Beiträge von Vaalser4

    Kapitel 9


    Ela stampfte über den Kontinent, unwissend welche Zerstörung ihr 30 Kilometer großer Körper verursachte. Jeder Schritt zerbrach den Boden und verwandelte schöne Landschaften in Ödland. Ganze Wälder verschwanden, Hügel wurden geplättet, Städte zertreten. Der Luftzug ihrer Bewegungen war so gewaltig das er sogar massenhaft den Sand und Dreck vom Boden sog, und so Felsformationen freilegte welche bis daher unter dutzende Meter Erde gelegen hatten.

    Ihre dickhäutigen Sohlen registrierten nicht, worauf sie trat, sie war sich nur vage den seltenen Hügel aus solidem Stein bewusst. Ela lief ziellos von der einen Seite Nordamerikas zur anderen, den Ozean meidend ohne zu wissen was los war. Dutzende Städte und unzählige Dörfer verschwanden unter ihren Füßen, reduziert zu flachen Schutt in hundert Meter tiefen Fußabdrücken. Aber über ihr, hoch in der Luft über ihren riesigen Kopf, tat sich was.

    Die raketengetriebene Neutronenbombe erreichte die oberste Atmosphäre. Auf der Grenze zwischen Tag und ewiger Nacht drehte sie sich und flog zum Ziel. Hoch über Ela, so hoch das sogar sie es nicht erreichen könnte, registrierten die Computer den gigantischen Kopf der Riesin. Dann flog die Bombe runter mit so einer gewaltigen Geschwindigkeit dass sogar das Ungetüm da unten ihr nicht entkommen konnte. Die "dreckige" Bombe verfehlte ihr Ziel nicht. Wie könnte sie? Ela, groß wie sie war, konnte man halt nicht verfehlen.

    Und dann detonierte sie drei Kilometer über Elas Kopf, nicht mit einem Knall, sondern ein leises "Piff!"

    Die normalerweise tödliche Fracht wurde entladen.

    Normalerweise.

    Nicht jetzt.

    Die riesigen Mengen Radioaktivität, welche Ela begossen, aktivierten die Substanz, ihre geänderte DNS, mit einem Ergebnis das niemand wollte.

    Sie wurde wieder größer.

    Ela wuchs und wuchs. 35 Kilometer, 40... 50.... Ihr Körper verdunkelte ganze Städte bevor diese unter ihren Füßen vernichtet wurden, nicht indem sie lief, sondern durch bloßes Wachsen. Wolkenkratzer, inzwischen kleiner als der Nagel von ihrem kleinen Zeh, stürzten ein so bald ihre riesige Masse die Bauwerke berührte, bevor von ihren gewaltigen Füssen überrollt zu werden.

    Elas Füsse glitten die Rocky Mountains entlang, die einst so beeindruckenden Berge erschienen jetzt winzig, danach zerkrümelten diese als die Riesin 150 Kilometer groß wurde. Und sie wuchs immer noch.

    Aber das Wachstum führte zum Unvermeidbarem. Ihr Hirn war nun so groß das Ela kaum mehr als ein Wachkoma Patient war. Sie wusste nichts mehr und registrierte auch nichts. Sie stand nur da, regungslos, außer das sie wuchs.

    Dann passierte es.

    Als sie 200 Kilometer groß wurde, war ihr Hirn so groß, dass ihr neurales Netzwerk zusammenbrach. Die Neuronen konnten nicht mehr miteinander kommunizieren. Wie eine Kerze die keinen Wachs und Sauerstoff mehr hatte, endeten ihre schon minimalen Hirnfunktionen.

    Ela starb.

    Sie fiel um, das Wachstum endete mit 230 Kilometer da ihr toter Körper nicht mehr auf der Strahlung reagierte, und landete mit einem Aufprall der die gesamte Erde erzittern ließ.

    Halb Nordamerika zerbrach. Die Schockwelle des Aufpralls ließ fast kein Gebäude weltweit stehen. Riesige Staubwolken wurden ihr der Atmosphäre geblasen und würden einen nuklearen Winter verursachen, einer der Jahrhunderte dauern würde und die Welt so weit abkühlen das Leben kaum noch möglich war. Nur in Elas riesigem Körper florierten die Mikroben, indem sie die Unmengen an Fleisch zersetzten. Mikroben, welche Krankheiten unter den verbliebenen Pflanzen, Tieren und Menschen verbreiten würden.

    Würde die Menschheit überleben? Würde das Leben selbst überleben, nachdem von Elas Körper nichts weiter übrig war als ein Gerippe? Und würde das Leben erneut anfangen, die Evolution sich wiederholen?

    Keiner wusste die Antwort, keiner würde sie je wissen....


    ENDE

    Kapitel 8


    Wie hält man ein 30 Kilometer großes Wesen, dass sich schneller als der Schall fortbewegt, auf? Eine Armee war keine Lösung, da Ela tausende Soldaten, Panzer und Artillerie mit einem einzigen Fuß zertreten konnte. Kampfflugzeuge und Bomber waren kaum größer als Sandkörner für sie, und ihre Raketen verursachten weniger Schaden als einen Funken bei einer normalgrossen Person. Wenn die von ihren Bewegungen erzeugten Luftzüge die Flieger nicht schon vorher zerstörten oder wild herumwirbeln ließen.... Oder ihre gigantischen Beine gegen die Maschinen schlugen, sie vernichtend ohne das die Riesin auch nur das Geringste spürte.

    Während Ela ganze Dörfer zertrat, Hügel plättete und Wälder zermatschte, wusste keiner wer sie war oder das sie den IQ eines Tieres hatte. Jene, welche die Antworten hatten, Dr. Tylicki und ihr Team, waren tot. Sie und die anderen verendeten, noch bevor sie wer auch immer die Führung hatte um vor der 30 Kilometer Riesin warnen konnten, unter den riesigen Fuß Elas, zusammen mit der ganzen Universität und hunderte andere Gebäude. Ihre Ferse und die unzähligen Tonnen Fleisch und Knochenmasse, welche die trug, drückte alles tief in den Boden. Die Existenz ihres Obdachlosenheimes endete unter den Ballen des gleichen Fußes, zusammen mit ihrem ehemaligen Bettelplatz. Und der Supermarkt. Also lebte niemand mehr der Ela kannte, alle waren zu dünnem Matsch gepresst unter den etwa 4,5 Kilometer langen Fuß der Riesin.

    Seismografen im Pentagon zeichneten lange Wellen auf Papier mit jedem Schritt der Giga-Riesin, auch wenn die sehr weit entfernt war. Der Präsident war schon da, sicher in einem unterirdischen Bunker. Sicher? Elas Füße und Masse konnten das ganze Pentagon zertreten, ihre enorme Sohle so tief im Boden sinkend das sie den Bunker erreichte und jeden da drin zerquetschte. Oder vielleicht würde der Dreck und Beton über den Bunker so weit nach untern gedrückt werden durch ihren Fuß das die den Bunker einfach zusammenpressten.

    Nachrichten trafen ein, von Satelliten welche berichteten das diese 30 Kilometer Frau wieder eine Stadt zertreten hatte, ein Wald in ein Ödland in der Form eines Fußabdrucks verwandelte oder Orkane und Überschwemmungen verursachte als sie durch die Great Lakes watete. Panische Radiosprecher schrien über Erdbeben, beschrieben voller Angst wie die Gebäude ihrer Städte erst zitterten, dann bebten und schließlich in sich zusammenfielen als die Riesin sich näherte, nur um abrupt zu enden als ihre Radiostation zusammen mit dem Rest der Stadt, worin sie sich befand, zertreten wurde als Ela rücksichtslos hindurchlief.

    Die Riesin wanderte ziellos über den Kontinent, alles zerstörend und riesige Fußabdrücke hinterlassend, Fußabdrücke, welche man hinterlässt, wenn man über einen nassen Sandstrand spaziert. Nichts konnte sie aufhalten, die ganze Welt sah schockiert zu wie die USA zertrampelt und zerstört wurden.

    Sie zertrat Städte wie nichts, verursachte schreckliche Erdbeben und der Boden riss auf. Sie schuf neue Schluchten. Das öffentliche Leben kam zum Stillstand, und Leben endete wenn sie kam. Und das alles während Ela nicht mehr dachte, sie lief nur wie ein Schlafwandler, sich gar nicht dessen Bewusst, was sie geworden war oder was sie anrichtete. Sie war nur, existierte nur, lief nur als ihre langen, langen Füße mit solch einer Wucht auf Yellowstone National Park krachte, dass die Geysirs dort spontan anfingen zu spritzen, wodurch eine riesige Flut entstand die nur jene, die Ela selbst verursachte, was Zerstörung angeht vor sich dulden musste. Für die Riesin waren die enormen Heißwasserstrahlen allerdings kaum mehr als eine Miniaturfontäne.

    "Meine Herren, was müssen wir machen? Ich will jede Idee, egal wie verrückt, hören," sagte der Präsident in den Bunker zu einer Gruppe Militärkommandanten.

    Ein General nahm das Wort. "Wir müssen Nuklearwaffen einsetzen. Das ist das Einzige, was dieses... dieses... Monster töten könnte," sagte der, nicht wissend wie er Ela anders nennen sollte.

    Gerade eben war der Bericht eingetrudelt, das sie Denver zertreten hatte.

    "Eine Wasserstoffbombe?" fragte der Präsident.

    "Nein, das würde die Umgebung zu sehr schaden," sagte der General. Sein nächster Satz, obwohl niemanden den Mann dafür schief ansehen könnte, würde man als die dümmste Entscheidung aller Zeiten beschreiben können.

    "Wir nehmen eine Neutronenbombe."


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 7


    Sie wuchs wieder.

    Ela dehnte sich mit unglaublicher Geschwindigkeit aus. Ihr ohnehin schon großer Körper schoss in die Höhe, wie ein sich blitzschnell aufblasender Ballon. Höher und höher stieg ihr Kopf in den Himmel und es dauerte nicht lange, bis der durch die Wolkendecke hindurch brach. Ihre Schultern verbreiteten sich, ihre Beine streckten sich, aber das Schlimmste (für New York) waren ihre Füße. Die wuchsen auch, aber blieben -selbstverständlich- auf den Boden stehen, immer mehr davon bedeckend. Schade, dass sie sich ebenfalls in New Yorks Richtung ausdehnten.

    Die Menschen dort sahen erst wie Elas Kopf über die Dächer der Wolkenkratzer hochstieg. Zuerst schien es noch wie ein Ballon in der Form eines Frauenkopfes, aber es wurde schon schnell deutlich, dass es sich um einen richtigen Menschen handelte. Denn Ballons haben keinen Nacken. Oder Schultern.

    Die stiegen ebenfalls über die Wolkenkratzer, wie zwei fleischfarbene Berge. Ein Brustkorb folgte. Als Elas Kopf durch die Wolkendecke brach, wirkte ihr Gesicht für die New Yorker erst verschwommen, als ob durch Nebel bedeckt, dann verschwand es in der weißen Masse der Wolken. Eine halbe Minute lang schien es, als ob die Riesin kopflos war, aber da sie immer noch wuchs, verschwand ihr Nacken ebenfalls. So schien es jedenfalls. Dann waren ihre Schultern weg, gefolgt von den Brüsten. Aber in der Zwischenzeit hatten jene Menschen, die am Rande der Stadt lebten, ihren Blick auf ein anderen Körperteil Elas gerichtet.

    Seltsamerweise waren ihre einst dreckige und hässlichen Füssen jetzt eher hübsch, insofern man Füße so groß, dass sie ein kleines Dorf vollständig bedecken können "hübsch" nennen sollte. Aber die neu gebildeten Zellen waren jung, und deshalb waren ihre Zehnägel schön und glatt statt krustig wie zuvor, die Haut makellos und der Schweißgeruch verschwunden, denn die Mikroben, welche dafür verantwortlich waren, konnten sich nicht so schnell wie ihre Zellen vermehren. Aber das alles war unwichtig für die Stadtrandbewohner, da die Zehen jener Füsse die Gebäude, die sie berührten, augenblicklich in sich zusammenfallen ließen.

    CRASH! Die Bauwerke stürzten ein als Elas Zehen sie, wie eine gigantische Lawine, überrollten. Staub bedeckte die Zehen Elas, die nichts anderes machte als nur da stehen und wachsen.

    Ihr Wachstum stoppte, gerade als ihre Zehen die erste Gebäudereihe gerammt und überrollt hatten. Sie war nun 30 Kilometer groß!

    Ihr Hirn war so gigantisch, dass die Neuronen große Probleme hatten, miteinander zu kommunizieren. Ihren IQ hatte sich so stark gesenkt das Ela mehr Tier als Mensch war, wie vorhergesagt.

    Die kleinen Wolkenkratzer die immer noch aufrecht standen kamen ihr kaum bis an die Knöchel, die anderen Gebäude waren so winzig, dass sie nicht einmal ihre Zehen überragten. Aber Ela realisierte sich das alles nicht. Sie sah nur die Stadt und die Gebäude als graue Masse, und lief einfach darüber als ob es Grass war. Zahllose Bauwerke, Straßen und der ganze Central Park wurde von ihrem Fuß bedeckt. Ela lief weiter, New York völlig zerstörend. Ihre Füße bedeckten ganze Stadtviertel. Die Treter waren so enorm das sogar das Empire State Building kaum mehr als ein dünner, kleiner Zweig verglichen damit schien, und es wurde zusammen mit den anderen Gebäude einfach zertreten. Egal, wie berühmt es war, das Empire State Building verschwand einfach unter Elas Fuß, zur völligen Unwichtigkeit degradiert.

    Die Schockwellen ihrer Schritte und die Luftverdrängung erzeugten Stürme, die weitere Verwüstungen anrichteten. Die Freiheitsstatue wurde wie eine Feder weggeblasen und zerschellte in Stücke, welche dann in den Ozean regneten.

    Ela hatte keinen blassen Schimmer. Sie war so intelligent wie ein Tier, ihren Sinn für Selbstbewusstsein und Empathie waren ganz verschwunden. Auch begriff sie nicht, dass sie gigantisch war, so riesig, dass die Metropolen kaum mehr als graue Flecken mit kleinen Spitzen (Wolkenkratzer) gegen sie waren.

    Die Riesin sah auf den Ozean, roch die salzige Luft, und drehte sich gen Landesinnere, um so unbeabsichtigt die schrecklichste Verwüstung die den Planeten je gesehen hatte anzurichten.


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 6


    Nachrichten über eine riesige, nackte Frau verbreiteten sich schnell. Zuschauer sahen wie sie über den Highway lief, auf Autos trat, deren Gestell unter ihren gigantischen Füssen zu dünnen Scheiben pressend. Die scharfen und spitzen Metallteile schienen ihr nichts anhaben zu können, genauso wenig wie diesesr LKW, welcher mit voller Geschwindigkeit gegen ihren Knöchel knallte. Die Riesin wackelte nur kurz vom Aufprall und sah runter. Dann nahm sie das Wrack, untersuchte es kurz mit trübem Blick und warf es anschließend uninteressiert weg.


    Dr. Tylicki schaute sich zusammen mit ihren Mitarbeitern schockiert die Bilder im Labor an. Nachdem sie Ela erkannt hatten, hatten sie den Direktor der Fakultät gerufen. Ihr Wachstum war schnell erklärt, DNS und Radioaktivität, aber warum, so fragte der, benahm sie sich so unkonzentriert und geistig abwesend? Denn es war klar, dass die 75 Meter Frau die Autos nicht zum Spaß oder aus Grausamkeit zertrat. Dr. Tylicki hatte eine Erklärung.

    "Es kommt durch das Wachstum. Ein Nebeneffekt. Ihr Gehirn ist auch größer geworden, aber statt neue Nervenzellen zu bilden, schwellen die Gehirnzellen auf. Hirnzellen können sich nicht vermehren, deshalb. Anders gesagt, ihre Masse an Hirngewebe bleibt gleich. Das wäre zwar an sich kein Problem, aber je größer sie wird, je größer die Entfernung zwischen den einzelnen Neuronen, die Nervenzellen also, und dadurch verläuft die Kommunikation zwischen diese Zellen immer langsamer. Der fMRI-Scan zeigte schon eine kleine Abnahme an Kommunikationsgeschwindigkeit in ihrem Gehirn. Nur sehr gering, aber das war dann auch als sie "nur" 2,10 m maß. Jetzt misst sie laut Schätzungen 75 Meter. Die elektrochemischen Impulse, und daraus bestehen unsere Gedanken in Essenz, brauchen jetzt viel länger um von A nach B zu reisen in ihr gigantisches Gehirn. Anders gesagt, je größer, je dümmer. Bis zum Punkt wo sie nicht mehr wie ein Mensch denken kann."

    "Und dann?" fragte der Direktor.

    "Dann werden ihre natürlichen Instinkte ihr handeln bestimmen. Sie hat jetzt, 75 Meter groß, die Rationalität von jemanden der sehr betrunken ist, oder ein starkes Rauschmittel genommen hat, wie Heroin zum Beispiel. Würde sie noch weiter wachsen, kann sie wie ein Tier sein, was ihre Intelligenz betrifft.

    "Also kann man jetzt schon nicht mehr mit ihr verhandeln oder reden?"

    "Nein. Sie wissen, was man sagt. Versuch nicht, mit jemanden, der betrunken ist zu diskutieren. Ich würde sagen, versuche nicht, mit einer Riesin zu diskutieren."


    Ela lief ziellos hin und her, sich nur vage davon bewusst, dass die Dinger da unter an ihren Füßen richtige Autos waren. Sie waren für sie so groß wie große Spielzeugautos, und darauf treten ließ sie schön zerkrachen. Ab und zu erwischte sie eine flüchtende Person unter ihren Füssen, und sie spürte das vertraute Knochenbrechen und Fleischzerreißen.

    Sie zertrat Auto nach Auto, die meisten leer da die Fahrer geflüchtet waren. Dann wandte sie sich auf einmal den Häusern in der Nähe des Highways zu, das war ein Pendlerdorf welches zu New York gehörte. Ohne Emotion oder Reue zertrat ihren Fuß ein einsames Haus am Dorfrand, und das Mauerwerk zerbröselte als ob es aus dünnem Putz war. Laut krachend gab das Dach nach, Rauch quoll heraus, Fenster zerschellten.

    Die 75 Meter große Ela sah mit trübem Blick auf die Landschaft. Kleine Häuser, grüne Flecken (die Baumkronen), Straßen wie schwarze Schleifen, Autos die wie vielfarbige Ziegelsteine wirkten. Die Menschen rannten vor ihr weg, wie erschrockene Mäuse. Ela war sich das nur vage bewusst. Sie sah ein Haus, wusste, dass es ein Haus war, aber realisierte sich nicht, dass Häuser normalerweise größer waren. Ohne zu wissen warum, hob sie abermals einen Fuß über das Dach. Fast im gleichen Moment flogen die Türen auf und die Familie rannte panisch schreiend raus. Keinen Moment zu früh.

    Der riesige Fuss Elas krachte durch das Dach als sie hintrat, es zerbrach wie eine Eierschale. Die Wände zerkrümelten, weißer Staub und Schutt regnete über den Garten und auf Elas Fuß. Fenster brachen, Holz zersplitterte. Die Möbel wurden ebenfalls zerstört, Schränke, Elektrogeräte, Tische und Betten, alles zerbrach wie verrotteter Kunststoff. Die dicke Sohle der Riesin schien undurchdringbar, denn nichts schien ihr weh zu tun, weder Metall, noch Stein, noch Holz.

    Ela sah die Familie in sicherer (?) Entfernung stehen. Halbbewusst wiederholte sie die Prozedur mit einem anderen Haus. Sie spürte, wie die Struktur unter ihr nachgab, aber dieses Mal kam keiner raus.

    "Aus manchen Häusern kommen Leute, aus anderen nicht," dachte die Riesin. Sie versuchte es erneut. Jetzt trat sie auf ein relativ großes Haus, das wegen der Größe nur zum Teil einstürzte. Also schwenkte die Riesin den Fuß hin und her und zerstörte so den Rest. Die Mauern zerkrümelten wie trockene Kekse als der Riesenfuß sie härter traf als die größte Abrissbirne.

    Ein Bulldozer ist eine imposante Maschine. Solides Metall, große Räder, schwer und fast nicht zu stoppen. Gepanzert, hart. Einer stand am Straßenrand, verlassen, genau wie jene Arbeitsstelle wo man ihn bis heute gebraucht hatte. Dann trat ein Frauenfuß, der zart aussah aber gigantisch war, darauf. Mit kränklichem Quiecken wurde das Gerät hilflos geplättet unter das enorme Gewicht der Riesin, dessen Sohle genau darauf gelandet war. Das solide Metall wurde zusammengepresst wie nasser Ton. Der Bulldozer hatte ihren Fuß sogar keine Sekunde verlangsamen können als Ela darauf trat, er konnte nicht den geringsten Widerstand bieten. So mächtig war sie.

    Für Ela war es wie im Traum. Sie erkannte vage die Strukturen da unten als Häuser. Sie sah kleine Bäume und wie noch kleinere Menschen vor ihr wegrannten, hörte ihre spitzen Schreie. Ein Fuß auf Häuser stellen ließ diese Einstürzen. Ein Fuß auf Menschen stellen ließ sie sterben. Das realisierte sie sich, aber nicht, was das für die Menschen bedeutete. Ihr Sinn für Empathie war schon weg, ihr Hirn war zu groß und langsam um so etwas zu fühlen. Also lief sie weiter, Häuser unter ihren großen, mittlerweile dreckigen Füssen zerstörend und Menschen zertretend unter ihr enormes Gewicht ohne sich den Schaden, der sie anrichtete, bewusst zu sein.

    CRASH! Ihre Zehen glitten an der Wand eines Hauses entlang und zerbröselte sie. Sogar ihre relativ schwachen Zehen waren wie Abrissbirnen und konnten solidem Stein wie nichts zerstören.

    Wieder verwandelte sie ein Auto in einer dünnen Metallplatte, dann zerbröselte sie ein großer, dekorativer Felsbrocken als ob der aus dünnem Glas war. Nichts konnte die unzähligen Tonnen Riesin widerstehen wenn diese auf Häuser, Autos, Bäume oder Menschen trat.

    Flucht hatte keinen Sinn, da sie Schritte von 50 Meter machte, und so mit Leichtigkeit die schnellsten Sprinter einholen konnte. Die Dorfbewohner wurden zu Dutzende zertreten, da Ela einfach in die flüchtenden Gruppen hineinlief. Und all das während sie weder dachte, noch fühlte. Sie tat es einfach nur. Zertreten, Töten.

    Ihre Gerandaliere hatte ihr langsam in der Nähe des Gebäudes mit den großen, weißen Schornsteinen gebracht. Die erbrachen riesige weiße Wolken, was die Aufmerksamkeit der druffe Riesin erregte. Sehr zur Erleichterung der Dorfbewohner ging sie jetzt zum Gebäude statt weiter zu "spielen" (was sie jedenfalls glaubten) mit ihren Häusern, Autos und sie selbst. Aber hätten die gewusst, was ihr Wachstum verursacht hatte, dann wären die Dorfbewohner gar nicht erleichtert gewesen das zu dieses Gebäude ging.

    Es war ein Atomkraftwerk.


    Fortsetzung folgt.

    Das 4. Kapitel habe ich im Adultbereich gepostet, da es nicht jugendfreies Material erhällt.


    Kapitel 5


    Die Radioaktivität bestrahlte die Substanz in ihrem Körper, und die reagierte. Die höhere Dosierung wäre normalerweise gefährlich, aber dank Elas einzigartige, geänderte DNS, konnte diese Dosierung ihr nichts anhaben. Es war sogar so, dass ihre Zellen sich immer weiter und schneller vermehrten, wenn sie an höhere Dosen Strahlung ausgesetzt wurden.

    Also wuchs sie. Ela drehte sich langsam aus, während sie immer noch mit gespreizten Beinen über Henry stand. Ihre Füße verlängerten sich seinem Gesicht entlang, während ihre Beine sich streckten. Ela sah wie Henry, und die Umgebung, immer kleiner wurde.

    Sie wurde drei Meter groß, dann vier. Sie wuchs und wuchs, Ela war schon der größte Mensch aller Zeiten, und wuchs weiter und weiter. Henry lag da, wie gelähmt, und sah wie Ela immer größer und massiver wurde. Hatte er Halluzinationen? Hatte die Tortur oder gar den Fußgeruch sein Hirn so verwirrt, dass er high war? Oder war alles doch nur ein verrückter Traum?

    Aber mit Ela, die mittlerweile schon acht Meter maß, passierte noch etwas anderes. Etwas merkwürdiges Geschah mit ihr. Je größer sie wurde je mehr Schwierigkeiten sie hatte, klar zu denken und sich zu konzentrieren. Ihr war, als ob sie eine Woche in ein Zimmer ohne Frischluft saß. Was war los? Was passierte? Als ob ihre Rationalität und ihren Geist langsam wegschmolzen. Während sie weiter wuchs, ihre Hüfte überragte die Brücke schon, versank ihr Bewusstsein in eine Art Dämmer-zustand.

    Ein kleiner Kerl lag da zwischen ihren Füßen. Ja, er war klein. Sie erkannte ihn vage. Er war ein Bastard, ja. Aber warum? Sie wusste es nicht mehr.

    Ela wuchs weiter. 20 Meter, 30, 40. Henry schien zu schrumpfen. Und der, auf den Boden liegend, konnte nichts anderes tun als zur Riesin hoch blicken, die mit jeder Sekunde größer wurde. Er sah, dass ihre Füße wie zwei fleischfarbene Mauern aufquollen, langsam und bedrohlich, links und rechts von ihm.

    Sie wurde 50 Meter, die Brücke kam ihr kaum bis an die Knie. Simon, hinter dem Baum, sah geil auf die Riesin. Was für ein Körper! Ein Rücken wie ein Volleyballfeld, Beine wie gigantische Säulen, Arme als ob große Tannenbäume an ihre Schultern baumelten.

    Als Ela 60 Meter groß war ihr als ob sie halb schlief. Das die Welt so klein geworden war erschien ihr nicht länger abnormal. Sie wuchs immer noch, und je größer sie wurde, je dumpfer ihr Bewusstsein.

    75 Meter. Ihr Wachstum stoppte. Sie war nun so groß das die Strahlung des Urans so gering war, das die Substanz nicht mehr darauf reagierte. Ela überragte die Landschaft, nackt, aber ihr Körper hatte sich irgendwie auch verjüngt und es gab keine Anzeichen mehr, dass sie auf der Straße gelebt hatte. Sie sah fit aus, muskulös aber nicht unweiblich, ihre Haut war geschmeidig. Ihre Füße maßen zehn Meter, mehr als das fünffache von Henrys ganzer Körper. Der lag da, erstarrt vor Angst. Urin und Kot lief aus ihm heraus, er zitterte und schwitzte. Ela war zum Monster geworden, ein Ungetüm, und er lag da, zwischen ihren Füßen!

    Ela sah auf ihn, wusste, das sie ihn kannte, aber nicht mehr woher. Sie hatte kaum noch Selbstbewusstsein, realisierte sich nicht, dass sie eine Riesin geworden war. Sie realisierte sich vieles nicht mehr. Er war... ja, ein Idiot. Das war er. Ein Idiot, dachte Ela dumpf.

    Sie hob einen Fuß, und ohne Umschweife zertrat sie Henry. Sie spürte, wie seine Knochen zerbrachen und sein Fleisch aufriss. Blut lief unter ihrer Sohle hervor. Ela sah auf den Fuß der Henry bedeckte. Ja, er war nun tot, dachte sie ohne was dabei zu fühlen. Als sie den Fuß hob klebte seine Leiche daran fest. Dann fiel sie runter mit ein Schmatzen. Fleisch und Blut, kaum wiederzuerkennen. Tot.

    Ela sah sich um. Sie befand sich in einer desolaten Gegend, erkannte sie allerdings kaum. Eine kleine Brücke kam ihr kaum bis an die Waden. Die höchsten Bäume reichten ihr gerade mal bis an die Brust. In der Ferne standen Wolkenkratzer, ein Fluss glitzerte. Eine paar hundert Häuser standen ein paar Kilometer entfernt. Als sie sich umdrehte sah sie einen Highway voller Autos. Und ein großes Bauwerk mit weißen, dicken Schornsteinen. Ela blickte auf den Boden und sah sich twas bewegen. Ein kleiner Kerl stand neben einen Baum und sah sie an.

    Simon war erst angeturnt von der riesigen Ela, aber als er sah, wie sie den Mann einfach zertrat wurde ihm flau im Magen. Eine bluttriefende Leiche, welche unter ihrem Fuß klebte, war in Wirklichkeit ekliger und grausamer als er gedacht hatte. Klar, er hatte viele Geschichten gelesen worin Riesinnen Menschen zertraten, aber so etwas real zu erleben, war schrecklicher als erwartet. Als Ela ihn, ohne Blick der Wiedererkennung, ansah, wurden seine Knie weich. Was war denn los mit ihr? Der Blick in ihren Augen war der jemanden, der gerade aus einem Tiefschlaf erwacht war oder Marihuana geraucht hatte.

    Langsam kam die Riesin auf ihn zu. Simon rannte instinktiv weg, aber seine weichen Knien ließen in schon nach ein paar Schritten stolpern. Als Ela ihn sich näherte, bebte der Boden sanft und ein Schatten verdunkelte ihn. Simon drehte sich um, sah die Riesin, welche er selber erschaffen hatte, unglaublich hoch über ihn ragend, wie ein Kirchenturm in menschlicher Form.

    Ela sah auf den Kerl. Irgendwie kam er ihr bekannt vor, aber sie konnte sich nicht erinnern.

    "Noch einer um zu zertreten," dachte sie emotionslos und hob einen Fuß über die kleine Gestalt. Sie hörte einen Schrei.

    Das war Simon. Eine blutverschmierte Sohle, ein paar Mal größer als er selbst, schwebte über ihn. Sein Herz raste. Obwohl es nichts nützte, hob er seine Arme um sich zu schützen. Simon spürte, wie seine Blase und Gedärme sich entleerten.

    CRUSH! Ela trat auf ihn, verwandelte seinen Körper zu Hackfleisch. Unter dem unglaubliche Gewicht der Riesin hatten seine zerbrechlichen Knochen keine Chance. Er wurde zermatscht, zu Brei gepresst unter den gigantischen Fuß Elas.

    "Zwei," dachte die. Dann drehte sie sich gen Highway und ging hin.


    Fortsetzung folgt.

    Dieses Kapitel ist am Ende leicht entschärft, die Orginalversion steht im Adultbereich.

    Kapitel 3


    BLAM!

    "785 p.s.i.", las Dr. Tylicki vom Bildschirm der Maschine. Es war ein Gerät um die Schlagkraft von Boxprofis zu messen. Ela hatte mit all ihrer Kraft auf das Stoßkissen geschlagen. "Das ist ungefähr den Durchschnitt eines Profiboxers," sagte die Doktorin beeindruckt. "Männliche Profiboxer," fügte sie hinzu.

    Er erschien surreal was aus dieses fragile, schwache und leicht kränklich wirkendes Mädchen geworden war. Ela hatte vorher schon beeindruckende Sachen in Kraft und Ausdauer geleistet, wie zum Beispiel 90 kg hochgestemmen und fast einen Kilometer rennen ohne durch den Mund zu atmen. Und sie war die einzige bei der die Wirkung der Substanz so extrem war, da die andere Versuchspersonen gerade mal ein paar Zentimeter bis ein Dezimeter gewachsen waren. Und bei keiner gab es solche ausgeprägte Nebenwirkungen. Auf der Waage brachte Ela es jetzt auf satte 95 kg! Dabei wirkte sie agil und schnell, nicht dick und schwerfällig. Muskeln wogen mehr als Fett, das wusste die Doktorin, und Ela sah schön muskulös geformt aus statt übergewichtig. Oder abgemagert wie vorher. Wie ein Fitnessmodell.

    Ela, völlig verschwitzt, grinste. Ihre Muskelmasse hatte schön zugenommen, und jetzt war sie stärker als der Durchschnittsmann, obwohl nicht übermenschlich stark. Egal. Sie konnte Henry jetzt problemlos die Mütze voll hauen. Mann, wird der Augen machen, dachte sie voller Vorfreude.

    Da Ela nicht mehr in ihre Kleider passte hatte die Fakultät neue besorgt, zusammen mit ein paar Schuhe der Größe 49. Sie verglich ihren Fuß mit ihren vorigen Schuhen und lachte. Wie ein Kinderschuh! Na ja, waren sie auch, da sie zuvor gerade mal Größe 35 hatte....

    Ela musste sich danach in einem Gehirnscanner legen für einen fMRI-Scan. Dr. Tylicki wollte noch viel mehr Sachen untersuchen, aber Ela hatte keine Lust mehr.

    "So, jetzt werden wir noch ein paar Intelligenztests abnehmen," sagte Dr. Tylicki, zu Ela's Leidwesen als sie aus dem Scanner kroch.

    "Nein, ich werde gehen," sagte sie, sich die Schuhe anziehend.

    "Aber..."

    Ela stellte sich drohend vor der Doktorin, sie wortwörtlich um mehr als einen Kopf überragend. Sie sah mit ihren hellblauen Augen kalt auf sie herab. Dr. Tylicki blickte zu ihr hoch. Vor ein paar Wochen war diese Frau einen Zwerg gewesen, aber nun stand sie da als Riesin. So schien es jedenfalls. Und diese Augen.... furchterregend.

    "Ich... gehe...", sagte Ela langsam, auf der Doktor zeigend, deren Gesicht sich auf Ela's Ellenbogenhöhe befand. Ela konnte, mit dem Arm 90 Grad gebogen, in der Nase der Doktorin zwicken. Dr. Tylicki sagte nichts mehr. Ela drehte sich um, prüfte ob sie das Geld, zehn $100 Noten, in ihrer Tasche hatte und verließ die Universität. Mann, dieser Henry würde eine Überraschung erleben.

    Eine große Überraschung!

    Henry hatte gerade das Obdachlosenheim verlassen und war gedanklich mit sich selbst beschäftigt als er eine schwere Hand auf seiner Schulter spürte. Als er sich umdrehte sah er erst nur ein T-Shirt mit zwei kleinen Brüsten darunter. Als sein Blick nach oben ging sah er ein bekanntes Gesicht. Ela's.

    2,10 m groß!

    Henry, mit weit offenen Augen, sah auf ihren Füßen. Stand sie auf einer Plattform oder so? Aber nein, er sah wie ihre Schuhe auf den Boden standen.

    Große Schuhe.

    Henry blickte erst auf ihre großen Füße, und sah danach das ihre Beine locker bis an seinen Bauch kamen. Eine große, kräftige Hand hob seinen Kopf unterm Kinn hoch, damit er in die blauen Augen sah. Sogar Ela's Schultern überragten ihn.

    "Hi Kleiner," sagte sie spöttisch. "Sieht so aus, als ob du ein großes Problem hast."

    "Eeeeh... was...", mehr konnte er nicht sagen.

    "Ich habe an mich gearbeitet," fuhr Ela fort. "Und jetzt bist du der Winzling. Oh, und es hat sich nicht nur meine Größe geändert."

    Bevor Henry reagieren konnte, hatte Ela ihn im Magen geschlagen. Er lernte auf die altmodische Art, dass nicht nur Ela's Körpergröße, sondern auch ihre Kraft zugenommen hatte. Der Schlag war so hart, das Henry dachte das sein Magen zerriss und seine Wirbelsäule brach. Ihm wurde schlecht. Er beugte sich vorüber, würgte, seine Beine zitterten.

    Dann wurde er hochgehoben wie eine Puppe. Ela legte ihn über ihre riesige Schulter. Er wollte schreien, zappelte, aber Ela drehte sich schnell um und schlug so seinen Kopf gegen einer Straßenlaterne. Henry's Welt wurde schwarz.

    Er wachte auf. Erst wusste er nicht, was geschehen war, aber dann kamen die Erinnerungen. Eine große Ela stand vor ihn... oder war es nur ein Traum? Ja, das musste wohl ein Traum gewesen sein, denn Ela war ja ein kleines, schwaches Mädchen das...

    ... vor ihn sass, mit gekreuzten Arme, länger als seine Beine, ihn voller Hass anschauend!

    "Wach?" fragte sie. "Dann ist es Zeit das ich dir zeige, das ich dir "über" bin, aber nicht über Rache stehe!

    "Was? Wo sind wir?" fragte Henry. Er sah sich um und merkte, dass sie sich unter einer Brücke befanden. Kein anderer Mensch war in der Nähe, und die Zivilisation schien weit weg.

    "Oh, an einem Ort wo ich oft geschlafen habe wenn ich deinen Spott nicht länger ertragen konnte," antwortete Ela beiläufig. "Keiner kann uns hier sehen oder hören," fügte sie grinsend hinzu.

    Dann sprang die große Ela auf ihn und riss Henry die Kleidung vom Leib. Der versuchte erfolglos unter ihr wegzukommen und ihre Arme zu blockieren. Als das nicht klappte schlug er ihr sogar. Aber Ela war zu groß, zu schwer und zu muskulös. Sie war schneller und stärker. Er spürte sogar wie sein Becken worauf sie saß etwas zusammengepresst wurde unter ihrem Gewicht.

    Nachdem sie sein Oberkörper ausgezogen hatte, drehte Ela sich um und setzte sich auf seinen Brustkorb mit ihren breiten Hüften und gewaltiger Hintern, wodurch sie schlagartig die Luft aus seinen Lungen presste.

    Henry versuchte verzweifelt, Ela wegzuschubsen, da er jetzt kaum atmen konnte, aber es ging nicht. Ela hatte inzwischen seine Hose, Unterhose, Schuhe und Socken ausgezogen, so dass er jetzt völlig nackt war. Dann drehte sie sich um und Henry atmete erleichtert tief durch. Aber diese Erleichterung war nur von kurzer Dauer, da Ela die Tortur jetzt erst begann.

    "Was für ein erbärmlicher kleiner Körper! Die Probleme sind dir wohl über den Kopf gewachsen, wie?" spottete sie während sie sich, zu Henrys Überraschung, selber auszog. Er sah sie überrascht an und wusste nicht, was los war. Was hatte sie denn vor?

    Henry war allerdings zu erschöpft um wegzurennen und sogar wenn, hätte Ela ihn locker mit ihren langen Beinen eingeholt und erneut gefangen.

    Beide nackt, setzte Ela sich wieder auf Henry, der fühlte wie sein Unterleib zusammengepresst wurde unter ihrem großen Gewicht. Sie stellte ihre Füße an beiden Seiten neben seinem Kopf. Henry sah mulmig auf die langen, breiten Füssen, mit Zehen länger als sein kleiner Finger.

    "Was sagtest du vorigen Monat? Tritt nicht darauf? Ich gebe dir tritt nicht darauf!" schnauzte sie.

    Und dann platzierte Ela ihre dreckigen, stinkenden, nackten Füsse, Sohlen zuerst, auf Henry's Gesicht. Die waren so lang und breit das sie sein ganzes Gesicht bedeckten und stanken so sehr das ihn schwindlig wurde. Der Geruch war mehr als käsig, er war ekelerregend, zum Erbrechen, da Ela als Obdachlose kaum ihre Füße wusch oder Socken wechselte. Oder den Rest ihres Körpers. Na gut, in der Universität hatte sie geduscht, aber nicht mehr seit sie gewachsen war und die Kraft- und Ausdauertests gemacht hatte. Also waren ihre Füße wieder dreckig und vor allem schwitzig.

    "Wer muss jetzt aufpassen das niemand auf ihn tritt?" fragte sie. "Soll ich aufstehen Henry? Deine hässliche Visage mein ganzes Gewicht tragen lassen? Ich bin ja nur ein kleines Mädchen, ja? Du kannst sicher mein Gewicht tragen, nicht? Nur 95 kg!" triezte sie.

    Henry sagte nichts. Er war in der Hölle, der eklige Geruch konnte er nicht entkommen. Ela rieb ihre Füße über sein Gesicht bis ihre Zehen seinen Mund fanden.

    "Öffnen, und lecke den Käse dazwischen weg!" befahl sie.

    "Uh-Uh, protestierte Henry.

    Ein stechender Schmerz. Ela hatte seine Hoden gegriffen und drückte kräftig zu.

    "Öffnen," sagte sie drohend, "oder ich zerquetschte deine Eierchen wie reife Trauben!"

    Henry hatte keine Wahl. Er leckte den eklig schmeckenden Brei zwischen Ela's Zehen und musste aufpassen, sich nicht zu erbrechen.

    Ela sah auf den kleinen Mann, dessen Gesicht von ihren großen Füssen bedeckt war. Sie merkte wie er immer noch versuchte, sich zu befreien, aber ihr Gewicht war zu viel für ihn. Ela grinste. Sie fühlte sich großartig! Und sie fühlte sich irgendwie "frei", ungehemmt, so als ob sie ein paar Bier getrunken hatte und so mutiger wurde. Ja, mehr frei. Weniger gehemmt.

    Ela hatte schon lange keinen Sex mehr gehabt und diesen kleinen Kerl zu sehen, der völlig hilflos war, das machte sie heiß. Diese Macht war berauschend. Ela sah auf den kleinen Mann, dann gab sie ihre Lust nach. Sie würde Sex mit ihn haben.

    Nein.

    Vergewaltigen.


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 2


    Ela's kleiner Körper wurde von Radioaktivität überschwemmt. Sie spürte ein Kribbeln als die Substanz und ihre geänderte DNS darauf reagierte. Dann Schmerz. Das Gewebe zwischen ihre Knochen wurde wieder zu Knorpel, damit die Knochen erneut wachsen konnten. Alles tat weh, dieser Schmerz hatte sie seit der Pubertät nicht mehr gefühlt. Aber genauso schnell wie er begonnen hatte, verschwand er auch wieder, und ihr Körper fing an sich auszudehnen. Langsam wurden ihre Gliedmaßen länger und dicker, ihr Brustkorb expandierte, denn ihre Zellen vermehrten sich wie verrückt, gefüttert von der Strahlung.

    Für Ela schien es, als ob das Bett unter ihr langsam schrumpfte. Die Füße der Obdachlose drückten erst gegen das Fußende, dann glitten sie langsam darüber. Ja, im Schneckentempo zwar, aber Ela spürte, wie ihre Füße über das Bettende glitten. Ihr Kopf berührte mittlerweile schon die Wand am anderen Ende und sie musste ihre Körperhaltung anpassen. Ela merkte wie ihre Schultern breiter wurden und ihre Muskelmasse zunahm. Und ihr Körper schien sich auch zu verjüngen, da ihre kränkliche Haut immer schöner und gesunder aussah je größer sie wurde. Ela fühlte sich merkwürdig fit, als ob sie wieder sechzehn oder siebzehn war. Ihr Herz raste. Vor Aufregung. Sie wuchs nicht nur, sondern hatte offenbar auch noch aus den Jungbrunnen getrunken! Es war wunderbar!

    Ihr Körper trank die Strahlung. Ela lächelte. Sie fragte sich, ob sie jetzt wohl in einem Kernkraftwerk arbeiten könnte, da Radioaktivität ihr nichts mehr anhaben konnte. Vielleicht war diese Strahlung ja jetzt ein Nahrungsmittel für sie geworden. Sie sah sich schon im Reaktor zwischen die anderen Arbeiter dort laufen, jeder im Strahlungsanzug, außer sie. Ela, die in normaler Kleidung arbeiten konnte wo anderen spezielle Anzüge tragen mussten! Ja, ein Job. Das wäre was. Nie mehr betteln.

    Nein. Die Dosierung war ja gering und Ela wollte kein Risiko eingehen.

    Ihr war irgendwie komisch. Als ob sich ihren Geist ebenfalls verjüngte. Ela fühlte sich emotionaler als normal. Oder lag es bloß an der Aufregung, weil sie jetzt endlich größer wurde?

    So wanderten ihre Gedanken während sie wuchs.

    Das Wachstum stoppte als die radioaktive Strahlung ausgeschaltet wurde. Dr. Tylicki kam ins Zimmer, auf ihrem Gesicht ein Lächeln. Sie fragte wie Ela sich fühlte und die antwortete, dass sie sich nie besser gefühlt hatte, sich zuerst aufrecht setzend und dann aufstehend. Aber dann verschwand Dr. Tylicki's Lächeln auf einmal. Ela, aufrecht stehend, sah zuerst nur die Wand des Zimmers, dann sah sie nach unten und erschrak.

    Dr. Tylicki kam ihr kaum bis zur Brust!

    Mit ihren Schuhen an, während Ela barfuß war!

    "Oh mein Gott!" riefen beide Frauen gleichzeitig.

    "Was ist passiert? Das... das... sollte nicht geschehen..." krächzte Dr. Tylicki.

    Ela war stumm vor Staunen. Sie konnte nur auf ihren langen, langen Körper hinabsehen.

    "Ohhh... oh...". Dr. Tylicki nahm Ela bei ihrem jetzt ziemlich dickes Handgelenk und ging mit ihr zu einem Messgerät, aber als sie daneben stand (und die Doktorin auf einen Stuhl), überragte sie sogar das Gerät. Also musste die Doktorin den Rest mit einem Messstab messen.

    Dr. Tylicki sah Ela mit weit offenen Augen an.

    "Du... du bist 2,10 m!" sagte sie völlig erstaunt.

    "WAS???" rief Ela. Wie groß? 2,10 m?

    "War das denn geplant?" fragte sie.

    "Nein. Etwas größer, allenfalls vielleicht zehn, fünfzehn Zentimeter, ja, aber du... es scheint, als ob deine DNS etwas zu empfänglich für die Substanz ist. Jetzt bist du... ehhh... groß," sie sprach das letzte Wort leise aus.

    "Ach nein! Wirklich?"

    Ela ging traurig in ihrem Zimmer, legte sich ins Bett und schmollte. Dr. Tylicki hatte ihr begleitet und ließ ihr allein, etwas über mehr Untersuchungen machen murmelnd.

    "Fantastisch!" dachte Ela. "Erst ein Zwerg, jetzt ein Riese. Ich und meine Wünsche."

    Was jetzt? Klar, während sie bettelte saß sie auf den Boden, also dann würde keiner ihrer Größe bemerken, aber was wenn sie über die Straße lief? Die Leute würden ihr ansehen als ob sie ein Monster wäre. Und Henry, wie würde der wohl reagieren? Klar, keine Witze mehr über kleine Leute. Dafür über Große. Sie sah ihn in Gedanken schon da stehen, sich über ihre neue Größe lustig machend.

    Während sie auf ihn herabsah.

    Dieser Gedanke änderte ihren Gemütszustand schlagartig.

    Ja, sie war ja jetzt größer als er. Weshalb sollte sie sich noch von ihm beleidigen lassen? Und war sie jetzt nicht auch fitter als zuvor? Ela spannte einen Arm, und es bildete sich ein schöner, großer Muskel. Stark. War sie Henry körperlich über? Ja.

    Ihre Laune änderte sich. Sie sah sich selber im Stehen betteln. Intimidiert von ihrer Erscheinung gab jeder Geld. Betteln? Warum keinen Sport treiben, wie Volleyball oder Basketball? Ja, mit ihrer neuen Ausdauer und natürlich Körpergröße konnte sie locker ein WNBA-Star sein, mit tausenden Fans und ein fürstliches Gehalt. Ela lachte, und als Dr. Tylicki wieder ins Zimmer kam wurde diese von einer überraschend enthusiastischen Ela gefragt weshalb sie jetzt so fit war.

    "Na, Fettzellen gehören nicht zum Körper weil sie keine DNS enthalten, Muskelzellen schon," antwortete diese. "Deshalb haben sich nur die Muskelzellen vermehrt. Ja, du bist jetzt stärker und hast mehr Ausdauer als vorher. Wir haben in der Tat geringe Zunahmen diesbezüglich bei den anderen Versuchspersonen festgestellt.

    "Gut! Und wie stark bin ich genau?"

    "Na ja, wir haben über dich und diese unerwarteten Ergebnisse geredet, und möchten das und andere Sachen testen..."

    Ela war schon gierig aus dem Bett gesprungen.

    "Wo fangen wir an?"


    Fortsetzung folgt.

    Neutronen und Neuronen

    von Vaalser4

    In dieser Geschichte gibt es Wachstum bis giga, Füße, Tod, Zerstörung und einer Sexszene welche im Adult-Bereich gepostet wird. Wer sie haben will kann mir eine Nachricht schicken und muss volljährig sein.

    Es gibt auch eine kurze Szene mit Urin.

    Zum Teil handelt es sich um einer Unaware Geschichte.

    Viel Spaß und Kommentare sind willkommen!


    Kapitel 1


    "Hallo."

    Keine Antwort.

    "Guten Tag."

    Der Mann sah sie nur kurz an, sagte nichts und lief an ihr vorbei.

    Das waren nur zwei Beispiele von das, was Ela tagtäglich erlebte. Die 23-Jährige war obdachlos, saß an einer Straßenecke bei einem Supermarkt und bettelte um Geld. Ihre Taktik war die Passanten zu grüßen um so ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, aber nur wenige grüßten zurück und noch wenigere gaben ihr etwas.

    Immerhin reichte ihr tägliches "Einkommen" für eine Mahlzeit und Schlafplatz im Obdachlosenheim, auch wenn Ela sich dort gar nicht wohlfühlte. Es war überfüllt, dreckig und nie ruhig, selbst nicht mitten in der Nacht. Aber der Hauptgrund, weshalb sie es dort hasste, war ein junger Mann namens Henry welcher dort ehrenamtlich arbeitete. Der machte sich nämlich andauernd lustig über ihre Körpergröße.

    Ela war nicht nur schmächtig, was keine Überraschung ist für eine Obdachlose, sondern gerade mal 1,53 m groß. Bevor sie auf der Straße landete war sie immer schon die kleinste gewesen. Die kleinste ihrer Familie, die kleinste in ihrer Klasse. Sie kaufte ihre Kleidung in der Kinderabteilung, und musste oftmals auf einen Stuhl stehen oder andere fragen wenn etwas zum Beispiel zu hoch für sie oben auf ein Brett lag was sie brauchte. Ela hasste es, klein zu sein.

    Henry machte andauernd Bemerkungen über ihre Körpergröße, zum Beispiel ob sie immer noch keine Arbeit als Gartenzwerg gefunden hatte, oder er fragte sich lauthals ob man neuestens auch obdachlose Kinder auffing oder ob dies nun ein Heim für Hobbits war. Gestern rief er einen obdachlosen Mann zu "Pass auf, tritt nicht darauf!" als der an ihr vorbeiging. Jeder lachte. Ela allerdings war beleidigt und gedemütigt. Schon wieder.

    Aber was konnte sie machen? Beschwerden wurden eh nicht ernst genommen, Bettler hatten nichts einzubringen, und die anderen Obdachlosenheim in New York City waren ebenfalls überfüllt. Und nein, Henry lachte ihr nur aus wenn sie ihn sagte, dass das gar nicht komisch war. Ihn feuern oder herausschmeißen ging eh nicht, da man ehrenamtliche Arbeiter nur sehr schwer finden konnte und froh mit jedem war. Also musste Ela sich das Getrieze wohl oder übel gefallen lassen. Oh, wäre sie doch bloß größer!

    Ela hatte zwar versucht, auf (legale) Weise einen Job zu bekommen, aber die Möglichkeiten waren sehr eingeschränkt. Kein Job bedeutete keine Wohnung, keine Wohnung bedeutete kein Job. Sie, wie so viele andere, saß in einem Teufelskreis gefangen. Aber es gäbe jetzt vielleicht eine Chance.

    Eine andere Obdachlose hatte ihr gestern erzählt das sie ein hübsches Sümmchen ergattert hatte indem sie teilgenommen hatte an einer Untersuchung an der Universität, und dazu gab es auch noch eine gratis Mahlzeit. Keiner stellte Fragen und das Geld war in Bar. Ela dachte das es nicht schaden konnte, um mal rein zu sehen.

    Als sie dann genug Geld um den Tag durch zu kommen beisammen gebettelt hatte, ging sie zur Universität um zu sehen, ob es da eine Untersuchung gab, woran sie teilnehmen konnte. An der Pinnwand gab es tatsächlich einige, wie psychologische Fragebögen ausfüllen, neue Medikamente testen, solche Sachen. Aber eine erregte ihre Aufmerksamkeit.

    Die Fakultät der radiologischen Medizin suchte kleine Leute. Sie hatten eine Methode entwickelt um Erwachsenen wachsen zu lassen, mussten aber noch ein paar Tests machen. Deshalb suchte man Freiwillige welche kleiner als 1,55 m waren und die kommenden Wochen viel Zeit hatten, denn die Tests dauerten lange. Und die Belohnung betrug sage und schreibe $1.000! Ela hatte sich zwar geschworen, keine experimentellen Medikamente zu schlucken, da sie sehr krank von den Nebenwirkungen werden konnte, aber das hier, das war wie Musik für ihre Ohren. Größer werden und tausend Mäuse dazu! Sie begab sich auf direktem Wege zum Wissenschaftler welcher die Untersuchung leitete.

    Dr. Tylicki war eine Mittelamerikanerin Ende dreißig und grüßte Ela freundlich. Sie trug ihre weiße Laborjacke.

    "Willkommen," sagte sie und nach etwas Geplauder kam die Doktorin auf dem Punkt.

    "Es handelt sich um eine neue Gentherapie. Erst nimmst du eine hochenergetische Substanz. Die wird mit deinem Erbgut, die DNS, reagieren, und die so ändern das dein Körper wieder wachsen kann, was ja normalerweise nicht möglich ist als Erwachsener. Die Substanz wird durch Radioaktivität aktiviert."

    "Keine Angst," sagte Dr. Tylicki schnell als Ela's Augen groß wurden beim Begriff "Radioaktivität", "du wirst nur an einer kleinen, ungefährlichen Dosierung bloßgestellt. Es dient nur dazu die Substanz und Genänderungen zu aktivieren. Die Details werde ich dir ersparen, aber du wirst etwas größer werden. Keine Gefahr, wir müssen bloß untersuchen, ob die Therapie auf lebendige Menschen wirkt. Test mit im Labor gezüchtetes Gewebe waren positiv."

    Ela zweifelte ob sie es machen sollte oder nicht, aber nach kurzer Überlegung willigte sie ein. Das kleine Mädel hatte die Sticheleien Henrys satt, wollte größer sein, und wenn sie draufgehen sollte, na ja, auf der Straße leben, da war man ja auch schon so gut wie tot. Was hatte sie zu verlieren?

    "Drei Wochen wirst du hier leben. Einer meiner Assistenten spritzt dir jeden Tag die Substanz, und am Ende gibt es dann die Radioaktive Bestrahlung um sie zu aktivieren. Du hast jede Menge Zellen und Gene, und die Substanz durch dein ganzer Körper verbreiten braucht halt Zeit, deshalb. Du kannst das Universitätsgelände nicht verlassen, also versorgen wir dich mit alles was du brauchst. Ok, wenn du hierüber nachgedacht hast, dann..." fuhr Dr. Tylicki fort, aber Ela hatte schon einen Entschluss gefasst. Drei Wochen ohne Henry, ohne zu betteln, in ein warmes Zimmer leben, größer werden und $1.000 kriegen... darüber brauchte sie nicht lange nachzudenken.

    Nach ihrer Einwilligung wurde Ela zu einem Zimmer geführt mit einem Bett (das mochte sie), konnte sie sich duschen (noch besser) und bekam eine warme Mahlzeit (ausgezeichnet). Später untersuchte man ihr dann auch noch medizinisch. Obwohl ihr Gewicht unter den Durchschnitt lag war ihr Gesundheitszustand, obwohl sie auf der Straße lebte, immerhin gut genug um teilnehmen zu dürfen.

    In den nächsten drei Wochen bekam Ela täglich eine Dosis der Substanz, und lebte ein Leben das wie eine weit entfernte Erinnerung für sie war. In ein Bett statt auf deiner Gummimatte auf den Boden schlafen, gut essen, Fernsehen und Bücher lesen, sich waschen, jeden Tag saubere Kleidung bekommen und medizinisch untersucht werden.... sie entschloss sich, solche Untersuchungen öfters zu machen, und sah sich schon als professionelle "Laborratte."

    Der junge Mann der ihr betreute hieß Simon und war einer von Dr. Tylicki's Assistenten. Er spritzte Ela die Substanz und hielt ihren Gesundheitszustand im Auge. Als die drei Wochen vorbei waren, nahm er ihr mit in den Bestrahlungsraum. Ela, nachdem sie sich völlig ausgezogen hatte, musste sich auf ein Bett ohne Decke hinlegen in einer kleinen Kammer in der Form eines Eis. Da wurde sie mit Neutronen bombardiert, jene sub- atomare Partikel die man radioaktive Strahlung nannte. Sie lächelte. Würde es funktionieren? Würde sie größer werden?


    Fortsetzung folgt.

    Ein neues Video von Analternateusername. Für Giga Fans. Mir gefällt es :)

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