Ein vielversprechender Anfang. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Beiträge von Gianleen
-
-
Wow, was für ein neues Kapitel. Auch das Ende hat mich schon fast überrascht, obwohl es zu erwarten war, dass es irgendwann passiert. Ich bin jetzt nur gespannt, wie sie Lara erklären, was geschehen ist.
-
Ich poste zwar nur ungerne doppelt, aber hier ist das nächste Kapitel
Ein heißer Morgen
Melina erwachte früh am Morgen. Sie lag auf ihren Rücken auf der Lichtung und blickte zum aufhellenden Himmel. Sie drehte ihren riesigen Kopf zur Seite und blickte in Alice liebliches Gesicht.
Die andere [lexicon='Riesin',''][/lexicon] war noch am Schlafen. Da sie auf der Seite lag kuschelten sich ihre beiden Brüste an Melinas Seite. Sanft strich diese ihrer Freundin eine Strähne aus dem Gesicht.
Unweigerlich musste sie sich an das Lustspiel erinnern, welches sie gestern Abend nach dem feurigen Kuss gehabt hatten. Auch jetzt wurde es zwischen ihren beiden Schenkeln wieder wärmer.
Gleichzeitig wurde ihr bewusst, dass sie Hunger hatte. Ihr Magen war leer und grollte leise. Deshalb erhob sich die junge Frau und sah sich um. Außer Bäumen war in der Talsenke nichts zu sehen.
Als sie sich bewusst wurde, dass hier nichts zu Essen war, wurde das nagende Gefühl des Hungers sofort stärker. Daher wandte sie sich wieder zu Alice und drehte ihren nackten Körper vorsichtig, sodass sie auf dem Rücken lag.
Kurz hatte sie die Befürchtung, dass die junge mollige [lexicon='Riesin',''][/lexicon] erwachte. Aber ihre Augen blieben geschlossen und ihr Atem blieb ruhig. Da Melina Krankenschwester war, hatte sie gelernt auf so etwas zu achten.
Nun legte sich Melina auf die Seite und kuschelte sich an ihre Freundin. Die Hitze in ihrem Schritt wurde stärker und ihr Blut kam in Wallung. Je länger sie Alice nackten Körper betrachtete und ihre Nähe spürte, desto stärker wurden ihre Gefühle.
Die junge [lexicon='Riesin',''][/lexicon] versuchte tief einzuatmen, um mit der kühlen Morgenluft ihr inneres Feuer zu stillen. Stattdessen atmete sie aber Alice Geruch ein. An dieser haftete nur noch ein leichter Duft nach Vanille, der immer mehr von dem Geruch nach Schweiß, Schlamm und Blättern überlagert wurde.
Gerade als Melina ihrer Freundin einen Kuss geben wollte, hörte sie in der Ferne ein seltsames Geräusch. Sofort sprang sie auf, um die Ursache zu finden. Doch in der näheren Umgebung konnte sie nicht sehen.
Dennoch witterte sie Gefahr. Ihre Instinkte verrieten ihr, dass hier etwas nicht stimmte. Eilig weckte sie Alice, die sie mit einem verschlafenen Lächeln erblickte.
Inzwischen war in der Ferne schon ein Flugkörper zu erkennen, der mit rasender Geschwindigkeit sich näherte. „Ist das ein Düsenjet?“, fragte Melina ängstlich.
Alice schüttelte den Kopf, wobei ihre beiden Brüste mit wackelten. „Ich fürchte, dass es vorbei ist. Das ist eine Trägerrakete.“
„Oh...“, sagte Melina, die ein bisschen brauchte, bis sie bemerkte, was das bedeutete.
Inzwischen war das Zischen laut und deutlich geworden. Es war zu spät für eine Flucht. Die Rakete begann sich zu neigen. Instinktiv sprang Melina auf ihre Freundin und riss sie mit sich zu Boden.
Mit ihrem Körper versuchte sie ihre Geliebte so gut es ging vor der Explosion zu beschützen. Kurz bevor die Rakete einschlug, gab sie Alice einen letzten Kuss.
„Ich liebe...“
Das letzte Wort ging in einem lauten Knall unter. Plötzlich breitete sich eine riesige Explosionswelle aus. Die Blätter der Bäume zerfielen zu Staub und die gesamte Talsenke verschwand in einem riesigen Ball aus Feuer und Asche.
Dieser bildete in der Luft einen Pilz. Es dauerte ewig, bis sich der Staub wieder legte. Von den beiden Riesinnen fehlte jede Spur. Die Wasserstoffbombe hatte ihre riesigen Körper zerrissen und verbrannt.„Statusbericht?“, fragte der General einen jungen Soldaten.
„Die Ziele wurden eliminiert. Beklagen keine Verluste. Im verstrahlten Bereich befanden sich keine Menschen.“, antwortete er.
Sein Bedauern, dass die beiden Frauen tot waren, versteckte er. Im Gegensatz zu den anderen Riesinnen schienen sie Abstand von den Menschen gesucht zu haben.
Der General hatte diesen Umstand ausgenutzt und eine Wasserstoffbombe zünden lassen. Der junge Mann war von der gewaltigen Kraft der Explosion überrascht und schockiert.
„Sie können wegtreten.“, meinte der General.
Der junge Soldat ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Eilig rannte er aus dem Kommandoraum zu seiner Stube. Dort setzte er sich aufs Bett.
Bei seinem Beruf musste man mit Verlusten und Toten zurechtkommen. Aber dennoch war er immer noch sprachlos. Was sie heute getan hatten, konnte er im Moment nicht mit seinem Gewissen vereinbaren.
Er hatte die dünne [lexicon='Riesin',''][/lexicon] beobachtet, seitdem sie den Sender an ihren Füßen befestigt hatten. Es hatte keinen Grund gegeben, sie zu töten. Er ballte seine Fäuste und schlug auf sein Kissen.
Von dem Mittel, was die Frauen hatte wachsen lassen, gab es noch Reste, die jetzt von der Armee verwahrt wurden. Der junge Mann wusste nicht, was damit geschehen würde. Allerdings hatte er kein gutes Gefühl bei der Angelegenheit.
Aber er hatte einen zu niedrigen Rang, um irgendetwas zu ändern. Und so gab er sich mit dem Schicksal der Riesinnen zufrieden. Die Welt war damit gerettet und man würde sie feiern. Womöglich wurde er sogar befördert. Wirklich trösten konnte ihn das aber nicht. Denn er hatte Melina geliebt und er würde sie nie vergessen...Die Talsohle war bedeckt mit Asche und Staub. Alles war verstrahlt und nichts deutete auf Leben hin. Als die Armee schon kein Interesse mehr für den Ort hatte, bewegte sich plötzlich etwas am Boden.
Melina erhob sich und sah sich ungläubig um. Wie durch ein Wunder hatte sie überlebt. Zu ihrer großen Freude erhob sich auch Alice. Sie sahen sich beide um und erkannten das Tal kaum wieder.
Die Berge wirkten plötzlich so gigantisch. Von den Bäumen war nichts mehr zu sehen. Ohne ein Wort zu sagen, nahmen sich die beiden an den Händen und machten sich auf den Weg zu einer neuen Heimat.
Wie sie überlebt hatten, konnte keine von den beiden sagen. Aber sie schienen ihre alte Größe wieder zu haben. Da ihre beiden nackten Körper von der Asche bedeckt waren, konnte man sie vom Himmel aus nicht entdeckten.
Und so merkte niemand, dass die beiden Frauen überlebt hatten. Alle hielten sie für tot und niemand kann sagen, was aus ihnen würde...ENDE
Womöglich gibt es einen zweiten Teil. Das Mittel ist ja nicht aus der Welt.
-
Ich finde es immer wieder interessant, wie du auf meine Fragen mit deinem nächsten Kapitel antwortest. Gefällt mir wieder gut und die Erklärung ist auch gut, warum es nicht funktioniert hat. Jetzt stellt sich ja nur noch die Frage, ob sie es rechtzeitig schaffen oder nicht.
War wieder top, obwohl es dieses Mal ja weniger um die blinde [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ging, sondern mehr um die beiden "Bösewichte". -
Danke für das Feedback.
Das mit dem Slip wäre aber ziemlich unglaubwürdig, da sie noch nicht diese Gefühle für den Winzling empfindet
Auch hier kann ich leider noch nicht genau sagen, wann es weiter geht. Im Moment habe ich recht viel Stress und komme deshalb nur zu sehr wenig. -
Danke für das viele positive Feedback. Das mit der Klamm ist mir spontan eingefallen und wusste ich auch nur, weil ich selbst schon welche besichtigt habe. Das ist wirklich sehr imposant. Könnte an sich dort auch mal eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wachsen lassen

Joa ich weiß schon in etwa, wie das Problem löse. Ich lasse euch dort einfach wieder eure Fantasie, wie viel da gelaufen ist und vor allem wie.
Wann es weiter geht, weiß ich noch nicht genau. Im Moment bin ich noch ein bisschen dran am Pfeilen. -
Es freut sicherlich jeden von uns, dass Emma gefallen an dem Streifen gefunden hat. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Hoffentlich kommt der nächste Abschnitt etwas zeitiger, da du wirklich gut schreibst Taran

-
Eine Kommunikation wäre schon noch möglich. Man müsste nur irgendwie an ihre Ohren herankommen. Aber das sollte schwierig werden. Ich frage mich auch, was aus unseren beiden Wissenschaftlern geworden ist. Wurden sie von der Giga [lexicon='Riesin',''][/lexicon] bereits getötet oder sind sie womöglich noch am Leben?
-
Nur die Ruhe. Hier ist ja schon das neue Kapitel:
Die Berge
Sowohl Alice als auch Melina taten sich schwer, die Entfernungen bei ihrer neuen Größe abschätzen zu können. Schon recht früh hatten sie die Berge am Horizont sehen können. Allerdings hatten sie bereits vermutet, dass es noch ein gutes Stück sein würde, bis sie diese erreichten.
Je näher sie kamen, desto größer und imposanter wurden sie. Selbst bei ihrer Größe von 170 Meter, wirkte die Berglandschaft noch rau und abweisend. Melina hoffte, dass sie deshalb erst einmal vor den Menschen ihre Ruhe haben würden.
Diese hatten sich zwar hier und dort einen Weg zu den Bergen verschafft, aber es gab immer noch verlassene Täler, durch die nur manchmal ein einsamer Wanderer über einen besonders gefährlichen Pfad zog.
Auf dem Weg zu ihrem Ziel, zerstörten sie allerhand. Immer wieder bildeten sich tiefe Fußabdrücke in den Feldern der Bauern. Straßen, die sie kreuzten, blieben teilweise auch nicht verschont, obwohl es ein Leichtes gewesen wäre, über sie hinwegzusteigen.
Doch die beiden Riesinnen unterhielten sich die gesamte Zeit und waren deshalb mit anderen Sorgen beschäftigt. Alice erzählte Melina, dass sie auf einem Berufskolleg ihr Abitur gemacht hatte und danach auf die Universität gekommen war.
Sie hatte einen Freund gehabt, der sie aber wegen ihrer neuen Größe verlassen hatte. Zwar war sie sauer auf ihn gewesen, aber zu seinem Glück hatte sie ihm nichts getan. Dennoch kullerten ihr auch jetzt noch ein paar Tränen über die Wangen.
Der verrückte Doktor hatte ihr perfektes Leben zerstört. Trotz ihrer neuen Größe und der damit verbundenen Macht, schien sie nach einem Weg zu suchen, wieder klein zu werden.
Melina erzählte im Gegenzug auch etwas von ihr. Sie erzählte, wie ihre Eltern sie dazu gebracht hatten, eine Ausbildung anzufangen, die sie aber abgebrochen hatte. Danach war sie dann Krankenschwester geworden.
Im Gegensatz zu der vollbusigen Alice hatte sie aber keinen Freund gehabt. Wenn sie ehrlich war, hatte das nicht nur mit ihrem Aussehen zusammengehangen.
Ihr Blick fiel auf die beiden wackelnden Brüste von Alice. Sie war ein wenig neidisch, aber gleichzeitig war sie zufrieden mit ihrem neuen Aussehen. Um nicht die falschen Gefühle zu bekommen, blickte die junge Frau eilig wieder zu den Bergen.
Als sie die Berge erreichten, in deren Schatten vereinzelte Dörfer lagen, suchten sich nach einem Tal, welches sie betreten konnten. Die Berge ragten 1000 Meter in die Höhe. Selbst mit ihrer jetzigen Größe waren sie also noch groß.
Theoretisch hätten sie, sie dennoch erklimmen können, aber die Gefahr war zu groß, dass sie einen Erdrutsch verursachten. Es dauerte aber nicht lange, als sie ein enges Tal fanden, welches zwischen zwei besonders hohen Gipfeln in die Berge führte.
Da sie nicht nebeneinander gehen konnte, ging Melina vorweg. Vorsichtig kletterte sie in das Tal hinein, welches über einen hundert Meter hohen und steilen Abhang begann. Sie konnte deutlich spüren, wie große Steine abbröckelten und in Richtung Boden rutschten.
Dennoch schaffte sie es hinaufzuklettern, ohne ein Lawine auszulösen. Oben half sie Alice ebenfalls hinaufzuklettern. Als auch die zweite [lexicon='Riesin',''][/lexicon] oben war, begannen sie tiefer in die Bergwelt zu gehen.
Das Tal war besonders auf dem Boden recht eng. Ein kleiner Fluss floss tief unter ihnen. Es war gerade einmal Platz für einen [lexicon='Fuß',''][/lexicon] von ihnen. Weiter oben stießen sie mit ihren Po immer wieder gegen die Hänge.
Dabei wurde Staub aufgewirbelt, der aber in Wirklichkeit schon aus Steinen bestand. Die Riesinnen versuchten deshalb so vorsichtig wie möglich zu sein. Doch besonders Alice hatte ihre Probleme bei ihrer Figur.
Plötzlich blieb Melina stehen. Ihre Freundin konnte im letzten Moment stehen bleiben, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Dennoch rieben ihre entblößten Warzen kurz über Melinas Rücken.
„Warum bleibst du stehen?“, wisperte Alice fast schon verärgert.
Ihre Freundin schluckte, ehe sie leise antwortete: „Da vorne ist eine Klamm.“
„Was ist eine Klamm?“, fragte die vollbusige [lexicon='Riesin',''][/lexicon] augenblicklich.
Melina seufzte, ehe sie leise erklärte: „Eine Klamm ist eine enge Schlucht. Um genau zu sein eine sehr enge Schlucht mit überhängenden Felswänden.“
„Oh.“, sagte Alice, die jetzt verstand, wo das Problem lag. „Wolltest du damit etwa sagen, dass ich zu dick bin?“
Melina drehte sich um und schüttelte den Kopf. Für einen Augenblick sah man in ihren Augen deutlich das Verlangen, welches sie jetzt schon eine Weile erfasst hatte. Sie biss sich auf die Lippe, ehe sie meinte: „Sollen wir es versuchen?“
Zu ihrer Überraschung nickte Alice. Der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] schien es nicht auszumachen, dass das Tal vor ihnen sehr eng wurde. Deshalb drehte sich Melina wieder um und folgte dem Flussverlauf weiter. Links und rechts befanden sich immer noch die kargen, grauen Felswände, auf denen nur vereinzelt Büsche und Gräser wuchsen.
Diese kamen nun immer Näher und schienen fast Senkrecht in die Höhe zu wandern. Melina fing an seitlich weiter zu gehen, als eine besonders enge Stelle vor ihr war. Als sie zu Alice sah, bekam sie mit, wie die beiden Brüste über den Fels rieben. Dabei wurden zahlreiche Steine gelöst, die hinunter ins Wasser stürzten.
Ein paar von ihnen blieben aber auch auf der Haut liegen. Doch als die Oberweite wieder die volle Freiheit genoss und stark wackelte, stürzten auch diese hinunter. Alice schien nicht zu bemerken, dass ihre Freundin sie beobachtete.
Als auch sie die enge Stelle passiert hatte, ging es weiter. Doch schon bald gab es scheinbar kein Durchkommen mehr. Vor ihnen befand sich eine Spalte, durch die nicht einmal Melina durchpasste.
Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] überlegte, was sie über eine Klamm wusste. Dann fiel ihr wieder ein, dass diese weiter unten womöglich deutlich breite waren. Deshalb bat sie Alice etwas Abstand zu nehmen, ehe sie sich bückte.
Tatsächlich war die Klamm weiter unten breit genug, sodass beide Riesinnen hindurchpassten. Deshalb begann Melina sofort hineinzukriechen. Ihr riesiger Körper füllte schon fast vollständig den Platz aus. Sie hörte das Wasser unter sich glucksen und jeder ihrer Schritte hallte von den Wänden wider.
Auf ihren Pobacken spürte sie deutlich Alice Atem, die direkt hinter ihr kroch. „Alles okay bei dir?“, fragte Melina.
„Ja. Es ist nur etwas eng.“, antwortete die andere [lexicon='Riesin',''][/lexicon].
Melina hoffte, dass die Passage nicht noch enger wurde, da sie bezweifelte, dass sie Rückwerts wieder herausgekommen wäre. Doch die Felswände kamen näher. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, als sie mit ihrem Rücken gegen den schroffen Fels über sich stieß. Ein leises Donnern war zu hören, während Gestein auf sie bröckelte.
„Hast du dir weh getan?“, fragte Alice besorgt.
Melina schüttelte den Kopf und stieß dabei gegen den Fels links und rechts. Dieses Mal tat es wirklich weh. Sie kroch noch ein Stück weiter, ehe sie erneut anhielt. Ihr Herz war am Rasen und sie wollte nur noch hier heraus.
Plötzlich erfasste sie ein innere Impuls, der sie versuchen ließ, sich aufzurichten. Sofort stieß sie mit ihrem Kopf gegen die Decke. Ein lautes Donner erschallte, ehe plötzlich Alice ihr auf die linke Pobacke schlug. „Böses Mädchen.“, schimpfte sie verspielt. Sie war sich anscheinend nicht bewusst, in was für einer Gefahr sie sich gerade befanden.
Aber der Schmerz betäubte Melinas Angst und sie kroch weiter. Nach einem kurzen Stück wurde es wieder breiter. Erleichtert richtete sich Melina auf und sie machte ein paar Schritte an der frischen Luft.
Als Alice aus der Klamm kroch, hörten sie ein lautes Donnern. Kurze Zeit später stürzte der Fels hinter ihnen hinunter. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] kicherte und meinte: „Wie ungeschickt von mir, mit meinem Po gegen die Felsen zu kommen.“
Melinda sah sie verblüfft an, ehe sie selber kicherte. Sie gingen nach einer kurzen Verschnaufpause weiter. Das Tal endete an einem Bergkamm, der den beiden gerade einmal bis zu den Hüften reichte. Es war für sie einfach, auf diesen zu klettern.
Als sie oben waren, bot sich ihnen eine unglaubliche Aussicht. Vor ihnen lag ein breites Tal, in dem zahlreiche Pflanzen wuchsen. Dort mussten auch viele Tiere leben, von denen sich die beiden ernähren konnten.
Glücklich rutschten sie den Bergkamm wieder herunter und krachten dabei fast in die Bäume, die ihnen nicht einmal bis zu den Knien reichten. Das Tal schien von den Menschen noch nicht entdeckt wurden zu sein. Nichts deutete daraufhin, dass der Wald schon einmal gerodet wurde.
„Das Tal scheint wie perfekt für uns gemacht zu sein.“, meinte Melina.
Alice nickte, doch ihr Blick schien in weiter Ferne zu sein. Leise sagte sie: „Ich glaube nicht, dass wir hier lange bleiben können. Man wird nach uns suchen und Jagd auf uns machen.“
Leider sagte Alice die Wahrheit. Die Menschen machten sie für die Zerstörung der Stadt verantwortlich. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis man sie finden würde. Die Zerstörung der Klamm hatte nicht gerade dabei geholfen, sich vor den Menschen zu verstecken.
Deshalb sagte Melina: „Wir können zumindest die Nacht hier verbringen. Morgen können wir dann überlegen, wie wir weiter vorgehen.“
Alice nickte und ging zwischen den Bäumen entlang. Obwohl sie ein Koloss war, schien der Schaden, den sie anrichtete, gering zu sein. Es wirkte so, als würde sie durch Gras gehen.
Als ihre Freundin ihr folgte, stellte sich diese deutlich ungeschickter an. Äste brachen ab und stachen in ihre Beine. Je vorsichtiger sie war, desto mehr Schaden verursachte sie. Sie war froh, als sie endlich eine große Lichtung erreichten, auf der sie sich beide setzen konnten.
Anstelle sich gegenüber von Alice zu setzen, setzte sich die junge Frau direkt neben sie. Schon jetzt war der Wind frisch und in der Nacht würde es vermutlich sogar kalt werden.
Sanft strich ihr ihre Freundin eine Strähne aus dem Gesicht. Ein vielsagendes Lächeln erhellte Alices Gesicht. Die junge [lexicon='Riesin',''][/lexicon] umschlang mit ihrer linken Hand Melinas Torso und drückte sie sanft an sich.
Dann gab die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ihr einen plötzlichen Kuss. Mit ihrer Zunge öffnete sich ganz einfach den Mund von Melina. Diese ergab sich ihren Gefühlen und erwiderte den Kuss.
Als sich Alice wieder löste, grinste sie schelmisch. Zudem sagte sie: „Ich glaube, dass das eine aufregende Nacht wird.“
Melina musste ihr da zustimmen. Auch sie hatte eine freudige Erwartung, was die kommende Nacht anging. -
Ich sag dann auch mal herzlich Willkommen, auch wenn es erst sehr spät kommt.
-
Herzlich Willkommen auch von mir. Weitere Autoren sind hier gerne gesehen und ich denke mal, dass hier die meisten eh Englisch lesen können, eben weil die meisten Geschichten auf Englisch sind.
-
Ohje. Das kann ja nicht gut ausgehen. Bin gespannt, wie es weiter geht. Hätte mich aber ehrlich gesagt auch gewundert, wenn sie wieder geschrumpft wäre.
-
Hallo,
im Moment habe ich leider eine kleine Schreibblockade, was meine Geschichte Gigantosapiens angeht. Da aber eine neue Idee bereits in meinem Kopf gereift ist, möchte ich diese einfach jetzt schon einmal vorstellen, um bei dieser auch ein wenig Kritik und Anregungen zu erhalten. Es wird kein [lexicon='Crush',''][/lexicon], [lexicon='Vore',''][/lexicon] oder sonstige Form von Gewalt vorhanden sein. Mehr möchte ich aber nicht verraten, da das zu viel vorweg nehmen würde. Viel Spaß beim Lesen

Nadines großer Tag
Im CaféImmer wieder schaute Nadine auf die Uhr. Sie war eine junge Frau im Alter von 25 Jahren und blonden langen Haaren, die ihr ganzer Stolz waren. Ihre grünen Augen blickten schon wieder auf die Damenuhr, die an ihrem linken Arm befestigt war.
Es war 14:52 und sie hatte sich für 15 Uhr in eben jenem Café mit jemanden verabredet. Deshalb hatte sich die schlanke und großgewachsene Frau auch besonders schick angezogen. Sie hatte ein weißes Trägertop angezogen, welches einen zierlichen Ausschnitt besaß. Viel zu sehen, gab es bei ihren kleinen Brüsten sowieso nicht.
Dazu trug sie noch eine schwarze, selbstgestrickte Weste, die sie einfach liebte und ihr genug Schutz vor der kühlen Luft boten. Seit langer Zeit trug sie außerdem das erste Mal einen schwarzen, kurzen Rock und eine durchsichtige Strumpfhose. An den Füßen trug sie aber nur Sandalen.
Erneut blickte sie auf die Uhr. Es war 14:55. Verabredet war sie mit Michael, einem Studenten, den sie über einen Chat im Internet kennengelernt hatte. Zuerst hatten sie einfach nur Smalltalk betrieben. Doch nach und nach hatten sie mehr über einander geredet.
Da sie sich so gut verstanden und zufällig in der selben Stadt lebten, hatten sie sich zum heutigen Treffen verabredet. Nadine schaute zu dem großen Fernseher, der gegenüber von ihr unter der Decke hing.
Gerade sagte eine Nachrichtensprecherin: „Die Opfer des Zwischenfalls in der Universität von Thunstadt haben es immer noch schwer, sich an ihr neues Leben anzupassen. Die 200 Betroffenen werden weiterhin von einem speziellen Pflegedienst versorgt.
Noch immer ist nicht geklärt, wie es zu diesem Zwischenfall kommen konnte. Zwar ermittelt die Staatsanwaltschaft, aber...“
Sie hörte nicht weiter zu. Ihr Blick auf die Uhr gerichtet. Es war 14:59. Kam Michael etwa zu spät?“
Eine Kellnerin trat zu ihrem Tisch und deckte die Seite ihr gegenüber. Doch Nadines grüne Augen waren noch immer auf die Uhr auf dem Fernseher gerichtet. Hatte er sie sitzen lassen? War ihm etwas dazwischen gekommen?
Sie wollte gerade ihre Nachrichten auf ihren Smartphone überprüfen, als die Kellnerin ging und sie auf den Platz gegenüber stand. Vor Schreck hätte sie fast aufgeschrien. Ihre Augen weiteten sich augenblicklich, als sie den Winzling sah.
Dann machte es in ihrem Kopf Klick. Plötzlich machte alles einen Sinn. Michael hatte sie am Anfang mit Terminen und Klausuren abgeblockt. Als Nadine ihn gefragt habe, ob er sie nicht mehr möge, hatte er aber doch zugestimmt.
„Hallo.“, sagte Nadine, deren Herz heftig schlug. Sie wusste einfach nicht, wie sie sich verhalten sollte. In ihrer Vorstellung war Michael ein Mann gewesen, der etwa ihre Größe hatte. Doch jetzt fand sie einen Winzling vor.
„Hi. Ich bin Michael.“, antwortete der Winzling schüchtern. Von dem schlagfertigen jungen Mann, den sie im Internet kennengelernt hatte, schien nichts in diesem siebeneinhalb Zentimeter großen Körper zu stecken.
Unsicher fügte er hinzu: „Kann verstehen, wenn du nichts mehr mit mir zu tun haben möchtest, jetzt wo du weißt, dass ich... so klein bin.“
Seine Traurigkeit war deutlich zu hören. Nadine schämte sich, dass sie eben noch fast geschrien hätte. Eilig antwortete sie: „Nein, nein. Ich hatte bloß... etwas anderes erwartet. Tut mir Leid. Man fragt ja nicht unbedingt nach der Größe des anderen.“
Sie versuchte zu lachen, um etwas Lockerheit in das Gespräch zu bringen. Doch stattdessen schnitt sie eine Grimasse. Voller Scham schaute sie auf ihren Schoß, auf dem sie ihre Hände gefaltet hatte.
Bisher war ihr erstes Date nach langer Zeit eine einfache Katastrophe. Sie mochte Michael und es tat ihr wirklich Leid, dass sie mit der Situation total überfordert war. Aber der Vorfall von drei Jahren war nie ein Thema gewesen.
Nadine hatte immer angenommen, dass er erst später auf die Universität gegangen wäre, da Michael erzählt hatte, dass er im dritten Semester Informatik studierte. Sie schluckte, da das Schweigen für sie beide unangenehm war.
Immerhin beruhigte sich ihr Herz ein wenig und sie versuchte ihre Nervosität zu überspielen, was ihr aber überhaupt nicht gelang. „Wie läuft das Studium?“, fragte sie, in der Hoffnung von dem peinlichen Thema abzulenken.
Michael schien noch immer eingeschüchtert zu sein. Aber immerhin antwortete er deutlich sicherer: „Bisher ganz gut. Und wie läuft es bei dir im Buchladen?“
„Ganz gut. Meine Tante ist nur wie immer eine Sklaventreiberin. Ich durfte gestern schon wieder Bücher schleppen.“, antwortete Nadine, der das Lächeln immer noch nicht ganz gelang.
Sie musterte Michael und bemerkte, dass er genauso aussah, wie er sich beschrieben hatte. Seine braune Haare waren ein wenig strubbelig und seine grauen Augen hatten zudem noch weitere Farbtöne.
Er trug ein für sie winziges T-Shirt, auf dem irgendetwas stand, was sie aber nicht lesen konnte. Zudem trug er eine blaue Jeans, die sehr neu aussah. Sie stellte aber bei diesem Anblick fest, dass sie sich immer wieder fragte, wie Michael so klein geworden war.
Das er eines der Opfer vom Vorfall vor drei Jahren war, konnte sie sich denken. Aber ansonsten war einfach nichts über den Vorfall bekannt. Selbst nach so langer Zeit hatte man die Ursache noch nicht gefunden.
„Was ist...?“, hörte sie sich selbst Fragen. Es war so, als wäre ihr Geist in weiter Ferne von ihrem eigenen Körper. Im letzten Moment hatte sie abbrechen können. Doch als sie Michaels verwirrten Blick ansah, fragte sie: „Was ist damals passiert?“
Die junge Frau sah, dass er gerade zu einer Antwort ansetzen wollte, doch in dem Moment fragte die Kellnerin von vorhin: „Was möchten Sie bestellen?“
Zum Glück hatte Nadine vorher schon auf diese geschaut. Deshalb sagte sie: „Ich hätte gerne ein Stück Apfelkuchen und dazu eine heiße Schokolade.“
Die Kellnerin notierte sich die beiden Wünsche und schaute dann zu Michael: „Was möchte der junge Herr gerne haben?“
Erst jetzt fiel Nadine auf, dass er an einem kleinen Tisch auf einem kleinen Stuhl saß. Sie erinnerte sich daran, dass dieses Café, dass einzige war, welches auch für die Winzlinge geöffnet hatte.
Zuerst hatte man sich Sorgen gemacht, da die Betroffenen deutlich kleiner geworden waren, die Gerichte aber gleichgroß geblieben waren. Doch recht schnell hatte sich herausgestellt, dass die Fasern und Partikel so klein waren, dass auch Winzlinge sie ohne Probleme zu sich nehmen konnten.
Sie war so in Gedanken, dass sie gar nicht mitbekam, was sich Michael bestellte. Als die Kellnerin hinter der Theke verschwand, war erneut die unangenehme Stille zwischen den beiden da. Nadine wollte auch nicht das Thema von vorhin aufgreifen, da es Michael dafür vielleicht noch zu früh war.
Persönlich kannten sie sich erst seit ein paar Minuten. Unbewusst schaute sie auf die Uhr. Es war 15:12. Sie hatte das Gefühl als wäre schon richtig viel Zeit verstrichen. Aber in Wahrheit saß sie mit dem Winzling erst eine kurze Zeit an diesem Tisch.
Bevor die Kellnerin erneut kam, fragte Nadine: „Möchtest du dich nicht ein wenig näher setzen?“
Sie hatte das Gefühl als würde zwischen ihnen ein breiter Abgrund ragen. Eine Kluft, die durch den gewaltigen Größenunterschied aufgerissen wurden war. Im Internet waren sie einander so nah gewesen, dass sie sich getroffen hatten. Aber jetzt schien diese Nähe nicht mehr greifbar.
Zu ihrer Freude antwortete Michael: „Warum nicht.“
Ehe er sich versah nahm sie den winzigen Tisch und stellte ihn so hin, dass gerade ihr Teller zwischen ihm und ihr stehen konnte. Danach nahm sie den Stuhl samt Michael, der ein wenig überrascht war und fast heruntergefallen wäre.
Als er wieder festen Boden unter sich hatte, sagte sie erschrocken: „Es tut mir Leid. Ich... ich bin so etwas nicht gewöhnt.“
Sie hatte das Gefühl, als würde sie in jedes Fettnäpfen treten, welches es gab. Zum Glück war Michael nichts passiert. Ehe sie sich noch einmal entschuldigen konnte, kam auch die Kellnerin, die die neue Nähe zwischen den beiden mit einem vielsagenden Lächeln hinnahm.
Als sie ging, sah ihr Nadine noch hinterher und bekam deshalb mit, dass sie ihrer Kollegin etwas sagte, woraufhin die beiden verstohlen zu ihrem Tisch schauten. Schon jetzt hatte Nadine in diesem Café zu viel Aufmerksamkeit.
Sie war ein Bücherwurm, der auch gerne mal alleine war. Wenn viele Blicke auf sie ruhten, wurde sie immer nervös.
„Guten Appetit.“, hörte sie die leise Stimme von Michael, der sie aus ihren Gedanken riss.
„Danke. Wünsche ich dir auch.“, antwortete sie.
Danach aßen sie erst einmal ihren Kuchen. Normaler Weise plauderte man dabei, aber weder Nadine noch Michael fanden ein geeignetes Thema. Im Chat hatten sie sich Stundenlang unterhalten können, aber hier schwiegen sie.
Sie bekam aber mit, dass er sich dasselbe bestellt hatte wie sie. Als sie fertig waren, fragte Nadine: „Wollen wir gehen?“
Michael nickte. Anscheinend fühlte er sich hier auch nicht so wohl. Deshalb machte Nadine der Kellnerin deutlich, dass sie zahlen wollte. Kurze Zeit später war sie auch schon da, sodass die junge Frau zahlen konnte. Die Portion des Winzlings kostete sie beide nichts. Aber sie hätte ansonsten auch für in bezahlt.
Als sie ihre Weste angezogen hatte, legte sie ihre Hand flach auf den Tisch und ließ Michael darauf aufsteigen. „Willst du in meine Westentasche? Ich verspreche dir, dass es dort drin warm ist, aber gleichzeitig genug Luft ist.“
Als der Winzling nickte hob sie ihn hoch und ließ ihn selbständig in ihre Brusttasche klettern. Danach stand sie auf und verließ das Café. Erneut hatte sie ein Herzklopfen erfasst. Sie war aufgeregt und gleichzeitig der Meinung, dass der Tag nur noch besser werden konnte.
Es war 15:35. So wenig Zeit hatte sie vorher noch nie mit einer Verabredung in dem Café verbracht. Nicht einmal mit ihrer Freundin. Noch immer war sie wenig enttäuscht, über den bisherigen Verlauf ihres ersten Treffens mit Michael.
Gleichzeitig war sie traurig, da er ein, in ihren Augen, sehr grausames Schicksal erlitten hatte. Er war winzig und sein Leben hatte sich grundlegend verändert. Überall lauerten tödliche Gefahren. Gleichzeitig keimten in ihr Gefühle der Fürsorge. Irgendjemand musste sich um den jungen Mann kümmern, um seinen Leben ein wenig Licht zu schenken.
Und so schlenderte sie durch die Straßen, während sie überlegte, was sie noch machen sollten, ehe der Kinofilm begann, für den Nadine zum Glück keine Karten reserviert hatte. -
Oha da geht's aber jetzt schneller zur Sache. Bin mal wieder gespannt, wie es weiter geht. Die Vergleiche gefallen mir aber auch wirklich sehr gut.
-
Sehr gutes weiteres Kapitel. Jetzt merkt man erst, wie hilflos die arme [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ist, da sie nichts sehen kann. Ich bin gespannt, wann sie endlich erfährt, dass sie gigantisch ist. Danke, dass du das noch eingeschoben hast

-
Sehr gute Fortsetzung. Nur schade, dass man den Wachstumsprozess nicht mitbekommen hat. Ich fand nämlich, dass du diesen immer sehr gut beschrieben hast. Aus irgendeinen Grund kann ich dir keine Punkte geben, also denk dir einfach, dass ich dir welche gegeben habe

-
Ja weiter schreiben und ich finde das vollkommen in Ordnung, wenn Emma auch als [lexicon='Riesin',''][/lexicon] vollkommen normal agiert. Dann landet die Geschichte halt ausnahmsweise mal nicht im +18 Bereich.
-
Yeah eine neue Story von Vaalser. Freu mich schon darauf, wie es weiter geht. Deine Ideen sind wie immer interessant und vielversprechend. Habe auch noch nie von einer blinden [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gehört.
-
Freut mich, dass dir das neue Kapitel gefallen hat. Für die Größe von Alice gibt's eine Erklärung, die vermutlich im nächsten Kapitel kommen wird. Dazu bin ich zufrieden, dass der Wechsel gut ankam. Ich habe halt versucht, mich in Melina hineinzuversetzen, die dort erst ganz alleine und mit all den Sorgen durch die Stadt muss.
-
Willkommen bei uns im Forum. Auf die Bilder werden sich sicherlich einige freuen. Liest du denn auch Geschichten oder schreibst vielleicht sogar welche?