Beiträge von Gianleen

    Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich einen Doppelpost mache. Ich habe wieder einmal weiter geschrieben. Hoffentlich gefällt euch das Kapitel:

    Vorbereitungen

    Peter und Leonie waren die nächsten Tage sehr damit beschäftigt, die ersten Vorbereitungen zu treffen. Es gab vieles, was sie beachten mussten. Für Leonie war es wichtig, dass sie anders als im Traum nicht in ihrer Wohnung sondern im Freien wuchs.
    Weiterhin brauchte sie als [lexicon='Riesin',''][/lexicon] viel Nahrung. Beim letzten Mal hatte sie mehrere Kühe verbracht. Doch in der Stadt konnte sie nicht einfach von einer Weide naschen. Die wenigen Supermärkte würden sie auch nicht lange füttern können. Es war wohl das beste mit dem Bürgermeister zu reden, sobald sie riesig geworden war.
    Auch das mit der Kleidung stellte sich als schwierig heraus. Sie fanden in dem kleinen Buch nichts und es gab auch nichts, was in ihrer Größe sein würde, sobald sie erst einmal gewachsen war. Ein Höschen und einen BH herzustellen würde außerdem auch schwierig werden, da sie dafür viel Stoff brauchen würden.
    Je mehr sie planen wollten, desto mehr fiel ihnen auf, wie wenig sie planen konnten. Immer mehr Punkte begannen dagegen zu sprechen. Es war eine absurde Idee riesig zu werden. Alleine die Nahrung und die Kleidung würden ein Problem darstellen.
    Weiterhin gab es keine Garantie, dass die Menschen sie mit offenen Armen aufnehmen würde. Beim letzten Mal war schon einiges schief gegangen. Das Waschen würde Leonie in der Stadt auch schwer fallen. Es gab keinen See in der Nähe, der tief genug war und die wenigen Teiche waren nicht gerade tief.
    Die Welt war einfach nicht dafür beschaffen, dass ein so großes Tier, bzw. ein so großer Mensch existierte. Deshalb gab es auch keine Götter mehr, wie sie in den Geschichten beschrieben wurden. Diese waren einfach zu groß für den Planeten gewesen. Dabei war der Platz auf dem Planeten selber gar nicht das Problem.
    Doch die Pflanzen wurden nicht so groß und das hatte auch vor allem mit der Erdanziehung zu tun. Wenn Leonie größer würde, würde sie auch stärker von der Erde angezogen.
    „Stell dir mal vor, du wärst größer und schwerer als die Erde. Dann würdest du diese anziehen.“ Leonie lachte kurz auf. Es war eine komische Vorstellung größer als die Erde zu sein. Die Menschheit würde dann wohl wahrscheinlich an ihrem Horizont nur ihre Haut sehen.
    Doch irgendwie erregte sie die Vorstellung auch. Dann wäre sie wirklich eine Göttin. Zumindest für die Erde. Aber sie würde auch nicht überleben, da sie immer noch Luft zum atmen brauchte. Deshalb war es ausgeschlossen, dass sie jemals so groß werden würde.
    Peter meinte: „Dann wäre es wirklich schwierig für dich etwas Kleidung zu finden.“
    Lachend antwortete sie: „ich glaube, dass ich mir dann über Kleidung keine Gedanken mehr machen muss. Denn dann bin ich sowieso schon Tod. Selbst wenn ich keine Luft mehr brauchen würde, sind die Temperaturen draußen im All sehr kalt.“
    Peter nickte und wurde dann wieder ernst: „Was wirst du tun, wenn wir keine Lösung für die vielen Probleme finden. Ich glaube nicht, dass es gut aussieht, was die Kleidung angeht. Je nachdem wie groß du wirst, gibt es einfach nichts mehr, was man einfach so nehmen könnte.“
    „Ich weiß es nicht. So langsam komme ich an einem Punkt, wo ich einfach nur noch riesig werden möchte. Ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem ich eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war und dieser Erlebnis hat mich einfach für immer verändert. Ich werde nicht vergessen, wie ich das Auto unter meinen Füßen zerquetscht habe.
    Ich werde auch nicht vergessen, wie ich die vielen Wurzeln herausgerissen habe, nur um einen bequemeren Schlafplatz zu haben. All das sind Erlebnisse, die ich nicht vergessen kann. Und dazu war es eine schöne Zeit, die ich zusammen mit dir verbracht habe. Als ich wieder die normale Größe hatte, habe ich erst bemerkt, wie viel Spaß ich als [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hatte. Ich habe erst dort so richtig realisiert, wie sich die Götter in den Geschichten gefühlt haben mussten, wenn sie in einem Körper eines Menschen gesperrt wurden.“
    Peter sah Leonie von der Seite an und lächelte. „Du bist jetzt auch eine Göttin. Und ich werde dich aus deinem menschlichen Körper befreien.“
    Danach gab er ihr einen langen Kuss. Sie lächelte glücklich und sah ihn mit verträumten Augen an. Die Tage mit Peter waren wieder wunderschön und lustig. Er verstand genau, was sie wollte und sie konnten ewig darüber sprechen, was sie machen würden, sobald Leonie wieder zur [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wurde.
    Doch am Ende kamen sie wieder zu dem Punkt, dass sich vieles nicht planen ließ. Jedes Mal, wenn sie keine Lösung fangen, wurden sie frustrierte. Die junge Frau hatte es langsam satt, noch länger warten zu müssen. Sie wollte wieder riesig werden.
    Als Peter gehen wollte, war es draußen schon dunkel. Leonie folgte ihm zu seiner Überraschung, die sie ihm deutlich ansah, aus der Tür. Sie schloss die Wohnung hinter sich ab und meinte: „Ich möchte mit dir zu einem besonderen Ort fahren.“
    Der junge Mann nickte und folgte ihr zu dem Auto, welches Leonie hatte. Sie fuhren aus der Stadt heraus. Es dauerte ein gutes Stück, bis Leonie in einem Wald auf einem Parkplatz stehen blieb.
    Als sie ausstieg, nahm sie eine Taschenlampe, die im Auto für Notfälle lag. Dann machte sie die Lampe an und ging mit Peter gemeinsam in den Wald. Es dauerte nicht lange, bis Leonie eine Lichtung fand auf der sie stehen blieb.
    „Ich habe lange genug gewartet Peter. Ich möchte jetzt eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] werden. Jeden Augenblick, den ich in diesen kleinen Körper verbringe, ist für mich wie eine Qual. Ich halte es einfach nicht mehr aus. Mach mich zu einer Göttin.“
    Der junge Mann sah sie verdattert an. Es dauerte etwas, bis er das Mittel aus seiner Jacke holte. Erwartungsvoll öffnete Leonie ihren Mund. Der junge Mann zog den Stopfen heraus und schüttete danach den Inhalt in ihren Mund.
    Leonie genoss jeden einzelnen Schluck. Wieder einmal schmeckte die Flüssigkeit nach nichts. Doch sie war dennoch das beste Getränk, was sie bisher getrunken hatte. Als der letzte Tropfen in ihren Mund getropft war, schloss sie diesen und lächelte Peter an.
    „Danke. Ich kann dir nicht sagen, wie dankbar ich bin.“
    Es dauerte nicht lange, bis ihre Haut anfing zu kribbeln. Ihre Spannung wuchs und sie konnte es kaum erwarten, wieder zur [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu werden. Peter entfernte sich schon einmal etwas von ihr, da er nicht wusste, wie groß sie werden würde.
    Ein leiser Seufzer entwich ihren Lippen, als das Kribbeln intensiver wurde. Schon bald fing ihre Haut auch an zu jucken und ihre Kleidung schien zu kratzen. Ihre Augen schienen besser sehen zu können und ihr Geruchssinn wurde besser. Sie begann auch besser zu hören. Es schien so, als würde sich jede ihrer Fähigkeiten zu verbessern.
    Sie wusste nicht, ob das schon beim letzten Mal gewesen war. Das Kribbeln wurde stärker. Sie fühlte sich unwohl in ihrer Kleidung. Außerdem wurde ihr warm. Die Wärme breitete sich von ihrem Bauch über ihren ganzen Körper aus.
    Sie war sich sicher, dass es beim letzten Mal nicht so schlimm gewesen war. Doch sie war bereit, diese Tortur zu ertragen, da die Belohnung dafür einfach zu gut war. Schließlich würde sie wieder riesig und mächtig sein...

    Was solche Gefühle an geht, habe ich meiner Meinung nach noch viel Luft nach oben. Aber es freut mich, dass es authentisch klingt. Denn ich hatte ehrlich gesagt die Befürchtung, dass es etwas aufgesetzt und unrealisitisch klingt. Und Hunger wird sie sicherlich bekommen und ihr perfekter Plan kann schließlich auch Lücken haben ;) Wie ich schon gesagt habe, gibt es bei [lexicon='Gentle',''][/lexicon] auch immer ein wenig [lexicon='Vore',''][/lexicon] und [lexicon='Unaware',''][/lexicon], wenn es um eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] geht. Schließlich lässt der Hunger einen schlimme Dinge tun.

    Leonie könnte böser sein. Sie könnte ihre Lage ausnutzen und Angst und Schrecken verbreiten. Sie könnte eine Göttin des Chaoses werden und die Stadt vernichten. Aber das möchte ich nicht. Denn vor der Geschichte steht, dass es sich um eine [lexicon='Gentle',''][/lexicon] also eine recht liebe [lexicon='Riesin',''][/lexicon] handelt. Das schließt nicht aus, dass Sachen kaputt gehen. Schließlich ist ihr im ersten Teil auch das ein oder andere Missgeschick passiert. Es gibt andere Geschichten von mir, in denen die Riesinnen böser sind oder zerstörischer. Aber ich versuche halt mit dieser Geschichte auch die Leute anzusprechen, die es lieber ruhig, lieb, harmonisch, lustig mögen. Das ist doch das tolle an dieser ganzen Szene. Es gibt so viele verschiedene Arten, dass man sich als Autor auch wirklich austoben kann und immer wen findet, der das so gut findet. Dieses Mal bist du nicht dabei, aber es kommt bestimmt wieder eine Geschichte, die dich mehr anspricht ;)

    So, ich habe es dann doch noch geschafft. Geschichten sind doch etwas tolles...

    Nur ein Traum?

    Leonie schreckte hoch. Sie war noch in ihrem Zimmer und saß vor dem Computer. Vor ihr war die noch nicht fertige E-Mail an ihre Großeltern. Anscheinend hatte sie das Alles nur geträumt. Ihre Erleichterung und ihr Bedauern hielten sich ungefähr die Waage.
    Eben war sie noch eine Göttin gewesen und jetzt war sie wieder eine normale junge Frau. Ihr Atem beruhigte sich und sie beendete die E-Mail. Danach legte sie sich ins Bett. Dort fing sie an zu weinen und ihr Verlangen trieb sie fast in den Wahnsinn. Dieser Traum hatte die Wünsche in ihrem Sein noch einmal gestärkt.
    Er war so real gewesen. Sie hatte gefühlt, als wäre sie wirklich dort und sie hatte es am Ende genießen können. Doch dann war sie aus dieser Welt gerissen wurden und wieder in der Realität gelandet. Ihre Verzweiflung wurde mit jedem Moment größer.
    Und dann, als sie schon fast darin ertrank, klingelte ihr Handy. So als wäre sie erst jetzt richtig wach, schreckte sie hoch und eilte zu dem lärmenden Gerät.
    „Hallo?“
    „Hi Leo. Ich bin's Peter.“
    „Was willst du?“ „Reden.“
    Leonie weitete ihre Augen. Dann fragte sie: „Wann?“
    „Jetzt. Es ist wichtig. Kann ich zu dir kommen?“
    „Äh ja. Ich denke, dass das geht.“
    „Okay, bis gleich.“
    „Bis gleich.“
    Verwirrt blickte sie auf ihr Handy. Sie hatte zu Peter schon lange keinen Kontakt mehr gehabt und jetzt hatte er sie angerufen. Irgendetwas war daran faul.

    Es dauerte nicht lange, bis Peter vor der Tür stand. Sie öffnete und ließ ihn herein. Als er sich bei ihr auf die Couch setzte, fragte sie schroff: „Was willst du?“
    Sein Blick schien fast schon ängstlich zu sein und es wirkte so, als würde er ein paar Zentimeter kleiner. „Ich möchte nur reden.“, meinte er ängstlich.
    Leonies Miene wurde etwas weicher und sie ging in die Küche, um für jeden eine Cola zu holen. Dann setzte sie sich auch hin und fragte: „Du siehst aus, als wäre dir eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] über den Weg gelaufen.“
    Peter schreckte zusammen und meinte dann: „Sehr witzig. Es geht um einen Traum, den ich eben gehabt habe. In dem du und ich vorkamen.“
    „Worum ging es in den Traum?“, fragte Leonie so gelangweilt, wie es ging. Sie wollte ihre Neugier um jeden Preis verstecken.
    Peter sah sich ängstlich um, ehe er meinte: „Ich bin zu dir gekommen, um dich zu einer [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu machen. Doch an dem Mittel war etwas anders. Ich wollte die versklaven und habe dir schlimme Dinge angetan. Dann sind wir zum Bushof gegangen und dort hast du mich dann irgendwie zerquetscht. Danach bin ich aufgewacht.“
    Leonie weitete kurz die Augen. Doch dann versuchte sie eine gelangweilte Miene zu spielen. Peter bekam davon nichts mit, da er viel zu sehr mit sich selber beschäftigt war.
    „Warum wolltest du mich versklaven?“
    „Ich weiß es nicht.“
    „Wirklich?“
    „Ja! Ich schwöre es, Leo. Ich würde so etwas nie tun. Aber der Traum hat mich auf eine Idee gebracht?“
    „Achja? Und die wäre?“
    „Ich weiß, dass du dir wünscht wieder eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu werden. Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich das auch gerne wieder so hätte. Deshalb würde ich dir vorschlagen, dass ich noch etwas von dem Mittel braue.“
    „Nein!“
    Leonie war selbst überrascht, als sie das sagte. Es kam einfach nur aus ihrem Mund heraus. Dann sagte sie: „Ich hatte den selben Traum. Und jetzt wo ich wieder klein bin und darüber nachdenke, muss ich sagen, dass ich dich nie töten würde. So etwas könnte ich nicht tun. Alleine die Vorstellung, dass mich dieses Mittel zu so einem Monster macht, jagt mir eine Schauer über meinen Rücken.“
    Peter sah sie mitfühlend an. „Leonie. Du bist kein böser Mensch. Es war nur ein Traum. Es gibt einen Grund, warum ich möchte, dass du wieder eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wirst. Ich liebe dich. Und es tut mir Leid, dass ich dir das danach nicht mehr gezeigt habe. Aber ich liebe nun einmal die riesige Leonie. Und ich denke, dass du eine gute Göttin sein würdest.“
    Leonie lächelte kurz. Dann meinte sie: „Es braucht schon mehr, als nur ein paar Worte, um unsere Beziehung wieder ins Leben zu rufen.“
    Peter nickte und meinte: „Das habe ich mir schon gedacht. Ich sollte dann wohl besser gehen. Es tut mir Leid, dass ich dich gestört habe. Ich wollte dir noch sagen, dass diese paar Tage bei denen Großeltern die schönsten in meinem Leben waren. Aber das habe ich erst bemerkt, als wir schon getrennt waren.“
    Er wollte sich schon erheben, als Leonie seinen Arm anfasste und fragte: „Wie ernst meinst du es, Peter? Wie sehr möchtest du wieder mit mir zusammen sein?“
    „So sehr...“, antwortete er und holte ein kleines Reagenzglas hervor. Leonie weitete ihre Augen. Ihr Magen krampfte sich zusammen und ihr ganzes Wesen erbebte. Sie wusste, was in diesem kleinen Gläschen drin war.
    Sie musste nur davon trinken und ihre Träume würden in Erfüllung gehen. Sofort fing sie an zu schwitzen und ihre Hände fingen an zu zittern. Wohlige Schauern suchten sie heim und sie blendete die komplette Umgebung um der Flüssigkeit aus.
    Sie wusste von Peters Erzählungen, wie schwer es war das Mittel zu brauen. Viele der Zutaten waren nur auf verbotene Weise erhältlich. Ihr Herz begann schneller zu schlagen und ihre Laune hellte sich auf.
    Sie wandte ihren Blick von der Flüssigkeit ab und sah Peter in die Augen. „Ich glaube, dass ich da nicht widerstehen kann. Aber wir sollten es dieses Mal gut planen. Schließlich sollte unser Traum Warnung genug sein. Außerdem hätte ich gerne etwas Kleidung. Ich möchte nicht nackt durch die Stadt spazieren.“
    Peter sah sie an und meinte: „Die Kleidung könnte echt ein Problem werden. Aber uns fällt schon etwas ein. Am besten suchen wir am besten in dem Buch, welches bei mir zu Hause ist.“
    Leonie nickte und dann stand sie auf und eilte zu Peter. Ehe er sich auch nur ein Stück bewegen konnte, küsste sie ihn leidenschaftlich.
    Als sie ihre Lippen von den seinen löste, meinte er: „Woah. Ich habe ganz vergessen, wie gut du Küssen kannst.“

    Als Leonie an diesem Abend in ihrem Bett lag, hörte sie nicht auf mit den Lächeln. Die Gefühle für Peter waren neu entflammt und sie würde bald wieder eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sein. Dieses Mal entschied sie aber, wann es soweit war. Doch eine Frage stellte sie sich noch, bevor sie einschlief: Warum hatte Peter den selben Traum gehabt wie sie?
    Aber auf diese Frage fand sie keine Antwort und so schlief sie friedlich ein. Ihr Verlangen war zwar noch da, aber sie wusste, dass sie es bald stillen würde. Doch vorher würde sie versuchen alles zu planen, damit auch alles glatt lief. Und vielleicht würde sie für immer eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] bleiben. Und das war doch ein vielversprechender Gedanke. Da konnte auch kein realistischer Traum mithalten.

    Und warum sind Geschichten etwas Tolles? Nun in echt, hätte man diesen Fehler nicht ausbügeln können :D

    IronMan: Du weißt doch gar nicht, wie viel Zeit ich habe, um Geschichten zu schreiben. Vor allem bei längeren Geschichten hat man oft das Problem, dass es Tage gibt, an denen man einfach nicht dazu kommt, weiter zu schreiben. Weiterhin braucht man Ideen, wie man weiterschreibt und man kommt immer wieder zu einem Punkt, an dem man nicht weiß, wie man weiterschreiben soll. Man hat mehrere Wege, die von diesen Punkt möglich sind und manchmal ist man sich einfach nicht sicher, welcher der richtige ist. Bei einer Geschichte geht es nicht immer darum, wie lange man braucht, um sie zu beenden. Sondern am Ende zählt das Ergebnis. Selbst Profis in den Geschäft unterschätzen das manchmal und bringen dann einen weiteren Teil zu früh heraus und am Ende ist niemand damit zufrieden ;)
    Und ich möchte mit dem, was ich schreibe, zufrieden sein. Und dieses Wochenende hatte ich vor, weiterzuschreiben, aber ich bin nun einmal nicht dazu gekommen.

    Ich habe sie nicht noch einmal überarbeitet. Die war schon damals so geschrieben. Ich habe sie lediglich noch einmal durchgelesen, um zu schauen, wie sie wirklich ging, aber verbessert habe ich nichts.
    Aber danke für das Lob. So etwas hört man wirklich gern. Mal schauen, ob ich sie mal weiter schreibe. An sich könnte sie recht lustig werden.

    Hallo,

    ich wollte euch mal eine Story zeigen, die ich vor einer Ewigkeit mal angefangen habe. Ich habe aber nie weiter geschrieben, aber ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

    Das Experiment

    Kapitel 1: Die Geburt einer Göttin

    Lydia prüfte noch einmal die Werte auf einer großen, komplizierten Maschine. Mehrere Zahlenwerte wurden von ihr als Diagramme dargestellt. Für einen Laien ergab davon nichts auch nur einen Sinn, doch die Forscherin wusste, was sie aussagten. Langsam drehte sie sich um und ihr Blick fiel auf Miriam, die gespannt darauf wartete, dass Lydia das Wort ergriff. Miriam war eine junge Frau im Alter von 19 Jahren. Sie war etwas kleiner als die Forscherin und ihre blonden Haare reichten ihr bis zur Taille. In ihren blauen Augen konnte Lydia die Angst vor dem kommenden Experiment sehen. Mit sanfter Stimme sprach sie: „Es ist alles in Ordnung, Miriam. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Außerdem bin ich bei dir.“ Sie täuschte ein Lächeln vor, da sie in Wirklichkeit ähnlich nervös war, wie die junge Frau.
    Noch nie zuvor hatte man ein solches Gebräu gemischt wie das von Lydia. Die Forscherin erhoffte sich damit, viel Geld machen zu können und sie war dankbar dafür, dass Miriam sich bereiterklärt hatte, als erste die Chemikalie auszuprobieren. Vorher hatte Lydia versprochen, dass alles in Ordnung sein würde und dass die Änderung alle nur positiv waren. Sie hatte schon Tieren geringe Mengen verabreicht und immer den gewünschten Effekt erzielt. Bei einer jungen Frau war die Sache aber deutlich schwieriger, da sie nicht abschätzen konnte, wie viel sie von der Chemikalie brauchte. So wenig, wie bei den Kleintieren würde nicht reichen. Miriam hatte sie außerdem mehrmals darauf hingewiesen, dass das Forschen mit Tieren nicht erlaubt sei. Recht hatte sie damit gehabt, aber Lydia hatte damit argumentiert, dass sie die Arten am Leben halten wollte. Erst später hatte sie zugegeben, dass sie es auch für Menschen machen wollte. Zum Glück hatte sie das Mädchen irgendwie überreden können. Wie genau sie das geschafft hatte, wusste sie selber nicht mehr.
    Neben Lydia und Miriam waren noch weitere Leute aus dem Team in dem Raum. Sie alle warteten gespannt darauf, dass die junge Frau endlich das Mittel verabreicht bekommen würde. Man hatte ihnen gesagt, dass es die Stärke eines Menschen deutlich vergrößern könnte, doch mehr wussten sie auch nicht. Der Ausgang des Experiment war völlig unklar für die meisten und man konnte auch in ihren Augen ein wenig Nervosität sehen. Lydia hatte Miriam schon vorgewarnt, dass sie das Experiment vor ihrem gesamten Team vorführen müsste, da diese mit ihr zusammen gearbeitet hatten und dadurch ein Recht darauf hatten.
    Die Forscherin drehte sich wieder zu der Maschine um und betätigte einen Knopf. Danach hörte man eine Düse, die das Mittel in ein Glas sprühte. Sie war ziemlich fein, sodass die Menge genau dosiert werden konnte. Nur ein bisschen zu viel, konnte schon eine unerwünschte Wirkungen auf die junge Frau haben. Miriam verlagerte ihr Gewicht von einem Bein auf das andere. Sie war nervös und ihr Herz raste. Ihre gesamte Muskulatur hatte sich verspannt und sie fühlte sich nicht wohl in ihrer Haut. Sie stellte sich die Frage, warum sie sich für dieses Experiment gemeldet hatte. Als sich Lydia umdrehte, fiel ihr Blick auf die klare Flüssigkeit, die in dem Glas war. Sie sah aus wie Wasser, doch die junge Frau wusste nur zu gut, dass es keins war.
    „Du solltest dich bis auf die Unterwäsche ausziehen, damit wir das Ergebnis sofort betrachten können.“ Auch davor hatte Lydia sie gewarnt, doch Miriam wusste nicht, was daran so schlimm war. Am Strand trug sie auch nicht mehr, wenn sie sich sonnte. Zuerst zog sie ihre schwarze Bluse aus, bevor sie sich um die weiße Stoffhose kümmerte. Darunter kam weiße Unterwäsche zum Vorschein. Ihre Haut war glatt und ihre Brüste hätten ihrer Meinung nach noch etwas größer sein können. Ihre nackte Haut prickelte und sie bemerkte, dass sie eine Gänsehaut hatte. Ein kalter Luftzug schien durch den Raum zu wehen und nun starrte auch der letzte Forscher aus dem Team auf sie. Miriam war froh, dass die Menge zu ihrem Rücken saß, da sie gar nicht wissen wollte, wie die Männer sie begutachteten. Doch alleine die Vorstellung reichte, um sie erschaudern zu lassen.
    Lydia sah sie ebenfalls an, aber sie schien eher zu schauen, ob sie gesund war und keine Verletzungen hatte. „Bist du bereit?“ Genau das selbe hätte Miriam in diesem Moment auch die Forscherin fragen können. Sie bemerkte die Anspannung der Frau vor ihr. Das machte die Situation nicht gerade besser. Dennoch schaffte sie es irgendwie zu nicken. Lydia schien noch kurz zu zögern, bevor sie noch einen letzten Blick auf die Flüssigkeit in dem Glas warf. Sofern das Experiment Erfolg hatte, würde es das Leben von allen in dem Raum verändern.
    Mit zitternden Händen reichte die Forscherin Miriam das Glas. Anscheinend hatte sie ihren Körper nicht einmal halb so gut unter Kontrolle, wie sie wollte. Die junge Frau hingegen, nahm das Glas mit ruhigen Händen. Sie zwang sich sogar zu einem Lächeln. Es schien fast so, als müsse die Forscherin die durchsichtige Flüssigkeit trinken und nicht die halbnackte Frau. Das war der Moment auf den sie alle gewartet hatten. Nun würde sich herausstellen, ob sich die ganze Arbeit an der Maschine gelohnt hatte. So vieles hing von diesem Moment ab. Jeder in diesem Raum war von der Spannung wie elektrisiert.
    Gebannt sahen sie zu, wie Miriam das Glas zu ihrem Mund hob. Sie setzte vorsichtig an, bevor sie das Glas leicht kippte, um die Flüssigkeit zu trinken. Ihre Erwartung, das die Gebräu bitter schmecken würde, wurde nicht erfüllt. Es schmeckte einfach nach Nichts. Die junge Frau trank so, als wäre Wasser in dem Glas. Als es leer war, reichte sie es der Forscherin. Diese fragte: „Wie fühlst du dich?“ Miriam sah an sich herunter, bevor sie sagte: „Ich spüre noch keine Veränderung.“ Lydia wirkte ein wenig enttäuscht, doch sie hatte selbst gesagt, dass es etwas dauern konnte, bis das Mittel wirkte.
    Nun hieß es warten und das schien für die Forscherin noch schlimmer zu sein. Sie lief auf und ab und schaute immer wieder auf Miriam, die ruhig dort stand. Die junge Frau schien sich sogar an die Blicke gewöhnt zu haben. Sie war geduldig und wartete einfach darauf, dass ihr Körper erste Reaktionen zeigte. Nicht einmal der Gedanken daran, dass sie anders auf das Mittel reagierte, als sie angenommen hatten, konnte sie beunruhigen. Jetzt ließ sich nichts mehr ändern. Sie hatte die Flüssigkeit getrunken und damit eine Türe geöffnet, an die sich bisher noch niemand gewagt hatte.
    Nach einer halben Stunde hatte Lydia sich dazu entschlossen, ein weiteres Glas zu füllen, da sie der Meinung war, dass sie noch mehr brauchten. Miriam hatte sich in der Zeit kaum bewegt, was sie selbst ein wenig verwunderte. Plötzlich fing ihre Haut an mehreren Stellen gleichzeitig an zu prickeln. Es folgten weitere Stellen, ehe es sich über ihren ganzen Körper ausgebreitet hatte. Gleichzeitig wurde ihr unangenehm warm und die ersten Perlen aus Schweiß bildeten sich auf ihrer Stirn. Ein leises Keuchen entwich ihren Lippen, welches die Forscherin herumfahren ließ. In ihren Augen war ein Glanz zu sehen, der vorher noch nicht da gewesen war. Ihr Blick glitt über den Körper der jungen Frau, die sich nun überhaupt nicht mehr wohl fühlte.
    Etwas geschah mit ihr, doch sie konnte nicht sagen, was es war. Dieser Punkt machte ihr nun doch Angst. Miriams Mund öffnete und schloss sich, ohne das ein Laut herauskam. Das Prickeln wurde immer unerträglicher. Es kostete sie immense Willenskraft, ihre rechte Hand nicht unter ihre Unterhose zu schieben, um dort etwas gegen das Gefühl zu tun. Anscheinend war die Forscherin zu begeistert, um die Qualen der jungen Frau zu bemerken.
    Auch ein lautes Stöhnen änderte daran nichts. Miriams Beine knickten im nächsten Moment ein und ihr ganzer Körper erzitterte. Vor ihren Augen schien sich alles zu drehen, weshalb ihr übel wurde. Sie schrie erschöpft: „Lasst es aufhören. Ich halte das nicht mehr aus.“ Doch ihre Worte erreichten Lydia nicht. Sie hätte sowieso nichts dagegen tun können. Davor hatte die Forscherin ebenfalls gewarnt, doch sie hatte Miriam versichert, dass sie alles unter Kontrolle haben würde.
    Sie schloss die Augen und biss die Zähne zusammen, um den Ansturm unangenehmer Gefühle zu überstehen. Ihr Körper fühlte sich glühend heiß an und das Kribbeln wollte einfach nicht nachlassen. Vorsichtig bewegte sie ihre Beine, um dazwischen für etwas Reibung zu sorgen. Sie hatte Erfolg, doch das machte die Situation noch unangenehmer, da sich neben dem Prickeln und der Hitze nun noch Lust zu ihren Gefühlen gesellte. Ihre Brustwarzen stellten sich ein wenig auf, was die anderen aber dank dem BH nicht sehen konnten.
    Tränen liefen über ihre Wangen und sie stöhnte ein weiteres Mal. Irgendwie schaffte sie es, wieder aufzustehen. Ihr wurde ein Glas angeboten, was sie dankbar trank. Sie dachte, dass es sich um Wasser handelte, doch in Wirklichkeit war es eben jene Flüssigkeit, die ihr diese Qualen beschert hatte. Miriam sah Lydia genau in die Augen ohne aufblicken zu müssen. Doch sie war zu beschäftigt, um etwas daran seltsam zu finden. Ihr fiel erst auf, dass sie wuchs, als sie zu der Forscherin herunterblicken musste.
    Entsetzt stammelte Miriam: „Was geschieht mit mir? Warum wachse ich? Sorgt dafür, dass es aufhört.“ Zu ihrem Entsetzen lächelte die Forscherin. Ihre Antwort lautete: „Gefällt es dir nicht Miriam? Nun, ich kann es leider nicht ändern. Es würde wohl noch etwas dauern, bis ein Gegenmittel entwickelt würde. Du wirst zu einer Göttin, Miriam. Ist das nicht wundervoll?“
    Die junge Frau wusste nicht, was daran so wundervoll sein sollte. Ihre Unterwäsche war schon jetzt mit ihrer Größe ein wenig überfordert. Ihr BH hielt ihre wachsenden Brüste gerade so stand, während ihre Unterhose bereits an einer sehr empfindlichen Stelle in ihr Fleisch schnitt. Inzwischen war sie bereits einen Kopf größer als die Forscherin und damit war sie bereits über zwei Meter groß. Ihr BH drückte ihre Brüste an ihren Körper und machte ihr dadurch das atmen schwer, da ihre Lungen darunter litten.
    Der Verschluss hielt schon bald der Belastung nicht mehr stand und die dehnbaren Bänder zerrissen. Zwar war sie erleichtert, dass sie nun wieder besser atmen konnte, doch gleichzeitig war ihr Vorbau auch völlig entblößt. Blitzschnell verdeckte Miriam ihre Brüste mit ihrem linken Arm, sodass ihre Warzen nicht zu sehen waren. Auch ihre Unterhose hielt nicht mehr länger durch und so verdeckte sie ihren Schritt mit der Hilfe der anderen Hand. Immerhin schnitt sie so nicht mehr in ihr Fleisch. Als sie an sich herunter sah, musste sie eingestehen, dass ihr der Ausblick ein wenig gefiel. Die Forscherin reichte ihr inzwischen nicht einmal mehr bis zu den Brüsten, die ihre Proportionen im Vergleich zu ihrem Körper geändert hatten. Sie wirkten nun deutlich größer. Die junge Frau musste sogar gestehen, dass sie nun so groß aussahen, wie sie es sich gewünscht hatte.
    Doch Miriam war sich bewusst, dass sie jetzt völlig entblößt vor den Forschern stand, denen der Anblick wahrlich gefiel. Doch ihre wachsende Größe veränderte auch ihre Persönlichkeit. Mit jedem weiteren Zentimeter, den sie wuchs, fühlte sie sich wohler in der Haut. Das Prickeln empfand sie inzwischen als angenehm und die Hitze nahm soweit ab, dass sie sich geschmeidig und wohl fühlte. Dennoch wollte sie raus aus diesem Raum, der ihr immer kleiner vorkam.
    Sie stieß mit ihrem Kopf gegen die Decke, was sie daran erinnerte, dass sie ein Problem bekam, sofern die Decke nicht bald nachgab. Den Ausgang würde sie nicht mehr rechtzeitig erreichen, um sich aus dem Gebäude zu befreien. Vergeblich versuchte sie mit der Hilfe ihre Hände die Decke zu zerstören, wobei sie für kurze Zeit vergaß, dass sie damit eigentlich gewisse Bereiche ihres Körpers verdecken wollte. Sobald sie merkte, dass es keinen Zweck hatte, wurde sie rot und sie verdeckte sofort die kritischen Stellen wieder. Sie war einfach zu stabil gebaut. Miriam war gezwungen sich zu setzen, doch es würde nicht all zu lange dauern, bis sie sich erneut mit der Decke auseinander setzen musste.
    Miriam sah die Forscherin wütend an und fragte: „War es das, was Sie erreichen wollten?“ Lydia nickte mit einem breiten Lächeln. „Gefällt es dir nicht? Hast du dir das nicht schon immer gewünscht, Miriam? Ich habe lange nach einer geeigneten Person gesucht, an der ich das Mittel ausprobieren kann und dann habe ich dich gefunden. Ich weiß von deinen geheimen Fantasien. Wozu das Internet doch heute fähig ist.“ Sie lachte laut und genoss den Anblick der entsetzten, wachsenden, jungen Frau vor sich.
    Es stimmte, dass Miriam von ihren Fantasien mit einem falschen Namen im Internet geschrieben hatte. Sie hatte sich mit anderen ausgetauscht, die ähnliche Gefühle hatten wie sie. Doch sie hatte auch immer wieder darüber nachgedacht, welche negativen Folgen es hätte, wenn man riesig würde. Genau diese Umstände machten ihr jetzt Angst. Es gab keine Kleidung, die ihren riesigen Körper verdecken konnte und die Menschen würden wahrscheinlich so verängstigt sein, dass sie für sie keine anfertigen würden. Dazu musste sie nun deutlich mehr essen und trinken. Am meisten Angst hatte sie aber davor, dass sie mit ihrem riesigen Körper großen Schaden anrichten konnte, ohne es zu wollen.
    Mit bebender Stimme sprach Miriam: „Haben Sie schon darüber nachgedacht, was für Folgen ihr Mittel hat. Ich habe gewisse Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Wie wollen Sie sicherstellen, dass ich genug Nahrung zu mir nehmen kann? Oder haben sie daran gedacht, dass ich auch eine böse Göttin werden könnte?“ Miriams Körper nahm immer mehr Platz von dem Raum in Anspruch. Ihre Beine wurden zunehmend länger und obwohl sie im Schneidersitz saß, brauchten sie eben ihren Platz. Doch der Platz nach oben würde zuerst wieder brenzlig werden. Ihr Kopf näherte sich wieder der Decke.
    Lydia antwortete mit euphorischer Stimme: „Du bist kein böses Mädchen und deshalb glaube ich auch nicht, dass du eine böse Göttin sein würdest. Ich...“ Miriam stöhnte laut auf und übertönte damit die Stimme der Forscherin deutlich. Ihr Körper bebte, da sich das Prickeln wieder verstärkte. Das Blut rauschte durch ihre Adern und sie war froh, dass sie saß, ansonsten wären ihre Beine wieder eingeknickt. Nun wurde ihr bewusst, dass sie kein Wasser getrunken hatte.
    Langsam verlor sie die Kontrolle über sich. Sie wollte unbedingt etwas gegen das unangenehme Gefühl auf ihrer Haut machen. Ihre rechte Hand, die ihren Schritt immer noch verdeckte, begann langsam über diesen zu Reiben. Sofort bekam sie Lust auf mehr. Sie bemerkte wie ihre Brustwarzen härter wurden und ihre Scheide wurde deutlich feuchter. Doch sie schaffte es gerade noch inne zu halten, um einen weiteren Strom der wunderbaren Gefühle zu verhindern. Gerade war nicht der Augenblick, um sich zu verwöhnen. Sie war der Decke schon wieder bedrohlich Näher gekommen und auch ansonsten war der Platz in dem Raum immer begrenzter.
    Ihr Kopf stieß schon bald gegen die Decke. Wieder nutzte sie ihre beiden Arme, um den Beton zum Nachgeben zu bringen. Sie wusste, dass ihr Körper dadurch entblößt wurde, doch gerade ging es um ihr Leben. Wenn sie nicht für mehr Platz schaffte, würde sie schon bald Probleme bekommen. Sie stemmte sich gegen die Decke mit all ihrer Kraft. Zu ihrem Glück gab der Beton schon bald nach. Ein lautes Krachen kündigte ihren Durchbruch an. Erst war es nur ein kleines Loch, doch mit ihren Armen brachte sie immer mehr der Decke zum Bröckeln. Schon bald war es so groß, dass ihr riesiger Körper hindurchpasste. Sofort richtete sie sich auf, wodurch sie nun in zwei Räumen gleichzeitig war.
    Miriam war so groß, dass sie bereits die Decke des nächsten Raumes mit ihrem Kopf erreichte. Doch nun wusste sie, dass ihre Kraft genügte, um sich aus den Gebäude zu befreien. Dabei vergaß sie völlig, dass die Forscher einen freien Blick auf ihre Scheide hatten. Sie war immer noch am wachsen, sodass sie nun wieder mit ihrem Kopf gegen die Decke stieß, die gleichzeitig auch das Dach des Gebäudes bildete.
    Mit ihren Händen fiel es ihr leicht, den dicken Beton zu Bruch zu bringen. Schon bald war das Loch so groß, dass sie hindurchpasste. Sie verbreiteter es aber, da sie noch weiter wuchs. Ein stöhnen entwich ihren Lippen, als sie den ersten Blick auf die Stadt richten konnte. Alles war so klein und bizarr. Erst jetzt wurde sie sich bewusst, wie groß sie bereits war.
    Schon bald reichte sie mit ihren inzwischen gigantischen Brüsten aus dem Gebäude. Mit der Hilfe ihrer Hände kletterte sie aus dem engen Raum. Doch die Decke gab bereits unter ihrem Gewicht nach und so musste sie sich bis zu einer Seite durcharbeiten. Sobald sie sich befreit hatte, ging sie auf eine Straße zu, auf der inzwischen viele Autos standen. Dazu hatte sich eine Menschenmenge gebildet, die ihr dabei zusah, wie sie auf die Straße trat.
    Sie spürte die vielen Blicke, die auf ihren Körper lagen, der immer noch am wachsen war. Als sie auf die kleinen Leute sah, versuchte sie sich vorzustellen, wie wohl die Aussicht von unten war. Für einige Männer, mit denen sie teilweise im Internet geschrieben hatte, wurde wohl ein Traum war.
    Doch auch sie fand gefallen an ihrer neuen Größe. Es war auch ihr Traum gewesen, einmal so groß zu sein. In ihren versauten Fantasien hatte sie sich diese Szenerio öfter vorgestellt, doch die Wirklichkeit fühlte sich ganz anders an. Ihr Herz war vor Aufregung am rasen und ihre Atmung war etwas schneller als normal.
    Es machte ihr nichts aus, dass die Leute vor ihr, einen Blick auf ihren entblößten Körper hatten. Sie genoss es vielmehr im Mittelpunkt der Menge zu stehen und diese zu überragen. Noch nie hatte sie so viel Aufmerksamkeit bekommen. Ihre Angst war verschwunden und stattdessen war sie neugierig.

    Im Zentrum der Aufmerksamkeit

    Leonie erreichte den Bushof. Ihr Auftauchen verursachte sofort ein Verkehrschaos. Der komplette Busverkehr, der über den Bushof ging, kam zum erliegen. Damit waren die meisten Linien der Stadt betroffen.
    Auf den Straßen bildeten sich Staus und schon bald war die komplette Innenstadt verstopft, da viele vor der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] fliehen wollten. Obwohl Leonie außer dem Haus noch nichts zerstört hatte, schrien immer wieder Menschen. Alleine ihr gewaltiger Anblick jagte vielen Menschen Angst ein.
    „Setzt dich auf die Fahrbahn und warte was passiert.“
    Leonie gehorchte ihm. Mit einem lautem plumps landete sie auf ihren Po. Viele der Schaulustigen schrien auf. Doch sie hatte wieder nichts zerstört. Sie passte genau darauf auf, dass unter ihren Füßen und jetzt ihrem Po nichts war.
    Die Menge an Schaulustigen wurde immer größer. Die junge [lexicon='Riesin',''][/lexicon] konnte die vielen Blicke förmlich spüren. Die meisten Männer blickten schamlos auf ihre Brüste. Der ein oder andere warf sich sogar vor ihr auf die Knie und betete sie an.
    Schon bald bemerkte sie, dass es ihr gefiel, wie sie manche Leute ansahen. Viele der Männer himmelten sie an und verehrten sie anscheinend. Doch solange sie noch die Fesseln von Peter trug, konnte sie dieses Gefühl nicht in vollen Zügen genießen.
    In der Ferne waren mehrere Sirenen zu hören, die langsam näher kamen. Da die Straßen alle verstopft waren, kam die Polizei kaum durch die Straßen. Die Menge wurde aber trotzdem immer größer. Auch die Fernsehsender schafften es irgendwie ihre Kameramänner auf dem Gelände zu platzieren.
    Peter musste das so geplant haben. Der Bushof eignete sich ideal, um viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Hier waren am Tag die meisten Menschen unterwegs und der meiste Verkehr in der Innenstadt fuhr an ihm vorbei.
    Es war langweilig zu warten. Und es gefiel Leonie nicht, dass die Menschen einen Blick auf ihren nackten Körper bekamen. Dennoch blieb sie ruhig sitzen und wartete ab. Sie wusste immer noch nicht genau, was Peter vor hatte.
    „Bleib ganz ruhig, meine Sklavin. Die Leute sollen dich sehen. Für sie bist du eine Göttin. Ich habe dir deinen Wunsch erfüllt und ich hoffe, dass du auch meinen Wunsch erfüllen kannst.“
    Bei diesen Worten erschauderte Leonie leicht. Tief in ihrem Innern erwachte etwas. Sie wusste nicht, ob es eine Neigung oder lediglich eine Idee ihres Geistes war. Doch sie hatte schon beim letzten Mal bemerkt, dass Dinge in ihr schlummerten, die besser nicht an die Oberfläche kamen.
    Es dauerte noch eine ganze Weile, ehe die Streifenwagen den Bushof erreicht. Auch als sie umstellt wurde, regte sich Leonie noch nicht. Es kamen immer mehr Männer und die vielen Waffen, die auf sie zielten, machten sie nervös.
    „Jetzt erhebe dich!“
    Leonie tat, wie er es ihr gesagt hatte. Sie richtete sich schnell auf, wobei ihre beiden Brüste leicht wackelten. Sie hörte die Schreibe der Menschen, die leiser wurden. Die Polizisten blickten Nervös zu ihr hoch.
    Immer noch waren die meisten Blicke auf sie gerichtet. Es wurde still und die meisten Leute warteten ab, was als nächstes geschehen würde.
    „Sag ihnen, dass du eine Göttin bist, die gekommen ist, um der Menschheit zu helfen, auf den rechten Weg zurückzukehren.“
    Leonie sagte sofort: „Ich bin eine Göttin.“ Sie machte eine Pause. Die Menschenmenge starrte sie an. „Und ich bin gekommen, um der Menschheit zu helfen, auf den richtigen Weg zurückzukehren. Ihr habt gesündigt und seid vom wahren Pfad abgekommen. Ich werde über die Bösen unter euch richten und den guten werde ich helfen. Die Armen werde ich unterstützen und die Reichen werde ich zum Teilen zwingen.“
    Keine Antwort.
    „Ich habe nicht gesagt, dass du...“
    Ehe Peter weiter reden konnte, nahm Leonie ihn und hielt ihn vor sich. Sie lächelte und setzte ihn danach vor sich ab. Er brüllte etwas, doch sie konnte es nicht verstehen. Sie verstand, dass kein Zauber auf ihr lastete.
    Es war die Annahme gewesen, dass er sie verzaubert hatte, die sie dazu gezwungen hatte, zu tun, was er wollte. Doch jetzt, sie hatte ausprobiert, ob sie auch mehr sagen konnte. Und ab da war der Bann gebrochen gewesen.
    Sie sprach zu allen: „Dieser kleine Mann hat versucht, mich zu manipulieren. Ich möchte euch zeigen, was mit Leuten passiert, die mich zum Feind machen.“
    Sie hob ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] und setzte ihn über Peter. Sie konnte nicht sehen, dass er seine Augen geweitet hatte vor Angst und Entsetzen. Langsam senkte sie ihr Bein und als sie ihn unter ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] spürte, setzte sie diesen ganz ab.
    Peter wurde von ihr zerquetscht und sie genoss es. Der junge Mann hatte nicht begriffen, dass man besser nicht mit Mächten spielte, die man nicht kontrollieren konnte. Leonie war eine Göttin und er ein Mensch.
    Dann dämmerte es Leonie, warum sie wirklich frei war. Er hatte sie eine Göttin genannt. Ungewollt hatte er damit wohl ihre Fesseln entfernt. Oder es gab vielleicht doch einen ganz anderen Grund. Sie würde es wohl nie erfahren, aber es interessierte sie auch nicht.
    Zu der Menge sagte sie jetzt: „Jeder, der mich verehrt, wird keine Probleme haben. Ich möchte, dass wir friedlich miteinander auskommen. Aber sollte sie die Menschheit gegen mich wenden, sehe ich mich gezwungen, etwas dagegen zu tun.“
    Ihre Stimme hallte über den Bushof und sie wusste, dass sie auch auf allen Sendern zu sehen war. Einige der Menschen versuchten zu fliehen, doch sie wurden vor dem Großteil aufgehalten. Dieser hatte wohl bemerkt, dass es eine bessere Idee war, ihr zu folgen. Außerdem gab es einige religiöse in der Stadt, die diese riesige Frau wirklich als Gottheit ansahen. Andere glaubten ihr zwar nicht, waren aber schlau genug, dass nicht zu zeigen. Denn mächtig war Leonie.
    Dann knurrte ihr Magen. Die Göttin hatte gar nicht bemerkt, dass sie so viel Hunger hatte. Sie strich sich über ihren Bauch und meinte: „Es wäre schön, wenn ihr mir eine kleine Spende an Essen geben könntet. Ich habe Hunger und ich möchte nicht unnötig etwas zerstören. Außerdem wäre es schön, wenn der Bürgermeister der Stadt mir einen Besuch abstatten könnte. Es gibt da einiges, was ich gerne mit ihm besprechen würde.“
    Sofort drang ein Raunen durch die Menge, aber Leonie achtete nicht auf die Menschen. Sie wusste gar nicht, wie ihr geschah. Es schien so, als würden die Worte nur so aus ihr heraussprudeln, ohne das sie diese wirklich unter Kontrolle hatte. Es erschien ihr so, als würde sie mehr ihren Impulsen als ihren Wünschen folgen.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hob den [lexicon='Fuß',''][/lexicon] und setzte ihn wieder an die ursprüngliche Stelle. Zurück blieb ein roter Fleck, der lediglich an Peter erinnerte. Es war das erste Mal, dass sie einen Menschen willentlich getötet hatte. Mit dieser Tat hatte sie womöglich die Menschen aufgescheucht und verängstigt. Es wäre nicht gut, wenn sie Waffen gegen sie einsetzen würde. Denn Leonie war keine Göttin. Sie war einfach nur eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] und auch sie konnte verletzt werden.

    Es freut mich, dass es euch so sehr gefallen hat. Hier kommt das nächste kleine Kapitel:

    Peters Pläne

    Es war ein wunderschöner und verstörender Anblick für die wenigen Leute auf der Straße. Immer mehr Schaulustige versammelten sich vor dem Haus, in dem Leonie ihre Wohnung hatte. Die meisten Männer gafften auf ihre Brüste. Einige Frauen vielen in Ohnmacht und andere starrten die junge Frau einfach nur entsetzt an.
    Leonie sah aber lediglich auf Peter, der unter den ganzen Mensch stand und den Anblick genoss. Inzwischen schaute ihr Bauchnabel aus dem Haus heraus. Sie konnte förmlich spüren, wie sich der Fußboden bedrohlich unter ihr bog, ehe er zusammenbrach und sie ein gutes Stück nach unten krachte.
    Dabei hielt sie sich am Dach fest, wodurch viele der Dachziegeln zerstört wurden. Auch das Dach, welches durch das riesige Loch, durch das sie ragte, instabil war, krachte ein. Bei dem kurzen Stoß, tat sich Leonie gleich an mehreren stellen weh.
    Viele der Schaulustigen begannen jetzt schreiend davon zulaufen, da sie Leonies Zerstörungskraft jetzt etwa einschätzen konnte. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wuchs noch ein gutes Stück weiter. Am Ende war sie etwa doppelt so groß, wie das ungefähr 15 Meter hohe Gebäude.
    Zumindest nahmen das die Schaulustigen an, doch sie befand sich immer noch auf ihren Knien, weshalb sie noch ein gutes Stück größer war. Das Wachstum stoppte und Leonie blieb brav auf ihren Knien. Dennoch schaute sie sich um. Ihre Wahrnehmung auf die Stadt hatte sich vollkommen verändert.
    Es handelte sich um eine recht kleine Stadt und es gab nur wenige Hochhäuser. Deshalb konnte sie relativ weit sehen. Ein kühler Wind kam auf und sofort bildete sich eine Gänsehaut. Leonie fröstelte kurz, ehe sie Peter anschaute.
    „Darf ich jetzt aufstehen, Meister.“
    Er nickte.
    Sie stand auf, wobei es in dem Gebäude mehrmals krachte, da sie mit ihren langen Beinen gegen alle möglichen Gegenstände stieß. Als sie stand, ragten ihre Oberschenkel ein Stück aus dem Dach heraus. Das Gebäude bestand jetzt zum großen Teil nur noch aus einer Fassade.
    Sie stieß mit ihren linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon] gegen die Vorderfront, die sich von den restlichen Mauern löste und begann zu zerbrechen. Nun flohen auch die letzten Schaulustigen. Selbst Peter lief ein Stück, um dem Steinschlag zu entkommen.
    Am Ende lag auf der Straße auf Haufen Geröll. Leonie sah sich die Zerstörung an und war ein wenig schockiert. Sie hätte nie gedacht, dass sie so viel Zerstörung anrichten konnte. Das kaputte Gebäude zeigte ihr, wie mächtig sie jetzt war. Sofort dachte sie daran, dass dadurch leider auch Peter jetzt mächtig war, da sie immer noch seine Sklavin war.
    „Setze mich auf deine Schulter, bevor du mich noch umbringst!“, brüllte Peter. Doch dieser Satz war für Leonie nur ein leiser Hauch im Wind. Dennoch gehorchte sie. Peter verdankte diesen Gehorsam einzig und allein dem Mittel. Vermutlich hätte er am anderen Ende der Stadt einen Befehl erteilen können und sie hätte ihm gehorcht.
    Vorsichtig nahm Leonie den Winzling und hob ihn hoch. Sie blickte ihn an und meinte: „Verzeih mir Meister. Ich wusste nicht, dass ich so mächtig bin.“
    Es war ein lustig Anblick, da Leonie so viel größer war. Für sie war Peter lediglich acht Zentimeter groß. So konnte sich die Sicht verändern. Er war wirklich winzig und fand deshalb auch Platz auf ihrer Schulter.
    Doch der eilte schnell zu ihren langen Haaren, um sich an diesen Festzuhalten. Dazu band er sich ein paar Haare um den Baum, damit diese ihn zur Not halten können.
    „Würdet Ihr mir von Euren Plänen erzählen, Meister? Ich weiß ich bin nur Eure Sklavin, aber mich dürstet es zu erfahren, was wie ich Euch helfen kann.“
    Innerlich schmunzelte Leonie über diese Formulierung. Sie erwartete keine Antwort. Schließlich war sie für Peter nichts weiter als ein Mittel zum Zweck. Bei diesem Gedanken wurde sie plötzlich tief traurig. Bilder ihres letzten Abenteuer blitzten in ihrem Verstand auf. Dieses Mal würde es nicht so schön werden. Das wusste Leonie jetzt schon.
    Unverhofft meinte Peter: „Mein Ziel war es dich wieder riesig zu machen und die Kontrolle über dich zu haben. Und jetzt möchte ich dich in Aktion sehen. Denn ich liebe es, wenn du so viel Kraft hast und den Leuten Angst einjagst.“
    Er lachte auf und meinte dann: „Nun lass uns wohin gehen, wo mehr los ist, meine Sklavin. Wie wäre es mit dem Bushof.“
    „Wie ihr wünscht, Meister.“
    „Und passe auf den Weg ein wenig auf. Zerstör so wenig Autos wie möglich und sei brav zu den Menschen.“
    „Jawohl, Meister.“
    Sofort setzte sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] in Bewegung. Jeder Schritt brachte sie etwa 15 Meter weiter. Für Leute, die sich in anderen Straßen befanden, wanderte ihr Oberkörper über den Dächern entlang. Immer wieder erklangen ängstliche Schreie, wenn Leonie gesehen wurde. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ignorierte die vielen Schreie.
    Jeder Schritt brachte sie dem Ziel, das ihr Meister ihr gegeben hatte, näher. Jeder Schritt jagte den Anwohnern der Stadt Angst ein. Mit jedem Schritt genoss sie ihre größer mehr. Doch mit jedem Schritt blieb auch der bittere Beigeschmack.
    Denn es waren keine freien Schritte. Jeden Schritt machte sie aus einem Impuls, der nicht von ihr kam. Sie war Peters Sklavin und sie würde alles machen, was er wollte. Deshalb konnte sie diesen Augenblick nicht genießen.
    Sie war so mit ihren Gedanken beschäftigt, dass sie den nervigen Hubschrauber gar nicht bemerkte, der die komplette Szenerie filmte. Ansonsten hätte sie vermutlich ihren Meister gefragt, ob sie ihre kritischen Stellen verdecken konnte. Doch er hätte sowieso abgelehnt.
    Denn Peter mochte es, wenn sie nackt war. Er schaute von oben auf ihre beiden Rundungen herab, die bei jedem Schritt leicht wackelten. Ein BH hätte die großen Brüste, die nun perfekt auf ihren schlanken Körperbau angepasst waren, einfach nur gehalten.
    Zwischen den beiden Brüsten sah er die Schlucht unter der sich der Bauchnabel befand. Und erst darunter befand sich ihr nackter Schritt, der ebenfalls einiges an Aufmerksamkeit bekam.
    Viele Männer sahen an diesem Tag die größte Weiblichkeit, die sie je gesehen hatte. Die Fernsehaufnahmen, versuchten die kritischen Punkte zu zensieren, aber dennoch sah man noch genug von Leonie, um der Fantasie freien lauf zu geben.
    Leonie war schön wie eine Göttin, groß wie eine Göttin und gefährlich wie eine Göttin. Doch sie war eine liebe Göttin. Sie wollte den Menschen kein Leid zu fügen und deshalb war es wichtig, dass sie so schnell wie möglich Peters Pläne vereiteln musste.

    Es hat leider ein bisschen gedauert. Wie das immer so ist, man findet dann doch immer noch einige Fehler. Am Ende werdet ihr wohl noch mehr finden, aber ich möchte euch dieses Kapitel einfach nicht mehr länger vorenthalten. Viel Spaß dabei und ich freue mich über jedes Kommentar. Denn ich bin noch nicht wirklich weiter, da ich am überlegen bin, was Peter von Leonie überhaupt willt. Es soll ja schließlich keine billige Kopie von Schmirgos toller Geschichte werden.


    Ein versklavte Göttin

    Leonie begann zu wachsen, während sie vor Peter auf den Boden kniete. Sie spürte, wie sich ihr weißes T-Shirt spannte. Es hatte ihr gerade so gepasst. Dazu bekam sie bei ihrer schwarzen Stoffhose Hochwasser.
    Als der erste Wachstumsschub endete, war sie Bauchfrei. Ihr Herz raste und sie wartete auf den nächsten Wachstumsschub.
    Er kam schneller als beim letzten Mal. Sie stöhnte auf, als ihre ganze Haut kribbelte. Sie hörte wie die Nähte rissen und ihre Stoffhose platzte auf. Darunter kam ihre weiße Unterwäsche zum Vorschein.
    Peter meinte mit ruhiger Stimme: „Ich möchte das du auf den Knien bleibst, bist du neue Anweisungen bekommst!“
    „Jawohl, Meister.“, antwortete sie automatisch. Irgendwie hatte es Peter geschafft, sie zu verzaubern. Zwar hatte sie gesagt, dass sie alles für ihn tun würde, aber die Antworten kamen nicht von ihr selber. Es war mehr so, als wäre sie dazu gezwungen, zu zuschauen.
    Peter musste dem Mittel etwas hinzugefügt haben, was sie zu seiner Sklavin machte. Sie sah ihm an, dass er es genoss sie herumzukommandieren. Er konnte nun wirklich, alles mit ihr machen, was er wollte. Sie fragte sich, was er wohl für Ziele verfolgte.
    Das Kribbeln auf ihrer Haut wurde schlimmer und es kostete sie immense Willenskraft, sich nicht zu kratzen. Ihr wurde heiß und sie begann zu schwitzen. Ihr Körper wuchs weiter, als würde es ihn nicht kümmern, dass ihre Kleidung verzweifelt dagegen hielt.
    Ihre Hose platzte nun an mehreren Stellen auf, da ihre Beine immer dicker wurden. Auch ihr T-Shirt riss an mehreren Stellen auf. Besonders ihre Brüste belasteten den Stoff merklich. Ihr BH war inzwischen auch schon zu sehen. Dieser spannte schon ordentlich und würde auch nicht mehr lange standhalten.
    „Meister? Darf ich mich ausziehen?“, fragte sie.
    Peter schüttelte den Kopf. Sie gehorchte, obwohl die Kleidung inzwischen in ihr Fleisch schnitt. Das Kribbeln wurde noch intensiver und reizte sie. Sie knurrte leise, als sie weiter wuchs. Ihre Hose verlor den Kampf gegen ihre größer werdenden Beine und ihre Hüfte. Ihre Unterhose war nun eher ein Slip, der in ihr Fleisch schnitt.
    Auch das T-Shirt zerriss nun völlig und als Leonie tief einatmete, zerriss auch ihr BH. Dadurch wurden ihre Brüste freigesetzt und sie baumelten erst einmal.
    Peter meinte: „Bleib wo du bist!“
    Dann verließ er die Wohnung und ließ sie alleine mit ihren Qualen. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass das letzte Wachstum so schmerzvoll gewesen war. Ihr Knurren wurde lauter und ihre Wut auf Peter wuchs.
    Er demütigte sie und ließ sie dann auch noch alleine. Eine Göttin sollte nicht versklavt sein. Sie sollte höchstens andere wie Sklaven behandeln.
    Sie wuchs erneut. Ihre Unterhose gab nun ihrem Schritt ebenfalls nach und zerriss. Das Geräusch ging aber völlig unter, da Leonie erneut laut knurrte. Ihr ganze Körper war am jucken und kribbeln.
    Ihre beiden Brüste wackelten wild, als sie ihren Kopf in den Nacken warf und leise aufheulte. Inzwischen war ihr Bauchbabel über dem Küchentisch und er wanderte langsam nach oben.
    Für sie wurde alles um ihr herum einfach nur kleiner. Sie bekam schon bald Platzangst und schlug wild um sich. Dabei zerstörte sie den Küchentisch und auch die Stühle flogen wild durch die kleine Küche. Ihr Körper hörte gar nicht mehr auf zu wachsen.
    Schon bald stieß sie mit ihrem Kopf gegen die Decke. Das Problem daran war, dass sie Peter gehorchen musste. Also musste sie auf den Knien bleiben. Sie konnte also nicht aufstehen und sich mit aller Macht gegen die Decke stemmen.
    Dazu konnte sie die Wohnung auch nicht verlassen. Ihr blieb also nichts anderes übrig, als sich nach vorne zu beugen. Aber auch das würde ihr bald schon nicht mehr helfen. Ihr Wachstum hörte dabei einfach nicht auf.
    Ununterbrochen wurde ihr Körper größer. Mit jedem Zentimeter den sie wuchs, wurden die unangenehmen Gefühle intensiver. Leonie war nicht in der Lage klare Gedanken zu fassen. Die Gefühle reizten sie und in ihr begannen sie tief verwurzelte Triebe zu regen.
    Ihr Atem wurde schneller und auf ihren Körper schimmerten mehrere Perlen ihres Schweißes. Ihre Knie taten ihr weh, da ein Großteil ihres Gewichtes auf diesen ruhte. Sie begann mit ihren Händen sich auf den Boden zu stützen. Ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] stießen gegen die Wand und ihr Kopf stieß gegen die andere Wand.
    Leonie saß in der Falle und der Käfig um sie herum wurde immer kleiner. Ihre Platzangst war gewaltig und ließ ihr Herz schneller schlagen. Sie versuchte ihre Panik herunterzuschlucken, aber sie hatte keinen Erfolg.
    Kurze Zeit später verlor sie die Kontrolle über sich. Ein lautes Brüllen entwich ihren Lippen. Es war bedrohlich und feminin zu gleich. Sie war ein wildes Tier, welches nach Freiheit lechzte.
    Sie begann sich mit voller Wucht aufzubäumen. Ihr Rücken prallte mit einem lauten Knall gegen die Decke, die leicht bröckelte. Ein brennender Schmerz breitete sich in Leonie aus. Doch er machte sie nur noch wilder. Erneut rammte sie ihren Rücken gegen die Decke. Dabei wackelten ihre Brüste wild herum. Es wäre zwar lebensgefährlich gewesen, sich ihr jetzt zu nähern, doch es gab sicherlich Männer, die das gerne in Kauf genommen hätten, um ihre großen Brüste derartig wackeln zu sehen.
    Es dauerte nicht lange, bis Leonie mit ihren Beinen gegen die Wand stieß. Der Platz wurde immer weniger und es fiel ihr immer schwerer gegen die Decke zu drücken. Im letzten Moment ließ sie nach und meinem lauten Knall, brach die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] durch. Die stemmte sich hoch und brüllte dabei laut.
    Während es in dem Loch anfing zu bröckeln, stieß die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] mit ihren Kopf gegen die Decke der Wohnung darüber. Doch da das Loch noch recht klein war und sie immer größer und damit auch breiter wurde, bröckelte sie erst einmal noch mehr von der früheren Decke ab.
    Ihre Hände arbeiteten dabei wie die großen Klauen eines Baggers, der ein Gebäude abreißen sollte. Das Wachstum der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hörte nicht auf. Immer noch plagten sie, die reizenden Gefühle, die ihre Instinkte weiter weckten. Mit jedem Moment der verging, verlor Leonie mehr die Kontrolle über sich.
    Doch sie blieb immer noch auf ihren Knien und gehorchte Peter. Sie hasste ihn für die vielen Qualen, die sie bereits erlitten hatte. Vermutlich würde er noch ein paar mehr Wege finden, sie zu demütigen.
    Auf die nächste Decke war ihr im Weg. Und sie versuchte auch diese mit aller Kraft zu zerstören. Dieses Mal war sie aber größer und damit auch mächtiger. Deshalb fiel es ihr leichter die Decke zu zerstören.
    Sie fand sich auf dem Dachboden wieder, ehe auch das Dach von ihr geöffnet wurde. Wie ein Fahrstuhl ging es für ihren Blick nach oben. Nur anstelle, dass sie sich nach oben bewegte, wuchs sie. Es war zwar ein sehr langsamer Fahrstuhl, aber er beschrieb ungefähr die Änderung der Wahrnehmung von ihr.
    Was einmal groß gewesen war, war nun für sie klein. Die Menschen waren klein, die Möbel waren klein und zerbrechlich. Für sie waren die Häuser nicht mehr groß und es würde wohl schwer werden ein Dach über den Kopf zu bekommen.
    Als sie auf die Straße blickte, bemerkte sie Peter, der sie genau beobachtete. Von seinem Lippen konnte sie lesen: „Steh auf!“
    Ein Ruck ging durch Leonies Körper, als sie sich erhob. Mehrere Meter ragte sie nun aus dem Gebäude heraus und ihre Brüste waren nun zu sehen. Sie war immer noch am wachsen, aber es schien so, als würde sie nicht mehr viel größer werden. Doch Peter hatte sicherlich noch nicht genug. Er würde ihr weitere Befehle geben. Und sie würde ihm wohl dienen... obwohl sie es hasste.

    Mir hat die Fortsetzung auch gefallen. War wieder alles gut beschrieben und ich bin gespannt, wie Gero jetzt reagiert. Und ich bin gespannt, was Lilia macht, sobald sie neue Befehle bekommt. Die Bombe ist ja jetzt kein Problem mehr :D

    Da das erste Kapitel nur kurz war, kommt auch direkt schon das zweite:

    Ein schicksalshafter Besuch

    Als Leonie die Tür öffnete, erstarrte sie. Vor ihr stand Peter, der sie etwas unsicher anlächelte. „Hi, Leo. Ich wollte mal vorbeischauen.“
    Die Studentin nickte und ließ ihn eintreten. Als sie die Tür geschlossen hatte, setzten sie sich in die kleine Küche. Leonie musterte ihren Exfreund genau. Sie hatte nicht mit seinem Besuch gerechnet.
    Als sie sich von ihm getrennt hatte, schien es ihn nicht einmal groß gekümmert zu haben. Vermutlich hatte es daran gelegen, dass sie keine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] mehr war. Schließlich wusste sie genau, welches Verlangen innerhalb von Peter ruhte.
    Er hatte sie ohne zu Fragen in eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] verwandelt und hatte damit für ihr Dilemma gesorgt. Leider war auch er der einzige, der ihren innigsten Wunsch erfüllen konnte.
    Mit ruhiger Stimme meinte sie: „Falls du hier bist, um wieder mit mir zusammenzukommen, muss ich dich enttäuschen. Ich habe kein Interesse an einer weiteren Beziehung mit dir. Du hast mich dafür viel zu verletzt.“
    Peter holte ein altes Buch aus seiner Tasche und fragte: „Auch nicht, wenn ich dir das hier gebe?“
    Sofort erstarrte Leonie. Sie erkannte das alte Buch sofort. In ihm stand die Rezeptur, um ihren Wunsch zu erfüllen. Eine ganze Minute blickte sie auf den Einband, ehe sie den Kopf schüttelte und meinte: „Nein, selbst damit nicht.“
    Es hatte ihr große Anstrengung gekostet, aber sie war einfach zu sauer und verbittert, um gegen Peter Kleinbei zu geben.
    „Schade.“, meinte Peter mit gespielter Enttäuschung. „Ich hatte gehofft, wir könnten uns wieder verstehen.“
    Leonie versuchte nicht auf das Buch zu schauen, doch ihr Herz begann schon schneller zu schlagen.
    Dann sagte Peter: „Ich weiß, dass du gerne wieder riesig wärst. Ich kann dir diesen Wunsch erfüllen, sofern du mir versprichst, meinen Anweisungen zu folgen. Wir werden beide jede Menge Spaß haben.“
    Anscheinend wollte dieses Arschloch sie auch noch erpressen. Die Erinnerungen an die kurze Zeit als [lexicon='Riesin',''][/lexicon] kamen hervor. Ihr Körper begann zu zittern.
    Mit bebender Stimme meinte sie: „Mach mich zu einer Göttin und ich werde alles tun, was du von mir verlangst.“
    Sie zuckte zusammen, als sie ihre eigene Stimme hörte. Peter lächelte triumphierend und holte eine kleine Flasche aus seiner Tasche. „Das ging leichter, als ich dachte. Wir werden sehr viel Spaß haben.“
    Er lachte böse auf und stand auf. Er ging hinter sie, öffnete die Flasche und führte sie zu ihren Mund. Gierig schluckte Leonie alles herunter. Endlich würde ihr Wunsch in Erfüllung gehen.
    Peter verschloss die leere Flasche und sagte ruhig: „Und nun möchte ich, dass du, meine Sklavin, vor mir auf die Knie gehst!“
    Ohne das Leonie etwas dagegen tun konnte, erhob sie sich und kniete sich vor Peter nieder. „Wie ihr wünscht, mein Meister.“
    Sie bemerkte sofort, dass Peter gefiel, was er sah. Er strich ihr mit seiner linken Hand über die Haare und meinte: „Ich hoffe, du wirst gute Dienste erweisen, meine Sklavin.“
    „Das werde ich, Meister.“
    Und dann bekam sie das komische Gefühl, was sie auch schon beim letzten Mal bekommen hatte...

    Ich freue mich, euch endlich den ersten 2. Teil einer meiner Geschichten präsentieren zu können. Leonie ist zurück und auch Peter wird noch eine Rolle spielen. Allerdings möchte ich den zweiten Teil aus Sicht von Leonie schreiben. Ich hoffe, dass ihr viel Spaß beim Lesen habt. Ich habe jedenfalls sehr viel Spaß beim Schreiben. Ich bin zwar noch nicht fertig, aber ich will euch schon einmal das erste Kapitel präsentieren:

    Die Erschaffung einer Göttin 2

    Verblassende Erinnerungen

    Leonie saß an ihrem Schreibtisch und schrieb gerade eine Mail an ihre Großeltern. Fast ein halbes Jahr war jetzt vergangen, seitdem sie gemeinsam mit Peter bei ihnen gewesen war. Die Erinnerung an die Ereignisse waren dabei zu verblassen.
    Die Studentin hatte versucht, sich alles genau einzuprägen. Doch je weiter sie sich von den Ereignissen entfernte, desto schwerer fiel es ihr, sich daran zu erinnern. Bevor sie weiter in den Errinnerungen schwelgte, schrieb sie die Mail schnell zuende.
    Danach schaltete sie ihren Computer aus und streckte sich. Ein langer Tag lag hinter ihr und sie war schon jetzt ziemlich müde. Gähnend erhob sie sich.
    Peter und sie waren zwei Monate zusammen gewesen. Danach hatte sie sich von ihm getrennt. Der junge Student hatte sich kaum um sie gekümmert. Vermutlich plante er gerade schon eine neue Dummheit anzustellen.
    Leonie war am Anfang nicht gerade glücklich darüber gewesen, eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu sein. Es hatte viele Probleme mit sich gebracht. Doch diese Ereignisse hatten sie unweigerlich verändert. In ihr hatte etwas tief geschlummert, was Peter geweckt hatte.
    Es war etwas Grausames und Böses. Leonie hasste sich dafür. Doch jedes Mal, wenn sie an die Ereignisse dachte, regte sich dieses Verlangen in ihr. Erst nachdem sie wieder klein gewesen war, hatte sie bemerkt, wie sehr es ihr gefallen hatte, riesig zu sein.
    Sie hatte sich gefühlt wie eine Göttin aus den Sagen und Legenden. Doch all das war jetzt nur noch eine Erinnerung. Es war vorbei und Peter hatte das Buch irgendwo versteckt, damit sie nicht auf falsche Gedanken kam.
    Ein lauter Seuftzer entwich ihren Lippen und sie ließ sich auf ihr Bett fallen. In dem letzten halben Jahr war in ihr der Wunsch gereift und nun war er gewaltig geworden. Sie wollte unbedingt wieder zu einer Göttin werden.
    Alleine der Gedanke daran, ließ ihr Herz schneller schlagen. Leonie hatte früher die mächtigen Leute verachtet, weil sie ihre Macht ausnutzen. Doch seitdem sie selbst Macht besessen hatte, wusste sie, wie betörend und befriedend dieses Gefühl war.
    Verzweifelt hatte sie nach dem alten Buch gesucht, doch sie hatte es nicht gefunden. Nun blieb ihr nichts anderes mehr übrig, als sich auf ihre verblassenden Erinnerungen zu konzentrieren. Doch je öfter sie sich daran erinnerte, desto größer wurde ihr Verlangen nach Macht.
    Leonie wollte als Göttin zurückkehren und ihren Platz wieder einnehmen. Die Menschen würden ihr folgen und sie würde viel Spaß damit haben. Doch sie schüttelte den Kopf, wobei ihr blondes Haar wild herumwirbelte. Sie durfte nicht so denken.
    Im selben Moment kehrten die Erinnerungen wieder zurück und sie verfiel wieder dem Verlangen. Ihr ganzer Körper zitterte, als sie sich erhob und in die Küche ging. Ihre Muskeln waren angespannt und in ihren Augen war ihr Verlangen deutlich zu sehen.
    Der Widerstand in ihr wurde mit jedem Moment schwächer und auch das kalte Wasser konnte sie nicht abkühlen. Bisher war es nie so schlimm gewesen, doch heute Abend verlor sie den Kampf gegen das Böse in ihr.
    Immer mehr Bilder wurden von ihrem Kopf produziert, nur um das Feuer in ihr zu nähren. Leonie musste sich inzwischen irgendwo festhalten, da sie ansonsten gestürzt wäre. Ein lautes Stöhnen entwich ihren Lippen.
    Dann klopfte es an der Türe und sie zuckte zusammen. Augenblicklich war sie wieder in der Realität zurück. Sie hoffte, dass ihr Stöhnen nicht so laut gewesen war, dass der Besucher es gehört hatte. Nach einem tiefen Atemzug, entschloss sie sich zur Tür zu gehen.