Beiträge von Gianleen

    Und weiter gehts mit dem zweiten Kapitel. Ich hoffe, es gefällt euch.

    Gewaltiges Wachstum

    Als Melina das Haus, in dem sich ihre Wohnung befand, fast erreicht hatte, fühlte sie sich plötzlich in ihrer Kleidung unwohl. Sie wusste nicht, woran es lag, weshalb sie erst einmal stehen blieb, um an sich herunter zu sehen.
    Doch sie konnte keine Änderung feststellen. Da sie sich in der Nähe des Stadtparks befand, entschied sie sich dazu, erst einmal nach dort zu gehen. Vielleicht würde ihr die Ruhe gut tun, die einem dort umgab. Denn durch die vielen Bäume am Rand wurde der Lärm des Verkehrs fast vollständig abgehalten.
    Sie wunderte sich immer wieder darüber, da direkt am Park vorbei eine Hauptstraße ging, die die Innenstadt mit der Autobahn verband. Auch heute war wieder viel Verkehr auf den vier Spuren. Zum Glück gab es aber eine Fußgängerampel, sodass sie schnell auf die andere Seite kam.
    Direkt war sie im Park und als sie die ersten Bäume hinter sich gelassen hatte, wurde es langsam ruhiger. Die Ruhe tat ihr gut. Ihr war ein wenig schwindelig und sie hatte das Gefühl, als hätte sie plötzlich Fieber.
    Vorsichtig ging sie zu einer Bank und nahm auf dieser Platz. Dabei merkte sie, dass ihre Jeans ziemlich eng um ihre Hüfte lag. Sie drückte ganz schön. Auch ihre Bluse wirkte enger. Ihre Arme schienen gerade so durch die Ärmel zu passen. Ebenso schien ihre Brust nicht genug Platz zu haben.
    Das Atmen fiel ihr schwer und das Schwindelgefühl wurde größer. Gierig versuchte sie die kühle Luft einzusaugen. Ihre Brust hob und senkte sich dadurch deutlich, weshalb der Stoff ihrer Bluse ganz schön arbeiten musste. Sie meinte ein leises Knarzen zu hören.
    Auch ihre Schuhe waren plötzlich zu klein, weshalb sie diese schnell auszog. Genauso tat sie es mit ihren Strümpfen, die wohl eingelaufen sein mussten. Sie schaute kurz auf ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon], die nicht größer wirkten. Nachdenklich wackelte sie mit ihren Zehen, ehe sie ihre Sohlen auf die kühlen Pflastersteine setzte.
    Die junge Frau keuchte auf, als ihre Kleidung noch einmal enger wirkte. Sie hörte ein PLOP und dann war auch schon der oberste Knopf ihrer Bluse abgesprungen. Dadurch war ihr Ausschnitt etwas größer, wodurch ihre beiden kleinen Erhebungen Ansatzweise zu sehen waren.
    Deutlich lauter verabschiedete sich der Knopf ihrer Jeans und als sie herunter sah, stellte sie fest, dass der Reißverschluss sich ebenfalls öffnete. Dazu schien sie Hochwasser zu haben. Langsam schien das Ende der beiden Hosenbeine an ihren Unterschenkel hochzugleiten.
    Doch ihr Kopf konnte diese Eindrücke nicht wirklich verarbeiten, da er überfordert war. Kopfschmerzen machten sich in ihr breit und das Denken fiel ihr zunehmend schwerer. Ihr Körper reizte ihr Gehirn zudem mit lauter Schmerzen und anderen unangenehmen Gefühlen.
    Auch der zweite und dritte Knopf ihrer Bluse wurde davon geschleudert, als sie tief einatmete. Die junge Frau klammerte sich mit ihren Händen an das raue Holz der Bank, als sie eine kalte Schauer erfasste. Melina konnte spüren, wie sich ihrer Fingernägel in das Holz bohrten.
    Sie hörte leise den ersten Stoff reißen. Als sie an sich heruntersah, stellte sie fest, dass der Ausschnitt ihrer Bluse eigentlich riesig war. Allerdings war trotzdem nichts von ihren Brüsten zu sehen. Außerdem war ihr Bauch vollkommen entblößt. Ihre Jeans reichte ihr inzwischen gerade einmal bis zur Hälfte ihres Unterschenkels und obwohl sie weit geschnitten gewesen war, schien sie um ihre Oberschenkel herum fast zu platzen.
    Sie sah zu, wie der Stoff ihrer Bluse an mehreren Stellen aufplatzte. Die schwachen Nähte gaben zuerst nach. Darunter kam ihre nackte Haut zum Vorschein. So langsam begriff sie, was vor sich ging.
    Panik und Angst begannen in ihr anzuwachsen, als ihre Kleidung den Kampf gegen ihren wachsenden Körper immer mehr verlor. Auch ihre Jeans platzte nun besonders entlang ihrer Oberschenkel auf.
    Die junge Frau sah, wie sich der Ausschnitt noch einmal vergrößerte, dabei aber nach oben wanderte, wodurch nicht wirklich viel zu sehen war. Der Stoff riss zwischen ihren Ärmeln und dem Teil der ihre Brüste verdeckte. Sie konnte deutlich spüren, wie ihre Unterhose ihr ins Fleisch schnitt. Genauso verhielt es sich mit ihrem BH, der ihre kleinen Brüste mit alle Macht gegen ihren Brustkorb drücken wollte.
    In den nächsten Augenblicken wurde ihre Bluse vollkommen zerfetzt. Ähnlich lief es auch mit ihrer Jeans, die den Kampf verlor. Immer mehr nackte Haut kam zum Vorschein. An ihrer Haut klebten einige Fetzen, da diese vom Schwitzen feucht und klebrig war.
    Sie hörte, wie der Verschluss ihres BH nachgab, ehe dieser an ihren wachsenden Körper vorbei fiel und vor ihr auf der Erde landete. Zum Glück war zu dieser Zeit niemand anderes in Sichtweite, da sie ansonsten vollkommen errötet wäre. Schließlich waren ihre Brüste für kurze Zeit vollkommen entblößt.
    Schnell verdeckte sie die beiden kleinen Erhebungen mit ihren beiden Händen. Doch auch ihr Schritt wurde im nächsten Augenblick von ihrer engen Unterhose befreit. Die junge Frau stand hastig auf und suchte nach einem Versteck.
    Sie stellte fest, dass sich ihre Umgebung vollkommen am Verändern war. Die Bank wirkte schon jetzt klein, doch ihr Wachstum schien sich noch einmal zu beschleunigen.
    Um die junge Frau herum wurde alles langsam kleiner. Der Horizont wanderte langsam weiter weg. Aber der Himmel schien nicht näher zu kommen. Vermutlich war sie bereits 2,5m groß. Doch Melina konnte ihre neue Größe nur schlecht schätzen.
    Sie fragte sich, was mit ihr gerade geschah und warum es geschah. Dann erinnerte sie sich an die Worte des Professors und sie fluchte. Hatte er etwa gewusst, dass sie so viel wachsen würde?
    Recht schnell fiel ihr auf, dass sich nicht nur ihre Größe änderte. Ihre kleinen Brüste schienen langsam dicker zu werden. Sie konnte deutlich spüren, wie ihre Rundungen unter ihren Händen größer wurden und langsam eine perfekte Form annahmen. Dennoch verdeckte sie schnell ihren Schritt, da es nur eine Frage der Zeit würde, bis der erste Parkbesucher sie entdecken würde.
    Ihre Beine schienen auch im Vergleich zum restlichen Körper etwas größer und damit länger zu werden. Überflüssiges Fett wurde durch den Wachstumsprozess anscheinend verbrannt, da sie auch ein wenig dünner wurde. Diese Veränderungen gefielen ihr zwar, aber das gewaltige Wachstum entsetzte sie. Immer größer wurde sie. Vermutlich wäre die winzige Bank inzwischen unter ihrem Gewicht eingebrochen.
    Sie musste wohl schon sechs Meter groß sein und damit fast drei Mal größer, als der größte Mensch. Ihr fiel auf, dass sie immer noch auf dem Weg stand. So schnell es ging, eilte sie hinter ein paar Bäume. Sie konnte deutlich spüren, wie das Gras unter ihren Beinen platt gedrückt wurde.
    Vorsichtig lehnte sie sich mit ihren nackten Po an eine Fichte, die wohl etwa 18 Meter groß war. Zumindest war sie drei Mal so hoch, wie es Melina zu diesem Zeitpunkt war. Es würde noch etwas dauern, bis sich ihr langes Haar in den oberen Zweigen verfing.
    Eine kalte Schauer lief ihren nackten Körper herunter und sie sah, wie sich eine Gänsehaut bildete. Zudem kam ein kühler Wind auf, der über ihren kalten Körper strich und sie frösteln ließ.
    Gleichzeitig rieb ihr Po über die raue Rinde der Fichte. Ihre beiden Pobacken wurden vom Stamm geteilt und drückten von links und rechts gegen diesen. Melina schloss ihre blauen Augen mit der Hoffnung, dass sie, sobald sie diese öffnete, in ihrem Bett aufwachen würde.
    Ihr Wunsch wurde allerdings nicht erfüllt. Noch immer befand sie sich im Stadtpark und die Bäume um ihr herum wurden zunehmend kleiner für sie. Inzwischen musste sie wohl schon zehn Meter groß sein.
    Die Äste der Krone kamen näher, weshalb Melina ihre Hände nach diesen Ausstreckte. Zu ihrer Verwunderung war es ziemlich leicht diese Abzubrechen. Leider war aber auch das laute Knacken deutlich zu hören, als das Holz splitterte.
    Achtlos warf sie den ersten Ast neben sich. Er landete direkt neben ihren Füßen, die noch genügend Platz zwischen den Bäumen hatten. Ganz anders verhielt es sich langsam mit ihren Oberkörper. Da sie die Hand, die ihre Brüste verdeckt hatte, nutzte um die Äste abzubrechen, waren diese wieder vollkommen entblößt. Gleichzeitig befanden sie sich auf Kollisionskurs mit den Ästen einer kleineren Fichte.
    Melina bekam davon aber nur wenig mit, da ihr Blick nach oben gerichtet war. Sie brach den nächsten Ast ab, der sich ihrem Kopf in den Weg stellen wollte. Dieser landete direkt neben dem anderen. Für die wachsende Frau verwandelten sie sich langsam in dünne Zweige, die sie mit Leichtigkeit durchbrechen konnte.
    Doch ein bedrohliche Knacken kam von unter ihr. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] lehnte sich mit immer größer werdenden Gewicht gegen den Stamm, der dieser Belastung nicht mehr lange standhielt. Da die junge Frau dies aber kaum bemerkte, kam es, wie es kommen musste.
    Mit einem klauten Krachen brach die Fichte oberhalb ihrer Wurzeln über, wo vermutlich schon zuvor Risse im Stamm gewesen waren. Melina zuckte zusammen und konnte gerade noch ihr Gleichgewicht halten. Die Fichte hingegen stürzte gegen einen anderen Baum, wodurch über ihr ein Stück Himmel frei wurde, welches ihr groß genug für ihren Kopf erschien.
    Langsam näherte sie sich diesem. Plötzlich strich etwas über ihre nackten Brüste und rieb dabei über ihre entblößten Warzen. Ein überraschtes und keineswegs erregtes Stöhnen entwich ihren leicht geöffneten Lippen und sorgte für einen leichten Windstoß, der die ein oder andere Fichtennadel von ihrem Platz löste.
    Ehe der störende Ast in ihr auch nur einen versauten Gedanken entstehen lassen konnte, brach die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] diesen erbarmungslos ab. Ihre Angst und Panik waren immer noch da. Sie war lediglich zu sehr mit den Bäumen beschäftigt gewesen, um dies zu bemerken.
    Noch einmal versuchte Melina ihre Augen zu schließen, um wieder in ihrem Bett zu erwachen. Doch dies war die bizarre Wirklichkeit. Physikalisch war ihr extremes Wachstum einfach unmöglich. Woher nahm ihr Körper die Nährstoffe zum Wachsen? Wie konnte ihr Körper die produzierte Wärme mit der Umgebung umtauschen? Warum hielten ihre Knochen ihrem enormen Gewicht stand?
    Zuerst wollte Melina dies doch als Traum abstempeln. Dann kam ihr Magie in den Sinn, doch daran glaubte ihr rationaler Verstand nicht. Am Ende hatte sie nur eine Lösung für das Problem. Mutation. Sie war kein Mensch mehr. Natürlich sah sie noch wie einer aus, aber sie war es nicht mehr.
    Schließlich gab es einen Grund, warum Menschen nie so groß wurden, wie sie es war. Genauso gab es Gründe dafür, dass Bäume ihre Größe erhielten. Alles konnte mit komplizierten Rechnungen näherungsweise ausgedrückt werden. Doch sie bezweifelte, dass es so schnell Formeln geben würde, die ihre Größe erklären würden.
    Doch Melina wischte diese Gedanken zur Seite, ehe sie noch mehr von ihrem eigentlich Problem abgelenkt wurde. Denn inzwischen war sie 18 Meter groß. Damit hatte sie die Größe der Fichte erreicht, die ihr bereits zum Opfer gefallen war.
    Ihr Körper hörte aber immer noch nicht auf zu wachsen. Die junge Frau fröstelte. Je größer sie wurde, desto mehr würde sie an Nahrung brauchen, um zu überleben. Schon jetzt nagte an ihr ein großer Hunger. Zu allem Überfluss dachte sie auch noch an das Stück Braten, welches sich in ihrem Kühlschrank befand. Sie hatte es eigentlich heute essen wollen.
    Nach ihren Haaren war nun auch ihre Stirn oberhalb der Baumkrone. Sie konnte deutlich spüren, wie an mehreren Stellen ihrer Oberkörper Äste in ihre nackte Haut piksten. Doch ihr Körper wuchs unaufhörlich weiter. Ihre Augen wanderten über die Baumkrone und sie konnte die hohen Häuser sehen, die direkt hinter der Hauptstraße gebaut worden waren.
    Sie musste wohl inzwischen genauso groß wie diese sein, da sie eine Höhe von etwa 20 Metern hatten. Doch auch hier hörte ihr Wachstum noch nicht auf. Ihre Nasenspitze war schon bald ebenfalls oberhalb des höchsten Baumes.
    Dann folgte ihr Mund und das Kinn. Melina konnte nun spüren, wie viele Äste durch ihren wachsenden Oberkörper brachen. Ihre Brüste wurden dabei auch von dem ein oder anderen Zweig gestreift. Einer wagte es sogar direkt auf ihre linke Brustwarze zu stoßen, die dadurch ein wenig anschwoll.
    Schnell verdeckte die junge Frau ihre beiden Knospen aber wieder vor den Einwirkungen der Natur, wobei sie durch die Bewegung zahlreiche Äste abbrach, die aber auch den ein oder anderen Kratzer auf ihrer Haut hinterließen.
    Doch die wenigen Wunden verheilten schnell. Ihre Schultern waren nun auf einer Höhe mit den Baumkronen. Doch auch diese wanderten weiter nach oben. Melina war sich sicher, dass bereits die ersten Menschen sie entdeckt haben mussten. Die Männer unter ihnen konnten es wohl kaum erwarten, bis ihre beiden Erhebungen zu sehen waren.
    Ob sie wohl enttäuscht waren, wenn sie bemerkten, dass ihr linker Arm diese vor ungewollten Blicken verdeckte? Die junge Frau würde es so schnell nicht herausfinden, da es ihr unmöglich war, zu gehen. Obwohl sie Äste ohne Probleme durchbrechen konnte, waren die Fichten in ihrer Masse wie ein Gefängnis für sie.
    Ihr Körper wuchs weiter und ihre beiden Erhebungen samt dem Arm davor wuchsen über die Kronen hinaus. Immer noch hatte sie eine Gänsehaut und die kalten Schauern ließen sie mehrere Male erzittern.
    Das Geräusch der brechenden Äste drang immer noch bis zu ihren Ohren, als sich ihr Körper weiter vergrößerte. Ihr Bauch kam nun für die Zuschauer zum Vorschein, von denen es inzwischen sicherlich einige kam.
    Auch ihre Hüfte kam nach und nach zum Vorschein. Doch sie hatte das Gefühl, als würde das Wachstum langsamer. Als sie an sich herunter sah, stellte sie fest, dass durch ihren wachsenden Körper einige Fichten gegen andere ihrer Art gedrückt wurden. Ihre beiden langen Beine schienen sich in einem kleinen Krater zu befinden.
    Ihr Wachstum stoppte, als ihre Knie fast die Kronen der Bäume erreicht hatten. Sie musste wohl unglaubliche 50 Meter groß sein. Damit war sie gigantisch. Als sie daran dachte, wie viel sie jetzt wohl wiegen musste, wurde ihr leicht schwindelig.
    Immerhin konnte sie jetzt mit einem einzigen Schritt den Weg erreichen, über den sie in den Park gekommen war. Vorsichtig hob sie ihren rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon], der unweigerlich gegen ein paar der Fichten stieß und diese zur Seite drückte oder sogar zum abbrechen brachte.
    Da sie ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] nicht gänzlich über die Baumwipfel heben konnte, musste sie den [lexicon='Fuß',''][/lexicon] unweigerlich durch die Kronen der Fichten drücken. Sie meinte das Holz brechen zu hören.
    Es war nicht einfach das Gleichgewicht zu halten, weshalb sie ihre Hände von ihren intimen Stellen löste. Ansonsten wäre sie vornüber auf die spitzen Bäume gefallen, was ihr sicherlich sehr viele Schmerzen bereitet hätte.
    Erleichtert setzte sie ihren über sieben langen und zweieinhalb Meter breiten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf den schmalen Weg. Unweigerlich trat sie auch auf die Bank, die unter ihrem unglaublichen Gewicht vollkommen zerdrückt wurde. Sie hatte auch das Gefühl, als würde der asphaltierte Weg unter ihrem [lexicon='Fuß',''][/lexicon] ein wenig zerstört.
    Dennoch folgte ihr rechtes Bein dem ersten und sie stellte den rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] direkt vor ihrem linken ab. Ihre Hände wanderten wieder zu ihren kritischen Stellen, ehe sie erleichtert ausatmete. Ihr Magen war leise am knurren und sie wollte unbedingt zurück zu Stadt. Dieser Professor Korkhut hatte hoffentlich ein Gegenmittel. Ansonsten konnte Melina nicht für seine Gesundheit garantieren...

    Und nun geht es wieder mit der nächsten Geschichte weiter. Dieses Mal wird es wohl nur um unseren [lexicon='Fetisch',''][/lexicon] gehen. Die Story soll im Hintergrund stehen und dafür Wert auf genaue Beschreibungen gelegt werden. Mal schauen, wie gut ich das bekomme.

    Die Testperson

    Ein wenig aufgeregt betrat Melina das große Institutsgebäude der städtischen Hochschule, in der einige Forschungen gemacht wurden. Als sie eintrat kam ihr ein Geruch entgegen, der sie an Krankenhäuser erinnerte.
    Sie selbst war gelernte Krankenschwester und hatte im Moment ein paar Geldsorgen, weshalb sie sich nach leicht verdienten Geld umgeschaut hatte. Nur zufällig war sie auf die Anzeige in ihrer Zeitung gestoßen, in der sie erfahren hatte, dass das Institut noch Testpersonen suchte.
    Melina hatte direkt gewusst, dass das genau das Richtige für sie war. Hätten ihre Eltern nicht entschieden, dass sie nach der Realschule erst einmal eine Ausbildung machen sollte, wäre sie wohl heute eine Studentin.
    Aber so war die schwarzhaarige junge Frau im Alter von 25 Jahren zu einer Krankenschwester geworden. Doch das Krankenhaus, in dem sie arbeitete, hatte nicht besonders viel Geld und bezahlte ihre unzähligen Überstunden nicht.
    Jeden Tag musste sie darum bangen, dass vielleicht ihr Job in Gefahr war, weil es immer wieder hieß, dass ein paar aus dem Personal fristlos entlassen werden sollten.
    Unbehaglich sah sich die junge Frau mit ihren blauen Augen um. Sie hatte sich eine rote Bluse angezogen, die einen kleinen Ausschnitt hatte. Da sie aber keine wirklich großen Brüste hatte, sah man nicht wirklich etwas. Dazu trug sie noch eine blaue Jeans und weiße Sneakers.
    Langsam ging sie durch das Gebäude und suchte nach dem Raum. Als sie ihn fand, klopfte sie an die Türe. Sie zuckte zusammen, als die Tür aufgerissen wurde und vor ihr ein älterer Mann mit grauen Haaren stand.
    „Wie kann ich Ihnen helfen, junge Frau?“, fragte er mit rauer Stimme. An ihm haftete ein Geruch nach Zigaretten.
    „Mein Name ist Melina. Melina Meier. Ich bin hier wegen dem Versuch.“
    Die Augen des Mannes schienen sich aufzuhellen und er nickte. „Natürlich. Kommen Sie doch rein.“
    Die junge Frau folgte ihm in das kleine Büro. Sie war kleiner als Professor Korkhut. Den Namen hatte sie auf dem Schild vor der Tür gelesen. Mit ihren 1,65m war sie nie zufrieden gewesen. Außerdem mochte sie keine Schuhe mit Absätzen, was sie dann noch einmal kleiner erschienen ließ.
    Das Büro wurde links und rechts mit langen Regalen geziert, die voller Ordner, Bücher und Dokumenten waren. Vor dem kleinen Fenster, durch das nur spärliches Licht hineinkam, da die Vorhänge zugezogen waren, stand ein großer Schreibtisch.
    Auf diesem lagen sehr viele Blätter und ebenfalls Ordner. In der Mitte befand sich ein Mikroskop, mit dem sich der Professor vermutlich beschäftigt hatte. Das erklärte auch, warum die Vorhänge zugezogen waren.
    „Setzen sie sich doch.“, meinte der Professor und zeigte dabei auf einem Stuhl vor dem Schreibtisch. Er selbst ging nach hinten und die junge Frau setzte sich gleichzeitig mit dem Mann.
    Er beobachtete sie nachdenklich und meinte dann: „Ich habe ein paar Fragen an Sie, Frau Meier. Diese dienen dazu, herauszufinden, ob Sie für den Versuch geeignet sind oder nicht.“
    Melina nickte. Sie hatte erwartet, dass so etwas auf sie zu kommen würde, weshalb sie sich vorbereitet hatte.
    Der Professor musterte sie mit grünen, unergründlichen Augen und fragte: „Wie zufrieden sind sie mit ihren bisherigen Leben?“
    Nach dieser Frage musste sich die junge Frau erst einmal sammeln. Sie hatte mit vielen gerechnet, aber nicht damit. Leise antwortete sie ehrlich: „Ich habe nicht meinen Traumberuf erlernt, bange jeden Tag um meinen Arbeitsplatz und meine Eltern haben mir meine Zukunft verbaut. Ich bin nicht wirklich beliebt bei den Männern und habe keine Freunde. Also gar nicht.“
    Der Mann nickte und machte sich ein paar Notizen. „So eine ehrliche Antwort hört man nicht oft. Wären Sie bereit, ihr Leben vollkommen zu ändern für diesen Test?“
    Melina erschauderte, als sie den ernsten Blick des Mannes bemerkte. Sie nickte vorsichtig, ehe sie meinte: „Viel schlimmer kann es ja nicht mehr werden oder?“
    Professor Korkhut seufzte. „Es kann immer schlimmer werden. Aber ich versichere Ihnen, dass unser Experiment keine gesundheitlichen Schäden hervorrufen wird. Ihre Sicht auf die Dinge wird sich nur ein wenig ändern.“
    Ein Kloß bildete sich im Hals der jungen Frau und sie schluckte. Ein seltsames Prickeln war auf ihrer Haut zu spüren. Sie hatte keine Angst, sondern sie war aufgeregt. Dies war vielleicht die Möglichkeit endlich selbst zu entscheiden, was aus ihrem Leben werden sollte.
    „In Ordnung.“, sagte sie fast schon leidenschaftlich.
    Der Professor lächelte zufrieden und sagte: „Das waren alle Fragen von mir. Nun kommen wir zum Test. Sie sind die einzige Person, die einverstanden war. Alle anderen wollten lieber ihr Leben führen, wie sie es bisher getan haben.“
    Der Professor holte ein kleines Döschen mit Tabletten hervor. Danach nahm er ein unbenutztes Glas und schüttete etwas Wasser ein. Beides schob er vorsichtig an dem Mikroskop vorbei der jungen Frau zu.
    „Nehmen Sie zwei dieser Tabletten zu sich. Danach zu jeder Mahlzeit zwei weitere.“
    Melina nahm zwei der Tabletten und schob sie sich in den Mund. Danach spülte sie die runden kleinen Scheiben mit Wasser herunter. Da sie im Krankenhaus arbeitete, wusste sie ganz genau, wie sie so große Tabletten zu sich zu nehmen hatte.
    „Das war es auch schon. Kommen Sie morgen wieder vorbei, Frau Meier.“
    Sie erhoben sich und die junge Frau verabschiedete sich von dem Professor, nachdem sie die Dose mit den Tabletten in ihre Tasche der Jeans geschoben hatte.
    Als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, ging sie langsam aus dem Institutsgebäude. Noch ahnte sie nicht, wie sich ihr Leben verändern würde. Auf dem Weg nach Hause, lösten sich die Tabletten vollständig auf und die Stoffe gelangten langsam in ihren Körper.

    Danke für das große Lob. Dann werde ich solche Geschichten öfter mal schreiben, weil sie an sich auch viel mehr Spaß machen. Denn ansonsten hat man irgendwann nur noch die 08/15 Geschichten. [lexicon='Riesin',''][/lexicon] macht alles kaputt, Frau schrumpft Leute und quält sie usw.

    Mal wieder ein sehr interessantes Kapitel Schmirgo. Jetzt scheint es ja so richtig ins Rollen zu kommen. In der Stadt gibts schließlich einige Spielzeuge.

    Danke. So etwas hört man gerne.
    Wie hat euch denn die Mischung aus [lexicon='GTS',''][/lexicon] und einer interessanten Fantasy Geschichte gefallen? Sollte ich so etwas öfters machen oder ist dadurch der [lexicon='GTS',''][/lexicon] Teil viel zu sehr in den Hintergrund gerückt?

    Epilog

    Später fand Merlin Oktavia leblos auf dem Burghof. Ihn begleiteten Nicholas und Perenelle Flamel, die ihren Freund mitfühlend umarmten. Der große Magier kniete sich vor seine Tochter und schrie zum Himmel, warum sie denn hätte sterben müssen.
    Tränen liefen seine Wangen hinunter und er fühlte sich schuldig für den Tod. Anstelle ihr im Kampf beizustehen, hatte er gegen Liliths Dämonen kämpfen müssen, die ihn zu den Flamels getrieben hatten. Nur deshalb war er zu spät gekommen und nun war seine Tochter tot.
    Er fand außerdem eine blutige Pfütze, die darauf schließen ließ, dass auch Johannes ein grausames Ende gefunden hatte. Hätte er doch bloß seine Tochter von diesem törichten Kampf abhalten können oder wäre er ihr direkt hinterhergelaufen.
    „Es ist nicht deine Schuld.“, hörte er eine fremde und machtvolle Stimme.
    Sofort sah er sich um, doch er konnte ihren Ursprung nicht entdecken. Anscheinend konnte nur er alleine die Stimme hören, da Perenelle und Nicholas sich nicht wie er umsahen.
    „Sie hat ihr Leben gegeben, um Lilith aufzuhalten. Ihre Taten sollten nicht in Vergessenheit geraten. Genau wie die Taten des Jungen nicht vergessen werden sollten...“
    Merlin wusste aus irgendeinem Grund, dass er keine Antwort erhalten würde, wenn er jetzt weitere Fragen stellte. Die Worte hatten ihn getröstet und er fand einen inneren Frieden, der ihn selbst verblüffte. Vorsichtig hob er Oktavia hoch und brachte sie zum Auto. Die Flames begleiteten ihn stumm.

    Die Polizei vermutete später, dass sie an Entkräftung gestorben sei. Für Johannes wurde eine vermissten Anzeige aufgerufen, doch er sollte nie gefunden werden. Walpurgis, Merlin und Patricia verließen die Stadt und zogen in ein weit entferntes Dorf in einem anderen Land.
    Der große Zauberer war danach nicht mehr der selbe. Er nahm keine langen Aufträge mehr an und verbrachte viel Zeit mit seiner Frau und seiner verbliebenen Tochter. Patricia fühlte sich ebenfalls verantwortlich für die beiden Todesfälle. Sie hatte die ganzen Ereignisse mit ihrer Aktion in Gang gesetzt.
    Walpurgis machte sich Vorwürfe, weil sie einsah, dass wegen ihrer Erziehung Oktavia das Haus überhaupt verlassen hatte. So hatte jeder der Familie einen Grund, sich für den Tod verantwortlich zu machen.

    „Oktavia?“, erklang eine vertraute Stimme.
    Nur langsam öffneten sich die Augen der jungen Frau. So als hätte sie diese eine ganze Weile nicht mehr geöffnet. Verwirrt blickte sie zu einer schneeweißen Decke Hatte sie das alles nur geträumt?“
    Sie befand sich in einem bequemen Bett aus Federn und über ihrer nackten und weichen Haut befand sich eine Federdecke, die ihren Körper wohlig wärmte.
    Langsam erhob sie sich und streckte ihre Arme dabei. Ein lautes Gähnen entwich ihrem weit geöffneten Mund. Verdutzt stellte sie fest, dass vor ihr ein zehn Zentimeter großes Wesen flog. Nur langsam wurde das Bild scharf und zu ihrem Erstaunen stellte sie fest, dass es sich um Johannes handelte.
    Doch der Winzling besaß zwei Engelsschwingen, die er benutzte, um vor ihr zu fliegen. „Was ist passiert?“, fragte sie vollkommen verblüfft.
    Ihre Stimme hörte sich lieblich und melodisch an. Ihre Aussprache kam einen Singsang gleich, der sie zusammenzucken ließ. Johannes antwortete ruhig: „Das wirst du gleich erfahren. Er möchte mit dir sprechen.“
    „Er?“, fragte Oktavia verwundert, ehe sie sich genauer in dem Raum umsah. Er schien auch weiße Wände zu besitzen, die aber nicht eben wirkten. Sie hatten seltsame Formen, die sich zudem immer wieder veränderten, so als würden die Wände nicht aus etwas massiven bestehen.
    Als sie auf das Bett blickte, stellte sie fest, dass es ebenfalls weiß war und so aussah, als würde es aus Watte bestehen.
    Vorsichtig stand sie auf, wobei sie feststellte, dass sie nichts an hatte. Auch Johannes war nackt, wie sie jetzt feststellte. „Wo bin ich?“, fragte sie mehr zu sich selbst als zu dem winzigen Engel. Konnte es sein, dass sie im Himmel war?
    Aber das ergab überhaupt keinen Sinn. Sie war eine Hexe und hatte zudem einen Engel beschworen und damit gegen eines der Gesetze des Himmels verstoßen, was zur ewigen Verbannung aus diesem führte.
    Ihre nackten [lexicon='Füße',''][/lexicon] schienen den weichen Boden nicht einmal zu berühren. Vorsichtig setzte sie einen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] vor den anderen, ehe Johannes ungeduldig sagte: „Du solltest dich beeilen. Er wartet schon auf dich und er mag es nicht, wenn man ihn warten lässt.“
    Oktavia unterdrückte eine Antwort und folgte danach ihrem winzigen Freund durch das seltsame Reich. Auf ihren Weg durch die weiße Landschaft begegneten sie niemanden. Alles schien vollkommen verlassen und doch fühlte sich Oktavia die ganze Zeit beobachtet.
    Am Ende führte sie Johannes in einen großen Raum, in dem sie Gabriel erwartete. Obwohl sie sein Gesicht nicht gesehen hatte, wusste sie, dass es sich um den Erzengel handelte. Er neigte leicht sein Haupt und zu ihrer Überraschung war er einen Kopf kleiner als sie.
    Ihre Erinnerung sagte ihr, dass er beim letzten Mal deutlich größer gewesen war als sie. Doch sie konnte sich auch täuschen. Schließlich war diese Begegnung eine verblassende Erinnerung.
    „Oktavia.“, erklang eine mächtige Stimme, der man das Geschlecht nicht zuordnen konnte. Sofort schrak sie zusammen und ihre Wangen erröteten sich.
    „Ich bin froh, dass du erwacht bist, Oktavia. Doch von nun an soll dein Name Justitia lauten.“
    Beim Klang dieses Namens hatte sie das Gefühl als würde ihre Haut prickeln. Ihr Herz begann schneller zu schlagen und sie folgte einem inneren Impuls und ging in die Knie.
    „Justitia. Willkommen im Reich der Engel. Du fragst dich sicherlich, warum du hier bist.“
    Oktavia nickte. Sie konnte sich noch nicht recht an ihren neuen Namen gewöhnen. Zu ihrer Überraschung trat ein weiterer Engel in den Raum, der ebenfalls kleiner als sie war.
    „Mein Name ist Michael und gemeinsam mit Gabriel und Raphael habe ich dieses Reich über Jahrtausende geführt. Doch diese Aufgabe fällt nun in deine Hände.“
    Sie weitete ihre Augen, ehe sie einem weiteren Impuls ihres Körper folgte. Zwei große goldene Schwingen erschienen und entfalteten sich an ihrem Rücken und sie flog ein Stück in den Himmel.
    „Durch deine Taten hast du bewiesen, dass du für das Wohl der Menschheit kämpfen möchtest. Nur durch dich war es uns möglich, die Dämonin Lilith aufzuhalten. Doch auch in Zukunft wird die Finsternis versuchen alles Licht von der Welt der Menschen zu tilgen. Du wirst uns dabei helfen, sie aufzuhalten, Justitia.
    Denn du bist nun Gerechtigkeit. Die Wärme deines Herzens im Augenblick deines Todes hat uns alle Überrascht. Zuerst haben wir überlegt, was dies bedeuten könnte, ehe wir den Entschluss gefasst haben, dass dies ein Zeichen war. Also haben wir dich nach hier gebracht und wir wurden dafür belohnt. Nun bist du eine von uns und sogar noch mächtiger als wir Erzengel.“
    Oktavias Kopf begann sich pochen, als sie die ganzen Worte hörte. Sie konnte nicht fassen, was sich dort vor ihr abspielte. Warum war sie einen Kopf größer als die Erzengel und warum war Johannes immer noch so winzig?
    Michael lächelte und meinte: „Es ist nur natürlich, dass dich alles überfordert. Ich würde vorschlagen, dass du dich ein wenig ausruhst. Schließlich bist du gerade erst erwacht.“
    Oktavia nickte und neigte ihr Haupt leicht. Sanft landete sie mit ihren Füßen auf den Boden. Mit leiser Stimme meinte sie: „Ich werde etwas Zeit brauchen. Verzeiht mir Michael und Gabriel.“
    Sie konnte die Blicke der beiden Engel deutlich spüren, als sie den Raum verließ. Zu ihrer Verwunderung erwarteten sie ein weiterer Engel. Sie nahm an, dass es sich um Raphael handelte. Er neigte sein Haupt leicht. „Willkommen Justitia. Ich habe hier ein kleines Geschenk für dich.“
    Er überreichte ihr einen goldenen Bogen mit goldenen Pfeilen dazu. Überrascht nahm sie das Geschenk an und sie verneigte sich vor ihm voller Dankbarkeit. „Ich danke Euch, Raphael.“
    Der Engel lächelte. „Du brauchst nicht so förmlich zu sein.“
    Und mit diesen Worten verschwand er durch die weiße wabernde Wand. Nachdenklich schaute sie ihn nach, ehe Johannes meinte: „Du empfindest doch nichts für ihn oder?“
    Sie schüttelte den Kopf. „Ich finde das hier alles nur merkwürdig. Das ist alles. Schließlich hätte ich nie gedacht, dass ich ein Engel würde. Dafür hatte ich doch viel zu versaute Fantasien und böse Gedanken.“
    Zu ihrer Verwunderung flog Johannes näher an ihre Lippen heran, ehe er ihr einen liebevollen Kuss gab. Ein angenehmes Prickeln war auf ihrer nackten Haut zu spüren.
    „Du bist eine Heldin, Oktavia und du bist nun der mächtigste Engel in diesem Reich. Ich hingegen gehöre zu den schwächsten, weshalb ich auch so klein bin.“
    Sanft nahm die frühere Hexe ihren Freund in die Hände und drückte ihn dann gegen ihre beiden Brüste. „Wir sind nicht schwach. Unsere Stärke liegt in unseren Gefühlen, die wir auch jetzt noch empfinden. Gemeinsam werden wir alle guten Wesen davor bewahren, dass sie der Finsternis unterliegen.“
    Und so kam es, dass es der Hexe Oktavia der Engel Justitia wurde. Jedes Mal, wenn sie an ihr Leben auf der Erde zurückdachte, hatte sie das Gefühl, als handelte es sich um einen bittersüßen Traum. Denn erst nach dem Tod war sie wirklich glücklich geworden.

    ENDE

    Für alle, die auf Statisitiken stehen ein paar Daten:

    29 Kapitel + Epilog
    83 Seiten
    47508 Wörter
    etwa 285000 Zeichen
    Und sehr sehr viel Spaß beim Schreiben ;)

    Das würde aber dafür Sorgen, dass jemand anderes nicht tot wäre. Danke für das Feedback und ich persönlich war am Ende des Kapitels von mir selbst überrascht. Eigenlob stinkt ja bekanntlich, aber ich fand den Kampf gegen Lilith und dessen Ende ziemlich dramatisch.
    Was Supernatural angeht. Ich habe bisher nur die erste Staffel gesehen.

    Das folgende Kapitel ist das 29ste ;)

    Die Glocken der Engel

    „Du darfst nicht auf hören, Oktavia.“, brüllte Johannes und riss damit die Hexe aus ihren Gedanken. Für einem kurzen Moment wollte sie ihm widersprechen, doch dann wurde ihr bewusst, dass die Dämonin sicherlich nur Verwendung für sie selbst hatte.
    Johannes hatte für ihren Plan überhaupt keine Bedeutung und würde sicherlich im schnellsten Moment beseitigt. Außerdem durfte sie nicht an sich selber denken. Zu viele Schicksale standen auf dem Spiel.
    Vorsichtig setzte sich die Hexe auf den Höllenhund, ehe sie in ihrer Tasche kramte. Sie holte ein langes Nodachi heraus, welches darin überhaupt keinen Platz hätte finden dürfen. Die Waffe war etwa 35 mal so lang wie Johannes und auch deutlich schwerer als der Winzling.
    Als Oktavia die Klinge gezogen hatte, schleuderte sie die Schwertscheide und ihre Tasche davon. Beides hätte sie in diesem Kamp nur gestört. Mit ruhiger Stimme sagte sie: „Vielleicht kann meine Magie, dir nichts anhaben, aber diese Klinge wird dir sicherlich zusetzen.“
    Nach diesen Worten stürmte der Höllenhund auf Lilith zu, die überrascht wirkte. Mit aller Kraft schlug die Hexe zu, als sie sich in der Nähe der Dämonin befand. Doch ihre Waffe verfehlte das Ziel nur um Haaresbreite.
    Ihr wurde sofort bewusst, dass sie einen Fehler gemacht hatte. In Bruchteilen von einer Sekunde schlug Lilith mit ihrer rechten Faust zu und traf Oktavia genau am Bauch. Die Hexe wurde vom Höllenhund gerissen und durch die Luft geschleudert.
    Als sie auf den Boden landete, fehlt ihre Klinge klirrend neben ihr auf den Boden. Sie versuchte aufzustehen, doch ihr fehlte die Luft in den Lungen. Vor ihren Augen tanzten rote Punkte und zu ihrem Schrecken war sie auf ihren Brüsten gelandet.
    Schnell rollte sie sich zur Seite und starrte auf ihre Erhebungen. Johannes schien lediglich geschockt zu sein. Anscheinend hatten ihre Brüste ihn vor schlimmeren Verletzungen verschont.
    Mit neuer Kraft, stand Oktavia auf und sie nahm ihr Nodachi wieder in die Hand. Ihr Blick fiel auf den Höllenhund, der tot neben Lilith auf dem Boden lag. Sein schwarzes Blut verteilte sich bereits über die Steine.
    Dann verschwand er vor ihren Augen, wie es auch bei den anderen Dämonen der Fall gewesen war. „Es ist kein Wunder, dass er sich von dir abgewandt hat.“, meinte die Hexe mit düstere Stimme, ehe sie spuckte.
    Roter Speichel spritzte links von ihr auf den Boden. Ihr Rock und ihre Bluse waren schon jetzt vollkommen dreckig und an der ein oder anderen Stelle befand sich auch ein Loch unter dem sich eine Schürfwunde befand.
    „Ein Nodachi? Ich glaube kaum, dass du mit so einer langen Waffe gegen mich Erfolg hast. Warum versuchst du es nicht mit einem Tantō?“, sprach Lilith mit belustigter Stimme.
    Im selben Moment setzte sich Oktavia in Bewegung. Ihre Beine schienen leicht über den Boden zu schweben und jeder ihrer Schritte wirkte federleicht. Die Wut pulsierte durch ihre Adern. Sie wollte den Tod ihres neuen Haustieres unbedingt rächen.
    Dieses Mal griff sie aber etwas geschickter an. Ihr Schlag war deutlich besser gezielt und es fiel der Dämonen deutlich schwerer, ihr auszuweichen. Als sie Kontern wollte, blockte Oktavia den Fausthieb mit dem Nodachi. Dennoch rutschte sie ein Stücke über den feuchten Boden.
    Sie musste schneller sein, um die Dämonin vor Problemen zu stellen. Blitzschnell sprach sie ihren Zauber und sprang dabei zwei Mal nach hinten. Ihre beiden [lexicon='Füße',''][/lexicon] hinterließen schwarze Fußabdrücke. An ihr haftete das Blut des Höllenhundes.
    Lilith versuchte den kurzen Moment auszunutzen, um in die Offensive zu gehen. Doch als die Schlangen auf ihrem Kopf versuchten die Hexe zu beißen, stand diese nicht mehr an dem Ort.
    Stattdessen befand sie sich hinter der Dämonin und schlug mit dem Nodachi mit voller Wucht zu. Lilith schaffte es irgendwie zur Seite zu springen, sodass die Klinge auf den Boden zu schnellte. Klirrend traf sie auf und ein Ruck ging durch Oktavias beide Arme. Vor ihren Augen sah sie, wie der Stein in zwei Stücke brach.
    Doch ihr blieb keine Zeit. Die Dämonin versuchte sie erneut anzugreifen. Blitzschnell wich ihr die Hexe aus, die ihre Bewegungen mit der Hilfe eines Zaubers deutlich beschleunigt hatte. Sie hörte deutlich, wie Johannes zu würgen begann.
    Anscheinend war der Kampf zu viel für ihn und seinen Magen. Diesen kurzen Moment, in dem sie abgelenkt war, nutzte Lilith um mit einem Dämonenschwert zuzuschlagen. Woher dieses plötzlich stammte, konnte Oktavia nicht sagen.
    Im letzten Moment konnte sie dem Schlag ausweichen, doch sie sah, wie die scharfe Klinge ihre beiden Brüste passierte. Der Stoff, der sich dazwischen befand, wurde einfach durchgeschnitten. Zum Glück verfehlte sie aber Johannes um ein kleines Stück, der vor Schock ohnmächtig wurde.
    Die Verbindung ihres BHs wurde durchtrennt und der Ausschnitt ihrer Bluse wurde deutlich erweitert. Oktavia sah mit Entsetzen, dass ihre beiden Brüste nun von dem Winzling auseinander gedrückt wurden. Dieser rutschte durch den Spalt, der sich dadurch bildete und glitt ihren Bauch entlang, ehe er oberhalb des Saumes ihres Rockes zum Stillstand kam.
    In dieser Position behinderte er die Hexe aber sehr und sie war sich sicher, dass die Lage auch für den Winzling nicht gerade komfortabel war. Gleichzeitig stieg ihr aber auch die röte ins Gesicht, da ihre Brüste nun deutlich entblößter da waren, als ihr recht war.
    Lilith lachte böse und ihre roten Augen schienen zu funkeln. Womöglich war es gar nicht die Absicht der Dämonin gewesen, sie zu verletzten. Vielleicht hatte sie ja von Anfang geplant, Johannes sicheren Platz zu verstören.
    Dennoch wich die Hexe den nächsten Schlag mit einer Leichtigkeit aus, die sie ihren Zaubern zu verdanken hatte. Dabei wackelten ihre beiden Brüste nun aber deutlich heftiger. Sie fischte sich ihren BH und zog diesen auf der Bluse heraus. Danach versuchte sie die oberen Knöpfe ihrer Bluse wenigstens zu schließen.
    Sie hatte Erfolg, doch darunter war immer noch ein recht großes Loch und wenn sich ihre Brüste falsch bewegten, hätte man auf diese Einblicke, die die Hexe nicht wollte.
    Lilith kam ihr mit schnellen Schritten nähern, weshalb sie nach hinten wich. Doch die Dämonin steckte einen Finger unter den Saum ihres Rockes. Zwar rutschte dieser schnell wieder heraus, aber der kurze Moment reichte, um für Johannes winzigen Körper eine Lücke zu erschaffen. Oktavia erstarrte, als der Winzling sich im freien Fall befand. Fassungslos sah sie, wie er unter ihrem Rock erschien und sich rasend Schnell dem Boden näherte.
    Für den Winzling waren das etwa 15 Meter freier Fall. Dazu war er ohnmächtig und es sah so aus, als würde er mit dem Kopf zuerst aufkommen. Blitzschnell konzentrierte die Hexe ihre Magie auf den winzigen Körper, dessen Fall sie damit stoppen konnte.
    Sanft setzte sie ihn auf den Boden ab, ehe sie blitzschnell Lilith angriff, um diese von dem Winzling fortzujagen. Dabei konnte sie deutlich das hämische Grinsen der Dämonin sehen.
    Ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] befanden sich nur Zentimeter von dem winzigen Körper entfernt. Liliths Schlangen versuchte Oktavia zu beißen, doch sie schnappte sich eine und zog daran. Zufrieden stellte sie fest, wie die Dämonin vor ihr zurückwich. Dieser Kampf war nicht einseitig, wie sie befürchtet hatte.
    Sie setzte der Dämonin nach und drehte sich um die eigene Achse, um ihr dann einen Tritt in den Unterleib zu verpassen. Doch zwei starke Arme umschlossen ihre nackten Unterschenkel. Die Berührung brannte höllisch und als Lilith an dem Bein zog, wurde Oktavia zu ihr nach vorne gerissen.
    Mit einem eleganten Schritt zur Seite, sorgte die Dämonin dafür, dass die Hexe vornüber auf das Pflaster aufschlug. Ihre beiden Brüste fingen die größte Wucht des Falls auf, weshalb diese auch am meisten Schmerzen.
    Dennoch riss sie sich sofort wieder hoch, um Johannes zu schützen. Genau zur rechten Zeit, wie sich herausstellte, da in diesem Moment die Dämonin mit ihren Füßen bedrohlich dem Winzling näherte.
    Oktavia schrie auf und stürmte von hinten auf ihre Feindin zu. Sie rammte ihren Ellbogen in den Rücken der Dämonin und stieß diese nach vorne, sodass diese über Johannes hinweg stolperte.
    Gleichzeitig sprang Oktavia, um nicht außer Versehen auf den Winzling zu landen. Ihre Zehen verfehlten den winzigen Körper knapp. Unweigerlich langte sie auf der Dämonin, doch sie rollte sich blitzschnell von ihr herunter.
    Als sie gerade aufstehen wollte, wurde sie plötzlich am Nacken gepackt und hochgehoben. Sie konnte das Zischen der Schlangen deutlich hören und sie meine etwas Gift auf ihre Bluse tropfen zu sehen. Lilith sagte mit düstere Stimme: „Wir haben genug gespielt. Wunderst du dich nicht, warum dein Vater noch nicht hier ist?“
    Oktavia weitete ihre Augen. Sie war so im Kampfrausch gewesen, dass ihr gar nicht aufgefallen war, dass Merlin noch nicht erschienen war. Ihr Vater schien sie im Stich zu lassen oder womöglich war ihm etwas zugestoßen.
    Lilith drehte sich um und schleuderte sie mit immenser Kraft über den Hof. Unsanft schlug sie mit ihren Knien zuerst auf den Boden auf, ehe sie über diesen rollte. Als sie endlich ruhig liegen blieb konnte sie den Dreck in ihrem Mund schmecken.
    Sie spuckte um den Geschmack los zu werden und erhob sich dann langsam. Sie ignorierte die Schmerzen, die sie inzwischen am ganzen Körper spürte. Als sie sich zu Lilith drehte, erstarrte sie vor Schock.
    Die Dämonin stand direkt vor Johannes und ihr linker, nackter [lexicon='Fuß',''][/lexicon] befand sich oberhalb von dem Winzling. Langsam senkte Lilith ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] und sie schien jeden einzelnen Moment zu genießen.
    Verzweifelt stammelte die junge Hexe einen Zauber. Als sie ihn entfesselte, konnte sie deutlich den großen Kraftverlust spüren. Doch ihre Magie hatte keinen Einfluss auf die Dämonin. Ihr Nodachi lag zu weit weg, um es noch rechtzeitig zu erreichen.
    Liliths [lexicon='Fuß',''][/lexicon] stoppte noch einmal kurz, bevor sie den Winzling mit diesem berührte. Johannes schlug in diesem Moment die Augen auf und seine Augen weiteten sich entsetzt.
    Ein schriller Schrei verließ Oktavias Lippen und sie überwand ihre Schockstarre und lief los. Doch Liliths [lexicon='Fuß',''][/lexicon] stampfte vor ihren Augen auf den Winzling und tötete diesen auf der Stelle. Die Knochen von Johannes wurden unter dem immensen Gewicht der Dämonin zermalmt.
    Blut spritzt links und rechts von ihren Beinen auf den Boden. Entsetzt blieb Oktavia stehen und ihre Beine knickten unter ihrem Gewicht zusammen. Fassungslos schaute sie auf die blutigen Reste ihres Freundes.
    Unendlicher Hass ergriff Besitz von ihr. Mit leiser Stimme begann sie eine lange Beschwörung zu sprechen. Die Worte schienen in ihrem Mund zu brennen und es kostete sie viel Willenskraft weiterzusprechen. Ihre Lippen sprangen auf und wurden blutig.
    Der Schmerz breitete sich langsam auf ihren gesamten Körper aus. Ihr Herz begann schwächer zu schlagen und ihr viel das Atmen zunehmend schwieriger. Doch ihr Hass ließ sie durchhalten. Sie musste Lilith um jeden Preis stoppen. Nun da Johannes nicht mehr auf dieser Welt wandelte, war sie bereit, sich zu opfern.
    Ihr Blick verschwamm. Dennoch sah sie deutlich, dass die Dämonin langsam näher kam. Mit jedem ihrer Schritte meinte Oktavia erneut das Geräusch der brechenden Knochen zu hören.
    Heiser beendete sie die Formel und sie konnte spüren, wie der mächtige Zauber ihr alle magische Kraft entzog. Vor ihr entstand ein gleißendes Licht, welches Lilith zurückschrecken ließ.
    Oktavia blinzelte und versuchte bei Bewusstsein zu bleiben. Sie wollte sehen, ob sie Erfolg hatte. Sie musste einfach sehen, dass sie Erfolg gehabt hatte.
    Das gleißende Licht wurde stärker und breitete sich aus. Zuerst meinte die Hexe zwei weiße Flügel zu sehen. In diesem Moment war sie sich sicher, dass sie es geschafft hatte, einen Engel zu beschwören.
    Das Licht verschwand, doch die strahlende Gestalt vor ihr, schien sie genauso zu blenden. Es war ihr nicht möglich ein Gesicht zu erkennen. Nur die beiden weißen Schwingen waren deutlich zu sehen. Anscheinend war der Engel nackt, doch von seiner Haut war durch die strahlende Erscheinung fast nichts zu sehen.
    „Wieso hast du mich gerufen?“, erklang eine mächtige und gleichzeitig melodische Stimme.
    „Lilith.“, krächzte Oktavia, deren Kehle brannte. Außerdem hatte sie das Gefühl, dass sie gleich Verbrennen würde.
    „Es ist verboten einen Engel zu rufen. Du hast eine verbotene Formel benutzt und damit gegen eines der wichtigsten Gesetze des Himmels verstoßen. Die Strafe für ein solches Vergehen ist sehr hoch.“, sagte der Engel mit fast schon spöttischer Stimme.
    Die Hexe wollte ihm antworteten, dass sie bereit war, jede Strafe anzunehmen, wenn dafür Lilith für ihre Taten bestraft würde. Doch kein einziges Wort verließ ihre Lippen. Ihre Augen fielen immer öfter zu und es sie merkte, dass ihre Lebensenergie schwand.
    „Lilith.“, sagte der Engel.
    „Gabriel.“, antwortete die Dämonin mit erstaunter Stimme. „Wieso bist du dem Ruf einer Hexe gefolgt?“
    Der Engel antwortete: „Ich wäre auch erschienen, wenn sie mich nicht gerufen hätte. Sie hat es mir nur erleichtert, hier zu erscheinen und dadurch verfüge ich über deutlich mehr Kraft.“
    „Aber warum...?“
    „Erinnerst du dich an den Jungen, den du getötet hast?“
    Oktavia erzitterte. Johannes hatte sie vermutlich retten wollen und hatte den Engel darum gebeten, einzugreifen. Mit allerletzter Kraft versuchte sie dem Gespräch zu folgen.
    Doch es wurde kein einziges Wort mehr gesprochen. Stattdessen konnte sie das Stöhnen von Lilith hören, ehe eine Klinge zu Boden fiel. Als sie ihre Augen ein letztes Mal öffnete, konnte sie sehen, dass Gabriel Lilith mit ihrem Nodachi getötet hatte.
    Nur in diesem Moment hatte es sich in eine göttliche Waffe verwandelt und das strahlende Licht, das von ihr ausging, schenkte der Hexe in ihrem letzten Atemzug ein liebliches Lächeln auf das Gesicht.
    Dann schlossen sich ihre Augen endgültig und sie atmete ein letztes Mal aus. Ihr Lebenslicht verblasste und ihr Körper sagte leblos zusammen. Ihre verstreuende Seele meinte die Totenglocken der Engel deutlich hören zu können. Kurz bevor sie im großen Nichts verschwand.

    Jetzt bin ich mal gespannt, was ihr zu dem unerwarten Verlauf des Kapitels sagt.

    Catriam: Kein Problem. Ich habs nicht als Zitat geschrieben und mir war beim Schreiben die Ähnlichkeit gar nicht so bewusst xD
    Ein sehr kurzes Kapitel kommt als nächstes. Wenn es ein bisschen gehezt wirkt, bitte ich das zu entschuldigen, aber ich habs nicht besser hinbekommen.

    Abenddämmerung

    Als Oktavia sich neben ihren Vater stellte, bemerkte sie, dass Theodore vor ihm auf dem Boden des Kofferraums saß. Er schien zusammenzuzucken, als er sie bemerkte, was die Hexe mit Genugtuung hinnahm.
    „Was weißt du über Lilith?“, fragte Merlin direkt.
    Doch der Winzling antwortete nicht. Die Hexe verwunderte das nicht weiter, da Theodore bei so etwas immer stur blieb. Sie kannte ihn schon lange genug, um zu wissen, dass ihr Vater so keinen Erfolg haben würde.
    Nachdenklich kramte sie deshalb in ihrer Tasche herum und sah sich um. Die Sonne war dabei unterzugehen, was bedeutete, dass ihr Höllenhund bald wieder in die Freiheit durfte.
    „Wenn du mir nicht antwortest, werde ich meiner Tochter erlauben, alles mit dir zu machen, was sie möchte. ALLES.“, meinte Merlin genervt.
    Sofort erfasste die Hexe eine wohlige Schauer. Es gab Dinge in ihrem [lexicon='Fetisch',''][/lexicon], die sie nie mit Johannes getan hätte, aber alleine die Möglichkeit diese an dem winzigen Mann, der ihr Gefangener war auszuprobieren, ließen ihr Herz schneller schlagen.
    Sie wusste genau, dass Johannes sie in diesem Moment beobachtete. Auf seinem bequemen Platz hatte er schließlich mitbekommen, wie sie erschaudert war.
    Theodore hingegen schien überhaupt nicht begeistert zu sein. Er plapperte etwas von Gnade, weshalb Oktavia langsam einen Schritt näher kam. Wie von selbst griff sie nach Theodore und hob ihn vor ihr Gesicht.
    Sie konnte genau sehen, wie ängstlich er war. Um genau zu sein war er kreidebleich geworden, als sie ihn direkt vor ihren Augen hielt. Langsam hob sie ihn noch ein Stückchen höher, um den Kopf in den Nacken legen zu können.
    Ihr Mund öffnete sich und dann ließ sie ihn los. Mit ihrer Magie bremste sie aber den Fall, sodass er nicht direkt ihren Schlund herunterschloss. Sie war aber so grausam und schloss ihre Lippen.
    Ein fasst schon unschuldiges Lächeln zierte diese, ehe sie mit ihrer Zunge begann mit dem Winzling in ihrem Mund zu spielen, der von ihrem Speichel eingehüllt wurde.
    Sie machte so lange weiter, bis er sich nicht mehr wehrte, was ziemlich schnell der Fall war. Vorsichtig öffnete sie ihren Mund, ehe sie den Winzling hervor holte und wieder auf den Kofferraum setzte.
    Merlin zuckte mit den Achseln, ehe er fragte: „Wie schaut es aus, Theodore? Möchtest du uns jetzt was erzählen?“
    Der Winzling nickte sichtlich geknickt, ehe er stammelte: „Ist ja gut. Ich erzähl euch ja schon, was ich weiß, obwohl ich wahrscheinlich dafür draufgehe.“
    Wegen den ungeduldigen Blicken fuhr er fort: „Ihr könnt sie nicht besiegen. Lilith ist viel zu mächtig. Ihr solltet euch ihr besser anschließen. So schlecht ist die Zukunft gar nicht, die sie verspricht. Schließlich haben wir Hexenwesen alle daran Teil. Lediglich die Menschen werden Leiden und für das bestraft, was sie uns über Jahre antaten.
    Lilith möchte die Herrscherin über diese Welt werden. Nur ein Engel könnte sie davon abhalten. Die Zauber von uns haben nämlich keine Wirkung auf sie.“
    Er fing an böse zu lachen. In seinen Augen war nun deutlich der Wahnsinn zu sehen, der von ihm Besitz ergriffen hatte. Oktavia erzitterte leicht, als die Wut in ihr überkochte. Sie entfesselte ihre Magie und sah dann dabei zu, wie der Winzling leicht angehoben wurde.
    Plötzlich begann er zu zucken und ein Keuchen entwich seinen Lippen. Kurz bevor er sein Bewusstsein verlor, löste die Hexe ihre Zauber und ließ den Magier auf den Kofferraumboden fallen.
    Ein leises Knacken war zu hören, als sich der Magier seine winzigen Beine brach. Danach verlor er endgültig sein Bewusstsein. Oktavia hingegen drehte sich um und eilte ein paar Schritte zur Burg. Um sie herum war ein leises Knistern zu hören.
    In ihren Augen war der blanke Hass zu erkennen, den sie auf die Dämonen verspürte. Sie würde es nicht zulassen, dass Lilith ihre Ziele erreichte. Als sie gerade das Tor zur Burg durchschreiten wollte, packte Merlin ihre Hand und zog sie zurück.
    „Bist du wahnsinnig geworden? Denk doch auch mal an Johannes. Willst du ihn einfach mit in die Schlacht nehmen?“, fragte ihr Vater sie.
    Anstelle der Hexe antwortete der Winzling: „Ich werde ebenfalls kämpfen. Schließlich will diese Dämonin uns Menschen versklaven. Es ist mir egal, ob sie mächtig ist oder nicht. Sie muss um jeden Preis aufgehalten werden.“
    Glücklich sah Oktavia zu dem Winzling zwischen ihren beiden Brüsten, ehe sie ihre linke Erhebung leicht an stupste, sodass diese etwas mehr gegen ihn drückte.
    „Wir können Lilith unmöglich besiegen. Habt ihr eben nicht zugehört? Unsere Magie wirkt nicht gegen sie.“
    „Unsere nicht. Aber es gibt auch noch göttliche Magie. Engelsmagie.“, antwortete Oktavia ruhig.
    Sie bemerkte, wie ihr Vater neben ihr zusammenzuckte. Er starrte sie fassungslos an. „Das kann nicht dein ernst sein.“, schimpfte er. „Du stirbst, wenn du diese Magie verwendest. Nur Engel ist es gestattet...“
    „ich weiß. Aber ich bin bereit vom himmlischen Feuer verbrannt zu werden, wenn ich dafür Lilith aufhalten kann. Verschaff mir nur etwas Zeit, Vater.“
    Ehe er etwas darauf erwidern konnte, riss sich die Hexe los. Mit schnellen Schritten trat auf den Burghof, auf dessen Mitte sie stehen blieb. Nervös sah sie sich um, ehe sie auf Johannes blickte, er wie versteinert zwischen ihren Brüsten steckte.
    Vorsichtig näherte sie sich seinem Bewusstsein und stellte fest, dass er vollkommen entsetzt von ihrer Entscheidung war. Anscheinend war er gerade dabei, sie von dieser Entscheidung abzubringen. Er war sich sicher, dass es noch einen anderen Weg geben musste.
    Doch ehe sie ihm etwas sagen konnte, ertönte vor ihr eine böse Lache. Dieses Mal war es wirklich die echte Lilith, die aus einer Doppeltür trat und die junge Hexe amüsiert beobachtete.
    „Wie ich sehe, bist du noch am Leben, Oktavia. Ziemlich erfreulich, da ich mich über deine Dienste unter meiner Herrschaft sehr freuen würde. Du scheinst wie gemacht dafür zu sein, andere Dämonen auszuschalten.“
    Zu ihrer Erleichterung stellte die Hexe fest, dass die Sonne bereits untergegangen war. Vorsichtig kramte sie in ihrer Tasche, ehe sie den Höllenhund fand und diesen befreite. Mit der Hilfe ihrer Magie vergrößerte sie ihn.
    Die Bestie knurrte, als sie den Geruch seiner früheren Besitzerin wahrnahm. Ein Geruch nach Schlange und Schwefel lag in der Luft. Lilith lachte erneut: „Wie ich sehe, kannst du auch gut mit Tieren umgehen. Diese Mensch dort zwischen deinen Brüsten ist aber auch ganz putzig.“
    Ehe die Dämonin noch ein weiteres Wort sagen konnte, murmelte die Hexe ein leichten Zauber und schleuderte diesen auf Lilith. Doch tatsächlich hatte er überhaupt keine Wirkung auf die Dämonin, deren höhnisches Lachen lauter wurde.
    „Ich dachte, Theodore hätte euch bereits gesagt, dass eure Magie bei mir nichts bringt. Zu schade, dass du deine Zauberkraft an mir verschwendest.“
    „Ich werde dich vernichten, Lilith. Ich lasse nicht zu, dass du die Menschheit als Sklaven missbrauchst!“, brüllte Oktavia wütend.
    „Als ob du so viel besser mit deinem Menschen umgehen würdest, junge Hexe. In Wahrheit bist du nicht besser als ich. Schließlich empfindest du ein großes Verlangen nach Macht und Besitz. Beides kann ich dir geben, also schließe dich mir an. Du ersparst dir und deinem winzigen Menschen so einige Qualen.“
    Oktavia blieb unschlüssig stehen. Sie wollte eigentlich nicht auf Lilith hören und doch begann sie über ihre Worte nachzudenken...

    Danke für eure Antworten.

    Catriam: Ich hatte mir so etwas schon überlegt, weiß aber nicht, ob ich einbauen werde. Was den Begriff Göttin angeht. Jemanden zu vergöttern ist ja erst einmal etwas anderes. Und Oktavia selber, weiß, dass sie keine Göttin ist. Sie stellt sich nur vor, wie es wäre eine Göttin zu sein. Denn in dem Sinne könnte sie als [lexicon='Riesin',''][/lexicon] mit magischen Fähigkeiten durchaus als Göttin bezeichnet werden. Ob gut oder böse hängt dann natürlich von ihren Taten ab xD

    Schmirgo: In Kirchentürmen gibt es auch kleine Glocken. Ich würde es jetzt nicht so sehen, dass man dort große Brüste ausschließlich gemeint sind. Selbst wenn, für Johannes sind ihre Brüste in diesem Moment größer als so manche echte Glocke xD
    Außerdem gefällt mir das Wort besser als Titten und dauernd nur Brüste und Busen sagen, ist auf dauer zu langweilig xD

    So ich möchte dann auch noch einmal ein paar Worte allgemein sagen. Ich denke, dass der ein oder andere, dass jetzt nicht so gerne hört, aber die Geschichte nähert sich ihrem Ende. Von der Spannung nähern wir uns nämlich so langsam dem Höhepunkt. Ich selbe bin aber überrascht, wie viel Spaß mir die Geschichte gemacht hat. Es sind im Moment 74 Seiten mit diesem Kapitel auf meinem Computer und das ist doch schon ordentlich. Die 80 sollten wir aber noch locker schaffen und vielleicht bringe ich es sogar auf 100 Seiten. Cool wäre es auf jedenfall. Aber danach ist dann erst einmal Schluss, weil ich mich neuen Werken widmen möchte. Es gibt einfach viel zu viele Ideen und ich möchte gerne auch mal wieder etwas anderes ausprobieren.

    Und weiter gehts. Ich hoffe, dass das Kapitel euch gefällt. Mir hat es jedenfalls viel Spaß gemacht, es zu schreiben :D

    Ein wenig Freizeit

    Langsam erhob sich Oktavias und wandte sich zu ihrem Vater, der sich wütend in dem Saal umsah.
    „Was ist hier passiert? Hatte ich nicht gesagt, dass ihr vorsichtig sein sollt?“, fragte er mit bebender Stimme.
    Ruhig antwortete sie: „Theodore hat uns verraten und mit Lilith gemeinsame Sache gemacht. Beinahe wäre ich in seine Falle getappt. Danach bin ich geflohen, doch er hat mich eingeholt.
    Durch eine List konnte ich ihn schrumpfen und nun befindet er sich in einem magischen Behälter, der dafür sorgt, dass er nicht entkommen kann. Leider musste ich aber auch noch gegen einen Gestaltwandler kämpfen, der sich als Lilith ausgegeben hat.“
    Sie war ein wenig enttäuscht, als ihr Vater nicht auf ihre Erzählung reagierte. Zu allem Überfluss bewegte sich Johannes ein bisschen zwischen ihren Brüsten. Es kostete die Hexe einiges an Willenskraft ihre beiden Erhebungen nicht gegen den Winzling zu [lexicon='pressen',''][/lexicon] oder an ihn zu reiben.
    „Was ist mit dem Höllenhund?“, fragte ihr Vater sie und riss sie damit aus ihren Fantasien.
    „Er ist mein neues Haustier.“, sagte sie ruhig, ehe sie die Bestie zu sich winkte. Sanft strich sie ihr durchs Fell, während Merlin um sie herum ging. Anscheinend sah er sich genau in dem Raum um.
    „Lilith befindet sich auf dieser Burg. Ich kann sie deutlich spüren. Am besten gehst du zum Auto, während ich mich hier ein wenig umsehe.“
    Die Hexe rollte mit den Augen. „Ich bin kein kleines Kind mehr. Lass mich mitkommen. Du kannst unmöglich alleine gegen Lilith bestehen.“
    Er drehte sich zu ihr um und antwortete: „Ich möchte mich nur ein wenig umsehen. Sollte ich herausgefunden haben, was uns erwartet, werde ich zum Auto kommen.“
    Ehe sie etwas erwidern konnte, stapfte der Magier davon. Er schien wirklich wütend auf sie zu sein. So hatte sie ihren Vater bisher noch nie erlebt. Anscheinend hatte er sich große Sorgen, um sie gemacht.
    Nachdenklich sah sie auf den Höllenhund, der neben ihr hechelte. Doch sie konnte unmöglich mit ihm zum Auto gehen, da die Sonne noch schien. Deshalb sagte sie leise: „Ich werde dich wohl zurück in die Hölle schicken müssen.“
    Der Hund sah sie mit einem treuen Blick an, der ihr fast das Herz zerriss. Sie kramte in ihrer Tasche und fand den Trank, der alles schrumpfte, was davon trank. Sofort kam ihr eine Idee. Sie tropfte ein wenig von dem Gebräu auf ihre Hand und hielt es dem Höllenhund hin.
    Dieser schleckte die Flüssigkeit einfach von ihren Händen. Kurz darauf fing er zu knurren an und fletschte seine Zähne. Doch er verlor nicht sein Bewusstsein. Er schrumpfte stattdessen vor ihren Augen, bis er auf ihre Hand passte. Sanft hob sie den Höllenhund hoch und hielt ihn sich vor das Gesicht.
    Er sah ängstlich auf ihre Herrin, die nun für ihn riesig erschien. Oktavia kicherte leise, als sie eine wohlige Schauer erfasste. Das Mittel war einfach fantastisch. Der winzige Hund würde super zu ihrer Modelleisenbahn passen. Genau wie Theodore, den sie hoffentlich behalten durfte. Schließlich musste der Magier eine Strafe für seinen Verrat erhalten.
    Oktavia holte aus ihrer Tasche eine kleine Dose hervor, in die sie den Höllenhund setzte. Danach verstaute sie diese wieder, ehe sie sich auf den Weg aus der Burg machte.
    Sie fand den Wagen immer noch dort, wo sie ihn zurückgelassen hatten. Die junge Hexe setzte sich auf den Beifahrersitz und sah danach auf ihre beiden Brüste. Johannes schien der Kampf viel Kraft gekostet zu haben, da er zwischen ihren Erhebungen eingeschlafen war.
    Dennoch konnte sie einfach nicht widerstehen. Vorsichtig umfasste sie je eine ihrer Erhebungen, die für sie ein bisschen zu klein waren. Sie schaffte es, dass die beiden Brüste sich keinen Zentimeter berührten.
    Ganz langsam begann sie ihre Hände nach innen zu drücken. Ihre beiden Busen machten den Spalt zwischen ihnen etwas enger. Noch war Johannes am schlafen, doch ihn umgab schon jetzt das Fleisch ihrer Glocken.
    Anstelle die beiden Brüste noch fest aneinander zu drücken, begann sie den kleinen Körper zu reiben. Sie wusste, dass sie durch festeres Drücken ihren kleinen Freund verletzt hätte. So aber massierte sie den Winzling in gewisser Weise.
    Sie war sich sicher, dass es für den kleinen Kerl die beste Massage seines Lebens war. Als sie kurz stoppte, um sich und ihren Freund eine Pause zu gönnen, bemerkte sie, dass sie ihn geweckt hatte. Wirklich schlecht fühlte sie sich deswegen aber nicht. In der Menschenwelt hatte sie ein unschuldiges Mädchen gespielt, doch so lieb und unschuldig war sie nicht.
    Schließlich konnte sie Gifte brauen, die sofort töteten. Ihr war es möglich einen Mann mit einem Liebestrank zu gewinnen und sie hatte ein Verlangen nach Macht, das sie nicht ewig verstecken konnte.
    Dennoch hätte sie ihren geliebten Johannes nie im Leben ein Haar gekrümmt. Ganz anders verhielt es sich da vermutlich ab jetzt bei Theodore. Sie war von dem jungen Mann enttäuscht und fühlte sich verletzt und verraten.
    Schnell wischte sie die Gedanken zur Seite. Ihre Hände rieben wieder ihre Brüste sanft aneinander. Sie konnte deutlich spüren, wie der Winzling über ihre nackte Haut rieb. Unweigerlich fühlte sie eine gewisse Erregung und zwischen ihren Beinen breitete sich eine wohlige Wärme aus.
    Sie konnte sich aber unmöglich jetzt ihren Gefühle hingeben. Deshalb beendete sie ihre Brustmassage und angelte sich stattdessen ihren Winzling. Vorsichtig beugte sie sich mit ihm im Gepäck vor und setzte ihn dann zwischen ihren beiden nackten Füßen auf den Boden.
    „Möchtest du meinen Füßen vielleicht etwas Gutes tun?“, fragte sie Hexe mit erwartungsvoller Stimme.
    Johannes nickte. Ihm blieb auch kaum etwas anderes übrig. Schließlich hätte ihn Oktavias an sonst einfach dazu benutzt, etwas Gutes für ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] zu tun. Vorsichtig hob sie ihr rechtes Bein über das linke, sodass sie bequem saß.
    Doch sie musste feststellen, dass es für Johannes bei seiner jetzigen Größe unmöglich war, an ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] heranzukommen. Aber sie musste nicht lange nachdenken, um eine Lösung für das Problem zu finden. Sie schloss ihre Augen und konzentrierte sich auf die Verbindung zu Johannes.
    Im nächsten Moment ließ sie ihn wachsen, bis er 20 Zentimeter groß war. Damit war er immer noch winzig im Vergleich zu ihr, aber er erreichte ihren [lexicon='Fuß',''][/lexicon] nun ohne Probleme. Zu ihrer Freunde fing er auch sofort an, ihre Zehen zu küssen.
    Sie konnte sich vorstellen, dass ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] inzwischen ziemlich dreckig waren. Schließlich war sie mit diesen über den Burghof gegangen. Aber anscheinend hatte er Winzling überhaupt kein Problem damit. Er Liebkoste ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] mit einem Eifer, der ihr fast schon unheimlich war.
    Seine Zunge leckte zwischen ihren Zehen alles sauber und er kümmerte sich sogar um ihre Sohle. Als er fertig war, sagte schrie er zu ihr hoch: „Ich vergöttere dich, Oktavia.“
    Die Hexe zuckte kurz zusammen, wobei ihr rechter [lexicon='Fuß',''][/lexicon] den Winzling anstupste und deshalb zu Fall brachte. Eine wohlige Schauer lief ihren Rücken herunter und ein Prickeln war auf ihrer Haut zu spüren.
    Ihr gefiel es, vergöttert zu werden. Daran konnte sie sich echt gewöhnen. Sie stellte es sich vor, wie es wirklich sein musste, eine Göttin zu sein. Es war eine berauschende Vorstellung viele Winzlinge zu haben, die ihr treu ergeben waren. Doch dann meldete sich eine Stimme von ihr, die ihr sagte, dass sie dennoch nur Johannes lieben würde.
    Um sich auf andere Gedanken zu bringen, hob sie den Winzling hoch und drückte ihn gegen ihre Lippen. Sie gab ihm einen innigen Kuss, ehe sie flüsterte: „Ich liebe dich Johannes. Ich kann dir nicht beschreiben, wie sehr ich mich nach deiner Nähe sehne. Wenn ich dich nicht spüren kann, habe ich das Gefühl, als würde etwas fehlen.“
    Mit verliebten Augen schaute sie dabei zu, wie Johannes wieder auf zehn Zentimeter Größe schrumpfte. Vorsichtig setzte sie den Winzling zwischen ihren Brüsten ab.
    Anstelle wieder mit ihren Brüsten etwas anzustellen, sah die Hexe zur Burg. Sie fragte sich, wie es ihrem Vater gerade erging. Womöglich befand er sich inzwischen in der Nähe von Lilith.
    Oktavia war sich sicher, dass die Dämonin sich vollkommen bewusst war, dass Merlin sie suchte. Schließlich war sie gerissen und eine gefährliche Gegnerin. Alleine würde selbst ihr Vater große Probleme bekommen.
    In diesem Moment erinnerte sich Oktavia daran, dass sie vielleicht mal nach Theodore schauen sollte. Deshalb kramte sie in ihrer Tasche und holte den magischen Behälter heraus, der wie eine gewöhnliche zylindrische Dose aussah.
    Vorsichtig öffnete sie den Deckel. Als sie hineinschaute, stellte sie fest, dass Theodore auf dem Boden kauerte. Als er seinen Kopf in den Nacken legte, weiteten sich seine Augen vor Angst.
    Oktavia kicherte und meinte dann mit düsterer Stimme: „Gefällt dir mein kleines Gefängnis?“
    In diesem Moment erinnerte sie überhaupt nicht mehr an die liebe Hexe. Ihre Augen funkelten voller Hass und Verachtung und es war ihr anzusehen, dass sie am liebsten ein paar böse Versuche mit dem Winzling gemacht hätte.
    Stattdessen genoss sie nur kurz, wie Theodore um erbarmen winselte und etwas von einem Missverständnis stammelte. Doch sie reagierte nicht darauf und schloss die Dose einfach wieder.
    Als sie Theodore wieder in ihrer Tasche verstaute, bemerkte sie Johannes Blick. Er wirkte besorgt und es wirkte so, als hätte er ein wenig Angst vor ihr.
    Deshalb streichelte sie ihn sanft mit ihrem Zeigefinger und drückte ihn gegen ihre Brüste. Ihre Hände umschlossen erneut die Erhebungen und rieben diese an den Körper des Winzlings. Doch dieses Mal war sie etwas ungestümer. Sie konnte genau spüren, wie der er sich immer wieder gegen ihre gewaltige Macht stemmte, doch am Ende gewann sie immer.
    Plötzlich öffnete sich die Tür des Wagens. Sofort zuckte Oktavia zusammen und sie errötete. Ihre Hände ließen von ihren Erhebungen ab und sie faltete sie auf ihren Schoß. Nervös blickte sie nach rechts und stellte fest, dass ihr Vater sie genau beobachtete.
    „Ich störe Euch ja nur äußerst ungern, aber ich bräuchte mal eben Theodore. Ich möchte ihm ein paar Fragen stellen.“
    Die Wut ihres Vaters schien verraucht. Doch er wirkte sichtlich besorgt. Mit zitternden Händen fischte Oktavia die Dose mit Theodore aus der Tasche und reichte sie Merlin. Dieser nickte und nahm sie entgegen. Danach schlenderte er zum Kofferraum, um diesen zu öffnen.
    Die Hexe entschloss sich ebenfalls auszusteigen, wobei ihre Brüste leicht wackelten. Zu ihrer Bestürzung stellte sie fest, dass die Sonne dabei war unterzugehen. Es war also kein Wunder, dass ihr Vater besorgt war. Sobald es dunkel wurde, würden Liliths Kräfte um ein Vielfaches steigen.
    Der Kampf, der vor ihnen lag, würde lang und gefährlich werden. Doch die Hexe wusste, dass sie der Dämonin so schnell wie möglich Einhalt geboten mussten. Danach war noch genug Zeit, um mit Johannes ihren Spaß zu haben. Zumindest hoffte sie, dass sie beide und Merlin den Kampf überleben würden...

    Wieder sehr gut geschrieben Schmirgo. Mal sehen, was die Polizisten jetzt gegen Dia anstellen wollen. Schließlich haben ihre Kugeln kaum einen Effekt auf sie. Aber irgendwann wird sicherlich die Armee kommen und stärkere Geschütze mitbringen xD

    Auch hier sind wieder einige nette Bilder dabei. Ich kannte zwar einige schon, aber es ist doch immer wieder schön, die Bilder noch einmal zu sehen. Das letzte hingegen kannte ich noch nicht und es hat mir auf den ersten Blick gefallen. Liegt auch an der gut aussehnden Frau :D Aber auch die Beleuchtung hat etwas.

    Das gentle bezieht sich nur auf den [lexicon='GTS',''][/lexicon] Part xD
    Leider kommt dieser wirklich zu kurz, aber es ist halt auch richtig schwer in eine solche Geschichte einzubinden. Ich so etwas gerade zum ersten Mal und es fällt mir teilweise echt schwer. Denn die Spannung zu halten, aber gleichzeitig genug [lexicon='Fetisch',''][/lexicon] Szenen einzubauen ist echt schwierig. Das passt halt nicht immer zusammen. Aber mal schauen, wie ich es im nächsten Kapitel hinbekomme. Ich versuche deinem Wunsch nachzukommen, aber versprechen kann ich leider für das nächste Kapitel noch nichts.

    Sehr gut geschrieben. Leider sind diese Art von Geschichten nicht wirklich meins. Ist natürlich kein Vorwurf, weil Geschmäcker sind verschieden und hier gibts bestimmt genug Leute, denen es gefällt. Ist ja auch immer gut, wenn man hier eine bunte Mischung hat. ^^
    Also schreib weiter so. Die nächsten Opfer warten ja bestimmt schon auf eine schöne, schwangere Frau.

    Wie versprochen, gibt es recht bald das nächste Kapitel. Viel Spaß beim Lesen. Ich bin gespannt, wie euch das Ende gefällt.

    Pure Verzweiflung

    Links und rechts von Lilith in der Wand entstanden dunkle Portale, die eines der Reiche der Dämonen führte. Mit zuckersüßer Stimme sagte die Dämonin: „Mal sehen, wie du mit meinen Schoßhündchen zurecht kommst, kleine Hexe.“
    Nach diesen Worten sprangen zwei riesige Höllenhunde durch die Portale, die sich augenblicklich wieder schlossen. Johannes war entsetzt, als er sah, wie groß diese Bestien waren. Mit seiner normalen Größe wären sie schon groß gewesen, aber so waren sie einfach nur riesig.
    Er sah zu Oktavias Gesicht und stellte verwundert fest, dass sie die Augen geschlossen hatte. Leise murmelte sie ein paar Worte in einer Sprache, die der Winzling nicht verstand. Dennoch sah er wie gebannt auf ihre roten Lippen, hinter denen sich ihre scharfen Zähne befanden.
    Als sie den Zauberspruch beendet, öffneten sich ihre Augen, die nun keinerlei Angst mehr zeigten. Stattdessen schien die Hexe in eine Art Kampfrausch verfallen zu sein. Ihre Lippen verzogen sich zu einem amüsierten Lächeln und als Johannes seinen Blick von dem wunderschönen Gesicht abwandte, wusste er warum.
    Anstelle der Decke befand sich über ihnen nur noch blauer, wolkenloser Himmel und gleißendes Sonnenlicht fiel in die Halle, dort wo gestanden hatte. Doch stattdessen befand sich dort nun eine dunkle Wolke, die langsam zur Decke stieg.
    Die Höllenhunde hingegen wichen heulend zurück vor den Lichtstrahlen, weshalb die Hexe auf einen der beiden zustürmte. Ehe sie die Bestie erreichen konnte, wurde sie von einer unsichtbaren Macht zurückgestoßen.
    Keuchend wurde sie gegen die Wand geschleudert und ihr wurde die Luft aus den Lungen gepresst. Langsam rutschte sie am weißen Putz vorbei, während sich ihr Griff um Johannes lockerte. Kurz vor dem Boden rutschte er aus ihrer Hand und landete danach unsanft auf dem Boden.
    Sofort schoss ein unglaublicher Schmerz durch seine Beine, die fast die komplette Wucht des Falls auf sich nehmen mussten. Zuerst krümmte er sich am Boden, doch dann begann das Adrenalin in seinen Adern zu wirken. Er vergaß den Schmerz und erinnerte sich stattdessen daran, dass seine Geliebte ihn womöglich brauchte.
    Als er sich erhob, stellte er fest, dass Oktavia ihn besorgt betrachtete. Direkt neben ihm befand sich ihr Oberschenkel, der für eine Länge von etwa acht Metern hatte. Normaler Weise wäre er jetzt wie gelähmt vor Angst gewesen, doch stattdessen erfasste ihn eine unglaubliche Wut auf die Dämonen.
    Mit geballten Fäusten sagte er: „Das wird dieses Miststück bereuen. Lass mich an deiner Seite kämpfen.“
    Die Hexe schüttelte den Kopf und antwortete: „Zu gefährlich. Lilith ist fast so mächtig wie Lucifer, den Herrscher über die Hölle. Außerdem soll ein Teil ihres Blutes in meinen Adern fließen. Man sagt schließlich, dass wir Hexen von Lilith erschaffen wurden, weil sie selber keine Kinder haben kann.“
    Ehe der Winzling etwas erwidern konnte, war ein lautes Knurren zu hören. Als er in die Richtung schaute, sah er das einer der beiden Höllenhunde sich anscheinend genügend erholt hatte. Zwar schon er sein linkes Hinterbein, aber unterschätzen durfte man die Bestie auf keinen Fall.
    Oktavia erhob sich langsam und ragte nun für die Winzling 30 Meter in die Höhe. Ihre Augen strahlten vor Entschlossenheit. Sie schien auf keinen Fall den Kampf verlieren zu wollen.
    Direkt neben Johannes befand sich nun ihr Knöchel. Ihre Beine ragten wie zwei Hochhäuser etwa 16 Meter in die Höhe. Nur war es in Wirklichkeit nicht einmal ein Meter. Langsam trat Oktavias einen Schritt auf den Höllenhund zu. Für sie war es ein kleiner Schritt, aber für den Winzling war er gewaltig.
    Wäre er normal groß gewesen und Oktavia eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon], hätte sie mit diesem Schritt etwa zehn Meter überwunden. So war es auch hier weniger als ein Meter. Nachdenklich schaute Johannes nun von hinten ihren Körper hinauf. Ihr schön geformter Po befand sich weiter über ihn. Hätte sie sich unabsichtlich auf ihn gesetzt, wäre er danach nur noch Match gewesen.
    Plötzlich begann die Luft zwischen ihm und der Hexe zu flimmern. Zuerst wusste er die Ursache nicht, aber relativ schnell wurde ihm klar, dass seine Geliebte einen Schutzwall errichtet hatte, damit der Höllenhund nicht ein kleines Häppchen bekam.
    „Glaubst du ernsthaft, dass so ein lächerlicher Schutzwall mich aufhalten kann, Kindchen?“, fragte Lilith mit amüsierter Stimme.
    Der Winzling sah, wie Oktavia den Kopf schüttelte, wobei ihre Locken durch die Luft flogen. Ehe sie etwas sagen konnte, sprang der Höllenhund nach vorne. Johannes traute seinen Augen nicht, als die Hexe blitzschnell und voller Anmut nach vorne tänzelte und dem Höllenhund mitten im Sprung einen Tritt verpatzte, der vermutlich jeden Kampfsportler in Verlegenheit gebracht hätte.
    Mit voller Wucht wurde der Höllenhund gegen eine Wand gedonnert. Man hörte deutlich das Knacken, als ein paar seiner Knochen brachen. Sofort jaulte das Tierchen voller Schmerz, doch als sich Oktavia kurz zu dem Winzling drehte, konnte dieser die große Verachtung vor der Bestie sehen.
    „Dieser Kampf könnte interessanter werden, als ich mir erhofft hatte. Glaub aber nicht, dass du den zweiten meiner Höllenhunde so leicht besiegen kannst.“, hauchte Lilith mit düsterer Stimme. Sie befand sich immer noch in der dunklen Wolke, die sie selbst erschaffen hatte.
    Der zweite Höllenhund umkreiste die junge Frau erst einmal. Manchmal wagte er sich ein wenig näher, doch sofort sprang er schnell einen Schritt zurück. Er schien intelligenter zu sein, als er aussah. Gleichzeitig war von der anderen Bestien nichts mehr zu hören. Vermutlich war sie elendig krepiert.
    Oktavia ging langsam zwei Schritt auf den noch lebenden Höllenhund zu. Johannes konnte genau sehen, wie sich ihre nackten [lexicon='Füße',''][/lexicon] hochhob, nur um sie ein gutes Stück entfernt wieder auf den Boden zu setzen. Ihre langen, schlanken Beine waren definitiv ein Blickfang in diesem Moment.
    Der Höllenhund wisch zu Johannes Verwunderung nicht von ihr zurück. Stattdessen umkreiste er sich vorsichtig, ehe er direkt neben ihr Platz nahm. Sanft schien die Hexe durch sein Fell zu streicheln, ehe sie ihm hinter den Ohren kraulte.
    „Was... hast du... getan?“, stammelte Lilith voller Verwirrung. Anscheinend hatte Oktavia sie vollkommen aus dem Konzept gebracht.
    Vorsichtig hob die Hexe ihr linkes Bein an, um auf den Höllenhund zu steigen. Dieser wehrte sich nicht dagegen und erhob sich erst, als sie einen sicheren Platz auf ihn gefunden hatte.
    Danach näherte sich die Bestie Johannes, der genauso nicht fassen konnte, wie seine Freundin es geschafft hatte, einen von Liliths Schoßhunden zu zähmen. Als das Tier direkt vor ihm stand, öffnete sie ihr Maul und hechelte. Warme, feuchter und faulig riechender Atem kam ihm entgegen. Er konnte genau sehen, wie Oktavias riesige Hände die Bestie hinter den Ohren kraulten.
    Kurze Zeit später legte sich die Bestie erneut flach auf den Boden. Doch anstelle, dass die Hexe abstieg, langte ihr rechter Arm nach Johannes. Sanft hob sich den Winzling hoch, der nach einer kurzen Achterbahnfahrt durch die Luft zwischen ihren weichen Brüsten landete.
    „Wie zur Hölle hast du das angestellt?“, fragte er verdattert.
    Die Hexe lächelte, während sich ihr neues Schoßhündchen ruckartig erhob. „Er hat deutlich gesehen, was ich mit seinem Rivalen getan habe. Außerdem scheint Lilith nicht sehr gut mit ihnen umgegangen zu sein. Sie sind ihr nur aus Angst gefolgt.“
    „Argh. Ich werde dich zerquetschen kleine Hexe. Dafür wirst du mir Büßen!“, knurrte Lilith, während Oktavias Magie an der Decke erlosch. Sofort verschwand die schwarze Wolke und die Dämonen war wieder deutlich zu sehen. Nur ragten nun aus ihrem Rücken auch noch zwei schwarze Schwingen.
    Ihre Augen funkelte rot und ihre Miene war verzerrt von Hass. Schön war sie nicht mehr, da sich mehrere Linien nun über ihre Haut wanden. Runen begannen langsam rot zu erleuchten, ehe die Dämonin böse auflachte.
    „Was... hat das... zu bedeuten?“, stammelte Johannes, während er entsetzt auf Lilith schaute.
    „Das ist ihre wahre Form. Aber irgendetwas stimmt hier nicht. Sie spielt mit uns.“, antwortete die Hexe mit angespannter Stimme.
    Im nächsten Moment erschien vor Lilith ein dunkles Portal, aus dem sie ein schwarzes Schwert zog. Johannes hörte, wie die Hexe hörbar die Luft einsog, wobei sich ihre Brüste mit ihm dazwischen hoben.
    Es dauerte nicht lange, bis die Dämonin auf die beiden zu gestürmt kam. Der Winzling sah, wie seine Geliebte sanft den Höllenhund krallte, der sich bereit machte, dem Angriff auszuweichen. Blitzschnell war Lilith bei ihnen und schlug mit dem Schwert zu.
    Gleichzeitig sprang der Hund, wie auch immer er das anstellte, nach hinten. Johannes war dankbar, dass Oktavias Bluse und ihr BH ihn davor bewahrte, aus dem Ausschnitt zu fliegen.
    Ganz knapp verfehlte die schwarze Klinge die Hexe. Diese stellte sich vorsichtig auf den Rücken ihres neuen Haustier und sprang von diesem federleicht ab. Sie bewegte sich so anmutig, dass Johannes vollkommen sicher an seinem Platz war.
    Er sah, nach unten und bemerkt, wie die Hexe ihre beiden, langen Beine nach vorne streckte. Doch anstelle der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] einen Tritt zu verpassen, machte sie eine Bewegung, die Johannes aus dem ein oder anderen Prügelspiel bekannt vor kam.
    Liliths Kopf befand sich plötzlich zwischen Oktavias Beinen. Durch den Schwung des Sprungs, wurde die Dämonen von den Beinen gerissen, während ihr Kopf sich zwischen der Umklammerung zweier wunderschöner Oberschenkel befand. Für den Blick auf die Unterwäsche von seiner Geliebten, war der Winzling schon ein wenig neidisch.
    Kurz bevor ihre Beine den Boden berührte, spreizte sie ihre Beine ein wenig, sodass die Dämonin hart auf dem Teppich aufschlug. Johannes beugte sich vor und sah, dass die für ihn riesigen, langen Beine von Oktavia sich nun auf der Höhe von Liliths Bauch befanden.
    Auf dem Gesicht der Dämonin spiegelte sich pure Verzweiflung wieder, als die Hexe auf den Schwertarm feste trat. Ein lautes Knacken war zu hören, ehe Oktavia mit ihrem nackten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] von der Hand abließ, die offensichtlich gebrochen war.
    Danach setzte sich die Hexe einfach auf ihre Gegnerin und hob die schwarze Klinge auf. Blitzschnell rammte sie diese in Liliths Oberkörper, wo sich ihr Herz befand. Schwarzes Blut spritzte aus der Wunde, ehe die Dämonin verschwand.
    Mit einem leisen Plumps landete die Hexe auf dem Boden. Außer Atem sagte sie: „Das war nicht Lilith. Sie hat einen anderen Gestaltwandler geschickt, um mich zu testen. Nun weiß sie, wie stark ich bin.“
    Direkt neben ihr erschien plötzlich der Höllenhund, der von Oktavias Schenkel das Blut leckte. Doch er zuckte zurück, als links von ihnen plötzlich etwas explodierte. Mit einem lauten Knall landete die Eingangstür auf den Boden und ein einzelner Mann trat in den Saal. Es war niemand anderes als Merlin und er schien ziemlich wütend zu sein.

    Oktavia hat eben gute Überzeugungskunst geleistet, die aber Johannes nicht bemert hat, da ihre Haarpracht im Weg war :D
    Außerdem ist Theodore als Charakter ziemlich waghalsig. Ich hatte das Kapitel schon einmal angefangen zu schreiben, war aber überhaupt nicht damit zufrieden. In diesem Teil ist Theodore einfach mal durch eine Tür gelaufen und in einem Pentagramm gelandet. Wer aber bereit ist mit einer der schlimmsten Dämonen gemeinsame Sache zu machen, der wird auch irgendetwas trinken, um seiner Geliebte zu bekommen. Er weiß zudem gar nicht, dass es sich um jenen Trank handelt, der Johannes geschrumpft hat. Woher sollte er diese Information auch haben? Niemand außer Oktavia selbst wusste schließlich, dass sie genau diesen Trank auch eingepackt hat.

    Der Anfang soll sich aber wirklich bewusst etwas ziehen, um die Spannung ein bisschen aufzubauen. Der Cliffhänger am Ende des Kapitels ist natürlich Absicht. Dafür versuche ich schon recht bald das nächste Kapitel fertigzustellen.

    Zitat von Catriam

    Tut mir Leid das ich mit Kritik beginne, aber es ist doch schöner wenn ich meinen Kommentar mit dem positiven Punkten beschließe.


    Kein Problem.

    Zitat von Catriam

    Ich fand die "verschwommenen Sachen" um den Speer nicht allzu gelungen, da hätte ich eher "Flirren in der Luft" oder etwas Vergleichbares genommen "Sachen" klingt immer so nach "Keine Ahnung sowas eben..." und das hast du ja nicht nötig.


    Jetzt wo du es sagst. So etwas fällt einem leider nicht immer sofort auf. Vielleicht ändere ich das noch.

    Zitat von Catriam

    Diesen Satz emfand ich auch als weniger gelungen. Ob des Worturspungs "Lichtbringer" auf lateinisch würde ich immer die ursprüngliche Schreibweise "Lucifer" wählen und ich finde in diesem Satz klingt es als wäre Asmodis' Thronfolger weiblich...

    Da verlässt man sich einmal auf Open Office bei einem Namen. Ich hatte erst Lucifer geschrieben, aber das Programm meinte mir das als falsch anzukreiden :D Weiblich ist er aber auf keinen Fall.