Beiträge von Vaalser4

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    Kapitel 7

    Fünf Polizeiwagen und zwei Feuerwehrautos kamen an. Jorien bückte sich und hob ein Feuerwehrauto an der Leiter hoch. Es sah mit ausgefahrener Leiter aus wie ein roter Lutscher zwischen ihre riesigen Finger. Wie mächtig sie doch war! Jorien realisierte sich ihre Macht als sie das winzige Fahrzeug zwischen ihre Finger anschaute. Sie hielt ein ganzes Feuerwehrauto zwischen Daumen und Zeigefinger! Als ob es fast nichts wog! Naja, für Jorien wog es ja auch fast nix.

    "Hier brennt nichts“, grinste sie, und warf das Feuerwehrauto weg. Jorien sah zu wie es durch die Luft wirbelte.

    "Ist das denn kein Macht missbrauchen?" begann die Stimme in ihren Kopf wieder.

    "Ach, halt die Klappe“, dachte Jorien. Sie war nicht in der Stimmung um zu diskutieren.

    Sie sah auf die Polizeiautos herab und lachte. Mit ein freudevolles Gesicht und strahlenden Augen trat sie auf drei Polizeiautos zugleich. Die machten ein leises, krachendes Geräusch und Jorien fühlte wie sie über das Asphalt zerrieben wurden als sie ihren Fuß hin und herdrehte, als ob sie Käfer zermatschte.

    Sie sah wie winzige Polizisten aus den beiden übrig gebliebenen Autos kamen, aber bevor die etwas tun konnten, zertrat Jorien sie auch. Mit Autos und allem. Als Krönung platzierte Jorien auch noch ihren Fuß auf das letzte Feuerwehauto, das einst beeindruckende Fahrzeug wurde zu einer dünnen, roten Metallschicht zusammengepresst.

    "Ist das wie die Stadt wofür ich so lange geschuftet habe es mir dankt?" sagte sie laut, Hände auf die Hüften. "Die Bullen kommen, nur weil ich mein früheren Arbeitsplatz demoliere? Kann eine Frau denn nicht einmal mehr ein Bürogebäude zerstören ohne belästigt zu werden?" Sie war nicht mehr wütend, sie sagte das alles nur aus Spaß, mit gespielter Empörung.

    Jorien sah sich um. Houston lag vor ihr, es war eine wundervolle Aussicht die sie hatte. Sie war eine Titanin, eine Riesin, ein Kolossus! Ihre Macht flehte sie an, von ihr benutzt zu werden. Und warum auch nicht? Sie war gigantisch, und die winzige Stadt lud ihr förmlich ein um von ihr zertrampelt zu werden.

    "Was hat Houston denn je für mich getan? Ich habe nichts erhalten für meine Arbeit. Nichts. Das werden sie mir büßen, oh ja!", dachte Jorien.

    Als sie durch die Strassen der Stadt lief, trat sie auf Autos als ob es Kakerlaken waren. Joriens Stiefel plätteten sie ohne dass sie es bemerkte. Sie spürte kein Widerstand unter ihren Füßen, noch nicht einmal die platte Fahrzeuge unter ihren Sohlen. Jedes Auto worauf sie trat war nachher flacher als eine Münze. Für die Menschen war es ein unglaublicher Anblick, eine riesige, schwarze Mauer aus Gummi und Leder die auf ein Auto, ein richtiges Auto, hinabkam und es in Finsternis hüllte bevor es unter das unberechenbare Gewicht der Gigantin zusammengepresst wurde. Ein enormer Fußabdruck worin eine Metallplatte lag, gemischt mit zerbrochenem Glass und Benzin, war alles war übrigblieb als Jorien ihren Fuß hochhob. Die Überbleibsel des Autos waren gerillt wie die Unterseite von Joriens Stiefel, und ab und zu sah man die Nummer ihrer Schuhgröße in das Metall gepresst. Es war fast ironisch zu sehen wie "41" zu lesen war in einen Fußabdruck so groß wie ein kleines Schwimmbad.

    Jorien lief auf einen Wolkenkratzer zu, einer der ihr bis an die Schulter kam. Sie schwenkte ein Bein an einer Seite des Bauwerks entlang. Dann tat sie einen Schritt nach vorne, genüsslich lächelnd. Ihren Brustkorb rammte gegen das Gebäude als sich ihren Körper vorwärts bewog. Jorien merkte den Widerstand des Bauwerks, aber blieb weitergehen. Sie schwenkte ihr anderes Bein an der anderen Seite des Wolkenkratzers entlang, und presste so ihren Körper fester gegen das Gebäude. Der Wolkenkratzer zitterte, dann brach er in der Mitte. Die oberste Hälfte fiel langsam herunter, wie Schnee von einen Dach, zerbröselend, mit Rauch quellend aus den entstandenen Rissen im Mauerwerk.

    Joriens Kreuz nahm noch zwei Stockwerke mit als sie weiter vorwärts ging. Der oberste Teil war auf den Boden gefallen, und begrub einen ganzen Parkplatz unter sich, unzählige Autos zerstörend. Jorien tat wieder einen Schritt und trat nun auf diesen heruntergefallenen Teil des Wolkenkratzers. Der Schutt und dessen Inhalt zerkrümelte als ob es aus dünner Putz gemacht war. Sie platzierte absichtlich ihren anderen Fuß auf einen anderen Teil des Schutts, mit dem gleichen Ergebnis. Lächelnd zertrampelte sie alles als ob es eine Sandburg war. Alles wurde unter ihre riesigen Füße, dicke Gummisohlen und gigantisches Gewicht zerstört. Stein, Beton, Glas, Stahlträger, die Autos ganz darunter und die sich im Wolkenkratzer befindenden Menschen, alles wurde zusammengepresst. Nichts blieb ungebrochen, alles was übrigblieb als Jorien wegging waren Krümel und verbogenes Metall, vermischt mit blutigen Überresten. Die unterste Hälfte des Wolkenkratzers stand immer noch, wie ein abgebrochener Zahn im Mund eines alten Mannes.

    Sie wanderte durch ein Wohnviertel und trat dabei auf die jetzt winzigen Häuser. Sie sahen aus wie kleine Souvenirs, kaum größer als das kleine Holländische Porzellanhaus, weiß und blau, das sie zu Hause auf den Kamin stehen hatte. Es war nichts anderes als Touristenplunder, aber Jorien hatte es aufbewahrt als Erinnerung woher sie, zum Teil, kam.

    KRACH! Ein kleines Haus zerbröselte unter die Sohle ihres Stiefels als ob es selbst aus dünnem Porzellan gemacht war. KRUNSCH! Ein weiteres Haus verschwand ganz unter ihrem Fuß, es blieb nichts anderes übrig als Mauersplitter und Glas in ihren riesigen Fußabdruck. Jorien wollte ganz langsam auf das nächste Haus treten, aber ihr Gewicht war einfach zu viel für das erbärmliche kleine Gebäude um zu ertragen. Als ihre Sohle das Haus berührte brach es schon in sich zusammen. Es war als ob es ein Kartenhaus war, so vielen die Wände um, die Möbel waren nun für jedermann sichtbar. Jorien hatte es nur leicht berührt.

    "Nein, das macht so keinen Spaß“, dachte sie und zertrat das Haus ganz. Sie trat noch auf drei weitere Häuser als ob es große Insekten waren. Jorien versuchte, eins auf zu heben, aber ihre riesigen Finger waren einfach zu stark. Das Haus zerbröselte in ihren riesig starken Griff, es blieb nur Staub übrig.

    "Das ist lustig", dachte sie. Sie war so riesig! Es gab ihr ein warmes Gefühl, ein Gefühl von Macht. Alles um sie herum war so unwichtig jetzt.

    "Ihr seid nicht länger beeindruckend“, dachte Jorien als sie drei Wolkenkratzer ansah neben ihr. Keiner kam ihr bis zur Brust. "Ich staune nicht mehr über eure Größe, ich schaue nicht mehr hoch zu euch. Ich brauche nicht länger jeden Tag hart zu arbeiten, in der Hoffnung immer weiter nach oben zu kommen. Nein, ich schaue auf euch herab. Ich bin mächtiger als jeden da drin."

    Sie griff einen der Wolkenkratzer, ihre Finger zerbrachen durch das Glas und Beton, und gab einen Ruck. Der Wolkenkratzer kam aus dem Boden, kaum mehr Widerstand leistend wie ein kleiner Strauch. Jorien wollte ihm wie einen Knüppel benutzten, um die anderen zwei damit um zu hauen. Aber so bald sie damit auf einen anderen Wolkenkratzer schlug, zerbröselten beide. Eine riesige Staubwolke wirbelte um Jorien herum. Sie musste husten und bemerkte wie ihr Gesicht, Haare und Kleidung voller Staub waren.

    "Verdammt!", rief sie. "Seht was ihr angerichtet habt! Meine Kleider sind dreckig!" Sie lief weg, um sich irgendwo den Staub von Leib zu wischen. Sie sah ein hübsches Gebäude das sie als Stuhl benutzten konnte.

    Das Hobby Centre for the Performing Arts.


    Fortsetzung folgt

    Naja, vielleicht kann man es sich bei einen Musiksender auf dem Fernseher ansehen, wie MTV. Es ist ja ein neues Lied. Einfach den Videorecorder einschalten und ein ganzes Band volllaufen lassen, später die "Ernte" in Schnellablauf ansehen. Wer weiss ist es dabei....

    Aber sooo viel verpasst du nun auch wieder nicht.

    Und bei Dailymotion?

    Nelly Furtado - Big Hoops (Bigger The Better) - Vidéo Dailymotion

    Ich habe das Video jedenfalls downloaden können, aber ich wohne dann ja auch nicht in Deutschland.

    Aber vielleicht kann man dieses Youtube Video bei euch sehen, jemand hat nur die grosse Frau- und Riesinnenszenen zusammen montiert. Die Riesinnenszenen werden in Zeitlupe gezeigt, da sie im Orginalclip sehr schnell und in Bruchstücke gezeigt werden:

    The BIGGER, The Better! - YouTube

    Also mir gefällt die story bis jetzt sehr gut. Ist es deine erste Story ? Ich finde besenders gut die Fantasie mit der Karriereleiter (treppe) sehr gute Idee weiter so.


    Nein, ich habe noch mehr Geschichten vorher geschrieben, ein paar sind hier gepostet (einige in den Ü-18 Bereich). Da ich die Geschichten erst auf Englisch schreibe und dann übersetzte, poste ich sie nicht unbedingt in der geschriebenen Reihenfolge. Meine erste Riesinnengeschichte habe ich (noch) nicht übersetzt.

    Schön das die Geschichte gefällt! Hier ist ein weiteres Kapitel:

    Kapitel 6


    Ohne weiter nach zu denken platzierte Jorien ihren Fuß auf die Menschen.
    Sie wurden unter ihren Stiefel mit dumpfem Schmatzen zerquetscht. Joriens gigantischem Gewicht war zu viel für ihre schwachen Körper um zu widerstehen. Jorien zertrat sieben Menschen auf einmal, aber sie konnte kaum etwas spüren durch die dicke Sohle ihres Stiefels.

    Die anderen rannten schreiend weg. Jorien tat einen Schritt und zertrat drei weitere Menschen und ein Auto.

    "Es sind Insekten“, dachte sie wieder. "Ich missbrache meine Macht nicht. Ich nimm mir was mir zusteht. Mache, was ich machen sollte. Ungeziefer töten." Die Stimme in ihren Kopf war wieder angefangen sich zu beschweren, und Jorien rechtfertigte so ihr Benehmen.

    Sie schaute zum Büro. Das Bauwerk kam ihr nicht einmal mehr bis zur Brust. Es stand da wie ein Pfahl aus Glas, etwa ein Meter hoch für sie, und winzige Menschen guckten aus den Fenstern. Sie sahen aus wie kleine schwarze Ameisen.

    "Ameisen...kleine Ameisen. Und das Gebäude ist nichts anderes als ein Ameisenhügel... Und dort habe ich zehn Jahre lang gearbeitet", dachte sie als sie sich ihren ehemaligen Arbeitsplatz ansah.

    "Zehn Jahre. Und ich bin immer noch nicht eine der Führungskräfte. Ich habe Wirtschaft studiert, Kurse gefolgt, manchmal doppelte Schichten gedreht und die sind sich immer noch nicht sicher ob ich diese Beförderung verdiene..."

    Jorien sah ihr Leben, ihr Studium an der Universität von Houston, ihre zehn Jahre harte Arbeit in der Firma in ihre Gedanken an sich vorbeiziehen. Dann wurde sie wütend. Jorien war manchmal verärgert wenn sie nicht eine Beförderung erhalten hatte die sie, ihrer Meinung nach, verdiente, aber es war niemals aus ihr herausgebrochen. Nun war es aber soweit.

    "ICH HABE ZEHN VERDAMMTE JAHRE FÜR EUCH GESCHUFTET!!!", schrie sie das Gebäude an. "IHR HABT MIR ZEHN JAHRE MEINES LEBENS GESTOHLEN!!! ZEHN VERDAMMTE JAHRE!!! KEIN URLAUB, DOPPELSCHICHTEN, ALLES!!! UND IHR ZWEIFELT IMMER NOCH DARAN, OB ICH EINE STEELE IN DER DIREKTION VERDIENE!!! HIER! ICH ZEIGE EUCH, WAS ICH DAVON HALTE!!!"

    Mit ihr normalerweise bleiches Gesicht rot vor Wut, rannte Jorien zum Gebäude und trat kräftig zu. Glas und Schutt flog überall hin, wie aus einer Kanone geschossen. Rauch quellte aus zerbrochenem Mauerwerk.

    Die Menschen im Gebäude hatten keine Zeit weg zu rennen. Sie gerieten in Panik als sie sahen wie die Spitze von Joriens Stiefel auf sie zuflog, wie eine riesige, schwarze Abrisskugel. Die Wucht mit der sie traf zerschmetterte sechs Stockwerke auf einmal, die drei obersten Stockwerke brachen ab und fielen an der anderen Seite runter. Sie landeten in einen dekorativen Teich.

    Noch einen Tritt. Stahlträger zerbrachen wie Zahnstocher, Beton und Stein zerbröselten wie ausgetrockneten Kuchen. Die Menschen flogen, zusammen mit den Möbeln, wie ein Traubengeschoss durch die Gegend. Kaum einer überlebte die Tritte der Riesin. Das Bürogebäude zitterte und wurde immer ein Stück reduziert wenn ihre enormen Füße es trafen, aber es blieb aufrecht stehen.

    Jorien war noch lange nicht fertig.

    "IHR HABT MEIN LEBEN GESTOHLEN!!! MICH AUSGEBEUTET!!! ABER ICH NIMM ES NICHT LÄNGER HIN!!! IHR SEIT SCHEISSE!!! UNGEZIEFER! ICH HASSE EUCH!!!", schrie sie, mit Tränen in ihren brauen Augen. Sie tritt das Gebäude immer und immer wieder. Das eine Stockwerk nach dem anderen wurde zerstört oder fiel runter, wo es auf dem Boden zersplitterte.

    Als das Gebäude nur noch ein Viertel so groß war wie vorher, sprang Jorien drauf und zertrampelte es, zusammen mit den runtergefallenen Überreste. Sie ließ ihre Frustration, die sich in ein Jahrzehnt in sie aufgebaut hatte, los an ihren ehemaligen Arbeitsplatz. Alles wurde vernichtend und getötet unter die Riesenfüße der Gigantin und ihr gewaltiges Gewicht. Jorien trampelte und stampfte während sie schrie wie sehr sie die Firma und ihre Sexistischen Führer hasste.

    Die Betriebsführung hatte ihre Büros im obersten Teil des Gebäudes, jener Teil der nun im Teich lag. Obwohl einige den Aufprall überlebt hatten, verendeten alle als Jorien zum Teich ging, der kaum so tief war das er die Hälfte ihre Stiefel bedeckte, und die drei Stockwerke unter ihren Stiefel zermalmte. Keiner von Joriens Vorgesetzten konnte es nacherzählen.

    Als das ganze Gebäude zertrampelt war, zertrat Jorien noch die auf dem Parkplatz herumrennenden Männer und Frauen. Es gab nicht viele mehr, da die meisten schon gestorben waren als sie das Gebäude vernichtet hatte und jene die schon draußen waren hatten längst das Weite gesucht. Jorien zerstampfte danach die Autos und Bäume auf dem Parkplatz, nur ihr eigenes Auto nicht.

    Als ihre Wut sich wieder etwas gelegt hatte, sah Jorien die Ruinen an und lächelte.

    "Das hat gut getan“, dachte sie. "Kein Unrecht. Das war Rache. Rache für ein gestohlenes Leben. Sie haben es verdient."

    Jorien nahm ihr Auto, etwa so groß wie den Stein einer Pflaume gegen sie, und steckte es in ihrer Hosentasche. Es war schon etwas seltsam, sein Auto einfach in die Tasche seiner Jeans zu stecken. Jorien musste lächeln. Dann hörte sie Sirenen. Polizeiwagen und Feuerwehrautos kamen angefahren.

    "Oh, die Insekten wollen einen Kampf“, dachte sie. "Das wird ein Spaß."

    Fortsetzung folgt

    Kapitel 5

    Am nächsten Tag, früh morgens, war Jorien wie jeden Montag mit dem Auto zur Firma gefahren. Zwei Tage pro Woche, immer dienstags und freitags, ging sie zu Fuß zur Arbeit um Fit zu bleiben, die übrigen drei fuhr sie.
    Ihr Auto hatte sie auf dem großen Parkplatz vor das Gebäude geparkt, und jetzt stand sie etwa 10 Meter vor den Eingang. Jorien schaute die aus spiegelndem Glas bestehenden Wände hoch. Das Gebäude maß etwa 90 Meter. Sie wusste auf welchem Flur die Bosse ihre Büros hatten und wo Ted saß. Jorien würde es sie alle zeigen.

    "Es ist kein Machtmissbrauch“, dachte sie, da die Stimme in ihrem Kopf wieder anfing zu quenglen. "Ich erschrecke sie nur ein wenig. Das ist alles. Ehrlich."

    Jorien sah wie andere Mitarbeiter sie komisch ansahen als sie an ihr vorbeiliefen. Niemand wusste was sie davon halten sollten dass sie jetzt so groß war. Oder war es etwa ein Scherz? Keiner sagte etwas. Jorien ignorierte sie.

    Sie trug immer noch die gleichen Kleider wie gestern. Es war nicht ihr normaler Geschäftsanzug, aber sie musste diese Klamotten wohl tragen wenn sie nicht nackt herumlaufen wollte. Jorien hatte gestern bemerkt dass nur jene Kleider, die sie anhatte als sie mit der kosmischen Strahlung bombardiert wurde, wuchsen. Sie trug ein einfaches T Shirt aus Baumwolle, darunter ein normales BH. Jeans, einen Slip aus Seide und Socken, ebenfalls aus Baumwolle. Freizeitstiefel aus schwarzem Leder mit Gummisohlen. Na egal, es würde reichen.

    Jorien hatte ihre schwarzen Haare zusammengebunden. Das Haarband hatte sie gestern auch getragen, es konnte also mitwachsen. Sie war ungeschminkt gewesen, wie meistens, und trug keinen Schmuck.

    Jorien holte tief Luft und konzentrierte sich auf wachsen. Sofort wurde sie größer, langsam aber sicher. Als sie wuchs, sah sie die Wände des Firmengebäudes an. Die glitten, so schien es, senkrecht an ihr vorbei. Jorien hörte Schreie von unten, ohne Zweifel Menschen die ihr wachsen sahen. Sie grinste aber sah nicht runter. Hier und da wurden Fenster geöffnet und kleine Menschen sahen raus, mit Unglauben und Angst auf ihre Gesichter.

    "Gut“, dachte Jorien. "Habt Angst! Hier kommt eine emanzipierte Frau!"

    Sie wuchs bis sie 50 Meter erreichte. Dann trat Jorien trat dichter am Gebäude heran, ohne zu sehen wo sie ihre Füße hinstellte. Sie bemerkte daher nicht das sie ein paar Büsche zertrat als sie die Fenster absuchte nach Teds Büro. Als sie es gefunden hatte schlug sie mit ihrer Faust durch das Glas hindurch. Das Fenster zerschellte laut und Jorien guckte durch das Loch ins Büro. Sie sah mehrere schreiende Menschen, inklusive Ted. Lächelnd griff sie ins Gebäude und schnappte sich den Kerl. Er war etwa so groß wie eine kleine Spielzeugfigur gegen sie. Auf ihrer offenen Handfläche hielt sie ihm vor ihr Gesicht.

    "Hallo Ted. Was ist denn los? Ist dir deine Konkurrentin über den Kopf gewachsen? Ha, ha!" Jorien amüsierte sich als sie den kleinen Ted sah, der ihr mit offenen Mund und voller Angst
    anstarrte.

    "Nun, wenn du dachtest dass ich groß wäre, dann sieh' dir mal...DAS AN!!!", rief Jorien, und wuchs wieder. Mit den schreienden Mann in ihrer Hand expandierte sie weiter. Sie wuchs und wuchs und genoss den Anblick eines immer kleineren werdenden Ted.

    Sie bemerkte nicht, fühlte noch nicht einmal, wie ihre Stiefel durch die Wände der ersten beiden Stockwerke bulldozerten als sie immer größer wurde. Ihre Treter schoben Tische und Stühle beiseite oder zermalmten sie unter ihre riesigen Sohlen. Menschen rannten schreiend weg und Papier flog überall rum als zwei gewaltige, schwarze Lederwände durch Glas, Stein und schließlich die Büroräume krachten. Putz und Schutt regneten auf die Arbeitnehmer herab, Aktenschränke und Computer fielen um und die Lichter flackerten. Jorien bemerkte das alles nicht. Sie sah nur Ted an, der Rest war unwichtig.

    Sie hielt ihren Konkurrenten immer noch in ihre offene Handfläche. Er war so groß wie eine Büroklammer für sie als sie bei 175 Meter aufhörte zu wachsen. Sie grinste ihren winzigen Gefangenen an and genoss die Art wie er sie anschaute, panisch vor Angst.

    "Na, so was! Jetzt hast du schiss, wie? Versuch doch mal, mich zur Seite zu schubsen, Macho. Begreifst du nun wie schnell eine Frau Karriere macht? Ehe man sich versieht sind sie schon hoch über einen hinaus gewachsen! Ich war mal deinesgleichen, aber schau mich jetzt an! Viel höher platziert, ha ha!"

    Jorien hatte Spaß. Sie tat so als ob die Karriereleiter hochsteigen körperliches Wachstum mit sich mitbrache, wie in ihre Fantasie. Und sie war jetzt ein echter Riese. Nein, eine Riesin. Sie war ja schließlich eine Frau, eine mit Ambitionen!

    "Ich habe Macht erhalten, Teddy. Viel Macht. Und du bist Scheisse. Einen kleiner, arschkriechender Bastard! Man muss vorsichtig sein wen man als seine Feinde wählt, denn wenn die Karriere machen, tanzen sie einen auf de Nase rum". Jorien brachte ihre Hand mit dem verängstigten Mann dichter an ihr Gesicht. "Sollte ich mal wortwörtlich auf deiner Nase herumtanzen, hmm?"

    Sie genoss die Todesangst in seinem winzigen Gesicht. Jorien konnte seinen Gesichtsausdruck erkennen, auch wenn seinen Kopf kaum ein paar Millimeter groß war für sie. Sie hatte sich entschlossen ihre Fantasie mit Ted aus zu leben. Er musste einen Teil davon werden, dass machte mehr Spaß.

    "Stell dir mal vor, eine riesige, mächtige Frau an der Spitze der Karriereleiter„, fuhr sie fort. "Die sich nicht um unwichtigen Arbeiterlein wie dich KÜMMERT!"

    Jorien war inzwischen wieder zum Parkplatz gelaufen, und als sie das Wort "kümmert" aussprach, trat sie auf Teds Auto mit ihren 28 Meter langen Fuß. Sie wusste was sie tat, aber ihren Blick blieb auf Ted gerichtet. Ihren Fuß zertrat das winzige Auto ohne den geringsten widerstand. Die etwa zwei Meter dicke Gummisohle ihres Lederstiefels war einfach zufiel für das Fahrzeug. Es wurde in sich zusammengepresst, genau so wie zwei andere Autos die unglücklicherweise daneben standen. Als Jorien ihren Fuß hob, waren drei Metallplatten, vermischt mit zerbrochenem Glas und Benzin, alles was noch davon übrig war.

    Ted hatte nicht gesehen was Jorien getan hatte, aber er hatte die knirschenden Geräusche gehört. Er wusste bescheid. Jorien hatte auf sein teures Auto getreten, eines seiner Statussymbole, und es wie nichts zerstört.

    "Warum sollte eine mächtige Frau wie ich mich etwas um dein winziges Auto kümmern, Ted? Ich trete einfach drauf, so unbewusst wie auf herumkrabbelndes Ungeziefer! Das ist dein Auto für mich! Ein Käfer! Ungeziefer! Nur das! Du hast hart gearbeitet um dir so ein Wagen leisten zu können, Ted, aber ich, ich bin viel mächtiger als du. Und darum, um meine Macht zu demonstrieren, trete ich ohne weiteres auf dein teures, winziges Auto da es mir nichts bedeutet. Ich stehe an der Spitze, Ted. Was willst du schon dagegen tun?"

    Jorien, die ja immer ihre Fantasie eine reiche, mächtige Geschäftsfrau zu sein genossen hatte, lebte ihre Traum. Obwohl sie eigentlich immer noch ebenbürtig an Ted war, machte ihre Größe ihr in ihren Augen mehr als das. Sie wollte das er, Ted, sich vorstellte das sie eine äußerst erfolgreiche Geschäftsfrau zu sein, eine die eine gewaltige Kariere gemacht hatte, und das sie deshalb so gigantisch war.

    "Und wenn ich mehr Macht erhalte, werde ich immer größer! So groß das ich dich noch nicht einmal mit einem Vergrößerungsglas sehen kann. So gewaltig das ich dich nicht einmal mehr unter ein Mikroskop entdecken könnte. Die ganze Welt, mein kleiner Spielzeugball! Und eure winzigen Probleme und Leben, die interessieren mich alle nichts mehr! Denn ich bin viel zu groß und mächtig. Willst du das, Ted? Ich, die die ganze Welt zwischen ihre Finger hält? Und dann, weil du dich darauf befindest, zerquetsche ich sie einfach wie eine reife Traube zwischen Daumen und Zeigefinger. Willst du das? Ha, ha, ha!"

    Jorien holte tief Luft, ihre Macht genießend. Sie sah auf Ted und bekam eine lustige -dachte sie- Idee. Sie blies nach ihm, nur um den Winzling zu erschrecken. Aber Jorien hatte die Kraft ihres Atems unterschätzt. Sie blies ihm unbeabsichtigt von ihrer Hand, und er wirbelte kurz herum wie ein Blatt im Sturm. Dann fiel er runter.

    "Oh, verdammt“, sagte sie leise und schnappte nach dem fallenden Mann im Reflex. Aber sie unterschätzte wieder ihre Kraft. Sie griff mit ihren jetzt superstarken Muskeln zu fest zu, und Ted wurde in ihrer Hand zerquetscht wie eine Fliege.

    "Jetzt hast du jemanden getötet“, sagte die Stimme in ihrem Kopf. "Du bist eine Mörderin."

    "Es war ein Unfall. Ich wollte ihm doch nicht töten, nur ein bisschen erschrecken“, dachte Jorien während sie auf die blutigen Überreste auf ihrer Hand sah. "Und er ist... war ja so winzig. Wie eine Mücke. Ja, wie eine Mücke. Wen kümmert es schon einer Mücke zu töten?"

    Jorien sah runter auf ihre Füße. Sie stand auf den Parkplatz, in ihre Fußspuren lagen zertretene Autos (sie hatte aufgepasst nicht auf ihr eigenes Auto zu treten), und viele Menschen die um ihre Füße herum standen und zu ihr hochsahen. Von ihrer Höhe aus gesehen sahen sie so winzig aus wie Ameisen.

    Sie waren winzig. Gegen sie.

    "All diese Menschen da unten...sie sehen aus wie Insekten. Winzige, krabbelnde Insekten...", dachte Jorien. Sie wurde erinnert an ein Computerspiel dass sie mal gespielt hatte, "Command & Conquer". Die Soldaten und andere Menschen die über den Bildschirm rannten waren etwa ein Zentimeter groß. Für den Spieler. Und so groß waren die Menschen da unten um ihre Stiefel nun gegen sie.

    "Insekten“, dachte sie wieder als sie sich umsah. "Ekliges, lästiges Ungeziefer. Ich bin groß. Sollte ich...Nein, nicht." Jorien zweifelte. Dann, auf einmal, hob sie einen Fuß.


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 4

    Jorien schoss hoch, mit Kleider und allem. Innerhalb ein paar Sekunden war sie 2,18m, fast einen halben Meter größer. Jorien stand auf und sah sich um. Das Zimmer des Alten sah so aus als ob sie auf einen Stuhl stand. Ihren Kopf kam fast an die Decke. Es war unglaublich.

    Der Alte grinste.

    "Das, Jorien, (er sprach ihren Namen richtig aus), ist die Macht die ich dir gebe. Als Zeichen meines Dankes weil du mein Leben gerettet hast. Nun musst du sie gut nutzten."

    "Eh, danke...das werde ich...", sagte Jorien, etwas in Gedanken verloren. Es war so als ob sie sich in Trance befand. Sie musste sich bücken als sie durch die Tür das Haus verlies und zu ihrem Auto ging um nach Hause zu fahren. Im Auto musste sie den Sitz verstellen da ihre Beine jetzt zu lang waren. Wie groß sie war! Und Jorien wusste das sie noch viel größer werden konnte.

    Als sie nach Hause fuhr, dachte sie was ihre Kollegen morgen sagen würden. Sie war durchschnittlich groß gewesen, aber nun war sie lang wie eine Basketballspielerin. Als sie vor einer roten Ampel wartete, kam ihr ein beängstigender Gedanke. Auf einmal, wie eine Stimme die sich in ihr Hirn genistet hatte.

    "Was wenn du den Job nicht bekommst weil du so groß bist?" schien die Stimme zu sagen. "Was wenn sie dich deswegen nicht ernst mehr nehmen? Oder sagen das jemanden der so groß ist zu intimidierend ist? Kunden könnten sich vor dich fürchten, vor allem die Chinesen und Japaner die die Firma regelmäßig geschäftehalber besuchen, die sind durchschnittlich kleiner als wir."

    Jorien wurde flau im Magen. Was wenn das stimmte? Sie wusste dass sie nicht schrumpfen konnte. Wie sie wusste das sie wachsen konnte, wusste sie das einfach auch.

    "Was, wenn sie dich feuern?" sagte die Stimme auf einmal.

    "NEIN!" rief sie laut. "Das können die nicht machen! Nein, nicht mit mir, ich werde nicht aufgeben was ich erreicht habe! Ich habe hart gearbeitet und werde es nicht hinnehmen dass man mir meine Position wegnimmt!" Jorien wurde nervös.

    Zu Hause lief sie unruhig hin und her in ihrer jetzt, so schien es jedenfalls, kleinere Wohnung. Der Gedanke dass sie gefeuert werden konnte wegen ihrer Größe ließ sie einfach nicht mehr los. Jorien war zwischen Wut und Verzweiflung gefangen. Die Stimme in ihrem Kopf quengelte über was ihre Vorgesetzten tun würden. Und es machte sie wütend dass sie nichts dagegen unternehmen konnte.

    Nichts?

    Doch, sie konnte was unternehmen. Sie hatte ja nun die Macht! Sie würde sich einfach nehmen, was ihr zukam.

    "Es sind diskriminierende Bastarde“, dachte sie. "Es sind Sexisten, und sie diskriminieren auch noch große Leute. Aber ich werde es ihnen zeigen! Nicht aus Bosheit, sondern aus Gerechtigkeit!".

    Aber dennoch war ihr nicht völlig wohl dabei. Er war so als ob zwei unterschiedliche Stimmen in ihr stritten. Die eine Stimme sagte "mach es!" und die andere schien ihr zu warnen dass sie jetzt ihre neue Macht missbrauchen wollte. Jorien rechtfertigte sich immer und immer das was sie tat kein Machtsmissbrauch war, sondern eine gerechte Sache. Das sie die Position verdient hatte und sie nicht bekommen würde, jetzt wo sie 2,18m war. Sie dachte nicht daran dass sie nicht einmal sicher war wie ihre Vorgesetzten überhaupt reagieren würden.

    "Ich werde sie nur ein bisschen erschrecken. Ja, ein wenig Angst machen. Das ist alles. Nichts mehr“, sagte sie zu der nagenden Stimme in ihren Kopf.

    Jorien schmiedete einen Plan um die Firma eine Lektion zu erteilen. Morgen würde es so weit sein!

    Fortsetzung folgt

    Kapitel 3

    Am nächsten Tag ging Jorien zum Haus des alten Mannes. Es war eine kleine Drei-Zimmer Wohnung, nichts außergewöhnliches. Jorien setzte sich hin, bekam eine Tasse Kaffee und die beiden plauderten ein wenig. Dann fragte der Alte sie ob sie das alles gestern Ernst gemeint hatte.

    "Ja, ist das denn so seltsam das eine Frau Karriere machen will? Warum sollten nur die Männer...", fing sie an. Aber der Alte unterbrach ihr.

    "Nein, nein. Ich wollte wissen ob sie wirklich denken mit Macht umgehen zu können. Das glauben viel Menschen von sich, aber wenn die einmal eine Position mit Macht haben, missbrauchen sie sie. Sie sollten sich selber kennen, bevor sie glauben dass sie einen Beruf mit viel Macht ausüben können. Dabei werde ich ihnen helfen. Das mindeste was ich tun kann, weil sie mein Leben gerettet haben“, sagte er.

    Der alte Mann nahm ein seltsames Gerät aus einem Schrank. Es sah aus wie ein kleiner Radio mit eine Radarschüssel so groß wie ein Teller darauf montiert. Das Zentrum der Schüssel war Lila, dann wurde die Farbe langsam indigoblau, dann bergblau, grün, gelb, orange und s rot. Die Farben des Regenbogens.

    "Das, “ sagte der Alte, "ist ein Speichergerät für eine Energieart die kosmische Strahlung genannt wird. Diese Energie kommt oft im Universum vor, aber die Atmosphäre der Erde blockiert sie. Experimente auf Raumstationen haben den Nutzen dieser Energie gezeigt. Sie kann zum Beispiel Masse vergrößern, indem man das Objekt, das man vergrößern möchte, mit kosmische Energie bombardiert. Das beantwortet eine Frage die man sich lange Zeit gefragt hat. Wie kann es sein das die Erdatmosphäre nicht längst im Weltall verschwunden ist? Da die Schwerkraft alleine nicht ausreicht sie fest zu halten, müsste sie schon weg sein. Die Antwort ist das die kosmische Energie den Ozon, Sauerstoff, Stickstoff und sonstiges kontinuierlich erneuert. Ist das nicht interessant?"

    "Ja, sagte Jorien, etwas unsicher. Sie begriff zwar nicht viel von was der Alte ihr sagte, aber er schien zu wissen, wovon er redete. Jorien hatte schon mal gehört von kosmische Strahlung, aber es hatte sie bisher nichts interessiert. Der Alte fuhr fort:

    "Dieses Gerät habe ich erfunden. Ich habe es konstruiert in den 60-eren um rohe kosmische Energie zu sammeln. Drei lange Jahre war es an Bord einer Raumstation und sammelte die Energie. Sie ist immer noch im Gerät gespeichert. Die von mir benutzten Akkus können die Energie lange festhalten. Und jetzt möchte ich sie auf ihnen freilassen. Die Energie auf ihnen entladen."

    "Was? Nein, niemals!", rief Jorien aus. Sie wollte nicht vergiftet werden durch irgendeine seltsame Strahlung. Und Krebs bekommen.

    "Es ist nicht gefährlich, wie radioaktive Strahlung. Lass' mich dich erklären wie es auf ihrem Körper auswirkt. Das Gerät wird ihnen mit Strahlung überfluten, sie und ihre Kleider. Sie könnten dann so groß werden wie sie möchten. Da sie sich sicher sind das sie mit Macht umgehen können, werden sie als Riesin die Menschheit nur helfen. Oh, und sie können ihren Wachstum kontrollieren“, sagte er.

    Jorien sah den Kerl an. Machte er Witze? Aber sein Gesicht war ernst. Dann lächelte sie, mehr aus Höflichkeit als vor Freude.

    "Na gut“, sagte sie dann. Der Kerl war wohl nicht ganz dicht, also würde das Ding eh nicht wirken, dachte sie. Keine Gefahr.

    "Nutzen sie ihren Apparat auf mich."

    Es würde lustig werden, und Spaß hatte Jorien nur selten in ihrem Geschäftsleben. Und danach würde sie die Wohnung dieses offenbar verrückten Kerls verlassen und nie mehr zurückkommen.

    Der alte Mann drückte auf einen Knopf. Die Schüssel fing an zu drehen, langsam erst, aber dann immer schneller. "Schauen sie auf die Schüssel wie sie sich dreht„, sagte er.

    Jorien guckte. Die Farben tanzten vor ihre Augen. Jorien starrte die Schüssel an, irgendwie konnte sie nicht wegschauen.

    "Gut„, sagte der Alte. "Entspannen sie sich. Machen sie ihren Kopf klar. Sie spüren jetzt..."

    Jorien wurde einen Moment lang schwindlig, aber dann bemerkte sie etwas Komisches. Sie spürte wie sich Energie in ihren Körper aufbaute. Als ob sie platzen würde, so viel Energie war es. Ihren ganzen Körper zuckte. Jorien erschrak als sie sich realisierte das der Alte die Wahrheit gesprochen hatte. Die Maschine konnte ihr größer werden lassen, mit Kleider und allem. Sie konnte es nicht erklären, aber sie wusste es einfach. Jorien aktivierte ihre neue Kraft, ohne nach zu denken. Dann fing sie an zu wachsen.

    Fortsetzung folgt

    Kapitel 2

    Am Tag danach ging Jorien zum Krankenhaus um den Alten zu besuchen. Wie ging es ihm wohl? Jorien hatte sein Zimmer, wo er alleine lag, schnell gefunden. Der Mann lag im Bett als sie hereinkam, war aber zum Glück in Ordnung.

    "Ah, Fräulein. Vielen dank dass sie gekommen sind! Bitte, setzten sie sich," rief er erfreut als er Jorien sah. "Vielen Dank, das sie mich gerettet haben! Ich dachte es wäre das Ende gewesen!"

    "Oh, keine Ursache. Ich habe nur getan was jeder getan hätte," sagte Jorien mit erhobener Handfläche. "Wie geht es ihnen?"

    "Alles ist gut, dank ihnen. In meinen Alter ist schwimmen schwer, vor allem gekleidet, ha ha. Aber es ist nichts passiert, heute Abend kann ich wieder nach Hause."

    Sie unterhielten sich ein wenig. Jorien nannte ihren Vornamen und erklärte, woher er stammte.

    "Es ist Holländisch. Ich bin nach meiner Großmutter genannt, die hier nach Houston kam in 1939, wegen der Kriegsdrohung in Europa. Die meisten Leute können ihn nicht richtig aussprechen, wenn sie ihm nur lesen. Sie sagen dann "Joe Reen". Ich habe schon hundert Mal sagen müssen das sie erste Silbe ausgesprochen wird wie "Yo" und das "ie" wie das "i" im Spanischen Wort "si". Betonung auf die zweite Silbe. Jorien."

    Der Alte fragte ihr nach ihren Beruf, da sie, so sagte er, gestern so ein schöner Anzug getragen hatte. Jorien fing an über ihre Arbeit, ihre Karriere und ihre Zukunftspläne zu erzählen. Tat sie immer gerne.

    "Nächsten Monat werde ich vielleicht befördert. Es geht zwischen einen Kollegen namens Ted und mir."

    "Warum wollen sie unbedingt Karriere machen? Sind sie denn nicht zufrieden mit was sie erreicht haben?" fragte der alte Mann interessiert.

    "Ich will etwas im Leben erreichen," sagte Jorien. "Ich will jemand sein. Jemand mit Einfluss und Macht." Sie erzählte wovon sie immer geträumt hatte seit der Realschule, Karriere machen. Ja, es grauste ihr daran zu denken Sekretärin oder Putzfrau zu sein. Niemals.

    "Und Frauen stellen so oft Familie vor Arbeit. Warum machen Männer nicht den Haushalt? Warum kümmern die sich nicht um die Kinder? Es ist so ungerecht!" sagte sie. Jorien hatte die gleichen feministischen Züge entwickelt wie die Autorinnen der Bücher die sie gelesen hatte.

    "Das sehe ich oft auf der Arbeit. Frauen werden schwanger, und nach der Geburt bleiben sie daheim um die Kinder zu versorgen. Warum denn nicht die Ehemänner? Nein, ich werde einflussreich werden, viel Geld verdienen und niemand wird mir dazwischen funken!"

    "Sind sie verheiratet?' fragte der Alte.

    "Nein, habe ich auch nicht geplant. Männer sind zu anspruchsvoll. Vielleicht wenn ich einen begegne der anders ist. Aber ich habe zu oft gesehen dass sie das Sagen haben wollen. Aber nicht mit mir! Nein, niemand stellt sich mir in den Weg! Ich will jemand sein mit Macht," sagte sie wieder, ein wenig aufgeregt. Jorien wurde immer etwas energisch wenn sie über den Krieg der Geschlechter redete. Jedenfalls dachte sie dass es einen gab.

    "Und sie glauben, sie könnten mit Macht umgehen?" fragte der Alte.

    "Klar. Warum nicht? Ich bin eine liebe Person, die nett zu den meisten anderen ist," sagte Jorien ein bisschen eingeschnappt. Was dachte der Alte wohl von ihr?

    "Ah, aber Macht kann einem leicht Korrumpieren," sagte der Alte, mit erhobenem Zeigefinger. "Ich merke das sie Karriere machen wollen und gerüstet sind zum Kampf. Und was, wenn sie viel Einfluss und Macht hätten? Würden sie das nicht ausbeuten? Es gegen jene die sie für ihre Feinde halten einsetzen?"

    "Nein, auf gar keinen Fall. Ich kann mit Macht umgehen," sagte Jorien.

    "Sicher?"

    "Ja, ich bin mir sicher. Aber mein Kollege, Ted, der beutet seine Macht aus. Er lässt seine Untergebenen öde, schwere Arbeit machen, treibt sie an als ob sie Sklaven wären und den Erfolg ihrer Arbeit beansprucht er für sich! Er benimmt sich vor allem so gegen die Frauen. Es ist ein Bastard! Aber wenn ich die Beförderung erhalte, bin ich seine Vorgesetzte! Und wenn ich ihn dann noch einmal erwische wenn er die Frauen wie Dreck behandelt...". Jorien zog eine böse Miene als sie an Ted dachte.

    "Und das ist nicht Macht ausbeuten?" grinste der alte Mann.

    "Das ist etwas anderes!" sagte Jorien. "Ich kann damit umgehen! Ich mag es nicht wenn Ted andere ungerecht behandelt! Er ist ein...".

    "Vielleicht habe ich einen Weg gefunden ihnen zu bedanken," unterbrach der Alte ihr. "Kommen sie morgen zu meinem Haus. Ich gebe ihnen meine Adresse. Dort zeige ich ihnen meine größte Erfindung, die ich nie bekannt gemacht habe, da ich immer glaubte, die Menschheit wäre noch nicht bereit dafür. Aber vielleicht sind sie es."

    Jorien verließ das Krankenhaus eine Weile später. Sie war neugierig was der Alte ihr zeigen wollte. "Na, morgen ist Sonntag und ich hatte eh nichts vor dieses Wochenende," dachte sie. "Mal sehen was er da gebastelt hat."


    Fortsetzung folgt

    Jorien

    Von Vaalser4

    Anm. d. Autors: Eine weitere Riesinnen-Geschichte mit Wachstum, Zerstörung und Gewalt. Wer die Sexszene (es gibt nur eine) haben möchte, braucht mir nur zu Mailen und mindestens 18 Jahre alt zu sein.

    In dieser Geschichte trägt die Riesin (meistens) Stiefel und Kleidung, da ich nicht immer über nackte Frauen schreiben wollte. Die laufen ja normalerweise auch nicht immer nackt auf der Straße rum. Schade eigentlich....

    Nach dieser Geschichte hier werde ich dann mal eine Pause mit den Übersetzungen machen.

    Kommentare sind willkommen!


    Kapitel 1

    "Dank...(hust!). Vielen Dank...", gurgelte der alte Mann.

    "Sind sie in Ordnung?" fragte Jorien. Sie hatte ihm vor einer Minute aus den Teich gezogen, beide waren durch und durch nass.

    "Ja...(hust)...danke..."

    "Der Krankenwagen ist unterwegs...ich habe ihn gerade angerufen." Jorien setzte sich am Ufer. Was für ein Tag! Zuerst auf dem Büro. Sie hatte viel Stress, da die Zeit der Entscheidung immer näher rückte. Einer der Bosse würde nächsten Monat in Rente gehen, und die freie Stelle musste neu besetzt werden. Es gab zwei Kandidaten, ein Mann namens Ted und sie. Jorien hatte die letzten Monate noch härter als sonst gearbeitet, und das wollte schon was heißen, um die Betriebsführung zu überzeugen dass sie es war, und nicht Ted, die am meisten geeignet war für die Stelle.
    Die Direktion hatte schon eine Reihe Tests abgenommen um zu sehen wer am besten war. Es gab Hörsitzungen, Bewerbunggespräche und psychologische Untersuchungen, und vor zwei Wochen hatten Ted und sie einen Auftrag bekommen um zu sehen wer die besseren Fertigkeiten um den Betrieb mit zu leiten hatte. Danach würde es noch ein letztes Gespräch geben bevor die Direktion sich entschied.
    Heute war der Auftrag dann endlich fertig. Jorien hatte fieberhaft gearbeitet.
    Sie hoffte die Stelle zu bekommen. Es wäre eine gerechte Belohnung für zehn Jahre harte Arbeit, unbezahlte Überstunden und nicht aufgenommene Urlaubstage.
    Und vor ein paar Minuten, auf dem Rückweg nach Hause, hörte sie wie jemand ins Wasser fiel. Es war einen alten Mann der wild um sich herumzappelte und um Hilfe schrie. Da Jorien eine gute Schwimmerin war und die einzigste Person in der Nähe, tauchte sie ins Wasser und rettete ihn. In der Tat, was für ein Tag!

    Jorien wartete auf den Krankenwagen. Der alte Mann sagte ihr, das er es ihr danken wolle, aber er wusste nicht wie. Er war ein armer Kerl, früher mal Erfinder und Wissenschaftler, aber jetzt arm. Aber, so versprach er, er würde sich schon was einfallen lassen. Er gab Jorien seinen Namen und bat ihr, ihm ins Krankenhaus zu besuchen.

    "Komme morgen vorbei“, sagte er noch bevor der Krankenwagen ihm wegbrachte.

    Jorien sah den Wagen nach. "Na ja, morgen ist Samstag, dann kann ich ihn ja besuchen, “ dachte sie sich. Da die Firma am Wochenende eh geschlossen war konnte sie dort nichts tun und das Krankenhaus besuchen würde ihre Gedanken von der Entscheidung der Direktion ablenken.
    Ihr normalerweise sauberer und makelloser Geschäftsanzug war nass und dreckig, aber sie hatte mehrere davon und waschen würde es eh wieder saubermachen. Es war ein teurer Anzug gewesen, und Jorien wunderte sich wie der arme Kerl ihr wohl belohnen wollte. Er hatte wie ein Bettler ausgesehen während sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau war, die eine schöne Karriere gemacht hatte die, hoffentlich, noch nicht am Höhepunkt angekommen war.
    Vielleicht würde sie nächsten Monat befördert werden. Eine weitere Sprosse auf der Leiter. Wenn die Betriebsführung sie statt Ted wählen würde, war sie selbst Mitglied der Direktion. Aber Ted war ein ernst zu nehmender Konkurrent, der nicht nur ein knallharter Geschäftsmann war sondern genau so auf Karriere fixiert wie sie. Ein Ekel, der hinterhältige Tricks anwendete um sein Ziel zu erreichen. Fand Jorien jedenfalls.

    Jorien dachte das sie selbst eine freundliche Person mit netten Charakter war. Klar, wenn es sein musste konnte sie gemein sein, aber zu den meisten Leuten war sie nett. So sah sie sich selbst.

    Jorien wollte was aus ihrem Leben machen. Eine Karriere ins Geschäftleben. Während ihrer Schulzeit hatte sie viele feministische Bücher gelesen über Frauen die Karriere machten, und Gründe warum eine Frau diesen Pfad wählen sollte. Die Bücher schrieben über Frauen die ihren Selbstrespekt und Selbstwertgefühl aus ihre Karriere und ihre Arbeit holten. Jorien wurde klar das sie das auch wollte, statt einer schlecht bezahlten Arbeit als Sekretärin, Kassiererin im Supermarkt oder- noch schlimmer- Putzfrau. Geschweige denn Hausfrau werden. Nein, seit jener Zeit hatte sie immer geträumt von einer Karriere, das große Geld und Macht.

    Jorien fantasierte oft darüber, richtig mächtig zu sein. Sie stellte sich vor Direktorin eines Multinationalen Betriebes zu sein, die jedes Jahr Milliarden verdiente und die Existenz von zehntausenden Arbeitnehmer in ihrer Hand hielt. Vielleicht würden Bücher in Zukunft sie dann auch als Beispiel nehmen für junge Mädchen. Das wäre toll. Aber in diese Lieblingsfantasie von ihr gab es noch etwas.

    Immer wenn Jorien davon träumte Beförderung nach Beförderung zu erhalten, stellte sie sich vor zusammen mit ihre aufsteigende Karriere körperlich größer zu werden. Desto höher sie auf der "Leiter" kletterte, je größer sie wurde. Männer und Frauen, Kollegen und Kolleginnen, wurden immer kleiner im Vergleich zu ihr, und ihre Leben immer unwichtiger. Es machte ihr an. Die Karriereleiter war in ihrer Fantasie eine richtige Leiter, und die kleinen, unwichtigen Menschlein versuchten von der einen Sprosse auf die nächste zu kommen. Und dann kam sie. Eine Riesin, die ohne Anstrengung Karriere machte. Jorien sah in ihren Geist die Zwerge springen und hochreichen um eine höhere Sprosse auf der Leiter zu erreichen bevor sie ankam, ihren Schatten sie verdunkelte und dann einfach auf sie trat als sie die Leiter hochstieg.
    Eine Variante dieser Fantasie war das die Karriere eine aufsteigende Treppe war, und die Winzlinge versuchen sie hoch zu kommen. Aber dann verendeten sie unter Joriens riesige Füße als sie die Treppe ohne Probleme hochging.
    Aber sie wusste, dass das immer eine Fantasie bleiben würde, da Riesinnen nicht existierten und eine Karriere ja nicht erreicht wurde indem man eine reale Leiter oder Treppe hochstieg. Dennoch war es eine erregende Fantasie.

    Zu Hause angekommen steckte Jorien ihren Anzug in der Waschmaschine und versuchte nicht länger an die Entscheidung der Betriebsführung zu denken. Es gelang ihr aber nicht wirklich. Und da sie alleine lebte gab es niemanden zum Reden und sich so ab zu lenken. Sie nahm ein Bad, wusch sich den Dreck des Teichs ab und ging ins Bett. Sie schlief, entgegen ihrer Erwartung, schnell ein.


    Fortsetzung folgt

    Hihi, der Produzent von Sharktopus ist derselbe wie der von Attack Of The 50 Foot Cheerleader.

    Habe ihn mir gerade angeguckt... schade... soviel Potential... alleine, wie sie über den Parkplatz läuft und dann über die Autos springt, anstatt drauf.

    Naja, vielleicht gibt's ja mal 'ne Fortsetzung mit 4 mal so großen Riesinnen...


    Ja, genau. Die hätten mehr Interaktion machen sollen, auch wenn es kein Fetish Film ist. Nun fällt der Film zwischen zwei Stühlen, auch die vorpubertierende Zuschauer werden sich das alles nicht mehr als 1 mal ansehen, bis auf die nackten Brüsten von Jena Sims (da haben sie auch recht, aber OK). King Kong und Godzilla sind ja auch nicht gerade als Fetishfilme gedacht, aber da wird wenigstens noch etwas zerstört. Hier passiert das kaum.
    Stellt euch mal ein Film vor mit einer Actionikone wie Schwarzenegger, mit einen Titel wie "Eraser", der seine Probleme hinterm Schreibtisch löst statt mit ner Wumme. Oder brav zum Gericht geht. Das braucht keiner, will keiner sehen, genauso wenig wie ein Familienfilm wo wie wild geballert wird....

    Was mich vor allem stört ist der Titel.

    Wenn die sagen "Attack" erwarte ich Aktion, und 50 Fuss ist 50 Fuss, keine 30. Wer sich den Titel leiht von ein bekanntes Vorbild, auch wen das selbst nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, der wird schon wissen, warum...

    "The 30 foot cheerleader" wäre ein besserer Titel gewesen. Der Film ist nicht schlecht, aber auch nicht gut, egal ob Fetishfilm oder nicht.

    OK, hier ist meine Meinung zum Film:


    Gut ist, das Cassie schon ziemlich früh im Film anfängt zu wachsen. Beim Remake von "Attack of the 50 foot Woman" dauerte es ewig. Auch die Szenen worin sie etwa 2,30m groß ist sind sehr nett gemacht.

    Ist die Hauptperson nach dem Spinnenangriff erst mal eine Riesin geworden, wird der Film allerdings öde statt spannend. Es gibt kaum Interaktion, nur Dialog, und man wartet auf Aktion die nicht kommt.

    Die Filmposter, die traditionell mehr versprechen als man zu sehen bekommt, ließen immerhin hoffen das wenigstens etwas zertrampelt wird, aber nichts da. Es brauchen von mir keine Blutbäder zu sein, und auch keine Fuss-Fetish Crushorgien, aber eine Riesin die bloß ein Mülleimer auf einen Schütze fallen lässt ist herzlich wenig.

    Dabei ist es kein Problem, sogar wenn das Budget nur gering ist, zu verfilmen wie ein Auto oder ein Haus zertreten wird, man denke nur an die unzähligen Internetfilmchen oder an Werbespots wie "Giant Intern" oder den Jeans Commercial "Don't Flinch". Ein Film sollte zwar viel Dialog erhalten, aber von ein Film der von "Attack" redet kann mehr Action erwartet werden.

    Die beiden Riesinnen, Cassie und Britt, sind auch keine 50 Fuß (etwa 15 Meter) groß. Cassie ist nicht größer als 12 Meter, wenn überhaupt schon. Das sieht man zum Beispiel wenn sie über den Parkplatz rennt; die Autos sind etwa zwei- bis dreimal kleiner als sie. Die 50 Fuß erreicht höchstens Britt kurze Zeit während des Endkampfs.

    Der Trailer, wo die gute Jena Sims wächst ("something bigger") und durch das Filmstudio stampft, hat mir eigentlich besser gefallen als ein Grossteil des Films.

    Obwohl der Streifen eine bekannte Schauspielerin, Sean Young, aufweist, ist das Schauspielen einfach laienhaft. Das kriegen sogar die Darsteller von Serien wie "Mitten im Leben" oder "Die Schulermittler" noch besser hin.

    Der Film wird als Komödie oder Horror umschrieben. Zu lachen gibt es eher wenig, zum gruseln nichts. Da kann sogar die Riesenspinne, die übrigens nur größer und nicht schöner wird von der Droge, nichts dran ändern. Und das Vieh stirbt auch noch schon halbwegs im Film.

    Sind, wie es jemand auf Giantess City schrieb, wir zu sehr verwöhnt? Vielleicht. Aber der Produzent hätte sich doch etwas schlauer machen sollen über was man von Riesinnen erwartet wenn er sich mit dieser Materie beschäftigen möchte. Ein hübsches, riesiges Mädel sollte etwas mehr tun statt nur rumsitzen und reden. Schade.

    So trifft der Film immer daneben, er ist keine richtige Komödie, kein Horror, und viele Riesinnenfans sind enttäuscht und sehen den Film als eine mittelmäßige Neuauflage von "Attack of the 60 foot Centerfold".

    Dennoch ein netter und lobenswerter Versuch, und ich hoffe das Epix ein zweiter Teil machen wird, ohne die "Kinderkrankheiten" die dieser Film aufweist.

    Auf einer Skala von 1 bis 10 gebe ich den Film eine 5.

    Kapitel 9

    Tom sah ein Lichtblitz. Er war einen Moment lang geblendet. Als er wieder sehen konnte, sah er Julia, ohne Sandalen, auf etwas sitzen das wie eine Decke aus grünen und braunen Quadrate aussah. Es dauerte ein paar Sekunden eh ihm bewusst wurde was passiert war. Er schwebte erneut in der Luft und Julia war wieder gewachsen.

    Bis sie 25 Kilometer groß war!

    Sie saß nicht ín Dallas, nein, sie saß áuf Dallas. Diabolisch grinsend verlagerte sie ihr Gewicht von einem Po-backen auf das andere, hin und her, und zerdrückte so die ganze Stadt unter ihr Hintern.

    "So, immer noch frech, Tommy?" fragte sie. "Gib' zu das ich eine Göttin bin...SOFORT!!!"

    Tom befand sich auf einmal wieder auf den Boden, ein paar Meter vor Julia. Ihr riesiger Körper war zu groß um ordentlich zu beschreiben. Tom verrenkte sich fast den Nacken um auch nur über ihre Zehen sehen zu können. Das Mexikanische Mädchen war ein lebendiger, chocolade brauner Berg aus Fleisch geworden, unglaublich hoch zum Himmel ragend.

    Tom fiel auf die Knie, dann flach auf den Boden, seine Arme zu ihr ausgestreckt. Nicht, weil Julia ihm dazu zwang, nein, er tat es von sich aus. Er musste sich hinknien für diese Göttin, sie anbeten, sie verehren. Tom flüsterte Sachen wie "meine Göttin" und "Ich bin unwürdig" als er vor ihr lag. Sie war nun seine ganze Welt, sein einziger Grund zu existieren.

    Sie war so überwältigend, so alles umfassend. Eine Überfrau, Göttin, Essenz der Weiblichkeit. Und er fühlte sich so unbedeutend, so mikroskopisch. Die Oberfläche des Zehnagels ihres kleinen Zehs alleine war schon ein paar Mal größer als ein Fußballfeld. Diesen Zeh konnte ein ganzer Häuserblock zertreten. Mit dem Fuß zu dem er gehörte konnte Julia, wenn sie nur wollte, ganze Städte auf einmal zermalmen. Das Bein an den der Fuß befestigt war überbrückte den Abstand zwischen zwei Orte.

    "Ja, und ich kann noch viel mehr“, sagte sie und bewies dass sie in der Tat Toms Gedanken lesen konnte. "Pass' mal auf."

    Tom war wieder in der Luft als Julia ihm fragte ob er etwas von Geschichte wusste. "Die alten Griechen führten Krieg gegen die Perser vor etwa 2500 Jahre. Die Persische Armee unter Xerxes, sagte man, trank ganze Flüsse leer. Das ging so!"

    Julia beugte sich zum Trinity River bis ihre enormen Lippen das Wasser berührten und saugte.
    Sie trank zigtausende Liter Wasser pro Sekunde und konsumierte ohne es zu wissen unzählige Fische und Boote. Tom sah wie der Fluss austrocknete. Julia trank ihn komplett aus, nur ein leeres Flussbett blieb zurück.

    "Aaah“, sagte sie. "Lass' uns jetzt spazieren gehen. Ich möchte dir etwas zeigen." Als sie aufstand war alles was von Dallas übrig war eine Ruine, eingebettet in zwei riesigen ovalen Löchern wo ihre Po-backen gewesen waren.

    Tom schwebte wieder mit ihr mit als sie lief. Ihr Ziel war der Staat Arizona, und Tom sah aus verschiedenen Blickwinkeln wie sie einfach so ganze Städte zertrat.

    Er sah die Städte von oben, grau, rot und weiß, bevor Julias riesiges Bein erschien. Ein Geräusch als ob sie auf Popkorn trat war zu hören als sie ihren Fuß auf die Stadt platzierte. Sie tötete unzählige Menschen und zerstörte die Arbeit von Jahrhunderten ohne jegliche Reue.

    In der Wüste von Texas zerrieb sie ganze Felsformationen zu Sand zwischen ihre Finger. Sie zerbröckelten wie Zuckerwürfel als ihre enormen Finger sie zerdrückten.
    Julia kroch auf Händen und Füßen, lies ihre enormen Titten gegen Hügel und Bergen schlagen, wodurch die zerspritzten wie aus Sand vom Strand gemacht. Ihre Brüste waren selber Berge, mit Nippel die Wolkenkratzer in den Schatten stellten.

    Julia zog ihre Zehen durch eine Stadt, alle Gebäude, von einfachen Schuppen bis Hochhäuser zu wegkratzend. Ganze Stockwerke dieser Gebäude wirkten als kleine Staubkörner als sie unter ihre Zehnägel steckten.

    Tom sah auf einmal eine Landschaft mit in der Ferne eine Großstadt. Er sah die Luftlinie, die aus ein paar Dutzend Wolkenkratzer bestand. Er konnte auch eine Brücke und zwei Highways erkennen. Dann kann ein enormer nackter Fuß von oben herunter, den ganzen Horizont bedeckend. Ein Erdbeben folgte den Aufprall der den Boden aufspaltete und Staubwolken über das ganze Gebiet blies. Als sich der Fuß erhob, sah die Landschaft auf wie eine vom Mond. Nur lebloser Staub und Krater.

    Krater... Tom war auf einmal in Arizona, wo der auf dem Boden vor den Barringer Krater stand. War das was Julia ihm zeigen wollte? Als Kind war er schon mal hier gewesen. Der Barringer Krater war entstanden vor etwa 30.000 Jahre, als ein Meteor auf der Erde schlug. Das Loch war 1300 Meter lang und etwa 200 Meter tief.

    "Findest du das beeindruckend, Tommy?" hörte er Julia fragen. "Dieses kleine Loch? Warte, ich zeige dir ein echtes Loch!" Toms flog blitzschnell rückwärts, bis er ein paar Kilometer vom Krater entfernt stand. Dann erschien Julias großer Zeh, der sich im Boden bohrte.

    Genau da wo der Barringer Krater war!

    Sie drehte ihren Zeh, links und rechts. Als sie ihn hochhob, war der Krater weg. Ersetzt durch ein viel größeres Loch: Julias Zehabdruck! Der war locker zwei Mal so groß und tief.

    "Ich bin eine echte Göttin!" rief sie. "Ich erschaffe Naturwunder mit nichts anderes als meine Zehen! Ich zerstörte Städte indem ich bloß laufe! Ich trinke Flüsse leer! Verehre mich, Welt! Verehrte michhhhhhh......."

    Julias Stimme verschwand langsam. Dann wieder ein Lichtblitz. Alles war weg.


    Tom öffnete seine Augen. In Schweiß gebadet dauerte es etwas bis er begriff dass das Experiment vorbei war. Dr. Adams stand neben ihm. Tom sah ihm an, dann blickte er zu Julia. Er sprang aus den Stuhl in einem Reflex als er die Frau sah die er als eine alles zerstörende, Gnadenlose Riesin kennengelernt hatte. Er rang kreidebleich nach Luft als er sie ansah, als ob sie gleich wieder wachsen würde. Aber Julia saß einfach da und starrte ihn voller Ekel an.

    "Du bist PERVERS!" schrie sie. "Glaubst du eine Frau würde jemals...."

    "Still“, sagte Dr. Adams. "OK, da ihr jetzt die tiefsten, dunkelsten Fantasien des anderen kennt, ist es an euch um sie überall rum zu erzählen und zu riskieren das auch eure veröffentlicht wird, oder zu schweigen. Das gehört auch zum Experiment. Entscheide selber."

    Julia stand auf. "Ich weiß nicht was dieser Gringo hier von mir weiß, aber ich verspreche“, sagte sie als sie sich zu Tom drehte, "Wenn du etwas sagst, mache ich bekannt was ich durchgemacht habe. Und dann sperrt man dich ein! Männer! Alle Schweine!"

    Tom konnte ihr nicht antworten, sondern sie nur sprachlos ansehen, von Kopf bis Fuß, und dachte an was ihre Fantasie war.

    "Und glotz' mich nicht so an!" rief Julia.

    "Na, na, es reicht“, sagte dr. Adams. "Ich werde die Dekane informieren dass ihr an das Experiment zu meiner Zufriedenheit teilgenommen habt. Und das war es dann hier. Noch fragen?"

    Tom sagte nichts. Er schnappte sich seine Jacke und ging so schnell wie er nur konnte weg, schwörend nie wieder eine Seite aus einem Buch zu reißen. Nie wieder eine Regel der Universität zu brechen. Was für eine schreckliche Erfahrung! Es würde wohl eine Weile dauern, bis er die verarbeitet hatte.

    Als er weg war, lachten dr. Adams und Julia.

    "War das wieder diese Riesen-Göttin Fantasie?" fragte er.

    "Klar!" sagte Julia. Es hatte etwas Mühe gekostet, die Direktion davon zu überzeugen die Sartre Maschine als Strafe zu benutzen, aber nun war es eine -geheime- Standardprozedur. Ein männlicher Student der sich daneben benahm wurde an die Maschine angeschlossen, nachdem man ihm erzählt hatte wie sie funktionierte. Nur eines war gelogen. Sie funktionierte nur in einer Richtung, von Julia zum Studenten, in diesem Fall Tom. Was er fantasierte wurde gar nicht gelesen, geschweige denn transferiert. Und Julia konnte ihre Fantasie bewusst steuern, die Gedanken der Testperson lesen und dementsprechend handeln.

    Und da sie, dr. Adams Laborassistentin, den Gedanken liebte eine allmächtige, riesige Göttin zu sein, war die Maschine ein Geschenk aus dem Himmel für sie. Ihre Fantasien konnte sie nun so oft und so real erleben, und es war geil zu sehen wie die kleinen Männchen sie anbeteten. Dieser hier war stur gewesen, aber zum Schluss war er dann doch noch für sie auf die Knie gegangen.

    Das Experiment, das im Grunde gar keins war, hatte Julia ein paar Tage auf der Schauspielschule gekostet. Sie musste ja schließlich so tun als ob sie auch eine Studentin war die Strafe verdiente, und am Schluss als ob der Kerl ein perverses Schwein war. Hatte immer geklappt, keiner hatte je etwas gesagt.

    "Lass' uns essen gehen“, sagte dr. Adams. "Wie wär's mit uns beiden mal wieder zusammen in der Maschine, heute Mittag vielleicht?"

    Dr. Adams liebte es, von einer Riesin "benutzt" zu werden. Er stand nicht auf das zermalmen und zertreten von Sachen und Menschen, aber er verehrte Julia als Riesin.

    "Gerne“, sagte sie und freute sich schon darauf.

    Aber das ist eine Geschichte für ein anders mal.

    ENDE


    Na dieses mal habe ich gleich drei Rechtschreibe-Korrektur-Programme darauf losgelassen. Ich stehe offen für Kritik, sonst könnte ich mich kaum als Schriftsteller verbesseren. Und in der Tat, nicht alle Fehler werden von ein einziges Programm rausgeholt, habe ich gemerkt.
    Wenn du willst, kann ich dir ein Kapitel schicken wo Julia sich mit Tom beschäftigt, aber auf einer Weise die hier in den Adult-Bereich landen würde. Wenn du Insertion magst....

    Und ich habe im Tread einer anderen Geschichte von mir erwähnt das Deutsch nicht meine Muttersprache ist, und kein Deutscher bin.

    PS Julia ist noch zu haben für weitere Fantasien, wenn du bestraft werden willst.... Anruf bei der Uni von Dallas genügt. :D Oder ich schreibe in Zukunft eine Fortsetzung wo sie sich mit ein anderer Kerl beschäftigt statt alles zu demolieren. Vielleicht eine gute Idee? Vorläufig habe ich aber noch andere Geschichten ausgedacht.
    Wer meine Geschichten und Stil, in der Tat mit viel City-Crush, kennt, kann sich ausmalen wie gross sie im nächsten Kapitel sein wird... ;)

    Kapitel 7

    "Was haben wir denn hier?" rief sie fröhlich, auf ein Gebäude zeigend mit sechs Säulen vor dem Eingang. Es war das Gebäude der Southern Methodist Universität, die Universität von Tom und Julia. Das Gebäude wirkte alleine schon gegen Julias gewaltige Füße winzig.

    "Sieh genau hin, Tommy“, sagte sie. Julia platzierte ihren Fuß auf das Dach des Gebäudes und senkte ihn ganz langsam. Die sechs Säulen krachten. Lange, schwarze, senkrechte Linien erschienen welche die Säulen in zwei spalteten, dann zerbrachen sie. Der Rest des Bauwerks folgte. Wie in Zeitlupe, so schien es, wurde es unter Julias Gewicht zerbröckelt.

    "Gefiel' dir das? Machen wir es noch mal, aber dann, sodass du es besser sehen kannst. Ich bin ja eine Göttin, also kann ich das gleiche Gebäude mehrere Male zertreten. Du wirst es dir aus verschiedenen Blickwinkeln ansehen können! Sieh' nur!"

    Tom, der bis dahin immer noch hoch in der Luft geschwebt hatte, stand auf einmal etwa 20 Meter vor das Southern Methodist Gebäude, welches wieder völlig intakt war. Julias Fuß kam erneut runter und hüllte das Bauwerk in einen riesigen Schatten. Ihre Sohle kam Tom vor wie das Dach einer Flugzeughalle. Er wollte wegrennen, wegschauen, aber wieder einmal musste er stehen blieben und ansehen wie Julia das Southern Methodist Universitätsgebäude ein zweites Mal zertrat, nun aber aus nächster Distanz. Die Säulen zerbrachen wieder unter Julias Gewicht, Ziegel fielen runter und Fenster zerschellten.
    Ihr Fuß zerbröselte das Mauerwerk, große Bruchteile fielen aus den Wänden runter wie riesige Stücke Pappekarton.
    KRACH! Julias Fuß fiel schlagartig durch die Southern Methodist Universität. Es war wohl nichts anderes übrig als Schutt unter ihrer Sohle, als sie auf den Boden traf. Julia bewog spielerisch ihre Zehen, Tom angrinsend.

    "Meine Fresse, fühlt das sich gut an! Eine ganze Uni unter meiner Fußsohle! Magst du meine Füße denn mittlerweile, Tom? Wie wäre es denn mit noch mal Zehnägel-Wachstum?"

    Julia wartete nicht auf einer Antwort. Tom konnte gerade aus dem Weg springen, als ihre Zehnägel vorwärts schossen, wie weiße Laserstrahlen und breiter als die meisten Straßen. Sie schossen über den Universitätsplatz und trafen auf Häuser und Bäume, die in der Nähe standen, alles demolierend. Wie riesige Würgeschlangen windelten und umkreisten ihre Zehnägel ganze Wolkenkratzer, krallend, umschlingend. Tom erinnerte sich an einem B-Film, wo mutierte Pflanzen dasselbe mit Gebäude machten. Aber diese Szene hier war viel schlimmer. Häuser wurden zerstört und einst stolze Bauwerke hilflos umkreist von den Zehnägeln einer riesigen Frau die wie wild wuchsen.
    Julia zog ihren Fuß zurück und riss etwa ein halbes Dutzend Wolkenkratzer um mit ihren Zehnägel, die Überreste der Southern Methodist Universität über den Boden schmierend. Das Ergebnis war ein Pandämonium aus Staub, Schutt, Geschrei und donnerndes Krachen.

    Julia lachte. Ihre Zehnägel waren im Nu wieder so lang wie vorher. "Ok, das reicht“, sagte sie.
    "Und das gilt auch für euch“, fügte sie hinzu und lief zu den umgerissenen Wolkenkratzern, wo Menschen panisch im Schutt rumschrien. Tom, der nun wieder in der Luft schwebte, sah, wie sie das Gebiet zertrampelte wo die Wolkenkratzer lagen, als ob sie ein Lagerfeuer austrat. Der Staub verschwand unter ihren Füßen, genau so wie die Schreie.

    Tom zu zwinkernd, lief sie weiter in Dallas herein.

    Sie spazierte durch die Stadt und scherte sich nicht um den Verkehr, der unter ihren Füßen verschwand. Mit ihren Füßen riss sie große Stücke aus Bürogebäude und Wolkenkratzer die an beiden Straßenseiten standen während sie lief. Menschen wurden zu Hunderte zertreten, Autos geplättet und Wasser spritzte aus zerstörte Fontänen und Wasserleitungen.

    Julia setzte sich nach einer Weile hin, ohne Rücksicht zu nehmen auf den Häuserblock, der unter ihren Hintern begraben wurde. Sie streckte ihre langen Beine, etwa 450 Meter lang, mit ihren Füßen durch das Zentrum von Dallas pflügend. Da ihre Füße jetzt aufrecht standen, sah Tom das die alleine schon höher und breiter waren als die meisten Wolkenkratzer die sie einfach umschubste damit. Ihre Sohlen waren mit Dreck und Blut beschmiert, und hier und da steckte ein plattes Auto in ihrer Haut.

    "Ach, guck mal Tom“, sagte sie fröhlich und zeigte auf drei Wolkenkratzer, die nebeneinanderstanden.

    "Das ist der Daumen“, sagte sie.

    Sie nahm das Dach den ersten Wolkenkratzer, der kaum so groß wie ihre Hand war, zwischen Daumen und Zeigefinger und bewog das Bauwerk hin und her. Es wurde aus seinem Fundament gerissen.

    Der Wolkenkratzer brach nach ein paar Sekunden erst in zwei, dann in Tausend Stücke die wie losem Sand runter regneten. Sie griff den Zweiten.

    "Der schüttelt die Pflaumen ..."

    Der zweite Wolkenkratzer wurde auch aus den Boden gerissen und erlitt das gleiche Schicksal. Julias Finger waren ungefähr halb so dick wie das Gebäude, aber viele Male stärker. Sie konnte damit ganze Wolkenkratzer zu Pulver zerdrücken!

    "Der sammelt sie alle auf ..."

    Der dritte Wolkenkratzer zerbröselte sogar schon vor sie ihm aus den Boden reißen konnte.

    "Oh, je, keine Finger mehr...ha, ha!".

    Julia stand auf und sah sich um. "Mal sehen...was haben wir noch nicht getan?" murmelte sie. Ihr Auge fiel auf den Dallas/Fort Worth Lufthafen.

    "Ja, das wird ein Spaß, was, Tommy?" sagte sie und lief dahin.

    "Tra la la, eine Riesin läuft durch das Land, ja, ja..." sang sie als sie zum internationalen Lufthafen ging, noch mehr Gebäude, Autos und Menschen zertretend. Tom sagte sich immer wieder das nichts von dem Real war, aber es kam ihm vor das er eine Kombination aus Horror- und Katastrophenfilm sah. Aber er konnte nicht wegschauen wenn die gruseligen Teile kamen. Er war der Gnade diese offenbar verrückte Julia ausgeliefert. Nur Dr. Adams, der diese höllische Maschine abstellen konnte, war imstande ihm zu helfen. Tom hoffte das er die Sartre Maschine, die den Satz "die Hölle, das sind die Anderen" alle Ehre machte, schnell ausschalten würde. Julia war die Hölle. Und der Teufel.

    Am Flughafen trat Julia auf das eine Flugzeug nach dem anderen. Sie knirschten wie Käfer. Tom sah wie winzige Punkte sich von dem Flugzeug, worauf sie treten würde, wegbewogen. Aber Julias Füße waren so breit das die Passagiere, das waren die Punkte nämlich, keine Chance auf Entkommen hatten. Ihren Fuß bedeckte alles, und als sie ihn wieder hochhob, waren die Punkte still.

    Julia nahm ein ziemlich großes Flugzeug und spielte damit als ob es ein Spielzeug war. Sie schwenkte es nach links und rechts, über ihren Kopf und imitierte die Geräusche eines Flugzeugs im Flug. Breit lächelnd warf sie es nach einer Weile in ein Terminal. Eine riesige Explosion war die Folge.

    Dann setzte sie sich auf das brennende Gebäude. Das Feuer wurde so erstickt und das Terminal völlig zerstört. Mit ihren großen Zeh, der mit dem sie das Loch in der Sporthalle gemacht hatte, drückte sie sitzend auf ein Passagierflugzeug. Es passte zur Hälfte darunter, das Metall bog wie Alufolie.

    Tom war auf einmal wieder auf dem Boden, ungefähr zehn Meter vom Flugzeug entfernt. Es war wieder intakt, wie das Universitätsgebäude. Julias Zeh kam erneut auf das Flugzeug herab und presste es in einer V-Form. Fenster zersplitterten, und Tom sah die in Panik geratenen Menschen die wie wild in der Maschine hin und her rannten. Kerosin lief unten raus, als ob das Flugzeug vor Angst in die Hose machte.

    "Wie würdest du es finden wenn ich meine Sandalen trage?" fragte Julia plötzlich. Noch vor Tom etwas sagen konnte stampfte die enorme Sohle ihrer Sandale auf die Überreste des Flugzeugs, eine Druckwelle und ein Erdbeben folgten.

    Julia wandte sich die anderen Terminals zu, und Tom flog neben ihren Füßen. Sie lief einfach durch die Terminals hindurch, ihre Sandalen zermalmten den Beton als ob er spröder Kunststoff war. Julia zerbröckelte Stein, verbog Stahl und zertrat Geschäfte und Warteräume. Sie lief in Kreise, solange bis der einst stolze Flughafen eine Ruine war.

    "Magst du meine alles zerstörenden Sandalen, Tommy?" fragte sie. "Soll ich damit Wohnhäuser zertreten, hm?"
    Tom sah wie die Szene sich änderte. Er war auf einmal in ein Wohnviertel. Die Sonne schien auf einer Straße voller Villas, große Autos standen vor offene Garagen geparkt, Bäume mit tiefgrünen Kronen wogten sanft im Wind.
    Tom war etwa 300 Meter in der Luft, über die Landschaft schwebend als ein riesiger Fuß runterkam. Er sah die Sohle von Julias Sandale mit an der Vorderseite ihre riesigen Zehen, selber so groß wie Flugzeuge.

    Sie hielt ihren Fuß über ein halbes Dutzend Häuser, Ferse nach unten, die Bewohner rannten und schrien. Dann senkte sie ihm, folternd langsam. Die Häuser wirkten wie Legohäuschen gegen Julias Fuß.

    Ihre Ferse traf zuerst auf ein Haus. Das winzige Gebäude kollabierte wie ein Kartenhaus. Bäume zerbrachen und Autos wurden geplättet als ihren Fuß immer tiefer sank. Die Sohle der Sandale war etwa drei Meter dick und walzte alles platt.
    KRUNCH! Das zweite Haus zersplitterte. Die anderen vier wurden in einen riesigen, bedrohlichen Schatten gehüllt. Tom musste an den Film "Independence Day" denken, wo die UFOs auch solche Schatten über die Gebäude warfen. Haus drei und vier folgten. Sie krachten und zerbröselten, mitsamt Einwohner, als der Ballen von Julias Fuß sie zerdrückte. Tom wollte weinen als er so viel Zerstörung sah, aber Julias Geist hatte ihm fest im Griff. Sie gestattete ihm nicht zu weinen. Seine Tränen würden ja seine Augen trüben und dann konnte er nicht mehr sehen was sie tat.
    Ihre Zehen, mit der Sohle der Sandale darunter, zertraten die letzten beiden Häuser. Tom sah wie die Wände explodierten, die Dächer auf den Boden vielen, sich wie ein Regenschirm ohne Griff ausdehnend. Dann bedeckte Julias gewaltiger Fuß alles.

    "Das macht Spaß, nicht? Ha, ha, ha" lachte sie.

    "Nicht real. Es ist nicht real...", dachte Tom, wie ein Mantra immer wieder.

    "Oh, das kleine Aas ist immer noch aufmüpfig? Bin ich vielleicht nicht groß genug um dich zu beeindrucken? Ich werde dir zeigen, was es heißt mich zu trotzen, mich, deine Göttin!" rief Julia schrill. Tom war erschüttert. Konnte sie etwa auch noch Gedanken lesen?

    "Na warte. Wenn du denkst ich sei jetzt riesig, was denkst du dann... HIERVON???"

    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 6

    Julia war wieder gewachsen.
    Viel.
    Sehr viel.
    Tom konnte nur ihr großer Zeh sehen.
    25 Meter lang!
    Er war so groß wie ein Heißluftballon und stach durch ein Loch im Dach das Julia mit ihm gemacht hatte. Tom sah ihr Zeh in voller länge, da Julia ihm senkrecht zum Boden hielt.
    Sie bewegte den Zeh hoch und runter durch das Loch, als ob sie den sich darauf befindenden Schutt abschütteln wollte. Oder wollte sie dem Dach noch ein paar Mal symbolisch einen Tritt nach geben um Tom einzuschüchtern?
    Ihr Zeh berührte die Seiten des Lochs als sie ihm bewog und es regneten so noch mehr Stücke Putz, Zement und Stein runter. Tom sah dass ihr Zehnagel fast so groß war wie das halbe Volleyballfeld.
    Als sie ihren Zeh aus dem Loch zog, überlegte sich Tom kurz ob er sich nicht trotzdem im Lager verstecken sollte, aber er wusste das Julia nicht in die Irre geführt werden konnte. Dann sah er ein riesiger Zeigefinger durch das Loch kommen, gefolgt von einem genauso riesigen Daumen. Eh er es wusste, hielten die gigantischen Finger ihm wie eine enorme Pinzette fest. Sie hoben ihn so schnell durch das Loch hoch das ihm leicht im Kopf wurde.

    "Hi Tommy." Julia war enorm. Ihr Gesicht bedeckte Toms ganzen Horizont. Ihre dunkeln Augen waren größer als ein Haus, ihre Nase wie ein kleiner Hügel, ihr Mund so breit das sie sich ein ganzes Flugzeug auf einmal reinstecken konnte. Sogar quer.

    Tom war so groß wie ein Floh gegen sie. Er versuchte, sich aus ihren Griff zu befreien, aber er hatte keine Chance. Ihr Daumen und Zeigefinger waren so stark das Tom sie noch nicht einmal einen Millimeter bewegen konnte. Sie umschlangen seinen winzigen Körper wie zwei enorme braune Mauern. Tom realisierte sich plötzlich wenn er sich schon befreien konnte es keinen Zweck hatte. Er würde Julias riesiger Körper runterfallen, ein tödlicher Sturz.

    "Und, wie gefalle ich dir jetzt, Winzling Tom? Eine 800 Meter große Göttin! Ist mein titanischer Körper nicht geradezu erschaffen um angebetet zu werden?" Sie grinste und entblößte so ihre 4 Meter großen Zähne.

    Julia bückte sich und platzierte Tom von ihren enormen Füssen. Alleine schon ihre Zehen waren so groß das er eine Leiter brauchen würde um darauf zu klettern, so gewaltig war ihr Körper.

    "Und nun auf die Knie, Winzling!" kommandierte Julia. "Ich bin ab heute deine Göttin. Verehre mich! Bete zu mir, aber fix!"

    Tom sah ihren kolossalen Körper hoch. Ihre riesigen Füße standen vor ihm, groß wie Flugzeugträger. Tom bemerkte das Julia teilweise auf einen Lastwagen stand, dessen Vorderseite zweifellos platter wie eine Münze gepresst war unter ihre gnadenlose Sohle. Hat Julia das Fahrzeug überhaupt bemerkt? Tom bezweifelte es.
    Ihre Beine ragten höher als die höchsten Wolkenkratzer in Dallas. Tom wurde schwindlig als er weiter ihren Körper hochsah. Die grössten Türme und Gebäude waren nichts gegen sie, sie war so immens, so überragend groß. Wolken trieben um ihren Kopf, wodurch sie in der Tat etwas göttlich wirkte. Tom atmete tief ein.

    "Es ist nicht real! Du bist nicht real....Bald ist das Experiment beendet und..." rief er zu ihr hoch. Dennoch zitterte er heftig.

    "Oh, du willst mich immer noch trotzen?" Julia hob einen Fuß, der mit dem Laster darunter. Tom sah dass der Vorderteil unerkennbar geplättet war.

    Julia stellte den Fuß auf der Sporthalle und drückte damit aufs Dach. Die Halle zerbröselte wie aus trockenem Schlamm gemacht. Sie drehte den Fuß und zerstörte so die Halle ganz, lies die unzähligen Bälle im Lager zerplatzten und vernichtete all die andere Sportausrüstung.

    "Ich verlange Verehrung!" brüllte sie. "Aber wenn du mich provozieren willst, bitte. Dann nehme ich halt ein Opfer".

    Tom sah die Ruinen der Sporthalle. Er wusste das sie in Wirklichkeit immer noch stand, aber der Gedanke das sie unter Julias Fuß pulverisiert wurde alleine war schon schlimm genug. Für einen kurzen Moment schien es, das die Halle das "Opfer" war das sie meinte, aber es stellte sich heraus das sie etwas anderes meinte.

    Tom war auf einmal hoch in der Luft, aber Julia hatte ihn nicht hochgehoben. Er schwebte und schien noch nur aus seine Sinne zu bestehen. Sein Körper, wie Gliedmassen und Torso, war weg. Julias Werk, ohne Zweifel.

    Die selbsternannte Azteken-Göttin stand im Zentrum von Dallas mit ihren 120 Meter langen Füßen in das Victory Park. Tom sah ihr von oben, er musste also etwa 1000 Meter in der Luft sein.

    Julia sah zu ihm hoch und winkte. Ohne ihre Augen ab zu werden, tat sie einen Schritt und zertrat ein ziemlich großes Bürogebäude. Er krachte und Staubwolken quellten zwischen ihre Zehen. Julia hob ihre Augenbrauen in gespielter Überraschung.

    "Upps," sagte sie. "Was war das denn?"

    Julia sah runter und hob ihren Fuß. Das Bürogebäude was nur noch zusammengepresster Schutt. "Ach je, was für ein Jammer."

    Sie tat einen Schritt zurück, und zertrat so mehrere Häuser in ein Wohnviertel auf einmal, inklusive Bäume und die Pflanzen in den Gärten, Autos und Straßenlaternen. Ihre Füße konnten locker eine halbe Strasse bedecken, und nichts war imstande ihr unglaubliches Gewicht zu widerstehen.

    "Ooohh...Wie schade. Winzige Häuschen mit winzigen Menschchen unter meinen süßen kleinen Füßchen zertreten," sagte sie. Tom musste sich alles von oben ansehen und wurde wieder übel.

    Julia drehte sich einen Schlag, schon wieder ein dutzend Häuser zerstörend. Mit ein sanftes "krrtch!" kollabierten sie bis das Geräusch unter Julias Fußsohle verstummte. Ein großer Baum, all seine Äste abgebrochen als sie ihren Fuß runter brachte, stand aufrecht zwischen ihre Zehen wie ein Zahnstocher.

    "Verdammt. Warum bauen sie auch die Häuser so klein? Mit jedem Schritt werden ja ein paar geplättet. Denken sie denn hier etwa nicht an Riesengöttinnen?" bemerkte Julia spöttisch.

    Julia lief durch Dallas, und jede Bewegung musste Tom sich ansehen. Ihre Füße waren breiter als die Strassen, aber das kümmerte die Riesin nicht. Sie trat die Wolkenkratzer einfach weg um sich Platz zu schaffen, die großen (für normalgrosse Menschen) Gebäude kollabierten in Haufen Schutt und Staubwolken.
    Julia zertrat mit jedem Schritt dutzende Menschen als ob sie Läuse waren, und Autos zerknirschen wie Kakerlaken auf Fliesen. Nicht stand mehr aufrecht las sie den Fuß hob, nichts bewog sich.

    Julia riss den JPMorgan Chase Bank Turm aus der Erde. Sie lächelte Tom an während sie das einst stolze Gebäude hochhielt. Dann steckte sie es sich im Mund und leckte es wie ein Lolly. Dann zwinkerte die Gigantin ein angeekelter Tom zu und biss das Bauwerk in zwei. Tom hörte der Beton und das Glass krachen als sie kaute. Julia schluckte es runter und aß den die andere Hälfte. Stein, Stahl, Menschen und alles. Der JPMorgan Chase Bank Turm, eines der Wahrzeichen von Dallas, war weg. Verspeist von einer gigantischen Latinofrau.

    "Lecker! Ich mag berühmte Bauwerke zum Mittagessen," grinste sie.

    Tom ansehend wie ein Kind das seine Weihnachtsgeschenke bekam, trat sie auf ganze Häuserblocks. Julia spreizte ihre Zehen, griff einen kleineren Wolkenkratzer damit und versuchte ihm so aus den Boden zu ziehen. Das gelang ihr nicht, durch den Druck zerbröselte das Bauwerk wie aus trockenem Zucker gemacht.

    "Ach, sogar meine Zehen sind zu stark für Dallas' Gebäude. Wie mächtig ich doch bin! Eine Göttin! Ja, eine Göttin!" Sie grinste zu Tom. "Keine falschen Hoffnungen, mein Kleiner. Du hast meine Macht noch nicht mal halb gesehen."

    Tom wurde mulmig. Seine Folter war noch nicht vorbei.

    Fortsetzung folgt.