Wie sagt man so schön: Besser spät als nie. Aber bei bereits 24 Beiträgen ist es seltsam, dich willkommen zu heißen.
Ja so manches Hobby leidet unter dieser verrückten Zeit. Aber kleine Spaziergänge durch den Park sind zum Glück noch machbar.
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Herzlich Willkommen.
Vielleicht schreibt man sich ja unter der ein oder anderen Geschichte ![]()
Ich gehöre nebenbei auch zur Fraktion Anime & Gaming ![]()
Ui, sehr toll. Die Fortsetzung hat auf sich warten lassen, aber sie ist gekommen.
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Mir gefällt das neue Kapitel wieder.Ich hoffe nicht dass sie auf den tritt, sondern ihm nur Angst macht. Ich glaube die würde ich sonst den ärger von allen auf sich ziehen.
Mir würde es gefallen, wenn sie ein leeren Truck probiert zu crashen.
Es ist sicherlich nicht die beste Idee mit dem Militär Krieg anzufangen, da sie Laura aktuell sogar unterstützen. Aber wir handeln nicht immer so, wie es am besten ist. Es freut mich, dass dir die Fortsetzung gefallen hat.
Mir gefällt das Kapitel super und ich wahr so freudig zu sehen das es weiter geht.
Wie schon von grabi erwähnt wäre es jetzt zu früh sofort böse zu sein.
Sebastian kann sie vll noch abhalten, oder sie "drückt" den Soldaten nur zu Boden also ähnlich wie trampling.
Da Laura ja jetzt weiß das es was mit dem Alkohol zu tun hatte, und da ja auch die Ärtte hier sind könnte ich mir vorstellen das sie entweder sich selber versucht eine erneute Überdosis zu geben ( falls das Mittel hier ist ) oder sie versucht an Alkohol zu kommen um einen starken Wachstumschub zu bekommen damit ihr Wirklich niemand was anhaben kann ( außer andere Riesinin )
Da sie es erregend findet groß zu sein würde das zu ihr passen das sie versucht sich selber weiter wachsen zu lassen. Immer mehr und mächtiger damit sie wahrlich untötbar ist.
Das setzt voraus, dass Alkohol wirklich eine Rolle gespielt hat. Es könnte auch einfach nur eine Nebelkerze gewesen sein ![]()
Ich könnte mir vorstellen das Laura sich jetzt doch noch daran versucht den Panzer zu zerdrücken der früher im Kapitel bereits vorkam, was allerdings nicht zu Sebastians Panikreaktion (es sei denn Laura glaubt es sei Niemand mehr in dem Fahrzeug was Sebastian aus irgendeinem Grund besser weiß... - Ja, diese Erklärung ist allenfalls fadenscheinig, ich weiß.) passt. Das sie einen Soldaten Angst macht und so tut als ob sie ihn zerquetschen wollte passt wohl besser. Wobei sich mir dann schon die Frage stellt warum sie es nicht bei Sonja getan hat. Die zusätzliche psychologische Komponente "eines Grundes" hätte Lauras Verlangen nach Macht ja umso mehr gestillt.
Umbreons Idee das Laura versucht an Alkohol zu kommen um selbst einen weiteren Wachstumsschub auszulösen finde ich sehr gelungen. Zumal es gut damit einhergeht dass eine betrunkene Laura enthemmt wäre und so eher böse Dinge täte ohne bereits "vollends" den Weg der Evil GTS einzuschlagen. Und tatsächliche (wenn auch "verschleierte") Erinnerungen an das ungezügelte Ausnutzen ihrer Größe würden sie sicherlich mehr verführen als bloße Fantasien und eine Phrase...
Das Kapitel hat auf sich warten lassen, war es aber wert.
Spannende Idee. Mal sehen, was wirklich passiert ![]()
Endlich wieder eine Fortsetzung, lange mussten wir warten, dennoch gelungen
Es waren jetzt schon einige Ideen dabei die sich gut anhören.
Aber ja, entweder könnte sie auf einen leer stehendes Militär Fahrzeug treten oder auch auf den Panzer um zu testen welchen druck sie ausüben kann:) auch wäre es nice wenn sie zwar auf den Soldaten ins Visier nimmt, aber nicht vollends zudrückt und Ihn zerquetscht nur so Festpinnen, oder Ein schnellen tritt nach unten allerdings neben Ihn sodass er trotzdem mega den Schrecken bekommt
Durchaus möglich, dass es nur so aussieht, als würde sie auf einen Menschen treten. Sebastians Sicht ist ja durch zwei sehr große Objekte eher eingeschränkt.
Kapitel 30: Dunkles Verlangen
Sonntag 09.05.20XX, 11:15
Nachdem Laura mit ihrem Freund sich noch ein wenig unterhalten hatte, war es still zwischen ihnen geworden. Niemand wusste genau, was er sagen sollte. Eine Weile reichte es der Riesin aus, die Nähe zu Sebastian einfach nur zu genießen.
Doch ihr wurde zunehmend langweiliger und ihre Gedanken glitten wie von selbst zu ihrem Fetisch. Es fiel ihr immer schwerer, sich in Anwesenheit von ihrem Freund zurückzuhalten. Laura senkte ihre rechte Hand, auf der ihr Freund saß. Oberhalb von ihrem großen Brüsten, begann sie diese leicht zu kippen.
Sebastian bemerkte erst zu spät, was sie vor hatte und schreckte hoch. Jedoch rutschte er bereits über ihre Finger hinab und plumpste kurze Zeit später auf den Spalt zwischen ihren Brüsten. Diese wirkten sofort noch einmal deutlich größer. Tatsächlich waren sie fast so dick, wie ihr Freund groß war. Spätestens nach ihrem nächsten Wachstum würden sie sogar noch größer als jeder Mensch auf dem Planeten sein.
Als sich ihr Freund scheinbar dessen bewusst wurde, blickte er zu ihr hinauf. Deshalb entging ihm nicht das amüsierte Lächeln von Laura. Kichernd meinte sie: „Ich hoffe, dass der neue Platz bequem ist.“
Er nickte und wurde dabei ein wenig rot. Doch im nächsten Augenblick verschwand die Farbe wieder aus seinem Gesicht, da sie aufstand. Sein Körper wurde dabei nur noch mehr gegen ihren überraschend weichen Vorbau gedrückt. Seine Beine rutschten dabei in den Spalt zwischen ihren beiden Erhebungen.
Bei jeder seiner Bewegungen konnte er zudem spüren, wie das weiche Fleisch unter seinem Gewicht leicht nachgab. Das Gefühl erinnerte ihn ein wenig an eine Matratze. Laura bekam davon aber nur wenig mit.
Als sie sich in Bewegung setzte, konnte sie sehen, wie zwei Soldaten in der Nähe des Tores aufschreckten. Einer von ihnen eilte zu einem Schalter und betätigte diesen. Sofort begann sich das Tor langsam zu öffnen.
Obwohl sich die Riesin Zeit ließ, musste sie erneut darauf warten, dass es weit genug geöffnet war. Sie verschränkte ihre Arme unterhalb von ihren Brüsten und hob diese ein wenig an. Sebastian schreckte zusammen und sah sich um, ob er sich irgendwo festhalten konnte. Doch Lauras Haut war viel zu glatt und so hoffte er, dass er nicht zu weit in den Spalt zwischen ihre beiden Brüsten rutschte.
„Warum dauert das so lange?“, fragte Laura mehr gelangweilt als sauer.
Dennoch schreckten beide Soldaten zusammen. Einer der beiden rief unterwürfig: „Wir beeilen uns ja schon, Göttin.“
Seufzend wartete sie darauf, dass das Tor soweit geöffnet war, dass sie drunter hindurch gehen konnte. Als sie hinaustrat, fiel gleißendes Sonnenlicht auf ihre größtenteils nackte Haut. Erneut entging ihr nicht, dass draußen ein reges Treiben herrschte.
Fast schon wirkte es so, als würden die Soldaten die letzten Vorbereitungen vor einer wichtigen Operation treffen. Laura fragte sich, was sie wohl vor hatten. Obwohl sie ihre Macht nun bereits zwei Mal mehr als deutlich demonstriert hatte, war sie sich nicht sicher, ob sie den Soldaten wirklich trauen konnte.
Schließlich besaßen sie noch immer Waffen, die Laura im Zweifel sogar töten konnten. Eine davon rollte nur wenige Schritte von ihr entfernt vorbei. Es handelte sich um einen Panzer, der mit seinen klackenden Ketten über den Betonboden glitt.
Der Gestank der Abgase stieg sogar bis zu ihrem Kopf hinauf, weshalb sie mit ihren Händen eilig die Luft verwirbelte. Ob das Militärfahrzeug wohl ihrem Gewicht standhalten würde?
Die Antwort darauf würde warten müssen. Denn Laura erblickte eine Frau im weißen Kittel, die gerade hinter einem der Häuser verschwand. Ohne große Vorwarnung für irgendjemanden, begann sie mit eiligen Schritten über den Platz der Basis zu gehen.
Die meisten Soldaten blieben wie angewurzelt stehen und betrachteten mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung wie die junge Frau an ihnen vorbei ging. Dem ein oder anderen kam sie dabei gefährlich nahe.
Einmal wäre sie fast auf einem Soldaten getreten, der Laura zwar theoretisch rechtzeitig erblickt hatte, aber nicht in der Lage war ihr auszuweichen. Stattdessen starrte er bleich auf den riesigen Körper, der mit jedem Schritt noch weiter gen Himmel zu wachsen schien. Am Ende setzte die junge Frau ihren rechten Fuß knapp hinter ihm ab.
Genauso stieß fast ein Militärfahrzeug gegen ihren Fuß. Im letzten Moment hob sich dieser in die Lüfte und es fuhr unter ihr hindurch. Der Fahrer hatte sie natürlich nicht übersehen können, aber er war einfach nicht in der Lage gewesen, zu begreifen, was er da sah. Anstelle also abzubremsen, hatte er sogar das Gas noch mehr durchgedrückt.
Doch am schlimmsten traf es natürlich jene Frau in dem weißen Kittel, bei der es sich tatsächlich um Professor Schmidt handelte. Diese wurde sich einen Tick zu spät erst bewusst, dass die Riesin ihr folgte.
„Hallo Professor.“, hauchte Laura.
Der Riesin entging nicht, dass die nun winzige Frau zusammenzuckte. Es wirkte ein wenig seltsam, dass die junge Frau noch vor ein paar Wochen deutlich kleiner als die Wissenschaftlerin gewesen war.
„Hallo... Laura.“, antwortete sie kaum hörbar.
„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich Sie hier einfach herumlaufen sehe.“, meine Laura mit freundlicher Stimme.
„Nun... es ist viel passiert und...“, fing die Forscherin nervös an, die sich nicht einmal bewusst war, dass Sebastian sie auch hören konnte.
Laura kicherte und meinte: „Mit viel meinen Sie wohl das hier.“, und sie deutete ihre Größe an.
„Äh... ja. Genau. Du bist... echt groß geworden.“, meinte sie.
„Was hat das zu bedeuten, Professor?“, schaltete sich Sebastian ein, bevor seine Freundin etwas antworten konnte.
„Sebastian?“, rief Sonja überrascht und sah sich um.
Erneut kicherte die Riesin und sie deutete auf ihre gewaltigen Brüste, ehe sie hauchte: „Falls Sie Sebastian suchen... der sitzt hier oben auf einem sehr bequemen Platz.“
„Du... du scheinst Gefallen... an deiner Größe gefunden zu haben.“, meinte die Professorin und es war offensichtlich, dass sie vom eigentlichen Thema ablenken wollte.
Dennoch ging die Riesin darauf ein, aber mehr um ihr ein wenig Angst zu machen: „Ich fühle mich einfach nur großartig. Sie können sich nicht vorstellen, wie unglaublich mächtig ich jetzt bin. So könnte ich sie jeder Zeit in eine blutige Pfütze verwandeln, sofern sie nicht die Wahrheit erzählen.“
Sofort wich Sonja vor ihr zurück, wobei sie stolperte und auf dem Po landete. Mit entsetzter Stimme schrie sie: „Laura... bitte... tu mir nichts. Ich... ich wollte das nicht. Du musst mir glauben!“
„Ich würde ihnen ja gerne glauben, aber Ihr Verhalten ist äußerst auffällig. Es wirkt fast so, als wäre alles in Ordnung gewesen, solange ich nur ein paar Zentimeter gewachsen bin. Wissen sie eigentlich wie viel Angst ich hatte, als ich ein Meter und neunzig groß war?“
„Laura... es tut mir leid. Bitte... ich würde alles... für dich tun, wenn du mich verschonst.“
Fast schon war die Riesin enttäuscht, dass die Professorin so schnell nachgab. Doch auf der anderen Seite erregte es sie, wie unterwürfig die Menschheit plötzlich war, wenn sie von ihrem Freund absah. Dieser sah sie erwartungsvoll an, während sie auch dieses Mal das Gefühl hatte, als konnte sie alles mit der winzigen Frau machen.
Sie unterdrückte das Stöhnen, bevor dieses aus ihrem Mund entweichen konnte. Nach einem kurzen Schauer antwortete sie: „Ich bin Ihnen in gewisser Weise dankbar Professor. Ohne Sie wäre ich noch immer eine kleine Frau ohne Selbstvertrauen. Doch nun bin ich endlich das, was ich in meinem tiefsten Inneren schon immer sein wollte. Aber das heißt nicht, dass ich nicht auch ein wenig enttäuscht von Ihnen bin. Denn es ist offensichtlich, dass sie mich angelogen haben. Und nicht nur mich, sondern auch Sebastian.“
„Wovon redest du Laura?“, fragte ihr Freund.
„Sie können mir nicht ernsthaft erzählen, dass sie nicht längst wussten, dass das Experiment vollkommen aus dem Ruder gelaufen war und jede weitere Spritze nur alles schlimmer gemacht hat. So oft, wie sie mir das Blut entnommen haben, und auch andere Untersuchungen gemacht haben, ist es schier unmöglich, dass ein paar manipulierte Testergebnisse zu einem Trugschluss geführt haben. Also... wie viel Geld haben sie bekommen, damit sie uns nicht die Wahrheit erzählen?“
„Ich... Woher hätte ich denn wissen sollen, dass du so riesig wirst?“, hauchte Sonja mit steigender Verzweiflung. Bis zu der blöden Party, bei der alles aus dem Ruder lief, war doch alles in Ordnung. Hättest du an dem Abend nicht so viel Alkohol getrunken...“
„Oh jetzt ist es plötzlich also meine Schuld, dass ich eine Riesin bin.“, hauchte Laura fast schon spöttisch. Sofort wich aus dem Gesicht der Professorin noch mehr Farbe.
„Bitte beruhige dich, Schatz.“, versuchte Sebastian sie zu bremsen.
Die Riesin kicherte und antworte liebevoll zu ihrem kleinen Freund: „Aber ich bin doch ganz ruhig. Wie bereits gesagt, bin ich Professor Schmidt in gewisser Weise dankbar. Sie war es, die mich zu einer Riesin gemacht hat.“
„Dann... dann ist ja alles gut oder?“, rief die Professorin.
Laura strich sich durch das dunkelblonde Haar, welches etwa fünf Meter lang war, während sie meinte: „Nun... wenn du um Vergebung bittest, Sonja, werde ich dir vielleicht verzeihen.“
Sie hatte die winzige Frau bewusst mit ihrem Vornamen angesprochen, um deutlich zu machen, dass die Zeiten vorbei waren, in denen sie höflich zu ihr war.
Lächelnd blickte die Riesin zu der noch immer sitzenden Frau hinab. Diese antwortete zitternd: „Bitte... vergib mir... Laura.“
Für einen kurzen Moment zögerte die Riesin. Es war verlockend einem inneren Impuls nachzugeben und einfach auf die winzige Frau zu treten. Sie meinte bereits zu spüren, wie ihr winziger Körper unter ihrem Fuß nachgab und sich in eine blutige, weiche Masse verwandelte.
Zwischen ihren Beinen wurde es unweigerlich Wärmer und sie musste sich auf die Lippe beißen, um die verlockenden Gefühle zu ignorieren. Eilig hauchte sie: „In Ordnung.“
Sofort schien ein wenig die Anspannung aus dem Körper von Sonja zu weichen und sie stand eilig auf und eilte davon. Die Riesin sah ihr nach. Erst als sie in einem der Gebäude verschwunden war, hauchte sie zu ihrem Freund: „Es fällt mir echt schwer, mich zurückzuhalten.“
Sie konnte sehen, wie er ihr zärtlich über die rechte Brust strich, ehe er meinte: „Das hast du gut gemacht, Laura.“
Seufzend drehte sie sich um. In ihrem Innern glühte noch immer das Verlangen, welches sich jeden Moment in einem Feuersturm aus Gefühlen verwandeln konnte. Ohne groß darauf zu achten, wohin sie trat, ging sie erneut über die Basis.
Mitten auf dem Platz blieb sie plötzlich stehen. Nachdenklich ließ sie den Blick über ihre Umgebung streifen. Ihr entgingen nicht die zahlreichen Blicke der Soldaten, die auf ihrem kurvenreichen Körper starrten. Der Bikini war so hauteng, dass sie fast genauso gut nackt dort hätte stehen können.
Doch die ungeteilte Aufmerksamkeit bekam sie auch dieses Mal vor allem wegen ihrer jetzt schon gewaltigen Größe. Sobald es jemand schaffte, den Blick für kurze Zeit von ihr zu lösen, kehrte er bereits kurze Zeit später auf sie zurück. Es erinnerte sie ein wenig an die Zeit, in der sie 1,90 m groß gewesen war. Bereits damals hatten viele Menschen sie angestarrt.
„Alles in Ordnung, Schatz?“, hörte sie Sebastian fragen.
Doch die Riesin antwortete nicht. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, während durch ihren Kopf folgende schicksalshafte Worte hallten: „Genieße es einfach. Es wird dir gefallen, vertrau mir.“
Lauras Haut begann zu kribbeln. Für einen Moment hatte es den Anschein als würde die Zeit stillstehen. Fast schon meinte sie die zahlreichen Blicke zu spüren.
Plötzlich tropfte von ihrer rechten Wange eine einzelne Träne hinab auf ihren Vorbau. Unweit von Sebastian schlug sie platschend auf der nackten Haut auf, ehe sie über den Busen hinablief und im Ausschnitt verschwand.
„Genieße es einfach. Es wird dir gefallen, vertrau mir.“
Laura blickte hinab zu den Soldaten. Es erschien ihr so einfach und so simpel. Sie musste einfach nur einen einzigen Schritt machen. Für einen kurzen Moment zögerte sie, ehe sie wie selbstverständlich ihren rechten Fuß hob und ihn über einen Soldaten bewegte.
„Oh Gott... Laura... Nein! Tue das nicht!"
Ich hoffe, euch hat das Kapitel gefallen. Nun möchte ich von euch wissen, worauf Laura wohl eurer Meinung nach tritt und was ihr davon haltet. Denn ich möchte das hier einfach mal bewusst offen halten, um euch die Möglichkeit zu geben, Einfluss auf den weiteren Werdegang der "netten" Riesin von nebenan nehmen zu können.
Da ich die kommende Woche keine Zeit habe, wollte ich unbedingt noch das nächste Kapitel veröffentlichen. Die Story wird langsam aber sicher düsterer und die ein oder andere Idee von euch wird eingebaut oder zumindest auch von den Charakteren erwähnt. Denn jeder reagiert bekanntlich anders auf eine solche Situation. In gewisser Weise hilft ihr mir mit eurem Kommentaren damit, was sich wohl die Charaktere in der Geschichte denken. Also wäre es cool, wenn ihr mich weiter unterstützen würdet
So das waren aber mehr als genug Worte. Viel Spaß bei Kapitel 29 und den Seiten 132 - 135.
Kapitel 29: Gott und Göttin?
Sonntag 09.05.20XX, 9:12
Gähnend setzte sich Laura in ihrem großen Bett auf, als sie sich endlich dazu entschlossen hatte, doch noch aufzustehen. Am Freitag war es eine positive Überraschung gewesen, dass sich auf der anderen Seite der Halle ebenfalls Möbel befanden, die ihrer neuen Größe in etwa entsprachen.
Zwar waren sie ein wenig zu klein, aber das lag daran, dass die junge Frau mehr gewachsen war, als das Militär erwartet hatte. Mit noch müden Augen blickte sie an sich herunter, während sie sich streckte.
Deshalb konnte sie sehen, wie ihre beiden Brüste wackelten. Sie musste daran denken, dass sie schon immer für ihrer Statur groß gewesen waren. Doch nun waren sie einfach nur gewaltig für die Menschheit. Spätestens nach ihrem Wachstum würde sie zwischen ihnen ohne Probleme einen Menschen zerquetschen können.
Doch aktuell war der Spalt zwischen ihren Erhebungen für Sebastian ein bequemer Ort, um sie auf ihren Ausflügen zu begleiten. Denn anfang hatte sie ihn meistens getragen und es war schon ein wenig lästig, die ganze Zeit den Arm zu heben, nur damit sie ihn betrachten konnte.
Plötzlich grummelte ihr Magen. Wie jeden Morgen hatte sie Hunger. Seit ihrer letzten Hungerattacke schien ihr Verlangen nach Essen insgesamt gestiegen zu sein. Das lag wohl vor allem daran, dass ihr Körper Unmengen an Energie verbrauchte.
Eilig erhob sie sich aus dem Bett, ehe sie zu einem Tisch ging, auf dem bereits ihr Frühstück wartete. Dabei ignorierte sie die Soldaten, die sie aus sicherer Entfernung betrachteten. Noch immer machte es ihr überraschend wenig aus, im Eva Kostüm durch die Halle zu gehen. Tatsächlich war es eher umgekehrt.
Denn die meisten Soldaten schienen verlegen zu sein, wenn sie ihren nackten Körper musterten. Sebastian hatte ihr bereits davon erzählt, was für einen gewaltigen Einfluss sie besonders auf die Männer hatte. Doch auch die Frauen warfen immer wieder verstohlene Blicke voller Neid und Bewunderung auf ihre deutlich sichtbaren Kurven.
In gewisser Weise verschlimmerte der Bikini diesen Effekt noch einmal. Dieser mochte zwar ihren Schritt verbergen, doch die große runde Form ihrer Brüste und die deutlichen Abdrücke ihrer Brustwarzen waren unübersehbar, was auch daran lag, dass er ihr zu klein war. Doch anders als bei menschlichen Größen litt darunter eher der Stoff als sie selbst.
Hätte sie noch ihre alte Größe, wäre der Bikini äußerst unbequem gewesen. Zum einen hätte er in ihre Hüfte geschnitten. Gleichzeitig hätte sie ihre Oberweite hineinquetschen müssen. So aber passte er sich ihrer Figur fast schon zu gut an.
Laura blickte gedankenverloren auf die Schüssel vor sich, die in Wirklichkeit ein offener Container war. Darin befanden sich zahllos geschmierte Brötchen, die an diesem Morgen von den Soldaten frisch gemacht worden waren. Ohne zu zögern, hob sie den Container hoch, ehe sie einen Teil des Inhalts in ihren Mund kippte.
Obwohl es nicht notwendig war, kaute sie mehrere Male, damit sie wenigstens etwas schmeckte. Anschließend schluckte sie herunter, ehe die nächsten Brötchen in ihrem Mund landeten. Ihr war dabei nicht einmal bewusst, dass sie am Ende so viel aß, wie mehr als 1000 Menschen zusammen frühstückten.
Vielleicht hätte sie sich ansonsten Gedanken darüber gemacht, wie viel mehr sie an Nahrung brauchte, sobald sie weiter wuchs. Denn Mahlzeiten für 1000 Menschen waren für den Stützpunkt nicht das große Problem. Sollte sich ihre Größe aber noch einmal verdreifachen, würde sie 27000 Rationen pro Mahlzeit benötigen. Sofern ihr Wachstum gar nicht mehr endete, würde sie irgendwann schlicht verhungern. Doch davor hätte sie allein durch ihre gewaltige Größe schon gewaltigen Schaden angerichtet.
Anstelle sich darüber Gedanken zu machen, überlegte sie, wie sie den Tag verbringen sollte. Die Möglichkeiten waren auf der Insel stark limitiert und ihr wurde schon jetzt ein wenig langweilig. Ihren Fetisch konnte sie auch nicht so wirklich ausleben, da sie Angst davor hatte, Sebastian zu verletzten. Also nahm sie sich vor, mit ihm darüber zu reden.
Sonntag 09.05.20XX, 9:20
Sebastian bekam zu dieser Zeit Besuch von Carina und Professor Schmidt. Er wohnte nicht mehr länger in dem versperrten Zimmer, sondern hatte jetzt einen Bereich für sich, der aus mehreren Räumen bestand. Zudem durfte er sich auf dem Großteil der Basis frei bewegen, solange er den Soldaten nicht in die Quere kam.
„Guten Morgen, Seb.“, hauchte Carina, die so aussah, als hätte sie die Nacht kaum geschlafen.
Von ihrem Selbstbewusstsein war nicht mehr viel übrig, seitdem der Soldat von Laura getötet wurden war. Zudem hatte sie erfahren, was mit dem Fahrzeug ihres Vaters geschehen war.
Die Professorin, die noch immer Handschellen trug, sah ebenfalls nicht viel besser aus. Ihr Haar war total zerzaust und sie hatte Augenringe.
„Was wird das hier?“, hauchte sie. „Bist du jetzt einer von ihnen, Sebastian.“
Der junge Mann schüttelte den Kopf, ehe er meinte: „Guten Morgen. Es gibt da etwas, worüber ich mit euch reden muss.“
Als niemand reagierte, fragte er: „Ist es möglich, dass noch jemand so riesig wie Laura wird?“
Die beiden Frauen sahen ihn zunächst überrascht an. Carina meinte sofort: „Das Mittel wird allein kaum reichen. Ich habe selbst eine Überdosis genommen und bin so gut wie gar nicht gewachsen.“
„Du hast was?“, rief Professor Schmidt aufgebracht und warf ihr einen wütenden Blick zu.
„Eigentlich wollte ich selbst zur Riesin werden, aber... vermutlich ist es besser, dass es nicht dazu gekommen ist... und... also...“
Sie wich ein wenig vor der Professorin zurück, die die Soldatin noch immer finster anstarrte. Sebastian schritt eilig dazwischen, in dem er sagte: „Das ist mir auch klar. Allerdings besteht doch die Möglichkeit, dass die Gene von Jemanden ähnlich manipuliert werden wie es bei Laura der Fall ist.“
„Ausschließen können wir es sicherlich nicht.“, meinte die Professorin. „Aber die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering. Bei Laura kamen so viele Umstände zusammen, die sich nur schwer reproduzieren lassen.“
„Vielleicht muss man sie gar nicht reproduzieren.“, meinte Sebastian. „Man könnte Laura als eine Art Urmodell nehmen und ihr Erbgut vervielfältigen oder auf andere Menschen übertragen.“
Er konnte sehen, wie seine Chefin zusammenzuckte, ehe sie einen Blick auf Carina warf. Offensichtlich war sie der Meinung, dass es keine gute Idee war, davon der Soldatin zu erzählen. Doch diese entgegnete: „Das wäre... eine Katastrophe.“
Der junge Mann nickte und blickte grimmig. „Wir sollten mit aller Macht versuchen, dies zu verhindern.“
Beide Frauen nickten, ohne zu zögern. Sie alle mochten unterschiedlicher Meinung über Lauras riesige Gestalt zu sein. Doch in diesem Punkt waren sie sich einig. Sebastian wusste, dass seine Chefin Angst vor der Riesin hatte. Bereits bei einer Größe von sechs Metern war sie eingeschüchtert gewesen. Wie mochte wohl ihre Reaktion sein, wenn sie das erste Mal die fast zwanzig Meter große Frau erblickte?
Carina hingegen schien nach dem Tod des Soldatens ein wenig neben der Spur zu sein. Es wirkte fast so, als hätte sich ihr Standpunkt komplett gedreht. Dennoch glaubte sie daran, dass sie das Richtige getan hatte.
Sebastian hingegen fühlte sich zu seiner Freundin nur noch mehr hingezogen. Ihre übernatürliche Schönheit und ihre sanfte Art gegenüber ihm, ließen sein Herz jedes Mal schneller schlagen. Deshalb wollte er sie um jeden Preis beschützen, Notfalls auch vor ihr selbst.
Doch er war sich nicht sicher, ob sie eine Lösung für die vielen Probleme finden konnten. Mittlerweile hatte er es aufgegeben, das Wachstum seiner riesigen Freundin aufzuhalten. Es wirkte immer mehr so, als hätten sie die Büchse der Pandora geöffnet. Wie würde wohl die Welt reagieren, wenn sie von der Riesin erfuhr und wie groß würde Laura dann wohl sein?
Eilig versuchte der junge Mann diese Fragen in seinem Kopf zur Seite zu schieben. Er blickte zu Professor Schmidt und fragte: „Auf welcher Seite stehen Sie? Professor Recken war mehrere Jahre ihr Kollege und hat unsere Forschungen im Hintergrund finanziell unterstützt. Irgendetwas müssen Sie doch gewusst haben!“
Sonja zuckte zusammen und wich anschließend seinem Blick aus.
„Wie viel wussten Sie?“, fragte er fast schon wütend.“
Carina wollte etwas sagen, doch die Professorin kam ihr zur Überraschung aller Anwesenden, ihr eingeschlossen, zuvor: „Ich war genauso ahnungslos wie du. Nur war ich blind vor lauter Ehrgeiz. Rückblickend gab es einige Momente, in denen ich hätte bemerken müssen, dass etwas nicht stimmt. Man bedenke nur Lauras großen Hormonspiegel oder deine erste Hochrechnung für ihr Wachstum.
Doch woher hätte ich wissen sollen, dass es so aus dem Ruder läuft? Woher hätte ich wissen sollen, dass sich Laura in ein Monster verwandelt?“
Bei diesen Worten erstarrte Sebastian. Plötzlich spürte er innerlich eine lodernde Wut auf die Professorin, die weniger damit zu tun hatte, dass seine Freundin wegen ihr eine Riesin war. Viel mehr lag es daran, dass sie voller Überzeugung behauptete, dass Laura ein Monster war.
Er ballte die Fäuste zusammen und sagte mit eiskalter Stimme: „Wehe Sie nennen meine Freundin noch einmal ein Monster!“
Anschließend ging er an den beiden Frauen vorbei. Im Vorbeigehen hörte er Carina fragen: „Wo willst du hin, Sebastian?“
Dieser antwortete schon halb in der Tür: „Zu Laura.“
Anschließend knallte er die Metalltür mit voller Wucht zu, ehe er zur Besinnung kam. Im ersten Moment fragte er sich, warum er gerade so ausgetickt war. Doch er schob es auf die gesamte Situation, die vollkommen aus dem Ruder gelaufen war. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ein gewisser Teil von ihm, die Meinung von Professor Schmidt teilte.
Sonntag 09.05.20XX, 10:02
Als Sebastian in die Halle trat, zog Laura sich gerade ihren Bikini an. Daher bemerkte sie ihn zunächst nicht und bekam nicht mit, wie er ihren schönen Körper bewunderte. Sie selbst strich sich gedankenverloren eine Strähne aus dem Gesicht, ehe sie sich zu einem der Soldaten umblicken wollte.
Dabei erblickte sie den winzigen Mann, den sie sofort erkannte. Ihr Herz machte einen Satz und ihre Lippen formten ein glückliches Lächeln. Fröhlich sagte sie ein wenig zu laut: „Guten Morgen, Schatz. Hast du gut geschlafen?“
Es dauerte ein wenig, bis die Antwort kam. „Guten Morgen, mein Engel. Ja habe ich und du?“
Sie wurde rot und antwortete: „Auch... Ich kann mich zwar nicht erinnern, aber es muss wohl... ein guter Traum gewesen sein.“
Anscheinend brauchte Sebastian einen Moment, bis er begriff, was sie meinte. Doch während er sich eine Antwort überlegte, kam sie mit wenigen Schritten auf ihn zu. Langsam beugte sie sich hinunter und hielt ihre Hand vor ihm auf dem Boden, damit er aufsteigen konnte.
Als er dies getan hatte, hob sie ihn möglichst vorsichtig hoch. Dadurch ging es nur sehr langsam ihren großen Körper nach oben. Als er auf der Höhe ihres Gesichtes war, winkte er ihr zur Begrüßung zu. Mit ihrer freien Hand erwiderte sie die Begrüßung, ehe sie leise kicherte.
Leise hauchte sie: „Hast du eine Idee, was wir heute machen könnten?“
„Worauf hast du Lust?“, fragte er nach einem kurzen Augenblick.
Er wusste ganz genau, worauf sie Lust hatte. Doch sie hatte das Gefühl, als wäre er nicht bereit, diese Grenze zu überschreiten oder war es vielleicht am Ende doch sie selbst?
„Keine Ahnung.“, antwortete sie deshalb. „Ich weiß nur, dass es hier in der Halle auf Dauer ziemlich langweilig ist...“
Sofort blickte er sie ein wenig besorgt an. „Das ist nicht gut...“
Laura zuckte nur mit den Achseln. „Im Endeffekt warten wir alle nur darauf, dass ich noch größer werde.“
„Schatz...“
„Du weißt, dass es so ist. Ich mag groß sein, aber ich bin wohl noch nicht groß genug.“
Bei diesen Worten konnte sie ihn erschaudern sehen, weshalb sie eilig hinzufügte: „Mach dir bitte keine Sorgen, Schatz. Ich werde dich beschützen und ganz, ganz vorsichtig sein.“
„Das weiß ich doch.“, hauchte er. „Ich... ich finde die Vorstellung nur ein bisschen beängstigend, dass ich irgendwann für dich so klein bin, dass du mich gar nicht mehr richtig wahrnehmen kannst.“
Ihr war bewusst, dass dies eine berechtigte Sorge war. Vermutlich würde ihr gemeinsames Leben sogar bereits viel früher auf grausame Art beendet werden. Denn irgendwann würde schon eine leichte Berührung von ihr sein Leben beenden.
Laura wollte aber noch nicht daran denken und außerdem war es ja möglich, dass ihr Wachstum früher endete. Deshalb meinte sie nicht nur zu seiner Beruhigung: „Ich werde schon nicht so groß.“
Ihnen war aber beiden bewusst, dass sie es schlicht nicht wussten. Mittlerweile war es nicht mehr unmöglich, dass Laura irgendwann größer als das größte von Menschen gebaute Bauwerk war. Tatsächlich hatte sich die Riesin bereits gefragt, wie wohl der Anblick von unten wäre, wenn sie den Burj Khalifa um das doppelte überragte. Gleichzeitig konnte sie sich nicht vorstellen, wie unglaublich mächtig sie sich in diesem Moment fühlen würde. Schließlich würde dann jedes Hochhaus auf der Erde auch nur bei einer leichten Berührung pulverisiert werden, sofern sie überhaupt noch standen, sobald sie diese erreichte. Denn vermutlich waren die Häuser vorher schon von den Erbeben ihrer Schritte vollkommen zerstört. Was viele Bilder im Internet von dem Bauwerk physikalisch unmöglich machte, sofern die Riesin nicht genau dort gewachsen war. Wahrscheinlich hätte aber selbst ihr Wachstum bereits für mehr Zerstörung gesorgt, als auf den meisten Bildern dargestellt wurden.
„Laura?“, hörte sie ihren Freund plötzlich fragen.
Sofort riss sie aus ihren Gedanken und blinzelte ein wenig verwirrt.
„Ja?“, hauchte sie.
„Diese Frage mag seltsam klingen, aber...“, hörte sie ihren Freund sagen, ehe dieser abbrach.
Doch damit hatte er sie neugierig gemacht, weshalb sie meinte: „Nun sag schon. Was ist deine Frage?“
Es dauerte noch einen Moment, ehe er fragte: „Würdest du... würdest du Befehle von mir annehmen?“
Sie blinzelte überrascht und sah ihn nachdenklich an. Für einen Moment überlegte sie, ehe sie antwortete: „Das hängt ein wenig davon ab, was du mir befiehlst... aber grundsätzlich würde ich sagen, ja.“
„Ich meine... Wenn ich dir den Befehl geben würde, einen Menschen zu töten, würdest du es tun?“
Ihr Mund öffnete sich und sie starrte Sebastian fast schon entsetzt an. „Wie... bitte?“
Er starrte sie ernst an und meinte: „Würdest du es tun?“
Sie wich seinem Blick aus und hauchte dann: „Ja.“, ehe ihr Gesicht rot anlief und sie innerlich hinzufügte: „Und ein Teil von mir würde es wohl genießen.“
„Würdest du diesen Befehl auch von jemand anderen annehmen?“, fragte Sebastian.
Sofort schüttelte sie den Kopf, ehe sie voller Überzeugung meinte: „Nein.“
Als sie den Blick wieder zu ihren Freund wandte, konnte sehen, dass dieser zitterte. Doch dann schien er sich zu fangen, da er meinte: „Also bin ich ein Gott?“
Laura schüttelte den Kopf, ehe sie antwortete: „Noch nicht. Aber ich werde dich zu einem machen. Denn die Welt wird nicht nur mir zu Füßen liegen sondern auch dir.“
Ehe er antworten konnte, gab sie ihm einen riesigen Kuss. Als sich ihre Lippen von seinem Kopf lösten, hauchte sie sanft: „Aber es würde mich sehr wundern, wenn du mir diesen Befehl geben würdest.“
So wie es sie gewundert hatte, dass er dieses Thema überhaupt angesprochen hatte. Es fiel ihr schwer, nachzuvollziehen, was wohl gerade in seinem Kopf vorging. Doch so war es vermutlich auch umgekehrt. Schließlich mussten sie sich beide erst einmal an ihre neuen Rollen in der Welt gewöhnen. Deshalb war es ganz gut, dass sie noch ein paar Tage auf ihr nächstes Wachstum würden warten müssen.
Nach "langer" Zeit (im Gegensatz zu den Abständen der anderen Kapitel) freut es mich, dass wieder eine tolle Fortsetzung kam.
Die Car Crush Szene fand ich echt gut.
Danke. Ich verfolge eine Geschichte, bei der es ein Jahr gedauert hat, bis ein neues Kapitel kam, ohne dass man von dem Autor irgendwas gehört hat. Und jetzt heißt es wieder warten ![]()
Zuerst einmal Herzlichen Glückwunsch. Ein weiteres Jahr heil überstanden.
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Schönes Kapitel. Mir gefällt vor allem der "auto(r)biografische" Teil seitens Jonas, welchen du da offenbar (einmal mehr) als Vehikel für dich selbst genutzt hast. Generell eine gute Idee den Forumfetischisten und Hannah wieder ins Spiel zu bringen. Ich hatte schon gedanklich mit ihnen abgeschlossen und angenommen die Beiden abseits von "Cameos", sobald Laura sich selbst
brutalder Welt vorstellt, nicht mehr zu wiederzusehen.Und natürlich generell schön wieder von unserer Lieblingstestperson zu lesen.
Danke^^
Nun Jonas ist mir natürlich ähnlich, aber ich glaube, dass auch andere Autoren ein ähnliches Problem haben. Bei vielen wird oft danach gefragt, wann es denn weiter geht und ich bin da als Leser sicherlich auch immer wieder ungeduldig
Aber es macht natürlich Sinn eigene Erfahrungen direkt einzubauen.
Yay, voll gut, auch mal aus einer anderen sicht....du bist wohl Jonas, weil das beschriebene passt voll und ganz zu dem was du vor ein paar tagen geschrieben hast warum es mit der Geschichte so schleppend voran geht
Aber in dem fall wohl alles gute Nachträglich zum Geburtstag mein Lieber
Danke. Ironischer Weise war dieser Teil des Kapitels bereits fertig, als ich das letztens geschrieben habe. Es ist also mehr Zufall, dass es passt. Zudem ist mein Job aktuell eher weniger in meinem Alltag vertreten, da ich zu großen Teilen noch immer Kurzarbeit habe. Allerdings gibt es genug andere Dinge, um die man sich sonst noch kümmern muss. Ich habe schließlich auch andere Hobbys ![]()
Das hab ich ganz überlesen: auch von mir alles Gute zum Geburtstag!
Auf weitere tolle Jahre mit schönen Geschichten!
Vielen Dank. Laura gibt es ja jetzt auch schon seit einiger Zeit.
Kapitel 28: Ein klares Statement und eine späte Erkenntnis
Freitag: 07.05.20XX: 15:23
Als Laura gemeinsam mit Sebastian den Militärstützpunkt betrat, war die Riesin noch immer sauer auf den Piloten des Hubschraubers. Ihr Blick streifte über die vielen mit Tarnfarben gekleideten Frauen und Männer. Erneut kam ihr geschäftiges Treiben zum Stillstand, als sie die Riesin bemerkten.
Diese war mit ihrer nackten Erscheinung auch dieses Mal nicht zu übersehen. Ein Militärfahrzeug kam unweit der riesigen Frau zum Stehen. Neugierig betrachtete sie das kleine Fahrzeug, aus dem der Fahrer nicht viel mehr als ihre Füße und Waden sehen konnte.
Sie fragte sich, wie es sich wohl anfühlte auf das kleine Fahrzeug zu treten. Etwas in ihr schien sich dagegen zu sträuben. Schließlich hatte Sebastian das Versprechen zu geben, ihren Fetisch an und mit ihm auszuleben. Doch gleichzeitig wollte sie wissen, wie mächtig sie wirklich war.
„Sag mir nicht, dass du auf den Geländewagen treten möchtest?“, hörte sie Sebastian vorsichtig in einer Lautstärke fragen, sodass nur sie ihn hören könnte.
Ihr Blick sagte in diesem Moment mehr als genug. Ihre Augen musterten die feinen Details des Wagens mit einer Mischung aus Faszination und Erregung. Ihre Gedanken gingen und weiter und sich versuchte sich vorzustellen, wie sie das kalte Dach unter ihrer Fußsohle spürte, ehe es unter der gewaltigen Kraft ihres nackten Fußes eingedrückt wurde.
„Ich hatte nicht mit so einer baldigen Rückkehr von Euch gerechnet, meine Göttin.“, hörte sie plötzlich die Stimme von Professor Recken.
Dieser trat aus dem Auto und blickte zu ihr empor. Dabei verschwand das schöne Gesicht der Frau größtenteils hinter ihren nun deutlich größeren Erhebungen. Laura beugte sich leicht vor, um den winzigen General besser betrachten zu können.
„Scheinbar habe ich mich beim letzten Mal nicht deutlich genug ausgedrückt, kleiner Mann.“, meinte sie mit säuerlicher Stimme.
„Was... was meint Ihr?“, stammelte der Soldat, der sich scheinbar in diesem Moment bewusst wurde, dass sie ihn lediglich mit einem einzigen Schritt zertreten konnte.
Als die Riesin ihren linken Fuß hob, hörte sie ihn rufen: „Aber Göttin Laura... ich habe doch... gar nichts getan. Bitte... verschont mich.“
Seine ängstliche Stimme war wie Musik in den Ohren der Riesin. Plötzlich fühlte sie sich unglaublich mächtig und getrieben von den Gefühlen in ihrem Innern, konnte sie der Versuchung nicht länger widerstehen. Langsam positionierte sie den Fuß oberhalb des Militärfahrzeuges, ehe sie ihn langsam absenkte.
Weder Sebastian noch der General waren in der Lage irgendetwas zu sagen. Fassungslos blickten sie aus vollkommen unterschiedlichen Perspektiven, wie die nackte Fußsohle sich dem Dach mit einer aberwitzigen Geschwindigkeit näherte.
Was für Laura langsam wirkte, war in Wirklichkeit ziemlich schnell. So kam es, dass sie bereits wenige Momente später das kühle Dach des Fahrzeuges spüren konnte, welches bereits unter dem Gewicht ihres Fußes kreischend nachgab.
Ihr Körper erzitterte in diesem Moment und binnen Sekunden zerdrückte sie das Auto unter ihrem gewaltigen Gewicht. Das Metall war für diese Belastung nicht ausgelegt. Die winzigen Stege, die das Dach zwischen den großen Fenstern trugen, verbogen sich kreischend. Die Fensterscheiben zerbarsten, obwohl seine Kugel abhalten konnten.
Die Reifen zerplatzten, als sie plötzlich durch den gewaltigen Druck von oben eiförmig verformt wurden. Dabei verbogen sich die Felgen und die Achse. Kreischend verwandelte sich der Großteil des Fahrzeuges unter ihrem Fuß zu einem Haufen Schrott. Der Tank zerbarst ebenfalls und der Geruch von Benzin breitete sich aus, als sich rund um das Wrack eine Öllache bildete.
All das Geschah innerhalb von wenigen Momenten. Während sich die Menschen noch von dem grauenvollen Anblick erholten, hob Laura kichernd ihren Fuß und sah sich das Ergebnis an. Sichtlich zufrieden mit ihrer Arbeit, hauchte die Riesin: „So jetzt geht es mir besser.“
Sie wandte sich wieder zum General und meinte: „Ich möchte nicht noch einmal beim Baden gestört werden, kleiner Mann. Hast du das verstanden?“
Ihre Stimme machte deutlich, dass sie keine Widerworte duldete. Nach einem Moment hauchte der Mann: „Ja... ja natürlich, Göttin.“
„Gut.“, sagte Laura und ging ohne ein weiteres Wort zurück zur Halle. Sollte der General doch irgendwelche Pläne mit ihr gehabt haben, hatte er spätestens jetzt gemerkt, dass sie längst nicht so fügsam war, wie er erwartet hatte.
Freitag: 07.05.20XX, 20:48
Auf den ersten Blick schien es ein Abend wie jeder anderer im Leben von Jonas zu sein. Nach einer anstrengenden Woche im Beruf, hatte er nur wenig Lust den Abend in der Stadt zu verbringen. Stattdessen saß er vor seinem Computer und schaute im GTS Forum seiner Wahl nach, ob es etwas Neues gab.
Ein wenig enttäuscht bemerkte er, dass er keine neue Nachricht bekommen hatte. Laura schien das Forum in letzter Zeit zu meiden und er fragte sich, ob irgendetwas vorgefallen war. Hoffentlich war sie nicht sauer auf ihn. Aber er war noch immer der Meinung, dass ihre Träume ein Geschenk waren. Wie viele andere wünschte er sich nichts sehnlicher als seine Fantasie im Traum auszuleben.
Doch all zu oft musste er sich auf seine eigene Fantasie verlassen. Zudem schaute er die vielen Videos im Netz und las so manche Geschichte. Auch der ein oder andere Comic diente ihm als Vorlage.
„Ich sollte wohl mal wieder ein Kapitel schreiben. Sonst bekommen die Leute noch Angst, dass die Geschichte wieder nicht fertig geschrieben wird...“, dachte er.
Doch die letzten Tage hatte er eine Schreibblockade. Ihm fehlte es an Inspiration und an Ideen. Sicherlich konnte er die Riesin in seiner Geschichte dazu bringen, einfach auf Autos zu treten oder die Menschen zu essen. Aber dies las man auch in jeder anderen Geschichte. Zudem war es langweilig immer das Gleiche mit etwas anderen Worten zu beschreiben.
Als er gerade sich dazu durchrang, wenigstens das Schreibprogramm zu öffnen, sah er, dass er doch eine private Nachricht bekommen hatte. Vermutlich handelte es sich nur um einen weiteren Forenbesucher, der eine Fortsetzung forderte. Aber womöglich war es ja auch Laura.
Als er klickte, lächelte er. Tatsächlich hatte Laura ihm geschrieben. Sofort öffnete er die Nachricht und las:
„Hi,
mein Name ist Hannah und ich bin Lauras Mitbewohnerin. Das mag jetzt seltsam klingen, aber ich brauche deine Hilfe... Unser... also vor allem das Leben von Laura steht gerade ziemlich Kopf. Ich... ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll...“
Sofort gefror seine Miene und er antwortete:
„Hey,
ich weiß zwar nicht, wie ich dir oder Laura helfen kann, aber das hört sich ziemlich schlimm an. Was ist denn los?“
Kurze Zeit später kam:
„Ruf mich bitte an.“
Jonas erstarrte. Normaler Weise waren Foren sehr anonym und es war auf jeden Fall nicht normal, dass man so schnell eine Handynummer bekam. Zögernd griff er zu seinem Smartphone und wählte die Nummer. Es musste sich wirklich um einen Notfall handeln, aber warum wurde ausgerechnet er angeschrieben?
Während er überlegte, was wohl passiert war, erklang eine verweinte Frauenstimme:
„Bist du IMakeThemGrowBig?“
„Äh ja..., du kannst mich Jonas nennen.“, antwortete er. Es war sehr seltsam mit seinem Nicknamen am Telefon konfrontiert zu werden, den man in einem GTS Forum benutzte.
„Oh... okay.“, hörte er sie sagen. „Ich weiß, dass das vielleicht ein bisschen viel auf einmal ist, aber ich... nun ja... Laura ist nun eine Riesin.“
Jonas blinzelte und fragte dann: „Soll das ein Witz sein? Wenn ja ist er nicht lustig.“
„Bitte... du musst mir glauben!“
Die Stimme klang verzweifelt. Jonas rang mit sich selbst. Obwohl es sein Fetisch war, wusste er, dass es schlicht unmöglich war, zu einer Riesin zu werden.
„Wie groß... ist sie?“, fragte er zögernd.
„Das letzte Mal als ich sie gesehen habe, war sie sechs Meter. Doch womöglich ist sie seitdem noch einmal gewachsen.“
„Das ist unmöglich!“
„Das weiß ich doch selbst! Und doch ist sie eine Riesin und sie hat den gleichen Fetisch wie du. Was meinst du, passiert wohl, wenn sie 30 Meter groß ist?“
Jonas spürte eine Mischung aus Erregung und Angst. Hannah klang wirklich nicht so, als würde sie Lügen und doch war die Vorstellung absurd. Er wollte ihr ja glauben, aber in den Medien hatte es nicht eine einzige Meldung gegeben. Normaler Weise müsste das Internet voll mit Videos von ihr sein.
„Warum gibt es keine Bilder?“, fragte er.
Er hörte Hannah seufzten. „Es war mitten in der Nacht, als es passiert ist und vermutlich haben sie nur wenige Leute gesehen. Doch ich fand es am Anfang auch seltsam. Doch seit ein paar Tagen fehlt jede Spur von Laura und dem Forscherteam, welches sich um sie gekümmert hat.“
„Wow... das klingt ja wie in einer Geschichte. Warum sollte ich dir glauben?“
„Du musst mir nicht glauben. Sag mir einfach, was passiert, wenn eine Frau mit eurem Fetisch zu einer Riesin wird.“
„Woher soll ich das... oh... du weißt von den Geschichten?“
„Laura hat mir davon erzählt.“
„Nun... ich schätze Mal das hängt von ein paar Faktoren ab. Aber im schlimmsten Fall läuft sie durch die Stadt, tretet wahllos auf Menschen und zerstört alles, was ihr im Weg ist?“
Es kam keine Antwort. Hannah schien einen Moment zu brauchen, ehe sie leise meinte: „Oh... mein... Gott... FUCK!“
„Hey... ganz ruhig...“
„GANZ RUHIG? Meine Mitbewohnerin hat sich in ein riesiges Monster verwandelt und du sagst mir, dass ich ganz ruhig bleiben soll? Hast du sie noch alle?“
„Ähm... es muss ja nicht dazu kommen. Es gibt auch andere Riesinnen...“
„Warum sagst du das nicht gleich?“, hörte er die Frau mit erleichtertet und gleichzeitig sauren Stimme sagen.
„Nun... ich hab doch gesagt, dass es der schlimmste Fall ist. Ich schätze Laura eher so ein, dass sie sich gut um die Menschen kümmert und sehr darauf acht gibt, wohin sie tritt. Solltest du also recht haben, musst du dir keine Sorgen machen.“
„Das beruhigt mich jetzt nicht wirklich...“
Jonas war noch immer hin und hergerissen. Auf der einen Seite wollte er Hannah glauben, dass Laura eine Riesin war, aber auf der anderen Seite war dies physikalisch nicht möglich.
„Solange Laura nicht all zu groß wird, sollte es nicht so schlimm sein.“
„Nicht so schlimm? Bereits mit sechs Metern war es schlimm! Du hättest sie sehen müssen. Sie war einfach nur riesig. Verglichen mit ihr, waren wir so groß wie kleine Kinder. Das ist nicht normal.“
„Nun...“, hauchte der junge Mann, der die Vorstellung von einer sechs Meter großen Frau sehr aufregend fand. „In GTS Kreisen ist das eher klein...“
„Das ist verrückt!“, hörte er sie sagen.
„So reagieren die meisten. Aber wie gesagt... ich glaube nicht, dass Laura einen Menschen töten wird. Schau dir einfach den Chatverlauf hier an. Sie hatte echt Probleme mit den Träumen und... OH!“
„Was?“
„Ich fand es schon damals seltsam... sie hat so geredet, als würde das alles wahr werden. Heißt das etwas, dass sie wirklich eine Riesin ist?“
Er hörte Hannah seufzen, ehe diese meinte: „Genau das habe ich dir doch gesagt.“
„Sorry, aber selbst von uns wird das niemand so einfach glauben. Würdest du mir erzählen, wie es passiert ist?“
Danach erzählte Hannah ihm die Geschichte rund um Laura. Er hörte aufmerksam zu und noch immer spürte er diese Mischung aus Erregung und Angst. Sechs Meter waren schließlich für einen Menschen schon viel und so wie es sich anhörte, musste sie bereits größer sein.
Jonas war sich sicher, dass die Welt früher oder später von Laura erfahren würde. Die Große frage war lediglich, ob sie dann wirklich die liebe Riesin war, die er erwartete. Was wenn sie wegen ihm ihren Fetisch ausleben würde?
Bei diesen Gedanken lief ihm eine kalte Schauer den Rücken herunter. Er versuchte sich einzureden, dass er nichts falsch gemacht hatte. Doch er konnte nicht abstreiten, dass er die junge Frau dazu gedrängt hatte, das alles nicht so ernst zu nehmen. Schließlich hatte er angenommen, dass es sich nur um Träume handelte. Doch nun war es Realität geworden.
Ich hoffe, dass euch das Kapitel gefallen hat
Es ist quasi die Geburtstag Ausgabe ![]()
In vollem Umfang weiß sie es nicht. Aber man kann ja auch anders Spaß haben und zur Not setze ich meine Fantasie ein. Aber irgendwann wird das Thema sicherlich kommen. Allerdings weiß hier ja jeder, dass dieser Schritt nicht unbedingt einfach ist.
Das habe ich ja bei Laura auch versucht zu thematisieren und in meinen Augen hat Sebastian noch nicht so ganz die Tragweite des Fetischs verstanden. Darum wird es auch in den nächsten Kapiteln gehen.
Klasse Clips. Leider ist der ein oder andere ja ein wenig in Jahre gekommen und die Qualität dementsprechend nicht mehr so gut.
Marcellino Ich glaube für die Damen ist das nicht immer so spaßig. Dieses ganze Starren muss echt unangenehm sein. Aber ja ich hatte letztens in der U-Bahn auch eine Frau, die noch einmal gut 10 cm größer als ich war.
Leider nein. Das wäre natürlich ein Jackpot xD
Gut, zum Glück ist es nichts ernsteres.
Auch gut, dass du noch genug Ideen hast.
Tut mir echt leid, dass ihr euch Sorgen gemacht habt. Eigentlich hätte ich auch gerne den Wochenzyklus aufrechterhalten. Und gesundheitlich ist bei mir alles vollkommen in Ordnung. Nur habe ich jetzt seit längerer Zeit eine Freundin und da verschieben sich die privaten Interessen ein wenig^^
Es reicht schon, wenn Laura darauf Lust hat ![]()
Ich wollte mal nachhaken wie es hier mit der nächsten Fortsetzung aussieht.
In den letzten zwei Wochen ist kein neues Kapitel rausgekommen und ich vermisse es schon.Wenn du mit Arbeit, Familie, Urlaub, ... beschäftigt bin dann ist das gar kein Problem - das geht selbstverständlich vor.
Sorry, dass ich mich länger nicht gemeldet habe. Irgendwie bin ich die letzten Wochen nicht wirklich zum Schreiben gekommen. Ideen gibt es noch genug, aber es muss auch qualitativ stimmen. Allerdings mache ich gerade wieder Fortschritte und hoffe, dass das nächste Kapitel bald kommt.
habe mich auch schon gefragt was los ist...irgendwas passiert? unüblich von dir das man so lange auf eine Fortsetzung warten muss
Keine Sorge bei mir ist alles gut. Ich hatte nur in den letzten Wochen nie wirklich Zeit in Ruhe zu schreiben. Irgendwie war immer etwas^^ Aber jetzt ist das Wetter ja wieder schlechter.
Ist zwar nicht genau das, auf was ich seit meiner Jugend stehe, aber echt gut zu lesen und sehr unterhaltsam. Gefällt mir
Das ist ja das schöne an unserem Fetisch. Jeder hat da so seine eigene Vorlieben. Ich schreibe hier halt das, was mir gefällt. Es freut mich aber trotzdem, dass dich die Geschichte unterhalten kann
Ich hoffe, dass das auch so bleibt.
Es freut mich, dass euch das Kapitel gefallen hat und die Diskussion ist echt interessant. Allerdings würde ich ja persönlich sagen, dass das Wissen bei General Recken ja bereits in den falschen Händen ist ![]()
Wir werden sehen, was die Zukunft für die Laura und die Menschheit bereit hält ![]()
Nur "mehrere Tropfen"? Stecken in einem Erwachsenen nicht üblicherweise fünf bis sieben Liter Blut?
Ja, aber ein Großteil ist ja auf der Erde geblieben oder klebt noch an ihrem Fuß.
*meldet sich freiwillig*
Das wird Laura freuen
Du stehst jetzt offiziell auf der Speisekarte
Erstaunlich wie schnell sich Laura an ihre "neue Existenz" als Göttin gewöhnt hat. Wie unwirsch sie wohl reagiert sobald sie (wieder) mit Menschen konfrontiert wird welche nicht ihrer "Sekte" angehören?
Ihr kleine Wandlung war da natürlich nicht ganz unbeteiligt
Und naja ich würde Mal sagen der Ausgang ist für Laura das kleinere Problem ![]()
Kapitel 27: Ein zweites Geständnis
Freitag: 07.05.20XX, 14:20
Ungläubig starrte Sebastian auf die Szene, die sich auf der anderen Seite der Scheibe abspielte. Er konnte nicht glauben, dass seine Freundin mit so etwas simplen wie einem Schritt zurück gerade einem Menschen das Leben genommen hatte.
Er wurde kreidebleich, als er ihre Reaktion bemerkte. Sie sah nicht unbedingt so aus, als würde sie ihre Tat bereuen. Doch der Wahnsinn hatte gerade erst begonnen. Die Schüsse des Soldaten waren gut im Raum zu hören. Doch sie alle sahen, dass die Kugeln keinerlei Wirkung auf die Riesin hatten.
„Oh... mein... Gott.“, hauchte er, während er den Anblick nicht abwenden konnte. Beinahe erwartete er, dass das Leben des Soldaten ebenfalls verwirkt war. Die Riesinnen aus den Geschichten waren zumindest spätestens jetzt wahnsinnig geworden.
„Sie ist unaufhaltsam“, hauchte Carina, die wie gebannt auf den Fuß starrte, von dem sich mehrere Tropfen Blut lösten, als Laura ihn hob.
Sebastian schaffte es den Blick von dem Anblick zu lösen und hauchte: „Wäre ich doch nur bei ihr gewesen... Dann... dann wäre der Mann... noch am Leben.“
Die Soldatin antwortete nicht, während Lauras laute Stimme durch den Raum dröhnte: „WIE LAUTET DEIN NAME?“
Der Wissenschaftler drehte sich um und konnte sehen, wie seine Freundin unweit des Soldaten stand, der auf sie geschossen hatte. Obwohl sie ihn nicht hören konnte, stammelte er: „Bitte... verschone ihn... Laura. Bitte... tu... das... nicht.“
Kurze Zeit später dröhnte ihre laute Stimme: „HAB KEINE ANGST TIM. ICH WERDE DARÜBER HINWEGSEHEN, DASS DU AUF MICH GESCHOSSEN HAST. DOCH ICH HOFFE WIRKLICH, DASS DIES NICHT NOCH EINMAL PASSIERT. SONST MUSS ICH DICH LEIDER BESTRAFEN.“
Sebastian wollte gerade erleichtert ausatmen, als er Laura sagen hörte: „UND JETZT MÖCHTE ICH SEBASTIAN SEHEN. LASST IHN ZU MIR!“
Sein Herz machte einen Sprung, während er versuchte ruhig zu bleiben. Er wusste nicht so ganz, was er erwarten sollte. Für einen kurzen Moment blickte er zu Carina, die regungslos vor dem Fenster stand.
„Du solltest zu ihr gehen...“, hauchte sie, ohne den Blick von der Riesin abzuwenden.
Der junge Mann nickte und verließ den Raum wortlos. Dabei ging er an ähnlich entsetzte Gesichter vorbei wie sein eigenes. Dieser Umstand machte ihm nur noch mehr Angst. Schließlich waren es Männer und Frauen, die dem Tod bereits mehrere Male begegnet waren und womöglich selbst ein Leben auf dem Gewissen hatten.
Er ging eine Treppe hinunter und versuchte sich währenddessen einzureden, dass Laura ihm nichts tun würde. Doch schon bald merkte er, dass dies nicht sein eigentliches Problem war. Viel mehr nagte an ihm, dass sie einen Menschen auf den Gewissen hatte. Dabei hatte er keine Ahnung, wie er mit diesem Umstand umgehen sollte.
Vermutlich war es das Beste so zu tun, als hätte er davon nichts mitbekommen. Doch als er in die Halle trat, war die Blutlache kaum zu übersehen. Ihm kamen Soldaten entgegen, die ängstlich vor der Riesin zurückwichen, die ihn scheinbar entdeckt hatte. Sie brauchte nur wenige Schritte, um ihn zu erreichen.
Als sie vor ihm in die Knie ging, blieb er wie angewurzelt stehen. Er blickte zu ihr hinauf und aus nächster Nähe wurde noch einmal mehr deutlich, wie gigantisch ihr Körper war. Ihre Brüste hatten sich in gewaltige Kugeln verwandelt, zwischen denen sie mit Leichtigkeit einen Menschen zerquetschen konnte. Als er weiter nach oben schaute, bemerkte er, dass Laura erleichtert lächelte.
„DA BIST DU JA.“, dröhnte ihre Stimme vom Himmel.
Ihre linke Hand griff nach ihm und ihre langen Finger umschlossen überraschend zärtlich seinen Oberkörper. Im nächsten Moment ging es für ihn ein Stück nach oben, ehe sie ihn auf ihrer rechten Hand absetzte. Als sie diese zu ihrem Gesicht hob, wurde er von der gewaltigen Beschleunigung auf die Knie gezwungen.
Lächelnd betrachtete sie seine kleine Gestalt, ehe sie deutlich leiser fragte: „Geht es dir gut? Dir hat doch niemand etwas angetan oder?“
Er konnte nicht anders und atmete erleichtert aus, ehe er antwortete: „Ja, mir geht es gut. Aber ich glaube kaum, dass das hier das Thema sein sollte.“
„Wieso?“, fragte sie überrascht.
Der junge Mann nahm all seinen Mut zusammen und erhob sich langsam. Sein Blick wurde ernst, ehe er meinte: „Ich möchte nie wieder sehen, dass du einen Menschen tötest, Laura.“
„Also... hast du es gesehen?“, hauchte sie sichtlich überrascht. Er konnte sehen, wie das Lächeln einem ernsten Ausdruck wich.
„Ja... Bitte versprich mir, dass du das nie wieder machen wirst.“, hauchte er angespannt.
„Das kann ich nicht.“, meinte sie sofort und wich dabei seinem Blick auf. Sein Herz setzte einen Schlag aus und er spürte, wie ihm eine kalte Schauer über den Rücken lief. Nach einer kurzen Pause fügte sie hinzu: „Ihr Menschen seid klein und leicht zu übersehen.“
Ihm entging nicht, dass sie mit ihrem Satz indirekt klarstellte, dass sie selbst nicht länger ein Mensch war. Doch das jagte ihm weitaus weniger Angst ein, wie die Bilder, die sein Verstand in diesem Moment produzierte. Er sah einen blutverschmierten Fuß vom Himmel hinabrasen.
Sofort schüttelte er den Kopf, um die grauenvollen Bilder los zu werden. Dann meinte er: „Willst du damit etwa sagen, dass es dir egal wäre, wenn ich unter deinem Fuß landen würde?“
Als ihr großer Körper erzitterte, hatte er Mühe das Gleichgewicht zu halten. Ihre Blicke trafen sich und ihre großen Augen schienen einen Moment zu leuchten. Dann hauchte sie: „Das wollte ich damit nicht sagen. Ich würde mir selbst nie verzeihen, wenn dir etwas geschehen würde.“
Ihr warmer Atem blies über ihn hinweg, ehe sie ihre Hand näher an ihr Gesicht hob. Ihr Mund kam näher und näher, ehe sie ihm einen gewaltigen Kuss gab. Für einen Moment bekam er keine Luft und er hatte das Gefühl, als würde er jeden Moment nach hinten fallen. Doch dann lösten sich die Lippen von ihm und er sah ein liebevolles Lächeln von Laura, welches sein Herz schneller schlagen ließ.
„Keine Sorge...“, hauchte sie. „Ich werde dich beschützen, Schatz.“
Für einen Moment hatte er das Gefühl, als würde er mit der Laura reden, die er kannte. Im nächsten Augenblick erhob Laura sich ohne Vorwarnung und binnen weniger Sekunden ging es für Sebastian mehrere Meter weiter in Richtung Hallendecke. Diese war zwar immer noch mehr als doppelt so hoch, wie Laura groß war. Doch er wusste, dass er einen Sturz aus dieser Höhe vermutlich nicht überleben würde.
Recht langsam und fast schon vorsichtig drehte sie sich um. Danach setzte sie sich in Bewegung, während sie ihn nun etwas unterhalb von ihrem Gesicht und oberhalb von ihren großen Brüsten hielt.
„Wo wollt ihr hin, Göttin.“, hörte er die Stimme des Generals.
Ohne stehen zu bleiben, antwortete Laura: „Ich gehe zum Strand, um ein bisschen Spaß zu haben.“
Als die Soldaten Anstalten machten, ihr zu folgen, fügte sie hinzu: „Ihr bleibt hier und bereitet mein Abendessen vor!“
„Jawohl meine Göttin.“, rief der Mann ehrfurchtsvoll. Vor ihr liefen die Männer eilig aus ihrem Weg, da sie noch immer Angst hatten, dass sie auf sie trat. Sebastian konnte, als er zu ihrem Gesicht schaute, ein amüsiertes Lächeln sehen. Ihm fiel auf, dass sie selbstbewusst an den Menschen vorbeiging. Ihre Nacktheit schien ihr in diesem Moment entweder entfallen oder egal zu sein.
Sie erreichten das Hallentor, welches eilig von einem Soldaten geöffnet wurde. Selbst Sebastian konnte das ungeduldige Tapsen eines von Lauras Füßen hören, obwohl er nicht genau sagen konnte, welcher es war, da er sich nicht an den Rand der Hand traute.
Irgendwann bückte sich Laura ein wenig und trat hinaus ins Freie. Zunächst blendete Sebastian die Sonne, doch als sich seine Augen an die Helligkeit gewöhnt hatten, öffnete er seinen Mund. Er befand sich etwa auf einer Höhe von 15 Metern und hatte eine gute Aussieht auf den Stützpunkt, der sich vor ihm erstreckte.
Die kleinen Soldaten, die irgendwelchen Aufgaben nachkamen, blieben wie angewurzelt stehen, sobald sie die Riesin entdeckten. Im nächsten Moment hörte er ein lautes Kichern von Laura. Er drehte sich zu ihr um und sah ein breites Lächeln auf ihren Gesicht.
„Alles ist so unglaublich klein.“, hauchte sie, ehe sie weiterging und sich dabei neugierig umschaute. Auch Sebastian entging nicht, dass neben ihr die meisten Militärfahrzeuge winzig erschienen. Lediglich Schiffe und Flugzeuge konnten die Riesin noch überragen. Selbst die imposanten Hallen sahen neben ihr klein aus. Zudem würde Laura in den nächsten Wochen noch weiterwachsen. Wenn sie dabei weiter so viel wuchs, würde die Welt innerhalb kürzester Zeit wortwörtlich zu Füßen liegen.
Freitag: 07.05.20XX, 14:40
Als Laura sich auf einen Strandabschnitt etwas abseits des Stützpunktes setzte, blickte sie zunächst auf das Meer hinaus. Für einen Moment kam sie zur Ruhe und sie hatte das Gefühl, als würde die gesamte Aufregung der letzten Stunden langsam sacken.
Vorsichtig setzte sie Sebastian rechts neben sich auf den Boden ab. Als er von ihrer Hand gegangen war, streckte sie sich für einen Moment, ehe sie ihren Blick wieder auf ihren Freund warf. Ruhig und möglichst leise, meinte sie: „Ich hoffe, dir gefällt die Aussicht.“
Sie war sich fast schon sicher, dass sein Gesicht in diesem Moment errötete. Sein Blick wanderte zu ihren großen Brüsten und sie fügte lächelnd hinzu: „Ich meinte eigentlich das Meer.“
„Oh...“, hörte sie ihn stammeln. „Verzeih mir...“, sagte er mit verlegener Stimme.
Es passte nicht so wirklich mit seiner ernsten Stimme von eben zusammen. Doch es zeigte, dass auch er von ihrer riesigen Erscheinung eingeschüchtert wurde.
Sanft stupste sie ihn mit ihrer rechten Hand an und sie konnte sehen, wie er ein kurzes Stück überrascht über den Sand stolperte, ehe er das Gleichgewicht verlor und hinfiel. Sie konnte nicht anders und kicherte.
„Hey... wofür war das?“, rief Sebastian mit gespieltem Ärger.
Lächelnd hauchte sie: „Mir war einfach danach.“
Er wollte gerade etwas entgegnen, als das Lächeln aus ihrem Gesicht verschwand und sie deutlich ernster meinte: „Ich bin dir wirklich dankbar, dass du immer noch zu mir hältst, obwohl... so viel passiert ist.“
Mit ihrer linken Hand fuhr sie durch den Sand und hinterließ tiefe Spuren, die so schnell nicht verschwinden würden.
„Wie fühlt es sich an? Also ich meine: Wie fühlt es sich an, eine Riesin zu sein?“, fragte Sebastian zögernd.
„Wundervoll.“, sagte Laura sofort. „Du kannst dir nicht vorstellen, wie mächtig ich mich fühle. Zudem habe ich das Gefühl, als könnte ich das erste Mal so wirklich Ich sein. Es wirkt schon fast so, als wäre ich dazu bestimmt gewesen, eine Riesin zu sein. Aber womöglich liegt es auch einfach nur daran, dass dies mein Fetisch ist.“
Sie konnte sehen, wie er stumm zu ihr hinaufblickte, ohne auf ihre Worte zu reagieren. Hatte er Angst oder ging er einfach nur in Ruhe durch, was er als nächstes fragen sollte? Sie konnte es nicht sagen.
Nach einer Weile hörte sie ihn fragen: „Was willst du jetzt machen?“
Ihr Blick wanderte zum Meer und sie hauchte ehrlich: „Wer weiß... Das hängt auch von der Menschheit ab. Ich glaube kaum, dass die Menschen mich einfach als Göttin anbeten werden, wie es die Soldaten hier getan haben. Ich weiß nur, dass ich meinen Fetisch ausleben möchte.
Es mag seltsam klingen, aber es gibt genug Männer dort draußen, die es kaum erwarten können, von mir zertreten oder gegessen zu werden. Das bedeutet nicht, dass ich dies machen werde. Fürs Erste würde es mir auch schon reichen, ihr ängstliches Flehen zu hören, wenn ich sie mit meinen Füße berühre. Genauso reizt es mich, einen verzweifelten Menschen in meinem Mund zu haben, der wild um sich schlägt. Allein der Gedanke lässt mein Herz schneller schlagen.“
Sie konnte sehen, wie Sebastian sich ein paar Schritte von ihr entfernte, weshalb sie traurig lächelte. Leise hauchte sie: „Du musst verstehen, dass ich nicht anders kann. Dies sind meine dunkelsten Fantasien und bitte glaube mir, dass ich dir nicht ein einziges Haar krümmen werde. Du bist mein Freund und ich würde dir nie etwas antun. Doch du solltest genau deshalb wissen, wie ich empfinde.“
Nun da sie diese Worte ausgesprochen hatte, gab es kein Zurück mehr. Sie wusste, dass dieses Geständnis noch einmal eine Stufe heftiger war als ihr erstes. Fast schon erwartete die Riesin, dass Sebastian sie verlassen würde. Doch selbst dann würde sie ihm nicht ein einziges Haar krümmen. Allgemein hatte sie sich vorgenommen, ihren Fetisch nur an Menschen auszuleben, die auch dazu bereit waren.
„Ich hatte bereits befürchtet, dass es dazu kommen würde, nachdem ich bei deinem Wachstum nicht dabei gewesen bin. Doch es war wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis du deinem Fetisch nicht länger widerstehen konntest.“
Noch immer lächelte sie traurig, während sie ihre rechte Hand vorsichtig nach ihm ausstreckte. Zu ihrer Verwunderung schreckte er nicht zurück, sodass sie sanft mit ihren Zeigefinger über seinen Kopf streicheln konnte.
Dann meinte er: „Die letzten Tage habe ich mir immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie ich damit umgehen sollte. Ehrlich gesagt habe ich mir ausgemalt, wie du zu einer Bestie wirst und jeden einzelnen Menschen umbringst.“
„Nun gewisse Leute werden mich wohl so sehen.“, hauchte sie.
„Aber das bist du nicht.“, sagte er zu ihrer Überraschung. „Ich bin überrascht, wie gut du deine Gefühle im Griff hast. Schließlich reden wir hier von einem tiefverwurzelten Verlangen, welches du normaler Weise nie richtig hättest ausleben können. Doch anstelle wahllos auf Menschen zu treten oder sie zu verspeisen, sitzt du nun hier und redest mit mir.“
Düster meinte Laura: „Es könnte ja noch dazu kommen...“
„Das glaube ich nicht.“, antwortete Sebastian sofort. „Du bist nicht diese 08/15 Riesin aus den Geschichten. Selbst jetzt noch liegt dir das Wohl der Menschheit am Herzen, obwohl wir in deinen Augen die Größe von Spielzeug haben.“
„Genau deshalb werde ich einen Teil von euch genau wie Spielzeug behandeln. Der Rest wird mich vergöttern und mir blind folgen.“, sagte sie und spürte dabei eine Woge der Macht.
Sie erinnerte sich nun wieder an längst vergessene Träume, in dem sie als Göttin über die gesamte Welt geherrscht hatte. Der Gedanke gefiel ihr und sie war sich sicher, dass sie auf kurz oder lang dieses Ziel erreichen würde.
„Du wirst eine gerechte Göttin sein, die gute Menschen beschützt und böse Menschen bestraft.“, sagte Sebastian voller Überzeugung.
Sie konnte nicht anders und kicherte bei diesem Satz. „Verzeih mir. Ich habe doch tatsächlich für einen Moment geglaubt, dass du dich von mir abwenden würdest.“, hauchte sie, während die ersten Freudentränen ihre Wangen hinunterliefen.
„Ich liebe dich Laura. Daran wird sich nie etwas ändern.“, meinte er.
„Ich liebe dich auch.“, antworte sie mit leicht geröteten Wangen.
Für etwa eine Minute sahen sie sich einfach nur an, ehe Sebastian meinte: „Und ich habe wieder eine bitte an dich, Laura.“
„Okay?“, hauchte sie überrascht und fragte sich, was er wohl meinte.
Als er sprach, weiteten sich ihre Augen vor Überraschung: „Ich will nicht, dass du deinen Fetisch mit einem anderen Menschen auslebst. Stattdessen möchte ich, dass du ihn an mir auslebst!“
Sie starrte mit klopfendem Herzen zu ihm herab. „Aber...“, hauchte sie. „Bist du dir sicher?“
Er nickte und sie spürte, wie sie eine warme Woge der Zuneigung durchflutete. Es musste ihm unglaubliche Überwindung gekostet haben, diesen Satz zu sagen. Gleichzeitig zeigte er aber auch sein unerschütterliches Vertrauen in sie.
„Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel mir das bedeutet.“, hauchte sie und lächelte.
Im nächsten Moment erhob sie sich und meinte: „Aber darauf komme ich später zurück. Nun möchte ich erst einmal ins Meer.“
Ohne auf eine Antwort oder Reaktion ihres kleinen Freundes zu warten, ging sie ins Meer. Ihre Füße sanken tief in den Sand ein und als sie zurückblickte, konnte sie die deutliche Form ihres Hinterns sehen. Lächelnd trat sie in die kühle See. Die Wellen waren nicht einmal so hoch wie ihre Zehen und kitzelten deshalb nur ein wenig an ihrer Haut.
Mit großen Schritten ging es weiter ins Meer. Innerhalb von kürzester Zeit erreichte sie eine Tiefe, bei der ein Mensch bereits Schwimmen musste. Doch ihr reichte das Wasser nicht einmal bis zu den Knien. Während sie tiefer in das Meer ging, betrachtete sie ihr Freund vom Strand aus.
Als sie sich zu ihm umdrehte, winkte er und ihr wurde das erste Mal bewusst, dass sie schon bald weiter draußen war, als sie jemals geschwommen war. Als ihr das Wasser bis zu den Brüsten reichte, drehte sie sich erneut um. Ihr Freund wirkte in diesem Moment noch winziger und es fiel schwer überhaupt irgendwelche Einzelheiten festzustellen. Man konnte ihren Blick vergleichen mit dem von einem Motorboot, mit dem Urlauber schon einmal in der Nähe des Strand herumfuhren.
Zudem begriff sie in diesem Moment, dass sie Schwimmbäder nur noch als Badewannen benutzen konnte. Vermutlich waren bereits jetzt einige Badeseen ihr zu klein, weil diese nicht einmal annähernd tief genug waren.
Ein letztes Mal winkte sie ihrem Freund zu, ehe sie sich umdrehte und ein kleines Stück hinausschwamm. Etwas später kamen hohe Wellen am Strand an, da sie das Meer ein wenig aufwühlte. Zu gerne hätte sie in diesem Moment mit Sebastian gespielt, doch sie hatte Angst, dass ihm dabei etwas passierte.
Gleichzeitig wollte sie nicht zu weit nach draußen schwimmen. Zwar fuhren die Container- und Kreuzfahrtschiffe einen großen Bogen um die Insel, aber sie wollte trotzdem nicht riskieren, gesehen zu werden. Zudem konnte sie hören, wie am Stützpunkt mehrere Hubschrauber starteten, die damit begannen über die Insel und das Meer zu kreisen.
Als einer von diesen über ihr hinwegflog, winkte sie dem Piloten zu. Dieser schien daraufhin für einen kurzen Moment vor Schreck die Kontrolle zu verlieren, da der Helikopter gefährlich an Höhe verlor. Gerade rechtzeitig riss er sich zusammen und Laura konnte sehen, wie er zügig etwas mehr Abstand zwischen sich und der Riesin schaffte. Wie eine lästige Fliege wollte er danach über sie kreisen.
Doch sie rief: „Habe ich nicht klar und deutlich gesagt, dass ich mit Sebastian allein sein möchte?“
„Aber... Göttin.“, hörte sie den Piloten über Lautsprecher sagen. „Was wenn Euch etwas geschieht.“
Sie seufzte und fragte sichtlich verärgert: „Höre ich da etwa Widerworte?“
„Nein... Göttin. Verzeiht mir.“, rief der Soldat eilig, ehe er abschwirrte.
Doch er hatte bereits Laura die Lust am schwimmen geraubt und so begann sie zum Strand zurückzuschwimmen. Sie nahm sich vor später mit dem General ein ernstes Wörtchen zu reden. Der Soldat mochte es ja gut gemeint haben, aber sie erwartete von ihrem Gefolge Gehorsam. Auf der anderen Seite konnte sie sich auch mit dem Gedanken anfreunden, sie winzigen Soldaten zu bestrafen. So oder so lagen vor ihr sehr spannende Tage. Laura war gespannt, wie ihr Leben von jetzt an weitergehen würde. Doch schon jetzt hatte sie sich daran gewöhnt, eine Göttin genannt zu werden.
Achso, okay
Ich hoffe auf jeden Fall dass sie sich immer wieder gut erinnern kann.
Ich bin gespannt ob sie sich was von Sebastian sagen lässt, wenn sie absichtlich was zerstört.
Ja mal sehen, ob sich eine Göttin von einem Menschen etwas sagen lässt ![]()
Zum Thema das Lauras Hirn gewachsen ist aber ihre Synapsen nicht, sondern stattdessen einfach mehr geworden sind - und was geschieht wenn sie einen Wachstumsschub hat bei jenem ihre Hirnveränderung (zunächst) nicht mithalten kann? Dann haben wir ein Tier in Gestalt einer riesigen Frau rumlaufen. Das kann nicht gesund sein. Vor allem für Dritte.
[Da hab' ich ja fast ins Schwarze getroffen.
Wenngleich das Ergebnis wohl noch schlimmer ist.]
Eine der ersten GTS Geschichten, die ich gelesen habe, handelte von einer Professorin, die gewachsen ist und dadurch zu einem wilden Tier geworden ist, welches die komplette Welt zerstört hat. Im Prinzip habe ich hier darauf angespielt
Aber ja das Ergebnis wäre bei einem kommenden Wachstum verheerend. Wenn sich ihre Größe noch einmal mehr als verzehnfachen würde innerhalb von kürzester Zeit, wäre das Ergebnis vermutlich ein anderes. Zudem darf man nicht vergessen, dass sie sich bereits jetzt nicht mehr als Mensch sieht...
Also ist der Professor Teil der Verschwörung.
Mal sehen, ob er nur ein Handlanger ist oder der Big Boss ![]()
Schönes Kapitel. Die Sache mit dem Hirn wirkt etwas "Deus Ex Machina" ist aber eine nette Variante Lauras friedliebendes Naturell zu verändern.
Grabis Frage ob sich (grausame Göttin) Laura von Sebastian etwas sagen lässt ging mir auch durch den Kopf. Zugegeben du bist nicht Schmirgo ...
Ich bin mal gespannt wir Lauras angeteaster Ausbruch verläuft.
Es hat den Prozess im Prinzip nur beschleunigt. Irgendwann hätte Laura so oder so das Zepter an sich gegriffen, da sie nun einmal den Fetisch hat und von den Soldaten vergöttert wird. Aber ich schätze mal, dass die Antwort auf eure Frage, Sebastian jetzt auch gerne hätte. Er weiß ja nicht, dass Laura ihn um jeden Preis beschützen möchte.
Wieder eine interessante Fortsetzung.
Nur ich finde es leider schade, dass Laura immer mehr vergisst
Es wäre wahrscheinlich interessanter wenn sie sich immer noch ganz gut erinnern Könnte. Aber einen Haken muss es ja immer beim wachsen geben.
Ich freu mich auf den nächsten Teil.
Freut mich zu hören, dass das Kapitel gefallen hat.
Sie kann sich doch jetzt wieder gut erinnern :O Nur hat sich halt ihre Persönlichkeit ein klein wenig gewandelt und ihr Fetisch ist jetzt deutlich ausgeprägter
Wieder eine gelungene Fortsetzung.
Und ich kann mich gabi´s kommentar anschließen.
Sollte demnächst noch ein wachsstumschub kommen...ohje, die armen menschen tun mir (nicht) leid
bin mal gespannt wie sie auf Sebastian reagiert oder was zwischen den beiden passiert
Danke, das hört man gerne.
So oder so ist es eine schlechte Idee sich mit Laura anzulegen ![]()
So da wir nun Ereignis zwei hinter uns haben nach der Party, auf das ich die ganze Zeit hingearbeitet habe, geht es weiter mit Laura und ein paar Hintergrundinformationen. Ich hoffe euch Gefallen die Enthüllungen ![]()
Kapitel 26: Das Erwachen der Göttin
Freitag: 07.05.20XX, 14:05
Als sich Sebastian wieder fing, riss er den Blick von seiner riesigen Freundin, um Carina anzuschauen. Diese stand mit offenem Mund neben ihm. Doch sie schien eher fasziniert als verängstigt von dem Anblick zu sein.
„Das sind nie im Leben 15 Meter.“, hauchte Sebastian.
„Nein... Es sind eher 20 Meter.“, antwortete die Soldatin, ohne den Blick von der Riesin abzuwenden.
Er erschauderte, als ihm bewusst wurde, dass sie nun etwa zehn mal so groß war wie ein Mensch. Gleichzeitig war ihr Gewicht um mehr als das 1000fache angestiegen. Denn als er zu ihr blickte, war er sich absolut sicher, dass ihre Brüste größer geworden waren. Dadurch waren sie nur noch einmal enormer. Tatsächlich waren sie bereits höher und fast so breit, wie Laura ursprünglich groß gewesen war.
„Es scheint so, als hätte ich mich verrechnet oder aber die Datengrundlage war doch nicht gut genug.“, meinte Carina mehr zu selbst als zu ihm.
Er riss den Blick von dem gewaltigen Vorbau los und starrte sie an. „Also wird sie noch größer, als du vorhergesagt hast?“
„Gut möglich.“, meinte Carina und lächelte. „Wir können es eh nicht ändern.“
Er schluckte, da sie es sagte, als wäre dies nichts Besonderes. „Fühlst du denn nicht auch nur die kleinste Reue bei diesem Anblick?“
„Warum sollte ich? Laura ist wunderschön und spätestens jetzt eine Göttin. Sie ist der nächste und logische Schritt in der Evolution. Ihr Körper wird ja nicht einfach nur größer...“
„Wie meinst du das?“
„Nehmen wir einfach das Gehirn von Laura. Durch ihr Wachstum um das zehnfache, hat sich das Volumen um das Tausendfache gesteigert. Doch ihre Synapsen sind keineswegs gewachsen. Es sind einfach nur mehr geworden. Ansonsten würde sie wohl kaum die vielen Eindrücke verarbeiten können, die gerade auf sie einprasseln müssen.“
Nach einer kurzen Pause fügte die Soldatin hinzu: „Mein Vater hat mir erzählt, dass innerhalb der letzten Wochen, Laura gewisse Aufgaben immer leichter gefallen sind. Dies lässt sich damit erklären, dass ihr Gehirn bereits dort größer geworden ist.“
Er blickte die Riesin an und fragte sich, ob er Laura überhaupt noch wiedererkennen würde, sobald das Militär ihre Verwandlung abgeschlossen hatte. Nicht einmal ansatzweise konnte er sich vorstellen, wie sich seine Freundin in diesem Moment fühlen musste. Er wusste nur, dass ihre Größe bereits jetzt beängstigend war und doch war sie übernatürlich schön.
Freitag: 07.05.20XX, 14:05
Als sich Lauras Atem nach ihrem Wachstum langsam beruhigte, saß sie total verschwitzt in der Halle und starrte mit einem leeren Blick in die Halle. In ihrem Kopf befand sich nichts als eine gähnende Leere.
Langsam begann sie an ihrem nackten Körper hinunterzublicken. Sie entdeckte einen winzigen Tisch, der nicht weit von ihren nackten Füßen entfernt lag. So wirklich etwas damit anfangen, konnte die junge Frau aber nicht.
Während sie sich weiter umsah, konnte sie sich wieder an ihren Namen erinnern. Sie hieß offenbar Laura Weber. Als sie in der Leere in ihrem Kopf nach weiteren Anhaltspunkten suchte, wer sie war, wurde sie fündig.
Was sie dort sah, sollte sie für immer verändern. Man konnte es eine Ironie des Schicksal nennen, dass sie sich als erstes an einen Traum erinnerte, in dem sie als Riesin durch die Straßen ging. Womöglich lag es aber einfach nur daran, dass sie nun eine Riesin war.
Sie blinzelte, während sie nach weiteren Anhaltspunkten suchte. Sie entdeckte weitere Erinnerungen aus ihren Träumen. Einmal wuchs sie scheinbar in einem Forschungsgebäude und brach am Ende sogar durch das Dach des mehrstöckigen Gebäudes. Ein anderes Mal nahm sie einen jungen Mann und platzierte ihn zwischen ihren beiden Brüsten.
Es begann eine verheerende Kettenreaktion in ihrem Kopf stattzufinden. Als Nächstes erinnerte sich Laura an die Geschichten, die sie gelesen hatte. Ihr Herz begann schneller zu schlagen und sie spürte, wie sich tief in ihrem Inneren etwas danach sehnte, eine Riesin zu sein.
Fast hatte sie das Gefühl, als würde sie aus einem langen Schlummer erwachen. Es fühlte sich richtig an, über die Menschheit zu ragen und auf diese herabzusehen. Eine Stimme wanderte durch ihren Kopf: „Genieße es einfach. Es wird dir gefallen, vertrau mir.“
Bei diesen Worten erschauderte sie. Binnen Sekunden verbanden sich in ihrem Kopf die neu entstandenen Synapsen und ihre Persönlichkeit passte sich mehr und mehr ihrer Größe und dem damit verbundenen Fetisch an. Laura holte tiefe Atemzüge, während sie sich der unzähligen Möglichkeiten bewusst wurde, die sich ihr nun boten.
Endlich konnte sie ihr Verlangen in vollsten Zügen ausleben. Der Gedanke gefiel ihr und sie musste lächeln. Dann erinnerte sie sich an Sebastian. Plötzlich durchströmte sie eine unglaubliche Zuneigung zu dem Menschen, die sie selbst ein wenig verwirrte. Dennoch entschloss sie sich mit allen Mitteln zu verhindern, dass diesem Menschen etwas geschah.
Kurz darauf kehrten die Erinnerungen an ihr bisheriges Leben zurück. Aber anstelle wieder zu der sanften und netten Frau zu werden, fragte sie sich, warum sie sich so lange gegen ihr Verlangen gewehrt hatte. Bereits nach dem letzten Wachstum wäre es die richtige Entscheidung gewesen, ihre damit gewonnene Macht zu genießen. Ihre Sorgen erschienen ihr plötzlich seltsam.
„Hallo Laura. Gefällt dir deine neue Größe?“, hörte sie plötzlich eine ihr nicht gänzlich unbekannte Stimme sagen.
Neugierig sah sie sich um, bis sie einen Soldaten entdeckte, der rechts hinter ihr stand. Verglichen mit ihrem riesigen Körper war er einfach nur winzig. Sie vermutete, dass er etwa doppelt so groß wie ihr Zeigefinger war.
„Hallo, kleiner Mann. Ich fühle mich großartig.“, antwortete sie. Für einen kurzen Moment überlegte sie, ob sie den Soldaten fragen sollte, wer er war. Doch es erschien ihr nicht wichtig, den Namen von jemand so kleines zu erfahren.
Sie drehte sich, sodass sie auf den Knien saß, ehe sie sich vorbeugte. Ihren Kopf stützt sie mit ihren beiden Händen, während ihre Ellbogen sich am Boden abstützten. Dadurch konnte sie den kleinen Mann noch besser betrachten, der ein wenig vor ihr zurückwich.
Kichernd meinte sie: „Habe ich dir etwa Angst eingejagt?“
Er kam wieder etwas näher, ehe er meinte: „Ich wollte nur sichergehen, dass du mich nicht versehentlich verletzt.“
„Keine Angst, kleiner Mann. Ich will dir nichts tun.“, meinte sie und fügte in Gedanken hinzu: „Noch nicht.“ Ihr wurde sofort bewusst, dass ihr altes Ich diesen Gedanken niemals gehabt hätte. Sie wurde sich der gewaltigen Änderung bewusst, die sie durchlebt hatte. Doch es gab kein Zurück mehr.
Der Soldat schien sich ein wenig zu entspannen. Trotzdem bemerkte sie, wie sein Blick unruhig durch die Halle glitt. Laura nutzte den Augenblick, um ihn genauer zu betrachten. Obwohl er so winzig war, konnte sie an seinem Körper jede Menge Details erkennen.
An seiner Uniform schienen mehrere Orden und andere Auszeichnungen befestigt zu sein, woraus sie schloss, dass er ebenfalls ein General war. Er wirkte durchaus wie ein gutgebauter Mann, vor dem normal große Menschen Respekt hatten. Zudem trug er eine Schusswaffe, vor der die Riesin aber nur wenig Angst hatte, da sie unglaublich winzig wirkte.
Als sie sein Gesicht genauer betrachtete, erkannte sie den Mann vor sich. Früher wäre sie sicherlich verwundert gewesen und womöglich wäre sie erstarrt. Doch jetzt nahm sie Erkenntnis einfach so hin, dass vor ihr Professor Recken stand.
„Es freut mich jedenfalls zu hören, dass du Gefallen an deiner Größe hast.“, meinte der Mann.
Laura erhob sich ohne Vorwarnung vor den Soldaten. Binnen Sekunden schoss ihr Körper in die Höhe. Ihr entging nicht, dass die meisten der Menschen sich unruhig ansahen. Sie blickte an ihren großen Brüsten vorbei hinab auf die Gruppe. Plötzlich kamen ihr die Soldaten noch kleiner und winziger vor.
„Wie soll ich dich jetzt nennen kleiner Mann? Professor oder General?“, fragte Laura neugierig.
„Wie du möchtest, Laura. Schließlich bist du nun eine Göttin.“, antwortete Professor Recken.
Sie lächelte, als sie von ihm Göttin genannt wurde. Leise und trotzdem gut hörbar antwortete sie: „Nun dann bleibe ich bei kleiner Mann. Schließlich seid ihr alle ziemlich klein.“
Ihr entgingen nicht die Blicke der winzigen Menschen, die vielleicht fünf Meter von ihren Füßen entfernt standen. Sie kicherte und hauchte: „Gefällt euch der der Anblick?“
Es dauerte etwas, bis der frühere Professor antwortete: „Ihr seht umwerfend aus, Göttin Laura. Ich hätte mir Euren Anblick nicht einmal erträumen können, als ich Euch für das Experiment vorschlug.“
Sie blinzelte, während ihr Blick starr auf den winzigen General gerichtet war. Er hatte das ausgesprochen, was sie bereits vermutete hatte, als sie ihn erkannt hatte. In diesem Moment erinnerte sie sich an die Präsentation, in der es um ein Wachstum von 300% gegangen war. Kurz darauf war sie drei Mal so groß geworden. Damals hatte sie gedacht, dass es um eine Firma ging und nicht um sie selbst.
„Du hast das Experiment manipuliert?“, hauchte sie überrascht.
„Oh nur ein kleines bisschen.“, antwortete Professor Recken. „Ohne Professor Schmidts Hilfe wärst du noch immer die kleine Frau, die du vor ein paar Wochen gewesen bist. Nur dank ihr, konnte ich die Forschung deines Vaters vollenden. Er wäre sicherlich stolz auf dich, wenn er wüsste, dass du unsere Welt für immer verändern wirst.“
Die Riesin nahm einen tiefen Atemzug nach diesen Worten. Ihr mochte diese Größe gefallen. Doch ihr Vater hatte sicherlich nie den Plan gehabt, seine eigene Tochter in eine fast zwanzig Meter große Riesin zu verwandeln.
„Was hast du mit mir vor?“, fragte sie mit überraschend ruhiger Stimme. Sie hatte in diesem Moment noch hunderte andere Fragen. Doch dies war die alles entscheidende Frage, von der ihr weiteres Handeln abhing. Ihr entging nicht, dass sich in der Halle eine unangenehme Stille ausbreitete.
Unruhig sah sie dabei zu, wie der General langsam nach vorne ging, ehe er sich hinkniete: „Ich habe mein Ziel bereits erreicht. Nun werde ich alles tun, was Ihr mir befehligt, meine Göttin.“
Auch die restlichen Soldaten knieten sich zögernd vor ihr hin. Erleichtert atmete Laura aus, ehe sie eine Woge der Macht durchfloss. In diesem Moment fühlte sie sich wirklich wie eine Göttin. Sie genoss das Gefühl in vollsten Zügen, ehe sie einen unbedachten Schritt nach hinten machte, um den General besser sehen zu können.
Für einen kurzen Moment hörte sie einen schrillen Schrei. Dieser erstickte, als sie plötzlich unter ihrem linken, sich senkenden Fuß einen weichen Widerstand fühlte. Im nächsten Moment fühlte sie nur noch eine weiche Masse, aus der eine Flüssigkeit drang, ehe der Fuß komplett auf dem Boden aufsetzte.
Langsam schaute sie über ihre linke Schulter hinab. Zunächst erblickte sie mehrere Soldaten, die unweit von ihren nackten Fuß standen und fassungslos auf diesen blickten. Unter der nackten Sohle strömte eine rote Flüssigkeit hervor.
Als sie diese als Blut identifizierte, hörte sie wie jemand aus einer Waffe feuerte. Kurz darauf schrie jemand: „DU MONSTER!!!“
Die Schüsse landeten stechend in ihrem linken Bein. Doch die Riesin konnte nicht erkennen, dass sie einen großen Schaden anrichteten. „Das... das wollte ich nicht.“, hauchte sie.
Sie log nicht einmal. Denn es war wirklich nicht ihre Absicht gewesen, auf einen Menschen zu treten und sein Leben zu beenden. So wirklich leid tat es ihr aber auch nicht. Denn das Gefühl der Macht wurde nur noch einmal stärker.
Als der Soldat sein komplettes Magazin eines Sturmgewehrs leer geschossen hatte, ließ er die Waffe fallen und sank kreidebleich zu Boden. Sein Blick war auf Laura gerichtet, die nicht einmal eine winzige Schusswunde zu haben schien. Stattdessen hörte er die letzten Kugeln klirrend auf den Boden fallen.
Als sie langsam den Fuß hob, schrie der Mann schrill: „Bitte verschone mich.“
Langsam drehte sich Laura zu ihm hin, wobei sie versehentlich das Blut mit ihrem linken Fuß ein wenig verteilte. Sanft sagte sie: „Wie lautet dein Name?“
Der Soldat starrte sie verdutzt an, ehe er zögernd antwortete: „Tim... ich... heiße... Tim.“
Sie lächelte, so als wäre ihr Mord nie passiert, ehe sie mit engelsgleicher Stimme sagte: „Hab keine Angst Tim. Ich werde darüber hinwegsehen, dass du auf mich geschossen hast. Doch ich hoffe wirklich, dass dies nicht noch einmal passiert. Sonst muss ich dich leider bestrafen.“
Sie amtete einmal kurz durch, ehe sie meinte: „Und jetzt möchte ich, Sebastian sehen. Lasst ihn zu mir!“
Freitag: 14.07.20XX, 12:00
Sonja Schmidt folgte Carina durch ein Verwaltungsgebäude der Basis. Sie gingen einen langen Flur entlang, der zu mehreren Büros führte. Links von ihr konnte man durch die Fenster einen Blick auf einen großen Teil der Militäranlage erhaschen. Doch sie hielt ihren Blick starr auf den Rücken ihrer früheren Assistentin gerichtet.
Diese blieb irgendwann stehen, weshalb die Professorin beinahe in sie gelaufen wäre. Doch der Soldat hinter ihr, hielt sie unsanft an. Die Soldatin klopfte an eine Tür, ehe es von innen hieß: „Herein.“
Sie trat ein und nahm sofort Haltung. Sonja folgte ihr und blickte auf den Soldaten, der hinter einem großen Schreibtisch saß. Der Anblick war ihr all zu bekannt und beinahe hätte sie ihn erschrocken angestarrt.
Doch stattdessen lächelte sie traurig. Er war das letzte Puzzleteil und der wahre Grund, warum es zu diesen Ereignissen gekommen war. Plötzlich ergab alles einen Sinn.
„Guten Tag, Professor Schmidt. Ich schätze mal, dass ich auf die Vorstellung meiner Wenigkeit verzichten kann.“, meinte der Mann mit einem Lächeln.
Sonja antwortete ruhig: „Ich würde ja gerne sagen, dass ich mich freue, Sie wiederzusehen. Aber ich fürchte, dass das gelogen wäre.“
„Aber Professor...“, meinte Carina. „Sind Sie denn nicht dankbar, dass wir Sie all die Jahre unterstützt haben? Außerdem sind wir Ihnen wirklich dankbar für Ihre tatkräftige Unterstützung unser Ziel zu erreichen.“
Sie trat in diesem Moment zu dem General und nun da sie keine Brille trug, war die Ähnlichkeit zwischen ihnen offensichtlich. Vor ihr stand niemand anderes als Professor Recken.
„Was wird wohl Laura dazu sagen, wenn sie erfährt, dass Sie in Wahrheit ein General sind?“, meinte Sonja.
„Das werden wir nach ihrem nächsten Wachstum erfahren. Ich weiß, dass es für sie eine qualvolle Verwandlung war. Schließlich war ich bei einer ihrer Hungerattacken anwesend. Dennoch scheint sie ihrer neuen Größe gar nicht so abgeneigt zu sein. Ich bin gespannt, wie es ihr gefallen wird, 15 Meter groß zu sein.“
Der Professorin entging nicht, dass ihr früherer Kollege bei diesen Worten keine Miene verzog. Im Gegensatz zu seiner Tochter schien er seine Gefühle gut im Zaum zu halten.
„Aber deswegen habe ich sie nicht zu mir gerufen, Professor Schmidt. Ich wollte Ihnen ein Angebot machen.“
„Ich lehne ab.“, antwortete die Professorin sofort.
Es schien so, als wollte Carina etwas sagen, doch ihr Vater schüttelte den Kopf. „Du darfst jetzt gehen. Bitte sieh nach Sebastian und teile ihm mit, dass er beim Wachstum nur aus dem Beobachtungsraum zusehen darf.“
„Verstanden.“, meinte die Soldatin, ehe sie den Raum verließ.
Sonja blickte ihr kurz nach, ehe General Recken das Wort an sie richtete: „Als Sarah und Ernst Weber ihre Forschungen starteten, wusste niemand, wozu dies führen würde. Das Projekt wurde vom Verteidigungsministerium gefördert. So lernte ich die glückliche Familie kennen.
Doch wir wissen beide, was danach passierte. Sarah, Ernst und Lauras Bruder Sascha starben. Laura hingegen überlebte auf wundersame Weise, obwohl sie den giftigen Dämpfen mehrere Minuten schutzlos ausgeliefert war. Wollen Sie erfahren, was danach geschah?“
„Warum erzählen Sie mir das?“, hauchte Sonja. „Warum haben Sie mein Experiment ruiniert und Lauras Leben zerstört?“
„Ich habe den Prozess nur ein wenig beschleunigt. Außerdem will...“
„Davon rede ich nicht. Sie waren es, der in die Wege geleitet hat, dass Laura von dem Experiment erfährt. Außerdem verstehe ich nun, warum Sie Laura als Mitarbeiterin aufgenommen haben. Ihre Noten während dem Studium waren nicht die besten.“
„Ah, sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht, Professor. Doch zu unseren allen Glück sind sie erst darauf gekommen, als es bereits zu spät war. Doch lassen Sie mich die Geschichte weiterzuerzählen. Vielleicht kann ich Sie ja doch noch umstimmen.“
Er machte eine Pause, so als erwartete er irgendwelche Widerworte. Als diese nicht kamen, fuhr er fort: „Laura wurde in eine Spezialklinik geflogen und die besten Ärzte kümmerten sich um sie. Schon bald stellten sie fest, dass bei der Explosion ihre DNA verändert wurden war. Gleichzeitig bemerkten sie ein Zellwachstum.
Als sie begriffen, dass Laura am wachsen war, suchten sie nach Möglichkeit diesen Prozess aufzuhalten. Ihnen war damals bereits bewusst, dass sie größer würde, als ein Mensch jemals werden sollte. Natürlich hatten sie die Sorge, dass die junge Frau unter ihrem eigenen Gewicht kollabierte oder an Überhitzung starb.
Deshalb begannen sie nach Lösungen zu finden, ihr Wachstum einzudämmen. Tatsächlich hatten sie Erfolg damit, Laura einer gewissen Strahlung auszusetzen. Anschließend warteten sie so lange, bis ihr natürliches Wachstum beendet war. Leider hatte dies den Nebeneffekt, dass Laura 1,56 m groß blieb. Sie hatten zu große Angst davor die Kontrolle zu verlieren.“
Sonja Schmidt seufzte und meinte: „Wollen Sie damit sagen, dass sie so oder so riesig geworden wäre?“
Der General nickte und meinte: „Der Prozess hätte sich nur anstelle über Wochen über Monate hingezogen. Bereits die erste Spritze hat die Zellteilung wieder in Gang gebracht. Sie war der Initiator für Lauras Verwandlung in eine Göttin.“
Als Sonja nicht reagierte, seufzte der Mann, den sie einmal ihren Kollegen genannt hatte. „Ich kann Ihren Missmut verstehen. Doch Sie sollten die Sache eher so sehen, dass dank Ihnen die Welt zu einem besseren Ort wird. Laura wird die sinnlosen Kriege beenden und die Menschheit unter sich vereinen.“
Sonja schüttelte den Kopf. „Hören Sie sich selbst reden? Laura war bis vor kurzen eine ganz gewöhnliche Frau. Sie haben keine Ahnung, was mit Ihr passiert, sobald sie weiterwächst und sich ihr Gehirn weiter vergrößert. Im schlimmsten Fall wird sie ihr gesamten Bewusstsein verlieren und zu einer triebgesteuerten Bestie.“
„Sieht so aus, als müsste ich Ihre Augen öffnen, sobald Laura wahrlich eine Göttin ist.“, meinte der General. „Männer, bringt Frau Professor Schmidt zurück auf Ihr Zimmer.“
Während zwei Soldaten in den Raum kamen, meinte die Professorin: „Ich hoffe, dass Sie recht haben. Ansonsten haben Sie für unseren Untergang gesorgt.“
„Keine Sorge, Professor. Laura würde keinem Menschen ein Haar krümmen. Sie ist ein gutes Mädchen.“, antwortete der General mit vollster Überzeugung. Nur wenige Stunden später würde er bemerken, dass er damit falsch lag.
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Wie immer eine schöne Fortsetzung mit toller Wachstumsszene
Freu mich schon auf die nächste
Vielen Dank. Das hört man gerne ![]()
Bis zum nächsten Wachstum musst du dich aber noch ein wenig gedulden
Davor kommen jetzt sicherlich einige Kapitel, die Lauras Leben mit ihrer jetzigen Größe beschreiben.
Super gute Fortsetzung, gut das die Fässer mit Nahrung gereicht haben. Aber bei ner größe von 6 metern stelle ich mir das auch anstrengend vor menschen zu essen
Aber der Adult Part war sehr nice beschrieben, hat für genügend Kopfkino gesort, weiter so
Danke. Das war auch eher eine Anspielung auf die Geschichte mit Claire. Leider wurde diese nie fertig geschrieben
Aber daher habe ich die Idee dieser Geschichte dreist kopiert ![]()
Spätestens jetzt ist es aber durchaus möglich, dass Menschen plötzlich auf der Speisekarte stehen.
Fieber statt "heißer Lust", gute Idee.
Gerade die zwei Seitenhiebe ob Laura nicht doch Menschen isst (wobei es wohl "zu früh" dafür ist sowohl was Lauras innere Einstellung als auch ihre Ausmaße angeht.) haben mir gefallen.
Und jetzt lese ich die unzensierte Szene.
Danke, die Fehler sind korrigiert. Wie bereits erwähnt, war die Szene mit dem Essen ebenfalls eine Anspielung auf die Geschichte mit Claire. Allgemein war dieses Kapitel in gewisser Weise eine Hommage an die Geschichte, von der ich die Idee geklaut habe ![]()
Sie ist jetzt schon größer als 15 Meter
Zwar nur ein "bisschen", aber genug ![]()
Ich hoffe, dir gefallen auch dir weiteren Fortsetzungen ![]()