Beiträge von Gianleen

    Und weiter gehts:

    Der Preis der Macht

    Die Menge der Menschen wurde mit der Zeit größer. Mehrere Kamerateams kamen, um die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu filmen. Die Universitätsstadt stand schon bald im Zentrum der Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Leonie war so etwas wie eine Touristen Attraktion, die viele Menschen anlocken konnte.
    Jeder wollte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] unbedingt sehen, die sich als Göttin vorgestellt hatte. Es war ihr peinlich, da sie immer noch nackt vor den Menschen saß. Am Anfang hatte es sie nicht gekümmert, dass die Menschen auf ihre Brüste und auf ihren Schritt sahen, doch inzwischen war es störend.
    Als sie die Szene nicht länger ertrug, erhob sie sich. Die Menge wisch sofort von ihr zurück. Die junge Frau machte einen Schritt über die Leute hinweg. Dann folgte der nächste und sie war von den Schirmen der Fernseher verschwunden.
    Ihr Weg führte sie in die Stadt, denn sie war das Warten auf den Bürgermeister satt. Wie konnte er es wagen, sie warten zu lassen? Vermutlich dachte er noch über seinen Auftritt nach oder er wollte sein Erscheinen einfach nur verzögern.
    Deshalb würde Leonie jetzt einfach selber zum Rathaus gehen. Sie wusste schließlich, wo es stand. Ihr Weg führte sie durch enge Straßen und immer wieder trat sie auf Autos, die unter ihrem Gewicht zerquetscht wurden. Doch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] versuchte mit ihren Füßen dorthin zu treten, wo sich nichts befand. Das war aber nicht immer möglich.
    Zum Glück verlor sie nicht das Gleichgewicht. Wäre sie in eines der Häuser gekracht, wären die Folgen dramatisch gewesen. Während sie ging, fiel ihr auf, dass Peter gar nicht bei ihr war. Sie konnte sich auch nicht daran erinnern, ihren Freund an diesem Tag schon einmal gesehen zu haben,
    Es war seltsam, dass er nicht da war, aber vielleicht hatte er einen guten Grund. Leonie beschloss, dass sie sich später darum kümmern würde. Jetzt war es erst einmal wichtig, dass sie den Bürgermeister traf.
    Da der Park nicht wirklich weit vom Rathaus entfernt gewesen war, erreichte sie dieses kurze Zeit später. Auf ihren Weg hatte sie mehrere Autos und Schilder zerstört. Dazu hatte sie für ein Verkehrschaos gesorgt. Aber das brauchte sie ja nicht zu kümmern.
    Als sie auf den Marktplatz trat, der gleichzeitig auch der Rathausplatz war, schien der Bürgermeister gerade in ein Auto steigen zu wollen. Natürlich bemerkte er die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Es schien so, als würde er zusammenzucken. Dann drehte er sich um und ging zurück, bis das Auto direkt hinter ihm war.
    Leonie war sich nicht sicher, ob es Entsetzen war, welches sein Gesicht verzerrte. Mit zuckersüßer Stimme meinte sie: „Hallo lieber Bürgermeister. Hat meine Botschaft sie erreicht? Ich würde nämlich wirklich gerne, etwas mit ihnen besprechen.“
    Der Mann zuckte zusammen. Dann nickte er, was Leonie gerade so wahr nahm. Schließlich war der Mann mit der meisten, politischen Macht in der Stadt für sie weniger als acht Zentimeter groß.
    Als sie noch näher kam, meinte sie zu sehen, wie sich der kleine Mann noch stärker an sein Auto presste. Doch er hatte vergessen, die Türe zu öffnen. Es fiel ihm auch zu spät ein, sodass Leonie ihn ohne Probleme hochheben konnte.
    „Keine Sorge, Herr Bürgermeister. Ich werde ihnen nichts tun. Ich bin hier, um mit ihnen zu reden.“
    Als der Mann nicht antwortete, meinte sie: „Ich bin eine Göttin und ich werde der Stadt weiterhelfen können. Ich vermag Dinge zu tun, die kein Mensch tun könnte. Und ich bin bereit, euch zu helfen. Aber dafür möchte ich von euch Kleidung und Nahrung bekommen. Da ich noch nicht lange unter den Menschen weile, möchte ich euch näher kennen lernen.“
    Der Mann nickte und sie lächelte. Mit ruhiger Stimme meinte sie: „Ich bin mir sicher, dass beide Seiten davon profitieren werden. Was meinen sie, Herr Bürgermeister?“
    Der Mann blieb eine Weile stumm. Dann sagte er, so leise, dass die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ihn kaum verstand: „Also gut. Ich werde sehen, was sich da machen lässt. Nackt könnt ihr nicht bleiben. Das würde die Menschen nur von der Arbeit abhalten.“
    Leonie musste ihm recht geben. So lange sie nackt war, würde sie viele Blicke auf sich ziehen. Und sie würde wohl auch für das ein oder andere erotische Nachtprogramm missbraucht werden.
    Dann begann sie mit dem Bürgermeister über Details zu sprechen. Ihr Gespräch dauerte ziemlich lange. Am Ende ging die Sonne schon unter, als sie den Mann wieder auf den Boden setzte. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass die Zeit so schnell vergangen war.
    Dennoch war sie müde. Deshalb machte sie sich auf den Weg zurück zum Park. Schon bald entdeckte sie mehrere Sperrungen, die durch die Polizei errichtet worden waren. Deshalb waren auch keine Menschen zum Rathaus vorgedrungen.
    So hatte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ungestört mit dem Bürgermeister reden können. Sobald sie aber die Sperren hinter sich ließ, folgten ihr wieder zahlreiche Kameras. Deshalb ging sie möglichst schnell durch die Straßen.
    Aber es war gar nicht so einfach, durch die Menge von Menschen zu gehen. Nur Weil die die Winzlinge flink genug vor ihren Füßen flohen, kam niemand zu schaden. Leonie war dankbar dafür.
    Ihr wurde wieder einmal bewusst, wie viel Macht und Kraft sie jetzt hatte. Schon beim letzten Mal war sie eine Gefahr für die Menschen gewesen. Doch jetzt war sie noch einmal deutlich größer. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] den ersten zerquetschen würden.
    Als sie den Park erreichte, stellte sie zufrieden fest, dass dieser komplett gesperrt war, damit sie ungestört schlafen konnte. Sie stieg ohne Probleme über die Absperrungen und legte sich in der Mitte auf eine Wiese.
    Sie war so müde, dass sie sogar ihren knurrenden Magen ignorieren konnte. Doch dafür würde ihr Hunger am nächsten Tag umso größer und gefährlicher sein. Ihre Gedanken waren aber bereits zu träge, sodass sie sich gar nicht darum scherte.
    Als sie lag, fielen ihr sofort die Augen zu und sie schlief ein. Es machte ihr nichts aus, dass Schnee aus dem Himmel fiel. Denn noch immer war ihr so warm, als wäre Sommer gewesen. Eine frierende Göttin wäre aber auch komisch gewesen...

    Ich hoffe, ich bin nicht zu sehr ins Detailgegangen

    Ankunft einer Göttin

    Es krachte laut, als Leonie auf ein Auto trat. Sie war größer als beim letzten Mal und die Straßen der Stadt waren etwas eng. Vor allem, wenn am Rand mehrere Autos parkten. Es war noch dunkel, weshalb nicht mehr viele auf den Straßen unterwegs waren. Doch die wenigen, die sich noch nach draußen trauten, bekamen eine unglaubliche Aussicht.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] schlenderte durch die Straßen der Stadt und schaute sich neugierig um. Alles hatte sich für sie verändert. Die Häuser wirkten klein im Vergleich zu ihr. So als würde sie über eine riesige Modellanlage gehen. Obwohl dies alles so unwirklich aussah, fühlte es sich absolut real an.
    Der jungen Frau war nicht bewusst, dass alleine ihre neue Größe sie im inneren veränderte. Ein Prozess der schon beim letzten Mal passiert war. Doch dieses Mal schien es deutlich schneller zu passieren. Ihr großer Hunger hatte sie dazu gebracht, eine ganze Herde von Rindern zu essen.
    Und lange hatte sie sich dafür nicht geschämt. Es hatte ihr sogar gefallen. Mit jedem Biss war sie sich ihrer neuen Macht bewusst gewesen. Jeder Schritt führte sie näher in die Innenstadt. Und mit jeden Schritt begann sie sich wohler zu fühlen. Sie war riesig und sie war mächtig.
    Entweder würden die Menschen sie bekämpfen oder sie würden ihr dienen. Sie würde eine liebe [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sein, solange die Menschen sie vernünftig behandelten. Aber sollte das nicht der Fall sein, würde sie wütend und sauer werden.
    Wie auch schon beim letzten Mal lauerte ein böses Tier in ihr. Jedes Mal wenn sie etwas zerstörte, wurde es mächtiger. Mit jedem Schritt wuchs die Angst, dass dieses böse Tier die Kontrolle gewinnen könnte.
    Weiterhin wurde sich Leonie mit jedem Schritt bewusst, dass sie kein Mensch mehr war. Kein Mensch konnte so groß werden, wie sie es jetzt war. Und je bewusster sie sich wurde, desto größer wurde ihr bewusst, dass sie für Nachkommen sorgen musste.
    Dann fiel ihr aber ein, dass das nicht möglich war. Dafür war sie viel zu groß. Sie war alleine und in gewisser Weise war das auch gut so. Wenn es noch mehr Riesinnen gegeben hätte, würde die Nahrung sehr schnell knapp werden.
    Aus Zufall schaute sie auf ihre Hand und sah dort Peter. Dieser schaute sie mit geweiteten Augen an. In seinem Blick konnte sie Entsetzen und gleichzeitig auch Erregung sehen. Eine woge voller Zuneigung erfasste sie und sie musste unweigerlich lächeln.
    Sie wusste, dass sie es alleine Peter zu verdanken hatte, dass sie wieder riesig war. Dann sah sie sich wieder die Stadt an. Und sie begann darüber nachzudenken, was sie denn jetzt als Göttin tun wollte.
    Zuerst führte sie es in den Stadtpark. Dort setzte sie zuerst Peter ab, bevor sie sich hinlegte. Sie war müde und sie brauchte jetzt Schlaf. Noch immer nagten die Veränderungen an ihr und zehrten von ihrer Kraft.
    Sie gähnte laut und dann war sie auch schon eingeschlafen. Deshalb bemerkte sie nicht, wie immer mehr Leute in den Park kamen.

    Als sie am nächsten Morgen aufwachte und sich aufsetzte, wackelten ihre Brüste. Sie gähnte laut und streckte ihre Arme hoch. Alles schien so wie immer zu sein. Doch dann wurde sie sich ihrer Nacktheit bewusst. Die warme Decke fehlte.
    Als sie die Augen öffnete, fand sie sich im Park, der aber winzig war. Um sie herum standen hunderte Leute. Die Polizei hatte eine große Absperrung um sie errichtet und ein die Beamten sahen sie ängstlich an.
    Doch zum Glück schossen sie nicht auf die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Einer der Polizisten griff zu einem Megafon und fragte: „Wer bist du und was machst du hier? Wie bist du so groß geworden?“
    Leonie sah ihn aus ihren verschlafenen Augen an. Es dauerte etwas, bis ihre trägen Gedanken die Botschaft entschlüsselten. Mit leiser Stimme, die für die Menschen aber noch laut genug war, meinte sie: „Ich hatte letzte Nacht eine kleine Verwandlung. Gestern war ich noch eine ganz normale Frau. Doch jetzt bin ich eine Göttin.“
    Ein lautes Raunen ging durch die Menge und Leonie bemerkte, dass fiele ihre beiden Brüste und ihren Schritt genau beobachteten. Der Polizeibeamte meinte: „Was willst du?“ Seine Stimme klang etwas ängstlich.
    Leonie brauchte wieder etwas Zeit, bis sie antwortete. Es schien so, als würden die Menschen eine Fremdsprache reden, die sie nicht gut verstand. Die Worte formten sich nur langsam in ihrem Mund und sie stockte mehrere Male beim Antworten: „Ich möchte Frieden über diese Welt bringen. Denn ich bin die Göttin des Friedens. Wer Krieg führt ist mein Feind und wird von mir bestraft. Wer friedlich ist, darf unter meiner Herrschaft gedeihen.“
    „Das ist doch Unsinn.“, brüllte jemand. „Es gibt bestimmt eine logische Erklärung für diesen Vorfall. Diese Frau versucht uns nur auszunutzen.“
    Leonie drehte ihren Kopf in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. Sie verlagerte ihr Gewicht und beugte sich etwas nach vorne. Mit ihren beiden Händen stützte sie ihren Oberkörper ab. Die Menge wich vor ihr etwas zurück. Ihre beiden Brüste wackelten leicht.
    „Sofern ihr mir nicht glaubt, werde ich euch beweisen, dass ich gute Absichten habe. Bringt die besten Wissenschaftler nach mir, sie sollen mit mir reden und mich untersuchen. Oh und ich hätte auch etwas Hunger.“
    Zu ihrer Freude folgten die Menschen ihren Rat. Sie hatten wohl eingesehen, dass es keinen Zweck hatte, sie ihr zu widersetzen. Ansonsten wären viele von ihnen von Leonie zertrampelt worden.
    Es störte sie nicht, dass die meisten Menschen sie beobachteten. Es war ein kalter Tag und die meisten von ihnen hatten Winterjacken an. Doch Leonie war warm. Sie fühlte sich so lebendig, wie noch nie zuvor.
    Nach einer Stunde kamen die Wissenschaftler und begannen sie zu untersuchen. Zu ihrem Leidwesen untersuchten sie auch ihre intimsten Stellen, doch sie ließ es über sich ergehen. Sie errötete, als sie sich ihren Schritt näherte.
    Dann begannen sie mit dem Abmessen von ihren Maßen. Sie fanden heraus, dass sie 40 Meter groß war. Ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] waren fast sechs Meter lang und etwa 2,5 Meter breit. Ihre Knöchel befanden sich in fast zwei Meter Höhe. Weiterhin waren ihre Beine 20 Meter lang. Es gefiel ihr, dass sie so lange Beine hatte.
    Ihre arme waren 13 Meter lang und ihre Hände mehr als zwei Meter breit. Ihre Schultern waren dazu 11 Meter breit. Die Forscher nannten noch mehr Zahlen, doch Leonie vergaß sie schnell wieder.
    Am Ende untersuchten sie ihre Brüste. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, als sie die Werte hörte. Ihre Brüste waren 3,5 Meter hoch und fast 3 Meter breit. Und sie standen fast 1,5 Meter aus ihrer Brust heraus. Die Menge fing sofort an zu tuscheln.
    Als die Wissenschaftler von ihrem Körper herunter gingen, setzte sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wieder auf. Die Männer und Frauen berieten sich, ehe sie zum Bürgermeister gingen, der inzwischen auch eingetroffen waren. Als sie das Ergebnis verkündeten, wurde der Mann etwas bleich.
    Am Ende redete er noch mit den Polizeibeamten, die dann meinten: „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir erst einmal beobachten werden, was du vor hast. Deine Taten werden zeigen, ob du wirklich eine Göttin bist oder nicht. Wir konnten an dir keine erhöhte Strahlung oder sonst etwas feststellen, was dein abnormales Wachstum erklären würde.“
    Hatte der Mann gerade abnormal gesagt? Dieses Wort klang nicht gerade nett. Leonie beschloss, dass sie es sich merken würde. Gleichzeitig überlegte sie, wie sie die Menschen überzeugen konnte. Ihr war bewusst, dass ihr Leben davon abhing.

    Dieses Mal gibt es ein etwas kürzeres Kapitel:

    Veränderte Wahrnehmung

    Mit jedem Schritt, den Leonie ging, wurde ihr Hunger größer. Ihr Magen knurrte inzwischen andauernd. Das Geräusch verschreckte aber leider alle Tiere, die in der Nähe waren. Und so musste die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] weiter gehen.
    Es dauerte etwas, als sie das Auto erreichte, mit dem sie zur Lichtung gekommen waren. Sie sah auf den winzigen Wagen, ehe sie einem inneren Impuls folgte und auf das Fahrzeug trat. Unter ihrer nackten Sohle wurde das Auto einfach zerquetscht. Sie konnte hören, wie das Auto unter ihren Füßen ächzte. Sie hörte auch, wie die Reifen platzt und wie die ersten Metallstangen zersprangen. Auch hörte sie, wie sich das Metall unter ihrem Gewicht langsam zu einer Platte fügte.
    Dann war das von dem Auto nichts mehr übrig. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] seufzte und erschrak im nächsten Moment, als sie begriff, dass sie ihr eigenes Auto zerstört hatte. Sie war stolz auf ihren kleinen Opel Corsa gewesen, der nun nichts als eine Platte Schrott mehr war. Ihre Großeltern hatten ihr den Wagen geschenkt und sie hatte ihn einfach zerstört.
    Dann spülte eine Welle der Erregung diese Gedanken davon. Ohne weiter über den Wagen nachzudenken, ging die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] weiter. Der Hunger nagte an ihr. Ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] setzten sich wie von selbst immer wieder auf die linke beziehungsweise die rechte Fahrbahn.
    Jeder ihrer Schritte brachte sie 15 Meter weiter nach vorne. Für sie war diese Entfernung aber nichts weiter als ein normaler Schritt. Auch der Wind, den sie durch ihren Gang erzeugte, fühlte sich vollkommen normal an. Doch Leonie war durch ihre Umgebung jeder Zeit bewusst, wie groß und gigantisch sie war.
    Sie folgte der Straße in die Richtung der Stadt. Unbewusst hatte sie beim Fahren mitbekommen, dass auf den Weiden vor dem Wald Rinder und Pferde gegrast hatten. Und genau auf diese Weiden steuerte sie jetzt zu. Sie beschleunigte ihre Schritte, als das Hunger größer wurde.
    Wenn sie nicht bald etwas zu essen bekam, würde sie zu einer wütenden Bestie werden, die alles verschlang, was ihr nicht entkommen konnte. Doch noch hatte sich Leonie unter Kontrolle. Es kostete sie aber große Willenskraft, nicht einfach die Bäume zu fressen.
    Ihr Hunger wurde noch einmal größer, als sie die Weiden endlich sah. Das Wasser lief ihr im Mund zusammen und ihr Bauch knurrte nun unglaublich laut. Sie war noch nie so hungrig gewesen. Inzwischen war sie am Laufen. Dadurch hatten die Rinder keine Chance ihr zu kommen.
    Als sie die Herde erreichte, schnappte sie sich ein Rinde mit der freien Hand und verschlang es. Direkt darauf folgten die weiteren Rinder, bis von der Herde nichts mehr übrig war. Ihr Magen schien ein bisschen dicker geworden zu sein. Ihre Lippen waren voller Blut.
    Ihr eigenes Blut beruhigte sich langsam. Es war verstörend und befriedigend zugleich gewesen, die Rinder zu essen. Leonie hatte bei jedem Tier gespürt, wie sie mit ihren Zähnen das Leben beendet hatte. Sie war sich die ganze Zeit darüber bewusst gewesen, was sie tat.
    Die Rinder hatten keine Chance gegen die Kraft der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gehabt. Langsam dämmerte es Leonie, dass sich nicht nur ihre Wahrnehmung geändert hatte. Ihre gesamte Persönlichkeit war jetzt eine andere. Und sie bemerkte, dass sie sich am Wandeln war.
    Da sie nun satt war, machte sie sich weiter auf den Weg in die Richtung der Stadt. Sie freute sich schon darauf, auf die ersten Menschen zu stoßen. Wie diese auf sie reagieren würden, wusste die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] noch nicht. Sie war gespannt, ob sie freundlich empfangen wurde. Doch da ihr Hunger erst einmal gestillt war, ging sie gemütlich weiter. Dass sich Peter immer noch in ihrer linken Hand befand, war ihr in diesem Augenblick gar nicht bewusst.

    Und weiter gehts. Ich bin auf eure Kommentare gespannt. Ich hoffe, euch gefallen die Beschreibungen.

    Wiedergeburt

    Ein feminines Knurren entwich Leonies Lippen, als die Tortur stärker wurde. Ihre Haut plagte ein unglaublicher Juckreiz. Mit ihren Händen strich sie feste über mehrere Stellen, die besonders schlimm waren. Ihre Beine knickten unter ihrem Gewicht ein und sie krümmte sich am Boden, als zu dem Jucken auch noch Schmerzen kamen.
    Jetzt war sie sich sicher, dass es beim letzten Mal nicht so schlimm gewesen war. Etwas stimmte nicht. Langsam begann Panik in ihr aufzusteigen. Sie war noch kein bisschen gewachsen, aber die Qualen waren schon jetzt unerträglich.
    Sie wollte Peter Bescheid geben, doch anstelle von Worten entwich ihren Lippen nur ein lautes Heulen, da sie ein weiterer Anfall quälte. Mit ihren Händen kralle sie sich in den weichen, etwas feuchten Moosteppich, der den Großteil der Lichtung bedeckte.
    Ihr Herz war am Rasen und nackte Angst nahm langsam Begriff von ihr. Womöglich hatte Peter etwas beim Herstellen des Mittels falsch gemacht. Niemand konnte dann sagen, was mit ihr passieren würde.
    Dann spürte sie eine leichte Berührung und sie hörte die ruhige Stimme von Peter: „Beim letzten Mal war die Mischung nicht so stark.“
    Es dauerte etwas, bis Leonie genau begriff, was dies bedeutete. Dennoch heulte sie auf, als die nächste Welle über sie hereinbrach. Unter dem Heulen ging völlig unter, dass die Nähte ihrer Kleidung bereits ächzten. Das Geräusch war dafür einfach zu leise.
    Der Knopf ihrer Hose sprang mit einem „Paaffff“ von ihrer Hose. Darunter kam ihre rote Unterwäsche zum Vorschein. Dem Knopf folgte der erste ihrer Bluse. Dann rissen auch die Nähte des zweiten und dritten Knopfes. Ihr Ausschnitt war nun schon deutlich größer. Dadurch, dass sie gebückt war, hätte Peter von der richtigen Stelle aus, einen tiefen Einblick gehabt.
    Aber der junge Mann stand hinter ihr und entfernte sich jetzt vorsichtig von ihr. Leonie heulte auf, als ihre Kleidung für sie enger wurde. Doch sie konnte den Schmerz unter den stetigen Juckreiz kaum deuten. So blieb sie darüber im Unklaren, ob sie überhaupt schon am wachsen war.
    Ihre Kleidung schien einzulaufen. Langsam wurden ihre Ärmel im Vergleich zu ihren Armen kürzer. Immer mehr von ihrem Rücken war zu sehen. Die Jeans wurde an ihren Beinen kürzer. Ihre Schuhe waren ihr inzwischen mehr als zwei Nummer zu klein.
    Da der Knopf der Hose weg war und der Reißverschluss sich sofort geöffnet hatte, riss nun die Naht am Ende des Hosenstalls. Ihre Hüfte wurde breite und ihre Beine waren inzwischen so massig, dass sie die Hosenbeine komplett ausfüllt. Auch ihre Arme füllten die langen Ärmel ihrer Bluse inzwischen komplett aus.
    Der Stoff schmiegte sich eng an ihre Haut. Ihre Unterhose wurde mit jedem Moment mehr zu einem Slip und ihr BH dehnte sich, da ihre Brust größer und breiter wurde. Ihr Ausschnitt wurde größer, da ihre Schultern ebenfalls breiter wurden.
    Nach und nach verschaffte sich ihr wachsender Körper mehr Freiraum. Jedes mal, wenn sie einatmete, hob sich ihre Brust und der Stoff ihrer Bluse knarzte. Die Nähte waren bis zum äußersten belastet und sie würden den Kräften nicht mehr lange standhalten.
    Leonie stöhnte auf, als eine weitere Schmerzwelle ihren Körper erzittern ließ. Ihre Finger krallten sich noch immer in den Boden. Ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon], die nur noch halb in den zu kleinen Schuhen waren, scharten über das Moos und hinterließen erdige Spuren.
    Langsam, aber stetig, wuchs Leonie weiter. Ihr Körper dehnte sich kontinuierlich aus. Der Saum ihres Ärmels riss, ihre Schulter ragte aus der Bluse heraus, die nur noch von ihren Brüsten gehalten wurde, die aber gleichzeitig für weitere Zerstörung sorgten.
    Ihre Jeans platzte gleich an mehreren Stellen auf, wo die Nähte nicht so stark gewesen waren. Zum Glück hatte sie eine ältere Hose getragen. Doch noch immer wusste das Mädchen nicht, dass sie am wachsen war. Ihre Augen hielt sie geschlossen und die Schmerzen waren zu groß.
    Nach und nach zerriss immer mehr von ihrer Kleidung. Immer mehr nackte Haus war zu sehen und am Ende verdeckte nur noch ihre Unterwäsche einen Teil von ihrer Kleidung. Erst jetzt öffnete Leonie ihre Augen. Sie wirkte erstaunt und setzte sich auf.
    Ihre Fingerkumpeln waren voller Erde und Moos. Ihre Unterhose verlor den Kampf gegen ihre wachsende Hüfte. Kurz darauf musste sich auch der BH geschlagen gegeben. Ihre Brüste wackelten leicht, als sie die Freiheit erlangt hatten.
    Die junge Frau schaute zum Himmel und erzitterte leicht. Eine Welle der Erregung überschwemmte sie. Sie war also wieder dabei zu wachsen. Zwar ging es nur langsam voran, aber sie war nun schon über zweieinhalb Meter groß.
    Je länger das Wachstum dauerte, desto schneller wurde es. Zwar plagten Leonie immer noch leichte Juckreize, aber diese waren jetzt deutlich leichter zu ertragen. Sie beobachtete genau, wie ihre Umwelt langsam immer kleiner wurde. Sie überragte Peter um Haupteslänge im Sitzen. Dann reichte er ihr irgendwann nur noch zu den Brüsten.
    Wie ein sehr langsamer Fahrstuhl ging es für sie nach oben. Anhand von Peter schätzte sie immer wieder ab, wie groß sie nun war. Dennoch war sie sich sicher, dass sie sich verschätzte, da sie immer noch saß. Ihre Beine wurden immer länger und dicker. Ihre Brüste schienen im Vergleich zu ihrem Körper größer zu werden.
    Nachdem Leonie wieder klein geworden war, waren auch ihre Brüste wieder klein und unbedeutend geworden. Doch jetzt näherten sie sich langsam wieder der Idealgröße. Aus der Körbchengröße B wurde langsam ein C.
    Leonie genoss das langsame wachsen. Es war einfach traumhaft für sie, wieder groß zu werden. Ihr schmerzhaftes Stöhnen, wurde durch ein genüssliches Summen ersetzt. Schon jetzt war sie für menschliche Verhältnisse riesig. Doch ihr Körper wanderte weiter in Richtung Himmel.
    Die Bäume um sie herum wurden kleiner. Sie wusste, dass mit jedem Meter, den sie wuchs, ihre Kraft auch zunahm. Gleichzeitig vernahm sie langsam ein gewisses Hungergefühl. Sie hatte zwar an diesem Abend etwas gegessen, aber das reichte nun einmal nicht für eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon].
    Irgendwann wurde das Wachstum wieder langsamer. Als es komplett aufgehört hatte, stand sie auf. Sie war wirklich riesig. Für sie wirkte es aber eher so, dass die Welt vor ihr winzig war. Sofort bemerkte sie, dass sie dieses Mal um einiges Größer war, als beim letzten Mal.
    Sie schätze ihre Größe anhand der umstehenden Bäume. Sie musste etwas 40 Meter groß sein. Damit war sie immer noch kleiner als mancher Wolkenkratzer in der Stadt, aber es würde genügen, um als Göttin anerkannt zu werden.
    Vorsichtig hob sie Peter hoch. Sie war es nicht mehr gewohnt so riesig zu sein. Vom letzten Mal wusste sie, dass sie ihn sehr leicht verletzen konnte und das wollte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nicht. Langsam ging es für Peter an ihrem nackten Körper vorbei nach oben.
    Als sie ihn vor sich sah, fragte er: „Wie fühlst du dich?“
    „Gigantisch. Du bist für mich etwa zehn Zentimeter groß. Ich fühle mich fantastisch. So lange habe ich darauf gewartet wieder riesig zu sein.“
    Jetzt wo ihre Anspannung komplett verschwunden war, überströmten sie die verschiedensten Gefühle. Sie war glücklich, weil sie wieder eine Göttin war. Sie war ein wenig verlegen, weil sie nackt war, und sie war hungrig. Mit jeden Augenblick den sie hier verbrachte, wurde ihr Hunger größer.
    Ein leises, aber bedrohliches, brummen ertönte in ihrer Bauchgegend. Sie hörte es und sie sah an Peter entsetzten Gesichtsausdruck, dass er auch genau wusste, was dieses Geräusch zu bedeuten hatte. Langsam setzte Leonie einen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] vor den anderen.
    Ihre riesigen [lexicon='Füße',''][/lexicon] versanken etwas in dem weichen Waldboden. Das Moos wurde unter ihrem großen Gewicht vollkommen platt gedrückt. Vorsichtig setzte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] den anderen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] nach vorne. Der Waldboden fühlte sich angenehm weich unter ihren nackten Füßen an.
    Eine kalte Brise versuchte ihre langen Haare mitzureißen. Sie strich über ihren nackten Körper und sorgte bei ihr für eine leichte Gänsehaut. Ihre Sinne waren schärfer, als sie es vor dem Wachstum gewesen war. Sie hörte viel mehr Geräusche. Obwohl Peter nur klein war, konnte sie seine Atmung hören. Zwar war sie sehr leise, aber sie nahm sie wahr.
    Doch ehe sie weiter darüber nachdachte, freute sie sich darüber, dass sie wieder riesig war. Was sich alles verändert hatte, würde sie schon noch herausfinden. Ein weiterer vorsichtiger Schritt brachte sie zum Rand der Lichtung. Der Weg zwischen den Bäumen würde ein wenig schwierig werden, da sie zu groß und breit war. Unweigerlich würden Äste über ihre nackte Haut kratzen. Doch der Hunger war einfach zu groß. Und so ging die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] krachend durch das Unterholz. Ihre Suche nach Nahrung hatte begonnen...

    Man ist ja gar nicht von dir gewöhnt, dass es so lange dauert, bis es richtig los geht. Aber das gefällt mir gut. So baut die Spannung langsam auf und man bekommt auch einen gewissen Einblick, wie es überhaupt dazu kommt.

    Ja die gefallen mir auch recht gut. Und ich muss zustimmen, was die Möglichkeiten angeht. Deshalb sind solche Bilder auf Dauer leider etwas eintönig.

    Oh das wird bestimmt eine sehr interessante Geschichte. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Außerdem finde ich es immer wieder faszinierend, wie die du Physik in deine Geschichten mit einbeziehst. Also ich hoffe, dass wir dann bald das zweite Kapitel vorfinden ;)