Beiträge von Vaalser4

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    Zickenkrieg XL

    von Vaalser4

    Kapitel 1


    Paul, Dennis und Luke waren Anfang zwanzig, und sie hatten "es schon geschafft". Das Trio hatte eine Internetfirma gegründet als sie noch zur High School gingen, und diese vor drei Jahren verkauft für die generöse Summe von $40.000.000. Nun lebten sie in ein großes Haus außerhalb von Boston, ein Leben so wie sie es wollten. Keine Arbeit, nur Freizeit, das Geld kam ordentlich herein durch die Zinsen ihres Vermögens. Sie spielten meistens Computerspiele, vor allem Sportspiele und die "erbaue und erobere" Spiele. Samstags gingen sie in der Stadt um ihren Spaß zu haben, was manchmal zu Hause weiter ging mit ein paar Mädchen. Eine gemietete Putzfrau hielt das Haus sauber und der Kühlschrank voll, darauf brauchten sie also auch nicht zu achten. So lebten sie schon seit einem Jahr, ein Leben das manche arrogant, faul und ziellos nennen würden, andere den Himmel auf Erden. Und so hätte es noch viel länger weitergehen können, wenn nicht eines Tages....

    Paul und Luke spielten ein Basketballspiel auf ihren Computer gegen einander, Dennis schaute zu und gab stechende Kommentare. Auf einmal hörten sie ein lauter Aufprall begeleitet von einem kleinen Beben.

    "Was war das?", fragte Luke und pausierte das Spiel mit einem Tastendruck.

    "Ist etwas umgefallen?" fragte sich Dennis und sah sich um.

    "Es kam aus dem Garten“, sagte Paul. Er stand auf und sah aus dem Fenster. "Hey! Was ist das?" Er sah ein großes, schwarzes Objekt im Garten liegen, umgeben von Rauch. Es war etwas 60 Zentimeter groß und kegelförmig.

    "Vielleicht eine Bombe, “ sagte Dennis. Er und Luke standen neben Paul am Fenster.

    "Wir sollten die Polizei rufen. Oder die Armee“, sagte er. "Es könnte..." Was danach passierte machte ihm sprachlos.

    Ein weiteres Objekt landete aus heiterem Himmel. Es war locker halb so groß wie ihre schon ziemlich große Villa, grau, metallähnlich und sah ein bisschen aus wie eine Raumfähre. Es landete drei Meter vom schwarzen Kegel.

    "Was.... Wie..." sagte Luke.

    "Ein UFO???" fragte Paul mit den Augen weit auf.

    "Wir müssen zur Polizei", jammerte Dennis. Er hatte Angst.

    Die drei Jungs schauten zu und staunten nicht schlecht als sie sahen was als nächstes passierte.

    Eine Tür öffnete sich und eine riesige Gestalt kam heraus. Sie war groß, 4,5 Meter, aber sah sonst völlig menschlich aus und trug ein weißes Kostüm.
    Das Wesen hatte ein hübsches Gesicht, es sah aus wie das eines Mädchens um die 20. Braunes Haar, weiße Haut. Wie ein Mensch (das Trio bemerkte das sie sehr große Brüste haben musste), bis auf die Körpergröße. Sie war riesig!

    Das ausserirdische Wesen sah lächelnd auf den Kegel. Sie lachte wie jemand der endlich auf das Ziel seiner Reise angekommen war. Sie schien das Trio hinter dem Fenster nicht bemerkt zu haben. Oder sie ignorierte die drei.

    "Wie jetzt?" sagte Luke. Die anderen waren zu erstaunt um etwas zu sagen. Das ausserirdische Mädchen sah sich um, und das Trio bückte sich schnell als ihren Kopf sich Richtung Fenster drehte.

    "Es ist ein Alien!" jammerte Dennis. "Wir werden bestimmt entführt! Wir müssen die Polizei verständigen"

    "Oh ja, “ sagte Paul.” Die glauben uns sofort. Hallo, ein UFO ist gerade gelandet in unserem Garten und ein riesiges Wesen will und kidnappen. Schicken sie bitte jemanden vorbei“, imitierte er spöttisch einen Anruf.

    "Was machen wir denn jetzt?" flüsterte Dennis.

    Paul sah vorsichtig aus dem Fenster. "Sie hat ein paar riesige Titten“, grinste er. "Davon lass ich mich gerne entführen."

    "Still! Es kann uns hören!" sagte Dennis.

    "Ich werde nach draußen gehen, “ sagte Paul nach einer Weile.

    "WAS? Bist du wahnsinnig?" sagte Dennis. "Wir müssen die Polizei..."

    "Klar. Wenn wir sie sagen dass ein riesiges ausserirdisches Mädchen in unserem Garten gelandet ist, fragen die uns was wir geraucht haben“, sagte Paul und ging zur Gartentür.

    "Er ist wahnsinnig. Doof. Blöd." heulte Dennis. Luke sagte nichts, aber sah aus dem Fenster. Das ausserirdische Mädchen hatte das kegelförmige Objekt aufgehoben und sah es an als er die Gartentür hörte und kurz danach Paul auf ihr zukommen sah.

    Fortsetzung folgt.

    Interessante Idee. Ich werde darüber nachdenken... Jetzt bin ich eine weitere Story von mir von Englisch auf Deutsch zu übersetzten, bald wird das 1. Kapitel gepostet :)

    Kapitel 11

    Gina lief auf Peking zu, um die Stadt zu zerstören. Die Macht hatte ihr fast wahnsinnig gemacht, sie interessierte sich nicht mehr um die zahllosen Leben die sie auslöschte als sie auf Stadt nach Stadt trat. Aber die Chinesen schon. Mit der Hilfe von Dolmetscher, um ihr Englisch zu verstehen, wussten sie jetzt dass Gina auf dem Weg nach Peking war. Die Chinesische Regierung wusste auch das normale Waffen wirkungslos waren, dass hatten sie auf den Nachrichten gesehen.
    Also nahmen sie eine drastische Maßnahme um ihre Hauptstadt zu retten. Als Gina sich Peking näherte, zündeten sie eine Atombombe.

    Die Fusionsbombe explodierte mit gewaltiger Kraft. Die Pilzwolke bedeckte Gina fast ganz. Gina spürte wie ihr ganzer Körper hart wurde, die Energie aus dem weißen Loch war stärker als die der Atombombe.

    "Oh, das war gut! Bitte, mehr davon", spottete sie. Sie war unverletzt und zeige sich unbeeindruckt durch die Druckwelle, Strahlung und die vielen Millionen Grad Hitze, die normalerweise alles verdampfen lies. Der Präsident hatte allerdings weniger Glück. Er wurde einfach vaporisiert durch die riesige Temperatur. Gina würde nie wissen, dass ihr "Liebhaber" tot war.

    "Für dieses wunderbare Geschenk muss ich euch was zurückgeben“, sagte Gina als sie in Peking angekommen war. "Wie wäre es mit einem Kuss, hmm? Hey, warte, ich werde so groß werden dass ich eure ganze Verbotene Stadt auf einmal küssen kann. Einen Augenblick!"

    Gina fing wieder an zu wachsen, lachend wie verrückt. Sie wuchs erst hunderte von Metern pro Sekunde, dann Tausende. Ihren sich ausdehnenden Körper warf einen Schatten der die ganze Stadt verdunkelte, ihre Füße konnten eine halbe Minute danach die größten Metropolen in einen Schritt zertreten. Gina wuchs und wuchs. Ihre Zehen, die nun größer waren als ihren ganzen Körper es gewesen war als sie in China ankam, walzten über ganz Peking. Die Verbotene Stadt wurde nicht geküsst, sondern durch ihren großen Zeh plattgedrückt.
    Gina, die nun 1500 Kilometer groß war, konnte etwa ein Viertel der Erde sehen. Sie fühlte sich mächtig! Sie wollte immer ganz oben sein und jetzt war sie es.
    Ganz oben...sie bekam eine Idee. "Warum nicht wortwörtlich ganz oben auf der Erde?", dachte sie. "Dann bin ich dort, wo ich immer sein wollte. Ganz oben."

    Gina drehte sich um und lief zum Nordpol. Ihr Gewicht folterte Asien und den Rest des Planeten mit jedem gewaltigen Schritt. Abgründe entstanden wo sie ihre Füße pflanzte, sie verwandelte die Geographie von der Mongolei und Sibirien in ein Mosaik.

    Am Nordpol angekommen setzte sie sich hin. Das Eis fühlte sich gut an. Als Gina überdachte was sie die letzten Stunden getan hatte, war sie glücklich. Es war ein fantastisches Gefühl, so groß und mächtig zu sein.

    Was würde sie jetzt tun? Noch größer werden? Wie groß? Patrick hatte gesagt, es gäbe kein Maximum. Konnte sie so groß werden das sie einem ganzen Land auf einmal zertreten konnte? So groß das eine einzige Schuppe aus ihrem Haar wie ein Berg war für dieses unwürdige Ungeziefer das "Menschheit" hieß und da unten herumkrabbelte? So groß das sie eine ganze Metropole auf ihre Nasenspitze balancieren konnte? Ja, so groß!

    Gina wuchs wieder. Größer. Viel größer.

    Als ihr Wachstum endlich stoppte war Gina 45.000 Kilometer groß!

    Die Erde war nun gegen sie so groß wie ein Strandball. Ihre endlosen Beine baumelten die Kugel herunter, sich über Kontinente und Ozeane erstreckend. Ihre Füße konnten ganze Länder auf einmal zertreten, sie konnte Berge und Großstädte zwischen ihre Zehen zerquetschen. Ginas Titten waren so groß dass sie mit dem Mond konkurrierten, ihre Nippel alleine konnten schon eine ganze Insel zerdrücken.

    "Ich bin allmächtig! Endlich! Die ganze Welt ist wie ein Schemel für mich! Mit eine kleine Fussbewegung kann ich eine Gebirgskette erschaffen die die Himalaya weit in den Schatten stellt. Mit meinen Finger mache ich Abgründe größer als der Grand Canyon. Mann, wenn ich pinkeln muss, fülle ich mit meine Schiffe den ganzen Grand Canyon aus", dachte sie.

    "Ich kann Berge, die Millionen von Jahren alt sind innerhalb einer Sekunde in die Erde drücken, mit meinen kleinen Finger! Ich bin mächtiger als die Natur selbst."
    Städte waren kleine graue Flecken für sie, Gina konnte nicht einmal mehr die einzelnen Gebäude unterscheiden. Sie war die ultimative Königin. Kaiserin. Göttin. Nein, sie war mehr als das. Sie war Gina, größer als den ganzen verdammten Planeten. Den Eiter aus eines ihre Pickel war genug um eine ganze Stadt zu ertränken. Durch blinzeln konnte sie Grossteile eines Dschungels mit ihrer Wimper wegfegen.
    Gina spürte, dass sie in der Tat mal musste. Sie pinkelte einfach da wo sie saß. Den ganzen Pol schmolz unter ihren warmen Urin.

    Gina grinste als sie sah, wie sich der Ozean gelbfärbte. In einer ultimativen Demonstration ihrer Macht, drückte sie ihre Beine zusammen. Eine Kraft die noch nie zuvor auf Erden gesehen worden war zerbrach ganze Kontinente, versetzte Ozeane und lies Magma aus dem Erdinneren hochquellen. Gina, in ihrer Machtgier, fing wieder an zu wachsen.

    Dann, ein Lichtblitz.


    EPILOG

    Patrick öffnete die Tür der Stasiskammer, die mit dem Chronitonfeld. Seine Aufnahmeapparatur blinkte ihm an. Sie hatte etwas auf DVD aufgenommen. Reportagen von verschiedenen Nachrichtensender. Ohne Zweifel berichteten sie über eine Riesin die auf Erden herumtobte. Es war wie Weihnachten für ihm, wieder ein Geschenk gefunden.

    "Was hast du gemacht, Gina?", dachte er voller Vorfreude.

    Es war so wie er es berechnet hatte. Wenn die Materie die durch das weiße Loch entstand eine Masse von 1,5-mal die der Erde erreichte, kollabierten die beiden Löcher. Und da die riesige Schwerkraftswirkung auch die Zeit beeinflusste, wurde nach der Implosion der Löcher die Zeit zurückgedreht, bis zum Zeitpunkt wo die beiden Löcher erschaffen wurden. Alles was danach bis zur Kollabierung geschehen war, war weg. Eine neue Zeitlinie entstand. Und sogar wenn das Objekt, in diesem Fall Gina, nicht die kritische Masse von 1,5 die der Erde erreichen würde, vaporisierten beide Löcher nach sechs Tagen, mit das gleiche Ergebnis. Schade, so konnte man die Löcher nicht brauchen um Nahrung, Kleidung usw. zu erschaffen.

    Gina war nun wieder auf dem Weg zur Erde. Sie hatte Patrick gestern die üblichen dummen Fragen über sub-atomare Teilchen und Quantenphysik gestellt. Diesesmal hatte er ihr kein weißes Loch gezeigt, er hatte ja keins mehr erschaffen in der neuen Zeitlinie. Na egal, sie hatte eh keine Ahnung oder Interesse an Physik. Aber dieser Körper! Diese riesengroße Titten! Patrick konnte nicht warten, sie nackt zu sehen. Und riesig.

    Die Stasiskammer mit dem Chronitionfeld leistete gute Arbeit. Die Chronitonpartikel schirmten die in der Kammer befindlichen Maschinen ab von der Außenwelt. Deshalb hatte das kollabieren der Zeitlinie auf die Apparatur in der Kammer keinen Einfluss, so dass die Aufnahmen ihm zeigen was passiert wäre wenn er vor drei Tage ein weißes Loch erschaffen und es Gina gezeigt hätte.

    Patrick wusste nicht genau wie die Chronitonpartikel genau wirkten, aber das war egal. Es hatte ja auch Jahrzehnte gedauert bis man endlich erklären konnte warum Materialien wie Kupfer, wenn zum absoluten Nullpunkt erfroren, Supraleitung zeigten.

    Patrick war ein heimlicher Markophil. Er liebte Riesinnen. Das war sein Fetisch. Als er sich ein wenig später die DVD mit Gina als Riesin ansah, hatte er eine fantastische Zeit! Diese Titten! Wundervoll! Und diese Zerstörung! Er guckte es sich immer und immer wieder an.

    Als es wieder Zeit war, an die Arbeit zu gehen, holte er die DVD aus dem DVD-Spieler und schrieb "Gina" darauf. Er steckte sie in eine DVD-Box. Es waren noch zwei weitere DVD's darin.

    Auf die geschrieben stand "Mandy" und "Bianca".

    ENDE

    Kapitel 10

    Es dauerte etwas bis der Ozean tief genug war für Gina um schwimmen zu können, aber schließlich ging es. Sie schwamm, in der Tat in Rekordzeit (35.000 Kilometer pro Stunde), den ganzen Weg bis an die Chinesische Küste. Ihre Bewegungen hatten Wellen einer Größe die kein Seebeben je erreichen konnte geschlagen, die ganze Teile der Küsten von China, Japan, Korea und die USA überfluteten. Kleine Inseln und Schiffe wurden einfach versenkt als sie vorbeischwamm. Der Präsident hatte zweimal Glück; Ginas Haare trieben über Wasser wodurch er nicht ertrank, und er hatte sich ja damit festgebunden. Sonst wäre er einfach weggespült geworden. Er dachte andauernd dass er in zwei Teile zerrissen wurde, da Gina, die schneller als das schnellste Motorboot war, einen gewaltigen Sog kreierte. Aber er überlebte und eine halbe Stunde später erreichte das triefnasse, ungleiche Paar die Chinesische Küste. Ginas Liebe zum schwimmen hatte sich bezahlt gemacht. Obwohl sie eigentlich immer nur aus Spaß und um ihren Körper athletisch und schön zu halten geschwommen hatte.
    Sie watete die letzten paar Kilometer zum Festland, zwischen zwei Halbinseln. Riesige Wellen rollten vor ihr aus, wie Botschafter der kommenden Verdammnis. Sie kam an Land bei der Chinesischen Stadt Qinhuangdao.

    "Ah, China. Leckeres Essen. Freundliche Leute. Und dank des Interesses an Raumfahrt der Chinesen haben die USA die Newton gebaut. Ich verdanke das alles hier euch. Ich zeige euch jetzt meine Dankbarkeit."

    Sie hob ihre Knie hoch, und wie ein Kind das ein Blumenbeet zertrampelte, begann sie auf Qinhuangdao zu stampfen. Ihre enormen Füße ließen nichts unberührt. Sogar das massivste Bauwerk zerbröselte wie aus verrottetes Papier gemacht. Innerhalb fünf Minuten war die ganze Stadt nur noch eine Ruine. Mehr als eine halbe Million Chinesen waren tot, im Boden gestampft zusammen mit ihre Wohnungen, in den Spalten gefallen die ihr Gewicht in der Erde gemacht hatte oder in Stücke geblasen durch die Druckwellen die ihre Bewegungen verursacht hatten.

    Gina war mit ihrer Arbeit zufrieden. Die Stadt war nun ein Ödland. China, diese Supermacht, würde jetzt eine noch größere Supermacht begegnen. Sie. Als sie sich umschaute, sah Gina in der Ferne ein weiteres Weltwunder.

    Die Chinesische Mauer.

    Gina lief darauf zu, alles zertretend war sich gerade unter ihren Füssen befand. Als sie daneben stand, sprach sie wieder zum Präsidenten.

    "Weißt du, John, mein Vater sagte immer dass ich in einen Zirkus arbeiten sollte, wenn ich Applaus haben will." Gina sah auf die Mauer herab. "Die Chinesen haben viele Zirkusse. Vielleicht sollte ich mich ja hier mal bewerben...mal sehen, was könnte ich machen? Ach ja, wie wäre es mit Seiltanzen? Wie findest du das, John?"

    Der Präsident sagte nichts. Er hatte zu viel Angst, und Gina würde ihm eh nicht hören. Er sah runter, auf ihre Füße, die klein wirkten wegen des enormen Abstandes. Sie standen neben der Chinesischen Mauer, die wie eine Schlange über den Hügeln lag. Gina drehte sich damit ihre Füße parallel zu der Mauer standen.

    "Und jetzt, meine Damen und Herren, die unglaubliche GINA!" imitierte Gina die Ansage eines Zirkusdirektors. Sie klatsche ein paar Mal in ihre Hände und platzierte einen Fuß auf die Mauer, die zerbröselte als ob sie aus trockenem Lehm gemacht war. Dann streckte sie ihre Arme, sie tat so als ob sie ihr Gleichgewicht behalten musste, und lief über die Mauer entlang, den einen Fuß genau vor den anderen setzend, wie bei einem richtigen Seiltanzakt.
    So lief sie Kilometer nach Kilometer, die ganze Chinesische Mauer zerstörend. Mauerstück nach Mauerstück zerbröselte unter ihre Riesenfüsse, dessen kleiner Zeh breiter war als die Mauer selbst. Gina hinterließ nur ihre enormen Fußspuren wo einst der Stolz der Mingdynastie stand. Sogar die Hügel auf der die Mauer gebaut war wurden zerstört durch ihr Gewicht, entweder zerstampft, in den Boden gepresst oder wie einen Sandhaufen über das Gebiet ausgeschmiert, wo sie die Dörfer in der Nähe mit Erde bedeckten.
    Nach etwa zwanzig Minuten kam Gina an in der Stadt Gaotai. Die ganze Chinesische Mauer war zerstört. Einfach zertreten.

    "Ta-Daa!", sagte Gina, mit einem Arm hoch. "Die Königin der Schwerkraft. Ein Weltakt! Hat's dir gefallen John?"

    Der Präsident hatte es nicht gefallen. Er weinte als er sah wie dieses Monument der menschlichen Ausdauer zerstört wurde, ohne das er etwas dagegen unternehmen konnte. Diese Frau war verrückt! Sie interessierte sich für nichts anderes als ihren eigenen Spaß. Als ob alles nur ein Spiel war, eine Komödie mit ihr als Hauptperson.

    "Und jetzt, zurück nach Peking! Ich wollte schon immer mal die Verbotene Stadt sehen“, sagte Gina. "Schon mal dagewesen, John? In die Verbotene Stadt? Sie sollte sehr groß sein, mal sehen ob das stimmt, ha ha!" Mit teuflischem Grinsen kehrte Gina wieder um und lief auf Peking zu.

    Kapitel 9

    Gina stand vor der Golden Gate Brücke.

    Die Brücke wirkte so klein gegen ihren gigantischen Körper! Die sechs Fahrbahnen befanden sich auf gleicher Ebene wie ihre kolossalen Brüsten, das Wasser des Golden Gate Flusses kam ihr bis zum Bauchnabel. Ihren Kopf ragte hoch über die zwei roten Türme hinaus.

    Auf die Brücke hinabschauend, drückte Gina ihre Nippel gegen eine der Seiten. Das kühle Material war erregend. Ihre Nippel wurden steif, und als sie sich aufrichteten, hoben sie die Brücke etwa einen Meter in die Höhe! Eine ganze Brücke wurde nur von ihren Nippel hochgehoben!
    Da die Brücke jetzt schief stand, glitten Autos und Laster einfach der anderen Seite runter. Dann bückte Gina sich ein wenig und lies die Brücke wieder runter.

    "Was sagst du jetzt, John? Dachtest du, eine Armee könnte mich besiegen? Mich??? Schau dir meine Macht und Kraft an! Der Stolz dieser Stadt wird durch nichts anderes als meine Nippel aufgehoben. Und du dachtest dass jemand, der das tun kann von welcher Armee auch immer besiegt werden könnte? Ha, ha!"

    Der Präsident, der sich immer noch an ihren Haaren festklammerte weil er sonst ihre Schulter herunterfallen würde, sah voller Unglauben auf ihre Brüste und die Brücke. War das alles ein Alptraum? Eine Riesin, die die Golden Gate Brücke schüttelte mit nichts anderes als die Kraft ihrer Nippel. Er fühlte sein Herz rasen und der Schweiß in Strömen seinen Rücken runterfließen.

    Gina tat einen Schritt nach vorne und presste ihre Brüste gegen die Golden Gate Brücke. Das Bauwerk wurde einfach von ihren Titten nach vorne gedrückt. Kleine Risse erschienen in die Fahrbahnen und die zwei Türme bogen nach innen. Die Stahlkabel quiekten und Menschen fielen runter oder wurden überrollt von wegrutschenden Autos und Laster.

    "Ist das alles war ihr bauen könnt?" fragte Gina spöttich. "Eine erbärmliche kleine Spielzeugbrücke die noch nicht einmal ein paar kleine Tittchen widerstehen kann?"

    Der Präsident wurde schwindlig. Diese "kleine Tittchen" konnten ein ganzes Dorf plattdrücken in weniger als eine Minute.

    "Was würde wohl passieren wenn ein paar richtig große Titten ins Spiel kommen würden, hmmm? Richtige...grosse...TITTEN!" Gina schrie das letzte Wort. Der Präsident wurde schwarz vor Augen als er spürte wie sich ihre Schulter wieder ausdehnte. "Oh, nein, nicht schon wieder, “ dachte er. Aber es passierte doch.

    Gina war wieder angefangen zu wachsen. Ihren Körper expandierte in jede Richtung, mehrere Meter pro Sekunde. Ihre Beine ragten immer weiter aus dem Golden Gate Fluss hoch, sie würde niemals wissen dass so eben ein Schiff gegen einen Schenkel zerschmetterte.
    Der Präsident band sich eines ihre Haare um sein Mittel. Von ihrer jetzigen Größe, 700 Meter, wäre ein Sturz in den Fluss schon tödlich. Er sah die Golden Gate Brücke immer kleiner werden. Als er sich festgebunden hatte, war Gina schon über einen Kilometer groß und wuchs weiter.

    "Echte, riesige, gewaltige, ENORME TITTEN!!!" schrie sie, fast zwei Kilometer groß. Die Brücke kam ihr jetzt kaum noch bis an die Knie, ihre Waden blockierten den Flussdurchgang.

    Als sie drei Kilometer groß wurde, zerbröselten ihre Beine die Hügel am Ufer. Gina stoppte aber ihren Wachstum nicht. Die Proto- Materie die aus dem weißen Loch tief in ihren Körper kam, war noch lange nicht aufgebraucht. Würde sie jemals aufgebraucht sein?

    Es drehte sich alles vor den Augen des Präsidenten. Es war als ob er in ein aufsteigendes Flugzeug saß, aber ohne den Schutz des Luftdrucks. Er war draußen, auf die immer höher ragende Schulter eines mittlerweile drei Kilometer großen Mädchens. Es wurde ihm schwarz vor Augen, aber er fiel nicht in Unmacht.
    Gina wuchs und wuchs. Die ganze Welt sollte ihre Macht spüren. Die Hügel und Gebäude am Flussufer wurden ganz zerschmettert als sie die fünf Kilometer erreichte, ihren gewaltigen Körper dehnte sich immer weiter aus.
    Dann wurde sie sieben Kilometer. Acht. Neun. Als sie unglaubliche zehn Kilometer groß war, stoppte Gina. San Fransisco lag vor ihr wie auf einer Landkarte, voller winzigen Pünktchen die Häuser und Bäume waren. Die Stadt sah aus wie einen Teppich voller aufrecht stehende graue Bleistifte und Zuckerwürfel. Gina holte tief Luft. Das war super! Und nun wurde es Zeit ihre neue Macht zu demonstrieren.

    Sie bückte sich und zog an die Golden Gate Brücke. Ihre megastarken Arme zerrissen die Stahlkabel, jeder ein Meter dick, wie Spinnenseide als sie das Bauwerk hoch hob. Sie hielt die Brücke, die für sie etwa so lang wie ihren Unterarm war, in einer Hand. Als sie das Bauwerk mit ihrer freien Hand untersuchte, riss sie unabsichtlich einen der roten Türme ab. Es wurde zwischen ihre Finger zerbeult wie aus Knetmasse.

    "Oh! Ich denke deine ach so beeindruckende Brücke ist doch nicht so toll. Ich lies bloß meine Finger darüber gleiten und schon bricht etwas ab. Und das sollte ein modernes Weltwunder sein?" fragte sie ironisch.

    Gina grinste. "Schau was ich damit mache, John“, sagte sie und steckte die Golden Gate Brücke zwischen ihre jetzt wirklich gigantischen Titten. Als sie ihren Vorbau mit den Händen zusammendrückte, verwandelten ihre massigen Brüsten die Fahrbahnen in Staub und das Metall zu Schrott, der andere rote Turm inklusive. Dann lies sie die Überreste aus ihren Vorbau runterfallen. Sie landeten im Fluss der jetzt kaum noch ihre Füße bedeckte.

    "Ich bin eine Frau der Weltrekorde!", rief sie so laut das Millionen es hören konnten. Der Präsident dachte dass ihm das Trommelfell zerplatzen würde.

    "Ich könnte ein ganzes Guinness Buch alleine auffüllen! Die größte, schwerste, stärkste Lebensform! Die lauteste Stimme! Die längsten Beine! Die größten Titten! Alles ich!"

    Gina liebte ihre Macht. "Ich könnte auch eine professionelle Sportlerin werden. Kein Rekord ist vor mir sicher. Wer kann mit mir mithalten beim Wettlauf? Ich laufe sogar den ganzen Marathon unter zehn Sekunden! Oder Weitsprung? Hochsprung? Gewichtheben? Boxen? Der stärkste Boxer der Welt wäre nichts mehr als ein winziger roter Fleck unter meinen kleinen Finger! Sollte ich das Baseballteam von San Fransisco betreten? Die heißen ja "Giants", nicht wahr, John? Und Wettschwimmen? Ich liebe Schwimmen, und ich könnte den ganzen Pazifik überqueren. In einen Tag ohne Pause versteht sich, von Kalifornien bis zu China! Ja, warum nicht? Wir beide schwimmen über den Pazifik nach China, John!"

    Gina streckte sich aus. "Erstmal aufwärmen", sagte sie. Als Gina ihren Rücken streckte, ragten ihre Brüste ein paar Dutzend Meter weiter nach vorne. Sie rammten gegen einen Nachrichten Hubschrauber der etwas zu dicht an ihr rangeflogen war. Sie merkte es nicht. Als sie ihre Arme in Schwimmgesten bewog schlug sie ohne es zu wissen zwei Bomber aus der Luft. Die Maschinen wurden mit so einer Kraft getroffen das sie bis nach Oakland geschlagen wurden wo sie brennend auf dem Boden schlugen. Dann hüpfte Gina ein paar Mal und verursachte so Erdbeben die die Verwüstung des Bebens das San Fransisco in 1906 getroffen hatte weit in den Schatten stellte.

    "So, fertig!" sagte sie und watete in den Ozean. Als sie wegging, war San Fransisco eine brennende, qualmende Ruine.

    Kapitel 8

    Gina besiegte die Armee in kürzester Zeit. Sie brauchte nicht einmal zu stampfen, sie platzierte einfach ihre Riesenfüße auf sie. Die Panzer waren für die Gigantin so groß wie Kakerlaken, das Metall gab nach wie nichts unter ihrem Gewicht. Die Soldaten, winzig wie Flöhe, starben zu dutzenden, Artillerie wurde in dünne Plättchen verwandelt. Die Hubschrauber explodierten in Feuerbälle als Gina sie aus der Luft schlug. In ein paar Minuten war die Armee nichts anderes mehr übrig als rote Pünktchen und Metallplatten in riesigen Fußabdrücken.

    Gina bemerkte andere Hubschrauber, die sie umkreisten aber nicht feuerten. Sie gehörten zu Nachrichtensender und filmten sie.

    "Gut“, dachte Gina. "Lass' Mandy und Bianca gewarnt sein!"

    Gina überlegte kurz ob sie sich die beiden Zicken hohlen sollte, aber da sie am anderen Ende der USA lebten, lies sie es sein. Die waren eh zu unwichtig jetzt. Nicht die Reise wert. Gina hatte etwas anders vor.

    "Das war gar nicht nett von dir, John, deine Armee zu befehlen auf mich zu schießen. Nun sind sie alle tot. Warum hast du sie nicht gesagt, ich wäre dein Leibwächter, John?" fragte sie den Präsidenten, der immer noch auf Ginas jetzt gewaltige Schulter saß.

    Der Präsident wusste nicht was er tun sollte. Die Armee hatte wie wild gefeuert, aber die Gigantin war unverletzlich. Nicht mal ein Tropfen Blut hatte sie verloren. Würde sie ihm jetzt auch töten? Auffressen?

    "Hattest du schon mal so ein Leibwächter wie mich, John?", fuhr Gina fort, "einer der Armeen ausschalten kann durch bloßes laufen? Und das ist noch lange nicht alles was ich machen kann, John, o nein!" Gina kicherte. Den Präsidenten erzählen wie mächtig sie war fand sie fast so erregend wie töten und zertrampeln.

    "Ich könnte für einen Schrottplatz arbeiten als Autopresse. Sie würden mich gleich nehmen, wegen der niedrigen Materialkosten. Ich benutzte einfach meine Hände und Füße. Das Auto in einen Schritt plattgemacht! O nein, warte, besser sogar! Die Demolierbranche! Keine Bulldozer oder Dynamit. Nur meinen Körper! Muss ein Dorf verschwinden oder ist ihr Haus zu groß? Rufen sie Gina, und schon geht es los! Die Ultimative Abreisserin, ha ha!"

    Gina lachte lauthals. "Ich habe von der Natur zwei Abrisskugeln bekommen“, sagte sie und hob ihre gigantischen Brüste hoch. Der Präsident sah sie an. Die gewaltigen Globusse aus Tittenfleisch waren schön und nahezu perfekt rund, das musste er unbewusst zugeben. Und als er sah wie Gina die massiven Fleischberge ohne Probleme hochhob fragte er sich, wie stark sie wohl war. Diese Brüste, riesige runde Bälle aus solidem Fleisch, mussten viele Tonnen wiegen. Pro Stück. Keine Maschine der Welt konnte sie auch nur ein Zentimeter bewegen, geschweige denn sie hochheben. Gina konnte das aber ohne sich an zu strengen. Das war beängstigend, aber irgendwie auch erotisch.

    "Ich bin die mächtigste, stärkste, riesigste Person aller Zeiten! Und ich arbeite für niemanden! Ich bestimme was passiert! Und jetzt werden du und ich einen netten Spaziergang machen, wie ich es dir gesagt habe." rief Gina.

    Als sie anfing zu laufen, konnten ein paar Hubschraubern sie gerade noch rechtzeitig ausweichen. Sie hatten vor ihr geflogen und sie gefilmt. Eine 350 Meter große Riesin die mit ihren gewaltigen Vorbau spielte war ja schließlich ein schönes Bild.

    Bomber und Kampfflugzeuge wurden eingesetzt um sie zu töten, aber die konnten ihr auch nicht verletzen. Die Piloten wussten dass der Präsident ihre Geisel war (so sahen sie das jedenfalls) und feuerten nicht al zu viel. Gina war es egal. Die Flugzeuge die sie kriegen konnte zerschlug sie zwischen ihre Hände wie sie normalerweise Mücken tötete und die übrigen ignorierte sie.

    Dann randalierte Gina ordentlich in San Fransisco rum. Ihre Macht fand sie geil, und sie verlor fast den Verstand als sie so rumtobte. Es interessierte sie alles gar nichts mehr. Häuser, Autos, Geschäfte, San Fransiscos berühmte Kabelbahn und natürlich Menschen wurden unter ihren gewaltigen Füssen vernichtet. Sie Stadt verwandelte sich langsam zur Ruine, nichts konnte ihre Kraft, ihre Masse, ihre Größe widerstehen.
    Die meisten Gebäude kamen ihr bis zum Knöchel. Häuser waren nicht größer als Streichholzschachteln und wurden ohne Chance unter ihre Fußsohlen zertreten. Sogar die höchsten Wolkenkratzer kamen ihr gerade mal bis zur Schulter, und Gina schubste sie beiseite wie hölzerne Pfähle. Gina brach einen Wolkenkratzer in zwei, und hielt eine Hälfte triumpfierent über ihren Kopf. Das war fantastisch! Sie war eine Göttin! Sie lies das Teil auf einen der schönen Parks der Stadt fallen, das so in ein Feld voller Schutt verwandelt wurde.

    Und dann die zahllosen Tote die sie auf dem Gewissen hatte. Menschen starben, dreißig, vierzig zugleich, da Gina vorzugsweise auf fliehende Massen trat. Die berühmten Boulevards der Stadt wurden von roten Flüssen aus Blut überströmt, das in den Spalten des Asphalts, der durch ihre Erdbeben verursachende Schritte aufgerissen war, hinunterlief. Sogar eine normale Person die durch ein Feld voller Ameisen lief würde noch nicht einmal halb so viele Leben auslösen wie es Gina in der gleichen Zeit tat.

    Gina kroch auf allen vieren und lies ihre kolossalen Titten schwingen. Ihre gewaltige Masse zersplitterte jedes Bauwerk das sie trafen, nichts von Menschenhand erschaffenen konnte sie widerstehen. Dann ließ sie ihre immensen Fleischkugeln auf rennenden Menschenmengen herabsausen, und zerdrückte so nochmals hunderte. Eine Brust brach sogar durch die Strasse hindurch, wo eine U-Bahn Schacht lief. Ihr steifer Nippel riss einen Zug, der gerade angefahren kam, auf, so einfach als ob man einen Finger durch frischen Schnee zog.

    Nach einer halben Stunde machte Gina Pause. Sie sah sich mit diabolischem Grinsen um. Einen nicht unbeachtlicher Teil der Stadt war vernichtet, überall qualmte es. Dann dachte sie sich etwas Neues aus. Als sie ihr Ziel sah, lief sie dahin, alles zertretend was sich in ihren Weg befand.

    Der Präsident, so groß wie ein Floh gegen sie, war übel. Das viele Töten und Zerstören was er mit ansehen musste war einfach schrecklich. Als er sah wohin sie jetzt ging wurde ihm schlagartig klar, was sie vorhatte. "NEIN!!!", rief er. Gina lächelte und tat so als ob sie ihn nicht hörte. Sie lief weiter bis sie ihr Ziel erreicht hatte.

    Kapitel 7

    In der Zwischenzeit hatte sich eine kleine Armee um das halbverwüstete Hilton Hotel und die Sackgasse versammelt. Infanterie, Panzer, Hubschrauber und ein paar Stücke Artillerie standen bereit.

    "Ergeben sie sich! Oder wir eröffnen das Feuer!", rief der Kommandant als Gina sich umdrehte. "Sie haben zehn Sekunden, dann werden wir schießen!"

    Gina lachte. "Du willst auf mich schießen, du Maus-großer Idiot?", rief sie zurück. "Schau mal, auf meiner Schulter sitzt euer Präsident! Schieß' auf mich und ihr werdet ihm auch treffen!"

    Gina wusste, dass die Armee sie nicht verletzen konnte, aber sie wollte ein wenig mit die Soldaten spielen. Wenn sie nur wussten was sie vorhatte! Aber da Gina ein Flair für Dramatik hatte, wartete sie den richtigen Moment ab.

    "Schiess!", rief der Präsident. "Achtet nicht auf mich! Erschieße sie!"

    Gina konnte hören wie er weinte. Leise, aber immer noch zu verstehen. "Du wirst dein blaues Wunder erleben", dachte sie.

    Die Armee eröffnete das Feuer. Sie hatten zwar den Präsidenten nicht gehört, aber die zehn Sekunden waren um.

    Aber die Granaten und Kugeln konnten ihr nichts anhaben. Gina stand einfach da, lachend, und genoss das Gefühl ihres Körpers der dort hart wurde, wo die Munition ihr traf. Der Präsident hatte sich hinter ihre Haare am Nacken verkrochen um sich zu schützen, aber die Armee zielte vor allem auf ihre Beine, da sie den Präsidenten nicht treffen wollten. Keiner der Soldaten schien zu begreifen dass wenn sie umfiel, der Präsident auch sterben würde. Es war ja eine riesige Höhe.

    Hände wieder auf ihren Hüften, entschloss Gina dass der richtige Moment gekommen war für ihren Plan. Sie trat einen Schritt dichter an der Armee heran und rief über die Explosionen und Schüsse: "Der Präsident sagte euch mich zu erschießen! Das was gar nicht nett von ihm! So geht man doch nicht mit seiner Geliebten um...da werde ich böse.... Und wenn ich böse bin...WACHSE ICH!!!"

    Dann fing Gina wieder an zu größer zu werden.

    Die Armee wich zurück als die nackte Titanin, bösartig grinsend, in die Höhe schoss. Sie wurde 45 Meter...50...60...70...80.... Ginas Füße expandierten, und rollten wie eine Dampfwalze über ein paar Bäume und Frontsoldaten als sie größer und größer wurde. Ihren Körper war schon beeindruckend gewesen, aber jetzt war er noch erfurchterregender.

    100 Meter. Gina wuchs weiter. Der Präsident sah wie sich der Boden immer kleiner wurde, als ob er in einem aufsteigenden Hubschrauber saß. Ihre Schulter streckte sich unter ihm wie Gummi aus. Er hatte Probleme sein Gleichgewicht zu halten und klammerte sich noch fester an ihre Haare um nicht runter zu fallen.

    120 Meter. Ginas Hintern war nun weiter oben als das Dach des Hilton Hotels gewesen war. Ihre Brüste groß wie Heissluftballons. Und sie stoppte immer noch nicht zu wachsen.

    130 Meter. Ihre Zehen berührten ein Panzer. Sie waren fast so groß wie das Fahrzeug. Als Gina weiterwuchs schoben ihre Zehen den Panzer einfach weg, unbeeindruckt von dessen Gewicht.

    160 Meter. Ginas Schatten hüllte die Armee in Dunkelheit. Die Armee stand einfach nur da, erstarrt vor Schreck als sie immer weiter hochragte. Die Soldaten waren so erstaunt dass sie gar nicht mehr feuerten, sondern nur mit offenem Mund Gina anstarrten. Das war einfach unmöglich! Und Gina wuchs immer noch weiter.

    200 Meter. Wie ein Dämon der aus der Hölle hochfuhr schoss Gina in die Höhe. Ein paar Soldaten warfen ihre Waffen weg und rannten davon.

    "Und nun, das Finale!" rief Gina. Ihre Stimme war lauter wie der Donner. Ein paar Fenster des Hilton Hotels und Häuser in der Nähe zersplitterten.

    Gina schoss nun viel schneller hoch wie vorher, es war wie ein Airbag der sich plötzlich aufblies. In zwei Sekunden wuchs sie ganze 150 Meter! Jetzt war Gina 350 Meter groß. Das reichte. Vorläufig.

    Durch diesen plötzlichen Wachstum entstand, wie bei einer Explosion, eine Druckwelle. Diese blies viele Soldaten einfach um. Bevor sie wieder auf den Beinen standen, war Gina schon da.

    Das Letzte, was viele der Männer und Frauen sahen, war wie ein riesiger Fuß auf sie herabkam.

    Kapitel 6

    Das Hilton Hotel war nicht weit von Ginas ehemaliger Realschule entfernt, und als 40 Meter große Riesin braucht man nur drei Minuten zu Fuß bis dahin. Zwei Straßensperren mitsamt schießenden Polizisten wurden von Gina ignoriert. Die Munition konnte sie eh nichts anhaben, und Gina wollte den Präsidenten nicht verfehlen. Also lief sie einfach weiter, zertrat die Streifenwagen der Sperre unter ihren Füssen und tat so, als ob sie es gar nicht bemerkte. Drei Polizeihubschrauber wurden ebenfalls zerstört. Sie waren ungefähr so groß wie Ginas Faust, aber es stellte sich heraus das Letztere ein Stück härter und widerstandsfähiger war.

    Als sie das Hilton erreicht hatte, waren fünf dutzend Autos, unzählige Passanten, Bäume und Verkehrsschilder von ihr zermalmt worden. Die Autos unterm Fuß geplättet, die Menschen einfach zerquetscht wie reife Trauben, deren Überreste waren jetzt rote, fettige Flecken auf der Strasse. Gina hinterließ eine Spur der Zerstörung, aber da sie auf den Präsidenten, John Blackfield, fixiert war, interessierte es sie nicht.

    Der Präsident der Vereinigten Staaten weigerte sich, das Hotel zu verlassen. Er glaubte seinem Chef der Sicherheit kein Wort. Eine nackte, 40 Meter große Riesin die auf das Hotel zulief! War das etwa ein Witz? Er befahl den Mann zu gehen und mit der Versammlung weiter zu machen.
    Im Raum waren ein Oberster Richter, der Direktor der Bank of New York (Biancas Vater), und der Botschafter der USA in Grossbrittanien (Mandys Vater) anwesend und redeten über Politik mit den Präsidenten. Die letzten beiden wollten nach der Versammlung noch kurz mit dem Präsidenten über ihre Töchter reden, in der Hoffnung dass das die Karriere ihrer Sprösslinge half.

    Auf einmal wurde es dunkel im Zimmer, wie bei einer Sonnenfinsternis. Als die Männer zum Fenster rausschauten, sahen sie die größten Brüste aller Zeiten. Dann erschienen zehn riesige Finger die durch das Glas brachen. Zwei enorme Hände hoben die Decke hoch. Putz regnete herab als das Quartett erschreckt zum Ausgang rannte.

    Gina hatte die Fensterscheiben völlig zerstört. Sie wusste genau wo die Versammlung stattfand, da der Sicherheitsbeamte der sie "befragt" hatte am Ende sehr informativ gewesen war. Mit etwas Mühe hob sie die Decke und die drei Stockwerke darüber hoch und lies sie dann am anderen Ende des Hilton Hotels herab donnern.

    Sie sah fünf Männer wie wild zum Notausgang rennen (der fünfte war der Chef des Sicherheitsdienstes), aber Gina schnappte sie sich ohne Probleme. Mit den fünf Männern in ihren riesigen Händen suchte sich die Umgebung ab nach einer Sackgasse. Sie hatte schnell eine gefunden, trug ihre kleinen Gefangenen dahin und platzierte sie am Ende der Straße auf den Boden, vor einer hohen Mauer. Nur der Chef des Sicherheitsdienstes nicht. Den schmiss sie einfach weg, wie eine Zigarettenkippe. Er überlebte den Aufprall, zwei Sekunden später, nicht.

    Gina hatte nun die vier Übriggebliebenen gefangen, da sie den einzigen Ausweg blockierte. Als sie auf die Winzlinge herabsah, aus ihrer 40 Meter Höhe, fühlte sie sich wie King Kong. Sie erinnerte sich an die Szene im Film aus in den 70-eren, wo der Affe auf Menschen trat, als er sich losgerissen hatte in New York City, auf der suche nach seine Freundin. Sie fand es fantastisch.

    Gina hob einen Fuß und tat so als ob sie auf die vier Kleinen treten würde. Ihr Fuß war ungefähr drei Mal so groß wie ihre erbärmlichen Körper. Sie liefen so weit es ging zurück, dichter an der Mauer ran, aber es war nicht genug Platz da. Einer der vier Männer wurde unabsichtlich nach vorne geschubst. Er fiel hin, gleich vor Ginas erhobenen Fuß. Es war der Direktor der Bank, Biancas Vater. Er drehte sich auf den Rücken, sah ihr riesiger, turmähnlicher Körper hoch und versuchte sich mit einem Arm zu schützen. Als ob er auch nur ihren fünf Meter langen Fuß ein wenig zur Seite schubsen konnte! Er wog mehr als ein Laster voller Steine.
    Gina platzierte ihren Fuß auf seinen Körper, und drückte ihm so am Boden fest. Der Mann versuchte, unter ihrem Fuß weg zu kommen, aber ihr Gewicht war zu viel für ihn.

    "Schau an! Der Direktor der New Yorker Bank! Kontrolliert einen Grossteil der Wirtschaft weltweit. Verdient viele Millionen jedes Jahr! Seine Launen können das Leben von Tausenden verderben jeden Tag. Und jetzt liegt ein unter meinen Fuß wie ein INSEKT!"

    Sie schrie das letzte Wort und verlagerte ihr Gewicht, so dass ihr Fuß, und den Körper des Direktors darunter, ihr unglaubliches Gewicht tragen musste. Der Körper knirschte wie ein Käfer der zertreten wurde. Gina spürte wie seine Knochen zerbrachen und seine Eingeweide zu Matsch wurden. Sie hatte so eben eine der mächtigsten Männer der Welt wie ein Insekt zertreten! Es gab ihr ein Gefühl von Macht. Es war unglaublich schön.

    "Ihr seit Ungeziefer! Nichts! Kriechendes, schleimiges Ungeziefer!" rief sie. Die Winzlinge verbal zu erniedrigen war eine weitere Demonstration von Ginas Macht. Sie mussten wissen was sie waren mit ihr verglichen. Maden. Läuse. "Wo ist die Macht die ihr habt denn jetzt? Wo sind die Titel, Berufe, Bankkonten worauf ihr so stolz seid? Ich werde euch unter meinen Füssen ausradieren, und ihr könnt nichts dagegen tun!"

    Sie spreizte ihre Zehen und ergriff damit einer der drei übrig gebliebenen Männer. Sie bog ihre Zehen damit sie die Arme des Kerls ordentlich festhielten. Gina kannte ihre Kraft jedoch nicht; sie brach den Mann so beide Arme wie dünne Äste.

    Gina hob den Fuß und drehte ihm damit sie sehen konnte wen sie gefangen hatte. Es war nicht der Präsident, darauf hatte sie geachtet. Gina erkannte den schreienden Mann der an ihren Fuß baumelte.

    "Ah, der ehrenwerte Herr Richter! Du bestimmst also was darf und was nicht. Du triffst eine Entscheidung wenn Menschen sich streiten. Kannst du mich verurteilen, hmm? Wo sind deine Gesetzte denn jetzt? Wo sind deine ach so heiligen Regelchen worüber du immer sprichst? Können sie dir jetzt helfen weg zu kommen? Na?"

    Sie stampfte mit ihrem Fuß fest auf dem Boden. Die Erde bebte und den Körper des Obersten Richters zerspritzte wie eine überreife Tomate unter einen Vorschlaghammer. Nichts konnte Gina stoppen. Sie war übermächtig.

    Sie stand auf die Leichen der beiden Männer, eine unter jeden Fuß, und schnappte sich der Botschafter, Mandys Vater. Ohne Worte hob sie einen Fuß und zertrat den Mann. Der Präsident wurde übel als er die Knochen zerbrechen hörte und Blut unter Ginas Sohle laufen sah als sie ihm tötete.

    "Diplomatische Immunität! Hat die ihn geschützt? Nein! Ihr sterbt alle gleich einfach. Denn ihr seit Ungeziefer. Ich habe jetzt das Sagen! Ich, Göttin Gina! Ich habe Macht! Richtige Macht! Ich bin der Boss, und ihr seid alle nichtswürdige Scheiße, die nur dazu da ist, um von mir zertrampelt zu werden!" rief sie.

    Zu Hause guckten Mandy und Bianca die Nachrichten, wo die Ereignisse in San Francisco gezeigt wurden. Sie waren erschüttert und schockiert. Ihre Konkurrentin, diese eklige Hure Gina, eine 40 Meter große Riesin! Sie waren erstarrt vor Entsetzen als sie sahen wie ihre Väter von ihr getötet wurden. Beide wünschten sich im Unterbewusstsein auch so riesig zu sein. Dann würden sie es Gina zeigen! Und den Rest der Welt! Hatte ihren Besuch an Newton etwas damit zu tun? Dort waren sie beide auch gewesen, aber wachsen konnten sie nicht. Sie guckten, weinend und geschockt, genau wie den Rest der Welt, was weiter passierte.

    In San Fransisco war der Präsident der einzig übriggebliebene Mann. Gina hob ihn hoch und schaute grinsend der mächtigste Mann der Welt an. Ihre Träume waren wahr geworden. Der Präsident der USA, ihre Puppe. Ihr Spielzeug. Wortwörtlich jetzt. Er hatte die Größe dafür.

    "Hallo John“, sagte sie. "Es ist dir doch egal, dass ich dich John nennte, was John?"

    "Wer...was...sind sie?", stotterte er.

    "Ich bin Gina. Deine neue Geliebte. Nein, warte, du bist meine Geliebte, ich nicht deine. Ich liebe nur Macht. Aber ich werde dich behalten. Auch wenn ich dich jetzt nicht mehr brauche um an Macht zu gelangen, werde ich dich behalten."

    Gina setzte ihn auf ihre Schulter, wie ein kleiner Vogel. "Festhalten“, sagte sie. "Wir machen einen Spaziergang." Der Präsident konnte sich gerade noch rechtzeitig an ihre Haare festklammern als sie weglief.

    Kapitel 5

    Gina lief über die Straßen ihrer Nachbarschaft, ohne auf Menschen zu treten (noch nicht). Aber sie verwandelte ab und zu ein Fahrrad oder ein Auto in Schrott, zersplitterte ein kleiner Baum, riss eine Laterne aus dem Boden mit ihren Zehen als sie einen Schritt tat oder zertrat einen Briefkasten. Die Leute mussten ja schließlich wissen, mit wem sie es zu tun hatten.
    Die winzigen Männer und Frauen an ihren Füssen rannten entweder weg, schrien, oder weinten. Und wieder andere standen einfach nur da und schauten sie mit offenem Mund an als sie vorbeilief.
    Ein kleiner Kerl kam auf sie zu und küsste ihre Ferse. Gina lachte und überlegte sich kurz, ob sie ihm nicht hochheben und gegen ihre Titten reiben sollte für dieses Kompliment, aber da sah sie schon etwas in der Ferne, was ihr eine bessere Idee gab. Es war ihre alte Realschule.
    Gina lief schnell dahin, ohne sich um die vielen Fahrräder, Mopeds und Autos zu kümmern die sie unter ihre Füße zermalmte. Sie ging direkt zum Raum der Lehrer. Dort schob sie ihre Hände unter das Dach und gab einen Ruck. Dank ihrer jetzt gewaltigen Muskeln konnte sie das Dach hochheben wie eine normale Person den Deckel einer Holzkiste. Putz und Staub wirbelten herum als das Dach vom Mauerwerk losgelöst wurde. Gina klappte das Dach nach hinten wie den Deckel einer Dose und sah in den Raum, wo drei Dutzend Lehrer sie voller Angst und Verwirrung ansahen.

    "Hi, ich Gina!", sagte sie mit absichtlich tiefer Stimme. Sie wollte wie ein Riese aus ein Märchen oder Zeichentrickfilm klingen, ein bisschen dumm aber gefährlich.

    "Gina hungrig! Gina liebt kleine leckere Dinge! Menschen klein und sehr lecker!"

    Sie schnappte sich zwei Lehrer, in jede Hand einen, und hob sie zu ihrem Gesicht.

    "Lecker, lecker. Ginas Lieblingsessen! Lästige Lehrer!"

    Mit den Zähnen riss sie einem Lehrer die Kleider vom Leib. Es war ihr ehemaliger Mathelehrer, Herr Gills. Das war ein Sadist, der geradezu euphorisch wurde wenn jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht hatte. Das gab immer Strafe, keine Diskussion oder Ausrede. Auch ein paar Mal für Gina.
    Als sie den schreienden Kerl nackt ausgezogen hatte, steckte sie ihm in den Mund und kaute. Gina spürte wie sein Fleisch aufriss und seine Knochen zerbrachen zwischen ihre Zähne. Ein metallähnlicher Geschmack breitete sich in ihren Mund aus, wegen des Blutes. Viele Schüler und Lehrer sahen die Szene voller Entsetzen an, eine 40 Meter große Riesin die Menschen auffraß. Manche erbrachen sich und andere waren völlig erstarrt, als sie versuchen zu verstehen was sie sahen. Aber es gab auch ein paar Jungs die es erregend fanden. Was für eine Frau! Diese Titten! Diese Füße! Dieser schöne, riesige Körper! Manche waren heimlich sogar froh. Herr Gills war halt kein beliebter Lehrer.
    Gina tat das gleiche mit dem anderen Lehrer. Sie hatte zwar nie Unterricht von ihm bekommen und kannte den Mann nur von Gesicht, aber das war egal. Riesen machen das nun mal mit Menschen. Sie essen sie.

    "Bleiben sie ganz ruhig stehen, Fräulein. Drehen sie sich langsam um und heben sie die Hände hoch."

    Gina sah hinter sich. Zwei Polizeiautos standen ein paar Meter von ihr entfernt, dahinter sechs Polizisten mit gezogenen Waffen. Einer sprach durch ein Megaphon.

    "Ich mag es nicht beim essen gestört zu werden, “ sagte Gina drohend mit ihrer normalen Stimme.

    Als sie auf die Autos zulief fing die Polizei an zu schießen. Die Kugeln prallten jedoch von ihren Körper ab als ob sie aus Watte waren. Gina fühlte sich allerdings etwas seltsam. Es war als ob ihre Haut einen Moment lang da steinhart wurde wo eine Kugel sie traf.
    Als die Polizisten begriffen dass ihre Waffen nutzlos waren, war es schon zu spät. Ein riesiger, fünf Meter langer nackter Fuß kam auf ihr Auto herab. Ein lautes Krachen, und vom Auto war kaum etwas übrig. Der andere Fuß kam auf zwei Polizisten herab, so schnell dass sie nicht mehr fliehen konnten. Ihre erbärmlichen Körper zermatschten wie überreife Tomaten und ihre Knochen zerbrachen wie dünnes Glass unter Ginas kolossalen Füssen und riesiges Gewicht.
    Die vier übriggebliebenen Männer versuchten noch, zu entkommen, aber Gina war wieder schneller. Sie ergriff sie, und biss den einen nach den anderen den Kopf ab, ohne Vorwarnung. Dann spuckte sie die Köpfe wieder aus, lies die Leichen neben das andere Auto fallen und zerstampfte alles zu einen blutigen, metalligen Haufen. Niemand schoss auf sie und lebte!

    Gina sah auf ihr Werk und lachte. Das war Macht! Keine Kugel konnte ihr was anhaben, kein Bulle sie festnehmen! Aber warum war sie unverletzlich? Was war das für ein seltsames Gefühl als die Kugeln sie trafen? Konnte das ein Nebeneffekt des weißen Lochs sein, dass die Energie sie wie ein Schutzschild umgab? Eine Form von stärkerer Energie die sie gegen eine schwächere schützte?

    "Egal", dachte Gina nach einer Weile. "Um richtig mächtig zu sein muss ich ja auch unverletzbar sein. Und jetzt ist es Zeit für richtige Arbeit!"

    Sie lief Richtung Hilton Hotel, wo der Präsident im Moment sein müsste. Die Schüler und Lehrer die nicht schnell genug waren Gina aus den Weg zu gehen und so zertreten wurden, beachtete sie nicht einmal.

    Kapitel 4

    Gina war gerade zu Hause in San Francisco angekommen. Ihr Vater war in der Garage, wo er eins seiner sieben ach so geliebten Oldtimer putzte. Sie hatte die übrigen sechs auf den Rasen vor ihr Haus stehen sehen, wie immer wenn er die ganze Garage brauchte für seine Waschrituale. Er hatte sie noch nicht einmal kommen sehen. Egal.
    Gina ging in ihr Zimmer. Sie lebte immer noch bei ihren Vater. Denn sein Mangel an Interesse hatte auch eine gute Seite. Er fragte nie danach was sie tat, wohin sie ging oder für wie lange. Sehr viel Freiheit.
    Als sie ihre Sachen ausgepackt hatte, nahm sie die Tube mit dem weißen Loch. Es leuchtete immer noch hell, aber nicht so stark das sie es sich nicht kurz ansehen konnte.

    "Bist du die Erfüllung meiner Wünsche?", dachte sie. Gina würde es schnell genug erfahren.
    Sie öffnete die Tube und griff zum weißen Loch. Es wurde in ihren Körper gesogen sobald es mit ihrer Hand berührte. Gina lief eine Schauer den Rücken herunter, aber dann lächelte sie. Sie spürte die Energie in ihren Körper. Sie verbreitete sich durch ihren Kreislauf, bis jeden Teil von ihren Körper damit in Kontakt gekommen war. Ja, das was es! Ihr Plan funktionierte. "Lass uns anfangen“, dachte sie.

    Gina wollte wachsen, und das konnte sie! Es war so einfach wie ein Arm hochheben. Durch bloße Willenskraft wuchs sie, langsam aber sicher. Sie wurde 1,70m...1,73m...1,75m.... Ihre Kleider wurden immer enger, die Nähte ihres T Shirts und Hose knackten im Protest. Gina zog sich aus bis auf ihre Unterwäsche, und wuchs weiter. 1,80m...1,83m...Ihre Titten wurden so groß dass sogar ihr großes BH sie nicht länger tragen konnte. KNACKS! Es zerbrach, und ihre Brüste sprangen frei wie zwei Ballons aus einem Netz. Ihr Hintern war auch ordentlich ausgedehnt; ihre Unterhose zerbrach ebenfalls und fiel zu Boden. Gina war jetzt völlig nackt.

    "Das ist fantastisch“, dachte sie. Sie ragte weiter nach oben, ihr Körper streckte und blies sich jede Sekunde weiter auf. Obwohl sie still stand, nahmen ihre Füße immer mehr Boden ein. Wenn sie jemand gesehen hatte, würde es so aussehen als ob eine Kamera auf sie einzoomte. Gina wurde jeden Moment größer.
    Sie wuchs weiter und erreichte die 2,00m. Kurz danach schlug ihr Kopf gegen die Decke. Sie war nun 2,20m groß. Gina hielt das Wachstum an. Das war geil! Sie verlies das Zimmer und lief nach draußen, ohne Scham dass sie nackt war.

    Ihr Vater war immer noch in der Garage. Gina grinste und ging weiter mit wachsen, neben das Haus stehend mit dem Gesicht zur Mauer. Sie entdeckte dass sie ihr Wachstum beschleunigen konnte, sie wuchs jetzt zirka 10 Zentimeter pro Sekunde.
    Ginas Beine wurden länger und dicker, sie schwellten auf wie ein Zylinderförmiger Ballon der aufgeblasen wurde. Ihr Busen war nun wirklich gigantisch. Gina ragte immer weiter hoch. Als sie die 5 Meter erreichte, schlugen ihre Nippel gegen ein paar Ziegel am Dach und brachen ein Stück davon ab. Ihre Füße wurden immer länger und bulldozerten über einen kleinen Strauch. Ihre Zehen wurden auch zu kleinen Bulldozer als sie die Mauer des Hauses berührten. Sie brachen einfach hindurch und schlugen einen Stuhl und Tisch um als Gina weiter wuchs.
    Sieben Meter. Passanten auf der Strasse blieben stehen und sahen sie überrascht an. Eine riesige, nackte, junge Frau! Und sie wuchs immer weiter. Gina wurde länger, breiter, massiver. Neun Meter. Dann 15. Dann 20. Sie wuchs zu 30 Meter. Und es gab kein Anzeichen dass sie stoppen wollte, wie sie so dicht am Haus stand, Händen auf der Hüfte, auf das Bauwerk herabschauend und spöttisch lächelnd. Sie lies ihre Füße einfach durch das Wohnzimmer pflügen, alle Möbel zerbröselend.
    Als sie 40 Meter groß war, hielt sie ihr Wachstum an. Vorläufig.

    Ihr Vater, der die Menschen draußen gehört hatte, kam angelaufen um zu sehen was los war. Gina hatte ihm gesehen, aber tat so als ob sie ihm nicht sah.

    "Vati? Wo bist du?" fragte sie.

    "Gina? W...was?", stotterte ihr Vater völlig überrascht.

    "Vati? Oh, und finde ihn nicht. Mal sehen ob er in der Garage ist“, sagte Gina die so tat als ob sie laut dachte.

    "Gina? Ich bin hier! HIER!!!" schrie ihr Vater und winkte mit beiden Händen.

    Gina ignorierte ihn und lief zur Garage. Sie hob das Dach davon. Es war leicht wie ein Stück Karton für ihre jetzt riesigen Muskeln. Sie sah den Oldtimer stehen der ihr Vater am putzen war, kleiner wie ein Spielzeugauto für sie.

    "Nein, hier ist er nicht...", sagte Gina. Sie warf das Dach weg, in der Richtung ihres Vaters, den sie im Augenwinkel betrachtete. Das Dach landete vor ihm, den Aufprall sorgte für einen Luftstoß der ihm ein paar Meter weg schleuderte. Er landete auf seinen Bauch, seine Rippen schmerzten. Dadurch konnte er nicht gleich wieder aufstehen.

    "Vati? Wo bist du? Etwa draußen?" Gina lief zur Vorderseite des Hauses, wo die Menschenmenge und die sechs übrigen Oldtimer standen.

    "Vati?", Gina sah die Menge mit einem fragenden Gesicht an. Dann lief sie in der Richtung der Oldtimer.

    "GINA! Ich...PASS AUF!!!", rief ihr Vater, der sehen konnte was sie tat. Gina schien nicht zu merken dass sie auf einen Oldtimer treten würde. Dachte er, denn Gina wusste genau, dass das Auto da stand.

    "Vati?" KRACH! Gina hatte einen Fuß auf einen Oldtimer platziert. Er wurde völlig plattgetreten, das Metall gab nach wie Aluminiumfolie. Das Geräusch stach ihr Vater in der Seele.

    "Wo (KRACH!) bist (KRUNSCH!) du (RUMMS!)?" Gina lief an der Menge entlang, mit jedem Schritt einen Oldtimer zertretend. Sie zerbrachen wie Käferpanzer unter ihre Füße. Es fühlte sich großartig an!
    Sie platzierte einen Fuß auf die letzten beiden Autos, auf jedes ein, und sah in die Richtung ihres Vaters. Er starrte nur entsetzt auf ihre Füße, Bleich wie ein Bettlaken. Er hatte Jahrzehnte lang diese Auto gepflegt! Zwei Jahrhunderte alte, teure, seltene Oldtimer! Jetzt dünne Plättchen unter die Füße seiner Tochter. Zertreten wie leere Getränkedosen! Er dachte dass er sterben würde.

    "Oh, DA bist du ja! Warum hast du nichts gesagt? Sind diese verfluchten Karren denn wichtiger als ich?" rief Gina, und brachte so ihren Vater zurück in die Gegenwart.

    Gina griff ihren Vater, hob ihn hoch mit einer Hand und hielt ihm dicht an ihr Gesicht. Er sah sie nur verängstigt an.

    "Du hast dich nie um mich gekümmert. Nur Oldtimer, Oldtimer, Oldtimer. Darum hat Mutter uns auch verlassen. Und wenn ich mal mit hohen Noten von der Schule kam, hast du mich nicht einmal belohnt oder gelobt! Du meintest dass ich in einem Zirkus arbeiten sollte wenn ich Applaus wollte! Nun, wenn ich ignoriert werden möchte, wäre ich Einsiedlerin geworden! Bin ich eine geworden, huh?"

    Ihr Vater sah sie erstarrt an. Er sagte nichts.

    "Wenn du deine Autos so sehr magst, kannst du sie haben!" Gina lief zurück zur Garage und nahm den letzten Oldtimer. Sie drehte ihm zwischen ihre Finger bis er mit den Rädern auf ihre Handfläche stand. Dann hielt sie ihren Vater dicht daran. "Los, rein!' zischte sie.

    Ihr Vater stieg in den Oldtimer. Was hatte sie wohl vor?

    "Wenn du dein Oldtimer so sehr magst...," sagte Gina langsam, "dann solltest du...DARIN STERBEN!!!" rief sie und zerknüllerte das Auto, mit ihren Vater darin, mit beiden Händen. Sie machte einen Ball daraus, wie bei einem Stück Papier. Dann lies sie den Metallball, woraus Blut lief, fallen und kümmerte sich nicht mehr darum.
    Gina lief zur Menschenmenge, jetzt um die hundert Leute. Sie fotografierten ihr, filmten ihr mit ihren Handys, redeten über sie. Sie zeigten auf Gina und starrten sie an. Eine riesige, 40 Meter große Frau! Ein schönes Gesicht, enorme Titten, eine tolle Figur, säulenähnliche Beine, gewaltige Füße. Was für ein Anblick!
    Gina scherte sich immer noch nicht darum, dass sie nackt war. Sie wusste welchen Effekt ihr Körper auf andere hatte. Und warum sollte sie sich schämen? Sie hatte jetzt das Sagen und konnte tun und lassen was sie wollte.
    Sie stand mit den Händen auf der Hüfte vor die Menschenmenge und sah auf sie herab. Sie waren alle so winzig! Und sie war eine Kolossin, ein lebendes Monument aus Frauenfleisch.
    "BUH!!" rief sie auf einmal, sich zur Masse bückend mit einem wütenden Gesicht. Die Menschen rannten schreiend weg, manche rückwärts um noch schnell ein paar letzte Aufnahmen zu machen.
    Gina lachte als sie die Winzlinge flüchten sah. Sie war nun mächtig. Das würde ein großer Spaß werden!

    Kapitel 3

    "Gina?"

    Patrick war überrascht als er Gina vor die Tür seines Quartiers stehen sah. Er war in sein Pyjama, aber schlief noch nicht als sie klingelte. Sie schloss die Tür und lief hinein. Gina trug nur ein sehr enges T Shirt und kurze Jeans. Ihre Kleidung hielt wenig verborgen.

    "Ich fragte mich, bist du verheiratet?", fragte sie prompt.

    "Eh, nein...". Patrick war ein wenig überwältigt von ihrer Frage. Gina schaute sich Patricks Augen an. Die gingen ihren Körper auf und ab, aber blieben etwas länger an ihrer Brust hängen.

    "Hast du eine Freundin?"

    "Nein", sagte er gegen ihre Brüste.

    "Wie jetzt? Du siehst so gut aus und bist so intelligent!" sagte Gina mit ihrer besten Schmusestimme.

    "Ehh...danke...", stotterte Patrick. “Ehhh...du hast auch ein sehr schönes Gesicht“, sagte er, unsicher wie ein Schuljunge.

    "Ach! Und zu meinen Titten sagst du gar nichts?" sagte sie mit erhobener Stimme und gespielte Empörung, als sie auf ihm zukam und ihre echten, enormen Naturbrüsten ordentlich Wippen lies mit jeden Schritt. Dann drückte sie ihren Riesenbusen wie eine Ramme gegen Patricks Brust. Der war zu überrascht um etwas zu sagen, wie die meisten Männer wenn Gina das machte. Er sah sie nur mit weit offenen Mund und Augen an.
    Gina schubste ihm rückwärts, mit nichts anderes als ihre kolossalen Titten, bis er mit seinen Rücken gegen eine Wand schlug. Gina drückte ihm mit ihren Busen fest. "Ich habe ein paar Stossdämpfer, nicht?" sagte sie spielerisch.

    Patrick antwortete nicht. Er schien seine Zunge verloren zu haben; sie hing jedenfalls nicht aus seinen offenen Mund. Seine Augen fielen fast aus seinen Kopf. Nicht nur, weil er überwältigt war sondern wohl auch, weil er kaum atmen konnte. Gina hatte ihn jetzt im "geistigen Zustand" worin sie ihn haben wollte. "Zeit für den nächsten Schritt“, dachte sie.

    "Dieses weiße Loch...", sagte sie leise. "Kann ich es noch mal sehen?"

    "Eeeh...ich...umf...ja, morgenfrüh...eh, ich wollte noch...ein paar Tests...", sagte Patrick mühsam, der immer noch nicht klar denken und atmen konnte.

    "Wie, nicht früher? Warum nicht jetzt? Bitte." Patrick sagte nichts. Gina holte tief Luft, wodurch sie ihren schon enormen Vorbau zu noch gewaltigeren Proportionen aufblies, damit sie ihm so noch fester gegen Patricks Körper presste. Sie konnte ihm leise röchelen hören.

    "Eehhh...ich...kann...nicht. Eehh, ich bin...uhmp.nicht gekleidet und..." sagte er schwer, weil Ginas festen Busen ihm immer noch kaum gestattete zu atmen.

    "Oohh, aber du kannst mir doch deine Karte leihen? Ich werde alleine hingehen und es bewundern. Das Licht war so schöööön..." flüsterte Gina in sein Ohr.

    "Ich...uhmmm...kann nicht...umpf...Vorschriften...Aaaahh...". Gina hatte seine Hand beim Handgelenk gepackt und knetete jetzt eine ihre Brüste kräftig damit. Sie sah ihm so Lustvoll an wie sie konnte. Und das war sehr viel.

    "Ich wäre dir sehr dankbar," sagte sie. "Sehr, sehr dankbar."

    "Aber wenn du mir nicht die Karte gibst," fuhr sie fort, "wäre ich sehr traurig. Kein Rumsi-bumsi. Keine Hand auf meiner Brust." Sie lies ihn los und tat ein Schritt zurück. Patrick starrte auf ihre enorme Oberweite. Gina schlug die Arme übereinander, ihren Busen so gut wie es ging verbergend. "Und auch nichts zu sehen," sagte sie.

    "Ich...oh, verdammt! Ich gebe dir die verdammte Karte! Aber sorge dafür, dass niemand dich sieht. Und verliere sie nicht!"

    "Danke!" Gina nahm die Karte und ging. Männer waren halt alle gleich.

    "Fuck," fluchte Patrick.

    "Erst, das weiße Loch," antwortete Gina und grinste.

    Am Tag danach war Patrick auf dem Weg zur Kammer mit dem weißen Loch. Gina war vor zwei Stunden abgereist, nachdem sie die Nacht in seinem Bett mit ihm verbracht hatte. Und sie war dankbar gewesen! Patrick war immer noch weich in den Knien. Sie hatte ihm versprochen, noch mal vorbei zu schauen um ihm zu "besuchen".
    Als er die Tür der Kammer öffnete fiel ihm etwas auf. Es war dunkeler. Als er das Licht anmachte, wurde seine Vermutung bestätigt. Die Tube mit dem weißen Loch war weg.

    Kapitel 2

    "Hi, du kannst Patrick zu mir sagen. Dr. O'Mennemen ist ja zu formell. Du bist Gina?"

    Der Wissenschaftler vor ihr war in die Dreißig und sprach mit ein leichter Irischer Akzent. Gina war ein bisschen überrascht. Sie hatte jemanden von mindestens 60 erwartet als oberster Wissenschaftler.

    "Hi. Ja, ich bin Gina. Freut mich."
    Nachdem sie ihr Gepäck in eine der Gästequartiere abgelegt hatte, nahm sie ihre Schreibwaren und ging an die Arbeit. Die Tour langweile ihr fast zu Tode, aber sie tat so als ob es interessant war und schrieb über Dinge wovon sie noch nie gehört hatte.
    Eine der interessanteren Sachen war eine "Stasiskammer" worin drei Fernsehgeräte und Aufnahmematerial standen, alle in ein Kraftfeld von was "Chronitonpartikel" genannt wurde. Es hatte etwas mit Zeitverzerrung zu tun, so weit Gina Patricks Erklärung begriff. Aber weiter nur Gerede über Quarks. Etwas das "Higgs-Boson" genannt wurde. Gammastrahlung. Langweilig, langweilig.
    Als die Tour endlich zu Ende war, wollte Gina schnellstens in ihr Quartier zurück. Aber Patrick hatte noch etwas zu sagen.
    "Es gibt da noch etwas...". Er zögerte. Gina erwartete dass er ihr zum Essen einladen wollte oder eine Verabredung machen möchte. Die meisten Männer taten das.
    "Wir arbeiten an ein Geheimprojekt. Ich weiß nicht, ob ich es dir zeigen soll...es könnte die Welt verändern...". Patrick sah ein bisschen in Verlegenheit gebracht aus. Aber Ginas Interesse war geweckt. Sie konnte eine Sensation zehn Meilen gegen den Wind riechen. Sensationen waren immer gut, denn die zogen die Aufmerksamkeit ihrer Vorgesetze auf sich. Sie nahm abermals ihre Schreibwaren.

    "Erzähle es mir."

    "Ich würde es dir lieber zeigen. Es befindet sich in einen abgesicherten Raum. Man braucht eine ID- Karte um da rein zu kommen. Nur für autorisiertes Personal, weißt du," sagte Patrick und zeigte Gina seine ID-Karte.

    "Toll!" rief Gina und fünf Minuten später standen sie vor einer riesigen Stahltür. Warnungen dass es nur für bestimmtes Personal erlaubt war, den Raum zu betreten, waren überall zu lesen. Patrick steckte seine Karte in einen elektronischen Schlitz und die Tür öffnete sich.

    Im Zimmer standen jede Menge Laborgeräte. Monitore zeigen Linien die in verschiedenen Farben bewogen, Lichter blinkten, Maschinen summten leise.
    In der Mitte stand eine Glastube, so dick wie ein Arm und 30 Zentimeter hoch. Es schien ein grelles, weißes Licht in ihr. Es war wie eine winzige Sonne, nur das dieses Licht vollkommen weiß war. Die Quelle war nicht zu sehen wegen der Helligkeit. Ginas Augen fingen an ein wenig weh zu tun als sie es sich genau ansehen wollte.

    "Das," sagte Patrick, "ist unsere neueste Entdeckung. Du steht vor ein weißes Loch."

    "OK...". Gina hatte noch nie von ein "weißes Loch" gehört, und wusste nicht, was sie davon halten sollte.

    "Nun, was weißt du über weiße Löcher?" fragte Patrick.

    "Eigentlich nichts. Ich habe mal von schwarzen Löchern gehört, aber nie von weißen. Ich weiß auch fast nichts über schwarze."

    "Ein schwarzes Loch", sagte Patrick, "ist ein unendlich dichtes Materiepaket. Eine sogenannte Singularität. Es saugt alles zu sich, nichts kann den Schwerkraftszog entkommen, sogar das Licht nicht. Daher der Name. Schwarze Löcher entstehen wenn ein sehr schwerer Stern am Ende seiner Existenz in sich selber kollabiert."

    "Ja...". Gina schrieb wie verrückt.

    "Alles, was ein schwarzes Loch anzieht wird in das Zentrum gesogen und durch die immense Schwerkraft zerrissen. Sogar die Zeit verläuft anders in ein schwarzes Loch. Nur Röntchenstrahlung tritt aus ein schwarzes Loch heraus."

    "Röntchenstrahlung...", wiederholte Gina, schreibend.

    "Es gab eine Hypothese. Einen Teil der Materie die in ein schwarzes Loch gesogen wird, wird kein Teil des Lochs selber, sondern irgendwo anders wieder heraustritt. In ein anderer Teil des Universums zum Beispiel, oder sogar in ein anderes Universum. Und diesen Ort wurde ein "weißes Loch" genannt. Es spuckt aus was ein schwarzes Loch schluckt. Schwarze Löcher schlucken, weiße Löcher spucken."

    Gina musste lachen. "Spucken" und "schlucken" waren Sachen die sie kannte. Es hatte allerdings nichts mit Astronomie zu tun.

    "Vor sechs Monate haben wir ein schwarzes und ein weißes loch kreiert. Wo das schwarze Loch ist, wissen wir nicht, aber das weiße ist hier. In diese Tube. Die Hypothese ist bestätigt. Weiße Löcher existieren."

    "Ja," sagte Gina und fragte sich, was daran so besonders war.

    "Was aus das weiße Loch heraustritt, ist nicht länger dieselbe Materie die ins schwarze Loch gesogen worden ist. Wegen der enormen Schwerkraftswirkung wird die Materie ganz verändert, wie Fleisch das durch einen Fleischwolf gedreht wurde. Was rauskommt ist sogenannte Proto-Materie. Eine Substanz die alles werden kann, wie Wasserstoff, Sauerstoff, Helium...wie die Legosteine. Man kann alles damit bauen."

    "Alles? Das ist toll!" Gina war aufgeregt. Diese Story konnte ihr einen wichtigen Vorsprung über Mandy und Bianca geben. Wieder ein wichtiger Schritt dichter am Bett des Präsidenten.

    "Ja. Es ist so, dass die Proto-Materie jene Form annimmt, auf der sie am ersten trifft. Wie Wasser die Form des Behälters annimmt, worin es sich befindet. Unendliche Mengen Rohstoffe wie Eisen oder Titanium. Und es ginge auch mit organischem Material, wie Fleisch oder Obst. Stell dir mal vor, riesige Früchte oder genug Fleisch für jeden! Wir könnten so alles herstellen! Ein winziges Stück Fleisch würde waschen bis es so groß wie einen Elefanten geworden ist. Enorme Äpfel. Kirschen so groß wie Medizinbälle. Erbsen so groß wie...". Patrick schaute auf Ginas riesigen Busen.

    Sie merkte es nicht. Ihre Gedanken waren woanders. Gina hatte plötzlich eine Idee bekommen. Eine aufregende Idee.

    "Also man kann organisches Material vergrößern?"

    "Ja."

    "Auch wenn es noch lebt?" Sie wollte sicher sein.

    "Ja, auch dann."

    "Und es wird es überleben?"

    "Ja, das weiße Loch sorgt selber für die Energie. Das ist das Beste daran. Wir könnten Vieh züchten, dass...".

    "Zu welcher Maximalgrösse?" Gina musste es wissen.

    "Eh, eigentlich gibt es keinen Limit. Das schwarze Loch kann eine unendliche Menge an Materie anziehen...".

    Gina lächelte. Das war alles, was sie hören wollte.

    Später lag Gina im Bett ihres Quartiers und dachte nach. Dieses weiße Loch konnte also Materie vergrößern. Jede Art Materie, sogar Lebewesen.
    Die Idee die sie hatte regte sie auf. Und jetzt hatte sie sich einen Plan ausgedacht. Sie musste sich das weiße Loch unter den Nagel reißen. Es gab nur ein kleines Problem. Gina brauchte die ID-Karte um in den Raum zu gelangen.
    Sie stand auf und sah sich in einem Spiegel, der im Badezimmer hing, an. Sie lächelte.

    In der Tat.

    Nur ein kleines Problem.

    Das weiße Loch

    von Vaalser4

    Anm. d. Autors: Diese Geschichte spielt in der Zukunft. Es ist aber kein Science Fiktion wie Star Trek oder so. Keine Laser, Roboter und sonstiges.
    Die Sexszenen werde ich wieder entfernen, wer die Geschichte mit Sex mag, kann mir eine Nachricht senden.
    Kommentare sind willkommen.


    Kapitel 1

    Seit die Chinesen ein großes Raumfahrtprogramm gestartet hatten, erneuerte die USA ihr eigenes Interesse am Weltall und erhöhte das Budget der NASA gehörig. Es stellte sich heraus, dass nicht die Wirtschaft oder "andere Probleme" den Grund für ein geringes Interesse an Raumfahrt gewesen waren. Es war das fehlen eines ernst zu nehmenden Konkurrenten. Seit die Sowjetunion am Ende des Kalten Krieges auseinander gefallen war, jetzt etwa 80 Jahre her, gab es lange Zeit keinen Konkurrenten für die Vereinigten Staaten, bis das nun demokratische China zur Weltwirtschaftsmacht wurde.
    Eine wichtige Errungenschaft der USA war eine Raumstation mit einem Teilchenbeschleuniger, damit subatomare Partikel in der Schwerelosigkeit studiert werden konnten. Mit dieser Raumstation, die seit kurzem ihren 10. Geburtstag feierte und "Newton" hieß, war der Traum vieler Wissenschaftler wahr geworden. Die viele Experimente hatten jede Menge Fragen beantwortet. Im Grunde wurden so viele Ergebnisse erzeugt dass so manche Daten warten mussten bis ein Wissenschaftler sie endlich analysierte, und das konnte dauern. Und da die US- Regierung die Bevölkerung klar machen musste das ihre Steuergelder an einen guten Zweck ausgegeben wurden, schickten sie jeden Monat jemanden hoch um Neuigkeiten, die eine oder andere "neue Entdeckung", zu dokumentieren damit sie am Publikum präsentiert werden konnten.

    Auf ihren Weg nach Newton guckte Gina aus dem Fenster des Shuttles. Endlich war sie an der Reihe! Auch wenn sie es eigentlich nicht so toll fand, ein ganzer Tag auf einer Raumstation über irgendwelche Teilchen zu reden, war sie glücklich. Es würde ihr helfen, ihr Ziel zu erreichen. Und das war Macht an sich zu reißen.
    Für Gina war Macht wie ein Liebestrank oder eine Droge. Alles musste so gehen wie sie es wollte, jeder musste ihren Befehlen gehorchen. Sie fand es erregend sich vor zu stellen das sie allmächtig war. Gina fantasierte oft dass sie mächtig wie Supergirl war, alles machen konnte was in sie aufkam, ohne sich um Gesetze oder Moral zu kümmern.
    Vielleicht lag es an ihren Vater das sie so dachte. Er hatte sie alleine erzogen, da sich ihre Eltern getrennt hatten als Gina noch sehr jung war. Sie liebte ihren Vater nicht. Er hatte Gina auch nie Liebe oder gar Interesse gezeigt. Er interessierte sich nur für seine Sammlung Oldtimer. Keine Liebe. Kein Lob. "Wenn du Applaus willst, musst du im Zirkus arbeiten gehen", sagte er immer.
    Ihre Mutter war in eine weit entfernte Stadt gezogen, und Gina hatte kaum Kontakt zu ihr. Männer waren für ihre Mutter wichtiger.

    Um ihr Lebensziel zu erreichen, wollte Gina sich den Präsidenten der Vereinigten Staaten krallen, mit ihm ins Bett gehen und zwingen das zu tun, was sie wollte. Ja, der Präsident, ihr Sklave. Ihre Marionette. Das war ihr Traum. Gina hatte kein Interesse daran selber in die Politik zu gehen, sie blieb lieber hinter den Kulissen. Manipulation war besser. Der -immer noch- mächtigsten Mann der Welt zu manipulieren mit Hilfe ihres Körpers, damit er tat, was sie wollte, war eines ihrer Hauptziele.
    Gina hatte den Körper dafür. Zweiundzwanzig Jahre alt, athletisch gebaut, mit muskulöse Arme und Beine (sie war eine begeisterte Schwimmerin) und ein schönes Gesicht. Sie war 1,64m, also weder klein noch groß. Obwohl Gina dunkelbraune Augen hatte, schienen die immer zu leuchten, und ihr schwarzes Haar reichte ihr bis zum Rücken. Aber ihre wichtigste "Waffe" war ihr Busen.
    Die Natur hatte ihr reichlich ausgestattet! Zwei feste, kugelrunde Brüste, die kaum in einen Handelsüblichen BH passten, wenn überhaupt schon. Ihre -echten- Titten waren so groß wie Handbälle.
    Gina stellte sich oft vor das sie das Gesicht des Präsidenten zwischen ihre Brüste begraben hatte (eher sein ganzer Kopf), und er schwor ihr dann, in ihre Fantasie, jeden Wunsch zu erfüllen. Sonst würde es keine Tittchen mehr geben für ihn. Und wie ein Junkie der alles tat um an seinen Stoff zu kommen, war der Präsident süchtig nach ihren Brüsten. Auch er tat alles was sie wollte damit Gina ihm weiter ranließ. So stellte sie es sich jedenfalls immer wieder vor.

    "Ich werde meine Titten nutzen um Karriere zu machen“, dachte Gina oft wenn sie ihren nackten Körper im Spiegel betrachtete. "Männer haben das Sagen. Aber Männer sind auch schwach. Schnell abgelenkt, und sie werden keine Gelegenheit an sich vorbei gehen lassen, um ein Mädel mit großen Titten ins Bett zu kriegen. Ich werde mein Körper, mein Busen benutzen um mich die Karriereleiter hoch zu "schlafen". Bis an die Spitze der Welt! Ich werde schlafen mit jeden Vorgesetzten, bis ich den Präsidenten erreicht habe. Und dann wird er mein Sklave sein. Wenn er einmal zwischen meine Titten geschlafen hat, wird er sie immer wieder wollen. Aber erst meine Vorraussetzungen erfüllen ohne wenn und aber. Sonst, kein Busen mehr. Nie mehr."

    Gina liebte diese Gedanken. Sie war auch schon weit gekommen im Leben. Gina arbeitete tatsächlich für die US-Regierung als eine von drei Junior-Abgesandtinnen, dessen Aufgabe es war, ihre Vorgesetzten mittels Berichte zu informieren über Projekte die von der Regierung finanziert wurden. Ihr Körper und ein dutzend "Ausgehungerte Sex-Sklaven" (wie Gina ihre Vorgesetzten, mit denen sie geschlafen hatte heimlich nannte), hatten dafür gesorgt das sie den Job bekommen hatte. Und harte Arbeit, natürlich.
    Und nun war Gina auf dem Weg nach Newton um den obersten Wissenschaftler dieser Raumstation zu befragen. Langweilig. Aber man musste halt hart arbeiten wenn man Macht haben wollte. Und es gab ja noch zwei weitere Konkurrentinnen.

    Vor Gina waren noch zwei junge Frauen, Mandy und Bianca, auf der Raumstation gewesen.
    Mandy war eine arrogante Zicke. Ihr Vater war der Botschafter der USA in Großbritannien, und sein Einfluss war es zu verdanken, dass Mandy den Job bekommen hatte.
    Bianca war eine verzogene Göre von Reichen Leuten. Ihr Vater war Direktor der Bank von New York, der seine Prinzessin den Job "gekauft" hatte. Es gab immer noch die Pest der Korruption in der Regierung.
    Gina hasste Mandy und Bianca. Sie hassten Gina. Mandy und Bianca hassten sich gegenseitig. Sie waren Konkurrentinnen voneinander, und jeder wollte unbedingt auf kosten der anderen beiden Karriere machen.

    "Ich werde es ihnen zeigen“, dachte Gina. "Ich bin die Beste. Ich kann am besten Fragen stellen, am besten Berichte schreiben, ich arbeite am härtesten...und ich habe den schönsten Körper. Eine heiße Nacht gewinnt immer von dem Gesülze eines einflussreichen Vaters oder ein Haufen Geld."

    Morgen würde sie wieder die Raumstation verlassen. Gina hoffte dass es keine Verzögerungen geben würde. Der jetzige US-Präsident, ein 43 Jahre alter Mann namens John Blackfield, war morgen in Ginas Heimatstadt, San Francisco. Es war ein geheimer Besuch, er und drei andere wichtige Männer hatten eine Versammlung im Hiltonhotel, aber Gina wusste es trotzdem. Sie hatte diese Information aus einen der Sicherheitsleute vor fünf Nächte "herausgequetscht". Da alles so Geheim war, gab es wenige Sicherheitsvorkehrungen, damit nichts auffallen würde.
    Wenn sie ihren Bericht schnell schrieb, dann könnte sie vielleicht morgen ins Hilton gehen und...

    Ginas Gedanken wurden unterbrochen als die Stimme des Shuttlepiloten über Funk mitteilte dass in ein paar Minuten an der Raumstation angedockt wurde. Gina nahm ihr Gepäck und seufzte. Langweilig, langweilig.

    Kapitel 8

    Lucrezia lief den Kansasfluss entlang, der nun kaum so breit war wie ihr großer Zeh. Zum Teil war das Wasser verdunstet durch die Explosion der Atombombe.
    Als sie in Kansas City ankam, blieb sie stehen mit den Händen auf der Hüfte. Sie sah sich die Stadt, die sie gleich vernichten würde, genau an.

    "Was sind das bloß für seltsame Bauwerke?", dachte sie, auf zylinderförmige Objekte schauend, die ganz aus Glas gemacht schienen. Sie waren größer als die Türme der Kathedralen die sie kannte, aber gegen Lucrezia wirkten diese Bauwerke winzig. Sogar das größte kam ihr kaum bis zum Knöchel.

    "Mein großer Zeh dagegen schubsen wird sie schon umfallen oder einstürzen lassen“, dachte sie und genoss ihre Macht. Das war das wahre Leben! Eine ganze Welt war ihre Gnade ausgeliefert. Gnade? Welche Gnade? Die Winzlinge hatten ihr belästigt, ihre Gedanken unterbrochen. Mit einem breiten Lächeln lief sie Kansas City hinein.

    Die Skyline der Stadt, bestehend aus vielen Wolkenkratzern (oder zylinderförmige Objekte, wie Lucrezia sie nannte), wurde in ein paar Schritte zerstört. Ihre 700 Meter langen nackten Füße kamen auf mehrere Wolkenkratzer gleichzeitig nieder, die Bauwerke zerbröselten sobald ihre Fußsohle sie berührten. Lucrezia zertrat vier, fünf dieser seltsamen Gebäude gleichzeitig, und genoss das krachen und zerbrechen unter ihre Füssen. Häuser sahen aus ihrer Höhe aus wie kleine weiße Pünktchen, Bäume waren nicht mehr als Moos. Lucrezia konnte hunderte davon gleichzeitig zertreten, ohne auch nur den geringsten Widerstand zu spüren.

    Kansas City war in Panik. Die Einwohner wollten so schnell wie möglich weg, aber Staus verhinderten das für die meisten Menschen. Angstschreie waren überall zu hören als die Einwohner die seltsame Frau ankommen sahen, hoch über die zu Tode geweihte Stadt hinausragend. Ihre Beine waren wie zwei riesige rosa Fleischsäulen, die den Himmel selbst zu stützen schienen. Aber der Himmel kam auf die Stadt herab, so schien es jedenfalls als ihre Füße alles verdunkelten bevor Lucrezia mit ihr Gewicht, viel mehr als das eines Berges, alles plättete. Gebäude, Bäume, Autos, Strassen und natürlich Menschen waren ein Moment lang gleich, gleich fragil und gleich einfach zertreten unter die Füße dieser Gigantin.
    Lucrezias Zehe kratzten an ein Hochhaus entlang und rissen ein großes Stück Beton und Glass
    hinaus als sie wieder einmal niedertrat. Staub und Rauch quellten aus dem Gebäude, wie Blut aus einer Wunde. Sie spürte es nicht. Lucrezia spürte nur das sanfte kitzeln der größeren Gebäude als sie leise zerbröselten unter ihre Fußsohlen.


    Sie setzte sich nach ein paar Minuten rumtrampelen hin, ihr riesiger Hintern begrub so mehrere Stadtteile auf einmal. Lucrezia achtete nicht darauf. Sie spreizte ihre Zehen. Dann pflückte sie vorsichtig acht Wolkenkratzer aus dem Boden und platzierte sie in die Lücken zwischen ihre Zehen. Die einst stolzen Gebäude sahen aus wie kleine, graue Pommes. Lucrezia lächelte, und ballte ihre Füße als ob sie eine Faust damit machen wollte. Die Wolkenkratzer pulverisierte sie innerhalb einer Sekunde, tötete jeden der sich noch da drin befand und zermalmte jedes Möbelstück zu Schutt und Splitter. Und sie hatte nur ihre Zehen dafür gebraucht!
    Diese Macht war so überwältigend für Lucrezia, es hatte der gleiche Effekt wie eine extrem konzentrierte Dosis Katzenkraut auf einer Katze.
    "AAaaah!" seufzte Lucrezia, wohlig. Es war großartig! Sie hatte nie davon geträumt eine Riesin zu sein, alles vernichtend und tötend. Aber sie liebte es! Sie stand auf, und wollte das Maximum holen aus die dreißig Minuten die ihr noch blieben.

    Lucrezia lief zu einem relativ unbeschädigten Teil von Kansas City. Ganze Lastwagen saßen fest unter ihre Zehnägel, die großen Fahrzeuge nun nichts weiter als unwichtige Staubkörner. Menschen sahen zu wie die gewaltigen Muskeln bewogen und zitterten unter die dicke Fleischschicht, und fragten sich wie viel Energie sie wohl verbrauchten für die kleinste Bewegung. Sie bemerkten die Sommersprossen auf ihre Haut, jede einzelne groß genug um ein Auto darauf zu parken. Die Rillen unter ihre Zehen waren so dick wie ein Arm. Steinbrocken und sonstiger Schutt vielen von ihre Füße herunter als sie sie hob, in die von ihr hinterlassenen Abdrücke war nichts mehr von menschlicher Bewohnung zu erkennen. Nur totes Ödland. Alles starb und wurde zerstört unter Lucrezias Füssen.
    Die Renaissancefrau lief in einen Kreis um die Stadt herum, blies ab und zu mal etwas Staubwolken weg, mit ihren Atem kleine Stürme erzeugend die Autos, Bäume und Menschen wegwehten. Lucrezia wusste es nicht und es würde ihr auch nicht interessieren. Sie amüsierte sich köstlich. Es machte Spaß, eine Stadt zu zerstören.
    Sie zog im Boden einen Streifen mit dem Finger vom Kansasfluss bis in die Stadt hinein und schuf so innerhalb vier Sekunden ein Kanal. Alles, was ihr Finger berührte wurde zerstört oder überschwemmt.
    Lucrezia sah grinsend zu als sich das kleine Kanal mit Wasser füllte. Sie legte sich hin, ihr Hintern und Rücken plättete zwei dutzend Stadtviertel, und rollte wie eine riesige Dampfwalze über halb Kansas City. Alles wurde vernichtet. Ihren Körper war gewaltig groß, ihre Haare enorm lang. Während alles unter ihr Gewicht zu solidem Stein gepresst wurde, rissen ihre Haare Bäume, Laternen und ganze Häuser aus dem Boden wie nichts.

    Lucrezia lachte laut. Was für ein Vergnügen! Aber so wie das nun mal ist wenn man Spaß hat, geht die Zeit viel zu schnell vorbei. Lucrezia spürte das, und stampfte schnell noch den Rest der Stadt im Boden als sie nur noch zwei Minuten hatte. Dann war ganz Kansas City vernichtet. Keine Atombombe konnte es ihr besser nachmachen.
    Lucrezia stand nun aufrecht, ein Fuß auf wo einst Swoop Park war und der andere auf dem ehemaligen City Market, streckte sich aus und gähnte. Sie fühlte sich müde, auch wenn sie ein Geist war, und sah die Stadt mit halb geschlossenen Augen an.

    "Das war schön“, sagte sie zu niemanden ins besondere. "Seit froh, dass ich nicht pinkeln kann, anders hättet ihr noch ein weiteres Problem jetzt. Und seit auch dankbar dass ich nichts essen muss, dann wären viele zwischen meine Zähnen gelandet, zerkaut wie Flöhe! Aber nun muss ich gehen..."

    Lucrezias Zeit war um. Sie verschwand und hinterließ nichts anderes als Tod und Zerstörung. Schutt, Autowracks, Bäume und Sonstiges das an ihren Körper geklebt hatte regnete auf die Ruinen von Kansas City nieder als sie plötzlich weg war. Ihr letzter Akt der Zerstörung.


    EPILOG

    Lucrezia war wieder zurück ins Totenreich, so groß wie zu Lebzeiten. Ihr Vater, Rodrigo Borgia, wartete auf sie. Er sah sie mit einem eisigen Blick an.

    "Bist du verrückt?", fragte er. "Weißt du, was du getan hast?"

    "Ordentlich randaliert. Das hättest du sehen sollen. Ich war gigantisch und..."

    "...das rechtfertigt es, uns zu töten?" sagte eine bekannte Stimme hinter ihr. Als sie sich umdrehte, sah Lucrezia Gerald, jedenfalls sein Geist. Der Geist von Philip stand neben ihm.

    "Das wirst du uns büssen, du Sau!" sagte Gerald wütend. Es fiel ihm nicht auf das im Totenreich jeder die gleiche Sprache sprach, noch interessierte es ihm. "Du hast unser Leben zur Hölle gemacht, jetzt machen wir für dich eine! Oder muss ich sagen, dass du dich selbst eine Hölle erschaffen hast?"

    Er kam bedrohlich auf Lucrezia zu mit seinen Händen zu Fäusten geballt. Philip folgte ihm auf gleicher Weise. Lucrezia bekam Angst, da die Kräfte die sie auf Erden gehabt hatte jetzt weg waren. Außerdem konnte man im Totenreich Schmerz empfinden. Verletzungen und ein zweites Mal sterben ging nicht, aber Schmerz, ja, das konnte man fühlen. Gerald und Philip wussten das, genau wie Lucrezia.

    "Vater, hilf mich!", rief sie als sie sich zu Rodrigo umdrehte. Aber er war weg. Stattdessen sah sie hunderttausende Geister um sich herum erscheinen, jeder mit dem gleichen Blick voller Hass. Lucrezia wusste erst nicht wer die alle waren, aber dann wurde es ihr klar. Es waren die Geister jener Menschen, die sie in Kansas City getötet hatte.

    Die waren ja nun auch alle hier!

    Und jetzt wollte jeder Einzelne sich an ihr Rächen.

    "Scheisse...", sagte sie leise als die Masse auf sich zukommen sah.

    ENDE

    Kapitel 7

    Die US-Regierung hatte 5,000 Soldaten, 20 Panzer und 25 Kampfflugzeuge nach Kansas City geschickt um dieses Ungetüm zu eliminieren. Man wusste dass sie imstande war zu wachsen, aber leider nicht wie groß sie maximal werden konnte, sehr zum Leidwesen der Armee. Der General dachte dass er genug Männer hatte um eine 120 Meter große Riesin zu töten, aber jetzt war der Feind 5 Kilometer groß. Er hatte den Wachstum Lucrezias gesehen, wie sie wie eine Rakete hochschoss bis sie ihre neue Größe erreicht hatte, den Kopf teilweise in den Wolken verschwindend. Die Armee, auch die Flugzeuge, hielten ihren Marsch an als sie sahen wie sie zu dieser Größe wuchs.
    5 Kilometer groß, blies Lucrezia die Wolken weg wie Zigarettenrauch und riss den Berg aus der Erde. Zum Glück warf sie ihm in eine andere Richtung als die der Armee, sonst hätte der Berg sie alle zermalmt.
    Als sie auf die beiden Beschwörer spuckte, könnte die Armee sie angegriffen haben. Sie war in dem Moment abgelenkt. Aber der General war so sprachlos dass er alles um sich herum vergas. Ihren triumphierenden Schrei, nachdem sie die beiden Brüder getötet hatte, brachte der General wieder zurück in die Realität. Er gab den Befehl zum Angriff. Sie war ja eine Gefahr für die USA, und seine Kampfflugzeuge waren ausgerüstet mit Hochexplosiven Sprengkopfraketen. Das würde sie schon in die Knie zwingen.

    Dachte er.

    Aber als die ersten Raketen auf ihren Körper explodierten, zusammen mit den Geschossen der Panzer auf ihre Zehen (sie kamen nicht höher), merkte er dass er sich geirrt hatte. Die Waffen richteten gar kein Schaden an. Noch nicht einmal ein Kratzer.

    Lucrezia lachte. Sie spürte zwar die Explosionen, blieb aber unverletzt. Kein Schmerz, keine Hitze, nichts. Nur kitzeln.

    "Dachtet ihr wirklich jemanden töten zu können der schon Tot ist?" rief sie die Armee zu. "Ich bin ein Geist, immun gegen eure Waffen!" Sie grinste. "Aber ihr nicht gegen MEINE!"

    Lucrezia hob ihren Fuß, 700 Meter lang, und stampfte kräftig damit auf den Grau-Grünen Fleck der die Soldaten waren. Sie zerplatzen als ob sie auf ein Haufen fette Maden getreten hatte. Die Panzer wurden in den Boden gepresst und schmolzen unter das enorme Gewicht der Gigantin. Dann schlug Lucrezia nach den Flugzeugen als ob sie Fliegen verscheuchte. Die Maschinen verschwanden mit drei oder vier gleichzeitig aus der Luft. Kleine Feuerbälle zeugten von ihre Zerstörung.
    Lucrezia sah kleine weiße Pünktchen herunterschweben nachdem sie die meisten Flugzeuge vernichtet hatte. Es waren die Fallschirme der Piloten die es geschafft hatten, aus die Flugzeuge zu entkommen. Lucrezia fing neugierig eines in ihrer Hand auf.
    Der Pilot landete in das riesige rosa Feld das ihre Hand war, die Oberfläche größer als drei Fußballfelder. Dann wurde er hochgehoben, zu Lucrezias Gesicht, dass sein ganzer Horizont bedeckte. Ihre Augen, dutzende Meter lang, sahen ihm interessiert an.
    Der kleine Mann hatte sich noch nie so unwichtig gefühlt. Sein ganzes Training, seine ganze konditionierte Tapferkeit war vergessen. Hier war er nun, hilflos und mikroskopisch, auf der Hand einer Riesin, wie ein kleines Insekt. Er war als ob Gott ihm ansah und über ihm richten würde.
    Nach etwa zehn Sekunden die wie eine Ewigkeit erschienen, hob Lucrezia den Kopf etwas. Der Pilot sah den größten Mund den er je gesehen hatte. Er war breit genug um ein Wolkenkratzer auf einmal quer zu verschlingen. Dann öffnete der Mund sich. Lucrezia holte kurz Luft und blies den Piloten einfach weg. Er und sein Fallschirm waren in den schlimmsten Sturm gefangen den man sich vorstellen konnte, er wurde rumgewirbelt wie ein Blatt in einen Orkan.
    Er hätte es überleben können, wenn Lucrezia nicht einen Schritt nach vorne getan hätte um den Rest der Armee zu Brei zu zertreten. Er schlug gegen ihren bewegenden Schenkel, die 300 Meter breite Mauer aus Fleisch lies ihm wie eine überreife Tomate zerspritzen. Lucrezia merkte es nicht.

    Der General und seine Truppen waren weg. Lucrezia hatte die ganze Armee innerhalb zwei Minuten vernichtet. Nichts konnte ihre schlagenden Arme, stampfenden Füße und bewegender Körper widerstehen.
    Sie lächelte. "Wäre ich doch so groß gewesen als die Franzosen Rom im 16. Jahrhundert angegriffen hatten“, dachte sie. Lucrezia stellte sich vor wie Musketiere und Hellebardiere unter ihre Füße platt gedrückt wurden, in die Panzerung die sie beschützen sollten. Aber keine Panzerung, egal wie dick, konnte ihr Gewicht widerstehen.

    Auf einmal wurde Lucrezia in ein seltsames Licht gehüllt. Es war strahlend weiß, und ein riesiges Donnern folgte es. Dann verschwand das Licht und blies der Wind Staub hoch in der Form eines Pilzes.
    "Die haben aber viel Schiesspulver hier“, dachte Lucrezia als sie die Pilzwolke bis an ihr Torso hochwachsen sah. Sie wusste nicht, dass es eine Atombombe war. Lucrezia wurde nicht verletzt, da sie ja schon tot war, aber die Wolke die mittlerweile ihren ganzen Körper bedeckte, irritierte sie. Sie blies wieder, aber der Sturm, durch das Vakuum entstanden, war stärker. Sie konnte nichts mehr sehen durch den Rauch.
    "Verdammt!" fluchte sie, als sie aus der Wolke heraus trat und so einen Hügel und einen Wald plättete. Lucrezia war fest entschlossen, in Kansas City rum zu randalieren. Die Winzlinge dort hatten ihre Gedanken unterbrochen mit ihr Schiesspulver, und das war eine Beleidigung. Ein Kapitalverbrechen.

    "Jetzt werdet ihr was erleben“, dachte sie als sie auf Kansas City zulief.

    Kapitel 6

    Ein enormes donnern. Die Lampen im Tunnel flackerten, dann gingen sie aus. Für einen Moment war alles in völliger Finsternis gehüllt. Dann, Licht. Tageslicht.
    Der Berg wurde hochgehoben! Steine und Erde regneten tonnenweise herab. Zum ersten Mal schien die Sonne direkt auf die Strasse im Tunnel, aber Gerald und Philips Aufmerksamkeit war woanders gefragt. Als sie sich langsam umdrehten, sahen sie erst nur das Ozark-Gebirge und in der Ferne Kansas City. Als sie ihre Köpfe hoben, sahen sie was noch nie zuvor jemanden gesehen hatte.

    Lucrezia Borgia.

    5 Kilometer groß!

    Sie hielt den ganzen Berg wie ein kleiner Fels in den Händen!

    Sie hatte ihm einfach aus der Erde gerissen, mit ihren Zeigefingern im Tunnel für einen besseren Griff, auch wenn das nicht unbedingt notwendig war. Sie war jetzt so stark das sie einen Tunnel im Berg machen konnte indem sie ihre Finger einfach im Stein hinein drückte.
    Lucrezia warf den Berg weg. Er landete mit ein riesiges Krachen im Kansasfluss, wo er ein Damm formte der den Fluss umleitete und mehrere Dörfer und Bauernhöfe überschwemmte.
    Lucrezia stand da mit den Händen auf den Hüften, ihre enormen Beine auseinander, hochragend über das Fundament des entfernten Berges. Ihre Beine waren nun so groß und lang dass sie einen Berg ohne Mühe überbrücken konnten. Jedes Bein war eine mehr als 2 Kilometer lange Säule aus schönem weiblichem Muskelfleisch, der nasse Traum von jeden Beinfetishisten. Die Füße die sie trugen waren 700 Meter lang, ihr kleiner Zeh war jetzt 110 Meter, fast so groß wie sie selbst vor kurzem noch war. Sie war eine große, gewaltige Riesin geworden, ein kolossales Monument für weibliche Macht. Und sie sah auf Philip und Gerald herab, die für sie unbedeutender waren wie Garnelen für einen Wal.
    Gerald fiel auf die Knie, weinend wegen des Anblicks dieser Gigantin, nein, Göttin vor ihm. Über ihm. Überall um ihm herum. Er konnte kaum die Macht und Kraft fassen die diese Renaissancefrau ausstrahlte.

    Was würde sie machen? Auf ihm treten, mit diese mächtigen Füße? Ihm wie ein Staubkorn zerquetschen, sein Körper zu nichts reduzieren? Er würde bloß ein kleiner Blutfleck unter ihre Fußsohle sein, für sie kleiner als ein Nadelstich in ein Stück Papier. Oder würde Lucrezia ihm aufessen? Gerald würde in ihren Speichel ertrinken, und obwohl er 75 Kilo wog, würde sie ihm nicht mal kosten. Lucrezia konnte ihm nicht einmal hochheben, ihre Finger waren ja zu groß um ihm anzufassen ohne ihm zu zerdrücken. Sein erbärmlicher Körper würde es nicht widerstehen können.
    Gerald erinnerte sich die winzigen, käferähnliche Kreaturen die er manchmal über die Wände im WC hatte krabbeln sehen, jedes etwa ein Millimeter groß. Jetzt war er diese winzige Kreatur und Lucrezia der Berg aus Fleisch, Knochen, Muskeln und Haut. Gerald weinte, aber er spürte auf einmal etwas anderes als er sie so betrachtete. Demut.
    .
    "Töte mich!" sagte er leise. "Töte mich, meine Göttin! Ich opfere mich an dich! Absorbiere diesen unwürdigen Körper in deinen, O mächtige Göttin!" Er schloss die Augen, Kopf hoch, und spreizte seine Arme, bereit zu sterben.

    "BIST DU WAHNSINNIG?" Philips Stimme brachte Gerald wieder zurück in die Realität. "Was soll der Quatsch? Wir müssen...müssen..." sein Gehirn raste wie wild, wie sein Herz, aber Philip fiel nichts ein was sinnvoll erschien. Sie konnten Lucrezia nicht entkommen. War sie vielleicht zu groß um sie zu sehen? Dann konnten sie rennen, sich verstecken, wegfahren auf das Motorrad, und ihr so entwischen. Aber das würde auch keinen Sinn machen. Lucrezia brauchte nur in Kreise zu laufen, um so die ganze Oberfläche zu zertrampeln, um sie zu töten. Und konnte sie nicht noch weiter wachsen und das ganze Gebirge unter ihrem Fuß zertreten? Nein, es war vorbei. Lucrezia hatte gewonnen. Und sie würde sie umbringen, ohne Zweifel.

    Lucrezia schaute auf die kleine Pünktchen hinab. Es waren Gerald und Philip, sie wusste es. Nach einer Jagd von anderthalb Stunden in und außerhalb Kansas City, hatte sie die beiden endlich gefangen. Diese kleine Staubkörner, diese unwichtigen Milben, die sie zu Tausenden gleichzeitig unter ihre mächtigen Füße zertreten konnte wie nichts, standen vor ihr und schauten sie bestimmt an. Lucrezia fühlte sich mächtig! Sie war eine Göttin, ihre gigantischen Füße konnten ihre nutzlosen Leben so auslöschen, und ein halber Wald oder ein Hügel zur gleichen Zeit dazu.
    Gerald und Philip passten jetzt locker zwischen ihre Zehen, dachte Lucrezia. Dann wären sie von die riesigen Fleischwände, die ihre Zehen waren, umgeben, vielleicht starben sie durch den käsigen Geruch, oder fühlten sich noch unwichtiger als sie schon waren. Sie passten unter ihre Zehnägel, wie ein Stück Dreck. Das Haus der beiden, durch ihr zerstört als sie lächerliche 120 Meter groß war, konnte sie nun mit ihren kleinen Zeh vernichten wenn es noch gestanden hätte. Sie würde es nicht einmal spüren. Und der Zehnagel ihres kleinen Zehs war groß genug um darauf ein Haus zu bauen das doppelt so groß war wie das der beiden Brüder.

    Der Weg, der so breit war das darauf vier 16-Tonnen-Laster nebeneinander fahren konnten, war nun wie eine grauer Schleife für sie, worauf kaum ihren kleiner Zeh passte. Der Berg war wie ein 40 Zentimeter großer Fels gewesen, es hatte sie keine Mühe gekostet ihm hoch zu heben. Ein ganzer Berg! Sie konnte ein ganzer Berg hochheben und Bauwerke wie diese Strasse waren noch nicht einmal so breit wie ihre kleinste Körperteile!

    Lucrezia schloss die Augen und überlegte, was sie mit Gerald und Philip machen würde. Und mit ihre Stadt, Kansas. Sie war eine Göttin, die tun konnte was sie wollte. Jeder war ihr ausgeliefert. Sie stellte sich vor wie Millionen Sklaven an ihre kolossalen Füssen lagen und sie anbeteten. Lucrezia sah sich selbst schon über eine dünne Schicht Menschen laufen, Flöhe gegen sie, alle zertretend. Zu Tausenden starben sie, verwandelt in Brei. Das war das Schicksal dieser Menschen, ihr Lebensziel, von gewaltigen Füssen zertreten zu werden.
    Oh, konnte sie doch nur Jahrelang hier bleiben, oder für immer! Was würde sie machen? Oder die Menschheit? Reduziert zu unwichtige Pünktchen, nur da und sie zu dienen. Städte würden nur gebaut werden damit Lucrezia sie zermalmen konnte. Jedes Gebäude, jedes Haus wartete nur darauf um von Göttin Lucrezia besucht und zu Pulver zertrampelt zu werden.
    Dann sah Lucrezia sich selbst so groß werden das sie ganze Gebirgsketten zwischen ihre Zehen zu Staub zerbröseln konnte, das Eis der Polkappen weglecken, und auf das ganze Europäische Kontinent sitzen, mit einem Fuß im Atlantik und der Andere im Mittelmeer.

    "ICH BIN LUCREZIA BORGIA, HERZOGIN VON FERRARA!!!", schrie sie auf einmal. Sie fühlte sich unglaublich mächtig, und das machte ihr glücklich.

    "Ich esse Städte zum Frühstück! Ich blase ganze Wüsten weg! Und ich spucke auf Leute die sich mir widersetzten“, grinste sie als sie auf Gerald und Philip herab sah. Sie feixte einen Moment, jeder ihre schneeweißen Zähne waren so groß wie ein mehrstöckiges Hochhaus. Dann spuckte sie.

    Das Letzte was die beiden Brüder sahen war wie ein riesiger Ball durchsichtiger Speichel auf sie runterkam, da Lucrezia genau über sie stand als sie spuckte. Unzählige Tonnen Schleim und Wasser fielen auf sie wie eine Lawine, das enorme Gewicht war noch tödlicher weil der Speichel aus mehr als zwei Kilometer Höhe gefallen war.
    PLATSCH!!! Gerald und Philip waren tot. Umgebracht durch die Spucke einer Frau.

    Lucrezia bückte sich und sah sich genau den Platz an wo die beiden Brüder gestanden hatten. Obwohl Lucrezia sie kaum erkennen konnte durch die dicke Schicht Speichel, konnte sie die beiden Staubkorngrosse Beschwörer erkennen. Die gleiche Farbe wie die Kleider die sie anhatten. Die Körner bewogen sich nicht.

    "Tot“, dachte Lucrezia. "Endlich. Keiner entkommt ein Borgia!"
    Um sicher zu sein drückte sie ihren großen Zeh im der Spucke hinein, und zermalmte die Leichen der beiden Brüder. Die Strasse war wenig mehr als Staub als sie ihren Zeh hoch hob.
    Lucrezia seufzte. Es hatte 90 Minuten gedauert bis sie die beiden Möchtegern-Beschwörer erwischt hatte. Die Hälfte der Zeit die sie im Reich der Lebenden verbringen konnte.

    "Zu wenig Zeit um dieses Land zu erobern, aber nicht um Kansas City zu vernichten“, dachte sie.
    Hatten die beiden nicht erwähnt dass diese Stadt Französisch gewesen war? Lucrezia erinnerte sich wie die Franzosen Rom angegriffen hatten. Sie und ihr Vater hatten Angst gehabt. Und das hasste sie! Ein Borgia war nicht geboren um Angst zu haben, sondern um Angst ein zu flößen!
    "Und die Franzosen haben wohl diesen Teil der neuen Welt von Spanien gestohlen“, dachte sie. Sie wusste nicht mehr dass Philip ihr erzählt hatte dass Missouri nicht mehr zu Frankreich gehörte und jetzt Teil eines neuen Landes war.
    "Ich kann es nicht zurückerobern, aber es zerstören. Wenn ein Borgia es nicht haben kann, oder es zurückgeben kann an wen er es geschenkt hat, wird niemand es haben! Der König von Frankreich, wer das heutzutage auch sein darf, wird keinen Spaß mehr daran haben!" murmelte sie.
    Lucrezia wusste nicht das Frankreich schon 150 Jahre eine Republik war und auch nicht mehr anwesend war in der Neuen Welt.

    Sie drehte sich um, in der Richtung von Kansas City. Als sie gerade den ersten Schritt machen wollte, sah sie etwas dass auf sie wirkte wie eine Kolonne Ameisen die auf sie zu marschierte. Sie wurden begleitet von etwas das aussah wie ein kleiner Bienenschwarm aus Eisen.

    "Eine Armee“, dachte sie und hatte recht. "Das wird lustiger als ich dachte."