Beiträge von Vaalser4

Update \/ Wartung ist abgeschlossen....

    Kapitel 5


    Langsam, wie ein mächtiger Dämon der sich aus der Hölle erhob, stieg Megan aus dem Loch im Boden. Da sie fünfzig Meter groß war, hatte die 20-jährige genug Kraft um ohne weiteres durch die Betonschicht der U-Bahn-Station zu brechen. Als Megan auf festen Boden stand, sah sie sich um. Alles war so klein! Die mehrstöckige Gebäude kamen ihr bis an die Schenkel, Bäume bis an ihre Knie, Autos waren etwa halb so lang wie ihre Füße, während die Menschen kaum so groß wie ihre Fingernägel waren. Megan fegte grinsend den Schutt der U-Bahnstation aus ihren Haaren und von ihrer Kleidung und lief, langsam um so noch bedrohlicher zu wirken, über die Straße.

    Die Riesin scherte sich nicht darum wo ihre Füße landeten. Wenn etwas oder irgendwer in ihrem Weg war und zertreten wurde, Pech gehabt. Deshalb trat sie ohne Bedenken auf alles und jedem.

    Autos, zum Beispiel, plättete sie problemlos. Unter ihren schweren Stiefeln zerdrückte sie die schwache Karosserie wie eine rostige Getränkedose. Quiekend gab das Metall nach, Fenster zerschellten. Als ob es Spielzeug war zerstörte Megan für hunderttausende Euros an Fahrzeuge innerhalb einer Minute.

    Ab und so bückte sie sich etwas vorüber und riss einen Baum aus den Boden, ihn bei der Baumkrone festhaltend. Ihre Hände und jetzt riesige starke Muskeln konnten die Bäume ohne Aufwand entwurzeln. Und dann wieder trat sie absichtlich auf einen Kiosk, genießend wie das kleine Ding unter ihr immenses Gewicht nachgab.

    Innerhalb kürzester Zeit hatte sich einen Stau vor ihr gebildet, da jeder von ihr weg wollte und sich nicht länger an die Verkehrsregeln hielt. Autos hupten, Menschen rannten. Als Megan ankam, sah sie wie manche winzig wirkenden Menschen die Türen ihrer Autos aufrissen und zu Fuß flohen.

    Das waren die Schlauen.

    Denn die 50 Meter große Megan lief einfach durch den Stau, dutzende Autos zertretend. Unzählige Wagen wurden in kürzester Zeit geplättet, in sich zusammengedrückt wie in einer Autopresse. Auf so manches Auto trat sie nicht völlig, sondern nur teilweise, dann war entweder die Vorder- oder Rückseite platt und der Rest relativ unbeschädigt (nicht, dass es für den Besitzer einen Unterschied machte).

    Die Menschen, welche in den Autos saßen, wurden zusammen mit ihre Wagen zusammengedrückt, da es die Riesin egal war, ob sie jemanden tötete. Megan war nun ein großes Mädchen, und nur das, was sie wollte, zählte. Winzlinge, die so dumm waren ihr im Weg zu sein hatten es nicht verdient, am Leben zu bleiben. Also wurden sie ohne Reue zertreten.

    Megan sah herab. Wie winzig alles doch war! Die Sohlen ihrer schwarzen Lederstiefel konnten die Autos völlig bedecken, als ob es Streichholzschachteln waren. Und die Menschen... Milben, das waren es. Megan spürte kaum wie ihre Körper unter die dicken Gummisohlen ihrer Stiefel zerquetscht wurden, aber sah wie sich der Schnee an den Seiten ihrer Sohlen rot färbte.

    Dann kam sie auf eine der Hauptstraßen Londons an. Eine Menschenmenge, die schon Megans Kopf und Schultern über die Gebäude hatten ragen sehen, rannte wie wild durcheinander in Panik. Wie ein Termitenschwarm wuselten sie um Megans Füsse herum, schreiend und fluchend.

    Die Riesin sah es und lächelte. Sie hatte eine Idee.

    Megan bog sich über die Menschenmenge. Ihr Schatten verdunkelte sie bedrohlich.

    "Ich will ein Eis," sagte sie. "Wisst ihr, welchen Geschmack ich am liebsten mag? Menschen. Winzige, unbedeutende Menschlein. Mmmmmm!"

    Mit ihren ungefähr sieben Meter langen Händen nahm Megan eine enorme Schneemasse von den Dächern der sie umringenden Gebäude. Das sie auch ein paar Dachziegel mitriss interessierte sie nicht. Dann ließ sie die eiskalte, weiße Masse auf die Menschen fallen. Etwa ein dutzend bedeckte sie so völlig mit Schnee. Dann hob sie alles wieder auf und knetete es zu einem Ball, wobei sie die gefangenen Menschen entweder zusammendrückte oder im Schnee erstickte. Diese Prozedur wiederholte sie noch zweimal. Dann ging Megan zu einer kleinen Kirche, griff den Turm und brach ihn mit einer kurzen Handbewegung ab. Als sie den Turm umkehrte, sah er aus wie ein Eishörnchen. Megan nahm die drei riesige Schneebälle voller Menschen und steckte sie auf den Turm. So machte sie sich ein grauenhaftes Eis.

    Die Riesin sah sich ihr Handwerk kurz an bevor sie anfing es zu lecken. Ihre riesige Zunge, voller heißen Speichel, schmolz den Schnee und leckte die Menschen auf, die sie wie Rosinen konsumierte. Jene, die noch lebten, würden den Sturz in ihrem Magen kaum überleben und wenn doch, dann erstickten sie dort oder wurden von Megans starken Verdauungssäften aufgelöst.

    Megan, leckend, ging weiter durch London, auf Autos, Bäume und Menschen tretend. Alles zerbrach unter ihren soliden Stiefeln, während der matschige Schnee sich immer langsam rot färbte. Megan, die sich umsah, kümmerte sich nicht um die Zerstörung da unten am Boden. Sie fühlte es immerhin kaum, da die Gummisohlen etwa einen halben Meter dick waren. Sogar dieser rote Doppeldeckerbus, der unter ihrem linken Fuß verschwand und dessen Metall schreiend nachgab, bemerkte sie nicht. Die junge Riesin war zu sehr damit beschäftigt, das TV-Studio zu finden. Da befand sich ja diese verfluchte Jury und wohl auch die noch übriggebliebenen Kandidaten.

    Als sie das Studio endlich sah, lagen die Straßen vierer Stadtviertel voller Ruinen, Leichen, platte Autos und abgebrochene Bäume und Straßenlaternen, alles in riesige, im Schnee gedrückte Fußabdrücke. Megan, die ihr "Eis" aufgegessen hatte, warf den Turm weg und pflügte regelrecht durch eine Häuserreihe zum TV-Studio. Als ihr Bein durch ein Hochhaus trat, flog das Gemäuer auseinander als ob es eine durch ein Motorrad getroffene Sandburg war. Aber für Megan zählte nur, dass jetzt endlich der Zeitpunkt ihrer Rache gekommen war!


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 4

    Megan nahm einen Zollstock und maß sich. Überrascht sah das sie jetzt 1,64m war statt 1,58m! Ganze 6 Zentimeter größer! Und ihre Kleidung und Hausschuhe waren ebenfalls gewachsen, wie sie überrascht bemerkte. Megan hob das Amulett wieder auf und sah es sich verwundert an. Sie musste es unbedingt nochmal versuchen.

    "Wachse...", dachte sie. Und ja, da wuchs sie wieder etwas, zusammen mit ihrer Kleidung. Eine zweite Messung zeigte das sie nun 1,70m war.

    Megan grinste. Das war großartig! Jetzt konnte sie Rache nehmen. Tausende Möglichkeiten schwammen ihr vor Augen. Die junge Frau malte sich aus was sie nun mit diesen Schweine von der Show tun konnte. Sie rieb sich in den Händen und fing an, Pläne zu schmieden. Zuerst musste sie nach London zurück, zum Studio wo sich inzwischen die letzten zehn Kandidaten auf die Liveshows vorbereiteten, auch wenn die erst in zwei Monate im Fernsehen liefen. Dann würde sie....

    Am nächsten Morgen, nach einer Nacht voller Pläne schmieden und verschiedenen Szenarien der Rache ausdenken, bereitete Megan sich vor auf ihre Reise nach London. Zu ihrer Freude wuchsen ihre festen, schwarzen Lederstiefel und Winterjacke ebenfalls sobald sie beide anziehen wollte. Ein gutes Stück magische Arbeit!

    Sie hatte sich ebenfalls eine Sonnenbrille aufgesetzt, damit niemand sie auf der Straße erkannte als das Mädchen das sich lächerlich gemacht hatte im Fernsehen. Aber bald würde die ganze Welt Megan kennen. Das hatte sie sich geschworen.

    Bevor sie ging, guckte Megan noch schnell im Spiegel. Ihre hellblauen Augen waren gut verborgen hinter der Brille. Keiner würde sie so erkennen. Ihre langen, lockigen, schwarzen Haare trug sie im Pferdeschwanz, damit sie nicht im Weg hingen. Sie lächelte. Zeit, zu gehen!

    Die Reise von Doncaster nach London dauerte wieder etwa zwei Stunden, aber für die aufgeregte Megan kam es doppelt so lange vor. Sie sah ungeduldig aus dem Fenster, oder versuchte sich auf die Zeitung zu konzentrieren die sie mitgenommen hatte, aber sie war gedanklich zu abgelenkt um etwas zu lesen oder die schöne Winterlandschaft zu genießen.

    Als sie dann endlich in der Hauptstadt angekommen war, nahm sie eine U-Bahn zu einem relativ verlassenen Bahnhof um von dort aus ihre dramatische Aufwartung zu machen die sie für die Stadt geplant hatte.

    Dort angekommen, verdrückte sie sich in eine dunkle Ecke, und, nachdem Megan sich vergewissert hatte, dass niemand in der Nähe war, griff sie das silberne Amulett fest, welches sie sich wie eine Halskette umgehängt hatte. Auch das Amulett wuchs mit ihr, hatte sie zu ihrer Freude bemerkt. Megan nahm ihre Brille ab, die brauchte sie jetzt nicht mehr, und lächelte, den Moment genießend. Es war soweit!

    Sie schloss die Augen.

    "Ich will eine Riesin werden!" murmelte sie. Und das passierte.

    **********************************************************************************

    Zuerst spürten die Menschen auf der Straße ein leichtes Zittern. Nach etwa zwei Sekunden ein weiteres, intensiveres Zittern. Manche fürchteten, es wäre ein Erdbeben. Aber hätten sie gewusst, was da auf sie zukam, dann hätten sie sich ein Erdbeben gewünscht. Denn das, was die Beben verursachte, war viel und viel schlimmer.

    KKKRRRRTTTT!!!! Der Asphalt zerriss mit einem donnerndem Krachen. Die sich bildenden Risse formten sich wie ein gewaltiges Spinnennetz, um sich greifend, Straßenlanternen und kleine, dekorative Bäume umreißend. Menschen gerieten in Panik, Autos federten auf und ab und ein kleiner Kiosk viel in sich zusammen als die Risse in der Straße immer größer wurden.

    Mit ein noch lauteres Donnern brach die Straße auf wie ein Vulkan. Aus der Erde, begleitet von Staubwolken und herunterfallende Steine und Pech, erhob sich eine riesige Gestalt. Das schwarze Haar voller Staub, genau wie die dunkelblaue, dicke Winterjacke die das Etwas trug. Und es lächelte während es immer weiter wuchs.

    Die erstaunten Menschen realisierten sich das es sich um eine junge Frau handelte.

    Sicher 15 Meter groß!

    Und sie wuchs immer noch!

    Als die riesige Frau langsam aufrecht stand, kam ihr die Straße etwa bis an die Knie. Ihre mächtigen Waden waren so lang das sie den Abstand zwischen den Wartesteg in der U-Bahn und der Oberfläche mit Leichtigkeit überbrückten. Die paar Leute, die noch da unten waren, sahen nur zwei riesige, schwarze Stiefel, gefolgt von zwei Säulen, mit Jeansstoff bekleidet und voller Staub und Schutt der zerbröselten Decke der U-Bahnstation.

    Stiefel und Hose expandierten langsam als Megan immer größer wurde. Die schwarzen Lederstiefel, zusammengebunden mit Schnürsenkel mittlerweile schon so dick wie Kletterseile, waren inzwischen so groß das sie den ganzen Wartebereich bedeckten und mit der Spitze über das Gleis hingen.

    Schade, dass gerade eine U-Bahn ankam.

    Schade, dass Megan's Füße massiver waren.

    Obwohl der Maschinist schon bremste als er die riesige Stiefel, welche das Gleis blockierten sah, konnte eine Kollision nicht mehr vermieden werden. Die Bahn knallte gegen einen Stiefel, der sich als so robust herausstellte das er keinen Millimeter nachgab.
    Die U-Bahn war allerdings weniger robust. Der ganze vordere Abteil faltete sich durch den Aufprall wie ein Akkordeon zusammen. Sämtliche Menschen da drin fanden den Tod, Passagiere in den anderen Abteilen verletzen sich von leicht bis schwer.

    Megan, die inzwischen die 50 Meter erreicht hatte, spürte den Aufprall gegen ihren Fuß noch nicht einmal. Sie genoss die Aussicht mit ihrer neuen Größe zu sehr.

    Sie war so gigantisch! So groß! Die 20-jährige Möchtegern-Sängerin guckte wohlig über die ihr umringenden Häuser, sah die mit Schnee bedeckten Dächer als ob sie oben auf ein Hochhaus stand. Die Riesin, denn das war sie jetzt, streichelte das Amulett, das nun die Größe eines Gartenteichs hatte, stoppte ihr Wachstum und lächelte. Der Fernsehsender und diese verdammte Jury konnten was erleben!

    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 3

    Die Monate vergingen. Sommer wurde zu Herbst, Herbst zu Winter. Schnee bedeckte die Straßen und Häuser Doncasters. Er fror draußen, aber in ihrem Haus kochte Megan.

    Jedoch keine Mahlzeit.

    Sie hatte gerade die Folge der Show gesehen worin sie selber zu sehen war. Es handelte sich um die letzte Folge vor dem Recall, dann würde man die Kandidaten die ein "Ja" bekommen hatten weiter ausdünnen. Alles war vorher schon aufgenommen, Recall, "Urlaub" auf der Tropeninsel, alles bis auf die Liveshows. Wie immer dauerte es ein paar Monate bis zur Ausstrahlung.

    Die Show hatte sie noch lächerlicher gemacht als sie fürchtete. Zuerst stellte man Megan wie eine Angeberin dar, davon überzeugt, sie könnte die diesjährige Staffel gewinnen. Wie jede Kandidatin hatte man auch vor den Auftritt Megan interviewt, aber geprahlt hatte sie nicht. Aber, mit Hilfe von cleveres Schnittwerk, stellte der Sender jetzt ihre Aussagen dar wie Prahlerei. Und zweitens machte auch noch die Kommentarstimme Megan lächerlich.

    "Ja, kleines Mädel," sagte die Stimme sarkastisch nachdem sie den Raum des Jurys beleidigt verlassen hatte, "das kriegt man davon, wenn der Mund größer ist als der Körper."

    Megan war wütend. Auf 180. Ein Skandal! Diese Bastarde! Megan realisierte sich auf einmal das man sie ja jetzt auf der Straße erkennen würde. Fremde und Bekannte würden sie auslachen. Dieser Gedanke machte sie krank.

    Nachdem Megan aus dem Studio weggegangen war, zeigte die Show wie die Jury ihre Performance weiter debattierte. Ihre Antwort, welche sie den Chefjuror gegeben hatte, wurde ebenfalls diskutiert. Man stellte sie dar wie eine unsportliche Person die nicht mit Kritik umgehen konnte. Auch das noch!

    "Ach ja...," seufzte der Chefjuror, "die muss noch erwachsen werden. Oder soll ich sagen, weiter wachsen?".

    Megan sprang von der Couch hoch. Dieser Dreckskerl! Fast hätte sie den Fernseher aus dem Fenster geschmissen. Ihr Herz raste und sie stand kurz davor, zu schreien. Was für arrogante, ekelhafte....

    Megan schaltete den Fernseher aus und schwor, nie wieder eine Sendung dieses Senders zu gucken. Dann weinte sie.

    Nach einer Weile machte Traurigkeit wieder Platz für erneute Wut. Aaah, könnte sie es nur diese Schweine heimzahlen! Die würden ihr blaues Wunder erleben! Aber wie? Wäre sie nur an jenen Tag zu Hause geblieben. Erst so lange im Studio warten, dann vor laufender Kamera lächerlich gemacht werden und anschließend, wieder in Doncaster, dieses Gespräch mit diesem komischen Kauz der behauptete, eine Zauberer oder so ähnlich zu sein....

    Megan erinnerte sich auf einmal das Amulett, welches dieser Kerl ihr gegeben hatte. Was hatte er auch noch gesagt? Einen Wunsch nur, aber den konnte sie dann immer und immer wieder wiederholen. Ja, so etwas.

    Megan stand auf und lief zu einen Schrank, in dessen Schublade sie an jenen Abend das Amulett gelegt und seitdem fast vergessen hatte. Das kleine Mädel nahm das Amulett, hielt es in ihrer Hand, sich für die größte Idiotin der Welt haltend weil sie den "Magier" glaubte, und murmelte "Ich wünsche zu wachsen."

    Nein, das war blöd. Sie ließ traurig das Ding auf den Boden fallen. Aber dann passierte etwas Seltsames. Der Boden schien etwas weiter weg zu sein als sonst. Als Megan sich erschrocken umsah war es unwiderlegbar.

    Sie war gewachsen!


    Fortsetzung folgt.

    Ja, es musste in der Tat "Waise" sein. Hab' ich schon verbessert. Sorry, mein Fehler. [hirni]

    Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich auch diese Grammatikchecks leider nicht immer gut dazu eignen, Geschichten fehlerfrei zu kriegen. Denn beides, Weise und Waise, ist grammatikalisch ja korrekt.

    Ein Probeleser könnte ich schon brauchen. Hat jemand Interesse?

    Und ohne hier eine Diskussion starten zu wollen, ich weiss nicht, ob es hier gestattet ist eine Minderjährige, ein Kind als Riesin dar zu stellen. Aber auf einer anderen Seite, wo ich immer die Version in English poste, giantesscity, ist es strengstens untersagt. Deshalb keine riesige Angela.

    Das heisst aber nicht, dass sie keine wichtige Rolle mehr spielt in der Geschichte. Nur leider nicht, wie Catriam es annahm. ;)

    Ja, das Problem ist das ich die Geschichte zwar in Word schreibe, und es von drei Grammatikchecker kontrolieren lasse, aber Schreibfehler halt nicht alle als solche erkannt werden. ;(

    Dazu kommt, ich bin kein Deutscher, Deutsch ist nicht meine Muttersprache und all diese Artikel (der, den, dem, sie oder ihr, etc... :/ ) sind für mich nicht immer eindeutig.

    Vielleicht kann jemanden den Text korrigieren bevor ich es Poste? Und wenn du mir sagst, wo die Fehler stecken, werde ich sie rausholen hier. Es ist ja auch lästig, all diese Schreibfehler, das stimmt.


    Oh, und Angela wird nicht in Aktion treten, da eine Riesin volljährig sein muss. ;)

    Kapitel 2


    "Hallo," sagte das kleine Mädchen. "Du siehst traurig aus. Brauchst du Hilfe?"

    Megan sah sie kurz an.

    "Nein," antwortete sie und lief weiter. Das Mädchen rannte an Megan vorbei und stellte sich vor ihr.

    "Oh doch!" rief sie fröhlich. "Mein Meister wird dir helfen. Er kann zaubern!"

    "Hör mal Mädchen," sagte Megan seufzend. "Ich habe keine Zeit zum Spielen. Es war ein anstrengender Tag und ich will nach Hause."

    "Es ist kein Spiel," antwortete das kleine Mädchen. "Komm' mit. Er lebt hier. Und mein Name ist Angela."

    Das Mädchen packte Megan am Ärmel und zog ihr zur Tür eines gewöhnlich aussehenden Hauses.

    "Hey, lass' das... ach, verdammt," seufzte Megan. Der Tag war schon scheiße gewesen, also konnte sie das wohl auch noch verkraften.

    Megan wurde von Angela in ein großes Zimmer gebracht. Die Wände waren mit Teppiche in warme Farben, wie Orange, Purpur und Rot, dekoriert. Überall brannten Kerzen, obwohl das Tageslicht immer noch durch die Fenster schien. Im der Mitte saß eine Gestalt im Schneidersitz auf ein paar Kissen.

    "Das ist Meister Hippolytus," sagte Angela und setzte sich schnell auf ein Kissen neben ihn. Sie lächelte Megan fröhlich an als sie sich hingesetzt hatte.

    Hippolytus trug eine gelbe Robe, und seine Augen wurden von einer Kappe bedeckt. Ein Objekt das wie eine Wasserpfeife aussah stand neben ihn, und ab und zu nahm er einen Zug durch ein damit verbundener Schlauch.

    Das Zimmer stand voller Regale, bestückt mit Bücher und merkwürdigen Gegenstände. Eine weitere Tür befand sich an Megan's rechte Hand.

    Vor die beiden komischen Gestalten stand ein leerer Tisch aus Granit. Der Mann der anscheinend Hippolytus hieß, machte Megan mit einer Geste klar das sie sich auf ein weiteres Kissen, gegenüber ihn am Tisch, setzten sollte. Megan tat das, sich etwas unwohl dabei fühlend.

    "Willkommen Megan," sagte der Mann. Er hatte eine angenehme Stimme. "Ich bin Hippolytus. Erzmagier. Das ist Angela, meine Schülerin. Kann ich dir etwas zu trinken anbieten?"

    "Wasser, bitte," sagte Megan etwas unsicher. Sie realisierte sich nicht das der Mann wusste, wie sie hieß Stattdessen fragte sie sich, was ein "Erzmagier" wohl sei.

    Hippolytus bewog kurz seine Hand und ein Glas Wasser erschien auf dem Tisch wie aus dem Nichts. Megan sah es überrascht an aber traute sich nicht zu trinken. Sie starrte nur auf das Glas. Nein! Das war nicht auf einmal so erschienen! Das musste irgendein billiger Trick sein, nur um sie zu beeindrucken.... Oder?

    "Es ist einfaches Wasser. Kein Gift oder so. Trinke es ruhig." sagte Hippolytus. Er nahm wieder einen Zug aus dem Schlauch. Dieser war durchsichtig und man konnte eine braune Flüssigkeit hindurch laufen sehen. Anscheinend war diese Wasserpfeife um zu trinken statt zu rauchen.

    Megan nahm widerwillig ein kleiner Schluck. Wasser, in der Tat.

    "Also, du hattest einen schlechten Tag?" fragte Hippolytus.

    "Ja," antwortete Megan. "Wissen sie, was passiert ist?"

    "Weiß ich," sagte Hippolytus. "Obwohl ich kein Hellseher bin. Magie und Hellseherei sind zwei verschiedene Sachen." Er zeigte auf eine Kristallkugel die hinter ihn in ein Metallhalter stand. Sie war ungefähr so groß wie ein Volleyball.

    "Hiermit kann ich alles sehen was in der Welt passiert. Wo immer es passiert. Aber ich kann nicht damit in die Zukunft sehen."

    "Alles?' fragte Megan verblüfft.

    Hippolytus nickte. "Heute sah ich dich in London, im Studio. Schrecklich wie die dort die Leute behandeln. Vor allem dir. Deshalb möchte ich dir helfen. Aber sag' mir erst mal selbst, wie es gelaufen ist."

    "Sie haben mich gesehen? In das Ding da?" fragte Megan überrascht.

    "Ja. Ich kann es auch als Fernseher benutzten. Um die Nachrichten zu sehen, Fernsehshows und...".

    "Ab und zu guckt er sich an wie unsere Nachbarin duscht!" rief Angela und lachte lauthals.

    Hippolytus schnippte kurz in den Finger und ein Eimer voll Wasser fiel aus dem Nichts auf Angela runter. Triefnass hielt das Mädchen empört den Mund.

    "Wie ich sagte," fuhr Hippolytus fort, "möchte ich von dir hören, wie es gegangen ist heute."

    "Ehhh," sagte Megan, überwältigt von der plötzlichen, unfreiwilligen Dusche Angela's. Aber dann fing sie an zu reden, über wie die Jury sie lächerlich gemacht hatte wegen ihrer Größe und Gesangs, und wie sehr ihr das alles frustrierte. Hippolytus hörte aufmerksam zu, während die feuchte Angela schmollte.

    "Nun," sagte der Erzmagier nachdem Megan fertig war, "vielleicht gibt es einen Weg dir zu helfen. Aber erst muss ich dir ein paar Sachen erklären." Er trank erst noch kurz aus die Wasserpfeife und sprach:

    "Wie ich schon sagte, ich bin ein Erzmagier. Das ist ein Meister der Zauberkunst. Ich bin der Einzige. Angela ist meine Schülerin, und sie wird die nächste Erzmagierin sein wenn meine Zeit gekommen ist. Wir leben im Verborgenen, da die Menschen ja sonst andauernd zu uns kommen würden mit ihren Problemen. Wollen wir nicht. Die meisten Menschen sollten selbst ihre Probleme lösen. Die haben ja Wissenschaft und Technologie. Psychotherapie. Familie und Freunde. Wenn das alles nicht hilft, sollte man auch nicht zu uns kommen. Das klinkt hart, das weiß ich, aber so ist es nun mal. Keine Einmischung, nur wenn wir es wollen, oder es notwendig ist."

    "Ihr versteckt euch? So wie in Harry Potter?" fragte Megan. Das alles erschien ihr surreal.

    Hippolytus lächelte. "Ja. Aber es gibt viele Unterschiede zwischen der echten arkanen Welt und die in Harry Potter. Sehr gute Bücher, ja. Aber es gibt keine Magieschule. Wir werden noch nicht einmal geboren mit der Fähigkeit, Magie zu wirken, wir lernen es von einem Magier...".
    : Lehrlinge," sagte Hippolytus, auf Angela zeigend und sie mit einer kleinen Handbewegung trocknend, "die sorgfältig auserwählt sind. Sie hier ist eine schlaue, junge Waise, obwohl sie ab und zu etwas vorlaut ist...".

    Angela blieb still.

    Megan sah die beiden mit gerunzelter Stirn an und wusste nicht, was sie von all dies zu halten hatte. Wer war dieser Kerl? Ein verrückter?

    "Alles, was nicht möglich sein sollte laut Naturgesetz, aber dennoch passiert, könnte Zauberei sein." fuhr Hippolytus fort, "Oder, so wie wir es immer sagen, kann man es erklären, ist es Wissenschaft."

    "Er fragte mich jemanden zu suchen der traurig ist," sagte Angela auf einmal. "Ich fand dich. Der Meister will mir etwas zeigen."

    "Ja. Um dir zu helfen, gebe ich dir das." Hippolytus holte ein silbernes Amulett an einen seidenen Faden aus seiner Robe. "Schau' genau zu, Angela."

    Hippolytus legte das Amulett auf dem Tisch und machte seltsame Gesten darüber, unverständliche Silben murmelnd während Megan und vor allem Angela gespannt zusahen.

    Dann leuchtete das Ding kurz auf. Hippolytus wiederholte die Prozedur und nahm das Amulett um es Megan zu geben.

    "Es ist jetzt mit undifferenzierter Magie geladen," sagte er. "Du hast, wenn es Hautkontakt mit dir hat, einen Wunsch frei. Nur einen. Aber so oft, wie du willst. Möchtest du zum Beispiel Geld? Du kriegst Geld, immer wieder, wenn du es dir wünscht bei Hautkontakt. Willst du stärker werden? Jedes mal, wenn du das Amulett berührst, wirst du stärker wenn du dir das dann wünscht. Aber wenn du erst Geld wünscht, kannst du später nicht auch noch Kraft wünschen."

    Hippolytus trank erneut. Megan nickte. "Ja, ich verstehe," sagte sie. "Aber das ist Silber, nicht wahr? Ich weiß nicht, ob ich mir das leisten...".

    "Es ist umsonst," unterbrach Hippolytus ihr. "Wenn ich Geld brauche, beschwöre ich Gold und verkaufe es bei der Bank."

    Megan war froh. "Umsonst" war ihr Lieblingspreis. Sie bedankte sich bei beiden und steckte das Amulett in der Tasche.

    Danach sagte sie das komische Duo auf Wiedersehen und ging. Wieder auf der Straße erwartete sie, dass sie unwissend mit eine verborgene Kamerashow mitgemacht hatte, aber keiner hielt sie an und sagte "Dort ist die Kamera!". In der Dämmerung ging sie nach Hause und fragte sich, ob man sie nicht auf dem Arm genommen hatte.


    Fortsetzung folgt.

    Die britische Riesin

    von Vaalser4

    In dieser Geschichte gibt es Wachstum, Zerstörung, Töten und etwas Vore. Keinen Sex. Die Riesin wird Mega- und Giga groß.
    Sie trägt Kleidung und Stiefel, da ihre Taten sich im Winter abspielen. Wer Großbritannien mag, und vor allem London, sollte diese Geschichte besser nicht lesen ;)

    Kommentare sind immer willkommen. Viel Spaß!


    Kapitel 1

    "Dás nennst du singen?" fragte der Chefjuror sarkastisch. "Der gallische Barde kann das zehnmal besser!"

    Die beiden anderen Jurymitglieder, eine junge Frau und ein 30-jähriger Popstar, lachten. Megan allerdings nicht.

    Gegen sie war der Kommentar gerichtet.

    "Deine Stimme ist so klein wie du selbst," sagte der Chefjuror gegen die 1,58m große Megan. "Jeder andere Kandidat steckt dich so in der Tasche... nicht nur bildlich übrigens!"

    Wieder lachten die anderen. Megan wieder nicht. Sie stand nur da, völlig verwirrt über die als-Kritik-getarnten-Beleidigungen, während drei laufende Kameras auf sie gerichtet waren.

    "Oh Mann, ich würde nicht gerne in deine Schuhe stecken," sagte der 30-jährige Popstar.

    "Nein, da passt dein kleiner Zeh noch nicht mal rein!" rief der Chefjuror und zeigte auf Megan's Füße, Schuhgröße 36. Gelächter. Von drei Leuten.

    "Ich würde mir gerne mal deine Stimmbänder anschauen," grinste die junge Frau. "Und dann glaube ich nicht, dass ich dann die Stimmbänder einer Sängerin sehen würde," fügte sie hinzu.

    "Glaubst du das?" fragte Herr Sarkasmus. "Da bin ich mir zu 1000 % sicher! Keine Sängerin! Dreimal "nein" für dich. Wiedersehen!"

    Megan ging aber noch nicht.

    "Du," fauchte sie den Chefjuror an, "Du hast selber nie auf der Bühne gesungen. Nur Playback. Und jetzt verlangst du, dass wir hier auf der Stelle perfekt singen? Arschloch!"

    Nachdem sie die Jury noch den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt hatte, lief Megan weg. Die 20-Jährige aus Doncaster wollte eine professionelle Sängerin werden und hatte sich deshalb bei der berühmten Show "Britannien sucht den Popstar" beworben. Allerdings war das eine Show, welche mehr in Sensation als Talent interessiert war. Und einen Weg, an Sensation zu kommen, erreichte sie indem sie Kandidaten die glaubten, sie könnten singen, aber talentfrei waren, völlig lächerlich zu machen. Der Chefjuror, ein arroganter 60-jähriger ehemaliger Popstar, hatte man wegen seiner zynischen und beleidigenden Art auserwählt, und er sagte schamlos gegen schlechte Kandidaten was immer er wollte.

    So wie gegen Megan.

    Sie hatte gerade Amy McDonald's Hit "This is the life" gesungen und war sich sicher in den Recall zu kommen. Aber stattdessen bekam Megan nur Hohn und Beleidigungen.

    Megan war wütend und traurig. Beleidigungen! Spott! Hatte sie etwa dafür zwei Stunden im Zug gesessen und anschließend sechs Stunden im Studio gewartet? Um gerade mal zwei Minuten zu singen und dann so behandelt zu werden? Um sich von diesen idiotischen Chefjuror beleidigen zu lassen, der selber immer nur im Tonstudio gesungen hatte und dann auf der Bühne nur geplaybackt? Megan war angepisst als sie zum Bahnhof zurücklief.

    Oh, sie war sich so sicher gewesen dass sie singen konnte! Diese Bastarde! Sich über ihre Größe lustig machen! Und über ihre kleinen Füße! Megan kochte.

    Im Zug schmollte sie den ganzen Weg zurück nach Hause. Als sie in Doncaster ankam war es schon Abend, allerdings immer noch hell. Der sonnige Sommertag neigte sich dem Ende zu, die Sonne ging langsam unter. Megan hatte allerdings kein Auge für die schöne, orangefarbene Kugel die sich Richtung Horizont bewog. Sie war immer noch wütend.

    Als sie über die Straße nach Hause lief, bemerkte sie dann auch nicht das ein etwa zehn Jahre altes Mädchen auf sie zu rannte.


    Fortsetzung folgt.

    Hier habt ihr ein Foto von Daisy Ridley worauf sie Mark Hamill trägt... einfach so, als ob er ein Kind ist. :P

    Und ein Video wo sie tatsächlich 80 Kilo hochstemmt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.