Beiträge von Gianleen

    Mir hat das Kapitel gefallen :)
    Zu Lauras Charakter kann ich sagen, dass ich es begrüße, dass sich ihre Ansichten und Wahrnehmung langsam verändern. Und die Betonung dabei liegt auf langsam, denn ich schätze, dass niemand seine Ansichten so plötzlich ändert, nur weil er gerade ein paar Meter gewachsen ist ;) Und das arbeitest du schön heraus damit, wie sie sich Gedanken darum macht, wie überlegen sie nun ist, sich dann anfängt auch so zu fühlen, aber sich dannselbst doch immer wieder an ihrer eigene Menschlichkeit erinnert und an die Leute da unten denkt, aber ich schätze auch, dass letzteres mit der zeit vergehen wird :)


    Danke, das hört man gerne. Ja diese Wandlung des Charakters wird es halt noch über die nächsten Kapitel geben. Man darf eben nicht vergessen, dass Laura weder unseren Fetish besitzt noch eine Vorliebe für eine riesige Größe hat.


    mir hat das Kapitel auch gefallen würde mich freuen wenn laura mit nem Zug oder Flugzeug spielen würde

    Es freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat. Allerdings würde es nicht zum Charakter von Laura passen, wenn sie mit einem Zug oder Flugzeug spielen würde. Allerdings kann es durchaus zu einem Kontakt zwischen Laura und einem Flieger oder Zug kommen.

    Danke. Also ehrlich gesagt, möchte ich so etwas immer hören. Genauso wie Kritik am Inhalt. Wenn jemanden etwas nicht gefallen hat, dann bitte ich darum, es anzusprechen. Schließlich möchte ich mich bei meinen Geschichten verbessern.
    Ich habe das Kapitel gerade noch einmal durchgelesen und die von dir gemeldeten Fehler und sehr viele weitere korrigiert. Ich werde beim nächsten Mal das Kapitel dann für die Nacht ruhenlassen und dann erst einmal gegenlesen, bevor ich es hier poste.
    Es freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat. Ich versuche gerade eine gewisse Änderung in Lauras Charakter zu beschreiben, die sich langsam durch ihre Größe entwickelt. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie schon bald nicht mehr ganz so vorsichtig ist, da sie eben einfach nicht realisiert, was sie alles so anstellt.

    Ich bin wirklich froh, euch heute das nächste Kapitel präsentieren zu können. Ich hoffe, dass euch das Kapitel gefällt ;) Solltet ihr Fehler finden, bitte ich das zu entschuldigen. Ich bin doch etwas sehr müde geworden und kann daher das ein oder andere übersehen haben.


    Kapitel 18: Das Chaos bricht aus

    Laura merkte nichts von dem Chaos, welches in der kurzen Zeit um ihre Füße herum entstand. Ihre Knöcheln ragten mehr als doppelt so hoch hervor als das höchste Gebäude der Kaserne. Ein kleiner Ausguck, der 40 Meter maß, reichte gerade einmal ein Viertel der Distanz in den Himmel, die ihr Unterschenkel maß.

    Als sie gewachsen war, war die Luft um ihr herum wieder kälter geworden, wodurch sich kleine Eiskristalle in der Luft gebildet hatten. Binnen Minuten war in der Kaserne der Winter ausgebrochen, der aber langsam wieder wärmeren Temperaturen wich.
    Plötzlich setzte die Alarmsirene ein, die selbst in 475 Metern Höhe zu hören war. Denn dort befanden sich etwa die Ohren der Riesin, die an ihrem gewaltigen Körper herabblickte. Eingeschränkt wurde die Sicht auf die Kaserne durch ihre beiden Brüste. Diese waren durch ihr Wachstum zu Hügeln aus Fleisch geworden.
    Sie entdeckte die Gänsehaut, die sich wegen der Kälte gebildet hatte. Doch ihr Körper war so groß und hatte so viel an Masse, dass sie die Temperatur um sich herum schnell wieder erwärmte. Die Menschen zu ihren Füße konnten die angenehme Wärme spüren, die nun von ihrem Körper ausging.
    Unschlüssig stand Laura dort. Es fiel ihr schwer dem winzigen Gewusel am Boden zu folgen. Die Menschen wirkten auf sie nicht größer als Ameisen. Sollte sie auf die Befehle des Generals warten?
    Sie war noch immer Mitglied des Militärs und hatte also eigentlich den Befehlen zu folgen. Allerdings hatte ihr niemand gesagt, was sie tun sollte, sofern sie noch einmal wachsen würde. Vielleicht hatte man nicht damit gerechnet, dass dieser Ernstfall überhaupt eintreffen würde, da ihre vorherige Größe ja schon mehr als gewaltig gewesen war.
    Laura entschied sich dazu, zu warten. Sie wollte keine Menschen verletzen, also konnte sie sich schlecht in Bewegung setzen. Da sie so bequem wie möglich stehen wollte, verlagerte sie ihr Gewicht ein wenig. Bei jedem Atemzug hoben und senkten sich die Brüste mehrere Meter.
    Noch immer starrte die Riesin auf die winzige Kaserne. Irgendwo dort unten war ihr Freund. Sie fragte sich, was wohl gerade durch seinen Kopf ging. Sie selbst war überraschend ruhig. Weder rasten ihre Gedanken noch hatte sie große Angst vor ihrer neuen Situation. Stattdessen war dort dieses mulmige Gefühl, welches noch einmal intensiver wurde.
    Die Minuten vergingen, ohne das sich jemand zu Wort meldete. Um ihre Füße herum wuselten immer noch hundert oder noch mehr Menschen, die alle sehr beschäftigt waren. Winzige Autos verließen die Kaserne. An dem Blaulicht erkannte sie, dass es sich vermutlich um die Präsidentin handelte, die in Sicherheit gebracht wurde.
    Laura verlor das Interesse an der Kaserne. Stattdessen blickte sie sich um. Vor ihr erstreckten sich Wälder und Wiesen, ehe sie die Stadt erblickte. In dieser konnte keines der Gebäude auch nur annähernd mit ihrer Größe mithalten. Ihr Körper überragte einfach alles, was Menschen in ihrem Land geschaffen hatten. Leidiglich die Berge waren noch größer als sie.
    In der Stadt musste man sie inzwischen auch bemerkt haben. Wie würden wohl die Leute auf sie reagieren? Vermutlich herrschte auch dort das reinste Chaos, da die Menschen versuchten vor ihr zu fliehen.
    „Was für ein sinnloser Versuch.“, dachte sie. Ihr selbst war nicht klar, ob sie das dachte, weil sie den Menschen nichts Böses wollte oder weil es kein Entkommen von einer 500 Meter riesigen Frau gab. Lediglich eine Rakete ins All wäre eine Möglichkeit zur Flucht gewesen. Doch dort konnte man auch nicht ewig leben.
    Laura wischte diese Gedanken davon. Aber sie musste sich eingestehen, dass es schwierig war die ameisengroßen Geschöpfe am Boden noch als Menschen zu betrachten. Sie waren so unglaublich winzig. Genauso wie alles winzig war, was sie gebaut hatten.
    Selbst die höchsten Häuser der Stadt reichten nicht einmal Ansatzweise bis zur ihrem Knie, welches sich in etwa 140 Metern Höhe befand. Als ihr das bewusst wurde, wurde ihr nur noch mulmiger.
    Aber das Chaos an Gefühlen und Gedanken, welches sie eigentlich erwartet hatte, blieb weiterhin aus. Stattdessen breitete sich langsam eine angenehme Wärme in ihr aus. Laura drehte ihren Kopf ein wenig, um noch andere Teile des Gebietes um ihr herum sich anzuschauen. Sie meinte das Dorf zu sehen, in dem sie gelebt hatte. Aber sie war sich nicht sicher, da es nur aus winzigen Punkten bestand.
    Inzwischen hatte sie ihre Augen wieder seit zwanzig Minuten geöffnet und noch immer hatte sich niemand bei ihr gemeldet. Sie blickte erneut herunter und stellte fest, dass die Menschen immer noch in der Kaserne wuselten. Sie wurde zunehmend ungeduldiger und hoffte einfach mal, dass sich endlich jemand bei ihr melden würde.
    Noch immer hörte sie das nervige Geräusch der Sirene. Diese befand sich auf dem Aussichtspunkt, der ein gutes Stück über den restlichen Gebäuden herausragte. Auch dieses Geräusch ging ihr immer mehr auf die Nerven. Deshalb flüsterte sie: „Könntet ihr bitte die Sirene abschalten? Von mir geht keine Gefahr aus, ich will euch nichts tun.“
    Ihre Stimme übertönte die Sirene mühelos und donnerte vom Himmel herunter. Für sie war es nichts weiter als ein Flüstern gewesen, doch die Menschheit dort unten musste sich die Ohren zu halten, da diese bei dieser Lautstärke schmerzten.
    Weitere fünf Minuten wartete sie. Doch der Lärm hörte nicht auf und es meldete sich auch niemand. Das Gewusel hatte nur kurz gestoppt und hatte dann von neuem begonnen. Keiner dort unten schien sich an ihrem Anblick zu erfreuen, obwohl sie seit dem Beginn ihres Wachstums vollkommen entblößt dort gestanden hatte.
    Aber selbst wenn sie es getan hätten, wäre das Laura egal gewesen. Sie merkte nichts von den Blicken, da die Menschen dafür viel zu klein waren. Alleine ihre beiden Warzen waren größer als der größte Mann der Welt.
    Langsam riss der gigantischen Frau der Geduldsfaden. Sie blickte genervt auf den winzigen Turm. Vorsichtig ging sie in die Hocke. Ihr riesiger Körper bewegte sich dennoch mit rasender Geschwindigkeit und sorgte für riesige Luftverwirbelungen. Ihre Unterschenkel beugten sich mehr und mehr vor, während dahinter ihr Po sich tiefer und tiefer senkte. Gleichzeitig beugte sie ihren Oberkörper mehr und mehr nach vorne.
    Sie streckte ihren rechten Arm aus, um nach den Turm zu greifen. Als sich ihre fünf Finger um den obersten Teil des winzigen Turm schlossen, wurde das Geräusch augenblicklich leiser. Durch ihre etwa fünf Meter dicken Finger wurde die Sirene weitesgehend gedämpft. Aber Laura reichte das nicht. Stattdessen „pflückte“ sie das kleine Häuschen, welches sich ganz oben auf einer eben Platte befand und riss es aus der Verankerungen.
    Sie hörte nicht das laute Knirschen und Knallen, als sie mehrere dicke Stahlstangen asueinander riss, als wären sie aus Knete. Sie seufzte erleichtert, als das nervige Geräusch verstummte. Mehr schlecht als recht setzte sie das winzige Haus wieder auf dem Turm ab.
    Ihr fiel gar nicht auf, dass ihr Atem gleichzeitig mehrere Fensterscheiben zerstörte und die Dachziegel einiger Kasernengebäude davon blies. Deutlich schneller richtete sie sich wieder auf. Ihr war nicht bewusst, wie heftig sie die Luft verwirbelte. Ein kleiner Orkan entstand kurzzeitig über der Kaserne, als ihr massiger Körper gewaltige Mengen an Luft bewegte.
    Noch einmal sah sie sich nach den beiden Raumschiffen um, aber sie waren spurlos von der Bildfläche verschwunden. Laura spürte bei dem Gedanken an das zweite Schiff Wut in sich aufsteigen. Gerade als sich so etwas wie Normalität wieder in ihrem Leben eingestellt hatte, nachdem sie zur Riesin geworden war, hatte das zweite Schiff diese wieder zerstört.
    Ihre neue Größe war gewaltig und unfassbar. Erst langsam realisierte sie, was sie gerade angerichtet hatte. Sie hatte bewusst ein Gebäude der Kaserne zerstört. Kurz stieg Angst in ihr auf. Was würde die Armee wohl jetzt mit ihr machen?
    Wieder blickte sie hinab zu der kleinen Kaserne. Ihr wurde bewusst, dass die Armee eigentlich gar nichts mit ihr machen konnte, solange sie keine Massenvernichtungswaffe einsetzten. Und sie glaubte kaum, dass die Menschheit bereit war, diese Mittel zu nutzen, wenn es nicht unbedingt notwendig war.
    Laura erschauderte bei dem Gedanken, wie wehrlos doch die winzigen Menschen waren. Wieder war da dieses mulmige Gefühl. Sie überlegte, wie lange sie noch auf neue Befehle warten sollte. Auf der Höhe ihrer Ohren war es still geworden. Inzwischen war sie es satt, noch länger zu warten.
    Die Riesin blickte noch einmal an ihrem riesigen Körper entlang hinunter auf die Kaserne. Das rege Treiben hatte nicht nach gelassen. Sie hatte sogar das Gefühl, dass die Soldaten es noch eiliger hatten, ihren Aufgaben nachzukommen. Was auch immer das für Aufgaben waren.
    Ihr Blick wanderte von der Kaserne auf die freie Wiesenfläche. Dort war genug Platz für ihre beiden Füße. Ganz vorsichtig begann sie ihren linken Fuß fast senkrecht in die Höhe zu heben, bis er etwa 40 Meter hoch war. Dann begann sie den Schritt nach vorne zu machen.
    Für sie machte sie einen kleinen Schritt. Aber für die Menschheit war es ein gewaltiger Schritt von über 150 Metern. Als sie ihren Fuß auf der Wiese absetzte, sank dieser kinderleicht in den weichen Untergrund. Gleichzeitig erbebte die Erde und es bildeten sich teilweise sogar Risse in den Gebäuden.
    Das Chaos in der Kaserne wurde noch einmal größer. Laura bemerkte nichts davon. Für sie hatten die Menschen schon vorher wie ein wilder Haufen Armeisen ausgesehen. Ihr zweiter Fuß folgte. Sie setzte ihn direkt neben den ersten ab, ehe sie über ihren Rücken hinunter zu der Kaserne blickte.
    Aus ihrer Sichtweise sah es so aus, als hätten die Gebäude keinen Schaden genommen. In Wirklichkeit hatte auch ihr zweiter Schritt ein Beben ausgelöst, dass neue Risse verursacht hatte und die alten noch einmal vergrößtert hatte.
    Laura sah sich noch einmal nach den beiden Raumschiffen um, ehe sie langsam weiter ging. Langsam bedeutete aber in diese Fall eine Geschwindigkeit von über 900 km/h. Zwar versuchte die Riesin so vorsichtig zu sein, wie sie nur konnte, aber dennoch verursachten ihre Schritte leichte Erdbeben.
    Als sie drei weitere Schritte gemacht hatte, fiel ihr auf, dass sie der Armee nicht gesagt hatte, wohin sie ging. Sie dachte daraufhin: „Eine Antwort hätte ich sowieso nicht erhalten.“
    Also ging sie einfach weiter, ohne sich noch einmal umzudrehen. Den winzigen Menschen in der Kaserne blieb nichts anderes übrig, als ihrem riesigen Hintern nachzuschauen. Denn mit erschreckender Geschwindigkeit entfernte sich Laura von der Kaserne.
    Ganz anders war die Situation in der Stadt. Der Spaziergang löste eine weitere Panikattacke aus. Immer mehr Menschen versuchten vor der Riesin zu fliehen. Jeder Schritt löste ein stärkeres Beben aus, da die junge Frau sich der Stadt zunehmend näherte.
    Die winzigen Gebäude hatten aus der Ferne ihre Neugierde gewegt. Sie war der Meinung, dass es nicht schaden konnte, sich die Stadt einmal näher anzuschauen. Gleichzeitig hatte sie sich aber auch vorgenommen, weiterhin vorsichtig zu sein, um nicht versehentlich einen Menschen zu verletzen. Deshalb mied sie die winzigen Straßen, die als Linien zu ihren Füßen sich durch die Landschaft schlängelten.
    Das mit der Vorsicht war aber so eine Sache, wenn man über 500 Meter groß war. Sie hatte keine Ahnung, was für ein Chaos sie anrichtete. Immer mehr Straßen in der Stadt verstopften vollkommen. Die einzige Autobahn war dicht, da es einen Unfall gegeben hatte. Laura sollte recht behalten. Es war sinnlos von ihr zu fliehen. Denn die Aussichten auf Erfolg standen nicht gerade hoch.
    Kurz bevor sie den Stadtrand erreichte, hielt sie an. Sie blickte auf die winzigen Gebäude, die an Spielklötze erinnerten, mit denen Kinder spielten. Sie strich sich eine blonde Strähne ihres Haares aus dem Gesicht und blinzelte.
    „Hallo.“, flüsterte sie. Dennoch war ihre Stimme so laut, dass sie vermutlich in der ganzen Stadt zu hören war. Außerdem waren alle Kameras auf sie gerichtet. Jeder Sender im Fernsehen berichteten über die junge Frau, die binnen weniger Minuten zu einer Größe von 500 Meter herangewachsen. Sie wartete einen kurzen Moment und überlegte, was sie sagen sollte.
    „Mein Name ist Laura Miller. Ich bin 24 Jahre alt und bis vor wenigen Tagen war ich noch eine ganz normale junge Frau.“
    Sie schluckte bei dem Gedanken daran, wie sie das erste Mal dem Raumschiff von Thar und Ian begegnet war. Seitdem war ihr Leben komplett aus den Fugen geraten. Laura wusste selber, dass sie zu gutherzig war und das andere das ausnutzten. Aber so war sie nun einmal. Sie konnte sich ja schlecht ändern oder etwa doch?
    Sie schob diese Gedanken erst einmal zur Seite und flüsterte tatsächlich: „Ihr alle müsst eine wahnsinnige Angst vor meiner riesigen Erscheinung haben. Aber ich bitte euch, dass ihr mir eben zuhört.“
    Die Menschen in der Stadt hatten wohl kaum eine andere Wahl. Ihre laute Stimme war eben kaum zu überhören. Außerdem konnte man nur schwer den Anblick von der nackten Frau abwenden. Nur lag es dieses Mal nicht nur daran, dass sie sowohl ihre Brüste als auch ihren Schritt nicht verdeckte.
    „Es ist nicht meine Absicht, euch in Angst und Schrecken zu versetzen. Ich möchte niemanden von euch verletzen. Also bitte beruhigt euch wieder. Eigentlich sehe ich es sogar als Berufung für der Menschheit etwas Gutes zu tun.“
    Sie machte wieder eine Pause und hoffte, dass ihre Worte bereits Wirkung zeigten. Allerdings war das für sie schwierig zu sagen, da alles so klein und winzig war. Tatsächlich war aber nun wirklich alles zum Stillstand gekommen. Jeder der sie sehen konnte, starrte auf sie. Alle anderen hatten das Pech, dass Häuser ihnen den Blick auf die gigantische Frau versperrten.
    „Der eine oder andere von euch kennt mich vielleicht. Ich habe früher im Krankenhaus dieser Stadt gearbeitet. Also bitte glaubt mir. Ich möchte niemaden verletzten und entschuldige mich dafür, dass ich euch Angst eingejagt habe.“
    Nervös blickte sie auf die Stadt. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie sich vollkommen hüllenlos zeigte. Nun war es ihr nicht mehr egal, da sie sich die ganzen Blicke vorstellen konnte. Eilig nutzte sie ihre linke Hand, um ihren Schritt zu verbergen, während ihr rechter Arm sich um die beiden Brüste kümmerte.
    Ihre Wangen färbten sich rot und ihr wurde warm vor Verlegenheit. „Bitte starrt mich nicht so an.“, hauchte sie verlegen. Wäre sie nicht so riesig gewesen, wäre der Anblick von ihr richtig süß gewesen. So aber sorgten die Worte dafür, dass die Menschen sich aus ihrer Schockstarre lösten und wieder damit begannen vor ihr zu fliehen. Dabei war sich jeder der Nächste. Denn jeder hatte gesehen, wie sich die ersten Risse in den Gebäuden gebildet hatten, als sich die Riesin bewegt hatte.
    Eine Weile blickte die junge Frau noch auf die Stadt und stand dort. Dann entschied sie sich dazu, sich hinzustetzen. Ganz langsam und vorsichtig begann sie sich zu setzen. Dabei musste sie ihre Hände zur Hilfe nehmen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Sie konnte aber noch so „sanft“ sein. Als ein Teil des Waldes am Stadtrand Bekanntschaft mit ihrem gewalten Po machte, löste sie damit ein weiteres Beben aus. Zudem drückten sich die beiden Backen in die Erde, sodass ein bleibender Eindruck entstand Aber Laura war erleichtert, dass sie noch einmal sitzen konnte, nachdem sie lange Zeit gestanden hatte. Nun musste sie sich überlegen, was sie als nächstes tun sollte.

    Florian und Miriam, 1 Stunde und 30 Minuten nach dem Beginn des Phänomens

    Miriam sah mich mit ihren großen, blauen Augen flehend an. Sie wirkte total aufgelöst, was nicht verwunderlich war. Sie hatte sich innerhalb von etwa einer Stunde in eine riesige Frau verwandelt. Noch dazu war sie noch immer am wachsen. Sie war innerhalb von einer Stunde und einer halben etwa acht Meter und 22 Zentimeter gewachsen. Das machte etwa 10 Zentimeter pro Minute. Eine weitere Minute verstrich und sie wurde vor mir weitere 10 Zentimeter größer und es schien kein Ende in Sicht. Nach einer weiteren Minute befreite ich mich endlich aus meiner Schockstarre. Mehr als ein "M-Miri?" brachte ich aber nicht zustande.

    Die junge Frau musste sich noch ein kleines Stück weiter vorbeugen, damit sie mich weiter anschauen konnte. "Flo. Bitte! Du musst mir helfen.", hauchte sie. Doch sie war so groß, dass die Worte laut auf mich einprasselten. Ich erschauderte, als mir die Kraft ihrer femininen Stimme bewusst wurde. Sie war zwar noch immer zart und sanft, aber eben auch deutlich lauter geworden. Erwartete sie wirklich, dass ich ihr helfen konnte? Ich selbst war doch auch mit der Situation überfordert. Kurz sah ich sie ungläubig an, ehe sich versuchte einen sanften Blick auf sie zu werfen. "Beruhige dich Miriam. Bestimmt wird dir ein Arzt oder Professor helfen. Es muss schließlich eine Erklärung für... für dein Wachstum geben."

    Kurz stahl sich ein Lächeln auf ihre vollen roten Lippen. Sie nickte und stieß dabei mit ihrem Kopf fast gegen die Hauswand, von der ihr Kopf nur wenige Zentimeter entfernt war. Da der Platz auf der Straße für ihren Oberkörper nicht gerade größer wurde, meinte ich: "Ich komm erst einmal raus und dann sehen wir weiter. Stell dich am besten schon einmal hin." Sie nickte noch einmal und dieses Mal stieß sie tatsächlich mit ihrer Stirn gegen die Wand. Sie verzog kurz ihr Gesicht, hielt ihre Lippen aber geschlossen.

    Ich schloss das Fenster wieder und holte dann eben den Hausschlüssel, ehe ich aus der Wohnung trat. Ich schloss ab und rannte die Treppe nach unten. Ich war so stürmisch, dass ich fast hingeflogen wäre. Dennoch wurde ich nicht langsam. Ich riss die Haustüre auf und eilte auf die Straße. Vor mir erstreckten sich zwei riesige Beine fünf Meter wie Säulen in den Himmel. Der gewaltige Körper von meiner Freundin warf einen Schatten auf mich und das Haus. Ich musste meinen Kopf in den Nacken legen, um auch nur annähernd zu dem Gesicht zu blicken, welches sich inzwischen in neun Metern Höhe befand und von zwei "Hügeln" verdeckt wurde. "Ach du Scheiße...", sprach ich meine Gedanken aus, die ich in vielerlei Hinsicht dachte.

    Wohnung von Florian und Miriam, etwas mehr als eine Stunde nach dem Beginn des Phänomens

    Jede Minute, die ich bisher auf meine Freundin gewartet habe, zog sich wie eine Stunde. Je länger es dauerte, desto nervöser wurde ich. Hoffentlich war ihr nichts passiert. Genauso fragte ich mich, was es denn mit dem seltsamen Beben auf sich hatte. Ich sollte es früher herausfinden, als mir lieb war. Vorher hörte ich aber die entsetzten Schreie der Menschen, die von irgendetwas, was von links kam, flohen. Ich spürte die Angst in mir aufsteigen und doch konnte ich mich nicht von dem Blick auf der Straße losreißen. Noch fühlte ich mich hinter den Wänden ziemlich sicher, aber das sollte sich bald ändern. Denn ich wartete keine weiteren fünf Minuten, als plötzlich die Ursache für die Beben in mein Blickfeld erschien. Zwei riesige Beine und eine gewaltige Hüfte kamen von links die Straße entlang. Die Wohnung lag im ersten Stock, weshalb ich größten Teils nur die Oberschenkel sah. Die beiden Knie befanden sich etwa auf der Höhe des Bodens.

    "Ach du heilige Scheiße.", hauche ich entsetzt. Es dauert etwas, bis ich realisiere, dass das vor mir eine riesige Frau ist. Sie wendete sich zu mir und stelle fest, dass ihr Schritt von einer riesigen Hand verbogen wird. Genauso wird mir klar, dass die Frau immer noch am wachsen ist. Plötzlich beginnt sie sich hinzuhocken. All zu viel Platz dürfte zwischen ihrem Po und den Häusern auf der anderen Seite aber nicht mehr sein, da sie ein gutes Stück von meinem Haus entfernt steht. Ganz langsam und vorsichtig bewegt sich die wachsende Frau. Es sieht so aus, als wollte sie verhindern, dass irgendetwas zu Schaden kommt. Deshalb dauert es etwas, bis ihr Gesicht in mein Sichtfeld sinkt.

    "Oh Gott! NEIN! Nein! Das darf nicht sein!", rutscht es mir heraus, als ich erkenne, dass die Frau meine Freundin ist. Ihr schönes Gesicht von den langen schwarzen Haaren umrahmt. Ihre Wangen sind leicht gerötet und die blauen Augen starren mich fast schon verzweifelt an. Ihr riesigen Lippen öffnen sich und ihr feminine Stimme dröhnt kurze Zeit im ganzen Haus: "FLO? BIST DU DAS?" Erschrocken hält sie sich die Hand vor den Mund, als sie merkt, wie laut ihre Stimme durch die Straße donnert. Deutlich leise fährt sie fort: "Flo, bitte hilf mir. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Was passiert mit mir?" Ich starre meine Freundin einfach nur an und weiß nicht, wie ich darauf reagieren soll. Vor meinen Augen wird ihr Gesicht langsam immer noch größer. Was in aller Welt geschieht hier nur?

    Ich stand eine Weile unschlüssig auf dem Balkon. Sollte ich hier stehen bleiben oder doch mal einen Blick nach vorne wagen? Am Ende siegte dann doch meine Neugierde. Ich wollte wissen, was in der Stadt vorging und ich ging davon aus, dass es zu uninteressant für die vielen Sender im TV war. Ich ließ die Balkontür offen und ging in das Schlafzimmer. Das meiste Platz wurde von dem großen Doppelbett eingenommen, auf dem das Bettzeug ordentlich gefaltet lag. Man wusste schließlich nie, wann unangekündigter Besuch kam, der es wagte einen Blick in den Raum zu werfen. Ich ging zum Fenster und schob den Vorhang etwas zu Seite, der verhinderte, dass die heiße Sonne in den Raum schien.

    Zuerst konnte ich keinen Unterschied zu einem normalen Abend entdeckten. Hauptsächlich junge Studentin machten sich auf den Weg zu ihrer Wohnung oder zu einem der Studentenwohnheime. Ab und zu lief auch ein Jogger oder eine Joggerin vorbei. Links und rechts stand Auto an Auto am Rand. Die meisten gehörten irgendwelchen Leuten, die nicht einmal dort lebten, aber lieber mit der Straßenbahn fuhren, um das Verkehrschaos zu umgehen. Ab und zu kam einer dieser Leute und fuhr davon, nur damit kurze Zeit später jemand anderes den Parkplatz wieder belegte der in der Gegend lebte. Plötzlich bebte der Boden unter meinen Füßen. Es war zu kurz für ein Erdbeben, weshalb ich mich fragte, was wohl die Ursache war. Ein zweites Beben folgte kurze Zeit später, was ein wenig heftiger erschien, aber ich konnte mich auch irren.

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    Ich halte das mit dem Post täglich für eine gute Idee, damit kein großes Chaos entsteht. Ich könnte zwar meistens auch öfters posten, aber es gibt sicherlich Leute, die nicht ganz so viel Zeit haben und das rp trotzdem genießen wollen. Außerdem verliert man so nicht so schnell den Überblick, wer wie weit ist.
    Vielleicht würde es auch helfen, wenn jeder eine Zeitangabe am Anfang seines Posts macht.

    Nach einem anstrengenden Tag an der Universität bin ich zu Hause in meiner Wohnung am Stadtrand und warte auf meine Freundin Miriam. Es erscheint mir wie ein normaler Sommerabend, an dem ich einfach nur entspannen kann. Plötzlich spüre ich für den Hauch einer Sekunde eine komische Energie pulsieren. Eine elektromagnetische Welle? Wohl kaum, denn mein Handy funktioniert noch. Aber worum könnte es sich denn dann kümmern?

    Ich bin so in Gedanken, dass es etwas dauert, bis ich den Lärm aus der Stadt durch das geschlossene Fenster höre. Neugierig öffne ich die Tür zu dem kleinen Balkon und schaue mich um. Doch mir bietet sich nur ein Blick auf eine kleine Grünanlage, in der bis eben noch Kinder gespielt haben. Nun ist es ruhig und jeder scheint sich zu fragen, was da gerade passiert ist. Ich blick auf die Uhr und bemerke, dass meine Freundin bald nach Hause kommen müsste. Dennoch mache ich mir Sorgen um sie. Hoffentlich ist ihr nichts passiert.

    (So ich hoffe, dass der Einstieg gelungen ist. Ich bin etwas eingerostet, was rps angeht und bekanntlich nicht unbedingt ein Freund von Ich-Erzählern.)

    Ich denke mal bei ihrer jetzigen Größe lässt sich [lexicon='Crush',''][/lexicon] gar nicht mehr vermeiden. Sie möchte ja bestimmt nicht die ganze Zeit einfach nur herumstehen, wo sie sich vorher schon so viel gelangweilt hat. Aber ich möchte nicht zu viel verraten ;)

    Alles Gute zum Geburtstag Vaalser. Eigentlich müssten wir dir ja eher ein paar schicke Collagen zum Geburtstag präsentieren.
    Danke für das Teilen. Da weiß man ja gar nicht, welche man am besten finden soll. Toll, dass du solche prominenten Geburtstagsgäste hast :D

    Danke für das Lob. Ich hatte jetzt eigentlich eher mit Kritik gerechnet, dass ich ihr Wachstum nicht bis ins kleinste Detail beschrieben habe. Aber das würde nicht zu dem Charakter passen, den ich bisher in der Geschichte beschrieben habe. Außerdem gibt es aus Lauras Sicht nicht wirklich viel zu beschreiben in so einer Situation.



    Meine einzige Kritik ist folgender Satz:

    Er klingt etwas "krumm"; wie eine ungelenke Übersetzung. Vielleicht wäre: "[...], bis der Stoff sich ihrem wachsenden Körper vollkommen ergab" besser, aber ich finde auch das klingt seltsam...


    Vielleicht würde Folgendes noch besser klingen: Es dauerte nicht lange, bis der dünne Stoff durch ihren wachsenden Körper so weit gedehnt wurde, dass er den dadurch verursachten Kräften nicht länger standhalten konnte.

    Ich merke aber wieder an diesem Satz, dass es schon spät war und ich einfach nur noch fertig werden wollte :D

    Kapitel 17: Über der Kaserne


    Bereits eine halbe Stunde nach dem Besuch der Präsidentin, war für Laura klar, dass vor ihr ein weiterer langweiliger Tag lag. Sie fühlte sich unwohl, da sie es nicht gewohnt war, einfach nur rumzusitzen. Immer wieder veränderte sie ihre Sitzhaltung ein wenig, doch sie fand einfach keine innere Ruhe.
    Es mangelte ihr dabei aber nicht nur an Bewegung. Sie war auch alleine. Die meisten Soldaten mieden sie und ihr Freund war auch nirgendwo zu sehen. Ihr fiel immer mehr auf, wie groß die Kluft zwischen ihr und den normalen Menschen geworden war.
    Laura konnte nicht behaupten, dass sie viele Freunde und Freundinnen in ihrem Leben gehabt hatte. Aber so einsam wie in den letzten Tagen war sie noch nie gewesen. Nicht einmal die beiden Aliens schienen im Moment ihre Nähe suchen zu wollen.
    Der Besuch der Präsidentin war eine kurze Abwechslung gewesen, die sie für einen Moment hatte vergessen lassen, was für ein trister Alltag auf sie bei der Armee erwartete. Doch jetzt wurde sie sich der Langeweile wieder schmerzlich bewusst.
    Träge sah sich die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] um, ohne große Hoffnung zu haben, etwas Interessantes zu finden. Man hatte ihr gesagt, dass sie die Finger von den Fahrzeugen und Häusern der Kaserne lassen sollte. Deshalb fand sie nichts, womit sie sich hätte beschäftigen können.
    Sie seufzte leise. Die Langeweile nagte an ihr. Es musste doch irgendetwas geben, was sie tun konnte. Lustlos sah sie an sich herunter. Ihre beiden Brüste schmiegten sich an den tarnfarbenen Bikini, der von den beiden Erhebungen deutlich verformt wurde. Weiter unten konnte sie ihre Unterhose sehen.
    Für die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] kam es aber auch nicht in Frage mit sich selber zu spielen. Sie hatte wenig Lust darauf, etwas so intimes vor all den Männern in der Kaserne zu tun. Es war schon schlimm genug gewesen, als sie vor all den Soldaten splitterfasernackt gestanden hatte.
    Das war eine Erfahrung gewesen, die sie ungerne noch einmal machen wollte. Aber sie hatte keine Ahnung, welche Pläne Thar und Ian noch mit ihr hatten. Zuerst hatte sie geglaubt, dass es wirklich nur ein Versehen gewesen war, dass die beiden Bewohner von einem anderen Planeten sie in eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] verwandelt hatten.
    Wäre es ein Versehen gewesen, hätten sie Laura sicherlich nicht noch größer gemacht. Die Erklärung, dass sie das Taten, hatte ihnen die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] zwar zuerst geglaubt, aber inzwischen ärgerte sie sich über ihre Leichtgläubigkeit.
    In Gedanken trommelte sie mit den Fingern ihrer rechten Hand auf den Boden. Sie merkte gar nicht, wie laut das Geräusch war, welches sie so verursachte. Zuerst sahen sich einige Soldaten um, aber als sie erkannten, dass keine Gefahr davon ausging, widmeten sie sich wieder ihrer Tätigkeit.
    Was sollte sie bloß machen, bis die Präsidentin wieder Zeit für sie hatte? Laura hatte nur wenig Lust, die ganze Zeit über nur zu sitzen. Aber bisher hatte man ihr nicht gesagt, was sie in der Kaserne überhaupt tun konnte.
    Die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] seufzte erneut, ehe sie sich erhob. Binnen Sekunden schoss ihr Kopf fast 75 Meter in die Höhe. Ihre beiden Brüste wackelten leicht, da ihr Bikini Top ihnen kaum Widestand leisten konnte.
    Gelangweilt blickte sie hinab zu den Gebäude der Kaserne, ehe sie ihren Blick in die Ferne richtete. Als sie sich umwandte, konnte sie tatsächlich die ersten Häuser der Stadt sehen, die nur wenige Kilometer von der Kaserne entfernt war.
    Bei ihrer jetzigen Größe glich diese Entfernung ein paar wenigen Schritten. Vermutlich etwa so vielen wie von ihrer Küche bis zu ihrem Auto. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] streckte sich, ehe ihre Unterhose richtete, sodass sie jetzt wenigstens etwas mehr von ihrem Po verdeckte.
    Als sie ihre Arme ein zweites Mal gen Himmel streckte, fragte sie sich, wer sie wohl aufhalten konnte, wenn sie sich entschied, der Stadt einen Besuch abzustatten. Vermutlich wären die Soldaten in der Kaserne viel zu überfordert mit der Situation und zunächst müsste die Präsidentin in Sicherheit gebracht werden.
    Es war zwar nicht ihre Intention, für Chaos zu sorgen, aber sie hatte auch wenig Lust ihr restliches Leben eingesperrt in dieser Kaserne zu verbringen. Die Menschheit wusste gar nicht, wie viel Glück sie hatte, dass Laura wenig Interesse daran hatte, ihre gewaltige Größe einzusetzen.
    Unter ihren riesigen Füßen blieb von einem Menschen, der das Pech hatte unter der Sohle zu landen, nicht mehr viel übrig. Ihr Gewicht von knapp 34.000 Tonnen trug dazu bei. Laura wischte eine blonde Strähne aus ihrem schönen Gesicht, die der angenehme Wind dorthin getragen hatte.
    Sie beobachtete das träge treiben der winzigen Soldaten zu ihren Füßen. Sie waren so groß, wie zwei ihrer Finger breit waren. Wieder wurde sie sich ihrer schier unglaublichen Größe bewusst, die in ihr für ein mulmiges Gefühl sorgte.
    Die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] wollte nicht noch größer werden. Schon jetzt, wo sie wenigstens noch mit den Menschen dort unten kommunizieren konnte, fühlte sie sich unglaublich einsam. Doch sobald sie noch größer würde, würde sie der Welt, die sie kannte, komplett entwachsen.
    Sie blickte hinauf zum Himmel, der sich bis zum Horizont erstreckte. Wolken zogen über ihr hinweg. Daran hatte ihre Größe nichts geändert. Doch sie hatte bereits erlebt, wie sie durch den Nebel den Boden nicht mehr gesehen hatte.
    Es war ein friedliches Bild, was sich ihr bot, obwohl sie in einer Kaserne stand. Sie vergass kurz ihre Langeweile und lächelte stattdessen. Für einen Moment genoss sie die grandiose Aussicht, ehe vor ihren Augen die schwebende Untertasse auftauchte.
    Fast wäre sie zurückgesprongen, aber sie konnte im letzten Moment sich dazu drängen, stehen zu bleiben. Sie wäre sicherlich auf einem der Häuser gelandet, wenn sie auch nur einen Schritt zurück gemacht hätte.
    Die beiden Aliens ließen ihr Raumschiff einmal um die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] herumfliegen, ehe sie an der selben Stelle wieder zum Stillstand kamen. Laura schluckte, als sich ein Kloß in ihrem Hals zu bilden drohte.
    „Bitte tut das nicht, Thar, Ian.“, sagte sie mit tonloser Stimme.
    Doch es war bereits zu spät. Binnen Sekunden badete ihr Kopf in dem roten Strahl, der aus dem fremden Raumschiff kam. Wieder begann das Ufo ihren Körper hinabzuwandern. Für einen kurzen Moment spürte Laura die angenehme Wärme des Strahls, ehe eine eisige Kälte zurück blieb, die sie zum frösteln brachte.
    Gleichzeitig erstarrte sie vor Entsetzen. Sie folgte mit ihrem Blick dem Raumschiff, an dem ihr etwas seltsam vorkam. Doch sie war viel zu sehr damit zu beschäftigt zu realisieren, was gerade passierte, als das sie es begriff.
    Immer weiter wanderte das Ufo ihren riesigen Körper hinunter und sorgte so dafür, dass der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nur noch kälter wurde. Ihr Atem stieg als weiße Wolke gen Himmel. Gleichzeitig bekam sie eine Gänsehaut.
    Plötzlich erschien vor ihren Augen ein weiteres Raumschiff, welches aber deutlich kleiner war. Erst da begriff sie, dass das andere Ufo viel zu groß gewesen war.
    „Hört sofort auf sie zu scannen, Eldarion!“, hörte sie Thar und Ian aus einem Mund schreien.
    Doch es war bereits zu spät. Das andere Schiff hatte bereits Lauras [lexicon='Füße',''][/lexicon] erreicht, als der rote Strahl wieder verschwand. Für einen Moment schien die gesamte Welt den Atem anzuhalten.
    Inzwischen hatten auch die Soldaten zu ihren Füßen die beiden Untertassen bemerkt und es brach sofort ein heilloses Durcheinander aus. Sie hörte die Sirene aus weiter Ferne, die schon bald von einem Rauschen in ihren Ohren übertönt wurde.
    Wie von ihr erwartet, setzte das Wachstum ein. Dieses Mal wurde ihr nicht schwindelig. Regungslos sah sie dabei zu, wie die Welt zu ihren Füßen langsam kleiner wurde. Sie sah wie alle anderen machtlos dabei zu, wie sie noch gigantischer wurde.
    Sie spürte und sah, wie ihre beiden Brüste in dem Bikini expandierten. Auch die Bikinihose begann sich wegen ihrem wachsenden Schritt auszudehnen. Binnen Sekunden war sie einen Meter gewachsen und viele weitere würden noch folgen.
    Nach etwas mehr als einer Minute war sie bereits zehn Meter größer. Sie bemerkte gar nicht, wie nicht nur sie, sondern auch das Chaos zu ihren Füßen immer größer wurde. Die Soldaten waren mit der Situation vollkommen überforderte.
    Laura erzitterte leicht, als sie spürte, wie ihr Bikini begann an mehreren Stellen aufzuplatzen. Ihre beiden Brüste wurden größer und größer und brachten den Stoff an seine Belastungsgrenze. Auch ihr Höschen verwandelt sich immer mehr in ein Band, welches zwischen ihren Beiden Schenkeln gedehnt wurde.
    Es dauerte nicht lange, bis der Stoff ihrem wachsenden Körper vollkommen aufgab. Ihr gesamter Bikini wurde förmlich von ihrer Expansion zerfetzt. Noch immer stand Laura vollkommen untätig dort. Mit geweiteten Augen blickte sie vorbei an ihren nun nackten Brüsten hinab auf die kleiner werdende Kaserne.
    Die winzigen Menschen wurden zunehmend kleiner. Als sie die 200 Meter Größe erreichte, waren die Soldaten nur noch so groß, wie ihr Daumen breit war. Und noch immer wuchs sie weiter in den Himmel.
    Ihr Körper gewann zunehmend an Masse, wodurch sie ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] immer weiter in den Boden drückten. Sie bekam gar nicht mit, wie immer mehr Asphalt unter ihren Sohlen eingedrückt wurde.
    Da sie den Blick der immer kleiner werdenden Welt nicht länger ertrug, schloss sie ihre Augen. Nun bekam sie nicht mehr mit, wie sie immer größer wurde. Der Boden unter ihren Füßen fühlte sich weich und angenehm warm an. Außerdem strich eine angenehme Brise über ihre nackte Haut.
    Sie atmete einmal tief ein und konnte spüren, wie sich ihre beiden Brüste dabei anhoben. Die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] war sich nicht bewusst, dass sie dort gerade ein Gewicht von mehreren tausend Tonnen anhob. Als sie ausatmete, bließ sie damit eine weiße Wolke davon. Nach etwas Zeit befand sich diese schon auf der Höhe ihrer Schultern.
    Laura hatte keine Ahnung, wie lange sie ihre Augen geschlossen hielt. Als sie diese öffnete, hatte sich der Anblick zu ihrem Füßen gewaltig verändert. Es dauerte etwas, bis sie die winzigen Menschen erkannte. Sie waren so unglaublich winzig. Wenn Laura ihren Zeigefinger auf ihren Daumen drückte, war ihre Größe vergleichbar mit dem Abstand zwischen den beiden Nägeln.
    Im Umkehrschluss bedeutete das, dass ihre beiden Brustwarzen größer als ein Mensch waren. Sie blickte auf ihre Brüste und weitete ihre Augen. Wieder war da dieses mulmige Gefühl. Nur war es dieses Mal noch viel stärker. Was sollte sie jetzt nur tun?
    Sie blickte sich nach den beiden Raumschiffen um. Zuerst sah sie sich dabei auf der Höhe ihres Kopfes um. Doch sie merkte schnell, dass sich ihre Größe ja gewaltig verändert hatte. Sie war nun mehr als drei Mal so groß wie vorher. Damit waren ihre beiden [lexicon='Füße',''][/lexicon] so lang, wie sie vorher im Sitzen hoch gewesen war.
    Zum Glück war der Platz zu ihren Füßen groß genug gewesen, sodass sie keines der winzigen Gebäude zerstört hatte. Diese erinnerten nun an die kleinen Legosteine. Selbst der Blick auf eine riesige Spur Z Eisenbahn käme ihrem Ausblick nicht gleich, da sie dafür auch schon zu groß war.
    Als sie ihren riesigen Körper herabblickte, konnte sie die beiden Raumschiffe nirgends sehen. Sie waren förmlich vor ihren Augen wieder verschwunden. Vermutlich hatten sie wieder ihren Tarnmodus eingesetzt und ließen nun die junge und gigantische [lexicon='Frau',''][/lexicon] einfach alleine stehen.
    Aber Laura wusste, dass es die Menschen zu ihren Füßen am wenigsten gebrauchen konnten, wenn sie jetzt die Fassung verlor. Mit ihrer Größe von etwa 518 Metern hatte sie ein Gewicht von über einer Millionen Tonnen. Zwar wusste sie das nicht, aber sie wollte gar nicht erst wissen, was ein unbedachter Schritt von ihr alles ausrichten konnte.

    Herzlich Willkommen an Board. Du wirst hier sicherlich viele gleichgesinnte finden. Es ist nicht schlimm, dass du schüchtern bist. Ich denke, wir alle haben uns am Anfang schwer getan, uns hier vorzustellen.
    Wenn du gerne Geschichten liest, würden sich die Autoren auch freuen, wenn du ihnen ein Kommentar hinterlässt. Ich für meinen Teil freue mich immer, wenn es Anregung gibt. Also einfach mal trauen.

    Super Fortsetzung wie immer...haben wir eigentlich ein Gewicht zu der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ? Würde mich mal interessieren :)

    VLG hoffe das es bald weiter geht....

    Ihr Gewicht beträgt im Moment ca. 34.000 Tonnen laut [lexicon='gts',''][/lexicon] converter ;)



    An Gianleen: Prima Fortsetzung, toll dargestellt wie alltägliche Handlungen sich durch bloße Größe unterscheiden. Auch wenn ich mir vorgenommen habe nicht mehr so "oberlehrerhaft" zu sein: Du hast in dem Satz nachdem sich Laura wieder hingesetzt hat das "atmete" vergessen.

    Ich habe das "atmete" hinzugefügt. Danke fürs erwähnen. Ich habe kein Problem damit, wenn man mir sagt, wo ich einen Fehler gemacht habe. Das lässt sich leider nicht immer vermeiden. Selbst beim Korrekturlesen übersieht man häufig den ein oder anderen Fehler.

    Es freut mich, dass die beiden Kapitel so gut angekommen sind und ich denke, dass ich die Tage das nächste Kapitel schreiben möchte. Ehrlich gesagt ist es mein Ziel, die Geschichte recht zügig zu einem Abschluss zu bringen, um wenigstens eine vom Zettel zu haben. Darunter soll aber nicht die Qualität der Geschichte leiden.

    Herzlich Willkommen und viel Spaß hier. Ich bin mir sicher, dass sich die Collagenersteller und Geschichtenschreiber über dein Feedback freuen werden. Außerdem gibt es hier im Forum auch öfters Diskussionen, an denen man sich gut beteiligen kann ;)

    Kapitel 16: Hoher Besuch
    Ungeduldig wartete Laura darauf, dass die Präsidentin ihres Landes endlich erschien. Sie hatte lange gebraucht, um sich auf diese Situation vorzubereiten, aber wieder hatte ihr ihre Erfahrung auf der Arbeit geholfen.
    Die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] war in der Lage mit fast jeder Kriesensituation umzugehen. Bisher hatte sie es geschafft, mit ihrer gewaltigen Größe zu leben, ohne das dabei Personen zu schaden gekommen waren.
    Sie blickte in den Himmel und dachte daran, dass Thar und Ian sicherlich noch irgendwo versteckt warteten und ihre Forschung betrieben. Die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] war sich fast schon sicher, dass sie irgendwann wieder in dem Licht des seltsamen Strahls baden würde. Sie fragte sich, welche Größe sie dann wohl erreichen würde? Ihre 152 Meter erschienen ihr schon gewaltig, aber sie wusste, dass es sicherlich noch viel viel größer ging.
    Sie blickte wieder hinab auf die Kaserne. Selbst im Sitzen hatte sie das Gefühl sich in einem riesigen Nest aus kleinen Insekten zu befinden. Wenn sie sich nicht konzentriere, waren die Menschen winzige Lebenwesen, die versuchten ihr Leben so normal, wie es ihnen möglich war, neben der gewaltigen [lexicon='Frau',''][/lexicon] zu leben.
    Laura hatte nie das Selbstbewusstsein gehabt, sich als schön zu bezeichnen. Aber nun bekam sie sehr viel Aufmerksamkeit. Es gab keinen Menschen in der Kaserne, der ihre Anwesenheit leugnen konnte. Sie ragte nun einmal auch im Sitzen 75 Meter in den Himmel.
    Laura strich sich zum gefühlten hundersten Mal eine Strähne aus dem Gesicht. Ihr entging nicht die kleine Kolonne an Autos, die sich der Kaserne näherten. Das Blaulicht der Streifenwagen schien förmlich zu schreien: „Hier kommt das höchste Oberhaupt des Landes.“
    Ihr Herz begann schneller zu schlagen, als die Autos in die Zufahrt bogen und dort erst einmal zum Stillstand kamen. General Henry hatte für einen angemessenen Empfang gesorgt, weshalb es etwas dauerte, bis die Autos tatsächlich auf das Gelände fuhren.
    Neugierig beobachtete sie, wie aus den winzigen Fahrzeugen noch winzigere Menschen stiegen. Sie schätzte ihre Größe aus der Distanz auf etwa einen Zentimeter. Es gab keinen Grund daran zu zweifeln, dass der Besuch sie bereits bemerkt hatte. Man konnte sie eigentlich gar nicht übersehen, wie sie dort stumm und vollkommen ruhig im Sitzen sogar den Ausguck der Kaserne überragte.
    Nichts in ihrer Nahen Umgebung konnte auch nur annähernd an ihre Größe reichen. Laura erschauderte, als sie sich wieder ihrer unglaublichen Größe bewusst wurde. Ihre Anspannung wuchs, als die winzigen Menschen nun langsam auf sie zu gingen. Dabei gingen sie zwischen zwei Reihen von Soldaten, die ihre Gewehre so angelegt hatten, wie das bei solchen Empfängen üblich war.
    Sie folgte ihnen mit ihren grünen Augen und versuchte dabei ein so unschuldiges Gesicht zu zeigen, wie ihr nur möglich war. Es war schon irgendwie seltsam, sich von so winzigen Geschöpfen Befehle erteilen zu lassen. Als Menschen würde man ja auch nie auf die Idee kommen unter einer Biene zu dienen.
    Laura gestand, dass der Vergleich nicht sehr fair war. Die Menschheit war nie eine Biene gewesen. Sie hingegen fühlte sich immer noch als Mensch. Sie hatte dort unten Freunde, Bekannte und frühere Arbeitskollegen. Ihr Freund war ein ganz normaler Mensch.
    Noch einmal blickte Laura an sich herunter, um zu schauen, ob alles saß- Das tarnfarbene Bikinitop versuchte ihre beiden Brüste in Position zu halten. Man konnte aber trotz des Stoffes die perfekte Form ihrer Busen erkennen. Weiter unten befand sich ihr Bikinihöschen. Sie bemerkte nicht, dass besonders hinten der Stoff zwischen ihren beiden Pobacken klemmte. Aber auch vorne hatte er sich in ihren Spalt geschoben. Ihre beiden Beine erstreckten sich links und rechts davon über den Platz. Sie hatte sie so gespreizt, dass sie angenehm saß, aber gleichzeitig die Menschen theoretisch bis an ihren Schritt herantreten konnten.
    Sie sah, wie sich die Menschen dennoch hinter ihren Füßen aufreihten und sie auf sicherer Entfernung betrachteten. Vermutlich war die Sorge doch noch zu groß, dass sie eine unbedachte Bewegung machen konnte.
    Als die Menge zum Stehen gekommen war, neigte Laura ihren Kopf, um die Präsidentin angemessen zu begrüßen. Geduldig wartete die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] darauf, dass man das Wort an sie richtete.
    „Sie müssen Laura Miller sein.“, erklang die zarte Stimme der Präsidentin durch ein Megafon. Sie hatte die Wahlen damals gewonnen, weil sie sich um die Menschen im Land gekümmert hatte und eine Nähe gezeigt hatte, die andere Politiker vermissen ließen.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] erschauderte leicht, als sie ihren Namen hörte. Es war komisch, wenn man direkt von einer so wichtigen Person angesprochen wurde. Sie war es überhaupt gar nicht gewohnt, von solcher Prominenz beachtet zu werden.
    „Es ist eine Ehre, Sie persönlich kennenzulernen, [lexicon='Frau',''][/lexicon] Präsidentin.“, hauchte sie. Dennoch dröhnte ihre Stimme über die Kaserne und war überall zu hören.
    „In den letzten Tagen habe ich viel von Ihnen gehört und auch einige Aufnahmen gesehen. Dennoch muss ich ehrlich sagen, dass Ihr Anblick dann doch noch einmal etwas anderes ist.“, sagte die Präsidentin mit aufgeregter Stimme.
    Sie machte eine Pause. Es war offensichtlich, dass Lauras gewaltige Größe sie aus dem Konzept gebracht hatte. Das war wohl eine Reaktion, an die sich die junge [lexicon='Frau',''][/lexicon] gewöhnen musste. Es wäre auch seltsam gewesen, wenn man keine Ehrfurcht vor ihrer gewaltigen Größe und damit verbundenen Kraft gehabt hätte.
    „Ich versichere Ihnen, dass ich weder Ihnen noch einem anderen Bürger dieses Landes Schaden zufügen möchte.“
    Plötzlich löste sich eine Person aus der Menge. Ein kleiner Tumult entstand, als man versuchte sie aufzuhalten. Doch Laura konnte sehen, wie die Präsidentin sich nun zwischen ihre beiden Beine begab. Seltsamer Weise folgte ihr niemand. Das konnte daran liegen, dass sie klare Befehle erteilt hatte oder weil sich niemand traute.
    Laura hielt den ersten Grund für wahrscheinlicher. Geduldig wartete sie, bis die Präsidentin in etwa fünf Meter Entfernung von ihrem Schritt stehen blieb. Nun musste sie den Kopf in den Nacken legen, um zu ihr hoch zu schauen. Laura hingegen konnte gerade noch an ihren beiden Brüsten vorbei nach unten schauen.
    „Aus der Nähe ist Ihre Erscheinung nur noch imposanter, [lexicon='Frau',''][/lexicon] Miller. Ihre Aussicht von dort oben, dürfte nicht schlecht sein.“
    Laura blinzelte. Versuchte die Präsidentin im Moment tatsächlich vollkommen normal mit ihr zu reden? Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sich dieses Treffen so entwickeln würde. Sie wusste nicht, was sie darauf anworten sollte, weshalb sie ihren Mund geschlossen hielt.
    „Ich weiß Ihre Kooperation zu schätzen, [lexicon='Frau',''][/lexicon] Miller. Sollten Sie daher einen Wunsch haben, so brauchen Sie diesen nur zu äußern. Sollte es in meiner Macht sein, Ihren Wunsch zu erfüllen, werde ich das tun.“
    Es war offensichtlich, dass es sich das Staatsoberhaupt nicht mit ihr verscherzen wollte. Laura wurde sich wieder bewusst, dass ihre neue Größe ihr auch neue Möglichkeiten bot. Plötzlich konnte sie Dinge tun, von denen sie vorher nur geträumt hatte. Viele wünschten sich sicherlich einen solchen Satz von der wichtigsten Person im Lande zu hören.
    „Ich danke Ihnen, [lexicon='Frau',''][/lexicon] Präsidentin. Ich bin froh, dass ich so aktzeptiert werde, wie ich jetzt bin. Die Situation ist sicherlich für beide Seiten nicht einfach. Wir alle müssen erst einmal lernen, mit meiner Größe umzugehen.“
    Wieder entstand eine Pause. Anscheinend war sich die Präsidentin nun auch nicht mehr sicher, wie sie mit der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] reden sollte. Laura wartete geduldig darauf, dass sie oder jemand anderes sagte.
    „Ich werde Sie morgen persönlich der Öffentlichkeit vorstellen, [lexicon='Frau',''][/lexicon] Miller. Ich fürchte, Ihre Existenz lässt sich nicht weiter vor der Bevölkerung verschweigen. Es ist ein Wunder, dass durch die Medien bisher nichts durchgesickert ist.“, meinte die Präsidentin und versuchte dabei schon fast wie eine besorgte Mutter zu wirken.
    „Ich verstehe.“, antwortete Laura.
    „Dürfte ich Sie bitten, sich kurz zu stellen?“, fragte sie die Präsidentin.
    Laura nickte perplex, ehe sie sie langsam mit der Hilfe ihrer Hände ihren Po vom Boden hob. Langsam stieg ihr Kopf weiter und weiter gegen Himmel. Es dauerte etwas, bis sie sich zu ihrer vollen Größe aufgerichtet hatte, da sie aufpassen musste, dass sie nicht versehentlich auf jemanden trat. Am Ende stand sie mit ihren Füßen auf der eingedrücken Stelle, wo vorher ihr Po gesessen hatte.
    Sie blickte hinab zu der noch kleiner wirkenden Präsidentin. Ihr Körper war nun ein großer dunkler Schatten, der über die gesamte Kaserne in den Himmel ragte. Laura badete im sanften Sonnenlicht. Vorsichtig klopfte sie den Dreck von ihren Pobacken. Die Teerklumpen schlugen heftig auf den Boden auf, wo sie in tausende kleinere zersprangen.
    „Es wäre wohl keine gute Idee, wenn Sie in die Stadt gehen würde. Das würde leicht zu einer Massenpanik führen. Also schlage ich vor, dass Sie erst einmal hier bleiben, bis sich alle an Ihre Größe gewöhnt haben.“
    Laura nickte, ehe sie fragte: „Darf ich mich wieder setzten?“
    „Oh, ja natürlich.“, hörte sie die Antwort der Präsidentin.
    Wieder versuchte sich Laura so vorsichtig, wie es ihr möglich war, zu setzen. Sie war sich sicher, dass jeder in der Menge den Atem anhielt, als ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] förmlich auf sie zu rollten. Sie blieben aber zum Glück quasi an der selben Stelle liegen, wo sie auch vorher schon gewesen waren. Nur befand sich nun an den Fersen ein Haufen Teer, den Laura davon geschoben hatte.
    Lauras gewaltiger Po hatte zusätzlich ein leichtes Beben ausgelöst, als er auf den Boden aufgekommen war. Die junge [lexicon='Riesin',''][/lexicon] atmete erleichtert tief durch, als sie wieder saß. Ihre gewaltige Größe löste in ihr immer mehr gemischte Gefühle aus. Sie war sich wieder bewusst geworden, wie überlegen sie den Menschen nun war.
    „Da diese Angelenheit nun geklärt ist, muss ich mich leider erst einmal von Ihnen verabschieden. Wäre es Ihnen recht, wenn wir uns heute Abend in aller Ruhe unterhalten würden?“
    „Wenn das Ihr Wunsch ist, bin ich gerne bereit mit Ihnen zu sprechen.“, sagte Laura mit leicht zitternder Stimme. Sie wusste noch immer nicht, wie genau sie jetzt mit der Präsidentin umgehen sollte.
    Sie sah sah dabei zu, wie die winzige [lexicon='Frau',''][/lexicon] wieder zwischen ihren Beinen entlang zurück zu den anderen Menschen ging. Dort wurde sie entfangen, ehe der gesamte Truppe sich wieder in Bewegung setzte.
    Laura verlor recht schnell das Interesse daran, dem langsamen Gang weiter zuzuschauen. Stattdessen legte sie sich komplett auf den Boden, um zum Himmel zu schauen. Sie beobachtete, wie die winzigen weißen Volken vorüber zogen, während sie sich in der Sonne sonnte. Seltsamer Weise brauchte sie keine Angst vor einem Sonnenbrand zu haben, obwohl die Strahlen am heutigen Tag recht stark waren. Es hatte sich eben nicht nur ihre Größe geändert.
    Laura nutzte die Zeit, um über das Gespräch mit der Präsidentin nachzudenken. Sie wusste wirklich nicht, was sie davon halten sollte, wie diese mit ihr gesprochen hatte. Zwischen den wenigen Fernsehauftritten, die sie gesehen hatte, und ihrem jetzigen Treffen gab es deutliche Unterschiede. Sie wusste aber auch ehrlich gesagt nicht, was die Präsidentin wirklich für ein Mensch war. Vielleicht würde sie das auch nie herausbekommen.

    Nun es spielt in keinem spezifischen Land. Von den Nachnamen her könnte es die USA oder England sein. Aber es könnte auch ein Staat sein, der gar nicht existiert.

    Das erinnert mich ein wenig an einen Comic, in dem am Ende alle Frauen auf der Welt größer werden :D Genauso gibt es aber auch schon ein paar Geschichten, in denen die Menschheit auf Planeten landen, in denen die Frauen größer sind als die Männer.

    Ich glaube aber nicht, dass es dann eine Gleichberechtigung gäbe. Alleine der Größenunterschied und der damit verbundene Kraftunterschied würde die Männer für viele Berufe, die viel Kraft erfordern, stark benachteiligen. Genauso ist es mit Sportarten oder Berufen, die eine bestimmte Körpergröße erfordern.

    Bisher habe ich mir so eine Welt aber noch nie vorgestellt, weil mich es einfach mehr reizt, dass eine einzige [lexicon='Frau',''][/lexicon] zu einer [lexicon='Riesin',''][/lexicon] wird und sich die gesamte Menschheit sich mit dem Problem auseinander setzten muss. Grundsätzlich ist die Idee aber natürlich interessant. Nur weiß ich nicht, ob ich in einer solchen Welt gerne leben würde. Dort wäre die Gefahr wohl einfach zu groß, auf eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zu treffen, die mir Schmerzen zu fügen möchte und davon bin ich eher kein Freund :D