Beiträge von Gianleen

    Ein unerwünschter Beobachter

    Melina blieb nach einer Weile stehen und drehte sich um. Es wunderte sie, dass sie die Stadt nicht mehr sehen konnte. Eigentlich hatte sie damit gerechnet, wenigstens am Horizont das Häusermeer noch sehen zu können.
    Ihr fiel auf, dass die negativen Gedanken verschwunden waren. Neugierig drehte sie sich um, damit sie sehen konnte, was vor ihr lag. Bis zum Horizont erstreckte sich eine Wiesenlandschaft. Außerdem sah sie einen Wald und ein Dorf, welches rechts von ihr in der Ferne lag.
    Die Straße schlängelte sich vor ihr weiter durch die Wiesen, weshalb ihr Melina einfach folgte. Der Regen schien ein wenig leichter geworden zu sein. Dennoch hatte sie das Gefühl bei jedem ihrer Schritte in einer Art Morast zu versinken.
    Bei ihrem hohen Gewicht fühlte sich der Asphalt eher wie eine weiche Masse an. Jeder ihrer Schritte hinterließ einen tiefen Abdruck. Sich irgendwo zu verstecken war ausgeschlossen, da etwa alle 15 Meter eine eindeutige Spur zu sehen war.
    Obwohl Melina weit und breit niemanden sehen konnte, verdeckte sie noch immer ihre Brüste und ihren Schritt. Sie war auch aus weiter Entfernung zu sehen und womöglich gab es jemanden, der sie heimlich beobachtete.
    Als sie daran dachte, wie schnell sie sein musste, wurde ihr ein wenig schwindelig. Sie würde das Wettrennen mit einem Rennwagen vermutlich gewinnen. Selbst ein Schnellzug hatte gegen sie auf einer normalen Strecke keine Chance, wenn sie lief.
    Noch einmal wurde ihr bewusst, wie sehr sich die Welt für sie verändert hatte. Ihr dämmerte es allerdings noch nicht, wie viel Macht sie hatte. Denn als sie so ging, bekam sie gar nicht mit, dass sie aus Versehen auf zwei Menschen trat, die einen Spaziergang gemacht hatten.
    Da alles feucht war und das Geräusch der zerplatzenden Körper viel zu leise war, ging die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] einfach weiter. Schließlich waren für sie die Menschen lediglich sechs Zentimeter groß und boten keinen nennenswerten Widerstand.
    Wäre sie nicht Gedanken gewesen, hätte sie die Menschen vielleicht sogar gesehen. Aber so verschwanden sie von dieser Welt. Ihre Überreste wurden eins mit dem platt gedrückten Asphalt. Wieder würde der Regen die Spuren verwischen.
    Melina verließ die Straße erst, als sie zu dem Dorf abbog. Nach einem langen Schritt setzte sie ihren linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon] mitten auf einer leeren Wiese ab. Dieser versank tief in der aufgeweichten Erde und als die Riesen an ihrem langen Körper vorbei nach unten sah, konnte sie deutlich sehen, wie das braune Wasser aus dem Boden gepresst wurde.
    Als sie den anderen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] ebenfalls hob, versank sie sogar noch tiefer, da nun ihr gesamtes Gewicht auf dem Boden drückte. Nur langsam setzte sie ihren rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf die Erde. Sie ließ sich Zeit damit, das Gewicht auf diesen zu verlagern, um zu beobachten, wie er das Erdreich darunter platt drückte.
    Es fühlte sich seltsam an, als der [lexicon='Fuß',''][/lexicon] in dem Morast versank. Erst jetzt kam ihr der Gedanke, dass auch Menschen keine Chance unter ihrem gewaltigen Gewicht hätten. Eine kalte Schauer lief ihren Rücken herunter und sie verlagerte das Gewicht schlagartig.
    Schmatzend versank ihr [lexicon='Fuß',''][/lexicon] noch tiefer, während Melina stehen blieb. Sie sah an ihrem Körper herunter und hob den linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon]. Darunter konnte sie einen genauen Abdruck von diesem sehen. Von so weit oben war es schwer, einzuschätzen, wie tief er war. Doch sie glaubte nicht, dass von einem Menschen viel übrig blieb, wenn er unter ihre riesige Sohle kam.
    Erneut suchte sie eine Schauer heim. Es bildete sich eine Gänsehaut und ihr war plötzlich kalt. Der Regen fühlte sich nicht länger angenehm an. Doch gleichzeitig empfand sie auf eine gewisse Erregung, was sie nur noch mehr erschreckte.
    Sie erinnerte sich daran, wie sie gewachsen war. Die Bäume hatten sie gestört, weshalb sie die Äste einfach abgebrochen hatte. Wegen ihrem Gewicht war sogar eine Fichte umgestürzt.
    Melina hob ihre Hände und schaute auf diese. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wollte gar nicht wissen, was sie mit diesen anstellen konnte. Dennoch versuchte sie abzuschätzen, wie viel sie jetzt etwas heben konnte. Als sie auf über 500 Tonnen kam, hielt sie ihren Atem kurz an. Das Gewicht eines Menschen war dagegen gar nichts.
    Gleichzeitig dachte sie wieder an ihr eigenes Gewicht. Fliegen würde sie bei dieser Größe wohl nicht mehr können, da sie viel zu schwer dafür war. Aber Melina hatte größere Sorgen, um die sie sich besser schnell kümmerte.
    Ein Krachen riss sie aus ihren Gedanken. Ein wenig verwundert schaute sie auf ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon], die nun leicht schmerzten. Ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen, als sie bemerkte, worauf sie gerade getreten war.
    Es musste sich um eine Mühle gehandelt haben, deren Dach unter ihrem Gewicht zusammengekracht war. Auch einige Mauern waren durch die Wucht zerstört wurden. Am liebsten hätte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] laut geschrien, aber damit hätte sie zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
    Vorsichtig hob sie den [lexicon='Fuß',''][/lexicon], um nicht noch mehr von dem Gebäude zu zerstören. Ihr war gar nicht aufgefallen, dass sie weitergegangen war. Ihr fiel allerdings ein, dass ihr das auch schon bei ihrer normalen Größe passiert war. Oft war sie in Gedanken durch die Stadt gewandert und hatte am Ende Orte erreicht, an denen sie vorher noch nie gewesen war.
    Vorsichtig machte sie zwei Schritte, ehe sie sich umdrehte und in die Hocke ging. Als sie das Gebäude betrachtete, bestätigte sich ihre Vermutung. Es handelte sich wirklich um eine Mühle. Das erkannte sie an dem Mühlrad, welches nicht zerstört worden war.
    Das Gebäude selbst war aber in keinem guten Zustand mehr. Es ähnelte mehr einer Ruine, da sie mitten auf die Mühle getreten war. Das Gebäude war so winzig, dass es unter ihren beiden Füßen verschwunden wäre.
    Um das Maß der Zerstörung einschätzen zu können, beugte sie sich vor und schaute durch das zerstörte Dach in die Mühle. Sie konnte deutlich sehen, dass die Möbel und auch die der Boden vollkommen zerstört war. So konnte sie einen Blick auf den Keller werfen, in dem sich ebenfalls ein Fußabdruck aus Steinen und Holz befand.
    Zu ihrer Erleichterung konnte sie keinerlei Blut entdecken. Wobei das noch immer nicht ausschloss, dass sie nicht aus Versehen ebenfalls auf einen Menschen getreten war. Sie beugte sich noch weiter vor, sodass ihr warmer Atem durch das riesige Loch ins Haus blies.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] konnte sehen, wie kleine Holzsplitter durch die Mühle flogen. Gleichzeitig meinte sie einen leisen Schrei hören zu können. Neugierig setzte ihre Hände links und rechts neben der Mühle, um sich noch tiefer vorbeugen zu können.
    Es dauerte etwas, bis sie in einer Ecke einen Menschen kauern sah, der sie vermutlich mit geweiteten Augen ansah. Für den Winzling gab es kaum Platz und bei der kleinsten Bewegung drohte er in den Keller zu stürzen.
    Vorsichtig setzte sich Melina wieder auf, um den Winzling dann mit ihrer rechten Hand aus der Mühle zu retten. Sie musste ganz sanft sein, um den kleinen Menschen nicht zu verletzen. Obwohl er sich zu befreien versuchte, hielt sie ihn ohne Probleme zwischen ihrem Zeigefinger und Daumen.
    Sie hob den Winzling hoch und blickte ihn neugierig an. „Ich werde dir nichts tun.“, sagte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] mit freundlicher Stimme.
    „Wi... wirklich?“, stammelte er.
    Melina nickte, ehe sie fragte: „War außer dir noch jemand in der Mühle?“
    „Ne... nein. Mich hat... hat es... fa... fast erwischt.“
    „Tut mir Leid.“, entschuldigte sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ehrlich, ehe sie den Winzling neben der Mühle auf den Boden absetzte.
    Dieser lief so schnell er konnte von der nackten [lexicon='Riesin',''][/lexicon] davon, obwohl sie ihm dem Blick seines Lebens bot. Denn sowohl ihre riesige Scheide als auch die beiden Erhebungen weiter oben waren vollkommen entblößt.
    Melina seufzte leise und entschied sich weiter zu gehen, bevor noch die Armee oder Polizei kam. Sie war erleichtert, dass sie niemanden getötet hatte.
    Als sie wieder stand, verdeckte sie wieder ihre Brüste und ihre Scheide, ehe sie weiter ging. Sie fragte sich, ob sie wohl ein neues Zuhause finden würde und wenn ja wo. Denn je weiter sie ging, desto mehr wurde sie damit konfrontiert, wie sich für sie die Welt verändert hatte.
    Ehe sie sich versah, befand sie sich vor einem Wald, der sich vor bis zum Horizont erstreckte. Auch links und rechts konnte sie nicht sagen, wie groß er wirklich war. Dafür entdeckte sie, dass sich nicht rechts von ihr in der Nähe ein Waldweg befand.
    Deshalb ging sie zu diesen und überlegte kurz. Am Ende entschied sie sich dazu, dem Weg so gut es ging, zu folgen. Sie hörte und spürte deutlich, wie die Äste unter ihren nackten Füßen abbrachen.
    Dazu kitzelten sie über ihre nackte Fußsohle. Zuerst empfand sie diese Gefühle als seltsam, doch mit der Zeit gewöhnte sie sich daran und fand sogar Gefallen daran. In gewisser Weise bekam sie eine Fußmassage bei jedem ihrer Schritte.
    Lächelnd schaute sie in die Ferne, während der Regen endlich aufhörte. Die Sonne schaffte ihren Weg durch die Wolkendecke und plötzlich stahl sie sich lächeln auf die Lippen von Melina. Sie fühlte sich frei und unabhängig.
    In der Ferne konnte sie eine Lichtung erkennen, die ihr groß genug erschien und etwas abseits des Weges lag. Sie entschied sich dazu, dort eine Pause zu machen, weshalb sie den Weg verlief.
    Vorsichtig versuchte sie zwischen die Bäume zu treten, was ihr aber nicht immer gelang. Immer wieder stießen ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] auf spitze Widerstände. Dennoch schaffte es die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] unverletzt bis zu der Lichtung.
    Ohne zurückzublicken setzte sie sich auf das feuchte Gras, ehe sie sich die letzten Regentropfen von ihrem Oberkörper wischte. Melina schloss ihre Augen und genoss die warme Sonne, die nun auf sie schien. Die Strahlen waren warm und angenehm und sie vergaß ihre vielen Sorgen für kurze Zeit.
    Sie schlang ihre Arme und die Knie und legte ihr Kinn auf diese. Verträumt sah sie auf die Bäume, die gerade einmal über ihre Knie herausragten. Vorsichtig löste sie ihren rechten Arm von ihren Knien, um nach einen dicken Stamm zu greifen.
    Ihre Hand umschlossen diesen völlig und sie war sich fast schon sicher, dass sie den Baum einfach aus der Erde reißen konnte. Sie konnte die Rinde deutlich spüren, doch sie war nicht mehr so rau, wie sie sie in Erinnerung hatte.
    Sie hielt den Atem an, als sie zwischen den Bäumen einen winzigen Menschen erblickte. Es schien ein junger Mann zu sein, der etwa in ihrem Alter war. Vorsichtig löste sie ihre Hand und bedeckte mit dem Arm ihre Brüste, während ihre andere Hand erneut ihren Schritt verdeckte.
    Der Winzling kam langsam und vorsichtig näher. Sein Blick schien auf ihr riesiges Gesicht gerichtet, welches sich nun mehr als 20 Meter über ihm befand. Er schien keine Angst vor ihr zu haben, sondern neugierig zu sein.
    „Wer bist du?“, fragte Melina.
    Doch sie erhielt keine Antwort oder aber sie hatte sie einfach nicht gehört. Ein beklemmendes Gefühl erfasste sie. Obwohl sie mit ihren Händen die kritischen Stellen verdeckte, war sie sich ihrer Nacktheit bewusst. Und sie war sich nicht sicher, ob der Mann wirklich nur neugierig war...

    Eine Titanin hat einfach mehr Muskeln denke ich mal. So würde ich es zumindest erklären. Denn die meisten Titanen, die ich kenne, haben alle sehr große Muskeln. Genau wie viele Amazonen Stories. Und so etwas sagt mir ehrlich gesagt, überhaupt nicht zu. Die Frauen sollten nicht übertriebene Muskeln haben. Genauso möchte ich auch selber nicht unbedingt Muskeln wie jemand haben, der sehr schwere Gewichte hebt :D

    Letztendlich lassen sich die Größen für [lexicon='SM',''][/lexicon] leicht auf die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] abwandeln. Wenn der Mann noch recht groß ist, ist die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] für ihn Mini. Diese Art von [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gefällt mir nicht so sehr. Wenn er so klein ist, dass er der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] vollkommen ausgeliefert ist, kann man von Mega sprechen, muss man aber nicht. Giga ist für mich, dass die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] überhaupt keine Möglichkeit hat mit Menschen zu reden. Nicht einmal Häusern sind für sie von Bedeutung. Sie ist nicht mehr zu stoppen und macht die Geschichte sehr langweilig meiner Meinung nach.

    Sehr interessante Geschichte und sehr spannend geschrieben. Ich habe auch nichts dagegen, wenn eine solche Geschichte mal kürzer ausfällt. Dir bieten sich jetzt natürlich zahlreiche Optionen, wie es weiter gehen könnte. Aber vielleicht belässt du es einfach so und lässt jeden Leser seine eigenen Gedanken haben ;)

    Selbst wenn die Geschichte nicht von ihm stammt, habe ich ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind. Die Geschichte hat auf jeden Fall pontential, sofern man sie etwas umschreibt. Wer selbst eine Geschichte schreibt, sollte diese Art und Weise besser nicht verwenden. Ich als Leser werde direkt angesprochen. Ich heiße aber plötzlich Paul. Ich bin aber nicht Paul. Ich habe ein ganz anderes Leben geführt als die besagt Person. So etwas funktioniert einfach nicht.
    Deshalb besser schreiben: "Mein Name ist Paul, ich habe eine Freundin..."

    Leider gibts kein neues Kapitel. Im Moment ist ein bisschen der Wurm bei mir drin. Komm kaum zum Schreiben und ich arbeite immer noch am nächsten Kapitel. Es fehlt noch die gewisse Idee, wo es jetzt hingeht. Jenseits der Stadt könnte ja alles liegen. Ein Regenwald, eine Wüste, ein Wald, Steppe, andere Städte oder Dörfer. Deshalb bitte ich um etwas Geduld.

    Repost:

    (Vorstellung eines späteren Winzling, Typ: Fleißig/Kollegial)

    Peter Simons arbeitete jetzt bereits vier Jahre bei Verbundbund. Den Namen fand er zwar lächerlich, aber die Arbeit wurde gut bezahlt. Das lag aber vor allem daran, dass der junge Mann im Alter von 34 Jahren ein vollwertiges Masterstudium samt Doktor im Maschinenbau hinter sich hatte. Sein Spezialgebiet waren das Verhalten bei Werkstoffen im Verbund mit Klebstoffen. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Herr Dr. Simons, der aber eigentlich nur Herr Simons genannt wurde, an den vielen Test mit dem Spezialkleber arbeitete. Hauptsächlich arbeitete er mit Kunststoffen und einigen Textilstoffen.
    Unter seiner Leitung arbeiteten ein paar Kollegen, bei denen er einen guten Ruf hatte, da er zu den kollegialsten höheren Mitarbeitern zählte. Bei den meisten hatte er den Ruf, dass er viel zu nett war, da er wirklich nett war. Allerdings war er auch fleißig und ehrgeizig. Während anderer seiner höheren Kollegen einfach bei Ende ihrer Schicht die Hallen des Betriebes verließen, arbeitete er oft länger, wenn er gerade noch eine Versuchsreihe durchführen musste. Dazu musste man erwähnen, dass er dafür meistens nicht einmal bezahlt wurde. Aber Geld war nicht seine Sorge. Nur in Sachen Liebe lief es bei ihm überhaupt nicht rum. Obwohl er einige "Freunde" unter den Kollegen hatte und er von ihnen als super Typ bezeichnet wurde, sollte es mit den Frauen nicht so sen.
    All das ging Peter unter der Dusche wieder einmal durch den Kopf. Es frustete ihn, da er so gerne eine Frau an seiner Seite gehabt hätte. Aber es sollte einfach nicht sein, weshalb er sich eine große luxuriöse Wohnung alleine gönnte. Als er das Wasser abstellte, war der Spiegel im Bad beschlagen. Mit einem Lächeln musste er daran denken, dass dies einer der Gründe gewesen war, warum er sich überhaupt mit einer Naturwissenschaft angefreundet hatte. Doch aus Physik war letztendlich Maschinenbau geworden.
    Zuerst wollte er sich einen Anzug anziehen, aber dann entschied er sich, dass er mit zweien schon genügend eingepackt hatte. Stattdessen nahm er einfach eine Jeans und zog sich dazu ein T-Shirt von einem Videospiel an. Darüber kam dann aber doch ein schwarzer Pullover, der nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Schließlich hatte er ja eine gewisse Vorbildsfunktion. Am Ende zog er sich sogar eine weiße Krawatte an, die eigentlich überhaupt nicht zu den anderen Kleidungsstücken passte. Aber so war er halt. Mode war ihm egal und seine braunen Haare waren mal wieder total zerzaust. Ihm gefiiel das, genau wie seine grauen Augen und das etwas kantige Gesicht. Aber vermutlich gefiel das den Frauen nicht so. Dazu war er auch noch etwas untergewichtig, weshalb die Knochen an so mancher Stelle etwas deutlich zu sehen waren. Seufzend schob er diese düsteren Gedanken aber zur Seite und verließ danach sein Arpartment. Hinter sich schloss er es ab und danach machte er sich auf den Weg zur Bushaltestelle.

    Hier kommt das nächste Kapitel. Es fällt leider etwas Kürzer aus.

    Mittagessen

    Es schien eine halbe Ewigkeit zu dauern, bis der Professor auch nur die halbe Strecke bis zu ihren Füßen hinter sich gelassen hatte. Melina wartete dennoch geduldig auf ihn, obwohl ihr Hunger sie noch immer plagte.
    Zum Glück beschleunigte der grauhaarige Mann seine Schritte und näherte sich den Zehen ihres linken Fußes. Er blieb aber mehr als fünf Meter vor ihren riesigen Füßen stehen. Vermutlich hatte er Angst, sich ihr weiter zu nähern.
    Der Magen der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] knurrten und machte den Beamten weiter hinten noch einmal deutlich, dass es sicherlich keine schlechte Idee wäre, Melina etwas zu bringen, was sie essen konnte. Sie verzog ihre Miene zu einem gequälten Lächeln, als sie den Professor zusammenzucken sah.
    Der Mann schien irgendetwas zu sagen, aber an die Ohren der jungen Frau drang nur ein leises und unverständliches Wispern. Schließlich befand sich ihr Hörorgan zu diesem Zeitpunkt auf einer Höhe von etwa 25 Metern.
    Sie löste ihre Arme, wodurch ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] unweigerlich etwas über den Asphalt auf den Professor zu rutschten. Vorsichtig näherte sie sich mit ihrer Hand dem für sie winzigen Mann und setzte sie vor ihm auf den Boden mit der offenen Handfläche nach oben.
    „Steigen Sie auf.“, meinte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon], die sich bewusst war, dass in diesem Moment die Beamten sie genau beobachteten. Deshalb fügte sie hinzu: „Ich werde Ihnen nichts tun.“
    Vorsichtig kletterte der Professor auf ihre Handfläche, die für ihn über einen halben Meter hoch war. Als er sich in der Mitte befand, hob Melina vorsichtig ihre Hand. Doch der Professor landete trotzdem auf seinem Hosenboden, da für die junge Frau es schwer einzuschätzen war, wie sanft und vorsichtig sie sein musste.
    Wie in einem Fahrstuhl ging es nach oben zu dem großen und schönen Gesicht der [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Es wurde von ihren langen, schwarzen Haaren umrahmt und ihre blauen, großen Augen musterten den winzigen Mann auf ihrer Handfläche neugierig.
    Schräg unter ihm befanden sich ihre Knie und Brüste, die sie weiterhin leicht gegen ihre Oberschenkel drückte, um die Warzen vor ungewollten Blicken zu schützen. Da die beiden Erhebungen nur einen schmalen und dazu auch noch recht dunklen Spalt bildeten, konnte er nicht auf ihre Scheide schauen, die sich weit unter ihm befand.
    „Wussten Sie, dass ich so groß werden würde?“, fragte Melina und zerzauste mit ihrem warmen Atem die grauen Haare des Professors.
    Dieser zuckte zusammen. Sie sah, dass er sie voller Angst und Respekt betrachtete. So als würde er erst in diesem Moment verstehen, was für gewaltige Kräfte er freigelassen hatte. Melina war riesig und für sie wog der Mann vor ihr gar nichts. Es fühlte sich an, als wöge er nur 300 Gramm, obwohl er über 80 Kilogramm wiegen musste.
    Mit bebender und immer noch recht leiser Stimme stammelte der Professor: „Nein... Ich habe... das nicht gewollt... Sie müssen... mir glauben, Frau Meier. Ich wollte... Kleinwüchsigen... helfen. Unsere Nahrungsprobleme... beenden.“
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sah ihm an, dass sich seine Atmung deutlich beschleunigt hatte und er schien fast zusammenzubrechen. Melina glaubte ihm. Es hörte sich nicht so an, als würde er sie anlügen. Außerdem musste ihm glauben, wenn sie ihre Hoffnung behalten wollte, jemals wieder zu ihrer normalen Größe zurück zu schrumpfen.
    Doch sie musste noch mehr erfahren: „Ich glaube Ihnen. Aber warum haben Sie mir nicht gesagt, was passieren könnte?“
    „Hätten Sie mir denn geglaubt, wenn ich Ihnen gesagt hätte, dass Sie womöglich 50 Meter groß würden? Ich bin von einem Wachstum ausgegangen, welches innerhalb von einem Monat einen Zentimeter betragen hätte. Schon das wäre gewaltig für eine ausgewachsene Frau gewesen.“
    Melina seufzte. Die Worte des Professors verwirrten sie noch mehr. Es schien so, als hätte er keine Erklärung für ihr gewaltiges Wachstum, welches sie und die gesamte Stadt in diese prekäre Lage gebracht hatte.
    „Ich hätte Ihnen natürlich nicht geglaubt. Aber Sie müssen verstehen, dass ich den Grund erfahren möchte, warum ich plötzlich so riesig bin. Ich... ich habe Angst und ich möchte so schnell, wie es nur möglich ist, wieder meine normale Größe erreichen.“
    Eine Träne lief ihre rechte Wange herab und tropfte danach auf den nackten Busen. Von diesem bahnte sie sich ihren Weg weiter den riesigen Körper hinab. Melina legte ihren Kopf auf ihre Knie und schluchzte leise.
    Sie hörte dennoch, wie der Professor sagte: „Wir werden einen Weg finden. Wir müssen, Frau Meier. Befolgen Sie solange die Anweisungen der Armee.“
    Melina nickte und wischte sich mit der freien Hand die Tränen aus dem Gesicht. Danach lächelte sie traurig und gleichzeitig dankbar. Es erleichterte sie, dass der Professor dieses Ergebnis anscheinend nicht gewollt hatte und nun versuchen würde, sie wieder zu einem normalen Menschen zu machen.
    „Danke.“, hauchte sie, ehe sie ihre Hand wieder langsam zum Boden senkte. Als ihre Finger den rauen Asphalt berührten, wusste sie genau, dass vor ihr noch ein paar schwierige Stunden lagen. Sie musste durchhalten.
    Traurig beobachtete sie, wie der Professor von ihrer rechten Hand kletterte. Es wirkte ein bisschen unbeholfen und sie hatte das Gefühl, als würde er ein bisschen Schwanken. Ihm war wohl schlecht geworden.
    Ihr Blick glitt entlang der Straße und ihre Augen weiteten sich, als sie drei Lastwagen hinter dem Helikopter stehen sah. Sie zeigten Bilder von leckeren Gerichten und es war offensichtlich, dass sie ihr Mittagessen gebracht hatten.
    Ihr Magen knurrte laut und bedrohlich. Melina sah zu den Beamten, die wild miteinander diskutierten. Anscheinend war man sich nicht einig, wie sie die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] füttern sollten. Der Blick der jungen Frau wanderte wieder zu den Lastwagen.
    In ihren Augen war ihr Verlangen deutlich zu sehen. Ihr Magen meldete sich weiter lautstark und in ihrem Mund lief das Wasser zusammen. Sie meinte den Geschmack einer leckeren Soße deutlich in ihrem Mund zu schmecken.
    Ruckartig erhob sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Sie drehte sich kurz an und beobachtete den kleinen Krater, den ihr Po hinterlassen hatte. Der Abdruck ihrer Pobacken war dabei deutlich zu sehen.
    Ihr leerer Magen erinnerte sie daran, dass er gerne gefüllt würde. Melina wandte den Blick wieder zu den Lastwagen. Ihr fiel gar nicht auf, dass sie in diesem Moment keine ihrer intimen Stellen verdeckte. Zu sehr war sie auf ihr Mittagessen fokussiert.
    Kleine Soldaten versuchten hastig die Lastwagen zu entladen. Noch waren sie sich nicht im Klaren, in was für einer großen Gefahr sie gerade schwebten. Denn genau in diesem Augenblick, machte Melina einen Schritt auf sie zu.
    Ihr linker [lexicon='Fuß',''][/lexicon] versank tiefer im Asphalt, als zuvor, da die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] dieses Mal keinen vorsichtig Schritt gemacht hatte. Von dem Donnern kam bei ihr oben nichts an. Für sie war es in gewisser Weise ein Schritt wie jeder andere gewesen.
    Dafür bekam sie aber mit, wie die Soldaten alles stehen und liegen ließen. Schnell liefen sie vor den Nahrungsmitteln weg und vergaßen dabei, dass sie Waffen an hatten. Auch die Beamten, die den besten Blick auf ihren entblößten Schritt hatten, waren viel erschreckt, um auch nur ans Schießen zu denken.
    Niemand von ihnen war für eine solche Situation ausgebildet worden. Melina war viel zu hungrig, um auch nur einen Hauch von Bedauern zu spüren. Sie ging einfach zu den winzigen Lastwagen und setzte sich vor diesen auf den Boden.
    Neugierig blickte sie darauf, was die Soldaten ihr gebracht hatten. Gierig griff sie nach einem Kessel, der sie eher an ein kleines Glas erinnerte. Darin befand sich eine dampfende Kartoffelsuppe. Der Geruch stieg ihr in die Nase und ihr Magen knurrte.
    Ihre Lippen öffneten sich und kippte den Inhalt des Kessels in diesen, da sie ihren Hunger unbedingt stillen wollte. Vor ihr standen weitere Suppentassen und sie war sich sicher, dass auch noch welche in den Lastwagen zu finden waren. Mit dieser Vermutung behielt sie recht.
    Am Ende war sie zwar nicht satt, aber dafür hatte sie nicht mehr das Gefühl, vor Hunger zu sterben. Vor ihr befand sich ein heilloses Durcheinander aus Kesseln. Sie wollte sie gerade aufräumen, als eine inzwischen vertraute Stimme erklang: „Wie konnten Sie es wagen? Wir haben Ihnen nicht die Erlaubnis gegeben, sich zu bedienen.“
    Melina drehte ihren Oberkörper zur rechten Seite und verdeckte dabei ihre nackten Brüste mit ihrem rechten Arm. Ihr Blick fiel auf den winzigen Mann mit dem Megafon. In ihren Augen begannen Tränen zu schimmern und sie hauchte: „Es tut mir Leid. Ich konnte nicht anders.“
    Erst jetzt wurde ihr bewusst, wie sie sich verhalten hatte und wie viel Angst sie den Winzlingen wohl eingejagt haben musste. Hatte sie eben noch kein Bedauern gefühlt, so schien sie nun fast darin zu ertrinken.
    „Sie sollten von hier verschwinden, bevor sie noch mehr Unheil anrichten.“, brüllte der Beamte wütend.
    Zuerst war Melina schockiert. Sie wusste nicht, wohin sie hätte gehen sollen. Aber dann dachte sie daran, dass es vielleicht wirklich das Beste wäre, wenn sie sich von den Menschen fernhalten würde.
    „In Ordnung.“, sagte sie mit trauriger Stimme.
    Langsam erhob sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon], Sie verbarg ihre Scheide, bevor sie sich gänzlich zu den Beamten umdrehte. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, setzte sie sich in Bewegung. Mit jedem Schritt, entfernte sie sich von der Innenstadt und näherte sich der ländlicheren Region.
    Obwohl die Beamten ihr hinterher blickten, bemerkten sie nicht, dass neben dem Schmutz auch Blut an ihrem Po klebte. Einer der Soldaten hatte es nicht rechtzeitig geschafft zu fliehen.
    Als sie sich gesetzt hatte, war es bereits zu spät gewesen und er war unter ihrem Gewicht vollkommen zerquetscht wurden. Doch in diesem Augenblick begann es zu regnen, sodass die blutigen Überreste von der Natur verwischt wurden. Denn das Blut sickerte mit dem Regenwasser in das Erdreich.
    Melina empfand den Regen seltsamer Weise als angenehm. Niemand hatte ihr gesagt, welchen Weg sie hätte nehmen sollen, weshalb sie einfach der Hauptstraße folgte. Jeder ihrer Schritte zerstörte die Straßenoberfläche. Sie war enttäuscht und verletzt von der Reaktion des Beamten.
    Auf Hilfe konnte sie wohl erst einmal nicht hoffen. Deshalb war es wohl das Beste, wenn sie selbst einen Weg fand, wie sie erst einmal überleben konnte. Denn ihr Magen würde schon bald wieder nach neuer Nahrung verlangen.
    Die junge Frau fühlte sich grässlich. Neben dem Regentropfen liefen auch Tränen ihre Wangen herunter. Sie fühlte sich verloren und ihre Hoffnung war verschwunden. Sie näherte sich der Autobahn, die ebenfalls gesperrt worden war.
    Eine Brücke führte die sechs Spuren über die Hauptstraße. Wie ein langes Band, erstreckte sich die Verkehrsader nach links und rechts. Mit einem Schritt konnte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] die Brücke hinter sich lassen. Und sie ließ die Stadt, in der sie aufgewachsen war, hinter sich. Ob ihre Eltern wohl wussten, was aus ihrer Tochter geworden war?

    Ich bin froh, euch das nächste Kapitel präsentieren zu können, was ähnlich lang ausfällt wie das vorherige.

    Erste Schritte

    Vorsichtig hob Melina ihren linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon], von dem die letzten Überreste der Bank fielen. Viel war nicht übrig geblieben. Gleichzeitig lösten sich auch einige der zermalmten Steine von ihrer nackten Sohle.
    Vorsichtig machte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] einen Schritt nach vorne. Was für sie wie ein kleiner Schritt aussah, war aber in Wirklichkeit eine Distanz von über zehn Metern. Sie achtete darauf, dass ihre Hand auch weiterhin ihren nackten und unbehaarten Schritt verdeckte. Von hinten bot sich dafür jedem ein grandioser Blick auf ihren nackten Po.
    Langsam näherte sich ihre nackte Fußsohle dem Boden. So sanft wie es ging, setzte sie ihren rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf den schmalen Weg. Als sie an ihrem langen Körper vorbei nach unten schaute, wurde ihr überhaupt erst bewusst, wie gigantisch sie war.
    Ein kalter Luftzug kam auf und die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] fröstelte. Ihre neue Größe jagte ihr Angst ein. Sie hatte ein wenig größer werden wollen, doch die jetzige Situation war grässlich. Ihr linker [lexicon='Fuß',''][/lexicon] hatte einen Abdruck auf dem Weg zurückgelassen.
    Sie wollte gar nicht erst wissen, was passierte, wenn sie aus Versehen auf einen Menschen trat. Ihr Gewicht musste gewaltig sein. Vorsichtig hob sie ihren rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] und passierte mit diesem ihr linkes, nacktes Bein. Viel Platz hatte sie nicht, da die Fichten bis nah an den Weg heran gepflanzt worden waren.
    Dennoch schaffte sie es ihren nackten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] wieder abzusetzen, ohne auch nur einen Ast abzubrechen. Sie blieb stehen, um sich umzuschauen. Melina befand sich bereits am Rande des Waldes und mit einem weiteren Schritt würde sie die Hauptstraße erreichen.
    Obwohl die Autos im Vergleich zu ihrer immensen Größe winzig wirkten, konnte sie deutlich sehen, dass inzwischen ein Stau entstanden war. Die Insassen mussten wohl auf ihren gewaltigen und schönen Körper schauen.
    Melina fragte sich, wie schwer sie wohl war. Schnell versuchte sie ihr Gewicht abzuschätzen. Sofern sie wirklich 50 Meter groß war, musste ihr Gewicht über tausend Tonnen betragen.
    Ihr wurde schwindelig, als ihr bewusst wurde, wie unfassbar schwer sie nun sein musste. Es fiel ihr nicht leicht, dass Gleichgewicht zu halten und sie musste dem inneren Impuls widerstehen, mit ihrer rechten Hand ihren Kopf zu stützen und damit ihre Brüste zu entblößen.
    In diesem Moment wurde ihr erst richtig bewusst, dass sie sowohl ihre Brüste als auch ihre Scheide vollkommen entblößt hatte. Sofort errötete sie und ihr lief eine kalte Schauer den Rücken herab, als sie daran dachte, wie viele Männer diesen Anblick gerne noch einmal sehen würden.
    Sie brauchte Kleidung und ihr Magen erinnerte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] in diesem Moment auch daran, dass sie Hunger hatte. Ein unheilverkündendes Knurren war zu hören. Melina war sich sicher, dass es alle in der näheren Umgebung gehört hatten.
    Ein nagendes Hungergefühl machte sich in ihr breit. Vorsichtig machte sie einen weiteren Schritt, der aber deutlich kleiner ausfiel, da sie ansonsten ihren nackten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] mitten auf der Hauptstraße abgesetzt hatte.
    Vor ihr erstreckten sich nun die vier Spuren, auf denen die Autos in beide Richtungen standen. Sie konnte förmlich die Blicke auf ihren riesigen Körper spüren. Auch die Menschen auf den Bürgersteigen waren stehen geblieben. Für die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] waren sie einfach nur winzig.
    Sie beugte sich vorsichtig vor, um einen besseren Blick auf die winzigen Menschen zu haben. Sofort blieb die Menge wie angewurzelt stehen. Für einige verdunkelte sich der Himmel, als Melinas Oberkörper sich langsam vor die Sonne schob.
    Obwohl die vielen Leute auch aus der Nähe winzig wirkten, meinte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] die Angst der zahlreichen Menschen in den kleinen Augen sehen zu können. Sie selbst hätte sich genauso gefühlt, wenn plötzlich eine 50 Meter riesige Frau auftauchen würde.
    Vorsichtig hob sie wieder ihren Oberkörper, ehe sie überlegte, wie sie von ihrem jetzigen Standort aus am besten weitergehen sollte. Nach links und rechts erstreckte sich die lange Straße. Doch sie war voller Autos, die den Schaulustigen gehörten.
    Erneut drängte sich die Frage in ihren Kopf, ob Professor Korkhut das beabsichtigt hatte. Wenn sie seine Worte richtig verstand, dann hatte er ein ähnliches Ergebnis vermutet. Aber vielleicht war es auch so, dass sie viel größer geworden war, als sie es womöglich hätte sein sollen.
    Er hatte ihr Versprochen, dass sie gesundheitlich vollkommen in Ordnung sein würde. In dieser Hinsicht hatte er recht behalten. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] fühlte sich gesund. Doch ihre neue Größe machte ihr zunehmend mehr Angst.
    Je länger sie darüber nachdachte, desto mehr Probleme fielen ihr ein, mit denen sie sich möglichst schnell befassen musste. So als hätte ihr Magen nur darauf gewartet, knurrte er in diesem Moment lauter als zuvor.
    Einige in der Menge kreischten und versuchten danach fortzulaufen. Doch zu viele Leute blieben stehen und starrten voller Angst und Ehrfurcht auf die riesige Frau. Diese wiederum verzog ihre Miene leicht. Wieder fiel es ihr schwer, den Arm vor ihren Brüsten zu halten, da sie sich am liebsten über den Bauch gestreichelt hätte.
    Erst jetzt bemerkte sie die drohende Panik der Massen vor ihr. Der Wind drehte seine Richtung und aus der Innenstadt war nun deutlich eine Sirene zu hören. Sahen die Menschen in ihr etwa eine Bedrohung?
    Melina musste schnell etwas tun, um die Situation zu beruhigen. Sie blickte an ihrem riesigen Körper vorbei auf die vielen Winzlinge. Vor etwas mehr als einer Stunde war sie ebenfalls so klein und unbedeutend gewesen.
    So leise, wie es ihr möglich war, sprach sie: „Ihr braucht keine Angst haben. Ich werde euch nichts tun.“
    Eine unangenehme Stille breitete sich aus. Die Menschen starrten weiterhin auf die [lexicon='Riesin',''][/lexicon], die sich unwohl in ihrer Haut fühlte. Sie konnte die Blicke deutlich spüren. Einige von den Männern dort unten, fixierten besonders ihren verdeckten Schritt oder ihre beiden Brüste.
    Dann erklang in der Ferne ein Horn, welches langsam lauter wurde. Melina konnte in der Ferne das Blaulicht sehen. Sie bezweifelt aber, dass es die Polizei, Feuerwehr oder vielleicht sogar beide, überhaupt bis hier schaffen würden mit ihren Einsatzfahrzeugen.
    Die Menschen in ihrer Umgebung standen nämlich immer noch in Schockstarre dort und blickten zu ihr hinauf. Noch einmal wiederholte sie ihre Worte mit noch sanfterer Stimme: „Ihr braucht keine Angst haben. Ich werde euch nichts tun.“
    Vorsichtig stellte sie ihren linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon] neben ihren rechten. Da der Eingang zum Park etwas breiter gestaltet worden war, hatte sie dort genügend Platz. Die Menge schien genau zu beobachten, wie sich der nackte [lexicon='Fuß',''][/lexicon] langsam dem Boden näherte und dann den Asphalt ein wenig zermalmte und eindrückte.
    Noch einmal blickte sich die junge Frau um. Sie konnte über die Häuser gegenüber von der Straße ohne Probleme schauen. Schließlich gingen sie ihr nicht einmal bis zu den Hüften. Aber auch dahinter die Häuser waren nicht viel höher, weshalb sie eine weiten Blick über das Häusermeer hatte.
    Genauso konnte sie links und rechts lange über die Straße blicken, da diese gerade aus der Stadt führte. Sie konnte die Enden des Parks deutlich sehen, welche sich etwa einen Kilometer links und fast zwei rechts von ihr befanden.
    Die Einsatzfahrzeuge waren inzwischen ein gutes Stück voran gekommen, doch sie schienen den Stau erreicht zu haben, weshalb sie die Fahrbahn wechseln mussten. Aber selbst dort kamen sie nicht viel weiter.
    Gleichzeitig meinte Melina in der Ferne einen Hubschrauber zu hören, der stetig näher kam. Da das Geräusch von hinter ihr kam, konnte sie ihn aber nicht sehen.
    „Bitte Verlassen sie sofort diesen Bezirk. Wir können nicht für Ihre Sicherheit garantieren.“, hörte sie einen jungen Mann durch ein Megafon rufen.
    Sofort bildete sich eine Gänsehaut und sie erschauderte. Ihre Angst wurde größer. Verzweifelt versuchte sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu beruhigen. Alles würde nach einem Gespräch mit der Polizei wieder gut werden. Die Menschen würden ihr nichts tun, solange sie ihnen auch nichts tat.
    Sie klammerte sich an dieser Hoffnung und sah, wie sich die Straße vor ihr langsam leerte. Hier und dort stießen zwei winzige Menschen zusammen. Doch zu ihrer großen Verwunderung verlief alles glimpflich.
    Zehn Minuten später war die Straße vor ihr wie leer gefegt. Sie ging davon aus, dass die Polizei bereits für eine Vollsperrung gesorgt hatte. Ein winziger Polizeiwagen näherte sich ihr, der für sie auch aus einer Kiste mit Spielzeug hätte stammen können.
    Die Stimme des Mannes erklang erneut: „Achtung! Achtung! Hier spricht die Polizei. Bitte bleiben Sie wo sie sind. Sollten Sie sich bewegen, werden wir das Feuer eröffnen!“
    „Aber...“, wollte Melina sagen, doch sie wurde von dem Polizisten unterbrochen: „Sie bleiben hier, bis wir wissen, wer Sie sind und warum Sie so riesig sind.“
    Melina weitete ihre Augen, ehe sie verzweifelt stammelte: „Ich versichere Ihnen, dass ich niemand verletzen werde. Bitte... sie müssen mir glauben.“
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] starte auf den winzigen Polizeiwagen, der zwei Schritte von ihr entfernt stand. Sie hoffte, dass sie die winzigen Beamten überzeugen konnte. Denn ihr Hunger wurde zunehmend größer.
    „Ich wiederhole: Sie bleiben, wo sie sind! Sie stellen eine ernsthafte Gefahr für diese Stadt dar. Wir können und dürfen das nicht ignorieren.“
    „Darf ich mich wenigstens auf die Straße setzen?“, fragte Melina sofort, da sie keine Lust darauf hatte, sich die Beine in den Bauch zu stehen.
    „Ich denke, dass wir das gerade noch erlauben können. Passen Sie aber auf, wo sie hintreten.“
    Melina nickte, was die Beamten nicht übersehen konnten. Danach setzte sie vorsichtig ihren linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf die linke Fahrbahn. Den rechten stellte sie auf die ihr am nächsten verlaufende Fahrbahn.
    Vorsichtig drehte sie sich zu dem Polizeiwagen, ehe damit begann, sich langsam hinzusetzen. Ihr Po näherte sich dem Boden aus Teer, während ihre Arme und Hände weiterhin vorne die kritischen Zonen verdeckten.
    So sanft wie es ging, setzte sie ihre beiden Backen auf den Teer ab. Dennoch konnte sie deutlich spüren, wie der Asphalt unter ihrem enormen Gewicht komprimiert wurde. Links und rechts von ihr war nicht einmal eine halbe Fahrbahn Platz bis zum Bürgersteig.
    Sie drückte ihre Beine aneinander und umschlang diese danach mit ihrem beiden Armen um sie an ihren Körper zu ziehen. Ihre beiden, für sie immer noch kleinen, Erhebungen drückte sie gegen ihre Oberschenkel.
    Ihre beiden [lexicon='Füße',''][/lexicon] sorgten dafür, dass ihr Schritt nicht zu sehen war und die Haltung war einiger Maßen bequem. Melina sah zu dem Polizeiwagen, der sich ihr langsam näherte. Zwei Beamten stiegen aus und einer von ihnen hielt ein Megafon.
    „Sollten Sie aufstehen, ohne das wir es Ihnen erlaubt haben, werden wir auf Sie schießen.“, warnte sie der junge Mann noch einmal.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nickte und antwortete: „Ich werde mich ruhig verhalten. Es wäre aber nicht schlecht, wenn ich etwas Essen bekommen könnte. Ich sterbe vor Hunger.“
    Es sah so aus, als würden sich die beiden winzigen Männer anschauen. Sie reichten nicht einmal bis zu ihren Knöchel. Dann passierte der Hubschrauber ihren riesigen Kopf, um langsam etwas Abseits auf der Straße zu landen. Es handelte sich um einen Helikopter in Tarnfarben, was darauf hindeutete, dass die Armee dabei war, ihre Stellungen einzunehmen.
    Im Moment sah die Stadt Melina wohl als Bedrohung an und wollte ihr das auch so vermitteln. Die junge Frau beobachtete, wie vier Soldaten den Hubschrauber verließen, als der Rotor noch lief. Sie eilten zu den beiden Beamten, von denen jetzt nur noch einer in ihre Richtung sah.
    Melinas Aufmerksamkeit richtete sich aber schon bald auf ein Militärfahrzeug, was sich ihnen rasant näherte. Es fuhr mit etwas Abstand am Helikopter vorbei und kam danach quietschend neben den Polizeiwagen zum Stehen.
    Zehn Soldaten verließen es, wovon zwei einen weiteren Mann mit sich schleiften, der anscheinend Handschellen trug. Diese waren aber für das Auge der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu klein. Da er ihr bekannt vorkam, sah sie ihn genauer an. Es dauerte etwas, bis sie ihn als Professor Korkhut erkannte.
    In ihr war plötzlich eine lodernde Wut auf diesen Mann, der ihr Leben zerstört hatte. Er hatte sie in eine Art Monster verwandelt. Die Menschen würden ihr so schnell nicht vertrauen. Sie bezweifelte sogar, dass sie überhaupt alle von ihren guten Absichten überzeugen konnte.
    Die Beamten redeten mit den Soldaten, die auf den Professor deuteten. Doch sie sprachen viel zu leise, sodass Melina nichts davon mitbekam. Sie beobachtete sie aber genau bei der Unterhaltung und hoffte, dass sie bereits die Wahrheit über diesen Vorfall erfuhren hatten.
    Sie sah an ihren beiden Beinen vorbei herunter auf ihre nackten Füßen. Ihr wurde bewusst, dass man vermutlich doch ein wenig von ihrer nackten Scheide sehen konnte. Sofort stieg ihr die Röte ins Gesicht. Sie wagte es allerdings nicht, sich auch nur ein wenig anders hinzusetzen. Dafür war ihre Angst viel zu groß.
    Plötzlich erklang die Stimme des Polizisten, weshalb sie zusammen zuckte. Ihre beiden nackten Brüste rieben deshalb über ihre Oberschenkel. Der Beamte sagte: „Wir wissen jetzt, wie sie zu dieser unglaublichen Größe gekommen sind. Professor Korkhut hat uns gestanden, dass er dafür verantwortlich ist und sie nichts davon wussten.“
    Erleichtert atmete Melina deutlich hörbar aus. Der Windhauch, der dadurch entstand, zerzauste die Haare des Polizisten etwas. Er schien zusammenzuzucken und für kurze Zeit war schien er sein Konzept verloren zu haben.
    „Entschuldigung.“, hauchte Melina ehrlich. Es war wirklich schwierig mit der jetzigen Situation richtig umzugehen.
    „Wir können Sie aber dennoch nicht gehen lassen, da wir keine Ahnung haben, ob Sie nicht doch eine Gefahr sind.“, meinte er und zerstörte damit Melinas entstandene Hoffnung.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nickte traurig und antwortete: „Wäre es in Ordnung, wenn ich ein paar Worte mit Professor Korkhut wechseln könnte?“
    Die Männer berieten sich kurz, ehe der Polizist antwortete: „Einverstanden. Ich warne Sie aber noch einmal. Nur eine falsche Bewegung und wir schießen auf Sie, Frau Meier.“
    „Ich weiß.“, antwortete Melina auffallend ruhig. Ihr Herz war wie wild am schlagen und sie hatte das Gefühl, als würde sich ein Kloß in ihrem Hals bilden. Obwohl sie so groß war, konnten die Soldaten sie mit ihren Waffen immer noch verletzen.
    Sie hatte das Gefühl, als würde sie sich in einer größeren Gefahr befinden, als die wenigen Menschen vor ihr. Langsam richtete sich die Aufmerksamkeit der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wieder auf Professor Korkhut, der in diesem Moment sich ihr langsam näherte. Hoffentlich konnte er ihre Fragen beantworten. Hoffentlich!

    Hab noch ein paar Fehler in dem Kapitel gefunden und diese noch einmal korrigiert. Gleichzeitig arbeitete ich gerade am nächsten Kapitel. Wichtig ist mir auch hier wieder, es möglichst detailliert zu machen, wie es im zweiten Kapitel schon der Fall war. Also wenn ihr irgendetwas sieht, was noch besser sein könnte, sofort sagen. Ich möchte mich immer weiterentwickeln.

    Danke. Danke. Ich persönlich nehme mir bei dieser Geschichte mehr Zeit als sonst. Kann auch gut sein, dass ich das Kapitel nach eurem Feedback noch einmal ein bisschen überarbeite. Deshalb ist es mir auch wichtig, dass ihr Dinge ansprecht, die nicht so gut sind. Am Ende soll es wirklich so gut wie möglich sein.
    Es ist auch schön zu hören, dass man nach und nach besser wird. Ich lese auch viele Geschichte, in denen es vom Thema her ähnlich ist, um zu schauen, wie andere Autoren etwas beschreiben. Da schaue ich auch gerne bei englischen Geschichten dabei, da selbst diese inspirierend sein können.
    [lexicon='Unaware',''][/lexicon] ist ja nicht um sonst das Präfix dieser Geschichte. Deshalb auch diese Größe. Schließlich haben Menschen für sie nur noch die Größe von großen Käfern :D