Als Weihnachtsgeschenk ein paar Bilder von Prominente Damen als Riesin. Natürlich sind Emma Watson und Jenni Czech auch mit dabei ![]()
Beiträge von Vaalser4
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Von mir auch ein schönes Fest

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Kapitel 12
Sie lief herum. Das Rheinland sah tatsächlich aus wie von ein Flugzeug aus gesehen. Lisa trat während ihres Spaziergangs absichtlich auf verschiedene Dörfer. Sie mochte es wie sie ganz unter ihren Fuß passten. Und sie mochte auch wie sie zerbröselten. Es fühlte sich an wie auf kleine, fragile Kristalle treten.
Sie ging auf den Köln-Bonn Flughafen zu. Lisa bemerkte nicht mal das Flugzeug das gerade gestartet war und gegen ihren Schenkel krachte. Sie spürte noch nicht einmal den Feuerball der Explosion. So gewaltig und massiv war sie.
Mit den Händen auf den Hüften spreizte sie ihre Beine, die nun den ganzen, normalerweise beeindruckenden Flughafen überspannen konnten. Lisa bückte sich und sah die winzigen Flugzeuge, für sie so groß wie Mücken. Lächelnd presste sie ihren Daumen auf eins und zerstörte es so ohne die geringste Anstrengung. Dann noch eins. Und noch eins. Lisa presste so 35 Flugzeuge, manche voller Passagiere, zu Metallscheiben.Danach nahm sie vorsichtig ein Flugzeug zwischen Daumen und Zeigefinger und hob es hoch. Obwohl Lisa versuchte so sanft wie möglich zu sein, verbog sie das Flugzeug fast ganz, da ihre gigantischen Finger einen riesigen Druck auf das kleine Ding ausübten. Das ganze Flugzeug war schon zu Schrott zerdrückt als sie es vor ihrem Gesicht hielt. Und das alles nur, indem sie es einfach festhielt! Das Flugzeug war in der Tat kaum größer als eine Mücke für die Riesin. Lisa versuchte Details aus zu machen, aber obwohl sie scharfe Augen hatte, konnte sie nichts erkennen. Als ob man ein Flugzeug weit oben in der Luft sah, dann konnte man auch keine Einzelheiten sehen.
Lisa rieb die Finger, wodurch das Flugzeug zu einen kleinen Ball gerollt wurde. Dann zertrat sie die Terminals. Ihre Füße brachen durch die Dächer und zerstörten unzählige Geschäfte, Warteräume, Treppen und was immer man sonst noch auf ein Flughafen fand. Schließlich machte sie einen kleinen -für sie- Hügel von den Überresten des Flughafens und setzte sich darauf. Lisa lachte als ihr riesiger Po alles zusammen presste. Ein ganzer Flughafen geplättet unter ihren Hintern! Was für eine Macht! Sie war eine Göttin!
Nach einer Weile stand Lisa wieder auf. Sie liebte ihre neue Macht. Als sie sich umdrehte, sah sie das ihr Hintern zwei ovale Löcher in was eine Startbahn war gepresst hatte, worin jetzt der Schutt des Flughafens lag. Dreck fiel von ihren Po herunter. Dreck, der Tonnen wog und auch Teil des Flughafens gewesen war. Lisa fegte fast gleichgültig ihre Pobacken ab und ging weiter.
Sie sah eine andere Stadt. Es war Bonn. Grinsend lief sie darauf zu, blieb am Stadtrand stehen und sah auf den grauen Fleck herab.
Ohne lange zu fackeln platzierte sie beide Füße auf der Stadt, als ob sie sich auf einer Personenwaage stellte. Ihre Füße bedeckten fast ganz Bonn. Lisa, wieder Hände auf den Hüften, sah zufrieden herab. Welche Macht!
Alles was die Einwohner Bonns bewegte, von Kriminelle die ihre dunkele Pläne schmiedeten bis zu Anwälte die über ihre nächste Strategie nachdachten, von einfache Streitereien zwischen Nachbarn bis zu Geschäftleute die Millionendeals schlossen, alles wurde jetzt von ihren riesigen, kolossalen, nackten Füssen bedeckt! Sie machte alles so winzig und irrelevant, jedes Problem, jeden Wunsch der Bonner wurde zu nichts reduziert als Lisa ihre Füße auf der Stadt stellte. Jedes Gebäude zerstört. Jeder Baum und jedes Auto vernichtet. Nichts blieb ganz unter ihre Fußsohlen. Es war ein großartiges Gefühl. Wie eine riesige Decke wurde alles unter ihre 1,5 Kilometer langen Füssen bedeckt und zerstört."Bonn mag ich," sagte Lisa zur kleinen Stadt. "Das seht ihr doch. Ich steh' auf Bonn! Ha, ha!"
Sie krümmte ihre Zehen, kratzte so zwei Häuserblocks weg, und seufzte wohlig. Nichts konnte ihr jetzt noch etwas anhaben. Sie war das ultimative Lebewesen! Lisa räusperte und sprach die Welt zu.
"Ich bin Lisa, eure neue Göttin. Ich kann Städte zerstören wie nichts, indem ich mich einfach draufstelle. Ich trinke Seen und Flusse leer, plätte Hügel und zerschlage Dörfer mit meiner Faust. Wälder sind für mich nichts weiter als eine dünne, grüne Samtschicht, die ich benutzte um meine Füße ab zu fegen. Ab jetzt verehrt ihr nur mich, und wenn ich unzufrieden bin, vernichte ich ein dutzend Städte! Ich bin eine Göttin, und... AAAWWKK!!!"
Epilog
Lisa sah es nie kommen. Ein winziger Funken, schnell wie der Wind. Es glühte wie ein Meteorit als er auf ihren Hinterkopf zuflog.
ZIINNGG!!!! Es durchtrennte ihren Kopf, Schädel, Gehirn. Genau da wo sogar die kleinste Verwundung fatal war, bohrte es sich durch das weiche Hirngewebe. Dann schoss es am anderen Ende aus ihrer Wange heraus, bevor es verschwand.
Lisa, mitten im Satz, kippte um. Sie war schon tot bevor sie auf den Boden fiel. Als die 12 Kilometer große, selbsternannte Göttin mit einem riesigen Schlag auf den Boden prallte, zerstörte sie zum letzten Mal große Teile des Rheinlands. Schockwellen vernichteten alles im Umkreis von 25 Kilometer ihres Körpers. Die Giga- Riesin existierte nicht mehr. Und keiner wusste, was ihren plötzlichen Tod verursacht hatte. Na ja, fast keiner.
Die Tore Walhallas sind geöffnet! Mit Walküren an meiner Seite trete ich ein. Ich werde in der großen Halle begrüßt mit Gejubel und Freudengeschrei. Das ist der Moment worauf ich so lange gewartet habe!
Wodan, in seiner ganzen Pracht, heißt mich willkommen. Der All-Vater lächelt. Endlich darf ich in seiner heiligen Halle eintreten! Es ist ein fantastischer Moment! Eine Ehre die nur den besten, tapfersten Kriegern zukommt! Er spricht mich an mit großer Freude in sein einziges, glänzendes Auge.
"Willkommen, Freund! Setz dich und sei glücklich! Wildschwein und Met für dich! Es ist ein Festtag, endlich haben wir unsere Rache genommen!"
Ich verneige mich und nehme Platz, zugejubelt von vielen gefallenen Kriegern. Ich fühle mich wie ein Held.Ich bin ein Held.
Mein langes Warten ist endlich beendet und ich werde für meine Treue belohnt. Mein Schwur ist erfüllt. Aber eine Sache geht mir nicht aus dem Kopf. Warum hat Wodan Lisa getötet, statt ihr noch mehr Zerstörung anrichten zu lassen? Ich frage den All-Vater danach und er nickt verständnisvoll.
"Ich musste sie töten. Sie war zu groß geworden und deshalb ein Bedrohung für das Land. Es waren ja unsere Länder die sie zerstörte, inklusive zahlreiche heiligen Eichen. Sie war zu einem Monster geworden. Das war in Ordnung für kurze Zeit, aber letzten Endes wurde sie zu gefährlich und Machtbesessen. Nein, ich musste die Dame ausschalten. Also warf ich Gungnir, mein magischer Speer, und tötete sie."
Aber wie ist das möglich? Man braucht viel Kraft für einen direkten Eingriff in die Welt der Sterblichen. Und da die neue Religion die Verehrung von Wodan und die anderen Götter auslöschte, hat es auch keine Opfer mehr gegeben um die Götter diese Kraft zu geben. Wodan lacht als ich ihn danach frage.
"Sie, Lisa, hat mir ein Opfer gebracht. Nein, nicht die Tränen. Nachdem sie ihren Ex besucht und entführt hatte, zertrat sie ein paar Leute und sagte, dass die ein Opfer für mich seien. Obwohl sie das nicht ernst meinte, galt es dennoch als echtes Opfer. Und das Menschenblut gab mir genügend Kraft, um ein letztes Mal in die Geschehnisse der Welt der Sterblichen ein zu greifen. Ich habe sie getötet, da sie zu viel zerstörte und so das Geschenk meiner Quelle missbraucht hat. Die Quelle ist jetzt übrigens ohne Kräfte und wird das auch bleiben.... Aber genug davon. Lass' uns feiern bis das echte Ende der Welt, Ragnarok, bevorsteht. Entweder mit oder ohne Riesin, ha, ha!"So sprach Wodan. Und ich, Bertram, bin jetzt ein Held. Schade das Lisa sterben musste, aber der All-Vater, Gott der Weisheit, hat recht. Man sollte eine Gabe der Götter nicht missbrauchen.
Ja, Geduld ist eine gute Eigenschaft....
ENDE
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Kapitel 11
Sie ließ ihre Wut ihren ganzen Körper füllen, der sich wie ein Heißluftballon aufblies. Sie quellte zu schwindelerregende Höhe auf als sie ihren Ärger freien lauf ließ.
Lisa wuchs zu einen Kilometer heran, dann zwei, dann vier. Ihre Füße vernichteten alles was vom Zentrum Kölns übrig war, ihre Zehen wuchsen in den Rhein hinein und formten so einen rosa Damm, der den Fluss blockierte und für Überschwemmungen sorgte. Aber das Wasser war das kleinste Problem der Stadt.Lisa, inzwischen sechs Kilometer groß und immer noch weiter wachsend, dachte nur noch an Rache. Sie würde Hans kriegen! Und die ganze Stadt, o ja!
"AAaaaarrgghh!!!" schrie sie, und stand da als ob sie an den Handgelenken angekettet war und jemand ihr mit einer Peitsche gegen den Rücken schlug. Augen zu und Kopf nach hinten, gab Lisa alles was sie hatte. Ganze Stadtteile zerbröselten unter ihren Fußsohlen und ihr Brustkorb wurde feucht wegen den Wolken als sie höher und höher in die Erdatmosphäre schoss.
Nach etwa einer Minute stoppte sie das Wachstum. Lisa öffnete die Augen wieder und sah nichts anderes kleine Flecken grün und braun, mit hier und da rote und weiße Punkte. Diesen Anblick kannte sie. Das hatte sie schon ein paar Mal gesehen- im Flugzeug sitzend!
Grinsend sah sie herunter.
Sie sah ihre Füße in Köln stehen. Nein, nicht in Köln.
Auf Köln!
Ihre Füße bedeckten locker ein Drittel der Millionenstadt durch bloßes draufstehen!
Lisa lachte lauthals. Die "große" Stadt was nun kaum so groß wie eine Türmatte für sie. Lisa war ganze 12 Kilometer groß!
Der Rhein war wie ein dünnes Band von ihrer Höhe aus gesehen. Häuser, sogar die größten Villen, waren wie Brutkrumen, Strassen und Gleise dünn wie Fäden. Menschen, ja sogar Autos konnte sie nicht einmal mehr erkennen.
Fröhlich zertrampelte Lisa Köln als ob sie ein Feuer löschte. Ihre 1,5 Kilometer langen, 700 Meter breiten Füssen mit mehr als 200 Meter langen Zehen hatten innerhalb zehn Sekunden ganz Köln vernichtet. Nichts blieb von der uralten Stadt übrig. Lisa war so massig, ihre Füße drückten alles tiefer in den Boden als der tiefste U-Bahntunnel. Ganze Häuser, oder besser das was davon übrig war, stachen in die Falten ihrer Fußsohlen. Keiner hatte überlebt. Lisa presste alles zusammen in einer Schicht aus Stein, Metall und organisches Material.
Immer noch nicht zufrieden tat Lisa einen Schritt nach hinten, bückte sich und fegte mit den Händen die Reste Kölns zusammen. Mit ihre ungefähr 1,5 Kilometer langen Händen knetete sie die Überreste zu einen Ball, als ob sie einen Schneeball machte. Dann warf sie den Ball aus Dreck, zerstörte Gebäude und Leichen hoch und trat dagegen. Was von Köln übrig war spritzte in unzählige Stücke auseinander. Tod und Vernichtung regnete auf alles innerhalb 20 Kilometer hinab.
"So. Das war dann Hans und seine verdammte Stadt," dachte Lisa. "OK, was mach' ich jetzt?"
Fortsetzung folgt
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Kapitel 10
Lisa grinste als sie sah wie die Reste des Doms im Rhein lagen. Das ganze Gebäude war weg, durch ihren gewaltigen nackten Füssen zerstört.
"Das waren mal ein paar "Bläck Föös", wie?" sagte sie zur schockierten Menschenmasse am anderen Rheinufer. "Was singen die auch noch? "He fählt nur vum Balkon die Aussicht op d'r Dom.....". Ja, in der Tat. Ha, ha!"
Die Riesin erinnerte sich das Hans mal die größte Glocke des Doms, durch den Kölnern "Dicker Pitter" genannt, erwähnt hatte. Diese Glocke maß etwa drei Meter im Durchmesser und wog 24 Tonnen. Aber für Lisa war sie kaum mehr als ein Fingerhut. Sie war so gigantisch, sie konnte noch nicht einmal die Spitzte ihres kleinen Zehs in die Glocke stecken.
Lisa bog sich über die Hohenzollernbrücke und suchte nach Hans. Aber sie konnte ihn nicht entdecken.
Hans hatte sein Bewusstsein verloren als Lisa den Dom zerstört und im Rhein geschoben hatte. Und da seine Ex ihn nicht an der Brücke festgebunden hatte, war er runtergefallen. Unglücklicherweise landete er mitten im Rhein, wo er durch das Gewicht seiner Kleider versank. Hans war ertrunken und lag jetzt auf den Boden des Rheins.
Lisa wusste das nicht. Sie dachte, Hans wäre runter geklettert. Die Riesin suchte die Brücke ab, aber wegen des Metalldachs konnte sie die Gleise und den Gehweg nicht deutlich sehen.
"Verdammt!" fluchte sie. Sie riss an das Dach um es zu entfernen, aber die 400 Meter lange Brücke gab nicht nach. Lisa, wütend und sicher das Hans sich auf der Brücke versteckte, schwenkte ein Bein über die Brücke -sie lief nun zwischen ihre Beine hindurch- und packte das Dach ordentlich fest. Dann gab sie einen gewaltigen Ruck.
Immer noch nichts. Lisa lehnte sich nach hinten, die Hohenzollernbrücke festhaltend, um so mit ihr ganzes Gewicht daran zu ziehen.
KRASH!!! Plötzlich zerbrach die Brücke. Lisa, überrascht, verlor ihr Gleichgewicht. Mit ein Stück der Hohenzollernbrücke in den Händen fiel sie rückwärts.
Mitten auf den Hauptbahnhof.
Ihr gewaltiger Hintern brach durch das Dach, bohrte sich durch die Gleise und Züge, und donnerte danach durch den Betonboden auf die Geschäfte im Erdgeschoss. Lisa landete mit einen enormen Aufprall der die halbe Stadt erzittern ließ.
Unzählige bis dann relativ unbeschädigte Gebäude wurden durch die Druckwelle, die Lisas Aufprall verursachte, zerstört. Sogar in den Außenviertel rissen hier und da Wände, zerschellten Fenster oder fielen Gegenstände um.
Lisa hatte andere Probleme. Ihr 750 Meter großen Körper ließ den Hauptbahnhof zwar klein aussehen, aber dennoch hatte sie sich am Hintern wehgetan. Der Schutt stach schmerzhaft in ihre Haut, aber was noch schlimmer war, Lisa fühlte sich doof. Als ob sie mit jemand Tauziehen gespielt hatte, der auf einmal das Seil los lies, damit sie rückwärts fiel. Sie starrte einen Moment lang ins leere, Augen und Mund empört geöffnet.
Muss man sich das kurz vorstellen, eine 22 Jahre alte, rothaarige 750 Meter Riesin, die in einer Stadt sitzt. In den Händen die Überreste einer Brücke, beide Füße in den Fluss, mit einen Gesichtausdruck als ob man sie gerade verarscht hat.
Normalerweise war das lustig.
Jetzt aber nicht, wie Köln herausfinden sollte.
Lisa sah sich selbst in Gedanken da sitzen und wurde wütend. Hans war weg, möglicherweise Tod wenn er immer noch auf der Brücke gewesen wäre und wenn nicht, konnte Lisa ihn unmöglich wieder finden. Und sie hatte immer noch Schmerz durch den Sturz.
"Oh!" rief sie empört. "Autsch! Das... SCHEISSE!!! Das werdet ihr mir büssen!" rief sie. "Na wartet!"
Lisa stand auf und schmiss die Brücke über den Rhein. Die fiel mitten ins Messegebäude, wo sie unglaubliche Zerstörung angerichtet hätte, wäre ein Teil des Gebäudes nicht schon durch die Druckwelle ihres Aufpralls zerstört worden.
Lisa ließ ihren Zorn an den hohen, auffälligen Bauwerken Kölns aus. Die meisten jedoch hatten schon großen Schaden gelitten als die Riesin umgekippt war, aber ein paar standen immer noch.
Sie trat kräftig gegen den relativ unbeschädigter Turm des Groß St. Martin, der in tausend Stücke auseinander flog. Der Köln- Turm war schon eingestürzt, aber Lisa zertrampelte die paar Stockwerke die noch standen, bis nichts mehr vom fast 150 Meter hohem Gebäude übrig war. Dann sprang Lisa über den Rhein. Die schaulustigen hatten sich inzwischen aus den Staub gemacht, nur ein paar Verletzte blieben zurück. Die wurden unter Lisas 125 Meter langen Füssen völlig zermatscht als die Riesin landete.
Sie schlug ein paar Mal mit der Faust auf den vorher schon halb verwüsteten Kölntriangle, der wie aus morscher Kunststoff gemacht zersplitterte. Die Fernsehstudios von RTL und VOX folgten. Lisa trampelte die Karnhäuser platt. Sie riss die Deutzbrücke aus den Boden und wollte sie wie ein Ast auf das Knie zerbrechen. Aber da tat sie sich abermals weh.
Die Brücke war etwas solider als Lisa es erwartet hatte. Sie zerbrach zwar, aber Lisas Knie schmerzte."AUA! Verflucht!" rief sie, rot vor Zorn. "Ihr Hunde! Ich werde euch VERNICHTEN!!!! AAARRGGHHH!!!"
Viele Kölner kippten um. Was sie sahen war furchtbar.
Lisa wurde schon wieder größer.
Fortsetzung folgt.
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Hatte ich auch. "Fatal Error" und ein Zahlen/Buchstabensalat. Aber jetzt geht es wieder.
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Kapitel 9
Neben Lisa stand der Kölner Dom.
Das etwa 158 Meter hohe Gebäude sah mickrig aus gegen die 750 Meter große Riesin. Die zwei normalerweise beeindruckenden Türme reichten ihr kaum bis ans Knie. Es sah aus als ob sie ein Souvenir des Doms gekauft und neben sich auf den Boden gestellt hatte.
"Hans hat mir erzählt, dass ihr Angst hattet als ein neuer U-Bahn Tunnel gegraben wurde," sagte Lisa. "Angst davor, das der Dom einstürzen könnte. Keine Sorge, das wird nicht passieren, dafür sorge ich jetzt."
Grinsend und wieder mit den Händen auf den Hüften hob Lisa ihren rechten Fuß und hielt ihr Bein in ein 90-Grad Winkel. Wie ein riesiger Baukran drehte sie sich zum Dom bis ihr Fuß über das Monument schwebte.
Ganz Köln war still. Außer ein paar Sirenen hörte man nichts. Jeder Kölner hielt den Atem an als die Riesin ihren Fuß über ihren geliebten Dom hielt. Lisa, die sich dessen bewusst war, hielt den Fuß ein paar Sekunden lang absichtlich über das Gebäude ohne was zu tun, den Augenblick genießend. Sie schwankte ein wenig, da sie etwas Mühe hatte ihr Gleichgewicht auf ein Bein stehend zu halten, aber sie fiel nicht um. Dann war es Zeit.
Zeit zu Zertreten.
Langsam, folternd langsam, ließ die Riesin ihren Fuß senken. Der Dom stand kurz davor, zerstört zu werden.
Lisas Fußsohle berührte zuerst die beiden Türme des Doms. Geröll fiel herunter als fast gleichzeitig beide Turmspitzen abbrachen. Lisa ließ ihren Fuß sehr langsam herunter kommen, sie liebte jeden Moment.
Das alte Mauerwerk zerbröselte wie trockener Keks unter das unmessbare Gewicht der Riesin.
Dann spaltete sich ein Turm Senkrecht, und fiel krachend in zwei riesige Stücke herunter.
Der andere Turm hielt es etwas länger aus. Aber Lisa war stärker und ihr Fuß drückte immer kräftiger zu.
Der Turm fing an zu bröckeln. Als Lisas Fuß immer weiter herunterkam, zerfiel das Mauerwerk auf einmal wie aus loses Sand gemacht. Steine und Holz regneten auf den Domplatz, wodurch ein paar Schaulustigen da verletzt wurden.Hans, immer noch oben auf der Hohenzollernbrücke, sah entsetzt zu wie seine Ex das Wahrzeichen Kölns zerstörte. Lisas Augen wanderten vom Dom zu ihm und wieder zurück als sie langsam das Bauwerk weiter zertrat, immer noch mit den Händen auf den Hüften.
Als Lisas Fuß das Dach des Doms erreichte, schien das Bauwerk ein fast göttlicher Widerstand zu bieten. Ihr Fuß wurde abrupt gestoppt.
Lisas Fuß, etwa so lang wie der Dom selbst, ruhe ein paar Sekunden auf das Dach, als ob sie auf ein riesiger, künstlich bearbeiteter Stein stand.
Lisa spannte ein Muskel in ihr Bein. Sie war absichtlich kurz aufgehört zu Zertreten, um die Leute falsche Hoffnung zu machen, aber jetzt machte sie wieder weiter. Sie verlagerte ihr ganzes Gewicht auf ihren Fuß.Zuerst erschienen Risse in den vier Wänden, wie durch eine unsichtbare Hand gezeichnet. Die Uralten Fenster zerschmetterten eins nach dem anderen, unzählige Glasscherben regneten herunter. Heiligenstatuen fielen aus ihren Nischen und zerbrachen in tausende Fragmente als sie auf den harten Boden prallten.
Die Risse in den Wänden wurden immer größer und dicker. Und dann geschah es.
Lisas Fuß krachte mit einen Ruck durch das Dach. Mit ein gewaltiges Donnern gab der Dom nach. Er zerbrach, die Wände explodierten und Lisas Fuß zerschmetterte die Innenarchitektur, inklusive Schätze und Kunstwerke, innerhalb einer Sekunde. Wo am Morgen noch eine beeindruckende, riesige Kathedrale gestanden hatte, stand nun ein enormer nackter Fuß, der die Überreste des Bauwerks spöttisch zerrieb.
Der Schock war unbeschreiblich in Köln. Ihr Dom, ihr Wahrzeichen, vollkommen zerstört durch ein grinsendes, 750 Meter großes Mädchen. Wie eine Kiste aus dünnem Holz zertreten. Jahrhunderte hatte man gebraucht um ihn zu erbauen, und jetzt... alles vernichtet. Zertreten unter der Sohle einer jungen Frau innerhalb einer Minute, die auf diese Art auf ihren untreuen Freund Rache nahm.
Hans weinte als Lisa den Dom zertrat. Er bekam fast nicht mit wie sie die Überreste weiter zertrampelte und dann wie Dreck in den Rhein schob.
Das ist phantastisch! Dieses Gebäude, diesen Ort des Verehrens der neuen Religion, sie hat ihn zerstört! Ich habe gesehen, wie es erbaut wurde, so lange her, und es dauerte Jahrhunderte, bis es fertig war.
Dieses Ding hat mich immer an den Augen weh getan. Endlich ist es weg! Was für ein Tag! Jetzt wo dieser Dom zerstört ist, jetzt wo der Rhein dessen Überreste wegspült, werden die Götter mich bestimmt in Walhalla aufnehmen.
Ach, diese Lisa ist groß. Größer wie wir uns immer die Riesen und Riesinnen vorgestellt haben. Aber gegen Jormungand, die Midgardschlange die die Welt umringt, ist sie nichts. Ihr Götter, habt ihr gesehen dass der Dom weg ist? Ich flehe euch an, lass mich in Walhalla!Fortsetzung folgt.
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Kapitel 8
Sie wuchs zu 70 Meter heran.
Dann zu 100.
150.
Lisa blieb grinsen während sie hochschoss, ihr ohnehin schon gigantischer Körper expandierte zu immer schwindelerregendere Dimensionen.
Häuser, Geschäfte und sogar mehrstockige Gebäude wurden einfach von ihren immer weiterwachsenden Füssen zerstört. Die pressten dann zuerst gegen die Bauwerke, danach riss und zerkrümelte langsam der Stein und Beton als Lisa immer größer wurde und zum Schluss walzten ihre Treter alles platt. Ihre Zehen, schon größer als das größte LKW, rollten wie riesige Ballons über alles und jeden.
200 Meter. Gebäude die solide erschienen zerbrachen als ob im Innern versteckte Sprengstoffe explodierten als Lisas Füße sie einfach zerstörten, statt von den Beton und das Mauerwerk blockiert zu werden. Ihre mittlerweile schon drei Stockwerke hohe Füße überrollten Häuser, Bäume, Verkehrsschilder, Autos und was immer man in ein normales Stadtzentrum fand.
300 Meter. Die Riesin wuchs und wuchs. In Köln herrschte der blanke Horror.
350 Meter.
400.
Hans dachte dass Lisa nie mehr aufhören würde zu wachsen. Rauch tanzte um ihre Füße, ihre Beine überragten fast alles, ihr Kopf schien gegen den Himmel zu stoßen.
Hans merkte nun dass er schwitzte. Kalter Schweiß rollte seinen Rücken runter, wie vorher. Er sah auch wie die Züge auf der Brücke stillstanden und das Rheinufer schwarz sah von Schaulustigen, die seine inzwischen schon 500 Meter große Ex angafften. Und Lisa, am anderen Ufer, sah auf die Masse herab, grinsend und wachsend.
600 Meter. Lisa war einfach gewaltig. Sie konnte jetzt ein Haus ohne Probleme in ihrer Hand halten, oder ein ganzer Zug aufheben wie ein Spielzeug. Hans zitterte und hatte noch mehr Probleme als vorher um nicht runter zu fallen. Seine Augen liefen voller Tränen. Es war alles so überwältigend, seine Ex eine gigantische Titanin, ein weiblicher Koloss von unfassbarer Macht und Größe.
Nach etwa zwei Minuten stoppte Lisa das Wachstum. Sie war nun groß genug um das zu tun, was sie vorhatte. Die 22-Jährige war jetzt wirklich enorm. Häuser kamen ihr kaum bis an die Knöchel, Autos waren kleiner als ihr kleiner Zehnagel, ihre Beine stellten die höchsten Gebäude in den Schatten und Wolken spielten um ihren Kopf. Sie war 750 Meter groß!
Hans hielt sich an der Brücke fest, sein Leben hing davon ab. Er hatte gesehen wie seine Ex wuchs, und mit jeden Meter hatte seine Verzweiflung zugenommen. Was hatte sie vor? War sie wahnsinnig geworden? Das etwas verlegende, stille und freundliche Mädchen hatte sich in ein machtbesessenes, mörderisches Monster verwandelt. Lisa, mit ihr rötliches Haar, Körbchengröße B Busen und eine eher normale Figur war nun so gigantisch, sie könnte King Kong oder Godzilla einfach zertreten. Es sah aus als ob sie auf einer Miniatur von Köln stand. Hans dachte das er sogar ihre Präsenz spüren konnte an den Luftdruck. So massig war sie.
Als er die gewaltige Lisa ansah, so unfassbar groß, zitterte er als ob er aus eiskaltem Wasser gekommen war. Er machte wortwörtlich in seine Hose und schwitzte immer noch schrecklich. Sein Hirn konnte den Anblick einer gigantischen Lisa einfach nicht verarbeiten.
"Lass' sie aufhören," hatte er andauernd gedacht während sie wuchs. "Bitte, lass sie aufhören."
Aber Lisa hörte nicht auf zu wachsen. Sie wuchs und wuchs bis sie ihre jetzige Größe von 750 Meter erreicht hatte. Und nun blickte sie mit strengem Blick auf die Brücke herab und räusperte. Er hörte sich an wie der Donner.
"Einwohner von Köln. Ich bin Lisa, und letzte Woche hat mein Freund Hans mit mir Schluss gemacht. Da ist er (sie zeigte auf die Brücke). Wegen dieses Bastards bin ich nach Köln gezogen obwohl ich diese Stadt hasse. Und ich hasse Hans, und werde deshalb jetzt Rache nehmen. Es ist Zeit es ihm heim zu zahlen. Was ich tun werde ist einzig und allein seine Schuld. Er ist aus Köln, ist hier geboren und aufgewachsen, und ich werde alles zerstören was er in sein Herz geschlossen hat. Wie das hier!
Lisa sah auf der Boden. Hans, der sich gerade etwas eingefangen hatte, sah worauf sie schaute. Er wusste schlagartig, was sie vorhatte, und es war, als ob die Erde ihn verschlingen würde.
"Lisa... NEIN!!!!" sagte er leise.
Fortsetzung folgt.
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Kapitel 7
Lisa drehte sich mit dem Rücken zu Hans' Haus und ging in die Hocke. Sie setzte ihren Ex auf den Boden, und zwar so das er genau sehen konnte, was sie vorhatte.
"Hau ab, und du bist ein Pfannkuchen unter meine Füße," warnte sie ihn.
Hans, der schon im Internet gesehen hatte wie seine Ex ohne Bedenken Häuser und Menschen zertrat, wusste das sie es ernst meinte. Er sah wie Lisas riesiger Hintern immer tiefer über sein Haus schwebte und...
...sie sich einfach draufsetzte!
Als ob es ein Hocker war, pflanzte Lisa sich auf Hans' Haus. Ihr enormer Po zerbrach die Wände, zerstörte seine Möbel, begrub einfach alles unter sich. Lisa grinste Hans an, der nichts machen konnte außer zusehen wie seine riesige Ex ihr Hintern hin und her bewog und ihn dabei ins Auge hielt.
Lisa spürte, wie das kleine Haus unter ihr in tausende Stücke zerbröselte. Wie mächtig sie war! Ein ganzes Haus einfach zerstören indem sie sich draufsetzte!
Die Riesin stand nach einer Minute auf, fegte ihre Pobacken ab und drehte sich um, Hans allerdings immer noch im Augenwinkel haltend.
Wo sein Haus gestanden hatte, lag nur noch kaum wieder zu erkennenden Schutt, in zwei riesige, ovale Abdrücke in den Boden gepresst. Lisa grinste und wandte sich ihren erschütterten Ex zu.
Sieh' mal an," sagte Lisa, "Ich kann dein Haus vernichten mit nichts außer meinen kleines Popöchen. Und du brauchst andere Frauen, Hans? Ist jemand wie mich denn nicht genug für dich?"
Lisa schnappte ihn wieder. Er lag in Lisas offener Hand, kaum so groß wie ihr Zeigefinger. Lisa war so massiv, so enorm! Sie konnte ihn wie eine Puppe hochheben. Hans fühlte sich hilflos. Er war hilflos.
Ihr Grinsen verschwand als sie Hans zu ihren Gesicht hochhob.
"Weißt du was ich wegen dir durchgemacht habe, du Bastard?" geiferte sie. "Ich war am Ende. Du hast mich verletzt. Oh ja, Hänschen klein, du hast mich verletzt! Und mich ausgelacht! Und ich bin finanziell ruiniert! Weißt du eigentlich das ich kaum meine Rechnungen bezahlen kann wegen den Umzug? Wegen dir? Ich bin wegen dir in diese... diese Scheißstadt gezogen! Voller Bettler, Verkehrslärm, Kriminelle und was noch? Du Schwein!"
Lisa realisierte sich nicht, oder es war ihr egal, dass Köln nicht krimineller und lauter war und mehr Obdachlose beherbergte als irgendwelche andere Millionenstadt. Aber sie hasste Köln wegen der Größe, und sie warf die Stadt vor, ebenfalls Schuld an das ihr angetane Unrecht zu haben.
"Ich zeige dir was ich von diesen Dreckshaufen halte," fauchte sie den kleinen Mann in ihre Hand an. "Und du wirst alles miterleben!"
Sie drehte sich um und wollte gehen, da sah sie drei Polizeiwagen vor ihr auf der Strasse stehen. Sechs Polizisten hatten die Strasse abgeschlossen und sahen zu ihr hoch, genau wie viele Schaulustige hinter den Barrikaden. Lisa hatte nichts davon mitgekriegt, sie war zu sehr mit Hans beschäftigt gewesen.
"Was wollt ihr denn, ihr Scheißbullen?" fragte Lisa. Sie wollte gerade Hans eine Lektion erteilen und die Polizei funkte dazwischen? Nix da!
Ehe die Polizisten etwas tun konnten, hatte sich Lisa auch schon einer ausgesucht und schlug ihn mit ihrer Faust. Das Letzte was der Polizist sah war Lisas wütendes Gesicht, eine riesige Faust die auf ihn herabkam, und dann Dunkelheit.
Die anderen Polizisten zogen ihre Waffen und feuerten. Die Kugeln verletzten Lisa nicht, aber fühlten sich für die Riesin immerhin an wie Nadelstiche. Und das tat weh. Sie kniete sich, packte ein Streifenwagen mit ihrer freien Hand und schlug damit, wie mit einem Ziegelstein, drei weitere Polizisten zu Brei. Das Auto sah danach aus wie eine zerbeulte Getränkedose. Die Polizisten wie rote Vogelscheiße.
Lisa nahm die zwei übriggebliebene Polizisten und lief mit ihnen zu Hans' Haus zurück. Ohne Probleme öffnete sie ihre Hand und lies die Bullen in den Trümmern fallen. Bis die da rausgekommen waren, war die Riesin schon längst weg. Ihre Hand symbolisch an ihre Hüfte abfegend, mache sich Lisa auf den Weg.
Die Schaulustigen wollten wegrennen als Lisa, die Barrikade zertretend, auf sie zukam, aber die Riesin war einfach viel zu schnell für sie. Jeder Schritt maß locker 20 Meter, Und kein Mensch konnte in zwei Sekunden so schnell rennen.
Für Lisa sahen die flüchtenden Menschen aus wie schwarz-brauner Sand der weggeblasen wurde. Hämisch grinsend, als ob sie nicht existierten, trat Lisa einfach auf Winzlinge. Ihren Fuß bedeckte zwei oder drei gleichzeitig und sie zerplatzten wie reife Tomaten. Blut und Eingeweide spritzen aus ihre Körper heraus als die Riesin ihr unglaubliches Gewicht auf sie verlagerte.
Lisa fühlte sich wie King Kong. Sie, gestern noch eine normale, 1,72m große junge Frau, traurig und betrogen, besaß nun die Macht zu töten indem sie einfach ihr Fuß auf den Boden stellte.
Es interessierte sie nicht mehr das dass Menschen waren. Sie kümmerte sich nicht um Moral und Gesetz. Sie war eine Riesin und stand über solche Sachen. Sie lief weiter und guckte dabei noch nicht einmal mehr herab um so zu zeigen wie unwichtig die Menschen für sie waren. Alles dank Bertram und die Germanischen Götter."Die nächsten die ich zermatsche sind ein Opfer für Wodan," sagte Lisa zu sich selbst und zertrat drei junge Frauen, etwa so alt wie sie selbst, die auf dem Laufsteg standen und sie mit ihren Handys fotografierten. Die drei wurden zu Brei gepresst unter Lisas Fuß, ein Schädel zerbrach unter ihren großen Zeh wie ein kleines Ei.
Und es blieb nicht nur bei Menschen. Jede Menge Sachen wurden ebenfalls zerstört oder beschädigt als sie zu ihr nächstes Ziel lief. Geparkte Autos erlitten Totalschaden als sie darauf trat, Verkehrsschilde verbogen wie Büroklammern, Bäume brachen wie große Blumen. Lisa lächelte als sie so durch die von ihr gehasste Stadt spazierte.
Ihre Arme baumelten an ihrer Seite und Hans baumelte mit. Der konnte kaum sein Frühstück bei sich behalten. Er schwankte etwa 30 Meter über den Boden und sah wie seine Ex tötete und zerstörte ohne Reue."Das... das ist ein Alptraum. Ja, ich träume. Ich liege im Bett. Ich wache gleich auf und nichts ist passiert," dachte er, aber er wusste, dass es gar kein Traum, sondern echt war. Seine Ex, eine 50 Meter große Riesin, trampelte durch Köln. Mit ihm als Gefangener.
Lisa kam von Deutz aus beim Rhein an. Sie ging zur Hohenzollernbrücke, die sie gut kannte, da sie und Hans vor zwei Wochen ein Hängeschloss am Drahtzaun festgemacht hatten um ihre Liebe zu symbolisieren. Genauso wie unzählige Paare vor ihnen, wie die große Menge an Schlössern zeigten. Ein für Hans unbedeutendes Ritual. Für Lisa ein böse Erinnerung.
Sie lief in den Rhein, der ihr gerade bis an die Knie reichte, und watete zur Brücke. Ihr Kopf ragte über der Brücke hinaus. Sie hob Hans hoch.
"Weißt du noch, wie wir hier standen, Hans?" fragte sie. "Erinnerst du dich an das Hängeschloss, das wir hier festgemacht haben? Hm? Was dachtest du als du den Schlüssel in den Rhein geworfen hast? An eine deine anderen Freundinnen? Oder das ich ein dummes Huhn bin? Eine, die glaubt, sie wäre die einzige in deinen Leben? Na?"
Hans sagte nichts. Kalter Schweiß lief sein Rücken runter.
"Hör zu, Bastard. Ich zeige dir und den Rest der Stadt jetzt mal was. Du kannst zuschauen. Du kriegst sogar den Ehrenplatz."
Lisa setzte Hans oben auf der Brücke. Er musste sich festhalten am Metall, dass -für ihn- ziemlich breit war und deshalb keinen guten Halt bot. Die Riesin lief weiter durch den Rhein und ging ans andere Ufer wieder an Land. Sie drehte sich zu Hans um, grinste, und mit den Händen auf den Hüften fing Lisa wieder an zu wachsen.
Fortsetzung folgt
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Sprachlich gesehen manchmal etwas holprig aber Ideentechnisch gesehen genial,vor allem ihre Straßenlaternen-Essstäbchen haben mir gefallen.
Ja, dass kommt weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Deshalb habe ich auch manchmal Probleme mit z.B. "ihr" und "sie". Aber da ich immer für Verbesserungen offen bin, würde ich es begrüssen wenn man mir sagt, was genau falsch ist, dann weiss ich das für das nächste Mal. -
Kapitel 6
Etwa 50 Meter von ihr entfernt sah sie ein Chinesisches Restaurant. Es war immer noch Morgen und daher hatte das Restaurant geschlossen, aber Lisa scherte sich nicht darum. Sie hatte ja nun Wege, es zu öffnen.
Sie lief auf das Gebäude zu, zertrat so noch ein Auto, und schob ihre Finger unter das Dach, das ihr gerade bis an die Wade kam. Ihre Finger zerbröselten das Mauerwerk ohne Probleme. Als sie ihre Hände ganz unter das Dach geschoben hatte, gab Lisa ein Ruck. Das Dach löste sich. Lisa hob es, sei es nicht ganz ohne Mühe, hoch und ließ es hinterm Haus in den Garten fallen, wo es zu Schutt zerbrach.
Im Restaurant war nur das Personal da. Sie hatten gerade erst mit der Arbeit angefangen, aber sich nie vorgestellt, dass eine der heutigen Gäste eine Riesin sein würde. Mit einen riesigen Hunger.
Lisa sah sich die Küche genauer an. Das meiste Essen war immer noch erfroren, nur ein Kessel mit roter, kochender süß-sauere Soße stand auf dem Herd. Erbost runzelte sie die Stirn."Was ist das?" sagte sie zu den winzigen Chinesen, die zu ihr hochblickten und genau so erfroren schienen wie das Essen. "Ihr habt nichts? Ich bin hungrig, und ich will essen! Jetzt!"
Lisas Augen wanderten ein paar Mal von den unessbaren Speisen zu den Chinesen und wieder zurück. Dann sah sie sich das Personal genauer an. Sie lächelte. Die Riesin wusste jetzt, was sie essen würde.
Lisa riss zwei Straßenlaternen aus den Boden. Sie hielt sie in der Hand wie Essstäbchen als sie sich damit ein Koch aus der Küche pflückte. Die Riesin brachte den schreienden Kerl zu ihren Mund und verspeiste ihn einfach. Mit Kleidung und allem.
Lisa kostete das Fleisch, der Eisengeschmack des Blutes, und fühlte die Knochen zwischen ihre Zähne zerbrechen. Es war wie ein Stück Schweinefleisch mit knusperiger Inhalt.
Die anderen wollten wegrennen als sie sahen wie Lisa ihr Kollege verschlang, aber der Hinterausgang war durch das zerstörte Dach blockiert, und der Vordereingang versperrte die Riesin mit ihre gewaltigen Beine. Sie hatte sich vor der Mahlzeit hingekniet. Es gab kein Entkommen.
Lisa nahm ein weiterer Chinese mit den Laternen-Essstäbchen und aß ihn ebenfalls. Als sie ihn verspeiste sah sie wie sich einer der Chinesen unter ein Tisch verkroch. Grinsend griff sie den Tisch, warf das kleine Ding wie ein Spielzeug weg und fischte den Mann mit den Laternen vom Boden. Sie brachte den schreienden Kerl zu ihren sadistisch grinsenden Mund."MMmmmm! Kaubonbons," sagte sie. "Erst auspacken."
Lisa riss die Kleider vom Leib des Kerls bis er völlig nackt war. Dann streckte sie ihre Zunge, etwa genau so lang wie sein ganzer Körper, raus und leckte ihn ein paar Mal. Langsam, folternd langsam, brachte sie den Kerl zu ihren Mund. Er schrie wie besessen als er in ihren Schlund glitt, als ob er so sein Tod entkommen konnte. Die Schreie verstummten als sich Lisas Lippen hinter ihn verschlossen, und er würde kurz danach nie wieder schreien als Zähne so groß wie Pappkartons sein Körper zu Brei zerstampften.
So aß Lisa jeder Chinese, Mann und Frau, welcher sich unglücklicherweise ins Restaurant befand, bis nur noch ein einziger übrig war. Das war der Eigentümer, ein dicker Mann den sie sich fürs Letzte aufbewahrt hatte. Die Laternen verbogen sich etwas als sie ihn damit aufhob.
"Jammie," sagte Lisa als sie den Kerl betrachtete. "Was haben wir den hier? Ein Geleeball? Mal sehen."
Sie riss auch seine Kleidung weg und entblößte so sein dicker Bauch und Beine. Dann nahm Lisa -mit den Fingernägel da sie sich nicht verbrennen wollte- den Kessel mit heißer süß-sauere Soße und roch daran.
"Hmmm.... riecht köstlich," sagte sie mit geschlossenen Augen. Der Geruch war zwar nicht intensiv, klein wie der Kessel für sie war, aber immerhin konnte sie die Soße riechen. Dann schüttete sie den ganzen Inhalt über den Mann. Der Schrie vor Schmerzen da die ölige Soße kochend heiß war. Lisa lachte und steckte den dicken Kerl ganz in ihrem Mund. Sie verzehrte ihn genüsslich, sein Fleisch vermischte sich mit der Soße als er zwischen ihre Zähne zermalmt wurde. Er fügte sich bald die Überreste seiner Untergebenen im riesigen Magen Lisas.
"Aah, das war lecker! Dieses Restaurant muss ich mir merken," sagte Lisa und rieb sich den wohlig Bauch. Die 70-Meter Riesin stand auf, fegte sich die Knie sauber und verfolgte ihren Weg.
Lisa kam endlich bei Hans' Haus an. Sie kniete sich wieder hin, ihr Fuß entwurzelte eine weitere Straßenlaterne, und schob auch hier ihre Hände unter das Dach. Sie hob es ebenfalls hoch ohne all zu viel Probleme und sah in das ihr bekannte Haus. Hans stand da, in einer Ecke, und starrte sie schockiert an. Sein Computer stand an und Lisa konnte sich selbst sehen auf den Bildschirm. Er hatte wohl die Nachrichten aufs Internet verfolgt.
Sie griff ins Haus und schnappte ihren Ex. Lisa stand auf und grinste ihren kleinen Preis an. Hans allerdings fühlte sich elend. Nicht nur aus Angst, sondern auch weil Lisa ihn so schnell hochgehoben hatte. Sein Herz raste so wild, es fühlte sich an als ob es aus seiner Brust brach. Der kleine Betrüger merkte wie sein Urin sein Hosenbein runter lief als seine riesige Ex ihn ansah, mit ein Satz entblößter Zähne die ihn wie ein kleines Stück Fleisch verspeisen konnten.
"Hallo Hans," sagte Lisa sarkastisch. "Hast du mir was zu sagen, hm?"
Hatte er nicht. Er wusste, das es vorbei war. Lisa hatte ihn zwar nicht gesagt, was sie vorhatte, aber er wusste es. Sie war wütend gewesen als er sie über seine "Bedürfnisse" erzählt hatte, und er konnte sich gut erinnern wie er sie ausgelacht und sich über ihre Gefühle lustig gemacht hatte. Jetzt musste er sich dafür verantworten. Hans dachte, wenn er dies hier überleben würde, er als Mönch den Rest seines Lebens in ein Kloster verbringen und nie wieder eine Frau berühren würde.
"Nein?" fragte Lisa. "Du willst mir nicht über deine Bedürfnisse erzählen? Das du viele Frauen brauchst? Bin ich etwa nicht Frau genug für dich? Denkst du, dass ich dich nicht befriedigen kann? Vielleicht sollten wir das ja mal versuchen. Jetzt. Ich oben?" Lisa hob ihre Augenbrauen hoch als sie die letzte Frage stellte.
Hans wurde fast unmächtig. Er sah in Gedanken wie Lisa sich auf ihn setzte, sein Körper völlig zerquetschend unter ihr enormes Gewicht.
"Nein," sagte Lisa resolut. "Nicht das. Das bist du nicht wert. Du bist ein elender Wurm, und ich werde dich bezahlen lassen für was du mich und alle andere deiner Freundinnen angetan hast! Erst deine Bude!"
Fortsetzung folgt.
Im nächsten Kapital gibt es eine Szene mit Stuhlgang. Wer sie haben will braucht mir nur zu mailen, muss aber volljährig sein.
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Kapitel 5
Lisa lief durch Köln, jeder ihrer Schritte maß etwa 20 Meter.
Die Autos wirkten wie Spielsachen, Bäume wie Bonsai. Die Straßenlaternen kamen ihr gerade bis ans Knie, wenn überhaupt schon. Verkehrsschilder klein als ob sie aus einer Legodose stammten, und die Menschen.... wie Puppen. Sie schrien und rannten, zeigten auf sie oder machten Fotos mit ihren Handys. Lisa genoss es. Sie war kolossal. Lisa, ein Riese. Nein, Riesin.Sie versuchte erst nicht auf irgend etwas zu treten, aber sie überlegte es sich bald schon anders.
"Alles ist so klein, so unbedeutend," dachte sie als sie auf einer Kreuzung zulief. "Warum sollte ich vorsichtig sein?" Und da sie diese Frage nicht beantworten konnte, war sie nicht länger vorsichtig. Ohne darauf zu achten, wo sie hintrat, lief sie weiter.
Ihr Fuß, locker sieben Meter lang und drei Meter breit, zertrat den Vorderteil eines Wagens der gerade von der Seite angefahren kam. Der Fahrer blieb unverletzt, da sein Gürtel und die Airbags ihm auffingen als sein Fahrzeug so plötzlich zum Stillstand kam. Aber als er aufsah, sah er durch die halbzersplitterte Glasscheibe etwas das er nie erwartet hatte. Kein Lastwagen wie er instinktiv dachte, sondern eine Fleischfarbene Wand.
Die lebte.
Als diese Wand sich aufwärts bewog, folgte der Fahrer sie mit den Augen. Es dauerte eine Sekunde bis er begriff was es war. Ein gigantischer Fuß, an einen Bein das schier endlos lang erschien. Ein Hintern, ein Rücken, und... ein Kopf mit roten Haaren, der ihn noch nicht einmal ansah.
Der Mann pinkelte in die Hose als er sich realisierte das eine 70 Meter große Riesin sein Wagen einfach zum Stillstand gebracht hatte indem sie auf die Motorhaube trat, die nun so platt wie eine Münze war. Und die Gigantin kümmerte es nicht einmal. Als ob nichts passiert war, lief die junge Riesenfrau einfach weiter. Der Fahrer begriff das alles innerhalb einer Sekunde, realisierte sich wie massig die Riesin war und was wohl passiert wäre, hätte er etwas schneller gefahren. Dann kippte er unmächtig nach vorne.Lisa hatte es tatsächlich nicht gemerkt. Sie suchte die Stadt ab nach das Haus von Hans. Also achtete sie nicht darauf, worauf sie trat. Und sie war so stark und gewaltig das nur die robustesten Strukturen sie widerstehen konnten.
Ihre Wade schlug gegen eine Ampel, die in tausend Stücke aus einander flog. Autos, mit oder ohne Fahrer, verschwanden unter ihren Füßen, zerkrachend wie große, farbige Käfer. Menschen verwandelten sich in blutiger Matsch als die abgelenkte Riesin sie wie Ungeziefer zertrat. Lisa hinterließ blutige Fußspuren auf ihrer Suche nach ein Erkennungszeichen wonach sie sich orientieren konnte. Und dann sah sie eine kleine Kirche die in der Nähe von Haus' Hans stand.Grinsend lief Lisa geradeaus nach Hans' Haus. Die Häuser in ihrem Weg störten sie nicht. Sie trat einfach drauf. Zum Glück -für Lisa- waren die nur ein einziges Stockwerk hoch. Groß, wie sie war, konnte sie nicht ein drei- oder mehrstöckiges Gebäude zertreten oder hindurch pflügen.
KRACH! Wie ein kleines Haus aus hauchdünnes Glas gemacht, zerbrach eine Villa als sie drauf trat. Lisas nackter Fuß verwüstete das Gebäude ohne Gnade. Ihre Sohle zerbröselte das Dach schon bei leichter Berührung. Er fiel mit lautem Donnern in sich zusammen, gefolgt von den Wänden. Alles zerfiel zu Staub als Lisa ihren Fuß und enormes Gewicht auf die Villa presste. Mauerwerk zerfiel, Staubwolken quellten hoch, Möbel wurden vollkommen zerstört.
Die 70-Meter Riesin merkte es kaum. Klar, sie fühlte wie allerhand Sachen unter ihren Füssen nachgaben, aber sie war zu sehr mit das Haus ihres Ex-Freundes beschäftigt um sich wirklich darüber zu kümmern.Die Menschen, inzwischen, saßen wie festgeklebt vor dem Fernsehen oder Internet. Ein Nachrichtenhubschauber kreiste, auf sichere Distanz, um Lisa herum, und zeigte wie die junge Riesin durch Köln lief, Häuser wie nichts zertretend.
KRASH! Ein weiteres Haus zerbrach wie aus dünnes Holz gemacht unter ihren Füssen.
WOOSH! Ein etwa 6 Meter hohen Baum zerbrach wie ein Schilfrohr.
Das rothaarige Mädchen interessierte es nicht. Und warum auch? Alles wirkte so unwichtig gegen sie. Die Zuschauer realisierten sich das als sie sahen wie ihr riesiger Körper hoch über alles hinausragte was sie gebaut hatten. Normalerweise beeindruckende Häuser wurden wie Sandburgen zertreten und brachen wie billige Spielsachen. Majestätische Bäume wirkten wie kleine Pflanzen, die ohne weiteres dem Gewicht der Riesin nachgaben. Die Menschheit lernte eine Lektion in Demut als dieser weibliche Kolosses durch Köln stolzierte, alles in ihrem Weg zerstörend. Für sie waren die Wohngebiete wohl nichts anderes als unwürdige, winzige Bauten von genauso unwürdiges, winziges Ungeziefer.
BRR! KRRR! Lisa blieb stehen. Ihr Magen knurrte, und die Riesin wurde so daran erinnert, am jenen Morgen nichts gegessen zu haben. Sie rieb ihren Bauch. Hunger würde sie nur ablenken von ihren Spaß mit Hans.
"Ich sollte erst noch etwas essen," dachte sie. "Dann ist Hans an der Reihe."
Fortsetzung folgt (in ein paar Tage)
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Kapitel 4
Lisas Körper dehnte sich langsam aus. Ihre Beine streckten sich immer weiter hoch, ihre Schultern wurden breiter, Brustkorb und Hintern expandierten. Nicht viel, aber immerhin konnte sie es sehen und spüren. Ihr Hemd und ihre Hose begannen zu schmerzen denn sie waren mittlerweile zu eng geworden.
"Ich zieh' mich besser aus, bevor ich zu groß bin," dachte Lisa. Kurz darauf stand sie nackt vor den Spiegel. Es erschien ihr für ein kurzer Moment komisch, ohne Kleidung herum zu laufen, aber wenn sie erst einmal eine Riesin sein würde, machte das kaum noch etwas aus.
"Wenn mich jemand auslacht, endet er unter meinen Füssen," dachte sie. Und man konnte sie als Riesin auch nicht festnehmen wegen Nackt herumlaufen. In welche Arrestzelle dachte man sie zu stecken?
Lisa lachte. Sie als Riesin vergewaltigen ginge dann auch nicht mehr, welcher Kerl könnte sie als Gigantin zwingen, Sex mit ihm zu haben? "Ich würde eher die Männer vergewaltigen, als sie mich," dachte sie amüsiert.
Ihren Körper, anfangs 1,72m, war nun bei 1,80m aufgehört zu wachsen. Lisa bemerkte das diese ablenkende Gedanken das Wachstum gestoppt hatten.
"Ich muss also konzentriert bleiben," schloss sie daraus. Na egal, das schaffte sie locker.
Sie atmete tief ein, ihre normalen, Körbchengrösse B Brüste ragten etwas heraus, und konzentrierte sich wieder aufs Wachsen. Lisa sah wie sie größer und größer wurde, zuerst langsam aber dann wie ein Ballon angeschlossen an einer automatischen Pumpe .
Als sie die 2-Meter-20 Marke überschritt, stieß sie sich an der Decke. Lisa, ihren Kopf reibend, kniete sich hin, ohne ihr Wachstum an zu halten. Ihr Rücken stosste gegen der Decke als sie sagenhafte 4,5 Meter erreichte. Lisa duckte sich weiter, aber sie wuchs so schnell, dass das ganze Zimmer mitsamt Möbel schon bald zu eng wurde.
"Na toll. Und jetzt?" fragte sie sich und stoppte so abermals ihr Wachstum. Lisa wollte ihre Besitztümer nicht zerstören, aber da sie mittlerweile schon 6 Meter groß war, gab es kein zurück mehr. Sie passte nicht mehr durch die Tür und sogar wenn, würde sie sich verletzen an Möbel und Wände während sie durch das Zimmer kroch. Was jetzt?
Lisa bekam eine Idee. Sie trat rückwärts, wie ein irritiertes Pferd, gegen die Mauer mit ihrer Ferse. Obwohl sie nicht mit voller Wucht treten konnte wegen ihrer eingeklemmten Position im Zimmer, konnte sie mit ihrer ebenfalls gewachsene Kraft jedenfalls das Fenster zersplittern.
Lisa trat erneut. Und noch mal. In der Wand erschienen Risse. Noch ein Tritt. Da brach die Wand in sich zusammen mit lauten Donnern. Ein großes loch klaffte nun in das Mauerwerk. Lisa kroch rückwärts raus, und obwohl es ihr etwas Mühe kostete, ging es.Draußen stand sie auf und bürstete sich ab. Hier und da schmerzte ihr Körper ein wenig. Kein Wunder, sie hatte wie ein Hering in der Tonne festgesessen. Als Lisa den Schaden in ihr Zimmer sah, fluchte sie. Eine Lampe an der Decke war zerbrochen, genau wie eine Seite ihres Kleiderschranks. Und ein Stuhl lag da mit zwei kaputten Beine.
"Ach, was soll's, das ist jetzt eh alles zu klein für mich," tröstete sie sich.
Als sie sich umdrehte um nach Hans zu gehen, sah sie die geparkten Autos am Straßenrand stehen. Die wirkten auf die 6-Meter-Riesin wie große Spielsachen, genau wie aus ihrer Sicht jetzt alles um sie herum kleiner erschien. Es war komisch.
"Wie stark bin ich jetzt wohl?" dachte Lisa.
Die Riesin bückte sich und packte ein Auto fest, vorne und hinten. Es war etwa so groß wie ein Koffer für sie, und zu Lisas Überraschung konnte sie das Fahrzeug tatsächlich hochheben! Sie hielt es über ihren Kopf, wie ein Pokal.
"WOW! Das ist unglaublich!" sagte sie zu sich selbst. Sie war jetzt wirklich eine Riesin. Niemand, kein Mensch, konnte so einfach ein Auto über den Kopf hochheben und halten.
Aber Lisa war noch nicht zufrieden. Sie hatte die Macht gekostet, und es gab ja immer noch ein Ex worum sie sich kümmern wollte. Lisa brauchte mehr. Ja, sie konnte ein Auto hochheben, aber nicht lange, merkte sie. Ihre Kraft nahm ab, Lisa fühlte wie das Fahrzeug immer schwerer wurde. Sie ließ es fallen, und ohne sich dafür zu interessieren, das das Auto durch den Aufprall zu Schrott wurde stellte sie sich vor, wieder zu wachsen.
Da sie sich nun nicht mehr in ihr enges Zimmer befand, konnte Lisa so groß werden wie sie wollte. Und das wusste sie! Sie ließ ihren Körper expandieren, sie wollte so groß werden das sie mit Hans machen konnte was immer sie möchte.
Lisa wuchs. Sie erreichte 7 Meter... 8... 10.... Ihr Kopf ragte über die drei Stockwerke hohen Wohngebäude in ihrer Strasse, ihr Hintern befand sich in gleicher Höhe wie das 1. Stockwerk.
Lisas Füße waren schon so groß das sie einen Erwachsenen Menschen locker damit bedecken konnte und das Auto, das sie gerade mit etwas Schwierigkeit hochgehoben hatte, war nun so groß wie eine Computertastatur gegen sie. Und sie wuchs immer noch.
Lisa war nun 20 Meter groß. Ihre Beine streckten sich, ihr Torso blies sich auf, Schultern und Po wurden immer breiter. Es sah aus wie ein riesiger Ballon in Menschenform der aufgeblasen wurde. Als sie ihr Fuß, immer noch wachsend, neben das kaputte Auto stellte, sah sie das er mittlerweile schon fast halb so lang war.
Lisa konnte inzwischen mit Leichtigkeit über sämtliche Häuser in ihrer Nähe schauen. Sogar die größten Bäume kamen ihr gerade bis ans Kinn. Aber Lisa stoppte ihr Wachstum noch nicht.25 Meter.
30.
Lisa liebte es, zu wachsen. Jeden Meter machte sie stärker, machtvoller. Sie wollte das größte, mächtigste Wesen aller Zeiten sein.
35 Meter. Jetzt konnte ihr Fuß das ganze Auto bedecken, ihre Finger waren länger als ein erwachsener Mensch. Lisa wusste, ohne es zu versuchen, das sie ein Baum ohne Anstrengung aus der Erde reißen konnte wie ein stück Unkraut. Und ein Auto konnte jetzt auf ihrer Hand parken ohne das es ihr verletzte. Ja, sie konnte nun ein Auto ohne Mühe durch die ganze Stadt tragen, den ganzen Tag lang. Und sie wusste ebenfalls das niemand, auch nicht der größte, stärkste Hüne, auch nur eine Sekunde lang unter ihren Fuß überleben konnte, wenn sie sich auf ihn drauf stellte. Geschweige denn Hans.
50 Meter. Lisa entschloss, dass das reichte. Wie ein menschlicher Turm stand sie da, in ihrer Strasse, und sah sich um. Als ob sie auf das Dach eines Hochhauses stand. Sie liebte es!
"Zeit, mein kleiner Freund zu besuchen," dachte sie nachdem sie eine Minute die Aussicht genossen hatte und machte sich auf den Weg.
Fortsetzung folgt
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Kapitel 3
"Du willst also riesig werden?" Die Dampfwolke in der Form eines Menschen schwebte wieder vor Lisa.
"Ja. Wie die Eltern Wodans. Ich will mich an mein Ex, Hans, rächen. Er hat mich betrogen, gedemütigt, meine Gefühle verhöhnt. Deswegen weinte ich." Lisa sah die Wolke, den Geist des Priesters, erwartungsvoll an.
"Nun... es ist... unorthodox was du willst," sagte Bertram. "Aber... ich kann dir die Fähigkeit geben, deine Größe zu ändern. Du kannst dich so groß machen wie du willst. Was du dann anstellst, ist deine Sache. Ja, das kann ich tun. Riesen und Riesinnen waren in meiner Welt nichts ungewöhnliches... Ja, Wodan wird dir diese Gabe gewähren. Die Gewässer der Quelle sind dazu stark genug."
Der Priester begann ein Lied zu singen in einer Sprache die Lisa nicht verstand, obwohl sich ein paar Worte ein wenig wie Deutsch anhörten. Auf einmal fing das Wasser der Dusche sich wie ein Strudel um sie herum zu drehen.
Lisa wurde schwindlig. Sie fiel fast um, aber dann klatschte das Wasser auch schon auf den Fliesen und lief den Abfluss herunter. Bertram lächelte, jedenfalls sah es so aus, da seine Geschichtszüge immer noch sehr undeutlich waren."Es ist geschehen. Wann immer du willst kannst du deine Größe ändern. Das ist besser als dich einfach zu einer Riesin wachsen zu lassen und... na ja, das ist alles. Ich hoffe, dass du deine neue Macht gut einsetzt."
Bertrams Gestalt löste sich auf. Er war weg noch bevor Lisa etwas sagen konnte. Egal was sie nachher versuchte, er kam nicht wieder.
Das ging besser als ich gehofft hatte. Sie will riesig werden. Nun wird sie alles vernichten. Je mehr Gebäude und Anhänger der neuen Religion sie zerstört, je früher die Götter mich in Walhalla hineinlassen werden. Sie werden mich als ihren größten Held willkommen heißen.
Etwa zwanzig Minuten später stand Lisa etwas unbeholfen vor einen Spiegel. Sie wusste nicht, wie sie sich selber größer machen konnte. Bertram hatte nicht gesagt, wie sie ihre neue Macht anwenden musste. Innerlich fluchte sie auf sich selbst, weil sie es nicht vorher gefragt hatte. Lisa versuchte viele Sachen während sie sich im Spiegel ansah.
"Ich will größer werden," dachte sie.
Nichts. Sie sah nur sich selbst, mit ihr rotes, Schulterlanges Haar und grauen Augen.
"Nun will ich eine Riesin sein," sagte sie laut.
Immer noch nichts.
Lisa versuchte es immer wieder, sie probierte jede Variation des Satzes "Ich will größer werden" der ihr einfiel, aber es passierte nichts. Einen Moment lang glaubte Lisa, man hatte sie verarscht, aber dann kam ihr der Gedanke, dass sie sich vielleicht nur vorstellen musste zu wachsen statt es als Worte zu denken oder laut zu sagen. Lisa bildete sich daraufhin ein, auf zu quellen, jeder Teil ihres Körper bekam in ihrer Fantasie mehr Volumen.
Und dann passierte es. Sie wuchs!
Fortsetzung folgt
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der Gott heißt Wotan oder irre ich mich da ?
schöne Story bis hierhin
Nein, es ist Wodan mit "d":http://de.wikipedia.org/wiki/Wodan
Aber es ist nicht immer eindeutig wie es buchstabiert werden muss. Wotan geht auch:
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Kapitel 2
Das Wasser war nicht so heiß, aber eine große Dampfwolke formte sich vor Lisa. Immer noch schlunzend sah sie wie die Wolke langsam die Form einer Kugel annahm, die wiederum in eine Menschengestalt transformierte. Dann wuchs die Wolke auf die Größe eines erwachsenen Menschen heran. Details waren nicht zu sehen, nur dunklere Stellen wo sich normalerweise Augen, Mund und andere Gesichtszüge befanden.
Lisa war verwirrt. Sie vergaß kurz ihre Trauer und Wut und stand auf. Was war das für eine Spukgestalt vor ihr? Träumte sie? Halluzinierte sie? Oder sah sie nicht existierende Sachen wegen ihres Stresses oder Schlafmangels?
Lisa erschrak als die Menschen-Wolke auf einmal anfing zu sprechen mit hohlem Klang. Obwohl sie ein fremden Akzent hatte, sprach sie Lisas Sprache.
"Seit gegrüßt, junge Frau. Keine Angst, ich habe keine böse Absichten. Mein Name ist Bertram. Vor langer Zeit war ich Priester von Wodan..."
Der Geist, Bertram, erzählte Lisa alles über die magische Quelle, seinen Tod auf den Scheiterhaufen und sein langes Warten auf jemanden, der das richtige Opfer bringen würde. Wie er Jahrhunderte lang wartete und sah wie das Land und der Stamm der Ubii, sein Volk, sich änderte.
"Ich sah das Reich des Karl den Grossen aufkommen und untergehen. Genau so wie das Heilige Römische Reich. Und ich war Zeuge wie das Schießpulver, die Druckpresse, Eisenbahn und Flugzeuge die Gesellschaft änderten. Ja, es vergingen viele Jahrhunderte. Ich konnte immerhin die sich andauernd ändernde Sprache lernen, und sah wie Köln zu einer riesigen Stadt heranwuchs. Aber ich musste warten. Sonst gibt es für mich kein Walhalla," sagte Bertram und redete noch etwa zehn Minuten weiter.
Lisa hörte mit offenen Mund zu. Wenn sie träumte oder es sich einbildete, dann tat sie das aber sehr lebendig. Der Geist erzählte wie man letztendlich Häuser auf jenen Ort baute, wo sie sich nun befanden, und das die Gewässer der Quelle an die Wasserrohre angeschlossen wurden.
"Endlich ist meine Zeit gekommen, nach vielen Jahrhunderte gewartet zu haben. Ich wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde bis jemand das richtige Opfer brachte als man hier Häuser baute. Und es stimmte. Du bist dieser jemand, und ich kann endlich mein Schwur erfüllen und Walhalla betreten. Das einzige was zu tun ist, ist die Macht Wodans anrufen und dir helfen. Da die Quelle mit sämtliche übergebliebene Kraft, die Wodan noch hatte, geladen ist, hat sie großartige Möglichkeiten.
Ja, der Gott ist nun ohne Macht. Götter brauchen Verehrer und Opfer. Das gibt ihnen die Kraft und Macht sich in unsere Angelegenheiten ein zu mischen. Als die neue Religion den Glauben an Wodan und die anderen Götter ausrottete, konnten diese nichts mehr tun. Aber da die Kräfte sich immer noch in die Wasser der Quelle befinden, kann ich dir immer noch fast alles geben, fast jeden Wunsch erfüllen. Aber nur einer."Lisa war sprachlos. Sie wusste nun das die Gestalt vor ihr keine Halluzination war. Es dauerte eine Weile, bis sie sich wieder eingefangen hatte. Und irgendwie ahnte sie, das es kein Witz war, genau so wenig wie sie Angst hatte. Sie wollte nicht schreiend wegrennen. Der Geist vor ihr erschien ihr eher wie ein alter Freund, jemanden der half wenn es einen dreckig ging.
Lisa hatte tausende Fragen. Vor allem wollte sie wissen, von welches Opfer Bertram gesprochen hatte. Lisa konnte sich nicht vorstellen, etwas geopfert zu haben, schon gar nicht den alten germanischen Götter in ihr Badezimmer.
"Nun," sagte der Geist, "Wodan hilft jene die es brauchen. Das Opfer sind deine Tränen. Tränen sagen viel über den Zustand jene, die sie vergießen. Du hast geweint, und deine Tränen vermischten sich mit das Wasser der Quelle. Wodan hat so Zugang zu deine Gedanken, die Aufrichtigkeit deiner Gefühle. Sogar jetzt noch, nach seiner "Rente". Und du brachst Hilfe."
"Und jetzt darf ich mir etwas wünschen?" fragte Lisa.
"Ja, aber nicht alles. Ich bin schließlich kein Flaschengeist.... Morgen werde ich zurückkommen, wenn du unter der Dusche gehst. Bis dann rate ich dir etwas Information über meine Religion und die Götter zu finden, vor allem über Wodan. Danach kannst du dir etwas aussuchen. Wodan hat viele Fertigkeiten. Bis morgen."
Mit diesen Worten verschwand der Dampf langsam. Lisa war erstaunt. Es dauerte etwas bis sie das alles verarbeitet hatte.
Später am Tag las Lisa im Internet Artikel und Verfassungen über die Götter der alten Germanen. Sie erfuhr zwar viel über Wodan, aber sie wusste nicht, was sie sich nun wünschen sollte. Phlegmatisch klickte sie diesen oder jenen Link an, schließlich auch einer in ein Satz worin stand dass die Eltern Wodans Riesen waren.
Die alten Germanen kannten viele Geschichten über Riesen und Riesinnen, die für sie genauso echt waren wie alles andere auch. Lisa las halb interessiert ein paar solcher Geschichten und ging danach schlafen.In dieser Nacht träumte sie von Riesen. In ihren Traum war sie von riesigen Menschenähnlichen Wesen umringt, die ihr auslachten. Dann verwandelte sich ein Riese in Hans. Er blieb allerdings etliche Male größer als sie.
Hans griff sie und lachte sie aus. Aber Lisa hatte keine Angst. Sie sagte- in ihren Traum- das sie Wodans Freundin war. Dann fing Lisa selber an zu wachsen, bis sie viel größer als Hans war. Sie griff ihn nun, immer noch ein Riese aber gegen sie ein Zwerg, und hielt ihn in ihrer Hand. Jetzt lachte Lisa Hans aus. Der weinte und flehte um Gnade, hilflos wie er jetzt in ihrer Hand festsaß. Lisa wusste, das sie mit ihn machen konnte, was immer sie wollte. Und das machte ihr glücklich.Mit einen Ruck öffnete Lisa ihre Augen. Der Traum war immer noch frisch in ihrem Gedächtnis. Ohne Zweifel, die Ursache lag in den Riesengeschichten, die sie gestern gelesen hatte. Aber ihr war irgendwie komisch zumute. Sie sah sich in Gedanken immer noch so groß, mit der kleine Hans in ihrer Hand.
Es war ein aufregender Gedanke. Ob das möglich wäre? Wodans Eltern waren ja schließlich auch Riesen. Schon gleich am nächsten Morgen, ohne erst zu essen, ging Lisa in die Dusche, sich auf den Weg ausziehend. Nun wusste sie, was sie sich wünschte.
Fortsetzung folgt
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Wodans Quelle
von Vaalser4
Anm. d. Autors: In dieser Geschichte gibt es Wachstum, Gewalt, Zertreten, Vore und eine Szene mit Stuhlgang. Diese habe ich weggelassen, wer sie haben will braucht mir zu schreiben und muss Volljährig sein. Es gibt keine Sexszene.
Die Geschichte spielt zum Grossteil in Köln. Die Hauptperson mag die Stadt nicht, und was über Köln gesagt wird ist ihre Meinung, nicht meine- ich mag Köln sehr. Wer aus Köln kommt und sich deswegen schnell beleidigt fühlt, sollte diese Geschichte dann auch nicht lesen.
Und ich verstehe, dass jene die sich nicht gut mit den Germanischen Glauben auskennen, manche Sachen zwar nicht ganz verstehen werden, aber der Riesinnen-Teil kann man auch ohne dieses Wissen folgen....
Der Prolog und erste drei Kapitel sind Hintergrund, ab Kapitel 4 geht es dann los.
Prolog:
Geduld. Es ist eine gute Eigenschaft. Wer sie hat, ist von den Göttern gesegnet. Ich habe Geduld gelernt. Obwohl ich nach meinen viel zu frühen Tod mehr als genug Zeit hatte, und deshalb buchstäblich ewig warten konnte, war ich ungeduldig. Uneingeschränkte Zeit macht einen nicht geduldiger, sondern unsicher. Vielleicht sogar verzweifelt, da der Moment worauf man wartet erst in Jahrtausende kommen kann.
Aber ich lernte, Geduld zu haben. Musste ich wohl, da ich den Ort, der ich geschworen hatte zu schützen, nicht verlassen konnte. Und jeden Tag erzählte ich mir die Geschichte die mich in dieser Lage gebracht hatte und den Grund war, weshalb ich geduldig warten musste.Ich war ein Priester. Ein Priester des Gottes Wodan. Der Vater von Alles. Der Wilde Jäger. Der Hauptgott der germanischen Stämme, Gott der Weisheit und des Krieges. Mein Volk, der Stamm der Ubii, betete Wodan an fürchtete ihn. Er konnte immer und überall mit sein magischer Speer namens Gungnir zuschlagen, und er wusste alles da ihn seine zwei Raben tagtäglich erzählten was auf Erden geschah.
Aber Wodan war auch ein Gott der die Menschen half. Ab und zu. Zum Beispiel mit der Quelle die er erschuf und segnete in der Nähe unseres Dorfes, Oppidum Ubiorum. Wodan gab der Quelle seine göttliche Kraft, die wir nutzen durften um unsere Probleme zu lösen. Aber erst musste der Hilfesuchende ein Opfer bringen um sicher zu sein, das der Ersuch um Hilfe auch aufrichtig war.Ein spezieller Priester wurde angestellt um diese Opfer und der Quelle zu betreuen. Wer sich einmal für den Pfad dieses Priesters entschieden hatte, konnte nicht mehr zurück. Man blieb Priester bis zum Tod oder Unfähigkeit. Sonst wurde der Priester getötet und die Göttin Hel erfreute sich über ein neuen Einwohner.
Ich war so ein Priester. Ich wollte den Gott dienen, aber es lief anders.
Eine neue Religion, aus einen Land weit im Süd-Osten stammend, verbreitete sich durch unsere Gebiete. Fanatische Missionare griffen den Geist unserer Leute an, und wo wir Feinde mit Schwert und Speer bekämpfen und besiegen konnten, waren wir gegen diese Art von Kriegsführung machtlos. Der neue Glauben fasste schnell Wurzel und verbreitete sich immer weiter. Stammeshäupter und Kriegsherren, einer nach den anderen, konvertierten und zwangen ihre Untergebenen das gleiche zu tun.
Wo die Worte versagten, sprachen die Waffen. Jene, die sich weigerten zu konvertieren, wurden von den Anhängern der neuen Religion im Kampf getötet. Da diese schon in der Überzahl waren, ging das ohne Probleme. Bürgerkrieg tobte Jahrelang über mein Land.
Hatten die Götter uns verlassen? Waren die Kriegsgötter machtlos? Unsere Armeen fielen, unsere Leute konvertierten in Scharen und unsere heiligen Haine wurden zerstört oder umgewandelt in Glaubensorte der neuen Religion. Und schon bald nahm man auch mich gefangen und zwang mich, zu konvertieren.Aber ich weigerte mich, mein Glauben auf zu geben. Sogar als mir mit den Tod auf den Scheiterhaufen drohte. Dann übergab man mich tatsächlich den Flammen. Ich starb einen qualvollen Tod.
Mit mein letzen Atem verfluchte ich die Anhänger der neuen Religion und schwor, dass eines Tages die Rache kommen würde.
Dann starb ich.
Aber die Walküren brachten mich nicht nach Walhalla. Stattdessen kam eine einzige Walküre und teilte mir mit, dass die Götter wollten das ich mein Schwur erfüllte und Rache nahm. Rache für was die neue Religion mich, unser Volk und die Götter selbst angetan hatte. Ich, ein Geist jetzt, musste wohl oder übel warten bis ich die Rache nehmen konnte, und nur dann konnte ich Walhalla betreten als Held. Aber zuerst musste jemand das Opfer bringen um die Kräfte der Quelle zu aktivieren.
Die Quelle war allerdings verlassen, aber nicht umgewandelt oder zerstört, und innerhalb ein paar Generationen vergessen. Das unbeaufsichtigte Wasser sickerte in den Boden, wo es blieb. Die Erde bedeckte es, danach wuchsen Pflanzen darüber. Zuerst nur Unkraut, danach Sprösslinge die zu majestätischen Bäume heran wuchsen. Wo ich einst die Rituale Wodans vollzog, entstand ein Wald.
Da ich an der Quelle gebunden war, konnte ich mich nicht weit davon entfernen, aber weit genug um zu sehen was die Zukunft brachte als ich Jahrhunderte lang wartete.
Das Dorf blühte, meistens jedenfalls, als die Jahre kamen und gingen. Mächtige Reiche entstanden und vergingen wieder, neue Waffen und Technologien wurden entwickelt. Ich werde nie die Einführung des Schiesspulvers vergessen, das einen schnellen Tod brachte und Waffen grollen ließ wie der Donner Donars. Und ich erinnere mich an die Dampfmaschine die Wagen aus Metall schneller und stärker machte wie das schnellste Pferd oder der stärkste Ochse. Es war diese "Eisenbahn" die mich hoffen ließ auf die Ankunft des Tages der Rache, da der mittlerweile schon alte Wald endlich gerodet wurde um Platz für eine Eisenbahnlinie zu schaffen. Aber ich hatte mich zu früh gefreut. Es kam immer noch keiner der das richtige Opfer brachte.
Oppidum Ubiorum, unser Dorf das inzwischen "Köln" genannt wurde, war zu einer Stadt geworden so groß wie ich es noch nie gesehen hatte. Das Land meines Volkes, über Zeit mehrere Male vereint und wieder zersplittert, war wieder vereint und hieß nun "Deutschland". Interessant all diese neuen Erfindungen, aber das Feuer der Rache brannte immer noch in mir, und ich sehnte mich nach Walhalla, Dampfspuckende Züge, Fluggeräte und Radios oder nicht.
Ein paar Jahrzehnte später wurde die Eisenbahn zerstört in einen Krieg so heftig das sogar die Kriegsgötter Tyr und Donar davor gezittert hätten. Dann lag das Land ein paar weitere Jahrzehnte brach, bis endlich meine Chance kam. Die immer größer werdende Stadt brauchte mehr Häuser. Und das Terrain der Quelle wurde ausgewählt, um diese darauf zu bauen. Die zuständigen Architekten entdeckten die Gewässer in den Boden und entschlossen, dass man es als billige Quelle verwenden konnte.
Bald, sehr bald, wird ein Bewohner der Häuser das Opfer bringen. Die Kräfte der Quellen sind erhalten geblieben. Ich werde sie aktivieren, und ihn oder ihr als Racheinstrument einsetzen. Endlich ist meine Stunde gekommen! Meine Rache kommt!Kapitel 1
Alles hatte so schön angefangen für Lisa. Vor etwa ein halbes Jahr hatte sie einen netten, jungen Mann namens Hans auf einer Party kennengelernt, ein gutaussehender, 23-Jähriger Buchhalter. Er war ihr gleich sympathisch. Mehr als das, Lisa fühlte sich zu ihn hingezogen und dieses Gefühl schien er auch für sie zu haben. Nach ein paar Dates waren sie schon ein Paar. Da sie in der Nähe ihrer Liebe sein wollte, entschloss sich Lisa ihren Heimatort Eschweiler zu verlassen und nach Köln zu ziehen, wo Hans wohnte. Die Stadt mit ihre über eine Million Einwohner war ganz anders als Lisas Wohnort. Viel mehr Geschäfte, Klubs und Kneipen, aber auch mehr Verkehr, Obdachlose und Bettler, größere Entfernungen zwischen zwei Orte und lauter. Die 22-Jährige hatte große Städte nie so richtig gemocht, aber sie fand es wichtiger, dicht an die Liebe ihres Lebens zu wohnen. Auch wenn der Umzug nach Köln fast ihr ganzes gespartes Geld gekostet hatte und sie weiter niemanden in Köln kannte.
Aber zwei Wochen nachdem sie in ein kleines Apartment in ein neu gebautes Viertel gezogen war, wurde ihr klar in was für eine Person sie sich verliebt hatte. Eine jener Typen die nicht mit eine Freundin zufrieden waren, aber mindestens drei oder vier brauchten.Gleichzeitig....
Hans hatte Freundinnen ins ganze Land, die er regelmäßig sah und, naja, das tat was man dann halt so macht.
Als Lisa Hans damit konfrontierte, grinste er nur, zuckte mit den Achseln und sagte ihr dass er nun mal seine Bedürfnisse hatte.
"Das ist, wer ich bin. Ein Don Juan. Nimm' mich oder nicht," meinte er nur, als ob ihn Lisa eigentlich egal war.
"Ich ben ne Räuber, ich kann nit treu sin", sang er breit lächelnd, wie im Lied der Kölner Band "die Höhner". Hans war in Köln geboren, aufgewachsen und stolz darauf, deshalb kannte er fast alle Kölner Lieder.
Lisa war wütend. Nicht nur weil Hans untreu war und keine Rücksicht auf ihre Gefühle nahm, sondern weil er sich auch noch lustig darüber machte. Sie verlangte das er mit den anderen Schluss machte, aber er lachte nur.
Zwei Tage später, Lisa hatte nur noch gemotzt, gejammert und geschimpft, machte Hans Schluss mit ihr. Er meinte, sie wäre eine lästige, egoistische Bitch die es nicht ertragen konnte das sie nicht die einigste Frau in sein Leben war. Und er verließ sie, lachend um ihr Gefluche, Drohungen, Tränen und Gejammer.Lisas Herz war gebrochen. Sie blieb an jenen Tag im Bett und weinte nur. Sie hasste Hans. Sie hasste die Zeit, die sie zusammen verbracht hatten, sein Gesicht, seine Art zu reden, seine Interessen, ja, alles hasste sie. Und die Stadt. Die hasste sie auch. Das Leben war Scheiße. Köln war Scheiße. Sie war hier, in einer Stadt die ihr vollkommen kalt ließ, alleine und betrogen. Das Leben war Scheiße.
Und zurück nach Eschweiler ziehen ging auch nicht. Der Umzug nach Köln hatte schon genug gekostet, und als 22-Jährige mit nichts anderes als Realschulabschluss und Erfahrung als Kassiererin im Supermarkt konnte sie auch nicht schnell an das Geld dafür herankommen. Also musste sie, die traurigste Person der Welt, wohl in einer -ihrer Meinung nach- viel zu großen Stadt bleiben.
So mies fühlte Lisa sich immer noch am Tag danach, als sie widerwillig aufstand und ein kleines Frühstück ass. Sie hatte kein Hunger. Sie war frustriert und traurig. Nach dem Frühstück zog sie sich aus und ging sich duschen.
Unter das warme Wasser, Lisa saß auf die Fliessen, fing Lisa wieder an zu weinen. Sie fühlte sich so verletzt, so angepisst. Ihre Tränen vermischten sich mit das Wasser und spülten in den Abfluss. Nach etwa einer Minute, merkte sie etwas das sie ablenkte, traurig wie sie war.Etwas komisches geschah.
Fortsetzung folgt
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Ja, ich glaube, ich habe mal andere Foto's gesehen wo sie drauf stand, aber ich kann mich nicht erinnern, wo. Weiss vielleicht jemand hier ihren Namen?
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Woher kommt das Foto des Vollbusigen Mädels? Die darauf angegebene Seite Rackrater.com gibt es nicht mehr...
