Beiträge von Vaalser4

Update \/ Wartung ist abgeschlossen....

    Danke! Bald gibt es wieder ein paar Bilder ;)

    Ok, hier sind die Files in ZIP Format. Einfach auspacken und einfügen wo die anderen Mods ebenfalls installiert sind (bei mir c:/Programme(x86)/Steam/SteamApps/Common/Skyrim/Data).

    Traxa hat Level 24, eine Beihändige Axt aus "Ebony" (ich habe das Deutsche Wort nicht finden können), ist unsterblich und wartet in der "Beflaggte Mähre" in Weisslauf.

    Sie tötet die Feinde in der Regel schneller als man die Waffe ziehen kann. :P

    Ab und zu kann es sein, dass sie nicht da ist, warum weiss ich nicht. Einfach die beiden Files nochmals installieren und erneut versuchen kann helfen.

    Aber nochmal, ich weiss nicht, ob es auch in der Deutschen Version klappt.

    Hier ein paar Bilder von Traxa, die Riesin meiner letzten Geschichte als NPC in Skyrim :D

    Sie ist 3,6 Mal grösser als der Durchschnittsmensch, also etwa 6,30m. Etwas kleiner als in der Geschichte, aber sonst würde sie sich überall festhaken, vor allem im Dungeon.

    Wer will, kann ich die Files zuschicken, dann könnt ihr auch mal mit Traxa an euerer Seite spielen.

    Allerdings habe ich das Spiel auf Englisch und weiss deshalb nicht, ob es auch klappt mit der Deutschen Version.

    Es ist ein biologisches Problem. Zwar ist, wie gesagt, die DNS der Menschen und Riesen sich sehr ähnlich, aber für gemeinsame Nachkommen reicht es dann doch nicht.

    Und Traxa liest die Zeitung. Ich wollte ursprünglich ein paar Absätze schreiben über wie sie die tagtäglichen Sachen meistert, wie Zeitunglesen, habe mich dann doch dagegen entschieden.
    Die Zeitung liest sie digital. Mit einen auf der Rieseninsel hergestellten, ihrer Grösse angepassten Computer mit Internet und dementsprechent grossen Monitor. Tja, und wenn sie dann liest wie ein "Hermann" von einer Riesinnen-Freundin schreibt, die einen Schrottplatz hat usw... und der Dok ihm rädt die Beziehung zu beenden, dann weiss sie, wie der Hase läuft. Über Hermanns Schicksal sei der Mantel des Schweigens gelegt.

    Dr. Brücke sah auf. Er blinzelte ein paar Mal, als er im Kopfkino sah wie eine 13 Meter große Frau neben ein Mann normaler Größe lag. Er sah wie die schlafende, kolossale Gestalt sich langsam umdrehte, wie ihr gewaltiger Körper den Mann verdunkelte und ihn schließlich bedeckte. Ein sanftes "KRUNCH" und der Kerl war nicht mehr. Er schüttelte angeekelt den Kopf. Was für ein entsetzlicher Gedanke!
    Er nahm noch einen Schluck Tee und las den Rest des Briefes.


    "Jetzt wo ich alles über meine Freundin geschrieben habe, möchte ich ihnen meine Frage stellen. Das Problem ist folgendes.
    Ich liebe Traxa, sie ist wunderbar und schön. Aber ich weiß nicht, ob wir ein Paar bleiben sollten. Ja, wir wissen das wir keine Kinder bekommen können, das ist ja unmöglich für einen Menschen und ein Riese.
    Und ich kann nicht zu ihr ziehen, sie nicht zu mir. Die Kommentare die wir immer hören müssen auf der Straße machen mich krank, und ich hasse es, dass sie ihr Essen immer selbst bezahlen muss, wenn wir schon mal in ein Restaurant gehen. Und dann noch die Tatsache das ich ihr ebenfalls keine Klamotten kaufen kann, die kommen entweder von Brechia oder werden speziell hergestellt, schweineteuer.


    Ich liebe sie. Und sie liebt mich. Aber bitte, können sie mir ihren Rat geben über unser Verhältnis?


    Liebe Grüße,


    Hermann"


    Dr. Brücke dachte einen Moment nach. Was konnte er diesen jungen Mann für einen Rat geben? Er ignorierte die anderen Briefe, lehnte sich zurück und schloss die Augen. Nach etwa fünf Minuten stand er auf und schrieb am Computer seine Antwort:


    Lieber Hermann,


    Wie du mehr als einmal in deinen -ausführlichen- Brief geschrieben hast, ist dein Verhältnis mit der Riesin Traxa anstrengend für dich. Du kannst nicht spazieren oder Einkaufen gehen ohne ungewollte Aufmerksamkeit zu erregen. Urlaube können in Desaster enden. Es ist gefährlich neben ihr zu schlafen. Obwohl ich deine Liebe zu ihr durchaus nachvollziehen kann, ist es so gut wie unmöglich für einen Menschen um ein solches Verhältnis mit einer Riesin zu haben. Es ehrt deine Freundin das sie sich so gut in unsere Gesellschaft eingearbeitet hat, aber eine Beziehung zu einen Menschen, das geht leider nicht.
    Mein Rat ist dann auch die Beziehung zu beenden. Sage ihr, auf eine respektvolle Art, mit welche Probleme du konfrontierst wirst mit ihr und mache Traxa klar das, obwohl du sie liebst, manche Dinge nun mal nicht sein sollten.


    Alles Gute,


    Dr. Brücke."


    Den -stark gekürzten- Brief und Dr. Brückes Antwort standen zwei Tage später in der Zeitung.


    Etwa eine Woche später saß Dr. Brücke wieder in sein Arbeitszimmer und nahm seine Post durch. Er hatte Hermann und Traxa schon vergessen.


    Zuerst fiel im die plötzliche Dunkelheit draußen nicht auf. Er hatte wohl unbewusst gedacht, dass Wolken vor die Sonne geschoben waren. Aber als er ein lautes Krachen hörte, sprang er auf und drehte sich zum Fenster. Er sah ein riesiger Fuß auf die Überbleibsel seiner Birke stehen.


    Ein Fuß in ein Metallstiefel.


    Ehe der erstarrte Doktor das Bild verarbeitet hatte, zersplitterte eine große Hand, in ein Metallhandschuh, das Fensterglas und griff ihn.
    Er wurde durch das zerstörte Fenster gezogen und hoch in die Luft gehoben. Dr. Brücke sah in das Gesicht einer jungen Frau. Er erkannte es gleich. Es war Traxa.


    Sie sah ihn wütend und mit Tränen in den Augen an.


    "Du verfluchter Bastard," geiferte sie. "Du hast mein Freund dazu gebracht mich zu verlassen! Du hast mein Herz gebrochen! Du Hund! Mit dein Pseudo-Wissenschaftlicher Müll! Er will mich nicht mehr sehen, sagte er. Es wäre nicht möglich eine Liebesbeziehung mit mir zu haben, meinte er. Alles wegen deiner dummen Antwort in der Zeitung! Du Idiot! Na warte, Freundchen!"


    Traxa ließ ihn in ihre andere Hand, wo sie keinen Metallhandschuh trug, fallen. Dr. Brücke spürte wie sich ihr Griff um sein Brustkorb so fest um ihn schloss, das er glaubte, seine Eingeweide würden zerquetscht werden. Er wollte etwas sagen, seine Antwort erklären, konnte aber nicht reden. Diese Riesin, dieses fast 13 Meter große Ungetüm, hielt ihn so kräftig fest das er nur krächzen konnte.


    Er wurde vor ihr Gesicht gebracht. "Hast du "Krieg der Sterne VI, die Rückkehr der Jedi Ritter" gesehen?" fragte Traxa. "Kannst du dich an die Szene mit diese Kreatur, den Rancor, erinnern, als sie den Ork-ähnlichen Wächter fraß?"


    Dr. Brücke konnte nur nicken.


    "Gut," sagte Traxa uns grinste teuflisch.


    Und mit eine schnelle Bewegung steckte sie Dr. Brückes Kopf in ihrem Mund und biss ihn ab. Sein Genick knackte als ihre Zähne, so groß wie eine große Streichholzschachtel, es durchtrennten. Traxa kaute und schluckte. Es schmeckte nach Schinken.
    Sie öffnete die Hand und riss die Kleider vom enthaupteten Körper. Traxa schmiss sie weg, drehte den Körper um und biss beide Beine ab. Sie zerkaute das Fleisch und Knochen zu einen sanften Brei.
    Ein weiterer Bissen. Und noch einen. Sie fraß den Doktor langsam auf. Herz und Lungen, Magen und Leber. Alles wurde zwischen ihre Zähne, stark wie Mühlsteine, zermalmt.


    Traxa hob einen Arm auf bis zum Ende. Ohne ihre Finger zu benutzten um ihn in den Mund zu schieben, nur ihre Zunge, aß sie den Arm Stück vor Stück. Wie im erwähnten Film.


    Nachdem sie den Doktor verspeist hatte, leckte Traxa ihre Lippen und rieb sich den Bauch. Sie hatte noch nie zuvor einen Menschen gegessen, aber es hatte gut geschmeckt.


    "Du hättest Biologie statt Psychologie studieren sollen," murmelte sie. "Dann hättest du gewusst, mich nicht zu ärgern. Die Starken essen ja immer die Schwachen...".


    Und dann ging sie.


    ENDE

    So ich habe nun einige Kapitel am Stück gelesen und werde sie "einzeln" kommentieren.

    Am Abriss durch Traxa habe ich nur Eines zu bemängeln: "Traxa ist nicht übermäßig muskulös" und dann heißt es hier plötzlich "basketballgroßer Bizeps" ?
    Das passt nicht zueinander...

    An ihren Urlaubsorten hat die Gute nur einmal irreperablen Schaden angerichtet (insofern sie den Turm Pisas nicht meterweit durch die Gegend gedrückt hat)
    Dieser Turm ist nämlich nicht bloß nicht lotrecht gebaut; sondern sein Fundament falsch gesetzt: Er steht zu Hälfe auf einem Mauerwerk gefasstem Betonboden, zur Anderen auf humusgedecktem Sand - das Teil kippt also ganz von selbst - etwa alle 3 Jahre muss "der Schiefe" sogar per Kran begradigt werden damit daraus nicht "der letzendlich doch Umgekippte" wird...

    Beim neuesten Abschnitt stört mich wieder die Diskrepanz zwischen Traxas "nicht übermäßiger Muskulösität" und ihren näher beschriebenem Bizeps.
    Wie du die angekündigte Giga-Szene eingebracht hast finde ich allerdings grandios!
    Eine als Riesin Geborene mit Makrophilie - das ist so simpel, dass schon wieder genial ist.

    Na, ich habe nirgens geschrieben das Traxa nicht übermäßig muskulös sei. Sondern dass ihre Muskeln "...zwar nicht so übertrieben ausgeprägt (sind) wie bei manch einer Bodybuilderin, aber schön geformt..." Das will nicht heissen, dass sie keine muskulöse Frau ist. Was ich damit meine ist bloss das Traxa keine so sichtbare, deutlich abgezeignete Muskeln hat wie bei manche professionelle Bodybuilderinnen. Mann sieht zwar das sie stark ist bzw. dicke Arme und Beine hat, aber erst, wenn Traxa ihre Muskeln anspannt, sieht man sie in voller Pracht.
    Und was Pisa angeht, ich weiss. Aber wenn Supermann das in ein Film kann, oder mittles Zauberkraft in der alten Serie "Bewitched" , muss Traxa das doch auch können? ;)

    Dr. Brücke ließ den Brief fallen. Das wurde ja immer verrückter. Ja, er konnte sich an die Zeitungsartikel über sowohl Kopenhagen als Pisa erinnern. Das war also die Riesin die dafür verantwortlich war. Und jetzt musste er lesen das sie als Hobby Gewichtheben hatte? Kein Wunder das sie solche riesige Muskeln hatte, womit sie eine Mauer zerstören und einen Turm bewegen konnte. Er schüttelte den Kopf als er den Brief wieder aufhob und weiter las.


    "Wie sie vielleicht schon wissen, machen die Riesen vielerlei Sport, dürfen allerdings nicht gegen Menschen antreten. Die Gründe dafür liegen ja auf der Hand. Es gibt nur ein paar Ausnahmen, wie Tauchen oder Eiskunstlauf. Aber in den meisten Sportarten, wie z. B. Leichtathletik, würden sie uns ja problemlos schlagen.

    Um von Boxen, Ringen oder Gewichtheben mal zu schweigen.

    Nun, Traxa macht selber Gewichtheben und ab und zu ein wenig Bodybuilding. Es ist großartig zu sehen wie sie viele Tonnen Metall über den Kopf stemmt, immer und immer wieder.
    Sie benutzt rostige, abgedankte Wagons die sie von der Bahn bekommt als Gewichte. Sie füllt die Zugteile mit Steinbrocken um ihre Beine damit zu trainieren. Außerdem hat sie ein riesiger Flaschenzug gebaut mit an der einen Seite einen Behälter für Braunkohle, gefüllt mit Schutt, für Beinübungen. Seilhüpfen macht sie auch gern, mit einer Kette eines Baukrans. Sie sagt das es ihr Fit hält und hilft, den Job besser zu machen.

    Ich habe ein paar Mal gesehen wie stark sie ist. Sie kann eine Stahlstange, 25 Zentimeter dick, in jeden Buchstaben des Alphabets umbiegen wie wir eine Büroklammer. Zehn Meter große Bäume reißt sie wie Tulpen aus den Boden. Und sie hat einmal €1000 gewonnen bei einer Wette, nämlich das sie ein Schlepper das Wegfahren fünf Minuten lang verhindern konnte indem sie ihn an einer Kette festhielt- mit einer Hand!

    Nicht, das meine Freundin mit ihrer Kraft angibt, nein, sie ist sehr bescheiden. Deshalb weiß ich bis heute immer noch nicht ob das was manche ihrer Freundinnen behaupten, das sie ein Motorrad mit einer Hand wie eine Getränkedose zerdrücken kann, stimmt. Traxa sagt nichts.

    Wie ich schon schrieb, sie ist für einer Riesin durchschnittlich groß. Obwohl sie mit ihrer Größe zufrieden ist, hat sie so etwas wie ein Riesinnen-Fetisch. Riesig im Vergleich zu ihr. Sie erzählt mir oft von ihre Fantasien, die ich mit ihnen teilen möchte.

    Traxa fantasiert gerne das sie nicht weniger als zehn Kilometer groß ist. Zehn Kilometer! Können Sie sich das vorstellen? Eine zehn Kilometer große Frau die über den europäischen Kontinent stampft! Städte würden zerstört sein bevor sie sie erreicht, dank die Beben ihrer Schritte- stärker als das stärkste Erdbeben. Große Bauwerke wie der Eiffelturm oder der Berliner Fernsehmast kämen ihr kaum bis zum Knöchel. Sie könnte sie aus der Erde reißen und bequem in der Tasche stecken.
    Nichts könnte ihr aufhalten, nichts festhalten. Eine zehn Kilometer große Riesin schreitet einfach über jedes Hindernis hinweg, dass die Menschen ihr im Weg stellen. Oder sie tritt einfach darauf, inklusive die Menschen. Mit ihre etwa einen Kilometer langen Füssen zertritt sie sowohl Mensch als Riese, beide so groß wie Milben für sie, zu Tausende.
    Traxa, so hat sie mir schon oft erzählt, würde dann ihren Arm, etwa vier Kilometer lang, unter einer Stadt hindurch graben. Wenn sie dann ihren Bizeps anspannt, würde dieser einen neuen Hügel formen und den Boden hochheben, inklusive die Stadt darauf. Alle Gebäude kollabierten dann und fielen in Stücke den riesigen Bizeps herunter.

    Aber Traxa versichert mir das es bloß eine ihrer Fantasien ist. Sie würde lieber keine böse Riesin sein. Sie ist ja eine liebe Person und das bleibt sie auch wenn sie so groß ist. Traxa träumt zwar davon, ganze Städte zu zermalmen, aber nur wenn da keiner mehr wohnt und sie entfernt werden müssen. Und auch sonst wäre sie jedem eine Hilfe.

    Einen Orkan oder Tornado der die Menschheit bedroht? Traxa würde tief Luft holen und den tödlichen Wind einfach einatmen. Ausbrechende Vulkane? Kein Problem für Traxa, vor allem wenn ihre Blase voll ist. Und da Wale so groß wie Anschovis für sie wären, könnte sie die gestrandeten Exemplare einfach ins Meer zurück werfen. Eine Gebirgskette im Weg? Traxa zerkrümelt sie in ihren starken Händen.

    Meine Freundin hat sich sogar einen Job ausgedacht, den sie haben würde wenn sie so groß wäre. Eigentümerin eines Windmühlenparks. Sie blies dann ein paar Stunden am Tag gegen hunderte, vielleicht sogar tausende Windmühlen und generierte so genug Energie für eine ganze Stadt, die Industrie mitgerechnet.

    Aber das sind alles nur Fantasien, da eine so große Kreatur ja nicht existieren kann. Traxa mag es jedoch, davon zu träumen.

    Obwohl die Riesen-Insel, Brechia, oft von (menschliche) Touristen besucht wird, wollte Traxa mehr als nur eine Ferienliebe. Klar, bevor sie ging hatte sie schon mehrere menschliche Liebhaber gehabt. Und sie ging auch einmal mit einem Riesen, der allerdings nur 6 Meter groß war.

    Er litt an Zwergwuchs.

    Es hat sie nicht befriedigt. Der Zwergriese war immer noch zu groß für ihren Geschmack, und die meisten Touristen waren eh nur an Sex interessiert. Nachdem sie wieder abgezogen waren, hörte Traxa nie wieder was von ihnen.

    Schade, dass sie unabsichtlich den einzigen Mann, der etwas für sie fühlte, getötet hat. Das kam so. Nachdem sie Sex miteinander gehabt hatten, schliefen beide nebeneinander gelegen ein. Auf den Steinboden, da die Riesen weder Bett noch Matratze benutzen. Der Mann lehnte sich gegen ihren Rücken, der (das weiß ich aus eigener Erfahrung) sich wie eine sanfte, warme Mauer anfühlt, und pennte ein. Traxa auch. Aber nach einer Weile drehte sie sich im Schlaf um und zerquetschte den armen Kerl unter ihre sechzehn Tonnen. Es war kein schönes Erwachen für sie, um es mal milde auszudrücken.
    Deshalb, wegen dieser "Erfahrung", schlafen wir immer getrennt wenn ich bei ihr bin. Und zum Glück sieht das Gesetz von Brechia so etwas als "Unfall" und wurde sie nicht verurteilt."

    Fortsetzung folgt

    "Traxa möchte gerne einen Plattenpanzer haben, damit sie sich mit ihrem ganzen Körper auf ein Haus stürzen und es so auf einmal völlig zerstören kann. Oder sie zerbröselt es indem sie sich einfach darauf setzt. Sie glaubt, es wäre ein wunderbares Gefühl, wenn so ein kleines Gebäude unter ihren Hintern und Gewicht nachgibt. Es wäre großartig so durch die Mauern zu brechen und alles unter ihre riesige Masse zu plätten. Das wäre eine aufregende Erfahrung von Macht. Denkt sie jedenfalls.

    Ach ja, das erinnert mich daran. Sie hat es einmal tatsächlich versucht, sich auf ein für den Abriss bestimmtes Haus zu setzen. Sie trug nur einen Overall aus Jeansstoff. Ja, das Haus gab unter ihrem Gewicht nach. Aber es war keine großartige Erfahrung. Der Stoff ihres Overalls war hier und da zerrissen und Traxa selber hatte sich an mehreren Stellen gekratzt und geschnitten. Zerbrochener Stein kann sogar die Haut eines Riesen aufreißen, die, wie sie vielleicht wissen, etwa anderthalb Zentimeter dick ist. Schade, dass sie bis jetzt keine Firma gefunden hat, die einen Plattenpanzer in ihrer Größe herstellen will.

    Nun, obwohl es sich so liest, als ob meine Freundin das Zerstören liebt, ist das nicht der Fall. Sie ist eine ganz liebe und nette Person. Sie spendet z. B. jedes halbes Jahr Blut, und das sind jedes mal etwa 15 Liter. Ja, das Blut eines Riesen und Menschen ist kompatibel, unsere DNS ist sich ja ähnlicher als die eines Menschen und Bonobo-Affen.

    Und dann ist da noch diese Geschichte mit dem Grizzlybären, der vor ein paar Monate aus den Lübecker Zoo ausgebrochen war. Man gab die Einwohner den dringenden Rat, zu Hause zu bleiben während Polizei und Jäger das gefährliche Tier suchten. Aber Traxa ging gleich selber mit jagen, völlig freiwillig. Und in der Tat fand sie das Tier, schnappte es beim Fell im Nacken und trug es wie eine ungehorsame Hundewelpe zurück zum Zoo. Der Bär schlug wild mit den Pfoten um sich herum und brüllte, aber Traxa konnte er nichts anhaben.
    Das war schon ein Anblick. Der Bär, groß und schwer, sah aus wie ein Meerschweinchen im Vergleich zu ihr und baumelte harmlos 5 Meter in der Luft. Traxa konnte das 550 kg schwere Tier mit einer Hand ohne Probleme tragen. Als Traxa ihm dann zurück im Käfig setzte, drehte der Grizzlybär sich brüllend zu ihr um, als ob er sie angreifen wollte. Aber als meine Freundin mit den Fuß auf den Boden stampfte und "PSSCHT" machte, rannte er schnell in seiner Höhle.

    Sie war die Heldin des Tages.

    So ist Traxa eine respektierte Person. Na ja, bei den meisten von uns, denn wie erfolgreich und nett sie auch sein mag, es kann ja immer was passieren. Und das hat es auch.

    Voriges Jahr fuhren Traxa und ich im Urlaub, von Lübeck nach Kopenhagen. Wir fuhren mit der Bahn, denn es ist ja klar das sie nicht das Auto oder Flugzeug nehmen kann. Und nach Dänemark laufen ist sogar für sie zu weit. Ein großes Schiff wäre auch noch eine Möglichkeit, aber da Traxa entweder an Deck oder im Frachtraum bleiben müsste, zieht sie der Bahn vor. Das ist zwar auch nicht ideal, denn sie muss ein ganzer Viehwagon mieten, aber es ist machbar.
    Wie dem auch sei, es war ein dreitägiger Urlaub. Die ersten zwei Tagen vergingen ohne Zwischenfälle. Ja, sie zog wieder viel Aufmerksamkeit auf sich, aber da die meisten Kommentare auf Dänisch waren, konnten wir sie eh nicht verstehen und deshalb kümmerte uns das nicht. Und das es regnete war auch nicht so schlimm. Aber am dritten Tag, als wir die Statue der kleinen Meerjungfrau besuchten, passierte es.

    Traxa wollte ein Foto von der kleinen Meerjungfrau, mit sie selber daneben gekniet.

    Wie sie vielleicht wissen, ist die Bronzefigur, das Wahrzeichen von Kopenhagen, ziemlich klein, sie ist etwa 90 Zentimeter hoch. Also können sie sich vorstellen wie sie aussieht neben eine fast 13 Meter großen Frau. Was sie auch noch wissen sollten ist das es keine Zäune oder sonstiges gibt um die Statue gegen Touristen oder Vandale zu schützten. Sie steht frei am Flussufer der Langelinie Promenade, und wird nur von Felsen umgeben, wodurch sie schwer zu erreichen ist.

    Für Menschen.

    Für Traxa war es kein Problem, sie war in zwei Schritte neben der Statue. Das Foto wurde gemacht (eine Gruppe japanischer Touristen fotografierten Traxa ebenfalls enthusiastisch) und meine Freundin wollte zurück zum Ufer gehen als sie ausrutschte über einen der Felsen, der nass und glatt war vom Regen. Sie verlor ihr Gleichgewicht und viel rückwärts hin.

    Mitten auf der Statue.

    Die kleine Meerjungfrau ist schon öfters mal das Ziel gewesen von Vandalismus. Man hat sie z. B. ins Wasser geworfen, den Kopf abgeschlagen oder mit Farbe bekleckert. Schlimm, aber man konnte das alles relativ schnell wieder renovieren. Aber durch Traxa's Sturz war sie völlig zerstört. Sogar die Betonfüllung war keine Partie gegen Traxa's Masse. Als sie aufstand, ihr Rücken schmerzte sehr, konnte man in der Figur keine Meerjungfrau mehr erkennen. Sie sah eher aus wie ein Plattfisch.

    Die Dänen waren nicht froh, um es mal milde auszudrücken.

    Traxa's Vorschlag, die Statue um zu benennen in "die platte Meerjungfrau" half auch nicht gerade. Und da die Versicherung aus irgendeinen Grund die Renovierung nicht zahlen wollte, musste Traxa alles aus eigener Tasche bezahlen. Es dauerte ein ganzes Jahr, sogar mit ihrem Einkommen, bis sie die Raten der Renovierungskosten bezahlt hatte.

    Und noch etwas. Vor ein paar Monate gingen wir nach Italien. Pisa um genau zu sein. Ich werde auch nicht über die Aufmerksamkeit die sie da auf sich zog schreiben, das können sie sich mittlerweile schon denken. Nein, worum es sich geht ist das Traxa immer noch ein paar Sachen über uns Menschen nicht ganz versteht. Wie der Humor.

    Sie kennen doch die Fotos von Touristen, die den Finger oder Fuß angeblich gegen den Schiefen Turm halten, nicht? Traxa wollte auch so ein Foto, aber im Gegensatz zu den Touristen die dann etwa 100 Meter vom Turm entfernt stehen, stellte sie sich einfach daneben. Traxa glaubte, dass es so sein musste. Sie hielt ihre Hand gegen den Turm, lehnte sich mit ihr volles Gewicht dagegen und drückte auch noch mit all ihrer Kraft gegen das weiße Gemäuer. Na, das Ergebnis haben sie sicher in der Zeitung gelesen.

    Der Schiefe Turm heißt jetzt der "Gerade Turm".

    Der Bürgermeister forderte uns auf, Pisa schleunigst zu verlassen.

    Ja, sie ist sehr stark. Sogar für jemand ihrer Größe. Traxa hat eine beeindruckende Muskelkraft entwickelt, dank ihres Jobs und ihr Hobby: Gewichtheben. Über Letzteres möchte ich ihnen jetzt erzählen."

    Fortsetzung folgt