten hatten. Noch bevor die düsteren Erinnerungen hervorsprudelten, ging sie zum Wasser und stieg die Leiter ins Becken. Dabei wackelten ihre beiden Busen leicht.
Als sie im Nichtschwimmerbecken stand, lächelte sie. Beim letzten Mal waren ihre Brüste noch unter Wasser gewesen. Nun befanden sich ihre Busen mit C-Körbchen über dem Wasser. Glücklich begann sie in Richtung Schwimmerbecken zu schwimmen. Sie nahm sich vor, ein paar Bahnen zu schwimmen und dabei alles andere zu vergessen.
Es war eine gute Idee gewesen, direkt nach der Arbeit zur Schwimmhalle zu fahren. Denn tatsächlich schaffte sie es, zu entspannen, während sie ihre Bahnen zog. Sie genoss das Gefühl durch das warme Wasser zu gleiten. Ihre Sorgen schienen in diesem Moment in weiter Ferne zu sein.
Mittwoch: 15.04.20XX, 17:46
Laura war bereits mehrere Bahnen geschwommen und wollte gerade eine Pause machen, als ihr Wachstum plötzlich und vollkommen unerwartet begann. Eine heiße Woge durchflutete ihren Körper und sie erschauderte. So schnell es ging, schwamm sie zum Beckenrand und hielt sich daran fest.
Ihr Atem beschleunigte sich, als sie die Hitze in ihrem Körper fühlte. „Was…“, keuchte sie, während sie sich nach der nächsten Leiter umsah, um aus den Becken zu steigen.
Die heißen Wellen wurden intensiver und sie spürte, wie sich ihr Körper erhitzte, während sie langsam wuchs. Laura war absolut verwirrt. Die letzten Male hatte sie immer eine Hungerattacke gehabt. Deshalb hatte sie angenommen, dass sie nicht wachsen würde. Doch nun wuchs sie und hoffte, dass es niemand bemerken würde.
Sie blickte zur Leiter, doch dann wurde sie sich bewusst, dass man das Wachstum außerhalb des Wassers wohl eher bemerken würde als im Becken. Schließlich dehnte sich ihr gesamter Körper. Gerade war aber lediglich ihr Kopf und ihre Schulter so richtig zu sehen. Der Rest befand sich unter Wasser.
Plötzlich hörte sie ein lautes Platsch hinter sich und im nächsten Moment wurde ihr Körper von einer Welle gegen den Beckenrand gedrückt. Sie keuchte leise auf, als ihre Brüste zusammengedrückt wurden. Für einen kurzen Moment meinte sie zu spüren, wie sie anschwollen, doch dann federte sie leicht zurück.
„Alles in Ordnung?“, hörte sie jemanden fragen. Sie blickte ein wenig verwirrt zu einem jungen Mann, der vor ihr am Beckenrand hockte und sie besorgt betrachtete.
„Ja… ich mache nur… eine kleine Pause.“, hauchte sie und versuchte zu lächeln.
Das war aber gar nicht so einfach, da die Wellen in ihrem Inneren immer heftiger wurden. Ihre Haut begann sich an der ein oder anderen Stelle rot zu färben und ihr Schweiß vermischte sich mit dem chlorhaltigen Schwimmbadwasser.
„Okay. Wenn du Hilfe brauchst, ich sitze da vorne.“, meinte er und zeigte auf eine Bank, auf der mehrere Taschen lagen. Sie nickte und lächelte. „Danke, mache ich.“
Er hatte sich gerade entfernt, als Laura eine besonders heftige Woge durchfloss. Dieses Mal meinte sie zu spüren, wie ihr Körper anschwoll. Ihr Bikini fühlte sich mittlerweile etwas eng an. Die Gummibänder begannen sich zu spannen, während ihre Brüste größer wurden.
Auch die Hose begann zu spannen, während ihre Hüfte breiter wurde. Ihr Atem beschleunigte sich noch einmal und ihr war die Situation unglaublich peinlich. Plötzlich schossen Bilder in ihren Kopf, wie sie innerhalb des Schwimmbads riesig wurde. Ihr Körper schien sich unglaublich auszudehnen und nach kurzer Zeit konnte sie im Schwimmerbecken stehen. Das Wasser ging ihr bis zum Bauchnabel und ihr riesiger Oberkörper ragte höher als der Sprungturm in Richtung Decke.
Doch sie schüttelte den Kopf und die Bilder verschwanden wieder. Trotzdem durchflutete sie eine Woge der Macht, die sie bis ins Mark erschütterte. Instinktiv drückte sie ihre Brüste etwas stärker gegen den Beckenrand, während ihr tiefverwurzeltes Verlangen geweckt wurde.
Laura unterdrückte ein Stöhnen, während die heißen Schauern sie weiter reizten. Das Prickeln auf der Haut wurde intensiver, während sie weiterwuchs. Für den außenstehenden Betrachter hatte es den Anschein, als hätte sie sich überanstrengt. Doch in Wahrheit fühlte es sich so an, als würde in diesem Moment eine gewaltige Energie in ihrem Innern pulsieren.
Kurz bevor die junge Frau die Beherrschung verlor, verebbten die heißen Wellen und ihr Wachstum kam zum Halt. Erleichtert atmete sie aus, ehe sie sich umdrehte und ihren Rücken gegen die Beckenwand drückte. Sie hatte keine Ahnung, wie viel sie gewachsen war, doch es mussten erneut ein paar Zentimeter gewesen sein. Ansonsten hätte sich ihr Bikini nicht so eng angefühlt. Durch ihre nur langsam abflauende Lust war das Gefühl noch einmal unangenehmer.
Trotzdem hatte sie das Gefühl vor Energie nur so zu strotzen. Sie entschied sich dazu, erst einmal noch ein paar Bahnen zu schwimmen. Vielleicht fiel ihr Wachstum dadurch auch weniger auf, wenn sie aus dem Wasser stieg.
Mittwoch: 15.04.20XX, 18:30
Sebastian hielt mit seinem Auto vor der Schwimmhalle. Er blickte aus dem Beifahrerfenster und konnte sehen, wie sich Laura dem Fahrzeug näherte. Sie hatte ihn angerufen, als er bereits auf den Weg nach Hause gewesen war.
Als sie einstieg, fiel ihm als erstes der Duft nach Shampoo auf. Ihre langen, dunkelblonden Haare waren noch leicht feucht.
„Vielen Dank, dass du gekommen bist.“, hörte er sie sagen. Doch er reagierte nicht, da er sie erstaunt musterte. Ihm fiel sofort auf, dass sie erneut mindestens fünf Zentimeter gewachsen sein musste.
Er wartete eine Lücke im Verkehr ab, ehe er losfuhr. Die meiste Zeit achtete er darauf, wohin er fuhr. Doch an den unzähligen Ampeln der Stadt, blickte er zu der jungen Frau.
„Hattest du eine Hungerattacke?“
„N… nein“, hauchte sie. „Es kam völlig überraschend.“
„Fühlst du dich irgendwie erschöpft oder hast Hunger?“, fragte er besorgt.
„Ich fühle mich gut. Es ist nur… etwas unangenehm die enge Kleidung zu tragen.“
Um ihre Worte zu unterstreichen, öffnete sie einen weiteren Knopf ihrer Bluse. Zwar war sie nur ein paar wenige Zentimeter gewachsen, aber trotzdem war das Kleidungsstück zu klein. Zudem hatte er das Gefühl als wären ihre Brüste größer als er sie in Erinnerung hatte. Aber womöglich lag es auch daran, dass er sie das erste Mal mit so einem großen Ausschnitt sah. Er schluckte und versuchte sich auf den Verkehr zu konzentrieren.
„Was passiert mit mir?“, hauchte sie und sah ihn dabei besorgt an.
Er bemerkte die Röte in ihrem Gesicht und ihre Atmung schien schneller als gewöhnlich zu sein.
„Ich weiß es nicht.“, antwortete ehrlich. „Ich bin mit meinem Wissen am Ende.“, resignierte er versehentlich laut.
„Was ist, wenn ich wirklich zu einer Riesin werde?“, rutschte es ihr scheinbar heraus.
Sebastian schluckte und wäre beinahe über eine rote Ampel gefahren. Als er zu ihr blickte, konnte er sehen, dass sie leicht zitterte. Deshalb meinte er: „Das wird nicht passieren!“
Doch auch er sah ein, dass das Experiment bei Laura komplett außer Kontrolle war. Zwar hatte er versucht mit einer geringeren Dosis gegenzusteuern, aber womöglich war es dafür bereits zu spät. Mittlerweile war es nicht mehr ausgeschlossen, dass sie größer als zwei Meter würde. Denn scheinbar schien ihr Wachstum noch immer nicht kleiner zu werden.
Schweigend fuhren sie die restliche Strecke bis zum Parkplatz des Labors. Dort erwartete sie bereits Professor Schmidt. Sebastian wartete, bis Laura ausgestiegen war, ehe er selbst das Auto verließ. Er fühlte sich machtlos, da alle seine bisherigen Versuche gegenzusteuern gescheitert waren. Und er fragte sich, wie groß Laura wohl werden würde. Dabei hatte er nicht einmal ansatzweise eine Ahnung davon, welches grauen ihn in den nächsten Wochen erwarten würde.