So ich habe weiter geschrieben und das nächste Kapitel fertig gestellt. Ich hoffe, es gefällt euch. War das letzte Kapitel zu lang? Wenn ja, bitte bescheid geben. Dann werde ich die nächsten Kapitel kürzer halten.
Götterspeise
Peter wollte Leonie gerade sagen, dass sie besser von hier verschwanden, damit ihre Großeltern sie nicht so sahen, als die beiden nach draußen kamen. Ungläubig schauten die beiden auf ihre Enkelin. Die Studentin sagte sanft: „Mir geht es gut. Macht euch keine Sorgen um mich. Ich bin nur etwas viel gewachsen.“
Ihr Lächeln entgleiste ihr allerdings, weshalb sie schnell wegschaute. Peter war erleichtert, als ihre Großeltern einfach nur staunend dort standen. Er hatte erwartet, dass sie zumindest ohnmächtig werden würden. „Hast du Hunger mein Kind?“, schrie ihre Großmutter.
So als hätte Leonies Magen nur auf diese Frage gewartet, beantwortete er diese mit einem lauten Knurren. Doch die Studentin schüttelte den Kopf. Leise sagte sie: „Es könnte sein, dass ich weiter wachse, wenn ich esse.“
Peter musste ihr leider Recht geben. Nachdem er ihr etwas Essen beschafft hatte, war sie weiter gewachsen. Er sah ihr an, dass sie sehr hungrig war und eine hungrige, große Frau war nie gut. Wenn er doch nur wüsste, wie groß der Trank sie werden ließ.
Es geschah erneut. Leonie zuckte und keuchte auf. Ihr Kopf entfernte sich langsam immer weiter vom Boden. Das Wachstum endete, als ihre Hüfte auf dem Niveau von Peters Kopf war. Direkt nach dem Ende der Wachstumsperiode knurrte ihr Magen erneut. Ein flaues Gefühl breitete sich in Peters Magen auf.
Wenn es so weiter ging, würde die Studentin ihrem Hunger bald erliegen und niemand konnte voraussagen, was dann geschehen würde. Das Mädchen eilte zu einem Stapel Holzscheite, über dem eine große Plane gespannt war, um das Holz vor Nässe zu schützen. Sie entfernte die Plane ohne große Problem und umschlang sie um ihren Körper anstelle der Decke.
Das dabei kurz der Blick frei auf ihre weiblichen Rundungen wurde, schien ihr gar nicht aufzufallen. Danach setzt sie sich hin. Ihr Gesichtsauszug verriet, dass sie über einige Sachen nachdachte. Erst jetzt bemerkte Peter, dass Leonies Großmutter wieder ins Haus gegangen war.
Kurze Zeit später kam sie mit einem Tablett aus dem Haus, auf dem zwei Laibe Brot und eine dicke Wurst waren. Das Mädchen starrte gierig auf die Sachen. Peter ahnte, dass sie kaum widerstehen konnte, jetzt wo sie das Essen sah.
„Kindchen, du solltest essen. Ich sehe dir doch an, dass du Hunger hast.“, sagte Leonies Großmutter liebevoll. Sie schmierte ihrer Enkelin gleich mehrere Brote, die diese nach kurze Zeit annehmen musste. Sie konnte der Verführung einfach nicht widerstehen und ihr Magen überzeugte sie, in dem er mehrmals laut knurrte.
Kurz nachdem sie satt war, fing sie wieder an zu wachsen. Doch Peter war bewusst, dass für die riesige junge Frau die Umgebung einfach nur kleiner wurde. Da sie nun deutlich größer als am Anfang war, wuchs sie auch immer mehr auf einmal für ihn. Er schätzte ihre Größe auf ungefähr sechs Meter ein.
„Lass es aufhören, Peter. Ich will nicht größer werden. Wenn das so weiter geht, werde ich die gesamten Vorräte an einem Tag.“, heulte das Mädchen. Direkt nach diesen Worten fing sie erneut an zu wachsen. Am Ende war sie mehr als acht Meter groß. Peter starrte nun doch entsetzt.
Das war nicht, wie in seinem Traum. Das glich eher einem Albtraum. Er hatte zu vorschnell gehandelt und die Konsequenzen nicht bedacht. Seine Annahme, dass das Mittel eh nicht funktionierte, hatte sich als falsch herausgestellt. Das Leonie diese neue Situation nicht gefiel, war ihm bewusst und da er dafür verantwortlich war, würde ihn ihre Strafe treffen.
„Es tut mir Leid. Ich weiß nicht, wie man es aufhält. Wir können nur hoffen, dass du nicht all zu viel größer wirst. Ich könnte aber das Buch durchsuchen.“
„Das solltest du sofort tun! Ansonsten könntest du ernsthafte Schwierigkeiten bekommen.“, sagte Leonie drohend vor den Augen ihrer Großeltern, die nichts verstanden.
Peter schluckte und eilte sofort in sein Zimmer. Er holte das Buch herunter und begann darin zu suchen. Während er suchte, wuchs Leonie erneut. Ihr Magen begann dabei wieder an zu knurren. Er sah ihr an, dass sie wieder Hunger hatte. Doch irgendwie schien sie nicht so viel zu benötigen, wie realistisch gewesen wäre.
Mit dem wenigen Essen, dass sie gegessen hatte, hätte sie ihre neue Größe gar nicht erhalten dürfen. Doch er war auch dankbar dafür. Während er suchte, wuchs die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] erneut. Die Abstände wurden immer kleiner zwischen den Wachstumsphasen. Er schätze ihre Größe etwa auf zwölf Meter. Doch so sicher war er sich da nicht.
Ehe er sich versah, wuchs sie erneut. Er vermutete, dass sie nun zehnmal so groß war wie er selbst. Es war ihr ein leichtes ihn hochzuheben. Und genau das tat sie. Sie erhob sich und sah ihn auffordernd an. „Du solltest dich besser beeilen. Ansonsten werde ich so groß, dass ich dich kaum noch sehe.“
In ihren Augen konnte er ihre Angst sehen. Hoffentlich tat sie jetzt nichts dummes. Denn wenn sie nicht aufpasste, würde sie ihn womöglich verletzen oder sogar töten. Leonie war sich vermutlich nicht einmal bewusst, welche Kräfte sie nun besaß. Sie war für die Menschheit nun wirklich eine Göttin.
Ihr Magen knurrte laut und sie erhob sich. Die Plane fiel von ihrem Körper, wodurch alles entblößt wurde. Ihre Brüste waren über einen Meter hoch und breit. Sie hatte eine wirklich gigantische Erscheinung. Von seinem erhoben Platz aus, starrte Peter an ihr herunter. Er musste zugeben, dass das was er sah, ihm gefiel.
Doch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hatte Hunger und dieser musste gestillt werden. Sie entfernte sich immer weiter von dem Hof. Als das Dorf kaum noch zu sehen war, hielt sie an einer Weide an. Mit ihrer freien Hand langte sie nach einer Kuh, die auf der Wiese weidete. Obwohl das arme Tier vor erstaunen, muhte, ließ sich die Riesen davon nicht irritieren.
Ihr Hunger war anscheinend so groß, dass ihr Selbsterhaltungstrieb sie diese verrückte Sache machen ließ. Ihre Zunge leckte über ihre Lippen, als sie die Kuh betrachtete. Ihr Magen knurrte, um ihr deutlich zu machen, dass sie das arme Tier essen sollte. Ihre Augen strahlten vor Verlangen nach einem Happen.
Langsam näherte sich der Kopf der Kuh ihren Mund, der sich bedrohlich öffnete. Entsetzt sah Peter mit an, wie das liebe Mädchen, das er kennengelernt hatte, der Kuh ihren Kopf abriss. Doch auch der restliche Körper wurde verspeist. Doch eine Kuh konnte Leonie nicht retten, weshalb sie zwei weitere samt Knochen aß.
Als sie fertig mit ihrem Mal war, sah sie Peter an. Sie flüsterte: „Vielleicht finde ich gefallen an meiner neuen Größe. Es gibt ein paar Dinge, die ich gerne ausprobieren möchte. Es tut mir Leid, dass ich dich so angeschrien habe. Ich bin mir sicher, dass du nur das beste für mich wollte.“
Peter sah, wie er näher zu ihren Lippen gehoben wurde. Sie gab ihn einen sehr feuchten Kuss, der aber auffallend zärtlich war. Er lächelte und meinte: „Als du die Kühe gegessen hast, hast du mir echt Angst gemacht.“
„Ich kann es selbst nicht fassen, dass ich das getan habe. Aber ich hatte einfach unglaublichen Hunger. Ich hoffe, mein Magen kommt damit zurecht.“
Sie lächelte und sah ihn verliebt an. Nun sah die Wirklichkeit gleich viel weniger nach einem Albtraum aus. Er war gespannt, was Leonie ausprobieren wollte. Vermutlich würde davon nicht alles der Menschheit gefallen. Doch für es erste, war die Göttin immerhin gesättigt. Doch beispielsweise ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] konnten bereits einigen Schaden anrichten.