Beiträge von Gianleen

    Freut mich, dass sich doch noch einige gemeldet haben. Hoffentlich gefällt euch das neue Kapitel, in dem ich zuerst einmal möglichst gut alles beschreiben wollte, ehe Melinas Aufmerksamkeit für ihre Umgebung wieder geringer wird...

    Alice

    Langsam setzte sich Melina in Bewegung. Obwohl sie ihren rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] so sanft wie möglich absetzte, versank dieser tief im Asphalt. Der Schutt, der auf der Straße lag, wurde unter ihrem Gewicht einfach zerbröselt. Teilweise blieb er an ihrer nackten Sohle kleben.
    Ein [lexicon='Fuß',''][/lexicon] war in etwa so breit, wie die komplette Straße. Ihre Hüfte hätte zwischen den Häusern nicht genug Platz gehabt, wären sie groß genug gewiesen. Vorsichtig setzte sie ihren linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon] weiter vorne ab. Der Teer fühlte sie sich nicht mehr warm und hart an, wie er es bei ihrer normalen Größe getan hatte. Viel mehr war er weich und nachgiebig. Es war fast so, als würde sie auf nassen Sand laufen, der erst eingedrückt hart wurde.
    Melina versuchte die vielen Gefühle zu verarbeiten, die ihr nackter Körper empfand. Ihre beiden Brüste wackelten bei jedem ihrer Schritte und immer wieder stießen sie aneinander. Der Wind war unangenehm kühl und verursachte eine Gänsehaut. Ihre Ohren nahm das leise Heulen war. Die fast schon schmatzenden Geräusche des Teers hingegen, waren leise, seltsame Töne im Wind.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] blickte an ihren beiden Erhebungen vorbei auf die für sie schmale Straße. Sofern es in dieser Stadt noch einen Menschen gab, wollte sie diesen nicht auch noch töten. Sie war so damit beschäftigt, ihren Weg zu suchen, dass sie die Tränen kaum bemerkte, die ihre Wangen herunterliefen.
    Erst als der kühle Wind die feuchten Stellen abkühlte und sich ein beißendes Gefühl ausbreitete, wischte sie sich mit ihrer Hand die salzigen Tränen aus dem Gesicht. Als sie ihre Augen wieder auf die Umgebung konzentrierte, blieb sie plötzlich stehen.
    Ihr linker [lexicon='Fuß',''][/lexicon] stampfte auf den Boden und sank noch tiefer in den Asphalt ein. Ihre Umgebung hatte sich in der kurzen Zeit stark verändert. Die Gebäude der Innenstadt waren wieder denen der Vorstadt gewichen.
    Weit und breit war kein Haus zu sehen, dass eines ihrer Knie erreichte. So vorsichtig, wie es ging, setzte sich Melina hin. Sie befand sich direkt bei einer Kreuzung, weshalb ihr Po sogar genug Platz hatte. Vorsichtig und neugierig berührte sie das rote Dach eines Mehrfamilienhauses.
    Die Dachziegeln zersprangen, als ihre Finger leicht auf sie drückten. Doch die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] verstärkte die Berührung noch einmal, da sie davon nichts mitbekam. So kam es, dass das Dach unter der Belastung einstürzte.
    Erschrocken zuckte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zusammen und sie zog ihre Hand zurück. Dadurch zerstörte sie aber auch Teile der Außenmauer, da sie mit ihrem Handballen dagegen schlug. Staub wurde hochgeschleudert und drang in ihre Atemwege.
    Sie hustete und blies dadurch den Schutt weg. Der Anblick des zerstörten Hauses ließ sie erschaudern. Im Gegensatz zu den Modellbauten, die teilweise noch kleiner waren, waren diese Dächer sehr zerbrechlich.
    „Melina? Bist du das?“, fragte plötzlich eine hohe Stimme aus einiger Entfernung. Erschrocken fuhr Melina herum und erhob sich dabei. Dabei stieß sie mit ihrer linken Pobacke gegen ein anderes Haus, welches durch die Wucht vollkommen zerstört wurde.
    Die Riesen empfand nicht einmal große Schmerzen. Sie wischte die Überreste von ihrem Po herunter, ehe sie eine andere [lexicon='Riesin',''][/lexicon] erblickte. Melina stellte zuerst fest, dass die andere Frau genauso groß war, wie sie es war.
    Dann sah sie in ihr schönes und lächelndes Gesicht. Die blauen Augen zeigten noch deutlich die Überraschung. Lange, schwarze Haare umrahmten die Stirn und Wangen, die hinter der Schulter verschwanden.
    Es dauerte etwas, bis sie die andere [lexicon='Riesin',''][/lexicon] erkannte. „Alice?“, fragte sie unsicher.
    Das schöne Gesicht fing an zu lächeln und Melina begann den restlichen Körper zu mustern. Noch immer hatte ihre frühere Klassenkameradin eine etwas mollige Figur. Ihre Brüste waren groß und wohl geformt.
    Alice trat auf eines der Häuser als sie stehen blieb. Ihr rechter [lexicon='Fuß',''][/lexicon] versank im aufsteigenden Staub. So als wäre nichts geschehen, meinte sie: „Ich bin überrascht, dich gerade hier zu treffen, wo alles begann. Aber ehrlich gesagt bin ich ziemlich froh, dass es dir gut geht.“
    Melina lächelte und umarmte die andere Frau. Es war erleichternd, nicht mehr alleine zu sein. Gleichzeitig fragte sie sich aber auch, ob Alice ebenfalls für die Zerstörung der Stadt verantwortlich war.
    „Weißt du, wo die anderen Riesinnen sind?“, fragte sie neugierig, als sie sich von ihrer früheren Klassenkameradin gelöst hatte.
    Alice schüttelte den Kopf und fügte hastig hinzu: „Die Armee hat uns von hier vertrieben. Ich vermute, dass dieser verdammte Prof dahinter steckte.“
    „Meinst du Professor Korkhut?“, fragte Melina überrascht.
    „Natürlich. Ich habe an seinem Institut in einer anderen Abteilung als Hilfskraft gearbeitet. Dieses Arschloch hat ein paar anderen Mitarbeiterinnen und mir die selben Pillen gegeben wie dir. Nur wusste er bereits, welche Effekte es haben würde.“
    „Also hat er gelogen, als er sagte, dass ihr Blut von den Menschen geschluckt hättet und danach zu blutrünstigen Monstern geworden seid?“
    Alice weitete entsetzt die Augen. „Das hat dieser Mistkerl gesagt? Wenn ich den erwische, werde ich ihn mit meinen Brüsten zerquetschen.“
    Melina lächelte gequält, als sie antwortete: „Ich muss dich enttäuschen. Er ist bereit meinen Unterschenkeln zerquetscht wurden, als ich ein zweites Mal gewachsen bin.“
    Ein böses Lächeln zierte Alice hübsches Gesicht für einen kurzen Moment, ehe sie mit den Achseln zuckte. „Geschieht ihm recht. Jede von uns ist stinksauer. Aber wir haben andere Vorstellungen davon, was wir jetzt machen sollen. Ich wollte noch einmal den Professor aufsuchen. Daraus wird wohl nichts mehr.“
    Melina nickte nachdenklich. Sie fragte sich, was wohl die anderen Riesinnen jetzt vor hatten. Eine böse Vorahnung sagte ihr, dass sie nicht alle vor hatten ,friedlich mit der Menschheit zu leben.
    „Was hältst du davon, wenn wir erst einmal in die Berge gehen und uns ein verlassenes Tal suchen?“, fragte Alice sie und riss die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] damit auf den Gedanken.
    „Ja warum nicht.“, antwortete sie unsicher.
    Ihre neue Freundin schien das aber nicht zu bemerken. Fröhlich nahm sie Melina an der Hand und zog sie schon auf hinter sich her. Diese war überrascht, dass Alice sie nach mehreren Jahren noch erkannt hatte.
    In der Schule war die junge Frau am beliebtesten gewesen. Sie war sowohl Klassensprecherin als auch Schulsprecherin geworden. Für Melina war sie immer unnahbar gewesen.
    „Danke.“, sagte sie so leise, dass der Wind sie fast übertönt hätte.
    „Wofür?“, fragte Alice überrascht, die sich zu ihr umwandte und deshalb gar nicht sehen konnte, wohin sie trat. Sowohl unter ihren Füßen als auch von Melina wurden mehrere Häuser zerstört.
    „Du hast dich an mich erinnert, obwohl wir nie wirklich etwas miteinander zu tun hatten.“, stammelte die junge Frau fast schon schüchtern.
    „Dann sollten wir das jetzt nachholen, Meli.“, meinte Alice lächelnd und zwinkerte dabei.
    Melina musste augenblicklich kichern. Es war einfach schön in einer solchen Situation eine Freundin an der Seite zu haben. Mit neuen Mut verließ sie gemeinsam mit Alice die Stadt, um ein neues Zuhause zu suchen.

    In meinen Augen ist das Ende gut. Eigentlich kann es besser nicht sein. Denn in der neuen Welt kann jetzt wirklich alles passieren. Vanessa kann plötzlich doch nicht mehr die gute sein oder sie liebt ihn bis ans Ende der Ewigkeit und die beiden haben ihr Paradies. Die Geschichte war kurz, hat an der ein oder anderen Stelle sicherlich noch etwas ins Detail gehen können, aber so etwas lernt man auch erst mit der Zeit. Ich hoffe, dass du deine Schreibblockade damit jetzt überwunden hast.

    Immer wieder lustig, wie sich eine so große Frau von einem so kleinen Mann kontrollieren lässt. Aber gerade das macht diese Geschichten auch interessant und bringt Spannung rein. Als Leser fragt sich, wann Dia wieder die Kontrolle übernimmt oder ob sie es nicht tut. Also ich bin gespannt, wie es weiter geht und versuche jetzt wieder öfter Kommentare zu schreiben ;)

    Im dritten Kapitel kamen jetzt endlich die Zweifel, die ich selber schon im zweiten Kapitel gehabt hätte. Allerdings hätte ich versucht wegzulaufen. Also vielleicht könntest du ja noch so etwas wie einen Fluchtversuch einbauen, der aber scheitert. Bisher gefällt mir die Geschichte recht gut, obwohl ich nicht unbedingt ein Freund von gewollter Dominanz bin. Ich mag es eher, wenn die Riesen bzw. die normale Frau plötzlich in diese Rolle geschmissen wird. Aber dein Schreibstil ist echt gut ;)

    Da ich Geschichten schreibe, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es eben nicht immer so ist, dass man eine super Idee hat und die direkt in ein paar Worte umwandeln kann. Damit eine Geschichte gut ist, gehört halt eben mehr dazu. Man kann eben nicht immer einfach darauf los schreiben. Bei meinen Geschichten merke ich inzwischen, dass ich ohne einen speziellen Weg vollkommen aufgeschmissen wäre. Mal wäre es cool, wenn die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] alles zerstampft und im nächsten Moment soll sie wieder gentle sein. Das geht einfach nicht.
    Und manchmal hat man eben eine Schreibblocke oder viel um die Ohren. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Geschichte nie kommen werden. Sie zögern sich halt ein wenig in die Länge. Dazu hat sie noch einen Grund gegeben, den hier hoffentlich jeder nachvollziehen kann. Ein Schreibwettbewerb hat nun einmal Vorrang, da er eine feste Deadline hat.
    Aber natürlich können es andere auch gerne mal selber versuchen. Auch ich mache Fehler und auch ich habe einmal mit einer Geschichte angefangen zu schreiben, für die ich mich heute schäme. xD

    Ich würde schleunigst unter einen Schrank laufen und meine Freundin von dort aus sicherer Entfernung beobachten, bis ich einen sicheren Weg gefunden habe, mit ihr zu kommunizieren, was wohl gar nicht so einfach sein sollte. Aber irgendwann würde mein Fehlen sicherlich auffallen. Denn der Anblick mag majestätisch und glorreich sein, aber man sollte bekanntlich nicht mit dem Feuer spielen. Ein falscher Schritt und das war es mit dem kleinen Leben.

    Ich laufe selten Barfuß. Wer als Kind böse Erfahrungen mit Wespen und Bienen gemacht hat, meidet es. Auch am Strand fühlt es sich besonders bei den scharfen Muscheln eher unangenehm an. Drinnen laufe ich grundsätzlich nur auf Hausschuhen und draußen meistens mit Schuhen. Früher habe ich Sandalen getragen, aber selbst das mache ich nicht mehr.

    Das hängt in meinen Augen davon ab, was meine Freundin vor hat. Da ich eigentlich eher auf gentle stehe, müsste sie trotzdem noch sanft sein. Ich habe keine Lust zwischen ihren Zehen als blutiger Matsch zu enden. Da habe ich ja nichts mehr von und auf Schmerzen stehe ich auch nicht.

    Im Moment komme ich leider nicht viel zum Schreiben. Deshalb dauert es immer ein bisschen, bis es ein nächstes Kapitel gibt...

    Die List des Professors

    Ehe sich Melina in Bewegung setzen konnte, war ein lautes Grollen zu hören. Sie verzog ihr Gesicht und strich mit ihrer rechten Hand über ihren Bauch, in der Hoffnung diesen zu beruhigen.
    Sie sah sich um, aber außer den beiden Menschen befand sich in ihrer Umgebung nur Schutt und Geröll. Sie glaubte nicht, dass sie hier irgendetwas essbares finden würde.
    „Sie scheinen Hunger zu haben. Ich glaube, dass ich Ihnen da behilflich sein kann. Sie brauchen mich nur, bis zu ihrem Mund zu heben.“
    Überrascht blickte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu dem Professor. Ihr Magen grollte erneut, so als wollte er ihr sagen, dass sie zustimmen sollte. Sie selbst war sich aber nicht sicher, ob sie dem Mann trauen sollte, der ihr diese Situation überhaupt erst eingebrockt hatte.
    Unschlüssig blieb sie vor ihm stehen und überlegte. Doch sie konnte sich nicht wirklich konzentrieren, da ihr Hunger immer größer wurde. Sie brauchte unbedingt etwas zu essen. Deshalb bückte sie sich, wobei ihre beiden Brüste leicht wackelten.
    Vorsichtig beugte sie sich nach vorne, ehe sie den Professor ganz sanft mit ihrem Zeigefinger und Daumen nahm. Danach richtete sie sich wieder auf, wobei sie darauf achtete, den kleinen Mann nicht fallen zu lassen. Direkt vor ihrem großen Mund beförderte sie den Winzling.
    Als sie diesen öffnete, wehte ihr Atem den Professor entgegen. Ihre Hand verdeckte leider den Professor, weshalb sie nicht genau sehen konnte, was er tat.
    „Du kannst jetzt schlucken.“, meinte er, ohne sein Megafon zu benutzen. Seine Stimme war dadurch zwar leiser, aber sie konnte jedes seiner Worte deutlich verstehen.
    Melina schluckte herunter, was auch immer er in ihren Mund getan hatte. Danach setzte sie den Professor wieder ab. Sie hatte noch immer Hunger, aber womöglich brauchte es etwas, bis das Mittel wirkte.
    Tatsächlich dauerte es aber nur wenige Minuten, bis Melinas Hungergefühl verschwand. Denn sie empfand plötzlich ein anderes, seltsames Gefühl, welches ihr vertraut erschien. Es fiel ihr nur schwer, sich daran zu erinnern, was sie sich das letzte Mal so gefühlt hatte.
    Ein leichtes Schwindelgefühl beschlich sie und ihre nackte Haut fing leicht an zu jucken. Melina fühlte sich unwohl. Ihr Herz begann schneller zu schlagen und sie rang verzweifelt nach Luft, da ihr plötzlich furchtbar heiß war.
    Dann fiel es ihr Plötzlich wie Schuppen von den Augen. Sie hatte sich so an diesem Mittag bereits gefühlt, bevor sie gewachsen war. Entsetzt wich sie ein gutes Stück von dem Professor zurück. „Was...?“
    Weiter kam sie nicht, da in diesem Moment der Akademiker ruhig sagte: „Ich hoffe, dass Sie es mir nicht übel nehme, wenn ich den Einfluss meines Mittels auf Sie weiter erforschen möchte.“
    Sofort ballte Melina ihre Fäuste. Sie konnte nicht fassen, dass der Professor so verrückt sein konnte. Schon jetzt hasste sie ihre Größe, aber nun würde sie noch einmal deutlich größer werden und damit wurde die Gefahr größer, dass sie einen Menschen womöglich verletzte.
    Ihre kurz aufflammende Wut wurde von dem seltsamen Gefühlen einfach weggespült. Das Blut begann durch ihre Adern zu rauschen, während sie langsam anfing zu wachsen. Dieses Mal trug sie aber keine Kleidung, weshalb sie den kleinen Größenunterschied überhaupt nicht bemerkte.
    Im Gegensatz zu ihrem ersten Wachstum dauerte es nicht lange, bis sie so stark wuchs, dass sie die Veränderungen bemerkte. Die beiden Menschen, die voller Faszination auf ihren sich ausdehnenden Körper blickten, wurden für sie immer kleiner.
    Eine heißte Woge begann von ihren Beinen aus ihren Körper hinaufzusteigen. Als sie ihre Knie erreichte, knickten diese einfach ein und Melina fiel nach vorne. Unter ihren beiden Schenkeln begrub sie sowohl den Professor als auch den jungen Mann samt seinem Auto.
    Aber auch das Bedauern und das Entsetzen wurden von den seltsamen Gefühle einfach davon gespült. Als die heiße Woge ihren Schritt erreicht, sanken ihre Oberschenkel nach unten. Mit gespreizten und geknickten Beinen saß sie nun in dem Schutt. Die blutigen Überreste der beiden Menschen, die sie eben getötet hatte, wurden von ihrem Gewicht fester auf die Straße gedrückt.
    Die heiße Woge verweilte eine Weile zwischen ihren Schenkeln und entfachte dort ein Feuern, welches aber sofort wieder erlosch, als sie weiterzog. Langsam wanderte sie Melinas Oberkörper hinauf. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] schloss ihre Augen, um die vielen Gefühle wenigstens einordnen zu können.
    Es zerriss sie fast innerlich. Am liebsten hätte sie sich über den gesamten Körper gestrichen, um das lästige Gefühl loszuwerden. Gleichzeitig fühlte es sich aber wunderbar an.
    Die heiße Woge spülte über ihre Brüste hinweg und wanderte danach ihren Hals hinauf. In ihrem Kopf wurde sie für einen kurzen Augenblick stärker, ehe sie erlosch. Melina keuchte auf, als ein stechender Schmerz an ihrer Stelle einsetzte.
    Mit noch immer geschlossenen Augen fasste sie sich an ihren Kopf und schrie laut auf. Überall in der Stadt war ihr Elend deutlich zu hören. Doch es war niemand mehr dort, der es hätte hören. Alle Bewohner waren verschwunden.
    Als der Schmerz verebbte, öffnete Melina ihre Augen wieder. Ein paar Punkte flimmerten vor dem grauem Bild, welches nur langsam an Farbe gewann. Vorsichtig erhob sie sich und sah sich dabei um.
    Von ihren riesigen Beinen und ihrem Po rieselte der Schutt herunter. Nur handelte es sich dort in Wahrheit schon um Steine, die an ihrer etwas feuchten Haut kleben geblieben waren.
    Melina sah sich nachdenklich um und stellte fest, dass sich ihr Umfeld erneut drastisch verändert hatte. Ihre Knie waren etwas unter der Höhe, wo sich noch bis eben ihr Kopf gefunden hatte.
    Ihr Blick glitt in weite Ferne und in der Umgebung sah sie kein Gebäude, welches ihr bis zum Schritt reichte. Die meisten Häuser reichten gerade einmal bis zu ihren Knien. Als sie an ihre beiden Brüsten vorbei auf den Boden sah, konnte sie nichts von den Überresten der beiden Menschen sehen, die unter ihren Unterschenkeln begraben worden waren.
    Eine Mischung aus Erregung und entsetzen ließ sie erschaudern. Sie bekam eine Gänsehaut und für einen kurzen Augenblick war ihr kalt. Sie schätzte ihre Größe auf 170 Metern, womit sie mehr als 100 Mal so groß war, wie am Anfang des Tages.
    Alles an ihrem Körper war inzwischen kolossal. Ihre beiden [lexicon='Füße',''][/lexicon] sanken tief in den Boden ein und alles was unter sie kam, wurde zerquetscht. Die Menschen waren für sie jetzt winzig. Denn sie waren kleiner als ihre Zehen.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wusste nicht, was sie jetzt machen sollte. Sie war gigantisch und sie war sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie Hunger bekommen würde. Ihre Probleme waren nun noch einmal viel größer geworden. Außerdem hatte sie Angst, dass sie weitere Menschen unter ihrem gewaltigen Gewicht einfach zerquetschte.
    Mit der derzeitigen Situation war sie einfach maßlos überfordert und es gab niemanden, den sie Fragen konnte. Sie konnte aber auch nicht einfach in der Stadt bleiben. Irgendetwas musste sie doch tun können. Nur was? Ihre einzige Hoffnung wieder klein zu werden, hatte sie zerquetscht.

    Yippie, endlich gabs mal wieder was von dir zu lesen, dachte die flaute kann doch nicht so lange gehen

    kam jetzt nicht schlecht die fortsetzung, hoffe im nächsten teil gehts wieder bisel mehr zur sachen


    Ja die Flaute war leider ein bisschen lange. Was das Kapitel angeht: Das gehört halt zum Aufbau dazu. An sich ist das Kapitel nur dazu da, die Spannung noch mehr aufzubauen. Andere hätten sie jetzt schon auf die Riesinnen treffen lassen. Ich persönlich mags halt auch, wenn es was länger dauert.

    Ich finde die Geschichte bis jetzt Weltklasse !!!


    Wow so etwas höre ich zum ersten Mal. Ich bin sprachlos.

    freu mich schon über die fortsetung


    Ich mich auch.

    So nach einiger Zeit geht es mal weiter

    Ungewollte Nebeneffekte

    Melina erreichte die Stadt viel früher als sie erwartet hatte. Zwar hatten ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] deutliche spüre hinterlassen, aber das kümmerte sie im Moment nur wenig. Sie wollte unbedingt herausfinden, was der Professor angestellt hatte.
    Zuerst sah es so aus, als wäre alles wie immer. Doch sie befand sich noch an den Rändern der Stadt. Erneut folgte sie der Hauptstraße, die zu ihrer Verwunderung so aussah, als hätte sie jemand leer gefegt.
    Auch in den Fenstern der Häuser links und rechts war niemand zu sehen. Ab und zu, meinte sie aus den Augenwinkeln eine Bewegung zu sehen, doch als sie dorthin blickte, konnte sie nichts erkennen.
    „Was ist hier geschehen?“, sprach sie die Frage aus, die sich in ihren Gedanken geformt hatte.
    Ein unruhiges Gefühl beschlich sie. Hier stimmte eindeutig etwas nicht. Als sie die Stadt verlassen hatte, waren viele Blicke auf sie gerichtet. Nun sah es so aus, als wäre die Stadt wie ausgestorben. Waren etwa alle Bewohner geflohen?
    Das bezweifelte Melina, da sie nicht lange gebraucht hatte, um ihre Heimatstadt zu erreichen. Da sie keine andere Wahl hatte, ging sie weiter Richtung Zentrum. Sofern die Polizei sie immer noch nicht in der Stadt haben wollte, würde sie das sicherlich irgendwann zu verstehen geben.
    Melina blinzelte, als sie in der Ferne Rauch aufsteigen sah. Es konnte sich nicht um ein gewöhnliches Feuer halten, da die Wolke viel zu groß war. Sie beschleunigte ihre Schritte, wodurch ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] tiefer in den Asphalt einsanken. Noch immer trug sie das Auto, in dem Sebastian saß. Den Winzling hatte sie im Moment vollkommen vergessen.
    Schon bald sah sie den Grund, warum der Rauch aufstieg. Die komplette Innenstadt bot ihr ein katastrophales Bild. Alle Häuser waren zu Schutt und Asche geworden. Es sah so aus, als wären zahlreiche Bomben eingeschlagen.
    Entsetzt weitete Melina ihre Augen. Sie versuchte in den Trümmern nach Überlebenden zu suchen. Vorsichtig setzte sie ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] zwischen Mauerresten, ehe sie in die Hocke ging. Sie setzte das Auto neben sich auf ein freies Stück Straße, ehe sie in den Überresten der Häuser ein wenig wühlte.
    Zu ihrem Entsetzen fand Melina aber nur drei leblose Körper, von denen Teile vollkommen zerquetscht worden waren. Als sie ihre Hände wieder hob, klebte an diesen das Blut der früheren Bewohner des Hauses.
    Traurig blickte sie auf die rote Flüssigkeit. In Gedanken setzte sie sich auf ihren nackten Po. Unter ihrem Hintern wurden dabei die Überreste eines anderen Hauses pulverisiert.
    „Sie dürfen dieses Blut auf keinen Fall ablecken!“, brüllte plötzliche eine vertraute Stimme in ein Megafon.
    Überrascht und angewidert von den Gedanken, dass jemand überhaupt behauptete, sie würde Blut von anderen Menschen ablecken, wandte sie sich zu dem Ursprung der Stimme um.
    Sofort erkannte sie Professor Korkhut, der sich ihr vorsichtig näherte. Hinter dem Auto blieb er stehen.
    „Sind Sie dafür verantwortlich, dass weitere Riesinnen aufgetaucht sind?“, fragte sie mit bebender Stimme.
    Es sah so aus, als würde der Professor ängstlich den Kopf schütteln. „Ja und nein. Ein paar Studentinnen sind in mein Büro eingebrochen und haben das Mittel entwendet. Danach haben sie die Stadt verwüstet.“
    Melina sah ihn argwöhnisch an. „Und das soll ich Ihnen glauben?“
    „Viel wichtiger ist erst einmal, dass du nichts von dem Blut in deinem Mund bekommst. Anscheinend gibt es einen schlimmen Nebeneffekt. Sobald du auch nur etwas von dem Blut kostest, ähnelst du mehr einem Tier als einem Menschen.“
    Entsetzt sah sich Melina um, um etwas zu finden, wo sie das Blut abwischen konnte. Allerdings kam nur ihr eigener Körper dazu in Frage.
    „Sie wollen mich verarschen oder?“, brüllte sie entrüstet.
    „Ich würde eine so schöne und liebenswürdige Frau doch niemals reinlegen.“
    Erst jetzt bemerkte sie, dass sie ja immer noch total entblößt dort saß. Ihre Wangen erröteten sich sofort und sie verdeckte schnell ihre beiden Erhebungen unter ihren Händen, an denen immer noch das Blut klebte.
    Da sie so das Blut auch auf ihren Brüsten verteilte, leckte sie aus einen inneren Impuls her das Blut von ihren Fingern, ehe sie mit diesen ihre Erhebungen säuberte.
    „Was haben sie getan, Melina?“, keuchte der Professor in das Megafon.
    Wieder dauerte es etwas, bis die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] bemerkte, dass sie ja jetzt doch das Blut gekostet hatte. Ein salziger Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus. Dazu schmeckte sie noch den Staub, der an ihren Händen geklebt hatte.
    Sie überlegte kurz, ob wohl ihren Speichel ausspucken sollte. Doch das wäre nicht sehr feminin gewesen. Stattdessen schluckte sie also ihren Speichel herunter.
    „Verwandle ich mich jetzt in eine blutrünstige Riesin?“, fragte Melina mit belustigter Stimme.
    Sie wusste selber nicht, was sie daran so lustig fand. Aber als sie sah, wie der Professor zusammenzuckte, musste sie grinsen. Ihr fiel gar nicht auf, dass ihre Nacktheit ihr plötzlich nichts mehr ausmachte.
    Doch das Grinsen verschwand und sie blickte traurig auf den Geröll, der zwischen ihren beiden Beinen lag. Sie bewegte diese leicht, um eine bequemere Sitzlage zu bekommen, ehe sie leise sprach: „Was haben sie sich dabei nur gedacht?“
    Der Professor antwortete nicht und als sie zu ihm sah, stellte sie fest, dass Sebastian gerade mit ihm wild am diskutieren war. Zwar war sie neugierig, was die beiden so sagten, aber sie nutzte die Zeit einfach, um sich ein bisschen umzuschauen.
    Da fast alle Häuser vollkommen zerstört wurden waren, konnte sie recht weit sehen. Sie befand sich am Rand eines riesigen Feldes voller Schutt und Asche. Einst hatte hier eine schöne Altstadt gestanden, die jetzt vollkommen zerstört war.
    Hier und dort stieg noch Rauch auf. In ihrer Nase war der Geruch nach verbrannten Holz und Plastik. Sie fragte sich, wohin die Riesinnen wohl gegangen waren. Was hatten sie als nächstes Ziel? Und wie viele waren es überhaupt?
    Ruckartig erhob sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Von ihrem Po fielen ein paar Bruchstücke. Einige blieben auch an ihrer Haut kleben. Sie hinterließ einen deutlichen Abdruck.
    „Ich werde die Studentinnen aufhalten. Ich kann nicht zulassen, dass auch noch andere Städte ihnen zum Opfer fallen.“, meinte sie mehr zu sich selbst, als zu den anderen.
    Sie spürte die blickte der beiden Menschen, die ihr Gespräch unterbrochen hatten. Besonders der Professor wirkte überrascht.
    „Wirklich?“, fragte er durch sein Megafon.
    Melina nickte und blickte zum Himmel. Würden die Menschen sie akzeptieren, wenn sie sie vor einer Bedrohung beschützte? Oder würden sie auch danach vor ihr Angst haben? Sie wusste es nicht. Aber sie würde es herausfinden.

    Nach etwas längere Zeit geht es weiter:

    Eine unerwartete Wendung

    Melina beobachtete, wie der Winzling an ihren langen Beinen vorbei ging. Es wunderte sie, dass er keine Angst vor ihr hatte. Nur eine falsche Bewegung von ihr, hätte sein Ende bedeutet, da er ihr sehr nahe gekommen war.
    Als er auf der Höhe ihres Knies war, zog sie die Beine an. Sie sah, wie der kleine Mann zusammenzuckte. Sein Blick folgte ihren langen Unterschenkel nach oben, ehe er kurz ihr Gesicht betrachtete.
    Das beklemmende Gefühl war verschwunden, da Melina den Winzling jeder Zeit vertreiben konnte. Sie glaubte kaum, dass er bleiben würde, wenn es ein Anzeichen dafür gab, das sie ihn womöglich verletzen wollte.
    Dafür war sie jetzt neugierig. Der kleine Mann war ihr immer noch ziemlich nahe, obwohl sie 50 Meter groß war. Sie hatte eine Mühle zerstört und wenn sie nicht aufpasste, war es nur eine Frage der Zeit, bis sie den ersten Menschen tötete.
    „Wer bist du?“, wiederholte sie ihre Frage, ohne eine Antwort zu erwarten. Sofern der Winzling ihr antwortete, kam von seinen Worten bei ihren Ohren nichts an. Zu laut war das Rascheln des Laubes, verursacht durch einen Windstoß, der auch ihr Haar durchstriff.
    Vorsichtig setzte sie ihre linke Hand mit der Handfläche nach oben vor dem Winzling auf den Boden. Sie konnte deutlich spüren, wie der Boden unter ihrer Hand ein wenig einsank. Zu ihrer Verwunderung stieg der kleine Mann auf.
    Vorsichtig hob sie ihn hoch. Dennoch landete er auf seinen Hosenboden. Es ging vorbei an ihren langen Schenkel, ehe sie ihre verdeckten Brüste passierten. Etwas unterhalb von ihren Gesicht hielt sie die Hand etwas entfernt, um ihn nicht aus Versehen von der Hand zu wehen.
    „Wer bist du?“, fragte sie ein drittes Mal.
    Neugierig blickte sie mit ihren großen Augen auf den kleinen Mann. Dieser erwiderte den Blick und starrte sie voller Faszination an.
    „Mein Name ist Sebastian.“, sagte er mit fester Stimme.
    „Und du hast keine Angst vor mir?“, fragte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon].
    Sebastian schüttelte den Kopf. „Warum sollte ich Angst vor dir haben? Wenn du mir etwas Böses hättest tun wollen, hättest du schon längst die Möglichkeit dafür gehabt. Außerdem bist du wunderschön.“
    Das Herz der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] machte einen Satz, als sie seine Worte vernahm. Sie war sich nicht einmal sicher, ob sie jemals in ihrem Leben als wunderschön bezeichnet worden war.
    „Ich bin Melina und wie du sicherlich schon bemerkt hast, bin ich eine Riesin.“, sagte sie fast schon scherzend.
    Sebastian lachte leise, eher er meinte: „Du scheinst nicht wirklich glücklich darüber zu sein.“
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war überrascht, dass der Winzling genau wusste, wie sie sich fühlte. Sie fragte sich, ob er sie womöglich schon etwas länger beobachtete.
    Traurig meinte sie: „Warum sollte ich auch glücklich darüber sein. In meiner Heimatstadt bin ich nicht mehr willkommen und es gibt keine Kleider, die meine Größe haben. Dazu muss ich irgendwie Nahrung beschaffen.“
    Der Winzling schien gerade zu einer Antwort anzusetzen, als über sie ein Jet hinweg schoss. Da er die Schallmauer durchbrochen hatte, war kurze Zeit später ein lauter Knall zu hören.
    Weitere Kampfflieger schossen über den Himmel. Sie schienen alle in die Richtung der Stadt zu fliegen, in der Melina aufgewachsen war.
    „Was könnte das bedeuten?“, sprach die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ihre Gedanken laut aus.
    Sebastian antwortete nach einer Weile: „Wenn du mich zu meinem Auto bringst, welches auf dem Waldweg steht, könnte ich das Radio anschalten, um mehr zu erfahren.“
    Anstelle zu antworten, erhob sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] so vorsichtig wie sie konnte. Dennoch klammerte sich der Winzling an ihren Mittelfinger. Doch die Berührung kitzelte sie lediglich ein wenig.
    Als sie stand, setzte sie sich sofort in Bewegung. Vorsichtig versuchte sie in ihre vorherigen Fußspuren zu treten, was ihr aber nicht immer gelang. Sie meinte neben den Krachen auch Sebastian begeisterte Stimme zu hören.
    Doch da erneut Jets über sie hinweg donnerten, konnte sie kein Wort verstehen. Ihre Sorge wuchs, dass womöglich etwas Schlimmes passiert war. Denn anscheinend flogen die Kampfjets zu einem Einsatz, in dem sie auch Gebrauch von ihren Waffen machen würden.
    Als sie den Waldweg erreichten, musste die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] aufpassen, um nicht den Kleinwagen des Winzlings zu beschädigen. Um ein Haar wäre sie auf das Auto getreten und hätte es unter ihrem Gewicht zu Schrott gepresst.
    Vorsichtig beugte sie sich vor, um den Winzling auf den Boden abzusetzen. Dieser sprang von ihrer Hand, als wäre es etwas Alltägliches und rannte unter ihrem Oberkörper zu dem Auto, welches hinter ihren langen Beinen stand.
    Während er in den für Melina winzigen Wagen stieg, versuchte die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] sich hinzusetzen. Unter ihrem gewaltigen Po brachen mehrere Äste ab und so ganz ohne Schmerzen konnte sie es nicht.
    Aber immerhin war ihr Sitz recht bequem, als sie endlich saß. Neugierig beobachtete sie den Winzling. Plötzlich kam ihr eine Idee. Sie beugte sich ein wenig vor und griff mit ihrer linken Hand das Auto.
    Sebastian war viel zu überrascht, um den Motor zu starten. Aber selbst wenn er es versucht hätte, hätte er ihrer Hand nicht entkommen können. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hob den Wagen einfach mit ihrer Hand hoch und hielt ihn sich vor das Gesicht.
    „Bist du verrückt geworden?“, hörte sie den winzigen Mann brüllen.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] schüttelte den Kopf, ehe die Stimme des Radiosprechers wahrnahm und erstarrte.
    „Bitte bleiben Sie ruhig und folgen Sie den Anweisungen der Polizei, die sich um ihre Evakuation kümmern wird. Noch ist nicht bekannt, woher die Riesinnen plötzlich kamen. Wir halten sie allerdings auf den Laufenden...“
    Melina hätte fast das Auto einfach losgelassen. Stattdessen setzte es auf ihren Schoß, ehe sie fluchte. Es bestand eine realistische Gefahr, dass sie ebenfalls angegriffen würde. Zuerst überlegte sie, ob es vielleicht ratsam war zu fliegen.
    Doch dann keimte eine andere Idee in ihr. Sie war ein wenig verrückt, aber womöglich löste sie all ihre Probleme. Außerdem hing sie noch immer an der Stadt, in der sie aufgewacht war.
    In Gedanken sah sie auf das winzige Auto, welches zwischen ihren Beinen ruhte. Sie brauchte ihre beiden Schenkel nur ein wenig auseinander bewegen und dann wieder zusammen und schon konnte sie daraus einen Haufen blutigen Schrott machen
    „Ich muss diese Riesinnen aufhalten.“, sagte sie ihre Gedanken laut, ehe sie das Auto mit ihrer Hand nahm und sich erhob. Ohne Sebastian zu fragen, ob er überhaupt mitwollte, setzte sie sich in Bewegung. Doch dieses Mal ging sie deutlich schneller. Als sie den Wald hinter sich gelassen hatte, fing sie sogar an zu rennen.

    Als Künstler von Bildern ist es das größte Lob, wenn diese weitergegeben werden und verbreitet werden, sofern dies auf vernünftige Art und Weise geschieht. Also Wasserzeichen werden nicht entfernt, sodass der Künstler auch nachern och genau zu erkennen ist und Bilder werden nicht einfach als von einem selbst ausgegeben.
    Bei Geschichten gilt das selbe. Wenn mich jemand anschreibt, ob er die Geschichte auf seiner Seite veröffentlich kann und einen Verweis darauf macht, dass sie von mir ist, überlege ich mir auch, ob ich dem zustimmen. Sie einfach zu kopieren, ohne mich zu fragen und nicht einmal einen Verweis zu machen, ist wiederrum was anderes^^
    Aber bei den Bildern hier ist das teilweise gar nicht möglich, da sie ja oft eh von Sammelseiten stammen.