Vorerst muß ich mich für meine derbe Ausdrucksweise ( [barf] ) entschuldigen. Ich bin sehr auf meine "Maus" zentriert und habe in meinem Gedankengang nicht auf alle möglichen Frauentypen rücksicht genommen. Egoismus wird heute zwar durchgehend als ein negativ besetzter Begriff verstanden, er gehört aber meiner Ansicht nach praktisch zum Überleben.
Ich habe viele Tiere gehabt, sowohl große als auch kleine und auch aus meiner Beobachtung unseres Umganges miteinander bin ich der festen Überzeugung das unser physisches Auftreten ein ungemein wichtiger Aspekt im Zusammenleben ist. Wie ich jünger war, hatte ich eine Maus welche unglaublich auf mich fixiert war' (ich habe ihr das Leben gerettet und sie hat das offenbar auch geistig überzuckert). Das "Zusammenleben" hat eigendlich sehr gut funktioniert, sie ist nach Belieben frei herumgelaufen, hat mich jedes mal beim Heimkommen begrüßt, ist gerne zu mir, auf mich rauf und es begab sich sogar das sie sich einfach auf meinen Zehen zusammengerollt hat und schlief. (Seit dem bin ich der Ansicht das auch Mäuse ein ausgeprägtes Gefühlsleben haben und uns nicht so unähnlich sind, bzw. wenn wir eine Seele hätten, müßten wohl alle anderen Viecher auch eine haben...) Sie kahm mich trösten wenn es mir schlecht ging. Sie wurde unheilbar krank und ich mußte sie einschläfern lassen
. Ich hatte nicht nur eine Maus, die eben war speziell. Aber auch andere Mäuse haben mit mir eine Bezeihung aufgebaut und zumeist wenn es ihnen schlecht ing kahmen sie zu mir um Hilfe (Ist natürlich scheiße wenn das Tier am sterben ist, sich an der Hand festkrallt und praktisch um Hilfe fleht und man kann nichts machen
.) Sorry, geht grad offtopic.
Bei größeren Tieren ist es so, das kleinere oftmals nicht mehr als solche wahrgenommen werden. Ich hab ein Pferd und diesem beliebte es mit einem Igel zu spielen, bzw. auf diesen "sanft" seinen Huf abzusenken. Als ich den armen Igel fand war er dabei zu sterben (warscheinlich eine ausgeprägte Hirnblutung wegen Schädelbruch, hat wirklich nur vorsichtig hingetapst). Wutentbrannt hielt ich das elende Geschöpf meinem Pferd vor die Nase, worauf er (mein Gaul) mich fragte "Was willst Du von mir? was soll ich damit?" (Das war sinngemäß aus seiner Mimik herauszukesen). Wäre ich verletzt gewesen, oder hätte er mich unabsichtlich verletzt so hätte er sich sicher Sorgen gemacht, betroffenheit gezeigt. Der Igel hat bei ihm etwa soviel Mitgefühl verursacht wie bei den Meisten Leuten wenn sie auf der Straße auf einen Käfer draufsteigen.
Was ich damit sagen will, man muß eine gewisse Warnehmbarkeitsschwelle überscheriten um in eine ernsthafte Beziehung mit einem anderen Wesen treten zu können.
Ich sehe das ganze jetzt aus meiner Perspektive und versuche diese auf den Blickpunkt eines weiblichen Geschöpfes umzulegen. Du (ich, viele von uns Winzlingen) hast etwa die Größe einer Maus (wir haben aber sicher kein so nettes Fellchen und keine so süßen Knopfaugerln
) und können mit unserer Göttin reden. Wir bewegen uns auf ähnlichem geistien Niveau. Hat sie das Bedürfniss festgehalten zu werden, geht das nicht (wir könnten fest an ihe Backe gedrückt werden) Umarmen? geht nicht. Den Rücken oder die [lexicon='Füße',''][/lexicon] massieren, einchremen? Nun, Kitzeln ja, aber eine entspannende Massage der Füße- Nein. Sie müßte immer aufpassen wo sie hinsteigt. (Ich hab selbst mal eine meiner Mäuse unabsichtlich zerdrückt und kenne vielfach Beispiele wo jemand auf ein Meerschweinchen oder einen Hasen draufgestiegen ist. Alle dieser Wesen haben sich durch einen Exodus jedlicher weiteren Zuwendung entzogen).
Sex? Warscheinlich nicht einmal ein ganzes Mal richtig. Wenn sie "Ihn" liebt wird sie´s nicht machen.
Vergleichbar wäre für sie eine Fernbeziehung (wegen der geistigen Angelegenheiten) und ein zu kleines Kuscheltier zum schmusen. Ich kann mir keine Frau vostellen, welche damit glücklich sein kann. Egal wie selbstständig, emanzipiert, und stark die Frau ist, irgendwo braucht ein jeder und eine jede eine Schulter zum ausweinen, zum festhalten. Das geht bei einer Maus nicht.
- Falsch, ist mir grad eins eingefallen: Ein unendlich verletztes Wesen welches nie wieder von einem Mann entteuscht werden will und deswegen eine Beziehung mit beinem so abängigen Geschöpf anfängt. Ich glaub das hätte aber auch keinen längeren Bestand.
Wie sieht das im Falle eines Streites aus? Was ist, wenn sie die Beherschung verliehrt und "ihr eine auskommt"?
Ich glaube in unserer Fantasie ist eine [lexicon='Riesin',''][/lexicon] eine feine Sache, real wäre es zumindest für sie eine unbefriedigende Angelegenheit.