Beiträge von Gianleen

    Es ist Zeit für das Kapitel, auf dass ich die letzten Wochen hingearbeitet habe. Ich wünsche euch viel Spaß damit. Wie bereits erwähnt, habe ich es vorgezogen, da ich nächste Woche Besuch bekomme und deshalb keine Zeit habe. Danach geht es dann aber hoffentlich im normalen Tempo weiter ;)

    Kapitel 19: Eine riesige Überraschung

    Sonntag: 03.05.20XX, 2:20

    Laura kuschelte ihren nackten Körper an den von Sebastian, während eine angenehme Wärme in ihrem Körper blieb. Ihre Lippen fanden die seinen und sie gab ihm einen Kuss. Als sie diesen beendete, hauchte Sebastian: „Bist… bist du am Wachsen, Schatz?“

    Ein kalter Schauer lief durch ihren Körper und doch dauerte es einen Moment, bis sie begriff, was er gesagt hatte. Zeitgleich klopfte jemand energisch an die Tür.

    „Laura? Ich störe euch ja nur ungerne, aber Professor Schmidt sagt, es wäre dringend!“, hörte sie Hannah noch immer leicht lallend sagen.

    Seufzend löste sich die junge Frau von ihrem Liebsten und sie begann ihre Unterwäsche wieder anzuziehen. Ihre Unterhose erschien ihr deutlich enger. Zudem spannten sich die Bänder ihres BHs merklich, als sie diesen anzog. Auch das Kleid passte längst nicht mehr so perfekt, wie es das einmal getan hatte.

    Aus den Augenwinkeln bemerkte sie, dass Sebastian sich ebenfalls anzog, ehe er sein Smartphone nahm. Erst jetzt bemerkte er die Nachrichten seiner Chefin. Während er diese las, wurde er bleich.

    Laura war aber zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie dies bemerkte. Sie ging zu der Tür und öffnete diese. Ihr Blick fiel sofort auf Hannah, die ein wenig ungeduldig wartete.

    Was sie ihr eigentlich an den Kopf werfen wollte, blieb ein Geheimnis, da ihre Mitbewohnerin in diesem Moment ebenfalls bleich wurde. Zunächst war Laura ein wenig verwirrt, doch dann bemerkte sie, dass Hannah kleiner wirkte, als sie diese in Erinnerung hatte.

    „Ach du scheiße!“, hauchte Hannah, als sie sah, wie Laura vor ihr langsam in die Höhe wuchs.

    Hinter ihr stand Professor Schmidt, die ebenfalls ein wenig bleich geworden war. Die junge Professorin wich ein paar Schritte zurück und stammelte: „Wie ist das möglich?“

    Laura merkte erst jetzt, dass die Wirkung des Alkohols stark nachgelassen hatte. Trotzdem dauerte es einen Moment, ehe ihr auffiel, dass sie nun gerade noch stehend durch die Tür passte. Tatsächlich stand sie in der Tür und ihr Kopf näherte sich zunehmend dem oberen Brett des Türrahmens.

    „Ich glaube du solltest besser raus gehen.“, meinte Hannah mit zusammengepressten Lippen.

    „Was?“, stammelte Laura.

    „Du… du… wirst riesig.“, stammelte Hannah und fügte mit befehlendem Ton hinzu: „Also raus mit dir!“

    Laura blinzelte überrascht, während sich ihr Kopf nun wirklich gegen den Rahmen der Tür presste. Eigentlich hätte ihr Wachstum schon längst aufhören müssen. Doch sie wuchs noch immer und wurde zunehmend größer. Für einen kurzen Moment verharrte sie dort, während die beiden Frauen vor ihr weiterzurückwichen.

    Erst dann realisierte sie, dass sie womöglich wirklich zu groß für die Wohnung wurde. Sie duckte sich und lief zur Wohnungstüre. Dabei lief sie an einem völlig verwirrten Tim vorbei, der erst realisierte, dass sie größer war, als sie bereits im Treppenhaus war.

    Laura nahm gleich mehrere Stufen gleichzeitig. Sie konnte spüren, wie ihre Kleidung zunehmend enger an ihren wachsenden Körper lag. Anstelle auf die Straße zu laufen, ging sie nach hinten, wo sich eine Türe zum Hinterhof und Garten befand. Als sie versuchte sie zu öffnen, stellte sie fest, dass sie abgeschlossen war.

    Als sie gerade Richtung Straße rennen wollte, kam Hannah mit einem Schlüssel heruntergerannt. Sie lief an Laura vorbei und hantierte eilig an dem Schloss. Während dessen wuchs Laura unaufhörlich weiter. Sie musste mittlerweile über 2,10 m sein.

    Als die Tür offen war, rannte Laura hinaus in die Dunkelheit des Hofes. Dabei bekam sie nicht mit, dass Hannah hinter ihr die Tür schloss und wieder verschloss. Die junge Frau rang nach der kühlen Abendluft, während ihre Gedanken rasten.

    Tausende Fragen sprudelten durch ihren Kopf. Sie fragte sich, was wohl zu diesem rapiden Wachstum geführt hatte? Lag es am Alkohol oder am Sex? Vielleicht beides?

    Während sie sich all dies fragte, hörte sie den ersten Knopf ihres Kleides herunterfallen. Es dauerte nicht lange, bis der zweite folgte. Gleichzeitig spürte sie, wie sich ihre Unterwäsche zunehmend mehr spannte.

    Die Bänder ihres BHs begannen sich bereits in ihr Fleisch zu schneiden. Ihre Unterhose und auch ihr Kleid waren von ihrer wachsenden Hüfte soweit ausgefüllt, dass die ersten Nähte aufplatzten. Ihre Beine begannen zu zittern und einen Moment später sank sie auf ihre Knie.

    Dabei hörte sie das Aufreißen von Stoff und tatsächlich bildete sich sowohl im Saum des Kleides als auch in ihrer Unterhose ein klaffendes Loch bei ihrem Po. Links und rechts davon befanden sich ihre Pobacken, die sich immer deutlicher im Stoff abbildeten.

    Weiter oben füllten ihre großen Brüste den Stoff des Kleides mehr und mehr aus. Der Ausschnitt vergrößerte sich bei jedem Atemzug. Anstelle, dass sich ihr Wachstum langsam legte, beschleunigte es sogar noch weiter. An mehreren Stellen begann ihr Kleid aufzuplatzen, während ihr BH den Kampf gegen ihre anschwellenden Brüste aufgab. Mit einem lauten PLOP öffnete sich der Verschluss und die Schalen flogen von ihrer wachsenden Oberweite herunter. Diese wackelte in der neugewonnen Freiheit.

    Als nächstes verlor tatsächlich ihre Unterhose den Kampf. Das Gummiband zerriss ebenfalls, während ihr schwarzes Kleid an mehr und mehr Stellen aufplatzte. Doch nach einer Minute war es auch Geschichte und nur noch vereinzelte Stofffetzen hingen an ihrem verschwitzten Körper.

    Die angenehme Wärme blieb, während sie noch immer gen Himmel wuchs. Sie bekam gar nicht mit, dass sich ihr Wachstum weiter beschleunigte, wodurch sie schon bald die drei Meter Marke knackte. Spätestens jetzt war sie ein Wunder für die Wissenschaft.

    Denn ihr Körper begann sich weder aufzuheizen, noch spürte sie, dass ihre Knochen unter dem Gewicht nachgaben. In rasender Geschwindigkeit lief ein Prozess ab, der schon vor Wochen in Gang gesetzt worden war. Ihre DNA wandelte sich, wodurch sich ebenfalls die Zusammensetzung ihrer Knochen änderte. Man konnte also darüber streiten, ob sie noch ein Mensch war.

    Doch der Prozess war längst noch nicht abgeschlossen. Ihr Wachstum ging vollkommen unkontrolliert weiter. Mit jedem Atemzug den sie tat, war sie bereits wieder ein Stück gewachsen. Die rasenden Gedanken verschwanden zunehmend und stattdessen wurde es in ihrem Kopf zu nehmend leerer. Ihre Panik verschwand langsam und ihre Atmung beruhigte sich. Nur ihr Wachstum blieb unverändert.


    Sonntag: 03.05.20XX, 2:30

    Als Professor Schmidt in Lauras Zimmer trat, starrte Sebastian noch immer auf die Nachricht, die sie ihm gesendet hatte. Er konnte nicht glauben, was dort geschrieben stand.

    „Hallo Sebastian, bitte ruf mich sofort zurück. Es ist ein Notfall! Ich habe eine gewaltige Überdosis bei Frau Weber festgestellt. Wir müssen sofort Maßnahmen ergreifen! Ich ahne Schlimmes.“

    „Es tut mir leid.“, drang die Stimme seiner Chefin an sein Ohr.

    Er blickte auf und sah sie mit noch immer bleichem Gesicht an. „Ich…“, fing er an, ehe die Worte in seinem Hals stecken blieben.

    „Du hattest recht. Ich hätte viel früher mit dem Experiment aufhören müssen.“, meinte sie, während sie sich mit versteinerter Miene neben ihm aufs Bett setzte.

    Eine aufgebrachte Hannah kam ins Zimmer gestürmt. Anschließend sagte sie mit überraschend leiser aber trotzdem bebender Stimme: „Wollen Sie denn überhaupt nichts unternehmen? Ihr Wachstum… ist gewaltig.“

    „Wir können nichts tun.“, hauchte Sebastian. „Selbst wenn wir ein Gegenmittel hätten, würde es viel zu lange dauern, bis es wirken würde.“

    „Wir können nur beten.“, hauchte Professor Schmidt.

    Fassungslos starrte Hannah die beiden an. Sie rang nach den Worten. Als sie diese wiederfand, fragte sie: „Wie groß… wird sie denn bitte?“

    „Das weiß ich nicht genau. Aber wenn die Daten von heute stimmen, könnte ihr Wachstum 300% betragen.“

    „Aber wie ist das möglich? Carina hat doch die Untersuchungen geführt und dabei ist nichts aufgefallen.“

    Während Sebastian dies sagte, kam ihm ein dunkler Gedanke. Carina war am Montag alleine mit Laura im Labor gewesen. Was wenn sie bewusst, eine überhöhte Dosis verabreicht hatte?

    Erst jetzt schien Hannah zusammengerechnet zu haben, was ein Wachstum von 300% bedeutete. „Moment… sie wird fast sechs Meter groß? Das ist doch verrückt.“

    Sie alle starrten einander für einen Moment stumm an, ehe Hannah meinte: „Ich geh auf den Balkon.“

    Es dauerte etwas, bis auch die anderen beiden ihr folgten.

    Sonntag: 03.05.20XX, 2:40

    Laura hatte keine Ahnung, wie viel Zeit vergangen war. Der Hof war in der Dunkelheit der Nacht gehüllt, da eine dicke Wolkendecke den Mond und die Sterne verbarg. Lediglich die Wohnung im ersten Stock spendete um diese Zeit noch Licht.

    Ihr Blick wanderte zu dem Balkon, auf dem sie vier Menschen sah. Er war ihr immer höher vorgekommen. Tatsächlich wirkte es so, als würde er vor ihren Augen langsam schrumpfen.

    Gleichzeitig wanderten warme Wellen durch ihren Körper. Obwohl es sich um eine wohlige Wärme handelte, sorgte sie für weitere Schweißperlen. Sie fühlte sich so, als würde sie sich gerade in einer Sauna befinden.

    Ihre Größe hatte sich bereits verdoppelt und doch wuchs ihr Körper noch immer in die Höhe. Die junge Frau bekam nicht mit, dass sie nun selbst im Sitzen größer war, als jeder, den sie kannte. Sie hatte nur das Gefühl, als wären die Personen auf dem Balkon überraschend winzig.

    Langsam wuchs sie weiter gen Himmel, während ihr Blick auf den Balkon fixiert war. Wäre es nicht dunkel gewesen, hätte jeder deutlich mit ansehen können, wie ihr Körper anschwoll. Kaum einer hätte dann den Blick von ihren Brüsten abwenden können, die nun größer als Honigmelonen waren.

    Als ihre Augen ungefähr auf der Höhe des Balkonbodens waren, stoppte ihr Wachstum endlich. Laura merkte, wie die Hitze langsam aus ihrem Körper verschwand und sie atmete die kühle Nachtluft ein.

    Ihr Blick war noch immer auf die vier Personen auf dem Balkon gerichtet. Sie alle hatten in ihren Augen die Größe von kleinen Kindern. Doch es dauerte einen Moment, ehe sie realisierte, dass dies daran lag, dass sie enorm gewachsen war.

    Der Gedanke verfestigte sich und eine Mischung aus Erregung und Panik machte sich in ihr breit. Sie blickte an ihrem Körper hinab, der ein dunkler Schatten im Hof war. Deshalb konnte sie nicht genau sagen, wie groß sie überhaupt war. Da sie saß, fiel ihr das Ganze noch schwerer.

    Doch für die vier Personen auf dem Balkon war der Anblick nicht weniger bizarr. Sie konnten Lauras Gesicht relativ gut erkennen. Doch irgendwie schien damit irgendetwas nicht zu stimmen. Es war überraschend groß.

    „L… Laura? Alles okay?“, hörte sie ihren Freund fragen.

    Die junge Frau blickte zu der zweiten Person von rechts. Das Licht aus der Wohnung blendete sie, weshalb sie blinzeln musste, um etwas zu erkennen. Sie antwortete: „Ja, ich glaube schon.“

    Ihre Stimme war lauter, als sie es in Erinnerung hatte. Dabei hatte sie versucht leise zu sprechen, um die Nachbarn nicht zu wecken.

    „Wenigstens scheint das Wachstum gestoppt zu haben.“, hörte sie die Stimme von Professor Schmidt sagen.

    Laura fühlte ein unangenehmes Prickeln in ihren Beinen, so als wären diese eingeschlafen. Deshalb begann sie in diesem Moment aufzustehen. Dabei hörte sie Hannah anfangen zu sprechen: „Bitte…“

    Doch sie brach sofort ab, als Lauras große Brüste unweit des Balkons auftauchten. Diese waren fast einen halben Meter hoch und gute vierzig Zentimeter breit. Sie blieben gut sichtbar, als die Riesin sich zu ihrer vollen Größe aufrichtete. Durch das Geländer war aber ebenfalls ihr Schritt und ihr Bauchnabel zu sehen.

    Genau in diesem Moment sorgte ein Windhauch für eine kleine Lücke in der Wolkendecke und Lauras Erscheinung erstrahlte im Mondlicht. Auf ihrer glatten Haut glitzerten mehrere Schweißperlen. Aus dem unscheinbaren Mädchen war nun eine über sechs Meter große Schönheit geworden.

    Der Anblick raubte den vier Personen auf dem Balkon den Atem und sie starrten mit einer Mischung aus Faszination und Angst zu der Riesin hinauf.

    Laura hingegen blickte ungläubig auf den Balkon herab. Der Anblick, der sich ihr bot war bizarr und unwirklich. Gleichzeitig war er aber so real, dass jeder Zweifel erstickte, dass dies lediglich ein Traum war. Sie mochte nicht annähernd so groß sein, wie sie es in ihren Träumen gewesen war, aber der Unterschied war deutlich sichtbar.

    Ihre dunkelsten Fantasien waren dabei Wirklichkeit zu werden. Ein Schauer der Erregung wanderte durch ihren Körper und ließ sie erzittern. Fast hätte sie lustvoll aufgestöhnt. Ihr Körper wurde plötzlich von hunderten Reizen überflutet.

    Sie spürte, eine Schweißperle ihren Rücken hinunterlaufen. Gleichzeitig bemerkte sie wie der Wind zärtlich über ihre nackte Haut strich. Die Luft roch nach ihrem frischen Schweiß. Etwas sagte ihr, dass sie mit den vier Menschen auf dem Balkon machen konnte, was sie wollte.

    Sofort durchfloss sie eine Woge der Macht und es kostete sie einiges an Beherrschung ruhig zu bleiben. „Was, wenn ihnen etwas passiert?“, dachte sie besorgt. Unweigerlich erinnerte sie sich an das Schicksal, welches Sebastian gleich zwei Mal in ihren Träumen getroffen hatte.

    Ein enttäuschtes Seufzen entwich ihre Lippen. Zu gerne hätte sie ein wenig Spaß gehabt. Aber sie wusste, dass dies nicht der richtige Moment war. Stattdessen wollte sie wissen, warum sie so groß geworden war.

    Sie blickte hinab und entdeckte Professor Schmidt, die links neben Sebastian stand. Mit möglichst leiser Stimme fragte sie: „Sagten Sie nicht, dass ich mir keine Sorgen machen muss?“

    Trotzdem lag in ihrer Stimme eine gewisse Schärfe, die wegen ihrer Größe noch mehr Nachdruck bekam. Nicht nur Laura war bewusst, dass mit ihr jetzt nicht mehr zu Spaßen war. Viel mehr stellte sie bereits eine Bedrohung dar.

    „Es… es tut… mir leid, Laura.“, stammelte die Professorin, die scheinbar so eingeschüchtert war, dass sie vergaß die Riesin Frau Weber zu nennen.

    „Ist das alles, was sie zu sagen haben? Ich habe ihnen vertraut und… und jetzt bin ich… ein Monster.“, sagte sie ehrlich. Denn in gewisser Weise sah sie sich selbst als böses Monster. Denn sie wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie jemanden verletzen würde.

    „Beruhige dich bitte, Laura.“, hörte sie Sebastian sagen und tatsächlich hatte seine Stimme eine beruhigende Wirkung auf sie. „Wir waren auf einem guten Weg und wir finden bestimmt ein Gegenmittel. Gedulde dich noch ein wenig.“

    „Nennst du das auf einem guten Weg?“, schaltete sich Hannah ein. „Sie ist… sie ist RIESIG.“

    Verglichen mit dem, was Sebastian am Anfang errechnet hatte, war selbst diese Größe vergleichsweise klein. Aber diese Größe wollte sich in diesem Moment lieber keiner vorstellen.

    Laura verschränkte ihre Arme unterhalb ihrer Brüste und hob diese dadurch ein wenig an. Sofort waren alle Blicke auf ihre riesigen Erhebungen. Tim keuchte: „Oh mein Gott.“

    Die Riesin sah sie alle zusammenzucken, als sie meinte: „Was soll ich denn jetzt tun? Ich passe nicht mehr ins Haus und kann schlecht einfach auf dem Hof stehen bleiben. Was wenn mich jemand so sieht?“

    Tatsächlich errötete sie in diesem Moment und das erste Mal zeigte sie die Reaktion, die man eigentlich in dieser Situation erwartet konnte. Verlegen begann sie sowohl ihren Schritt als auch ihre beiden Brüste zu verdecken. Der Anblick blieb aber für die verbleibenden Gäste auf der Party unvergessen.

    Denn tatsächlich waren die vier auf dem Balkon nicht die einzigen, die Laura in ihrer gewaltigen Schönheit erblickten. Sowohl im Wohnzimmer als auch in der Küche standen die Leute am Fenster und starrten die riesige Frau an. Später würden sie die Bilder aber als bizarren Traum abstempeln, da sie alle viel zu viel Alkohol getrunken hatten. Nur Franziska machte heimlich ein paar Fotos und sendete sie an ihren Bekannten.

    Die zwei Mediziner auf dem Balkon würden Lauras Anblick wohl nie wieder vergessen. Denn ihnen war bewusst, dass sie es waren, die die Riesin erschaffen hatten. Doch keiner von ihnen merkte den Glanz in Lauras grünen Augen. Denn noch immer liebkoste die Riesin ein Gefühl der Macht.

    Ei ei ei, sind da wieder Fehlerchen drin. Das passiert, wenn man so schreibt, dass man selbst ein wenig abgelenkt wird...

    Ist das ein Versprechen? :P

    Ja, einfach nur ja!

    Was ihren Alkoholkonsum angeht: Lass' mich raten; Der Alkohol potenziert die Wirkung des Mittels.

    Das müssen Sebastian und Co herausfinden ;)

    Wachstum während des Sex'... Hoffen wir das Sebastian im entscheidenden Moment oben ist. Es wäre zwar ganz interessant wenn sich Lauras bisherige Träume als "prophetisch" erweisen würden aber auch irgendwie enttäuschend da unser aller Lieblingsassistent sich allmählich zu einer sehr liebenswerten Figur gemausert hat.

    Ich sage jetzt einfach mal so viel. Sie bemerken es beide nicht, also kann sie jetzt nicht so viel wachsen, dass er Schnappatmung bekommt. Und nebenbei ich gehe davon aus, dass die Wirkung des Alkohols nachlässt, sobald sie wächst. Ich kann dich also beruhigen. Seb bleibt vorerst am Leben. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass er irgendwann dann doch von ihr zerquetscht wird. Ob gewollt oder nicht ist dann die nächste Frage.

    Freut mich, dass es so gut ankommt :)

    Ein super Kapitel! Die Geschichte ist einfach mega! Wäre super wenn sie irgendwann als PDF verfügbar wird! So etwas würde ich gerne auch unterwegs mal lesen!

    Kann ich durchaus demnächst mal machen ;)


    Oh yes <3 Betrunken beim Liebesspiel wachsen klingt himmlisch. freue mich RIESIG auf das neue Kapitel. Kann es kaum noch erwarten *sabber*

    Leider musst du dich da dann noch bis zum Wochenende gedulden ;)

    Da ich nächste Woche Besuch bekomme, plane ich die nächsten beiden Kapitel davor zu posten, damit ihr trotzdem in den Genuss kommt. Deshalb gibt es heute bereits Kapitel 18. Viel Spaß bei der Party ;)

    Kapitel 18: Die langerwartete Party

    Samstag 02.05.20XX, 20:30

    Die ersten Gäste klingelten an der Türe. Sofort eilte Laura aus der Küche, wobei das schwarze Kleid leicht durch die Luft wehte. Sie öffnete den Gästen und während sie wartete, gesellte sich Hannah zu ihr. Für die beiden war es noch immer ein ungewohnter Anblick, dass Laura die Größere war.

    „Ich bin mal auf die Gesichter gespannt.“, meinte ihre Mitbewohnerin amüsiert. „Du wirst sicherlich der Star des Abends. Bereite dich schon einmal vor, dass du mit Fragen durchlöchert wirst.“

    Sofort errötete Laura. Sie hatte zwar gehofft, dass das Kleid ihr passen würde, aber nie wirklich damit gerechnet. Nun passte es ihr so, als wäre es nur für sie gemacht.

    Obwohl es ihr über die Knie reichte, kam zur Geltung wie lange ihre Beine waren. Von ihren beiden Brüsten zeigte der V-Ausschnitt genügend, damit man ihre Größe erahnen konnte. Zudem betonte es ihre schlanke Figur, an der auch die letzten Hungerattacken nichts geändert hatten.

    Doch die Röte verschwand wieder und tatsächlich begann Laura zu lächeln. Mit fröhlicher Stimme meinte sie: „Ich bin wirklich gespannt, was unsere Freunde dazu sagen. Jedenfalls kann sich niemand mehr darüber beschweren, dass ich zu klein bin.“

    Noch wusste keiner, dass dieser schicksalshafte Abend nicht nur so manche Überraschung für ihren Besuch hatte. Denn auch Laura und Hannah würden das ein oder andere Mal überrascht werden…


    Samstag 02.05.20XX, 21:00

    Tatsächlich musste Laura viele Fragen beantworten. Einige erkannten sie zunächst gar nicht wieder und fragten Hannah, wer denn die große Schönheit war. Sobald sie erfuhren, dass es sich um eben jene Laura handelte, die noch vor ein paar Wochen eine der kleinsten Frauen der Stadt gewesen war, sahen sie diese ungläubig an.

    Viele junge Männer musterten sie auf eine Weise, die deutlich machte, dass sie die junge Frau mehr als nur attraktiv fanden. Als sie in der Küche Schutz fand, erblickte sie Franziska, die sich gerade beim reichhaltigen Buffet bediente.

    „Oh Laura, das ist dir wieder gut gelungen.“, sagte sie, ehe sie sich eine Pizzaschnecke in den Mund schob. Für einen kurzen Moment meinte die junge Frau anstelle der Schnecke einen winzigen Mann zu sehen. Als sie erschauderte, verschwand das Bild und sie meinte lächelnd: „Danke, dass du mich nicht auf das Offensichtlichste ansprichst.“

    Franziska lachte und meinte: „Sei froh, dass mein Bekannter keine Zeit hat. Er würde dir wortwörtlich zu Füßen liegen. Wenn du auch nur ein bisschen größer wirst, bist du seine Traumfrau.“

    „Nun, ich hoffe, dass ich nicht mehr all zu viel wachse.“, meinte sie und fügte in Gedanken hinzu: „Doch irgendwie habe ich plötzlich ein ganz schlechtes Gefühl.“

    Franziska lachte und schob sich eine weitere Pizzaschnecke in den Mund. Als sie diese heruntergeschluckt hatte, meinte sie: „Jan, also mein Bekannter, meinte, dass du vom Typ eher gentle bist. Das bedeutet, dass du eine zärtliche Riesin abgeben würdest, die sich um die Menschheit kümmert. Es gibt aber anscheinend auch ganz andere Kaliber. Ich weiß nicht, wie ich es dir genau beschreiben soll. Aber in seinen Kreisen spricht man da gerne von Humilation. Ich will da aber echt nicht zu sehr ins Detail gehen.“

    Laura hielt sich bei diesen Worten zurück, obwohl sie sich an ihre Träume erinnerte. In diesen war sie immer häufiger alles andere als zärtlich gewesen. Sie war sich absolut sicher, dass sie, sofern sie sich ihren Fetisch komplett hingab, sicherlich eher zur letzteren Kategorie gehören würde. Denn mittlerweile wusste sie von der Bestie, die in ihr schlief.

    Doch andere Gäste kamen in die Küche und lenkten die beiden von ihrem Gespräch ab. Schließlich war dies nichts, was man vor normalen Leuten äußerte.


    Samstag 02.05.20XX, 21:20

    Als es zum gefühlt hundertsten Mal an der Tür klingelte, war die Party schon in vollem Gange. Laura ging an mehreren Gruppen von Leuten vorbei, von denen einige ihr nachschauten. Sie hoffte, dass es sich um Sebastian handelte, der leider erst recht spät kommen konnte.

    Als sich die Tür öffnete und ungeduldig wartete, erinnerte sie sich daran, dass er mehrere Male abgelehnt hatte, an diesem Abend zu kommen. Es freute sie, dass er jetzt doch kam. In der letzten Woche waren sie sich noch nähergekommen. Es schien fast so, als wären sie wie für einander gemacht gewesen.

    Tatsächlich kam Sebastian die Treppe hoch. Er trug ein weißes Hemd und eine blaue Jeans. Er lächelte, als er sie in der Tür sah und meinte: „Sorry, dass es so lange gedauert hat, Schatz.“

    „Kein Problem.“, hauchte Laura und gab ihm zur Begrüßung einen Kuss. Es war noch immer ungewohnt, dass sie sich dafür ein wenig bücken musste.

    Gemeinsam traten sie ein und Laura fragte: „Möchtest du etwas trinken?“

    Sie schlängelten sich zur Küche. Da scheinbar jeder Gast noch jemand mitgebracht hatte, war die Dreizimmerwohnung ganz schön voll. Als sie in der Küche ankamen, meinte Sebastian: „Ich würde wieder ein Bier nehmen.“

    „Okay.“, hauchte sie und nahm eine Flasche aus dem Kühlschrank und stellte sogleich eine warme wieder hinein.

    Während sie die Flasche öffnete, fragte sie: „Gibt es irgendwelche Neuigkeiten?“

    „Ehrlich gesagt nein.“, antwortete Sebastian. „Professor Schmidt arbeitet weiterhin an den Daten von dieser Woche, um eine Prognose zu erstellen.“

    Bevor Laura antworten konnte, meinte Hannah: „Da ist ja unser Doktor.“

    Sie kam zusammen mit Franziska, Melissa und Tim ins Zimmer. „Darf ich dir meine beiden Freundinnen Melissa und Franziska vorstellen?“

    „Oh, bist du derjenige, der Laura wachsen lässt?“, fragte Melissa. „Wie groß wird sie denn noch?“

    Franziska stieß ihr in die Seite und meinte: „Hi, schön dich kennenzulernen. Du machst einen guten Eindruck. Versprich mir auf Laura aufzupassen.“

    „Ich kann euch hören.“, meinte Laura, die aber daran gewöhnt war, dass ihre Freundinnen in ihrer Anwesenheit so über sie redeten.

    Sebastian hingegen schien einen Moment zu brauchen, ehe er ein wenig verlegen antwortete: „Nunja genau genommen, bin ich nur der Assistent.“

    „Ach was. Wenn ich Laura so höre, machst du die ganze Arbeit.“, meinte Hannah mit einem Zwinkern.

    „Hannah!“, rief Laura ein wenig empört, während sie rot anlief.

    „Ach komm, ist doch wahr. Aber mal was anderes. Wie gefällt dir ihr Kleid, Seb? Ziemlich heiß oder?“

    Es war ihrer Mitbewohnerin deutlich anzumerken, dass sie schon ein wenig Alkohol getrunken hatte. Mit ihren Worten brachte sie nicht nur Laura zum Erröteten. Sebastian musterte sie und ihm entging natürlich ebenfalls nicht, wie sehr das Kleid ihre weiblichen Reize betonte. Er hatte die junge Frau schon immer hübsch gefunden. Aber durch ihr Wachstum schien sie noch schöner zu werden.

    „Ich glaube, wir sollten die beiden Mal alleine lassen.“, meinte Melissa mit einem vielsagenden Blick und die Clique verschwand wieder aus der Küche.


    Sonntag 02.05.20XX, 00:50

    Bereits vor Mitternacht begannen die ersten Gäste zu gehen. Um kurz vor eins spürte man bereits, dass es deutlich leerer geworden war. Laura fand sich wie bereits öfter an diesem Abend in der Küche wieder, um ein wenig zu naschen.

    Gerade als sie etwas Kartoffelsalat aß, schien sich ihr Magen zusammenzuziehen. So als hätte ihr Körper in den letzten Stunden nicht bereits genug Nahrung bekommen, begann ihr Bauch zu rumoren. Keuchend begann sie den Kartoffelsalat zu essen. Mit jedem Bissen schien ihr Hunger größer zu werden.

    Doch anders als bei den letzten Hungerattacken gab es dieses Mal Essen in Hülle und Fülle. Da viele der Gäste ebenfalls etwas mitgebracht hatten, war die Küche voll mit leckeren Speisen, die nur darauf warteten von der jungen Frau gegessen zu werden.

    Ehe sich Laura versah, plünderte sie einen Brotkorb mit Kräuterbaguettes. Anschließend schob sie mehrere Pizzaschnecken in ihren Mund und begann diese energisch zu kauen. Dieses Mal hatte sie nicht die Vision, dass es sich um einen Menschen handelte. Doch der Hunger ließ sie jede Zurückhaltung vergessen. Deshalb war es nicht unwahrscheinlich, dass sie sogar Menschen aß, sobald sie zu einer Riesin wurde.

    Sie fiel gerade über die Rohkostplatte her, als sie plötzlich Tim sagen hörte: „Oh Laura… du scheinst aber Hunger zu… haben.“

    Man hörte seiner Stimme an, dass er gut getrunken hatte. Tatsächlich torkelte er sogar auf sie zu. Als sie sich zu im umwandte, war zu sehen, dass Rund um ihren Mund Soße hing. In ihr brannte das Verlangen nach mehr Essen.

    „Soll ich dich… füttern?“, fragte er und kicherte. Er nahm eine Schüssel mit Schokoladenpudding und einen großen Löffel. Lächelnd lud er eine große Portion auf und näherte sich ihrem Mund. „Sag ahhh“

    Als Laura der Geruch des Puddings in die Nase stieg, konnte sie nicht anders, als ihre Lippen weit zu öffnen. Er schob den Löffeln, der gerade so passte, in ihren Mund und als sie ihn schloss versuchte er ihn herauszuziehen. Doch ihre Zähne gaben ihn nicht frei.

    Als der Löffel aus seiner Hand rutschte, wäre er beinahe mit der Schüssel nach hinten gefallen. Er sah Laura ein wenig erstaunt an, ehe er meinte: „Oho, soll ich jetzt Angst haben?“

    Wäre sein Gehirn nicht von dem Alkohol so vernebelt gewesen, hätte er sicherlich bemerkt, dass etwas nicht stimmte. So ließ er sich aber die Schüssel aus der Hand reißen und er sah dabei zu, wie Laura den restlichen Pudding verschlang.

    „Möchtest du vielleicht auch etwas trinken?“, hauchte er und hielt ihr plötzlich ein Glas mit dunkler Flüssigkeit hin.

    Sie nahm es und ohne groß zu überlegen, trank die junge Frau den kompletten Inhalt. Erst als Tim sie mit großen Augen ansah, bemerkte sie, dass es sich nicht um Cola sondern um Jägermeister handelte. Doch ihre Hungerattacke hielt an, weshalb sie nicht bei klaren Gedanken war.

    Stattdessen stopfte sie sich Käsespieße nacheinander in den Mund. Erst als sie alle verputzt hatte, schien sich Tim soweit erholt zu haben, dass er sich ihr wieder näherte. „Möchtest du noch mehr?“, fragte er.

    Die junge Frau erschauderte, während er mit einer ganzen Flasche Jägermeister näherkam. Eilig wich Laura vor ihm zurück, da ihre Hungerattacke in diesem Moment endete.

    „Nein.“, hauchte sie. Tim zuckte ein wenig enttäuscht mit den Schultern und musterte sie von oben bis unten. Fast schon wirkte es so, als könnte er ihr nicht widerstehen. Doch dann torkelte er doch noch aus der Küche.

    Als er draußen war, sank Laura zu Boden. Ihre Erleichterung und ihr Entsetzen hielten sich etwa die Waage. Mehrere Male hatte ihr Professor Schmidt eindringlich gesagt, dass sie keinen Alkohol trinken sollte. Was würde wohl passieren, jetzt wo sie es versehentlich getan hatte?


    Sonntag: 03.05.20XX, 1:25

    Als Sebastian die Küche betrat, war Laura gerade dabei ein wenig aufzuräumen, damit nicht auffiel, wie viel sie gegessen hatte. Doch es war ihr immer schwerer Gefallen, da der Alkohol begann zu wirken.

    „Alles okay, Laura?“, fragte er.

    Sie errötete und drehte sich etwas ungeschickt um. Als sie ihn erblickte, begann ihr Herz schneller zu schlagen. „Ja…“, hauchte sie wenig überzeugend.

    Deshalb kam Sebastian näher und musterte sie eindringlich. Dabei konnte sie den Duft seines Deos riechen und ihr wurde wärmer. Mit geröteten Wangen sah sie ihn einen Moment an, ehe sie ihm einen leidenschaftlichen Kuss gab.

    Als sich ihre Lippen lösten, lächelte sie verliebt. Die Wirkung des Alkohols nahm zu und gleichzeitig spürte Laura in ihrem Inneren Lust aufflackern.

    „Was ist passiert?“, hörte sie ihn fragen.

    Doch die junge Frau antwortete nicht. Sie genoss seine Nähe in vollsten Zügen, während sie sich an ihn schmiegte. Sebastian wollte zurückweichen, doch Laura gab ihm einen weiteren Kuss, während dem sie sich gemeinsam mit ihm drehte.

    Als er nun zurückwich, war plötzlich hinter ihm ein Küchenschrank. Sie konnte spüren, wie er erschauderte, als sie sich an ihn drückte und ihre Brüste zwischen ihnen zusammengedrückt wurden. Erneut küsste sie ihn leidenschaftlich und ihre Zunge drang fast schon gewaltsam in seinen Mund ein.

    Sebastian merkte scheinbar, dass etwas nicht stimmte. Er schaffte es dank ihrem nun angetrunkenen Zustand, sie ein wenig auf Abstand zu bringen. Mit keuchender Stimme meinte er: „Was ist denn plötzlich los mit dir, Schatz?“

    Die junge Frau brauchte einen Moment, ehe sie hauchte: „Ich liebe dich, Schatz.“

    „Sag mir nicht, dass du Alkohol getrunken hast?“, meinte er mit angehalten Atem.

    Laura nickte, ehe sie sich wieder an ihn schmiegte: „Ist das denn wichtig? Ich denke nicht.“

    Dieses Mal erschauderte sie, da in ihrem Körper das Verlangen explodierte. Vermutlich hätte sie auch nichts gegen die aufflammenden Gefühle tun können, wenn sie nüchtern gewesen wäre. Doch ihr vernebelter Kopf half sicherlich nicht dabei, die Lust zu ignorieren.

    Sanft nahm sie Sebastians Hand und sie führte ihn durch den nun fast ausgestorbenen Flur. Lediglich vor dem Bad wartete Tim darauf, dass dieses frei wurde. Aus dem Wohnzimmer waren mehrere Stimmen zu hören.

    Doch Laura ging zielstrebig in ihr Zimmer. In ihrem Kopf schwirrten Bilder aus ihren Träumen und als sie auf Erdnüsse trat, erwartete sie fast, dass es sich in Wahrheit um einen Menschen handelte. Diese Bilder machten alles nur noch schlimmer.

    Als sie in ihrem Zimmer waren, schloss Laura die Tür ab, damit sie keiner störte. Dann begann sie die obersten Knöpfe ihres Kleides zu öffnen, ehe sie mit lasziver Stimme sagte: „Lass uns den ganzen Mist dem Wachstum vergessen und ein wenig Spaß haben.“

    Da Sebastian darauf nicht reagierte, trat sie auf ihn zu und öffnete sein Hemd. Sanft streichelte sie über seine Brust darunter. Ihr entging nicht, dass er auf den großen Ausschnitt starrte. Ihr letztes Wachstum hatte natürlich auch bei ihren Brüsten nicht Halt gemacht.

    „Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist. Du bist betrunken.“

    Er ahnte noch nicht einmal, dass sie eine Hungerattacke gehabt hatte und jeden Moment anfingen konnte zu wachsen. Mit dem Wissen hätte er sicherlich noch einmal anders reagiert.

    Anstelle zu antworten, zog Laura das schwarze Kleid vor seinen Augen aus. Zum Vorschein kam ebenfalls schwarze Unterwäsche, die ihre Intimbereiche gerade so verbarg. Es war Hannahs Idee gewesen, dass sie sich so anzog. Vermutlich hatte sie bereits damit gerechnet, dass die beiden im Bett landeten.

    Sebastian keuchte bei dem Anblick auf und in seiner Hose entstand eine Beule. Laura lächelte zufrieden und drückte ihren Freund sanft auf das Bett. Sebastian war auch deshalb nicht in der Lage sich zu widersetzen, da sie bereits stärker als er war.

    Doch auch sein anderer Widerstand war gebrochen. Er schob all seine Bedenken zur Seite. Als ihre Kleider nicht mehr im Weg waren, liebten sie sich erneut leidenschaftlich. Deshalb bekamen sie nicht mit, wie Sebastian einen Anruf bekam. Auch die Nachrichten von Professor Schmidt gingen in ihrem Lustspiel unter.

    Am Ende waren sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um zu merken, dass Laura dabei sogar anfing größer zu werden.

    Hallo,

    mich sieht man hier im dem Forum ja eher selten. Aber mir ist gerade mal wieder etwas bewusst geworden. In den meisten Geschichten, die über geschrumpfte Leute handeln, ist der Fokus voll auf der Interaktion mit der Riesin. Diese stellt in der Regel neben dem Fallen aus höchster Höhe eine der größten Gefahren dar.

    Allerdings gibt es ja durchaus noch ganz andere Gefahrenquellen, die uns vielleicht gar nicht so bewusst sind. Da wäre zum Beispiel die Hauswinkelspinne. Vor dieser sollten sich als Winzling nicht nur Leute mit Arachnephobie in Acht nehmen. Denn bis vor kurzem wusste ich selber nicht, dass die Biester giftig sind. Allerdings sind ihre Klauen nur an wenigen Stellen in der Lage unsere Haut zu durchdringen. Auch dann ist der Biss nur schmerzhaft und nicht tödlich. Doch als Winzling sieht die Geschichte schon anders aus. Je nach Größe steht man dann sogar auf der Speisekarte.

    Was für Gefahren lauern eurer Meinung nach noch da draußen, die viel zu oft missachtet werden?

    Ein 1 cm grosser Winzling kann nicht eine Sekunde überleben. Wenn er nicht durch deine Zunge zerdrückt wird wird er entweded in deinem Mund ertrunken or durch deine Magensäure geätzt

    Naja biologisch gesehen würde eine zehn Meter große Frau auch unter ihrem eigenen Gewicht zerbrechen. Ansonsten sorgt die Größe dafür, dass mehr Wärme produziert wird, als über die Oberfläche abgegeben wird und das Herz bekommt auch so einige Schwierigkeiten ;)

    Was ich damit sagen will: Es ist nun einmal Fantasie, sodass es durchaus möglich ist, die Grenzen der Wissenschaft zu durchbrechen. Womöglich finden wir irgendwann heraus, dass unsere Naturgesetze doch nur Theorien waren ;) Zudem war dies ja nicht die eigentliche Frage. Es ging viel mehr darum, wessen Vorliebe nicht im Mund endet :D

    Um die Frage zu beantworten: Ich selber würde nur ungerne zerspeist werden. Das selbe gilt aber auch für zertreten werden. Aber bei einer lieben Riesin würde ich womöglich trotzdem mal in den Mund steigen. Natürlich mit der nötigen Absicherung :O

    Alles dahinter ist mir dann aber doch zu gefährlich.

    Das Problem daran ist, dass das Kapitel im Adultforum landet und irgendwie ist das dann ein gewisser Bruch. Ich weiß nicht genau, wie viele Leser keinen Zugriff aufs Adultforum haben. Denn es kommentiert ja nicht jeder ;)

    Was aber vielleicht kommen wird, ist ein Kapitel, welches eine Adultversion und eine normale Version hat. Allerdings interagiert in dem Kapitel Laura mit keinem direkt, da dies eine Homage an die Geschichte ist, von der ich die Idee habe :)

    Schönes Kapitel, vor allem das Kokettieren um die Erzählung selbst am Ende ist eine nette Idee. Und das du Volleyball anstatt Basketball als "hochtief" hängende Sportfrucht ausgewählt hast.

    Eines verstehe ich jedoch nicht.

    Laura hatte Zeit ihres Lebens Probleme mit dem Selbstbewusstsein (wird während des Kapitels ja auch angesprochen), aber dennoch war sie einst Klassensprecherin? Dies passt kaum zusammen.

    Danke fürs Korrigieren :)

    Beachvolleyball und Strand gehört einfach zusammen. Die Idee kam mir, als ich letztens im Park jemand spielen sehen habe.

    Als Laura Klassensprecherin war, hatte sie noch mehr Selbstbewusstsein. Zudem hat sie diese Selbstzweifel erst bekommen, als sie nicht mehr wuchs und lange Zeit im Krankenhaus lebte. Man könnte sagen, dass sie das Gefühl hatte, sich kaum weiterzuentwickeln, während aus ihren alten Klassenkameraden Frauen und Männer wurden.

    Sehr schöne Fortsetzung, hat mir wieder spass gemacht weiter zu lesen. Hatte am mittwoch ja schon sorgen weil nix raus kam, aber wusste ja das du Urlaub hast.

    Aber schön das du erwähnst das es bald weiter geht....ich schätze mal wenn die party los geht gehts los :D

    Eigentlich war der Plan mit dem Kapitel vor dem Urlaub fertig zu werden, sodass es dann pünktlich erscheint. Das hat aus diversen Gründen aber leider nicht geklappt. Ich kann aktuell auch nicht versprechen, ob am Mittwoch bereits das nächste Kapitel kommt. Dieses Wochenende habe ich andere Dinge zu tun gehabt. Aber sobald ich wieder im Flow bin, wird es wieder wöchentliche Kapitel geben :)

    Hehe, die Party ist ja schon lange angekündigt. Deshalb beginnt sie auch mit einem bereits bekannten Part ;)


    Wieder ein schönes Kapitel

    Freue mich schon aufs nächste

    Vielen Dank. Ich bin auf eure Reaktionen gespannt ;)


    Sehr schönes Kaptiel. Na und dann dauert es eben mit dem Wachsen ist halt Slowgrowth. Mag ich eh lieber. Bin gespannt wo sie ihren ersten größeren Schub bekommt

    Ich will nicht zu viel verraten, aber demnächst wird sich jeder Wünschen, dass sie nur ein paar Zentimeter wächst ;) Aber sie wird jetzt nicht auf einmal 50 Meter gro0,

    Heheh... Diese Amazone hat sogar die Vierte Wand durchbrochen...

    Man könnte glatt meinen, sie redet mit dem Leser ;)

    Aber sobald sie groß genug ist, wird sie sicherlich so manches Auto zertreten :)

    Ich bin zurück aus dem Urlaub und liefere etwas verspätet das nächste Kapitel nach. Für alle ungeduldigen unter euch:: Es geht bald richtig los ;)

    Kapitel 17: Ein Tag am Strand

    Donnerstag: 25.04.20XX, 6:20

    Laura lächelte, als Sebastian in die Küche trat. Sie hatte bereits den Tisch mit einem reichhaltigen Frühstück gedeckt. Sofort bemerkte die junge Frau seine Zurückhaltung, weshalb sie zu ihm trat und ihn mit einem Kuss begrüßte.

    Damit begrub sie all seine Sorgen, dass es sich bei ihrer heißen Nacht um eine einmalige Sache gehandelt hatte. Als sich ihre Lippen lösten, hauchte er: „Ich kann es kaum glauben. Nach all der Zeit…“

    Sie lächelte mit einer leichten Röte im Gesicht, ehe sie fragte: „Was meinst du damit?“

    „Ich… ich habe dich damals auch schon einmal geliebt.“, stammelte er. „Als wir noch zum Gymnasium gingen.“

    Jetzt wo er es sagte, erinnerte sie sich daran, dass es auf ihrer Schule einen Schülersprecher namens Sebastian Paffen gegeben hatte. Aber sie wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass er in sie verliebt gewesen wäre.

    Vermutlich lag es daran, dass sie damals schon zu viel mit den Experimenten ihres Vaters zu tun gehabt hatte. Lächelnd meinte sie: „Lass uns frühstücken und währenddessen, können wir mehr über alles reden.“

    Sie schüttete etwas Kaffee in seine Tasse, während er sich setzte. Mit großen Augen betrachtete er den Tisch, auf dem ein Brotkorb mit jede Menge Brötchen stand. Zudem gab es Aufschnitt, Marmelade, Käse.

    „Hast du etwa damit gerechnet, dass ich über Nacht bleibe?“, fragte er überrascht.

    Sie schüttelte den Kopf, ehe sie meinte: „Ich habe seit der ersten Hungerattacke immer mehr da, als nötig ist.“

    Erst jetzt bemerkte er, dass die junge Frau auch heute schick angezogen war. Sie trug eine hellblaue Bluse mit weißen Mustern darauf. Diese hatte einen überraschend großen Ausschnitt, der einen guten Blick auf ihre Brüste verschaffte. Darüber baumelte erneut die Silberkette.

    „Du siehst wunderschön aus.“, stammelte er verliebt, ehe er verlegend nach dem ersten Brötchen griff.

    „Danke.“, hauchte sie, während sie ihre Kaffeetasse zum Mund führte. Nachdem sie getrunken hatte, fügte sie hinzu: „Es tut mir leid, dass ich dich nicht erkannt habe. Ich kann mich an vieles aus meiner Schulzeit nicht mehr erinnern. Die Ärzte meinten, dass dies die Folgen meines Unfalls wären.“

    Seine rechte Hand suchte ihre linke und strich zärtlich darüber. „Du brauchst dich nicht entschuldigen, Laura. Außerdem glaube ich kaum, dass du viel von mir mitbekommen hast. Zwar warst du damals Klassensprecherin, aber es gab nicht viele Termine, bei denen wir direkt miteinander zu tun hatten.“

    Sie lächelte und es erwärmte ihr das Herz, dass er sie auf diese Art und Weise trösten wollte.

    „Du warst ein guter Schülersprecher und ein echtes Vorbild für uns alle.“, hauchte sie. Er verschluckte sich fast an seinem Kaffee und sah sie verlegen an.

    „Und doch konnte ich nicht für dich da sein, nachdem du deine Familie verloren hast. Ich habe mich so unglaublich schlecht gefühlt und irgendwann habe ich die Hoffnung aufgegeben.“

    Nun war es Laura, die seine Hand zärtlich streicheln musste. Sanft sagte sie: „Du musst dir keine Vorwürfe machen. Sie haben niemanden zu mich gelassen. Immer wieder wurde mir gesagt, dass ich noch nicht gesund sei, obwohl es sich so anfühlte, als wäre alles wieder in Ordnung. Ich wüsste schon gerne, warum ich bis zu meinem Schulabschluss isoliert von allen leben musste.“

    Ihr entging nicht sein nachdenklicher Blick, weshalb sie eilig meinte: „Aber das ist nicht so wichtig. Wir sollten uns beeilen, damit wir pünktlich zum Labor kommen.“

    Sie genossen das restliche Frühstück zu zweit und sahen sich dabei immer wieder verliebt an. Denn obwohl es niemand ausgesprochen hatte, war ihnen beiden bewusst, dass es nicht bei dieser einen Nacht bleiben würde.


    Sonntag 28.04.20XX, 8:43

    Als Laura aus einem traumlosen Schlaf erwachte, fühlte sie sich so erholt und ausgeruht, wie schon lange nicht mehr. Langsam setzte sie sich auf, während sie in Gedanken die Ereignisse der Woche noch einmal durchging.

    Als sie an die Nacht mit Sebastian dachte, musste sie lächeln. Sie genoss jeden einzelnen Moment mit ihm, selbst wenn er einfach nur Untersuchungen anstellte. Auch für den heutigen Tag hatten sie sich verabredet, um ans Meer zu fahren. Es war einer dieser Frühlingstage, der überraschend warme Temperaturen versprach. Sicherlich würden einige ihrem Beispiel folgen, aber längst nicht so viele wie in den Ferien.

    Doch Laura würde mit Sebastian nicht alleine an den Strand fahren. Sie hatte ebenfalls Hannah und ihren Freund eingeladen, der heute zu Besuch kam. Sie freute sich schon darauf, mit ihnen Beachvolleyball zu spielen.

    Lächelnd stand sie auf und bemerkte dabei, dass sowohl ihr Nachthemd als auch ihre Unterhose enger waren, als sie es in Erinnerung hatte. Sie konnte aber kaum größer geworden sein, da sie keine Hungerattacke gehabt hatte, oder?

    Als sie aus ihrem Zimmer trat, um ins Bad zu gehen, begegnete sie Hannah, die anscheinend früher aufgestanden war, da sie bereits angezogen war. Die bleiben blieben fassungslos stehen und starrten einander an. Laura, die gestern noch ein kleines bisschen kleiner gewesen war, als ihre Mitbewohnerin, überragte diese nun um etwas fünf Zentimeter.

    Sie sah, wie die nun kleinere Frau den Mund öffnete, doch kein Ton verließ ihre Lippen. Laura selbst schluckte, ehe sie hauchte: „Wie ist das möglich? Ich… ich bin einfach so gewachsen?“

    Langsam schien sich Hannah von dem Schock zu erholen, ehe sie leise sagte: „Das wird ja immer schlimmer. Haben die beiden Doktoren noch immer kein Gegenmittel?“

    „Nein.“, hauchte die dunkelblonde Frau, während ihre Haut begann zu Prickeln. Sie musste an die 1,90 m groß sein, was bedeutete, dass es nur noch wenige Frauen gab, die größer als sie waren. Zudem hatte sie Hannah immer für ihre Größe bewundert. Doch nun überragte sie ihre Mitbewohnerin sogar. Irgendwie gefiel ihr dieser Umstand.

    „Ich sollte Se… Sebastian anrufen.“, hauchte Laura, die damit gerechnet hatte, Angst zu empfinden. Doch ihre Angst davor eine Riesin zu werden, war in den letzten Wochen verschwunden. Viel mehr gab es in ihr sogar eine Stimme, die sich genau das erhoffte.

    „Wollte er nicht sowieso kommen?“, fragte Hannah. Natürlich hatte sie davon erfahren, dass Laura und er sich so nah gekommen waren, wie man körperlich nur kommen konnte. Denn ihre Mitbewohnerin kannte sie wohl besser als irgendein anderer Mensch auf diesem Planeten.

    Doch Laura antwortete ihr nicht und ging stattdessen zurück in ihr Zimmer, in dem sie zitternd ihr Smartphone nahm und Sebastian anrief.

    Als er den Anruf annahm, meldete er sich sofort besorgte: „Hallo Laura. Alles okay?“

    Sie antwortete mit bebender Stimme: „Ich bin schon wieder gewachsen.“

    „Oh nein!“, rief er. Nach einer kurzen Pause fragte er: „Wie viel?“

    „Ich weiß es nicht genau.“, meinte sie nach einem tiefen Atemzug. „Aber ich muss so um die eins neunzig groß sein.“

    „Bleibt es denn bei unserem Ausflug heute oder wäre es dir lieber, wenn wir das ein anderes Mal machen?“

    „Ja es bleibt dabei. Ich hoffe mein Bikini passt mir noch. Ansonsten muss ich mir etwas überlegen.“, sagte sie, ehe sie meinte: „Sagst du bitte Professor Schmidt Bescheid?“

    „Natürlich und ich komme etwas früher vorbei, wenn das für dich in Ordnung ist?“

    „Ja. Bis gleich.“, hauchte sie lächelnd.

    Sie legte gerade auf, als Hannah bemerkte: „Ich glaube kaum, dass sich groß jemand beschweren wird, wenn dein Bikini ein klein wenig enger ist.“

    Laura wurde rot und meinte: „Findest du?“

    Hannah lächelte und meinte: „Du siehst umwerfend aus, Laura. Nicht nur heute wirst du der Star sein. Auf der Party am Samstag wird Sebastian sicherlich einige neidische Blicke für dich bekommen.“

    Bevor sie reagieren konnte, drehte sich ihre Mitbewohnerin um und meinte: „Ich muss jetzt meinem Freund vom Bahnhof abholen. Bis gleich, Laura.“

    „Bis gleich.“, meinte Laura, ehe sie sich übelregte, was sie anziehen sollte und mit den Sachen ins Badezimmer ging.

    Weder sie noch Hannah ahnten, welche Wendung ihr Leben schon bald nehmen würde. Zumindest Laura wusste aber, dass ihr Wachstum für Leute wie Jonas ziemlich klein war. In den Geschichten ging es meist um ganz andere Dimensionen. So mancher Leser wäre sicherlich langsam ungeduldig geworden.


    Sonntag: 28.04.20XX, 10:45

    Händchenhaltend betrat Laura zusammen mit Sebastian den Strand. Am Himmel befanden sich nur ein paar Schleierwolken und die Sonne schien überraschend warm auf sie hinab. Vor ihnen gingen Hannah und Tim, die ihre Zeit zusammen sichtlich genossen.

    Der Strand war gut besucht und dennoch war es nicht schwer eine Stelle zu finden, an der sie einigermaßen ungestört ihre Zeit verbringen konnte. Laura stellte die Kühltruhe ab, die gut gefüllt war mit Saft, Bier und ein paar Snacks.

    Tim hatte einen Sonnenschirm geschleppt und Hannah breitete zwei große Decken aus, auf denen sie sich legen konnten. Sebastian hingegen hatte einen Volleyball getragen und eine Tasche, in der sich die Sportutensilien befanden. Er begann das Netzt auszupacken und Tim eilte ihm zur Hilfe.

    Währenddessen platzierte Laura ihre Tasche neben der Decke und sie zog sich ihr Top und die Hotpans aus. Darunter kam ein blauer Bikini zum Vorschein, der ihr tatsächlich etwas eng war. Trotzdem hatten sich die Bänder ihres Oberteils soweit gedehnt, dass ihre Brüste bequem Platz fanden. Ihre Bikinihose betonte nun ihren runden Po.

    Hannah trug einen schwarzen Bikini, der ihre schlanke Figur ebenfalls zur Geltung brachte. Sie hatte einen recht muskulösen Körper. Ihre Kurven waren längst nicht so ausgeprägt wie die von Laura. Immer wieder warf sie ein paar neidische Blicke auf die große Oberweite. Ihre Mitbewohnerin versuchte dies so gut es ging zu ignorieren.

    Als die beiden Männer zurückkamen, blickten sie ihre Freundinnen erst einmal bewundert an, ehe sie selbst ihre Klamotten auszogen, unter denen sie ebenfalls ihre Badesachen trugen. Zum Glück hatten sie sich bereits zu Hause eingekremt, sodass diese Szene aus jedem Anime ihnen erspart blieb.

    Laura öffnete die Kühltruhe und reichte den anderen etwas Bier. Hannah trank ein Alsterwasser und sie selbst nahm eine Apfelschorle.

    „Prost.“, meinte sie und stießen an. Sie alle genossen den Moment und die Sonne.

    „Ich glaube, das Meer ist noch etwas kalt.“, meinte Tim, während er immer wieder Blicke zu Laura warf.

    Er hatte sie heute das erste Mal nach langer Zeit gewesen und war trotz der Warnung von Hannah auf die Begegnung nicht vorbereitet gewesen. Nun da Laura lediglich einen Bikini trug, wurde die Länge ihrer Beine noch deutlicher.

    Man konnte fast meinen, dass sie nun den Körper eines Models besaß, wobei sie dafür vermutlich doch ein paar Kilo zu viel wog. Mit der Frau, die er beim letzten Mal getroffen hatte, schien sie nur noch wenig gemein zu haben. Es war nicht nur die Größe, die sich geändert hatte.

    Sie wirkte auch deutlich selbstbewusster und offensichtlich war sie sich ihrer weiblichen Reize nun mehr als bewusst. Doch auch er ahnte nicht, wie vielen Männern sie schon bald den Verstand rauben würde. Und doch hätte auch er kaum ihrer Anziehungskraft widerstehen können, wenn er nicht mit Hannah zusammen gewesen wäre.


    Sonntag, 28.04.20XX, 13:04

    Laura aß den letzten Bissen ihres Sandwiches, welches sie zusammen mit einigen weiteren an diesem Morgen gemacht hatte. Sie hatte am meisten von ihnen gegessen. Seit ihrem Wachstum hatte sie immer wieder Hunger verspürt.

    Sebastian hatte ihr erklärt, dass es gut sein konnte, dass sich die Hungerattacken vermeiden ließen, sofern sie genug an den Tagen davor aß. Womöglich ließ sich dadurch das Wachstum sogar noch weiter reduzieren. Aber er hatte die Hoffnung, dass sie auf den richtigen Weg waren, da sie dieses Mal nur acht Zentimeter gewachsen war. Anscheinend begann sich ihr Wachstum wieder zu verringern.

    „Wollen wir eine Runde Volleyball spielen?“, fragte Hannah ungeduldig und riss damit Laura aus ihren Gedanken.

    Alle nickten und sie nahmen in ihren Felder Platz. Laura hatte den Aufschlag und begann so, wie sie es gewohnt war. Doch der Ball sauste durch die Luft und landete abseits des Feldes. Sofort meinte sie entschuldigend zu Sebastian: „Tut mir leid. Ich habe ewig nicht mehr gespielt.“

    Als nächstes machte Tim einen Aufschlag. Doch Laura konnte den Ball abfangen. Sebastian erwischte mit großer Mühe den zweiten Ball und servierte ihn ihr perfekt vor das Netzt. Laura stürmte nach vorne und sprang in die Luft.

    Dieses Mal traf sie den Ball mit voller Wucht und er sauste über die blockende Hannah herüber und landete im Feld. Laura atmete einmal tief durch, als sie landete, ehe sie breit grinsend mit Sebastian abklatschte.

    Noch vor ein paar Wochen hatte sie Volleyball gehasst. Wegen ihrer Größe war es ihr unmöglich gewesen, vernünftig zu spielen. Doch jetzt gab es endlich ein faires Match gegen ihre Mitbewohnerin. Denn tatsächlich wurde es eine ausgeglichene Partie.

    Laura hatte oft das Problem, dass sie eine Situation falsch einschätzte. Einmal sprang sie schlicht zu hoch und der Ball prallte gegen ihren Kopf. Ein anderes Mal schlug sie den Ball übers Netzt, anstelle ihn Sebastian vorzulegen, der schon bereitstand.

    Doch auch ihre Gegner leisten sich den ein oder anderen Fehler. Aber das Wichtigste war, dass jeder von ihnen Spaß hatte. Der Tag ging wie im Flug um und am Ende fuhren sie alle erschöpft nach Hause. Für einen Moment hatte Laura ihr Wachstum vergessen. Womöglich hätten sich die kommenden Ereignisse zu diesem Zeitpunkt noch verhindern lassen. Auf der anderen Seite war der Stein bereits ins Rollen gebracht wurden und die Chance ihn aufzuhalten war gering.


    Montag: 29.04.20XX, 8:20

    An diesem Morgen war außer Carina niemand im Labor. Die junge Mitarbeiterin übernahm alle Tätigkeiten, die das letzte Mal Sebastian übernommen hatte. Als sie mit der Spritze näherkam, meinte Laura nervös: „Soll ich wirklich weiterhin von dem Mittel nehmen? Ich bin doch schon so groß.“

    Die Medizinstudentin meinte freundlich: „Keine Sorge, Laura. Es handelt sich um eine spezielle Mischung, die für dich extra angefertigt wurde. Ich verspreche dir, dass dein Wachstum nicht so voranschreiten wird, wie es dies bisher getan hat.“

    Ehe die Probandin sich weiter beschweren konnte, verabreichte sie ihr das Mittel. Als die Nadel in ihre Haut stach, erschauderte Laura und sie spürte eine Mischung aus Angst und freudiger Erwartungshaltung auf ihr nächstes Wachstum.

    „Das wäre geschafft. Professor Schmidt hat an der Mischung noch einmal gearbeitet und diese stark reduziert.“, meinte Carina. Nachdem sie die Spritze zur Seite gelegt hatte, meinte sie freundlich: „Als nächstes muss ich dich gründlich untersuchen.“

    Die junge Frau nickte, war mit ihren Gedanken aber schon wieder bei der Party am kommenden Samstag. Sie freute sich auf das Ereignis, da sie an dem Tag erneut viel Zeit mit Sebastian verbringen würde. Gestern Abend hatte sie festgestellt, dass ihr das schwarze Kleid trotz ihres letzten Wachstums passte. Es wirkte fast so, als hätte ein höheres Wesen gewollt, dass sie genau so groß an diesem Abend sein würde.

    Erneut ließ sie die unzähligen Untersuchungen über sich ergehen und sie hoffte die ganze Zeit, dass Sebastian auftauchen würde. Doch die wichtige Besprechung, die Professor Schmidt und er hatte, zog sich länger hin, als sie angenommen hatten.

    So kam es, dass sie sich an diesem Morgen nicht sahen. Doch dafür schrieb er ihr später eine Nachricht, in der er sie erneut versuchte zu beruhigen. Er hatte Professor Schmidt dazu gedrängt, die Dosis erneut stark zu reduzieren und er hoffte, dass die höchstens sechs Zentimeter wachsen würde. Auch er würde schon bald eine böse Überraschung erleben. Es war fast so, als hätte jemand auf diesen Moment hingearbeitet.

    Ich bin zwar aktuell im Urlaub, aber es gibt trotzdem ein neues Kapitel, welches sehr an der Grenze des Machbaren außerhalb des Adultforums liegt. Nur ein bisschen mehr und ich müsste das Unterforum wechseln :D

    Kapitel 16: Ein Sturm zieht auf

    ???

    Eben hatte Laura noch mit klopfenden Herzen im Bett gelegen. Nun fand sich die junge Frau in einer weiteren Situation zu wieder, die ihren Puls erhöhte. Erneut ragte sie als Riesin in den Himmel. Dieser war voller dunkler Wolken und in der Ferne war das Donnern von Gewitter zu hören.

    Die Luft fühlte sich feucht an und es roch nach Regen. Zunächst blickte sie an sich herunter und stellte fest, dass sie auch dieses Mal Unterwäsche aus mehreren Bettlacken trug. Diese waren so dünn, dass sich ihre Brustwarzen trotzdem deutlich abzeichneten. Auch zwischen ihren Beinen schien sich der Stoff etwas zu viel an ihre Haut zu schmiegen.

    Obwohl Laura wusste, dass es sich um einen Traum handelte, stieg die Schamesröte in ihr Gesicht. Weiter unten entdeckte sie ihre nackten Füße, unter denen der Asphalt der Straße ein gutes Stück nachgegeben hatte.

    Ihr Blick wanderte die Häuser links und rechts von ihr entlang, die ihr nicht einmal bis zu den Brüsten gingen. Vorsichtig machte sie einen Schritt nach vorne, bei dem sie ihren Fuß zehn Meter weiter vorne absetzte.

    Erst jetzt bemerkte sie einige Menschen, die in etwa so groß waren wie ihre Finger. Ein paar von ihnen begannen schreiend vor ihr zu fliehen. Doch der Rest verharrte, ohne dass sie den Anblick von ihrer gewaltigen Erscheinung abwenden konnten.

    Sie machte einen weiteren Schritt, mit dem sie mehr als die Distanz zurücklag, die die winzigen Menschen in der Zeit schaffen konnten. Sie ging nicht einmal besonders schnell, da sie darauf achtete, dass keiner der kleinen Menschen unter ihrem Fuß landete.

    Mit jedem Schritt wurde das Gefühl der Macht intensiver. Langsam begann sich in ihrem Inneren etwas zu regen. Es ließ sie unachtsam werden und sie trat versehentlich auf ein mitten auf der Straße stehendes Auto, welches die Größe eines Golfs hatte. Die Riesin spürte, wie das Metall ohne große Probleme unter ihrer nackten Sohle nachgab. In unmittelbarer Nähe war das Geräusch von zerberstendem Glas und kreischenden Metall zu hören.

    Obwohl sie bereits vorher in ihren Träumen auf Autos getreten war, erschauderte Laura auch dieses Mal. Sie spürte zudem Feuchtigkeit an ihrem Fuß, weshalb sie diesen eilig hob. Doch es tropfte nur eine dunkle Flüssigkeit herab und der Geruch nach Benzin stieg nach einer Weile zu ihrer Nase empor.

    Von dem Auto war lediglich ein weißer Metallstreifen übriggeblieben, der platt in ihrem Fußabdruck lag.

    Eine besonders heftige Woge der Macht erschütterte sie, weshalb sie ihren Fuß eilig wieder absetzte. Erneut fand in ihrem Inneren der Kampf statt, ob sie sich ihrem Fetisch hingeben oder dagegen ankämpfen sollte.

    Vorsichtig ging Laura weiter. Doch jeder Schritt schien es nur noch schlimmer zu machen. Es war nicht nur Macht, was sie empfand. Sie spürte erneut eine prickelnde Erregung. Erneut hatte sie die Möglichkeit in ihrem Traum die dunkelsten ihrer Fantasien auszuleben, ohne dass dies irgendeine Konsequenz hatte. Dementsprechend war die Antwort auf die Frage, was sie tun wollte, recht simpel.

    Die Riesin konnte nicht wiederstehen. Zitternd machte sie einen Schritt, der alles verändern sollte. Erneut bewegte sie ihren rechten Fuß mehr als zehn Meter nach vorne. Doch anstelle eine freien Stelle zu suchen, platzierte sie ihn bewusst, über einen einzelnen, fliehenden Mann.

    Als der drohenden Schatten ihrer nackten Sohle über ihn dunkler wurde, bekam er noch mehr Panik und er stolperte. Schreiend hob er seine Arme, um die näherkommende Wand aus Fleisch aufzuhalten. Doch seine Schreie verstummten innerhalb von wenigen Sekunden, in denen Laura ihren Fuß absetzte und sein Körper mit einem leisen „PLOP“ zerdrückt wurde.

    Erneut erschauderte die Riesin und für einen kurzen Moment hatte sie Gewissensbisse. Doch diese wurden von der Woge der Macht davongespült. „Es ist nur ein Traum“, dachte sie. „Niemand wird ernsthaft verletzt, wenn ich hier meinen Fetisch auslebe.“

    Es war das erste Mal, dass sie akzeptierte, dass sie diesen Fetisch hatte. All die Zweifel, die sie gehabt hatte, waren für den Moment verschwunden. Erneut machte sie einen Schritt und wieder beendete sie im Traum das Leben von einem Menschen. Dieses Mal handelte es sich um eine Frau.

    Sie wollte gerade weitergehen, als sie plötzlich eine leise männliche Stimme hörte: „Laura?“

    Suchend blickte sie sich um, ehe sie auf einem Hochhaus zu ihrer rechten einen kleinen Mann erblickte. Das Dach befand sich unterhalb von ihren Brüsten, die höher und breiter waren, als der Mensch, auf den sie blickte. Dieser hatte etwa die Größe ihres Zeigefingers.

    Sie blinzelte und erkannte, dass es sich um Sebastian handelte. Dieser meinte jetzt: „Bitte hör auf, Laura. Siehst du nicht, dass du gerade Menschen tötest?“

    Was sollte sie darauf antworten? Sie konnte ihm schlecht sagen, dass sie dies bewusst getan hatte. Es wirkte fast so, als hätte ihr Unterbewusstsein dafür gesorgt, dass er genau dort stand und sie stoppte.

    „Sebastian? Bin ich erleichtert, dass es dir gut geht.“, hauchte sie. Denn sie hatte angenommen, dass es sich um eine Szene in derselben Traumwelt handelte, in der er unter ihren Brüsten zerquetscht worden war.

    Ihr war nicht bewusst, dass ihre Stimme trotzdem laut dröhnte. Dafür konnte sie sehen, wie ihr Atem seine Kapuze vom Kopf blies. Dieser Umstand brachte sie zum Lächeln.

    Ohne auf ihre Worte zu reagieren, rief er: „Ich kann verstehen, dass du sauer auf uns bist. Wir haben dich schließlich zu dieser Riesin gemacht. Aber das ist kein Grund durch die Stadt zu stapfen. Bitte hör auf damit.“

    Laura kicherte, ehe sie erregt hauchte: „Warum sollte ich sauer sein? Ich fühle mich großartig.“

    Er schien ein paar Schritte zurück zu machen, ehe sie seine leise überdrehte Stimme hörte: „Was? Oh mein Gott. Laura…“

    Weiter kam er nicht, da Laura in diesem Moment einem inneren Impuls folgte und ihn mit Daumen und Zeigefinger nahm. Die Bewegung war so schnell, dass er ihr unmöglich ausweichen konnte. Obwohl sie versuchte dabei sanft zu sein, hörte sie einen Aufschrei.

    Langsam bewegte sie ihren Arm, ehe sie ihn zwischen ihren beiden Brüsten absetzte. Mit den Beinen sank der kleine Mann durch den Spalt, doch sein Oberkörper fand genügend Halt, sodass er ein bequemes Plätzchen hatte.

    „Kannst du meinen Herzschlag spüren?“, fragte sie aufgeregt. Seine Nähe gefiel ihr und sie konnte jede seiner Bewegungen auf ihrer empfindlichen Haut spüren.

    „Oh Gott.“, schrie er, als sie mit ihren Händen ihre Brüste nahm und diese ein wenig auseinander drückte. Als sie diese losließ, geschah etwas, womit sie nicht gerechnet hatte.

    Sie konnte spüren wie das weiche Fleisch aneinander Schlug und der Spalt wurde innerhalb von Bruchteilen von Sekunden enger und enger. Sie spürte einen leichten Widerstand, ehe Sebastian aufschrie, als seine Rippen brachen. Doch der Schrei erstickte, als sein Körper die gewaltigen Kräfte nicht länger ertrug und die beiden mehrere Tonnen schweren Brüste ihn gnadenlos zerquetschten.


    Donnerstag: 25.04.20XX, 02:10

    Laura schreckte mit einem stummen Schrei aus dem Traum. Erleichtert stellte sie fest, dass sie in ihrem Bett lag, während ihr Herz raste. Auch dieses Mal hatte sich das alles unglaublich lebendig angefühlt.

    „Alles in Ordnung?“, hörte sie eine verschlafene Männerstimme.

    Sie konnte den dunklen Schemen sehen, der sich neben ihr ebenfalls aufgesetzt hatte. Es dauerte einen Moment, bis sie sich daran erinnerte, dass es Sebastian war. Dieser schien in diesem Moment zu realisieren, dass etwas nicht stimmte.

    „Moment. Laura? Was machst du… in meinem Bett?“, hörte sie ihn überrascht fragen.

    Sie erschauderte, da sie sich an seine Traumversion und ihr Schicksal erinnerte. Erst jetzt bemerkte sie, die Hitze ihres Körpers. Nun da der erste Schock verdaut war, fühlte sie erneut eine unglaubliche Erregung. Zum Glück war es in ihrem Zimmer dunkel, da das dünne Nachthemd an ihrer nassgeschwitzten Haut klebte, sodass sowohl die wohlgeformte Form ihrer Brüste als auch die Brustwarzen sich deutlich abzeichneten.

    Ihre Gedanken rasten und es fiel ihr schwer, eine vernünftige Antwort zu formulieren.

    Zaghaft sagte sie: „Du bist gestern… eingeschlafen.“

    Gleichzeitig versuchte sie ihre Gefühle im Zaum zu halten. Doch das war gar nicht so einfach, da sie sich der Nähe zu Sebastian mehr als bewusst war.

    „Oh…“, hauchte er. „Aber zurück zu dir. Geht es dir gut? Du hast eben Geschrien.“

    „Es war… nur ein Albtraum.“, meinte sie mit bebender Stimme. Zitternd legte sie sich wieder hin, während seine Stimme alles gefühlt nur noch schlimmer machte. Sie konnte sehen, wie er sich ebenfalls wieder legte, eher er sich zu ihr drehte und etwas näherkam.

    Sein warmer Atem strich über ihr gerötetes Gesicht und er meinte mit verlegener Stimme: „Danke, dass du mich in dein Bett gebracht hast.“

    „Kein Problem.“, antwortete sie, während ihr Herzschlag schneller wurde. Sie musste sich gegen den Impuls stemmen, ihn zu küssen. Es war zwar ihr innigster Wunsch und sie liebte Sebastian. Aber sie fühlte sich schlecht für das, was mit ihm in ihrem Traum passiert war.

    Doch im nächsten Moment war es Sebastian, der sie küsste. Ihr Herz blieb für einen Moment stehen und sie erstarrte, als sich seine Lippen auf die ihren drückten. Doch all ihre Zurückhaltung zerbrach in diesem Moment und sie erwiderte den Kuss voller Leidenschaft.

    Als er die Lippen von den ihren löste, gab es kein Zurück mehr. Laura schmiegte sich an ihn und gab ihm einen weiteren Kuss. Sie konnte spüren, wie er für einen Moment zitterte, ehe sich seine Arme um sie schlossen und er sie zärtlich an sich drückte.

    Sie beide wurden sich der Lust des jeweils anderen bewusst und lösten sich ein letztes Mal von aneinander, um sich der lästigen Kleidung zu entledigen. Danach gaben sie sich einander vollkommen hin und liebten sich leidenschaftlich.

    Wieder eine schöne Fortsetzung

    Das es bald endlich losgeht klingt gut

    Immerhin sind wir hier ja nicht in einem Anime wo der sich der Abend wahrscheinlich über 5 Episoden gestreckt hätte XD

    Freue mich schon auf mehr

    Warum muss ich gerade an Dragonball denken? Ich habe diesen Anime nie deswegen geschaut :D

    Ich ziehe das aber nicht grundlos in die Länge. Laura durchlebt eine Charakterentwicklung, die dafür sorgt, dass sie anders reagiert, als wenn sie sofort 20 Meter geworden wäre.

    Wieder eine super Fortsetzung! Die Detailstiefe ist einfach unglaublich! Die fertige Story als Buch zu kaufen könnte ich mir wirklich vorstellen!

    Naja, ich habe ein Problem damit, für etwas Geld zu verlangen, was man eh öffentlich lesen kann. Und ich werde bestimmt nicht die Geschichte nur aus diesem Grund hier löschen ;)

    Es ist für mich ein Hobby und es macht Spaß und es ist eine verdammt gute Übung für meine nicht Fetisch bezogenen Geschichten, die ich womöglich wirklich mal veröffentlichen werde :D (Sofern sie denn fertig werden)

    Wie in den letzten Wochen gibt es auch dieses Mal Laura. Sobald ich aus dem Urlaub zurück bin, kommen dann langsam auch die Ereignisse, auf die ich jetzt eine Weile hingearbeitet habe.

    Kapitel 15: Ein romantischer Abend?

    Dienstag: 22.04.20XX, 20:03

    Laura setzte sich nach einem anstrengenden Tag an ihren Laptop. Auf der Arbeit hatte sie die Blicke ihrer Kollegen und Kolleginnen ertragen müssen, die auf ihre neue Größe auf die unterschiedlichste Art und Weise reagiert hatten. Von Bewunderung bis Angst schien alles dabei gewesen zu sein.

    Gleichzeitig hatte es in einem Projekt neue Kundenwünsche gegeben, wodurch sich die Fabrikplanung als noch schwieriger gestaltete. Laura hatte längst aufgegeben, ein annähernd vernünftiges Konzept vorzustellen und doch arbeiteten sie weiter daran.

    Doch jetzt ließ sie all das hinter sich. Sie war allein in ihrem Zimmer und würde in den nächsten Stunden nicht die Blicke von irgendjemand ertragen müssen, außer vielleicht von ihrer Mitbewohnerin. An diesem Abend besuchte sie noch einmal das Forum.

    Sofort bemerkte sie, dass sie unzählige Nachrichten bekommen hatte. Die meisten stammten von Leuten, die gerne von ihr geschrumpft werden wollten. Andere fragten nach ihren Vorlieben und wieder andere wollten scheinbar einfach nur chatten.

    Auch Jonas hatte ihr zwei Nachrichten geschrieben. Scheinbar machte er sich Vorwürfe, weil sie längere Zeit nicht im Forum vorbeigeschaut hatte. Deshalb schrieb Laura ihm eilig: „Hi, mach dir keine Sorgen. Ich habe aktuell viel Stress im Leben und irgendwie scheint aktuell alles auf den Kopf gestellt zu werden.“

    Erneut dauerte es nicht lange, bis die Antwort kam: „Hallo Laura, das hört sich nicht gut an. Wenn ich dir irgendwie helfen kann, sag Bescheid. Vielleicht bringt dich meine neue Geschichte auf andere Gedanken.“

    Sie erwischte sich dabei, wie sie sofort nachschauen wollte. Doch im letzten Moment konnte sie sich bremsen. Stattdessen schrieb sie: „Wo du schon einmal hier bist, können wir ja über das letzte Gespräch reden. Ich hatte einen weiteren Traum und bin auf Dinge getreten…“

    „Oh krass. Wie hat es sich angefühlt?“

    Laura blieb für einen Moment regungslos sitzen, während die Erinnerungen an den Traum zurückkehrten. Ohne nachzudenken schrieb sie: „Es war beängstigend und erregend zu gleich. Ich habe mich unglaublich mächtig gefühlt.“

    „Also hattest du deinen Spaß?“, fragte er.

    Erneut verharrte Laura und sie spürte ein Prickeln auf der Haut. Sie war hin und hergerissen. Ein Teil von ihr wollte noch immer bestreiten, dass sie den Fetisch hatte. Aber sie konnte nicht leugnen, dass die Bilder wundervolle Gefühle hervorriefen.

    „Ein wenig.“, schrieb sie und fügte hinzu: „Ich fühle mich schlecht, weil es mir gefällt.“

    „Es ist nur ein Traum, Laura.“, antwortete Jonas. „Es gibt keinen Grund, sich dafür schlecht zu fühlen. Ich beneide dich für diese Möglichkeit.“

    „Ja, aber was wenn ich in Wirklichkeit zu einer Riesin werde und mich so verhalte. Dann stehen Menschenleben auf dem Spiel.“, schrieb sie und bereute es sofort, als sie es abgesendet hatte. Doch es war bereits zu spät.

    Kurze Zeit später kam als Antwort: „Mach dir keine Gedanken darüber. Bloß weil du den Fetisch hast, macht dich das nicht zu einem bösen Menschen. Genau weil du dir solche Sorgen machst, würdest du dich anders verhalten, sobald du riesig wärst. Also genieße einfach deine Träume in vollen Zügen und lebe deinen Fetisch aus. Du wirst es nicht bereuen.“

    Eine heiße Woge durchflutete Laura. Zitternd tippte sie: „Ich weiß nicht…“

    „Vertrau mir, Laura. Es wird dir gefallen und du wirst dich fühlen, wie du es noch nie in deinem Leben getan hast.“

    Die junge Frau biss sich auf die Lippen und sie konnte spüren, wie das Prickeln auf der Haut intensiver wurde. Ihr Körper reagierte unmissverständlich auf diese Worte, in dem ihre Erregung weiter zunahm. Eilig tippte sie: „Ich muss für heute Schluss machen. Bis bald, Jonas und danke für heute.“

    Sie wartete nicht auf eine Antwort, sondern fuhr ihren Laptop herunter, ehe sie eilig versuchte sich zu beruhigen. Doch immer wieder kehrten die Bilder aus ihren Träumen in Gedanken zurück. Am Ende gab sie es auf, ihre aufgewühlten Gefühle zu beruhigen. Stattdessen ließ sie sich dazu verleiten, sich selbst zu verwöhnen.


    Mittwoch 23.04.20XX, 19:07

    „Ich bin jetzt Weg, Laura.“, hörte sie Hannah aus dem Flur rufen. Die junge Frau stoppte die Folge Anime und eilte aus ihrem Zimmer.

    „Viel Spaß und grüß die anderen von mir.“, meinte die junge Frau und umarmte ihre Mitbewohnerin, die nun nur noch zwei Zentimeter größer als sie war.

    „Das mache ich. Es ist echt schade, dass du nicht mitkommen willst, aber ich kann es verstehen. Ruf mich bitte an, wenn etwas ist.“, meinte Hannah und versuchte zu lächeln.

    Doch man merkte ihr an, dass sie Lauras neue Größe von 1,82 m noch nicht verdaut hatte. Ihr Treffen mit ihren Freundinnen glich fast schon einer Flucht.

    „Ich komm schon zurecht.“, sagte Laura und lächelte dabei vielsagend. Sie hatte Hannah nicht gesagt, dass sie selbst an diesem Abend eine Verabredung hatte.

    „Bis morgen.“, sagte ihre Mitbewohnerin, ehe sie ging.

    Laura blickte ihr kurz hinterher, ehe sie sich dazu entschloss, dass es keinen Sinn hatte die Folge noch weiterzuschauen. Sie schaltete ihren Laptop aus, ehe sie aus ihrem Kleiderschrank mehrere Sachen holte. Mit diesen ging sie ins Bad, wo sie sich auszog und unter die Dusche stieg.

    Sie genoss das warme Wasser, wie es ihren großen Körper herunterlief. Tatsächlich hatte sie ihre größere Erscheinung besser verkraftet als jeder andere. Es war fast so, als hätte sie sich damit abgefunden.

    Dabei half ihr aber auch, dass sie sich absolut wohl fühlte. Die letzten Jahre war sie immer die kleinste gewesen und man hatte sie immer ignoriert. Nun war sie eine große Frau und ihr blieb nicht verborgen, dass immer mehr Männer ihr Blicke hinterherwarfen. Sie fiel schon jetzt allein durch ihre Größe auf.

    Denn durch ihren schlanken Körperbau fiel umso mehr auf, wie prächtig sich ihre Kurven entwickelt hatten. Es wurde zunehmend schwerer zu verbergen, dass sie Brüste hatte, die gerade noch in ein C-Körbchen passten.

    Lächelnd dachte sie an Sebastian und fragte sich, was er wohl von ihrem Outfit halten würde, welches sie für diesen Abend ausgesucht hatte. Da die Auswahl durch ihre neue Größe deutlich geschrumpft war, hatte sie nicht einmal lange überlegen müssen.

    Summend wusch sie sich, ehe sie aus der Dusche stieg und sich abtrocknete. Anschließend zog sie ihre weiße Unterwäsche an, ehe sie in ein dunkelblaues Kleid schlüpfte. Dieses schien trotz des dezenten Ausschnitts ihre Figur gut zu betonen. Besonders zur Geltung kamen ihre nun langen, schlanken Beine, die ihr zu ihrer neuen Größe verhalfen.

    Laura blickte in den Spiegel und bewunderte sich das erste Mal selbst. Bisher hatte sie immer etwas an ihrem Körper auszusetzen gehabt. Doch nun fand selbst sie, dass sie schön aussah. Deshalb hielt sie sich mit dem Make-Up zurück. Zusätzlich zog sie etwas Silberschmuck an, den sie von ihrer Mutter geerbt hatte. Dazu zählten zwei Ohrringe und eine Halskette mit einem Rubin.

    Als sie zufrieden mit ihrem Aussehen war, ging sie in die Küche und holte aus dem Kühlschrank den Auflauf hervor, den sie bereits komplett vorbereitet hatte. Er musste lediglich in den Backofen geschoben werden.

    Als sie dies gerade tat, klingelte es schon an der Tür. Anscheinend hatte sie mehr Zeit im Bad verbracht, als sie gedacht hätte. Eilig ging sie in den Flur, um die Haustüre zu öffnen. Anschließend wartete sie gespannt.

    Als Sebastian die Treppe hinaufkam, bemerkte sie sofort den großen Strauß rote Rosen, den er mitbrachte- Er überreichte ihn ihr und errötete dabei.- „Hallo Laura. Ich kann ja schlecht mit leeren Händen kommen.“, sagte er verlegen.

    „Vielen Dank. Das wäre doch nicht nötig gewesen.“, hauchte sie, ehe sie ihn hineinbat. Er zog seinen Mantel aus, unter dem ein weißes Hemd und eine vornehme Hose zum Vorschein kamen. Es sah so aus, als hätte er sich ähnlich herausgeputzt, wie sie es getan hatte.

    Deshalb war sie auch ein wenig enttäuscht, dass er noch nichts zu ihrem Aussehen gesagt hatte. Doch als sie gerade mit den Rosen in die Küche gehen wollte, meinte er: „Du siehst echt umwerfend aus, Laura.“

    „Danke.“, hauchte sie ein wenig verlegen, da sie nicht mit so einem Lob gerechnet hatte. Eilig fügte sie hinzu: „Ich habe aktuell nicht so viel Auswahl. Deswegen bin ich ein wenig erleichtert, dass es so gut ankommt.“

    Bevor er die Röte bemerkte, eilte sie in die Küche, um die Rosen zu versorgen. Doch er folgte ihr und stellte sich seitlich hinter ihr. Es war ein wenig unangenehm, die Vase aus einem der Schränke zu holen, während er sie beobachtete. Scheinbar wollte er ihr sogar helfen, doch da sie nun annähernd gleichgroß waren, hatte Laura keine Probleme. Dies war ein weiter Vorteil ihrer neuen Größe. Früher hatte sie oft eine Trittleiter verwenden müssen, um an die obersten Fächer in den Schränken heranzukommen. Doch diese stand nun in einer Ecke und wurde nur noch selten benutzt.

    „Möchtest du etwas trinken?“, fragte Laura, um die unangenehme Situation aufzulockern.

    „Äh… klar. Was hast du denn da?“, fragte Sebastian sichtlich nervös.

    Laura öffnete den Kühlschrank, der gut gefüllt war. „Ich habe Bier, Rotwein, Saft und Wasser da. Von unserem Mädelsabend müssten auch noch ein paar Sachen übrig sein.“

    Als sie seinen geschockten Blick bemerkte, fügte sie eilig hinzu: „Ich habe nichts getrunken, keine Sorge.“

    „Gut.“, meinte er sichtlich erleichtert. „Ich würde am liebsten ein Pils nehmen.“

    Eilig holte sie eine Bierflasche aus dem Kühlschrank und öffnete diese, ehe sie diese ihm reichte. Als er sie annahm, berührten sie sich leicht. „Warum setzt du dich nicht schon einmal ins Wohnzimmer. Ich muss mich noch eben um die Rosen kümmern.“

    Er nickte und ging aus der Küche. Laura seufzte und blickte auf den großen Strauß, den er ihr geschenkt hatte. Damit hatte er es geschafft, sie vollkommen aus dem Konzept zu bringen. Vielleicht interpretierte sie ein wenig viel in diese Aktion. Aber sie war sich nun absolut sicher, dass Sebastian ebenfalls Gefühle für sie hatte.


    . Mittwoch 23.04.20XX, 20;20

    Professor Recken war zu dieser Zeit ebenfalls zu Hause. Er genoss seinen Feierabend mit einem Glas Rotwein, als plötzlich sein Smartphone klingelte. Überrascht nahm er an und meinte dann: „Guten Abend, Frau Schneider. Wie kann ich Ihnen helfen?“

    „Guten Abend, Professor Recken. Bitte verzeihen Sie den späten Anruf, aber es gibt wichtige Neuigkeiten.“

    „Ich hoffe, es handelt sich um positive Nachrichten.“, meinte er lächelnd.

    „Ich kann Sie beruhigen.“, hörte er die junge Frau freundlich sagen. „Dank Ihrer Hilfe machen wir große Fortschritte. Herr Klein hat mir heute versichert, dass wir auch weiterhin mit Ihnen zusammenarbeiten wollen.“

    „Das hört sich gut an. Aber ist das alles?“, fragte er.

    „Natürlich nicht. Wir haben uns Gedanken über die Expansionspläne gemacht und wir schätzen die Situation so ein, dass wir die bereits genannten 300% erwarten können.“

    Er nickte und meinte: „Gut. Wann soll das Projekt starten?“

    „Nächste Woche oder übernächste Woche.“

    „Gut. Wie hat Ihnen der Foliensatz gefallen?“

    „Der war ausgezeichnet und hat sicherlich mit dazu geführt, dass wir den Zuspruch bekommen haben. Ich habe lediglich das ein oder andere Bild für unser Beispiel ausgetauscht.“

    „Ich verstehe. Da wird sich Frau Weber freuen. Aber das sind wahrlich gute Neuigkeiten. Halten Sie mich auf dem Laufenden.“

    „Das werde ich, Professor Recken. Ich will Ihre Zeit aber nicht weiter in Anspruch nehmen. Ihnen einen schönen Abend.“

    „Ebenso, Frau Schneider und danke für den Anruf.“

    Als beide den Anruf aufgelegt hatten, lächelte der Professor. Das Projekt versprach viele Gelder für seine weitere Forschung und der Markt würde durch das Wachstum sicherlich aufgerüttelt werden. Die Positionen der Macht würden sich deutlich verschieben und das zu seinen Gunsten. Schließlich war er Geschäftsmann durch und durch.

    Mittwoch 23:04:20XX, 20:22

    Als Laura zusammen mit der Vase voller Rosen ins Wohnzimmer trat, blickte Sebastian auf. Er hatte auf sein Smartphone geblickt.

    „Es tut mir leid, dass ich so lange gebraucht habe. Aber es wäre wirklich schaden, wenn die Rosen morgen den Kopf hängen lassen würden.“

    „Kein Problem.“, meinte er und legte währenddessen sein Smartphone weg.

    Vorsichtig stellte sie die Vase in die Mitte des Tisches, ehe sie sich gegenüber von Sebastian setzte und ein wenig verlegen lächelte. Leise meinte sie: „Es dauert leider noch ein bisschen, bis das Essen fertig ist. Meine Mitbewohnerin wollte einfach nicht früher gehen und naja… es wäre besser, wenn sie nicht von diesem Treffen mitbekommt.“

    „Versteht ihr euch etwa nicht?“, fragte der junge Mann besorgt.

    „Es ist ein wenig schwierig geworden, seitdem ich so viel wachse. Mal verstehen wir uns richtig gut und dann habe ich das Gefühl, als würde sie mich am liebsten umbringen.“

    „Oh… vielleicht liegt es an den Hormonen.“, meinte er und es wirkte fast so, als wollte er noch mehr sagen.

    „Wie meinst du das?“, fragte sie neugierig.

    „Bitte versteh mich nicht falsch. Die Behandlung läuft mit Hormonen und jeder Proband reagiert etwas anders darauf. Doch einige verhalten sich schon einmal wie man es eher in der Pubertät erwarten würde.“

    Laura wich nun seinen Blick aus, ehe sie traurig murmelte: „Ich war während meiner Pubertät eigentlich nur in Krankenhäusern.“

    „Das tut mir leid, Laura. Ich wollte dich nicht an deine Vergangenheit erinnern.“, meinte er sofort mit bedauernder Stimme.

    Sie blickte zu ihm und versuchte zu lächeln: „Schon okay. Ich habe nur das Gefühl, als würde mein Leben gerade komplett auf den Kopf gestellt. Das ist alles ein bisschen viel auf einmal.“

    Bevor er antworten konnte, hörten sie ein Piepen aus der Küche. Sofort sprang Laura auf und eilte in die Küche. Kurze Zeit später kam sie mit zwei Tellern mit dampfenden Auflauf darauf zurück. Für beide gab es eine große Portion.

    „Das sieht aber lecker aus.“, meinte Sebastian mit leuchtenden Augen.

    „Lass es dir schmecken.“, meinte Laura und sie begannen zu essen. Dabei wurde es still und sie beobachten einander immer wieder. Der Nudelauflauf Lasagne Art schmeckte ihnen beiden sehr gut. Trotzdem wollte keiner von beiden einen Nachschlag haben, da die Portionen so groß gewesen waren, dass sie beide gut gesättigt waren.

    Als Laura alles abgeräumt hatte und mit einem weiteren Bier zurückkam, wechselten sie zur Couch. Sie selbst trank etwas Apfelschorle. Sebastian meinte sichtlich zufrieden: „Das war wirklich sehr lecker, Laura.“

    „Danke.“, hauchte sie und lächelte. Danach meinte sie: „Ich möchte mich noch einmal dafür bedanken, dass du dich so gut um mich kümmerst, obwohl du so viel Arbeit hast.“

    „Ach das ist doch nichts.“, meinte er, ehe er bemerkte, dass sie näher gerückt war. Doch das Bier hatte seine Zunge bereits so sehr gelöst, dass es keinen Unterschied mehr machte.

    „Aber als Assistent hast du eine Menge zu tun. Ist Professor Schmidt eigentlich damals auf dich zu gekommen?“

    Er nickte und meinte: „Ich habe gerade mit meiner Doktorarbeit begonnen, als sie zur Professorin ernannt wurde. Das ist noch gar nicht solange her und fühlte sich trotzdem wie eine Ewigkeit an.“

    Sie lächelte und meinte: „So ähnlich war es bei mir auch. Tatsächlich kannte Professor Recken sogar meinen Vater. Er war damals an der Uni in meiner Heimatstadt Mitarbeiter.“

    Es sah so aus, als wollte er etwas sagen, doch Laura schüttelte den Kopf. „Jetzt sitzen wir hier und reden doch nur über die Arbeit. Erzähl mir was von dir.“

    „Was soll ich denn erzählen?“

    Sie kicherte und blickte ihn an. Er wirkte schon so viel lockerer als sonst. Und doch bemerkte sie, dass er müde aussah. Immer wieder schienen seine Augen zuzufallen.

    „Was machst du gerne in der Freizeit?“, fragte sie neugierig.

    Es dauerte etwas, bis er antwortete: „Ich fahre gerne Fahrrad und spiele Videospiele. Außerdem schaue ich Animeserien.“

    „Oh schaust du zufällig auch aktuelle Anime?“, fragte sie lächelnd.

    Sie unterhielten sich eine Weile über die aktuellen Serien, ehe Sebastian zunehmend müder wurde. Doch scheinbar wollte er auch länger bleiben. Das führte dazu, dass er als Laura kurz in der Küche verschwand, um ihm ein Wasser zu bringen, bereits eingenickt war.

    Sie betrachtete ihn und musste feststellen, dass er schlafend richtig süß aussah. Eine Weile betrachtete sie ihn und hoffte, dass er wieder aufwachen würde. Doch dann stellte sie fest, dass er sich im Tiefschlaf befinden musste.

    Laura überlegte, ob er auf der Couch übernachten konnte, doch sie wusste, dass diese nicht dafür gemacht war und sich unglaublich unbequem anfühlte. Also fasste sie den Entschluss, dass er in ihrem Doppelbett übernachten durfte.

    Vorsichtig versuchte sie ihn hochzuheben und stellte überraschend fest, dass dies leichter ging, als sie erwartet hatte. Trotzdem zog ein enormes Gewicht an ihren Armen. Normaler Weise kannte sie diese Haltung aus Anime, wo der männliche Charakter eine schlafende Frau hielt. Doch es hatte auch etwas, dass sie ihren Prinzen ins Bett trug.

    In ihrem Zimmer angekommen, legte sie ihn auf ihr Bett. Sie war erleichtert, als er noch immer ruhig atmete. Für einen Moment überlegte sie, ob sie ihn bis auf die Unterhose ausziehen sollte. Der Gedanke ließ sie erschaudern, weshalb sie es dabei beließ und ihn zudeckte.

    Anschließend räumte sie auf, ehe sie selbst sich für das Bett fertig machte. Als sie in ihrem Nachthemd, unter dem sich lediglich eine Unterhose befand, ins Bett stieg, errötete sie. Eilig schaltete sie das Licht aus, ehe sie unter der Decke verschwand. Doch sie lag noch lange Zeit wach und lauschte dem stetigen Atmen von Sebastian. So hatte sie sich diesen Abend nun wirklich nicht vorgestellt. Irgendwann glitt aber auch sie ins Reich der Träume.