Beiträge von Vaalser4

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    Kapitel 11


    Als Melissa aufwachte, blendete sie ein grelles Licht. Sie wollte sich mit ihre Hand schützen, aber die saß fest. Die andere auch. Sie war an Händen und Füssen festgebunden.

    Das Licht wurde gelöscht und Melissa sah, dass es eine Neonlampe war. Es dauerte ein paar Sekunden bis sie wusste, wo sie war. Im Zimmer, wo sie immer noch am Feldbett festgebunden lag.

    Eine bekannte Person erschien. Es war der seltsame Mann, der ihr entführt hatte, mit Kapuze und allem.

    Er sah die verwirrte Melissa grinsend an. Dann nahm er eine Zwischenablage und Kugelschreiber.

    "Nun, was hast du erlebt?" fragte er.

    Melissa, völlig verwirrt, erzählte ihn alles. Wie sie gewachsen war, auf ihr getreten hatte und Riverdale zerstörte. Wie sie als kilometergroße Riesin Atlanta vernichtet hatte. Und das sie das alles tat in einem halbbewussten Zustand. Aber jetzt konnte sie sich alles deutlich erinnern, sogar, wie sie halb betäubt herumgelaufen war.

    Der Mann schrieb alles fleißig auf, hörte sie genau zu und stellte über dies und das Fragen. Die Drogensüchtige antwortete, zu verwirrt um sich zu weigern oder trotzig zu sein. Nachdem sie fertig war, legte der Mann seine Sachen weg und stand auf.

    "OK, mein Test ist beendet. Ich werde dich zurückbringen wo du hergehörst," sagte er. "Sei froh, dass ich so ein netter Kerl bin, sonst hätte ich dich eine fatale Dosis Gift gespritzt und dein erbärmlicher Körper irgendwo im Fluss versenkt. Keiner vermisst jemanden wie du, also käme ich damit durch."

    Er grinste hämisch und fuhr fort:

    "Ich werde dir ein Betäubungsmittel spritzen und heute Nacht unter einer Brücke in Atlanta deponieren. Und um dir die Mühe zu sparen, es hat keinen Zweck, Anzeige zu erstatten. Keiner glaubt ein Junkie wie du, schon gar nicht die Bullen, die sicher noch den einen oder anderen Grund haben dich festzunehmen. Meine Droge wird verteilt werden und du kannst nichts dagegen tun."

    Ehe Melissa protestieren konnte, spritzte er ihr ein Betäubungsmittel und sie schlief wieder ein. Aber zuerst, bevor er sie sicherheitshalber festbinden und anschließend im Kofferraum nach Atlanta fahren würde und sie dort unter eine Brücke bei Nacht und Nebel zurückzulassen, nahm er wieder seine
    Zwischenablage. Er las nochmal schnell alles durch. Sie, Melissa, eine Riesin! Der Mann schüttelte den Kopf. Völlig bekloppt, dieses Mädel.

    Dann holte er einen Bogen Papier hervor, worauf eine vorgedruckte Liste mit möglichen Folgen und Nebenwirkungen, verursacht durch Drogen, standen. Er kreuzte ein Feld an.

    "Intensive Halluzinationen."



    ENDE

    Kapitel 10

    Dutzende Gebäude zertretend die dann wie Kartoffelchips knisterten, Abfluss- und U-Bahnsysteme zerstörend und Risse in der Erde verursachend worin ganze Häuserblocks verschwanden, lief die 12 Kilometer große Melissa durch Atlanta. Ihr Schlafplatz, die Brücke über den Proctor Creek, zerkrümelte als ihre Zehen sie berührten. Das Gebäude der Wohltätigkeitsorganisation wo sie ihre gratis Mahlzeiten bekam wurde unter ihrer Ferse geplättet, zusammen mit dem Obdachlosenheim.

    Sie wusste es nicht. Ihr vernebeltes Hirn wollte nur eins wissen: Wo kann ich Heroin beschaffen?

    Als sie das Lager einer Salzfabrik sah, dachte Melissa ihren Stoff gefunden zu haben. Eine der Mauern war, durch die Beben ihrer Schritte, eingestürzt, und das weiße Salz lag verschüttet auf den Boden. Melissa, weit von der Realität entfernt, hielt das weiße Pulver für Heroin. Sie kniete sich abermals hin, brach einen Schornstein der Fabrik ab und steckte ein Ende davon in ihrer Nase. Mit das andere Ende im Salz, schnupfte sie.
    Aber der Schornstein war innen dreckig und voller Ruß. Das kitzelte in ihrer Nase. Melissa hob ihren gewaltigen Kopf hoch, drehte ihn zur Seite und nieste.

    Wenn ihr Rülpser schon laut gewesen war, dann gab es kein Wort um die Lautstärke ihres Niesens zu beschreiben. Die Bauwerke, welche noch standen, schwankten gefährlich hin- und her, Fenster zerschellten zu tausende, Menschen ertaubten auf der Stelle. Bäume flogen umher, Auto machen Salto's, der Turm einer kleinen Kirche fiel in sich zusammen. Der gewaltige Schall und der Orkan ähnliche Windstoß wurde von riesigen Schleimmassen aus ihrer Nase gefolgt, die auf ganze Nachbarschaften klatschten. Ihr klebriges, ekliges Nasensekret erwischte unzählige Menschen. Wie eine Decke bedeckte den gelblichen Schleim aus der Nase der Süchtige hunderte von Menschen, die einen qualvollen Erstickungstod in ihr ekelhaftes Sekret starben. Schon wieder ein Beispiel ihrer Macht, obwohl dieses Mal nicht stillschweigend.

    Melissa bog sich vorüber und schnupfte wieder. Tonnen Salz verschwanden im Schornstein wie Staub in einen Staubsauger. Die Riesin bemerkte nicht, dass es gar kein Heroin war, sie schnupfte einfach weiter. Nach kurzer Zeit hatte sie sämtliches Salz des Depots zu sich genommen.
    Als das Salz alle war, sah sich Melissa, immer noch auf die Knie, um. Menschen flohen immer noch. Aus Melissas Sicht, sogar hingekniet, sah die Menschenmenge aus wie braunes Pulver, wie die Einwohner Riverdales, nur um einiges kleiner. Melissa rieb sich kurz die Nase und bog sich vorüber, wodurch ihr Schatten tausende verdunkelte. Sie steckte sich erneut den Schornstein in ihrer Nase, das anderen Ende über die Menschenmenge haltend, und schnupfte wieder.

    Menschen verschwanden. Sie wurden im Schornstein gesogen und anschließend in Melissas Nase. Dort würden sie entweder in der Schleimschicht ihrer Nase ersticken oder in ihre Luftröhre verhungern. Fliehen hatte keinen Zweck. Die Riesin war zu schnell, sie erwischte jeden mit ihrem Schornstein-Rohr und sogar die dickste Person konnte sich den gewaltigen Sog nicht widersetzen. Jeder, egal wie viel er oder sie wog, schoss in den Schornstein wie ein Staubkorn als sie von ihrem Einatmen erfasst wurden.

    Es war so surreal. Eine 12 Kilometer riesige Drogensüchtige, nackt und sich alles nicht richtig bewusst, saß hingekniet in einer Stadt, dessen Motto ("wieder auferstehen") auf ultimativer Art getestet wurde durch ihren Besuch, und schnupfte Menschen wie Heroin! Umgeben von den qualmenden, brennenden Ruinen Atlantas.

    Als Melissa befriedigt war, lächelte sie, streckte sich aus und legte sich hin. Jetzt bedeckte ihren langen, langen Körper fast ganz Altanta. Jener Stadtteil, wo sich ihre Füße befanden, konnte man sich nicht nähern wegen des abscheulichen Käsegestanks. Wo ihr Kopf lag war es nur marginal besser, da ihr öliges, fettiges Haar auch nicht gerade nach Rosen roch. Obwohl sie kurzes, lockiges Haar hatte, war es lang genug um ganze Gebäude zu umschlingen und sie aus den Boden zu reißen wenn sie sich in Schlaf umdrehte.

    Melissa war glücklich. Mit vollem Magen und ihre Portion Drogen intus, oder das, was sie für Drogen hielt, war es Zeit, zu schlafen. Wie so oft interessierte es Melissa nicht, wo sie schlief.
    Während ihre unglaubliche Masse alles unter sich zu solidem Stein zusammen presste, schloss die titanische Süchtige die Augen und schlief ein.


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 9


    Schon lange bevor die 12 Kilometer große, titanische Süchtige in Atlanta angekommen war hatte sie schon Schaden angerichtet. Die Beben ihrer Schritte ließen Gebäude ordentlich erzittern. Deshalb brachen Balkone ab und fielen herunter. Glas zersplitterte hier und da und Gemälde fielen von den Wänden. In der Stadt breitete sich Panik aus als am Horizont ein gigantischer Kopf, mit kurzes, lockiges Haar und ein verwittertes Gesicht, auftauchte.

    Gefolgt vom größten, gewaltigsten Körper der die Welt jemals gesehen hatte!

    Obwohl die hässliche Kreatur mager und kaum muskulös war, und so aussah als ob sie gerade aus ein Gefängnis kam in einem Land das die Menschenrechte nicht anerkannte, wussten die Einwohner Atlantas das dieses Ungetüm allmächtig war und nichts es aufhalten konnte.

    Die Angst der Menschen nahm mit der Intensität der Beben, welche die Schritte der Riesin verursachten, zu. Es war klar, das sie die Stadt betreten wollte. Das öffentliche Leben kam zum Stillstand, es zählte nur noch das blanke Überleben.

    Am Rande der Stadt angekommen, blieb Melissa plötzlich stehen. Sie fühlte etwas Irritierendes. Ohne Umschweifen setzte sie sich hin, wodurch ihr relativ kleiner Hintern ein ganzes Viertel einer Vorstadt Atlantas plättete. Die Titanin bog ein Knie, zog eine ihre dreckigen Füße zu sich und holte etwas zwischen ihre Zehen heraus.

    Es war der Atlanta Stone Mountain.

    Der große Granitfels, etwa 600 Meter hoch, war kaum mehr als ein kleines Stück Kies zwischen die Zehen der Riesin. Sie hatte drauf getreten und ihn so abgebrochen. Jetzt hielt sie das einstige Monument zwischen Daumen und Zeigefinger, ein stillschweigender Beweis ihrer Kraft und Macht. Die Süchtige sah es sich kurz an, dann zerrieb sie es zu Pulver. Einfach so. Ein riesiger Fels aus Granit, steinhart und imposant, wurde zwischen zwei enormen Finger wie ein Zuckerwürfel zerrieben.

    Melissa stand auf und lief in Atlanta hinein. Dutzende Häuserreihen, Wolkenkratzer, Autos und Bäume wurden unter ihren hässlichen, alles zermalmenden Füssen zertreten. Menschen verendeten zu Tausende, und keiner konnte hoffen die Riesin zu entkommen. Melissa sah zwar auf die Stadt herab, aber realisierte sich nicht, was sie tat. Diejenigen, die sich ihren Gesichtsausdruck etwas genauer ansahen, fiel auf das die Gigantin nach etwas suchte. Mit ihre dunkelbraunen Augen tastete sie den Boden ab, sich nicht darum scherend das sie das zertrat wonach sie nicht suchte. Und weil sie den Boden durchforschte lief sie langsam, was noch mehr zur Panik in der Stadt beitrug.

    Keiner wusste, dass Melissa Hunger hatte und nach etwas Essbares suchte, das jemanden auf den Boden geworfen hatte. Sie hatte oft gegessen was sie auf der Straße fand, deshalb.

    CRUSH! Ihren Fuß zerbrach eine reihe Wolkenkratzer wie trockene Äste.

    CRUNCH! Das war dann das High Museum of Art.

    Die Beben, verursacht durch ihre Schritte, ließen das Dach des Georgia Aquariums so stark zittern, das es seitwärts herunterrutsche. Man konnte jetzt das Innere sehen, wenn man von oben hinab sah.

    Wie Melissa.

    Die Drogensüchtige sah das Wasser, mit den vielen Fischen darin, glänzen. Aber ihr halb betäubtes Hirn machte was anderes daraus.

    Einen Topf Suppe.

    Melissa lächelte breit. Suppe, das war großartig! Sie bekam oftmals Suppe umsonst von der Wohltätigkeitsorganisation. Also dachte sie, dass da ihr Mittagessen stand. Melissa kniete sich hin. Ihre locker 3 Kilometer langen Waden plätteten das, was sie noch nicht zerstört hatte, während der Teil Atlantas hinter ihren Fußsohlen nun überschwemmt wurde mit den ekeligsten Fußgeruch den dessen Einwohner je gerochen hatten. Die wenigen Menschen die überlebt hatten dort fielen bewusstlos um, so schrecklich stanken ihre käsigen, verschwitzten Füssen. Sogar normalgross wäre Melissa's Fußgeruch als chemische Waffe zu gebrauchen, so abscheulich war er.

    Mit ihren hässlichen, 1.200 Meter langen Händen riss Melissa das Aquarium aus den Boden.

    "Juhuu!' rief sie, froh das sie etwas zu essen gefunden hatte.

    Die gigantische Abhängige brachte das Aquarium zu ihrem Mund und trank es leer. Die Menschen sahen entsetzt zu als sie Zeuge wurden wie die Giga- Riesin alles in sich hineinfließen ließ. Wie nichts schluckte sie die Fische lebendig zu hunderte herunter. Sogar die größten Fische, die Walhaie die locker sechsmal größer als ein Erwachsener Mensch waren, spülten ihren Schlund herab wie Erbsen oder Brotkrümel. Melissa verschlang alles gierig. Innerhalb einer Minute war das Aquarium leer. Sie hatte über 25 Millionen Liter Wasser getrunken!

    Melissa wischte sich die Lippen ab während sie aufstand. Sie glaubte das sie kalte Fischsuppe gegessen hatte, und hielt das salzige Meereswasser für Geschmacksverstärker.

    "BBBUURRPPP!!". Die Einwohner Atlantas traktierte sie auf den kräftigsten Rülpser aller Zeiten. Dessen trommelfellzerplatzende Lautstärke wurde nur übertrumpft von ihren brechreizerregenden Mundgeruch. Der Stank fast so schlimm wie der ihrer Schweißfüße. Melissa ein Stinkstiefel zu nennen wäre die Untertreibung des Jahrtausends.

    Die Riesin sah sich um. Sie war zwar satt, aber nicht zufrieden. Melissa brauchte wieder Drogen. Obwohl sie immer noch unter den Einfluss der Anada-Droge stand, brauchte sie Heroin. Und zwar jetzt. Also machte sie sich auf der Suche, sich nicht kümmernd oder sich bewusst was sie mit der Stadt unter ihren titanischen Füssen anstellte.


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 8


    Melissas Körper dehnte sich aus. Ihre schon Ehrfurcht erregenden Füße wurden größer, länger, breiter. Ihre Zehen bliesen sich auf wie riesige Ballons. Ihr Volumen nahm jede Sekunde zu, mit jedem Schritt der gigantische Süchtige. Jeder Fußabdruck den sie in der Erde hinterließ war nicht nur größer als der vorherige, sondern auch tiefer wegen ihre zunehmende Masse.

    Ihre dünnen Beine, voller Pickel und Narben, ragten immer höher gen Himmel, den mageren aber jetzt sehr imposanten Körper mitnehmend. Ihr Hintern blies sich auf, proportional zum Rest ihres Körpers. Der Brustkorb der Junkie breitete sich aus, wie ihre Brüste, Körbchengröße A im Verhältnis zu ihren Körper aber inzwischen größer als Wale. Allein schon ihre Nippel waren größer als die größten (künstliche) Brüste der Welt.

    Melissas Arme, voller Narben wegen der unzähligen Nadeleinstiche, wurden länger und dicker, und obwohl sie relativ dünne Arme hatte war sie nun stärker als ein ganzes Regiment Soldaten zusammen. Und sie wuchs immer noch.

    Ihr Kopf, mit den dunkelbraunen, vernebelten Augen und fettiges, ungekämmtes, kurzes schwarzes Haar ragte immer höher in die Lüfte. Melissa maß innerhalb einer Minute stolze 1,5 Kilometer, immer und immer weiter expandierend in alle Richtungen.

    Und obwohl ihr Hirn mitwuchs, blieb Melissa dumpf und sich nur halb bewusst von der Welt um sie herum. Deshalb wusste sie denn auch nicht, dass sie gerade einen ganzen Wald voller Nadelbäume zertrat. Die majestätischen, immergrüne Tannen zerbrachen und knickten wie trockene Grashalme. Mit jedem Schritt zertrat die Riesin viele dutzende Bäume auf einmal und presste sie zu Matsch in den Boden. Überreste der Vegetation blieben unter ihre Fußsohlen kleben wann immer sie einen Fuß hochhob, wegen des klebrigen Harzes der ihr immenses Gewicht aus die Baumstämme herauspresste. Melissa hob ihre Füße nicht besonders hoch während sie lief, wie die meisten Menschen halt, aber immerhin ein paar Mal höher als die höchsten Bäume.

    Für sie erschien es als ob sie über ein großes Beet aus Moos spazierte. Der dunkelgrüne Teppich fühlte sich weich an unter ihren Fußsohlen, und ihr vernebeltes Hirn konnte immer noch nicht die Wirklichkeit korrekt interpretieren. Also schien es für sie, dass sie über Moos lief, sich nicht bewusst dass sie alleine schon mit ihren kleinen Zeh einen ausgewachsenen Nadelbaum völlig zertreten konnte.

    Und sie realisierte sich ebenfalls nicht das sie immer noch wuchs. Ihre schon schwindelerregende Größe von 1,5 Kilometer verdoppelte sich. Dann nochmals. Und nochmal. Als sie schließlich aufhörte zu wachsen, ragte sie unglaubliche 12 Kilometer über das Land!

    Alleine schon Ihre Füße waren jetzt 1,7 Kilometer lang und verdunkelten alles kurz bevor sie es zu Nichts zertraten. Um vom ekelhaften, brechreizerregenden Gestank ihrer Füße zu schwiegen. Wenn sie nicht jede Sekunde unzählige Quadratkilometer Wald plätten würde, dann würden die Bäume alle eingehen durch den penetranten, dicken, heißen Schweißgeruch.

    Ein Jäger im Wald bemerkte erst wie Vogelschwärme in Panik davonflogen, danach rannten unzählige Tiere, groß und klein, an ihm vorbei. Dann spürte der Jäger ein Beben, gefolgt von ein zweites, viel intensiver dieses Mal. Da er mitten im Wald stand, zwischen den Bäumen, konnte er nicht weit sehen. Ein drittes Beben, gefolgt von ein Krachen in der Ferne, folgte. Der Mann wusste, dass etwas nicht in Ordnung war, aber ehe er zu einer in der Nähe gelegene Lichtung gehen konnte um nachzusehen, wurde es dunkel. Heiße Luft, schrecklich riechend, griff seine Nase an. Ehe er aus Reflex durch den Mund einatmen konnte wegen den höllischen Gestank, kam ein riesiger Fuß gnadenlos auf ihn nieder, seinen Körper zu nichts zermatschend.

    Zusammen mit etwa einen weiteren Quadratkilometer Wald.

    Melissa bemerkte es nicht. Sie blieb sich ihrer Umgebung kaum bewusst. Die 12 Kilometer große drogenabhängige lief und lief, mit den Augen half zu und das Hirn leer. Nach einer Weile verließ sie den Wald und kam wieder in der bewohnten Welt an.

    Atlanta.

    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 7


    Melissa nahm jetzt einen anderen Weg durch Riverdale, sehr zum Entsetzen der übriggebliebenen Bevölkerung. Wieder traten ihre nie nachgebenden Füße auf Wohnungen und zerbröselten sie als ob es dekorative Miniaturhäuser waren aus dünnes Porzellan. Und wie zerbrechendes Porzellan knirschten sie auch. Dächer gaben nach, Mauern zerkrümelten, Stein und Holz zersplitterte. Kein Möbelstück blieb ganz. Man hatte Monate gebraucht um so ein Bauwerk zu errichten und nun wurde es innerhalb einer Sekunde zerstört unter die gigantischen Füße einer mageren, verwahrlost aussehenden Riesin.

    Melissa sah auf ihre Füße. Sie lief wie ein Huhn, mit kleinen -für ihre Größe- Schritten. Die Riesin sah kleine Rechtecke auf den Boden und fühlte wie sie zerbrachen als sie darauf trat, begriff aber nicht das es Häuser waren. Sie hatte einen Gesichtsausdruck als ob sie sich ein süßes Babytier ansah, als ob sie sich heimlich vergnügte, was ihr Randalieren noch schlimmer machte für die Einwohner Riverdales.
    Ein kleiner Park verwandelte sie in große Fußabdrücke voller braune Flecken mit verwelktem Grass und zermatschten Bäume darin nachdem sie hindurch gelaufen war. Vor einen Parkplatz angekommen, blieb Melissa plötzlich stehen.

    Ein kurzer Moment lang glaubten die Dorfbewohner dass die Riesin sich endlich realisierte, was sie anrichtete, und deshalb stehen blieb. Aber nix da.

    Die Riesin war nur stehengeblieben um eine Parkbank, die zwischen ihre Zehen steckte, zu entfernen!

    Melissa warf das kleine Ding weg und lief weiter.

    Ihre 18 Meter langen Füße zertraten Autos mit vier oder fünf zugleich. Die kleinen Fahrzeuge wurden wie aus Alufolie gemacht zusammengedrückt, robuste Motoren geplättet als ob sie aus nasse Papiertaschentücher gemacht waren und Räder lösten sich oder zerplatzten mit einem lauten Knall. Melissa zertrat die Autos wie farbige Käfer. Sogar ihr kleiner Zeh konnte ein Auto wertlos machen.

    Schließlich verließ sie das Dorf, sehr zur Erleichterung der übriggebliebenen Bewohner, nur um nach einer Weile wieder beim zerstörten Labor ihres Entführers anzukommen. Melissa trat unbewusst auf den Fußabdruck worin die Überreste des Mannes lagen. Ein paar Krähen, welche gerade dabei waren das Fleisch zu verspeisen, flogen gerade rechtzeitig davon. Aber einen eierlegenden Schwarm Fliegen auf den blutigen Brei wurde zermatscht. Der ohnehin schon beeindruckende Fußabdruck von 10 Meter wurde nun übertrumpft von einen der 18 Meter maß.

    Melissa stand vor die Ruinen des Labors, und erinnerte sich vage dass sie hier mal gewesen war. Und das sich hier etwas bekommen hatte das sie mochte. Abermals verspürte sie einen Drang. Sie brauchte Drogen. Melissa suchte den Boden ab, konnte aber nichts finden das wie eine Droge aussah. Die 130 Meter große Süchtige kniete sich hin um das zerstörte Haus genauer zu betrachten. Jetzt konnte sie alles besser sehen. Zerbrochene Flaschen, Reagenzgläser, Maschinenteile, alles lag da rum. Melissa lächelte. Das war, was sie brauchte.

    Mit ihre 3 Meter langen Zunge leckte sie über die Überbleibsel des Labors. Glasscherben, Holzsplitter und verschiedene Chemikalien blieben an ihre feuchte Zunge kleben. Als Süchtige hatte sie kein Problem damit, Sachen von der Straße zu essen. Oft musste sie sich das Essen aus Mülleimer fischen oder nehmen was andere auf der Straße geworfen hatten, schon angebissen oder nicht. Also ekelte sie sich nicht davor etwas aus einer Ruine zu lecken, schon gar nicht in ihren vernebelten Zustand. Melissa schluckte und bekam so mehr von der Ananda-Droge intus, die noch im Labor herumgelegen hatte.

    Und die fing schnell an zu wirken. Melissa spürte es. Ihr Hirn reagierte abermals auf die Droge. Wie eine Schlafwandlerin stand sie auf, schwankte ein paar Mal und ging, die ersten paar Schritte eher stolpernd als gehend, in der Richtung in der sie zufällig gerade schaute. Die Süchtige wusste nicht, und es interessierte sie auch nicht, wohin sie lief. Oder warum sie überhaupt lief. Aber die Einwohner Atlantas würde es sicher interessieren.

    Sie lief nämlich geradewegs auf ihre Stadt zu. Und als ob das noch nicht schlimm genug war, fing sie wieder an zu wachsen.


    Fortsetzung folgt

    Tja, deshalb springen manche auch lieber aus der Zigarette raus.

    Hoffentlich ist morgen mein Computer repariert, dann geht es endlich weiter. Und sie wird noch mehr krumme Sachen anstellen, dicht wie sie ist.

    Ich bin endlich dazu gekommen weiterzulesen und muss sagen, dass das Kapitel sich wirklich sehr flüssig liest. Das machst du echt gut Vaalser. Ich selber weiß, wie schwer es ist, Geschichten aus dem englischen zu übersetzen. Viele Sätze, die dort gut klingen, sind im deutschen einfach nur schaurig. Aber auch inhaltlich gefällt mir das Kapitel, wobei mir nicht ganz klar ist, warum Melissa plötzlich stehen geblieben ist.

    Danke! Tja, warum ist sie stehengeblieben? Wer weiss schon, was im Kopf eines Junkies umgeht? Vielleicht hat sie ja die Winzlinge da unten dumpf als Menschen erkannt und blieb stehen, um zu bettlen?

    Aber im Ernst, ich musste ja irgendwie dafür sorgen, dass Melissa jemanden auf ihren Schweissgeruch traktiert ;)

    Danke! Leider wird Melissa ein paar Tage auf sich warten lassen jetzt, da der Computer worauf die Deutsche Fassung stand durch ein Virus befallen ist und er erst am Dienstag repariert wird.
    Ok, Junkie also. Danke :)

    Na, ich hatte adw cleaner, aber das hing auf einmal fest. Seitdem, nach den Neustart, geht nichts mehr. Es war so ein Virus das andaurend neue Webseiten oeffnete. Swartwebsearch oder sowas.

    Leider ist heute mein Computer, worauf Kapitel 7 stand kaputt gegangen. Es dauert eine Weile, etwa eine Woche, bis er repariert ist.... Deshalb muss ich euch bitten, soviel Geduld zu haben. Tja, ein Virus eingefangen....

    Kapitel 6

    Melissa bog sich vorüber. Während sie das tat, trat sie auf den Mann, der völlig unter das riesige Gewicht der Gigantin zermatscht wurde. Keinen Widerstand von seinem Körper und keine Gnade von ihrem Fuß, der etwa ein halber Meter in der Straße versank.

    Die Dorfbewohner erstarrten. Sie hatte es getan! Sie hatte jemanden umgebracht!

    Manche wandten sich entsetzt ab und bedeckten ihre Augen. Sie wollten nicht wissen wie es wohl aussehen würde, wenn die Riesin ihren Fuß hochhob. Andere standen nur erstarrt da und starrten auf den gigantischen Fuß, dessen enorme Zehen mit den hässlichen, weißen, brüchigen Zehennägel auf sie zeigten. Die Dorfbewohner waren sich nur vage die Risse im Asphalt und Straßenziegel bewusst um den Fuß herum. Jeder, der guckte, sah nur auf die hässliche, verwahrloste Haut voller rote, traubengroße Pickel, worunter ein toter Mensch lag.

    "'Tschuldigung... darf ich ihnen etwas fragen?"

    Melissa's lahm klingende, aber wegen ihrer Größe laut schallende Stimme brachte jeden zurück in die Gegenwart.

    "Hätten sie vielleicht etwas Kleingeld?"

    Die Menschen waren einen Moment lang verwirrt. Diese 130 Meter große Frau fragte ernsthaft um Geld? Keiner tat irgendwas, die Dorfbewohner standen nur da und sahen auf die riesigen, dunkelbraunen Augen die abwesend über die Menge schweiften. Die Riesin begriff immer noch nicht, dass die Menschen da unten kaum größer als ihr Daumennagel waren.

    Melissa zog nach kurzer Zeit den Schluss das niemanden ihr etwas geben wollte (wie meistens) und ging weiter.

    Geradewegs durch die Menschenmenge!

    Ihre großen, dreckigen, stinkenden Füße zertraten dutzende Menschen zu Brei als die Riesin durch die Menge lief als ob es einen wuselnden Termiten-Schwarm war. Die armen Dorfbewohner konnten ihr nicht ausweichen, da ihre Füße etwa 7 Meter in der Breite Massen und die Häuser, welche an beiden Straßenseiten standen, das Entkommen ebenfalls blockierten. Die gigantische Drogensüchtige lief durch die Menschen wie King Kong im Film aus 1976 nachdem er seine Ketten gesprengt hatte (obwohl der Affe Melissa kaum bis an die Knie reichen würde).
    Melissa war sich das Zertreten der Menschen unter ihr völlig unbewusst. Sie zermatschte die Einwohner Riverdales wie fette Maden, und innerhalb zwanzig Sekunden hatte sie die Menschenmenge gehörig ausgedünnt. Melissa befand sich mittlerweile im Zentrum des Dorfes, nachdem sie vorher noch drei Häuser unter sich zertreten hatte.

    Plötzlich blieb die Riesin wieder stehen. Melissa verspürte einen Drang. Sie musste pinkeln.

    Den Boden absuchend fand Melissa ein leeres Schwimmbad. Es handelte sich um das zum Hallenbad des Dorfes gehörende Außenbad. Wegen des Festivals hatte der Eigentümer es entleert um es zu reinigen.
    Melissa erkannte das tiefe, türkisfarbene Rechteck nicht als Schwimmbad. Eben sowenig fühlte sie das Metallgitter, welches das Territorium des Hallenbades umgab, unter ihren Füßen nachgeben als sie darauf trat und es plättete.
    Die Gigantin deutete das Außenbad als leerer Behälter. Dort angekommen, drehte Melissa sich fröhlich lächelnd um, ging in die Hocke und entleerte ihre Blase im Pool.

    Es war die Hölle für die Überlebenden von Riverdale. Zuerst kam da eine riesige Frau aus dem Nichts, zerstörte Eigentum, tötete viele ihrer Nachbarn, Freunden und natürlich Familienmitglieder, und jetzt pinkelte sie wohlig ein ganzes Schwimmbad voll mit ächzenden, schäumenden, heißen, stinkenden Urin als ob es die normalste Sache der Welt war! Die Macht, welche sie besaß, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst war, war sowohl Ehrfurcht erregend als schrecklich. Der Eigentümer konnte das Außenbad wohl für immer schließen. Niemand würde in diesen Pool jemals mehr schwimmen wollen, sogar wenn man ihn wieder entleeren und mit desinfektierenden und wohlriechenden Sachen gründlich reinigen würde.

    Melissa, ihre Blase nun leer und das Schwimmbad fast voll, stand auf. Jetzt verspürte die Gigantin einen anderen Drang. Sie brauchte eine Zigarette.

    Ihre riesigen Hände glitten ihren Körper entlang, auf der Suche nach einer Hosentasche. Aber sie hatte natürlich keine. Melissa suchte ihren Körper ab, sich immer noch nicht ihrer Nacktheit bewusst, und wandte sich danach wieder die Menschenmasse an ihren Füßen zu.

    "Hat jemand was zu Rauchen?" fragte sie. Ihr vernebelter Blick glitt über den Boden während Melissa wartete bis jemand ihr Antwort gab. Als die nicht kam, sah die Riesin sich wieder um und entdeckte das Zelt, aufgerichtet wegen des Festivals

    "Oohh!" sagte sie erfreut, lief auf das kleine -für sie- Zelt zu, eine schöne Schneise durch mehrere Zweifamilienhäuser ziehend. Sie nahm den Zeltstoff aus Segeltuch zwischen Daumen und Zeigefinger und riss ihn aus den Boden. Der Rest des Zeltes, überwiegend bestehend aus Metallstäbe und Holz, fiel in sich zusammen.
    Melissa faltete das Tuch auf. Es war so groß wie ein Zigarettenpapier für sie. Jetzt brauchte die Drogensüchtige noch Tabak. Als sie herabsah auf die Menschen deutete ihr vernebeltes Hirn die Haarmassen, fast alle braun oder schwarz, als Tabakkrümeln.

    Melissa griff eine Handvoll Menschen, warf sie auf das Segeltuch, rollte es auf und leckte am Rand. So wie man sich eine Zigarette dreht.

    Ihre Gefangenen gerieten in Panik und versuchten, sich zu befreien, aber es hatte keinen Zweck. Sie saßen dicht aufeinander zusammengepresst im Tuch, wodurch sie sich kaum bewegen konnten. Die Dunkelheit, welche sie umgab, machte alles noch viel schlimmer.
    Die Menschen am Ende der Zigarette wurden fast zerquetscht als Melissa das Ding zwischen Zeige- und Mittelfinger nahm und es danach im Mund steckte. Aber jene am anderen Ende verging es noch viel schlimmer.

    Was hat man schließlich an eine nicht angezündete Zigarette?

    Melissa hatte nach Feuer gesucht. Und es schnell gefunden. Der Holzhaufen der als Lager- und Freudenfeuer des Festivals gedacht war. Pech für die Dorfbewohner das sie das Feuer schon entfacht hatten.

    Die 130 Meter große Riesin holte sich die Zigarette wieder aus den Mund und zündete sie am Lagerfeuer an. Der Stoff fing augenblicklich an zu brennen. Die Menschen jenen Ende der Zigarette fingen ebenfalls Feuer als ihre Kleidung und dann ihr Fleisch in Brand flog.

    Melissa richtete sich wieder auf und nahm einen tiefen Zug. Die armen Menschen in der Zigarette spürten, wie heiße Luft über sie strömte. Die Hitze des brennenden Zeltes, und der Geruch vom verglühenden Fleisches ihrer Dorfgenossen überschwemmten sie. Viele waren schon halb erstickt im straff gerolltem Segeltuch, und jetzt verbrannten sie auch noch. Langsam aber sicher verglühten sie, einer nach dem anderen, aufgeraucht von der 130 Meter große Riesin.

    Manche konnten entkommen als der brennende Stoff aufriss. Sie sprangen herunter, einen schnellen Tod durch Aufprall auf den Boden, der sich etwa 120 Meter unten ihnen befand, das langsame verglühen vorziehend. Aber die meisten konnten das nicht und mussten es über sich ergehen lassen, als Tabakersatz zu enden für die gewaltig große Drogensüchtige.

    Während sie rauchte, lief Melissa ziellos hin- und her, alles unter ihre Füße zertretend. Gebäude in ihrer Nähe stürzten ein durch die Beben ihrer Schritte. Menschen fielen auf die Knie, Bäume und Autos kippten um. Nichts konnte aufrecht stehen bleiben, so sehr schwankte der Boden durch die Aufpralle ihrer Füße.

    Als sie gerade ihre Zigarette zu Ende geraucht hatte, kam der Bürgermeister Riverdales mit ein Megaphon. Er wollte mit der Riesin Kontakt aufnehmen. Aber im gleichen Moment als er sprechen wollte, ließ Melissa die Kippe zwei Meter vor ihm auf den Boden fallen und trat drauf um sie auszumachen. Leider erwischte sie auch den Bürgermeister, den sie völlig unter ihre gigantische Masse plättete. Als Melissa ihren Fuß hin- und her rieb über den Stummel verschmierte sie gleichzeitig den Bürgermeister über die Straße. Es blieb nichts von ihm zurück außer rote Streifen.

    Gedankenlos wanderte die titanische Süchtige wieder weiter. Ziellos, aber ihr Weg führte ihr geradewegs zurück zum Labor des Mannes den sie vor etwa einer halben Stunde getötet hatte.

    Fortsetzung folgt (in ein paar Tagen).

    Kapitel 5

    Die Einwohner von Riverdale waren froh. Ein Festival würde am jenen Abend stattfinden. Deshalb stand ein riesiges Zelt im Dorfzentrum, daneben brannte ein großes Freudenfeuer. Die Leute freuten sich auf die Feierlichkeiten.

    Zu früh gefreut.

    Zuerst spürten die Dorfbewohner sanfte, rhythmische Beben, schon bald gefolgt vom Geräusch zerbrechenden Holzes. Und dann sahen sie sie. Eine gigantische Frau, etwa 100 Meter groß, kam auf ihr Dorf zu. Sie war ziemlich jung und sich offensichtlich der Welt an ihren Füßen nicht bewusst.
    Und jene Füße traten auf die Bäume im Wäldchen neben Riverdale und zerbrachen ihre Stämme wie Streichhölzer. Überall wo sie hintrat, gab die Vegetation chancenlos nach und wurde zu Brei und Splitter zerquetscht.
    Obwohl die Riesin barfuß lief, schien das harte Holz ihre Sohlen nicht durchdringen zu können, noch schien sie irgendwelchen Schmerz zu spüren. Ihre Fußsohlen waren entweder zu dick für die Holzsplitter oder die titanische Kreatur fühlte es nicht. Die Riesin lief einfach weiter. Und außerdem wuchs sie auch noch, langsam aber sicher.

    Schön sah sie nicht aus. Im Gegenteil. Sehr mager, ihre Rippen konnte man durch ihre Haut sehen. Im Verhältnis zu ihrer Größe hatte sie dünne Arme und Beine, kleine Brüste und grobe Gesichtszüge. Ihr kurzes, lockiges, schwarzes Haar sah aus als ob sie es seit vielen Tagen nicht gewaschen hatte, die Nägel ihrer Finger und Zehen waren brüchig und hässlich. Ihre durch Wind und Wetter gekennzeichnete Haut hatte einen kranken Farbton und war voller Pickel und Narben. Ihre Dunkelbrauen Augen mit dem nebligen Blick verrieten, dass sie sich geistlich weit weg befand. Die Riesin schien sich nicht einmal zu realisieren das sie auf ein Dorf zulief das gegen sie wie eins durch ein Kind aus Lego gemacht wirkte.

    Ohne auch nur einen Moment zu zögern trat die Riesin auf ein zum Wohnhaus umgebauter Bauernhof am Rande des Dorfes. Es zerbrach und zerkrümelte unter ihrem Gewicht als sie mit einen ihrer 15 Meter langen Füssen auf das Dach trat. Mauern explodierten, Glas zerschellte, und die Bewohner, die schon zwei Minuten vorher aus ihre Wohnung geflüchtet waren, sahen entsetzt zu wie ihr Haus durch eine mental völlig abwesende Riesin zerstört wurde. Beim nächsten Schritt trat Melissa auf die Vorderseite vom Nachbarhaus und brach es so in zwei. Ihr nächster Schritt ruinierte der Vorgarten des Hauses daneben, inklusive des Maschendrahtzauns. Ein geparktes Auto und zwei Straßenlaternen folgten. Sie presste alles zusammen zu nicht wieder zu erkennenden Schutt und Schrott unter ihren Füßen.

    Obwohl sie sehr mager war, wog die Riesin unzählige Tonnen. Also hatte sie kein Problem damit, sogar sehr solide Bauwerke zu demolieren indem sie einfach drauf trat.

    Menschen rannten panisch durcheinander auf die Straßen, schrien und flohen für die gigantische, nackte, grotesk aussehende Kreatur die auf einmal aufgetaucht war und durch die Gebäude ihres Dorfes pflügte als ob die aus Pappe und Gips gemacht waren. Die mittlerweile 125 Meter große Riesin scherte sich nicht darum, dass sie Häuser demolierte, Eigentümer zerstörte und Menschen Obdachlos machte. Sie lief einfach weiter mit vernebeltem Blick, während ihre gnadenlosen Füße alles zertraten. Schmerz schien sie tatsächlich nicht zu spüren, denn obwohl sie hier und da ihre Beine an die rauen Steine der Gebäude worauf sie trat zerkratzte, rieb sie sich nicht ein einziges Mal über die rote Kratzspuren auf ihrer Haut.

    Melissas Wachstum stoppte als sie die 130 Meter erreichte. Aber der Effekt der Anada-Droge auf ihr Hirn hielt an. Melissa war immer noch high, sich ihrer Situation nicht bewusst, und lief weiter durch Riverdale, die panischen Einwohner vor sich her scheuchend wie erschrockene Ameisen.

    Dann passierte das Unvermeidbare. Ein etwa 40 Jahre alter Mann stolperte während der Flucht für die Riesin, die zwar schneller als ein Mensch normaler Größe lief aber wegen den Schutt, wo sie durch pflügte, verlangsamt wurde. Der Kerl verlor sein Gleichgewicht als die anderen flüchtenden Dorfbewohner ihn um schubsten. Er fiel zu Boden. Ehe er sich versah, verdunkelte ein riesiger Schatten ihm. Der hilflose Mann drehte sich um und sah entsetzt die Fußsohle der Riesin, jetzt etwa 18 Meter lang, auf ihn herabkommen.

    Aber gerade als er glaubte, dass die Riesin ihn zertreten würde, blieb sie stehen. Ihren Fuß schwebte jetzt etwa zwei Meter über den Mann, nur ihre Ferse berührte den Boden.

    Die Sohle war dreckig, voller Erde und Schutt, welcher teilweise auf den Kerl herabregnete. Aber das schrecklichste war der grauenvolle Gestank des Fußes der Riesin, wogegen der am schlimmsten stinkenden Käse allenfalls ein blasser Schatten war.

    Melissa hatte schon lange nicht mehr gebadet. Ihre Füße hatten schon seit mindestens ein paar Wochen kein Wasser mehr gesehen, geschweige denn Seife. Sie wechselte kaum die Socken, und so gut wie nie die Schuhe. Und sie trug beide, Socken und Schuhe, fast ununterbrochen, Tag und Nacht. Also ist es kaum überraschend, dass ihre Füße extrem verschwitzt und dreckig waren und deshalb so ekelhaft stanken, dass sie damit sogar der größte Schweißfuß-Fetischist nach nur einmal schnuppern für immer von seinen Vorzug befreien könnte. Die Füße einer Obdachlosen, dessen Hygiene meistens nur aus sich täglich das Gesicht im Fluss waschen bestand.

    Und nun hielt sie ihren Fuß, diesen Fuß mit den ekelhaften, penetranten, abscheulichen Käsegeruch, über einen Mann der kaum größer als ein Lego-Männchen für sie war. Die Riesin war zwar gerade noch rechtzeitig stehengeblieben, sonst hätte sie ihn zertreten, aber jetzt traktierte sie den armen Kerl ungewollt auf ihren überwältigenden, ekelerregenden Schweißfüßegeruch.

    Die Nase und Lungen des Mannes brannten als er den abscheulichen Mief einatmete. Er konnte kaum sein Essen bei sich behalten, sowohl aus Angst als durch den ekelerregenden, magenumdrehenden Gestank.

    Melissa sah herab. Sie sah viele kleine Köpfe der Menschen und dessen Haar in allerhand Farben vor sich herumschwirren. Die Riesin war sich nur dumpf bewusst was es war. Als ob sie auf ein hoher Balkon stand, starrte sie auf die Menschenmenge herab. Viele Menschen waren inzwischen stehen geblieben als sie bemerkten das die Riesin nicht mehr weiterlief. Ihre Augen wanderten von ihr unattraktives Gesicht runter zu ihren großen, schmutzigen Fuß, der bedrohlich über ihren Mitbewohner schwebte. Der Mann machte keine Anstalt aufzustehen und zu fliehen oder weg zu kriechen. Er lag nur da, schon halb bewusstlos durch den übermachenden Schweißgeruch. Und keiner dachte daran, unter den Fuß zu rennen um den armen Kerl von dort weg zu zerren. Keiner war so verwegen.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit, aber in Wirklichkeit nur ein paar Sekunden, kam der Schluss.


    Fortsetzung folgt

    Das geht doch prima "los" wenn man so will.

    Auch wenn ich mir vorgenommen habe allgemein nicht mehr so streng zu sein was Rechtschreibung etc. angeht; muss ich doch Melissas "halb verschlossene" Augen bemängeln, halbgeschlossen Vaalser, verschlossene Augen kann es gar nicht geben, wie sollte man die schon abschließen...


    Asche auf mein Haupt, es muss geschlossen sein, ja. Kein Problem, kannst mir ruhig sagen, wenn was nicht stimmt.
    Da die Geschichte auf English fertig und auf mehrere Webseiten gepostet ist, haben mir ein paar Leser darauf hingewiesen, dass es "Junkie" und nicht "Junk" heisst. Wie ist das auf Deutsch, Junkie oder Junk, oder beides?

    Kapitel 4

    Melissa, hin und her schwankend, sah herab mit halb geschlossenen Augen. Der Mann konnte erkennen, dass sie völlig dicht war und sich deshalb nur Vage ihrer Umgebung bewusst. Es war klar das sie sich nicht realisierte eine Riesin zu sein, oder nackt, und in den Trümmern eines normalen Hauses stand.

    Der Mann wurde schwindlig. Als er die riesige Gestalt hoch blickte, bekam er weiche Knie. Unmöglich, das sie noch lebte! Sie musste schon längst tot sein. Oder jedenfalls nicht im Stande, aufrecht zu stehen. Aber da war sie, als ob jedes Gesetz der Biologie und Physik nicht mehr auf sie zutraf.

    Gedanklich abwesend trat Melissa gegen die zerbröselte Mauern. Sie hatte keinen Grund, das zu tun, die vollkommen dichte Drogensüchtige trat einfach nur so. Steine und Steinbrocken flogen dutzende Meter durch die Luft. Die Drogensüchtige hatte eine Riesenkraft bekommen dank ihrer Größe

    Melissa trat ein paar Steine in der Richtung ihres Kidnappers, obwohl unbewusst. Als dieser die Brocken auf sich zufliegen sah, als ob eine riesige Schrotflinte abgefeuert wurde, rannte er davon.

    Er musste die Behörden einschalten. Aber was musste er denen wohl erzählen? Sicherlich nicht die Wahrheit. Er würde so tun als ob er von nichts wusste. Ja. Dieses Straßengesindel konnte sich entweder an nichts mehr erinnern als die Droge ausgewirkt sein würde oder die Polizei und Armee hatten sie dann schon längst getötet. Und es wusste ja keiner, das es sein Haus da war. Ja, dieser Plan war gut.

    Aber seine Gedanken endeten abrupt als ihm ein Steinbrocken am Kopf traf, so hart das er zu Boden ging. Der Mann wurde schwarz vor Augen und spürte, wie das Blut seinen Hinterkopf herunter sickerte. Und es schmerzte höllisch.

    Er setzte sich aufrecht, rieb über seinen Kopf, sah auf seine blutverschmierte Hand und wollte sich ein Taschentuch herausholen. Aber dann bemerkte der Entführer Melissas, wie ihm ein Schatten verdunkelte. Als er hoch sah, erschrak er. Die riesige Drogensüchtige lief...

    ...in seiner Richtung!

    Obwohl Melissa, jetzt bestimmt schon 25 Meter groß, ihn nicht betrachtete, womöglich sich noch nicht einmal seiner Anwesenheit bewusst war, ging sie geradlinig auf ihn zu. Und das auch noch rapide, da Melissa, im Verhältnis zu ihrer Größe, genauso schnell wie ein Mensch normaler Größe lief. Mann hätte erwartet das die Riesin sich wie in Zeitlupe fortbewegen würde, sicher da sie unter Einfluss einer betäubenden Droge stand, aber Melissa lief mit normaler Geschwindigkeit. Schon zu 30 Meter herangewachsen, kam sie schnell näher.

    Der Mann wollte schnell aufstehen um ihr aus den Weg zu gehen, aber der Schmerz in seinen Kopf war zu stark. Er fiel wieder hin. Als er da lag, hilflos, hoffte und betete er das dieser Junkie, nun zur Riesin geworden dank seine eigene Droge, ihm verfehlen und weiterlaufen würde.

    Pech gehabt.

    Melissa trat mit ihrem linken Fuß, etwa 12 Meter lang und 3,5 Meter breit, schön auf seinen jetzt erbärmlichen, zerbrechlichen wirkenden Körper und bedeckte ihn völlig. Obwohl es normalerweise so ist, dass nicht die ganze Fußsohle eines Menschen den Boden berührt, sondern nur den Ball, Ferse und einen Teil der Seite, waren Melissa's Füße eine Ausnahme wegen des enormen Gewichts das sie tragen mussten. Bei jedem Schritt auf das weiche Gras sanken ihre Füße mindestens 15 Zentimeter tief in der Erde.

    Egal, ob auf jenes Gras ein Mensch lag.

    Der Mann wurde zerquetscht wie eine überreife Tomate. Seine Haut riss an mehreren Stellen auf, Blut und Fleisch spritzten heraus. Sämtliche Knochen zerbrachen in mehrere Stücke, sogar seine Zähne zerbröselten. Und all das im Bruchteil einer Sekunde.

    Als die Riesin weiterlief, blieben seine Überreste in den Abdruck eines riesigen, nackten Fußes zurück. Alles, was von ihn übrigblieb, war eine ekelerregende Mixtur aus Rot, Rosa und Weiß, nur noch interessant für Krähen, Würmer und Fliegen.

    Die Drogenabhängige wusste es nicht. Sie lief ziellos weiter, sich weder ihrer Größe bewusst, noch was sie tat. Melissa ging einfach der Nase nach, mit einem Gesichtsausdruck als ob sie gerade aus einem Tiefschlaf aufgewacht war. Und sie wuchs immer noch.


    Fortsetzung folgt

    Kapitel 3

    Melissa, ihr Hirn immer noch benebelt wegen der Anada-Droge, spürte auf einmal Schmerzen. Die Ledergürtel um ihre Handgelenke und Knöchel drückten immer fester in ihr Fleisch. Der Grund dafür war das die Süchtige langsam angefangen hatte zu wachsen, immer und immer größer, und als ihre Arme und Beine dicker wurden, drückte das Leder immer mehr.
    Melissa versuchte instinktiv sich zu befreien, aber es war immer noch zwecklos. Sie realisierte sich nicht dass sie wuchs, da ihr Hirn sich auf der Schwelle zwischen Realität und Traum befand. Ihre Hände bekamen langsam einen roten Farbton, und sie fühlte eine prickelnde Sensation als ihre Hände und Füssen langsam taub wurden.

    PING! Die Schnalle, welche die Ledergürtel verschloss, sprang auf einmal auf. Egal, wie zäh das Leder war, die Schnalle stellte sich als Schwachpunkt heraus. Melissa's rechten Arm war jetzt frei, man konnte den Abdruck des Leders deutlich darauf sehen.

    PING! PING! PING! Die anderen drei Schnallen ergaben sich ebenfalls ihren sich unaufhaltsam ausdehnenden Körper. Melissa konnte sich nun wieder frei bewegen. Sie setzte sich aufrecht und rieb ihre Handgelenke und Knöchel. Die Drogenabhängige schien immer noch halb zu schlafen, unzusammenhängend murmelnd und nur dumpf ihrer Umgebung bewusst. Deshalb bemerkte sie auch nicht, wie ihre Kleidung, dreckig und schon voller Löcher bevor ihr Wachstum angefangen hatte, langsam zerriss. Die Baumwolle ihres T-Shirts drückte zwar auch gegen ihren Körper, tat aber nicht so weh wie das Leder, und riss viel einfacher auf als sie immer größer wurde.

    PPPPFFRRTT! Das Shirt zerriss in zwei Teile, nur die Ärmel blieben noch intakt. Beide Hälften baumelten nun an ihre Handgelenke.

    RRRPPP! Ihre schmutzige Jeanshose riss auf, nun konnte man ihre ungewaschene Unterhose sehen. Dieses Stückchen Stoff, mehr war es nicht, folgte die Jeans schon bald.

    Da ihren Kidnapper ihre Schuhe schon ausgezogen hatte damit er Melissa besser am Bett festbinden konnte, hatte sie nur ihre, völlig verschwitzte, Socken an. Diese wurden immer weiter aufgereckt, bis die Nähten knisternd protestierten. Aber mit Melissa's Wachstum wuchsen auch ihre Füße. Als die Drogensüchtige da saß, immer weiter wachsend, schienen sich ihre Socken wie von selbst ihre Füße hoch zu bewegen, bis sie sich schließlich loslösten.

    Mit ein lautes "RRRPP!!" zerrissen letztendlich auch die Ärmel ihres T-Shirts und vielen zu die anderen Kleider auf den Boden. Melissa war jetzt völlig nackt. Aber sie war sich dessen nicht bewusst. Sie stand langsam auf vom schon fast unter ihrem Gewicht kollabierenden Feldbett, wobei ihren Kopf mit ihr kurzes, lockiges, schwarzes Haar fast bis an die Decke reichte.

    Der Mann hatte inzwischen mit Staunen ihr Wachstum zugesehen. Als die mittlerweile schon drei Meter große Drogensüchtige, von ihrem Fesseln befreit, nun vor ihm Stand wie ein Racheengel, bekam er Panik und rannte davon.

    Draußen vor sein abgelegenes Haus lehnte er, schwer atmend, gegen die Mauer neben der Haustür. Er überdachte schnell die Möglichkeiten. Ja, er hatte die Droge hergestellt, aber kein Gegenmittel gemacht. Was, wenn das Mädchen immer weiter wachsen würde? Er wusste nicht, was er dann tun sollte. Vielleicht würde sie sterben, dachte er, weil ihr Körper nicht darauf gemacht war, so riesig zu sein.... Ja, er brauchte keine Angst zu haben. Ab einer bestimmten Größe versagte sicherlich ihr Herz und sie war Tod. Oder ihre Knochen zerbrachen unter ihr enormes Gewicht.

    Und was wenn sie so um die vier Meter groß sein würde und blieb? Auch kein Problem. Dann würde sie zur Rarität, vielleicht sogar eine Berühmtheit, ein Promi. Und reich. Der Mann grinste. Sie konnte sich bei ihm dafür bedanken dann. Und ja, die Droge würde ihm auf einer Art Geld beschaffen woran er nicht gedacht hatte. Um Kleinwüchsigkeit zu heilen.

    Aber seine Gedanken wurden unterbrochen als etwas auf seine Schulter rieselte. Ein weißes Pulver. Gerade als er es wegfegen wollte viel noch mehr davon herunter. Der Mann sah hoch. Er erschrak.

    In der Mauer bildete sich ein großer Riss. Und die Steine bewogen sich langsam nach vorne. Das weiße Pulver war Zementstaub.

    Der Mann lief ein paar Meter und drehte sich zum Haus. Nicht einen Moment zu früh.

    Die Mauer brach auf wie eine Eierschale, das Dach stürzte krachend ein. Rauch stieg heraus und blockierte das Gesichtsfeld. Ungefähr acht Meter von seinem jetzt zerstörtem Haus entfernt, sah der Mann wie sich ein riesiger Schatten drohend aus den Rauch und Trümmern erhob, wie ein Dämon der aus der Hölle stieg.

    Melissa stand langsam auf, sich abwesend abstaubend. Das ruinierte Haus lag um ihren Füßen herum, die zerbrochene Wände kamen ihr halbwegs zur Wade. Die Drogensüchtige war 18 Meter groß. Und sie wuchs immer noch.


    Fortsetzung folgt