Florian und Miriam, etwa 2 Stunden und 45 Minuten nach dem Beginn des Phänomens
Von meinem Platz auf Miriams riesiger Hand aus, sehe ich dabei zu, wie meine Freundin den Arzt wieder auf den Boden absetzt. Dabei bückt sie sich wieder, weshalb es auch für mich ein gutes Stück nach unten geht. Ich kann sehen, wie der Mann stolpernd von ihrer anderen Hand eilt, um dann in die Richtung des Forschungsgebäude zu eilen. Währenddessen bittet meine Freundin ihn noch einmal: "BITTE HELFEN SIE UNS."
Ich kann sehen, wie er bei der lauten Stimme zusammenzuckt. Aber anstelle zu antworten, eilt er weiter auf das Forschungsgebäude zu. Ich frage mich, ob er meiner Freundin wirklich helfen kann. Gleichzeitig frage ich mich, ob es bei dem Mann um Doktor Alberts handelt. Seine Stimme hat jedenfalls eine gewisse Ähnlichkeit mit der am Telefon gehabt. Doch ich kann diese Gedanken nicht lange verfolgen, da sich meine Freundin nun vor dem Institut auf ihren Po setzt.
Ich meine zu hören, wie die Steine unter ihrem Gewicht pulverisiert werden. Ich kann sehen, wie sie ihre beiden Beine zusammendrückt und damit schon einmal den Blick auf ihren Schambereich verhindert. Aber aus meiner erhöhten Position kann ich natürlich immer noch genug sehen. Ich zwinge mich aber dazu, wieder hinauf zu blicken. Dabei streife ich ihre gewaltigen Brüste, die sich nun wieder auf meiner Höhe befinden. Ich stelle dabei fest, dass meine Freundin schon wieder ein wenig größer geworden ist. "Hört denn dein Wachstum gar nicht mehr auf?", rutscht mir die Frage heraus, die ich mir in diesem Moment stelle.
Ich bekomme aber keine Antwort. Entweder hat meine Freundin die Frage gar nicht gehört oder sie zieht es vor, nicht darauf zu antworten. Während ich ihr schönes Gesicht betrachte, erinnere ich mich an ihre Worte an den Doktor. Sofort bekomme ich ein ungutes Gefühl. "Was meintest du eigentlich, als du zu dem Doktor meintest, dass du nicht wüsstest, was das Wachstum in dir auslöst?"
Miriam sieht mich ein wenig erstaunt an, ehe sie den Blick traurig senkt. So leise sie kann, antwortet sie: "Ich kann nur dafür sprechen, was meine neue Größe in mir auslöst. Es ist nicht ganz einfach in Worte zu fassen, aber je größer ich werde, desto weniger Probleme habe ich mit dieser Situation. Du kannst dir nicht vorstellen, wie es sich anfühlt so groß zu sein. Ich fühle mich überraschend gut. Was daran liegt, dass ich mir schon öfters vorgestellt habe, so riesig zu sein. Es nun zu erleben, ist ein berauschendes Gefühl. Aber ich habe auch Angst. Ich möchte niemanden verletzen und es ist schwierig mit meiner neuen Kraft vernünftig umzugehen."
Ich sehe sie fassungslos an, da ich nicht verstehen kann, wie meine Freundin diese Situation auch noch gut finden kann. Doch als sie mich anblickt, öffnete sich mein Mund vor Erstaunen. An ihrem Blick erkenne ich, dass in ihr eine Art Kampf stattfindet. Es scheint so, als hätte ihre neue Größe eine verborgene Seite meiner Freundin zum Vorschein gebracht und ich bin mir nicht sicher, ob mir diese gefällt.