TEIL 6
Einsatzplanung für die Helfer an der zerstörten Siphorastraße
„Alarm! Achtung. Alle Einsatzkräfte weg von der Siphorastraße. Celli kommt zurück!“ Der Funkspruch wird auf allen Fahrzeugen mit Lautsprechern übertragen. Hunderte Helfer schrecken gleichzeitig auf. „Wann wird sie hier sein?“ Die Rückfrage eines Sanitäters wird nicht beantwortet. „Was? Wir haben doch keine Chance gegen sie. Warum habt ihr uns…“
„Wir haben es auch erst jetzt erfahren. Sie war eine ganze Weile weg von unseren Schirmen!“
Wildes Durcheinander. Jeder, der laufen kann lässt die Verletzten liegen, schmeißt die Trümmer weg und sucht sich einen Fluchtweg. Doch müsste man die gigantische [lexicon='Riesin',''][/lexicon] nicht sehen, wenn sie sich schon so nah befinden soll?
Schweres Erdbeben: „Wo wollt ihr alle hin, meine süßen Leckereien?“ Es ist zu spät, denn Celli ist so schlau gewesen, nicht gehend sondern liegend durch die Einfallstraße in Richtung Siphora zu kriechen. So ist das Überraschungsmoment auf ihrer Seite aber auch die Zerstörungen hinter ihr größer. Sie dreht sich hochkant, dann schiebt sich die sexy 80.000-Tonnen-Frau auf die Kreuzung, die den Ausgang der Siphorastraße markiert, der nicht gerade von den Resten des Büroturms verstopft wird. Ihr gewaltiger Busen quillt weit in die Straße hinein, quetscht sich an die Ruinen und macht so jeden Fluchtweg dicht. Auf einen Schlag sitzen hunderte Menschen in der Falle. Jeder leckerer als der andere, denkt sie und lächelt.
Dabei drückt sie mit ihren prallen, runden Riesenbrüsten die Eckhäuser auseinander. „Jaja, die Straße ist viel zu schmal für mich,“ Celli muss schlucken, so viel Speichel hat sich angesammelt, „und jetzt habe ich sehr großen Appetit. Seid froh, meine kleinen Menschlein, dass ihr meinen Bauch nicht hören könnt!“ Er füllt die Straße, nach dem sie sich ein wenig gedreht hat. Dann wendet sie sich komplett auf den Bauch, die massive Oberweite plumpst schaukelnd auf Straße und die Seitenhäuser. Wie eine Sphinx liegt sie nun da. Das lange Haar lockt sich über die Schultern, an den Oberarmen herab bis zum Boden.
Celli grinst und zeigt die Zähne. Zischend atmet sie durch den Mund ein und die dicken, prallen Brüste rücken walzend vor. Drücken einige Ruinen, die die Siphorastraße seitlich säumen, auseinander. Keiner der Menschen sagt etwas. Sie nehmen langsam und vorsichtig Abstand. Laufen rückwärts. Immer könnte ein Angriff stattfinden, denkt jeder hier. Ausgebildete Krisenhelfer haben wohl keine so große Angst, dass sie schreiend wegrennen.
Komisch, findet Celli. Allein der Anblick ihrer gewaltigen Walzen und der Umstand, dass keiner aus dieser Sackgasse entkommt müsste doch sowas ähnliches wie Panik auslösen. Aber vielleicht ist es die Schönheit der jungen Frau und ihre klaren, großen Augen. Ihr Gesicht, ihre langen blonden Haare? Keiner kann sich so richtig vorstellen, dass sie es sein wird, dass hier gleich hundertfaches Leben ausgelöscht werden könnte. Sie wirkt doch so engelhaft, vor allem wenn sie lächelt.
Die Traube der eingeschlossenen Menschen weicht weiter vor ihr zurück, Celli rückt langsam bäuchlings kriechend nach. Ihre Megabrüste rutschen schwer über den Asphalt. Der Bikini wird dabei weit heruntergezogen, denn die Straße ist rau. Immer mehr staut sich die Menschenmenge im hinteren Teil der Siphorastraße. Kein Entkommen. Turmtrümmer lassen niemanden durch. Alle Häuserfronten sind größtenteils nur noch zusammengebrochene Fassaden. Keine Haustüren unverschüttet. Keine Schaufenster. Keine Fluchtwege.
Gerd stellt sein Auto ab. Er läuft zu [lexicon='Fuß',''][/lexicon] weiter. Sieht seine Tochter liegen. Rennt an ihrem Bein entlang in Richtung Hüfte. Doch sie steckt in der Siphorastraße, er kommt nicht zwischen Häusertrümmern und ihrer Hüfte vorbei. An ihr hochklettern? Schenkel? Hüfte? Nein, er ist zwar ihr Vater, aber er entscheidet sich eher dafür, das zusammengebrochene Haus neben ihr zu erklimmen. Das ist sehr gefährlich, da es zum Teil noch steht und zwischen den Trümmern immer noch Einsturzgefahr besteht. Außerdem, was passiert, wenn Celli sich bewegt? Mit all ihrer Kraft walzt ihre Hüfte es nieder.
„Ihr seid zu lecker!“ Während sich Celli mit dem Ellbogen des linken Arms abstützt, streckt sich ihr rechter. Die Menschen stieben auseinander, als ihr Arm vorschnellt und eine überraschend geschickte Hand zugreift. Begleitet vom Lachen, das ihre Brüste wackeln lässt, schließt sie die Hand zur Faust. Acht bis zehn Helfer fegt sie von der Straße. Sie knickt langsam den Ellbogen und führt das zappelnde Knäul aus Köpfen, Armen und Beinen zwischen ihren Fingern zum Mund. Die Zahnreihen gehen auseinander. Speichel tropft. „Aahhhahhh!“ Celli öffnet die Hand, sie alle fallen in den offenen Mund. Ihr Geschrei endet abrupt, die Lippen schließen sich und dämpfen jedes Geräusch. Sofort schluckt Celli und macht den Mund für die nächste Ladung auf. „Ihr seid so lecker, wenn ihr mir den Hals hinunter zappelt!“
Weitere Male greift sie in die Menge der Helfer und Katastrophenschützer. Dabei achtet sie darauf, keine Fahrzeuge oder anderes Beiwerk aufzusammeln, denn Menschen schmecken von allem am besten.
Gerd hat jetzt den höchsten Punkt der Ruine erreicht und blickt auf die Reste der Siphorastraße und das, was seine Tochter gerade eben mit hunderten Unschuldiger macht. Er sieht sie nach Menschen greifen. Nach Helfern, die viersucht haben, die Katastrophe zu lindern. Er sieht, wie sie die gefangenen Opfer gnadenlos verputzt. Ihr riesiger, tödlicher Appetit schockiert ihn. „Celine! Neeinnnnn! Hör sofort auf damit!“ Gerds Geschrei dringt an ihr Ohr.
Sie wendet ihren Kopf nach links. Zwischen ihren Lippen hängen für ein paar Sekunden zappelnd Arme und Beine heraus, blutig, die sogleich eingesaugt werden.
Celli blickt schräg herunter auf den Schutthaufen der sich direkt neben ihrem massiven Busen aufhäuft. Darauf winkt ein Winzling. Sie braucht erst ein paar Augenblicke, dann wird ihr klar, dass das ihr Vater ist. GULP! Celli schluckt, schaut kurz, was die anderen Opfer machen. Sie leckt die Lippen, an denen Rinnsale von Blut tropft. Einige versuchen vergeblich an eingebrochenen Wänden hinauf-zuklettern. „Ihr entkommt mir nicht. Keine Chance. Genauso, wie du, Dad!“ Wieder schaut sie ihn an. Er hebt flehend die Hände. Weiß aber erst nicht, was er sagen soll.
„Celine, es tut mir Leid, was ich dir angetan habe. Ehrlich. Aber lass bitte diese Unschuldigen frei. Sie können überhaupt nichts dafür!“ Erdbeben. Der dicke Busen brandet gegen den Schutthaufen. Gerd fällt hin.
„Dad, du bist ein alter Schläger! Das letzte Mal hast du mir am Donnerstag eine gescheuert, als ich dich um 10 Euro gefragt habe.“
„Aber Celli, da war ich gerade gestresst…“ – „Du bist immer gestresst!“ Ihr Atem fährt Gerd zwischen die Kleider, reißt ihn fast um, als er aufstehen will. „Ich dachte, ich hab dich schon mit dem Turm vernichtet. Aber anscheinend hast du überlebt. Jetzt stellst du dich mir und willst, dass ich alle hier frei lasse?!“
„Ja! Bitte lass sie alle frei, bitte! Die können nichts dafür. Ich mach´s wieder gut!“ Gerd fleht noch und bettelt, aber über ihm öffnet sich bereits der volllppige Mund seiner Tochter. Ihr Kopf senkt sich dem Schutthaufen entgegen. „Nein!“ Mit langgezogenem Schrei ihres Vaters vertont stülpt Celli ihre Lippen über den Mann und die Spitze des Geröllbergs. Sie kommt tiefer, atmet ein. Die nasse Zunge sticht in den Schuttberg, knirschend gräbt sie die obersten Tonnen um und zieht Gerd in den Mund. Gegen den jetzt einsetzenden, gierigen Sog hat er nicht den Hauch einer Chance: Celli dezimiert den Berg aus Schutt, indem sie tonnenweise Material hinter ihren Vater her durch den Rachen schluckt. Als ob er so nicht mehr herauskommt. Als sie nach nur ein paar Sekunden den ganzen Schutthaufen – früher dreistöckiges Wohnhaus – restlos aufgesaugt hat, leckt sie den Asphalt und hebt den lockigen Kopf. Mit leicht glasigen Blick schaut sie zu den Helfern lächelt die Menschen an und rülpst ohne Scham.
„Das war übrigens mein Dad, garniert mit reichlich Schotter. URPS! Eigentlich wollte ich ja keine Beilagen essen,“ meint sie. Felsen und Staub fällt ihr von den Lippen. „Aber für euch ist noch jede Menge Platz!“
Celli lässt in den folgenden Minuten nicht einen der Helfer übrig. Richtig brutal frisst sie sie alle auf. Die meisten verschluckt sie unzerkaut, einige platzen an Cellis Gaumen und der Rest wird von ihren weißen Zähnen zermalmt. Das Blut läuft ihr über die Lippen am Kinn herunter. 284 Personen vernascht die junge [lexicon='Riesin',''][/lexicon] in nur zehn Minuten. Dann bebt die Erde. Der sexy blonde Nimmersatt legt die Hände neben sich, spannt die Muskulatur der Arme und stemmt sich hoch. Die Riesenblondine richtet ihren Oberkörper auf lässt den riesigen, wackelnden Po zu Boden donnern. Alles überragend sitzt Celli nun in den fast nicht mehr vorhandenen Resten der Siphorastraße.
Rund und gut gefüllt liegt auf ihrem riesigen Schoß der leicht mollige Wohlstands-bauch im Schatten der gewaltigen Titten. Cellis Haar lockt sich über Schultern und reicht weit über den Rücken hinab. Sie blickt über die Stadt und das Chaos, das sie bisher verursacht hat. Machtgelüste kribbeln wohlig in ihr. Sie sieht die Hubschrauber kreisen, überall raucht und brennt es in den Vierteln der Stadt und der Verkehr ist fast komplett zum Erliegen gekommen. Zufrieden zupft sie kurz den wirklich knappen Bikini zurecht.
„Liebe Leute! Ab jetzt bin ich eure Königin! Mir gehört das ganze Land! Niemand hat auch nur den Hauch einer Chance gegen mich,“ sie spricht laut und so ziemlich jeder kann sie hören. Und vor allem kann sie fast jeder in der Stadt sehen. Celli Eriko ist das größte Wesen auf Erden. „Dient mir, und ich lasse euch am Leben! Diejenigen, die zu mir stehen bekommen die besten Privilegien. Alle andern, die sich nicht vor mir und meiner Macht verbeugen sind meine Feinde. Die sehe ich sofort als meine Nahrung an. Ihr habt die Wahl!“ Celli lässt den Arm sinken.
Mit der flachen Hand berührt sie ein 4-stöckiges Haus und reißt es komplett ein. Für die Bewohner eine unnötige Demonstration. „Jeder, der mir nicht glaubt, kriegt eine Kostprobe meiner unbegrenzten Macht!“ Sie klatscht grinsend in die Hände, um den Staub loszuwerden.
PIIIEEP! PIIIEEP! Was ist das für ein Geräusch? Die Polizei? Celli beugt sich vor, schaut über die Brüste und sucht den Bereich vor ihrem Bauch und zwischen den prallen Riesenschenkeln ab, die wie gigantische Walzen die Umgebung platt gemacht haben. Nichts. Aber…
PIIIEEP! PIIIEEP!
Es dauert ein paar Sekunden, bis Celli weiß, was los ist. „Celli! Aufstehen! Hörst du deinen eigenen Wecker nicht?“ Das ist ihre Mutter, die durch den Flur ruft und an ihre Türe klopft. Benommen guckt sie sich um. „Jahhjah, Mamie.“ Sie liegt im Bett. Um sie herum unversehrt ihr Zimmer. Das Tageslicht fällt durch die Lamellen des Rolladens. Das alles war nur ein Traum? PIIEEP! PIIIEEP! Celli lässt die Hand auf den Wecker fallen. Es kracht kurz, er verstummt. Gerade vor ein paar Augenblicken hatte sie mit dieser Bewegung ein ganzes Haus vernichtet.
Celli setzt sich auf. Ihr langes, lockiges Haar ist zerzaust. Sie hat ihre Boxershort und ihr blaues Lieblings-T-Shirt an. Das, in dem sie so gerne schläft. Es spannt sich über die dicken, runden Brüste. Kein BH. Was für ein krasser Traum? überlegt sie, so real!
Die Oberweite schaukelt schwer, als Celli aufsteht. Ihr Wackeln zieht das T-Shirt aus dem Bund der Boxershort, so dass sie die ersten Schritte bauchfrei macht. Instinktiv steckt sie das Shirt wieder in die Short.
Gähnend öffnet Celli die Türe und steht im Flur. „Hallo, Celine, ich habe schon Frühstück gemacht,“ sagt ihre Mutter, „Dad ist schon bei der Arbeit!“
Celli stockt. Ein neues, ganz fieses Feilchen ziert Ritas linkes Auge. Sofort ist Celli hellwach und starrt ihre Mutter an. „Was hat er wieder mit dir gemacht?“ – „Nichts, mein Schatz,“ Rita dreht den Kopf weg, „ich bin nur von…“ – „..von der Treppe gefallen?“ So laut wollte Celli das nicht sagen.
Beide Frauen sitzen am Frühstückstisch. Celli beißt von ihrer Brezel ab. Sie überlegt aber kann nicht anders. Sie schaut ihre Mutter an „ich muss dir was erzählen. Ich… hatte einen Traum und…“ dann sprudelt es nur so aus ihr heraus. Sie berichtet Rita alles, was sie geträumt hat und was sie als Gigantin getan hat. Wie brutal sie zu den Menschen war und wie gut sich die grenzenlose Macht anfühlte.
Danach lehnt Celli sich erwartungsvoll auf dem Stuhl zurück. Dabei blubbern die üppigen Brüste unter dem T-Shirt-Stoff, der sich straff über die dicken Wölbungen spannt. Sie schiebt den Rest der Brezel in den Mund. Es bröselt in den Halsauschnitt des T-Shirts. Sie fragt: „Und Mama, was hältst du von meinem Traum?“
Rita lächelt ihre Tochter an. „Ich verstehe, dass das alles von deinen aufgestauten Aggressionen kommt. Aber alles in allem,“ sie legt ihre Hand auf Cellis, „finde ich, dass du eine verdammt gut aussehende [lexicon='Riesin',''][/lexicon] abgegeben hättest!“
Celli stutzt. Glotzt Rita ungläubig an. „Findest du? Auch wenn du mich so genervt hast, dass ich dich gefressen hab?“ – Rita schmunzelt. „Für seine Träume kann man nichts. Soll ich dir deswegen böse sein? Nein. Erzähl doch weiter, waren da nicht Legionen von jungen, gut aussehenden Männern, die dir nachgelaufen sind?“
„Mama, bitte,“ Röte kommt in Cellis Gesicht. Die Blondine beugt sich vor zum Tisch und nimmt die Kaffeetasse. „Wenn, dann habe ich mir die Männer nicht genau angeschaut – waren eben zu klein,“ antwortet sie. Rita legt Celli die Hand auf: „Meine große Tochter. Ich bin so stolz auf dich. War ich immer. Auch wenn ich es nicht zeigen kann, wenn Dad hier ist.“
„Mama! Dann verlass ihn doch! Machen wir zwei weiter. Er muss ausziehen und…“ Rita unterbricht mit einer kurzen Handbewegung. „Das geht nicht, Celli. Auch wenn ich das wollte.“ – „Warum nicht? Ich helfe dir! Ich nehme einen Job an.“ Die Blonde leert mit einem Schluck den Rest Kaffee. Sie streckt den Rücken. Ihre enorme Oberweite wackelt vor Freude, das Shirt rutscht aus der Short und gibt ihr Bäuchlein frei. „Dad kriegen wir zusammen schon klein,“ fügt sie hinzu. „Meinst du?“ Rita schaut Celli in die Augen. „Ja,“ sagt sie selbstsicher, „ich helfe dir.“
Eine Stunde später sitzt Celli in der Straßenbahn zur Schule. Sie erinnert sich irgendwie gerne an den Traum von letzter Nacht. Zerstörung ist eine Demonstration von Macht. Verschlingen ebenso. Es hat etwas Endgültiges. Celli schaut aus dem Fenster. Das alles hier um sie herum hätte sie mit einem Schritt zertreten können, wäre sie nur in Wirklichkeit eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon].
Celli hat ihr blondes, langes Haar zum langen Zopf geflochten, den sie lässig über die linke Schulter hängend trägt. Sie überlegt weiter. Eines ist ihr nämlich noch nicht ganz klar: Warum hat sie nicht alles aus der Ich-Perspektive geträumt? Sie hat sich öfter selbst gesehen, auch von den Augen anderer Beteiligter. Ein paar Mal war sie im Kriseneinsatzzentrum und hat den Innenminister und seine Leute gesehen und gehört. Komisch. Aber sie denkt nicht weiter darüber nach, schließlich war das nur ein Traum. Wieder guckt sie aus dem Fenster.
In ihrem weit ausgeschnittenen, schwarzen Top und dem dazu passenden BH wabbelt ihre üppige, sexy Oberweite im Takt der Straßenbahn, die durch die Schienen rumpelt, sehr zur Freude zweier Neuntklässler auf den Sitzen ihr gegenüber. Solange sie gedankenverloren nach draußen blickt, können sie ungestört auf Cellis enorm große Titten schauen, die verführerisch wackelnd die pubertär aufgeladene Fantasie der beiden Jungs anregen. Vielsagendes Grinsen werfen sich die 15jährigen zu. Geschwind holt einer von ihnen sein Handy heraus. Zu sicher ist er, als er den Auslöser drückt. Doch er hat vergessen, sein Smartphone auf komplett lautlos zu stellen. Das Geräusch ist unüberhörbar.
CHLIEECK! Es ist als würde der Sound durch die Tram schallen. Der Schreck der Jungs ist auf ihre Gesichter geschrieben. Celli dreht langsam den Kopf zu ihnen. Das Handy zeigt immer noch direkt auf sie. Jetzt zittert die Hand.
„Hallo? Geht´s noch? Was geht mit euch ab?“ Celli schreit erbost auf und streckt sofort die Hand aus. Sie entreißt es dem wie gelähmt dasitzenden Jungen. „He, das ist seins,“ protestiert der Freund von ihm. „Fick dich,“ ist ihre böse Antwort, sie hält das Gerät vor sich und tippt aufgeregt herum. „Das kriegst du nicht mehr so schnell! Wo hast du das Foto gespeichert?“
Sie hebt den Kopf. Ihr Blick durchbohrt den Neuntklässler, der nun fast den Tränen nahe ist. So peinlich ist es ihm und die Angst, dass es herauskommt ist noch größer. Außerdem will er sein neues Handy wieder haben. Aber er kann sich noch nicht bewegen. Aber sein Kamerad steht auf, seine Hand schnellt auf Celli zu und will ihr das Handy entreißen, er ist bereit zur Flucht.
Doch Celli ist darauf vorbereitet und hebt es höher, der Schüler greift ins Leere. Er verliert das Gleichgewicht und fällt bei der Bewegung der eben wieder anfahrenden Tram nach vorne. Seine Beine sacken weg, der Oberkörper landet auf Cellis Schoß. Ihre beiden Schenkel nebeneinander sind viel breiter als der Neuntklässler. Als der Junge seine Augen öffnet, lehnt sein Kopf an Cellis Bauch, der sich zum nicht unerheblichen Teil unter ihrem kurzen Top und über dem Hosenbund herausdrückt und ihn aufgefangen hat. Weich gelandet – er dreht den Kopf in der gleichen Sekunde nach oben. Dicke, runde Brüste verdunkeln den Himmel. Wackelnde von schwarzem Stoff bespannte Berge. Noch nie war er ihnen so nah. Er stöhnt. Doch nur kurz ist die Freude.
„Hey weg da!“ Celli greift ihm am Hals und stößt den Schüler zurück auf seinen Platz. „Ihr kleinen Wichser. Was soll das werden?“ Sie ist außer sich, funkelt beide an. Ihr Blick geht dann zurück zum Handy. Erst jetzt findet sie das Foto und löscht es mit einem Klick. „Hier!“ Celli wirft das Handy auf den Boden. Als der Besitzer nach ihm greifen möchte steht sie auf. Noch bevor seine Finger es erreichen tritt sie auf das Telefon. Dass das ein Nachspiel haben wird, ist klar, doch Celli ist eben sehr impulsiv.
Büro Rektor Heibertshagen
„Frau Celine Eriko, was ist denn auf dem Schulweg in der Tram passiert? Ein Schüler hat sich über Sie beschwert! Sie haben sein Handy zerstört, aus reiner Bosheit! Was sagen Sie dazu?“
Celli sitzt auf dem Stuhl vor dem Rektorenschreibtisch. Ärgert sich total. Wie gerne würde sie ihn, wie heute Nacht, wie ein Gummibärchen in den Mund schnippen.
„Die zwei Jungs,“ beginnt sie und muss sich zur Ruhe zwingen, „saßen mir gegenüber und haben mit dem Handy mich fotografiert! Als ich aus dem Fenster geschaut habe. Ich weiß, ich habe schöne, große Brüste, aber ich bin noch lange keine Wichsvorlage für Halbwüchsige! Sofort hab ich denen das Handy weggenommen. Dann ist es eben auf den Boden gefallen.“
„Ok, hier ist das Handy.“ Heibertshagen läuft um den Schreibtisch. Er stellt sich neben sie und fördert ein Mobiltelefon aus seiner Tasche zu Tage, der Sprung im Glas entstellt das Display. Er hält es ihr vor die Nase. „Es funktioniert noch. Zeigen Sie mir jetzt bitte das Foto, von dem Sie sprachen, Frau Eriko.“
Celli hebt eine Augenbraue, schaut ihn an. Ihr ist klar, dass das Foto nicht zu finden sein wird. „Ich habe esgelöscht, noch in der Straßenbahn,“ sagt sie kraftlos und ärgert über sich selbst. Aber wenn sie es nicht gelöscht hätte? Die Jungs hätten es doch nicht auf dem Handy gelassen, zumal sie es dem Rektor gegeben haben.
„Also keine Beweismittel?“ – „Nein,“ Celli wird kleinlaut. Dennoch fragt sie, wie es mit dem Persönlichkeitsrecht steht. „Ohne Beweis, schwierig nachzuvollziehen,“ sagt der Schulleiter. Er legt ihr die Hand auf die Schulter. So ein dummer Fehler! denkt Celli.
„Die Eltern von dem Jungen wollen Schadensersatz. 300 Euro.“ Heibertshagen geht wieder zu seinem Sessel. Celli ist geschockt, reißt entsetzt die Augen auf: „Was?“ Japst nach Luft – Der Schulleiter setzt sich und fügt hinzu: „Und um einen Verweis kommen Sie nicht herum, weil Sie viel jüngere Mitschüler attackiert haben!“
Jetzt reicht´s! Aus einem Impuls heraus springt Celli aus ihrem Stuhl auf, stützt sich auf den Tisch und beugt sich vor. „Herr Heibertshagen! Ich bin das Opfer!“ Sie ist ihm zu nah, findet er, als sie ihm verzweifelt und entrüstet in die Augen schaut. Er blinzelt. Auch er weiß, dass es zwei Seiten einer Medaille gibt. Er lässt den Blick sinken, doch da baumeln sie, direkt vor ihm über seinem Schreibtisch: zwei richtig schwere, üppige Brüste. Schräg von vorne ist der beste Einblick in ihren Ausschnitt. Das blubbernde Dekolletee ist verführerisch, für zwei Sekunden kann er die Jungs verstehen, warum sie gerade Celli ausgesucht hatten. Der Rektor sieht die dicken Titten schwer in ihrem BH, dessen Riemen am Rand zur Bluse zu Cellis Schultern laufen. Nur eine weitere Sekunde, dann reißt er seinen Blick los und schaut wieder in das schöne Gesicht seiner aufgebrachten Abiturientin. Es ist schwierig, die Augen oben zu halten, aber er schafft es. „Wo sind die Beweise?,“ fragt er sie noch einmal.
Wütend stürmt Celli aus dem Büro des Rektors den Gang entlang zurück zu ihrem Kursraum. Jetzt verflucht sie es richtig, dass alles nur ein Traum war. Alle 100 Meter muss sie BH und Top wieder auf Position ziehen, zu sehr verschiebt die pralle, in ihren Schritten schwer schaukelnde Oberweite und der wackelnde Bauch alles. Zu gern wäre sie jetzt wieder die unaufhaltsame, riesenhafte Megacelli! Sofort würde die den Nordflügel der Schule brutal auseinander reißen und ohne Ausnahme alle 500 Schüler der niedrigeren Klassen samt Lehrern, Stühlen und Tischen in einem Heißhungeranfall restlos verputzen. Rektor Heibertshagen? Nach diesem Massaker wäre er ihr letztes Minzblättchen. Ihn würde sie lutschen, bis er nackt ist und seine Haut sich langsam auflöst.
Kursraum
Wieder an ihrem Platz kann Celli sich überhaupt nicht konzentrieren. Alles verschwimmt zu einem Blabla, was der Lehrer von sich gibt. Nichts Sinnvolles. 300 Euro und noch einen Verweis on top! Das gibt heute richtig Ärger mit der Mutter und was der Vater machen würde, wagt sie sich gar nicht auszumalen. Gerade jetzt, wo ihr Verhältnis zu Rita besser als je zuvor ist.
„Würden Sie uns kurz dazu etwas sagen, Celine?“ Der Lehrer und die andern im Kurs blicken auf die 20jährige. „Celine?“ Erst die zweite Frage des Lehrers lässt sie hochschrecken: „Ja? Was?“ Alle um sie herum kichern oder schauen sie an. „Ich fragte, ob Sie uns kurz was zu dem Thema sagen können?“ – „Äh, nein, ich habe gerade nicht aufgepasst, sorry.“ Celli steigt die Röte des Ertapptwerdens ins Gesicht. Verdammt, ich bin doch schon insgesamt zweimal Sitzengeblieben. Diesmal muss ich es schaffen, denkt sie.
Sie kaut unsicher am Bleistift und kann nichts beitragen. Nicht mal den letzten Satz des Lehrers weiß sie noch. „Das ist sehr schade, Frau Eriko.“ Der Lehrer notiert etwas im Notenbüchlein. Mitarbeit? Fehlanzeige!
Heimweg
So ein Scheißtag, denkt Celli, schlimmer kann´s nicht werden. Außer heute Abend, wenn Dad nach Hause kommt. Auch kein Sitzplatz ist in der Tram mehr frei. Gut, dann steh, ich eben.
Doch es kommt schlimmer. „He Süße, wie war´s beim Direktor? Wann krieg ich mein Geld?“ Rotzfrech steht jetzt der Neuntklässler vor ihr. Gleich mit drei seiner Kumpels. Celli hält sich an der Haltestange fest und blickt herunter, sehr genervt. Die Jungs sind drei Köpfe kleiner als sie und glotzen an ihr hoch. „Verpisst euch,“ zischt Celli angesäuert. „Und wenn du mich noch einmal Süße nennst…“
Die trotzige Antwort: „Hoffentlich hast du auch noch einen Verweis bekommen,“ – „Lasst mich in Ruhe, ihr kleinen Penner!“ Celli ist etwas lauter geworden, dreht sich weg, versucht sie zu ignorieren.
„He! Jetzt reichts!“ Celli beugt sich vor und langt nach ihm. Der kleine Steppke hat es doch tatsächlich gewagt, ihr einen unsanften Schubs in die Seite zu geben. Leicht nur, doch das reicht, um die Blondine aus der derzeitig fragilen Fassung zu bringen. Ihre Hand verfehlt nur knapp den Kopf des Jungen. Zu spät merkt sie, dass einer der anderen mit seinem Handy ihren Wutausbruch filmt. Sie lässt von dem ersten Jungen ab und kommt auf den mit dem Handy zu. Unsanft packt sie ihn an der Schulter und reißt ihm das Telefon aus der Hand.
„He, das geht so nicht!“ Ein Mann, sitzend mit dem Rücken zu ihr, hört das übertrieben leidende Gejammer des Jungen, dreht sich um und steht auf. Etwa 60 Jahre alt ist er und stellt Celli zur Rede. Er ist hager, aber überragt die Blondine um etwa dreißig Zentimeter. „Gib dem Jungen das Handy wieder oder wir gehen zur Polizei!“ Die Auseinandersetzung hat jetzt hundert Augen auf die Szene gelenkt. Alle in der Bahn schauen her. Also gibt Celli wieder nach und rückt das Handy heraus. Die Jungs werfen ihr noch ein paar Siegesblicke zu, der Hass steigt in Celine fast zum Überkochen. „Was soll das?“ Sie fährt den Mann an. „Ruhe jetzt!“ So beendet er einfach die Diskussion! Celli fasst es nicht. Sie steht da wie die allerletzte Pfeife. Dennoch sagt sie nichts weiter. Wütend und mit Tränen in den Augen steigt sie an der nächsten Haltestelle aus. Das war zu viel der Ungerechtigkeit.
Ihre Kiefer mahlen. Sie ballt die Fäuste. Warum ist nur jeder gegen sie? Die Haltestelle liegt idyllisch unter einem riesigen Baum, die Vögel zwitschern um die Wette und die Sonne scheint heute schon den ganzen Tag. Trotzdem ist Celli gefühlt noch nie so wütend und hilflos gewesen. Am meisten ärgert es sie, dass der andere Schüler die Auseinandersetzung aufgenommen hat und sie bestimmt irgendwo verteilt. „Fuck!“ Sie schreit und stampft auf. Die Tram ist schon losgefahren und sie wird kleiner und kleiner, sie schaut ihr nach.
Aber Celli ist gefangen in ihrer Wut und stellt sich vor, wie sie jetzt Rache nehmen könnte: sie schließt die Augen, atmet ein und aus. Dann wächst sie. Im Nu ist ihr Kopf in den Ästen des Baums. Ihre Brüste pumpen sich auf, der BH kracht in seinen Nähten. Das Top spannt immer mehr, der Stoff wird vom Körper aufgeblasen bis es reißt. Es knallt: Der expandierende Hüftbereich, allen voran ihr Bauch hat den Gürtel gesprengt, Hose und Top geben reißend auf. Celli stöhnt und wird immer größer. Ihre Jeans ist unter den immer dicker werdenden Oberschenkeln verschwunden, das zerfetzte Top liegt auf der einen und der BH auf der anderen Titte. Zwei immer dicker werdende Sphären. Während Celli breiter wird, reckt sie reckt sich im gleichen Maß höher und höher. Ihr Schatten wächst mit, Celli pflügt durch den schrumpfenden Baum, sie hat die 50 Meter bei weitem überschritten. Doch wächst sie weiter. Ein Freudenschrei schallt über die Straße und ein wahres Prachtexemplar der blonden, kurvenreichen jungen Frau dehnt sich zur unfassbaren Größe aus. Diesmal stellt sie sich in einem giftgrünen Bikini vor.
„Bitte entschuldigen Sie!“ PLOPP! Celli wird aus den Gedanken gerissen. Dreht sich um. Sie blinzelt. „Ja bitte?“ Sie realisiert, dass ein junger Mann neben ihr steht. Etwa ihre Größe. Aber leider nur einen Meter siebzig.
„Ich bin neu in der Stadt und suche die Universität. Wissen Sie, wo die ist?“ Celli mustert ihn und findet, er sieht gut aus. Auch dass er sie siezt, findet sie sehr schmeichelhaft. Celli lächelt ihn unwiderstehlich an und zeigt nach Norden. „Ja! Die Uni. Nehmen Sie einfach die 8er Tram und steigen am Waldfriedhof aus. Nicht zu verfehlen.“
Er grinst zurück, schaut ihr in die Augen. Sie sieht seine Pupillenbewegung. Hey, endlich einer der wenigen, die nicht erst sekundenlang auf ihre Brüste starrt.
„Danke, vielleicht sieht man sich wieder!“ Er wendet sich zum Gehen. Dann dreht er sich nochmal um und winkt freundlich.
So schlecht ist der Tag auch nicht mehr, findet sie jetzt. Viel entspannter geht sie die Straße entlang. In ein paar Wochen ist sie auch eine Studentin. Cooles Gefühl. Doch sofort wird es von den dunklen Wolken des furchtbaren Tages wieder verdrängt. Wieder stampft Celli wütend auf, wieder ist sie sauer und schweift in Gedanken ab:
Sie steigt der Tram hinterher. Einer 200-Meter-Gigantin kann die bestimmt nicht entkommen….
Fortsetzung folgt....