Beiträge von Gianleen

    Ich weiß, dass der Thread nun schon etwas angestaubt ist, aber tatsächlich habe ich mal etwas weitergeschrieben. Es war gar nicht so einfach, wieder in die Geschichte zu finden.



    Kapitel 15: Eine wichtige Ankündigung
    Es war noch dunkel, als Laura ihre Augen öffnete. Sie erinnerte sich nur schemenhaft daran, dass sie kurz aufgewacht war und ihren Freund und Benedikt von ihrem Körper gehoben hatte. Die blonde [lexicon='Riesin',''][/lexicon] spürte die Feuchtigkeit in der Luft, die von dem Nieselregen stammte, der vom Himmel fiel. In ihrem Bauchnabel hatte sich bereits ein Tropfen Feuchtigkeit gesammelt und ihr grüner Bikini fühlte sich ein wenig Klamm an.
    Vorsichtig setzte sie sich auf und spürte dabei, wie der Boden unter ihrem Po ein wenig einsank. Sie strich sich eine feuchte Strähne ihres Haares aus dem Gesicht und sah sich dabei noch leicht verträumt um. Durch die dunklen Wolken am Himmel schien es stockfinster zu sein. Nur vereinzelte Lichter waren in den kleinen Häusern der Kaserne bereits am leuchten. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gähnte und hielt sich dabei die linke Hand vor den Mund. Ihre Haut fühlte sich trotz des kalten Nieselregen wohlig warm an. Sie vermutete, dass ihr nicht einmal im Winter kalt würde. Vorsichtig strich sie über den dünnen Stoff ihres Bikinis. Dabei konnte sie die Erhebung ihrer Brustwarzen deutlich spüren.
    Der General hatte Laura erzählt, dass es sich um einen sehr dicken Stoff handelte, der zudem sehr großen Belastungen standhielt. Aber ihre kleinen Brüste verformten ihn spielend leicht, sodass er diese beinahe perfekt abbildete. Das erinnerte sie daran, wie immens ihr gesamter Körper für die Menschen war. Sie winkelte ihre Beine an und drückte ihre Brüste gegen die Oberschenkel, während sie sich mit ihr Kinn auf die Knie absetzte. Für einen kurzen Moment meinte sie das feurige Verlangen nach der Zärtlichkeit ihres Freundes zu spüren, doch es verflog so schnell, dass sie sich auch geirrt haben könnte.
    Sie fragte sich, in welchen der vielen kleinen, langen Häusern ihr Freund wohl gerade schlief. Als sich Laura vorstellte, wie er friedlich in dem Bett schlief, musste sie lächeln. Vor ihrer Begegnung mit den Außerirdischen hatte sie Karl oft beim Schlafen zugesehen. Es war ein ziemlich süßer Anblick gewesen.
    „Guten Morgen, Feldwebel Miller. Ich erwarte, dass sie in einer halben Stunde fertig sind!“, erklang plötzlich die Stimme des Generals von ihrer Seite. Sie hob ihren Kopf an und blickte auf den winzigen Menschen zu ihrer rechten.
    „Zu Befehl, General.“, antwortete sie, so leise, wie sie konnte. Dennoch war sie sich sicher, dass der ein oder andere Soldat aus dem Bett fiel, als ihre Stimme erklang. Anscheinend hatte auch der General eine ähnliche Idee, da er meinte: „Vielleicht sollten Sie künftig das wecken übernehmen.“
    „Wenn Sie das wünschen, werde ich das tun, General.“, antwortete Laura. Sie hatte sich überraschend schnell daran gewöhnt, Befehle von einem so winzigen Menschen anzunehmen. Vermutlich lag das auch daran, dass es sich um Karls Vater handelte.
    Sie blickte dem General hinterher, als er seine Runde fortsetzte, ehe sie sich langsam erhob. Sie achtete darauf, dass sie nur vorsichtige Bewegungen machte, um nicht versehentlich einem Menschen zu schaden. Als sie sich zu ihrer vollen Größe streckte, wirkte die Kaserne zu ihren Füßen noch kleiner, als sie es eh schon getan hatte. Vorsichtig und so langsam, wie es nur ging, hob sie ihren linken [lexicon='Fuß',''][/lexicon], um einen Schritt zu gehen.
    Sie hatte inzwischen herausgefunden, dass sich ihr Geschwindigkeitsgefühl grundlegend verändert hatte. Zu [lexicon='Fuß',''][/lexicon] war sie nun in der Lage mit einem Hochgeschwindigkeitszug mitzuhalten. Zwar hatte sie einen deutlich höheren Luftwiderstand, aber sie verfügte auch über deutlich mehr Kraft.
    Laura brauchte, obwohl sie sich Zeit ließ, nur fünf Minuten bis zu ihrer Toilette. Dabei handelte es sich um ein Becken einer Kläranlage. Bevor sie ihr Bikini-Unterteil auszog, sah sie sich noch einmal um, damit sie nicht heimlich beobachtet wurde. Danach hockte sie sich sofort über das Becken und entledigte sich dem stinkendem Urin. Sie seufzte leise, als ihr Harndrang endlich verschwand und auch der letzte Tropfen aus ihrer Blase war. Direkt neben dem Becken befand sich ein weiteres, in dem sauberes Wasser war.
    Dieses nutzte Laura, um sich zu waschen. Sie zog dazu auch noch ihr Oberteil aus, ehe sie sich in das 10 Meter tiefe Becken setzte. Für Laura war es zwar nicht sehr tief, aber es war wenigstens so lang, dass es über genügend Wasser verfügte. Als sie sich auch gewaschen hatte, zog sie sich wieder an und ging dann zurück zur Kaserne. Immer wieder tropfte es dabei von ihrem Körper. Sie bekam gar nicht mit, wie die riesigen Tropfen auf dem Boden aufschlugen und dort das Gras total platt drückten. Die Wirkung ähnelte der, wie wenn man einen Eimer Wasser plötzlich auf der Wiese auskippte.
    Viel größeren Schaden hatten da natürlich ihre Schritte angestellt. Ihre Fußabdrücke waren in der Wiese verewigt und es würde sicherlich ewig dauern, ehe die Natur diese komplett zurückerobern würde.
    Laura begab sie wieder zu dem Platz, den man ihr zugewiesen hatte und setzte sich dort hin. Kurz darauf kamen schon die Lastwagen mit ihrem Essen. Ohne groß zu warten, bediente sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Unmengen an Essen verschwanden in ihrem Mund, während ihr mehrere Soldaten mit einer Mischung aus Neugierde und Angst zuschauten. Als sie fertig war, winkte sie ihren „Stubenkameraden“ zu und lächelte dabei freundlich. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] blickte auf ihren linken Arm, um auf die Uhr zu schauen. Doch dort war natürlich keine Uhr. Sie war sich aber dennoch ziemlich sicher, dass sie die Zeitvorgabe des Generals eingehalten hatte.
    „Feldwebel Miller!“, schreckte sie der Vater ihres Freundes aus den Gedanken.
    „Ja, Herr General.“, antwortete sie etwas zu laut. Ihre Stimme hallte über die Kaserne hinweg und brachte die Fenster zum Vibrieren.
    „Nicht so laut!“, kam sofort die klagende Stimme. Sie blickte entschuldigend auf den winzigen Menschen in Uniform, ehe sie meinte. „Jawohl, Herr General.“
    „Heute gibt es die erste wichtige Aufgabe für Sie, Feldwebel Miller. Enttäuschen Sie mich nicht!“
    Laura blickte nun neugierig auf den General und widerstand dem Drang, einfach zu fragen, was sie denn machen sollte.
    „Heute Nachmittag wird die Präsidentin diese Kaserne besuchen, um sich ein Bild von unserem neusten Mitglied in der Armee zu machen. Ich erinnere Sie daran, dass sie nicht nur sich selbst representieren, sondern die gesamte Kaserne dieser Stadt. Wählen Sie Ihre Worte also weise und gehen sie behutsam mit unserer Präsidentin um.“
    „Das werde ich.“, antwortete Laura mit einem leichten flauen Gefühl im Magen. Vor wenigen Tagen hatte sie nicht einmal davon geträumt, die Präsidentin zu treffen. Nun hatte sie nur wenige Stunden Zeit, um sich mental auf das Treffen vorzubereiten. Wie sollte sie am besten mit dem Staatsoberhaupt umgehen?
    „Gut. Den Vormittag haben Sie zur freien Verfügung.“, meinte er. Im Endeffekt bedeutete das, dass Laura ihren Platz nicht verlassen durfte. Aber sie wusste, dass sie niemand aufhalten konnte, wenn sie es denn versuchte. Sie würde jedoch die brave Soldatin sein und hier bleiben. Schließlich benötigte sie die Zeit, um sich zumindest mental auf das Treffen mit der Präsidentin vorzubereiten. Ihre Kleidung konnte sie ja schlecht ändern, da sie nur den Bikini hatte.

    Danke fürs reinstellen. Mir gefallen die Bilder auch recht gut. Gerade das mit dem Pferd hat etwas. Das hat man auch nicht so häufig, dass nicht nur die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] gewaltig ist, sondern auch ihr tierischer Begleiter.

    Auch wenn ich ein Freund von Wachstum bin und gerne auch lange detaillierte Geschichten lese, in denen genau steht, wie sich der Körper einer [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ausdehnt, hört bei mir das Spaß eigentlich auch dann auf, wenn die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nicht mehr richtig interagieren kann. Ich bin dazu auch kein Freund von Superkräften wie sie Superman und Co haben. Batman ist halt einfach cooler ;)
    Und eine Geschichte ist in meinen Augen auch nur wirklich spannend, wenn die Menschheit wenigstens noch theoretisch die Möglichkeit hat, einzugreifen.
    Ideal ist in meinen Augen eine Größe ab 20m bis 150m, sofern ich denn selber beteiligt bin. Als Außenstehender dürfen es dann aber auch gerne mehr Meter sein, wo die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] dann nur noch mit den Gebäuden interagiert und nicht mehr direkt mit den Menschen.

    Ich war letztens wieder in einem Freilichtmuseum, in denen Bauwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert stehen. Und gerade bei den älteren Bauwerken merkt man sofort, dass die Menschen früher deutlich kleiner waren. Unser technischer Fortschritt sorgt letztendlich nicht nur für ein höheres Alter sondern auch für eine größere Körpergröße. Ich bin zwar kein Mediziner oder Biologe aber ich nehme an, dass Krankheiten dem Alter, wo man wächst, auch Einfluss darauf haben, wie groß man am Ende wird.
    Leider profitiere ich auch nicht wirklich davon, weil ich eben auch über 1,80 groß bin. Aber tatsächlich ist meine Mutter etwa genauso groß wie ich.

    Es ist Zeit für das nächste Kapitel. Dieses ist zwar etwas kürzer als das davor, aber ich hoffe, dass es euch trotzdem gefällt. Genauso bin gespannt, ob euch die doch etwas heftige Reaktion von Helena gefällt und ein paar Fragen aufwürft. Jedenfalls viel Spaß mit dem fünften Kapitel ;)

    Zu Kapitel 4

    Im Freibad


    Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich persönlich dachte beim Wort Freibad immer automatisch an leicht bekleidete Frauen, die sich auf ihren Handtüchern oder Decken sonnten, um braun zu werden.
    Aber dieses Mal würde ich davon wohl nur wenig mitbekommen. Der Weg zum Freibad gestaltete sich zum einen wieder als sehr holbrig. Unbewusst schwang Helena ihre Handtasche bei jedem Schritt hin und her. Daher hatte ich das Gefühl mich auf einer Schiffschaukel zu befinden. Nur gab es hier keine Befestigung, die einem davor hinderte, durch die Tasche geschleudert zu werden.
    Ich versuchte mich so gut es ging, an das Päcken Taschentüchern zu klammern. Mir fiel auf, dass Helena noch immer ihre Brille trug. Vermutlich würde sie diese erst im Freibad ausziehen. Von den Gesprächen der drei jungen Frauen bekam ich nur wenig mit, da ich viel zu sehr damit beschäftigt war, nicht von den anderen Gegenständen in der Tasche erschlagen zu werden.
    Dennoch bekam ich mit, dass Helenas beide Freundinnen von ihrem Beziehungsleben redeten. Immer wieder plapperten sie davon, wie toll es doch war, einen festen Freund zu haben. Da sich Helena in dem Gespräch zurückhielt, ging ich davon aus, dass sie im Moment keinen Freund hatte.
    Zum Freibad ging es auch wieder mit einem Bus. Hierbei stellten sich das Bremsen wieder als besonders gefährlich heraus. Einmal wäre ich fast von dem Päcken Taschentüchern abgeflogen. Ich entschied mich dazu, lieber hinein zu kriechen. Zum Glück waren schon eine Taschentücher heraus und so hatte ich genügend Platz darin.
    Als die drei Frauen das Freibad endlich erreichten, krabbelte ich aber wieder heraus. Ich sollte noch herausfinden, dass es ein Fehler war, es sich wieder auf den Päcken gemütlich zu machen.
    Nachdem sie gezahlt hatten, gingen die Freundinnen anscheinend direkt zur Umkleide, wo sie sich umzogen. Dieses Mal öffnete Helena die Tasche sofort, um ihre Brille auszuziehen. Sie schaute nur kurz nach, ob alles mit ihr in Ordnung war.
    Dennoch genügend ihr erleichtertes Lächeln, um mein Herz schneller schlagen zu lassen. Danach empfing mich wieder die zwielichtige Dunkelheit der Tasche. Als Helena umgezogen war, ging es noch ein paar Schritte auf die Wiese, wo ich samt Handtasche sanft abgesetzt wurde.
    Obwohl ich keine Sonne hatte, legte ich mich nun wieder auf das Päckchen und schloss die Augen. Sofort sah ich eine riesige Helena im sexy Bikini vor mir, der ihre ausgeprägten Kurven kaum verbarg.
    „Soll ich deinen Rücken eincremen, Helena?“, fragte eine ihrer Freundinnen.
    „Das wäre sehr nett, Nadine. Ich habe meine leider nicht dabei. Kann ich also deine mitnutzen?“
    „Natürlich.“
    Vor mir sah ich, wie Helenas schöner, großer Rücken eingecremt wurde. Zu gerne ich hätte ich jetzt ein Blick darauf geworfen. Doch als ich die Augen öffnete, war dort nur das langweilige Innere der Handtasche.
    Meine Ruhe wurde plötzlich gestört, als das Smartphone von Helena plötzlich aufleuchtete. Gleichzeitig dröhnte mit voller Lautstärke Call Me Maybe in der Tasche. Ich musste mir die Ohren zu halten, so laut war der Klingelton.
    Aus diesem Grund bekam ich auch nicht mit, was draußen passiert. Ansonsten hätte ich mich vielleicht jetzt noch versteckt. So aber lag ich wieder auf dem Päckchen Taschentüchern und hielt mir die Ohren zu.
    Als sich der Reißverschluss öffnete, bekam ich den Blick auf ein fremdes Gesicht. Braune Haare umrahmten die gebräunte Haut. Braune Augen sahen sich in der Tasche um und erblickten mich augenblicklich. Ich sah, wie sich die roten Lippen erstaunt öffneten.
    Eine riesige Hand tauchte über mir auf. Ich war zu schockiert, um noch irgendwie reagieren zu können. Ehe ich mir versah, wurde ich von der jungen [lexicon='Frau',''][/lexicon] genommen und aus der Tasche geholz.
    Hinter mir dröhnte es noch immer: „So call me maybe...“
    „Ich wusste ja gar nicht, dass du Puppen sammelst.“, hörte ich Mandy sagen, die mich neugierig betrachtete.
    Noch immer saß mir der Schock bis in den Knochen, weshalb ich mich zum Glück nicht rührte. Ihre Hand umschloss meinen Unterkörper überraschend sanft, obwohl sie davon aus ging, dass ich keine lebende Person war.
    Mein Blick war auf ihren großen Ausschnitt eines blauen Bikinis gerichtet, der zwei große Busen verdeckte. Ich konnte mich an den Anblick der beiden runden Erhebungen aber nicht erfreuen.
    Kurz fragte ich mich, ob Helena genauso schockiert war wie ich, als ich auch schon ihre Stimme hörte: „Nun... das ist ein Glücksbringer. Würdest du ihn bitte wieder dorthin legen, woher du ihn hast?“
    Mandy seufzte enttäuscht. Gleichzeitig hörte der Klingeton auf. „Na gut.“, meinte sie und bließ mir dabei, ihren warmen Atem entgegen. Ich erzitterte leicht und betete, dass sie es nicht merkte.
    „Hat der kleine gerade gezittert?“, fragte Mandy.
    Sofort erstarrte ich wieder vor Horror. Ich sah, wie sich die beiden Brüste bei jedem Atemzug leicht anhoben, nur um sich wieder zu senken. Tatsächlich meinte ich auch zu sehen, wie dabei die Bänder ein wenig über die Haut rieben.
    „Wahrscheinlich habe ich mir das nur eingebildet.“, fügte sie hinzu und näherte sich wieder der Tasche.
    Ich konnte nicht verhindern, dass ich erleichtert ausatmete und die Finger aus meinen Ohren zog.
    Sofort stoppte die Bewegung und ich sah, als nun Mandy erzitterte. Gleichzeitig erhob sich hinter mir ein riesiger Schatten, der den Himmel verdunkelte.
    „Gib ihn mir bitte zurück, Mandy.“, hörte ich Helena sanft, aber bestimmend sagen.
    Die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] blinzelte verwundert und öffnete dann ihre Handy. Ich schrie überrascht auf und befand mich kurze Zeit im freien Fall, ehe ich sanft auf einer warmen Hand landete.
    „Was hat das zu bedeuten, Helena?“, fragte ihre Freundin sie.
    Ich hörte ein lautes Seufzen, welches einmal nach erleichtert, aber gleichzeitig auch verärgert klang. „Ich habe ihn heute morgen in meinem Bett gefunden und konnte ihn ja schlecht den ganzen Tag bei mir zu Hause lassen.“, meinte sie.
    Ich konnte sehen, wie Mandy ihre Freundin ungläubig anschaute. Gleichzeitig hörte ich von hinter mir Nadine sagen: „Du musst schon etwas genauer werden, Helen.“
    Ich entdeckte den riesigen Kopf aus meinen Augenwinkeln. Augenblicklich bewegte sich die riesige Hand und ich bewegte mich von den beiden Weg. Plötzlich kippte die Hand von mir weg, aber ich wurde gleichzeitig gegen die weiche Haut von Helena gedrückt.
    Ich konnte nun ihre beiden Erhebungen sehen, die sich unter mir erstreckten.Genauso konnte ich jetzt beide Gesichter erblicken. Nadine hatte schwarze, schulterlange Haare und braune Augen, die mich genauso neugierig musterten, wie die von Mandy.
    „Viel mehr weiß ich auch nicht.“, meinte Helena. In meinem Rücken vibrierte es leicht, als sie etwas sagte. Langsam verdaute ich den Schock und konnte stattdessen meine Aussicht auf die beiden Erhebungen genießen, die sich hinter den schlanken Fingern erstreckten. Die beiden Brüste wurden von dem roten Stoff eines Bikinis gehalten, der der für mich riesigen [lexicon='Frau',''][/lexicon] perfekt zu passen schien.
    Als ich zu den beiden anderen Frauen blickte, stellte ich fest, dass sie beide aber auch richtig schöne Kurven hatten. Nadines Bikini war sogar noch knapper, als der ihrer beiden Freundinnen. Sie schien ihre beiden Brüste damit bewusst betonen zu wollen.
    „Gefällt dir die Aussicht, kleiner Mann?“, fragte sie neckisch.
    Ich erstarrte und mir schoss die röte ins Gesicht, als die beiden Frauen sich vorbeugten, damit ich nur noch einen besseren Blick auf ihre beiden Erhebungen bekam. Meine Blicke schienen ihnen nicht das geringste auszumachen, obwohl sie beide einen Freund hatten.
    Doch vor meinen Augen verschwamm für einen kurzen Moment die Umgebung, als sich Helena wegdrehte und vornüber beugte. Sie nahm eine schützende Haltung an. Ihre blonden Haare fielen herunter und bildeten einen undruchdringbaren Vorhang, der mich vor neugierigen Blicken verbarg.
    „Lasst ihn in Ruhe.“, hörte ich Helena sagen.
    „Uh, möchtest du den kleinen etwa für dich alleine haben?“, feixte Nadine.
    „Love is in the air...“, trällerte Mandy gleichzeitig.
    Zum Glück sah die ganze Szene für jemand Außenstehenden immer noch so aus, als würden sich die jungen Frauen über eine Puppe witzig machen.
    Helena bekam gar nicht mit, dass sie mich jetzt von oben immer weiter zwischen ihre beiden Brüste schob, ehe die beiden Erhebungen meine Beine vor neugierigen Blicken zusätzlich verbargen.
    Ich wurde mir zu der Nähe der beiden Hügeln voll bewusst und schluckte einmal. Zusätzlich spürte ich die angenehme Wärme von Helenas Körper.
    „Schau mal, wie sie sich an ihn klammert. Dabei wollten wir ihm doch nur eine schöne Aussicht bieten. Ist da etwa jemand neidisch?“
    Ich spürte, wie Helenas gesamter Körper erzitterterte. Sie drückte mich noch ein wenig weiter nach unten und ich konnte spüren, wie dabei die beiden Brüste gegen meine Beine stießen.
    Wieder passierte alles ganz schnell. Helena nutzte ihre freie Hand, um ihre Handtasche herzuziehen. Danach ergriff sie mich mit der anderen und setzte mich überraschend sanft darin ab. Als sie den Reißverschluss zuzog, bekam ich kurz die Gelegenheit auf ihre funkelnden Augen zu blicken.
    Ihre beiden Freundinnen waren anscheinend zu weit gegangen. Als ich wieder im Dunkeln war, ergriff sie die Tasche und hob diese unsanft auf. Wieder landete ich auf meinen Po und wurde gegen den Boden der Tasche gedrückt, sodass ich am Ende sogar lag.
    „Wenn ihr euch über mich lustig macht, kann ich genauso gut auch nach Hause gehen.“, hörte ich sie mit überraschend ruhig sagen.
    Sofort hörte das gekicher der beiden Freundinnen auf. „Ach komm schon. Das war doch nur Spaß.“
    „Es war aber nicht lustig.“, erwiederte sie trocken.
    „Helen, es tut uns Leid, okay?“, meinten beide, wie aus einem Mund.
    Ich selber erholte mich währenddessen von den heftigen Kräften, die auf mich gewirkt hatten, als die Tasche aufgehoben wurden war. Dagegen waren die meisten Achterbahnen ein Kinderspiel.
    „Das ändert nur leider nichts daran, dass mir dank euch die Lust vergangen ist. Ich gehe nach Hause.“, meinte Helena traurig.
    Sie wartete anscheinend nicht einmal auf eine Reaktion der beiden. Trotz dem einsetzenden Geschaukel, hätte ich die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] gerne aufgeheitert. Doch ich wusste, dass ich, solange ich in der Handtasche feststeckte, nichts tun konnte.
    Am liebsten hätte ich mich sonst direkt bei ihr entschuldigt. Obwohl es eigentlich nicht meine Schuld war, fühlte ich mich dafür Verantwortlich, dass Helena keinen schönen Tag mit ihren Freundinnen gehabt hatte. Gleichzeitig zeigte mir aber auch die heftige Reaktion der jungen [lexicon='Frau',''][/lexicon], dass es nicht das erste Mal gewesen war, dass die beiden sie geärgert hatten.
    Ich nahm mir vor auf den Rückweg nach Hause mir zu überlegen, wie ich die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] aufheitern konnte. Zeit dafür, würde ich wohl genug haben, denn sie musste sich erst einmal umziehen und dann auch noch mit dem Bus fahren.

    Ausnahmsweise ist deine Vermutung doch noch sehr weit von der Wahrheit entfernt :D
    Nun ich selber kann es gar nicht spielen, da ich nicht die aktuelle Android Version habe und wenn ich schon höre, dass das Spiel sehr viel Akku verbraucht, habe ich schon wenig Lust darauf. Aber ich hätte auch nicht gedacht, dass es so extrem Erfolgreich wird. Inzwischen sind Nintendo Aktien doppelt so teuer, wie vor dem Release von Pokémon Go. Aber gut das war genug Off Topic.

    Was den Erzähler angeht, das hat sich einfach so ergeben. Ich kann so die Geschichte doch recht flott herunterschreiben und hier und dort ein paar Stellen auslassen. Schließlich erzählt er die Geschichte, nachdem sie passiert ist und nicht während sie passiert. Dadurch hat er halt auch die Möglichkeit, direkt zum Publikum zu sprechen, was mir persönlich richtig gut gefällt :D

    Ich weiß, dass ich in letzter Zeit nicht wirklich aktiv mit meinen Geschichten war. Das liegt einmal daran, dass ich mit Lernen für meine Prüfungen beschäftigt war. Aber gleichzeitig habe ich auch an einer etwas größeren Geschichte gesessen, die immer noch nicht fertig ist, aber auch erst gepostet wird, wenn sie fertig ist, um künftig lange Wartezeiten zu vermeiden. Solange sie aber noch nicht fertig ist, möchte ich mich auch noch um meine anderen Baustellen nach und nach kümmern. Und heute kann ich euch endlich wieder das neuste Kapitel von "Die große weite Welt" präsentieren. Ich freue mich wieder über euer Feedback :)

    Zu Kapitel 3


    Shoppingtour
    Dieses Mal bekam ich mit, wie Helena wieder ins Zimmer kam. Sie hatte sich eine rote Jacke angezogen. Dadurch war der Riemen ihrer roten Handtasche kaum zu erkennen, die sie ebenfalls trug. Als sie an das Bett trat, hatte ich das Gefühl, als würde ihr gigantischer Körper bis zur Decke ragen.
    Als sie sich vorbeugte, um mich zu betrachten, verdunkelte ihr Oberkörper den Himmel. Die blonden Haare fielen und links und rechts von mir auf die Matratze. Mit einem freundlichen Lächeln blickte mich ihr schönes Gesicht an. Ich hatte kaum eine andere Wahl, als es anzustarren. Die blauen Augen schienen mich zu mustern, ehe sie leise sprach: „Ich habe mich heute mit ein paar Freundinnen verabredet. Wenn du möchtest, kann ich dich in meiner Handtasche mitnehmen.“
    Ich brauchte nicht lange zu überlegen und meinte: „Das wäre sehr lieb von dir.“
    Ihr Lächeln wurde noch einmal breiter. Plötzlich erschien ihre riesige Hand neben mir. Ich erschrak kurz, redete mir aber ein, dass mich Helena nicht verletzten wollte. Ganz sanft schlossen sich ihre langen Finger um einen winzigen Körper und sie hob mich vorsichtig hoch.
    Ich hörte das Geräusch eines Reißverschlusses, hatte aber nur Augen für die riesige Schönheit. Diese schien sich zu konzentrieren, um mich nicht zu verletzten. Ihre Finger fühlten sich selbst durch die dünne Kleidung warm und weich an.
    Doch dann tauchten die Hand und damit auch ich in die Handtasche ein, an der der Geruch nach Leder und Parfüm haftete. Vorsichtig setzte mich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] auf eine Schachtel, ehe sie mich los ließ.
    „Ich hoffe, du hast es nicht all zu unbequem dadrin.“, meinte sie noch, bevor sie den Reißverschluss schloss. Schlagartig wurde es in der Tasche dunkel und um mich herum ragten nur noch Schatten empor.
    Als sie sich in Bewegung setzte, wäre ich beinahe von der Schatel gefallen. Alles begann zu schaukeln, als die Handtasche mit jedem ihrer Schritte auf und ab schwang. Ich bekam den Gedanken, dass vermutlich auch noch etwas anderes bei jedem Schritt mitschwang. Doch ich versuchte lieber an meine aktuelle Situation zu denken.
    Ich hatte Glück gehabt, dass Helena mich entdeckt hatte und sich dann auch noch so nett um mich gekümmert hatte. Als ich mich an ihr bezauberndes Lächeln und das sanfte Halten ihrer Hand erinnerte, begann mein Herz schneller zu schlagen.
    Es war noch zu früh, um von Liebe zu sprechen, aber ich empfand schon jetzt große Zuneigung zu der jungen [lexicon='Frau',''][/lexicon], die sich bisher so lieb um mich gekümmert hatte. Auch ihr Angebot, dass ich mitkommen durfte, freute mich. Ich glaubte zwar nicht, dass ich an diesem Tag viel mehr als den Innenraum ihrer Handtasche zu Gesicht bekam, aber immerhin musste ich nicht den ganzen Tag auf ihrer Matratze verbringen.
    Plötzlich öffnete sie wieder den Reißverschluss, um ihren Schlüsselbund in die Tasche zu stecken. Sie legte ihn vorsichtig in eine andere Ecke der Tasche ab, ehe ihre Hand wieder verschwand, nur damit sich der Reißverschluss wieder schließen konnte.
    Die Handtasche schaukelte noch mehr, als es eine Treppe herunter ging. Ich schloss daraus, dass sich Helenas Wohnung in einem höheren Stockwerk befand. Bei jedem Schritt klackten ihre Absätze auf den Boden. Ich vermutete zumindest, dass sie Schuhe mit Absätzen trug.
    Als sie aus dem Haus trat, kam auch mir der Lärm des morgentlichen Verkehrs entgegen. Selbst am Wochenende war auf den Straßen der Stadt viel los und zahlreiche Autos, verpesteten die Luft. Dieser Gestank nach Abgasen kam auch in die Handtasche und mischte sich mit den anderen Gerüchen.
    Über dem Lärm hörte ich auch das stetige Murmeln, der Leute, an denen Helena vorüber gingen. Nur selten hörte ich einzelne Worte oder Teile eines Gesprächs. Ich versuchte es mir in der Handtasche so bequem wie möglich zu machen. Dabei versuchte ich das heftige Schauckeln so gut es ging zu ignorieren, damit der Inhalt meines Magens auch darin blieb.
    Zum Glück ging Helena nicht sehr weit, bis sie stehen blieb. Kurze Zeit später hörte ich das laute Geräusch eines Busses, der zum Stehen blieb. Die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] stieg ein und bei der ruckartigen Bewegung wurde ich fast durch die Tasche geschleudert. Noch schlimmer wurde es, als sie sich auf einen freien Sitzplatzt setzte und sich die Tasche auf den Schoß setzte.
    Als sie den Reißverschluss öffnete, konnte ich einen Blick von unten auf ihre rote Sommerjacke werfen, ehe ihre riesige Hand plötzlich wieder alles verdunkelte. Sie verfehlte mich nur um Haaresbreite, als sich die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] ihr Smartphone nahm.
    Der Lufthauch warf mich fast um, als sie es ruckartig herausholte. Sofort machte die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] wieder die Tasche zu, womit ich wieder im Dunkeln saß. Mein Herz klopfte so heftig, dass ich das Gefühl hatte, als müsste man es auch draußen hören.
    Wie immer bei Busfahrten hörte ich jemanden laut in einer fremden Sprache telefonieren. Weiter vorne, das nahm ich zumindest an, da ich keine Ahnung hatte, ob Helena vorwärts oder rückwärts saß, unterhielten sich zwei über ihre neusten Fänge in Pokémon Go.
    Doch plötzlich, wurden die ganzen Gespräche von Helenas zarter Stimme überdeckt: „Hey, Mandy. Ich sitze gerade im Bus und sollte so in fünf Minuten da sein.“
    Die Antwort war nur ein leises Gemurmel, woraus ich nichts schließen konnte.
    „Kein Problem. Ich warte einfach auf euch.“
    Anscheinend kamen ihre Freundinnen etwas später.
    „Okay, bis gleich.“
    Danach kehrte nur kurz wieder Ruhe ein. Denn Helena öffnete wieder die Handtasche und ließ ihr Handy hineingleiten. Dieses Mal war ich vorgewarnt, weshalb ich ihrer Hand rechtzeitig auswich.
    Ich fragte mich, ob sie wohl schon vergessen hatte, dass ich mich in ihrer Tasche befand? Vielleicht war sie sich aber auch einfach nicht im Klaren, wie sehr sie mich verletzten konnte.
    Die kommenden fünf Minuten begannen sich in die Länge zu ziehen. Immer wieder hielt der Bus, nur um im nächsten Moment wieder unsanft los zu fahren. Selbst in der Tasche wurde ich mir der Beschleunigung bewusst. Ich hoffte nur, dass der Busfahrer keine Vollbremsung hinlegte. Schließlich war ich nicht in der Tasche, um das Gefühl zu bekommen, auf der heftigsten Achterbahn der Welt zu sitzen.
    Plötzlich vibrierte Helenas Handy und leuchtete auf. Ich schreckte zurück, nutzte ab den kurzen Moment des Lichts, um einen Blick auf das Innere der Tasche zu werfen. Ich entdeckte Helenas Schlüssel, dazu ein Frauenparfüm und ein Päckchen Taschentücher. Ich selbst saß auf einem Brillenetui. Da mir bisher nicht aufgefallen war, dass Helena eine Brille trug, brauchte sie diese vermutlich nur fürs Autofahren.
    Da hatte ich wohl Glück im Unglück gehabt. Denn ihre Seeschwäche hätte genauso gut auch dafür Sorgen können, dass sie mich gar nicht erst gefunden hätte.
    Ohne Vorwarnung stand Helena auf, wodurch ich unsanft durch die Handtasche flog. Zum Glück landete ich auf dem Päcken Taschentücher, welches weich genug war, für eine angenehme Landung. Mein Schrei wurde zum Glück vom Stadtlärm übertönt, sodass niemand meine Anwesenheit mitbekam.
    Wieder drang das Geräusch von dröhnenden Motoren und hupenden Autos an meine Ohren. Durch diesen Lärm schien Helena zielstrebig zu ihrem Ziel zu laufen. Dort blieb sie kurze Zeit später stehen. Die kommende Wartezeit schien sie ähnlich zu langweilen, wie sie es mich tat. Denn es dauerte nicht lange, bis sie den Reißverschluss erneut öffnete und in der Tasche nach ihrem Handy tastete.
    Wieder entkam ich ihrer riesigen Hand nur knapp. Keuchend kauerte ich mich in die Ecke und sah dabei zu, wie sie ihr Smartphone endlich aus der Tasche zog. Das Geräusch des Reißverschluss war mir inzwischen so vertraut, dass es nicht einmal mehr für eine kalte Schauer auf meinem Rücken sorgte.
    Langsam beruhigte sich mein Herz wieder, welches mir bis zum Hals geschlagen hatte. Hätte ich gewusst, dass mich so viele Gefahren in Helenas Handtasche erwarteten, wäre ich nie auf ihr Angebot eingegangen. Doch jetzt blieb mir nichts Anderes übrig, als bis zum Ende durchzuhalten.
    Die Zeit zog sich in die Länge wie Kaugummi. Nach und nach schien die Luft in der Handtasche stickiger zu werden, durch den Reißverschluss genügen herein kam. Mir war Langweilig und es gab nicht viel, was ich in dem engen Innenraum tun konnte.
    Um so erleichterter war ich, als ich nach einer halben Ewigkeit endlich Katharina sagen hörte: „Hey ihr beiden. Wie geht’s euch?“
    Als die gewöhnlichen Umarmungen und Küsschen ausgetauscht wurden, schauckelte die rote Handtasche wieder und ich landete erneut auf meinem Hosenboden. Ich realisierte rechtzeitig, dass Helena den Reißberschluss erneut geöffnet hatte, da dieser von dem lauten Gekicher ihrer Freundinnen übertönt wurde.
    So konnte ich noch im letzten Moment dem riesigen Smartphone ausweichen, welches plötzlich aus heiterem Himmel herunterstürzte. Genau dort, wo ich bis eben noch gehockt hatte, landete es. Ich war mir sicher, dass es mehr als eine Beule verursachtet hätte.
    Mir fiel in diesem Moment auf, wie viel wir Menschen unterbewusst machten. Die Welt hatte echt Glück, dass ich geschrumpft war und Helena nicht gewachsen wäre. Sie hätte ansonsten unterbewusst ihre Tasche auf irgendeinem Haus abgestellt. Ich hingegen hatte genau das selbe Pech. Eine unbewusste Bewegung der jungen [lexicon='Frau',''][/lexicon], konnte meinen Tod bedeuten.
    Ich war so mit mir beschäftigt, dass ich erst gar nicht bemerkte, dass sich Helena wieder in Bewegung gesetzt hatte. Plötzlich drang deutlich kühlere Luft in die Tasche und ich hörte das Dröhnen einer Klimaanlage. Mir wurde sofort bewusst, dass sie sich nun in einem Kaufhaus befinden musste.
    Es dauerte nicht lange, bis Helena von ihren Freundinnen irgendwelche Kleidung in die Hand gedrückt bekam, die diese ausprobieren sollte. Es hieß immer: „Die müsste die eigentlich passen.“, „Versuchts mal mit dem hier.“, „Was hälst du hier von?“ oder „Die sollte etwas zu groß sein.“
    Am Ende musste die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] vor ihren beiden Freundinnen in die Kabine fliehen, um nicht noch mehr Sachen in die Hand gedrückt zu bekommen. Dort seuftre sie leise und murmelte: „Es ist immer das Selbe mit den beiden Mädels.“
    Sie öffnete ihre Handtasche ein Stück und suchte nach dem Brillenetui. Dabei warf sie einen Blick auf mich und sah ein wenig erleichtert aus, dass es mir gut ging. Gleichzeitig legte sie aber ihren Zeigefinger auf die Lippen, um mir deutlich zu machen, dass ich ruhig bleiben sollte.
    Nachdem sie ihre schwarze Brille mit eckigen Gläsern angezogen hatte, wirkten ihre blauen Augen dahinter nur noch größer. Sie legte das Brillenetui wieder hin und setzte danach vorsichtig die Handtasche ab.
    Dadurch landete ich wieder auf meinem Po und blickte nun empor zu der jungen Schönheit. Ihre langen Beine ragten unweit der Handtasche empor und endeten bei ihrer Hüfte. Sie zog sich ihre Jacke aus, die sie aufhängte, wodurch der Blick auf ihr rotes Top wieder deutlich wurde.
    Dieses zog sie auch aus. Darunter trug sie einen weißen BH, der ihre beiden Brüste vor meinen Blicken verbarg. Sie beugte sich vor, um ihre Schuhe zu öffnen. Dabei sah ich wie die beiden Erhebungen wackelten. Ihre Haare regneten auf die Handtasche und ein paare Strähnen fielen sogar hinein und kitztelten über mein Gesicht. Sie stieg aus den Schuhen und zog als Nächstes sie die schwarze Leggins aus, worunter ein weißes Höschen zum Vorschein kam, da ihren Schritt vor meinen Blicken verbarg.
    Ich fragte mich, ob sie sich wohl bewusst war, dass ich ihr gerade dabei zuschaute, wie sie sich auszog. Ich konnte einfach nicht meinen Blick von ihrem halbnackten Körper abwenden und fragte mich kurz, ob sie wohl auch Unterwäsche anprobierte.
    Doch als sie gerade vornübergebeugt ihre Leggins komplett ausgezogen hatte, traf ihr Blick den meinen. Ich errötete sofort und schaute ein wenig beschämt mit. Als ich dann aber doch wieder zu ihr schielte, sah ich, dass ihr Gesicht vor Verlegenheit rot geworden war.
    Helena war ihre Leggins auf die Handtasche und verdeckte damit meinen Blick auf sie. Ich nahm mir vor, mich später bei der jungen [lexicon='Frau',''][/lexicon] zu entschuldigen. Gleichzeitig redete ich mir aber auch ein, dass jeder die Gelegenheit genutzt hätte, um einen Blick auf sie zu werfen.
    Wieder schien es Ewig zu dauern, bis sie sich endlich wieder ihre Leggins anzog. Mehrere Male hatten ihre Freundinnen ihr neue Sachen gebracht. Ich hatte keine Ahnung, worum es sich dabei handelte.
    Als sich Helena nun wieder anzog, trug sie ihr Top bereits wieder, als sie die Leggins nahm. Sie wandte mir den Rücken zu, sodass ich einen fast perfekten Blick auf ihren Po bekam, als sie hinein schlüpfte.
    Danach schloss sie wieder den Reißverschluss ihrer Tasche. Als sie diese hob, war sie nicht besonders sanft. Dabei wurde ich auf das weiche Päcken Taschentücher gedrückt. Ich schätze, dass ich das auch verdient hatte.
    „Und? Hast du etwas gefunden?“, hörte ich eine ihrer Freundinnen fragen.
    „Ja. Ich denke ich nehme den roten Bikini. Außerdem hat mir das Top und der Rock gefallen.“
    „Na siehst du. Du bist so lange nicht mehr mit uns Shoppen gewesen, dass ich schon befürchtet hatte, dass du nichts mehr zum Anziehen hast.“
    Darauf antwortete Helena mit gespielter Empörung: „So lange ist es nun auch wieder nicht her. Aber es stimmt schon. In letzter Zeit musste ich viele Überstunden machen, weil eine Kollegin krank geworden ist.“
    „Ist denn wenigstens Besserung in Sicht?“, fragte die andere Freundin.
    „Leider nein. Vor mir liegt eine weitere Woche mit zahlreichen Überstunden und langen Abenden.“
    „Du Arme.“, meinten beide. „Dann sollten wir die Zeit heute nutzen und ins Freibad gehen, damit du deinen neuen Bikini ausprobieren kannst.“
    „Ja, das ist eine gute Idee, Mandy.“, meinte die andere Freundin.
    „Wenn ihr meint.“, hörte ich Helena sagen, die nur wenig begeistert klang.
    „Ein bisschen Bräune könntest du schon vertragen.“
    „Ja, du bist noch ziemlich blass.“
    Helena setzte sich wieder in Bewegung und ich bekam von dem restlichen Gespräch nur noch wenig mit, da in der Nähe ihr Handy gleich mehrere Male vibrierte, als sie neue Nachrichten bekam.
    Ich erwartete einen ziemlich langweiligen Nachmittag. Doch wenn ich damals schon gewusst hätte, was als Nächstes passieren würde, hätte ich mich wohl nicht versucht, mich auf der Packung Taschentücher zu entspannen, sondern mich stattdessen im Brillenetui versteckt.


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