Beiträge von Gianleen

    Kapitel 25: In neue Sphären

    Donnerstag 06.05.20XX, 10:00

    Als sich das Schloss der Eisentür öffnete, blickte Sebastian auf. Carina betrat das Zimmer, in dem er vor einiger Zeit aufgewacht war. Zwar hatte er ein Frühstück entdeckt, aber das änderte nichts daran, dass er wie ein Gefangener behandelt wurde.

    Ihm entging nicht, dass die Frau nun eine Soldatenuniform trug. Ihre Brille hatte sie anscheinend gegen Kontaktlinsen getauscht oder sie hatte nie eine benötigt.

    „Was willst du hier?“, fragte er mürrisch.

    Sein Kopf tat weh und er war nicht unbedingt in der Stimmung, mit der Person zu reden, die seine Freundin in eine Riesin verwandelt hatte.

    „Deine Freundin würde dich gerne sehen.“, antwortete Carina.

    Er seufzte und erhob sich. „Ich hoffe, dass ist nicht nur ein Vorwand, um mich aus meiner Zelle zu locken.“

    Carina antwortete ruhig: „Ich erfülle lediglich den Wunsch meiner Göttin.“

    „Deiner Göttin?“, fragte Sebastian überrascht. „Hast du nun vollkommen den Verstand verloren?“

    „Ich hatte wirklich gehofft, dass du als ihr Freund am ehesten verstehst, wie wir uns fühlen. Es muss einfach nur wundervoll sein, mit einem Wesen befreundet zu sein, welches schon bald über die gesamte Welt herrschen wird.“

    Sebastian lachte auf. „Ja. Es könnte kaum besser sein.“, meinte er ironisch. „Euch ist ja nicht einmal ansatzweise bewusst, was ihr Wachstum mit Laura macht. In gewisser Weise leidet sie darunter.“

    „Also auf mich wirkte sie jetzt nicht unbedingt wie jemand, dem es nicht gefiele, eine Riesin zu sein. Insgesamt hat sie die Wahrheit über ihr Wachstum sehr gefasst aufgenommen.“, meinte Carina, während sie Sebastian eine Treppe hinaufführte.

    Als sie kurze Zeit später durch eine Tür hinaustraten, fand sich Sebastian mitten auf einer Militärbasis wieder. Mehrere Soldaten gingen an ihnen vorbei und schenkten ihm kaum Beachtung, obwohl er weit und breit der Einzige war, der keine Uniform trug.

    „Hast du dir jemals Gedanken darüber gemacht, warum dies so ist?“, fragte er.

    Carina schüttelte den Kopf und meinte: „Du scheinst es ja zu wissen, obwohl du noch nicht lange mit ihr zusammen bist.“

    Eigentlich wollte er nur ungerne Lauras Geheimnis ausplaudern, aber er sah sich in dieser Situation dazu gezwungen. Nicht nur das Leben seiner Freundin stand auf dem Spiel, sondern auch das von hunderten Menschen.

    Deshalb antwortete er zögernd: „Es gibt einen Fetisch namens Makrophilie. Laura ist das perfekte Gegenstück dazu. Sie liebt es eine Riesin zu sein.“

    „Das macht sie zu einer noch besseren Göttin.“, meinte Carina voller Überzeugung. „Sie wird ganz genau wissen, wie sie uns zu leiten hat, damit diese Welt eine bessere wird.“

    „Was, wenn sie in Wahrheit eine böse Göttin ist, die liebend gerne auf Menschen tritt, die uns zum Fressen liebhat oder in uns nichts weiter als Spielzeug oder Insekten sieht?“, fragte er düster und sprach damit genau seine Sorgen aus.

    Er bemerkte den überraschten Blick von der Soldatin. „Du hast echt ein düsteres Bild von deiner eigenen Freundin. Bist du dir sicher, dass du nicht eher von deinen eigenen Vorlieben sprichst? Laura ist ja wohl das komplette Gegenteil davon. Außerdem konnte sie mir nicht einmal sagen, was sie machen würde, wenn sie so groß wäre wie Nancy.“

    „Wer zur Hölle ist Nancy?“, fragte Sebastian verwirrt.

    Er hörte das enttäuschte Seufzen von Carina, ehe diese antwortete: „Nancy ist eine Frau, die in einem Film knapp 15 Meter groß wird.“

    Bevor er darauf reagieren konnte, traten sie durch eine Seitentüre in eine große Halle, in die mehrere Flugzeuge passen mussten. Seine Antwort blieb in seinem Hals stecken, als er Laura erblickte, die auf einem riesigen Stuhl saß.

    Ihre provisorische Kleidung war verschwunden und stattdessen trug sie einen schwarzen Bikini. Er konnte nicht abstreiten, dass dieser Anblick wirklich etwas Übernatürliches an sich hatte.

    Anscheinend hatte sie die beiden bemerkt, da sie sich in diesem Moment erhob und auf sie zu kam. Ihm entging dabei nicht die aufrechte Haltung, die er bei einer Gefangenen nicht erwartet hatte. Außerdem erkannte er weder Handschellen noch eine Kette, an der sie festgebunden war.

    „Hallo, Sebastian.“, hauchte Laura lächelnd.

    „Hi. Geht es dir gut?“, fragte er sofort.

    Sie nickte und wandte sich dann zu Carina: „Bitte lass uns allein.“

    Die Soldatin nickte und verschwand augenblicklich aus der Halle. Kurz sah Sebastian ihr nach, ehe er langsam auf seine Freundin zu ging. Diese hockte sich vor seinen Augen hin und überragte ihn noch immer.

    Er schluckte und fragte dann vorsichtig: „Also bist du jetzt auf der Seite von Carina?“

    Ihm entging nicht, wie Lauras rechte Hand zurückschreckte, die sie gerade nach ihm ausgestreckt hatte. „Also wusstest du nicht, dass Carina zum Militär gehört?“

    Kopfschüttelnd meinte er: „Nein. Ich war ziemlich geschockt, als sie heute in meine Zelle kam.“

    „Zelle? Was haben sie dir angetan? Bist du verletzt?“, fragte die Riesin sofort, die ihn nun besorgt musterte.

    Eilig antwortete er: „Mir geht es gut, wenn man von den Kopfschmerzen absieht, die ich dank einem gezielten Schlag auf den Kopf habe. Carina und ein anderer Soldat sind diese Nacht einfach in der Halle aufgetaucht. Sie haben Professor Schmidt gefangen genommen und wollten mich auf ihre Seite ziehen. Doch für mich ist ihre Vision einfach nur verrückt.“

    Bei diesen Worten betrachtete er seine Freundin, deren Knie sich unmittelbar vor ihm auf dem Boden befanden. Ihr Oberkörper ragte trotzdem noch mehr als drei Meter in den Himmel. Gut sichtbar war ihr großer Vorbau, der im Bikini ebenfalls gut zur Geltung kam.

    Dennoch entging ihm nicht der traurige Blick von ihr, ehe sie mit zögernder Stimme fragte: „Hast du etwa Angst vor mir?“

    Er senkte den Blick, ehe er antwortete: „Ich habe die letzten Tage nach deinem Fetisch recherchiert und die Ergebnisse waren beängstigend. Aber eigentlich mache ich mir mehr Sorgen um dich. Stell dir vor du bekommst als Riesin eine Hungerattacke und es gibt nicht genug Nahrung. Was würdest du wohl machen?“

    Sie antwortete nicht. Als er aufblickte bemerkte er, dass sie nun den Blick abgewendet hatte. Ihr Oberkörper schien leicht zu beben. Als sie nicht antwortete, meinte er: „Ich will nicht, dass es dazu kommt.“

    Jetzt wäre der Moment gewesen, wo einer von ihnen hätte sagen müssen, dass alles gut werden würde. Doch sie wussten beide, dass es keinen Weg zurückgab. Plötzlich hatte Sebastian das Gefühl, dass sich zwischen ihm und seiner Freundin ein unüberwindbarer Graben auftat.

    Es wurde sogar noch schlimmer, als sie hauchte: „Ich habe das Gefühl, dass mit jedem Wachstum das Verlangen größer wird... Du kannst dir nicht vorstellen, wie großartig ich mich gerade fühle.“

    Um ihre Worte zu unterstreichen, strich sie sich über ihre Haut und es wirkte fast so, als würde jeden Augenblick ein Stöhnen ihre Lippen verlassen. In ihren Augen war ein Glanz, der dort bisher nicht gewesen war. Sebastian vermutete, dass Carinas Worte alles nur noch schlimmer gemacht hatten.

    „Du musst dagegen ankämpfen. Ich weiß, dass du es schaffen kannst. Die Laura, die ich kenne, würde nie jemanden verletzen. Sag mir wie und ich stehe dir in diesem Kampf bei. Ich verspreche dir, dass ich alles tun werde.“

    Für einen kurzen Moment stahl sich ein trauriges Lächeln auf ihre Lippen. „Bitte sei bei meinem nächsten Wachstum dabei. Ich habe das Gefühl, dass ansonsten etwas Schreckliches passiert.“

    Sebastian nickte und meinte: „Ich werde Carina darum beten.“

    Plötzlich umschlossen ihre beiden Hände seinen Oberkörper und er wurde vorsichtig hochgehoben. Er konnte sehen, wie ihr großer Kopf näherkam, ehe sie ihm den größten Kuss der Welt gab. Ihre Lippen drückten sich nicht nur auf seine Lippen, sondern verschlangen förmlich auch seine Nase.

    Und doch fühlte er sich in dem Moment geborgen. Als sie den Kuss beendete, sahen sie einander verliebt an. Der Graben schien verschwunden zu sein und Sebastian atmete erleichtert aus. Die grünen Augen der Riesin sahen ihn liebevoll an und sie schmiegte ihn sanft an ihren großen Körper. In diesem Moment fand er den Gedanken vollkommen abstrus, dass seine Freundin zu einem mordenden Monster werden konnte. Doch ein paar Restzweifel blieben.

    Freitag: 07.05.20XX, 9:15

    Als Laura ihre Augen öffnete, wunderte sie sich zunächst, dass sie in einem Bett lag. Doch dann konnte sie sich daran erinnern, dass sie sich in der Militärbasis befand. Der gestrige Tag war ohne weitere besondere Vorkommnisse geschehen.

    Die Soldaten hatten ihr Essen gebracht und es gab sogar eine Toilette, die sie nutzen konnte. Leider war der Bikini aber die einzige Kleidung, die sie hatte. Vermutlich hatte man davon abgesehen, ihr mehr Kleidung zu machen, da diese wahrscheinlich heute bereits zu klein sein würde.

    Langsam setzte sich die junge Frau auf und ihr nackter Oberkörper kam zum Vorschein. Sie streckte sich kurz, ehe sie aufstand und zu dem kleinen Bad in der Halle ging. Sofort zog sie den Vorhang zu, damit sie niemand beobachten konnte.

    Erst danach zog sie sich die Bikinihose aus und legte sie zu dem Oberteil, welches sie gestern Abend ausgezogen hatte, um ihren Brüsten etwas Freiheit zu gönnen. Danach stieg sie in die Badewanne, in der man auch Duschen konnte. Als sie das warme Wasser anstellte, seufzte sie.

    Wie am Abend zuvor wusch sie sich gründlich, da sie in ihrer bisherigen Bleibe nie die Möglichkeit gehabt hatte, sich gründlich zu waschen. So kam es, dass sie mit einem wohligen Gefühl aus der Wanne stieg. Sie trocknete sich gründlich ab, ehe sie den schwarzen Bikini anzog.

    Als sie den Vorhang zur Seite schob, erblickte sie Carina, die in der Nähe des Tisches auf sie wartete. Laura näherte sich, ehe sie ruhig meinte: „Guten Morgen.“

    Sofort verneigte sich Carina vor ihr, ehe sie sich antwortete: „Guten Morgen, Laura. Ich hoffe, Ihr habt gut geschlafen, meine Göttin.“

    Lächelnd setzte sich die Riesin, ohne den Blick von der Soldatin abzuwenden. „Ja das habe ich. Es geht doch nichts über ein angenehmes Bett.“, hauchte sie.

    „Das freut mich zu hören. Allerdings werdet Ihr schon heute dem Bett entwachsen.“

    Sie blinzelte überrascht. Bisher hatte niemand so genau sagen können, wann sie den nächsten Wachstumsschub bekommen würde. Deshalb fragte sie: „Weshalb bist du dir so sicher?“

    „Ich weiß einfach, dass es heute passiert.“, antwortete Carina und fügte dann hinzu: „Deshalb haben wir spezielles Essen vorbereitet, damit Eure Hungerattacke nicht so schmerzhaft wird.“

    „Oh nein! Bitte nicht!“, hauchte sie und starrte sie fast schon ängstlich an.

    Da Carina sie verwirrt anstarrte, fügte Laura hinzu: „Es gibt da eine Geschichte, wo die Riesin während ihrer Hungerattacke so eine eklige Pampe bekommt.“

    „Oh... verstehe. Du brauchst dir keine Sorgen machen. Es mag nicht das leckerste Essen sein, aber es wird dir bestimmt schmecken.“

    „Puh.“, hauchte Laura erleichtert. Sie hatte wirklich keine Lust darauf, so etwas zu essen wie Claire. Diese hatte eine seltsame Mischung aus Zutaten essen müssen, nur um eine bestimmte Anzahl an Kalorien zu sich zu nehmen. Doch am Ende war sie dann doch etwas mehr gewachsen, als Dr. Bennet geplant hatte.

    Tatsächlich sah Laura gewisse Parallelen zu der Geschichte. Nur war sie der Meinung, dass sie sich deutlich von Claire unterschied. Das galt sowohl körperlich als auch von der Persönlichkeit. Gemeinsam hatten sie jedoch, dass ein Mittel für ihr Wachstum verantwortlich war und das sie unter Hungerattacken litten.

    Genau auf diese Hungerattacke würde sie nun warten müssen, bis sie endlich geschah. Es grauste ihr ein wenig davor, da sie sich noch gut an den Schmerz in der Magengegend erinnern konnte. Unbewusst strich sie sich über den glatten Bauch, in dem schon bald unzählige Kilos an Essen verschwinden würden. Doch bis dahin würde sie sich vermutlich langweilen.

    Freitag: 07.05.20XX, 12:56

    Wie auch die Male zuvor, begann Lauras erste Hungerattacke ohne Vorwarnung. Gerade hatte sie noch ein paar Schritte durch die Halle gemacht, als sich plötzlich ihr Magen zusammenzog. Das Knurren war laut und deutlich zu hören.

    Binnen Sekunden kamen mehrere Soldaten in die Halle gestürmt. Hinter ihnen fuhr ein Pickup, auf den zahlreiche Fässe geladen waren. Als die Riesin dies aus den Augenwinkeln sah, lief sie ihnen entgegen. Sofort stoben sie auseinander und brachten sich vor der hungrigen Riesin in Sicherheit.

    Diese nahm und öffnete das erste Fass ohne große Mühe. Sie machte sich in diesem Moment nicht einmal groß Gedanken darüber, was sich darin befand. Stattdessen kippte sie den Inhalt langsam in ihren Mund. Eine Art Suppe oder Eintopf lief in ihren Mund. Normaler Weise hätte ihr der kalte Inhalt wahrscheinlich nicht so gut geschmeckt. Aber in diesem Moment war ihr vollkommen egal, wie das Essen schmeckte.

    Das einzige Ziel war, den unglaublichen Hunger zu stillen. Tatsächlich hätte sie in diesem Moment sogar die Pampe aus der Geschichte gegessen. Doch Carina hatte recht. Das Essen war in Ordnung. Es war nur leider kalt.

    Als das erste Fass leer war, stellte sie dieses noch relativ beherrscht ab. Sofort ergriff sie das nächste und begann auch dessen Inhalt herunterzuschlingen. Liter für Liter floss durch ihren Rachen hinunter in Richtung Magen. Trotzdem hatte sie nicht das Gefühl, als würde ihr Hunger nachlassen.

    Es war eher das Gegenteil der Fall. Deshalb wurde sie deutlich ungeduldiger. Sobald ein Fass leer war, warf sie es achtlos zur Seite. Erneut flüchteten die Soldaten vor ihr, um nicht versehentlich von einem der Wurfgeschosse getroffen zu werden.

    Eins verfehlte dabei einen jungen Mann nur um Haaresbreite. Bleich blickte dieser zu der riesigen Frau, die davon nicht einmal etwas mitbekam. Stattdessen konnte er sehen, wie sie innerhalb von Sekunden bereits das nächste Fass leerte.

    Die Zahl der Fässer verringerte sich immer schneller. Laura wurde zunehmend unruhiger, da sie das Gefühl hatte, als würden sie einfach nicht satt werden. Nun warf sie immer wieder einen Blick auf die Soldaten, da sie hoffte, dass diese Nachschub brachten.

    Diesen entging dabei nicht der hungrige Ausdruck auf dem Gesicht der Riesin. Ihre Augen hatten etwas wildes und sie waren sich plötzlich gar nicht mehr sicher, ob sie nicht doch auch einen Menschen essen würde.

    Doch als nur noch ein Fass übrig war, ließ Lauras Hunger nach. Niemand war sich sicher, ob es daran lag, dass Carina gut gerechnet hatte oder ob es doch nur ein glücklicher Zufall war. Jedenfalls war die Erleichterung nicht nur bei der Riesin groß, dass diese Hungerattacke relativ glimpflich vorbeigegangen war.

    Carina betrachtete zusammen mit Sebastian die Riesin aus einem Büro, welches von außen nicht zu erkennen war. Der junge Mann trug noch immer Handschellen und in dem Raum befanden sich genügend Soldaten, um im Notfall einzugreifen.

    „Sollte ich nicht doch besser bei Laura sein, sobald sie anfängt zu wachsen?“, fragte er.

    Die Soldatin sah ihn überrascht an und doch schüttelte sie den Kopf. „Der General hat befohlen, dass niemand zu ihr darf. Das schließt auch dich ein.“

    „Kann ich dann mit diesem General sprechen? Wollte er nicht eigentlich heute erscheinen?“

    „Nein, ihm ist etwas dazwischen gekommen. Wir erwarten seine Ankunft gegen 14:00. Bis dahin wird Laura bereits in neue Sphären gewachsen sein.“

    Sebastian wurde ein wenig bleich bei diesen Worten. Selbst seine Freundin hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Doch es sah so aus, als sollte er dieses Versprechen nicht einhalten können. Ihm blieb also nichts Anderes übrig, als zu beten, dass alles gut gehen würde.

    Zur Adult Variante

    Freitag: 07.05.20XX, 13:36

    Langsam wurde Laura unruhig. Ihr war unglaublich langweilig und doch konnte sie nichts Anderes machen, als auf ihr Wachstum zu warten. Es fühlte sich bereits so an, als wäre es ewig her, dass sie ihre Hungerattacke gehabt hatte.

    Ihr Blick richtete sich zum gefühlt hundertsten Mal zur Tür. Doch von Sebastian fehlte weiterhin jede Spur. Anscheinend erlaubte das Militär ihm nicht, in diesem Moment bei ihr zu sein. Auch das machte sie unruhig. Sie fühlte sich allein mit ihren Sorgen und Ängsten.

    Denn bisher hatte ihr Freund ihr immer zugehört und sie aufgemuntert, obwohl er selbst Angst hatte. Zu gerne hätte sie ihm versichert, dass alles in Ordnung war. Doch ihre Größe sorgte dafür, dass sie sich ihres Fetischs mehr und mehr bewusst wurde.

    „Alles in Ordnung, Laura?“, hörte sie Carina plötzlich mit überraschend lauter Stimme fragen. Als die Riesin sich umblickte, konnte sie die Soldatin nirgends sehen. Anscheinend hatte sie über eine Lautsprecheranlage mit ihr gesprochen.

    „Ja.“, hauchte sie kurz und knapp. „Wo ist Sebastian?“, fügte sie hinzu.

    Plötzlich fühlte sie sich beobachtet, was die Situation nur noch schlimmer machte. Die Halle kam ihr auf einmal wie ein Käfig vor, in dem sie zur Schau gestellt wurde.

    „Es geht ihm gut und er ist in Sicherheit. Leider wäre es zu gefährlich ihn zu Euch zu lassen.“, meinte Carina. „Ihr wollt doch nicht, dass ihm etwas zustößt.“

    Laura seufzte. Die Halle war mehr als groß genug, um mit genügend Abstand bei ihrem Wachstum dabei zu sein. Doch bevor sie etwas entgegnen konnte, begann ihre Haut zu prickeln. Sofort wurde ihr wohlig warm.

    Sie erschauderte, als sie spürte, wie ihr Bikini bereits enger wurde. Bisher hatte ihr Wachstum immer langsam begonnen. In gewisser Weise war dies auch heute so. Doch da sie nun um einiges größer war, schien der Unterschied deutlich schneller bemerkbar zu werden. War sie früher einen Millimeter gewachsen, waren es nun bereits drei.

    Ihr Körper begann sich weiter aufzuheizen, als ihr Wachstum sich beschleunigte. Zitternd umklammerte Laura den Tisch, während sie tiefe Atemzüge machte. Die ersten Schweißperlen waren auf ihrer nackten Haut zu sehen, die sich weiter errötete.

    Sie blickte auf ihr Bikinioberteil, welches sich bereits gedehnt hatte, um ihre größer werdenden Brüste weiterhin zu verdecken. Doch an den Rändern wurde mehr und mehr von ihrer runden Form sichtbar. Gleichzeitig spannte sich das große Band mehr und mehr.

    Sie konnte den Stoff bei jedem Atemzug ächzen hören. Bereits ohne Wachstum war er stark belastet wurden. Doch nun kam er zunehmend mehr an die Grenzen. Deshalb dauerte es nicht lange, bis das Band riss. Das Oberteil platzte förmlich von ihrem Körper und ihre großen Brüste kamen in ihrer ganzen Pracht zum Vorschein.

    Doch auch ihre Bikinihose gab ein paar Augenblicke später nach, als ihre breiter werdende Hüfte den Stoff sprengte. Die Hitze wurde immer unerträglicher, während ihr Körper nun ohne weiteres Hindernis in den Himmel wachsen konnte. Denn das Dach der Halle schien noch immer weit über ihren Kopf zu sein.

    „Oh Gott.“, hauchte sie, als ihr bewusst wurde, dass sie bereits einen Meter größer geworden war. Der Stuhl und Tisch begannen zu klein zu werden. Zudem nahm ihr Gewicht zunehmend zu, weshalb das Material unter ihr nun zu splittern begann.

    Doch ihr Körper wuchs gnadenlos weiter, sodass schon bald der Stuhl nachgab und unter ihrem größer werdenden Po zusammenbrach. Sie zuckte zusammen, als sie etwas unsanft auf ihren Hintern landete. Ihre Knie stießen von unten gegen den Tisch, der daraufhin nach oben geschleudert wurde und krachend ein gutes Stück entfernt auf den Boden landete.

    Laura wäre errötet, wenn ihre Haut nicht eh schon durch die Hitze verfärbt gewesen wäre. Mittlerweile war die Hitze fiebrig und es fiel ihr zunehmend schwerer, einen klaren Gedanken zu fassen.

    Ein wenig verwirrt blickte sie auf ihre Brüste, die ihr definitiv ein wenig größer erschienen, als sie sein sollten. Ihr war nicht bewusst, dass sich ihr Gewicht bei neun Metern bereits mehr als verdreifacht hatte.

    Die Hitze in ihrem Körper war unerträglich. Ihr lief der Schweiß bereits über die nackte Haut, die unangenehm klebte. Selbst die Luft in der Halle begann sich warm anzufühlen. Der Geruch nach Schweiß breitete sich mehr und mehr aus.

    Mit leicht verschwommenen Blick, schaute Laura hinab zu dem Tisch, der ihr plötzlich ziemlich klein vorkam. Währenddessen zermalmte sie die Überreste des Stuhls mehr und mehr unter ihrem Po. Noch immer beschleunigte sich das Wachstum.

    Sebastian schaute gebannt durch das Fenster eines Büros in die Halle, welches man von Außen nicht sehen konnte. Seine Freundin wurde vor seinen Augen noch riesiger. Er konnte deutlich sehen, wie mit jedem Herzschlag sie ein paar Zentimeter größer wurde.

    Alles an ihr wurde größer und bedrohlicher. Auch ihm entging nicht, dass ihre Brüste aber noch größer erschienen, als sie es sollten. Als er sie genau betrachtete, meinte er zu sehen, wie sie im Vergleich zum restlichen Körper anschwollen. Doch womöglich bildete er sich dies auch nur ein.

    Alle anderen Personen in dem Büro konnten ebenfalls nicht den Anblick von der wachsenden Frau abwenden. Diese näherte sich in riesigen Schritten den angekündigten 15 Metern. Doch es hatte nicht den Anschein, als würde ihr Wachstum in naher Zukunft stoppen.

    Die wachsende Frau hingegen hatte jeden Bezug zu ihrer Größe verloren. Sie hatte keine Ahnung, wie groß sie gerade wurde. Sie war vollkommen außer Atem, während sie das Gefühl hatte, als würde sie jeden Moment verglühen.

    Ihre Haut fühlte sich feurig heiß an. Immer wieder wanderten weitere glühend heiße Schauer durch ihren Körper. Es wurde zunehmend schwieriger das Bewusstsein zu behalten. Als sie für einen kurzen Moment wegnickte und wieder hochschreckte, war sie bereits 15 Meter groß.

    Langsam begann ihr Wachstum geringer zu werden. Die Hitze ließ ein wenig nach. Trotzdem war ihr noch immer fiebrig heiß. Als sie mit ihrer rechten Hand über ihren Bauch glitt, spürte sie die Nässe des Schweißes. Ihre Haare klebten an ihrem Nacken und sie konnte spüren, wie der Schweiß zwischen ihren beiden Brüsten herlief, die ebenfalls aneinander hafteten.

    Langsam kam ihr Wachstum zum Stillstand und es hatte für einen Moment den Eindruck, als würde die Welt ebenfalls den Atem anhalten. Auch Sebastian blickte fassungslos auf den riesigen Körper seiner Freundin. Sein Verstand wollte einfach nicht verstehen, was er da erblickte. Sie war einfach nur... riesig.

    Ich habe auch noch keine Erfahrung in die Richtung gemacht. Allerdings klingt das sehr spannend.

    Wenn die Damen nicht so vorsichtig sind, sollte man aber echt aufpassen, was gerade auf der Anlage steht. Mittlerweile kostet so eine Lok ja gerne mal 300€ aufwärts. Der ICE 4 ist jetzt auch nicht gerade günstig, egal von welchem Hersteller.

    Aber ja für unseren Fetisch ist so eine Modellbahn schon etwas tolles. Schließlich gibt es so viele verschiedene Größen: G, 1, 0, H0, TT, N, Z. Da sind schon ein paar Maßstäbe dabei, die durchaus in der ein oder anderen GTS Geschichte vorkommen. Ich durfte schon eine Z-Eisenbahn steuern und die ist wirklich winzig. Mit einem Maßstab von 1:220 kann man da die Sicht einer 350 - 400 m großen Riesin nachvollziehen.

    Danke für die Korrekturen :)

    Trotz der Makrophilie? Sie müsste doch einen besseren Zugang haben.

    Laura ist immer noch eine Frau, die lange Zeit mangelndes Selbstvertrauen hatte. Das wird sich im weiteren Verlauf natürlich ändern, aber zu diesem Zeitpunkt ist sie sich ihrer eigenen Schönheit noch nicht bewusst.

    Also das Carina nicht eigenmächtig gehandelt hat, sondern als Geheimagentin des Militärs agierte hätte ich nicht erwartet. Ich hatte sie der hier im Kapitel ebenfalls erwähnten Kategorie "einzelner verrückter Wissenschaftler" zugeordnet und schon als "nicht mehr relevant" abgetan.

    Carina sollte die ganze Zeit den Eindruck vermitteln, dass sie nicht relevant ist :D Demnächst kommen dann auch andere Charaktere wieder vor, die in den letzten Kapiteln nicht die große Rolle gespielt haben (Jonas)

    Da ich nicht genau weiß, wie die kommende Woche bei mir zeitlich aussieht, gibt es das neue Kapitel heute schon ;) Viel Spaß

    Kapitel 24: Der Besuch des Feldwebels

    Donnerstag 06.05.20XX, 7:24

    Als Laura aufwachte und ihre Augen öffnete, blickte sie zum blauen Himmel. Lediglich ein paar weiße Wolken wehte die sanfte Brise über ihr hinweg. Das Rauschen des Meeres drang an ihr Ohr und sie konnte spüren, wie sich das Schiff leicht auf und ab bewegte. Sie blinzelte, ehe sie versuchte sich aufzusetzen. Erneut hinderten sie die Ketten aus Metall daran.

    „Guten Morgen, Laura.“, hörte sie General Humboldt sagen.

    Es hatte schon etwas Ironisches, dass ihr Johannes einen guten Morgen wünschte, obwohl sie angekettet war. In den Geschichten hatte die Auseinandersetzung mit dem Militär eigentlich nie für ein gutes Ende geführt. Entweder es endete in einer blutigen Auseinandersetzung oder aber die Riesin war die gesamte Zeit eine Gefangene.

    Als sie gerade fragen wollte, wie lange sie diese Erniedrigung noch ertragen musste, hörte sie plötzlich ein Klirren. Sofort schien etwas Gewicht von ihrem rechten Arm zu verschwinden.

    „Bitte bleib noch eine Weile ruhig liegen.“, hörte sie Johannes überraschend sanft sagen.

    Sie gehorchte und blieb ruhig liegen, während die restlichen Ketten gelöst wurden. Ihre Haut prickelte, als das Metall über diese glitt. Nachdem auch die letzte Kette gelöst war, setzte sie sich langsam und vorsichtig auf.

    Neugierig sah sie sich um. Sofort erkannte sie, dass sie sich auf einem Schiff der Marine befand. In ihrer unmittelbaren Nähe sah sie eine Kanone aus dem Rumpf ragen. Sie selbst saß auf einer freien Fläche, die vermutlich normaler Weise für Fahrzeuge genutzt wurde.

    Um sie herum standen mehrere Soldaten, von denen einige das Gewehr griffbereit hielten. Jo stand ihr am nächsten und strahlte dabei eine unglaubliche Ruhe aus. Anders als die restlichen Soldaten trug er eine Marineuniform.

    Ihr Blick wanderte über die Reling hinaus und sie erblickte einen kleinen Hafen. In unmittelbarer Nähe befanden sich große Lagerhäuser und sie entdeckte mehrere Militärfahrzeuge und Panzer.

    „Wo sind wir?“, fragte sie neugierig, obwohl sie mit keiner genauen Antwort rechnete.

    Jo antwortete zögernd: „Ich kann dir nur so viel verraten, dass wir uns auf einer Insel befinden, die der Öffentlichkeit nicht bekannt ist.“

    Langsam erhob sie sich zu ihrer vollen Größe, um einen besseren Blick zu haben. Sie spürte, wie mehrere Soldaten unruhig wurden und mit ihren Waffen auf sie zielten. So gut es ging, versuchte sie diesen Umstand zu ignorieren, obwohl ihr diese Tatsache Angst machte.

    Jo blaffte so undeutlich, dass sie nicht verstand, was er wollte. Doch scheinbar schienen die Soldaten sich sofort zu beruhigen. Spätestens jetzt fiel ihr auf, dass das Schiff noch genauso ruhig an Land lag, wie als sie gelegen hatte. Scheinbar schien ihr Gewicht keinen großen Unterschied zu machen.

    Als sie sich dieses Mal umblickte, erschienen ihr die Häuser noch immer wie gewöhnliche Lagerhäuser. Doch sie vermutete, dass sich darin mehrere Hangars befanden, in denen neben Fahrzeugen vermutlich sogar Flugzeuge standen.

    „Ich schlage vor, dass wir dich erst einmal an Land bringen. Deine Fragen werden beantwortet, sobald wir deine Bleibe erreicht haben.“, meinte Jo.

    „In Ordnung.“, hauchte Laura, während sie erwartungsvoll zu den kleinen Soldaten herabblickte. Ihr blieb kaum etwas Anderes übrig, als zu kooperieren.

    Deshalb folgte sie langsam den Soldaten von Schiff. Erneut schien ihr Gewicht keinen Einfluss auf die schaukelnde Bewegung zu haben. Sie mochte für einen Menschen zwar ein enormes Gewicht haben, aber verglichen mit den sonstigen Lasten auf den Militärschiffen war sie dann doch leicht.

    Unglaublich langsam ging es in Richtung der Lagerhallen. Immer wenn die Soldaten vier Schritte gemacht hatten, konnte sie einen machen. Gleichzeitig hatte dieser Gang etwas Erniedrigendes. Ihr entging nicht, dass jeder stehen blieb, um sie anzustarren. Die riesige Frau bekam die ungeteilte Aufmerksamkeit von so gut wie jedem Menschen in ihrer Umgebung.

    Sie alle blickten ihren halbnackten Körper an, als hätten sie noch nie eine Frau gesehen. Vielleicht lag es daran, dass es in der Armee auch heute noch nur wenige Frauen gab. Gleichzeitig war sich Laura dem Umstand nicht bewusst, dass sie durch ihre Größe übernatürlich schön wirkte.

    So gut es ging, versuchte sie die Blicke zu ignorieren. Doch sie sorgten für ein unangenehmes Prickeln auf der Haut. Deshalb war sie erleichtert, als sie endlich die Halle erreichten. Vor ihr wurden die großen Tore geöffnet, die bestimmt 20 Meter hoch sein mussten. Dahinter befand sich auf dem ersten Blick lediglich eine leere Halle. Erst als sie eintrat, bemerkte sie zu ihrer rechten einen Bereich, in dem sich mehrere Möbel befanden.

    Sie entdeckte ein Bett, einen Tisch mit Stuhl und eine Badewanne. All diese Möbel schienen auf ihre Größe zugeschnitten zu sein. Ohne sich groß Gedanken zu machen, lief sie darauf zu. Sie bekam nicht einmal mit, wie die Soldaten eilig ihren großen Füßen aus dem Weg liefen.

    Als sie den Bereich erreichte, entdeckte sie auf dem Bett einen schwarzen Bikini in ihrer Größe. Zudem bemerkte sie, dass sie den Bereich um die Badewanne herum mit einem Vorhang abschirmen konnte. Das alles konnte unmöglich innerhalb der letzten Tage erst entstanden sein.

    Deshalb drehte sie sich zu Jo um, der ihr scheinbar gefolgt war. Misstrauisch sagte sie: „Habt ihr dies etwa von Anfang an geplant?“

    Zögernd antwortete er: „Ich kann deine Reaktion verstehen. Allerdings bin ich nicht derjenige, der deine Fragen beantworten wird. Bitte gedulde dich noch ein wenig, bis Feldwebel Recken Zeit für dich hat.“

    „Feldwebel Recken?“, hauchte Laura überrascht. Sie hatte nicht erwartet, beim Militär jemanden mit dem Nachnamen des Professors kennenzulernen. Zwar bedeutete das nicht unbedingt, dass sie miteinander verwand waren, aber es war auch nicht ausgeschlossen.

    „Sie wird dir gleich alles erklären. Ich muss mich jetzt entschuldigen. Leider hatte ich nur den Befehl, dich bis hierhin zu bringen und muss jetzt auf meinen Posten zurückkehren. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder Laura.“

    „Warte…“, hauchte sie. Doch sie konnte sehen, wie er den Kopf schüttelte. Während er sich entfernte, meinte er: „Warum ziehst du dich nicht solange um?“


    Donnerstag: 06.05.20XX, 9:00

    Ungeduldig wartete Laura auf dem Stuhl sitzend darauf, dass Feldwebel Recken endlich erschien. Schon lange hatte sie den Bikini angezogen, der überraschend gut saß. Scheinbar schien das Militär mehr Informationen über sie zu haben, als ihr lieb war. Doch woher hatten sie diese Informationen erhalten? Etwa von Professor Schmidt?

    Es war nicht ausgeschlossen, dass die Professorin mit dem Militär unter einer Decke steckte. Vielleicht war deswegen ihr Freund seit ihrem Wachstum ein wenig nervös gewesen. Bisher hatte sie angenommen, dass es damit zusammenhing, dass sie ihm von ihrem Fetisch erzählt hatte.

    Nachdenklich rückte sie ihr Bikinioberteil zurecht, welches von ihren Brüsten gut ausgefüllt wurde. Für sie handelte es sich noch immer um C-Körbchen, doch für die Menschheit hatten ihre Busen die Skala längst hinter sich gelassen.

    Die Riesin blickte sich in der Halle um. Auf der anderen Seite gab es einen Bereich, der von diesem Teil der Halle durch eine Wand komplett abgetrennt war. Sie fragte sich, was sich wohl dort befand. Nur ein großes Tor führte in den anderen Bereich. Vermutlich befanden sich dort lediglich Flugzeuge oder irgendwelche anderen großen Gefährte. Aber weckte trotzdem für einen kurzen Moment ihre Aufmerksamkeit.

    Kurz darauf bemerkte sie, dass jemand mit einer Armeeuniform auf sie zu kam. Beinahe wäre sie aufgesprungen und auf den Menschen zugeeilt. Doch dann erinnerte sie sich daran, dass dies womöglich nicht so gut ankam. Von der Distanz konnte sie nicht genau sagen, ob der Soldat oder die Soldatin eine Waffe trug.

    Als die Person nähertrat, erkannte sie, dass es sich um eine Frau handelte. Unter der Mütze ragte schwarzes Haar hervor. Erst als sie Laura ansprach, erkannte die Riesin die Frau: „Hallo Laura. Schön dich zu sehen.“

    „Carina?“, hauchte sie überrascht. Sie hätte nie damit gerechnet, dass Carina in Wahrheit eine Soldatin war. Sie erinnerte sich noch genau an die erste Begegnung mit der jungen Assistentin. Damals war sie noch größer als Laura gewesen. Sie erinnerte sich noch genau an die Brille und die Sommersprossen im Gesicht. Irgendwie passte das nicht zusammen.

    „Eigentlich heißt es Feldwebel Recken, aber du darfst mich weiter Carina nennen.“, meinte die Frau freundlich, die dieses Mal keine Brille trug. Vermutlich hatte Laura sie auch deswegen nicht erkannt.

    „Was hat das zu bedeuten?“, hauchte Laura, die zu der Frau hinabblicken musste, obwohl sie gerade auf einem Stuhl saß.

    Die Soldatin trat noch ein wenig näher und meinte dann: „Würdest du mich bitte auf den Tisch heben?“

    Überrascht blinzelte Laura, ehe sie vorsichtig Carina mit beiden Händen griff. So sanft es ging, hob sie die Frau hoch und stellte sie auf den Tisch.

    Nicht einmal jetzt überragte sie im Stehen die Riesin, für die sie eine große Puppe war. Laura schätzte ihre Größe auf etwas über einen halben Meter. In Wahrheit war sie natürlich über drei Mal so groß.

    Für einen Moment musterten sich die beiden Frauen. Dieses Mal spürte die Riesin kein unangenehmes Prickeln. Denn Carina blickte sie lediglich bewundernd an.

    „Würdest du mir jetzt bitte erklären, was hier vor sich geht?“, hauchte Laura, als sie die Geduld verlor. Carinas Auftauchen hatte die Zahl der Fragen nur weiter erhöht und sie hatte es satt im Dunkeln zu tappen.

    Für einen Moment schien das Lächeln auf Carinas Gesicht zu gefrieren. Doch die braunen Augen leuchteten weiter mit einer Begeisterung, die schon fast an Wahnsinn erinnerte.

    „Sagt dir der Film Attack of the 50 Foot Woman etwas?”, fragte Carina zu ihrer Überraschung.

    Den Film kannte wohl jeder, der auf riesige Frauen stand. Sie war auf ihren Recherchen mehrere Male über ihn gestolpert und hatte ihn sich sogar angeschaut. Allerdings hatte sie ihn nicht besonders gut gefunden. Die neuere Version hatte ihr damals auch nicht unbedingt besser gefallen, obwohl sie über deutlich mehr Szenen mit Nancy als Riesin verfügte. Damals hatte sie aber auch noch nichts von ihrem Fetisch gewusst.

    „Was würdest du tun, wenn du so groß wärst?“, fragte Carina neugierig.

    „Ich weiß es nicht.“, antwortete Laura ehrlich. Sie hatte sich zwar schon oft darüber Gedanken gemacht, doch ihre jetzige Situation hatte ihr gelehrt, dass die Realität noch einmal anders aussah. Zum einen hing es davon ab, wie sich die Menschen verhielten. Sie glaubte kaum, dass Sebastian genauso handeln würde wie Harry.

    Auf der anderen Seite würde sie noch einmal deutlich mächtiger sein als jetzt, da ihre Muskelkraft zusammen mit ihrem Gewicht deutlich ansteigen würde. Sie erschauderte bei dem Gedanken und blinzelte.

    „Wir werden es schon morgen herausfinden.“, meinte Carina und fügte hinzu: „Denn meine Berechnungen haben ergeben, dass du morgen einen weiteren Wachstumsschub haben wirst, bei dem du eine Größe von 15 Metern erreichen wirst.“

    Laura weitete ihre Augen überrascht. „Wie bitte?“

    „Du hast richtig gehört.“, antwortete Carina. „Lass mich deine Frage von vorhin beantworten. Wie ich bereits erwähnt habe, lautet mein Name Carina Recken. Ich bin die Tochter von Professor Recken und bin Feldwebel im Sanitätsdienst.“

    Sie machte eine kurze Pause, in der sie scheinbar eine Frage von Laura erwartete. Doch die Riesin blickte sie nur weiter wie erstarrt an, während in ihrem Kopf gefühlt tausende Fragen auf einmal auftauchten.

    Ruhig fuhr Carina fort: „Ich kam an Professor Schmidts Lehrstuhl, um das Projekt zu beaufsichtigen. Denn tatsächlich waren wir einer der größten Geldgeber bei der Entwicklung des Mittels. Die ersten Testreihen verliefen vollkommen normal. Alle Probanden lieferten die erwarteten Ergebnisse. Doch dann kamst du.

    Auf den ersten Blick erschienst du wie eine gewöhnliche, kleinwüchsige Frau. Doch aus irgendeinem Grund schien das Mittel bei dir extreme Auswirkungen zu haben. Als ich meinem Offizier davon berichtete, erfuhr ich, dass du bereits schon einmal Teil einer Versuchsreihe gewesen bist.

    Ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, deine DNA wurde damals verändert. Die Wissenschaftler stellten bei dir ein erhöhtes Wachstum fest und waren sich nicht sicher, ob es Auswirkungen auf deine Gesundheit haben würde.

    Deshalb suchten sie nach einer Lösung, um das Problem zu beheben. Mir ist nicht bekannt, wie genau sie es geschafft haben. Jedenfalls führte dies dazu, dass du eine kleine Frau wurdest. All die Jahre hat dieses Gen in dir geschlummert, nur um von Professor Schmidts Mittel aktiviert zu werden.

    Doch wir fanden ebenfalls heraus, dass sich das Ergebnis nicht reproduzieren lässt. Fast alle Forschungsunterlagen wurden bei dem Unglück damals vernichtet. Außerdem war es ein Unfall der zu deiner… Verwandlung führte.“

    Carina beendete ihren Monolog für einen Moment. Sofort fragte Laura: „Das erklärt aber noch immer nicht das hier.“ Sie deutete auf die Möbel.

    „Nun…“, sagte die Soldatin zögernd und sah sich dabei nervös um. „Ich habe… womöglich ein klein wenig… an dem Mittel geändert.“

    Es dauerte einen Moment, bis Laura begriff, worauf die kleine Frau vor ihr hinauswollte. Als sie begriff, dass Carina für ihr gewaltiges Wachstum verantwortlich war, empfand sie gemischte Gefühle. Ein Teil von ihr wollte noch größer werden. Auf der anderen Seite hatte sie aber genau davor Angst. Schon jetzt fiel es ihr schwer, der Versuchung zu widerstehen, ihren Fetisch auszuleben.

    Auch in diesem Moment war sie sich ihrer Macht über die kleine Soldatin absolut im Klaren. Niemand konnte sie aufhalten, wenn sie sich dazu entschloss, ihr etwas anzutun. Natürlich würde sie später die Konsequenzen spüren und doch fühlte sie sich mächtig.

    „Ich verstehe…“, hauchte die Riesin überraschend ruhig. „Doch was ist euer Ziel?“

    „Wow… ich hätte nicht gedacht, dass du das… so einfach akzeptierst…“, stammelte Carina mit nervöser Stimme.

    Dann fügte sie eilig hinzu: „Wir wollen wissen, inwieweit du die Grenzen des Möglichen verschiebst. Deine Erscheinung ist schon jetzt ein Wunder und mit jedem Wachstum wird sie nur noch majestätischer. Schon bald wirst du… wie eine Göttin über die Welt ragen.“

    Der riesigen Frau entging nicht der leichte Wahn in der Stimme. Ruhig fragte sie: „Also wollt ihr doch, dass ich für unser Land Kriege führe.“

    „NEIN!“, brüllte Carina. „Nein, nein, nein. Du verstehst das völlig falsch. Wir… also eher ich… mag dich erschaffen haben. Aber wir sind eher... deine Diener und du bist… unsere Göttin.“

    „Wie bitte?“, hauchte Laura überrascht.

    „Wir haben es satt in sinnlose Kriege einzugreifen, die von anderen gestartet werden. Aktuell geht es nur darum, dass sich die Reichen weiter bemächtigen. Aber mit dir, Laura… mit dir wird es eine neue Ordnung geben. Die Menschheit wird zu deinen Füßen knien.“

    Die Riesin hatte das Gefühl, als hätte die Frau vor ihr den Verstand verloren. Sie hatte mit vielem gerechnet, aber nun wirklich nicht mit so einer Reaktion. Und doch saß sie dort mit klopfenden Herzen und einem Prickeln auf der Haut. Eine Woge der Macht durchflutete sie, als sie für einen Moment vor ihren Augen auf einen Platz voller winziger Menschen blickte, die sie vergötterten.

    „Bitte rette uns, Laura. Wir legen unser Leben in deine Hände.“, sagte Carina, ehe sie sich tatsächlich auf dem Tisch auf die Knie warf.

    Fassungslos blickte die Riesin zu ihr. Sie konnte sich an keine Geschichte erinnern, in der das Militär so reagiert hatte. Bisher waren es häufig vereinzelte verrückte Wissenschaftler gewesen, die eine Riesin erschaffen hatten. Wenn dann waren die Riesinnen als Waffen eingesetzt und nicht vergöttert wurden.

    „Gefällt es dir etwa nicht, zu einer Göttin zu werden?“, fragte Carina plötzlich und riss sie damit aus ihren Gedanken.

    Plötzlich schien sie ein wenig besorgt zu sein. Vielleicht gab es in ihrem Kopf ja doch noch so etwas wie ein Gewissen. So leise es ging hauchte Laura: „Das ist es nicht… ich verstehe einfach nicht, warum ihr das tut.“

    „Von außen betrachtet, könnte man uns wirklich als wahnsinnig bezeichnen. Selbst in unseren Reihen gibt es welche, die immer wieder Bedenken äußern. Zu ihnen zählt auch General Humboldt, obwohl er dich von uns allen am besten kennt.“, antwortete Carina mit ruhiger Stimme.

    „Habt ihr etwa alles geplant?“, fragte Laura.

    Für einen Moment zögerte Carina, ehe sie antwortete: „Das weiß ich nicht genau. Da musst du… den General fragen.“

    „General Humboldt?“, fragte sie überrascht. „Meintest du nicht gerade noch, dass er Bedenken hat.“

    „Er ist nicht der diensthöchste General hier. Ich rede vom Stützpunktleiter. Allerdings möchte er sich morgen persönlich bei dir Vorstellen und er hat mir befohlen, dass ich dir zu seiner Person möglichst wenig erzähle.“

    Laura seufzte. Zwar hatte das Gespräch viele Fragen beantwortet und doch verstand sie noch immer nicht, was gerade passierte. Es erinnerte sie an einen Traum oder an einem Film. Carina klang so, als wäre sie Teil einer bösen Organisation, die die Weltherrschaft wollte oder aber es handelte sich um einen Kult, der ausgerechnet sie vergötterte.

    „Woher hast du gewusst, dass ich so groß werde?“

    „Habe ich nicht. Es war nur eine Vermutung, als ich festgestellt habe, dass du nicht einfach nur wächst. Viel mehr schien sich dein kompletter Körper zu verändern.“

    „Mein kompletter Körper?“, hauchte sie überrascht.

    Carina lächelte und meinte voller Bewunderung: „Hätte er sich nicht gewandelt, wärst du schon lange unter deinem eigenen Gewicht zusammengebrochen. Für dich gelten nicht mehr die Gesetze, an die wir gebunden sind. Du bist nicht länger ein Mensch, sondern ein gänzliches neues Wesen, welches es noch nie auf dieser Welt gegeben hat. Du bist die nächste Stufe der Evolution.“

    Laura wurde schwindelig bei diesen Worten. Sie hatte das Gefühl, als würde der Boden unter ihr dahingleiten und sie musste sich an den Tisch klammern. Keuchend rang sie nach der Luft, während sich eine wohlige Wärme in ihrem Körper ausbreitete.

    Sie konnte sehen, wie Carina langsam auf sie zu ging, ehe sie die kleine Hand nach ihrem Kopf ausstreckte und ihr zärtlich über die rechte Wange strich. Der Blick der braunen Augen und der Ausdruck des Gesichts voller Sommersprossen machten unmissverständlich klar, dass die Soldatin sie vergötterte.

    Plötzlich hatte ihre Stimme etwas Unterwürfiges und sie sprach so, wie man höchstens aus einem Fantasy- oder Mittelalteroman kannte: „All die Jahre hat Euer Körper darauf gewartet, erweckt zu werden. Doch nun seid Ihr aus Eurem langen Schlummer erwacht. Schon bald werdet Ihr hoch in den Himmel ragen und die gesamte Welt wird Euch zu Füßen liegen, meine Göttin.“

    Die wohlige Wärme wurde stärker und Laura spürte, wie sich erregende Schauern mit den Wogen der Macht vermischten. Sie schloss ihre Augen, während sie versuchte ruhig zu bleiben. Doch Carina hatte die ganze Zeit ihre dunklen Fantasien mit neuen Ideen genährt. Schon bald würde ihre Anhängerin erfahren, dass sie nicht nur ihren Körper geweckt hatte.

    Doch die Riesin riss sich zusammen und hauchte: „Wir werden sehen.“

    Fast schon erwartete sie, dass sie jeden Moment aus einem irrwitzigen Traum erwachte. Doch ihr wurde bewusst, dass Carinas Worte so verrückt waren, dass vermutlich nicht einmal ihr Unterbewusstsein auf diese Idee gekommen wäre.

    „Kann ich dich um einen Gefallen bitten?“, fragte Laura plötzlich, um sich selbst auf anderen Gedanken zu bringen. Ihr war bewusst, wie nahe sie dem Abgrund gekommen war, vor dem sich noch immer ein Teil von ihr fürchtete. Irgendwie bezweifelte sie, dass sie eine liebe Göttin werden würde und genau das bereitete ihr Sorgen.

    „Natürlich.“, hauchte Carina und zuckte mit ihrer Hand zurück.

    „Ich würde gerne Sebastian sehen.“, hauchte Laura, ehe sie hinzufügte: „Bringt ihn bitte zu mir.“

    „Wie Ihr wünscht.“, hauchte Carina und verneigte sich vor ihr.

    Entweder sie spielte diese Unterwürfigkeit oder sie sah in Laura wirklich eine Art Göttin. Die Riesin war sich da selbst nicht so sicher. Doch fürs Erste wollte sie wirklich nur ihren Freund sehen. Es gab so vieles, über dass sie gerne mit ihm sprechen wollte. War er womöglich sogar selbst involviert?

    Lächelnd musste sie feststellen, dass sie noch immer hunderte Fragen hatte. Doch tatsächlich konnte sie sich besser mit dem Gedanken anfreunden, dass das Militär den Verstand verloren hatte, als sie gedacht hätte. Tatsächlich gefiel ihr besonders der Umstand, wie eine Göttin behandelt zu werden.

    Ich persönlich finde diese Wendung eher weniger gut und hätte eigentlich was anderes gedacht

    Ich bin aber gespannt wo uns (und Laura) das hinführt

    Es ist bei der Geschichte teilweise wie im echten Leben. Es läuft nicht immer alles so, wie man es will. Auf Dauer wäre es einfach nur unlogisch, wenn sich das Militär nicht einschalten würde.


    Wie immer ein gutes Kapitel. Uff da unsere keline 2 Antagonistin" mit der Armie zusammen arbeitet verheißt nichts gutes.

    Lässt aber raum offen für neue Möglichkeiten ich sehe schon ein Kampf von Riesigen Soldatinnen gegen Laura vor meinen Augen und solche Dinge.

    Tja was könnte jetzt noch so schieß gehen ... oh so ziemlich alles. Bin mal gespannt wenn eine weitere Überdosis gespritzt wird, es zu einer "Mutation" des Genes kommt und das ergebniss weitaus heftiger ausfällt als berechnet

    Vielen Dank :)

    Ja es gibt immer noch viele Möglichkeiten, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte. Allerdings sind diese Ereignisse eine gute Begründung für das, was ich mit Laura noch vor habe :D


    Ich find das Kapitel ganz gut. Die unvorhersehbare "Wendung" ist eigentlich sehr interessant. Ich denk mal, dass das Schiff nicht mehr all zulang ein Schiff bleiben wird. :D

    Freut mich zu hören. Tatsächlich wird mit dem Schiff nicht groß etwas passieren. 1. es ist Donnerstag. 2. Laura ist ruhig gestellt.

    General Humboldts voherige Bekanntschaft mit Laura hast du sehr gut angedeutet bevor du es enthüllt hast. Kompliment dafür.

    Ich weiß aber nicht so recht was ich von der jetzigen Involvierung des Militärs halten soll. Dieser Subplot ist mir persönlich zu nahe an "Lisa".

    Und wenn ich raten soll was Lauras Vater damals bezweckt hat:

    Die annährende Unsterblichkeit war sicherlich angedacht, der Riesenwuchs vermutlich nicht.

    Er wird aber ganz anders Verlaufen als bei Lisa. Laura mag es ja eine Riesin zu sein, Lisa hingegen mochte es am Anfang überhaupt nicht und hat sich nur Vorwürfe gemacht. Zudem wird das Militär ein bisschen anders agieren ;) Mir ist nämlich durchaus bewusst, dass es dort jetzt parallelen gibt.

    Du liegt mit deiner Vermutung absolut richtig. Das Experiment ist ja nur fehlgeschlagen, weil die Zellteilung unkontrollierbar wurde. Dadurch hat sich die Maschine überhitzt und es ist zu einer Wasserdampf-Explosion gekommen.

    Hier kommt das nächste Kapitel:

    Kapitel 23: Operation GODDESS

    Montag 03.05.20XX, 20:00

    „Das war alles für heute.“, hauchte Sonja Schmidt, während sie einen Stift mit ihrer zitternden rechten Hand an einem Klemmbrett befestigte, welches sie mit der anderen Hand umklammerte. Für einen kurzen Moment huschte ihr Blick über die Daten, die sie heute erfasst hatte, ehe sie wieder zu der großen Gestalt blickte.

    Ohne Vorwarnung begann sich die Riesin zu ihrer Größe von 6,12 m aufzurichten. Bei dem Gedanken, dass sich vor ihren Augen gerade drei Tonnen bewegten, musste die Professorin schlucken.

    „Wie lange wird es dauern, bis ich vernünftige Kleidung bekomme?“, fragte Laura plötzlich.

    Ihre Stimme hallte durch die leere Halle. Gleichzeitig musterten die grünen Augen der Riesin Sonja, die ein wenig in sich zusammensank.

    „Ich weiß es nicht.“, antwortete sie ehrlich. „Ich habe alle benötigten Größen übermittelt. Sie sollten also noch heute mit der ersten Testproduktion starten können.“

    Sie hörte ein lautes Seufzen. Es war sehr verständlich, dass Laura mit ihrer jetzigen Situation nicht zufrieden war. Ihre Unterwäsche bestand aus Bettlaken. Gerade im Brustbereich zeigte sie deshalb mehr als deutlich, was sich darunter verbarg. Doch das war nicht das einzige Problem.

    Ihre Toilette bestand aus einem Fass, über das sie sich setzen musste. Waschen musste sie sich zudem mit einem Wasserschlauch, aus dem lediglich kaltes Wasser kam. Auf lange Sicht würde Laura unter diesen Umständen sicherlich nicht leben wollen. Doch auf die Schnelle hatte die Professorin leider keine andere Lösung gefunden.

    Sie war so in Gedanken, dass sie erst merkte, dass Laura einen Schritt machte, als ihr Fuß direkt neben ihr auf dem Boden absetze. Das lange Bein ragte unmittelbar neben ihr um mehr als einen Meter weiter in die Höhe als sie Groß war. Kurz darauf gesellte sich der andere Fuß auf der gegenüberliegenden Seite dazu.

    Mit einer Mischung aus Bewunderung und Angst blickte Sonja hinauf zu der breiten Hüfte und Lauras restlichen Körper, der sich noch weiter oben befand.

    „L… Laura?“, hauchte sie fast schon ängstlich, da sie sich in diesem Moment schmerzlich bewusst wurde, dass sie gerade alleine mit ihr in der Halle war.

    Als die Riesin einen weiteren Schritt machte, atmete sie erleichtert den angehaltenen Atem aus.

    „Wie groß, werde ich beim nächsten Wachstum?“, fragte Laura nach einem weiteren Schritt.

    Sonja blickte sich zu ihr um. Mit lediglich zwei Schritten, hatte sie sich über zwei Meter von ihr entfernt. Der Blick der Professorin wanderte automatisch zu dem runden Po, der nur teilweise verdeckt wurde. Sie wollte lieber nicht wissen, was passierte, wenn sich Laura versehentlich auf sie setzte. Mit einem Kloß im Hals meinte sie: „Sofern nichts Unvorhergesehenes geschieht, rechne ich damit, dass Sie nach dem nächsten Wachstum 15 Meter groß sein werden.“

    Nach einer kurzen Pause, hörte sie Laura hauchen: „15 Meter…?“

    „Ich kann verstehen, dass Sie Angst haben…“, fing die Professorin mit möglichst sanfter Stimme an.

    „ich habe keine Angst.“, antwortete Laura zur Verwunderung von Sonja und drehte sich um. Ihre grünen Augen schimmerten leicht, als sie sagte: „Die Einzige, die Angst hat, sind Sie.“

    „W… was?“, keuchte Sonja mit geweiteten Augen. Ihr lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter.

    „Wenn ich bedenke, dass Sie mir immer wieder versichert haben, dass Sie alles unter Kontrolle haben, kann ich mir gut vorstellen, warum Sie Angst haben. Wie viele ihrer Aussagen waren wohl gelogen?“

    Instinktiv wich die Professorin einen Schritt vor der Riesin zurück, obwohl sie wusste, dass es schon jetzt kein Entkommen vor Laura für sie gab.

    „Ich… es tut mir leid, Frau Weber. Ich habe mich geirrt.“, stammelte sie.

    Laura streckte ihre beiden Himmel in Richtung Decke, ehe sie meinte: „Es sollte Ihnen auch leidtun.“

    Es sah so aus, als wollte sie eigentlich noch etwas Anderes hinzufügen, doch ihre Lippen blieben nach den Worten verschlossen. Sonja nutzte den Moment und ergriff die Flucht.

    „Ich wollte, die Daten möglichst schnell auswerten.“, meinte sie, während sie in Richtung Tür eilte.

    Kurz bevor sie diese erreichte, hörte sie Laura fragen: „Was würde Sie tun, wenn Sie eine Riesin werden könnten?“

    Doch Sonja verließ die Halle, ohne ihr zu antworten. Die Frage hallte aber danach noch in ihrem Kopf nach und kurz erwischte sie sich bei dem Gedanken, diese ernsthaft beantworten zu wollen. Gleichzeitig bekam sie nicht mit, dass die Riesin ihr enttäuscht hinterher blickte.


    Mittwoch: 05.05.20XX, 23:48

    Als Sebastian in den Raum trat, schaute Sonja Schmidt mit müden Augen auf. Es war ihr anzusehen, dass sie die letzten Nächte wenig bis gar keinen Schlaf bekommen hatte. Auf ihren fragenden Blick, meinte Sebastian: „Sie ist eingeschlafen.“

    „Das freut mich zu hören. Ich wundere mich, dass sie sich so einfach mit ihrem neuen Leben abgefunden hat. Es wirkt fast so, als wäre sie lediglich gelangweilt.“

    „Wir sollten dankbar sein, dass es so ist.“, meinte er, als er sich eine Tasse Kaffee machte. „Gibt es schon die ersten Ergebnisse?“

    Die Professorin nickte, ehe sie müde meinte: „Ich habe etwas Erstaunliches herausgefunden. Weder die Zunahme von Alkohol noch… der Geschlechtsverkehr hatten eine direkte Auswirkung auf ihr Wachstum.“

    Plötzlich flog die Tür auf und Carina kam klatschend in das Zimmer. „Herzlichen Glückwunsch, Professor. Ich bin ein wenig enttäuscht, dass es so lange gedauert hat, bis Sie zu dieser Erkenntnis gekommen sind.“

    Sebastian blickte sich überrascht um und spürte, wie sich sein Magen zusammenzog. „Carina?“

    „Hallo, Sebastian. Ich hoffe, dir gefällt die kleine Verwandlung, die deine Freundin gerade durchmacht. Ist es nicht aufregend, direkt mitzuerleben, wie aus der kleinen Laura eine Riesin wird?“

    Er erstarrte bei diesen Worten. Gleichzeitig wunderte er sich darüber, was die junge Assistentin hier machte. Schließlich hatte Professor Schmidt ihm versichert, dass sie sich um die Angelegenheit kümmern würde.

    „Ich hätte nicht gedacht, dass ich dich noch einmal sehe, nach allem, was du getan hast.“, meinte Professor Schmidt und man merkte, dass sie ihre Stimme kaum beherrschen konnte.

    „Was willst du hier?“, hauchte Sebastian und blickte die junge Frau wütend an. Schließlich war sie dafür verantwortlich, dass seine Freundin eine Riesin geworden war und demnächst noch größer und mächtiger würde. Damit hatte sie ihr Leben komplett aus der Bahn geworfen und womöglich wusste sie noch nicht einmal, was sie damit in Laura auslöste.

    Bevor sie antworten konnte, trat ein anderer Mann ein, der eine Armeeuniform trug. Er musterte die beiden Wissenschaftler mit einem finsteren Blick.

    „Sind das die beiden?“, fragte der Soldat mit dunkler Stimme.

    Carina nickte, ehe sie meinte: „Ihr müsst jetzt eine Entscheidung treffen, Professor, Sebastian. Werdet ihr kooperieren oder nicht?“

    Sebastian weitete seine Augen und hauchte fast schon ängstlich: „Was hast du vor?“

    Fast schon erwartete er als Antwort, dass sie Laura eine weitere Überdosis verabreichen wollte. Er wollte sich lieber nicht vorstellen, wie groß seine Freundin dann wachsen würde. Kurz darauf hörte er Professor Schmidt zu dem Mann in Uniform sagen: „Glaubt ihr, dass es wirklich eine gute Idee ist, mit Carina zu kooperieren. Ich habe Sie gewarnt und das ist ihr Dank?“

    Carina seufzte und im nächsten Moment stürmten zwei weitere Soldaten in den Raum und ergriffen die Professorin. „Ich hatte ja wirklich gehofft, dass Sie uns nicht dazu zwingen würden, solche Mittel zu ergreifen.“

    Sebastian konnte dabei nur wie erstarrt zuschauen. Die Ereignisse überstürzten sich und die Soldaten schienen sogar bereit zu sein, ihre Waffen einzusetzen. Professor Schmidt sah ihn blass an, ehe sie aus dem Raum gezerrt wurde. Es klang wirklich so, als wäre sie davon ausgegangen, die Armee hinter sich zu wissen. Doch der Mann zuckte nicht einmal mit einer Wimper, als sie an ihm vorbeigeschleift wurde.

    Sein Blick wanderte zu Carina, die ihn nun mit einem Lächeln betrachtete. „Bitte kooperiere mit uns, Seb. Tu es für Laura.“

    „Was habt Ihr vor?“, fragte er erneut.

    Zu seiner Überraschung antwortete der Mann, der ihm irgendwoher bekannt vorkam: „Wir vollenden das Experiment von Lauras Vater. Nicht mehr lange und ihre Verwandlung ist komplett abgeschlossen.“

    Er konnte nicht fassen, mit was für einem Ernst und einer Überzeugung der Mann diese Worte aussprach. Sebastian hauchte entsetzt: „Es kann doch unmöglich das Ziel gewesen sein, Laura in eine Riesin zu verwandeln.“

    „Das ist nur ein Effekt.“, meinte Carina. „Ihr ganzes Wesen verändert sich. So hat sich ihre Zellregenerieren deutlich erhöht. Sie könnte in ein verstrahltes Gebiet auf der Erde gehen und würde keinerlei Schäden nehmen. Ihr Immunsystem ist dem anderen Menschen deutlich überlegen, weshalb körperliche Krankheiten ihr nichts mehr anhaben können.“

    Sebastian starrte sie ungläubig an. „Sie ist unaufhaltsam…“

    „Schon bald wird Laura eine Göttin sein und diese Welt wandeln.“, hauchte Carina mit einem freudigen Lächeln auf den Lippen. „Ist das nicht großartig?“

    „N… nein.“, hauchte er. „Das ist Wahnsinn!“

    Carina sah ihn überrascht an. „Aber warum sträubst du dich so sehr? Sie ist doch deine Freundin oder nicht? Deine Freundin wird diese Welt für immer verändern.“

    Sebastian keuchte, während ihm ein Blick von einer gigantischen Laura in den Kopf stieg, die gerade auf Autos trat und dabei glücklich kicherte. Wusste Carina etwa, dass so etwas passieren konnte? Wollte sie dies etwa?

    „Was passiert, wenn sie den Verstand verliert und diese Welt zerstören will? Wenn sie die Menschen nicht mehr als Menschen ansieht sondern als winziges Ungeziefer?“, fragte er deshalb.

    „Das würde Laura nie tun.“, meinte der Mann, ohne einen Zweifel in der Stimme.

    Sebastian wollte dies auch glauben. Doch er kannte Lauras dunkelstes Geheimnis. Es war nicht ausgeschlossen, dass sie sich in eine dieser fürchterlichen Riesinnen aus den Geschichten verwandelt, die er in den letzten beiden Tagen gelesen hatte. Er wollte es wirklich nicht glauben, doch es war nicht vollkommen abwegig.

    Plötzlich war aus der Halle ein lautes, erregtes Stöhnen von Laura zu hören. Carina lächelte und meinte: „Ihr kann es ja nicht allzu schlecht gehen.“

    „Möchtet ihr etwa, dass sie mit 60 Metern eine Hungerattacke bekommt?“, fragte er als letzten Strohhalm. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies zu einem Massaker führen würde.“

    „Wir haben alles im Griff.“, meinte der Mann erneut mit vollster Überzeugung.

    Sebastian seufzte und schüttelte den Kopf: „Nein, habt ihr nicht. Laura…“

    „Oh keine Sorge. Dafür haben wir ja dich als Druckmittel.“, antwortete der Mann, ehe er auf Sebastian zutrat und ihn ohne Vorwarnung bewusstlos schlug.

    Donnerstag: 06.05.20XX, 03:37

    Das Erste was Laura hören konnte, nachdem sie aus einem bereits verblassten Traum erwachte, war das Rauschen des Meeres. Als sie ihre Augen öffnete, blickte sie auf zum Sternenhimmel hinauf. Sie war ein wenig verwirrt, da sie sich nicht daran erinnern konnte, im Freien eingeschlafen zu sein.

    Als sie versuchte, sich aufzurichten, bemerkte sie, dass sie festgekettet war. Kühle Metallketten waren an mehreren Stellen über ihre nackte Haut gewickelt, sodass sie sich nur wenige Millimeter bewegen konnte. Die Ketten rasselten leise, als sie sich dagegenstemmte, doch sie gaben nicht einmal ein paar Zentimeter nach.

    „Wie ich sehe, bist du aufgewacht, Laura.“, sagte eine ihr unbekannte männliche Stimme.

    „Wer ist dort? Wo ist Sebastian?“, fragte sie fast schon ängstlich.

    „Keine Sorge.“, hörte sie den Mann sagen. „Dein Freund ist in Sicherheit. Du kannst ihn sehen, sobald wir unser Ziel erreicht haben, Laura. Bitte nimm das mit den Ketten nicht persönlich. Es wäre nur äußerst problematisch, wenn du dich auf dem Schiff zu viel bewegen würdest.“

    „Was?“, hauchte sie und versuchte sich nach dem Mann umzusehen. Doch auch ihr Kopf ließ sich kaum bewegen.

    „Ich kann deine Verwirrung absolut verstehen. Eben warst du noch in der kleinen Halle und jetzt bist du an einem Schiff gekettet und mit dir spricht jemand scheinbar Fremdes.“

    Die junge Frau versuchte sich zu beruhigen. Ihr gefiel diese Situation ganz gar nicht. Was war passiert, während sie geschlafen hatte? Wo waren Professor Schmidt und Sebastian? Ging es ihm wirklich gut?

    Tausende Fragen sprudelten in ihrem Kopf, während sie sich plötzlich absolut wehrlos fühlte. Noch vor wenigen Stunden hatte sie sich unglaublich mächtig gefühlt, als sie die Angst in Professor Schmidts Augen gesehen hatte. Doch jetzt war sie es, die ängstlich und wehrlos einem Fremden ausgeliefert war.

    Sie hörte, wie dieser mit tiefer Stimme sagte: „Mein Name ist General Johannes Humboldt. Ich war einer der besten Freunde deines Vaters, der viel zu früh von uns gegangen ist.“

    Tatsächlich kam ihr der Name sehr bekannt vor. Allerdings wurde der Mann von seinen Freunden immer Jo genannt. Scheinbar hatte er im Militär Karriere gemacht. Sie entspannte sich zumindest ein wenig. Trotzdem schrillten ein paar Alarmglocken in ihrem Kopf. Wenn eine Riesin auf das Militär stieß, hatte dies nie ein gutes Ende.

    „Wollen Sie mich als Waffe einsetzen?“, rutschte ihr eine ihrer größten Sorgen heraus.

    „Wie kommst du denn darauf?“, antwortete der Mann überrascht. „Uns geht es nur um deine Sicherheit. Außerdem hatten wir nicht das Gefühl, dass Professor Schmidt mit der Situation richtig umgegangen ist.“

    Laura wusste nicht, ob sie den Worten des Mannes glauben sollte. Irgendwie klang es so, als würde er genau das sagen, was sie von ihm hören wollte. Außerdem konnte sie sich kaum vorstellen, dass es dem Militär nur um ihre eigene Sicherheit ging.

    Bevor sie etwas entgegnen konnte, fuhr Johannes fort: „Bitte vertrau mir, Laura. Dein Vater hätte gewollt, dass ich bei dir bin. Da bin ich mir sicher. Vermutlich kannst du dich nicht mehr daran erinnern, aber ich habe dich mehrere Male im Krankenhaus besucht. Doch irgendwann habe nicht einmal ich Einlass gewährt bekommen.“

    Jetzt wo er dies sagte, konnte sie sich tatsächlich vage daran erinnern, dass er sie am Anfang besucht hatte. Doch der Verlust ihrer Familie hatte damals eine so große seelische Wunde hinterlassen, dass sie ihn oft nicht einmal wahrgenommen hatte.

    „Wissen Sie, was die Ärzte mit mir gemacht haben?“, fragte sie jetzt fast schon neugierig.

    Nach einem kurzen Moment antwortete er: „Es ist selbst für mich ziemlich schwierig an diese Information heranzukommen. Selbst in dieser Situation hat lediglich mein geschätzter Kamerad Zugriff darauf. Ich werde ihn bei unserer nächsten Versammlung danach fragen.“

    „Vielen Dank, General.“, hauchte sie.

    „Bitte nenn mich, Jo.“, antwortete der Mann freundlich. „Ich verspreche dir, dass alles gut wird.“

    Plötzlich wurde Laura wieder müde. Sie konnte dem Gespräch nicht mehr richtig folgen und kurze Zeit später war sie auch schon wieder eingeschlafen. Deshalb bekam sie nicht mehr mit, wie ein anderer Soldat zu dem General trat, der denselben Rang hatte und den großen Körper von Laura voller Bewunderung betrachtete.

    „Ist sie nicht wundervoll?“, hauchte er.

    „Bist du dir wirklich sicher, dass Thorsten gewollt hätte, dass seine Tochter zu einer Riesin wird?“, antwortete Johannes ruhig zu seinem Freund und Kameraden.

    „Wer weiß. Man kann einen Toten leider nicht fragen. Allerdings haben wir es seinem Experiment zu verdanken, dass seine Tochter nun wächst. Vielleicht mag es idealistisch klingen, aber ich hoffe wirklich, dass sie zu der Göttin wird, die die Kriege auf dieser Welt beendet. Ich diene gerne dem Staat und seinen Bewohnern, aber mir wäre es lieber, wenn dies nicht erforderlich wäre.“

    „Mir gefällt das nicht.“, antwortete Johannes.

    „Muss es ja auch nicht. Aber es lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Niemand kann Lauras Wachstum aufhalten. Man müsste schon…“

    „Genau das gefällt mir daran nicht.“, warf Johannes ein. „Du spielst mit einer Macht, die du nicht kontrollieren kannst. Ich glaube kaum, dass die Ketten sie noch aufhalten werden, sobald sie noch ein paar Meter gewachsen ist. Also tu mir den Gefallen und sei nett zu ihr. Das Letzte, was wir gebrauchen können, ist eine wütende riesige Frau, die mächtiger als Hulk ist.“

    Er bekam keine Antwort, weshalb er seufzend sich dazu entschied, unter Deck nach dem rechten zu sehen. Der Anblick von Laura großer Gestalt machte ihn nervös. Doch er wusste, dass sein Kamerad nichts weiter als Befehle befolgte.


    Ich hoffe, euch hat das Kapitel gefallen. Dies ist ein Twist, der so zwar nicht von Anfang an geplant war, aber in meinen Augen doch gut hineinpasst. Im nächsten Kapitel wird es zu der Entstehung noch ein paar Informationen geben. Ich hoffe, ihr folgt auch weiter der Geschichte. Mein Ziel wird weiterhin sein, eine GTS Geschichte zu schreiben, die theoretisch auch Leute ohne den Fetisch ansprechen wird und gleichzeitig ein wenig über diesen aufklärt.

    Mir gefällt das Bild. Vielleicht sollte ich irgendwann auch mal wieder eine Geschichte mit geschrumpften Männern schreiben. Aktuell konzentriere ich mich aber lieber voll und ganz auf Laura.

    Allerdings ist das Bild schon so eine Art Inspiration ;)

    Schönes Kapitel, schön viel Wachstum. Wobei ich mir die Frage stelle was du bei Lauras tatsächlichem Schub auf 15 Meter machst. Die Hallendemolierung zu wiederholen wäre ja schon ein wenig witzlos.

    Freut mich, dass es dir trotz dem Fehlerteufel gefallen hat. Was ihr Wachstum angeht, habe ich noch ein Ass im Ärmel ;)

    Wie immer ein sehr schhönes Kapitel Freue mich jedes Mal auf ein Kapitel :D

    Was ich mich Frage ist nur wieso nur Laura Überdosen bekommen hat. Ob es nicht noch andere gibt die ähnliche Probleme haben oder haben werden.

    Wäre definitiv interessant. Zudem frage ich mich immer wieder, was ihr Wachstum noch also so Stimuliert :D Falls es wirklich Erregung ist wird ihr Fetisch recht stark werden xD

    Freut mich zu hören.

    Die Frage mit dem Überdosen wird in den nächsten Kapiteln endgültig beantwortet ;)

    Ihr Wachstum hat noch einen weiteren Nebeneffekt. So viel kann ich schon verraten. Die Geschichte soll ja spannend bleiben^^

    Die Geschichte nähert sich der magischen Marke von 100 Wordseiten. Wenn es so weiter geht, könnte dies die längste meiner Geschichten werden. Fairer Weise muss man natürlich sagen, dass Lisa noch nicht fertig ist und womöglich irgendwann fortgesetzt wird. Gibt es irgendeinen Charakter, aus dessen Perspektive ich mehr schreiben sollte?

    Kapitel 22: Nur ein Traum?

    Sonntag: 03.04.20XX, 5:00

    Während der Fahrt versuchte sich Laura möglichst ruhig zu verhalten, obwohl sie sich in dem LKW ganz schön eingeengt fühlte. Zwar hatte sie hinter sich und vor ihr durchaus noch ein zwei Meter Platz, aber die Decke befand sich unweit über ihrem Kopf. Deshalb hatte sie das Gefühl, als würde sie jeden Moment sich stoßen.

    Ihr entging nicht, dass der breit gebaute Sicherheitsmann immer wieder einen Blick auf sie warf. Dank dem Licht war ihr Körper und dessen Größe gut zu erkennen. Zudem hatte er einen perfekten Blick auf ihren Ausschnitt, der ziemlich groß war, da ihr Behelfs-BH leicht verrutscht war. Sebastian hingegen saß in einer Ecke und schien seine Gedanken zu ordnen.

    Seine Freundin ließ ihn allein, da sie wusste, dass er sich erst einmal mit der Situation anfreunden musste, dass sie diese Situation deutlich mehr genoss als sie sollte. Gerade fühlte sie sich aber nur müde, da sie noch immer nicht geschlafen hatte.

    Trotzdem war sie sich bewusst, dass sie mit einer falschen Bewegung den Schwerpunkt des Lastwagens soweit verändern konnte, dass dieser umkippte. Die Mathematik dahinter mochte sie nicht verstehen, doch als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit dem Fachgebiet Logistik war der Begriff oft genug gefallen. Es wäre also fatal gewesen, wenn sie nun einschlief und sich im Schlaf bewegte.

    „Wie lange dauert die Fahrt?“, fragte Laura den Sicherheitsmann plötzlich und konnte dabei sehen, wie dieser zusammenzuckte.

    Er starrte sie an und meinte: „Das hängt vom Verkehr ab. Wenn wir in keinen Stau geraten, sind wir in zwanzig Minuten da.“

    Doch kurz nachdem Maik das gesagt hatte, kam der Lastwagen zum Stehen. Nur langsam ging es voran, obwohl es noch etwas früh für den Berufsverkehr war. Beinahe hätte die Riesin geseufzt, die daran denken musste, dass sie vermutlich zu Fuß schneller gewesen wäre. Zur Not wäre sie einfach über die Autos hinübergestiegen.

    Doch sie konnte verstehen, warum Professor Schmidt ihre Größe vor der Bevölkerung geheim halten wollte. Sie selbst wollte auch nicht unbedingt von Hunderten Reportern dazu befragt werden, wie sie so groß geworden war. Doch sofern sie weiterwuchs, würde es immer schwieriger, sie vor der Öffentlichkeit zu verstecken. Genauso würde es sicherlich für sie schwieriger, ihren Fetisch zurückzuhalten.

    Denn schon jetzt sorgte die Anwesenheit der beiden kleinen Männer für eine angenehme Wärme und wohligen Schauern, die ihre Müdigkeit fürs Erste verdrängten. Ihr Blick fiel auf Sebastian und sie erinnerte sich daran, wie leicht er sich angefühlt hatte. Ohne Waffen wäre die Menschheit ihr schutzlos ausgeliefert gewesen. Jedoch würden auch diese ihre Durchschlagskraft verlieren, sobald sie größer wurde.

    Lächelnd dachte Laura an ihre Träume. Was würde sie wohl erreichen können, sobald sie so groß war? Schließlich hatte sie sich fast schon unaufhaltsam gefühlt. Jedoch schob sie diese Gedanken schnell zur Seite. Denn es waren bereits andere dunkle Fantasien dabei, sich in ihren Gedanken zu manifestieren. Aber die vielen Geschichten, die sie gelesen hatte, boten genug Beispiele dafür, was passieren konnte.


    Sonntag: 03.04.20XX, 5:48

    Als sich der LKW öffnete, fiel Lauras Blick in eine leere Halle, in die durch Fenster an der Decke die ersten Sonnenstrahlen des Tages gelangten. Maik stieg zunächst zusammen mit Sebastian aus, damit sie nicht versehentlich unter ihren Körper gerieten.

    Erst als sie herausgewinkt wurde, begann Laura aus dem LKW zu kriechen. Dabei stieg sie mit ihren rechten Fuß an die hintere Wand, die sich dabei leicht verbog. Das Geräusch des sich verbiegenden Metalls war in der kompletten Halle zu hören und ließ sie zusammenzucken.

    „Sachte… sachte Mädchen.“, hörte sie eine tiefe Männerstimme und der Fahrer kam mit einer glimmenden Zigarette im Mund rechts von ihr in den Blickwinkel.

    Zunächst wollte sich Laura entschuldigen, jedoch fügte er vorher hinzu: „Noch ein Kratzer und es wird dir leidtun.“

    Sofort verfinsterte sich der Blick von Laura und sie platzierte ihre rechte Hand etwas fester als nötig auf der Rampe. Diese begann sich sofort leicht durchzubiegen. Dem Kraftfahrer fiel die Zigarette aus dem Mund und er blickte sie ängstlich an, als er begriff, dass es wohl eher ihm leidtun würde.

    Gleichzeitig warf Professor Schmidt Sebastian einen besorgten Blick zu. Dieser versuchte die Situation zu schlichten, in dem er sagte: „Du musst bestimmt müde sein Schatz. Nur noch ein bisschen und du hast es geschafft. Hinten wartet bereits ein Bett auf dich.“

    Laura seufzte und versuchte nun wieder möglichst vorsichtig aus dem LKW kommen. Trotzdem war dies längst nicht so einfach, wie das hineinkommen. Denn ihr Po kam mehrere Male dem Dach gefährlich nahe. Als dieser aber draußen war, richtige sie sich sofort ein bisschen mehr auf, ehe sie ihre Füße hinauszog.

    Sofort danach erhob sie sich zu ihrer vollen Größe. Sie stellte fest, dass sich die Decke der Halle nur zwei Meter über ihren Kopf befand. Trotzdem erschien ihr die Halle wie ein großes Zimmer, in dem sie sich frei bewegen konnte. Vorsichtig machte sie einen ersten Schritt auf dem Boden aus Beton, der ihrem Gewicht scheinbar ohne Probleme standhielt.

    Sie bekam gar nicht mit, dass die vier Menschen sie dabei mit einer Mischung aus Bewunderung und Angst beobachteten. Gerade den beiden Männern, die für den sicheren Transport verantwortlich gewesen waren, fiel es schwer, den Anblick von der jungen Frau loszureißen.

    „Leider konnte ich auf die schnelle nichts Besseres finden.“, meinte Professor Schmidt plötzlich.

    Laura blickte die Wissenschaftlerin an und meinte mit sanfter Stimme: „Ich bin überrascht, dass Sie überhaupt so schnell etwas gefunden haben.“

    „Einer unserer Sponsoren hatte zum Glück eine freie Lagerhalle.“, antwortete sie.

    Die Riesin war zu müde, um sich über diese Antwort groß Gedanken zu machen. Stattdessen meinte sie: „Also, wo ist mein Bett?“

    Der Transport hatte sie nur noch weiter ermüdet. Vielleicht war sie auch deshalb so gereizt gewesen. Sebastian löste sich von den anderen und winkte ihr zu. „Hier lang, Laura.“

    Als sie ihm folgte, bekam sie gerade noch mit, wie Professor Schmidt zu den Männern sagte: „Damit ist ihrer Aufgabe erfüllt. Wie versprochen gibt es einen Bonus dafür, dass sie den Mund halten. Ich werde natürlich für den Schaden am…“

    Weiter konnte sie dem Gespräch nicht folgten, da sie in diesem Moment ein Gebilde aus mehreren Matratzen fand. Für einen Moment war sie ein wenig enttäuscht. Doch dann sagte sie sich selbst, dass sie wohl kaum ein so großes Bett hatte erwarten können. Betten in ihrer Größe würden höchstens für einen Werbegag produziert. Aber auf die schnelle war es sicherlich unmöglich, eins zu bekommen.

    Vorsichtig legte sie sich auf die Matratzen, die überraschend weich waren. Ihr Blick fiel zu Sebastian, der sie besorgt musterte.

    „Es ist alles okay.“, hauchte sie. „Du musst dir keine Sorgen machen. Es war einfach nur alles ein bisschen viel.“

    „Wenn irgendetwas ist, sag mir bitte Bescheid. Ich verspreche dir, dass ich das mit dir durchstehe.“

    Sie lächelte und hauchte müde: „Danke. Ich liebe dich.“

    Er antwortete: „Ich liebe dich auch.“

    Doch die Riesin war bereits eingeschlafen. Die Erschöpfung hatte sie dann doch schneller ins Reich der Träume geführt, als sie selbst erwartet hatte. Sebastian konnte ebenfalls eine Portion Schlaf gebrauchen. Dennoch nutzte er den Moment, um ihren wunderschönen Körper zu betrachten.


    Sonntag: 03.04.20XX, 6:10

    Sonja Schmidt trat zu Sebastian, nachdem sie alles geklärt hatte. Sie betrachtete die schlafende Riesin. Bei jedem Atemzug hob sich ihr Brustkorb deutlich an.

    „Ich fürchte du hattest recht.“, hauchte sie.

    Ihr entging nicht der besorgte Blick, den Sebastian ihr von der Seite zuwarf. Leise fügte sie hinzu: „Wenn sie so weiterwächst, wird es unglaublich schwer, sie zu ernähren. Stell dir nur vor, sie bekommt mit 45 Metern Größe eine Hungerattacke.“

    Sie konnte sehen, wie Sebastian näher zu seiner Freundin trat und sanft über ihren gut zwei Meter langen Arm strich.

    „Dann müssen wir verhindern, dass sie so groß wird.“, hauchte er entschlossen.

    „Das sagt sich so leicht. In ihrem Körper befindet sich eine gewaltige Überdosis. Wir können nur hoffen, dass sich der Effekt durch ihr Wachstum stark reduziert hat.“

    „Das hat er nicht.“, entgegnete Sebastian sofort.

    Überrascht blickte Sonja zu ihm. Sie fragte sich, wieso er sich da so sicher war. Als sie dies aussprechen wollte, fügte ihr Assistent hinzu: „Carina hat davon gesprochen, dass Laura beim nächsten Wachstumsschub etwa 15 Meter groß wird.“

    Ein kalter Schauer lief Sonjas Rücken herunter. Die Riesin hatte bereits jetzt eine einschüchternde Größe. Doch mit 15 Meter würde sie höher in den Himmel ragen als ein gewöhnliches Einfamilienhaus. Selbst im Sitzen würde ihr Kopf fast an die Decke der Halle ragen.

    Die Professorin meinte leise: „Wenn sich der Zyklus ihrer Wachstumsschübe nicht ändert, wird sie in sechs Tagen erneut wachsen.“

    Ihr Magen zog sich bei diesen Worten zusammen, da sie wusste, dass sie für Lauras gewaltiges Wachstum letztendlich verantwortlich war. Hätte sie das Experiment frühzeitig abgebrochen, wäre es vermutlich nie dazu gekommen. Jede Spritze hatte die Kettenreaktion nur verstärkt.

    „Du solltest dich erst einmal ein wenig ausruhen. Es wäre fatal, wenn wir jetzt einen Fehler machen würden.“, hörte sie sich selbst sagen.

    Als er nickte, wandte sie sich ab, ehe sie langsam zu einer Tür an der Seite der Halle ging. Dahinter befand sich ein angrenzender Raum mit einem großen Tisch, auf dem sich bereits ihre wichtigsten Sachen befanden. Sofort nahm sie ihren Laptop und schaltete ihn ein. Während dem Hochfahren versuchte sie sich zu beruhigen. Denn noch immer hörte sie ihr Herz klopfen und ihr Magen hatte sie ebenfalls noch nicht erholt.

    Wenn Carina die bisherigen Daten manipuliert hatten, damit sie keine Lösung fanden, gab es noch Hoffnung ein Gegenmittel zu finden. Doch Sonja machte sich nicht all zu große Hoffnungen. Es hatte Jahre gedauert, bis sie ein vernünftiges Wachstumsmittel entwickelt hatte. Wie sollte sie also binnen einer Woche ein Gegenmittel finden? Zudem sprengte Lauras Größe die Gesetze der Wissenschaft. Wie konnte sie überhaupt noch leben, obwohl ihre Knochen unter ihrem Gewicht zusammensacken mussten, ihr Herz ihr Blut nicht mehr bis zum Kopf pumpen sollte und ihr Körper überhitzte, da er nicht genug Wärme abgab?

    Doch dann erinnerte sie sich an ein Gespräch mit Sebastian, in dem dieser ihr gesagt hatte, dass sich die DNA von Laura änderte. Sollte dies wirklich der Fall sein, konnte man sie schlecht noch Mensch nennen. Viel mehr war sie ein neues Wesen, welches dem des Menschen überlegen war. Der Gedanke, dass Sie, Sonja Schmidt, dieses Wesen erschaffen hatte, brachte sie an die Grenze des Wahnsinns.


    ???

    Als Laura ihre grünen Augen öffnete, blickte sie auf Sebastian, der neben ihr stand. Er lächelte und fragte mit sanfter Stimme: „Hast du gut geschlafen?“

    Sie nickte, während sie sich langsam aufsetzte. Ihr Blick wanderte zu ihrem Freund, dessen Gesicht sich nun auf der Höhe ihrer Brüste befand.

    „Wie lange habe ich geschlafen?“, fragte sie müde, während sie sich streckte, um die Müdigkeit aus ihren Gliedern zu bekommen. Ihre Brüste wölbten den Stoff des Bettlakens deutlich, welches ihre Brüste wenigstens ein bisschen verbarg. Ihr Körper war wohlig warm und sie konnte etwas Schweiß auf ihrer nackten Haut spüren. Jetzt da sie saß, lief er ihren Oberkörper hinab.

    Als ihr Freund nicht antwortete, blickte sie zu ihm. Er schien sie mit Entsetzt anzustarren. Gerade als sie fragen wollte, was er hatte, konnte sie spüren, wie ihre Kleidung langsam enger wurde. Der Stoff begann sich zu spannen und die Knoten zogen sich zusammen.

    Erschrocken blickte sie zu Sebastian, der vor ihren Augen langsam kleiner wurde. Dieser schien kreidebleich zu werden. Wie erstarrt blickte er zu seiner Freundin, deren Wachstum sich beschleunigte. Er konnte deutlich sehen, wie ihre Arme länger wurden und ihre Hände größer.

    Ihr Kopf stieg langsam in Richtung Decke, während ihr Oberkörper breiter und höher wurde. Ihre Beine wurden länger und wuchsen langsam über die Matratze hinaus.

    Kurz darauf hörte sie das Reißen von Stoff. Ihre Behelfsunterhose wurde von ihren Oberschenkeln wortwörtlich gesprengt, als diese dicker wurden. Heiße Schauer wanderten durch ihren Körper und weitere Schweißperlen begannen ihren wachsenden Körper herunterzulaufen.

    Verzweifelt rang Laura nach Luft, während ihre Brüste soweit anschwollen, dass ihr BH ebenfalls den Geist aufgab. Sie war sich absolut sicher, dass dies ein Traum war. Aber sie wollte einfach nicht aus diesem erwachen.

    Sie konnte spüren, wie ihre Füße über den Hallenboden glitten, während ihre Beine länger wurden. Sebastian hatte nicht länger die Größe eines Kindes, sondern eher einer Puppe und doch wuchs sie noch weiter.

    Dabei meinte sie förmlich zu spüren, wie ihr Körper anschwoll. Mittlerweile konnte sie sich nicht einmal mehr in der Halle hinstellen, ohne dass ihr Kopf gegen das Dach stieß. Doch selbst im Sitzen kam ihr das Dach schneller näher, als ihr lieb war.

    Ihre Atmung beschleunigte und doch war sie nachdem sie einmal Luft geholt hatte und diese wieder aus ihrem offenen Mund ausgeströmt war, einen viertel Meter gewachsen. Im rasenden Tempo stieg nun ihr Kopf bis zum Dach. Als dieser dagegen stieß, zersplitterte das Glas eines Fensters in tausende Scherben, ehe die Metallkonstruktion sich kreischend verbog.

    Sie schloss ihre Augen, bis sie an ihren Schultern einen Widerstand fühlte. Als sie die Pupillen wieder öffnete, war ihr Kopf bereits im Freien und ihre breiter werdende Schulter drückte sich von unten durch die Hallendecke. Der Blick auf ihren Freund war längst durch die Decke versperrt.

    Ihr breiter werdender Po ragte längst deutlich über ihr Bett hinaus und ihre nackten Füße näherten sich der Außenwand. Gleichzeitig begannen sich ihre wachsenden Brüste wie zwei Abrissbirnen durch das Dach zu erheben. Einst hatten sie in ein C-Körbchen gepasst. Nun wuchsen sie zusammen mit ihrem Körper in gänzlich neue Sphären.

    Sie rang nach der kühlen Nachmittagsluft, während ihr Körper mehr und mehr aus der Halle entwuchs. Ihre nackten Füße brachten mühelos die Seitenwand der Halle zum Einstürzen, als sie gegen diese stießen. Danach wuchsen sie weiter hinaus auf einen Parkplatz neben der Halle.

    Langsam begann das Wachstum zu stoppen und als die Hitze aus ihrem Körper verschwand, atmete Laura erleichtert aus. Ihr entging nicht, wie sehr sich ihr Blick auf die Welt binnen Minuten verändert hatte.

    Die Hallendecke befand sich nun im Sitzen oberhalb von ihrem Bauchnabel. Ihre beiden Brüste ragten über das Loch hinweg, welches sie ursprünglich in die Decke gerissen hatten.

    „Oh… Gott.“, hauchte sie. Doch durch ihre Größe war ihre Stimme überraschend laut.

    Sie konnte mehrere Menschen sehen, die bereits auf ihre riesige Erscheinung blickten. Entweder hatten sie den Lärm gehört oder sie so entdeckt. Schließlich war sie mit ihrer jetzigen Größe kaum zu übersehen.

    Langsam begann sie aufzustehen. Dabei spürte sie das Dach nicht einmal mehr als Widerstand. Es strich nur kurz über die nackte Haut ihrer Hüfte, ehe diese höher und höher stieg. Als Laura stand, hielt sie dem Atem an. Ihr bot sich ein beeindruckender Blick auf die Hafenanlage, den man sonst lediglich aus einem Hochhaus oder einem der Kräne bekam.

    Ohne groß über die Konsequenzen nachzudenken, setzte sie sich in Bewegung. Ihr rechter Fuß machte einen Schritt, der mehrere Meter betrug. Als sie ihn aufsetzte, konnte sie spüren, wie er in den weichen Teer eindrang.

    Sofort machte sie einen weiteren Schritt und sie hörte Sebastian rufen: „Laura…. Bitte nicht. Oh Gott! NEEEEEEIIIIINNNNNN…“

    Der Schrei stoppte, als sie etwas Weiches und gleichzeitig Nasses unter ihrer riesigen Sohle spürte. Erst als sie ihren nackten Fuß wieder hob, sah sie einen roten Fleck in dem Abdruck. Dann dämmerte es ihr, dass sie auf ihren Freund getreten war und sie schreckte aus dem Traum.


    Sonntag: 03.05.20XX, 12:12

    Binnen Sekunden saß Laura kerzengerade in der Halle. Sie rang nach der kühlen Luft, während sie erschauderte. Erneut hatte ihr Freund in einem ihrer Träume sein Ende gefunden. Doch auch dieses Mal verspürte sie nicht nur Angst. Ihre unglaubliche Macht und der fantastische Anblick der winzigen Stadt erregten sie.

    „Alles in Ordnung?“, hörte sie Sebastian fragen, der etwa drei Meter von ihrem Bett entfernt stand, nachdem er wohl ein gutes Stück zurückgeschreckt war.

    Für einen Moment sah sie ihn mit geweiteten Augen an, ehe sie sich soweit beruhigt hatte, dass sie sagen konnte: „Ja… Es war nur ein Albtraum.“

    Ihre Haut war schweißgebadet und die Bettlaken und Bettbezüge klebten unangenehm an ihrer Haut. Zudem konnte sie spüren, wie ihre Brustwarzen sich in den Stoff drückten, der scheinbar bei jedem Atemzug über diese rieb.

    „Was für ein Traum?“, fragte ihr Freund sanft.

    Sofort zuckte die Riesin zusammen, ehe sie leise sagte: „Ich bin gewaltig gewachsen. Am Ende war ich so groß, dass die Halle mir vielleicht noch bis zu den Waden ging. Ich weiß es nicht genau. Alles ging so schnell.“

    Ihre Wangen röteten sich weiter. Sie konnte schlecht vor ihm verbergen, dass dieser Teil des Traums sie erregte. Auch dieses Mal hatte es sich unglaublich angefühlt, zu einer Riesin zu wachsen. Wäre sie nicht auf Sebastian getreten, hätte sie vermutlich im Traum jede Menge Spaß gehabt.

    Allein der Gedanke daran, ließ ihr Herz schneller schlagen. Wie in aller Welt sollte sie sich auf Dauer diesem Verlangen widersetzen? Schon jetzt verspürte sie genügend Lust, um sexuelles Verlangen zu verspüren.

    Sebastian betrachtete sie und ihm wurde etwas bewusst, was ihm einen kalten Schauer den Rücken herunterlaufen ließ. Mit jedem Wachstum würde sich Laura mehr bewusst, dass sie nicht länger zur menschlichen Spezies gehörte. Womöglich stieg dadurch auch ihr Sexualtrieb, um sich Fortzupflanzen, obwohl es niemanden gab, mit dem sie dies tun konnte. Sofern es dazu kam, würde sie ihren Fetisch unweigerlich mehr und mehr ausleben.

    Aktuell mochte es dabei noch sanft zugehen, aber ab einer gewissen Größe würde es für jeden Menschen tödlich enden. Denn sofern Carina recht hatte, würde allein Lauras Gewicht mit ihrem nächsten Wachstum um mehr als das fünfzehnfache steigen. Er ging davon aus, dass sich ihre Stärke ähnlich erhöhen würde.

    Zudem erinnerte er sich daran, wie schnell die Wunde verschwunden war, als er ihr die Spritze verabreicht hatte. Sollte dies immer noch so sein, würde sie quasi unaufhaltsam sein. Instinktiv wich er einen weiteren Schritt vor ihr zurück. Natürlich entging das dies Riesin nicht und sie hauchte: „Bitte hab keine Angst vor mir.“

    „Ist sonst noch etwas passiert?“, hörte er sich fragen, während er sie anstarrte. Deshalb bekam er mit, wie sie seinem Blick auswich.

    „Ich…“, fing sie an, brach dann aber ab. Sie schüttelte den Kopf und meinte: „Ich kann mich nicht genau daran erinnern.“

    Natürlich war dies eine Lüge. Aber sie konnte ihm ja schlecht sagen, dass sie im Traum versehentlich auf ihn getreten war. Sie hoffte nur, dass dies nicht wirklich ein schlechtes Omen war. Was wenn dies wirklich passierte? Die Riesin nahm sich vor, alles daran zu setzen, dies zu verhindern. Allerdings konnte nur die Zeit zeigen, ob sie damit erfolgreich sein würde.

    Du hast Recht! Bei so einem Projekt von dir, uns zu Unterhalten, sind Kommentare/Feedback sehr wichtig.

    Ich bin eher der stille Leser und lass mich da gern überraschen - jedenfalls hier mal ein großen Lob für die extrem coole Geschichte! Persönlich würde ich mir ja direkt Wachstum wünsche, finde deine Umsetzung aber dafür viel zu gut. So soll es auch besten bleiben (Aber Wachstum bleibt das Beste).

    Und als letzten Punkt in welches Unterforum: Frei für alle und dementsprechend gegebenenfalls ins Adultforum. Aus dem einfachen Grund, dass mehr Leute deine Mühe schätzen können.

    Ich versuch nun auch öfters mein Senf hinzuzufügen!

    Danke, das freut mich zu hören. Wachstum satt gab es in Growthgasm. Allerdings gibt es im nächsten Kapitel wieder eine Wachstumsszene ;)

    Naja was halt schwer wird, wenn sie sich während dem Wachstum verwöhnt. Dann darf ich einen Großteil des Kapitels fast doppelt schreiben ;)

    Ich würde die "befriedigungskapitel" einfach im adult posten und später dann PDF mit der Kompletten Story

    Die PDF in zwei Versionen

    Adult und normal

    In Zukunft wird es dann auch von mir mehr Feedback geben

    Ich muss man schauen, wie lange ich auf diese Art von "Zensur" Lust habe. Denn womöglich werden dann demnächst viele Kapitel in zweifacher Ausführung kommen müssen... Wie du das verstehst, überlasse ich dir ;)

    Ich würde die Zweiteilung wie Mr. Noname sie vorgeschlagen hat vorziehen.

    Ich bin halt auch ein Fan davon wie ein gewisser Vaalser seine Stories "frisiert". Da wird aus Scat zum Beispiel gerne Buttcrush. Ob sich dies bei Lauras Lust umsetzen lässt sei dahingestellt. Aber ein Hardcut zum Ende ihrer Selbstbefriedigung wäre auch absolut vertretbar.

    (Zumal Zugang zu den Adult-Foren zu erlangen nun wirklich nicht mit allzu hohem Aufwand verbunden ist.)

    Mal schauen, inwiefern sich das umsetzen lässt. Die zwei bisherigen Szenen habe ich ja übersprungen.

    Ich stimme dir aber zu, dass der Zugang zum Adultforum bei unserem Fetisch eigentlich kaum ein Kriterium sein dürfte. Denn es geht nun einmal sehr oft um Dinge, die ins Adultforum gehören :D

    Ich mache eigentlich ungerne Doppelpost, aber ich will noch etwas los werden.

    Mittlerweile ist Laura ein richtiges herzensprojekt und ich stehe vor einer Entscheidung, bei der ich eure Meinung gerne hätte.

    So wie sich die Geschichte gerade entwickelt, wird es zu nehmend mehr Szenen geben, in denen Laura sich befriedigt. Ich könnte die entsprechenden Szenen lediglich im 18er Forum posten. Aber es würden dadurch definitiv weniger werden, da dort dann keine Story erzählt wird.

    Also wie hättet ihr es gerne? FSK16 mit ausgewählten Sexszenen im 18er Forum oder die ganze ungeschönte Wahrheit im 18er Forum?

    Zudem bin ich ein wenig enttäuscht von den wenigen Kommentare. Es hat immer noch vielen gefallen. Aber ich würde halt oft einfach gerne mehr Feedback bekommen. Das war gut, davon mehr. Usw.

    Einiges habe ich bereits einfließen lassen ?

    Herzlich Glückwunsch zum Geburtstag nach Vaals ;)

    Früher hätte ich die Torte gar nicht so weit werfen brauchen. Wir waren ja quasi Nachbarn ;) Genieße den Tag. Machst du einen Ausflug zum höchsten Berg der Niederlanden? Der ist ja längst nicht so hoch wie ein Großteil der tollen Riesinnen, die du uns gepostet hast :D

    Fehler sind korrigiert. Danke fürs darauf aufmerksam machen :)

    Das ist ja furchtbar nett von ihr. Wie kommt es das Panther bei der auffälligen Körpergröße noch nicht enttarnt wurde. :P

    Vielleicht hat sie den Leuten das Herz gestohlen ;)

    Nettes Kapitel, die Schwere mit der man einem Partner von GTS-Fetisch erzählt kann sicher jeder der dies schon einmal getan hat gut nachfühlen.

    Wobei es bei Laura und Sebastian natürlich eine ungleich höhere Brisanz hat.

    Ich kann mir gut vorstellen, was in dieser Situation passiert wäre, wenn Sebastian sich von ihr abgewendet hätte. Es hat schon einen Grund, warum die Professorin sich plötzlich gut mit ihr stellen möchte. Das ist bei meiner Inspiration Testsubject Claire Becker nicht so und bis heute finde ich das Verhalten der Professorin ein wenig irrational :D Man legt sich nicht mit einer Riesin hin, die gerade aus einem Gebäude gewachsen ist.

    Kapitel 21: Das etwas andere Ladegut

    Sonntag 03.04.20XX, 4:00

    Eine Turmuhr in der Nähe schlug vier Mal und deutete an, dass sich die Nacht ihrem Ende näherte. Sebastian konnte immer noch nicht fassen, was alles passiert war. Immer wieder wanderte sein Blick zu seiner riesigen Freundin, deren Körper im spärlichen Licht nur als dunkler Schemen zu erkennen war.

    Jedes Mal, wenn das Rauschen der Bäume verstummte, konnte er ihren gleichmäßigen Atem hören. Laura schien überraschend ruhig mit ihrer Situation umzugehen. Er hatte eher erwartet, dass sie panisch reagieren würde.

    Gerade als er sich an die Worte von Carina erinnerte, klingelte sein Smartphone. Als er bemerkte, dass Professor Schmidt ihn anrief, nahm er sofort an.

    „Professor?“

    „Ich habe gute Neuigkeiten. In der Nähe des Hafens gibt es eine leere Lagerhalle, in die wir Frau Weber erst einmal bringen können. Außerdem habe ich bereits ein Transportunternehmen beauftragt. Ich rufe dich an, sobald ich beim Park bin.“

    Er wusste nicht, was er darauf antworteten sollte, da er nicht so schnell mit einer Lösung gerechnet hatte.

    „Hast du mich verstanden?“

    „Ja…“, hauchte er. Ehe er leise sagte: „Es ist nur…“

    „Geht es um Carina?“, hörte er die Professorin fragen.

    „Ja, woher wissen Sie das?“, fragte er überrascht.

    „Sie hat es mir unter die Nase gerieben, dass sie mein Experiment manipulieren konnte. Wir können uns wohl glücklich schätzen, dass Laura die einzige ist, bei der das Mittel für ein so gewaltiges Wachstum sorgt. Wer weiß, was Carina ansonsten angestellt hätte. Aber darum können wir uns noch später kümmern. Wichtiger ist erst einmal, dass Laura zufrieden gestellt wird. Ich will nicht wissen, was passiert, wenn sie wütend wird.“

    „Ich…“

    „Kümmere dich gut um deine Freundin. Sie wird dich jetzt mehr denn je brauchen.“

    Bevor er antworten konnte, legte die Professorin auf. Er blickte zu Laura, die ihn neugierig fragte: „Was wollte Professor Schmidt?“

    Sebastian riss sich zusammen und schob die vielen Fragen zur Seite. Danach antwortete er mit möglichst sanfter Stimme: „Sie hat eine Halle gefunden, in der du dich erst einmal verstecken kannst. Außerdem scheint der Transport dorthin wohl ebenfalls geklärt zu sein.“

    „Ich verstehe.“, antwortete sie leise, ehe sie ihr Gewicht leicht verlagerte. Er konnte hören, wie das Holz des Baums leicht ächzte, als sie sich ein wenig mehr dagegen lehnte. Ihre langen Beine begannen sich plötzlich zu bewegen. Ihre Knie hoben sich, als sie diese an ihren Körper zog.

    Sebastian konnte nicht anders als ihren riesigen Körper zu bewundern. Ihre großen Brüste befanden sich im Sitzen etwa auf der Höhe seiner Augen. Wäre es hell gewesen, hätte er wohl kaum den Anblick von ihnen abwenden können. Doch selbst in der Dunkelheit meinte er ihre runde Form gut zu erkennen.

    Laura hingegen war viel zu sehr mit ihrer Situation beschäftigt, um seine Blicke zu bemerken. Sie ahnte, dass dies der letzte Augenblick für eine sehr lange Zeit war, an dem sie mit ihrem Freund allein sein konnte. Deshalb war es auch die letzte Möglichkeit ihm zu sagen, was in ihr vorging.

    Zwar hatte sie Angst davor, wie er reagieren würde, aber es fühlte sich falsch an, ihm nicht von ihrem Fetisch zu erzählen. Schließlich war die junge Frau sich absolut sicher, dass dieser mit jedem weiteren Wachstum stärker zum Vorschein kam.

    „Es gibt da etwas, was ich dir sagen muss.“, hauchte sie plötzlich. Sie konnte sehen, wie Sebastian zusammenzuckte, ehe er scheinbar zu ihrem Gesicht aufschaute.

    Nun konnte sie schlecht den Schwanz einziehen. Denn ihr fiel keine Ausrede ein, die sie als Vorwand für ihre Worte benutzen konnte. Deshalb versuchte sie ihm die Wahrheit so sanft wie möglich beizubringen.

    Leise sagte sie: „Es fühlt sich gut an, so groß zu sein.“

    „Ich hoffe, dass das so bleiben wird. Schließlich wirst du noch größer.“, antworte Sebastian mit niedergeschlagener Stimme.

    Bei diesem Worten erschauderte sie. Als sie ihre Augen schloss, konnte sie eine Szene aus einem ihrer Träume vor ihren Augen sehen, in der sie über die Dächer der Stadt geragt hatte. Als ihre Haut angenehm prickelte, öffnete sie ihre Lider wieder und hauchte: „Das wird sich noch besser anfühlen.“

    Sebastian schien sich kurz zu mustern, ehe er fast schon vorsichtig fragte: „Warum bist du dir da so sicher?“

    „Weil dies meine dunkelsten Fantasien sind.“, dachte sie.

    Vorsichtig streckte sie die Hand nach ihm aus, ehe sie ihm sanft über den Kopf streichelte, wie man es bei Kindern tat. Anschließend fragte sie: „Wusstest du, dass es Leute gibt, die auf riesige Frauen stehen?“

    „N… nein.“, hörte sie ihn antworten. Ahnte er bereits in welche Richtung dieses Gespräch sie führen würde?

    Makrophilie nennt man diesen Fetisch. Ich habe ihn zufällig entdeckt, als ich nach stark wachsenden Frauen gesucht habe.“, sagte sie mit fast schon verträumter Stimme.

    „Von welcher Größe sprechen wir?“, fragte er zögernd.

    Sie musste lächeln, was er wegen der Dunkelheit aber vermutlich nicht erkannte. Zumal ihre beiden Brüste sich in diesem Moment bewegten, da sie ihr Gewicht erneut leicht verlagerte, um etwas angenehmer zu sitzen.

    Leise hauchte sie: „Das ist ganz unterschiedlich. Es fängt unter meiner jetzigen Größe an und scheint nach oben offen zu sein. Riesinnen, die mehrere hundert Meter groß sind, sind aber keine Seltenheit.“

    Eine kurze Pause entstand, in der ihre Worte zu sacken schienen. Dann sagte Sebastian: „Gibt es viele solcher Leute?“

    „Keine Ahnung.“, antwortete sie ehrlich. „Ich glaube nicht, dass er sehr verbreitet ist.“

    Die ganze Zeit war Sebastian blickt auf Laura gerichtet. Mit ihrer riesigen Erscheinung konnte er durchaus verstehen, welchen Reiz riesige Frauen hatten. Allerdings jagte ihm der Gedanke, dass seine Freundin mehrere hundert Meter groß werden könnte, eher Angst ein. Doch warum erzählte ihm Laura davon? Wollte sie herausfinden, ob er diesen Fetisch hatte und sie deshalb so groß geworden war?

    Er ging noch einmal alles durch, was sie ihm gerade gesagt hatte und plötzlich hatte er eine dunkle Vorahnung. Wollte sie etwa darauf hinaus, dass sie diesen Fetisch hatte?

    „Gibt… gibt es auch Frauen, die darauf stehen riesig zu sein?“, fragte er mit bebender Stimme.

    Seine Freundin antworte mit trauriger Stimme: „Nur sehr wenige, doch ich bin leider eine davon.“

    Er blieb wie angewurzelt stehen und starrte sie entsetzt an. Für einen Moment hatte er das Gefühl, dass seine Freundin vor seinen Augen noch größer wurde. Dann sah er sie mehrere hundert Meter mit einem erregten Blick über die Stadt ragen. Seine Beine gaben unter seinen Füßen nach und er dachte: „Oh mein Gott. Was haben wir getan?“

    Im nächsten Moment waren plötzlich ihre beiden großen Hände links und rechts von ihm. Ehe er reagieren konnte, griff sie sanft nach seinem Oberkörper, ehe sie ihn ohne große Mühe hochhob und so drehte, dass er mit dem Rücken zu ihr sitzen würde. Gleichzeitig streckte sie ihre Beine, ehe sie ihn sanft auf ihren Schoß platzierte.

    Er konnte die angenehme Wärme spüren, die von ihrem Körper ausging. Mit sanfter Stimme hauchte sie: „Bitte hab keine Angst vor mir. Ich will dir nichts antun.“

    So als wollte sie ihre Worte unterstreichen, drückte sie ihn zärtlich an sich. Dabei drückte sie seinen Kopf gegen ihre Brüste, die trotz dem Gewicht von je vierzig Kilogramm ein wenig nachgaben und so ein angenehmes Polster bildeten. Er hörte ihren Herzschlag, der etwas schneller als gewöhnlich war.

    „Ich hoffe, es ist bequem.“, hörte er sie verlegen mit etwas dumpfer Stimme sagen.

    Mit seinen Händen ertastete er links und rechts die beiden Bettbezüge, mit denen sie ihren Schritt verbarg. Anschließend strich er über ihre glatte und überraschend weiche Haut. Er hörte sie kichern, ehe sie meinte: „Das kitzelt.“

    In diesem Moment beruhigte er sich. Anstelle von Angst spürte er eine unglaubliche Geborgenheit. Er seufzte und schmiegte sich ein wenig an ihren warmen Körper. Er fragte sich, wie er sich vor seiner Freundin hatte fürchten können.

    Laura blickte zu ihm herunter und genoss den Moment in vollsten Zügen. Sie fühlte eine unglaubliche Zuneigung zu ihrem Freund und es erleichterte sie ungemein, dass er sie scheinbar nicht aus Angst verstieß.

    „Wie kommt es, dass du den Fetisch hast?“, hörte sie ihn neugierig fragen.

    Leise antwortete sie: „Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich so lange kleiner als die meisten Menschen war. Womöglich hatte ich ihn aber schon immer. Ich hoffe, dass es nicht schlimmer wird. Schließlich will ich niemanden verletzen.“

    „Das wirst du schon nicht.“, antworte Sebastian sofort und seine Stimme machte deutlich, dass er fest daran glaubte. Laura wollte ihm widersprechen, doch in diesem Moment klingelte das Smartphone von ihrem Freund. Scheinbar war ihre gemeinsame Zeit bereits vorbei.


    Sonntag: 03.04.20XX, 4:44

    Direkt am Park hielt ein Lastwagen auf der Straße, aus dem auf der Beifahrerseite ein 1,85 m großer und breit gebauter Mann stieg. Sein Name war Maik und er arbeitete als Sicherheitskraft. Dabei kam er viel herum, da seine Firma ihn immer wieder zu neuen Locations führte.

    Er sah eine junge Frau auf ihn zu eilen, die einen Laborkittel trug. Ihr Gesichtsausdruck wirkte irgendwie gehetzt. Sein Chef hatte ihn mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt, ohne groß Details zum Auftrag zu geben.

    Deshalb blaffte er: „Also wie kann ich helfen, Frau…“

    „Ich bin Professor Schmidt. Sie fragen sich sicherlich, was Sie hier zu dieser frühen Stunde sollen. Das kann ich gut verstehen. Aber ich bitte Sie darum, dass Sie Stillschweigen über die Sache waren.“

    „Kein Problem. Also kommen sie zum Punkt.“, meinte er noch immer etwas unwirsch.

    Die Professorin antworte: „Sie werden es gleich selbst sehen.“

    Ehe er etwas antworten konnte, eilte sie zum Fahrer des Lastwagens, der ebenfalls ausgestiegen war und eine glimmende Zigarette in der Hand hielt.

    Maik schüttelte den Kopf. Er hatte ja schon viel erlebt, aber immer wieder hasste er es, dass sich Kunden so aufspielten. Am Ende beschwerten sie sich immer, dass nicht alles glatt gelaufen war. Wie sollte er denn bitte für einen sicheren Transport sorgen, wenn er null Ahnung davon hatte, was es überhaupt zu sichern galt.

    Doch dann sah er aus der Richtung des Parks eine Bewegung. Ein großer Schatten bewegte sich über einen der asphaltierten Wege und kam auf ihn zu. Als er in den helleren Bereich des Parks kam, erkannte er die Silhouette einer Frau. Diese war aber viel zu groß.

    Ihm fiel die Kinnlade herunter und er starrte mit offenen Mund auf die riesige Frau. Direkt neben ihr ging ein junger Mann, sodass der Größenunterschied sehr deutlich war. Sein Kopf war etwas oberhalb von ihren Knien.

    Als die Frau in das Licht der Straßenlaternen trat, starrte Maik sie immer noch völlig verdattert an. Sein Blick wanderte mehrere Male über ihren schlanken Körper. Sie war so spärlich bekleidet, dass man ihre weiblichen Rundungen deutlich sehen konnte. Ihre Brüste waren… groß.

    „Was… zur… Hölle.“, hörte er sich selbst stammeln, während sich eine Beule zwischen seinen Beinen bildete. Denn trotz der einschüchternden Größe hatte der Anblick etwas unglaublich Erregendes. Schließlich konnte man sich sehr deutlich vorstellen, wie es unter dem dünnen Stoff aussah.

    Plötzlich trat die Professorin zu ihm und meinte: „Was stehen Sie so rum? Sorgen Sie dafür, dass Sie sicher in den LKW kommt und es gibt einen netten Bonus.“

    Das Wort Bonus hatte eine belebende Wirkung. Sofort eilte er zur Rückseite und öffnete den LKW, obwohl dies eigentlich nicht sein Job war, sondern der des Fahrers. Die Rückseite des LKWs bildete eine Rampe. Dann fiel sein Blick auf die Riesin. Diese würde zwar nicht stehen können, aber sofern sie kroch, würde sie sicherlich genügend Platz haben.

    „Am besten rückwarts.“, sagte er mehr zu sich selbst als zu jemand anderen.

    Doch die Riesin ging sofort auf ihre Knie und kauerte sich hin. Sie wandte ihm mit leicht geröteten Wangen den Blick zu, wovon er nichts mitbekam, weil er stattdessen auf ihren schönen Hintern blickte. Die beiden Pobacken schienen noch weiter angeschwollen zu sein.

    Maik erwischte sich bei dem Gedanken, diese anfassen zu wollen. Doch dann riss er sich zusammen und winkte ihr zu. Sofort setzte sich die Riesin in Bewegung. Vorsichtig schob sie ihren rechten Fuß weiter nach hinten, bis dieser im LKW verschwand. Kurz darauf folgte der andere Fuß und sie krabbelte ein Stück zurück.

    Maik konnte hören, wie sich die Federung des Lastwagens zusammendrückte. Er schluckte und fragte sich das erste Mal, was die Riesin wohl wog. Der LKW hatte eine Nutzlast von über fünf Tonnen. Doch ihr Gewicht verteilte sich aktuell nur auf die Hinterachse.

    Nun kroch sie deutlich langsamer hinein. Um besser sehen zu können, ging er um sie herum. Zwischen ihrem Po und der Decke schien noch mehr als genügend Luft zu sein. Doch er meinte: „Halt den Hintern unten.“

    Erst danach fiel ihm auf, wie bescheuert sich das anhörte. Selbst wenn er jemanden von dieser Situation erzählte. Es würde ihm sowieso niemand glauben. Er wunderte sich nur darüber, warum keine Autos vorbeikamen. Allgemein schien der Block ziemlich leer zu sein für die Uhrzeit.

    Doch dann blickte er wieder zur Riesin. Er stand jetzt so, dass er einen guten Anblick auf ihre Brüste hatte. Einen Impuls folgend näherte er sich ihr, während sie ihren Oberkörper etwas anhob, um weiter hineinzukriechen. Ihr Kopf war Richtung Lastwagen gedreht, wo sich der junge Mann befand und ihr aufmunternd zuwinkte.

    Maik kam ihr gefährlich nahe, was ihm aber nicht auffiel, da er mit den Gedanken in diesem Moment woanders war. Plötzlich hob sich der Oberkörper noch ein Stück und die Riesin kam in seine Richtung. Die beiden Brüste näherten sich ihm nun mit einer gewaltigen Geschwindigkeit. Irgendwie schaffte er es, davon zu eilen, ehe die beiden Kugeln aus Fleisch gegen ihn schlugen.

    Dann sah er, wie sie aneinanderschlugen und ihm wurde bewusst, dass diese mehrere Kilos wiegen mussten. Zumal ihr gesamter Körper mehrere Tonnen wiegen musste. Doch die Riesin bekam davon nur wenig mit. Sie positionierte sich neu und wagte einen zweiten Anlauf.

    Maik eilte an der anderen Seite an ihr vorbei und schaute, ob alles passte. Er sah mit einer Mischung aus Erregung und wegen seiner Erfahrung mit ihren Brüsten auch Angst dabei zu, wie sie langsam in dem LKW verschwand. Als ihr Hinterteil komplett im Lastwagen war, folgte ihr Oberkörper. Ihre beiden Brüste glitten haarscharf über den Boden, ehe auch ihr Kopf drinnen war.

    Anschließend stieg der junge Mann ohne groß Angst zu haben ein. Maik schlotterte die Beine, als er bemerkte, dass man von ihm erwartete, dass er ebenfalls einstieg. So hatte er sich diesen Tag wirklich nicht vorgestellt. Doch dann schaffte er es irgendwie seine Beine in Bewegung zu setzen.

    Während er einstieg, hatte er nur Augen für den schönen Kopf der Riesin. Ihre grünen Augen blickten ihn neugierig an und ihre Lippen zierte ein freundliches Lächeln.

    „Wie ist das möglich?“, hauchte er und fuhr sich mit einer Hand über das verschwitzte Gesicht. Als der Fahrer die Ladefläche schloss, drang an seine Nase ein Geruch mit einer Mischung aus Lavendel, Schweiß und noch etwas Anderes.

    „Geht es Ihnen gut?“, fragte ihn die Riesin plötzlich.

    Er blickte zu ihr und erschauderte. „Ja… alles gut.“ Erst danach fiel ihm auf, dass er eigentlich derjenige war, der die Frage hätte stellen sollen. Doch sein Kopf war wie leergefegt. Durch die Beleuchtung im LKW konnte er noch immer genug von dem riesigen Körper sehen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie groß die sechs Meter große Frau war. So begann die Fahrt, an die er sich sein restliches Leben erinnern würde.

    Als kleinen Bonus gibt es noch einen Screenshot aus Sizebox mit der guten Anne aus Persona 5, die so freundlich war die Szene von Laura und ihrem Freund auf einem Parkplatz nachzustellen ;)


    Ich kann Marcellino nur recht geben. Mach das worauf du Lust hast. Dann werden die Bilder auch gut. Mir haben die Frauen zwar auch teilweise zu viele Muskeln, aber es gibt genug Leute, die auf sowas stehen ;)

    Und ich stelle mir die Szene einfach mit weniger Muskeln vor :)

    Herzlich Willkommen.

    Unter FAQ findest du Leitfaden zu den wichtigsten Sachen im Forum wie zum Beispiel den Zugang zu den Adultforen ;)

    Ich hoffe, dich zukünftig öfters zu lesen. Frischer Wind ist immer gut.

    Liest dich wie immer interessant, jetzt kommen nur Fragen auf.

    War es nur die Überdosis oder auch Alkohol bzw Erregung? Verstärken sich die Multiplikatoren?

    Und was ist mit der "kleinen" Pfuschärztin :P Also wenn ich sie wäre würde ich mir definitiv auf eine verstärkte und überhöhte Dosis spritzen und alles tun was man nicht tun sollte um die Multiplikatoern in die höhe zu treiben :D

    Selbst wenn sie dann verhaftet wird kann sie die ketten sprengen :D Wortwörtlich xD

    Freut mich zu hören. Warum sie es nicht macht, wirst du schon bald erfahren ;) Es gibt an sich eine simple Antwort, die sogar in den bisherigen Kapiteln zu finden ist :)

    Wow, wieder eine grandiose Fortsetzung, freu mich jedes mal wenn von dir ein neues kapitel erscheint :)

    Und auch die anmerkung wie groß Sie bei den Schüben noch wird ist Ultraklasse:love:

    Das freut mich riesig zu hören. Ich dachte mir, dass das ein netter Ausblick auf das ist, was noch kommt, sofern nicht noch jemand ihr eine Dosis verpasst ;)

    Nette Referenz zu "Arbeitstitel" :P in Lauras Erinnerungen an das Forum.

    Gut gemacht wie du Carinas Schuld bestätigt und zugleich Lauras weitere Wachstumsphasen verraten hast.

    Ich stimme Umbreon allerdings zu. Gegeben ihrer Einstellung ist es sogar eigenartig dass unsere NICHT favorisierte Assistentin sich das Mittel noch nicht selbst verabreicht hat. Aber mag ja sein das sie etwaige Nebenwirkungen (zum Beispiel Entwicklung eines GTS-Fetisch :P ) abwarten wollte.

    Genau genommen waren das mehrere Referenzen: Die Erschaffung einer Göttin, Der Kontakt und Lisa ;)

    Die Fragen werden bald beantwortet. Es soll ja auch spannend bleiben. Wahrscheinlich gibt es dann aber schon wieder neue xD

    Hier ist das nächste Kapitel. Ich hoffe, dass es euch gefällt:

    Kapitel 20: Erste Schritte

    Sonntag: 03.05.20XX, 2:55

    Professor Schmidt antwortete, als Laura schon nicht mehr mit einer Antwort rechnete: „Ich werde versuchen eine Halle zu mieten, in der du fürs Erste unterkommen kannst.“

    Hannah meinte sofort: „Das klingt nach einer SUPER Idee. Wie soll Laura denn da hinkommen? Zu Fuß?“

    Vermutlich rollte in diesem Moment die Professorin mit den Augen. Sicherlich war auch Alkohol für diese Art von Reaktion verantwortlich und doch half Hannah damit keinem weiter. Sie antwortete darauf für Laura überraschend ruhig: „Ich finde schon eine Lösung.“

    „So, wie sie bisher immer eine Lösung gefunden haben? Ihnen ist schon klar, dass DAS nicht normal ist?“

    Selbst die Riesin konnte die ausschweifende Handbewegung in Lauras Richtung erkennen. Vermutlich hätte sie die Worte ihrer Mitbewohnerin nicht in den Mund genommen und doch hatte diese recht. Bisher war die Professin nicht in der Lage gewesen, irgendetwas an ihrem Wachstum zu ändern und aus irgendeinem Grund war es jetzt viel schlimmer geworden.

    Oft genug hatte sie sich damit beschäftigt, wie es wohl war, eine Riesin zu sein. Es fühlte sich nicht schlecht an und ihre dunkelsten Fantasien gingen in Erfüllung. Aber sie war immer noch soweit bei Verstand, dass sie sich auch der Unannehmlichkeiten bewusst war. Dafür war der Gewinn bei ihrer jetzigen Größe ein wenig gering.

    Ihr Freund meldete sich zu Wort: „Ich glaube, dass es keine gute Idee ist, wenn du hier stehen bleibst, Schatz. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Anwohner dich entdecken. Hast du vielleicht eine Idee?“

    Sie überlegte und blickte dabei den Mann an, der die Größe eines kleinen Kindes hatte. Dabei dachte sie an die vielen Geschichten, die sie gelesen hatte. In vielen war die Frau riesig geworden und hatte in der Stadt für Zerstörung gesorgt. Eine andere hatte auf dem Land gespielt und die Riesin hatte sich auf dem Bauernhof ihrer Eltern versteckt.

    Das alles kam für sie nicht in Frage. Doch dann erinnerte sie sich an eine Geschichte, in der die Polizei die Riesin in einen Park geführt hatte. Das hatte dazu geführt, dass alle folgenden Kapitel dort gespielt hatten, was oft die Spannung genommen hatte. Zumindest bis zu dem Punkt, an dem sie weitergewachsen war und nach und nach die Weltherrschaft errungen hatte.

    Letzteres war vermutlich keine gute Idee, aber im Westpark konnte sie sich eine Weile verstecken. Din diesem befand sich sogar ein kleines Wäldchen. Zwischen den Bäumen würde sie womöglich erst später entdeckt werden. Auf der anderen Seite würden die Hunde sie sicherlich bemerken.

    „Ich könnte mich erst einmal im Park verstecken.“, sagte sie möglichst leise.

    „Das ist keine schlechte Idee, Frau Weber. Von dort können wir sie sicherlich zu der Halle transportieren, ohne dass dies groß auffällt. Also gut, wir haben etwas mehr als zwei Stunden Zeit. Sebastian wird Sie in den Park begleiten, damit ich weiß, wo Sie sich befinden. Ich kümmere mich um den Rest.“

    „In Ordnung.“, antwortete die Riesin und verhinderte damit vermutlich eine Antwort von Hannah. Diese verschwand im nächsten Moment ohne ein weiteres Wort zusammen mit ihrem Freund vom Balkon.

    Sebastian hingegen fragte: „Soll ich auf den Hof kommen?“

    „Nicht nötig. Warte vor der Einfahrt auf mich und gib mir lieber ein Zeichen, ob jemand auf der Straße ist. Ich würde gerne so wenig Leuten wie möglich begegnen.“

    Ohne auf eine Antwort zu warten, wandte sie sich von dem Balkon ab. Als sie sich nach links wendete, erstreckte sich vor ihr der kleine Parkplatz, über den sie gehen musste, ehe sich rechts von ihr die Ausfahrt hinaus befand. Diese war ein etwa drei Meter langer Tunnel mit einer Höhe von etwa zwei Metern. Deshalb würde sie wohl hindurch krabbeln oder sogar kriechen müssen.

    Ohne eine weitere Sekunde zu verschwenden, machte Laura ihren ersten Schritt als über sechs Meter große Frau. Es war kein besonders großer Schritt und doch setzte sie ihren rechten Fuß etwa zwei Meter entfernt von ihrem linken ab. Sofort fiel ihr auf, dass sich der Teer längst nicht mehr so unangenehm anfühlte wie mit ihrer alten Größe. Die Unebenheiten stachen deutlich weniger in ihre Haut.

    Als sie einen weiteren Schritt machte, strich eine kühle Brise über ihre verschwitzte Haut und sie erschauderte. Die Bewegungen sorgten dafür, dass ihre Oberschenkel immer entlang der Hand rieben, mit der sie noch immer ihren Schritt verbarg. Bei jedem Atemzug bewegten sich ihre Brüste ein wenig.

    Plötzlich erinnerte sie sich an einen ihrer Träume und sie blieb stehen. Eilig ging sie wieder zum Balkon zurück, auf dem sich noch immer Professor Schmidt befand. Diese schien gerade jemanden anrufen zu wollen, da sie in ihrer Hand ihr Smartphone hielt, dessen Display im Dunkel leuchtete.

    „Gibt es noch etwas, Frau Weber?“, fragte sie mit ein wenig nervöser Stimme.

    „Könnten Sie mir aus meinem Zimmer ein paar Bettlacken und Bettbezüge bringen, damit ich mir daraus etwas Unterwäsche knoten kann?“

    „Selbstverständlich.“, antwortete sie und verschwand eilig im Zimmer.

    Irgendwie wirkte sie deutlich ängstlicher, jetzt wo Sebastian nicht mehr bei ihr war. Hatte sie etwa Angst, dass Laura ihr etwas antat? Womöglich lag es aber auch daran, dass Lauras dunkle Gestalt ziemlich einschüchternd war.

    Nachdem sie einen Moment gewartet hatte, erschien die Professorin mit mehreren Bettbezügen und Decklaken. Vorsichtig reichte sie die zusammengefalteten Sachen und meinte: „Bitte schön. Das sollte reichen.“

    „Danke.“, antwortete die Riesin, ehe sie diese nicht ganz so vorsichtig entgegennahm. Es gelang ihr ziemlich gut, den dünnen Stoff auseinander zu bekommen. Anschließend legte sie den Rest auf dem Balkon ab, den Professor Schmidt verlassen hatte, um ihr vermutlich ein wenig Privatsphäre zu gönnen.

    Als sie versuchte mit einem Bettlagen ihre Brüste zu verdecken, stellte sie fest, dass sie dafür zwei brauchte. Also knotete sie diese an einer Seite zusammen, ehe sie diese um ihren Körper schlang und so zusammenknotete, dass sie ein Oberteil bildeten, dass einigermaßen festhing.

    Bei ihrem Schritt ging sie anders vor. Dort wickelte sie den Bettbezug um ihren Oberschenkel und knotete diesen zusammen. Anschließend knotete sie den anderen vorne und hinten daran. Sie hoffte, dass dadurch so gut wie alles verborgen blieb. Nachdem sie noch einmal überprüft hatte, ob alles richtig saß, setzte sie sich wieder in Bewegung.


    Sonntag: 03.04.20XX, 3:07

    Als Sebastian die Einfahrt erreichte, die auf dem Hinterhof des Hauses führte, in dem Laura lebte, sah er sich um. Die Straßen waren leer und alles schien zu dieser späten Stunde zu schlafen. Ab und zu hörte er aus der Ferne den Lärm eines Autos.

    Eigentlich hätte er todmüde sein müssen, doch das gewaltige Wachstum seiner Freundin hatte seinen Adrenalinspiegel soweit erhöht, dass er hellwach war. So ganz verstand er nicht, wie es überhaupt möglich war, dass ein Mensch sechs Meter groß wurde.

    Gleichzeitig fühlte er sich dafür verantwortlich. Hätte er noch energischer eingreifen sollen? Womöglich wäre es am besten gewesen, das Experiment bei Laura komplett abzubrechen. Zudem bereute er es, dass er am Montag nicht dabei gewesen war, als Carina seiner Freundin das Mittel verabreicht hatte.

    Sein Smartphone vibrierte und er holte es aus seiner Tasche hervor. Wie es der Zufall wollte stand auf dem Display Carinas Name. Er nahm ab und sagte: „Was gibt’s?“

    „Hi Sebastian. Geht es Laura gut?“

    „Als gut würde ich das nicht bezeichnen. Aber sie ist zumindest noch am Leben.“, antwortete er, da er noch nicht genau wusste, ob sie wirklich für das Wachstum verantwortlich war.

    „Wie groß ist sie denn?“, hörte er Carina fragen.

    „Ich schätze ihre Größe auf sechs Meter.“

    „Weißt du schon den Grund?“

    „Scheinbar eine Überdosis und womöglich zusätzlich der Einfluss von Alkohol.“, antwortete Sebastian. Dann fügte er hinzu: „Hast du ihr das richtige Mittel gegeben?“

    Es dauerte einen Moment, ehe die junge Frau antwortete: „Verdächtigst du etwa mich?“

    Der junge Mann rollte mit den Augen und meinte: „Es ist jawohl offensichtlich, dass sie die Überdosis diesen Montag verabreicht bekommen hat. Um die Ursache zu finden, muss alles hinterfragt werden.“

    Carina kicherte und antwortete: „Es gibt wohl kein Zurück mehr. Für niemanden von uns.“

    Sofort weiteten sich die Augen und Sebastian meinte: „Heißt das…?“

    „Ja. Ich habe ihr bewusst eine Überdosis gegeben. Das Ergebnis ist einfach nur wundervoll. Lauras Größe widerspricht den Gesetzen der Physik. Doch das ist nur der Anfang. Beim nächsten Schub wird sie um die 15 Meter groß sein. Anschließend könnte sich ihre Größe auf 30 Meter verdoppeln.“

    „Du bist verrückt!“

    „Mag sein. Aber ist es nicht wundervoll, dass deine Freundin zu einer mächtigen Riesin heranwächst, die unsere Welt auf den Kopf stellt? Ihr mögt mich einsperren können, aber an dem Ausgang könnt ihr nichts mehr ändern. Ihr habt kein Gegenmittel. Niemand hat ein Gegenmittel.“

    Bevor er reagieren konnte, hatte die junge Frau aufgelegt. Fassungslos schob er sein Smartphone in die Hosentasche. In diesem Moment hätte er eigentlich tausende Fragen haben müssen, doch stattdessen war sein Kopf wie leergefegt.

    Deshalb bekam er anfangs auch nicht mit, dass Laura sich auf der anderen Seite der Einfahrt hinkniete. Erst als sie vorsichtig hineinkrabbelte, erblickte er ihren großen Kopf. Ihre Schultern waren nun breiter, als sie anfänglich groß war.

    Instinktiv wich er einen Schritt zurück, als sie näherkam. Zwischen ihrem Rücken und der Decke der Durchfahrt waren noch ein paar Zentimeter Platz, sodass sie sich ohne Probleme hindurchbewegen konnte.

    Als sie neben ihn herauskam, bemerkte er, dass sie nicht länger nackt war. Sie hatte scheinbar aus Bettlaken und Bettbezügen sich provisorische Kleidung gebastelt. Die Form ihrer großen Brüste war aber dennoch gut zu erkennen, da sich der dünne Stoff eng an ihre Haut schmiegte.

    Für einen Moment betrachteten sie einander. Lauras große grüne Augen musterten ihn neugierig, ehe sie sich zu ihrer vollen Größe aufrichtete. Innerhalb von wenigen Sekunden verschwand ihr Kopf aus seinem Blickfeld und vor ihm erstreckten sich ihre langen Beine, die drei Meter lang sein mussten.

    Sein Blick wanderte ihren Körper hinauf, der von dem Licht zweier Straßenlaternen beleuchtet wurde. Ihre Haut war unglaublich glatt und erneut musste er feststellen, dass sie wunderschön war.

    Tatsächlich schien ihre Größe sie nur noch attraktiver zu machen. Ihre weiblichen Reize waren selbst durch den Stoff nicht zu übersehen. Zudem hatte ihr Anblick nun etwas Übernatürliches. Er musste an die Götter aus dem alten Griechenland denken. Dabei vergaß er vollkommen das Gespräch mit Carina.


    Sonntag, 03.04.20XX, 3:19

    Eine Weile blieb Laura regungslos stehen, während sie darauf wartete, dass ihr Freund sich bewegte. Ihr entging nicht, dass sein Blick mehrere Male über ihren Körper wanderte. Dabei war sie sich bewusst, dass ihre behelfsmäßige Kleidung sie nur spärlich bedeckte.

    „Wollen wir los?“, fragte sie, als sie ein wenig ungeduldig wurde. Auch sie musste sich erst einmal an ihre neue Größe gewöhnen. Alles wirkte auf einmal so klein. Die Straßenlaternen und Ampeln waren nicht einmal so hoch wie sie es war.

    „O… okay.“, hörte sie Sebastian antworten, der sich eilig auf den Weg zur nächsten Kreuzung machte, um in diese hereinzublicken.

    Laura trat auf die Straße hinaus, auf der links und rechts am Rand Autos standen. Diese ragten ihr gerade einmal etwas über die Knie. Es fiel ihr nicht schwer, mit ihrem Freund Schritt zu halten. Schließlich musste er für jeden ihrer Schritte drei machen.

    Zu ihrem Glück waren die Straßen wie ausgestorben, obwohl am Wochenende immer viele Studenten bis spät in die Nacht feierten. Kurz vor der nächsten Kreuzung blieb sie stehen und ließ Sebastian vorgehen. Dieser sah sich mitten auf der Straße um. Als er niemanden sah, winkte er ihr zu.

    Sie konnte sehen, wie er zusammenzuckte, als sie etwas schneller ging. Mit einem Lächeln blieb sie in seiner Nähe stehen. Zu gerne hätte sie ihre Füße links und rechts von ihm gestellt, sodass ihre langen Beine wie Säulen direkt neben ihm in den Himmel ragten und ihr Schritt eine Decke über ihn bildete.

    Doch sie vermutete, dass er Panik bekommen könnte und sie ihn deswegen womöglich verletzte. Also ließ sie davon ab und folgte ihm durch die Straßen. Währenddessen musste sie an ihre Träume denken. In diesen war sie immer deutlich größer geworden oder gewesen. Doch sie musste zugeben, dass auch diese Größe ihre ganz besonderen Reize hatte.

    Sebastian hatte für sie die Größe eines kleinen Kindes. Sie vermutete, dass sie ihn mit ihren beiden Händen mühelos hochheben konnte. Dabei war sie sich nicht einmal im Klaren, dass sie nun drei Tonnen wog. Damit wog sie deutlich mehr als ein Elefant.

    Zusammen in einem Bett zu schlafen, war deshalb sicherlich keine gute Idee. Ihr Freund würde wohl kaum eine Nacht mit ihr zusammen überleben, sofern sie mit ihrem großen Körper auf ihn rollte. Das Gefährlichste war aber, dass sie sich ihrer unglaublichen Kraft nicht einmal annähernd bewusst war.

    Sie erreichten eine weitere Kreuzung. Dieses Mal signalisierte Sebastian ihr, dass sie sich verstecken sollte. Eilig sah sie sich um und entdeckte eine Parklücke hinter einem kleinen LKW. Hinter diesem kauerte sie sich hin, sodass sie nur zu sehen war, wenn jemand genau an ihr vorbei ging.

    Kurze Zeit später hörte sie eine Gruppe von jungen Leuten, die wohl an diesem Abend viel Alkohol getrunken hatten. Sie waren klar und deutlich zu hören und für einen Moment hatte sie Angst, dass die Gruppe sie jeden Moment entdeckte. Dabei merkte sie gar nicht, dass sie mit ihren Füßen gegen das Auto hinter ihr stieß. Da die Handbremse angezogen war, drückte sie das Metall vorne ein wenig ein und es war ein deutliches Knarzen zu hören.

    „Wass war dass?“, hörte sie einen der jungen Leute rufen.

    „Ach Guido, isst doch nischt so wischtig. Isch brauch mehr Bier!“, hörte sie einen anderen sagen.

    Scheinbar zogen die Leute weiter. Trotzdem schlug Lauras Herz ihr bis zum Hals und sie spürte ein aufgeregtes Prickeln auf der Haut.

    Als sie der Meinung war, dass die sie wieder aufstehen konnte, tat sie dies auch. Sofort fiel ihr Blick auf das Auto hinter ihr, welches nun vorne eine deutliche Beule hatte. Sie erschauderte und eine Woge der Macht durchfloss sie.

    Vor ihren Augen sah sie sich auf das Auto treten, welches unter dem Gewicht ein wenig nachgab. Denn das Dach war nicht einmal ansatzweise so robust gebaut, dass es ihrem Fuß standhalten konnte. Doch sie riss sich zusammen und kehrte zur Kreuzung und Sebastian zurück.

    „Was ist passiert?“, fragte er.

    „Ich bin gegen ein Auto gestoßen.“, meinte Laura leise. Dann fügte sie hinzu: „Wir sollten uns beeilen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich entdeckt werde.“

    Sebastian schien zu nicken, ehe er sich im nächsten Moment wieder in Bewegung setzte. Zum Glück war der Westpark nicht sehr weit entfernt und es folgten nur noch zwei weitere Kreuzungen. Dennoch entspannte sich Laura erst ein wenig, als sie die Straßen hinter sich gelassen hatte.

    Zusammen mit ihrem Freund sah sie sich um. Am Ende entschieden sie sich dazu, dass sie in das kleine Wäldchen auf allen Vieren krabbeln sollte. Als sie es tat, hinterließ sie ein paar Spuren, die ihr Freund sofort versuchte zu verstecken. Vorsichtig krabbelte sie zwischen zwei Fichten tiefer in den Wald.

    Irgendwann stieß sie gegen einen Ast, der ihr ein wenig in die Haut stach, ehe er mit einem lauten Krachen abbrach. Dennoch wagte sie sich weiter nach vorne und sie konnte deutlich spüren, wie der weiche Boden unter ihr immer wieder nachgab.

    Als sie möglichst weit weg von allen Wegen war, setzte sie sich hin und lehnte sich vorsichtig gegen einen Baum. Dieser hielt dem zusätzlichen Gewicht stand und neigte sich nur leicht. Ihr Blick fiel auf Sebastian, der die letzten ihrer Spuren verwischte, ehe er langsam näherkam.

    „Geht es dir gut?“, fragte er und musste sich selbst bei dieser Frage total bescheuert vorkommen.

    Die Riesin lächelte und antwortete: „Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ich habe keine Schmerzen und es fühlt sich überraschend gut an.“

    „Oh… okay.“, hörte sie ihn sagen. „Ich hoffe nur, dass Professor Schmidt eine Bleibe für dich findet. Du kannst schlecht hier leben.“

    Sie stimmte ihm zu. Allgemein fragte sie sich, wie ihr Leben wohl weitergehen würde. Schließlich war niemand darauf vorbereitet gewesen, dass sie so groß wurde. Gleichzeitig spürte sie eine leichte Erregung. Es fühlte sich wirklich gut an, groß und mächtig zu sein. Deshalb fragte sie sich auch, wie es sich wohl anfühlte noch größer zu sein. Sie würde es schon bald erfahren…

    Wie immer eine gelungene Fortsetzung. Mal sehen was als nächstes kommt, ich vermute ja das der Alkohol irgendwie das Wachstum anregt.

    Falls dem so wäre, wenn ein Glas diesen Schub auslöst was würde eine Flasche bewirken

    Wer weiß, vielleicht passiert auch einfach gar nichts ;)


    Yes, nice, da lohnt es sich doch noch eine woche zu warten. Kann ja nur noch besser werden :)

    Das hängt von der Perspektive ab :D

    Was die Wachstumsszene an sich angeht: Großartig wie immer.

    Ich bin aber etwas verwirrt. Jetzt ist Carina plötzlich "schuldig"?

    Wurde vorher nicht Professorin Schmidt mehrfach ls Verantwortliche angedeutet?

    Freut mich zu hören, dass dir das Wachstum gefallen hat. Durch die Dunkelheit ließ sich dieses Mal nicht so viel beschreiben.

    Sebastian wird dazu im nächsten oder übernächsten Kapitel noch genug sagen, deshalb greife ich das nur ungerne vor. Nur so viel: Professor Schmidt ist die Verantwortliche für das Experiment. Sie trägt in jedem Fall Schuld an Lauras Wachstum. Sebastian fragt sich lediglich, ob die gute Cairina Laura eine Überdosis verabreicht hat. Bewusst oder unbewusst ist dann die nächste Frage. Schließlich ist noch immer nicht geklärt, ab wann sich dies in den Messwerten wiederspiegelt.

    Wie immer eine schöne Fortsetzung

    Weiter so

    Freut mich zu hören. Auf das nächste Kapitel kannst du besonders gespannt sein ;)

    Wow, da ist jemand wohl ein ganzes Stückchen gewachsen. :D

    Tolle Fortsetzung. :)

    Gerade im Vergleich zu vorher ist dieser Schub enorm. Vergleicht man dies aber mit meinen anderen Geschichten ist er dann wohl doch eher einer der kleinen Wachstumsschübe :)


    Super Geschichte weiter so

    ????????

    Danke, ich tue mein Bestes und stoße dabei immer wieder an die Grenze der erlaubten grafischen Beschreibung :D Aber der gute alte gts convertor ist immer noch ein unglaublich gutes Tool, obwohl ich ihn vor einiger Zeit mal ein bisschen angepasst habe :)