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Beiträge von Schotti
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Willkommen auch von mir

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Hallöchen und Willkommen

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Willkommen und viel Spaß

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Find ich gut, muss aber nicht sein... du machst das toll so [thumbleft]
hat das übrigens mit der Schleichwerbung des anderen Forums zu tun? Hier wird ja via pn derzeit Werbung gemacht... gehört das dazu?
Wo wird da per PN Werbung gemacht? Hab ich gar nix mitbekommen. -
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Stimmt, das Bild kenne ich. Aber es geht ja hier auch nicht um Fleischkonsum generell sondern um das verschlingen lebender und lebendiger Dinge.
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Geht ja nicht ums fertig machen, aber auch als jemand der real life [lexicon='vore',''][/lexicon] gut heißt muss man nicht gleich daherkommen und die die es nicht tun geringschätzen. Denn du hast ganz recht, ein Vegetarier möchte sich auch nicht rechtfertigen müssen wieso er kein Fleisch isst, genauso wie die Fleischvertilger keine Lust auf Vorträge haben (lach PowerPoint). Und hier sehe ich auch nicht ganz ein wieso da jemand von oben herab schaut weil Leute das eben nicht mögen.
Mal ganz davon abgesehen dass die Diskussion gewünscht wurde und man dann eben damit klarkommen muss dass es Leute mit anderer Meinung gibt. -
Natürlich, deswegen ist auch z.B. der Buddhismus der Inbegriff der Dekadenz. Da hast du völlig recht *Sarkasmus off* Von Ozonloch und sonstigen Phänomenen der heutigen Zeit ist doch hier überhaupt nicht die Rede.
Und dass Tiere Schmerz empfinden lässt sich nicht abstreiten. Wie es jetzt speziell bei Fischen aussieht kann ich nicht beantworten, damit habe ich mich jetzt noch nicht so speziell auseinandergesetzt, aber es geht ja hier auch nicht um einzelne Tierarten. Und es ist doch egal ob und welche Bedeutung Schmerz hat. Wir reden hier nicht vom menschlichen Spektrum in dem Schmerz vielfältig sein kann, sondern vom körperlichen Schmerz, der einer anderen Kreatur zugefügt wird und das ist unangenehm, völlig gleich ob das Tier das mit zusätzlicher Bedeutung füllt oder nicht. Das wissen wir nämlich nicht. Was man aber für sich selbst entscheiden kann ist, ob man es vertreten kann, sowas zu unterstützen und das können und wollen die meisten eben nicht. Und das ist keine Dekadenz sondern die tendenziell eher beruhigende (sofern man das bei den ganzen Schreckensmeldungen noch sagen kann) Entwicklung, dass die Leute langsam mal anfangen ihren Kopf zu bemühen und nicht an primitiven und längst überholten Ansichten festhalten, dass der Teil der Bevölkerung der nach Koexistenz strebt immer größer wird und Kants "habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" zumindest irgendwo Einzug hält. -
Stärker oder besser angepasst macht einen Unterschied. Ein Tier dass sich so gut tarnen kann, dass es nicht entdeckt wird ist vielleicht nicht stärker, aber deutlich besser angepasst. Also bitte nachdenken, bevor man solche Parolen schwingt.
Und von Vermenschlichung kann hier auch nicht die Rede sein. Niemand gibt hier den den Mäusebabys Namen und schreibt ihnen menschliche Attribute zu. Das einzige was hier passiert ist, dass Leute anerkennen, dass Tiere Lebewesen sind und sich gegen die vermeidbaren und unnötigen Qualen aussprechen. Klar wenn man keine anständigen Argumente findet, für eine Position, mit der man hier recht alleine dasteht, sucht man sich alles was sich potentiell als selbstwertdienlich erweisen kann, auch wenn man dafür manches erfinden und verallgemeinern muss. Ist jetzt nichts was es nicht schon gegeben hat und auch immer wieder gibt.
Mal davon abgesehen, dass Moral und Respekt etwas ist, was sich durch alle möglichen Schichten, Berufe, Kulturen usw. Zieht. Und um ehrlich zu sein finde ich deine Argumentation generell etwas schwach. Die Maslowsche Bedürfnispyramide ist schon lange nicht mehr in der altbekannten Form haltbar, sodass das Anprangern von Dekadenz hier sowieso hinfällig wird. Und selbst wenn man das mal aufgreifen wollen würde: diejenigen oder zumindest ein Teil derer, die scheinbar wirklich keine "echten" Probleme haben (und dazu zählst du dich ja auch), sind diejenigen die sich das Leid der Tiere zunutze machen für ihr eigenes Vergnügen anstatt (wie die mit den echten Problemen) über Dinge wie z.B. nicht zu verhungern, oder ein Dach über dem Kopf nachzudenken. Und jetzt erklär mal wieso alleine das basale Verständnis von Recht und Unrecht schon dekadent sein soll. -
Also ich habe so den Eindruck dass du nicht wirklich verstehst was mit survival of the fittest gemeint ist. Es geht nicht um das Recht des Stärkeren und wer die Macht hat überlebt. Es geht darum, das der am besten angepasste überlebt. Das ist das was man auch von den ganz überzeugten Fleischvertilgern hört "Ich hab mich nicht ans obere Ende der Nahrungskette gekämpft um... Bla Bla Bla... " in einer Welt in der der Mensch derart in die Natur eingreift ist es sicherlich fehl am Platz da mit Darwins Evolutionstheorie zu argumentieren.
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@Schoki es ist sehr wohl ein Unterschied, ob eine Katze eine Maus frisst oder ob ein Mensch sinnlos Tiere quält. Das eine ist ein Tier, das nach Instinkt handelt das andere ist ein Mensch der sich ja ach so gerne durch Vernunft, Intelligenz etc. von den Tieren abgrenzen will und somit gilt auch ein anderer Maßstab. Als Mensch ist man keine Raubkatze (oder die domestizierte Version davon) und hat die Wahl auch anders zu handeln.
Sonst beschimpft man sich als Tiere, aber wenn es einem in den Kram passt ist der Vergleich wohl doch erwünscht? -