Beiträge von Gianleen

    Sehr interesant das Kapitel. Allerdings geht das schon ziemlich schnell und es wundert mich, dass Dia nicht einfach erst einmal den restlichen Müll weggefuttert hat. Dazu ist dieser Doktor sehr sehr schlecht, was Kalkulation und Weissagung angeht. Er hätte eigentlich wissen müssen, dass Dia so viel heißhunger bekommt, dass sie am nächsten Tag 100 Meter groß ist.

    Muss ich überhaupt noch loben? Ich tue es einfach tolles Kapitel!

    Zwar bin ich ich ganz damit einverstanden dass Oktavia behauptet JEDE Hexe hätte Dämonen in ihrer Blutlinie, wenn man Hexen jedoch als Realität ansehe so wäre das aber wohl in den allermeisten Fällen der Fall, abgesehen davon: Deine Geschichte, deine "Tatsachen".

    Danke für das Lob. So etwas hört man gerne. Ich nehme mal an, dass es dir nicht gefällt. Ich habe mich da jetzt an eine andere Geschichte gerichtet, in der jedes Hexenwesen von Dämonen abstammt. Allerdings habe ich den Part mit der Unfruchtbarkeit weggelassen xD
    Mit deiner Vermutung liegst du aber Ausnahmsweise daneben :D Oktavia und Johannes haben auch mal etwas Zeit für sich alleine verdient nach der ganzen Aufregung.

    So ich muss leider einen Doppelpost machen, weil hier niemand mehr geantwortet hat. Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel.

    Ein unzertrennliches Band

    Nach einer Stunde, in der Merlin die ganze Zeit geschwiegen hatte, hielt es Johannes nicht mehr aus. Der Magier hatte ihn wieder auf den Boden gesetzt und sich danach auf eine der Bänke gesetzt.
    Johannes war die meiste Zeit auf und ab gegangen. Sehr schnell hatte er bemerkt, dass der große Magier mit seinen Gedanken woanders war. Inzwischen war er es leid immer wieder an den Füßen von Merlin vorbeizugehen.
    Außerdem wollte er wissen, wie es Oktavia ging. Obwohl sich ihr Aussehen verändert hatte, schien sie immer noch besorgt um ihn zu sein. Irgendetwas zog ihn auch in diesem Moment zu der Hexe.
    Er wusste ganz genau, dass sie in der Nähe war. Er meinte fast schon ihre Anwesenheit spüren zu können. Als er noch einmal zu Merlin schaute, sah dieser sehr blass aus. Johannes zuckte die Achseln und entfernte sich dann von dem Magier.
    Obwohl er Oktavias Vater war und über seine Tochter sicherlich mehr wusste, als es der junge Mann tat, wollte dieser selbst herausfinden, was denn nun wirklich mit ihr geschehen war.
    Deshalb ging er langsam durch den Mittelgang über die kühlen Marmorfliesen. Da er nun wieder winzig war, brauchte er eine Zeit, ehe er die Hälfte des Weges hinter sich gebracht hatte.
    Da Merlin sein Fehlen immer noch nicht bemerkte, begann er zu rennen. Ein kalter Luftzug kam ihm entgegen, der ihn zuerst verwirrte. Doch als er sich dem Ausgang näherte, bemerkte er, dass die Glastüre, die zu den schweren Eichentüren führte, offen stand.
    Dahinter sah er einen langen Spalt, durch den Sonnenlicht hereinfiel. Er eilte zu dem Spalt und stellte fest, dass auch die schweren Eichentüren nicht vollkommen geschlossen waren.
    Der Spalt war gerade so breit, dass er sich hindurchzwängen konnte. Als er in der Freiheit war, fröstelte er, da es draußen doch recht kühl war. Er hatte nun einmal keine Kleidung an.
    Sofort sah er sich um und stellte fest, dass rechts vor ihm eine junge Frau mit blonden Haaren auf den Stufen saß. Langsam wandte sie ihr Gesicht zu ihm und er erkannte die blasse Haut von Oktavia.
    Sie lächelte verliebt und winkte ihn zu sich. Vorsichtig näherte sich der Winzling der Halbdämonin. Er fragte sich, ob sie wohl die ganze Zeit auf ihn gewartet hatte.
    Als er direkt neben ihre linken Hand stand, umschlossen ihre langen Finger seinen winzigen und nackten Körper. Alleine die Berührung sorgte für ein wohliges Prickeln auf seiner Haut. Obwohl sie vermutlich schon länger hier saß, war ihre linke Hand warm.
    Wie in einem Aufzug ging es für Johannes nach oben. Oktavia war so zärtlich, wie sie es auch vorher schon gewesen war. Nichts deutete darauf hin, dass sie in irgendeiner Form Böse war.
    Plötzlich schien ihm ein Schleier von den Augen zu fallen und er bemerkte, dass vor ihm die Hexe saß, die er kennengelernt hatte. „Was?“, stammelte er erstaunt.
    Oktavia gab ihm mit ihren riesigen Mund einen feuchten Kuss, ehe sie sprach: „Du standest unter dem Einfluss von Illusionsmagie.“
    Johannes konnte die weißen Zähne der Hexe sehen, während sie sprach. Gleichzeitig hauchte sie ihm immer wieder mit ihrem warmen Atem an. Ihre blauen Augen schauten ihn verliebt an und sie lächelte glücklich.
    Als er an ihrem großen Gesicht vorbei sah, bemerkte er, dass er sich gar nicht in einer Kirche befunden hatte, sondern in einem ziemlich alten Gebäude, welches schon halb am zerfallen war.
    Der Spalt in der Tür kam daher, dass die Eisentür, vollkommen verbogen war und das frühere Schloss vermutlich nicht mehr existierte. Auch die Stufen der Treppe, auf der Oktavia saß, waren in keinem guten Zustand. Der Stein war an mehreren Stellen gesprungen und dazu sah man deutlich die Abnutzungserscheinungen, die vom vielen Gebrauch stammten.
    Vorsichtig erhob sich Oktavia, wodurch die Umgebung für einen Moment für den Winzling verschwamm. Danach klopfte sie mit der freien Hand den Po ab, um den Dreck von ihrem Rock zu bekommen.
    Als sie sich in Bewegung setzte, meinte sie: „Ich war sehr besorgt, als ich zurückkehrte und du nicht mehr in dem Raum warst. Also bin ich schnell zum Auto zurück gerannt und habe noch sehen können, wie jemand mit diesem aus der Halle gerast ist.“
    Sie machte eine kurze Pause in der sich den Winzling sanft gegen ihre Brust drückte. Er konnte ihren Herzschlag spüren. Genauso konnte er aber auch ihren BH fühlen, der ihre beiden Brüste Gefangen hielt.
    „Mir ist dann aufgefallen, dass das gar nicht unser Auto war. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass wir beide hereingelegt worden sind.“
    Für einen Moment blieb Oktavia stehen und er hörte, wie sie eine Autotüre öffnete. Als er sich umdrehte, stieg sie auch schon ein. Neben ihr saß Merlin, weshalb Johannes die Augen weitete.
    Der Magier sah ihn besorgt an, ehe er ruhig sagte: „Ihr beide wartet am besten im Wagen. Ich werde mich um diesen Mistkerl kümmern.“
    Johannes konnte spüren, wie Oktavia als Antwort nickte. Sie drückte ihn immer noch sanft an ihre Brust und als er zu ihrem Gesicht hoch sah, bemerkte er ihren verliebten Blick. Sanft strich die Hexe mit ihrer rechten Hand über seinen winzigen Kopf.
    Er erschauderte, als er die Autotüre zuschlagen hörte, was bedeutete, dass er und die Hexe alleine waren. „Du wurdest von einem sehr starken Illusionsmagier entführt. Mein Vater vermutet, dass es sich um einen Hexer handelt, der für einen Dämonenfürsten arbeitete. Für seine Dienste hat er vermutlich diese starke Magie beigebracht bekommen.“
    „Warum sollte er so etwas tun?“, fragte Johannes besorgt.
    „Ich weiß es nicht.“, antwortete die Hexe ehrlich. Er konnte ihr ansehen, wie besorgt sie um ihn war.
    „Solange du so klein bist, kann ich dich beschützen. Deshalb solltest du erst einmal so klein bleiben. Ich möchte nicht, dass dir etwas geschieht.“
    Sie drückte ihn ein wenig stärker an ihre Brust und er konnte deutlich spüren, wie dadurch ihre beiden Brüste leicht auseinander gedrückt wurden. Das Herz der Hexe begann schneller zu schlagen.
    „In meinen Adern fließt wirklich Dämonenblut.“, sagte Oktavia plötzlich, weshalb Johannes erschauderte. Sofort ließ der Druck auf ihn nach und die Hexe setzte ihn auf das Armaturenbrett gegenüber von ihr.
    Er sah hinunter auf ihre Beine, die die Hexe leicht aneinander rieb. Johannes vermutete, dass sie das immer tat, wenn sie nervös war. Ihm fiel jetzt auf, dass ihre Kleidung an mehreren Stellen dreckig geworden war. Der obere Knopf ihre Bluse war verschwunden. Stattdessen waren nur noch die Fäden zu sehen, die ihn befestigt hatten.
    Unweigerlich musste der Winzling auf ihren Ausschnitt schauen. Schnell wandte er seine Aufmerksamkeit aber wieder ihrem Gesicht zu. Die Hexe schaute aus dem Fenster, um seinem Blick zu entkommen.
    Traurig fügte sie hinzu: „Ich bin eine Hexe und dazu verdammt von der Menschheit verstoßen zu werden. Durch jede Hexe fließt Dämonenblut. Ich könnte es verstehen, wenn du mich deshalb nicht mehr mögen würdest.“
    Johannes sah sie verblüfft an. „Du bist gerade ziemlich blöd. Ich liebe dich Oktavia. Da interessiert es mich doch nicht, ob durch deine Adern ein wenig Dämonenblut fließt. Bis eben dachte ich, dass du eine Halbdämon wärst, die von irgendeinem Dämonenfürsten abstammt.“
    „Du hast mich für einen Dämonenfürsten gehalten?“, fragte eine vertraute Stimme belustigt.
    Sofort errötete Johannes, als er bemerkte, dass Merlin beim letzten Satz ins Auto gestiegen war. Schnell verbarg er seinen entblößten Schritt vor dem Magier und er fügte hastig hinzu: „Nein. Dieser Illusionistenfreak hat behauptet, dass Walpurgis von einem Dämonen vergewaltigt worden ist und dadurch Oktavia entstanden ist.“
    Merlin lachte laut, was Johannes vollkommen verwirrte. Auch die junge Hexe blickte ihren Vater verwundert an. „Was soll daran so lustig sein?“, fragte sie vorsichtig.
    Der Magier antwortete lachend: „Walpurgis würde eher einen Dämonenfüsten vergewaltigen als umgekehrt. Um genau zu sein, hat deine Mutter mir damals das Leben gerettet, als ich einen schweren Fehler begann.“
    Als er den neugierigen Blick seiner Tochter bemerkte, fügte er schnell hinzu: „Das ist aber eine lange Geschichte. Jedenfalls ist dieser Typ jetzt in der Hölle, wo er hingehört. Wir müssen also nur noch Nicholas finden.“
    Dass der Magier einen sehr intimen Moment gestört hatte, war ihm anscheinend überhaupt nicht bewusst. Er startete den Motor und meinte: „Ihr solltet euch besser anschnallen.“
    Ehe sich Johannes versah, landete er wieder zwischen Oktavias beiden Brüsten, die sich warm an seine nackte Haut schmiegten. Als er die beiden Erhebungen begutachtete, fuhr der Magier auch schon los.
    Plötzlich meldete sich Oktavias Stimme in seinem Kopf: „Danke. Du weißt gar nicht, wie viel mir deine Worte bedeuten. Ich bin so glücklich und ich liebe dich auch über alles.“
    Erstaunt sah er sich um und dann hörte er Oktavias engelsgleiches Lachen in seinem Kopf. „Ich kann über meine Gedanken mit dir reden, Johannes. Du bist der erste, mit dem ich auf diese Weise spreche. Denn man sollte über Gedanken nur mit jemanden sprechen, den man vollkommen vertraut.“
    Er erschauderte, als ihm bewusst wurde, wie sehr ihn Oktavia lieben musste. Dieses Mal kicherte sie und sie meinte: „Ich kann im Moment deine Gedanken hören. Aber ich lasse dich jetzt erst einmal mit diesen alleine. Auch ich muss über die Geschehnisse nachdenken.“
    Nachdem Oktavias Stimme verstummt war, hatte Johannes das Gefühl, dass das unsichtbare Band, welches sie beide verband, ein wenig schwächer wurde. Dennoch spürte er noch diese riesige Zuneigung zu der Hexe.
    Obwohl er wieder winzig war, war er in diesem Moment glücklicher, als jemals zuvor. Wenn er ehrlich zu sich war, war es auch gar nicht so schlecht, wieder klein zu sein. Schließlich hatte er den besten Platz im Auto.
    Er war aber auch erleichtert, dass Oktavia nicht wirklich eine Halbdämonin war. Denn er liebte ihre sanfte und zärtliche Art. Die Hexe hatte sicherlich den ein oder anderen düsteren Gedanken und sie war auch versauter, als man bei ihrer lieben Erscheinung meinen konnte. Aber sie war eine gute Hexe.
    „Wohin fahren wir eigentlich?“, fragte Oktavia plötzlich und riss damit Johannes aus seinen Gedanken.
    Merlin antwortete: „Wir fahren in eine Stadt, wo wir vielleicht Informationen bekommen können. Der Weg ist nicht weit und die dortige Bibliothek wird von einer Bekannten geleitet. Sie sollte uns weiterhelfen können.“
    Ihr nächstes Ziel stand also fest. Wenn es nach Johannes gegangen wäre, hätte die Autofahrt ruhig auch etwas länger dauern können. Schließlich hatte er einen bequemen Platz. Sanft strich er über die nackte Haut neben sich. Zu seiner Befriedigung bildete sich sofort eine Gänsehaut und er merkte, wie Oktavia leicht erschauderte.

    Sehr gutes Kapitel. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass wir eine andere Definition von schöne Figur haben, was aber nicht weiter schlimm ist ;)
    Ich bin gespannt, wie es weiter geht und ich nehme an, dass der Dr. irgendwann seine gerechte Strafe bekommen wird, für seinen großen Fehler :D

    Sehr interessanter Anfang. Vor allem das die Vorgeschichte quasi stattfindet, während Anna schon eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ist, ist mal etwas Neues. Ich hoffe, dass du weiter schreibst. Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorpostern anschließen.

    (Vorstellung eines späteren Winzling, Typ: Fleißig/Kollegial)

    Peter Simons arbeitete jetzt bereits vier Jahre bei Verbundbund. Den Namen fand er zwar lächerlich, aber die Arbeit wurde gut bezahlt. Das lag aber vor allem daran, dass der junge Mann im Alter von 34 Jahren ein vollwertiges Masterstudium samt Doktor im Maschinenbau hinter sich hatte. Sein Spezialgebiet waren das Verhalten bei Werkstoffen im Verbund mit Klebstoffen. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Herr Dr. Simons, der aber eigentlich nur Herr Simons genannt wurde, an den vielen Test mit dem Spezialkleber arbeitete. Hauptsächlich arbeitete er mit Kunststoffen und einigen Textilstoffen.
    Unter seiner Leitung arbeiteten ein paar Kollegen, bei denen er einen guten Ruf hatte, da er zu den kollegialsten höheren Mitarbeitern zählte. Bei den meisten hatte er den Ruf, dass er viel zu nett war, da er wirklich nett war. Allerdings war er auch fleißig und ehrgeizig. Während anderer seiner höheren Kollegen einfach bei Ende ihrer Schicht die Hallen des Betriebes verließen, arbeitete er oft länger, wenn er gerade noch eine Versuchsreihe durchführen musste. Dazu musste man erwähnen, dass er dafür meistens nicht einmal bezahlt wurde. Aber Geld war nicht seine Sorge. Nur in Sachen Liebe lief es bei ihm überhaupt nicht rum. Obwohl er einige "Freunde" unter den Kollegen hatte und er von ihnen als super Typ bezeichnet wurde, sollte es mit den Frauen nicht so sen.
    All das ging Peter unter der Dusche wieder einmal durch den Kopf. Es frustete ihn, da er so gerne eine Frau an seiner Seite gehabt hätte. Aber es sollte einfach nicht sein, weshalb er sich eine große luxuriöse Wohnung alleine gönnte. Als er das Wasser abstellte, war der Spiegel im Bad beschlagen. Mit einem Lächeln musste er daran denken, dass dies einer der Gründe gewesen war, warum er sich überhaupt mit einer Naturwissenschaft angefreundet hatte. Doch aus Physik war letztendlich Maschinenbau geworden.
    Zuerst wollte er sich einen Anzug anziehen, aber dann entschied er sich, dass er mit zweien schon genügend eingepackt hatte. Stattdessen nahm er einfach eine Jeans und zog sich dazu ein T-Shirt von einem Videospiel an. Darüber kam dann aber doch ein schwarzer Pullover, der nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Schließlich hatte er ja eine gewisse Vorbildsfunktion. Am Ende zog er sich sogar eine weiße Krawatte an, die eigentlich überhaupt nicht zu den anderen Kleidungsstücken passte. Aber so war er halt. Mode war ihm egal und seine braunen Haare waren mal wieder total zerzaust. Ihm gefiiel das, genau wie seine grauen Augen und das etwas kantige Gesicht. Aber vermutlich gefiel das den Frauen nicht so. Dazu war er auch noch etwas untergewichtig, weshalb die Knochen an so mancher Stelle etwas deutlich zu sehen waren. Seufzend schob er diese düsteren Gedanken aber zur Seite und verließ danach sein Arpartment. Hinter sich schloss er es ab und danach machte er sich auf den Weg zur Bushaltestelle.

    PS: Ich würde aber eigentlich auch gerne eine potenzielle [lexicon='Riesin',''][/lexicon] einführen. Den Spaß will ich mir eigentlich nicht nehmen lassen :P

    Ja, es ist wirklich schade, dass die Geschichte schon vorbei ist. Vor allem hättest du mit Umschreibungen, das Ende weniger abprubt wirken lassen können. So hat man nicht einmal das Gefühl, dass es sich um einen Cliffhänger handelt, sondern um ein unvollendetes Kapitel.

    Danke für das Feedback. Ich sollte wohl noch einmal über das Kapitel lesen und eventuell ein paar Verbesserungen machen. Außerdem ist Oktavia bisher doch nur vom Aussehen her Evil. Also noch stimmt das Präfix xD

    Das gebrochene Siegel

    Merlin startete den Motor und gab sofort Gas, sodass der Wagen ruckartig nach vorne schoss, während die Reifen durchdrehten. Johannes bemerkte, dass er Angst zu haben schien. Es war seltsam, dass der Magier Angst vor seiner eigenen Tochter hatte.
    Doch darüber konnte er im Moment gar nicht nachdenken, da er zuerst versuchen musste, sich anzuschnallen. Ansonsten würde er die Autofahrt nicht überleben. Er sah, wie Merlin durch die Halle schoss und dann durch ein Tor raste, welches er vermutlich mit Magie geöffnet hatte, da es hinter ihnen sofort zufiel.
    „Was zu Hölle ist hier los?“, fragte Johannes entsetzt.
    Der Magier warf ihm kurz einen Seitenblick zu, ehe er quietschend vom Fabrikgelände auf die Straße bog. Erst als sie die Dorfmitte erreicht hatten, hielt er das Auto an und parkte es direkt vor der Kirche.
    Danach sagte er: „Folge mir in die Kirche. Dort werde ich dir mehr erzählen.“
    Johannes nickte und stieg aus. Er war froh, dass Merlin angehalten hatte. Er folgte dem Mann, den er kaum kannte, in das Gotteshaus. Als der Magier eine schwere Eichentür öffnete, kam ihnen kühle Luft entgegen, die nach Weihwasser und Kerzenwachs roch.
    Ein prickelndes Gefühl erfasste Johannes, als er an den unbequemen Kirchenbänken vorbei ging. Am anderen Ende der Kirche stand im Chor ein Kreuz, an das Jesus genagelt war. „Sind wir hier sicher?“, fragte er auffallend ruhig.
    Merlin sah ihn kurz an, ehe er sich auf die vorderste Bank setzte und leise seufzte. „Es war nur eine Frage der Zeit, bis so etwas passieren würde.“
    Johannes blieb stehen und sah ihn verwirrt an. „Bis was, passieren würde?“, fragte er etwas lauter, als beabsichtigt, sodass seine Stimme in dem hohen Gewölbe hallte.
    „Was genau ist passiert, während ich weg war?“, fragte Merlin. Er blieb dem jungen Mann eine Antwort schuldig.
    Dieser rollte leicht die Augen und meinte dann: „Oktavia hat ein paar Dämonen fertig gemacht und etwas Dämonenwasser abbekommen. Außerdem bin ich auf erstaunliche Weise wieder groß geworden, als ich sie beschützen wollte.“
    Merlin wurde leicht bleich, ehe er leise antwortete: „Das erklärt einiges. Oktavia ist halb Dämon und halb Mensch.“
    „Was?“
    Johannes starrte den Magier fassungslos. Wie konnte das liebe Mädchen, was er kennengelernt hatte, eine halbe Dämonin sein?
    Merlin machte ein ernstes Gesicht und antwortete dann ruhig: „Ich habe Walpurgis damals kennengelernt, als ich einen mächtigen Dämon gejagt habe. Irgendwie hatte er es geschafft, sie zu fangen. Meine Frau alleine weiß, was er ihr alles angetan hat.
    Jedenfalls befreite ich sie und besiegte mit ihr den Dämon. Da sie verletzt war, kümmerte ich mich um sie und dabei verliebte ich mich in sie. Irgendwann stellten wir fest, dass sie schwanger war und meine Freude war groß.
    Doch es stellte sich heraus, dass das Kind nicht von mir kam. Deshalb sind ihre magischen Fähigkeiten auch deutlich größer, als die von ihrer Schwester. Außerdem ist nur das der Grund, warum wir Oktavia in der Welt der Menschen aufzogen.“
    Johannes starrte den Magier fassungslos an. Was er ihm erzählt hatte, verarbeitete sein Verstand nur langsam. Er hatte schon oft davon gehört, dass Hexen halb Dämon und halb Mensch sein sollten und sie sollten in so mancher Geschichte auch Zeugungsunfähig sein.
    Doch Walpurgis war ein gutes Gegenbeispiel für Letzteres gewesen. Vermutlich war sie auch vollkommen menschlich. Aber sicher konnte er es nicht sagen.
    Merlin fuhr fort, als er vermutlich der Meinung war, dass Johannes bereit war, mehr zu erfahren: „Wir versiegelten die dämonische Seite von Oktavia. Doch mit der Zeit ist das Siegel schwächer geworden und nach und nach schien ihre dämonische Seite die Oberhand zu gewinnen.
    Durch das Dämonenwasser wurde das Siegel soweit geschwächt, dass es Oktavia möglich war, starke, dunkle Magie anzuwenden, die das Siegel letztendlich vollkommen zerstörten.
    Die Oktavia, die du eben gesehen hast, ist vollkommen Böse und wir müssen wohl gegen sie kämpfen und einen Weg finden, sie zu verbannen.“
    Johannes wollte eine Frage stellen, doch plötzlich explodierte ein Schmerz in seiner Brust. Sofort krümmte er sich und keuchte auf. Um ihn herum begann sich alles zu drehen und die besorgten Worte von Merlin erreichten ihn nicht mehr.
    Er fiel vornüber und prallte unsanft auf den kalten und harten Marmorboden. Er schmeckte Blut in seinem Mund und der Schmerz breitete sich langsam auf seinen gesamten Körper aus.
    Plötzlich begannen die Marmorfliesen unter ihm größer zu werden. Erstaunt weitete er seine Augen. Er schrumpfte und schrumpfte. Die Sachen, die er sich von Nicholas Flamel geborgt hatte, wurden größer und größer.
    Doch da er lag, schrumpfte er in die Sachen hinein. Am Ende war er so groß, wie auch schon beim ersten Mal und er meinte in seinem Kopf ein verspieltes Lachen zu hören. Ein Lachen, dass ihm sehr bekannt vorkam.
    Verzweifelt versuchte er aus den Sachen herauszukommen. Das war gar nicht so einfach, da es um ihn herum dunkel war. Als er sich befreit hatte, stand Merlin direkt neben ihm. Der Magier überragte ihn bei weitem.
    Zu seiner Überraschung lagen neben ihm winzige Klamotten, die er sich sofort anzog. Dennoch verstörte es Johannes, dass er plötzlich wieder so klein war. Er war so froh gewesen, wieder groß zu sein.
    Merlins laute Stimme erklang: „Wie ich es vermutet habe. Oktavia ist bereits in der Nähe...“
    Johannes begriff, worauf der große Zauberer hinaus wollte. „Sie meinen, dass Oktavia möchte, dass ich wieder so klein bin?“
    Ehe Merlin antworten konnte, hörte der junge Mann, wie die Eichentür geöffnet wurde. Schnell nahm ihn der Magier und setzte ihn auf seiner Schulter. Danach trat er in den Gang und sagte mit ruhiger Stimme: „Du kannst also auch in dieser Form, Gotteshäuser betreten, Oktavia.“
    Es war keine Frage, sondern eine Feststellung. Der Anblick der Hexe ließ Johannes erzittern. Ihre Haut war blass und darunter schienen sich blaue Adern zu befinden. Dazu schimmerten die Augen der Halbdämon nun rötlich.
    „Geht es Johannes gut?“, fragte sie vorsichtig.
    Merlin antwortete: „Ja. Er ist nur wieder winzig.“
    Oktavia lächelte erleichtert und näherte sich dann vorsichtig ihrem Vater. Dieser wich, ein paar Schritte zurück, weshalb sie stehen blieb.
    Sie fragte: „Warum habt ihr mir nie gesagt, dass Dämonenblut in meinen Adern fließt? Warum habt ihr es die ganze Zeit vor mir verborgen?“
    Johannes sah Merlin von der Seite erwartungsvoll an. Der Magier antwortete: „Um dich zu schützen.“
    Oktavia schnaubte leise. Ihr schien diese Antwort nicht zu gefallen. Mit zittriger Stimme meinte sie: „Dann hätte ich anders reagiert... Ich habe das Gefühl, dass ich plötzlich ein ganz anderer Mensch bin. So viele böse Gedanken... so viel versauter Spaß...“
    Sie verzerrte das Gesicht zu einer Grimasse, ehe sie sich umdrehte und keuchend das Gotteshaus verließ. Merlin zitterte leicht und es schien so, als müsste er sich an einer Kirchenbank abstützen.
    „Es besteht also noch Hoffnung.“, sagte er erleichtert, ehe er sich wieder auf die Kirchenbank setzte. „Ich muss erst einmal nachdenken. Oktavia wird es nicht wagen, uns hier anzugreifen. Schließlich ist dies ein heiliger Ort und ihre Kräfte sind hier deutlich schwächer.“ Und so blieb Johannes nichts anderes übrig, als zu warten.

    Du hast wirklich sehr kreative Ideen, die man nicht so oft in Geschichten findet. Der Vorteil an deiner Welt ist, dass du auf dieser Insel Sachen einführen kannst, die es in der echten Welt nicht geben würde. Tanja braucht keine Angst vor Atombomben oder vor Bomben haben. Das gefällt mir.
    Was das Schreiben angeht, habe ich noch einen Tipp. Wenn ich eine Geschichte in der Gegenwart schreibe, neige ich auch immer wieder dazu, die Vergangenheit zu nutzen. Deshalb schreibe ich die meisten Geschichten in der Vergangenheit. So ist das leichter. Das scheint bei dir ähnlich zu sein. Du hast zwar gesagt, dass du in der Gegenwart schreiben willst, aber das meiste ist in der Vergangenheit.
    Dann möchte ich noch darauf aufmerksam machen, dass du öfters mal seit mit seid vertauscht. "seit" wird bei der Zeit verwendet. Also etwa: "Seit fünf Jahren..." Seid hingegen ist eine Form vom Verb "sein" und wird benutzt, wenn es heißt: "Ihr seid ja total winzig."
    Ich hoffe, dass ich dir damit ein wenig helfen konnte. Jeder macht Fehler und man kann sich nur verbessern, wenn man auch darauf aufmerksam gemacht wird. Mach weiter so. Ich bin gespannt, was Tanja noch so anstellt xD

    So, dieses Kapitel sollte die Spannung in einem gewissen Punkt steigern. Viel Spaß und es ist bewusst so kurz. Dafür sollten aber die nächsten Kapitel wieder länger werden und endlich sprudelnd die Ideen wieder :D
    Achja und was die Musik angeht, ist das bei mir von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich. Hier hilft am meisten der Puella Magi Soundtrack von Yuki Kajiura.

    Die Dämonenfabrik

    Um zur besagten Fabrik zu kommen, mussten sie ein ganz gutes Stück gehen. Während Oktavia keine Probleme damit hatte, taten Johannes schon bald die [lexicon='Füße',''][/lexicon] weh, da ihm die Schuhe von Nicholas Flamel nicht ganz passten.
    Um sich von den Schmerzen abzulenken, fragte er: „Als du die Axt genommen hast, warst du ziemlich unheimlich. Es sah so aus, als würde sie nichts wiegen.“
    Die Hexe sah ihn von der Seite kurz an, ehe sie den Blick wieder nach vorne wandte. „Ich war wütend und da habe ich etwas von meiner Magie genutzt, um sie leichter zu machen.“
    „In einem Film wäre das ziemlich cool gekommen. Um genau zu sein, wirkt das hier alles, wie in einem schlechten Film.“, meinte Johannes traurig.
    Oktavia nahm seine Hand und antwortete: „Sobald wir die Fabrik erreicht haben, wird alles gut.“
    „Aber dein Vater...“
    „...ist bestimmt nicht in die Falle von einem niederen Dämonen getappt.“
    Johannes sah sie verblüfft an. Er hatte damit gerechnet, dass es sich bei dem Kerl, um ein stärkeres Wesen handelte. Doch anscheinend hatte er sich getäuscht. „Das war kein höherer Dämon?“
    Oktavia schüttelte den Kopf. „Nein, zum Glück. Auch das war nur ein weiterer Diener, der versucht hat, uns zu überlisten. Aber in der Fabrik könnte sich ein Dämonenfürst befinden und dann stecken wir in Schwierigkeiten.“
    Ihre Stimme war ernst, aber sie wirkte nicht so, als hätte sie groß Angst. Um genau zu sein, beschleunigte sie ihre Schritte noch einmal.
    Als sie endlich die Fabrik erreichten, die vollkommen verlassen schien, hatte Johannes sicherlich zahlreiche Blasen an seinen Füßen. Sie taten höllisch weh, doch er biss die Zähne zusammen. Vor Oktavia konnte er unmöglich sich beklagen.
    Die Hexe ging, ohne lange zu warten, auf das Eingangstor zu, welches sie vermutlich mit ihrer Magie soweit öffnete, dass sie eintreten konnten. Innen war es stockfinster, weshalb sie ein magisches Licht heraufbeschwor.
    Als sie es höher steigen ließ, konnte Johannes zuerst nichts, als ein paar alte Maschinen sehen. Doch dann tauchte aus dem Dunkeln der Wagen von Merlin auf. Oktavia ging auf den Wagen zu und schien ihn zu untersuchen.
    Als sie sich umdrehte, wirkte sie erleichtert. „An ihm befinden sich keinerlei Spuren von Dämonen.“
    Sie sah sie noch weiter um und fand dann eine Tür, die vermutlich in einen anderen Raum führte. Über ihnen befanden sich mehrere Förderbänder, die aber alle still standen.
    Der nächste Raum war ebenfalls voller alter Maschinen. Über einen Metallsteg gingen sie in eine weitere Halle, in der ein schwaches, rötliches Licht zu sehen war. Oktavia blieb direkt hinter der Türe stehen. Johannes rannte einfach sie an und beinahe wären sie beide gefallen.
    Doch die Hexe wandte einen ihrer Zauber an, um sie davor zu bewahren, laut das Metall zu stürzen. Ihren linken Zeigefinger drückte sie kurz gegen ihre Lippen, um ihm deutlich zu machen, dass er leise sein sollte.
    Danach machte sie ihm deutlich, dass er in der Türe stehen bleiben sollte. Sie ging ein paar Schritte und verschwand in der Dunkelheit. Nicht einmal ihre Tritte konnte er hören. Vermutlich hatte Oktavia mit einem Zauber dafür gesorgt, dass sie vollkommen lautlos gehen konnte.
    Eine Weile stand er dort und wartete. Sein Herz hämmerte vor Aufregung und er fragte sich, ob die Hexe bald zurückkommen würde. Um sich herum meinte er bizarre Schatten zu sehen, aber er war davon überzeugt, dass er sich das nur einbildete.
    Plötzlich hörte er laute Schritte auf Metall. Vermutlich waren die Wege aus Gittern und führten über weitere Maschinen. „Johannes. Vorsichtig!“, schrie Oktavia plötzlich.
    Im nächsten Moment wurde er von jemanden umgestoßen. Wer auch immer es war, landete auf ihm. Ein leises Keuchen war zu hören und ihm tat der Rücken weh. Doch die Person war leichter als er erwartet hatte.
    Als er sie von sich stoßen wollte, begrabschte er eine Brust. Er konnte die Erhebung deutlich in seiner Hand spüren. Sie schien perfekt für seine Hand geformt zu werden. Zum Glück war es dunkel, denn der junge Mann errötete auf der Stelle.
    „Oktavia? Bist du das?“, fragte er, nachdem er die Hand endlich zurückgezogen hatte. Er konnte ihren Atem spüren und ihm wurde schlagartig bewusst, dass sie sich das erste Mal so nahe waren, seitdem er wieder seine normale Größe hatte.
    Er hörte erneut ein leises Keuchen, ehe die Person von ihm herunterrollte. Plötzlich erschien über ihm ein violettes Licht und er sah eine riesige dunkle Kreatur, die das Gesicht eines Ebers hatte. Aus dem Kopf ragten aber neben den Hauern auch noch zwei spitze Hörner. Doch die Kreatur stand aufrecht. Ihre Hände bestanden aus langen Klauen, von denen Blut tropfte.
    Bestürzt sah er auf Oktavia und stellte fest, dass ihre Bluse am Rücken vollkommen zerfetzt war. Die Hexe hatte sich auf ihn geworfen, um ihn vor den Angriff der Kreatur zu schützen. Ihm wurde schlagartig bewusst, dass dies nicht passiert wäre, wenn er noch winzig gewesen wäre.
    Der Dämon und er war sich in diesem Moment bewusst, dass es sich bei ihm nur um einen Dämonenfürst handeln konnte, brüllte laut. Er machte einen donnernden Schritt auf ihn zu, musste sich dabei aber Bücken, da sich Johannes inzwischen hinter der Tür befand, die gerade einmal zwei Meter hoch war.
    Da der Durchgang nicht groß genug war, verbreitete der Dämon diesen einfach mit ein paar Hieben. Johannes entwich alle Farbe, als sich der Fürst vor ihm aufbäumte. Die linke Klaue raste mit unglaublicher Geschwindigkeit auf ihn zu. Er schloss die Augen und wartete darauf, dass sein Leben enden würde.
    Doch er hörte ein aufgebrachtes Brüllen des Dämons, weshalb er seine Augen öffnete. Oktavia stand vor ihm. Von ihrem Rücken tropfte das Blut und ihre Beine zitterten leicht unter ihrem Gewicht.
    Ihre rechte Hand hatte sich ausgestreckt, um den Angriff abzuwehren. Zwischen dieser und der Klaue befand sich eine schwarze Kugel aus Magie. Um die Hexe herum bildete sich eine dunkle Aura und Johannes meinte ihren rasselnden Atem zu hören.
    „Nein, Oktavia. Tu das nicht!“, brüllte eine vertraute Stimme.
    Johannes wandte sich erstaunt um und sah, dass Merlin angestürmt kam. Der Magie sah noch genauso aus, wie als sie sich das letzte Mal gesehen hatten. Nichts deutete darauf hin, dass er bisher überhaupt in einen Kampf verwickelt worden war.
    Die Hexe hörte nicht auf ihren Vater. Die dunkle Aura umgab ihren ganzen Körper und sie schrie auf. Etwas schien ihr Schmerzen zu bereiten und Johannes war sich sicher, dass das nicht an ihrem Rücken lag.
    Oktavia schaffte es trotzdem ihre linke Hand zu heben, in der sich ebenfalls ein schwarzer Ball bildete. Dieser Schoss auf den Dämon zu und traf diesen an der Brust. Ungläubig sah Johannes, wie der Fürst einfach von Oktavias Magie zerfetzt wurde.
    Als er verschwunden war, stellte der junge Mann überrascht fest, dass unter der Bluse weiße Haut schimmerte. Dann wurde ihm bewusst, dass Oktavia an Farbe verlor, als ihre dunkle Aura in ihrem Körper versank.
    Merlin erreichte ihn und zerrte ihn auf die Beine. „Wir müssen hier weg. Sofort.“
    „Aber warum?“, fragte Johannes, der Merlin ängstlichen Ausdruck nicht verstehen konnte.
    „Dafür ist jetzt keine Zeit. Oktavia ist nicht mehr sie selbst...“
    Der Magier zerrte Johannes von der Hexe weg, die immer noch dort stand. Plötzlich lachte sie böse auf und sie drehte sich zu den beiden Männern um. Ihre haut war blass und ihre roten Augen schienen zu glühen. Im nächsten Moment fiel eine schwere Stahltür zu und sie erreichten den Wagen. Johannes konnte aber den Anblick nicht vergessen...

    Naja Action kann ja auch entstehen, wenn die Evil-Giantess auf die Gentle-Giantess trifft, die versucht ihre Kollegen zu schützen. Das bei so einem Kampf dann auch mal die Winzlinge zu Schaden kommen, ist nun mal leider nicht abzuwenden. Ich bin der Meinung, dass die [lexicon='Gentle',''][/lexicon] nicht unbedingt all zu schnell ein paar Leben auf dem Gewissen haben sollte. Denn schließlich ist die Zahl der Männer sowieso begrenzt. Und da die Geschichte von mehreren Leuten geschrieben wird, sollte sie schon auch ein wenig länger sein können. Es macht ja nicht wirklich Spaß, wenn jeder fünf Posts hat und danach ist schon das Ende da.

    Ich bin da einfach nur offen für das meiste. Mir ist es recht egal, ob es sich um eine [lexicon='Shrink',''][/lexicon] oder [lexicon='Growth',''][/lexicon] Geschichte handelt. Habe beides schon geschrieben. Ansich finde ich die Idee mit dem Reisen nicht schlecht, aber man könnte natürlich auch einfach in einer Großstadt anfangen (entweder eine echte oder eine erfundene), wo sich die Ereignisse zutragen. Es könnten sich aber genauso gut nur um ein Dorf in den Bergen handeln oder um eine Zug. Da gibt es ja viele Möglichkeiten xD
    Deshalb mir ist das Setting recht egal. Wenn es los geht, bin ich dann auch recht schnell dabei, wenn ich die Zeit habe :)

    Wow, was für ein Ende. Ich habe aber genau damit gerechnet, was aber eigentlich nicht schlimm ist. Die Geschichte ist dir wieder gut gelungen und ich freue mich schon jetzt auf die nächste von dir. Da ich auch schon am Kölner Flughafen war, konnte ich mir das ganze besser vorstellen als so mancher bisherigen Geschichte von dir. Weiter so ;)

    Wer weiß. Wer weiß. Leider zieht sich im Moment alles ein bisschen hin, da ich nicht so in Schreiblaune bin :(
    Ich möchte euch nicht ein nächsten Kapitel antun, dass ich einfach nur aus einem Krampf schreibe. Und ja die Geschichte ist noch nicht fertig. Sie ist auch noch nicht ganz fertig gedacht. Also da kommt noch die ein oder andere Überraschung. Allerdings kann ich schon einmal so viel verraten, dass im nächsten Kapitel Merlin wieder vorkommen wird xD