Beiträge von Gianleen

    Ein kleines Problem

    Tom und Melanie spielten mehrere Stunden lang und hatten gemeinsam ihren Spaß. Die anfängliche Schüchternheit des Winzlings verschwand schon bald und er begann über ihre Puppe mit der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu reden.
    So erfuhr Melanie, dass er im Moment kein Dach über den Kopf hatte und ihr sogar dankbar dafür war, dass er jetzt hier leben durfte. Er erzählte, dass er schon einige Schicksalsschläge erlitten hatte. Seine Eltern waren tot und seine Geschwister hatten sich von ihm abgewendet.
    Schon bald war er dem Alkohol zum Opfer gefallen und so erging es ihm immer schlechter. Schon bald verlor er seine Arbeit und Wohnung und dann hatte er sie getroffen. Nun war er hier und ihr kleines Spielzeug. Doch er versicherte ihr, dass es ihm Spaß machte, ihre Puppe zu sein.
    Als er fertig war, fing Melanie von sich aus an, etwas über ihr Leben zu erzählen. Es tat gut über die ganzen schlimmen Erfahrungen zu reden. Tom war ein guter Zuhörer und fragte nur nach, wenn sie eine längere Pause machte.
    So fand sie heraus, dass Tom nicht wie ihr Freund war. Er erzählte ihr, dass er mal eine Freundin gehabt hatte, die ihn aber nur ausgenutzt hatte und ebenfalls verlassen hatte. Das hatte ihm das Herz gebrochen. Durch die Gespräche zweifelte Melanie langsam, an ihrer Auffassung von dem anderen Geschlecht.
    Vermutlich war doch nicht jeder Junge ein Arschloch. Tom wirkte so lieb und nett. Sie erzählte ihm sogar, dass sie Rache an ihrem Freund genommen hatte und ihn versehentlich getötet hatte. Danach waren sie beide erst einmal still. Der Winzling schien schockiert zu sein und er schien wieder Angst vor ihr zu haben.
    Melanie sah ihm dabei zu und spürte, wie ihr dieser ängstliche Ausdruck gefiel. Da sie nicht mehr viel zu erzählen hatte, wurde ihr schnell langweilig und sie brauchte eine neue Beschäftigung. Für einen Winzling gab es nichts gefährlicheres als eine gelangweilte für ihn riesige Person. Denn Dinge, die Riesinnen aus Langweile tun, konnten einfach nicht gut für sie sein.
    Zahlreiche Ideen schwirrten durch Melanies Kopf, doch bei den meisten meldete sich ihr Gewissen zu Wort. Sie war eben nicht so ein böses Mädchen und wollte viele Sachen einfach nicht machen. Außerdem hatte sie gewisse Gefühle für Tom, der so vertraut mit ihr umgegangen war.
    Am Ende sagte sie traurig: „Weißt du... Da gibt es noch etwas, dass du wissen solltest. Als ich meinen Freund gefoltert habe, hatte ich die Erkenntnis, dass mir so etwas gefällt. Und ich möchte es wieder und wieder tun. Alleine die Vorstellung dieser Macht, die ich über Winzlinge habe, lässt mein Herz schneller schlagen.“
    Nach diesen Worten nahm sie Tom und hob ihn hoch. Mit einem Funkeln in den Augen sah sie ihn an. Wieder einmal sah sie zahlreiche Foltermethoden vor sich und die Lust ihre Macht auszuüben, stieg in ihr an. Gleichzeitig wurde ihr warm.
    Tom sah sie verängstigt an, ehe er leise meinte: „Dann muss ich dir wohl auch etwas sagen. Ich stehe auf riesige Frauen, die mir böse Dinge antun.“
    Sofort weiteten sich Melanies Augen und es dauerte etwas, bis ihr Gehirn diesen Satz richtig einordnete. Voller Freude meinte sie: „Heißt das, dass ich die quälen darf?“
    „Solange du es nicht übertreibst...“
    Sie war sich nicht sicher, ob es ihr leicht fallen würde, die Grenze nicht zu überschreiten, aber ihre Lust war inzwischen einfach so groß, dass sie einfach nicht widerstehen konnte. Deshalb fing sie an, ihren Griff um Tom zu verstärken. Sofort verzog der Winzling sein Gesicht vor Schmerz.
    Ob ihm das wirklich gefiel, konnte Melanie nicht sagen. Dafür fühlte sie um so stärker, dass ihr dieser Ausdruck sehr gefiel. Ihr Herz begann schneller zu schlagen und ihr Griff wurde noch fester. Tom begann aufzuschreien, weshalb sie ängstlich den Winzling absetzte.
    Zu seinem Glück hatte sie bereits so starke Gefühle für ihn, dass sie aufgehört hatte. Sie sah, wie der Winzling schwer atmete und es dauerte etwas, ehe sich Tom aufsetzte und sie ansah.
    „Puh, das war knapp.“, hörte sie seine leise Stimme.
    „Es tut mir Leid.“, sagte die Jugendliche mit tieftrauriger Stimme zu dem Winzling.
    Dieser winkte ab und meinte: „Es hat mir auch gefallen. Nur habe ich für einen Moment gedacht, dass du wirklich vor hast, mich zu zerdrücken.“
    Melanie nickte verständnisvoll. Es war wirklich schwer einzuschätzen, wie viel so ein Winzling vertrug. Deshalb war sie auch bei ihrem Freund zu weit gegangen. Sie musste unbedingt vorsichtiger an die Sache herangehen, weil sie glaubte nicht, dass es viele Leute gab, die Gefallen daran hatten von einer [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gefoltert zu werden.
    Sie wartete noch etwas, ehe es Tom wieder besser ging, als sie ihn wieder hochhob und in ihrem Mund warf. Sie hörte einen Schrei, weil er vermutete, dass sie ihn einfach herunterschlucken würde. Doch stattdessen behielt die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ihn in ihrem Mund. Sie lutschte ein wenig an ihm, ehe sie ihn ein wenig mit ihrer Zunge streichelte.
    Seine Beine ragten zwar aus ihrem Mund heraus, doch das war ihr egal. So konnte sie ihn als er weniger zappelte, ohne weiteres wieder herausziehen. Zum Glück war Tom nur bewusstlos und er wachte nach einer Weile auf. „Kannst du mich nicht vorwarnen?“, fragte Tom beleidigt.
    Doch Melanie schüttelte instinktiv den Kopf. Sie antwortete ruhig: „Dann wäre es nicht mehr so toll. Schließlich hast du mehr Angst, wenn du nicht weist, was ich mache.“
    Sein Blick sprach Bände, doch Melanie hatte immer noch das Sagen. Deshalb hatte der Winzling keine andere Wahl.
    So verbrachten sie den Sonntag. Immer wieder quälte Melanie ihren Winzling, bis dieser bewusstlos war. Dabei fielen ihr immer wieder neue Sachen ein. So holte sie ihren Föhn, um Tom mit der Hitze zu quälen. Sein Geschrei war groß, was Melanie sichtlich genoss.
    Es gefiel ihr, dass sie mit Tom machen konnte, was sie wollte. Manchmal merkte sie auch, dass es dem Winzling wirklich gefiel, wie sie mit ihm umging. Doch nach und nach wurde die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] vorsichtiger, da sie immer mehr Gefühle für den Winzling empfand.
    Da er so klein war, konnte er sie schlecht quälen, aber sie ihn dafür um so mehr. Dazu war Tom einfach viel zu lieb und treu, um so ein Arschloch zu sein, wie es ihr Freund gewesen war. Abends ging sie mit ihm gemeinsam in die Badewanne und sie hatten viel Spaß miteinander. Dabei wusch sie ihn zärtlich, eher er versuchte eine von ihren Brüsten sauber zu machen.
    Doch der Winzling hatte es dabei nicht leicht. Nicht nur weil ihr Körper viel zu groß für ihn war, sondern auch weil er bis zur Hüfte im Wasser stand, sofern er sich auf ihrem Bauch befand. Aber der Wille zählte für Melanie. Am Ende wusch sie sich dann aber doch lieber selber.
    Am Abend aß sie gemeinsam mit Tom und dabei lächelte sie ihn schon voller Liebe an. Sie freute sich schon auf die weiteren Tage. Doch da sie arbeitete, hatte sie nicht wirklich viel Zeit. Und an einem Tag stand die Polizei vor ihrer Tür. Die Beamten vermuteten, dass sie für das Verschwinden von Markus verantwortlich war.
    Am Ende kam sie erst einmal ins Gefängnis. Zum Glück war Tom bei ihr. Aber die Beamten hatten die seltsame Flüssigkeit entdeckt und waren dabei, sie zu untersuchen. Schon bald würden sie wohl vermuten, was wirklich mit Markus geschehen war und dann hatte Melanie wirklich Probleme...
    Ende?

    Leider ist es die zweite Geschichte, die ein plötzliches Ende findet. Doch irgendwie bin ich nie richtig warm geworden mit der Geschichte. Telweise gefiel mir auch nicht das, was ich geschrieben habe. So lasse ich mir lieber noch die Wahl für einen zweiten Teil. Immerhin habe ich 15 Seiten geschrieben. Das ist schon recht lang. Doch es hätte auch noch deutlich länger werden können. Aber irgendwie habe ich es nicht so hinbekommen, wie es gerne gehabt hätte...

    Ich denke mal, dass das Aussehen auch oft damit zusammen hängt, was die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] den machen soll. Wenn sie mit ihrem Baum Sachen zerstört, ist so ein Waschbrettbauch nicht unbedingt interessant. Wenns dann ein wenig wabbelt, ist das eindeutig besser. Da ich aber eigentlich eher die gentle Variante mag, ist mir das Aussehen doch relativ wichtig. Da es oft um eine Beziehung zwischen einer [lexicon='Riesin',''][/lexicon] und einem Winzling steht und gerade bei sehr großen Frauen, fallen diese Mängel eigentlich nochmal deutlicher aus. Aber ich denke, dass da jeder seine eigene Vorstellung hat und das ist auch gut so.

    Huhu, im Moment komme ich leider nicht so viel zum Schreibe. Deshalb dauert es manchmal ein wenig, bis ich was neues liefere. Ich hoffe, dass ich euch nicht zu sehr enttäusche. Jedenfalls geht es mit Melanie schon einmal weiter.


    Ein neuer Morgen

    Die Sonne schien bereits in das Schlafzimmer, als Melanie erwachte. Sie drehte sich noch einmal um und kuschelte sich in ihre Decke. Doch als sie die Augen öffnete, bemerkte sie, dass ihr Freund nicht im Bett war. Nur langsam kehrten die Erinnerungen an den gestrigen Tag zurück.
    Doch anstelle der Freude, hatte sie jetzt Angst. Sie fragte sich, was wohl passierte, wenn jemand erfuhr, was sie mit ihrem Freund angestellt hatte. Da sie noch nie eine gute Schauspielerin oder Lügnerin gewesen war, würde sie vielleicht bald Probleme bekommen.
    Dann erinnerte sie sich an ihr weiteres Opfer. Sie ging zu dem Puppenhaus und nahm das Dach ab, nur um festzustellen, dass der Winzling noch am schlafen war. Ganz sanft nahm sie das Bettchen, in dem er lag. Neugierig sah Melanie den Winzling an, ehe sie ihn wieder zurück legte.
    Wie jeden Morgen ging sie in das Bad, um sich dort zu duschen. Währenddessen ließ sie den vorherigen Tag noch einmal in Gedanken ablaufen. Wieder nagten einige Zweifel an ihr. Gestern war sie ihrem Verlangen einfach nur blind gefolgt. Sie hatte ihren Gefühlen freien Lauf gegeben.
    Nach dem Duschen trocknete sie sich ab und föhnte danach ihre Haare. Die Dusche hatte ihr gut getan. Es wäre schön gewesen, wenn ihre Schuld auch so leicht beseitigt werden könnte, wie der nächtliche Schweiß.
    Nach Rosen duftend, trat sie nackt aus dem Bad und trat zu ihrem Kleiderschrank. Dort holte sie rote Unterwäsche hervor, die sie auch sogleich anzog. Dieser folgte ein rotes Top und ein weißer Rock. Auf eine Strumpfhose verzichtete sie, da sie heute nicht nach draußen gehen wollte.
    Als sie fertig angezogen war, ging sie zum Puppenhaus und holte das Bett heraus. Der Winzling war immer noch am schlafen. Deshalb trug er ihn samt Bett hinunter in die Küche. Dort begann Melanie ein Frühstück für sich und den Winzling zu machen. Die Portionen für den kleinen Mann zu machen, war gar nicht so einfach.
    Am Ende hatte sie viel zu viel für ihn, aber den Rest würde sie einfach selbst essen, da es für sie nur ein paar kleine Krümel waren. Als sich der kleine Mann endlich erhob und umsah, wäre er fast aus dem Bett gefallen.
    Melanie näherte sich mit ihrem Kopf und sah ihn neugierig an. Er war wirklich winzig wie ein Spielzeug. Doch der Mann zuckte ängstlich vor ihr zurück. Aber das half ihm nicht, da die junge Frau ihn sanft nahm und auf das Brettchen setzte.
    Es war dem kleinen Kerl anzusehen, dass er Todesangst hatte. Deshalb meinte die junge Frau: „Na komm. Iss.“ Wohl eher aus Angst als aus Hunger begann der kleine Mann mit dem Frühstück, was für ihn einfach viel zu viel war. Als er satt war, setzte er sich auf das Brettchen und sah der Frau dabei zu, wie sie die restlichen Bisse ihres Brotes verschlang.
    Irgend weshalb hatte sie richtig viel Appetit und sie aß etwa doppelt so viel, wie sie eigentlich zum Frühstück zu sich nahm. Nachdem auch die letzte Scheibe Brot gegessen war, nahm sie noch die Krümel des Winzlings und aß diese auch noch. Es war für sie nun wirklich gar nichts.
    Deshalb war Melanie dankbar, dass nicht sie größer geworden war, sondern der Mann vor ihr kleiner. Sie kannte ihn überhaupt nicht, weshalb sie versuchte ein Gespräch anzufangen: „Wie lautet dein Name?“, fragte sie freundlich. Im Moment hatte sie nicht die Absicht ihm etwas zu tun, doch in ihr meldete sich manchmal eine Stimme, die sie dazu drängte, etwas Spaß mit ihm zu haben.
    Mit ängstlicher Stimme meinte der Kerl: „Ich heiße Tom. Kannst du mir sagen, warum ich so klein bin?“
    Anscheinend hatte er bedingt durch den erhöhten Alkoholpegel die nächtlichen Ereignisse vergessen. Melanie war dankbar dafür, dass er einen Filmriss hatte. Mit sanfter Stimme meinte sie: „Das weiß ich nicht. Aber ich möchte dir helfen.“
    Obwohl sie am Vortag so grausame Dinge getan hatte, meinte sie diese Worte ernst. Wenn sie weiter so machte, würde sie genauso schlimm werden, wie ihr Freund, der sie gequält und schikaniert hatte. Doch die Stimme in ihrem Kopf blieb hartnäckig und wollte sie dazu bringen, weiterhin ihren Spaß zu haben und Böses zu tun.
    Aber Tom diente gleichzeitig auch als Versuchsobjekt. Da sie ihn angelogen hatte, konnte er auch jeder Zeit wieder wachsen, ohne das sie Probleme bekam. Außerdem würde sie auch so ihren Spaß haben.
    Sanft hob sie den Winzling und setzte ihn wieder aufs Bett, ehe sie sich darum kümmerte, die Küche aufzuräumen. Als sie fertig war, nahm sie das Bett und ging mit dem kleinen Kerl ins Badezimmer. Dort setzte sie das Bett auf den Rand des Waschbeckens.
    Sie füllte das Becken mit Wasser, weil sie den Winzling Baden lassen wollte. Immer wieder schaute sie auf den kleinen Wicht, der ihr irgendwie Leid tat. Ihr vorschnelles Handeln hatte zu dieser Situation geführt. Deshalb sah sie sich gezwungen dem kleinen Kerl zu helfen.
    Als das warme Wasser hoch genug war, nahm sie Tom und setzte ihn ins Wasser. Mit ihren Fingern, die sie mit Seife einrieb, fing sie an den kleinen Körper zu waschen. Dabei ließ sie keine Stelle aus. Selbst die Haare wusch sie ihm irgendwie. Dabei war sie sehr zärtlich und vorsichtig.
    Wenn er leise zischte, entschuldigte sie sich sofort bei ihm. Am Ende trocknete sie den kleinen Kerl noch ab, ehe sie mit ihm zurück in das Schlafzimmer ging. Dort holte sie die Kleider heraus, die sie ihren Puppen früher angezogen hatte.
    Zum Glück war Tom genauso groß. Sie fischte aus den vielen Sachen eine Boxershort, ein T-Shirt und eine kurze Hose, die sie ihm sogar noch anzog. Zwar wollte er das selber machen, aber Melanie hatte ihren Spaß dabei. Am Ende setzte sie ihn kichernd zurück ins Haus und meinte: „Wollen wir ein wenig mit meinen Puppen spielen?“
    Er nickte ängstlich, weshalb Melanie noch ein wenig näher an das Haus heranrückte. Ihr Oberkörper warf einen Schatten auf das Haus, welches sich zwischen ihren langen Beinen befand. In diesem Augenblick fiel ihr wieder auf, wie klein und unbedeutend er im Vergleich zu ihr war.
    Als kleines Kind hatte sie sehr gerne mit ihren Puppen gespielt und sie hatte gar nicht bemerkt, dass ihr dabei auch die Macht über die kleinen Spielfiguren gefallen hatte. Schließlich hatte sie bestimmt, was sie trugen und was sie machten. Doch mit einer realen Person war das noch einmal etwas anderes.
    Deshalb überlegte sich Melanie genau, was sie mit Tom spielen sollte. Schließlich sollte es ihm am besten auch noch ein wenig Spaß machen. Deshalb nahm sie sich eine ihre weiblichen Puppen und zog dieser erst einmal ein weißes Kleidchen an. „Ich hoffe, dass du bereit bist, Tom. Mein Name ist nebenbei Melanie und ich hoffe, dass wir viel Spaß haben werden.“
    Ein freudiges Lachen kam aus ihrem Mund, als sie die Puppe zu ihm stellte und mit verstellter Stimme sprach: „Und ich bin Katrin. Willkommen in meinem Haus. Ich hoffe, du fühlst dich hier wohl.“ Und so begann das Spiel mit ihrer neuen menschlichen Puppe...

    Wow. Das mit den Gefühlen war echt eine verdammt gute Idee. Vor allem habe ich damit ganz und gar nicht gerechnet. Ich bin mal gespannt, was für Konsequenzen das noch haben wird. Es wäre echt verdammt cool, wenn Lilia Gero vor dem General retten würde :D

    So ich habe das nächste Kapitel geschrieben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Ich hoffe, dass die Beschreibungen jetzt schon etwas ausführlicher sind ;)

    Nachtleben

    Die kühle Abendluft tat Melanie gut. Sie lächelte, als kühle Wind leise durch ihre braunen, offenen Haare säuselte. Es war wirklich lange her, dass sie das letzte Mal aus gegangen war. Markus hatte ihr verboten, mit ihren Freundinnen in eine Disco zu gehen und er selber hatte auch nie die Lust dazu gehabt, etwas draußen zu unternehmen.
    Stattdessen hatte er vor dem Fernseher gesessen und ihr Befehle erteilt. Doch mit seinem Tod war dies nun endgültig vorbei. Sofern das Mittel nicht ewig wirkte, hätte die Möglichkeit bestanden, dass er wieder größer würde. Sie musste unbedingt ein paar Nachforschungen eingehen, doch sie konnte diese ja schlecht an sich selber ausführen.
    Aber es dauerte nicht lange, bis der erste Kerl sie ansprach. Es war jemand, der wohl etwa in ihrem Alter war. Er hatte schwarze, kurze Haare und blaue Augen. An sich war er ziemlich attraktiv, doch davon ließ sich Melanie nicht täuschen. Sie sah ihm direkt an, dass er es nur darauf abgesehen hatte, in ihrer Kiste zu landen. Zum Glück hatte sie noch etwas Platz in ihrer Puppenkiste, den dort würde er landen, wenn sie erst einmal mit ihm fertig war.
    Ihr fiel wieder auf, wie gierig manche Männer doch waren. Sie musste nicht einmal in eine Disco gehen, um von jemanden angesprochen zu werden. Als sie auf ihre Uhr schaute, musste sie aber auch zugeben, dass um diese Uhrzeit nur die wenigsten Frauen alleine auf die Straße gingen.
    „Hey Süße, hast du heute Abend was vor?“, fragte der Mann leicht angetrunken.
    Jetzt wo Melanie genauer hinschaute, sah sie in seinen Augen diesen Blick, den jeder hatte, wenn er ein wenig zu tief ins Glas geschaut hatte. Mit geheuchelter Schüchternheit antwortete sie: „Ich weiß nicht.“
    Ihre schauspielerischen Fähigkeiten waren nicht die besten, aber dieser Mann war auch nicht mehr ganz klar im Kopf. Ehe sie sich versah, legte der Mann ihr den Arm auf die Schulter und stammelte: „Was hältst'en du davon, wenn wir was gemeinsam tun?“
    Er blies ihr den Geruch nach Bier ins Gesicht und es brauchte einiges an Überwindung, diesem Schwein nicht eine zu geben. Doch irgendwie schaffte es Melanie ruhig zu bleiben. Sanft nahm sie den arm von ihrer Schulter und sagte verführerisch: „Meine Wohnung ist gar nicht so weit entfernt von hier. Hast du vielleicht Lust mich zu begleitet. Es ist etwas später geworden, als ich dachte.“
    Der junge Mann wusste nicht, wie ihm geschah. Doch sein vernebeltes Gehirn verarbeite anscheinend die Situation nicht mehr richtig. Inzwischen war er wirklich vollends betrunken, was Melanie aber nicht weiter störte. Um sicher zu gehen, ging sie aber die Straße weiter und nahm nicht den direkten Weg zu ihrer Wohnung.
    Während sie so gingen, erzählte der Typ sehr viel belangloses Zeug, das Melanie überhaupt nicht interessierte. Dennoch tat sie so, als würde sie ihm aufmerksam zu hören. Stattdessen war sie aber eigentlich schon mit dem beschäftigt, was als Nächtes geschehen würde. Sie konnte es kaum erwarten, endlich zu Hause anzukommen. In ihr tobten unterschiedliche Gefühle.
    Sie war aufgeregt, da sie nicht wusste, ob das Mittel bei dem Kerl so gut funktionieren würde wie bei Markus. Dazu hatte sie Angst, dass sie einen Fehler beginn und letztendlich nicht das gewünschte Resultat herauskam. Doch viel größer war einfach das Verlangen nach Macht und Rache.
    Da ihr Freund viel zu früh das Zeitliche gesegnet hatte, musste halt dieser Kerl dafür hinhalten. Es gab noch so viel, was sie mit einem Winzling tun wollte, nur um sich besser zu fühlen. Deshalb dauerte es etwas, bis sie ihre Türe öffnete. Ihr Begleiter meinte daraufhin nur, dass sie wohl auch ein wenig getrunken hätte.
    Als sie in der Wohnung war, führte sie den Typen ins Wohnzimmer, wo sich dieser niederließ. Ihm fiel nicht einmal auf, dass hier auch Sachen standen, die eigentlich nur Jungen besaßen. Er bekam auch nicht mit, dass diese Wohnung für eine Person einfach viel zu groß war.
    Melanie verließ das Wohnzimmer und zog sich danach erst ihren Mantel aus. Zum Vorschein kam ihr heißes Outfit, mit dem sie in den nächsten Stunden ihren Spaß haben würde. Sofort begann ihr Blut schneller durch die Adern zu schießen und ihre Atmung beschleunigte sich.
    Eilig verschwand sie in der Küche, wo sie ein Bier vorbereitete, welches der Typ trinken sollte. Als sie zurück ins Wohnzimmer trat, sah er nicht einmal auf. Er nahm ihr einfach das Bier aus der Hand und trank dieses aus. Ein lauter Rülpser kam aus seinem Mund und sofort hatte Melanie den ekligen Geruch nach Bier in der Nase.
    Er sah sie lächelnd an und wollte wohl nach einem weiteren Bier fragen, als er ihr Outfit bemerkte. Sofort schreckte er hoch und wollte vor ihr fliehen. Doch genau in dem Moment begann das Mittel zu wirken. Vor ihren Augen begann er zu schrumpfen. Sie sah dabei zu, wie er ihr nur noch bis zur Brust reichte, dann zur Hüfte, dann bis zu den Knien.
    Am Ende war er noch kleiner als ihr Freund, da sie wohl etwas mehr des Mittels benutzt hatte. „Hallo mein süßer. Ich hoffe, du hast heute Abend nichts mehr vor. Ich habe nämlich das ein oder andere mit dir vor und ich glaube nicht, dass du etwas dagegen tun kannst.“
    Melanie trat einen Schritt auf ihn zu und stieg aus ihren schwarzen Stiefeln. Diese warf sie einfach davon. Als sie einen weiteren Schritt machen wollte, hastete der Winzling unter den Wohnzimmertisch. Melanie bückte sich und meinte: „Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee war.“
    Die junge Frau versuchte den Winzling zu packen, doch er entwich ihrer Hand nur knapp. Sie musste dabei zusehen, wie er unter den Wohnzimmerschrank verschwand. Doch dort war er nun wirklich in der Falle. Leider fiel das dem kleinen Wicht erst auf, als es bereits zu spät war.
    Melanie war eilig aufgestanden und zu dem Schrank gegangen. Währen der Winzling relativ lange für die Strecke gebraucht hatte, da er mehrmals gestolpert war, hatte die junge Frau diesen erreicht, kurz nachdem der Winzling darunter verschwunden war. Dazu hatte sie ihm einen gewissen Vorsprung gelassen.
    Zwar hatte sie dieses Spielchen nicht geplant, doch es machte ihr wirklich Spaß, wenn der kleine Wicht vor ihr davonlief. Sie legte sich seitlich vor den Schrank und langte mit ihren Fingern unter diesen. Wieder verfehlte sie ihr Ziel, doch dieses Mal war es ihre Absicht gewesen. Der Winzling lief seitlich unter dem Schrank hervor.
    Doch nach einer kurzen Distanz fiel ihr auf den Boden. Melanie war bei ihm, ehe er sich wieder erheben konnte. Drohend ragte der Schatten ihres Fußes über ihm. Winselnd drehte sich der Wicht um und starrte nun entsetzt auf ihren, für ihn riesigen, [lexicon='Fuß',''][/lexicon]. Melanie stampfte vergnügt auf den Boden und verfehlte ihn nur knapp. Sie selbst war ein wenig erstaunt darüber, dass nicht einmal ein kleiner Wicht zwischen ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] und ihrem Opfer gepasst hätte.
    Doch ihr zweiter [lexicon='Fuß',''][/lexicon] folgte trotzdem dem ersten und landete auf der anderen Seite des Winzlings, der danach eine gute Aussicht auf ihren Schoß hatte. Bei ihrem Outfit hatte man das aber aus mehreren Positionen. Dennoch errötete sie leicht und drückte ihre Oberschenkel zusammen, um die Sicht zu versperren.
    Doch kurze Zeit später setzte sie sich hin. Ihre beiden langen Beine bildeten eine unüberwindbare Barriere für den Winzling. Dazu landete ihr Schoß nun genau vor ihm auf den Boden. Da sich Melanie eher hinfallen ließ, gab es auch eine leichte Erschütterung, die sie selber gar nicht bemerkte. Dafür sah sie aber sehr wohl den ängstlichen Ausdruck in dem Gesicht ihres Sklavens.
    Dieser hatte nun aber auch einen guten Blick von unten auf ihre beiden Brüste, die durch das Kostüm deutlich hervorgehoben wurden. Doch er wagte es gar nicht nach oben zu schauen. Stattdessen beschäftigte er sich lieber mit dem unteren Teil ihres Kostüms, der sich unweit von ihm selbst befand.
    „Gefällt dir die Aussicht?“, fragte Melanie kichernd.
    Ganz vorsichtig hob sie den Winzling hoch und hielt ihn vor ihren Augen. Er war so winzig und wehrlos, aber doch irgendwie süß. Vor allem war er aber viel zu verängstigt, um herumzuzappeln. Im Vergleich zu ihr, war er einfach nur unbedeutend. Er musste nach ihrer Pfeife tanzen. Sie war jetzt seine Puppenspielerin.
    Melanie nickte in Gedanken. Die Bezeichnung Puppe gefiel ihr. Schließlich würde der Winzling letztendlich auch bei diesen landen. Nach einer Weile, in der sie immer wieder fest und weniger feste auf den Winzling gedrückt hatte, setzte sie diesen wieder ab.
    Sie fragte sich, was sie als Nächstes mit ihm tun sollte. Um genau zu sein, fiel ihr nicht wirklich viel ein. Deshalb setzte sie ihn kurze Zeit später einfach ihre linke Brust und da zu, wie er verzweifelt versuchte, sich daran festzuhalten. Er hielt ziemlich lange durch, wenn man bedachte, dass er immer noch betrunken war. Am Ende landete er aber wieder in Melanies Hand.
    Sie sah ihm deutlich an, dass er ziemlich am Ende seiner Kräfte war. Dennoch wiederholte sie das Spiel mit ihrer linken Brust. Es machte ihr Spaß den Winzling leiden zu sehen. Dazu hatte er ihre Brüste sicherlich gerne gewollt. Doch nun waren sie einfach zu groß, um sie festzuhalten und Macht über diese zu haben. Stattdessen hatten diese jetzt Macht über ihn und bereiteten ihn auch deutliche Probleme.
    „Ich habe ja gehört, dass einige Kerle auf große Brüste stehen. Sind dir meine groß genug oder sind sie dir eher zu klein?“, fragte Melanie lachend, als er ein weiteres Mal herunterfiel.
    Sie erwartete keine Antwort und erhielt auch keine. Sowieso war es ihr vollkommen egal, was ihr Winzling von ihrem Vorbau hielt. Sie setzte ihn noch ein paar Mal ab, nachdem er längere Pausen bekommen hatte, und schaute ihm dabei zu, wie er verzweifelt versuchte sich an dem Latex festzuhalten.
    Am Ende war es später, als sie gedacht hatte und dazu war sie müde. Für sie war es ein anstrengender Tag gewesen, obwohl sie Markus los geworden war. Deshalb ging sie mit ihrem neuen Spielzeug nach oben und setzte dieses vor das Puppenhaus.
    Mit befehlendem Ton sagte sie: „Du gehst jetzt dort hinein und legst dich schlafen. Wehe du versuchst zu fliehen. Ich werde dich finden und dann bist du tot.“
    Zur Warnung stampfte sie noch einmal mit ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon]. Sie war zufrieden, als der Winzling ängstlich in das Haus ging. Es war ihm anzusehen, dass er den Schlaf auch dringend brauchte, da er am Ende seiner Kräfte gewesen war. Doch Melanie hatte auch am nächsten Tag noch etwas mit ihm vor.
    Während sie so im Bett lag, dachte sie darüber nach, wie viel sich doch schlagartig in ihrem Leben verändert hatte. Sie war endlich wieder glücklich und brauchte keine Angst mehr zu haben. Die junge Frau war davon überzeugt, dass auf sie ein richtig toller Tag zu kam. Was sie alles mit dem Winzling anstellen würde, wusste sie aber selber noch nicht.
    Da sie sehr müde gewesen war, schlief sie sehr schnell ein und glitt von einem Traum in den nächsten. Nur war dieser wirklich nicht Real im Vergleich zu den anderen Geschehnissen. Gewiss war auch, dass die Träume des Winzlings sicherlich nicht so schön waren wie die ihren.

    Also mir gefällt deine Wortwahl teilweise auch richtig gut. Da sind schon ein paar Begriffe bei, wo ich einfach schmunzeln muss, da die einfach so passend sind :)

    Ich bin gespannt, wie es weiter geht, Aber es ist doch auch vollkommen in Ordnung, wenn sie auf ihrer Größe bleibt. Aber an sich Frage ich mich eh, wie sie dann wieder wachsen soll. Bekommt sie dann einen Stromstoß von einer Stromleitung? Muss wohl einfach abwarten.

    Ich habe letztens eine Autowerbung gesehen, in der durch die Perspektive quasi eine [lexicon='GTS',''][/lexicon] Szene war. Leider habe ich aber wieder vergessen, welche Werbung das war. Ich glaube es war Mazda, aber ich bring die eigentlich immer durcheinander :D

    So auch hier geht es weiter:


    Der Anfang vom Ende

    Als Anna die Stadt erreichte, deren Namen sie nicht einmal mehr wusste, weil er auch vollkommen unbedeutend war, breitete sich schnell Panik aus. Sie stand dort, wo die ersten Häuser standen einfach nur auf der Straße und schaute sich um.
    Ihr gefiel es, dass die winzigen Menschen vor ihr Angst hatten. Sie sollten vor ihr Angst haben und sie sollten wissen, dass es kein Entkommen gab. Endlich war der Tag gekommen, an dem sie über sie richten durfte. Vielleicht war es nicht die qualvollste Art von einer [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zerquetscht zu werden, aber es war an sich grausam genug.
    Ein lautes Knurren war zu hören, was dem leeren Magen der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] verschuldet war. Ein Menge hatte sich inzwischen um sich herum gebildet und starrte sie fasziniert, ängstlich, begehrend und auf viele andere Weise an. Anna beugte sich vor, wobei ihre Brüste trotz des BH leicht wackelten.
    Sie griff sich ein paar Menschen und hob sie hoch. Ihr Mund öffnete sich bedrohlich und sie warf die Menschen einfach hinein. Danach fing sie an zu kauen und schluckte die blutige Masse danach hinunter. Für ihre Zuschauer war dies so erschreckend, dass schon eine weitere Ladung Menschen sich ihrem Mund näherte, als sie erst begannen zu fliehen.
    Anna sah ihnen hungrig hinterher. Doch es war das Glück der Menschen, dass sie ihr nicht sonderlich schmeckten. Dennoch leckte sie sich die Lippen, ehe sie zu einem der Häuser ging.
    Mit ihren Händen grub sie sich in das Ziegeldach und riss ein Loch hinaus. Danach erweiterte sie es. Ihre Hände waren wie eine Abrisskralle, die immer mehr von dem Dach herausriss. Mehrere Menschen waren stehen geblieben und schauten ihr dabei zu.
    Als Anna zufrieden mit dem Loch war, kam die nächste Etage dran. Langsam arbeitete sie sich durch, bis sie die Küche erreichte und den Kühlschrank einfach nahm. Das sie dadurch einen Kurzschluss verursachte war ihr vollkommen egal, da die Kabel schnell genug abgetrennt waren.
    Sie öffnete die für sie winzigen Türen und ließ den Inhalt in ihren Mund fallen. Doch das konnte ihren Hunger nicht stillen. Deshalb sah sie sich um. Nicht weit von ihr entfernt befand sich ein Supermarkt, in dem genügend Lebensmittel waren, um ihren Hunger zu stillen.
    Deshalb rannte sie zu diesem, wobei sie auf mehrere Autos trat, von denen nicht mehr als ein Häufchen Schrott übrig blieb. Der Supermarkt war inzwischen komplett geräumt, als Anna begann das Dach einzureißen. Sie trat in das Gebäude, dass ihr gerade einmal bis zur Hälfte ihres Unterschenkels ging, da es nur ein Stockwerk hatte.
    Sie nahm jedes Regel und ließ den Inhalt samt Verpackung in ihren Mund fallen. Es dauerte einige Zeit, bis der Hunger der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gestillt war. Dann sah sie sich um. Sie ging zu dem ersten Haus und trat dagegen. Ein lautes Krachen war zuhören, als sie die Mauer zerstörte. Allerdings entflammte in ihren Zehen auch ein Schmerz, der die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] aufheulen ließ.
    Der Wand war härter gewesen, als sie erwartet hatte. Sie war nicht groß genug, um wirklich viel Zerstörung bei den Gebäuden anzurichten, da sie nur etwa drei Mal so groß war wie die Häuser. Deshalb begab sie sich wieder auf die Jagd nach Menschen.
    Diesen konnte sie bereits großen Schaden zu fügen. Außerdem machte es ihr sowieso mehr Spaß, wenn sie etwas lebendiges jagte. Um die Gebäude konnte sie sich auch später noch kümmern. Ihr fiel aber schnell auf, dass die meisten Menschen die Flucht ergriffen hatten, als sie sich mit der Nahrungssuche beschäftigt hatte.
    Sie sah sich um und konnte niemanden entdecken. Deshalb machte sie sich auf den Weg in Richtung Stadtzentrum. Da vermutlich die komplette Stadt dachte zu fliehen, würden die Straßen sicherlich schon bald verstopft sein.
    Es dauerte nicht lange, ehe sie die ersten Autos sah, die ineinander gecrasht waren. Nur zufällig entdeckte sie, dass in einem Auto eine Frau eingeklemmt war. Die Göttin hob langsam das Auto hoch und hörte die Frau um Hilfe schreien. Doch da war niemand, um hier zu helfen. Sofern noch jemand hier war, versteckte er sich gerade vor Anna.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] lächelte, als sie sah, wie hilflos ihr Opfer war. Neugierig sah sie auf das Auto, was wie ein Spielzeug wirkte. Langsam wurde ihr Griff fester und sie hörte wie das Metall leise ächzte. Es dauerte nicht lange, bis sie die Kabine zerdrückt hatte und das Leben der Frau beendet hatte.
    Noch einmal wurde sie sich bewusst, wie mächtig sie jetzt war. Sofort bekam sie Lust darauf, noch mehr Menschen zu zerquetschen. Besonders mit ihrem Füßen wollte sie Leid bringen. Ihre ganze Seele schrie danach, ein wenig Spaß mit den Bewohnern der Stadt zu haben, ehe diese ins Jenseits gingen.
    Anna ging weiter durch die leeren Straßen und summte dabei leise. Schon jetzt hatte sie jede Menge Spaß gehabt, doch bei dem Gedanken, was sie noch alles tun würde, begann ihr Herz schneller zu schlagen. Dies war wie ein Spiel, welches für ihre Spielzeuge tödlich war.
    Immer wieder fand sie Unfälle vor, doch in den meisten Fällen waren die Insassen der Fahrzeuge bereits geflogen oder an der Unfallstelle verstorben. Als sie sich ein gutes Stück den Zentrum genähert hatte, blockierte ein umgestürzter Lastwagen die Straße. Sie zertrat einfach alle Autos, die deshalb verlassen worden waren. Danach trat sie über den Lastwagen, dessen Inhalt auf der Straße verteilt war.
    Sie erkannte, dass es sich um Mais handelte. Ihre Hand langte danach und sie aß die meisten Kolben einfach komplett. Als sie alles aufgegessen hatte, streichelte sie sich wohlig über den Bauch. Sie schloss ihre Augen und atmete den Geruch nach Benzin, Öl und Mais ein.
    Ohne das sie es im ersten Moment bemerkte, fing sie an erneut zu wachsen. Ihr Körper prickelte leicht und eine wohlige Wärme stieg in ihr auf, die sie leise schnurren ließ. Als sie ihre Augen öffnete, war sie bereit 50 Meter groß. Doch alles um sie herum wurde noch kleiner. Ehe sie sich versah, hörte ihr Wachstum bei 60 Meter auf. Sie war nun doppelt so groß, als sie es vorher gewesen war.
    Ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] waren nun acht Meter lang und drei Meter breit. Ihre Finger waren nun bis zu drei Meter lang. Hatte sie noch das Gefühl gehabt, dass sie vorher riesig gewesen war, so musste sie feststellen, dass dies Größe jetzt ungefähr ihre langen Beine hatten.
    Ohne große Probleme konnte sie jetzt auf ein normales Haus treten, was sie nun auch tat, denn ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] waren nun deutlich über dem Dach. Sie war einfach nur gigantisch und mächtig. Sofort begann sie damit, mehrere Häuser zu beschädigen, da es ihr jetzt auch deutlich leichter fallen, eine große Zerstörung anzurichten.
    Sie selber ahnte zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass sie ihre maximale Größe noch lange nicht erreicht hatte. Genauso wusste sie auch nicht, dass ihre Freunde sie aus sicherer Entfernung inzwischen beobachteten und sich fragten, was nur aus ihrer Freundin geworden war. Genauso fragten sie sich, was sie dagegen tun konnte. Sie alle einigten sich darauf, dass sie zum Tempel zurückkehren mussten, um dort herauszufinden, was mit Anna geschehen war.
    Ihnen war durchaus bewusst, dass in dieser Zeit die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] immensen Schaden anrichten würden und sie hoffte, dass bis dahin nicht das Militär anfing, Anna zu beschissen. Den bei ihrer jetzigen Größe konnten sie durchaus noch Schaden anrichten, wenn sie mit Panzern aufrückten und auf die richtigen Stellen zielten.

    Hallo, ich habe eben mit dem nächsten Kapitel abgeschlossen. Es zugeben etwas knapp beschrieben, aber ich hoffe, dass es euch trotzdem gefällt. Warum die Erklärungen so knapp ausfallen, könnt ihr euch dann hoffentlich am Ende denken ;)

    Die Tänzerin

    Melanie betrachtete sich gedankenverloren im Spiegel. Es war schon etwas her, dass sie das letzte Mal in eine Disco gegangen war. Deshalb war es ungewohnt gewesen, diese Art von Kleidung anzuziehen. Ihr Freund hatte sich eh nie dafür interessiert, was sie trug.
    Als sie an ihren Freund dachte, plagten sie Gewissensbisse. Sie hatte ihn getötet. Zwar hatte er sie schikaniert, aber es war nicht ihre Absicht gewesen, ihn zu töten. Doch es war ein Unfall gewesen. Ihre Gedanken wanderten aber auch schnell wieder zum Besuch in der Disco.
    Sie trug ein rotes Top, welches einen deutlich größeren Ausschnitt hatte und fast schon ihren schwarzen BH preisgab. Dazu trug sie einen schwarzen Rock und eine rote Strumpfhose. Ihre Schuhe waren ebenfalls schwarz und hatte relativ große Absätze.
    Mit einem Lächeln verließ sie das Zimmer. Ehe sie ihre Wohnung verließ, steckte sie aber noch etwas von dem Mittel ein. Vielleicht fand sie das ein oder andere Glas, in welches sie davon etwas schüttete.
    In der Disco erwartete sie die laute Musik. Zum Glück sah sie niemanden, den sie kannte. Langsam mischte sie sich unter die Leute. Es dauerte nicht lange, ehe sie der erste Kerl anmachte. Doch sie wickelte ihn schnell ab.
    Der nächste Typ stellte sich etwas geschickter an, spendierte ihr etwas zu trinken, ehe sie gemeinsam tanzten. Nach dem Tanzen holte sie die kleine Flasche hervor, in die sie das Mittel gefüllt hatte. Sie stellte sie auf den Tresen der Bar, um sie griffbereit zu haben.
    Ihr Tanzpartner lenkte sie aber kurz ab und als sie wieder hinsah, war die kleine Flasche weg. Zufällig sah sie, wie der Barkeeper den Inhalt gerade in mehrere Gläser verteilte. Dann schrie er: „Die 1€ Hour startet jetzt.“
    Sofort stürmten alle Gäste auf die Getränke zu. Nach und nach trank jeder von ihnen das Mittel. Darunter waren auch Mädchen und selbst der Barkeeper gönnte sich ein Gläschen. Völlig verdattert sah Melanie dabei zu. Sie war unfähig etwas dagegen zu tun.
    Ehe sie sich versah, schrumpfte jeder Discobesucher auf eine winzige Größe und starrte entsetzt zu ihr auf. Die junge Frau drehte sich von der Bar weg und betrachtete die kleine Menge, die nun vor ihr stand und zu ihr hinaufschauten.
    Der Anblick war wundervoll, aber eigentlich vollkommen unmöglich. Sie hatte gar nicht genug von dem Mittel mitgenommen, um die gesamte Disco damit zu schrumpfen. Vorsichtig unternahm sie einen Schritt und die Winzlinge flohen erschrocken, als ihre Schuhe mit einem „klack“ auf den Boden aufsetzen.
    Die Musik stoppte plötzlich, da anscheinend das Ende der Playlist erreicht wurden war. Melanie atmete tief ein. Zu ihrem Erstaunen sah sie, wie ein Winzling nach dem anderen sich vor ihr auf die Knie fiel. Was sie sah, gefiel ihr.
    Sie unternahm einen weiteren Schritt, der mindestens zwei Winzlinge zerquetschte. In ihr schrie etwas nach mehr. Dieser Anblick weckte in ihr das Verlangen, all diese Leute zu zerquetschen. Langsam ging sie zu dem Musikplayer und sorgte dafür, dass die Musik wieder lief.
    Danach fing sie unvermittelt an zu tanzen. Immer wieder landeten Winzlinge unter ihren Sohlen. Sie bemerkte die vielen verzweifelten Blicke. Sie hörte die vielen Schreie. All das sorgte dafür, dass sie noch leidenschaftlicher tanzte.
    Als das Lied endete applaudierte die restliche Menge. Um Melanie herum befand sich eine blutige Masse aus Fleisch und Knochen. Ein schrilles Lachen erklang aus ihrer Kehle, ehe sie zur Bar eilte und sie sich etwas Schnaps eingoss. Sie hatte getötet.
    Ihre Gedanken rasten und sie musste sich mit dem Alkohol beruhigen. Sie war eine Mörderin. Diese Situation war einfach vollkommen abstrus. Mit steigenden Alkoholpegel ließ ihre Hemmschwelle nach. Als sie betrunken war, begann sie die ersten Leute zu essen, da sie Hunger hatte.
    Es dauerte zwar etwas, bis sie einen Winzling erwischte, doch es waren immer noch so viele da, dass sie diese kaum verfehlen konnte. Nach und nach landete ein Winzling in ihrem Maul und ihr Gesicht wurde immer Blut verschmierter. Ihre Zunge leckte über ihre Lippen.
    Als ihr Magen voll war, legte sie sich auf den Boden und rollte herum, um die restlichen Menschen zu töten. Dabei wurde ihr richtig heiß. Sie spürte trotz ihrer Trunkenheit, wie die winzigen Körper von ihrem bloßen Gewicht zerdrückt wurden.
    Doch das Bild verschwand plötzlich und Melanie stand wieder vor ihrem Spiegel. Ihre Atmung war schneller als sie sollte und ihre Kleidung war total verschwitzt. Anscheinend war alles nur ihrer Fantasie entsprungen. Ihr Herz hämmerte wie bekloppt, als sie sich auf das Bett setzen musste.
    Vermutlich war es keine gute Idee in die Disco zu gehen. Schließlich würde sie viele unschuldige Menschen dort treffen. Sie musste einen anderen Weg finden, um ihre Opfer ausfindig zu machen. Während sie so dasaß, begann sie ihre fiesen Pläne zu schmieden.
    Dabei stellte sie sich vor, wie sie einen hoch erotischen Tanz vor ihren Sklaven führte und dabei immer mal wieder aus Versehen auf diese trat. Am Ende suchte sie in ihrem Kleiderschrank und holte ihr Dominokostüm hervor, das sie heimlich bestellt hatte, in der Hoffnung ihren Freund mal dominieren zu können.
    Da dieser nicht mehr da war, musste wohl ein anderer herhalten. Gedanken verloren strich sie über die Lederpeitsche und ein böses Lächeln fand den Weg auf ihr Gesicht. Diese Nacht würde sie vermutlich nie vergessen. Denn es war Zeit, dass die Männer endlich einsehen, dass sie, Melanie, zu stark war.
    Das schwarze Latexkostüm sorgte schon dafür, dass sich die junge Frau mächtig fühlte. Sie liebte es Macht zu haben und sie wollte mehr von dieser haben. Als zog sie sich einen langen Mantel an, um das Kostüm zu verstecken und ging hinaus in den Abend. Endlich würde sie sich für die Vergehen an das weibliche Geschlecht rächen können.

    Danke. Ich denke, dass der nächste Teil für die [lexicon='Community',''][/lexicon] etwas interessanter wird.

    Prophezeiungen

    Anna erwachte aus ihrem Schlaf. Wäre da nicht das Licht der Fackeln gewesen, wäre es in der Höhle nun gänzlich dunkel gewesen. Ihr Rücken und Po schmerzte, auf Grund ihrer unbequemen Sitzlage. Ihr Magen knurrte leicht, da sie Hunger hatte. Gleichzeitig hatte sie auch Durst.
    Zu ihrem Glück fand sie einen Kelch und einen gefüllten Teller auf dem Altar. Es war ihr egal, ob sie Opfergaben aß oder nicht. Sie fragte sich nicht einmal, woher die Sachen plötzlich gekommen waren. Ihr Hunger und ihr Durst waren einfach zu groß, um irgendwelche Fragen stellen zu wollen.
    Stattdessen fiel sie über die Sachen her. Sie verschlang das Essen, welches aus Brot und Schinken bestand. Gierig trank sie aus dem Kelch, in dem sich nur Wasser befand. Beinahe hätte sie sich verschluckt, doch zu ihrem Glück entschied sich der Brotbrocken dann doch noch für die richtige Röhre.
    Als sie fertig gegessen hatte, sah sie sich noch einmal um. Sie entdeckte einen Weg, der nahezu perfekt versteckt war und nur aus der Nähe zu sehen war, da es den Anschein hatte, dass es nur eine Felsspalte war. Da Anna sowieso keine andere Wahl hatte, ging sie diesen Weg, der sie tiefer ins Erdreich führte.
    Es ging eine Zeit lang bergab und sie war verwundert, wie gut sie im Dunkeln sehen konnte. Obwohl keine Kerzen den Weg beleuchteten, sah sie ihn deutlich vor sich. So als wären ihre Augen plötzlich besser geworden. Am Ende erreichte sie eine viel größere Höhle, in der sich ein unterirdischer See befand.
    Plötzlich hatte sie das Verlangen in diesem Baden zu gehen. Irgendetwas schien sie ins Wasser zu ziehen, doch sie konnte nicht sagen, was es war. Deshalb zog sie ihre Kleider aus, bis sie nur noch ihre weiße Unterwäsche trug. Dabei war zu sehen, dass ihr Vorbau nicht gerade groß war.
    Sie ging in das Wasser, welches verwunderlicher Weise angenehm warm war und dann schwamm sie eine Weile. Als sie nach etwa einer halben Stunde aus dem Wasser stieg, war ihre Unterwäsche zwar halb durchsichtig, aber sie fühlte sich wohl. Da es hier unten anscheinend nicht weiter ging, nahm sie ihre Sachen und ging zurück in die Höhle, in der die riesige Statue stand.
    Dort fand sie wieder einen Teller voller Brot und Schinken und den gefüllten Kelch. Da sie wieder Hunger und Durst hatte, machte sie sich auch daran, diese Opfergaben zu essen. Ihr fiel auf, dass sich die Frauenstimme gar nicht mehr meldete.
    Urplötzlich breitete sich in ihr ein mulmiges Gefühl aus. Hätte Anna es beschreiben müssen, hätte sie keine Worte dafür gefunden. Sie sah auf den Altar, der irgendwie kleiner wirkte im Vergleich zu davor.
    Dann erklang wieder die Frauenstimme: „Laut den Prophezeiungen wird die Göttin eines Tages wiederkehren. Dann wird sie über die Menschheit richten, die ihre geliebte Erde so ausbeutet. Dieser Tag ist wohl gekommen.“
    Anna verstand nicht, was die Frau ihr sagen wollte. Ihr war nur bewusst, dass irgendetwas mit ihr nicht stimmte. Ein leises Keuchen entwich ihrem Mund, als sie eine Gefühlsschauer heimsuchte. Ihre Beine sackten fast unter ein.
    Die Gefühle waren nicht schlecht. Ihr tat nichts weh. Sie gefielen ihr sogar. In ihr entflammte der Wunsch, mehr von diesem seltsamen Gefühl zu spüren. Dieser Wunsch wurde ihr auch erfüllte und sie bemerkte, dass sie wuchs.
    Je stärker die Gefühle wurden, desto größer wurde sie. Doch neben den Gefühlen kehrten auch Erinnerungen zurück, die gar nicht von ihr waren. Sie sah die Bilder aus dem Buch wieder, nur dass es dieses Mal wirklich die Geschehnisse waren, die diese Bilder darstellten.
    Es war eine solche Flut an eindrückten, dass sich Anna an den Kopf fasste und schrie. Langsam aber sicher veränderte sie sich. Mit ihrer anschwellenden Größe, veränderte sich auch ihr Bewusstsein. Sie nahm ihre Umgebung anders wahr und sie wirkte anders auf ihre Umgebung.
    Langsam wuchs sie weiter in den Himmel. Sie wurde sich bewusst, dass sie vermutlich kein Mensch mehr war. Bei dem Wort Mensch entflammte in ihr eine ungeheure Wut, doch sie wusste zuerst nicht, woher diese kam.
    Nur langsam schien ihr Gehirn alles zu verarbeiten. Es veränderte sich. Anna dachte anders, als als Mensch. Sie hatte andere Bedürfnisse als noch vor wenigen Augenblicken. Einfach alles änderte sich so schlagartig und endgültig.
    Sie stieß mit ihrem Kopf gegen die Decke. Sie war so mit sich selber beschäftigt, dass sie nicht einmal mitbekommen hatte, dass ihre Unterwäsche mitwuchs. Ihr fiel auf, dass sie aus ihrem Gefängnis entfliehen musste, da sie noch weiter wuchs.
    Ein wenig gebeugt, ging sie zu der Öffnung in der Mitte, die zum Glück groß genug war, damit sie ihren Kopf hin durchstecken konnte. Doch sie wuchs weiter und damit wurde die Öffnung für sie immer kleiner. Panisch versuchte sie mit ihren Händen die Öffnung zu vergrößern.
    Zu ihrer Verwunderung hatte sie Glück damit. Das Wachstum hörte nicht auf, doch ihr gefiel es auch zu wachsen. Sie war nicht mehr das unwichtige Mädchen Anna, welches alleine in einer unheimlichen Höhle hockte. Nun hatte sie eine Bedeutung und eine Bestimmung.
    Als sie groß genug war, um aus der Öffnung zu klettern, tat sie es. Anna fand sich im Wald wieder und sah sich neugierig um. Sie war zwar nicht so groß wie ein Baum, aber sie schätzte ihre Größe auf etwa zwanzig Meter.
    Doch ihr Wachstum war damit noch nicht beendet. Sie wuchs weiter, bis sie dreißig Meter groß war. Ein Mensch war im Vergleich zu ihr jetzt nur noch zehn Zentimeter groß. Was nicht wirklich viel ist. Anna fühlte sich so toll, wie noch nie zuvor. Endlich hatte sie Macht und sie wollte ihre neue Kraft unbedingt ausprobieren.
    Ihr wurde klar, welche Bedeutung zu hatte. Sie war jetzt eine Göttin, die dafür zuständig war, die Menschheit für ihre Frevel zu bestrafen. Es würde ihr ein Vergnügen sein dies zu tun. Alleine der Gedanke daran, ihre Macht zu demonstrieren und die Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzen, sorgte für ein angenehmes Prickeln auf ihrer Haut.
    Also machte sie sich auf den Weg zu der Stadt, in der sie gelebt hatte. Nur war sie jetzt eine Göttin und damit eine gänzlich andere Person. Sie empfand großen Hass auf die Menschheit, da sie nun das wissen von vielen Jahrhunderten abrufen konnte.
    Rein zufällig verfehlte sie nur knapp ihre früheren Freunde, als sie durch den Wald stapfte. Da sie aber zu klein waren, bemerkte sie das gar nicht. Die drei anderen erkannten hingegen schon, wer dort gerade an ihnen vorbeigelaufen war. Und sie alle zeigten den selben entsetzten Gesichtsausdruck.
    Noch wussten sie nichts davon, was ihrer frühere Freundin in ihrer neuen Gestalt vor hatte. Auch die Leute in der Stadt waren noch vollkommen ahnungslos. Ansonsten hätten sie sicherlich die Flucht ergriffen. Aber dann hätte Anna gar nicht ihren Spaß mit den winzigen Menschen gehabt. Ein böses Lächeln breitete sich in ihrem Gesicht aus. War dies etwa der Tag der Abrechnung?

    Das Kapitel hat mir auch wieder gefallen. Vor allem bin ich gespannt, wie Lilia jetzt fortfährt. Beschränkt sich sich darauf einen neuen Bikini zu suchen oder bestraft sie die Leute dafür, dass sie einen Blick auf ihre entblößten Brüste werfen können.

    Huhu,
    es ist mal wieder so weit. Ich hatte eine Idee für eine neue Geschichte und habe diese Mal schnell aufgeschrieben. Der Anfang hat zwar noch nicht wirklich mit der [lexicon='GTS',''][/lexicon] Szene zu tun, aber ich habe mich jetzt dazu entschieden, daraus eine [lexicon='GTS',''][/lexicon] Geschichte zu machen. Viel Spaß also beim Lesen.

    Der magische Kelch

    Der Tempel

    Anna fröstelte als sie gemeinsam mit ihren Freunden eine Höhle betraten, die sie zufällig im Wald gefunden hatten. Lukas und Bernd blieben stehen und sahen sie verwundert an. Ersterer fragte neckend: „Hat da etwa jemand Angst?“ Das Mädchen blickte zu ihrer Freundin Lisa, deren Blick Bände sprach.
    Doch Anna schüttelte energisch den Kopf, um ihre düsteren Gedanken gleich mit dem Vorwürfen wegzuspülen. Also gingen sie tiefer in die Höhle hinein, lediglich bewaffnet mit einer Taschenlampe. Viel zu sehen gab es aber nicht. Zumindest nicht auf den ersten 100 Metern.
    Dann erreichten sie eine Wand, auf der alte Schriftzeichen standen. Keiner von ihnen konnte sie entziffern und sie wollten eigentlich sich umdrehen. Doch genau in diesem Moment betätigte Anna zufällig einen Schalter, der eine Geheimtür öffnete. All das wirkte so wie in diesen Abenteuerfilmen.
    Sie gingen durch die Tür, die sich immerhin nicht hinter ihnen schloss, was sie alle erleichterte. Es ging immer tiefer in das Erdreich herab. Sie befanden sich unter einem der vielen Hügel, die im Wald waren.
    Nach einer der vielen Biegungen erreichten sie einen großen Raum, in dem Licht von einer Öffnung in der Decke schien. Sie stellten fest, dass es sich um einen unterirdischen Tempel handeln musste, da viele Säulen und Statuen darauf hinwiesen. Jeder der vier sah sich gespannt um.
    Anna entdeckte einige Schätze, doch sie traute sich nicht, diese anzufassen. Bernd meinte: „Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht, dass sich hier ein Tempel befindet.“
    „Das hätte niemand von uns.“, meinte Lukas.
    Anna hingegen sagte: „Findet ihr das nicht auch komisch? Eigentlich hätte dieser Tempel doch schon längst entdeckt wurden sein müssen.“
    Plötzlich entflammten zwei Fackeln, deren blauen Flammen auch die restliche Dunkelheit aus dem Raum verbannten. Staunend sahen sie auf eine riesige Statue, zu deren Füßen ein Altar stand. Auf diesem Altar standen Fackeln, die sich nun ebenfalls von selbst entzündeten.
    Bernd sah entsetzt auf die blauen Flammen. „Das... ist unheimlich.“
    Man sah ihm an, dass er schluckte. Jeder der vier Jugendliche hatte in etwa das Selbe gedacht. Doch gleichzeitig hatte dieser Fund auch ihr Interesse geweckt. Es gab sicherlich eine logische Erklärung für diese Vorkommnisse.
    Anna ging auf den Altar zu und fand ein altes Buch, dass sie vorsichtig aufschlug. Ihre blauen Augen starrten fasziniert auf die vielen Bilder, die in diesem Bildband zu finden waren. Seite nach Seite sah sie sich an, doch die Bilder verschwanden sofort aus ihrem Gedächtnis, nachdem sie umgeblättert waren.
    „Seltsam.“, sagte sie mehr zu selbst als zu dem Rest.
    Plötzlich erklang eine Frauenstimme: „Es gibt eine alte Prophezeiung. Niemand kann sagen, wann sie eintritt. Doch es ist gewiss, dass sie irgendwann in Erfüllung geht. Ist der Tag etwa gekommen.“
    Erstaunt sahen sich die Jugendliche um, doch es war niemand zu sehen. Dieser Ort war mehr als unheimlich. Lisa schien genug zu haben und lief schreiend aus dem Raum. Bernd und Lukas folgten ihr und bemerkten gar nicht, dass Anna immer noch den Band betrachtete.
    Als sie ihren Blick davon abwandte, war sie alleine. In der Ferne hörte sie ein Poltern, das ihr verriet, dass die Geheimtür sich wieder verschlossen hatte. Sie war also an diesem Ort gefangen. Doch anstelle panisch zu werden, schaute sie sich wieder die Bilder in dem Buch an.
    „Du bist jetzt alleine. Deine Freunde haben dich im Stich gelassen. Macht dich das traurig oder glücklich? Ist es dir gleichgültig? Was empfindest du?“, fragte die Frauenstimme.
    „Nichts. Ich empfinde nichts.“, antwortete Anna, während sie ein Bild besonders ausgiebig betrachtete. Es zeigte eine Person, die vor einer Pyramide stand. Es war ein Mann, doch mehr konnte sie nicht erkennen. Als sie die Seite umblätterte, verschwand das Bild sofort aus ihrer Erinnerung.
    „Es ist das Buch. Es zieht dich ins verderben. Es lässt dich vergessen. Es lässt dich alles vergessen. Du brauchst gar nicht erst versuchen, dir die Bilder zu merken.“, sagte die Frauenstimme in ihr rechtes Ohr.
    Anna sah sich um, doch sie konnte nichts sehen. Ihr Blick fiel auf ein Messer, das auf dem Altar lag. Sie war sich ziemlich sicher, dass es eben noch nicht dort gelegen hatte. Es war aus Gold und auf der Klinge schimmerte ein grünes Gift.
    „Was ist hier passiert?“, fragte das Mädchen neugierig. Sie nahm das Messer und stellte fest, dass der Griff ganz warm war. So als hätte ihn gerade erst jemand losgelassen.
    „Möchtest du dich töten? Es wäre ein schmerzvoller Tod, aber der Tod wird dich so oder so erwarten.“, flüsterte die unsichtbare Frau.
    Schnell legte Anna das Messer wieder ab und sie betrachtete die Statue genauer. Es war eine wunderschöne Frau, deren Körper nur durch ein leichtes Gewand verhüllt war. Auf ihrer Schulter saß ein riesiger Adler, der sie mit bösen Augen anstarrte. Die Frau hingegen lächelte ihr aufmunternd zu.
    „Ist sie etwa eine Göttin?“, fragte Anna staunend. Sie hatte ein gewisses Interesse für die Mythen und Legenden rund um Götter entwickelt.
    „Jede Geschichte hat einen waren Kern, auch jene über Götter.“, meinte die Frauenstimme leise. Ihre Stimme ließ Anna erzittern. Sie musste sich eine Strähne ihres langen, blonden Haares aus dem Gesicht wischen. Immer wieder fragte sie sich, warum sie keine Angst hatte. Schließlich war sie hier völlig alleine, wenn man mal von der Frauenstimme absah, die genauso gut nur durch ihren Kopf geistern konnte.
    Ihr Blick fiel auf die Decke, um herauszufinden, woher das Licht kam. Doch sie wurde davon so stark geblendet, dass es ihr unmöglich war, herauszufinden, was die Lichtquelle war.
    Sie sah sich um, doch außer der Statue, dem Altar und den Buch war nichts Interessantes in dem Raum. Deshalb setzte sie sich auf einen Stein und überlegte, wie sie hier wieder herauskam. Denn so langsam machte sie sich schon ein wenig Sorgen. Während sie so saß, wurde sie plötzlich richtig müde. Ihre Augen fielen immer öfter zu und dann schlief sie auf ihrem unbequemen Sitz ein.

    Ich habe weiter geschrieben. Das Ergebnis findet ihr hier:

    Das Bad im Bier

    Mit ihren Opfer, das sie immer noch in der Hand trugt, kletterte sie von dem Tisch. Laut dachte sie: „Was soll ich denn nun machen. Hast du vielleicht eine Idee. Ah da fällt mir ein, dass du vermutlich noch etwas Bier möchtest.“
    Sie eilte summend in der Küche und setzte den kleinen Wicht im Waschbecken ab. Sie verstopfte den Abfluss und holte danach etwas Bier aus dem Kühlschrank. Sie öffnete die Flasche und stellte sie direkt neben den Herd. Anstelle das Bier im gekühlten Zustand über ihren Freund zu kippen, holte sie einen Kochtopf aus dem Schrank.
    In diesen schüttete sie das Bier und begann den Topf danach zu erhitzen. Da sie mit der Menge an Bier nicht zufrieden war, holte sie noch eine zweite Flasche hervor. Als sie damit fertig war, wartete sie etwas, ehe sie den Herd wieder ausschaltete. Danach nahm sie ihren Winzling und warf ihn einfach in den Kochtopf.
    Das Bier war sehr warm und man sah ihm an, dass es ihm eindeutig zu warm war. Melanie erfreute sich an den Qualen ihres Freundes und kam nicht auf die Idee ihn aus dem Bad herauszuholen. Viel mehr schaltete sie den Herd wieder an, um das Bier noch weiter zu erhitzen.
    Ein teuflisches Grinsen war auf ihrem Gesicht zu sehen. Sie wollte ihn so Leiden sehen. Es war einfach ein tolles Gefühl, endlich Rache nehmen zu können. Doch gleichzeitig genoss sie ihre Macht. Erregt sah sie zu, wie der Wurm immer lauter um Hilfe schrie. Doch sie sah es nicht ein, ihn jetzt schon herauszuholen.
    Erst als er sein Bewusstsein verlor, holte sie ihn aus dem inzwischen dampfenden Bier. Dabei atmete sie unweigerlich den Geruch ein, weshalb ihr leicht schwindelig wurde. Das lag nicht am Alkohol sondern viel mehr an dem Geruch. Sie mochte kein Bier.
    Schnell stellte die junge Frau den Herd ab, ehe sie geduldig darauf wartete, dass Markus sein Bewusstsein wieder erlangte. Als er seine Augen öffnete, hustete er. Dann stammelte er: „Bitte hör auf. Ich werde mich ändern, ich verspreche es. Nur bitte hör auf damit.“
    Melanie lachte böse auf. Sie würde sicherlich nicht aufhören. Ihr gefiel es viel zu sehr den kleinen Wicht zu quälen. Deshalb warf sie ihn wieder in den Topf und stellte den Herd dabei wieder an. Es erregte sie, wie der kleine Wurm um Hilfe schrie. Er tat ihr fast schon Leid, doch das dem lieben Mädchen, das sie mal gewesen war, war nun eine Dämonin geworden, die es liebte Männer zu quälen.
    Die Sadistin in ihr schrie danach, Markus noch mehr zu quälen. Sie erhöhte die Temperatur der Herdplatte und sah, wie das Bier anfing zu kochen. Selbst als sich der kleine Körper nicht mehr regte, hörte sie nicht damit auf. Zu faszinierend und erregend war dieser Anblick.
    Immer mehr Dampf stieg auf und nun wurde ihr richtig schwindelig. Sie stellte schnell den Herd aus, doch das Bier war zu heiß, um den bewusstlosen Körper ihres Spielzeugs hinauszuholen. Sie torkelte ein wenig zurück, da die Mischung aus ihren neu entdeckten Gefühlen und des Bierdampfs sie trunken machte.
    Deshalb setzte sie sich auf ihren Küchenstuhl und genoss die Gefühle. Sie schloss ihre Augen, um noch einmal zu sehen, wie Markus in dem Topf um Hilfe quengelte und panisch mit den Armen ruderte. Sie war so fasziniert davon, dass sie sich ihren Gefühlen hingab.
    Es dauerte einige Zeit, bis sich die junge Frau beruhigt hatte. Die letzten Stunden waren wirklich toll gewesen. Inzwischen war es dunkel geworden. Sie schaute nach Markus, stellte aber fest, dass er nicht überlebt hatte. Sie bedauerte es, dass er schon tot war, da sie nun ein neues Opfer suchen musste.
    Genau in diesem Moment kam ihr Hund in die Küche gelaufen, weil er etwas zu essen haben wollte. Meistens war Markus um diese Zeit vor dem Fernseher eingeschlafen, weshalb der Hund lieber erst dann aus deinem Korb kam. Melanie war ihm den kleinen Wicht zu, den der Hund sofort verspeiste.
    Sie sah dabei zu, wie der Hund immer wieder auf die blutigen Überreste des Mannes kaute, den sie mal geliebt hatte. Jetzt empfand sie nur noch Hass und Reue für ihre früheren Gefühle. Endlich war sie dieses Arschloch los. Doch ihr hatte dieses Spiel so sehr gefallen, dass sie unbedingt noch mehr Winzlinge brauchte, an denen sie ihre brutale Fantasie ausleben konnte.
    Sie nahm sich vor an diesem Abend in die Disko zu gehen. Es war Samstag und da fand man immer einen Typen, der sie abschleppen wollte, um seinen Spaß danach mit ihr zu haben. Doch sie würde den Spieß umdrehen. Diese Flüssigkeit, die sie erhalten hatte, war einfach wundervoll.
    Alleine der Gedanke daran schon bald ein weiteres Opfer zu haben, ließ das Herz des Mädchen schneller schlagen. Sie wollte noch so viel ausprobieren und sie war sich sicher, dass die Männerwelt ihr gerne dabei helfen würde. Ein böses Lachen entwich ihren Lippen, dass sogar ihren Hund zusammenzucken ließ.
    Als Entschuldigung streichelte sie ihn und spielte danach ein wenig im Wohnzimmer mit ihm. Dabei fiel ihr auf, dass der Fernseher noch lief. Sie schaltete ihn aus und lächelte. Ab jetzt konnte sie schauen, was sie wollte. Sie konnte essen, was sie wollte und machen was sie wollte. Endlich war sie wieder eigenständig. Ihr Leben hatte sich an einem Nachmittag einfach nur drastisch geändert und sie war einfach nur glücklich.

    Das mit dem Beamten und dem Schild war eine tolle Idee. Das hat mir echt gefallen. Also hat die Göttin auch etwas gutes für die kleinen Insekten getan. Das kann jetzt keiner mehr abstreiten :D
    Ich bin gespannt, wie sie ihre Langeweile vertreibt, denn es gibt nichts Schlimmeres, als eine gelangweilte Riesin.