Beiträge von Vaalser4

    Ein Youtube Video über Riesen, die Mythologie und andere Sachen. Es ist auf Englisch.

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    Kapitel 10


    Dunkelheit.

    Michal sah, als er wieder zu sich kam, zuerst nichts. Nur Schwarz. Was war passiert? Er hatte im Hubschrauber gesessen, wurde von einer riesigen Katharina gejagt, und dann was? Ein Sturm? Nein, es war ihr Atem. Sie hatte die Maschine aus der Luft geblasen. War er tot? Er schwebte, merkte er. Ja. Schwebte. Stieg seine Seele zum Himmel hinauf?

    Als Michal weiter zu sich kam, sah er Sterne. Dann wurde es ihm klar. Er war im Weltraum. Hatte Katharina ihm im Weltraum geblasen? Oder war er in der Tat tot und hatte seine Seele die Erde verlassen? Wo war die Erde?

    Michal drehte sich mit Schwimmbewegungen um und suchte nach dem Planeten. Er sah die Erde, aber was sich dahinter befand erschrak ihn so sehr das er wusste, dass er noch lebte.

    Katharina.

    Auch im Weltraum.

    Mehr als gewaltig groß.

    Ihr Gesicht alleine schon war so riesig, dass die Erde damit verglichen wenig mehr als eine Murmel schien! Sie war 600.000 Kilometer groß!

    Ihre dunklen Augen, so enorm das ihre Nasenspitze die Erde, was Größe angeht, Konkurrenz machte, auf ihm gerichtet.

    Katharina lächelte das größte Lächeln aller Zeiten. Ihr Mund war so breit wie der Durchmesser mehrere Planeten zusammen. Ihre Augen, groß wie Gasriesen, waren auf Michal fixiert, der da im Weltall schwebte. Konnte sie ihm denn überhaupt sehen? War er nicht zu klein? Nein, sie konnte.

    "Ich hab' dich," sagte Katharina. "Endlich, mein Lieber. Du und ich, wir sind für einander gemacht." Sie sah auf die winzige Erde. "Das brauchen wir nicht mehr," fuhr sie fort. "Wir haben ja genug aneinander, richtig?"

    Mit einem Schlag ihrer gigantischen Hand schlug sie die Erde wie ein lästiges Insekt weg, die darauf durchs All flog wie ein Gummiball der mit voller Wucht von einem Baseballschläger getroffen wurde. Michal sah, wie der kleine Planet in die Sonne hinein flog. Eine Flamme, und die Erde war weg.

    "Und das hier brauchen wir auch nicht," sagte sie, auf eine noch kleinere, graue Kugel schauend. Es war der Mond.

    Eine Zunge so riesig das Worte sie nicht beschreiben konnte schoss aus ihrem Mund und umschlang der schwebende Staubball wie ein Brotkrümel. Dann zog Katharina den Mond in ihrem Mund mit nichts anderes als ihre Zunge und verschluckte ihn einfach. Ohne zu kauen.

    Michal war perplex. Diese Verrückte hatte gerade eben mal so die gesamte Erde vernichtet mit einer Handbewegung. Milliarden tot, durch eine Geste als ob sie ein lästiges Insekt verjagte! Und dann hatte sie auch noch den Mond gefressen. Gefressen!

    Katharina sah ihn wieder an und streckte einen Arm, länger als die Entfernung zwischen Erde und Mond, und griff nach ihm.

    Michal schrie. Das war zu viel. Er spürte, wie seine Sinne wegschmolzen als die riesige Hand auf ihm zukam. Aber gerade als er dachte, er würde wahnsinnig werden, verschwand alles....


    EPILOG

    Michal lag in einem Raum, mit bläulichen Linien auf den Wänden, Decke und Boden, der Rest war schwarz bis auf einer kleinen Tür. Es dauerte etwas, bis sein Herzschlag wieder normal war und er ruhig atmete. Er sah sich um. Wo war er? Nach etwa einer Minute dämmerte es ihm.

    Er befand sich im Holodeck.

    "Na?"

    Michal drehte sich um. Da stand auf einmal eine grinsende Katharina. "Tolles Programm, nicht? Das ist eine geheime Fantasie von mir. Riesig sein. Zerstören. Vielleicht sollten wir es ja nochmal machen? Oder nein, warte, etwas anderes? Magst du Supergirl? Eine unendlich starke Frau, die...".

    Michal sah Katharina ein paar Sekunden mit offenem Mund an und dann rannte er, ohne etwas zu sagen, zum Ausgang. Sich kaum bewusst, dass die Erde noch existierte, das es keine Zerstörung gegeben hatte, das alles nur Hologramme gewesen waren, hatte er gerade noch genug Verstand übrig um nach Hause zu flüchten. Nie wieder wollte er Katharina sehen.

    Inzwischen war die Katharina im Holodeck auch verschwunden. Auch die war nur ein Hologramm gewesen. Die echte Katharina hatte das Holodeck verlassen nachdem sie gesagt hatte, sie wolle sich kurz im Baderaum umziehen. Von jenem Moment an hatte Pavels Programm Michal seinen ultimativen Alptraum erleben lassen während er und Katharina heimlich zusahen und sich köstlich amüsierten. Der Kerl war so in Panik, dass er sich noch nicht einmal realisierte, dass er nicht überleben konnte im Vakuum des Weltalls, und das es dort auch keinen Ton gab. Und so viele andere Sachen waren merkwürdig und zufällig gewesen, wie zum Beispiel Fahrzeuge die bereitstanden, ohne Zündschlüssel, wie das Motorrad und der Hubschrauber. Aber der Stalker hatte keinen Verdacht geschöpft. Und konnte er denn überhaupt einen Hubschrauber fliegen? In seiner Panik hatte er sich das alles nicht realisiert.

    Katharina sah Pavel von ihren zwei Metern Höhe an, umarmte ihm und gab ihm einen Kuss. Dann fragte sie ob er das Tropeninselprogramm nochmal laufen lassen wollte, aber jetzt ohne Riesinneninhalt. Und ob er mit ihr am Strand gehen wollte.

    Pavel fragte sich kurz warum, aber der Blick in den dunkeln Augen der übergroßen Frau machten ihm schon klar, was sie dort vorhatte....


    ENDE

    Kapitel 7


    "Michal? Wo bist du denn? Warum rennst du weg?" Die 200 Meter große Katharina lief herum und suchte, mit nur Michal im Kopf.

    Alles andere interessierte ihr nicht. Autos wurden zertreten, besetzt oder nicht. Bäume zermatschte sie wie Unkraut, Menschen wie Ameisen. Die Riesin machte nicht einmal mehr halt für Gebäude, auch nicht für die größeren, sie trat einfach darauf oder schwenkte ihre Beine hindurch, als ob sie durch eine Wiese mit hohem Grass oder Schilf lief.

    Sogar Monumente waren vor ihr nicht sicher, da eine Bronzestatue eines Kriegshelden in eine platte Metallscheibe unter die Sohlen der riesigen Frau verwandelt wurde. Es würden mehr folgen.

    Sie nahm eine Straßenbahn von den Gleisen, zerriss so die Kabel, und schaute durch die Fenster ob sie Michal da drin sah. Aber sie sah nur Fremde, die wie verrückt schrien als sie und die Straßenbahn hoch in die Luft gehoben wurden und die Aussicht von zwei großen, dunkeln Augen blockiert wurde. Kein Michal. Katharina schmiss die Straßenbahn wie eine leere Getränkedose weg, was jeden da drin tötete, und suchte weiter.

    "Michal? Michal!" rief sie und trat auf drei Vorgärten gleichzeitig, die Zäune, Bäume, Gebüsche und Dekorationen zerstörend.

    Michal fuhr wie wild. Er sah wie Katharina hoch über den Gebäuden aufragte, wie sie Autos und Strassenbahnen hochhob, hörte das Einstürzen von Gebäuden, Angstschreie, Sirenen von Feuerwehrautos und Krankenwagen. Prag war im Chaos, dank einer Volleyballspielerin welche offenbar den Verstand verloren hatte.

    Schade, dass sie 200 Meter groß war.

    KRACH! Ein enormer, nackter Fuß kam gnadenlos nieder auf eine Gruppe Menschen. Die wurden alle wie Ameisen zertreten. Nur eine Frau, die schreiend auf den Boden lag, überlebte. Dank Katharinas Hammerzeh, deren Spitze sich 1,20 m über den Boden befand. Er hing drohend wie das Schwert des Damokles über ihren winzigen Körper.

    Katharina zertrat Bäume und Autos, trat auf alleinstehende Häuser wodurch diese einstürzten, oder schlug riesige Brocken aus größeren Gebäude als ihre Beine dadurch schwenkten. Sie schob hin und wieder ein Bauwerk zur Seite, sich nichts dabei denkend. Es fiel dann auf eine Menschenmenge oder in anderes Gebäude. Katharina interessierte sich nicht für die Verwüstungen, welche sie anrichtete. Ihr einziges Problem war, Michal zu finden.

    Der radelte durch das Zentrum Prags, verzweifelt versuchend aus Katharinas Blickfeld zu bleiben. Er hatte sich kurz überlegt, sich in einem Geschäft zu verstecken, aber Katharina konnte es zertreten oder ein anderes Bauwerk darauf schmeißen. Also blieb er draußen. Besser auf der Flucht und lebendig statt tot in einem zertrampelten Geschäft.

    Er fuhr in einem großen Kreis, hoffend, auf diese Weise hinter ihr zu gelangen und so ungesehen zu entkommen. Michal kam in das Gebiet wo Katharina nach ihm gesucht hatte. Als er Katharinas Zerstörung sah drehte sich sein Magen um. Platt getretene Feuerwehrautos und Krankenwagen, Blut und Fleischstücke mit Kleidung vermischt, Autos und Bäume in großen Fußabdrücke eingebettet... er hatte Schwierigkeiten, sein Essen bei sich zu halten.

    Die ober Hälfte des Power Towers war abgebrochen, die lag in Stücken daneben. Katharina hatte den Fuß dagegen geschlagen und es so abgebrochen. Die alte Stadthalle mit der astronomischen Uhr war fast völlig zerstört als Katharina, nach Michal suchend auf dem Platz, sie ohne sich dessen bewusst zu sein zertrampelt hatte. Nur die Puppe welche den Tod darstellte, das Skelett das jede Stunde als die Uhr schlug den Takt angab, bewegte sich noch, als ob sie so die Zerstörung und Tod symbolisieren wollte welche die 200 Meter große Riesin anrichtete.

    "Michal! Michal!" Katharina schob die Gebäude mit ihren großen Händen beiseite als ob es große Kartons waren. Es kümmerte sie nicht, das die Bauwerke so zerstört wurden, weil sie sie in ein anderes Gebäude hineinschob während sie über Menschen bulldozerten. Sie riss Bäume, welche ihr Blickfeld blockierten, wie Unkraut aus dem Boden , und hob sogar hin und wieder das Dach von einem Shoppingcenter und sah hinein.

    Sie griff dutzende Menschen gleichzeitig, hob sie zu ihrem Gesicht und suchte unter ihnen nach ihrem Liebhaber, nur um sie wie Papierschnipsel wegzuwerfen als die Riesin sah, dass er nicht dabei wahr. Die stürzten in den Tod, wie Sandsäcke prallten sie auf den Boden.

    Gebäude wurden zertreten, Autos geplättet, Menschen zerquetscht. Katharina interessierte es nicht, sie war darauf fixiert, Michal zu finden und mehr Sex mit ihm zu haben.

    Michal radelte bis er erschöpft war. Als er das Ufer des Moldau erreichte, hielt er außer Atem an. Manche Menschen wussten noch nichts von der Titanin, welche da in Prag randalierte, sie fuhren über die Moldau in kleineren und größeren Booten. Michal kam auf einer Idee. Er sah das Ufer entlang und entdeckte ein verlassenes Motorboot. Er sprang hinein, warf den Motor an und fuhr damit den Fluss herab. Wenn er Prag verlassen konnte, dann würde Katharina ihm vielleicht nie finden, hoffend, das sie nicht auf die Idee kam, außerhalb der Stadt nach ihm zu suchen.

    Aber kaum hatte er einen halben Kilometer gefahren, da hörte er Katharinas Stimme über das Wasser donnern.

    "Michal! Da bist du ja! Komm' hier!"

    Er drehte sich um und sah Katharina ankommen, ihm fröhlich lachend ansehend.

    KRASH! Das Dancing House zerschmetterte in unzählige Glasscherben als ihr Bein und Fuß dadurch krachten. Dann stieg Katharina, Michal immer noch breit lächelnd ansehend, in die Moldau.


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 6


    Langsam dehnte Katharinas Körper sich aus, sehr zum Erstaunen ihres kleinen Publikums. Ihr Rücken ragte immer höher und wurde breiter und breiter, während er jede Sekunde fester gegen das Gebäude presste wogegen die Riesin saß. Ihre langen Beine streckten sich, ihre Füße wuchsen. Wie zwei Schlangen auf der Jagd krochen sie auf ein dreistöckiges Gebäude auf der anderen Straßenseite zu. Ihr Schatten kroch auch, gen große Straße, wo er die ersten Menschen und Autos bedrohlich verdunkelte.

    Katharina, Augen wieder geschlossen, genoss ihr Wachstum. Sie wuchs weitere drei Meter, sechs Meter, zehn Meter. Putz regnete das Gebäude hinter ihr herab als ihre Masse die des Betons übertrumpfte. Ihre Zehen, schon so groß wie riesige Ballons, drückten gegen zwei Fenster als sie 60 Meter groß wurde.

    Die Menschen sahen sie erstarrt vor Schreck an. Sogar die Polizisten ließen ihre Waffen herunter und sahen die immer weiter wachsende Riesin mit offenem Mund an.

    Ihre Arme wurden dicker, ihr schön gewölbter Bauch expandierte, ihr Kopf wurde größer und ragte immer höher und höher, das Gebäude hinter ihr wirkte mittlerweile wie ein Puppenhaus gegen sie. Ihre Masse passte kaum in die kleine Straße als sie 100 Meter groß wurde.

    CRASH! Ein Zeh brach durch ein Fenster, und war schon so groß das er kaum reinpasste. Die anderen Zehen kratzen der Außenmauer entlang, die Nägel rissen Putz weg. Der andere Zeh brach ebenfalls durch das Glas, dann konnte das Gebäude hinter ihr den Druck ihres enormen Rückens nicht länger widerstehen. Als ob der Deckel eines Kessels weggeschoben wurde brach das oberste Stockwerk ab und fiel herunter. Es zerbrach in tausende Stücke.

    Das donnernde Geräusch war wie ein Fingerschnippen für eine hypnotisierte Person. Die Menschen, die bis dahin wie angewurzelt da gestanden und sie angestarrt hatten, gerieten schlagartig in Panik und rannten weg. Manche wollten im Auto flüchten, aber der mittlerweile entstandene Stau verhinderte das.

    Die Polizei, als ob durch eine unhörbare Stimme dazu befohlen, eröffnete das Feuer. Aber die Kugeln konnten der mittlerweile schon 150 Meter großen Katharina nichts anhaben. Die winzigen Geschosse durchdrangen noch nicht mal ihre Haut, geschweige denn, dass sie die Riesin verletzten. Sie bemerkte es sogar noch nicht einmal, so konzentriert war sie auf das Wachsen.

    Ihre Zehen waren mittlerweile so groß das sie nicht mehr in die Fensterrahmen passten und zerkrümelten diese. Große Brocken Schutt regneten herab bevor die Mauer einstürzte als ihre Füße mit nicht auf zu haltender Kraft dagegen drückten.

    Während sie wuchs, wuchsen auch ihre Hände, und der lose Griff war nun locker genug für Michal und daraus zu entkommen. Katharina genoss das Wachsen so sehr das sie Michal kurz vergessen hatte und ihm deshalb nicht so feste mehr hielt. Und der nahm diese Chance wahr und entkam.

    Er schnappte sich sein Fahrrad und radelte schnell von der wachsenden Riesin weg, was jetzt kein Problem mehr war da der Verkehr völlig still stand.

    Das bemerkte die Riesin erst als ihr Wachstum stoppte. Sie maß nun schwindelerregende 200 Meter!

    Katharina sah um sich, suchte nach ihrem Liebhaber, rief seinen Namen. Keine Antwort. Sie zog die Beine zu sich, beschädigte das Haus so noch mehr, und stellte die Füße auf den Boden. Die waren so lang, dass sie kaum in der Straße passten, der kleine Zeh alleine schon war so groß wie ein kleines Auto.

    Katharina stand auf, zu ihrer vollen Größe von 200 Meter, die feuernde Polizei immer noch ignorierend.

    "Michal? Wo bist du? Komm doch hier, ich will mehr!" rief sie, während ihre großen Augen das Gebiet vor ihr absuchten. Keine Spur von Michal, deshalb ging sie los und suchte intensiv den Boden ab. Irgendwie hatte sie ihn gewittert, da sie in der gleichen Richtung lief worin er geradelt war.

    Leider stand die Polizei in ihrem Weg, und obwohl sie wie wild auf sie schossen, beachtete die Riesin sie nicht. Rücksichtslos zertrat sie mit ihrem ersten Schritt zwei Polizeiautos platt, mitsamt den Polizisten daneben.

    Mehr würden folgen.


    Fortsetzung folgt.

    Das 3. Kapitel befindet sich im Adult-Bereich wegen einer Sexszene.


    Kapitel 4


    "Computer! Ausgang! Programm beenden! Tür!" rief Michal, in die Richtung rennend wo er die Tür gesehen hatte. Die erschien, Michal riss sie offen und rannte in der immer noch leeren Sporthalle. Sein Herz und Hirn rasten. Was zum Teufel? Katharina, seine einzige, wahre Liebe, wuchs zu einem Monster heran! Er liebte große Frauen, ja, aber doch nicht so absurd groß. Keine Riesinnen.

    Er fand den Weg nach draußen und rannte zum Parkplatz wo sein Fahrrad stand. Er griff das Steuer und atmete ein paar Mal tief durch. Was war da bloß passiert? War Katharina echt sechs Meter groß geworden? Und sie wollte mehr? Was war denn bloß los mit ihr?

    Nach etwa einer halben Minute war er nicht mehr aus der Puste. Michal zog sich an und überlegte was er denn jetzt tun sollte. Nun, wenn sie sechs Meter war, konnte sie die Halle nicht verlassen -sie war einfach zu groß. Er brauchte nur zu gehen und abzuwarten, bis jemand sie entdeckte. Ja. Alles in Ordnung für ihn, er war sicher und....

    KRACH! Ein lautes Geräusch. Er sah im Dach der Sporthalle eine dicke Beule, groß wie ein Felsbrocken.

    KRACH! Eine weitere Beule, jetzt lösten sich ein paar Stücke Putz und Beton.

    BUMM! Ein Loch im Dach. Und Michal sah etwas kurz aus dem Loch heraus gucken, bis es wieder darin verschwand. Es dauerte ein paar Sekunden bis er begriff, was er da gesehen hatte.

    Eine Faust.

    CRASH! Ein weiteres Loch. Noch eine Faust, zwei Löcher im Dach der Halle. Aber Michal begriff, dass er nicht die Hände einer sechs Meter großen Frau gesehen hatte. Dafür waren sie zu groß.

    Langsam stürzte das Dach ein. Erst erschien ein Netzwerk aus Rissen, dann fielen große Betonbrocken herunter, Qualm und Staub erbrechend. Im Rauch, wie ein Dämon der aus der Hölle emporsteigt, erschien eine riesige Gestalt.

    Katharina.

    Sie stand langsam auf. Michals Herz blieb fast stehen als er sah, wie die Volleyballspielerin sich, wie in Zeitlupe, aufrichtete. Denn sie war so groß das alleine schon ihre Knie sich mehr als die sechs Meter von vorhin über den Boden befanden. Während Schutt ihren gigantischen Körper herabregnete, stand sie da, riesig, als ob sie bereit war, die Welt zu richten. Ihren enormen Schatten verdunkelte die in der Nähe stehenden Bäume. Katharina rieb die Hände durch ihre Haare und über ihren Körper, um so den Schutt und Staub der Sporthalle zu entfernen. Dann sah sie lächelnd herab auf den nun winzigen Michal.

    Von 30 Meter Höhe!

    Katharinas Augen leuchteten vor Lust und Freude, als ob sie ein Teenager war, schwer verliebt, der ihren Freund ansah.

    "Michal! Da bist du ja! Komm, mein Lieber, lass uns vögeln! Ich will wachsen!" sagte sie mit einer Schmusestimme.

    Michal sah ihr mit offenem Mund an. Das war unmöglich! Sie war so groß! Das Dach kam ihr gerade mal bis an die Schenkel! Und was sagte sie? Wachsen? War sie verrückt geworden?

    Katharina schwenkte ein Bein nach vorne, das darauf wie ein Bulldozer durch die Außenwand der Sporthalle krachte. Die doppelte Eingangstür und Fenster daneben wurden weggeblasen, als ob in der Sporthalle etwas explodiert wäre. Sogar die Wände, aus großen, grauen Ziegelsteinen, flogen auseinander. Ein enormer Fuß, ein paar Mal größer als Michals ganzer Körper, krachte hindurch als die Riesin den ersten Schritt in seine Richtung machte. Er plättete einen kleinen Zaun wie nichts als sie ihn auf den Boden stellte. Michal sah ihr Hammerzeh, groß wie sein Bein.

    KRUNCH! Der andere Fuß demolierte einen anderen Teil der Mauer mit gleicher Leichtigkeit. Als ob aus dünnem Putz gemacht, zerkrümelte die Ziegelwand, Stein und Mörtel flog überall hin mit lautem Krachen. Dieser andere Fuß zertrat einen kleinen Baum wie einen Löwenzahn.

    Katharina war nicht im Geringsten schockiert, oder überrascht, dass sie zu einer Riesin geworden war. Und ihr schien es egal zu sein, dass sie nackt war. Sie sah Michal nur mit einem Blick voller Verlangen an, fast träumerisch, als ob sie sich in einer Art Trance befand.

    Michal konnte nicht mehr klar denken. Seine Instinkte übernahmen. Er sprang auf sein Fahrrad und floh. Weg, weg von diesem Monster.

    "Michal! Komm hier! Warum flüchtest du?" donnerte Katharinas Stimme. Das 30 Meter große Ungetüm folgte den radelenden Michal, lief allerdings nur langsam.

    Katharinas Augen blieben auf ihm gerichtet, also sah sie nicht hin, wo sie lief, sehr zum Leidwesen der Dinge, welche sich in ihrem Weg befanden.

    CRUSH! Ein Auto, außerhalb der Sporthalle geparkt, wurde zur dünnen Metallscheibe gepresst als ihr Fuß, fünf Meter lang und zwei Meter breit, darauf landete. Glas zerschellte, Metall quiekste und Reifen verbogen als der Fuß und die gesamte Masse der Riesin auf das erbärmlich wirkende Fahrzeug drückte.

    Michal drehte sich um, sah der riesige Fuß mit dem Hammerzeh, der wie ein großes Rohr aussah, auf den Boden ruhen, Teile des Autos guckten links und rechts darunter heraus. Keiner würde jemals wieder darin fahren.

    Als er zur Riesin hochblickte, sah er eine enorme Hand, locker vier Meter lang mit Fingern welche seine Körpergröße Konkurrenz machten, auf ihm zukommen um ihm zu fangen.

    Er drehte sich schnell um und radelte noch schneller. Was war los? Diese Frau, welche er geliebt hatte und als seine Freundin haben wollte, hatte sich in eine Riesin verwandelt und jagte ihm jetzt hinterher um Sex mit ihm zu haben. Michal wollte nicht wissen, wie Katharina das jetzt wohl machen würde.

    Er spürte einen Luftzug über seinen Kopf und sah den Schatten ihrer Hand als sie ihm verfehlte. Michal fuhr wie wild. Er wollte weg von der Sporthalle, wollte in das Zentrum Prags fahren mit den zahlreichen Läden, wo er sich in einem Geschäft verstecken konnte und hoffen, das sie entweder aufgeben würde oder die Polizei sich um sie kümmerte. Oder die Armee. Oder das sie wieder schrumpfte.

    "Komm, mein Schatz, ich will doch nur Sex haben! Größer werden. Du magst doch große Mädels? Warum flüchtest du?"

    Katharina hatte ihm mit Absicht verfehlt. Sie wollte ihn weiter erschrecken, und den kleinen Mann, der ihr Kaum bis unten an die Wade reichte, so verängstigt flüchten sehen war ein Spaß! Wie einfach sie ihm schnappen könnte! Wie einfach sie sein winziges Fahrrad einholen könnte mit ihren langen, langen Beinen. Diese schön geformten, trainierten Beinen, welche 18 Meter im Himmel ragten, womit sie 25 Meter Schritte machen konnte. Sie war viel schneller als der kleine Stalker da unten auf seinem Rad, der jetzt zur Beute geworden war.

    Ihre Beute.


    Fortsetzung folgt.

    Kapitel 2


    In dieses Kapitel habe ich ein paar Sätze weggelassen oder geändert , da sie sexueller art sind. Das vollständige Kapitel steht im Adultbreich.


    Pavel arbeitete schnell. Katharina hatte ihn darum gebeten, da das nächste Spiel schon in neun Tage sein würde. Er brauchte nur fünf davon. Jetzt war Katharina an der Reihe.

    Lächelnd öffnete die Volleyballspielerin ihre E-Mailbox. Jau, wieder einer von Michal dabei. Aber jetzt was sie froh, eine von ihm zu bekommen. Und tat etwas, was sie bisher noch nicht getan hatte. Sie schrieb ihn eine Antwort. Eine Nette.

    "Der wird wohl diese Antwort ausdrucken, einrahmen und sie über sein Bett hängen," dachte sie. Und fragte sich, für wie lange wohl. Nicht sehr lange.

    Dann steckte Katharina schnell ein paar Klamotten in einer Tasche und ging zur Sporthalle. Wegen den Nationalspielen war keiner da, aber Katharina ging hin weil sie etwas geschrieben hatte wovon sie nie geglaubt hatte das sie das jemals Michal schreiben würde. Michal einladen um sich mit ihr zu treffen. An der Sporthalle. Und er hatte fast augenblicklich geantwortet das er einverstanden war. Innerhalb einer halben Stunde da.

    Als sie ankam, stand Michal schon da. Katharina grinste, was er irrtümlich als willkommenslachen deutete. Er kam auf ihr zu, schüttelte wie wild ihre Hand und fing an zu reden. Wie froh er doch war das sie da war! Er liebte sie so! Wie ging es ihr? Wie schön sie war! Schade, dass es heute kein Spiel gab, blah, blah. Es dauerte etwas bevor Katharina ihn fragen konnte, ob er in die Halle gehen wollte mit ihr.

    "Du kennst doch unser Holodeck, ja? Ein Freund von mir hat ein Programm geschrieben das ich dir zeigen möchte. Und noch etwas mehr...", sagte sie und bugsierte der kleine Depp zum Holodeck. Katharina hielt den Datenstab mit Pavel's Programm vor seinem Gesicht.

    "Was ist das?" fragte Michal.

    "Ein Tropeninsel-Strand Programm. Da sind wir alleine...", sagte Katharina während sie das Holodeck einschaltete und den Stab im Schlitz steckte. Gleich darauf verwandelten die blau-schwarze Wände sich in ein weiss-gelber Sandstrand mit hellblauem Wasser und Palmen, welche sich sanft in einer angenehmen Brise wogten. Der Strand war leer, nur Katharina und Michal standen da.

    "Ich bin gleich wieder da," sagte Katharina, die Tasche hochhaltend. "Ich zieh' mich schnell um, mein Bikini. Mach' es dir inzwischen gemütlich." Sie verließ das Deck und die graue Eingangstür verschwand.

    Das tat Michal. Es setzte sich im Sand und konnte sein Glück kaum fassen. Endlich hatte sich diese fantastische, große Frau, die Frau seiner Träume, mit ihm treffen wollen! Ja, man muss nur am Ball bleiben! Sie ist wohl eine die "Ja" meint wenn sie "Nein" sagt und schwer-zu-bekommen spielt. Aber jetzt, jetzt waren sie alleine, nur er und sie, und sie hatte auch noch ein tolles Programm ausgewählt. Eine Tropeninsel! Perfekt!

    Zwei Minuten später erschien die Tür erneut und Katharina, im blauen Bikini, kam herein. Michal war entzückt! Was für eine Frau! Was für ein Körper! Ihre zwei Meter Größe gaben ihn ein angenehmes Gefühl. Katharina' braunes Haar, im Pferdeschwanz gebunden, befand sie so hoch über den Boden das er wohl auf die Zehen stehen musste um es zu berühren. Und dieser jetzt völlig entblößte Brustkorb! Muskulös aber weiblich, man konnte sehen, dass sie eine Profiathletin war. Lange Arme und lange, wohlgeformte Beine. Ihre großen Füßen, Michal wusste das sie Schuhgröße 47 hatte, traten Sand vor ihr hoch als sie ankam. Er sah auf ihr rechter Fuß. Er sah ihr Hammerzeh, der er auf Fotos ihres Urlaubs auf die Sozialen Medien gesehen hatte.

    Michal schwärmte für ihre großen Füße.

    Sein Blick ging wieder ihren Beinen hoch, so schön und perfekt, Säulen im Vergleich zu seinen, welche endeten in ihr knackiges Po, durchtrainiert und so viel weiter oben als sein eigener Hintern. Das nicht so ausgeprägte Sixpack ihres Bauches ging über in ihre schönen Brüste, dann folgten Schultern die sich auf gleicher Höhe wie die Krone seiner Haare befanden. Lange, lange Arme hingen da dran, in große Hände endend. Das schöne Gesicht Katharinas, diese Göttin des Volleyballs mit ihren dunkeln Augen auf ihn gerichtet, überragte ihn so, jetzt wo er da unten im Sand saß.

    "Steh' auf," sagte sie und das tat Michal. Katharina trat an ihm heran und legte ihren gewaltigen Händen auf seine Schultern. Michal fühlte etwas Hartes in seine rechte Schulter drücken. Mit einem spielerischen Leuchten in den Augen blickte sie tief in seine. Michal war im siebten Himmel. Hier waren sie, er und die Frau seiner Träume. So groß. So schön. Er liebte sie, und endlich liebte sie ihn auch. Ihr großer, schöner Körper so nah an sich zu haben liess sein Herz höher schlagen.

    "Du bist süß," sagte Katharina. "Hast du jemals Liebe gemacht mit einer Frau die wortwörtlich ein Kopf größer ist als du, hmmm?" Michal schüttelte den Kopf.

    "Aber ich bin mehr als nur eine große Frau. Mehr als nur ein Volleyballprofi. Ich studiere auch Biologie, und hier habe ich etwas woran mein Professor und ich heimlich gearbeitet haben." Katharina hielt ein kleines Fläschchen, welche sie in ihrer Hand hatte (und Michal in seine Schulter gefühlt hatte) hoch.

    "Dieses Gebräu lässt mich noch größer werden. Es wird durch Adrenalin aktiviert, aber davon braucht es ziemlich viel um zu wirken...". Sie bog sich vorüber, ihr großes Gesicht ein Zentimeter von Michals. Katharina sah ihn wieder tief in die Augen und fragte leise: "Willst du, das ich noch größer werde?"

    Michal konnte kaum noch klar denken. Noch größer? Diese schöne, athletische Frau, hier mit ihm auf einer holografischen Insel, sagte ihn doch tatsächlich das sie noch größer werden wollte! Und war es so? Ein Gebräu das sie wachsen ließ durch Adrenalin? Oh, was für ein Gedanke! Es nickte wie wild.

    "Nun, los geht's," sagte Katharina und trank den Inhalt. Sie warf das nun leere Fläschchen weg und leckte langsam ihre Lippen. Und dann drückte sie Michal sanft in den Sand.


    Fortsetzung folgt.

    Danke! Ja, könnte ich nur einen Ausflug zum höchsten Berg machen, da der jetzt offiziell auf einer der Karibikinseln liegt :D Die waren zwar früher Kolonien, aber sind seit ein paar Jahren Niederländische Gemeinden geoworden, deshalb.

    Aber der Berg dort ist immer noch kleiner als viele meine Riesinnen....