Bei 50 Metern wärst Du etwa 26 mal so groß wie jetzt.
Deine Füße (echt nur 39 bei 1,94m?), die jetzt einen Viertelmeter lang sein müssten, sind dann sechseinhalb Meter (6,50m) lang.
Ein durchschnittliches Auto ist 4,36m lang.
Also kannst Du ein Auto ganz einfach unter einem Fuß begraben oder zwischen vier und sechs Autos in Totalschäden verwandeln.
Du wiegst dann 26³ mal soviel wie jetzt, was bedeutet, ein Kilogramm werden zu 17,5 Tonnen. Geben wir Dir jetzt 75 kg bist Du dann schlappe 1312,5 Tonnen schwer. Da sind die schwereren Knochen und Muskeln (weil stärker), die Du wegen des Square-Cube-Gesetzes haben müsstest, nicht eingerechnet. Legen wir die Hälfte nochmal drauf: 656,25 Tonnen. Also 1968¾ Tonnen.
Und Du bist verspielt. Zunächst, zumindest.
Okay.
Ein Lebewesen, groß wie ein Hochhaus, spielt in der Nähe des Gebäudes, in dem ich mich befinde.
Ich sehe zu, dass ich Land gewinne.
Aber nur, wenn Du nicht hinsiehst. Denn bei 50 Metern nimmst Du mich immer noch als Actionfigur war - das ist größer, als mir lieb ist. Bin auch nicht sportlich, obwohl mir das Adrenalin vermutlich einen sehr schnellen 100m-Spurt erlauben würde.
Ins Auto rein? Nur, wenn es einige hundert Meter weiter an der Straße stände. Von Dir weg. Aber eher würde ich mich von einem Tesla mitnehmen lassen oder einen E-Roller kapern. Weil leise.
Ich sag's immer wieder: eine Riesin im realen Leben wäre scheißgefährlich, und wenn sie noch so gentle wäre.
Um bei meinen Lieblings"opfern" zu bleiben: Soielzeugautos sind Panzer im Vergleich zu echten Autos. Wenn Du also als Riesin nach einem echten Auto greifst, um es hochzuheben, wendest Du vermutlich den Erfahrungswert Modellauto an. KRUNTSCH! Du hast einen Trümmerhaufen in der Hand.
Erfahrungswert Zigarettenschachtel? KRRRUNK! Immer noch zertrümmert, aber weil Du vorsichtiger warst, ist das Auto nur halb zerquetscht. Zwei Versuche später ist nur noch das Dach zu einem Zeltdach zusammen gedrückt und Du merkst, dass Autos nicht dafür gebaut sind, von oben angehoben zu werden. Hand unter das Auto, am besten den Boden eindrücken, und wenn die Finger etwas tiefer als das Auto liegen, vorsichtig an den Ecken des Wagens schieben oder noch besser: die Hand unter das Auto schieben.
Glückwunsch! Vier Autos sind platt oder fahruntauglich, weil Du neugierig bist.
Jetzt denk an menschliche Körper und Playmobilfiguren und Weintrauben.
Sorry, ich weiß nicht, ob das Zerstören eines Autos durch eine Riesenfrau - und sei sie noch so heiß - in Wirklichkeit noch genauso Zelte bei mir bauen würde, wie in der Fantasie.
Grildrig hat bei einem der Janice And Pam Stories mal so 'nen Vergleich angestellt:
Stell' Dir vor, du stehst nahe am Gleis, so nahe, dass das Personal schon die Maßbänder rausholen will, ob das noch okay ist. Ein Zug rauscht heran. Das Gefühl, dass du jetzt hast: von Gefahr, Kraft, Rausch, Fight-or-Flight, das hast du wegen einer Maschine, die (im Normalfall) sicher und zahm an die Schienen gebunden ist.
Jetzt stell' dir vor, diese Maschine ist der freibewegliche Fuß einer riesigen, ungezähmten Frau. Ein Schwenk in deine Richtung wirft dich um, ein leises Absenken verwandelt Dich in warmen Brei.
Horror pur. Ich bin weg.