Beiträge von Gianleen

    Florian und Miriam, etwa 2 Stunden und 45 Minuten nach dem Beginn des Phänomens

    Von meinem Platz auf Miriams riesiger Hand aus, sehe ich dabei zu, wie meine Freundin den Arzt wieder auf den Boden absetzt. Dabei bückt sie sich wieder, weshalb es auch für mich ein gutes Stück nach unten geht. Ich kann sehen, wie der Mann stolpernd von ihrer anderen Hand eilt, um dann in die Richtung des Forschungsgebäude zu eilen. Währenddessen bittet meine Freundin ihn noch einmal: "BITTE HELFEN SIE UNS."
    Ich kann sehen, wie er bei der lauten Stimme zusammenzuckt. Aber anstelle zu antworten, eilt er weiter auf das Forschungsgebäude zu. Ich frage mich, ob er meiner Freundin wirklich helfen kann. Gleichzeitig frage ich mich, ob es bei dem Mann um Doktor Alberts handelt. Seine Stimme hat jedenfalls eine gewisse Ähnlichkeit mit der am Telefon gehabt. Doch ich kann diese Gedanken nicht lange verfolgen, da sich meine Freundin nun vor dem Institut auf ihren Po setzt.

    Ich meine zu hören, wie die Steine unter ihrem Gewicht pulverisiert werden. Ich kann sehen, wie sie ihre beiden Beine zusammendrückt und damit schon einmal den Blick auf ihren Schambereich verhindert. Aber aus meiner erhöhten Position kann ich natürlich immer noch genug sehen. Ich zwinge mich aber dazu, wieder hinauf zu blicken. Dabei streife ich ihre gewaltigen Brüste, die sich nun wieder auf meiner Höhe befinden. Ich stelle dabei fest, dass meine Freundin schon wieder ein wenig größer geworden ist. "Hört denn dein Wachstum gar nicht mehr auf?", rutscht mir die Frage heraus, die ich mir in diesem Moment stelle.

    Ich bekomme aber keine Antwort. Entweder hat meine Freundin die Frage gar nicht gehört oder sie zieht es vor, nicht darauf zu antworten. Während ich ihr schönes Gesicht betrachte, erinnere ich mich an ihre Worte an den Doktor. Sofort bekomme ich ein ungutes Gefühl. "Was meintest du eigentlich, als du zu dem Doktor meintest, dass du nicht wüsstest, was das Wachstum in dir auslöst?"
    Miriam sieht mich ein wenig erstaunt an, ehe sie den Blick traurig senkt. So leise sie kann, antwortet sie: "Ich kann nur dafür sprechen, was meine neue Größe in mir auslöst. Es ist nicht ganz einfach in Worte zu fassen, aber je größer ich werde, desto weniger Probleme habe ich mit dieser Situation. Du kannst dir nicht vorstellen, wie es sich anfühlt so groß zu sein. Ich fühle mich überraschend gut. Was daran liegt, dass ich mir schon öfters vorgestellt habe, so riesig zu sein. Es nun zu erleben, ist ein berauschendes Gefühl. Aber ich habe auch Angst. Ich möchte niemanden verletzen und es ist schwierig mit meiner neuen Kraft vernünftig umzugehen."
    Ich sehe sie fassungslos an, da ich nicht verstehen kann, wie meine Freundin diese Situation auch noch gut finden kann. Doch als sie mich anblickt, öffnete sich mein Mund vor Erstaunen. An ihrem Blick erkenne ich, dass in ihr eine Art Kampf stattfindet. Es scheint so, als hätte ihre neue Größe eine verborgene Seite meiner Freundin zum Vorschein gebracht und ich bin mir nicht sicher, ob mir diese gefällt.

    Also wenn du zu Hause groß sein willst, würde sicherlich das ein oder andere Modellhaus auch helfen. Ich meine man könnte sich auch so kleine Kacheln kaufen, auf denen ein Haus gleich mit Umgebung steht. Ich bin mir aber nicht sicher.

    Bei der Namenswahl könnte man natürlich auch verniedlichen nehmen wie: Hänschen

    Florian und Miriam, etwa 2 Stunden und 30 Minuten nach dem Beginn des Phänomens

    Ohne Vorwarnung macht meine Freundin einen Schritt nach vorne, ehe sie sich auf die Knie fallen lässt, die donnernd auf den gepflasterten Platz krachen. Erst vor einer Woche war dieser fertiggestellt worden. Nun pulverisiert meine Freundin einen Teil der Steine. Ich habe Mühe, mich überhaupt auf ihrer Hand zu halten. Erschrocken ringe ich nach Luft, während sich etwas über mir ihre beiden Erhebungen langsam von dem Schock erholen. Ich blicke auf den Forscher, der verzweifelt versucht, die Tür aufzuschließen. Doch er scheint noch immer nicht den richtigen Schlüssel gefunden zu haben. Immer wieder wirft er einen Blick über seine Schultern. Dennoch sieht er die riesige Hand nicht kommen. Aber selbst wenn er bemerkt hätte, was meine Freundin vorhat, wäre er ihr nicht entkommen. Zielstrebig umschließen ihre langen Finger den im Vergleich zu ihrer Hand winzigen Menschen.

    Schrille Schreie ertönen von dem Mann, der von meiner Freundin zu ihrem schönen Gesicht gehoben wird. Sie mustert ihn mit einer Mischung aus Neugierde und Hilflosigkeit. "Sie müssen mir helfen.", murmelt sie. Ich kann mir vorstellen, dass sein Gesicht in diesem Moment noch einmal blasser wird. Doch mein Blick auf ihn wird von den beiden großen Erhebungen verdeckt. Dafür kann ich aber seineGeschreie mehr als deutlich hören: "Bitte tun Sie mir nichts. Ich habe Frau und Kinder."
    Es scheint als habe der der Mann, die Worte meiner Freundin gar nicht verstanden. Die Hand, auf der ich mich befinde, erzittert leicht, ehe ich Miriam antworten höre: "Ich werde Ihnen nichts tun. Aber bitte helfen Sie mir. Sie müssen das Wachstum stoppen... Sonst passiert noch etwas Schlimmes."
    Ich kann die Panik in ihrer Stimme deutlich hören. Die Antwort des Doktors geht in einem lauten Keuchen unter. Auch Miriam scheint die Antwort nicht gehört zu haben, weshalb der Doktor seine Worte wiederholt: "Ich weiß nicht, ob ich das kann. Ich...", seine Stimme setzt aus, als sich meine Freundin plötzlich wieder zu ihrer vollen Größe aufrichtet. Gleichzeitig hebt sie ihre Arme über ihren Kopf, wodurch der Doktor und ich weit über die umliegenden Dächer gehoben werden. In der Stadtmitte erkenne ich zwei weitere Riesinnen. Aber als ich mich umblicke, erkenne ich noch ein paar weitere.

    "Sie müssen mir und diesen anderen Frauen helfen. Wer weiß schon, wie groß wir werden. Wer weiß schon, was diese Verwandlung in ihnen hervorruft..." Ich höre, wie Miriam einmal tief durchatmet, ehe sie leise hinzufügt: "Oder in mir."
    Ehe wir über ihre Worte nachdenken können, geht es für uns wieder nach unten auf die Höhe ihres Gesicht. Noch immer ist sie am wachsen. "Ich... ich werde tun, was ich kann. Aber bitte lasst mich wieder runter..." Sofort frage ich mich, ob er ihr auch wirklich helfen kann. Aber als ich auf Miriam schaue, wird mir sofort bewusst, dass er das besser tun sollte. Ansonsten würde nicht nur er in großen Schwierigkeiten stecken...

    Eine echt klasse Bildersammlung. Die Gifs sind echt super, obwohl ich bei 6 meine Bedenken habe, dass das Gebäude diese Erschütterungen lange aushält. Aber auch die restlichen Riesinnen machen einen guten Eindruck. Da ist es wirklich schwer, sich für eine Favoritin zu entscheiden.

    Florian und Miriam, etwa 2 Stunden und 20 Minuten nach dem Beginn des Phänomens

    Plötzlich erschaudert Miriam. Ihre Handfläche, dir mir als sitz dient, erzittert dabei heftig. Als ich hoch zu ihrem Gesicht schaue, sehe ich, dass sie ihre Augen geweitet hat. Ihr Mund steht offen und sie scheint eine Mischung von Erstaunen und Schrecken zu spüren. Ein weiteres Mal erzittert die riesige Frau, die inzwischen über 20 Meter groß ist. Dann passiert das Unfassbare. Vor meinen Augen beginnt meine Freundin rasant ein gutes Stück zu wachsen. Binnen einer Minute schießt sie förmlich in die Höhe und erreicht eine Größe von 30 Metern. Entsetzt blickte ich hinauf zu dem riesigen Gesicht. Mein Herz begannt zu rasen und ich fühle mich hilflos. Es scheint nichts, aber auch wirklich gar nichts zu geben, was ich in diesen Moment für meine Freundin tun kann. Ich sehe, wie sich ihre schönen roten Lippen aufeinanderdrücken, ehe sie zischt: "OH MEIN GOTT!"

    Wir beide brauchen einen Moment, um zu bemerken, dass das Wachstum sich nun wieder verlangsam habt. Dennoch können wir uns beide nicht erklären, warum es zu diesem plötzlichen Wachstumsschub gekommen ist. Ich kann deutlich hören, wie meine Freundin einmal tief ein- und ausatmetet. Mein Blick fällt dabei wieder auf ihre beiden Erhebungen, die natürlich auch gewaltig an Größe dazu gewonnen haben. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass meine Freundin gerade etwa 10 Meter gewachsen ist. Ihre Größe schätze ich noch immer an den umliegenden Gebäuden ab, aber auch das wird, wenn ihr Wachstum nicht aufhört, bald nicht mehr möglich sein. Ohne Vorwarnung setzt sich die riesige Frau wieder in Bewegung. Ich wende meine Aufmerksamkeit wieder auf die Straße. Links und rechts erkenne ich die Grünanlagen, die den Bürgersteig von den hohen Gebäuden der Universität trennen. Mir ist in dem Moment gar nicht bewusst, dass ich nun die selbe Aussicht habe, die vor wenigen Augenblicken noch meine Freundin hatte. Vermutlich hat sie sich nur deutlich größer gefühlt. Ich hingegen fühle mich winzig auf der riesigen Handfläche. Ihre Hand ist nun fast so breit, wie ich groß bin.

    Während ich so auf die Straße schaue, fällt mir auf, dass meine Freundin nun deutlich schneller voran kommt. Das liegt zum einen daran, dass sie deutlich größer ist, aber ich merke auch, das sie sich für einen Schritt nicht mehr ganz so lange Zeit lässt. So kommt es, dass wir kurze Zeit später das Hauptgebäude der medizinischen Fakultät erreichen. Ich kann von meiner erhöhten Position aus das Krankenhaus sehen, was sich etwa 500 Meter weiter befindet. Krankenwagen mit Blaulicht stehen davor. Anscheinend hat es viele Verletzte und womöglich auch schon Tote gegeben. Ich hoffe einfach nur, dass keiner davon von meiner Freundin verletzt wurden ist. Als ich meinen Blick wieder auf das Gebäude werfe, welches meiner Freundin etwa bis zu den Schultern reicht, bemerke ich, dass ein Mann gerade damit beschäftigt ist, die Tür abzuschließen. Von hier oben sieht er ziemlich winzig aus, aber ich nehme an, dass er für Miriam noch einmal deutlich winziger ist. Seltsamer Weise scheint er meine riesige Freundin noch nicht bemerkt zu haben, obwohl sie nur etwa 25 Meter hinter ihm mitten auf der Straße steht. Ihre über vier Meter langen Füße sperren dabei die komplette Straße. Als er sich endlich umdreht, sieht es so aus, als bekäme er den Schock seines Lebens. Ein schriller Schrei schallt zu mir hinauf und ich sehe, wie er sich gegen die Tür drückt. "ICH... ICH BRAUCHE IHRE... HILFE!", donnert die Stimme meine Freundin vom Himmel herab. Ich muss mir die Ohren zu halten, so laut ist sie. Als das piepen im Ohr nachlässt, sehe ich, dass Miriams Hilferuf eher das Gegenteil erreicht hat, als sie sich erhofft hatte. Der Mann versucht jetzt nervös die Tür wieder zu öffnen. Offensichtlich läuft uns die Zeit davon, da er sicherlich die Türe sofort wieder verschließen wird, sobald er im Haus ist. Was sollen wir nur tun?

    Florian und Miriam, etwa 2 Stunden und 10 Minuten nach dem Beginn des Phänomens

    Es ist noch nie ein weiter Weg von unserer gemeinsamen Wohnung bis zur Universität gewesen. Das medizinische Institut liegt zwar genau auf der anderen Seite der Universität von unserem trauten Heim aus, aber bis dahin dauert der Fußweg mit einer normalen Größe höchstens eine halbe Stunde. Das hängt immer so ein bisschen davon ab, wie viel gerade auf den Straßen los ist und ob man sich durch Massen an Studenten schlängen muss. Niedertramplingen verfügt über eine große und bekannte Universität, weshalb nicht gerade wenige Studenten an dieser studieren. Normaler Weise beachte ich meinen Weg zur Vorlesung nicht besonders. Doch dieses Mal ist es anders. Ich befinde mich etwa auf einer Höhe von über zehn Metern. Das ist schon einmal der erste Unterschied, den ich bemerke. Von hier oben hat man eine gute Aussicht auf die Straße, in der Miriam und ich leben. Mit jedem Schritt geht es für mich leicht auf und ein wenig weniger bergab. Noch immer ist Miriam am wachsen, doch der Unterschied fällt mir weniger auf, da Miriams Größe im Vergleich zu ihrem Wachstum immer mehr zu nimmt. Deshalb bemerke ich überhaupt nicht, dass ihr Wachstum nicht abnimmt sondern beginnt stetig zuzunehmen.

    Als wir eine Seitenstraße erreichen, haben wir einen relativ freien Blick auf die Innenstadt, die teilweise in einem Tal liegt. Deshalb haben wir eine ziemlich gute Sicht auf das Zentrum, in dem besonders zwei Riesinnen auffallen. Die eine von ihnen ist gewaltig. Selbst Miriam muss im Vergleich zu ihr ein winziges Kind sein. Aber auch die andere Riesin muss größer sein als meine Freundin. Ich erkenne das an den umliegenden Häusern. "SIEHT SO AUS, ALS WÄRE ICH NICHT DIE EINZIGE RIESIN...", donnert Miriams Stimme von ihrem etwa vier Meter höheren Mund herunter. Ich muss mir die Ohren zu halten und habe dennoch Schmerzen. Für einen kurzen Moment habe ich Angst, dass mir das Trommelfeld platzt. Ohne von meiner Pein etwas zu bemerken, setzt sich Miriam wieder in Bewegung. Ich blicke herunter und stelle fest, dass sie jeden ihrer Schritte gut überlegt. Immer wieder schaut sie, wo sie ihre nackten Füße am besten absetzen kann, ohne für großen Schaden zu sorgen. Die abgestellten Autos auf der Straße erschweren ihr die Situationen. Wegen den getönten Scheiben lässt sich kaum sagen, ob sich darin noch Insassen befinden oder ob diese vor der riesigen Frau geflohen sind. Ich sehe, wie die Leute versuchen vor ihr zu fliehen. Sie haben das Glück, dass Miriam nicht auf der Jagd nach ihnen ist. Ansonsten wäre es für die Riesin kinderleicht gewesen, sie wieder einzuholen.

    Aber meine Aufmerksamkeit driftet schon bald von der Straße ab. Auf meiner Höhe befinden sich die beiden gewaltigen Brüste. Ohne das ich groß etwas dagegen tun kann, wendet sich mein Blick auf die beiden riesigen Erhebungen. Als ich sie aus der Nähe sehe, öffnet sich mein Mund vor Staunen. Es ist erschreckend, wie groß die beiden Busen sind. Sie sind ein deutliches Stück höher als ich groß bin. Ihre Breite schätze ich ungefähr auf meine Größe. Miriam hat schon immer große Busen gehabt, doch dank ihrer neuen Größe sind sie einfach gigantisch. Bei dem Gedanken, wie schwer die beiden Erhebungen sind, wird mir schwindelig. Ich muss meinen Blick von den beiden wackelnden Dingern abwenden und betrachte stattdessen den restlichen Körper meiner Freundin. Ich stelle fest, dass ihre nackte Haut mehrere rote Stellen hat. Ich vermute, dass an diesen ihre Kleidung nicht nachgegeben hat. Es muss wohl ein ziemlich schmerzhafter Moment gewesen sein, als die Kleidung zu eng wurde. Aber zum Glück finde ich keine wirklich ernsten Verletzungen. Dennoch bin ich nicht gerade glücklich darüber, dass mir dieser Umstand erst jetzt aufgefallen ist. Aber Miriam ist nun einmal nackt und ich kann einfach nicht anders, als auf bestimmte Stellen zu schauen. Als ich den Blick wieder auf die Straße wende, merke ich, dass ich nun noch weiter oben bin. Genauso stelle ich fest, dass meine Freundin inzwischen den Campus erreicht hat, der erschreckend leer ist. Die Studenten scheinen alle geflohen zu sein. Ich kann es ihnen nicht verübeln. Wäre Miriam nicht meine Freundin, wäre ich vermutlich auch in meiner Wohnung geblieben, weil ich mich dort sicherer fühlen würde. So aber ist für mich tatsächlich der sicherste Ort hier bei meiner Freundin. Ich bin mir sicher, dass sie mich vor allen Gefahren schützen wird, die diese Situation für mich birgt. Deshalb schaue ich hoch zu ihrem riesigen und schönen Gesicht und lächele verliebt. "Ich liebe dich.", hauche ich, doch es kommt keine Antwort. Vermutlich bin ich einfach zu leise gewesen. Ich hoffe dennoch, dass der Doktor eine Lösung für das Problem findet. Ansonsten wird Niedertramplingen wirklich zu einem Ort der Niedergetrampelten.

    Also mir gefällt das Schild auch. Es passt einfach richtig gut zu der Situation von Giantesslover. Außerdem wirkt die Situation wirklich sehr echt. Wie fühlt sich der Schuh denn so an? Du kannst uns doch sicherlich von deinem Erlebnis erzählen. Du scheinst es ja schließlich heil überstanden zu haben :D

    Florian und Miriam, etwa 2 Stunden nach dem Beginn des Phänomens

    Inzwischen war Miriam fast 14 Meter groß. Damit war zumindest schon einmal der Scheitel in der Höhe der Regenrinnen einiger Dächer. Da in der Gegend sich eine bunte Mischung an Häusern befand, ragte sie damit sogar schon über das ein oder andere Haus des Viertels. Aber unser Haus befand sich in einer Straße, in der viele Häuser für Studentenwohnungen gebaut worden waren. Miri sah mich noch immer mit hilfesuchenden Augen an. "Ja aber wie?", fragte sie mit ihrer lauten Stimme. Das Wachstum schien einfach nicht aufzuhören. Tatsächlich hatte es den Anschein, als würde es sich noch einmal beschleunigen. Fieberhaft versuchte ich zu überlegen, was ich tun konnte, um meiner Freundin zu helfen. Man sah ihr an, dass sie Situation sie mental vollkommen fertig machte. So aufgelöst hatte ich sie noch nie gesehen. Plötzlich kam mir eine Idee und ich hätte am liebsten mir die Hand gegen die Stirn geschlagen, aber dafür war der Griff meiner Freundin zu stark.

    "Was hältst du davon, wenn wir Hilfe bei einem Professor unserer Uni suchen? Bei so vielen schlauen Wissenschaftlern muss es doch jemanden geben, der Ahnung davon hat, was hier gerade passiert.", sprach ich meine Gedanken aus. Sofort hellte sich das Gesicht meiner Freundin wieder auf. Ehe ich mich versah, ging es für mich in die Richtung der roten Lippen. Ich hatte keine Chance mich gegen den feuchten Kuss ihrer riesigen Lippen zu wehren. Mein ganzer Kopf machte Bekanntschaft mit ihrem Mund. Für einen recht langen Moment bekam ich keine Luft. Es half auch nichts, sich gegen den Griff zu wehren. Miriam war einfach zu stark, als das ich eine Chance gehabt hätte, ihren Griff auch nur ein wenig zu öffnen. Als ihre Lippen meinen Kopf endlich wieder freigaben, rang ich nach Luft. Es dauerte etwas, bis sich mein Herz beruhigte. Die pure Stärke meiner Freundin machte mir Angst. Der Kuss hatte mir deutlich gemacht, dass die junge Frau überhaupt keine Ahnung davon hatte, welche Kraft sie nun besaß.

    "M-miri?", hauchte ich. Sofort entfernte sich die riesige Hand mit mir ein Stück von dem wachsenden Gesicht, sodass mich meine Freundin wieder anschauen konnte. "Oh Gott, Flo. Du bist ja ganz blass. Habe ich dir etwa wehgetan?", fragte sie besorgt. Sofort lockerte sich ihr Griff ein wenig um ihren Oberkörper. Kurz befürchtete ich, dass ich womöglich aus ihrem Griff rutschen könnte, aber sie hielt mich immer noch gut fest. "Nein, keine Sorge. Ich habe keine Schmerzen. Allerdings war dein Kuss ziemlich atemberaubend. Könntest du in Zukunft etwas vorsichtiger sein?" Sie nickte und wurde leicht rot. Anscheinend schämte sie sich dafür, dass sie mich so behandelt hatte. Das ähnelte der Miriam schon wieder, die ich kannte und so sehr liebte. "Würdest du mich dann vielleicht absetzten, damit ich einen Professor anrufen kann?" Erneut nickte meine Freundin nur, ehe der Fahrstuhl Hand sich plötzlich wieder in Bewegung setzte. Zu meiner Überraschung ging es aber nicht steil nach unten. Stattdessen setzte mich meine Freundin einfach auf ihrer anderen Handfläche ab, wo sich ihre schlanken Finger langsam von mir lösten. Ich musste schmunzeln, als ich daran dachte, dass meine Freundin noch immer schlank war, da sich ihre Proportionen ja nicht geändert hatten.

    Aber jetzt war nicht der Zeitpunkt, um den wunderschönen Körper meiner Freundin zu bewundern. Stattdessen nahm ich mein Smartphone und suchte auf der Seite der Uni nach einer Handynummer. Ich fand die Nummer des medizinischen Instituts. Zwar vermutete ich, dass ich dort um die Uhrzeit vermutlich niemanden mehr erreichen würde, aber ich versuchte es trotzdem. Immerhin wurde ich verbunden, was schon einmal ein gutes Zeichen war. Doch danach wartete ich ungeduldig darauf, dass endlich jemand den Anruf annahm. Als ich schon fast aufgab, meldete sich plötzlich ein älterer Herr zu Wort: "Guten Tag, Doktor Alberts mein Name, wie kann ich Ihnen helfen?"
    "Guten Tag. Ich heiße Florian Engels und ich bin Student an der Uni. Ich weiß nicht, wie ich Ihnen das erklären soll. Meine Freundin und ich haben ein Problem, bei dem wir Ihre Hilfe benötigen, aber das lässt sich nur schwer am Telefon beschreiben. Am besten kommen wir deshalb zu Uni und Sie sehen sich das Problem einmal genau an. Wäre das vielleicht möglich? Es ist wirklich dringend."
    "Ich hatte eigentlich vor jetzt gleich Feierabend zu machen, also wäre es gut, wenn Sie mir vielleicht ein paar Details nennen würden.", antwortete die Stimme freundlich. Immerhin hatte er nicht gleich aufgelegt. Ohne Vorwarnung setzte sich meine Freundin in Bewegung. Sie machte einen vorsichtigen Schritt nach vorne. Ich verlor mein Gleichgewicht und landete auf meinem Hintern auf ihrer Hand. Fast wäre mir das Smartphone heruntergefallen. "Haben Sie vielleicht etwas von dieser seltsamen Energiewelle mitbekommen?", fragte ich. "Ja das habe ich.", antwortete Doktor Alberts. "Gut. Seitdem ist meine Freundin am Wachsen und wir bräuchten Ihre Hilfe, damit sie nicht noch größer wird. Wir sind auch schon auf den Weg zu Ihnen, also bitte helfen Sie uns." Der Doktor antwortete etwas, doch im selben Moment ertönte eine unglaublich laute Stimme aus der Ferne: "Doktor Morpheus, Doktor! Helfen sie mir bitte. Sie müssen doch was haben, womit sie mich heilen können." Sofort bleibt meine Freundin wie erstarrt stehen. Wir beide wissen sofort, dass die laute Frauenstimme nur eins bedeuten kann. Miriam ist nicht die einzige Frau in dieser Stadt, die am wachsen ist. Genauso merke ich, dass Doktor Alberts aufgelegt hat. "Ich glaube wir sollten uns beeilen. Ich weiß nicht, ob dieser Doktor Alberts noch lange im Medizinischen Institut ist." Sofort befreit sich Miriam aus ihrer kurzen Starre und setzt sich wieder in Bewegung. Bei jedem Schritt schien sie aber darauf zu achten, dass sie nicht aus Versehen ein Auto oder Menschen unter ihrer Sohle begrub.

    Florian und Miriam, etwa 1 Stunde und 45 Minuten nach dem Beginn des Phänomens

    "Ach du Scheiße...", wiederholte ich meine Worte. Mit offenem Mund starrte ich meine Freundin an. Schon in der Wohnung war sie mir gewaltig vorgekommen. Aber nun auf der Straße wurde mir das Ausmaß ihrer Größe erst vollkommen bewusst. Es dauerte etwas, bis ich mich von dem Anblick erholte. Inzwischen ragte sie über zwölf Meter in den Himmel. Ihre Füße belegten eine freie Parklücke direkt vor dem Haus. Ich konnte sehen, wie sie noch immer langsam größer wurden. Sie blockierte damit gleichzeitig Teil der Straße. Im Moment dachte aber sowieso niemand daran, an der riesigen Frau vorbeizufahren. Die Autos mussten angehalten haben. Als ich mich umsah, fiel mir auf, dass ich nicht der Einzige war, der auf meine Freundin blickte. Immer mehr Leute kamen dazu, die es sich nicht entgehen lassen wollten, eine zwölf Meter riesige Frau zu sehen.

    Sie alle hielten aber im Gegensatz zu mir mehrere Meter Abstand. Mein Blick wanderte erneut ihren wunderschönen Körper hinauf, ehe ich wieder bei ihrem gewaltigen Vorbau landete. Meine Freundin hatte schon immer relativ große Brüste gehabt. Mit Körbchen Größe D hatte sie die größten in ihrem und meinem Freundeskreis. Jetzt waren die beiden Erhebungen deutlich größer. Aber wenigstens schienen sie für Miriam nicht größer geworden zu sein. "Schatz?", donnerte ihre Stimme plötzlich vom Himmel. Die Riesin machte vorsichtig zwei Schritte zurück, ehe sie sich leicht vorbeugte, bis das Gesicht über mir zu sehen war.

    Ehe ich mich versah, langte eine riesige Hand nach mir. Ihre Finger umschlossen mühelos einen großen Teil meines Körpers. Dennoch war der Griff sanft und ich hatte keinerlei Schmerzen. Als ich begriff, was gerade passierte, war ich schon auf dem Weg nach oben. Ich bekam ein flaues Gefühl im Magen, als es so wirkte, als würde der Boden unter meinen Füßen fortgerissen. Wie in einem Fahrstuhl ging es für mich an dem gewaltigen Körper meiner Freundin vorbei. Nun sah ich nicht nur ihr stetiges Wachstum, sondern ich konnte es auch spüren, wie ihre Finger größer wurden. Vor ihrem Gesicht, welches sich auf der Höhe des Daches der umliegenden Häuser befand, hörte sie auf die Hand zu bewegen. Sie musterte mich besorgt mit ihren blauen Augen. "M-mi-miri?", stammelte ich.

    Die Riesin lächelte für einen kurzen Augenblick sanft. Doch der Ausdruck verschwand schnell wieder von ihrem Gesicht. Ich fragte mich, was wohl passiert war. Hatte das alles etwa mit der seltsamen Schockwelle zu tun, die ich gespürt hatte? "Es tut mir Leid, Flo.", hauchte sie plötzlich. Ihre laute Stimme schien meinen Körper zu durchfluten. Ich erschauderte kurz, ehe ich mich fragte, wofür sie sich entschuldigte. "W-was ist passiert?", fragte ich, obwohl ich wusste, dass sie es mir selbst nicht sagen konnte. Sie sah mich wieder hilfesuchend an, als sie sagte: "Auf dem Rückweg hatte ich plötzlich so ein komisches Gefühl. Im nächsten Moment habe ich einfach begonnen zu wachsen. Es ist..." Sie brach mitten im Satz ab. Im nächsten Moment sagte sie vollkommen aufgelöst: "Ich weiß nicht, was ich machen soll. Sie mich doch an. Ich bin einfach nur riesig! Und ich werde immer noch größer. Warum passiert das? Ich will das nicht!" Sie war immer lauter geworden, weshalb ich mir die Ohren zu halten musste. Ich versuchte so ruhig zu antworten, wie ich nur konnte: "Wir finden schon eine Lösung, Miri. Vielleicht gibt es ja noch andere Menschen, die ebenfalls am wachsen sind." Noch wussten wir nichts von den Ereignissen in der Stadt, aber das würde sich bald ändern, wenn Miriam über die Dächer hinwegblicken konnte.