Beiträge von Gianleen

    Hey,
    mir gefällt deine Story richtig gut. Vorallem hätte ich nicht damit gerechnet, dass Kat die Tochter einer Urley ist. Das ist eine Wendung, die noch Auswirkungen hat, auf die ich echt gespannt bin. Mach weiter so ;)

    Für das apprupte Ende möchte ich mich entschuldigen. Aber es passt meiner Meinun nach zu Peter, der sich so etwas immer gewünscht hat, aber von der Wirklichkeit dann einfach zu verängstigt war. Er hat eben genau das gemacht, was er am Anfang nicht vor gehabt hatte, nämlich vorschnell gehandelt. Am Ende sah es danach aus, dass er die Kontrolle über die Situation verlor und deshalb hat er halt versucht, sie wieder rückgängig zu machen, aus Angst, dass Leonie etwas kaputt machen könnte, was sie später bedauern würde.
    Allerdings habe ich auch noch einmal bewusst dazu entschieden, zu erwähnen, dass das Mittel und das Buch immer noch in der Welt sind und es deshalb sicherlich irgendwann wieder einen Vorfall geben wird. Aber ich verweise da gerne auch mal auf den Namen der Geschichte. Er beschäftigt sich ja mit der Erschaffung einer Göttin und noch darüber hinaus. Allerdings gefallen mir die beiden Charaktere so gut, dass ich mir einen zweiten Teil durchaus vorstellen kann. Da gibt es ja auch schon einen Ort, an dem das interessant werden könnte...
    Ansonsten möchte ich mich noch einmal dafür bedanken, dass ihr der Story so aufmerksam gefolgt seid. Es war meine erste Geschichte des Genres, die ich wirklich zu Ende gebracht habe. Die anderen habe ich alle angefangen und irgendwann ging es einfach nicht weiter. Aber in mir spuken noch einige Ideen. Doch jetzt kommt ja erst einmal die Puppenspielerin.

    So es geht weiter:

    Machtspielchen

    Melanie starrte auch noch nach ein paar Augenblicken auf den winzigen Kerl vor sich, der mal ihr Freund gewesen war. Doch diese Bezeichnung verdiente er schon lange nicht mehr. Er war jetzt ihr Spielzeug und sie konnte mit ihm machen, was sie wollte. Alleine der Gedanke daran, auf welch schreckliche Art und Weise sie es ihm heimzahlen konnte, ließ ihr Herz schneller schlagen.
    Markus hatte sie Monate schlecht behandelt und sie geschlagen. Sie hatte es hingenommen und mit niemanden darüber gesprochen. Er hatte sie verändert. Melanie hasste ihn abgrundtief und sie hatte jede Hoffnung verloren, dass er sich je ändern würde.
    Jetzt da sie so auf ihn herunter schaute, breitete sich ein angenehmes Gefühl von Macht in ihr Haus. Mit befehlender Stimme meinte sie: „Geh sofort in dein neues Haus und komm auf den Balkon des oberen Stockwerks. Ich hasse es, wenn ich so auf dich herunter schauen muss.“
    „Aber Melanie. Wir können doch über alles reden. Es tut mir Leid.“
    Sie stampfte wütend mit ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] direkt vor ihm auf den Boden. Es gefiel ihr, als der kleine Wurm vor Angst auf den Boden fiel und langsam Richtung Puppenhaus kroch. „Bitte tu mir nichts.“, wimmerte er.
    Sie stampfte erneut mit ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf den Boden. Danach zog sie Hausschuhe aus und warf sie einfach in eine Ecke. Danach stampfte sie noch einmal drohend und sah, wie der Winzling ins Haus flüchtete. Mit wütender Stimme meinte sie: „Als ob du mich verschont hättest, wenn ich es gewünscht hätte. Ich zahle nur das zurück, was du mit mir gemacht hast.“
    Sie sah, wie er auf den Balkon kroch und lächelte. Ihr wäre es zwar eigentlich lieber gewesen, wenn er sich noch ein wenig gesträubt hätte, aber das zeigte ihr auch, wie viel Macht sie jetzt über ihn hatte. Vorsichtig setzte sie sich vor das Haus und sah auf ihre nackte, lebendige Puppe herab.
    Die junge Frau begann in den Kartons zu kramen, um nach Kleidung für ihren Sklaven zu suchen. Am Ende fand sie nur ein Kleidchen und eine Strumpfhose. Doch das machte doch auch eine wunderbare Bestrafung. Sie warf die winzige Kleidung auf den Balkon und meinte: „Du ziehst das sofort an.“
    „Aber...“
    „Nichts aber! Wenn du nicht auf mich hörst, wirst du es bereuen.“ Der Winzling erzitterte, als sie sich nur ein wenig vornüber beugte. Es macht Spaß ihn wie ein Stück Dreck zu behandeln. Sie musste sich eingestehen, dass es ihr gefiel so mit Männern umzugehen. Denn diese hatten sich ihr gegenüber letztendlich gleich verhalten.
    All ihre schlechten Erfahrungen spülten an die Oberfläche und nährten ihren Hass auf das andere Geschlecht. Währenddessen zog sich Markus die Kleidung an. Anscheinend hatte er bemerkt, dass seine Göttin keinen Widerspruch duldete.
    „So ist es brav.“, meinte Melanie und kicherte böse. Wie weit würde sie ihn wohl erniedrigen können, ehe er es nicht mehr mit sich machen ließ. Sie zog ihre Socken aus und sagte: „Und nun leck meine [lexicon='Füße',''][/lexicon], du Wurm.“ Er weitete die Augen und starrte sie entsetzt an. Doch ihr Gesichtsausdruck machte ihm deutlich, dass sie keinerlei Widerspruch duldete.
    Zufrieden sah sie, dass er wieder herunter kam. Sie setzte sich auf das Bett und wartete, bis er ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] erreichte. Dann begann er doch tatsächlich zu lecken. Es kitzelte, wenn seine kleine Zunge über ihre nackte Haut strich. Melanie erschauderte bei den Gefühlen. Es war toll, einfach nur toll diesen kleinen Wurm so zu erniedrigen.
    Es erregte sie sogar. Doch Markus hielt plötzlich inne, weil er anscheinend dachte, dass das schon reichte. „Mehr.“, knurrte seine Göttin voller Verlangen. Er gehorchte nicht. Sie starrte auf ihn herunter. Sein Verhalten musste bestraft werden.
    Deshalb stupste sie ihn leicht mit ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] an, was ihn aber schon umwarf. Danach setzte sie ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf seinen kleinen Körper und drückte ganz sanft auf ihn. „Mehr.“, knurrte sie erneut. Zufrieden stellte sie fest, wie seine winzige Zunge wieder über ihren nackten [lexicon='Füße',''][/lexicon] leckte.
    Nach einer Weile kam ihr ein fieser Gedanke. Sie stand auf, wobei sie darauf achtete, dass sie nicht auf Markus trat, da dies ein viel zu frühes Ende ihres Spielchen bedeutete hätte. „Du bleibst besser, wo du bist, Freundchen oder du wirst es bereuen!“, drohte sie noch, ehe sie eilig in die Küche rannte.
    Dort holte sie ein Glas mit Senf hervor und nahm dieses wieder mit hoch. Oben angekommen, rieb sie ihren rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] voller Senf. Daraufhin sagte sie: „Leck ihn sofort sauber!“ Sie sah, wie alleine der Geruch nach Senf für Tränen in seine Augen verursachte. Doch er zu ihrem Erstaunen fing er an den Senf abzuschlecken. Vermutlich lag das an dem Alkoholpegel, den er intus hatte. Aber der würde irgendwann nicht mehr vorhanden sein und dann würde sie ihn richtig quälen.
    Schon jetzt freute sie sich auf diesen Moment. Es war einfach toll eine Göttin zu sein, auch wenn man nur für einen Menschen auf dem Planeten in diesem Moment eine Göttin war. Melanie fühlte sich immer wohler in ihrer neuen Rolle. Sie sah voller Faszination, wie der Winzling trotz der Schärfe, ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] abschleckte. Er brauchte ewig dafür und wenn er etwas ausließ, wies sie ihn rüde daraufhin.
    Als er nach mehr als einer Stunde endlich fertig war, hob Melanie den Winzling ohne Probleme hoch und fragte: „Wie ist es so erniedrigt zu werden. Jetzt weißt du, wie es ist, wenn man so behandelt wird, du Arschloch.“
    „Melanie, bitte. Es tut mir Leid. Bitte mach mich wieder groß.“
    „Ich kann nicht. Aber selbst wenn ich könnte, würde ich es nicht machen. Diese Situation ist einfach viel zu schön. Es macht Spaß und ich bekomme endlich meine Rache.“, sagte sie unheilvoll. Sie bemerkte, dass sein Kleid voller Senf war, aber das kümmerte sie eigentlich kaum. Dennoch brüllte sie: „Schau dir mal deine Kleidung an. Wie konntest du diese nur so voll sauen. Dafür musst du bestraft werden.“
    „Aber...“
    „Nichts aber! Ich bin jetzt deine Göttin, deine Herrin, Meisterin, Domina.“ Jeder dieser Begriffe gefiel ihr und sie merkte selber nicht, wie sich ihr Charakter änderte. Ihre verborgene Fantasie, die aus den Demütigungen entstanden war, kam nun zum Vorschein und es war keine gute.“
    Sie stampfte unheilvoll auf den Boden, ehe sie mit Markus in der Hand ins Wohnzimmer ging. Dort setzte sie den kleinen Wicht auf den Esstisch, ehe sie selber über einen Stuhl auf diesen kletterte. Auf allen Vieren stand sie über ihn. Sie blickte auf ihn herab, während sie ihren Körper langsam absenkte.
    Panisch setzte sich der Winzling in Bewegung, weshalb sie ihren Körper schneller absenkte. Er erreichte gerade ihre zierlichen Brüste von der Höhe, als sie mit diesen ihn umstupste, sodass er hinfiel. Am liebsten hätte sie ihn wirklich zerquetscht, aber dafür war es noch zu früh.
    Stattdessen richtete sie sich wieder auf und setzte sich hin. Blitzschnell schnappte sie Markus, der sich gerade wieder aufgerappelt hatte und starrte ihn lustvoll an. In ihrem Kopf spielten sich schon die nächsten Szenarien ab, in denen sie ihn quälte. Voller Leidenschaft schleckte sie ihn ab.
    Ihr wurde leicht schwindelig, als die Gefühle in ihr tobten. Es fiel ihr immer schwerer, der Versuchung zu widerstehen. Sie glaubte nicht, dass Markus lange überleben würde und dann würde sie wahrscheinlich ein neues Opfer brauchen. Doch von den Mistkerlen gab es ja genug. Wenn ein oder zwei von ihnen einfach verschwanden, würde das wohl kaum ein Problem darstellen. Aber noch hatte sie ja den kleinen Wurm, der seine volle Bestrafung noch erhalten würde.

    Es freut mich, dass ihr hier alle so fleißig diskutiert und kommentiert. Hier kommt mein nächster Teil:


    Die Suche

    Verzweifelt begann Peter vorne in dem Buch nach einer Antwort zu suchen. Er hoffte wirklich, dass es eine Möglichkeit gab, Leute wieder schrumpfen zu lassen. Das würde den großen Vorteil haben, dass man nach einem kurzen Abenteuer, alles wieder zurück verändern konnte.
    Er verbesserte sich in Gedanken, da man dadurch nicht wirklich alles zurück veränderte. Die Zerstörung blieb ja, aber immerhin konnte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wieder zur normalen Größe schrumpfen. Doch dafür brauchte er ein Gegenmittel. Während er verzweifelt blätterte, riss auch schon einmal etwas von dem alten Papier. Doch das war ihm in diesen Moment egal.
    Am Ende gelang er auf die Seite, auf der er das Mittel gefunden hatte. Zu seinem Erstaunen war jetzt mehr von dem Text lesbar. Zumindest bildete er sich das ein. In Wahrheit hatte er vermutlich einfach nur durch seine Aufregung etwas überlesen. Deshalb las er sich den Text noch einmal genau durch.
    Am Ende lächelte er zufrieden. Auf die Idee musste man auch erst einmal kommen. Laut dem Text war der Trank zum Wachsen auch in einem gewissen Zeitraum das Gegenmittel. Das Gute daran war, dass er nichts Neues herstellen brauchte. Laut dem Text reichte bereits ein Tropfen, um das Wachstum wieder rückgängig zu machen.
    Dabei konnte der Trank auch ruhig in verdünnter Form vorliegen. Deshalb nahm er eine Flasche Wasser und ließ in diese einen Tropfen des Trankes fallen. Danach eilte er in das Zimmer von Leonie und packte ihr Kleidung ein, damit sie diese Anziehen konnte, sobald sie wieder kleiner war. Ein wenig peinlich war es schon, dass er ohne ihre Erlaubnis ihre Unterwäsche nahm, aber in dieser Situation ging es halt nicht anders.
    Als er fertig mit dem Packen war, eilte er aus dem Haus und rannte zum Wald. Er konnte es kaum erwarten, Leonie wieder auf der normalen Größe zu sehen. Fürs erste hatte er genug von dem ganzen Riesinnenkram. Dieser hatte ihm eine Menge Ärger gemacht und auch Leonie war hoffentlich froh darüber, wieder etwas Kleidung am Körper tragen zu können.
    Schon bald fehlte ihm aber die Kondition um weiter zu laufen. Deshalb ging er mit keuchenden Atem weiter. Seine Lungen brannten schon fast und es war immer noch ein gutes Stück bis zum Kahlschlag. Obendrein wurde es auch noch dunkel, was ihm gar nicht gefiel. Denn im Dunkeln müsste er dann über die Wurzeln klettern.
    Als er die Stelle erreichte, an der die vielen Bäume gefällt worden waren, hatte sich seine Atmung weitestgehend normalisiert. Er hatte ein mulmiges Gefühl, weil er alleine im Dunkeln zu der Stelle ging, an der sich Leonie vermutlich aufhielt. Immer wieder stolperte er über die Baumstümpfe, die er dank dem wolkenverhangenen Himmel kaum sehen konnte.
    Als er endlich die Ecke erreichte, bemerkte er an dem riesigen Schatten, dass sich Leonie hingelegt hatte. Er näherte sich ihr vorsichtig. Als er bei ihrem Gesicht war, fragte er: „Leonie?“ Doch es kam keine Antwort. An ihrer ruhigen Atmung bemerkte er, dass sie am Schlafen war.
    Also ging ihr etwas an ihrem Körper entlang. Zum Glück lag eine Hand neben ihren Oberkörper, über die er zu ihrer Schulter gelangen konnte. Deshalb stieg er vorsichtig auf die Handfläche. Danach ging er über das Handgelenk auf ihren Unterarm. Sehr vorsichtig bestritt er den Aufstieg zu ihrer Schulter.
    Es war gar nicht so einfach, da er immer wieder in ihrem zarten Fleisch etwas einsank. Einmal wäre er beinahe gestürzt, doch er konnte noch gerade sein Gleichgewicht halten. Am Ende erreichte er ihre Schulter aber unbeschadet. Er sah sich um und ging dann wie von selbst zu ihren Brüsten, die ihm bis zur Brust gingen.
    Vorsichtig fasste er die Rundung an und streichelte sanft darüber. Doch dann rief er sich ins Gewissen, dass er dafür keine Zeit hatte. Wenn Leonie aufwachte, konnte er womöglich ernsthafte Probleme bekommen. Auf der anderen Seite weckte das in ihm Zweifel. Wollte er wirklich, dass seine Freundin wieder zu ihrer normalen Größe schrumpfte?
    Aber gleichzeitig erinnerte er sich wieder an die Worte der [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Noch konnte er verhindern, dass Leonie etwas Falsches tat und damit von der Menschheit gehasst wurde. Deshalb wandte er sich um und versuchte sich ihrem Mund zu nähern.
    Doch es war gar nicht so einfach von ihrem Hals auf ihr Kinn zu steigen. Irgendwie schaffte er es aber am Ende. Da es dunkel war, konnte er nichts über die genauen Dimensionen sagen. Jedenfalls war er froh, als er endlich den Mund erreichte. Er nahm die Flasche, öffnete sie und steckte sie in den Mund.
    Ein Glucksen war zu hören, als sich der Inhalt lehrte. Dann hörte er Leonie schlucken. Doch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wachte nicht auf. Als nächste begann er sicherheitshalber den Abstieg von ihrem Körper. Auch dabei wäre beinahe gefallen.
    Als auf den Boden angekommen war, hieß es neben der riesigen Erscheinung warten. Vielleicht war der Zeitpunkt schon zu spät und das Mittel wirkte nicht. Peter wusste nicht, ob er sich darüber freuen sollte oder sogar Angst davor hatte.
    Das Warten fiel ihm nicht leicht und er fing auf und ab zu gehen. Immer wieder hatte er das Gefühl, das Leonie ein bisschen kleiner wirkte, aber im Dunkeln konnte man das nur schlecht abschätzen.
    Plötzlich drehte sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] im Schlaf auf die Seite, sodass über ihm ihre Brüste waren. Der Junge erstarrte bei dem Anblick und war dankbar, dass sie sich nicht noch weiter gedreht hatte. Aber er flüchtete schnell, da sie sich ja jeder Zeit weiter drehen konnte und das Ende wäre eher unschön gewesen.
    Leonie murmelte etwas im Schlaf, was er nicht verstand. Er betrachtete sie ungeduldig, doch es schien nichts zu geschehen. Immer wieder fielen ihm die Augen zu, doch er schreckte jedes Mal wieder aus einem leichten Schlummer hervor.
    Dann geschah wirklich etwas. Leonie fing an kleiner zu werden. Zwar ging der Prozess nur recht langsam voran, doch er war nun deutlich zu erkennen. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] stöhnte leise im Schlaf und sie begann sich herum zu wälzen. Das veranlasste Peter noch weiter Abstand zu nehmen und Schutz zwischen den Bäumen zu suchen.
    Er sah, wie der Prozess sich beschleunigte. Er schätzte ihre Größe auf zwölf Meter. Dann waren es nur noch zehn, neun, acht...“ Es funktionierte also wirklich. Er sah wie die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] schrumpfte, während sie sich jetzt unruhig herumwälzte und dabei total dreckig wurde. Der Vorgang ging deutlich schneller als der Wachstumsprozess.
    Am Ende war Leonie wieder 1,62m groß. Er eilte zu ihr und holte die Sachen heraus. Obwohl sie dreckig war, zog er sie an, damit sie sich nicht erkältete. Dabei wachte die junge Frau an und starrte ihn erstaunt an. „Was ist geschehen?“
    „Ich habe ein Gegenmittel gefunden, Leonie.“ Er gab ihr einen Kuss und streichelte sie sanft. „Ich glaube, dass das am besten für uns alle ist.“ Die Studentin nickte und erwiderte zärtlich den Kuss. Dann zog sie sich ihre restlichen Sachen an und gemeinsam verließen sie den Ort, der sie an die Ereignisse der letzten Tage erinnerte.
    Im Haus ihrer Großeltern kamen sie sich dann näher als jemals zuvor. Leonie schien nicht darüber enttäuscht zu sein, dass sie nicht mehr siebzehn Meter groß war und Peter war einfach nur glücklich, dass alles gut gegangen war.Doch das Mittel und das Buch waren immer noch vorhanden. Was damit geschah, ist aber eine andere Geschichte.
    Ende

    Ich hoffe, ich habe euch mit diesem doch etwas apprupten Ende nicht zu sehr geärgert. Aber keine Sorge, das Mittel ist ja noch vorhanden und Leonie hat ja schon ein gewisses Interesse gezeigt. Vielleicht gibt es irgendwann einen zweiten Teil, aber der steht noch in den Sternen.

    Und weiter gehts. Dieses Mal habe ich besonders viel wörtliche Rede verwendet. Ich hoffe, dass es euch gefällt, auch wenn die Beschreibung der Größe dieses Mal eher wegfällt, dafür aber mehr auf die Gefühle bzw. Gedanken eingegangen wird.

    Eine schwere Entscheidung

    Der Nachmittag verging, ohne das die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] erwachte. Peter war immer mal wieder aufgestanden und hatte nachgesehen, ob sie noch schlief. Doch Leonie war anscheinend so kaputt gewesen, dass sie selbst nicht erwachte, als ein Traktor mit einem Anhänger voll Mais kam.
    Der ältere Bauer erklärte, dass er der Göttin gerne etwas von seiner Ernte abgab und sie ruhig alles aufessen könne. Peter versicherte, dass er es der Göttin ausrichten würde. Am Ende fuhr der Bauer ohne den Anhänger zurück, da er zu ungeduldig war.
    Als es bereits dämmerte, änderte sich die Atmung der [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Langsam hob Leonie ihren Kopf und Peter sah, dass ihre Augen noch total verschlafen waren. Sie reckte sich und sah dann neugierig auf den Anhänger. Sofort begann ihr Magen zu knurren und sie leckte sich gierig über die Lippen.
    Ohne zu fragen, ob der Inhalt für sie bestimmt war, nahm sie eine Hand von Mais und verschlang diesen. Dabei vielen ein paar Körner auf den Boden, doch das kümmerte sie nicht weiter. Zuerst musste ihr Hunger gestillt werden. Peter beobachtete sie, während sie den kompletten Inhalt verspeiste. Am Ende hob sie den Anhänger hoch und schüttelte den Rest einfach in ihren Mund.
    Beim Absätzen war sie sehr vorsichtig, damit nicht versehentlich eine Achse brach. Zufrieden strich sie sich über den Bauch und streckte dann ihre Beine, die einfach mal von der Mitte des Hofes bis zum Haus reichten. Peter stand nun zwischen ihren langen Beinen und starrte unweigerlich auf ihren riesigen Schritt.
    „Gefällt dir die Aussicht?“, fragte Leonie mit verführerischer Stimme. Ihr lüsterne Blick zeigte ihm, dass sie gar nicht so abgeneigt davon war, dass er sich für ihre Weiblichkeit interessierte. Doch im nächsten Augenblick hielt sie ihre Hand vor ihre Scheide. „Es ist echt unfair, wenn du mich die ganze Zeit total entblößt siehst.“
    „Als ob es dir nicht gefallen würde, wenn ich dich nackt sehe. Außerdem brauchst du nichts von deinem tollen Körper zu verstecken.“ Sanft strich er ihr über das rechte Bein, welches links von ihm eine unüberwindbare Wand bildete. Doch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ließ sich davon nicht beruhigen. „Ich will gar nicht wissen, was du mit mir getan hast, während ich geschlafen habe.“
    Peter sah sie erstaunt an und antwortete: „Du glaubst ernsthaft, dass ich so etwas ohne deine Erlaubnis tun würde?“ Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nickte und antwortete: „Wer kann schon den Reizen einer Göttin widerstehen? Also hast du etwas in die Richtung getan?“
    Er schüttelte den Kopf. Es enttäuschte ihn, dass sie so über ihn dachte. Mit zärtlicher Stimme sagte er: „Deine Reize machen mich verrückt und doch habe ich der Versuchung stand gehalten. Aber es gibt da etwas anderes, über das ich gerne mit der reden möchte. Ich habe immer noch etwa den Inhalt eines Glases von dem Trank, der dich wachsen ließ. Was soll ich damit tun?“
    Leonie sah ihn nachdenklich an. Erst nach einer Weile antwortete sie: „Es wäre echt schön, wenn du es selber trinken würdest. Dann wäre ich nicht mehr die einzige [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Aber das ist deine Entscheidung.“
    Peter hatte damit gerechnet. Er antwortete: „Erzähl mir erst einmal, wie es war zu wachsen und wie es ist, so groß zu sein. Ich möchte wissen, was auf mich zu kommt.“
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] seufzte und antwortete: „Am liebsten würde ich dir das Mittel einfach einverleiben, damit du genau das Selbe durchmachst, wie ich es getan habe. Aber ich kann verstehen, dass du deine Zweifel hast.“ Sie machte eine Pause, in der sie sanft über seinen winzigen Körper strich.
    „Jedes Mal wen ich wuchs, hatte ich ein komisches Gefühl. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Es war irgendwie erregend und peinlich. Nervig und angenehm zu gleich. Doch viel schlimmer war der Hunger. Dieser trieb mich jedes Mal fast in den Wahnsinn. Wahrscheinlich ist dir das gar nicht aufgefallen, aber hätte ich nicht die Kühe gegessen, weiß ich nicht, was passiert wäre.
    Dazu ist es unglaublich so eine Größe zu haben. Alles ist so winzig, so schwach, so unwichtig im Vergleich zu einem selbst. Wenn ich wollte, könnte ich so viele Dinge machen und ich habe schon fast das Verlangen noch größer zu werden. Ich will den Menschen wirklich nichts Böses, doch da ist etwas in mir, dass danach schreit, diese Größe auszunutzen, um versaute und böse Dinge zu tun.
    Ich glaub, dass ich mich ablenken könnte, wenn du auch so groß wärst. Dann hätte ich einen Partner und wir könnten uns gegenseitig ins Gewissen reden. Denn in uns Menschen stecken Triebe, die wir täglich verdrängen. Wir sind Fleischfresser, Raubtiere, Monster. Wegen diesen Trieben führen wir überhaupt Krieg.
    Und genau diese Triebe schlummern auch in mir. Doch durch meine neue Größe drohen sie hervorzukommen. Wenn ich Hunger habe, dann bin ich mehr ein Tier als ein Mensch. Wenn ich wütend bin, drohe ich zu einem Monster zu werden. Ich glaube, du solltest wachsen, um mich aufhalten zu können, sofern ich die Kontrolle verliere.“
    Das Mädchen sah ihn mit ernsten Blick an. Sie schien sich schon eine Weile Gedanken gemacht zu haben. Peter antwortete zärtlich: „Wer sagt denn, dass du die Kontrolle verlierst? Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch du deine Triebe verdrängen kannst. Die Dorfbewohner werden sicherlich alles tun, um dich zu ernähren.“
    Leonie sah ihn zweifelnd an. „Ich glaube kaum, dass sie mich auf Dauer ernähren können. Der Mais war lecker, aber ich werde schon bald wieder Hunger haben. Ich muss viel essen, um bei Kräften zu bleiben, denn das Mittel war quasi nur ein Vorschuss, dass die Energie erst einmal gibt, aber schon bald ersetzt werden muss. Ansonsten werde ich abmagern und verhungern.“
    Mitfühlend betrachtete Peter seine riesige Freundin. Diese Worte jagten ihn Angst ein und ließen ihn eher noch mehr Abstand davon nehmen, selbst das Mittel zu nehmen. „Wenn ich auch so groß werde, dann werde ich auch so viel essen müssen. Dann kommen die Dorfbewohner erst recht nicht mehr hinterher.“
    „Das ist mir egal. Dann gehen wir in das nächste Dorf und dann wieder in das nächste. Niemand würde uns aufhalten können und wenn die Menschheit uns nicht dienen möchte, dann hat sie eben Pech gehabt.“
    „Hörst du dir überhaupt zu, Leonie? Ich bereue es schon fast, dich wachsen zu lassen. Denn so langsam beginnst du die Macht auszunutzen, um der Menschheit zu drohen. Das ist nicht mehr das nette Mädchen, dass ich kennengelernt habe.“
    Leonie funkelte ihn wütend an. Doch dann änderte sich etwas in ihrem Ausdruck und sie sah beschämt zur Seite. „Es tut mir Leid. Ich hätte das nicht sagen dürfen. Vermutlich wäre es das Beste, wenn ich wieder klein würde. Ansonsten werde ich wirklich noch zu einem Monster. Aber die Verführung ist einfach groß. Ich weiß nicht, ob ich ihr ewig standhalten kann. Jedes Mal, wenn ich Göttin genannt werde, reagiert darauf etwas tief in meinem Inneren, was besser dort bleibt.“
    Das jagte Peter nun wirklich Angst ein. Er antwortete: „Also gut. Ich werde versuchen ein Gegenmittel zu finden, bevor es noch schlimmer wird. Du solltest in der Zwischenzeit in den Wald gehen, damit du nicht auf falsche Gedanken kommst.“
    Ohne zu antworten erhob sich Leonie und man sah ihr an, dass sie sehr traurig darüber war, dass ihr Freund sie wegschickte. Doch vermutlich verstand auch sie, dass es im Moment das Beste war, wenn sie nicht in der Nähe des Dorfes war. Peter sah ihr nachdenklich hinterher. Er hoffte, dass er eine Lösung fand, denn seine Vermutung hatte sich durch die Worte der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] eindeutig bestätigt.
    Leonie hatte einen [lexicon='Fetisch',''][/lexicon], von dem sie nichts wusste. Sobald sie aber auf die Idee kam, diesen auszuleben, würde das kein gutes Ende nehmen. Deshalb musste er etwas dagegen tun. Denn wenn sie erst einmal Menschen absichtlich umbrachte, würde sicherlich die Armee anrücken und dann würde diese Geschichte ein schlechtes Ende haben.

    Danke für die Kommentare. Es würde mich echt mal interessieren, wie du auf 600 Tonnen kommst. Laut den Angaben, die mir vorliegen, müsste sie nämlich "nur" 50 Tonnen wiegen bei einer Größe von von 17 Metern, was in meinen Augen auch realistisch klingt. Aber ich kann mich auch irren. Ich tue mich, was solche Angaben angeht immer recht schwer. Jedenfalls bin ich bei meinem Kapiteln bisher immer von diesem Gewicht ausgegangen. Um zu zeigen, dass ich diese Geschichte auch noch schreibe und nicht für die andere aufgebe, gibts das nächste Kapitel, was ich frisch geschrieben habe.

    Zwei Götter?

    Nach dem Essen fand Peter Leonie wieder auf dem Hof, der zu dem Gebäude ihrer Großeltern gehörte. Sie saß im Schneidersitz vor ihm und spielte mit einem kaputten Autoreifen. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gähnte demonstrativ und regte sich ein wenig, ehe sie ihn lächelnd ansah.
    Sofort begann Peters Herz schneller zu schlagen. Dieser Anblick war einfach umwerfend und irgendwie auch erregend. Er war sich absolut sicher, dass so eine Göttin aussehen musste und er hatte sie erschaffen. Darauf war er schon ein bisschen stolz.
    „Während dem Essen habe ich ein wenig nachgedacht.“, sagte Leonie mit müder Stimme. „Du hast doch noch etwas von dem Trank oder? Was hältst du davon, wenn du auch etwas von ihm nimmst, damit du genauso groß wirst, wie ich es bin?“ Sie sah ihn erwartungsvoll an.
    Genau dieselbe Frage hatte sich Peter auch schon oft gestellt. Doch er hatte immer dieselbe Antwort gefunden. „Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee wäre. Es gefällt mir wie es jetzt ist. Dir etwa nicht? Bin ich dir nicht gut genug mit meiner jetzigen Größe.“
    „Das habe ich nicht so gemeint. Ich dachte nur, dass es dir vielleicht auch gefallen würde, meine Größe zu haben.“, antwortete das Mädchen mit trauriger Stimme. Dann gähne sie erneut und dieses Mal richtig laut. Sie schien müde zu sein, doch Peter fragte sich woher. Es war doch erst Mittag.
    Doch dann trat ihre Großmutter aus dem Haus und meinte: „Sie hat die gesamte letzte Nacht überlegt, wie sie dich retten kann. Das fordert jetzt ihren Tribut.“
    Das beförderte ein Lächeln auf das Gesicht des Jungen. Er sah, wie der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] immer wieder die Augen zu fielen. Sie setzte sich in eine etwas bequemere Lage, in dem sie ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] auf den Boden setzte und ihre Knie an ihren Körper zog. Vielleicht erhoffte sie sich davon, wacher zu werden.
    Doch am Ende siegte die Müdigkeit und sie legte ihren Kopf auf ihre Knie und schlief ein. Peter sah sie an. Im Moment war nichts von ihren femininen Reizen zu sehen. Doch er ging um sie herum und bemerkte, dass ihre Brüste gegen ihre Oberschenkel drückten. Aber auch ihr Po, zumindest das was von ihm zu sehen war bei dieser Haltung, gefiel ihm. Er mochte es seine Göttin zu betrachten.
    Da er nun etwas Zeit für sich hatte, ging er nach oben, um den Trank wieder wegzupacken. Als er ihn in der Hand hielt, dachte er kurz über ihren Vorschlag nach. Es wäre schon schön gewesen, so groß wie seine Freundin zu sein. Doch dann würden die Dorfbewohner sie sicherlich wegschicken.
    Er kam zu dem Schluss, dass es so wie es jetzt war am besten war. Doch was sollte er mit dem Mittel machen. Er konnte es schlecht ewig aufbewahren, aber es zu entsorgen würde auch nicht so einfach sein. Darüber musste sich der Student ernsthaft Gedanken machen. Zur Not müsste Leonie eben noch Größer werden, damit der Trank nicht in die falschen Hände geriet.
    Ein weiterer Gedanke geisterte durch seinen Kopf. Sie waren für ein paar Tage nach hier gekommen, doch was würde geschehen, wenn diese tage zu Ende waren. Leonie konnte schlecht zurück zur Universität. Sie war viel zu groß, um an den Vorlesungen teilzunehmen und es war ein recht weiter Weg bis zur Stadt.
    Vor allem wäre dort die Gefahr aber noch größer gewesen, dass sie versehentlich etwas zerstörte. Er Blicke aus dem Fenster und betrachtete die schlafende [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Sie sah so lieb und reizend aus. Nichts deutete auf ihre unglaubliche Kraft hin, bis auf ihre Größe. Doch Peter hatte gesehen, wozu sie in der Lage war, wenn sie großen Hunger hatte.
    Nach einer Weile beschloss er in den Wald zu gehen, um nach den Überresten der Polizisten zu suchen. Zuerst fand er die zerstörte Schranke, die ihn erschaudern ließ. Das Metall war ebenerdig mit dem Asphalt. Er wollte gar nicht wissen, was mit einem Menschen geschah, der unter ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] kam.
    Er folgte dennoch weiter den Weg. Als er den Kahlschlag erreichte, wo ihr Versteck gewesen war, stieß er auf eine grüne Metallbox neben der Öl und getrocknetes Blut zu finden war. Er konnte den Schriftzug „Polizei“ gerade noch erkennen. Er erschauderte bei der Vorstellung, dass Leonie dafür verantwortlich war.
    Zwar war das Auto nicht gänzlich platt, aber man erkannte auch nicht mehr, dass es mal ein Auto gewesen war und die Insassen konnte kein Mensch identifizieren. Denn diese waren wohl zu einer Masse aus Fleisch, Blut und Knochen geworden. Peter musste sich unweigerlich übergeben und danach rannte er Weg von dem Wrack.
    Er erinnerte sich daran, dass Leonie gesagt hatte, dass es ihr gefallen hatte. Hatte das Mädchen etwa eine verborgene dunkle Fantasie, in der sie Sachen zerstampfte? Wenn dem so war, musste er sie unbedingt immer wieder daran erinnern, dass es sich hier um Menschen handelte, die durch sie gefährdet wurden.
    Der Rückweg fühlte sich deutlich länger an. Außerdem fühlte Peter sich schlecht. Er musste sich unbedingt Duschen, um den miesen Gestank los zu werden. Er war froh, als er das Haus endlich erreicht hatte. Leonie war immer noch am schlafen. Der Student schaute sich ihre beiden [lexicon='Füße',''][/lexicon] an. Mit diesen hatte sie das Polizeiauto so zugerichtet.
    Wieder einmal spielte sich die Szene vor seinem geistigen Auge ab und er erschauderte. Das war ein schrecklicher Tod, dem er keinen wünschte. Denn er war sicherlich Schmerzhaft, bevor das Leben aus dem Körper gepresst wurde. Sanft streichelte er über ihre Zehen unter dessen Nägel sich etwas Dreck angesammelt hatte. Ihre Körperpflege war als Mensch deutlich besser gewesen. Denn auch ansonsten waren hier und dort an ihrem schönen Körper mehrere Dreckspritzer.
    Das erinnerte ihn daran, dass er selbst ja duschen wollte. Er beeilte sich und rannte ins Badezimmer. Dort entledigte er sich seiner Kleidung. Als er fertig war, zog er neue Kleidung an und brachte die dreckige der Großmutter und bat sie, diese zu waschen.
    Zum Glück fragte die alte Frau nicht nach, was denn geschehen sei. Stattdessen machte sie ihm einen Tee warm, den er dankbar annahm. Zwar war er nicht krank, aber das warme Getränkt fühlte sich gut an und brachte ihn wieder zu Kräften.
    Er fragte die beiden alten Leute: „Habt ihr beide keine Angst vor eurer Enkelin? Ich meine, sie ist jetzt riesig und hat eine gewaltige Kraft, die viel zerstören kann.“
    Die beiden alten Leute schüttelten gleichzeitig den Kopf. Ihr Großvater sprach: „Leonie war immer ein nettes Mädchen. Sie wird schon damit zurechtkommen. Ich habe keine Angst vor ihr. Ich mache mir eher sorgen um sie. Mit dieser Größe wird sie wohl keinen Freund finden.“
    Peter antwortete: „Ich bin ihr Freund seit gestern. Mir macht es nichts aus, dass sie riesig ist. Irgendwie gefällt es mir sogar. Sie ist sehr zärtlich und vorsichtig, wenn sie mich anfasst und trägt.“
    Die beiden Großeltern lächelten einander an und schwiegen danach. Peter trank seinen Tee aus und bedankte sich. Danach ging er nach draußen, um nach Leonie zu sehen. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war immer noch am schlafen. Deshalb setzte er sich auf ihren Zehen und wartete geduldig darauf, dass sich etwas regte.
    Dabei überlegte er erneut, ob er das Mittel nicht an sich selbst verwenden sollte. Damit würde er auch ein Problem lösen können. Denn mehr als ein Glas hatte er nicht mehr. Doch er wusste nicht, ob es eine gute Idee wäre. Er hatte einfach viel zu wenig Erfahrung mit dem Trank, aber er traute sich auch nicht weitere Experimente zu machen.
    Ihm war nicht klar, was er tun sollte. Er würde mit Leonie etwas ausführlicher darüber reden müssen. Sie wusste schließlich, wie es war zu wachsen. Hoffentlich würde sie ihm erzählen, wie es war so groß zu sein, was sie fühlte und welche Verlangen in ihr geweckt wurden durch die neue Größe. Doch dazu musste sie erst einmal aufwachen.

    Hallöchen. Zu erst möchte ich sagen, dass ich meine andere Geschichte natürlich noch fertig stelle. Also macht euch dort keine Sorgen. Da ich aber ein paar gute Ideen schon für meine nächste Geschichte hatte, habe ich mich einfach mal daran gemacht, diese zu schreiben. Sie geht jetzt in die andere Richtung. Anstelle, dass die Frau wächst, schrumpft nun der Mann. Bei dem Bereich hättet ihr das wohl auch kaum erwartet. Jedenfalls bringt das auch wieder ein paar Möglichkeiten für die "[lexicon='Riesin',''][/lexicon]". Aber jetzt halte ich mein Plappermaul und wünsche euch viel Spaß mit dem ersten Kapitel ;)

    Die Puppenspielerin

    Ein neuer Bewohner

    Melanie spülte gerade in der Küche das Geschirr, als ihr Freund brüllte: „Wo bleibt mein Bier Weib?“ Sie trocknete ihre Hände und ging langsam zum Kühlschrank. Eigentlich wollte sie ihm sein Bier nicht bringen, doch das hätte Bedeutet Schläge zu bekommen. Deshalb holte sie das kühle Bier aus dem Kühlschrank, öffnete sogar die Flasche und brachte es dann ihrem Freund, der vor dem Fernseher saß und Chips fressend Fußball schaute.
    Sie hasste das Wochenende. Denn dann war ihr Freund jeden Tag zu Hause. Als sie sich kennengelernt hatten, war er total nett gewesen. Doch seitdem sie zusammen wohnten, war er ein richtiges Ekel geworden. So als hätte er all seine Gefühle für sie nur Erfunden und es eigentlich nur auf eine Sklavin abgesehen.
    In der Woche war er Arbeiten. Immerhin brachte er Geld in das Haus. Auch Melanie ging Arbeiten. Sie arbeitete als Verkäuferin und war noch in der Ausbildung. Es war ihr letztes Jahr. Mit 19 Jahren war sie eine der jüngsten Mitarbeiterinnen. Sie hatte schulterlange, braune Haare. Meistens trug sie zu Hause ein Top und eine Jeans. Die Farben variierten dabei ständig.
    Heute trug sie zum Beispiel ein schwarzes Top und eine blaue Jeans. Ihr Freund interessierte sich aber sowieso nicht dafür, was sie trug. Hauptsache sie war gut im Bett und gehorchte ihm. Sie ging in das Wohnzimmer und wünschte sich wieder einmal, dass sie all dies heimzahlen konnte.
    Als er sein Bier hatte, war Markus, so hieß ihr Freund, wenigstens erst einmal ruhig gestellt. Zumindest bis die Flasche wieder leer war, was bei ihm ziemlich schnell ging. Leider vertrug er nicht viel und zu Melanies Pech war er noch aggressiver, wenn er besoffen war.
    Jedes Wochenende hatte sie die selben Qualen und doch schaffte sie es nicht, ihn loszulassen. Tief in ihr war einfach die Hoffnung, dass es sich ändern würde. Sie wandte sich wieder dem Geschirr zu und beendete den Abwasch. Wieder einmal wünschte sie sich, dass sich die Situation änderte.
    Es klingelte an der Tür. Sie hörte ihren Freund knurren: „Mach du auf, Weib.“ Konnte er überhaupt noch ihren Namen, fragte sie sich. Anscheinend nicht. Die junge Frau ging zur Tür und öffnete. Ein Postbote stand vor ihr, der sagte: „Ich habe hier ein Paket für sie.“
    Melanie wunderte sich darüber, da sie nichts bestellt hatte. Vermutlich hatte ihr Freund, sofern man den noch so nennen konnte, mal wieder in ihrem Namen etwas bestellt. Sie nahm das Paket an und unterschrieb. Zuerst wollte sie Markus das Paket sofort geben, doch dann siegte ihre Neugier und sie öffnete es in der Küche.
    Darin befand sich eine seltsame Flasche mit einer seltsamen Flüssigkeit. Diese hatte eine grünliche Farbe und konnte nichts gutes verheißen. Bei der Flasche war ein Brief, der an sie adressiert war.

    Sehr geehrte Melanie,

    mir ist zu Ohren gekommen, dass Sie Probleme mit ihrem Freund haben. Deshalb habe ich Ihnen dieses Mittel geschickt. Es ist noch in der Testphase, doch ich versichere Ihnen, dass es dieses Problem aus der Welt schafft, ohne das man das Ihnen ankreiden kann. Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

    Gianleen
    Melanie starrte verdutzt auf die Worte. Sie hatte noch nie von diesem Gianleen gehört. Aber was hatte sie zu verlieren? Vielleicht sollte sie die Flüssigkeit wirklich an ihrem Freund ausprobieren. Schließlich war keine Besserung in Sicht.
    Unschlüssig stand sie dort. Dann brüllte ihr Freund: „Ich will noch ein Bier, Alte.“ Wut schäumte in ihr auf. Ehe sie sich versah, hatte sie eine Flasche Bier genommen, diese geöffnet und ein wenig von der Flüssigkeit hinein gefüllt.
    Sie eilte zu ihrem Freund und gab ihm die Flasche. Danach ging die junge Frau zurück in die Küche und kramte die Flasche samt dem Päckchen und dem Brief davon. Immerhin hatte sie hier in der Küche noch Schränke, in die Markus einfach nicht schaute. Dort bewahrte sie hinter Kochbüchern ihre größten Schätze auf.
    Heimlich schaute sie von der Küche immer wieder ins Wohnzimmer, um zu schauen, ob sich etwas tat. Doch ihr Freund trank nur immer weiter von dem Bier. Anscheinend hatte man ihr nur einen Streich gespielt und sie war auch noch darauf hineingefallen.
    Sie wollte gerade das nächste Bier bereitstellen, als der Pfiff zur Halbzeit ertönte. Pünktlich dazu geschah etwas mit ihrem Freund. Sie konnte erst nicht sagen, was es war. Doch dann sah sie, wie sein Kopf langsam kleiner wurde.
    Als sie staunend näher kam, bemerkte sie, dass aber nicht nur sein Kopf kleiner wurde, sondern sein gesamter Körper. „Was zur Hölle hast du mir dort gebracht, du Bitch.“, brüllte ihr Freund erbost. Doch seine Klamotten, die ihm inzwischen deutlich zu groß waren, behinderten ihn.
    Melanie hatte sich mit ihren 1,67 immer klein neben ihm gefühlt. Doch sie stellte fest, dass er schon bald so groß war wie sie. Doch damit hörte es noch nicht auf. Er schrumpfte immer weiter und war schon bald kleiner als sie. Aus seinem wütenden Gesichtsausdruck wurde eine Maske des Entsetzen.
    Seine Freundin überragte ihn schon bald über einen Kopf. Immer kleiner wurde er und damit wurde die Erscheinung von Melanie für ihn immer größer. Die junge Frau lächelte in sich hinein. Endlich war der Tag gekommen, an dem sie sich für sein Verhalten rächen konnte.
    Jetzt würde sie ihn benutzen und ausschimpfen und herum schubsen und und und. So viele Ideen schwankten in ihrem Kopf. Ihr wurde ein wenig schwindelig. Nicht alle davon waren unbedingt Jugendfrei, aber das kümmerte sie wenig.
    Ihr Freund hörte auf zu schrumpfen, als er kleiner als eine ihrer Puppen war. Er kroch unter seinen Klamotten hervor und sah vor sich die zwei Beine seiner Freundin, die bedrohlich in den Himmel ragten. Melanie bemerkte, dass unter den Sessel fliehen wollte, auf dem er vor wenigen Augenblicken noch gesessen hatte.
    Doch sie reagierte blitzschnell und packte ihn. Dann ging sie hoch in ihr Zimmer, in dem immerhin noch ihr Puppenhaus stand, welches ihr Markus gelassen hatte. Vor diesem setzte sie den winzigen Kerl ab und meinte: „Gefällt dir dein neues zu Hause? Das will ich doch hoffen. Sonst werde ich nämlich wütend. Und du willst nicht, dass ich wütend werde, verstanden?“
    Sie lächelte bei diesen Worten engelhaft, obwohl ihre Gedanken eher teuflischer Natur waren. Markus war jetzt nichts weiteres als ihr Spielzeug, mit dem sie tun und lassen konnte, was sie wollte. Der kleine Zwerg brüllte: „Mach mich wieder groß du Schlampe.“
    „Das werde ich ganz bestimmt nicht tun. Ich habe es satt deine Sklavin zu sein und jeden Tag zu befürchten von dir verprügelt zu werden. Du hast dein blödes Spiel lange genug gespielt. Jetzt spielen wir mein Spiel nach meinen Regeln.“ Sie kicherte böse und fügte noch hinzu: „Und es gibt kein Entkommen.“

    So ich habe einen kleinen Sprung in der Zeit gemacht. Ich hoffe, dass ihr mir nicht böse seid. Vielleicht liefer ich den Teil dazwischen irgendwann nach.^^
    Vaalser4: Ich weiß auch nicht, ob ich die Fortsetzung gelesen habe. Am besten schickst du mir mal einen Link, dann kann ich dir diese Frage beantworten. Ich habe aber schon ein paar deiner Geschichten gelesen, die mir echt gefallen haben :)

    Vereinbarungen

    Peter erwachte in einem kleinen Raum auf einem unbequemen Bett. Er versuchte sich daran zu erinnern, was geschehen war und wo er hier war. Als er sich umsah, bemerkte er das vergitterte Fenster und die Stahltür. Befand er sich etwa in einem Gefängnis?
    Er versuchte aufzustehen, doch er schaffte es lediglich sich hinzusetzten. Irgendwie war er total schwach. Immer wieder fragte er sich, warum er im Gefängnis war, doch er fand keine Antwort.
    Nach einer Weile kehrten verschwommene Bilder zurück von einem Trank, der nicht wirkte und von Leonie. Dann war dort Wasser und zwei riesige Beine. Das musste wohl ein Traum gewesen sein, dachte Peter. Schließlich war es unmöglich. Niemand war so groß, dass seine Beine länger waren, als ein Mensch.
    Er fand etwas zu essen auf einen kleinen Tisch mit einem Stuhl. Vorsichtig versuchte er dorthin zu kommen. Letztendlich kroch er über den Boden und erreichte den Stuhl, an dem er sich irgendwie hochzog. Das Essen bestand aus einer harten Scheibe Brot und kalter Suppe, die dazu noch zu viel Salz beinhaltete.
    Aber sein Hunger war zu groß. Weiterhin versuchte er sich daran zu erinnern, was geschehen war. Das alles war seltsam und er konnte sich nicht erklären, warum er eingesperrt worden war. Am Ende blieb ihn nichts anderes übrig, als zu warten. Nur langsam verging die Zeit und das Denken fiel ihm immer noch schwer.
    Plötzlich verdunkelte etwas das Fenster und im nächsten Moment ätzte das Metall des Gitter unter einer enormen Belastung. Mit einem lauten Knall wurde es aus der Mauer herausgerissen. Doch es war immer noch zu dunkel um etwas zu sehen. Von draußen hörte er eine weibliche Stimme: „Bleib vom Fenster weg!“
    Er tat, wie ihm gesagt wurde. Ihm wunderte es, dass die Stimme so laut gewesen war. Irgendetwas tief in seinen Erinnerungen verborgen, hatte eine Antwort darauf, doch er konnte dieses Wissen einfach nicht hervorrufen. Dafür sah er aber genau, wie sich drei riesige Finger durch die kleine Fensteröffnung zwängten und danach versuchten das Mauerwerk darunter herauszureißen.
    Für einen Augenblick sah es so aus, als würde das Gestein nicht nachgeben, doch durch das Herausreißen des Gitters war das Mauerwerk schon etwas geschwächt wurden. Unter der gewaltigen Kraft der Finger bröckelten die Steine hinter dem Putz ab und wurden kurze Zeit später herausgerissen.
    Langsam wurde so die Öffnung immer größer gemacht, bis die Hand verschwand und nichts geschah. Unschlüssig stand Peter dort und überlegte, was er nun tun sollte. Die Erscheinung hatte ihm Angst eingejagt. Doch anscheinend war diese riesige Hand auf seiner Seite.
    „Komm heraus. Ich tue dir nichts. Ich will dich doch nur retten.“, erklang es von draußen. Der Student fasste sein Herz zusammen und ging durch die Öffnung. Er wunderte sich, warum noch niemand zu seiner Zelle gekommen war, denn der Lärm war bestimmt im ganzen Gefängnis zu hören gewesen.
    Als er aus der dunklen Zelle trat, staunte er. Als erstes sah er die riesigen Brüste, die einfach mal über einem Meter groß waren. Irgendwie schaffte er es seinen Blick von den Sitzball ähnlichen Rundungen abzuwenden. Darüber war ein großes Gesicht, das ihm zu lächelte.
    Peter erkannte, dass es sich um Leonie handelte, die auf allen Vieren vor ihm hockte und ihn dennoch überragte. Links und rechts stützen ihren großen Oberkörper ihre langen Arme, die mehr als fünf Meter in die Höhe ragten. Weiter hinten erkannte er ihren Schritt und ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon].
    „Was ist geschehen? Ich kann mich nicht erinnern. Waren das deine Beine, an die ich mich erinnern konnte?“, stammelte er verwirrt.
    Er sah wie sie traurig lächelte. Als sich ihre linke Hand bedrohlich näherte, wäre er fast zurück in die Zelle gestolpert. Doch davor umschlangen bereits ihre Finger, die etwa einen halben Meter im Schnitt groß waren, seinen Körper. Blitzschnell hob sie ihn in die Luft und erhob sich dabei gleichzeitig.
    Ihre beiden Brüste wackelten dabei ein wenig und Peter sah sich um. Er hatte sich nicht in einem Gefängnis aufgehalten, sondern in dem Rathaus des Dorfes, welches, wie er selber leider am eigenen Leib erfahren hatte, auch Zellen besaß. Ansonsten stellte er fest, dass sie sich auf dem Rathausplatz befanden, um dem herum mehrere Häuser standen, die aber noch unbeschadet waren.
    Während er sich langsam umsah, kamen langsam die Erinnerungen zurück. Er lächelte Leonie an und fragte: „Aber warum bin ich im Gefängnis gelandet. Wir waren doch noch unentdeckt, als wir am See waren.“
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] antwortete traurig: „Das ist alles meine Schuld. Du hattest ja vorgeschlagen, dass wir zu den Dorfbewohnern gehen und ihnen alles erklären. Ich fürchte, dass wir das nicht mehr machen können.“
    Peter seufzte. Anscheinend war eine Menge passiert, während er bewusstlos gewesen war. Aber er war froh, dass er noch am Leben war und bis auf ein paar Schrammen schien Leonie auch nichts zu haben. Doch er stellte fest, dass sich immer mehr Menschen auf dem Dorfplatz einfanden.
    Ein besonders wütend drein blickender Mann brüllte: „Verschwinde du Monster!“ Er rannte zu ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] und schlug mit seiner Mistgabel mehrmals darauf. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hob den [lexicon='Fuß',''][/lexicon] leicht und stupste damit den Mann sanft an. Dieser fiel auf der Stelle um und kroch voller Entsetzen davon.
    „Na na kleiner Mann. An deiner Stelle wäre ich lieber vorsichtig. Ansonsten verletzt du dich noch... aus Versehen.“ Sie sah an ihren beiden Brüsten hinunter und Peter sah, dass sie wirklich besorgt war. Immerhin verhielten sich die restlichen Dorfbewohner jetzt ruhig. Peter sah zu ihr hinauf und sagte: „Lass mich herunter und ich werde mit ihnen reden.“
    Eine Weile sah ihn die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] mit ihren großen Augen an. Dann nickte sie, wobei ihre dunkelblonden Haare leicht raschelten. Vorsichtig beugte sie sich vor, wobei ihre Brüste erneut wackelten. Peter musste einfach darauf starren und als er nach unten zu den Menschen schaute, sah er, dass auch diese auf ihre beiden Rundungen schauten.
    Als ihre Hand den Boden erreichte, sprang er von ihr herunter. Ein Luftzug verriet ihm, dass sich Leonie hinter ihm wieder ausrichtete. Gleichzeitig verschwand der Schatten, der durch ihren gewaltigen Körper entstanden war. Die Menge verstummte und sah neugierig auf Peter, auf dem nun zumindest ein paar Blicke lagen.
    Er räusperte sich, ehe er meinte: „Meine Damen und Herren. Hinter mir sehen sie das, was viele für Fantasie oder für einen Mythos gehalten haben. Diese große Frau ist eine Göttin. Nicht nur ihre Erscheinung ist gewaltig sondern auch ihr Hunger. Die Zeit, in der der Mensch das stärkste Geschöpf auf dieser Welt war, ist nun vorbei. Wir sollten ihr lieber dienen und ihr helfen, anstelle gegen sie zu kämpfen. Denn ein Kampf wäre eine schlechte Wahl.“
    Er stoppte kurz und sah, dass die Dorfbewohner miteinander tuschelten. Als sie wieder zu ruhe gekommen waren, sagte er: „Ich selbst habe das alles nicht für möglich gehalten, doch ihre Erscheinung hat mich eines Besseren belehrt. Sie braucht Kleidung und Essen. Dafür wird sie aber bei einigen Aufgaben im Dorf behilflich sein.“
    Wieder tuschelten die Dorfbewohner und Peter war sich nicht sicher, ob sie auf ihn hören würden. Dann trat ein Mann hervor, der vermutlich der Bürgermeister war. Er antwortete: „Haben wir denn eine andere Wahl?“
    Leonie hatte anscheinend diese Frage gehört und antwortete: „Natürlich habt ihr eine Wahl. Wenn ihr mich nicht hier haben wollt, werde ich das Dorf verlassen und woanders mein Glück versuchen. Ich bin eine liebe Göttin.“
    Der Bürgermeister brummte etwas Unverständliches in seinen Bart, bevor er antwortete: „Also gut. Wir werden es versuchen, edle Göttin.“
    Seine Stimme klang leicht ironisch bei dem letzten Ausdruck, doch immerhin hatte er eingewilligt. Leonie nickte dankbar und antwortete: „Ihr alle werdet diese Entscheidung nicht bereuen. Ich freue mich schon auf die Zeit bei euch Menschen.“
    Sie nahm Peter wieder, wobei ihre Brüste schon wieder alle Blicke auf sich zogen. Natürlich blieb das der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nicht verborgen, doch irgendwie gefiel es ihr auch, dass jetzt alle Aufmerksamkeit auf ihr lag. Außerdem war sie zufrieden, dass ihre Brüste auch im Vergleich zu ihrer Größe gewachsen waren. Doch gegen etwas Kleidung hatte sie auch nichts einzuwenden.
    Gemeinsam mit Peter ging sie von dem Platz über die Dorfstraße wieder in die Richtung des Waldes. Leise sagte sie: „Ein Glück wissen sie nicht, was ich mit den beiden Polizisten gemacht habe, die den Fehler begangen haben, dich einzusperren.“
    Fragend sah sie Peter an, der sich nicht daran erinnern konnte, von Polizisten eingesperrt worden zu sein. Aber das erklärte immerhin, warum er in einer Zelle aufgewacht war. „Was hast du denn mit denen gemacht?“, fragte er vorsichtig. Er war sich nicht sicher, ob er überhaupt die Antwort hören wollte.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] verließ das Dorf. Dabei trat sie ganz vorsichtig mit ihren Füßen auf, um nicht aus Versehen etwas zu zerstören. Anscheinen gewöhnte sie sich langsam daran, mit ihrer neuen Größe umzugehen.Als sie schon fast das Haus ihrer Großeltern erreichten, sagte Leonie leise: „Ich habe sie getötet.“
    „Du hast was?“, fragte Peter entsetzt.
    „Sie kamen mit ihrem Polizeiauto und sagten mir, dass sie dich gefangen genommen haben. Dazu wollten sie mich auch wegsperren und an das Militär übergeben. Ich wollte ihnen wieder Angst einjagen wie bei ihren ersten Besuch, doch während ich meinen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] gehoben habe, verlor ich das Gleichgewicht.“
    Sie stoppte kurz und Tränen liefen über ihre Wangen. Er sah sie mitfühlend an. Dann fuhr sie traurig fort: „Dann habe ich meinen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] absetzen müssen und er ist genau auf ihrem Polizeiauto gelandet. Da in dem Moment das meiste meines Gewichts auf diesen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] lag, sah das Auto danach ein bisschen anders aus. Und wehe du fragst, wie viel ich wiege. Das weiß ich nämlich selber nicht.“
    Sie hielt an und setzte sich direkt neben das Haus ihrer Großeltern. Sanft hob sie ihre Hand vor ihr Gesicht und sah den kleinen Mann an. Mit leiser Stimme sagte sie: „Aber viel schlimmer ist... es hat mir gefallen.“
    Sanft streichelte er sie über die rechte Wange und sagte zärtlich: „Es war ein Versehen und es braucht ja niemand zu wissen, dass es dir gefallen hat. Solange du nicht das Verlangen hast, weitere Menschen zu töten, ist alles in Ordnung.“
    Sie sah ihn dankbar an und gab ihm einen feuchten Kuss. Danach setzte sie ihn vorsichtig ab. Dabei meinte sie: „Ich bin mir sicher, dass meine Oma etwas Leckeres gekocht hat. Ich habe ihr versprochen, dass ich dich zurückbringe, bevor sie fertig ist.“
    Er lächelte sie an und fragte: „Soll ich dir etwas mitbringen?“ Doch sie schüttelte den Kopf. Es wäre sowieso im Vergleich zu ihrer Größe nur sehr wenig gewesen, was sie bekommen hatte. Doch da sie Hunger hatte, erhob sie sich. Ein paar Rinder würden die Bauern sicherlich noch entbehren können für ihre Göttin. Bei dem Gedanken musste sie unweigerlich Lächeln. Was würde wohl als nächstes Geschehen?

    Auch dieses Kapitel hat mir gut gefallen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ob Lilia ihre Fähigkeiten nicht überschätzt? Schließlich gibt es immer noch nukleare Waffen, die sie eventuell aufhalten können.

    So es geht schon weiter. Irgendwie kann ich nicht aufhören zu schreiben xD


    Die Anklage

    Leonie blickte auf den Wagen, der in sicherer Entfernung von ihr stand. Zumindest dachten das wahrscheinlich die Polizisten. Bisher hatte es noch niemand gewagt auszusteigen. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wartete geduldig darauf, dass die Gesetzeshüter ihren ersten Schritt machten.
    Nach einer Weile war ein lautes Knacken zu hören und dann ertönte es aus einem Lautsprecher: „Bleiben Sie wo Sie sind! Sie wurden als Gefahr für die Allgemeinheit eingestuft. Wenn Sie sich auch nur einen Schritt bewegen, schießen wir!“
    Leonie hob instinktiv ihre Hände. Sie hatte Angst. Mit leiser Stimme sagte sie: „Ich möchte niemanden etwas antun. Ich bin friedlich und brauche Hilfe. Wie Sie sehen könnte ich etwas Kleidung gebrauchen. Meine Alter ist mir jetzt leider zu klein.“
    Sie hoffte, dass die Polizei ihr helfen würde. Schließlich hatte sie bisher noch keinen Anlass gegeben, sie als Fein einzustufen. Als Antwort kam: „Wir sind uns da nicht so sicher. Was ist mit den Kühen? Stecken Sie hinter dem Verschwinden?“
    „Ich hatte Hunger.“, antwortete Leonie ehrlich mit bedauern. „Da ich nichts anderes gefunden habe, musste ich die Kühe verspeisen. Ich werde alles nötige dafür tun, dass dieser Schaden behoben wird.“
    „Wie sieht es mit dem Schaden hier im Wald aus? Diese ganzen Wurzeln dahinter haben Sie bestimmt auch herausgerissen und die Schranke am Eingang ist auch vollkommen zerstört.“
    Leonie konnte sich nicht wirklich daran erinnern, auf die Schranke getreten zu sein. Vermutlich war sie zu sehr in Gedanken gewesen. Sie antwortete: „Es tut mir wirklich Leid. Ich wusste nicht, was ich sonst hätte machen können. Außerdem muss ich mich erst an meine neue Größe gewöhnen. Bitte glauben Sie mir.“
    Der Polizist antwortete: „Also fassen wir mal zusammen. Da hätten wir zum einen Belästigung der Allgemeinheit durch Nacktheit. Dann wäre dort das mutwillige Zerstören von Eigentum, das anderen gehört und wer weiß, was Sie sonst noch so getan haben.“
    Leonie starrte das Polizeiauto entsetzt an. Verstanden die Polizisten denn nicht, in was für einer Situation sie sich gerade befand? Sie antwortete: „Ich wollte das alles nicht. Aber wie hätte ich den sonst reagieren sollen?“
    „Das steht hier nicht zur Debatte. Wir überlegen uns, was wir mit Ihnen machen. Bis dahin sollten Sie sich nicht vom Fleck bewegen!“
    Die Polizisten behandelten sie ihrer Meinung nach wie ein Stück Dreck. Der Ton, den der Polizist verwendet, um mit ihr zu reden, gefiel ihr überhaupt nicht. Sie war immer noch ein Mensch, obwohl sie jetzt siebzehn Meter groß war. Doch die Polizei war nicht bereit ihr zu helfen und wer wusste, welche teuflischen Pläne sie gerade schmiedeten.
    Leonie musste schnell handeln. Ansonsten würde vermutlich das Militär anrücken und sie für irgendwelche Versuche missbrauchen. Etwas in ihr erwachte. Ehe sie sich versah, hatte sie sich in Bewegung gesetzt. Es war ähnlich, wie wenn sie Hunger hatte. Doch dieses Mal trieb sie ungeheure Wut an.
    Mit einem großen Schritt näherte sie sich den Polizisten. Ehe sie sie zum Anhalten bringen konnten, waren ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] direkt vor dem kleinen süßen Auto, das genauso gut ihr Spielzeug hätte sein können. Sie sah direkt hinunter und war sich vollkommen bewusst darüber wie groß ihre Macht über die winzigen Polizisten war, sofern es überhaupt mehrere waren.
    Sie beugte sich vor und langte mit ihrer Hand nach dem Auto. Ohne große Probleme hob sie es hoch. Sie hielt es vor ihre Augen und sah durch die Windschutzscheibe, dass darin zwei Beamten saßen. Ihre Gesichtsausdrücke waren zu erschreckten Fratzen geworden.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sagte: „Wollt ihr mir nicht lieber zuhören, bevor ihr voreilige Schlüsse zieht, Herr Polizist?“ Ihre Stimme hatte einen leicht ironischen Ton und sie lächelte zufrieden.
    Sie ließ das Polizeiauto auf ihre andere Hand fallen, die sie etwas unterhalb hielt. Als das Auto unsanft darauf landete, mussten die Stoßdämpfer so viel Arbeit verrichten, wie wohl noch nie zu vor. Doch es ging nichts kaputt an dem Auto. Dafür waren die zwei Insassen ordentlich durchgeschüttelt.
    Leonie sagte: „Ich möchte euch wirklich nichts tun. Also bitte helft mir. Ihr werdet es nicht bereuen.“
    Die Beamten verließen vorsichtig das Auto und zielten mit ihren Pistolen auf die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Diese reagierte gelassen und nahm einfach das Fahrzeug, um es wieder auf die Erde zu stellen. Dann sagte sie: „Mein Name ist Leonie und bis gestern war ich eine ganz normale Studentin.“
    Sie fing an ihre Geschichte zu erzählen, während die Polizisten weiterhin auf sie zielten. Als sie mit dem Erzählen aufhörte, fragte der eine: „Und du willst uns wirklich nichts tun?“
    Leonie nickte und sagte: „Ich wollte euch nur ein wenig Angst einjagen, damit ihr euch meine Geschichte anhört. Also werdet ihr mir helfen?“ Ihr Gesichtsausdruck machte deutlich, dass sie die kleinen Menschen anflehte. Erneut fragte sich die Studentin, wieso Peter auf die Idee kam, dass sie eine Göttin war. Sie fühlte sich trotz ihrer Größe einfach machtlos in vielen Dingen.
    „Also gut. Wir werden erst einmal mit deinen Großeltern und mit diesem Peter reden, der uns ein paar Erklärungen schuldig ist. Danach überlegen wir, wie wir weiter mit der Situation umgehen. Du bleibst solange hier. Zu fliehen wäre zwecklos. Wir finden dich sowieso.“
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nickte und hoffte, dass jetzt wieder alles gut würde. Vorsichtig setzte sie die Polizisten auf den Boden ab. Diese stiegen in ihr Auto, dass Leonie vorsichtig umdrehte, damit sie nicht wenden mussten. Als sie davon düsten, sah sie ihnen nachdenklich hinterher.
    Es würde wohl ein wenig dauern, bis die Polizisten wiederkommen würden. Deshalb fragte sich Leonie, was sie in der Zeit machen sollte. Erst einmal entschied sie sich zu ihrem Schlafplatz zurückzukehren. Doch auf dem Weg dorthin bemerkte sie, dass sie einen ungeheuerlichen Druck auf ihrer Blase hatte. Durch die Aufregung war es ihr gar nicht aufgefallen, dass sie auf Toilette musste.
    Da sie keine Ahnung hatte, wo sie ihr Geschäft verrichten konnte, entfernte sie sich etwas von ihrem Schlafplatz, wo sie in die Hocke ging. Der Rest geschah einfach wie von selbst, so als würde sie auf einer Schüssel sitzen.
    Als sie fertig war, musste sie wieder zum Fluss gehen, um sich zwischen den Beinen zu waschen. Dafür musste sie aber erst einmal das Flussbett tiefer machen. Deshalb grub sie mit ihren Händen ein wenig, bis sie die gewünschte Tiefe erreicht hatte. Es dauerte etwas, bis das Wasser wieder weiterfloss, doch das störte Leonie nicht weiter.
    Sie war froh, als sie sich endlich waschen konnte. Das sie in dieser Zeit auch ohne Probleme bis zum See hätte gehen können, war ihr nicht bewusst. Als sie zurückkehrte, zeugte nur noch die Mulde davon, dass sie den Ort als Toilette genutzt hatte. Der Boden war schließlich sehr aufnahmefähig, wenn es so warm war.
    Da von den Polizisten immer noch nichts zu sehen war, ging sie zu ihrem Schlafplatz und sie setzte sich dort hin. Gelangweilt nahm sie eine der ausgerissenen Wurzeln und warf diese immer wieder in die Höhe. Gleichzeitig schrieb sie in die Erde eher unbewusst das Wort „Göttin“.
    Sie hoffte, dass sich die Polizisten beeilten. Sie sah ihre langen Beine entlang und wackelte dabei mit ihren Zehen. Ein lautes Seufzen entwich ihren Lippen. Wäre doch nur Peter bei ihr gewesen. Dann hätte er sie abgelenkt. Hoffentlich verhafteten die Polizisten ihn nicht. Warum hatte sie auch wirklich Alles erzählt?

    Das war wieder ein sehr tolles Kapitel. Das mit dem Hubschrauber war eine gute Idee. Und ich frage mich auch schon die ganze Zeit, wann der Bikini einfach schlapp macht. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

    Auch dieser Teil gefällt mir gut. Wie die Leute doch immer wieder den Fehler machen und eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wütend machen. Tja so sind wir Menschen eben :D Wir wissen oft einfach nicht, wann wir besser die Klappe halten. Also ich freue mich schon darauf, wenn es weiter geht. Der arme Kerl wird jedenfalls sich wünschen, dass er Jessica nie getroffen hätte :D

    Danke. Ja Mund zur Mund Beatmung wird wohl nicht ganz hinhauen. Aber ich will nicht zu viel verraten, da ihr ja einfach das folgende Kapitel lesen könnt. Ich freue mich wirklich jedes Mal, wenn ich eure Kommentare hier lese. Eigentlich hätte ich nie gedacht, dass ich so viel so schnell schreibe, aber irgendwie macht mir die Geschichte richtig Spaß, weshalb ich jetzt schon 19 Seiten in meinem Dokument habe. Allerdings will ich maximal auf 30 Seiten kommen. Zur Not muss es einfach später einen zweiten Teil geben xD

    Kampf ums Überleben

    Es dauerte etwas, bis Leonie realisierte, dass Peter ins Wasser gesprungen war. Denn im Vergleich zu ihr hatte er einfach kein Gewicht. Für sie war er leicht wie eine Feder und wer würde schon so schnell bemerken, dass das Gewicht einer Feder fehlte?
    Doch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] reagierte blitzschnell und fing an im Wasser nach dem Winzling zu suchen. Es dauerte etwas, bis sie seinen winzigen Körper spürte. Dann positionierte sie aber schnell ihre Hand unter ihm, damit er nicht weiter versank. Vorsichtig zog sie ihre Hand aus dem Wasser und hob den kleinen hoch.
    Sie stellte fest, dass er nicht mehr bei Bewusstsein war. Panik stieg in ihr hoch. Was sollte sie tun? Sie konnte ja schlecht eine Herzmassage machen. Dabei war die Gefahr einfach viel zu groß, dass sie ihn zerquetschte und beatmen war auch keine Option. Ihr Mund war schließlich um ein vielfaches Größer als seiner.
    Wenn sie ihren Mund öffnete, war dieser einen halben Meter hoch. Sie selbst konnte diese Größe aber nur schlecht abschätzen. Früher war für sie ein Meter viel gewesen, doch jetzt war ihre Größe das Siebzehnfache davon.
    Ganz vorsichtig drückte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] auf die Brust des kleinen Kerls. Doch sie stoppte sofort, da sie Angst hatte, dass selbst das schon zu viel war. Stattdessen versuchte sie den Puls des kleinen Mannes zu fühlen. Doch sie spürte nichts. Sein Herzschlag war einfach zu schwach, um durch ihren Tastsinn festgestellt zu werden.
    Ihr blieb keine andere Wahl, als möglichst schnell zum Dorf zurückzukehren und dort auf Hilfe zu hoffen. Deshalb fing sie an zu rennen. Dabei stampfen ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] ganz schön in dem Flussbrett und sie sorgten dafür, dass das Wasser sich vor Dreck verfärbte. Erst später bemerkte man die kleinen Vertiefungen, die sie geschaffen hatte.
    Da sie nicht wirklich auf ihre Umgebung achtete, kam es immer öfter vor, dass sie auf umgestürzte Bäume trat oder Äste abbrach. Die ein oder andere Schramme bekam sie auch durch die besonders dicken Hindernisse. Aber davon ließ sie sich nicht aufhalten. Das Spiel ihres Geliebten stand auf dem Spiel.
    Es dauerte nicht lange, bis sie den Weg erreichte, der durch den Wald führte. Auch diesen lief sie entlang. Sie lief selbst, als sie eigentlich schon nicht mehr konnte. Denn der kleine Kerl in ihrem Arm, regte sich nicht. Sie wusste nicht einmal, ob er überhaupt noch am Leben war.
    Während sie lief, dachte sie an die Worte von Peter. Er hatte sie eine Göttin genannt. Aber wie konnte sie eine Göttin sein, wenn sie nicht einmal ihm helfen konnte. Sie hatte gerade gefallen an ihrer neuen Größe gefunden. Jetzt wäre sie lieber wieder kleiner gewesen, um ihn retten zu können.
    Als sie die letzte Biegung vor dem Waldrand hinter sich ließ, fiel ihr ein Stein vom Herzen. Sie wusste nicht, wie lange sie für die Strecke gebraucht hatte, aber es konnte nicht sehr lange gewesen sein. Diese Gedanken schob sie aber schnell zur Seite. Denn viel Wichtiger war jetzt, dass sie ihre Großeltern erreichte.
    Als sie das Haus sah, nahm sie noch einmal einen Zahn zu. Sie rannte so schnell sie konnte. Und als sie es erreicht hatte, wäre sie fast in das Gebäude gekracht. Ihre Zehen blieben nur einen Meter vor der Mauer stehen. Doch dieser Umstand war jetzt nicht wichtig.
    Sie klopfte sanft auf das Dach, um ihre Großeltern nach draußen zu locken. Allerdings gingen dabei leider ein paar Ziegeln kaputt, was die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wirklich bedauerte. Sie würde ihren Großvater nach neuen fragen, um diese auszutauschen.
    Als das alte Ehepaar endlich ins freue trat, seufzte Leonie erleichtert. Sie legte Peter vor ihnen auf den Boden ab und stammelte: „Er ist in den See gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Ich weiß nicht...“ Sie schluchzte. „..., ob er noch lebt.“
    Ihre Miene verriet, wie groß ihre Sorgen waren, weshalb sich ihre Großmutter direkt um den Studenten kümmerte. Als sie seinen Puls gemessen hatte und seine Atmung überprüft hatte, meinte sie: „Ich kümmere mich um ihn. Du solltest wieder zu deinem Versteck zurückkehren.“
    „Woher...?“, fragte sie erstaunt.
    „Das ist jetzt nicht wichtig, Kind. Du kannst ihm eh nicht helfen. Sobald es etwas Neues gibt, melden wir uns bei dir, versprochen.“
    „Aber...“
    „Nichts aber!“, sprach ihre Großmutter entschieden, die mit ihr redete, als wäre sie ein kleines Kind, das gerne ein Eis hätte, es aber nicht bekam.
    Doch Leonie blieb nichts anderes übrig, als auf ihre Großmutter zu hören. Diese hatte letztendlich auch recht. Sie konnte wirklich nichts für Peter tun. Traurig wandte sie sich zum Gehen, als eine Polizeisirene erklang. Wie vom Donner gerührt, blickte sie in die Richtung des Dorfes. Zu ihrem Erstaunen kam der Wagen auf sie zu.
    „Lauf! Sie haben dich entdeckt, Liebes. Du musst von hier verschwinden!“, schrie ihr Großvater sofort.
    Das ließ sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nicht zwei Mal sagen. Sie wäre vermutlich locker mit der Polizei fertig geworden, da sie im Vergleich zu ihr einfach winzig waren, doch sie wollte es nicht mit den Menschen verscherzen. Deshalb rannte sie so schnell, wie sie konnte, zurück zum Wald.
    Als sie den Weg betrat, krachte ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf die Eisenschranke, die alle nicht befugten Fahrzeuge davon abhalten sollten, in den Wald zu fahren. Da sie aber ziemlich verrostet war und letztendlich auch nicht sehr stabil war, blieb von ihr nicht wirklich viel übrig. Um genau zu sein, war das Metall danach platt gestampft, da die Schranke von innen hohl gewesen war.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] bekam diesen Umstand aber nicht einmal mit. Ansonsten hätte sie sich aber sicherlich geärgert, da die Polizei jetzt ohne Probleme in den Wald fahren konnte. Die Sirene trieb sie immer weiter in den Wald, doch sie hatte sich noch nicht ganz erholt, weshalb ihr schon bald die Puste ausging.
    Deshalb ging sie weiter, um wieder zu Kräften zu kommen. Dadurch nahm ihr Vorsprung aber immer mehr ab. Vermutlich würde sie es nicht rechtzeitig zu dem Versteck schaffen und sie wollte eigentlich gar nicht wissen, was die Polizisten von ihr wollten. Sie ging jedenfalls davon aus, dass es mehrere waren.
    Als Leonie gerade das abgeholzte Gebiet erreichte, hörte sie wie der Wagen hinter ihr quietschend zum Stehen kam. Sie verließ den Weg und drehte sich um. Da sie nun ein wenig abseits stand, konnte die Polizei ihr nicht mehr mit dem Wagen folgen. Allerdings hatte sie auch nicht das Verlangen, ihnen ihr Versteck zu verraten.
    Deshalb fragte sie: „Habe ich etwas getan oder warum verfolgt ihr mich?“ Sie war gespannt, was sie als Antwort zu hören bekam. Innerlich fluchte sie, da sie schon genug Probleme hatte. Ihre Gedanken wanderten unweigerlich zu Peter, von dem sie nicht wusste, ob er überhaupt noch am Leben war. Alles hätte so schön sein können, doch jetzt verwandelte sich die Situation immer mehr in einen Albtraum.

    Da hätten sie wohl besser auf die Flüchtlinge gehört. Gefällt mir auch sehr gut. Allerdings hätte man noch genauer sagen können, warum Lilia in die Stadt kommt. Treibt sie ihr Hunger an oder hat sie gefallen daran gefunden, Menschen zu essen? Denn letztendlich hätte sie ja auch noch Getreibe vom Hof verschlingen können. Aber das ist nur eine kleine Anmerkung von mir. Vielleicht ist es auch ganz gut, dass sie etwas verschlossen bleibt oder es ist so gewollt, dass sich die Leute dort ihren Teil denken, warum sie jetzt so reagiert.

    Danke für das tolle Feedback. Da Geschichten für die Allgemeinheit schreibe, hilft mir das echt weiter. Ich hoffe, dass euch das nächste Kapitel auch gefällt, in dem es nicht zum Dorf geht, wie der ein oder andere vielleicht erwartet hat. Viel Spaß beim Lesen. Ich hoffe wieder auf Kommentare eurer Seits ^^


    Eine ungewollte Dusche

    Es fiel Peter auf, dass Leonie ihn nach seinen Worten anstarrte. Sie fragte mit zittriger Stimme: „Ich, eine Göttin?“ Ihr Gesichtsausdruck verriet, dass sie da anderer Meinung war. Sie hatte aber auch nicht mehr die Sichtweise eines Menschen.
    „Stell dir einfach vor, wie du für einen der Dorfbewohner aussiehst. Du bist jetzt nicht mehr eine unter vielen Studentinnen. Du bist einzigartig und fällst sofort auf. Du bist riesig und mächtig. Du bist eine Göttin.“
    Sie schien darüber nachzudenken. Dann sagte sie: „Ein Versuch ist es wert. Aber vorher sollte ich mich vielleicht waschen.“ Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sah kritisch an ihr herunter. Neben der Erde waren inzwischen auch ein paar Blutspritzer auf ihrer Haut gelandet, die die Dorfbewohner sicherlich verschreckt hätten.
    Deshalb nahm sie Peter und ging mit ihm zurück in den Wald. Auf den Hinweg waren sie über einen Fluss gegangen, den der Student allerdings übersehen hatte, da er mit Leonie beschäftigt gewesen war. An diesen machten sie halt und die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] versuchte daraus Wasser zu schöpfen. Doch sie hatte keinen Erfolg.
    Der Fluss, im Vergleich zur ihrer Größe traf nicht einmal Bach zu, hatte einfach nicht genügend Wasser. „Vielleicht sollte ich es bei einem Teich versuchen.“
    Peter sah sie skeptisch an. „Du solltest zu einem See gehen. Ein Teich wird wohl kaum reichen. Für mich ist das dort ein Fluss, aber für dich ist es ein Rinnsal. Ein Teich ist für dich vermutlich eine kleine Pfütze. Also sollten wir es bei einem See versuchen. Je größer, desto besser.“
    „Dann sollten wir den Fluss folgen. Nicht weit von hier ein natürlicher See, in dem ich schon einmal Baden war.“
    Also machten sie sich auf den Weg. Da der Fluss wenigstens für eine kleine Schneise sorgte, schafften sie es ohne weiteres ihm zu folgen. Hier und dort musste Leonie einen Ast abbrechen, der zu weit hinausragte. Dazu stieg sie mit Leichtigkeit über umgestürzte Bäume. Nach einer von mehreren Biegungen kam der See in Sicht, der groß genug war, um mit der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] fertig zu werden.
    Deshalb beschleunigte Leonie ihre Schritte, weshalb sie eher weniger auf ihre Umgebung achtete. So kam es, dass sie auf einen Baumstamm trat, der krachend unter ihrem Gewicht auseinander brach. Das Geräusch war so laut, dass selbst die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] kurz zusammenzuckte.
    Sie sah an sich herunter und stellte fest, dass ihr rechter [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf den Stamm getreten war, der vorher über den Fluss gehangen hatte. Jetzt lagen links und rechts von ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] ein paar Stücke. Sie hob diesen langsam an und setzte ihn etwas weiter vorne wieder ab. Da nicht alles an Holz herunter gefallen war, scharte sie ein wenig im Wasser, wodurch der Fluss sofort gelblich wurde.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] bedachte ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] noch einmal mit einem Blick und stellte erleichtert fest, dass sie sich nicht verletzt hatte. Kein Holzsplitter hatte sich in ihre Haut gebohrt. Sie machte sich danach sofort auf den Weg zum See, passte dieses Mal aber darauf auf, dass sie nicht auf einen weiteren Baumstamm trat.
    Als sie das Ufer erreichte, setzte sie an diesem Peter vorsichtig ab. Sie lächelte ihm zu, ehe sie in das Wasser ging. Es dauerte etwas, bis sie bis zur Hüfte im Wasser war. Um genau zu sein, befand sie sich zu dieser Zeit schon an der tiefsten Stelle des Sees, der etwa acht Meter tief war.
    Deshalb ging sie in die Knie, wodurch nur noch der obere Teil ihrer Brüste zu sehen war. Den restlichen Teil ihres Körper wusch sie jetzt mit der Hilfe ihrer Arme. Peter sah ihr dabei vom Ufer aus zu. Er war sich sicher, dass die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] dankbar dafür war, dass es Sommer war. Denn so würde sie schneller trocknen.
    Als sie sich wieder erhob und sauber genug war, hatte er einen deutlich besseren Blick auf ihren nassen Körper. Sie watete langsam zum Ufer und blieb erst stehen, als sie direkt vor ihm stand. Doch der Student wich zurück, damit er nicht von den Wassertropfen getroffen wurde. Schließlich hatte immer noch Kleidung an.
    Doch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] trat sofort einen weiteren Schritt nach vorne, wodurch sie direkt über ihm stand. Ehe er sich versah, ragten ihre langen Beine links und rechts von ihm nach oben. Ziemlich große Tropfen fielen zwischen ihren Beinen hinunter und landeten auf seinem Kopf. Es dauerte nicht lange, bis seine Kleidung durchnässt war.
    Von oben hörte er ein Kichern und dann folgten die Worte: „Ich habe mir gedacht, dass du auch eine kleine Dusche gebrauchen könntest. Hat es dir gefallen?“
    Doch ehe Peter antworten konnte, wollte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] in die Knie gehen. Panisch lief der Student weg, um nicht unter ihr zu landen. Ihm folgte ein leises Kichern, dass ihn erschreckte. „Du hast doch nicht ernsthaft gedacht, dass ich mich auf dich setzte oder?“
    Er drehte sich zu ihr um und musste deshalb unweigerlich auf ihren Schritt schauen. Deshalb wandte er seinen Blick sofort nach oben, wo ihm lediglich ihre beiden Brüste vor ihrem Gesicht waren, das ein verspieltes Lächeln zeigte.
    „Warum hast du diesen Trank gebraut, Peter? Und wieso hast du ihn an mir ausprobiert?“, fragte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ernst. Ihre Stimme passte überhaupt nicht zu ihrem Gesichtsausdruck, was den Studenten ein wenig irritierte.
    Er antwortete: „Es war schon immer ein Wunsch eine Göttin, ich meine eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon], zu erschaffen. Als ich dich kennengelernt habe und du mir gesagt hast, dass du gern ein bisschen größer wärst, dachte ich mir, dass ich den Trank ja an dir ausprobieren könnte. Allerdings ist das Ergebnis etwas anders, als ich es nach dem ersten Versuch erwartet hätte.“
    Sanft schlossen sich die feuchten Finger ihrer rechten Hand um seinen Körper. Sie hob ihn mit Leichtigkeit hoch und gab ihn einen sanften Kuss, der feuchter war, als sie vermutlich beabsichtigt hatte. Ihre Wangen erröteten sich und sie hauchte: „Ich liebe dich, Peter.“
    Die Worte hauten den jungen Mann fast um, der dankbar war, dass ihn die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gerade festhielt. Ansonsten wäre er wahrscheinlich in die Knie gegangen. Sein Herz war am Rasen und er war sich nicht einmal im Klaren, warum er plötzlich so verrückt spielte.
    Ohne das er selbst wusste, wie ihm geschah antwortete er: „Ich dich auch, Leonie.“ Da er immer noch in der Nähe ihres Mundes war, gab er ihr auf diesen einen Kuss. Vermutlich war er kaum zu spüren, aber die Geste musste eindeutig sein.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] lächelte danach glücklich und flüsterte: „Ich werde auf dich aufpassen und dafür sorgen, dass dir nie etwas passiert. Solange du bei mir bist, bist du in Sicherheit, mein Süßer.“ Die Gedanken, die sie bei diesen Worten hatten, ließen sie erneut verspielt Kichern.
    Sie erhob sich und stellte fest, dass ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] und ihr Po erneut dreckig geworden waren. Doch die Göttin ließ sich davon nicht irritieren. Sie ging einfach noch einmal in den See. Dieses Mal schöpfte sie allerdings auch mit ihrer freien Hand etwas Wasser, denn sie hatte seit gestern nichts mehr getrunken.
    Peter sah ihr dabei zu, ehe er von seinem etwas erhobenen Platz auf das Wasser schaute. Seine Kleider waren eh schon nass, weshalb er einfach ins Wasser sprang. Doch er hatte nicht bedacht, dass seine Kleider ihn so stark nach unten ziehen würden. Panik machte sich ihn breit und er glitt entlang der langen Beine seiner riesigen Freundin in die Dunkelheit.
    Schon wieder hatte er sich Treiben lassen und zahlte erneut dafür die Quittung. Er wusste nicht, ob Leonie ihn rechtzeitig herausfischen würde. Vielleicht hatte sie gar nicht bemerkt, dass er von ihrer Hand gesprungen war. All diese Gedanken schossen durch seinen Kopf, ehe er das Bewusstsein verlor. Das letzte was er gesehen hatte, waren ihre Knie gewesen.

    So es geht schon weiter mit dem nächsten Kapitel. Das Schreiben macht mir echt Spaß und ich hoffe, dass euch das Lesen wenigstens nur halb so viel Spaß macht. Ich hoffe, dass das in Ordnung ist, dass Peter sich immer wieder Vorwürfe macht. Denn ich Glaube das würden die meisten von uns machen. Selbiges gilt auch für Leonie, da sie beide ja nicht skrupellos sind, aber die Umstände verändern sie, nicht nur körperlich...


    Der Morgen danach

    Peter hatte die Nacht nur schlecht geschlafen. Immer wieder war er schweißgebadet aufgewacht. Als es begann zu dämmern, gab er es auf, wieder einzuschlafen. Vermutlich wäre er eh kurze Zeit später wieder aufgewacht.
    Nachdem er sich geduscht hatte und einen kleinen Happen gegessen hatte, machte er sich auch schon auf den Weg zu Leonie. Er fragte sich, ob sie wohl noch am schlafen war. Für sie hoffte Peter, dass sie deutlich besser als er geschlafen hatte. Da es noch recht früh war, war es dementsprechend frisch.
    Mehr als einmal erschauderte er, als ein besonders kühler Windhauch über ihn hinweg blies. Da er den Weg noch nie selber gegangen war, konnte er schwer einschätzen, wie weit es bis zu Leonies Versteck war. Nach einer Weile war er froh, dass sie ihn letzte Nacht zurückgetragen hatte, da es doch ein gutes Stück war, dass er gehen musste.
    Als er endlich zu dem abgeholzten Gebiet kam, begann er den Weg zwischen den Baumstümpfen entlang. Schon bald sah er die Zerstörung, die Leonie angerichtet hatte, als sie sich einen angenehmeren Schlafplatz geschaffen hatte. Die Baumstümpfe hatten einen kleinen Hügel gebildet und mehrere Bäume waren umgestürzt.
    Als er noch ein kleines Stück weiter ging, konnte er Leonies große [lexicon='Füße',''][/lexicon] sehen. Langsam kam mehr von ihren langen Beinen in Sichtweite. Während er ging, wandte er nur kurz den Blick von ihrem großen Körper ab, weshalb er mehrmals fast gestolpert wäre. Er stellte schon bald fest, dass sie nicht mehr gewachsen war, was ihn ein wenig erleichterte.
    Ihre Hüfte kam hinter den Bäumen hervor, die sie vom Weg aus vor neugierigen Blicken schützten. Er erkannte ihren Bauch gefolgt von ihren Brüsten, auf denen sein Blick blieb, als sogar ihr Gesicht zu sehen war. Doch irgendwann schaute er dann doch kurz auf ihr schönes Gesicht. Ihre Augen waren geschlossen, weshalb er vermutete, dass sie noch am schlafen war.
    Vorsichtig näherte er sich ihr. Ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] ragten höher in den Himmel als er groß war. Er schätzte ihre Höhe auf etwa zweieinhalb Meter. Er dachte daran, dass die Studentin gestern selbst kleiner gewesen war als ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon]. Ihm fiel auf, wie dreckig sie war. Er wusste nicht, ob dieser Dreck nur von dem Ausreißen der Wurzeln stammte oder ob sie sich mehrmals im Schlaf gedreht hatte.
    Er ging entlang ihrer langen Beine, die wohl mindestens acht Meter lang wahren. Bei diesen Gedanken erschauderte er. Schon jetzt war ihr Anblick majestätisch. Jeder Mensch, der ihr nicht gehorchte, musste man eindeutig als verrückt erklären. Mit dieser Größer konnte man wirklich von einer Göttin sprechen.
    Peter hatte ungeheuren Respekt vor Leonie, da er gesehen hatte, wie sie skrupellos drei Kühe getötet hatte. Er ging weiter entlang ihrer für ihn schon jetzt gigantischen Erscheinung. Ihre Hüfte ragte deutlich über ihn hinaus. Selbst ihre Taille war mehr als drei Mal so breit wie er groß war. Ihre Busen waren einfach in unerreichbare Höhe für ihn.
    Er stellte sich vor, wie klein er doch für sie war. Er war wohl siebzehn Zentimeter für sie groß. Das war etwas größer als für ihn ein kleines Geodreieck war. Ihn fiel plötzlich auf, dass sie eigentlich die Plane als Decke benutzen sollte. Doch diese lag immer noch dort, wo die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sie gestern fallen gelassen hatte.
    Nur deshalb hatte er diesen Anblick in voller Form genießen können. Als er ihren Kopf erreichte, regte sich sie sich. Als sich Leonie aufsetzte, rieb sie sich die Augen mit ihren dreckigen Händen. Ihr Ausdruck wirkte verschlafen, als sie sich müde umblickte. Nach einer Weile entdeckte sie Peter und hob ihn sanft zu sich herauf.
    Neugierig betrachtete sie ihn. Der Student war so erstaunt, dass er zitterte. Als sie sprach, donnerte ihre Stimme schon fast über ihn hinweg, da er nur etwas oberhalb von ihrem Mund gehalten wurde: „Also war es kein Traum.“
    Peter schüttelte den Kopf und fragte: „Wie hast du geschlafen?“
    Die junge Frau lächelte und setzte ihn ab, um sich einmal zu strecken. Dann erhob sie sich und überragte ihn mit ihrer kompletten Größe. Peter erschauderte. Ihre Knie überragten ihn schon mehr als das doppelte. Gestern war ihm gar nicht aufgefallen, wie groß sie war. Er war wohl zu aufgeregt gewesen.
    Das Mädchen antwortete: „Ich habe gut geschlafen. Der Waldboden war bequemer als ich dachte.“
    Als er ein Stück zurücktrat, bemerkte er, dass Leonie ihn von oben betrachtete. Eine gewisse Aufregung war ihr anzusehen. Auch sie schien erst jetzt zu bemerken, wie groß sie nun war. Noch einmal regte sie sich, bevor sie sich wieder hinsetzte. Ihr Magen knurrte laut und sie verzog ihr Gesicht.
    Peter ahnte bereits, was gleich passieren würde. „Hast du mir etwas zum Frühstücken mitgebracht?“, fragte Leonie hungrig.
    Er schüttelte entschuldigend den Kopf. „Ich bezweifle, dass es dich satt gemacht hätte, wenn ich einen ganzen Laib Brot mitgebracht hätte.“
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] kicherte und antwortete: „Wohl kaum. Aber es wäre eine nette Geste gewesen. Dann muss ich wohl schauen, was heute auf der Speisekarte steht. Ich hätte richtig Lust auf Wild, aber ich bezweifle, dass ich auch nur ein Reh zu Gesicht bekomme.“
    Er sah, wie sie sich über den Bauch streichelte, während ihre Gedanken anscheinend abschweiften. Erneut knurrte ihr Magen. Dieses Mal aber deutlich lauter und bedrohlicher. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] schnappte sich den Studenten, dessen Herz sofort kurz aussetzte. Für einen Moment dachte er, dass Leonie vor hatte, ihn zu essen.
    Doch stattdessen erhob sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nur und ging mit ihm zurück zum Weg. Dieses Mal gingen sie aber nicht in die Richtung des Dorfes, sondern weiter in den Wald hinein. Da sich Peter in dieser Gegend absolut nicht auskannte, wusste er nicht, wohin die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ging.
    Während sie gingen, knurrte der Magen immer öfter und lauter. Peter merkte, wie sich die Muskeln von Leonie immer mehr anspannten. Ihr Hunger schien immer größer zu werden und er wollte gar nicht wissen, was geschah, wenn sie ihr Limit erreichte.
    Zum Glück erreichten sie schon bald das andere Ende des Waldes, der anscheinend nicht sehr groß war, zumindest im Vergleich zu Leonie. Auf einer Weide grasten Pferde, die als sie Leonie entdeckten, so schnell wie möglich zum anderen Ende galoppierten. Es war ihr Glück, dass die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] kein Interesse an Pferdefleisch hatte. Ansonsten wären sie ihr wohl kaum entkommen.
    Stattdessen trat sie auf eine Weide, auf der Kühe grasten. Zwar versuchten auch diese von ihr zu fliehen, doch sie waren bei weitem nicht schnell genug. Leonie setzte aber erst einmal Peter an einem sicheren Ort ab, ehe sie auf die Jagd ging. Schon bald hatte sie die erste Kuh gefangen und biss dieser den Kopf ab, um ihre Qualen möglichst schnell zu beenden.
    Peter sah ihr dabei wieder mit blanken Entsetzen zu. Sich so etwas in seiner Fantasie vorzustellen war eine Sache, aber die Wirklichkeit war einfach nur grausam und absolut. Diese Kühe starben wirklich. Wenn Leonie Interesse an Menschenfleisch bekam, würden Menschen sterben. Noch erinnerte sie sich daran, wie es gewesen war, selbst ein Mensch zu sein, doch sobald sie sich an ihre neue Rolle in der Geschichte gewöhnte, konnte dies ein böses Ende nehmen.
    Es dauerte etwas, bis die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gesättigt war. Sie leckte mit ihrer Zunge noch etwas von dem Rinderblut ab, ehe sie auf ihre Knie fiel und leise schluchzte. Vorsichtig näherte sich ihr Peter. „Was hast du?“, fragte er zärtlich.
    „So kann es doch nicht weiter gehen. Jedes Mal wenn ich Hunger habe, werde ich zu einem Monster, dass einfach so rohe Kühe verschlingt. Lebende Kühe.“
    Sie schluchzte noch eine ganze Weile, während Peter ihr über den nackten Unterschenkel strich. Sanft sagte er: „Vielleicht sollten wir zum Dorf gehen und um Hilfe bitten. Du bist jetzt eine Göttin und sie könnten dir Opfergaben geben.“
    Doch würde das wirklich die Situation verbessern? Die Zeit würde es zeigen...

    Danke für das viele positive Feedback. Das hat mich echt sehr gefreut :) Ich hoffe, euch gefällt das nächste Kapitel genauso. Bisher hab ich noch keine Geschichte gelesen, in der das so vorgekommen ist :D Außerdem kommt der Begriff [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gegen Ende etwas öfter vor...


    Entwurzeln

    Als sich die beiden umsahen, bemerkten sie, dass es bereits dämmerte. Sie waren echt recht später angekommen und dadurch, dass sich die Ereignisse so überschlagen hatten, war ihnen jegliches Zeitgefühl abhanden gekommen.
    Nachdenklich meinte Leonie: „Ein Dach über den Kopf werde ich jetzt wohl kaum haben. Eine Scheune wäre mir aber auch zu eng. Ob ich wohl eine Lichtung im Wald stattdessen nehmen sollte, wo ich vor den Blicken von Schaulustigen sicher bin?“
    Peter sah seine riesige Freundin mitfühlend an. „Du solltest eine Plane als Decke nehmen. Es ist zwar angenehm warm, aber in der Nacht könnte es etwas kühl werden. Außerdem...“ Er beendete den Satz nicht, da es ihm peinlich war. Die ganze Zeit hatte er auf ihre Brüste gestarrt.
    Ihm war aufgefallen, dass sich ihre Proportionen geändert hatten. Sie war jetzt nicht mehr so dünn und ihre Rundungen waren üppiger geworden. Das Mädchen folgte seinem Blick und fragte verführerisch: „Gefallen sie dir?“
    Er sah in ihre Augen, die ihn schelmisch betrachteten. Hatte er nur das Gefühl oder hatte sich tatsächlich der Charakter der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] verändert. Ehe er weiter darüber nachdenken konnte, setzte sie sich wieder in Bewegung und ging in die Richtung des Hofes.
    Peter hoffte, dass niemand in diesem Augenblick in ihre Richtung schaute. Die riesige Frau war einfach nicht zu übersehen, obwohl es noch über einen Kilometer bis zu dem Dorf war. Die ein oder andere ältere Dame würde sicherlich nicht so gut damit umgehen können, wie Leonies Großmutter. Dazu könnte auch jemand die Polizei rufen, die ihr kleines Abenteuer sofort beenden würde.
    Vielleicht war dies der Grund, weshalb Leonie fast schon lief. Zum Glück war der Boden recht ausgetrocknet, weshalb sich kaum Abdrücke bildeten. Sie schien auch gleichzeitig zu versuchen, möglichst weich auf den Boden aufzutreten. Doch das Gras wurde unter ihren Füßen trotzdem platt gedrückt und Peter bezweifelte, dass es sich so schnell wieder aufstellen würde.
    Als sie den Hof erreichten, erwarteten sie Leonies Großeltern bereits. Ihre Großmutter schrie: „Leonie, mein Schätzchen. Ich habe euch etwas zu essen gemacht. Ich hoffe, es ist genug.“
    Sie hatte anscheinend ihren größten Kessel genommen und eine Suppe gekocht. Doch dieser Kessel war im Vergleich zu Leonie einfach winzig. Eine großköpfige Familie wäre davon satt geworden, aber für eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war dies schon fast nur ein Schluck. Dennoch antwortete Leonie freundlich: „Danke, Oma. Ich werde mir die Suppe mit Peter teilen.“
    Sie nahm ihrer Großmutter den Kessel mit einer Leichtigkeit aus der Hand, der in ihrer Hand verschwand. Danach meinte sie: „Ich leihe mir mal eine Plane für diese Nacht. Peter und ich werden draußen übernachten. Schlaft gut.“
    Mit diesen Worten gab sie Peter den Kessel, der sehr schwer war. Er wunderte, wie sich die zierliche alte Frau diesen so einfach getragen hatte. Danach sah er noch, wie Leonie ihre Plane nahm, mit der sie sich vorher schon zugedeckt hatte.
    Als sie alles hatten, eilte sie in die Richtung des Waldes. Anscheinend wollte Leonie somit verhindern, dass sie von mehr Leuten entdeckt wurde. Doch Peter war sich eigentlich ziemlich sicher, dass das Mädchen von ein paar Bewohner gesehen worden war. Zwar war sie noch nicht so groß, dass ihre Schritte für ein Beben gesorgt hätten, doch sie war eben auffallend von der der Größe.
    Da sie aber noch nicht so groß war, um ohne weiteres durch den normalen Wald zu gehen, mussten sie über einen Waldweg gehen. Die Bäume ragten links und rechts noch deutlich über die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hinweg. Schließlich konnten Fichten über vierzig Meter hoch werden.
    Da die Äste immer noch piksten, wagte es die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] erst vom Weg abzuweichen, als sie ein etwas abgeholztes Gebiet vorfand. Dieses war zum Glück so verwinkelt, dass sie sich verstecken konnte. Doch auf dem Boden befanden sich die Baumstümpfe, die nicht gerade angenehm waren. Deshalb setzte sie Peter ab, der sie verwirrt anschaute. Er wusste nicht, was sie vor hatte.
    Auch die Plane wurde von ihr zur Seite gelegt und dann versucht die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] mit ihren Händen die Stümpfe herauszureißen. Ihre Finger wirkten wie Krallen, die sich um den Stumpf herum in die Erde bohrten. Das Mädchen musste dafür allerdings auf die Knie gehen.
    Er sah ihr an, dass sie mit ihrer gesamten Kraft zog. Zuerst schien es so, als hätte sie keinen Erfolg, doch dann hörte er ein leises Knacken. Immer mehr Wurzeln konnten der Belastung nicht stand halten. Am Ende riss die Studentin den ersten Sumpf aus dem Erdreich. Sie legte warf ihn einfach über ihre Schulter, sodass er irgendwo zwischen den Bäumen landete.
    Weitere Stümpfe folgten und Peter sah seiner [lexicon='Riesin',''][/lexicon] dabei zu, wie sie diese Arbeit verrichtete. Sie sah stark aus und er bemerkte wieder einmal, dass man es mit ihr nicht verscherzen sollte. Doch durch das entwurzeln wurde auch viel Erde in die Luft geschleudert, der teilweise auf ihrem nackten Körper landete.
    Teilweise zog sie mit solcher Kraft, dass die Erde sogar über ihren Kopf hinweg flog. Doch sie schien sich daran nicht stören zu lassen. Manchmal machte sie eine kurze Pause, um wieder zu Atem zu kommen, doch dann arbeitete sie unermüdlich weiter. Denn in der Zwischenzeit war es dunkel geworden.
    Peter hatte etwas von der Suppe gegessen, da sie sonst kalt geworden wäre. Er glaubte kaum, dass Leonie das interessierte, da es für sie sowieso fast nichts war. Dazu hatte er sich nicht getraut, sie beim Ausreißen zu stören. Denn er wollte nicht aus versehen von einem Baumstumpf erschlagen werden.
    Als die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] mit der Arbeit fertig war, lächelte sie erschöpft. Sie legte sich auf der Stelle hin und tatsächlich störte sie kein einziger Baumstumpf mehr. Mit ihren müden Augen blickte sie auf Peter und dieser blickte ihr in die Augen. „Das hast du wunderbar gemacht, meine Göttin.“, stammelte er.
    Das Mädchen lächelte bei diesem Ausdruck und nahm ihm den Kessel aus der Hand. Sie trank den restlichen Inhalt einfach aus und stellte fest: „Ich habe zu lange gebraucht. Die Suppe ist kalt geworden.“
    Es wunderte Peter, dass sie nichts zu dem sagte, was er gemeint hatte. Doch er näherte sich ihr vorsichtig und fragte: „Wo darf ich denn diese Nacht schlafen?“ Man sah der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] an, dass sie kurz überlegte. Dann nahm sie ihn sanft und setzt ihn auf ihrem Bauch ab. Dort legte er sich auf sofort hin und strich noch sanft über das weiche Fleisch. An Wärme würde es ihn diese Nacht wohl nicht fehlen.
    Doch dann fiel Peter etwas ein, was ihn gar nicht behagte. Er sagte deshalb: „Was ist, wenn du dich in der Nacht drehst. Ich sollte nicht auf dir schlafen.“
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] starrte ihn entsetzt an und nickte dann. Sie sagte leise: „Am besten gehst du zurück zum Haus. Findest du den Weg alleine im Dunkeln?“
    Peter nickte und verabschiede sich mit einem Kuss auf ihren Bauch. Doch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nahm ihn lediglich und erhob sich dann. Sie trug ihn bis zum Waldrand, wo sie ihn absetzte und sich mit einem Handkuss von ihr verabschiedete.
    Sie beide bedauerten es, dass sie die Nacht nicht gemeinsam verbringen konnten, doch es war vermutlich besser so. Wer wusste schon, wie unruhig Leonie in ihrer ersten Nacht als [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sein würde. Peter sah ihr noch hinterher, bis ihre dunkle Erscheinung hinter einer Biegung verschwand. Danach machte er sich auch auf den Weg zu seinem Bett.